All language subtitles for Rivers.Edge.1986.Camera.Obscura.BDRemux.1080p.comm.de

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Original subtitles

Wir sind bei der nordöstlichen Gabelung des American River bei Sacramento...

und es war nicht leicht, dorthin zu kommen. Aber das ist eine andere Geschichte...

und die werde ich später erzählen, wenn im Film gerade nicht so viel los ist.

Neal Jimenez, der das Drehbuch geschrieben hat...

ist in Sacramento auf der Highschool gewesen...

und übernahm die bekannten Fakten des Jacques Broussard/Milpitas-Mordes...

so wie sie in den Medien dargestellt wurden -

Associated Press und Rolling Stone berichteten viel darüber.

Er nahm diese Informationen, die jeder über den Fall gelesen hatte...

und filterte sie durch seine Highschool-Erfahrungen -

er ging in Sacramento mit einigen „Dead-Heads” zur Schule -

und schrieb dann dieses Originaldrehbuch.

Er reichte es bei einem Drehbuch-Studiengang an der UCLA ein -

er hat eventuell manches davon während des Studiengangs geschrieben -

und bekam vom Professor dafür eine 3 Minus.

Ich empfand das immer als eine der großen Ironien am Drehbuch von River's Edge...

welches meiner Meinung nach eines der besten Originaldrehbücher der 80er ist -

ich hatte Glück, es inszenieren zu dürfen.

Die Produzenten Midge Sanford und Sarah Pillsbury...

die Susan... verzweifelt gesucht produziert hatten...

boten das Drehbuch zusammen mit Neal den großen Studios an...

mit einem Budget-Level von 5-6 Millionen Dollar.

Aber keiner wollte es, da es zu düster war.

Es wurde vielen Leuten gezeigt, lag dann eine Weile in der Schublade...

und wurde als Schriftprobe für andere Drehbuchideen von Neal verwendet.

Als Midge und Sarah mir das Drehbuch gaben...

wollte ich gerade keinen weiteren Teenie-Film drehen.

Ich war der Co-Autor von Wut im Bauch, hatte bei Tex Regie geführt...

sowie bei einem Pferde-Film namens Mein Freund, das Wildpferd...

und wollte keinen Teenie-Film mehr machen.

Aber als ich das Drehbuch las, hat es mich so weggeblasen...

dass ich ihnen sofort sagte, ich müsse den Film einfach machen...

und dass ich ihn, falls sie ihn für 5-6 Millionen nicht an den Mann kriegen...

für eine Million Dollar drehen würde.

Als ich das gesagt hatte, fingen sie an, ihn Independent-Studios anzubieten.

Es bestand sofort eine Menge Interesse...

und ich begann mit der Vorproduktion von River's Edge...

vielleicht vier Monate nachdem ich es zum ersten Mal gelesen hatte.

Manchmal funktioniert es einfach, und so läuft es nun-mal in diesem Business.

Hemdale, eine britische Firma, die zuvor Platoon und andere Filme produziert hatte...

bezahlten die Rechnung, die sich am Ende auf 1,7 Millionen belief.

Wir benötigten knapp 30 Drehtage. Wir hatten nicht viel Zeit zu drehen...

weswegen der Kameramann Fred Elmes und ich beschlossen...

dass wir alles von vornherein planen würden.

Also probten wir an den Wochenenden...

und versuchten, die Einstellungen vorzuplanen, um die Drehzeit zu verringern.

Und wann immer ich mir während des Drehe eine neue Einstellung überlegt hatte...

war Fred immer sehr enttäuscht...

wenn ich Einstellungen zu den bereits vereinbarten hinzufügt hatte.

Jedenfalls befanden wir uns hier in Sacramento...

und es war ein richtiges Wunder, dass wir überhaupt dorthin kamen...

da es einen heftigen Sturm gab, als wir mit der Produktion begannen.

Sacramento war überschwemmt, der Fluss war über die Ufer getreten...

Highway 5 war überflutet.

Darum wollten die Leute, die die Rechnungen zahlten, nicht...

insbesondere die Filmversicherungsfirma...

dass wir nach Sacramento fahren, was für viel Streit sorgte.

Es war nervenaufreibend, da die Filmversicherungsfirma wollte...

dass wir den Fluss am Malibu Creek drehen...

