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[kurzer Logo-Jingle]
[kurzer Logo-Jingle]
[unheilvolle Musik]
[unverständliche Gespräche auf Spanisch]
[Johlen]
Hey, wie viele hast du gefangen?
Nur ungefähr ein Dutzend, Sir.
Fahrt wieder raus, das reicht hinten und vorne nicht!
Aber meine Männer sind erschöpft.
Macht schon! Raus mit euch, wir brauchen mehr Hummer!
Meine Güte!
[Männer schreien und reden]
Hör zu, ähm...
wir brauchen neue mehr Taucher, Mann, wir verlieren immer mehr.
Es waren sechs in dieser Woche.
Dann besorg mehr Taucher!
[Jarvis] Das ist die Moskito-Küste, Junge, hier gibt es genügend Taucher.
Sie dürfen nur nicht zu alt sein.
Ich hole doch keine Alten, ich kenne die ganze Küste hier,
eigentlich so ziemlich jeden Taucher.
Es geht ihnen nicht so besonders, aber ich versuche es, ich...
Hummer, Langusten. "Oro Rojo".
Das "rote Gold".
Du behandelst sie wie Dreck.
Was? Die verdienen mehr Kohle bei mir in einem Monat
als in ihrem ganzen Leben mit dem Scheiß, den sie sonst so machen, oder?
Die Typen werden nicht lange genug leben, um deine Kohle auszugeben,
mit den beschissenen Flaschen und den vielen Tauchgängen, tagein, tagaus.
Die Sache mit der Druckluft.
All die Bläschen, die sich in ihrem Blut aufbauen, bis sie...
[macht kreischendes Geräusch]
[Rodrigo] Du hast mich in eine ziemlich schwierige Situation gebracht.
[Jarvis] Die Kapitäne sollen sie gut behandeln,
aber verschwendet keine Zeit, Kohle und Treibstoff.
Nur um ihren Arsch in eine Dekompressionskammer zu schaffen.
[Rodrigo] Wir brauchen noch einige der Taucher für die nächste Runde.
[Jarvis] Weißt du, dass die Regierung 36.000 von mir will,
wenn ich sie nicht behandeln lasse?
Nee. Deshalb sag ich den Kapitänen: Lasst sie im Meer,
wenn sie Beeinträchtigungen zeigen.
Du lässt sie im Meer zurück?
Ich habe gesehen, wie ihre Familien am Ufer für sie gebetet haben.
[Rodrigo]Sind die Taucher unversehrt, gibt es keine Strafen.
[Jarvis lacht] Ganz richtig, und mehr Moneten für uns.
Moneten, Moneten, Moneten, du machst alles für deine Moneten.
Ja, damit kaufst du dir doch alles, was du willst!
[spanische Musik aus dem Radio]
[Diana] Hüpfen wir rein!
[Musik wird dumpf]
[Jarvis] Ich komme, Baby!
[Lachen]
[Diana] Hey!
Was war das?
War das dein Bein?
-Klar, das war mein Bein. -Lass den Scheiß!
-Hör auf damit! -Ich habe nichts gemacht.
-[Schrecklaut] -Hör auf damit, lass das!
[Diana] Irgendwas hat meinen Fuß berührt.
-Was? -Irgendwas hat meinen Fuß berührt.
-Ich war es nicht. -Aber was war es?
[Schrecklaute]
Hey! Was soll das werden? Was tust du?
[Jarvis lacht]
Komm schon, wir hatten gerade so viel Spaß!
[leise, unheilvolle Musik]
[Blubbern]
[Schrei]
Wo ist sie? Ich kann nichts sehen!
[Musik wird intensiver]
[Jarvis] Oh shit.
[kurzer Schrei]
[kurzer Schrei]
[Freundin] Oh nein!
[Schrei]
[Schrei]
[Schrei]
Hilfe! Nein!
[Unterwasserschrei]
[Musik wird ruhiger]
[geisterhafter Gesang mit Hall] [unheilvolle Musik]
GHOST DIVERS
PANDILLION-FORSCHUNGSSCHIFF, WESTKARIBIK
[Topside] Hier ist Topside, hört ihr mich?
Ich kann euch auf den Monitoren nicht sehen.
Okay, Costa. Jetzt sehe ich dich.
COSTA MASON – MEERESFORSCHUNGSSPEZIALIST
[Costa] Wir sind in 70 Fuß Tiefe.
Wir brauchen noch ein paar Proben, dann geht's wieder nach oben.
[Topside] Gibt es einen Grund dafür, dass Buck keine Flasche dabeihat?
[Costa] Ja, er hat keine Ausrüstung dabei.
Er hat noch eine Flasche im Riff versteckt, die er benutzen wird.
Ich weiß, dass es nicht nach Vorschrift ist.
[Topside] Buck hält seine Luft mit der Pressluft an und er hat kein Funk dabei?
BUCK GREY – EXPEDITIONSLEITER
Das ist inakzeptabel.
[Costa] Das macht er schon seit Jahren. Ich behalte ihn im Auge.
Oh shit!
[bedrohliche Unterwassergeräusche] [bedrohliche Musik]
[Buck] Oh nein!
[Costa] Hier sind ein paar Tigerhaie.
Sie sehen ganz schön dick aus.
Mal sehen, ob sie Babys in sich tragen.
[Topside] Das würde Buck bestimmt freuen.
Wenn er uns hören könnte!
[Topside] Sieht aus, als wäre Bucks schwangere Walhai-Dame endlich hier.
[Costa] Hey, heute sind die Tigerhaie besonders gereizt.
Ist irgendwie seltsam.
[Musik schwillt kurz an und stoppt]
[Costa] Topside, ich kann Buck nirgendwo sehen.
[Topside] Ohne seine Flasche kann er nicht weit gekommen sein.
[unheilvolle Musik]
[Topside] Er weiß, dass er mit der Pressluft nicht nach oben schwimmen kann.
[Costa] Buck, wo steckst du, Mann?
Mein Knöchel!
Hau ab!
Er hat mich erwischt!
Topside, er schießt viel zu schnell nach oben!
Da spielt seine Lunge nicht mit! Sie wird explodieren!
Wie kann er das vergessen?
[Topside] Costa, lass deine Luft ab.
[Costa] Das mache ich. Buck!
[weiterhin spannende Musik]
[Buck] Wir alle haben nur eine begrenzte Anzahl an Tagen auf der Erde.
[Musik schwillt kurz an, stoppt abrupt]
[Buck schnappt nach Luft]
[Buck] Und für uns Taucher heißt es:
"Versuch so spät wie möglich
jung zu sterben."
[melancholische Musik]
EIN JAHR SPÄTER
[Buck] Schwimm nie mit einem Pressluft-Atemzug an die Oberfläche.
FREITAUCHEN 1. PLATZ BUCK GREY
Selbst wenn es dabei um die Sache geht, die dir am wichtigsten ist.
Während ich mich von einer kollabierten Lunge erholte,
war etwas Seltsames passiert.
Es gab Migrationen der verschiedensten Haiarten
und alle kamen an einem Ort zusammen.
In kürzester Zeit und mit minimalen Mitteln musste ich schnell
ein Team zusammenstellen, bevor wir die Signale für immer verlieren würden.
Mein bester Freund und "Master Taucher" Costa.
Er nahm Peter mit. Er war Tauchanfänger und Videofilmer.
[Costa] Ich werde schnell rausfinden, ob er was taugt oder nicht. Luft aus!
[Buck] Peter wurde auf altmodische Weise auf die Probe gestellt, um zu sehen,
ob er dem Druck der bevorstehenden Expedition gewachsen war.
[spannende Musik]
[Costa] Die Luft ist wieder an.
Steck deinen Regler wieder in den Mund.
[Musik klingt aus]
Das war's, Mann!
Gut gemacht.
[Buck] Costa hat auch seine Highschool-Liebe
und jetzige Verlobte, Liz, mit ins Team geholt.
Fliegst du zum ersten Mal nach Honduras?
Ich habe bisher noch nie das Land verlassen.
Erster Reisepass.
Ich habe mich gestern schlau gemacht,
und Honduras ist wie der "wilde Westen"?
Drogen, Morde, Entführungen. Gut, dass wir auf dem Wasser sind, oder?
Was sollen wir überhaupt machen?
Das weiß ich auch nicht so genau.
Okay, das fühlt sich eh alles schon grenzwertig an.
Habt ihr schon mal Feldstudien vor Ort gemacht?
Ein Entwicklungsland wird nicht das einzige Problem auf diesem Trip sein.
Babe, alles wird gut, okay, ich verspreche dir,
du wirst dich freuen, wenn wir da sind, glaub mir.
Hast du ihr gesagt, wie gefährlich es hier sein kann?
Ich habe ihr alles gesagt, was sie wissen muss.
Es wird ein tolles Abenteuer.
Hey, komm schon, Mann.
Du wolltest einen Spezialisten für Meeresgeburten, wir haben eine.
Hoffentlich schafft sie das auch.
Und wo hast du den Kleinen gefunden?
Es wird klappen.
NOTAUSGANG
[Pilot] Es wird leichte Turbulenzen geben.
GOLF VON MEXIKO
[Buck] Unser Ziel ist es, die unbekannten Geburtsstätten von Walhaien
und anderen Haiarten zu lokalisieren,
um die Ersten zu sein, die ihre Geburt inmitten des Meeres filmen.
Ein letzter Versuch mit einem kleinen Team,
um diesen fantastischen Vorgang zu dokumentieren.
[traditionelle honduranische Musik]
Die besten Gelegenheiten haben manchmal die kleinsten Zeitfenster.
Na ja, es ist echt toll,
einer neuen Entdeckung nachzugehen, aber das Wichtigste
ist die Sicherheit für das Team.
Alles wird gut. Lass uns auf das Wesentliche konzentrieren,
und wenn du so gut bist, wie Costa sagt, gibt es keine Probleme.
Costa hat mir nichts davon erzählt, dass du unausstehlich bist.
Er sagte auch erst heute früh,
dass er seine Verlobte zu dieser Expedition mitbringt, also...
Ja, ich habe ihm und dir einen Gefallen getan.
Hey. Wie ich sehe, versteht ihr euch.
Unsere wahre Stärke haben wir durch jemanden wie Costa.
-Das hilft nicht. -Er hat keinen Abschluss.
Nein, ich werde es aussprechen. Er hat keinen Abschluss,
aber er kennt sich besser im und auf dem Wasser aus
als jeder Wissenschaftler, wenn ihr mich fragt.
