All language subtitles for The.Hunt.2026.S01E01.1080p.WEB.h264-GRACE

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Original subtitles

- Können wir los? - Ruhe, ich muss mich konzentrieren.

Was? Du spielst nicht Schach, sondern pinkelst.

Verdammt. Das ist nicht normal, ich bin ständig außer Atem.

Sag Bescheid, falls du planst, heute abzukratzen.

Ich bin nur müde.

- Geschafft! - Alles klar, Xav?

Leute, zum Jagen muss man um 5 Uhr morgens aufstehen.

Aber da ist es arschkalt.

- Ist dir jetzt etwa warm? - Es sind drei Grad.

Ach, deshalb ist mir nicht kalt.

Es ist spät, aber wir hatten Spaß, oder?

Ja, aber wir sind zum Jagen hier.

- Auch um mit Freunden abzuhängen. - Und Witze zu machen.

Ich pinkele mehr, als ich trinke, wer kann mir das erklären?

Das ist die Prostata.

- Los, Leute. - Gehen wir!

- Kommt, Leute. - Okay. ich bin fertig.

Bist du auch fit?

Bist du sicher?

- Warum sagst du das? - Du wirkst nicht so fit.

- Snatch! - Das ist unfair.

- Guter Hund. - Und weg ist er.

Bald braucht er einen Pass.

Er hat was gewittert. Sieh ihn dir an.

- Seht mal. - Da drüben ist was.

Pst! Verdammt!

Geräuschlos kann ich das nicht.

Du lockst noch was an.

Willst du jagen oder rumalbern?

Simon.

Als Kind war ich etwas rundlich.

Und jetzt bist du was? Ein Kraftprotz?

Du bist gemein. Ich gehe ins Stadt-Schwimmbad.

Da gehst du hin? Trotz der ganzen Keime dort?

Hast du einen Privatpool, von dem ich nichts weiß?

- Kommen die gerade an? - Zum Jagen ist 16 Uhr etwas spät.

Aber echt...

Verdammt!

- Verdammt. - Verdammt!

Was ist? Was habe ich da?

Es blutet, ist aber nicht schlimm.

Was für ein Mist!

Simon, wir müssen gehen! Ich gebe dir Deckung.

- Weg da! Los! - Ich laufe los.

Los, weg hier!

- Kannst du gehen? - Ja, ja.

- Los! - Weg hier!

Los!

Schnell, Simon!

Los!

Los, los, Beeilung.

Beeilung, Gilles, verdammt!

Verdammt!

Fertig. Los, raus hier!

Schnell!

Snatch!

Verdammt!

Was war das?

Ich kann's nicht glauben. Das ist total irre.

Rufen wir die Bullen. Diese Typen sind krank.

Warum rufen? Lass uns hinfahren.

Vergiss die Bullen. Wir fahren zur Notaufnahme.

Wer waren diese Kerle, verdammt?

Ich verstehe nicht, warum sie auf uns gezielt haben.

Wir waren schon tausendmal am Fluss. Das ist kein Privatbesitz.

Hat einer von euch Ärger?

- Niemand? - Nein.

- Simon? Kein Rauswurf aus deiner Bar? - Nein.

- Das wäre auch kein Grund. - Heutzutage kriegt man für weniger Ärger.

Der Kerl ist durchgedreht. Die einzige Erklärung.

Das hab ich noch nie erlebt.

- Was werden die Bullen sagen... - Vergiss die Bullen!

- Ihr habt jemanden erschossen! - Auf mich wurde geschossen!

Wer weiß, ob er tot ist!

Was sollten wir denn tun?

Tatenlos als Zielscheibe dastehen? Verdammt!

Ich sag nur, wie's ist.

Jemand ist gestorben. Also ist das scheiße.

Halt die Klappe, verdammt!

KRANKENHAUS BAUGES NOTAUFNAHME

Wir kriegen mindestens fünf Jahre.

Und meine Frau, mein Kind?

Und bei euch? Xavier? Franck? Eure Kinder?

Ich lasse mich behandeln, kein Wort von der Schießerei.

Das Krankenhaus meldet das, bei Schussverletzungen muss es das.

- Wir sagen, es war ein Unfall. - Sie melden es trotzdem.

Das ist... Sollen wir Léo anrufen?

Genau, Léo behandelt dich,

dann gehen wir heim und sagen nichts.

Wir warten ab, ob der Typ tot ist.

Warum rufen wir keinen Anwalt?