Und wer den Malibu Creek kennt, falls man an der Westküste wohnt, weiß:

Mit einem großen Schritt kann man das Flüsschen überqueren.

Nachdem wir alles, was ging, in Tujunga bei Los Angeles gedreht hatten...

wo wir den Großteil des Films gefilmt haben...

wurde es langsam eng...

und die Frage stand im Raum, ob wir zu dem Drehort gelangen könnten.

Da wurde der Highway endlich wieder aufgemacht...

der Sturm war abgeflaut, das Wasser ging zurück...

und ich sagte: „Leute, wir fahren jetzt hin.”

Wir schafften es dann in der letzten Produktionswoche dorthin...

um die ganzen Einstellungen am Fluss zu drehen.

Die Drehorte, die wir uns am American River angeschaut hatten...

sahen jetzt ganz anders aus als damals, als wir uns auf die Suche gemacht hatten...

da die Flut haufenweise Treibholz angeschwemmt...

und die Landschaft stark verwüstet hatte.

Es war also viel wilder und schroffer als es bei unserer Drehortsuche war.

Das hatte aber eine positive Auswirkung auf den Film...

da das Flussufer jetzt diesen wilden Look hatte.

Der Baumstamm, auf dem Feck und Samson sitzen, war vorher nicht da.

Alles Mögliche. Ein ganz anderer Look. Es war ganz wundervoll.

Wir hatten also Glück.

„Gott behütet Independent-Filme”, dachte ich immer...

und obwohl die Filmversicherungsfirma wollte, dass wir am Malibu Creek drehen...

schafften wir es nach Sacramento und drehten die ganzen Fluss-Szenen.

Der Film wurde aber vor allem in Tujunga am Sunland Boulevard gedreht.

Ich wollte nicht, dass der Film in einem modernen Musterhaus-mäßigen...

alltäglichen städtischen Vorort spielt.

Ich war der Co-Autor von Wut im Bauch...

welcher in einer neuerbauten Vorstadt-Gemeinde spielte...

die von Fester City, südlich von San Francisco, inspiriert war.

Der Film wurde in Aurora, Colorado, südlich von Denver, gedreht.

Auch Steven Spielberg hatte damals damit angefangen, Filme zu drehen...

die in diesen neuartigen, gesichtslosen Musterhaus-Vorstädten spielten.

Ich wollte wirklich, dass River's Edge einen zeitlosen Look bekommt.

Und Tujunga, eine Stadt nördlich von Glendale und Burbank...

am Vorgebirge bei Nord-Los-Angeles...

war für mich wirklich wie ein Ort, an dem die Zeit stehengeblieben war.

Es gab da diese Häuser mit den Steinfassaden wie das von Feck hier.

Tujanga wurde in den 20er jahren gegründet...

als eine Zufluchtsstätte für Tuberkulose-Patienten.

Und die Steinfassaden-Architektur florierte zu der Zeit, genau wie der Misstons-Stil.

Alles hatte eben diesen Look eines verfallenden Vororts, alte...

Ich fürchte, ich werde das nicht richtig beschreiben können...

aber es sah eben nach dem Ort aus, in dem die Zeit stehengeblieben war.

Und es war etwas verwildert, was zu den Drehorten in Sacramento passte.

Jetzt ist Tujunga allerdings eine Smog-Hölle, wo niemand mit Tuberkulose hingehen würde.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Hier in Keanus/Matts Haus probten wir am Wochenende meistens...

während Fred Elmes, der Kameramann, versuchte zu verstehen, was wir vorhaben...

um die Einstellungen zu verfeinern.

Am meisten werde ich bei River's Edge zum Casting ausgefragt...

da wir eine ziemlich gute Besetzung hatten.

Wir hatten kaum Geld, weshalb wir niemandem aus dem „Brat Pack”...

oder Leute aus den John-Hughes-Filmen verpflichten konnten.

Crispin Glover war zuvor in Zurück in die Zukunft gewesen...

weshalb er für uns ein großer Name war.

Und er zeigte Interesse an der Rolle und am Film.

Und wir dachten von Anfang an, wenn wir Crispin im Film haben...

könnten wir ihn - und hier ist er schon - als Magnet benutzen...

um den Rest der Besetzung anzuziehen...

da er durch Zurück in die Zukunft hoch gehandelt wurde.