Dessen bin ich mir bewusst, Buck, danke.
Und genau deshalb liebe ich ihn auch.
Aber was ist mit dir? Ich weiß nichts von dir.
Gibt es eine Familie, eine Frau?
Sind da noch andere Freunde außer Costa?
Er liebt seine Arbeit. Er lebt dafür, okay?
Also bist du ein erfolgloser Meeresbiologe...
-Oh, wow! -...und Taucher, nehme ich an.
[Costa] Hey, hey, hey, er taucht kaum noch, nein.
Und was genau erwartet uns hier?
Morgen früh chartern wir ein Boot mit Captain Harwood,
einem renommierten Meeresbiologen und Hai-Fotografen.
Der Typ ist ein Alleskönner,
und er kennt die Gegend hier besser als jeder andere.
Niemand fand je raus, wo bestimmte Meeresarten gebären.
Ja.
Wie der schwangere Walhai zum Beispiel.
-Ein Walhai? -Niemand...
Oh, das magische Wort.
Deshalb sind wir hier?
Das sind die überwältigsten,
wundervollsten, migrierenden Samenbanken.
Wie meine Ex.
-[Liz lacht] -[Costa] Zu viel Info.
[Liz] Nein, doch nicht so, Peter.
Der einzige schwangere Walhai, der je gefunden wurde, war tot.
Sie hatte hunderte von Embryos
in verschiedenen Entwicklungsphasen im Körper.
Ich bin der Meinung, dass sie auswählt, wann sie welches Ei befruchtet,
um jedem Baby die beste Überlebenschance zu geben.
[Band spielt]
Auf die Geheimnisse des Meereslebens.
Auf die Geheimnisse des Lebens!
Hier gibt es keine Taucher für euch!
[spannende Musik]
Whoa, whoa, whoa, was meinen Sie?
-Ihr zwingt sie zum Tauchen. -Hey, entspannen Sie sich.
-Niemand taucht für Sie! -Zurück! Zurück!
Zurück, na los!
Hey, Mann, wir sind die Taucher, wir zwingen niemanden zum Tauchen.
Dann taucht ihr nicht nach Hummern?
Nein. Wir stellen Forschungen an.
Was ist das für ein Hummer-Problem?
Die Einheimischen hier, sie verehren das Meer.
Aber die weißen Teufel, sie sind hergekommen und sie haben sie reingelegt.
Sie zwingen sie, zu tauchen. Die Ausrüstung ist schlecht.
Sie tauchen immer tiefer und tiefer.
Für das "rote Gold".
Sie bekommen Schmerzen. Es ist viel zu tief.
Und sie kommen zu schnell hoch!
Es gibt Hunderte im Dorf, die ihre Arme und Beine nicht mehr bewegen können.
Und dann sind da noch die,
die am Boden sind.
Am Boden des Meeres.
Und sie warten darauf, sich zu rächen.
Huh, was für eine Story!
[Cider] Das ist keine Story von großen Fischen.
Sondern es sind die Reichen, die den Armen die Luft abschneiden.
Für die Weißen und ihre Air-Conditions.
[genervter Laut]
Wir sollten jetzt gehen.
Ihr seid diejenigen! Ihr seid es, die Honduras beschmutzen.
Okay, auf geht's.
Wir sind nicht der Feind, Mann.
Ihr!
Verschwindet! Dahin, wo ihr hergekommen seid!
Wir wollen euch nicht!
[Musik klingt aus]
[leise, unheilvolle Musik]
[klassische Musik aus Lautsprecher]
Hey, Leute! Buenos Dias!
Willkommen an Bord der SS "Asesino de Mujeres".
[Hund bellt]
Yeah, er hat euch auch begrüßt! Jetzt bewegt euch schon!
Bro, ein Alleskönner?
-Was ist das denn hier? -Soll das ein Scherz sein?
[Buck lacht]
Und was bedeutet der Name?
Asesino de Mujeres.
Heißt so was wie "Frauenmörder".
Okay. Ich dachte, es bringt Unglück,
sein Schiff nicht nach einer Frau zu benennen.
Das finden wir noch raus.
Das denke ich auch.
-Captain Harwood? -Ja, Sir?
Das hier sollte doch ein Forschungsschiff sein.
Sind Sie kein Meereswissenschaftler?
Doch, bin ich.
Oder ich war es.
Es ist verdammt schwer, hier unten zu überleben.
Das sieht nicht aus wie das auf dem Profilbild, als ich es reserviert hab.
Oh, Moment, das Foto war von dem Tag, als ich es gekauft habe.
Aha, und wann war das?
Oh, ach, das muss in dem Jahr gewesen sein,
als meine Frau und Tochter mich verließen.
Und mir blieb nur der "alte Kahn" hier.
Das war 1977, nicht so lange her.
'77 war das?
Das ist toll. Ein neues Profilbild wäre echt angebracht.
Es ist riesig.
Deshalb sinkt es auch schneller.
-Kommt. -Der Kahn lässt uns nicht im Stich.
Wow, Junge, eine echt schicke Ausrüstung habt ihr da.
Nein, sie ist nur aus diesem Jahrhundert.
Und ich möchte 50% Rabatt auf die bezahlte Summe.
-Rabatt? -Ja.
Weißt du was? Du bekommst alles zurück.
Gut.
Aber dann müsst ihr wieder aufs Festland,
und da gibt es keine Boote bis Montag, also was sollen wir jetzt tun?
Das sagen Sie oft, oder? Gehen wir an Bord.
[klassische Musik aus Lautsprecher]
[treibende Musik]
[Costa] Ich hab alle Medikamente. 10 Milliliter Atropin.
10 Milliliter Atropin.
Schon besser.
[Peter lacht]
Glaub mir, je öfter du es wiederholst, desto besser bleibt es hängen.
Und wenn alles den Bach runtergeht, springen deine Reflexe noch an.
Ich hab hier 100 "Solu-Medrol".
100 "Solu-Medrol".
Und 10 Milligramm Dopamin.
Auch "No-Hope-Amin" genannt, denn wenn es benutzt wird,
-bleibt meist keine Hoffnung mehr. -Dopamin, No-Hope-Amin.
Sehr gut. 30 Milliliter Epinephrin.
30 Epinephrin. Ist das Adrenalin?
Ganz genau. Mit dem Scheiß erwecke ich einen Kaffeetisch zum Leben.
[Piepen]
Okay, das waren die Medikamente.
Wir sind startklar.
[alter Schlager aus Lautsprecher]
[geisterhafter Gesang mit Hall legt sich über die Musik]
Hey, Captain, haben Sie auch gute Musik?
Der Mist macht mich krank.
Du wirst dich dran gewöhnen.
Hey, du wirst eine Menge hier draußen lernen.
Wo hast du den Kerl überhaupt her, huh?
Bist du so lange hier draußen wie wir,
gewöhnst du dich dran, du wirst nicht seekrank, okay?
Hey, sie schwimmt 220 Grad Süd-Südwest, los.
[Buck] Hey, hier können wir nicht lang.
Die Toten sollen in Frieden ruhen.
[Captain] Hey, Kleiner, ist alles in Ordnung?
[leise, unheilvolle Musik]
[Würglaute]
Scheiße, Peter!
Du versaust mir das schöne Deck.
Verdammt!
[geisterhafter Gesang mit Hall]
Hey, Peter.
Da sich die See beruhigt hat,
wieso richtest du nicht die Kabel und Kameras ein?
Okay.
Komm schon, Kleiner, ich helfe dir dabei.
Ach übrigens, das hier ist mein erster Offizier, Milton.
Ich bin seine rechte Hand. Willkommen an Bord.
Ja, man kann wohl sagen,
dass ich Milton aus seinem miserablen Leben befreit habe.
Und wo haben Sie ihn gefunden?
In einem Taucherdorf ganz in der Nähe.
Ich beschütze ihn vor den gierigen Menschen. Und bewahre ihn vor dem Tod.
[weiterhin geisterhafte Musik]
Ich habe die Möglichkeit einfach genutzt, und ich musste ihn retten.
Ja, im Gegensatz zu manch anderen kann er seine Gliedmaßen noch benutzen.
Tja, alles funktioniert.
Ja, du bist ein guter Junge.
[Captain] Hummer-Taucher liegen hier überwiegend.
Es ist, als würde die Flut sie immer wieder aufs Meer ziehen.
Alles klar. Da haben wir sie.
Fast…
Okay, sie ist 50 Fuß unter uns, bitte genau hier stoppen.
Die Taucher können rein.
[Captain] Okay, haltet euch bereit, ihr Seeaffen.
Okay, und los geht's. Hier ist ein neuer Walhai-Tracker.
Bring ihn an, bevor der alte kaputt geht,
sonst könnten wir sie für immer verlieren.
Hab verstanden, der Tracker ist KLM 39, Zulu 5.
-Er ist aktiv. -Außerdem
haben wir unseren Ultraschall.
Bäuchlein streicheln bei der Kleinen. Der Ultraschall ist in Sicherheit.
[treibende Musik]
[Musik klingt aus]
[Costa] Ich geh jetzt rein.
[treibende Musik setzt ein]
Hey, Liz. Tu mir einen Gefallen: Halt die beiden bei Laune.
So erhalten wir mehr Material von ihnen. Und wir kriegen mehr Kohle.
Wenn du das öfter machst, wird es dir in Fleisch und Blut übergehen.
Klar, Buck.
Gentlemen,
die Sterne stehen günstig in dieser biologischen Oase,
wenn unser Mädchen ihre Babys zur Welt bringt.
Sie ist der größte Fisch im Meer.
Dennoch ein friedlicher, freundlicher Gigant.
[orchestrale Musik]
Wir wissen nicht, wo sie gebären wird, aber ich habe das Gefühl,
dass wir heute einige unglaubliche Entdeckungen machen werden.
Wie sieht's da unten aus, Jungs?
[Costa] Hier unten ist es wunderschön.
[Peter] Oh mein Gott, sieh ihn dir an!
Jetzt liegt es an uns, die Babys zu filmen.
Das hat noch niemand gemacht, und ihr zwei werdet die ersten sein.
[Liz] Du nimmst doch auf, oder, Baby?
[Costa] Sicher, Baby. Dein Wunsch ist mir Befehl.
Du hast mir schon mehr gegeben, als ich mir je wünschen könnte.
Ey, ihr Turteltauben, bitte findet irgendwas da unten,
dass die miserable Stimmung hier oben ein bisschen aufheitert.
[Costa über Funk] Versteht ihr zwei euch da oben?