Nein... Aber was tun wir dann?

Was meinst du, Franck?

- Wir fahren zu Gilles. - Warum?

Weil bei uns Familie ist.

Dann kümmert sich Léo um dich.

Alles klar, Xavier?

- Ja. - Gut.

Und keine Bullen.

Abgemacht?

TRAQUÉS – GEJAGT

Achtet nicht auf die Unordnung.

- Wo ist er? - Im Wohnzimmer.

Du hast meiner Frau nichts gesagt, oder?

Nein. Sie war bei einem Patienten, als ich ging.

Lass mich mal sehen.

- Können wir deine Küche benutzen? - Klar.

Komm, ich nehme die Füße. Weiter so.

Geht's?

- Hast du was für den Kopf? - Vorsichtig.

Danke.

Nimm deine Hand weg.

- Willst du ein Bier, Léo? - Später.

Warte. Ich mache ein Foto. Falls wir einen Beweis brauchen.

- Fertig. - Atme ruhig.

So ist das gut.

Verdammt.

Halte still.

Es dauert nicht lange.

Fertig.

- Fertig? - Ja, nur zu.

- Danke. - Komm da rüber.

- Geht's? - Ja.

- Was zu trinken? - Ja, was Warmes. Kaffee oder...

- Gilles? - Ich mache einen.

Was ist denn jetzt passiert?

Ich habe echt kein Glück.

Ich verpasse den größten Spaß.

Léo. Das war kein Spaß.

- Wir hätten sterben können. - Ich weiß.

Wenn's sogar im Wald gefährlich wird, ist die Welt echt am Ende.

Ja.

Also...

Was meinst du dazu?

Abwarten. Ansonsten weiß ich auch nicht.

Ich prüfe, ob der Kerl ins Krankenhaus gebracht wurde.

Wenn die zur Polizei wollten, ist es morgen in den Medien.

Die Bullen werden uns suchen, bevor es im Netz auftaucht.

Vielleicht haben wir nachher schon Handschellen um.

Okay, es ist 21:30 Uhr.

Wir sollten alle heimgehen.

Wenn in den Nachrichten was kommt, benutzt nicht eure Handys.

Treffpunkt morgen um 8 Uhr zur Lagebesprechung.

- In Ordnung? - Einverstanden.

In Ordnung.

Ach ja...

Kein Wort zu niemandem. Auch nicht zur Familie.

Lasst uns heimgehen. Ich bin kaputt.

Tschüss, Franck. Bis morgen.

Kriegst du das hin?

Ja, keine Sorge.

- Du weißt, was du ihr sagst? - Ja.

- Dann... - Mist, die Patronenhülsen.

Ich muss die Hülsen holen.

Verdammt...

Da sind unsere Fingerabdrücke drauf.

Fährst du jetzt zurück?

Nein, morgen ganz früh.

- Sei aber vorsichtig. - Ja.

Was hast du da?

Ich bin hingefallen.

Ich bin auf den Steinen ausgerutscht, das passiert.

Ich gehe schlafen.

- Na toll. - Was ist?

Wenn du reden willst, musst du eher heimkommen.

Gut... Schlafen die Mädchen?

Was glaubst du denn?

Gute Nacht.

Sitz.

Gib Pfote.

So ist brav.

Auf diesem Parkplatz im Zentrum von Ugine

wurde heute Nachmittag die Leiche eines jungen Mannes gefunden.

Handelt es sich um einen Racheakt, oder war er am falschen Ort...

- Guten Abend. - Guten Abend.

Laut Ermittlung wurde der 19-Jährige aus Albertville von einem Schuss...

Was ist der Anlass?

- Nichts. Ich finde dich nur hinreißend. - Okay...

- Er war... - Worum geht's da im Fernsehen?

Ein junger Mann wurde tot aufgefunden. Er wurde erschossen.

Hinter dem Europcar-Parkplatz, glaube ich.

...dann habe ich sofort die Polizei gerufen.

Die Anwohner in dem Viertel von Ugine sind besorgt...

Was ist los?

- Ich hab ein Wildschwein angefahren. - Oh Scheiße.

Das Auto hat was abgekriegt, nichts Schlimmes.

- Gute Nacht. - Gute Nacht, Süße.

Jetzt schon?

Es ist gut, jetzt zu schlafen. Beschweren wir uns nicht.

- Willst du was trinken? - Ja.

- Und was essen? - Unbedingt.

