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EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
Herein.
Nein danke.
Sollten Sie nicht im Krankenhaus sein?
KRIEG EIN KINDERSPIEL
Sie sagten, ich kann laufen.
Nur nicht mehr schießen.
Na ja, es ist ok.
Wenigstens habe ich überlebt.
Wie haben Sie mich da überhaupt rausgeholt?
Ich dachte,
dafür würde ich befördert.
Nun, Ihr Plan ist aufgegangen.
Eugene, wir haben das große Los gezogen.
Wir wurden befördert und bekamen einen Anruf vom Weißen Haus.
Meine Herren.
Uns ist es bisher gut ergangen,
und das schulden wir den Grenzen.
Dank des Spanisch-Amerikanischen Kriegs
haben wir unser Territorium erweitert,
zum Beispiel um die Philippinen, Guam und Puerto Rico.
Statt uns auf den europäischen Raum
zu konzentrieren,
werden unsere zukünftigen Bemühungen dem Pazifikraum um China gelten.
Major Kyle Moore,
Captain Eugene Choi.
-Jawohl. -Jawohl.
Sprechen Sie sanft, und tragen Sie einen großen Knüppel.
Machen Sie sich auf nach Joseon.
-Jawohl. -Jawohl.
Gute oder schlechte Neuigkeiten?
Ich meine,
wie ist das mit Joseon?
In so einer kritischen Zeit
könnten Sie als amerikanischer Gesandter
ein Gewinn für Joseon sein.
Joseon ist Ihr Heimatland, oder?
Das stimmt nicht.
Ich wurde zwar in Korea geboren, aber...
...meine Heimat ist Amerika.
Joseon hat mich nie willkommen geheißen.
BERICHT VON ADMIRAL JOHN RODGERS
INSEL GANGHWA
FOLGE 1
10. JUNI 1871 8. REGIERUNGSJAHR VON GOJONG
An der Küste von Ganghwa wurden fünf amerikanische Kriegsschiffe gesichtet.
Sie wollten die Gegend von Ganghwa erkunden.
Dann beschuldigten sie uns, 1866 ein ausländisches Schiff
in Pjöngjang abgebrannt zu haben.
Aber heute
wollten sie diplomatische Beziehungen aufbauen.
Was für ein Land ist dieses Amerika?
Amerika ist ein Land, das von Washington gegründet wurde,
der mit England verhandelte.
Stellt es Euch als kleines Dorf vor,
dessen Bewohner nicht besser als Barbaren sind.
Das ist korrekt.
Wir sollten sie verjagen.
VORSTEHER VON HYEON
GOJONG
-Dann... -Nein.
Es können keine diplomatischen Beziehungen mit Barbaren aufgebaut werden.
Schickt mehr Soldaten und Kanonen nach Ganghwa.
Zwei Einheiten des Übungskorps, 300 Mann des Spezialkorps,
eintausend Geun Schießpulver, zehn Armbrustschützen
und 300 Bogenschützen.
Nur vier weitere Einheiten Verstärkung für Ganghwa?
Das sind höchstens 500 Soldaten.
Wie kann das reichen?
Sie haben sicher mehr Schiffsgeschütze als wir.
Sie kennen den Regenten.
Er sorgt sich mehr um Revolten als um westliche Barbaren.
Er fürchtet, es kommt zum Aufstand, wenn mehr Soldaten entsandt werden.
Er denkt auf jeden Fall voraus, nicht wahr?
Wie dem auch sei,
Ihre Studien für die Beamtenprüfung sind ehrenhaft,
aber vielleicht könnten Sie dem Regenten helfen...
Sie haben wohl viel Zeit,
dass Sie sich Gedanken um die Nation machen können.
Ich hörte, Sie bezogen ein größeres Haus.
Sicher benötigen Sie dort mehr Bedienstete.
Um dem Regenten zu dienen,
sollte ich Magistrat der Hauptstadt sein.
Ja, sicher.
Himmel.
Ist der Posten nicht schon besetzt?
Er könnte morgen frei sein.
Sie listiger Fuchs.
Aber...
...das Mädchen ist bereits verheiratet.
Ich suche Ihnen eine...
Ihre Art lässt erkennen,
warum Sie es nie weit brachten.