Walhai! 30 Yards vor uns.
Fantastisch! Unser Mädchen?
[Buck] Ist es unser Mädchen?
[Costa] Ja, sie ist es.
[Costa] Die Strömung hier unten nimmt zu.
Peter, wie sind die Aufnahmen da unten?
[Peter] Habe alles drauf. Das kann nur gut werden!
Ja. Vielleicht bist du ja doch nicht so schlecht.
[Costa] Ich werde einen neuen Sender an unserem Walhai anbringen.
Zeig uns doch mal, was da unterwegs ist, meine Kleine.
[Costa] Ich habe sie gescannt. Jetzt bringe ich den Sender an.
Sender angebracht.
Leute, das Seil hat sich um den Propeller gewickelt.
Wir können sie nicht verfolgen, solange ich das Seil nicht entfernt hab.
Hey, ihr müsst bei ihr bleiben.
[leise, spannende Musik]
[Peter] Whoa!
Da schwimmt irgendwas neben ihr.
-Ihr filmt das, oder? -[Liz] Sind das unsere Jungtiere?
[Buck] Wir sind genau über euch, okay, bleibt dran!
[Costa] Ich bin beim Propeller. Ihr dürft jetzt nicht losfahren!
[Costa] Wie konnte das überhaupt passieren?
[Peter] Sie sahen aus wie Menschen.
[Liz] Blödsinn, da unten sind keine Menschen.
Sie trugen keine Ausrüstung, und hier sind auch keine anderen Boote.
Okay, mach ein paar Aufnahmen, und wir schauen es uns an.
[spannende Musik]
[Peter] Sie sind hinab getaucht.
Was zum...
Äh, Costa? Whoa!
[Costa] Okay, habe verstanden.
[Peter] Ich habe ein Gesicht gesehen.
[Costa] Peter? Was soll das werden?
Komm wieder hoch, Mann! Du musst immer bei mir bleiben!
Ich habe hier was.
[Peter] Ihr werdet das nicht glauben.
-Was denn? -Seht selbst.
[geisterhafte Musik]
[Buck] Ich kann es nicht wirklich erkennen.
Sicher, dass es nicht die Jungtiere sind?
Nein, es sah menschlich aus, glaub mir.
Sie trugen keine Ausrüstung und sie sind hinab getaucht.
Ist schwer zu erklären.
Das ist gut, Peter.
[Musik klingt aus]
Okay, wir stellen überall Kameras auf. Wir brauchen
welche am Rumpf und am Bug, am Mast, nach unten gerichtet.
Jeden erdenklichen Winkel, auch eine auf unseren Walhai, wenn es geht.
Okay, ja.
Das war echt sehr seltsam.
Und was ist das?
Meine Güte!
Richte die Kamera immer auf dein Zielobjekt!
Das ist die wichtigste Regel!
Jede Sekunde zählt
-Ganz ruhig! -Jedes gottverdammte Bild!
Ruhig!
Und lass deinen Kumpel nie wieder zurück!
Tut mir leid.
-Lass den Kleinen mal in Ruhe! -[Buck] Ich bin verantwortlich für ihn.
Du musst dich etwas entspannen, Buck.
Und Sie sind inkompetent, also verschwinden Sie nach oben.
Es mag deine Expedition sein, Buck, aber es ist mein Boot,
also sind es meine Regeln.
Aber das war ein Gesicht im Riff.
-Da war ein Gesicht? -Ja.
-Es war im Riff? -Schwer zu glauben, aber glaub mir.
Ich sag dir, ich hab...
Und was war das für ein Gesicht, Peter?
Schwer zu erklären. Ich...
Atme tief durch. Wir besprechen das, und ich kümmere mich drum.
Sie schwimmt im Kreis. Los, wir stellen die Kameras auf.
Sieh zu, dass die Aufnahmen besser werden.
Ja, klar, krieg ich hin. Das wird schon.
[entspannte Gitarrenmusik]
Komm nach oben, Kleine.
[singt] Da-da-da-da-du-du-du.
Weißt du, Liz, du wirst eine wunderbare Mutter sein
und Costa ein großartiger Vater.
Das hoffe ich. Ich habe niemanden, der mir solche Dinge beibringt.
Aber das könnte doch der alte Captain hier übernehmen.
Ich bin nicht der Beste, aber ein oder zwei Dinge weiß ich.
[Lachen]
[singt]Oh, bitte komm zurück zu mir!
Bitte komm zurück zu mir!
[Captain singt] Komm zurück zu mir.
Die Familien in Miltons Heimat, sie singen für das Meer.
Sie beten, dass die, die sie verloren haben, wieder zurückkehren.
Er hat seinen Vater beim Hummertauchen verloren.
Wie viele andere auch, die nie zurückgekommen sind.
Die Gestalten, die wir heute gesehen haben. Glaubt Milton an so was?
Die Einheimischen sind sehr emotional,
wenn es um Gut und Böse geht, richtig und falsch.
Sie denken sogar, wenn sie zu viele Hummer nehmen, wird Gott sie bestrafen.
Sie glauben auch, dass jedes Verbrechen gegen sie immer gerächt werden muss.
Sie wollen ihre Rache so sehr, dass sie von den Toten auferstehen,
um sie einzufordern.
-[singt] Komm zurück, Papa. -[Captain] Ja.
-Milton glaubt daran. -[singt] Komm zurück zu mir, Papa.
Komm zurück zu mir.
[Costa] Hey, entschuldigen Sie, Captain.
[Captain] Kein Ding.
-[Liz lacht] -Ist doch ein netter Ausflug, oder?
Ja, ist nett. Ich weiß, wieso du mir Buck nie vorgestellt hast.
Ach, er ist ein guter Kerl.
Er hat seinen Herzensort verloren, seine Begeisterung.
Er hatte einen miesen Tauchgang. Er ist getaucht wie ein Champ.
Tauchte zu schnell auf und vergaß die Pressluft.
Dabei verlor er eine Lunge. Pneumothorax.
[unheilvolle Musik]
[Costa] Er hat seine Karriere verloren, eine Lunge und fast sein Leben.
[Liz] Aber er lässt sich nichts anmerken.
Wenn seine Lunge kollabiert war,
wie ist er dann an diesem Tag zurück zum Boot gekommen?
[weiterhin unheilvolle Musik]
Wir brauchen Hilfe!
[Costa] Lass die Augen offen!
[melancholische Musik]
Du hast ihn gerettet, richtig?
Nein, ich habe...
[mysteriöse Musik]
[Computerstimme] Puls überprüfen.
Abstand halten!
Ich habe meinen Job gemacht, so wie er es für mich getan hätte.
[Musik wird intensiver]
Komm schon, Buck!
[Musik klingt aus]
[wieder leise Gitarrenmusik] [blubbernde Geräusche]
Du hast ihm das Leben gerettet, und er ist immer noch ein Arschloch?
[alle lachen]
[beschwingte Musik]
[Liz johlt]
[leise, mysteriöse Musik]
[blubbernde Geräusche]
Was haben wir denn hier?
Buh.
Pscht!
[Liz] Willst du wissen, was das ist?
Warte ganz kurz.
Mal sehen.
Okay.
Oh shit.
[Buck] Cheers.
Auf den Dritte-Welt-Martini.
Der Captain macht die besten.
Was hat es mit diesem Kerl und seinem honduranischen Schützling auf sich?
-[Costa] Pass auf... -Da ist doch irgendwas schräg.
Hey. Er macht sein Ding. Der Captain gibt ihm einen guten Job.
Er hat viel durchgemacht und könnte nicht irgendwo schrauben
oder in einem Büro sitzen.
Sie mussten mit Propangasflaschen an Gartenschläuchen tauchen
und haben Schäden davongetragen.
Das ist echt traurig.
Ja.
Aber irgendwas ist mit den beiden, es macht keinen Sinn...
Hey, nichts für ungut, der einzig Schräge bist du.
Hey, Hand aufs Herz, woher kam das Geld?
-Vom Institut. -Nein, niemals.
Das ist ganz simpel. Das Institut will sparen, aber das hier...
Ich habe das Haus verkauft.
Ich habe die Hypothek beglichen, hatte noch ein paar Mäuse,
sie bezahlen für gar nichts mehr.
Sie unterstützen mich seit zwei Jahren nicht mehr.
Wieso verkaufst du dein Haus?
Die Haie, Mann. Die Jungtiere.
Niemand hat das je gefilmt.
Wie ein Walhai Jungtiere bekommt.
Der größte Fisch des Meeres.
Und niemand kennt seine, seine Geburtsstätte.
Dieser Ort birgt so viele Entdeckungen, von denen wir geträumt haben.
-[Buck] Okay. -Haie. Wo ist ihre Geburtsstätte?
Und was passiert da unten?
Das könnte die größte Entdeckung in der Meeresforschung sein,
-wenn wir es schaffen. -[Costa] Hey, hey, hey, Mann!
Es ist wichtig!
[Costa] Atme tief durch.
[Costa] Du hast alles reingesteckt, ich verstehe es, deine gesamten Ersparnisse.
Und du hast mir das Leben gerettet.
Ich glaube, ich habe dir noch nie
danke gesagt.
Ich wäre glücklicher, wenn du deine Lunge noch hättest.
Ja.
Okay.
Du hast einen Kopf.
Neun Beine.
Oh, du hattest neun Beine.
[Musik wird intensiver]
Unglaublich.
Weißt du was? Diese Insulaner-Geschichte in der Bar
scheint irgendwie wahr zu sein, keine Ahnung.
Und wir haben eine noch größere Geschichte zu erzählen, oder?
Seit hunderten von Jahren behaupten Seeleute,
Seekühe seien Meerjungfrauen.
Okay? Das wäre die hässlichste Meerjungfrau, die ich kenne.
-Nicht wenn du betrunken bist. -Nein.
Hör zu,
du hast mich überhaupt erst auf die Sache mit den Walhaien gebracht.
Ich mache es pro Bono. Was sagst du dazu?
-Okay. Ich hätte dir eh nichts gezahlt. -[Costa lacht]
[Liz] Costa!
-Costa, wo steckst du? -[Costa] Shit, mein Typ wird verlangt.
Okay, mal sehen, was abgeht.
-Scheiße! -[Buck] Cheers.
DER EWIGE EMBRYO [leise, mysteriöse Musik]
Gentlemen. In diesen Gewässern gibt es so viele unglaubliche Spezies.
Auch Leben, das ewig andauert.
Okay, Babe, erzähle.