- Ich mache das, wenn du zu tun hast. - Schon gut.

Ich kann das besser als du. Wie alles.

Ich hatte einen total verrückten Tag.

Ich war zwar mit der Dienstübergabe exakt um 12 Uhr fertig,

habe dann aber noch acht oder neun Patienten gesehen.

Und als der Tag dann eigentlich um war,

hat diese Frau von dem Jugendheim angerufen.

Eins der Mädchen ist krank, aber ich habe sie auf morgen vertröstet.

Sie fährt die Jugendlichen bis nach Allondaz.

Gibt es niemanden, der näher ist?

Weißt du, warum? Weil die Allgemeinärzte überlastet sind und sie nicht wollen.

Das ist das Problem.

Und sie sitzt da mit ihren Jugendlichen

und wenn jemand krank ist, steht sie alleine da.

Ich mag sie und will ihr helfen.

Ich weiß, dass ich das kann.

Wie willst du das schaffen? Du kannst dich nicht um alle kümmern.

Ich schaffe das schon.

Mit Lucas allerdings läuft es nicht.

- Was ist da wieder los? - Die Schule hat angerufen.

Wieder ein Problem mit einem Mitschüler.

Zum dritten Mal dieses Jahr...

Ich weiß nicht mehr weiter.

Alles klar?

Hast du mir nichts zu sagen?

Ist in der Schule nichts vorgefallen?

Dann gib mir dein Telefon.

Papa, bitte...

Und unsere Absprache zu Schulraufereien?

Gib's mir. Es ist erst mal konfisziert.

Ich hatte eine gute Note in Erdkunde!

Wirklich? Das ist toll.

Dann findest du sicher auch den Weg ins Bett zurück.

Zähne putzen und ab ins Bett.

Auf geht's.

Was? Ich hab's nicht verstanden?

- Hast du geseufzt? - Nein.

- Das ist hier mein Haus. - Was meinst du damit? Dein Haus?

Du weißt, du sollst in deinem Zimmer rauchen.

Soll ich ausziehen? Gut, mache ich.

- Gut, dann ist ja alles klar. - Dann gehe ich jetzt.

Tschüss.

Genau! Tschüss.

- Alles in Ordnung? - Wunderbar.

Dein Vater und ich haben um die Wette geschrien.

Und... Er hat gewonnen.

Hast du wieder gemeckert?

Hör mal, er ist unerträglich.

Ein Wort gab das andere. Es musste raus.

Im Übrigen wär's ganz nett, wenn du ihm auch mal was sagen würdest.

Sag ihm mal, dass er sich mit dem Kiffen zurückhalten soll.

Hast du seine Joints gesehen? Groß wie Bananen.

Jedes Mal, wenn er hochkommt, stinkt es.

Er tut das wegen seines Glaukoms.

Das hilft ihm. Der Arzt hat's empfohlen.

Aber hier lebt ein Kind im Haus. Und du leerst nicht die Aschenbecher.

Ich kann das machen, wenn's darum geht.

- Trinkst du mit Eis? - Ja.

Dann notier's auf dem Zettel am Kühlschrank.

Bei jeder Wasserbenutzung sollen wir ein Kreuz machen.

Warum? Was soll das?

Das ist für die Schule.

Was interessiert die Schule, ob ich Eiswürfel benutze?

Keine Ahnung.

Das ist für Théo. Die Klasse will wissen, wie viel Wasser sie benutzt...

- Das nennt man jetzt Hausaufgaben? - Ja.

Und als Nächstes?

Wollen sie dann wissen, wie oft ich aufs Klo gehe oder dusche?

Das ist Überwachung! Echte Schikane!

Wow, du bist seltsam.

Nein.

Doch, du bist seltsam.

Wenn du das nicht machen willst, sag das deinem Sohn und fertig.

- Tut mir leid, ich bin müde. - Glaubst du, du bist der Einzige?

Natürlich nicht.

Guck. Ich gehe jetzt dahin...

Und ich notiere meine zwei Eiswürfel.

- Genau. Siehst du? - Es tut mir leid, okay?

Ja.

Und wie war's bei dir? Erzähl mal.

Och...

Es gibt nichts zu erzählen.

Am Tag nach dem schrecklichen Leichenfund auf dem Parkplatz in Ugine

hat die Autopsie bestätigt, dass Kévin Delambres

mit einer großkalibrigen Waffe aus nächster Nähe getötet wurde.

Laut Polizei ein Racheakt oder eine Tat im Drogenmilieu.