Man kann einen Posten mit Gewalt räumen
und den Mann eines Mädchens loswerden.
Sie haben völlig recht. Trinken Sie aus.
Dann kann ich Ihnen noch mal einschenken.
Was schaust du da an?
Den Himmel.
Und warum?
Ich dachte, dass ein schwarzer Vogel den Anblick des Himmels ruinieren kann.
Welchem Haus dienst du?
Warum fragen Sie?
Dein Blick sollte auf den Boden gerichtet sein.
Der Himmel ist zu hoch für dich.
Wenn Sklaven hochschauen,
sterben sie jung.
Ich weiß, Herr.
Der Traum von letzter Nacht war ein gutes Omen.
Das nenne ich Glück.
Wie könnt ihr Sklaven es wagen, wegzulaufen?
Und
ausgerechnet du.
Ausgerechnet du?
Worauf wartet ihr?
Wickelt ihn ein.
-Jawohl. -Jawohl.
Herr, es tut uns leid.
Bitte vergeben Sie uns!
Wir haben eine Todsünde begangen.
Bitte töten Sie ihn nicht. Herr, es tut mir leid!
Er hat nichts getan. Ich war es.
Ich forderte ihn auf, wegzulaufen.
-Bitte... -Vater! Mutter!
Nein, nicht.
Der Junge wusste es auch.
-Nein! -Ergreift ihn.
Er wusste nichts, Herr. Bitte glauben Sie mir!
Bitte töten Sie ihn nicht, Herr!
Das Kind trägt die Schuld der Eltern.
Und du siehst zu.
Sieh zu und lerne, was mit Sklaven geschieht,
die Gesetze brechen.
Worauf wartet ihr?
Prügelt ihn.
Junger Herr, bitte helfen Sie uns.
Bitte helfen Sie meinem Vater, Herr.
Er stirbt sonst!
Dann bestraft mich mein Vater. Geh weg.
Die Leute sehen uns. Geh!
Tötet ihn.
Es ist Verschwendung,
aber es wird den anderen eine Lehre sein,
also kein reiner Verlust.
Yu-jin!
Yu-jin...
Du...
-Liebling... -Mein Liebes!
Vater...
Steht nicht rum, ergreift das Miststück!
Keiner rührt sich.
Sonst töte ich sie.
Keine Bewegung. Sie sagte, stehen bleiben!
Du Miststück, wie kannst du es wagen, mich zu bedrohen?
Der nächste Schnitt wird tiefer.
Sie retten Ihre Kinder,
ich rette meins.
Du kleines...
Heb es auf. Los!
Das sind sicher drei Mals Reis.
Tausch es nicht für weniger ein. Nimm es und lauf,
und komm niemals zurück.
Geh. Lauf!
Mutter...
-Geh schon! -Still!
Ergreift das Miststück. Nein, zuerst den Jungen.
Wagt es nicht oder als Nächstes ersteche ich das Baby.
Du kleines...
Halte durch. Du musst stark bleiben.
Hör auf zu reden
und tu etwas. Ich bin dem Tod nahe!
Geh, Junge, geh! Lauf fort von hier!
Du erbärmlicher Narr.
Haltet den Jungen!
Keine Bewegung!
Keinen einzigen Schritt!
Ich habe alles im Blick!
Mutter...
Geh!
Bitte...
Wir werden nicht umsonst gestorben sein, wenn du entkommst!
Jetzt geh. Geh so weit du kannst.
Diese kleinen Schurken...
Himmel, die Geburt steht bevor!
-Schatz, alles ok mit dir? -Sieht alles ok aus?
Dieser Idiot!
Bewegung!
Töten Sie mich.
Das will ich,
aber mein Aufstieg in der Welt hängt von ihr ab,
darum lasse ich es.
Ich sterbe. Es tut so weh!
Seht ihr nicht die Unordnung auf dem Hof?
Werft ihn raus und räumt auf.
Was sie angeht, sperrt sie...
Geh! Bitte...
Jetzt geh.
Geh so weit du kannst.
Wo ist er hin? Findet ihn.
Da lang.
Hier entlang.
Seine Augen strahlen.
Sein Haar ist unordentlich, aber es steht ihm, und seine Nase ist...
Was? So sieht er wirklich aus.