Die gefundenen Organismen nennen sich Hydra.
Hydra gibt es schon immer, aber die Population explodiert hier.
Hydra kann zerrissen werden, und dann ruft Hydra seine Körperteile zurück
und baut sich wieder zusammen.
Das ist real.
Hydra ruft seine Körperteile zurück, echt jetzt?
Ja, und das war nicht alles. Es wird besser.
In dem Eimer war nicht nur Hydra.
Ich präsentiere euch: die unsterbliche Qualle.
Wann immer der kleine Kerl alt wird oder sich verletzt, wird er zu einem Polypen,
oder auch "Kind", und er wächst wieder auf.
Ein konstanter Kreislauf, der den Tod vermeidet.
Ich habe das schon mal von dir gehört, wieso ist es hier relevant?
Das Riff, an dem wir heute waren, ist ein Hotspot für Hummer-Taucher.
Die Hälfte der Korallenriffe ist zerstört,
aber die restlichen entwickeln sich, um zu überleben.
Und dann gibt es die Explosion von unsterblichen Kreaturen,
die mit dem Riff in Symbiose leben.
[Costa] Also sagst du, dass diese Taucher, aus welchen Gründen auch immer,
noch am Leben sind.
Und dass sie nach dem Tod noch weiterleben?
Es ist als hätte das ganze Meeresleben ein Geheimnis:
"Komm her, und lebe für immer."
Es regt zum Nachdenken an.
Ich will für den Rest des Trips an gar nichts mehr denken.
Kann ich verstehen.
Peter, hast du dir eigentlich schon mal wirklich Gedanken über irgendwas gemacht?
Wenn du zu diesem Team gehören willst, solltest du dir überlegen,
was zum Teufel du hier machst. Okay?
Ja.
[Liz] Lass uns neue Proben holen.
Es ist, als hätte jeder Schluck Wasser
dieses wundervollen Ozeans unbegrenzte Stammzellen.
-Zieh das aus! -Was soll das werden?
Wir hüpfen rein. Na los!
[leise, unheilvolle Musik]
[Blubbern]
[Costa] Fuck, wo kommen die denn her?
Ich dachte, es sei sicherer im Wasser als auf diesem Boot.
[Seufzer]
[Musik klingt aus]
Und...
Bist du bereit, Vater zu sein?
[Costa] Machst du Witze? Ich kann es kaum erwarten.
Ich weiß, dass du deinen Dad nie kanntest, und dass es an mir liegt,
der beste Vater zu sein für...
für die kleine, die kleine Ziggy, die kleine Zygote.
-[Liz lacht] -Oder?
-Ziggy, die Zygote. -Ja.
[Liz lacht]
Also glaubst du, das Leben könnte unendlich sein?
[mysteriöses Geräusch]
Es ist wie deine kleine Hydra. Es baut sich selbst wieder zusammen.
Andererseits können wir
niemals auseinandergerissen werden.
[Echo]
[Cider, Hall] Sie tauchen immer tiefer und tiefer.
Für das "rote Gold".
[Echo]
[Captain] Mal sehen, ob der Anfänger auch im Käfig zurechtkommt.
[Echo]
[Costa, Funk] Habe verstanden!
[Captain] Vielleicht erhaschst du einen Blick auf den schwangeren Walhai.
[Echo]
[leise, unheilvolle Musik]
[Costa, Funk] Und vergiss nicht: Einatmen und ausatmen!
[Echo]
[Peter] Costa!
[Peter] Oh mein Gott!
[Captain] Keine Angst!
[Costa] Wenn das Seil des Käfigs reißt...
[Echo]
...sind wir eine Tonne totes Gewicht...
[Echo]
...und es geht 300 Fuß abwärts.
[Captain] Raus aus dem Käfig. [Echo]
[Buck] Niemand kennt die Geburtsstätte.
[Echo]
[Peter] Wir müssen die Ausrüstung zurücklassen.
[Echo]
[Captain] Raus aus dem Käfig.
[Echo]
[Musik wird langsam intensiver]
[reißendes Geräusch]
[Cider] Ihr zwingt sie zum Tauchen. [Echo]
Ihr seid von "Ojo Rojo Industries?" [Echo]
[Captain] Oh Mann, was für ein Ding!
[Musik klingt aus]
[Shanty aus Lautsprecher]
Oh Mann, was für ein Ding! [lacht]
Da sind sie ja, frisch wie der junge Frühling!
Wollen Sie mich verarschen?
Was tun Sie da?
Schlafen Sie denn nie?
[lacht]
Hey, ich bezahl Sie nicht fürs Angeln.
Sie wussten, dass das tagelang dauern könnte.
Haben Sie nichts anderes als Fisch und Alkohol in Ihrer Kühlbox?
Ich habe heute früh schon mehr getan als ihr in der ganzen Woche.
[lacht und summt "Drunken Sailor"]
Und ihr habt die ganze Nacht durchgepennt und nichts von der Action erlebt.
[Lachen]
Als ihr geschlafen habt, habe ich den verdammten Walhai verfolgt.
Er ist ganz schön weit geschwommen.
Ich hab eure Arbeit gemacht. Und du willst 50 Prozent zurück?
Nein! Was zur Hölle, Mann!
Ich müsste das Doppelte nehmen.
[lacht]
[summt "Drunken Sailor"]
Early in the morning!
-Oder, Milton? -Okay. Sie haben gewonnen.
Korrekt, ja.
-[Captain lacht] -[Buck] Eins zu null für Sie.
Sie haben gewonnen!
[Shanty aus Lautsprecher klingt aus]
[leise, unheilvolle Musik]
[geisterhafter Gesang]
FRAUENMÖRDER
Wir haben zwar ein starkes Signal, aber es gibt keine Bewegung.
Das Echolot zeigt nichts Auffälliges. [Räuspern]
Alles okay?
Alles bestens.
Was ich jetzt von euch will: Taucht runter und findet den Tracker.
Das Ding war teuer.
Wir müssen ihn wieder anbringen und rausfinden, was passiert ist.
-Also los. -Klingt, als würdest du krank werden.
-Ich bin okay! -Er kommt schon klar.
-Wirklich. -Okay, dann los.
-[Peter] Sofort? -[Buck] Ja, sofort!
[Buck hustet]
[Captain] Okay, Männer, mal sehen, was da unten los ist.
[leise, unheilvolle Musik]
Okay, Test, Test, hört ihr mich? Test, Test.
[Peter] Audio, Test, Test.
Viel Glück bei der Tracker-Suche.
[Costa] Boden in 50 Fuß Tiefe.
Ich sehe ein Licht in einer kleinen Höhle.
Hey, ich habe den Tracker.
Irgendwie muss er sich gelöst haben.
Ich dachte, es wäre sicher. Es tut mir leid.
Ey, Ladys. Hier oben ist echt eine Menge los.
Es sieht so aus, als käme ein großer Schwarm Fische vorbei.
Und jetzt verstehe ich, wovor sie flüchten.
Costa?
[Costa] Keine Sorge. Es sind nur ein paar Haie, die weiterschwimmen.
[Peter] Die Haie zerfetzen einfach die Köder.
Wie geht's euch denn da unten?
Ich sehe eine Menge Flossen.
[Costa] Hier ist alles gut. Wir warten so lange am Boden, bis sie oben fertig sind.
[Captain] Haltet durch da unten. Sie werden gleich wegschwimmen.
Wir fahren hier weg und treffen uns stromabwärts.
-Liz. -Was denn?
Man bewegt das Boot nicht in Richtung der Taucher.
Hier wimmelt es von Haien.
Sie könnten unter den Haien dort sein und wüssten nicht,
-wie sie zurückkommen. -Liz, Buck hat ausnahmsweise mal recht.
Danke, Captain.
Hey, Milton, hol ein paar Seile und wirf den Anker aus.
[unheilvolle Musik]
[Schrei]
Da draußen sind so viele Haie!
[Peter] Was für ein Massaker!
[Costa] Ja, die Fischüberbleibsel schwimmen an die Oberfläche.
Werfe den Anker aus, Captain.
[Costa] Jetzt kommt noch ein Tiger- und ein Hammerhai dazu.
[Peter] Das ist der Wahnsinn, tun die uns hier unten nichts?
[Costa] Oh shit!
Die Fischteile prasseln direkt auf uns ein.
Das ist doch ein schlechter Scherz.
[Peter] Sie schwimmen zu uns runter.
Du hast gesagt, sie bleiben an der Oberfläche!
Scheiße!
Ich muss hier weg!
Die Panik kommt mir bekannt vor. Der Kleine überlebt das nicht.
Was sollen wir tun?
Wir haben noch den Fang von heute früh.
[Peter] Ich kann nicht hierbleiben, das ist mir zu krass!
[Costa] Alles wird gut.
Ähh, Costa?
[Costa] Sie sind nicht hinter uns her, sondern hinter den Fischen.
[Peter] Wissen die das auch?
[Costa] Mit den Tigerhaien
haben sie auf keinen Fall gerechnet.
[Peter] Hey, Costa?
[Costa] Schieb sie einfach zur Seite. Oben auf die Nase, dann zur Seite.
[Peter] Was?
[Musik wird intensiver]
Costa, pass auf!
Oh!
[Costa] Du darfst ihnen nie den Rücken zuwenden.
[geisterhafter Gesang mischt sich in die Musik]
[Peter stöhnt nervös]
[Costa] Vorsicht vor dem Kopf, sonst schlägt er dich k.o.
Keine Angst.
Oh, Scheiße!
Oh Scheiße, was?
Jetzt sind die großen Jungs auf dem Weg zur Party.
[Costa] Ich glaube das nicht.
Zwei Weiße Haie.
Wo sind Weiße Haie?
Buck, da du nicht das Herz dafür hast und sicher auch nicht die Lunge...
Was haben Sie vor?
Ich rette die Lage.
Verrückter, alter Mann.
[Costa] Sieht aus, als würden die Köder und auch die Haie nach oben schwimmen.
Gott sei Dank.
Der Käfig ist in einer Minute fertig.
[Musik wird etwas ruhiger]
Ich lasse ihn jetzt runter.
[Winde klackert]
[Costa] Was zum Geier machen Sie, Mann?
[Buck] Der Captain hört euch nicht. Er hat kein Funk dabei.
[Costa] Er filmt die Haie, während wir uns hier verteidigen müssen?
[spannende Musik]
[Musik klingt aus]
[geisterhafte Laute]
[Costa] Jetzt kommen die Weißen Haie runter zu uns.