Das Rätsel ist: Was nimmt der dritte Zwerg?

- Kein Ahnung. Den Rechen? - Nein.

...auch wenn der Tote laut Staatsanwalt nicht vorbestraft war.

Hier, das ist die richtige...

- Idiot! - Ich muss Wohnwagen verkaufen.

Du hast ihn aber gut getroffen.

Keine Ahnung. Ich habe einfach geschossen.

Zum Glück ist der Kerl nicht tot.

Auf jeden Fall sieht der heute nicht frisch aus.

- Ganz sicher. - Da sind wir zwei.

- Scheiße. Hast du ein Tuch für mich? - Klar.

- Hallo, Franck. - Alles klar?

Der Kerl war nicht im Krankenhaus, das habe ich geprüft.

Vielleicht war er beim Tierarzt?

- Macht Kaffee Flecken? - Nimm Natron.

- Kaffee, Franck? - Nein.

Dein Kaffee ist echt eklig, Gilles.

Halt's Maul. Du musst ihn nicht trinken.

Der Kaffee ist sehr gut, Gilles.

Darf man keine Witze mehr machen?

Was ist, Franck?

Bist du sauer?

Ja, lacht ihr nur weiter.

Was ist dein Problem?

Der Kerl ist nicht tot. Niemand berichtet darüber.

Warum sollen wir uns da weiter den Kopf zerbrechen?

Nur weil's keine Berichte gibt,

sind wir noch nicht fein raus.

Ich glaube einfach nicht, dass es vorbei ist.

Aber lacht ruhig weiter.

Ich hole solange die Patronenhülsen.

Xavier, die Patronenhülsen sind weg.

Warte. Wovon redest du?

Das waren sicher die anderen.

- Sie haben die Hülsen geholt. - Warum sollten sie das?

- Bist du sicher? Bist du noch dort? - Ja.

- Hallo? - Warte, ich rufe wieder an.

Guten Tag.

- Fahrzeugpapiere und Führerschein. - Ja.

POLIZEI

Was machen Sie hier?

Ich habe eine Jagdhütte weiter oben und habe etwas aufgeräumt.

Haben Sie Ihre Jagderlaubnis dabei?

Natürlich.

Ihr Blinker geht nicht richtig.

- Sie waren nur bei der Hütte? - Ja, ich habe etwas aufgeräumt.

- Gibt es ein Problem? - Was denken Sie?

Machen Sie den Motor aus.

- Sie beunruhigen mich. Was ist los? - Wir stellen die Fragen.

- Solche Kontrollen sind ungewohnt. - Das kann immer vorkommen.

Kann ich weiterfahren?

Ja, können Sie. Aber seien Sie vorsichtig.

Warum?

Im Wald wird gedealt. Und es gibt hier Prostitution.

Das Beste aus den Städten.

Was soll das? Ich bin verheiratet und habe Kinder.

Nicht nur Singles gehen zu Nutten.

Gute Weiterfahrt.

Hast du viel gekratzt?

Dort, wo ich hinkam. Es hat echt gejuckt.

Sie hat das seit vier Tagen. Oder, Mado?

Ja, ich glaube.

Meine antiseptischen Kompressen haben nicht geholfen.

Das ist ein Ekzem. Hast du noch mehr?

- Nein. - Okay.

Ich kenne diese Tätowierung.

Ich habe sie bei Freunden von dir gesehen. Ist das in?

Vorsicht mit den temporären Tattoos.

- Da sind zweifelhafte Stoffe drin. - Okay.

Für das Ekzem verschreibe ich für zwei Wochen eine Salbe.

Wenn es trocknet, lass es in Ruhe.

- Der Schorf geht alleine ab, ohne Narben. - Okay.

Geht es nicht weg, machen wir einen Bluttest.

- Dann finden wir die Ursache heraus. - Okay.

Sind die Mädchen bei Ihnen krankenversichert?

- Natürlich. - Okay.

- Geht's den Mädchen vom letzten Mal gut? - Ja, klar.

Sie sind oft zwei oder drei pro Zimmer, da verbreiten sich Viren schnell.

Das glaube ich.

Nächste Woche komme ich vorbei.

Das erspart Ihnen den Weg

und ich kann mehrere Mädchen untersuchen.

Vielen Dank.

Ich bin ehrlich, wir haben nur ein Auto, das ständig gebraucht wird.

Und 15 Kilometer jedes Mal kosten auch viel Benzin.