Er ist neun Jahre alt.
-Du hast sechs Tage. -Keine Sorge, mein Herr.
Warum die Mühe, um ihn zu finden?
Er erfriert, verhungert...
Sei still!
Er bedeutet einen Vorteil.
Beeilung.
-Jawohl, mein Herr. -Jawohl, mein Herr.
Er lief da entlang.
Schmeckt es dir?
Schling nicht, dir wird schlecht.
Der Brunnen ist da drüben.
-Was? -Es ist drei Mals Reis wert,
aber ich nehme nur zweieinhalb.
Der Rest ist für das Essen.
Was soll ich damit?
Es tragen?
Sie können es mit Gewinn verkaufen.
Woher hast du es?
Du siehst aus wie ein Sklave oder das Waisenkind eines Schlachters.
Wie soll ich dein Diebesgut verkaufen?
Ich bin kein Narr.
Es ist kein Diebesgut.
Es kostete das Leben meiner Mutter.
Das Schmuckstück ist ein Leben und etwas zu essen wert?
Ganz schön teuer.
Zu teuer für mich.
Nimm es und geh. Ich habe zu tun.
Dann geben Sie mir zwei Mals Reis, und lassen Sie mich übernachten.
Ich bin so müde.
-Ich sagte, ich habe zu tun. -Eun-san!
Meine Güte.
Hat er ein Hwatong geschluckt? Warum ist er so laut?
Warum sind Sie zurück?
Ich verkaufe kein Porzellan.
Eun-san, was ist ein Hwatong? Etwas Leckeres?
Kosten Sie es, dann wissen Sie es.
Ein amerikanisches Schiff ist da.
Ich habe Geld.
Verkaufen Sie mir Porzellan.
Kauf dies, verkauf das. Was wollen alle von mir?
Lasst mich in Ruhe.
Der Admiral mag Porzellan.
Ich muss zurück nach Amerika.
Dann gehen Sie. Niemand hält Sie auf.
Du auch.
Kommen Sie, Eun-san.
Meine Güte.
Was willst du?
Wo ist Amerika?
Eine Bombe!
Feuer!
Raus da!
Reiß dich zusammen, Bewegung!
Der Feind kämpft erbittert.
Selbst bei vernichtender Bilanz.
Trotz der sicheren Niederlage
gab es noch keinen einzigen Deserteur.
Obwohl sie eingekesselt sind von der überwältigenden Macht
unserer Streitkräfte,
steht der Feind
ein ums andere Mal
unter der Kriegsflagge seines Generals auf.
Die mit zerbrochenen Speeren und Schwertern
kämpfen weiter, indem sie Steine und Erde werfen.
Ich wurde noch nie zuvor Zeuge eines solch erbitterten Kampfes.
Wasser.
Feuer!
Feuer.
Feuer.
Feuer!
Vater. Laufen wir fort, solange wir noch können.
-Wir werden alle sterben! -Du Narr!
Wer bewacht diesen Ort, wenn wir weglaufen?
Feuer!
-Feuer! -Vater.
-Vater, lass uns weglaufen. -Schnell!
Laufen wir fort! Gehen wir.
Vater.
Vater, bleib bei mir.
Vater.
Vater.
Vater.
Vater.
Vater.
Vater!
Vater!
Vater...
Vater.
Waren Sie das?
Sind Sie der Anführer?
Insgesamt starben 243 Männer Joseons im Kampf
und 100 ertranken.
General Heo verlor im Kampf ebenfalls das Leben.
Hat Joseon verloren?
Viele wurden getötet,
es gibt keine diplomatische Beziehung,
also würde ich es keine Niederlage nennen.
Also hat Amerika verloren?
Amerika mag überlegene Streitkräfte haben,
aber sie verloren im diplomatischen Sinn.
Es ist ihr leerer Sieg
und unsere ertragreiche Niederlage.
Solch eine Niederlage gibt es?
Sie haben ungefähr 20 Gefangene genommen.
-Wir müssen sie... -Sie meinen,
wir sollen mit diesen Barbaren verhandeln?
Wir müssen die retten, die für uns kämpften.
Ruhe!
Wir haben keine Ahnung, was sie im Austausch verlangen werden.
Sie wurden gefangen genommen,
weil sie ihre Pflicht nicht taten und überlebten.