Ist das dein Ernst?
[Costa] Hey, ich habe hier irgendeine elektromagnetische Störung.
[Costa] Funkcheck: eins, zwei.
[Peter] Costa!
Scheiße! Ich will hier sofort weg!
[Costa] Funk check! Topside, hört ihr mich?
[leise, unheilvolle Musik]
[Costa] Er lockt sie nach oben. Der ist echt wahnsinnig.
[Costa] Topside! Die Weißen Haie kommen zum Heck!
Sie kommen auf euch zu!
[Schrecklaut]
[Liz schreit]
[Costa] Buck, hol sie aus dem Wasser raus!
Wir werden von beiden Seiten belagert.
[Peter] Nein! Nein, nein, nein!
[Costa] Ich komm nicht zu ihr!
Du bleibst hinter mir, Mann!
[Costa] Hol sie da raus! Die Strömung ist zu stark für sie!
[Liz schreit]
[Costa] Hey! Was ist los, Buck?
Hol sie aus dem Wasser!
[schwere Atmer]
[Liz schreit]
[Stöhnen]
[Costa] Meine Güte, Buck!
[Peter] Die Sicht wird immer schlechter.
[Costa] Peter, du darfst dich nicht bewegen, ich komme jetzt zu dir
[Peter] Ich kann überhaupt nichts sehen.
[geisterhafte Musik]
[Peter] So eine Scheiße!
[Costa] Ich kann dich verstehen, hörst du mich?
[Costa] Peter, bitte antworte, kannst du mich hören?
[Peter] Siehst du mich?
Ich kann nichts sehen.
Ich sehe nichts.
Au!
[Schmerzlaut]
[weiterhin unheilvolle Musik]
[Peter] Meine Maske!
Au!
[Costa] Antworte, Mann, kannst du mich hören?
[Peter] Ah!
[Peter] Ich kann nicht...
[Costa] Ich komm jetzt zu dir.
[Peter] Ich kann nichts sehen.
[spannende Musik]
[Costa] Topside, seht ihr, was der Captain macht?
[Buck] Er befindet sich nicht im Käfig.
-[Costa] Ich bin bei dir, Kleiner. -[Peter] Was ist mit dem Captain?
[Peter] Oh mein Gott!
Ich dachte, Sie wären tot.
[Captain] Nö. Heute ist der richtige Tag für mich zum Sterben, Jungs.
[Costa] Die Sicht wird besser.
[Peter] Wow! Sieh dir das an.
Die Haie bewegen sich nicht mehr.
Costa, siehst du das?
Sie starren uns direkt an.
[Costa] Das ergibt keinen Sinn.
Ich verstehe es nicht.
Was wollen sie von uns?
[leise, unheilvolle Musik]
[Peter] Ich fasse es nicht. Sie hauen ab.
[Costa] Glück gehabt.
[Peter] Können wir zurück aufs Boot?
[Captain] Kommt schon hoch.
Was für ein gottverdammter Tag!
[Costa] Okay, Captain, wir kommen hoch.
[leise, mysteriöse Musik]
-Alles okay mit dir? -Komm, Babe,
komm her und ruh dich aus.
[Buck] Und als ich gerade anfing, mich wieder wie früher zu fühlen,
hatte ich Bedenken und erstarrte wie ein Feigling.
Alles in Sicherheit, Captain.
[Buck] Ich habe meine Crew in die gefährliche unbekannte Tiefe geschickt.
-Und der Captain... -Wir fahren weiter.
verheimlicht uns irgendwas.
Wieso verfolgen diese Taucher ausgerechnet uns?
[elektronisches Signal] [Stöhnen]
[Knall]
Was zur Hölle...?
[Hund bellt]
Ich werde ins Wasser springen und mir das ansehen.
Machen Sie Witze?
Wie können wir irgendwas rammen, wir sind mitten auf dem Meer, oder?
Ich habe nichts gesehen, weil ich auf den Monitor geschaut hab!
Sie sehen sich beide Monitore an,
aber schauen nicht auf das Meer, wenn Sie fahren?
Hier war nichts, Buck. Glaub mir doch.
Wir sind am Arsch der Welt, mitten auf dem Ozean,
und Sie fahren irgendwo gegen?
Wie kann das sein? Wie geht so was?
Ich habe nichts gesehen, da war nichts!
Hey, Milton, sieh dir bitte die Kielräume an.
Und sollte es Lecks geben, repariere sie so gut du kannst.
Ich komm nach unten.
Milton übernimmt ab jetzt das Steuer.
Milton, wir müssen jetzt hier ankern.
Und sieh nach, ob du den Ersatz-Propeller findest.
Okay, Captain.
[leise, unheilvolle Musik]
Mal sehen, was hier vor sich geht.
Oje! Der verdammte Propeller ist weg. Ich kann ihn nirgendwo sehen.
Nein, das ist nicht gut.
Nein! Der Frischwassertank ist kaputt.
Ihr müsst so viel Wasser wie möglich sammeln.
Hier unten ist kein Propeller.
Bist du sicher?
[Milton] Ich hab überall nachgesehen.
Wirklich überall?
Ja.
[Stöhnen]
[Musik aus Lautsprecher]
Woher wissen Sie überhaupt, wo der Propeller ist?
Er könnte in 150 Fuß Tiefe liegen.
Wir haben kaum noch Luft.
Costa versucht das Beste aus dem Rest zu machen.
[Buck] Okay, wir müssen danach tauchen, was sollen wir sonst tun?
Wir haben kein frisches Wasser.
Nur ein paar Flaschen Alkohol, sonst ist nichts auf dem Boot.
Was? Was, wenn die Taucher was damit...
-[Buck] Blödsinn, Mann. -Du hast es ja nicht gesehen.
Ja, aber weißt du was? Dann war das Glück.
Letztendlich haben wir was Fantastisches, dass wir allen zeigen können.
Das ist doch großartig.
Ihr macht eure kleine Dokumentation und verdient eine Menge Kohle.
Weil wir beweisen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt?
Das ist Zeitverschwendung?
Tatsächliche wissenschaftliche Beweise zu finden?
Das ist es nicht wert?
Anstatt vor allem davonzulaufen? Wovor laufen Sie davon?
Es geht nur um Geister, mein Lieber.
Viele glauben, dass sie nachts am Ufer sitzen und dass sie beten.
[leise, mysteriöse Musik]
Sie haben Dinge gesehen. Und ich auch.
Sie kommen zurück.
Immer. Sie kommen zurück.
[Captain] Morgen wird es eine Sonnenfinsternis geben.
Sie beeinflusst die Gezeiten und die Strömungen.
Von diesen Gewässern hier, in denen wir uns gerade befinden.
Wie der Weltraum,
birgt das Meer Geheimnisse, die wir nicht verstehen können.
Die Sterne...
Sie sind so weit weg, dass es tausende von Jahren dauert,
bis ihr Licht diesen kleinen Planeten erreicht.
Aber vielleicht ist dieser Stern dort längst gestorben.
Und was wir jetzt sehen, könnte schon tot sein.
[Musik wird intensiver]
Ja, wir sehen ihn noch.
Der Ozean hat seine eigene Seele.
Eine majestätische Masse.
Man kann sie nicht sehen, aber man kann sie fühlen.
Es gibt nichts, das im Meer wirklich stirbt.
[Geräusch, Musik wird intensiver]
Es hat seine eigene Seele. Glaubt mir.
Wie lange braucht Costa mit den Flaschen?
Bin ich die Einzige, die Angst hat, dass das Boot sinkt?
Nein, bist du nicht!
Also welcher zerbrochene Kahn wird zuerst sinken?
Der alte Captain hier oder "Asesino de Mujeres!"
Was für ein schrecklicher Name.
[Liz] Ich werfe den ganzen Alk ins Wasser,
wenn ihr euch jetzt nicht zusammenreißt.
Leute, unsere Lage ist ziemlich kritisch.
Das Boot wird sinken, wir haben keinen Propeller.
Haben wir überhaupt Luft, um nach dem Propeller zu tauchen?
In welcher Tiefe liegt er? Wir brauchen einen Plan.
Jede Flasche ist zu einem Drittel gefüllt.
Das ist nicht viel, wenn du mit zwei Tauchern runter willst.
Oder es wird ein Taucher mit zwei Flaschen. Mehr Luft.
Ich mach's.
Nichts für ungut, aber du darfst nicht mehr tauchen.
So betrunken bin ich nicht.
Das warst du auch nicht, als ich bei der Fressorgie da draußen war, oder?
Und wir haben gesehen, wie lange es gedauert hat,
bis du wirklich geholfen hast.
Ich bin mir nicht sicher.
Hör zu, ich hab die meiste Erfahrung.
-Bin am fittesten. -Ja, ja.
Hey, ich werde tauchen.
Niemand bricht die goldene Regel. Jemand kommt mit oder niemand geht.
Wie weit ist die Dekompressionskammer von hier entfernt?
Haben wir Treibstoff?
[Captain lacht]
Oh, was hast du für ein Problem?
Ernsthaft, was ist dein Problem?
Wir sind für Forschungsarbeiten hier rausgekommen.
Und Sie laufen scheinbar vor irgendwas davon.
Haben Sie Ihre Frau betrogen und mussten das verdammte Land verlassen?
Erwähne nicht den Namen meiner Frau auf diesem Boot!
-Haben Sie überhaupt Treibstoff? -Okay, okay!
Pass auf, was du sagst!
Die Strömung.
Wir müssen das richtig timen, wir haben nur einen Versuch, versteht ihr?
Also sollten wir uns genau überlegen und rausfinden...
Der Propeller wiegt eine Tonne. Er wird da liegen, wo er hingefallen ist.
Ich mache es.
Ich lass dich nicht wieder zurück.
Du tauchst auf keinen Fall! Beim letzten Mal ist er abgehauen!
Passiert nicht noch mal! Ich vertrau ihm.
[Costa] Ich bin für ihn verantwortlich. Ich komm klar.
Verloren und wiedergefunden. Wir haben ihn verloren und gefunden.
Wir sind auch verloren.
[Captain] Wenn du so tief tauchst, bist du ein toter Mann.
Wenn wir hier warten, warten, bis wir dehydrieren, warten, bis wir verhungern,
und dann anfangen zu tauchen, wie stehen unsere Chancen dann?
Wenn wir sofort beginnen, sind wir fit.
-Wir haben keine andere Wahl. -Hey.
Fertig machen, dann legen wir los.