Das ist echt nett.

- Das ist normal. - Ich finde es sehr nett.

- Machen Sie's gut. - Sie auch.

Auf Wiedersehen.

Franck?

- Ich gehe ins Bett. - Ja?

Bist du sicher?

Wir wollten doch ein paar Dinge ändern

und ein bisschen besser machen.

Was hältst du davon?

Das ist jetzt eine Woche her.

Christophe, legen Sie bitte Wasserwaagen nach.

Entschuldigung. Ja, das ist jetzt eine Woche her.

Können Sie Ihre Fahrer fragen?

Ich habe die Bestellung nicht hier, aber ich kann Sie zurückrufen.

- Ja? - Wo ist Delval?

In Ordnung. Sie fragen Ihre Fahrer, okay?

Sein Auto steht hier. Ruf ihn her.

- Ich rufe zurück. - Ich weiß, dass er da ist.

- Der Mistkerl ist da. - Ganz ruhig.

- Was willst du, Bardin? - Den Job zurück.

- Das geht nicht. - Warum nicht?

- Wir reden draußen. - Ich rede nicht draußen.

Du hast Ware gestohlen.

Das war ich nicht.

Ich habe dir eine Wohnung und einen Job besorgt. So dankst du mir?

Sie haben mich gefeuert, obwohl ich unschuldig bin.

Was verstehst du nicht?

- Ich will eine Entschädigung. - Die gibt's nicht.

- Warum nicht? - Geh jetzt.

Das ist unfair. Ich gebe nicht auf. Nimm dich in Acht.

Jeder weiß, wo du wohnst.

Was soll das? Drohst du mir?

Bist du das?

Willst du auf mich schießen? Bist du sauer auf mich?

Was ist los mit dir? Was willst du von mir?

- Aufhören! - Los, hau ab von hier!

Ich werde nicht gehen!

- Was planst du? - Loslassen. Das darf man nicht.

Komm nie wieder. Ich weiß auch, wo du wohnst.

- Lass mich in Ruhe. - Hau ab.

Beweg dich!

Hau ab!

Arschloch!

Er spinnt total.

Was sollen wir tun?

Das war das dritte Mal und er wird weitermachen.

- Ich würde die Polizei rufen. - Keine Polizei.

Das Problem ist sein Kopf. Er erinnert sich an nichts.

Das verstehe ich nicht.

Zeigen wir ihn nicht an?

Herr Delval?

...JAGDUNFALL...

Herr Delval?

- Ja. - Und das nächste Mal?

Die Kassiererinnen haben Angst.

In Ordnung. Sie haben recht.

Ich kümmere mich darum. Danke, Fabienne.

- Sehr gut. - Danke.

Guten Tag. Frau Meinthe?

Entschuldigen Sie die Störung in diesem schwierigen Moment.

Ich bin Nicolas.

Ein Klassenkamerad von Michaël. Das ist richtig.

Nicolas Diani.

Ich bin gerade auf Familienbesuch in der Gegend.

Heute Morgen habe ich dann die Traueranzeige für Michaël gesehen.

Das hat mich schockiert. Ich bin ehrlich...

Machst du Witze?

Der Kerl ist tot. Das Thema ist erledigt.

Warum willst du zu der Frau?

Da hast du nichts von. Außer noch mehr Ärger.

Er hat recht.

- Interessiert euch nicht, wer das ist? - Kein bisschen.

Ich will, dass das ein Jagdunfall bleibt

und dass keiner Fragen stellt.

Die Geschichte scheint dich echt aufzugeilen.

- Was wirfst du mir vor? - Dir gefällt die Sache.

Komm, lass das Gelaber.

Wir wissen, dass es kein Unfall war.

Oder?

War es ein Jagdunfall?

Nein. Wir wissen das und die auch.

Simon.

Gehst du wieder in den Wald, ohne zu wissen, wer das war?

Ich kann das nicht. Das macht mir zu sehr Angst.

Hallo. Ich bin Nicolas.

Ich hatte angerufen. Wegen Ihres Mannes.

Die Beerdigung war wunderschön.

Unsere Freunde

haben ein Jagdhorn zur letzten Ehre geblasen.

Sie haben Schüsse abgefeuert, was strafbar ist.

Aber Eddy war das egal. Es war für Michaël.

Eddy... Den kennen Sie doch, oder?

Ähm, ich glaube nicht.

Eddy Bigot.

Das sagt mir nichts.