Sie sind Feiglinge.
Unser Hof heißt sie nicht wieder willkommen.
Lasst sie wissen, sie sollen nicht heimkehren.
Und das Friedensangebot?
Das Friedensangebot
kommt dem Verkauf unseres Landes gleich.
Wir können immer noch keine diplomatischen Beziehungen
mit Joseons königlichem Hof herstellen.
Das Volk von Joseon kann sich wohl keine Niederlage eingestehen.
Unsere Annahme war falsch, sie würden aus Angst ihre Häfen öffnen
wie die Japaner.
Du Narr. Warum übersetzt du nicht?
Was hat der Mann gesagt?
"Wir wollten die Wilden von Joseon zivilisieren.
Wenn sie nicht wollen, lassen wir es", sagte er.
Du unverschämter Narr!
Wie kannst du es wagen, so zu reden? Du bist bloß ein Übersetzer!
Eins, zwei, drei.
Ok.
Ok, gut.
Hey.
Was wird mit uns geschehen?
Haben Sie etwas vom königlichen Hof gehört?
Warum hörten wir noch nichts?
Ob ihr lebt oder sterbt, hängt von den Ausländern ab.
Joseon hat euch verlassen.
Das kann nicht sein. Sie lügen.
Kein Land würde sich gegen die eigenen Leute wenden.
Wovon redest du?
Ihr seid so ignorant, deshalb riskiert ihr im Kampf euer Leben.
Was hat euer Land für euch getan? Stimmt doch.
Du Hundesohn.
Ich werde dich persönlich töten.
Warte nur.
Sie Stück Dreck.
Sind Sie kein Koreaner?
Wenn du unbedingt
einer sein willst, nur zu.
Hr. Lee.
-Jawohl. -Bitte übersetzen Sie für mich.
Alle Kriegsgefangenen werden freigelassen.
Was?
Freigelassen?
Das heißt, Sie bringen sie nicht um?
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein gerechtes Land.
Diese Gefangenen kämpften tapfer für ihr Land.
Die USA lassen sie als Zeichen des Respekts frei.
"Gerecht"?
Was für ein Unsinn.
Sie haben also über 300 Mann getötet, weil Sie gerecht sind.
Wenn das so ist,
sollte ich mich an Japan wenden?
Vater.
Vater.
Vater.
Seung-gu.
Herr.
Herr, mein Vater...
Herr.
Vater.
Vater.
Nichts gebrochen,
aber du hast überall Schnitte und blaue Flecken.
Du wirst einige Tage brauchen.
Schlaf erst mal hier,
und morgen
komm mit zum Brennofen.
Ich gehe zur Lehmhütte.
Ich muss nach Hause.
Vaters Gewehre sind dort.
Wozu Waffen? Du kannst keiner Fliege was tun.
Was soll der Sohn eines Schützen werden außer Schütze?
Ich kann Fallen stellen,
Fuchs- und Hasenfelle abziehen...
Es wird bald Winter. Geh, wenn der Frühling kommt.
Keine Sorge.
Ich verhungere nicht.
Seung-gu.
Dein Vater starb...
...einen ehrenwerten Tod.
Er riskierte sein Leben für seine Kinder,
damit sie hierbleiben können.
Vergiss das nicht.
Herr, ich...
Ich...
Ich werde nie wie mein Vater sterben.
Darum greife ich noch einmal zur Waffe.
Um dieses furchtbare Land zu zerstören...
...das die eigenen Leute im Stich ließ.
Herr, ich...
Ich werde ein Rebell.
Wer sind Sie?
Sind Sie der Besitzer? Eine Frage.
Haben Sie einen Jungen gesehen? So groß.
Sollte ich?
Schauen Sie.
Sie haben ihn nicht gesehen. Gehen wir.
Il-sik!
Ist das aus Porzellan?
Habe ich so etwas je angefertigt?
Sollen wir sehen, ob es zerbricht?
Ich sagte, du sollst abhauen.
Ich kann nirgendwohin.
Und?
Mein Vater wurde zu Tode geprügelt,
und meine Mutter warf sich in den Brunnen.
Wie Sie sehen,
jagen mich die Sklavenfänger.