170 KILOMETER NORDÖSTLICH VON ROATAN
[leise, spannende Musik]
Mayday, Mayday, kann mich irgendjemand da draußen hören?
Rufzeichen "Asesino de Mujeres."
Koordinaten 1635:3208 Nord und 8635:4862 40 West.
Es ist dringend, wir haben nichts zu essen und das Wasser geht uns auch aus.
Wir brauchen Hilfe!
[Musik klingt aus]
[Funkgerät rauscht]
Okay, wenn wir unten sind, benutzen wir das hier.
Der Hebesack wird uns mit dem Propeller helfen.
Er braucht eine Menge Luft.
Niemand kommt, um uns zu retten. Wir müssen uns selbst retten.
[leise, mysteriöse Musik]
[Buck] Uns selbst retten?
Wohl kaum. Aber die Taucher, sie fanden einen Weg, wieder zu atmen.
Nachdem sie so lange erstickt wurden.
Haben sie uns hierhin geführt?
[Costa] Mikrofon-Test.
[Buck] Lasst uns den Propeller finden und wieder anbringen.
Dann fahren wir nach Hause.
[Costa] Bisher kann ich noch nichts sehen. Wir sind jetzt beim Riff.
Habe verstanden. Taucht weiter runter.
Wir haben beide Kameras im Blick.
Seid vorsichtig, Männer.
[Costa] Wir tauchen tiefer.
[Peter] Wir sind so schwer beladen, dass wir sinken wie Steine.
Hoffentlich ist der Propeller nicht total hinüber.
Wenn wir ihn überhaupt finden sollten.
Ist schon ganz schön beängstigend.
[Costa] Sachte, Peter. Dafür haben wir trainiert.
[Peter] Zumindest musst du mir diesmal nicht das Händchen unter Wasser halten.
[Costa] Gute Einstellung, Mann.
Ihr liegt gut in der Zeit, Jungs.
Sucht so viel ab, wie ihr könnt.
Und kommt in zwei Minuten wieder hoch.
Mit oder ohne Propeller.
[Costa] Verstanden!
Was könnt ihr da unten sehen?
Das ist kein Walhai. Es sind andere Haie.
Das zeigt nur die Haie, die markiert wurden.
Was meinst du mit "sie wurden markiert"?
[Peter] Die Haie sind überall, Mann!
Dir war bewusst, dass all die Haie hierherkommen?
Die Daten haben darauf hingedeutet,
dass sie an diesen einen Ort kommen.
[leise, unheilvolle Musik]
Ich bin der Wissenschaft gefolgt, Liz.
[Costa] Gefunden! Den Boden, nicht den Propeller.
[Peter] Costa, pass auf!
[Peter] Oh mein Gott!
[Costa] Bleib fokussiert!
Dein einziger Gedanke sollte der Propeller sein!
Sie werden in dem Chaos nichts finden. Holen wir sie nach oben.
[Peter seufzt]
[Peter] Meine Taschenlampe geht immer wieder aus.
-[Captain] Okay, Jungs. -[Peter] Shit!
Kommt wieder hoch.
Ich glaub, wir müssen uns was anderes überlegen.
[Costa] Klar. Wen verspeise ich zuerst?
Denn wir haben nichts zu essen und trinken.
[Peter] Costa! Wo bist du?
Ich kann nichts mehr sehen!
Shit!
[leise, unheilvolle Musik]
[Peter] Kannst du mich sehen?
[Costa] Ich bin gleich bei dir.
[Liz] Costa. Peter.
Ich will, dass ihr nach oben kommt. Das ist es nicht wert.
[Costa] Wunderschön.
Als wäre man im Weltraum.
Hier gehöre ich hin.
Hier gibt es überall Korallenriffe und Höhlen.
Die komischen Schatten verwirren mich irgendwie.
Warte mal.
Hier sind Schleifspuren, die in eine Höhle führen.
Der Propeller kann niemals in einer Höhle liegen, höchstens obendrauf.
[Peter] Costa, wo bist du?
Costa?
[Costa] Warte!
[Peter] In welcher Höhle bist du?
[Costa] Ich hab hier was Reflektierendes.
[Peter] Hier ist so viel.
Wir müssen nach oben. Komm schon, Mann!
[Costa] Oh Gott, da ist der Propeller.
[schweres Atmen]
Topside, ich hab den Propeller.
Und er sieht gut aus.
[lacht] Wir fahren nach Hause!
Großartig. Ab nach oben.
Gute Arbeit.
[Peter] Costa.
[Costa] Ich pumpe etwas Luft von meiner Flasche in den Sack.
So kriegen wir ihn langsam nach oben.
Ich höre irgendwas.
[Musik wird intensiver]
Das ist aber nicht...
Was ist das, verdammt noch mal?
[Schrecklaut]
Nein! Sie sind hier!
[Peter] Lass uns abhauen, Mann. Ab nach Hause.
[Liz] Costa? Komm sofort nach oben!
[Costa] Ich versuche, den Propeller festzuhaken.
Seht euch das an.
Was immer Costa gesehen hat, scheinbar kommen noch mehr von ihnen.
[Peter] Das habe ich gehört!
"Mehr" was denn? Wie viele?
Nicht so viele, Peter.
Du schnappst dir jetzt Costa, und ihr kommt zu uns!
[spannende Musik, unheimliche Geräusche]
[Costa] Hey, was...
Mein Knöchel! Ich bin gefangen!
Sie sind überall, zum Teufel, Mann!
[hektisches Atmen]
Sie greifen nach mir! Shit!
Ich pumpe Luft hier rein! Scheiße, verschwindet!
[Peter] Costa, wo bist du?
[Costa] Das Ventil macht Probleme.
[Peter] Lass nicht zu viel Luft in den Sack, sonst steigst du zu schnell hoch.
[Costa] Alles strömt rein, ich werde nach oben schießen!
[Peter] Costa, ganz ruhig.
[Peter] Ich komme zu dir.
[Costa] Fuck, Mann! Ich bin hängen geblieben und hab mich verfangen!
[Captain] Costa, wenn du zu schnell nach oben kommst,
werden deine Lungen explodieren!
-[Costa] Ich hänge hier fest! -Das weißt du doch!
Ich schneide mich los!
Ich schneide mich los! Ich schneide...
Mein Messer!
[Captain] Costa, lass deine Luft ab.
Du bist zu schnell, hörst du?
Costa, lass deine Luft ab!
[Musik wird ruhiger]
Peter, ihr kommt zu schnell nach oben.
Langsam und ruhig!
[Costa] Der Sack ist weg. Das hätte mir eigentlich nicht passieren sollen.
[Peter] Scheiße! Ich glaube, ich sehe Costa.
Ja, er ist es. Wir sind immer noch in 90 Fuß Tiefe.
[Buck] Peter, sei vorsichtig, wenn du zu ihm tauchst.
Vielleicht steht er unter Schock und ist desorientiert.
[Peter] Costa,
ich muss einen Atemzug von deinem Regler nehmen, okay?
Costa? Wir sind jetzt eine Familie, also komm bitte sicher wieder zu uns.
[Costa] Nein! Hör auf!
-Ich habe keine Luft mehr. -[Buck] Sichert den Propeller.
[Peter] Ich brauche Luft.
[Buck] Und bringt ihn an die Oberfläche.
[Costa] Nein!
[Peter panisch] Hey, ich brauche Luft!
-[Peter] Costa! -[Costa] Nein!
[Peter] Costa!
[Costa] Nein!
[panische Laute]
Costa!
Peter!
Wo seid ihr jetzt?
[leise, unheilvolle Musik]
Helft mir.
Zieht ihn hoch.
[schweres Atmen]
Buck! Costa!
Was ist passiert? Er kam zu schnell hoch!
[Peter] Er ist nach oben geschossen!
[Buck] Oh nein!
Es wird nur schlimmer.
Wir müssen ihn sofort zu einer Dekompressionskammer bringen.
Und wo ist eine?
Wenn der Motor läuft, sind wir in fünf Stunden da.
[Liz] Dann machen Sie schon!
Costa, komm schon, Mann.
Sieh mich an!
Los! Sag mir, dass du mich hörst!
Ich hatte ihn!
Aber ich brauchte Luft, er flippte aus und schoss nach oben!
Ich habe es versucht!
Baby? Baby! Kannst du bitte irgendwas sagen?
Er bewegt sich nicht mehr! Sein Körper ist steif.
Costa! Sag mir, dass du mich hören kannst!
Sag irgendwas, na los!
Komm schon, Costa!
Sieh mich an, Kumpel!
Kannst du mich hören?
Es tut mir leid, ich hätte dich nicht runterschicken sollen.
Es tut mir leid. Wirklich!
[Buck] Hey, Peter.
Wo ist der Propeller?
Aus der Hand geglitten.
Was sagst du?
Du Idiot!
Nein!
-Buck, hör auf! -Lassen Sie mich los!
Buck, das bringt doch nichts!
Zum Teufel, ich habe dir gesagt, das ist unsere einzige Chance!
-Wir haben wichtigere Dinge zu tun! -Unsere einzige Chance!
-Wir haben Wichtigeres zu tun! -Ganz ruhig. Alles wird gut.
Ich habe ihn, ich hab ihn.
-[Liz] Wir bringen ihn hier rüber. -[Buck] Okay.
[Hund hechelt]
[leise Musik]
Bist du okay?
Wir bringen dich jetzt zur Kammer, Baby, ja?
Du bist so stark.
Wir brauchen dich.
Wir brauchen dich.
Ich hätte euch nie auf dieses Boot lassen sollen.
Dann wäre das nicht passiert.
Du bist schuld, nicht das Boot.
Dein ganzes Leben besteht nur aus schlechten Entscheidungen.
Wieso kümmerst du dich nicht um deinen Freund,
der dein Leben gerettet hat, und rettest seins?
[Hund bellt]
[leise, unheilvolle Musik]
Peter?
Wo ist deine Brustkamera?
Ich habe sie liegen lassen. Auf dem Hinterdeck.
Auf dem Boot?
[Musik wird intensiver]
Das
ist da unten.
[Musik wird leiser]
Das grundlegendste Gesetz des Lebens lautet:
Du wirst geboren und du stirbst.
Aber jetzt nicht mehr
[Hund bellt]
Verschließ die verdammte Tür, damit der Hund nicht rauskommt,
schnapp dir eine Lampe und mir nach!
Wir holen einen aufs Boot.
Nimm die Taschenlampe runter, du blendest mich!
-Wohin soll ich leuchten? -Leuchte ins Wasser.
Okay.