Er hat die Werkstatt, wenn man Ugine verlässt.

Sie kennen Eddy nicht?

Er war auch mit Michaël auf der Schule.

Wo ist Eddy? Da ist er.

- Nein? - Nein, ich erinnere mich nicht.

Er ist etwas gealtert seit der Schule, aber das ist Eddy.

Er war Sonntag dabei.

Ich will nicht indiskret sein, aber...

Was ist passiert?

Was passiert ist?

Ein Querschläger.

Ein Querschläger. Es war niemand zu sehen.

Eddy hat es mir geschworen.

Und er hat mir gesagt, dass er sofort tot war.

Er hat nicht gelitten.

Und Ihre Kinder? Können die damit umgehen?

Nein. Natürlich nicht.

Der Kleine versteht es nicht, kann's nicht verarbeiten...

Und der Große...

Ihm ist es scheißegal.

Wirklich?

Diese verdammten Ökos.

Sie haben ihm mit ihrem Blödsinn das Gehirn gewaschen.

Das ist so ein Schwachsinn.

Michaël hat jeden Tag hart gearbeitet.

Wenn er mal Ruhe haben wollte,

kam sein Großer und hat ihn vollgelabert.

Die Tiere würden leiden und all so was. Also echt...

Das Leid der Tiere ist denen scheißegal.

Die Tiere sind nur ein Vorwand, um die Zivilisten zu entwaffnen. Oder?

Wenn die anderen dann kommen, sitzen wir ohne Verteidigung zu Hause.

Dann können sie uns ausrauben, zusammenschlagen, vergewaltigen.

- Habe ich recht? - Ja, absolut.

Aber ich kann mich verteidigen.

Eine Beretta. Schön, oder?

Ein Geschenk von Michaël.

Und er hat mir das Schießen beigebracht.

Vorsichtig.

Aloïs und Eddy haben mir gesagt, ich soll immer aufs Gehirn zielen.

Gehirn oder Herz. Wie beim Bekreuzigen.

Ich kann nicht glauben, dass er weg ist.

Ich kann's nicht glauben.

Gibt es andere Freunde, die ich vielleicht kenne?

Aloïs?

Nein, Aloïs ist zu jung. Er ist jünger als Sie.

Als Sie geklingelt haben, dachte ich, er sei es. Zum Glück ist Aloïs da.

Er kommt jeden Tag vorbei.

Wir reden etwas, er kocht mir was...

Heute war er noch nicht da. Er ist sicher in Hersham.

In Hersham?

Da entspannen sie sich nach der Arbeit.

Aha.

Aber wir sollten nicht über Aloïs reden.

Er mag das nicht.

Und Aloïs hat gute Ohren. Er kann uns kilometerweit hören.

Langsam, Cathy.

Alles in Ordnung?

Pst, nicht über Aloïs...

Cathy?

Cathy, hören Sie mich?

Alles klar? Cathy...

Guten Tag.

Was ist hier los, verdammt?

- Wer sind Sie? - Ein Freund von Michaël.

Ich habe Cathy besucht und sie hat zu viel getrunken.

Ja, das passiert mal. Ich kümmere mich um sie.

- Tschüss. - Das sollst du doch nicht tun.

BIGOT WERKSTATT WARTUNG UND REPARATUREN

- Guten Tag. - Hallo.

Die Eins, bitte, und eine Flasche Wasser.

Das macht 28,30 Euro, bitte.

28,30 Euro... Der Rest ist für Sie.

Danke.

Suchen Sie jemanden?

Suchen Sie jemanden?

Dann müssen Sie gehen. Wir öffnen erst um 18 Uhr.

Und ein schnelles Bier?

Das ist ein Nachtclub, keine Bar. Sie sind hier falsch.

Es ist etwas früh für ein Bier, oder?

UNBEKANNT

Soll das ein Witz sein?

Warum fährst du mich?

Normalerweise habe ich keine Zeit. Aber heute...

Heute habe ich Zeit.

Und ich hatte Lust dazu.

- Freust du dich nicht? - Doch.

Mich freut es.

Papa, was machst du?

- Da geht's nicht zur Schule. - Was?

- Das ist der falsche Weg. - Ich weiß.

Alles in Ordnung, Papa?

Alles in Ordnung?

Ja, alles in Ordnung.

HERR UND FRAU DELVAL

UNTERTITEL: Maren Morgenroth

UNTERTITELUNG: DUBBING BROTHERS

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