Fangen sie mich, töten sie mich
oder ich verhungere, wenn nicht.
Ich kann in diesem Land nirgendwohin.
Bitte helfen Sie mir.
Das ist dein Problem.
Ich habe genug zu tun, Junge.
Bitte helfen Sie mir.
Ich gehe nach Amerika, wo auch immer das ist.
Tun Sie, als hätten Sie mich nie gesehen.
Eun-san!
Eun-san, was ist los? Was ist mit dem Jungen?
Dieser "Gott", an den Sie glauben.
Er existiert?
Natürlich.
Und er hört zu, wenn Sie beten?
Natürlich.
Dann beten Sie laut.
Für alle Männer Joseons, die Ihre Leute töteten,
muss er für ihn sorgen.
Wovon reden Sie?
Nehmen Sie ihn mit
nach Amerika oder wie es heißt.
Ich? Warum?
Eun-san, ernsthaft?
Das gibt nur Ärger. Ich kenne ihn nicht.
Danke. Vielen Dank.
Das ist für Sie.
Ich werde Ihre Großzügigkeit zurückzahlen.
Und sei es mit meinem Leben...
Hör auf, Unsinn zu reden und überlebe,
und geh nach Amerika.
Kommen Sie. Ich gebe Ihnen das Geschirr.
So eine Katastrophe.
Eun-san, warten Sie.
Ist das ein Junge oder ein Mädchen?
Himmel!
Vor Schreck spreche ich Joseons Sprache.
Warum läufst du mir nach?
-Ich weiß nicht, wohin sonst. -Was?
Bitte nehmen Sie mich auf.
Hey, Junge. Ich habe schon alle Hände voll zu tun.
Du wolltest nach Amerika kommen. Das ist Amerika.
Ich habe dir geholfen.
Ich flehe Sie an.
Ich tue, was immer Sie verlangen.
Ich werde weniger essen und härter arbeiten.
Ich bitte nur um eine Bleibe.
Die Bevölkerung von Joseon macht mir Angst.
Ich gebe dir den kleinen Finger, und nun willst du die ganze Hand?
Sie sagten, Gott sei überall.
Sie sagten, er höre alles.
Ist er nicht hier?
Wow, du bist wirklich
ein guter Diplomat.
Schön.
Wie immer...
Ich werde dir eine Weile helfen.
Aber nicht dauerhaft.
Jawohl.
Du bringst mir die Sprache Joseons bei,
und ich gehe in drei Jahren dorthin zurück.
Jawohl.
Wie heißt du?
Choi Yu-jin.
"Yu-jin"?
Eugenēus.
-Bitte? -Ein toller Name.
Den Namen gibt es hier auch.
Eugene.
Der Großzügige und Noble.
Einen Dollar!
Einen Dollar!
Einen Dollar!
Hey, Junge.
Vielen Dank!
Geh zurück nach China.
SCHOKOLADE
Hau ab. Die gehört mir.
Ok. Nimm sie.
Ich habe etwas anderes gefunden.
Was denn? Was hast du gefunden?
Einen Weg, wie ich Amerikaner werde.
Was?
Ich bin der fünfte Sohn eines armen Gutspächters.
Ich gab meiner Familie die Schuld dafür, dass ich nichts hatte.
Aber ich habe verstanden, dass ich mit einer Gabe geboren wurde.
Etwas, das mir unausweichlich großen Reichtum bringen wird.
Was ist es?
Joseon.
Joseon.
Bitte geben Sie mir 50.000 Won.
Dafür gebe ich Ihnen Joseon.
Joseon für nur 50.000 Won.
Mehr ist es nicht wert.
Mittlerweile
werden die großen Militärcamps Joseons seit Monaten nicht logistisch unterstützt.
Mit einem Geschwader der Un’yō
können wir ganz Joseon
auf einen Schlag erledigen.
Sie werden die Häfen öffnen
oder unschuldige Leben Joseons Ihrem Kanonenfeuer opfern.
In beiden Fällen
wird Japan keinen Schaden davontragen.
Warum nur ihr? Wo ist Sang-wan?
Pack die Tasche. Nimm das Baby auf den Rücken. Wir müssen fliehen.
Ist der Aufstand gescheitert?
Es fiel nur ein Schuss.