Shit!
[Milton] Macht auf!
[Buck] Da drüben, siehst du?
[Hund bellt]
Hier, komm her! Leuchte drauf!
Captain! Hilfe!
Ich brauche Hilfe!
Den da? Genau den?
[Milton] Sie bringen sie um! Sie töten sie!
Ich sehe sie nicht.
Ja, genau da drüben, da!
[Musik wird intensiver]
Sie bringen sie um!
Captain!
Helfen Sie mir!
Sie bringen sie um!
[Hund bellt]
-[Milton] Captain! -[Peter] Da drüben, da ist einer!
Hilfe! Captain! Sie töten sie!
So eine Scheiße.
Captain! Sie bringen sie um!
Sie müssen mir helfen! Bitte!
Captain!
Captain!
Da ist einer!
[Milton] Captain!
-[Buck] Haben wir ihn? -[Peter] Ja, ja, ja!
Captain!
Hey, da schwimmt er!
[spannende Musik]
[Buck Schrecklaut] Ah!
Los, komm hoch!
[angestrengte Laute]
[Musik wird ruhiger]
Peter!
Peter?
Peter!
Peter?
Peter?
[leise, unheilvolle Musik]
Captain!
[Hund bellt]
Captain! Kommen Sie her!
Sie bringen sie um!
Willkommen an Bord!
Was hast du vor?
Hör auf damit!
Markierst den starken Mann, ja?
Wieso halten Sie mich auf?
Hör auf! Lass los!
Scheiße!
Scheiße!
[Captain schreit]
[Musik schwillt kurz an]
[Stöhnen]
[Schrei]
Hey! Was soll das?
[Captain] Meine Güte!
Hey. Hey! Hey!
[Musik wird schriller]
[Musik klingt aus]
[Opernmusik aus Lautsprecher]
[geisterhafter Gesang]
[Musik klingt aus]
[Knistern der Schallplatte]
[Opernmusik aus Lautsprecher]
Wir machen dich erst mal sauber.
Möglicherweise sind es Taucher, die ihr Boot nicht finden können.
Und sie brauchen Hilfe.
Sieh dir Costa an.
Er hat Schmerzen.
Genau wie die da draußen.
Sie wollen es so.
Dass wir sind wie sie.
Dass wir leiden,
wie sie es tun.
Peter, da findest du nichts.
[leise, unheilvolle Musik]
Das Buch solltest du lesen.
Mehr brauchst du übers Leben nicht zu wissen.
Klar.
Ein Tagebuch der Lügen von Captain Harwood.
Wenn wir zurückrudern, kann es ein paar Tage dauern.
Aber wenn wir Glück haben, und nur dann,
könnten wir auf ein anderes Boot stoßen.
Gibt es nicht irgendwas, das wir jetzt für Costa tun können?
Peter, Peter, da findest du nichts.
Gar nichts, glaub mir.
Und was ist das?
Whoa!
Wusstest du, dass er hier ist? Und Sie?
Ich wusste nichts.
So ein Blödsinn.
Der Captain hatte dich gebeten, nach dem Ersatz-Propeller zu suchen.
[Milton] Ich konnte ihn nicht finden.
[Buck] Und du sagtest, es gäbe keinen.
Du sagtest, du hättest nichts gefunden.
-Funktioniert er denn? -Ja.
-Er muss ihn übersehen haben. -Er hat ihn versteckt,
um uns zu sabotieren.
Spielt das jetzt eine Rolle?
Costa hat keine Zeit mehr!
Bringt ihn einfach am Boot an!
Und du bist schuld!
Costa wird deinetwegen sterben! Wieso hast du das getan?
Buck! Was habe ich gerade gesagt?
Wieso hast du das getan? Halt dich da raus!
Hey, beruhige dich!
Weißt du, was du getan hast? Du bleibst jetzt schön hier!
-Hör doch auf! -Finger weg!
-Hör auf, Buck! Hör auf! -Captain! Captain!
Du Scheißkerl! Ist dir klar, dass er sterben wird?
-Hör auf, Buck. -Ist dir das bewusst?
Hey!
-Ist er dir egal? -[Captain] Hör zu!
Jetzt hör doch einfach zu!
[Musik beruhigt sich]
Meine Frau und meine fünfjährige Tochter.
Wir waren auf diesem Boot. Ich hatte es seit einer Woche.
Wir wollten die Staaten verlassen,
es war sozusagen die Jungfernfahrt.
Das hier sollte unsere neue Heimat werden.
[melancholische Musik]
An unserem ersten Tag auf dem Meer
schlug das Wetter um, es wurde wirklich schlecht und böig.
Meine Mädels waren vorne auf dem Bug.
Als es anfing zu regnen,
kamen sie mit ihren Handtüchern rein.
Ich ging nur ganz kurz rein, um nach dem Radar zu sehen.
Dann traf uns eine Welle.
Volle Breitseite.
Meine Tochter,
sie fiel über Bord.
Ich hatte es nicht mal gehört.
Und als Nächstes
höre ich meine Frau schreien.
Sie ist hinterher gesprungen und wollte sie retten.
Ich habe alles abgesucht. Rief nach ihnen.
Versuchte es über Funk.
Niemand kam zu Hilfe.
Asesino de mujeres.
Deshalb "Frauenmörder".
Diese Opernmusik hat mir nie irgendwas bedeutet.
Aber wenn ich sie höre,
ist das der einzige Weg,
wie ich mich erinnern kann.
Ich sehe ihre Gesichter.
Ich sehe meine Tochter.
Ihr wundervolles Lächeln.
Ich vermisse sie so sehr.
Sie waren das Beste, das ich jemals hatte.
Ich konnte ihrer Familie nicht gegenübertreten.
Also blieb ich einfach hier,
und ich war in einem tiefen, dunklen Zustand.
Bis Milton mich rettete und mir vergab.
Ja, er vergab mir.
Meine Buße ist, mit diesem Schiff zu verrotten.
Dann bin ich wieder mit meinen Mädels zusammen.
Denn es gibt nichts,
das wirklich in diesem Meer stirbt.
[unheilvolle Musik]
Es ist zu viel.
Es ist zu viel Wasser, Captain!
Okay, Kumpel, wir bringen dich jetzt hier nach oben.
Die Kajüte steht unter Wasser und du bist hier einfach sicherer, okay?
Mehr können wir gerade auch nicht tun.
Kein Empfang.
Kein Empfang.
Hier auch nicht.
Er will mir irgendwas zeigen. Was ist los, Costa?
Was willst du mir sagen?
Komm schon, rede. Brauchst du was? Rede schon.
[flüsternd] MedPAC.
Er sagt MedPAC.
Er meint den Erste-Hilfe-Kasten. Hol ihn!
Peter, ich habe keinen Empfang auf den Handys hier.
Hey, ich glaube, er versucht, mit uns zu kommunizieren.
Was, hat er irgendwas gesagt?
Er hat irgendwas gemurmelt.
Ich weiß nicht, was bei ihm helfen könnte.
Soll ich ihm ein Tourniquet anlegen?
[Buck] Was brauchst du aus dem Kasten?
[Liz] Was ist los, Baby, wie können wir dir helfen?
Ich halte sie für dich hoch, okay?
Er ist der Einzige, der sich damit auskennt.
Atro-pin, Atropin, Atropin?
-Nein. Okay. -Mach weiter.
Baby? Sieh dir das hier an.
Furosemid?
Noch nie gehört, ich hätte das lernen sollen.
Nein, Dopamin?
Ich, nein, das nicht.
Es muss doch irgendwas geben, komm schon.
Adrenalin? Epinephrin?
-[Buck] Er drückt mich. -[Liz] Epinephrin, Epinephrin.
-Das ist Adrenalin. -Sicher, dass das klappt, Kumpel?
Du bist dir wirklich sicher?
Okay, gut, ich weiß aber nicht, wie viel er bekommt.
Halt die Spritze hoch, dann wissen wir es.
Baby, wie, wie viel bekommst du?
Ich weiß nicht, es könnte ihn umbringen, ich will nicht...
Aber er würde eh sterben, also ist es...
Oh shit!
[Liz] Wie viel soll ich dir geben?
Adrenalin, Epinephrin, wie viel?
Was ist das? Wie viel?
-Zwei? Drei? -[Buck] Ich glaube, es sind drei.
-Okay, drei, drei. -Ja. Okay, seht mal, seht mal!
[Buck] Gut, Liz, gib mir die Spritze.
Nein, ich mache es, Buck.
[Buck] Hast du das schon mal gemacht?
Ich habe schon Injektionen gegeben,
und selbst wenn es nicht so wäre, du machst es nicht!
-[Buck] Kommt sie hierhin? -[Liz] Oder hierhin, Babe?
[Buck] Erst mal desinfizieren.
Okay.
[Liz] Meinte er das wirklich? Meinte er das?
Bitte, Gott, lass es funktionieren.
[Musik wird intensiver]
Ganz exakt drei. Nicht mehr, nicht weniger. Nur drei.
Weiter unten, Baby, weiter unten?
Meinst du, hier unten?
Okay, Baby, oh mein Gott!
Okay. Oh, Gott!
Bitte, Gott, bitte, Gott!
[Musik wird intensiver]
-[Liz] Scheiße! -[Buck] Scheiße, was für ein Scheiß.
[Liz] Oh!
-Baby! -[Buck] Gib mir das Tuch.
[Liz] Baby!
[Liz] Oh mein Gott, es hat nicht funktioniert, es hat nicht funktioniert!
[Schreckgeräusche]
[Liz] Oh Baby! Ist alles okay mit dir?
[Buck] Oh fuck! Oh mein Gott!
Oh mein Gott! [Stöhnen]
Oh, Gott!
Ach du heilige Scheiße!
Mein Gott!
[Seufzen] Ich liebe dich!
[Musik wird ruhiger]
Vergiss nicht! Nichts bringt uns auseinander.
[leise, unheilvolle Musik]
Ich brauche eine Dekompressionskammer.
Okay, mal sehen, was wir haben.
Nein, nein, lass das dran, es ist nur für deine Sicherheit, mein Schatz.
Glaub mir.
[Surren der Drohne]
[Liz] Kannst du irgendwas sehen, Boote oder die Küste?
[Peter] Bisher sehe ich noch gar nichts.
[Captain] Ist die Sicht gut?
Wir haben keine Zeit zu verlieren.
Sieht alles gut aus, Captain.
Reicht völlig für mich. Ich spring jetzt rein.
Das sieht gut aus.