Ohne Erwiderung oder einen bestätigten Tod.
Das heißt, einer unserer Leute hat uns betrogen.
Egal wer, wir müssen weg.
Die Taschen sind gepackt.
Gehen wir. Wir können später grübeln.
Die Geburt war erst gestern.
Wenn ich mitkomme, sterben wir alle.
-Schnell. -Was meinst du damit?
Geht einfach!
Ich werde euch etwas Zeit verschaffen, aber nicht viel.
Du musst überleben und Sang-wan und mein Kind beschützen.
Hui-jin!
Lebt wohl, meine Freunde.
Leb wohl, mein Baby.
Warum heben Sie es nicht auf?
Wollen Sie nicht Ihre Belohnung?
Runter
mit der Waffe.
Das geht nicht.
Denn ich gehöre zur Armee...
...der Gerechten.
Was zahlen sie dir?
Wie viel,
damit Sie
als ehrloser Vater
und ehrloser Sohn...
...in Schande
ohne Heimatland
den Rest Ihrer Tage verbringen?
Um Joseons willen.
Lee...
...Wan-ik.
Ich frage Sie.
Am Ende bekamst du nie eine Antwort,
weil du einen Verräter zum Freund hattest.
Natürlich...
Sang-wan würde nie...
Du warst es. Du bist der Verräter.
Denken Sie, mich zu töten,
wird das Schicksal Joseons ändern?
Hinter Ihnen,
neben Ihnen
und vor Ihnen...
So viele Leben sind verbunden mit dem Schicksal Joseons.
Denken Sie,
unsere Organisation zu zerstören, kann Ihr Schicksal ändern?
Miststück, du bist so gut wie tot.
Antworte einfach.
Wo sind die anderen Mitglieder?
Sie sind losgezogen, um Sie zu töten.
Auch wenn es dauert,
sie werden Sie kriegen.
Meinetwegen.
Kommt.
Ich werde Joseon Stück für Stück verkaufen.
Unser junger Herr!
Junger Herr!
Oh, Himmel.
Armer Herr!
Junger Herr!
Dieses Kind wurde zwischen Sang-wan und der Frau, die er liebte, geboren.
Es ist ein Mädchen.
Junger Herr!
Oh nein!
Meine Herrin.
Oh, meine Herrin.
Und so...
...lernte ich meinen Großvater kennen.
In Kisten, kaum 15 cm lang,
lag die weiche Asche meines Vaters und meiner Mutter.
Und in diesem Herbst...
...wurde das Joseon, für das so viele gestorben waren,
mit dem Anlegen der japanischen Seestreitkräfte zerstört.
Die Zahl ihrer Truppen
belief sich lediglich auf 14.
1894, 31. REGIERUNGSJAHR VON GOJONG
GABO-REFORMEN
Was steht da? Lies vor.
Oh, Himmel.
Il-sik, wir sind geliefert.
Was meinst du?
Es gab eine Reform,
und die Sklaverei wurde abgeschafft.
-Was machen wir jetzt? -Was? Wirklich?
Was soll das?
Wer für die Beamtenprüfung gelernt hat, ist auch geliefert.
Sie haben Sklaverei und Beamtenprüfung abgeschafft.
Sehen eh nicht aus, als würden sie bestehen.
-Il-sik, nicht so laut. -Komm schon, steh auf.
Gehen wir. Die Krise bietet auch Chancen.
Was brauchen Sklaven in dieser neuen Welt und Bessergestellte
ohne Aussicht auf ein Amt wirklich?
Was denn?
ALLES, WAS SIE WOLLEN
Wir behalten Dinge wie ein Pfandhaus,
finden Leute wie eine Detektei
und bieten alles an, was ein Gemischtwarenladen bietet.
Was sie auch wollen, wir tun es.
Deshalb: "Alles, was Sie wollen."
Das muss funktionieren.
-Ja. -Natürlich.
Il-sik, dein Instinkt ist famos.
Die Leute denken, mein Name bedeutet "dumm",
-sie haben keine Ahnung. -Aber das tut er.
Dein Name bedeutet "dumm".
Tut er nicht!
Mein Name bedeutet: "Überspringe keine Mahlzeit."
Mutter sagte, ich soll nie hungern.
Il-sik, weinst du?