-Costa, ganz ruhig. -[Liz] Hör auf, hör auf.
Costa!
Costa, wir helfen dir, ich hol nur die Drohne runter.
[unheilvolle Musik]
[Musik wird intensiver]
[Liz] Siehst du irgendwas?
Alles gut so weit.
Wo willst du hin?
Das ist böse.
Behalt es für dich.
Niemand muss jetzt davon erfahren.
Bin gleich zurück.
Ist nicht gut bestellt um uns!
Gib mir noch eine Minute.
Es kommt zu viel Wasser rein. Wir müssen los.
[Captain] Gottverdammt, Buck, ich habe es gleich!
[Stöhnen]
[Peter] Costa!
Costa, warte!
[Liz] Baby, bitte, Baby.
Nein, nein, nein!
Mit jeder Minute wird es schwieriger für mich.
Das sind Menschen im Wasser.
Nein, nein, nein, wir können den Motor nicht starten.
Nein!
Motor aus!
-Captain? -Wer hat den Motor angemacht?
-Kommen Sie. -Was tust du da, Costa?
-Mach den Motor aus! -Ja, aber...
-Nein! -Leute arbeiten gerade dran.
-Sie können nicht... -Peter!
Macht sofort den Motor aus!
Wer war das mit dem Motor?
Peter!
Mach ihn aus!
Peter!
Hey, Hey! Costa! Hör auf!
Du musst warten, du musst warten.
Der Propeller wird gerade montiert. Du musst warten, Mann!
Kommen Sie, Captain, wir müssen fahren.
Geben Sie mir Ihre Hand.
Wir haben Leute im Wasser.
Nein!
Du musst mir zuhören! Bitte, hör auf!
Hör auf, Costa!
Meine Güte, hör jetzt auf!
-Nimm die Hände weg! -[Liz] Nein!
Captain!
[Peter] Mein Gott!
[Peter] Oh! Nein!
[Liz schreit]
[unheilvolle Musik]
Captain.
Captain!
[Musik wird leiser]
Es tut mir leid.
[weinerlich] Captain.
[Wimmern]
Alles okay, Kleiner.
Er hat mich verfehlt.
-Tut mir leid. -Kannst du Buck holen?
[hoffnungsvollere Musik]
Du lässt ihn nicht aus den Augen, Buck.
Wurde jemand verletzt?
Es tut mir leid, es tut mir leid.
Captain? Wo ist Buck?
Wurde jemand verletzt? Geht es Ihnen gut?
Wurden Sie verletzt?
Hol Buck!
Komm, Junge!
Es tut mir leid.
[melancholische Musik]
Buck!
[Schmerzschrei]
[Schmerzschrei]
[Peter] Fest draufdrücken, okay?
[Liz weint]
Liz, ich brauch dich.
Hey, ich brauch deine Hilfe, und zwar schnell, komm schon!
Liz, jetzt komm!
-Es muss fest sein! -Oh!
Oh Gott!
Fester, fester, fester!
[Captain] Buck!
Es gibt noch Hoffnung für dich, Buck!
[Musik klingt aus]
[knisterndes Geräusch]
[spannende Musik]
[unheimliche Musik]
[Möwengeschrei]
Oh, es tut mir so leid. Es tut mir leid.
[spannende Musik]
[Musik wird leiser]
[geisterhafter Gesang]
[Musik stoppt]
[spannende Musik]
[Schreie]
[Möwengeschrei]
[Stöhnen]
Costa, wo bist du?
Costa?
[Musik wird leiser]
[Costa mit tiefer Stimme] Nehmt mich!
Baby, nein!
[unheilvolle Musik]
[Liz schreit] Nein!
[geisterhafter Gesang]
[Liz weint und ist panisch]
[leise, unheilvolle Musik]
[Liz weint]
[geisterhafter Gesang]
Liz? Was ist los?
Wo ist Costa?
[Opernmusik aus Lautsprecher]
Liz, rede mit mir!
Liz, wo ist Costa?
[Musik wird dumpf]
Peter!
Peter!
[Peter] Buck!
Hilf mir!
Ja!
[Peter] Vorsicht!
[weiterhin Opernmusik aus Lautsprecher]
Fester drücken!
Warte, warte!
Okay, okay.
Sehr gut. Gut.
[Liz würgt und hustet]
Ganz ruhig, ganz ruhig!
Alles gut, Liz, alles gut!
[Liz würgt und hustet]
Alles wird gut, Liz!
[Liz hustet]
[Musik klingt aus]
[leise, mysteriöse Musik]
[dumpfer Ton]
Costa?
Wo ist er?
Mein Baby?
Ich werde dafür sorgen,
dass ihr beide sicher seid.
Okay?
Ja.
Wenn wir das irgendwie überleben,
werden die Dinge wieder besser.
Langsam,
aber das werden sie.
[leises Schluchzen]
Zerbrich nicht daran.
Zerbrich nicht! Okay?
Ja.
[tiefes Ausatmen]
Ruh dich aus!
[geisterhafter Gesang]
[Peter] Alles an einem Tag.
Einfach so.
Hör zu,
mehr hättest du nicht tun können. Okay?
Und glaube mir, wenn es ein Leben nach dem Tod gibt,
dann spielt die ganze Tragödie doch keine Rolle, oder?
Was soll das für ein Leben sein?
Zumindest haben wir jetzt den Beweis.
Haben wir.
Aber nur,
[Musik schwillt kurz an]
wenn einer von uns überlebt und es anderen mitteilen kann.
Ich werde das Material trocken lagern,
also wird es überleben,
auch wenn wir tot sind.
[tiefes Ausatmen]
Ich meine, der Forschungstrip hier hat uns weitergebracht.
Zellregeneration.
Eine reale Chance in der Krebsbekämpfung.
Ich denke, was wir hier geleistet haben...
[Musik wird intensiver]
[Buck] Geh mit Liz zum Bug und ich werde unten nach dem Rechten sehen.
[Buck] Milton?
Milton?
Irgendwas hat das Boot getroffen.
Milton, komm sofort hier raus!
Mir reicht es mit dem Scheiß!
Milton?
Milton?
Bist du hier drin?
[Husten]
Milton?
[Hund hechelt]
[Schrecklaut]
[spannende Musik]
[Buck] Hey!
Milton, hilf mir!
Peter!
Peter!
[Schmerzlaute]
Buck!
[Kampflaute]
Wer hat sie aufs Boot gelassen? Peter?
Milton ist schuld daran.
Buck!
Ich will dich nicht treffen!
[Hund bellt]
Buck, beweg dich nicht!
Buck!
[Musik wird leiser]
[Hund bellt]
Du hast das getan!
Du warst es!
Geh zurück!
Los, zurück!
[Milton] Peter, keine Angst.
[melancholische Musik]
Er wird uns nicht wehtun.
Vertrau mir. Bitte.
Ich habe ihn gefunden, Peter.
Papa, ich habe dich gefunden.
Ich habe so lange gewartet.
[Hund bellt]
Es war eine so lange Zeit.
Ich habe auf dich gewartet.
[Hund winselt]
Papa.
Vergiss nicht! Nichts bringt uns auseinander.
[Hund winselt und bellt]
[Schrei]
[Hund knurrt und bellt]
[Schrei]
[Hund bellt]
[geisterhafter Gesang]
[dumpfes Platschen]
Die Dunkelheit des Todes
ist wie die Abenddämmerung,
die alle Objekte
für die Sterbenden schöner erscheinen lässt.
[geisterhafter Gesang]
[Musik klingt aus]
[leiser geisterhafter Gesang]
[spielt Töne]
[Buck] Hey Peter,
wenn du länger da drinnen bleibst, wird das dein Grab.
♪ Ich möchte nach Hause fahren. ♪
Das Tagebuch des Captains.
Scheinbar wusste er mehr über die Taucher, als er vorgab.
Als hätte er seit Jahren Forschungen betrieben.
[Buck] Schau mal.
Was ist das?
Der Captain.
Ist das Milton?
Vor einem Hummer, vor einem Hummer-Boot?
Es war dieses Boot!
Der Typ hatte eine Menge Geheimnisse.
[elektronischer Ton]
Das ist doch wohl ein Scherz.
Ein Walhai?
Der Tracker?
Seht mal!
[Buck lacht]
[Buck] Unser Mädchen, sie schwimmt im Kreis.
Was schwimmt neben ihr?
Sie hat ihre Babys bekommen.
[Lachen]
[Buck] Wir alle haben nur eine begrenzte Anzahl an Tagen auf der Erde.
Aber jeder Morgen bietet eine neue Chance und einen Neuanfang.
Ist das da, wofür ich es halte?
Oh mein Gott!
[Buck] Und jede Entscheidung, die wir treffen, kann zu einer Wiedergeburt...
[Bellen]
...oder zu unserem letzten Atemzug führen.
[Musik klingt aus]
[Musik beginnt]
VIELE MÄNNER, DIE IN DER MOSKITO-REGION VON HONDURAS UND NICARAGUA LEBEN,
SIND FÜR IHREN LEBENSUNTERHALT AUF DEN HUMMERFANG ANGEWIESEN.
DER GRÖSSTE TEIL DAVON WIRD IN DIE VEREINIGTEN STAATEN EXPORTIERT.
HEUTE LEIDEN TAUSENDE VON HUMMERTAUCHERN
UNTER EINER FORM VON DEKOMPRESSIONSKRANKHEIT,
EINSCHLIESSLICH LÄHMUNGEN, DIE AUF UNZUREICHENDE AUSBILDUNG,
SCHLECHTE AUSRÜSTUNG UND DIE VERNACHLÄSSIGUNG ZURÜCKZUFÜHREN SIND,
ZEIT UND TREIBSTOFF ZU INVESTIEREN,
UM TAUCHER ZUR RICHTIGEN BEHANDLUNG ZU BRINGEN.
EIN TEIL DER EINNAHMEN DES FILMS WIRD GESPENDET,
UM HUMMERTAUCHER IN MITTELAMERIKA ZU UNTERSTÜTZEN.
DIESER FILM IST MEINER SCHWESTER JULIE CLARK ALMEIDA GEWIDMET,
EINER KÄMPFERISCHEN KRIEGERIN GEGEN ALLE WIDRIGKEITEN.
MICHAEL DORNELLAS, EINEM UNTERWASSERKÜNSTLER AN DER KAMERA.
UND ALL JENEN, DIE GROSSE OPFER GEBRACHT HABEN, UM DIESEN FILM ZU VOLLENDEN.
[Musik klingt aus]
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