Il-sik, ein Kunde.
Wo?
Er ist ein Sklave der Familie Yoo.
Wir haben ihn für sie gefangen.
Familie Yoo? Also kennen wir uns?
Wie geht es?
Wir sind keine Freunde.
Wir haben ihn mit Füßen getreten und geprügelt.
Hat er uns gesehen?
Ich muss jemanden finden. Ich habe Geld.
Keine Erklärung nötig. Du suchst den, der mit deiner Frau durchgebrannt ist.
Ich bin alleinstehend.
Der Mann, den ich suche,
ist der Grundherr der Familie Yoo, Yoo Jong-myeong.
-Der mich jagen ließ. -Was?
Wir haben keine Erfahrung mit der Oberschicht.
Die Welt steht Kopf.
Das Jahr Gabos ist das Jahr des Wandels.
Wie konnten Sie das tun, mein Herr?
Ich habe noch Schulden von der Hungersnot.
Verkaufen Sie das Land, und es wird verpachtet,
werde ich verhungern, mein Herr!
Wie kannst du es wagen?
Habe ich die Hungersnot verursacht?
Es ist meins, ich will es verkaufen.
Ich muss es verkaufen, um meinem Enkel eine Uhr zu kaufen
und sein Auslandsstudium zu bezahlen.
Du solltest deine Vorfahren verfluchen, dass sie dir nichts hinterließen.
Wie kannst du hier eine Szene machen?
Wir brauchen das Land, um die Schuld zu begleichen.
Von irgendwas müssen wir leben, mein Herr!
Bitte retten Sie mich, mein Herr!
Ich habe eine siebenköpfige Familie!
Du elender... Du solltest bestraft werden.
Hast du kein Land, bezahl es mit deinem Leib.
Wenn nicht als Bauer,
dann verding dich als Sklave.
Stattdessen kommst du her, weinst und bettelst.
Deshalb wird aus dir nichts anderes als du bist.
Schafft ihn mir aus den Augen.
Mein Herr! Bitte haben Sie Mitleid mit meiner Familie!
Loslassen!
Mein Herr! Meine Familie!
Haben Sie Gnade!
Mein Herr!
Nur weil die Welt sich verändert,
meint der Pöbel, frei sprechen zu können.
Ja.
Du siehst gut aus mit kurzem Haar.
Gefällt dir mein Geschenk?
Ich habe nicht mit etwas so Wertvollem gerechnet.
Mein Enkel studiert im Ausland. Ich bin so stolz.
Erweitere dein Wissen, während du dort bist,
und komm nach einem Jahr zurück und heirate.
Bei deiner Rückkehr
arrangiere ich eine Position für dich.
Ich bin nicht...
...an nationalen Anliegen interessiert.
Wer redet von nationalen Angelegenheiten?
Die Stelle wird dich absichern.
Da dein Vater unzuverlässig ist,
kann ich mich in dieser turbulenten Welt nur auf dich verlassen.
Was ich erreicht habe,
musst du beschützen.
Du musst es vermehren.
Dazu darfst du nicht zufrieden sein mit dem, was du hast,
und darfst deinem Vermögen keine Grenzen setzen.
Wie die Zeit
keine Grenzen hat.
Verstehst du?
Was denken Sie?
Sie sind alle hübsch.
Sie sind eine schlechte Lügnerin.
Wie seltsam Sie sind.
Sie scheinen mehr Interesse
an der Zeitung zu haben als an Schmuck.
Kommen Sie in zwei Wochen wieder.
Und während ich das lese, treffen Sie eine Auswahl.
Sehr wohl.
Gestern schien weit entfernt, heute fühlte sich fremd an
und morgen war beängstigend. Es war eine Zeit des Aufruhrs.
Wir alle, jeder auf seine Weise,
durchlebten den rasenden Wandel Joseons.
Joseon wird immer gefährlicher.
Und sie scheint in dieser Zeit
eine geheime Kämpferin werden zu wollen.
In welche Richtung gehen Sie? Ich glaube, wir sollten zusammen gehen.
Und wir scheinen einander zu erkennen.
Ich habe nicht vor zu helfen.
Dieser Tage ist Joseon voller Kuriositäten.
Vor mir steht eine.
Untertitel von: Birte Wrage
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