Wir wussten, dass Crispin die Rolle gefiel...

aber als wir ihn ansprachen, sagte er uns...

dass er noch an seinem Vorsprechen arbeiten wolle...

und in den nächsten zwei, drei Wochen nicht erscheinen könne.

Also casteten wir den Rest des Films mit dem Wissen, dass wir Interesse an Crispin hatten...

ihn aber ein paar Wochen lang nicht werden sehen können.

Als Crispin dann letztendlich vorbeikam, hatte er das komplette Outfit an...

mit der Perücke, der Mütze, und einer voll ausgearbeiteten Darbietung.

Und er spielte während des Vorsprechens genau so wie im Film.

Nachdem er gegangen war, sahen die Produzenten und ich uns gegenseitig an...

und dachten nur: „Wow, das ist radikal... Wird das für den Film funktionieren?”

Wir entschieden uns dann aus vielerlei Gründen...

dass es für den Film funktionieren würde.

Im Drehbuch hätte der Charakter Layne, der quasi selbsternannte Anführer der Gruppe...

praktisch jeder sein können.

Er hätte von jedem charismatischen jugendlichen Darsteller gespielt werden können.

Von jedem, der über eine energische Persönlichkeit verfügt.

Im Buch war Feck, der von Dennis Hopper gespielt wird, der radikalste Charakter...

welcher gleich hier auftauchen wird...

da Feck ein Drogendealer mit einer Sexpuppe...

und angeblich ein Mörder ist. Aber durch die Besetzung von Crispin...

mit seiner so radikalen Interpretation seiner Rolle...

wurde Hopper mit Feck tatsächlich zum moralischen Zentrum des Films...

die Erdung des Films, anstatt des radikalen Elements darin.

Hier ist er.

Wir drehten die Einstellung vor der Tür in einem einzigen Take...

Beim ersten Take war schon klar - ich warte darauf, dass er kommt -

dass der Take gut funktioniert.

Auch wenn man manchmal von Hopper auf der rechten Seite nicht viel sieht.

Ich habe noch ein paar Close-Ups gedreht, um auf Nummer Sicher zu gehen...

. weswegen man etwas sauer auf mich war, weil ich überhaupt mehr Material drehte...

da es ganz offensichtlich ein guter Take war.

Ich drehte dann trotzdem noch mehr, benutzte aber dennoch den Take ohne Schnitt.

Die am schwierigsten zu besetzenden Rollen waren die von Keanu und Ione.

Wir ließen eine Menge Leute für Iones Rolle vorsprechen...

und waren ziemlich ratlos.

Dann sah ich aber Bilder von ihr in einer Mode-Fotostrecke in der „L.A. Weekly”.

Ohne eine Ahnung zu haben, wer sie ist, sagte ich mir:

„Dieses Mädchen sieht interessant aus. Vielleicht können wir sie vorsprechen lassen.”

Wir ließen sie dann tatsächlich vorsprechen...

und sie war wundervoll und so natürlich in der Rolle.

Und Keanus Rolle konnten wir auch nicht besetzen.

Wir haben uns eine Menge Leute angesehen.

Carrie Frazier, die das Casting leitete - es war ihr erster Job als Casting Director -

wusste, vermutlich von der Agentur ICM...

dass Keanu ein junger Schauspieler aus Kanada ist...

der sein Glück in Hollywood versuchen wollte.

Wir waren so ziemlich die Ersten, die sich mit ihm trafen, als er in L.A. ankam...

und er machte gleich einen außergewöhnlichen Eindruck.

Also ließen wir Keanu und Ione ein paar Mal zusammen vorsprechen...

und es war schnell klar, dass sie die richtigen Hauptdarsteller sein würden.

Die Leute fragen auch oft nach Josh Miller, der Keanus Bruder Timmy spielt...

da er eine so prägnante, seltsame, androgyne Art an sich hat.

Es gibt kaum jemand vergleichbaren.

Josh stieß erst nach Drehbeginn zu unserem Film.

Wir hatten einen anderen, bekannteren Darsteller besetzt.

Es war aber vom ersten Tag an klar, dass ich damit einen Fehler gemacht hatte...

es nicht funktionieren würde, und ich somit in Schwierigkeiten steckte.

Dieser Darsteller wurde aber am zweiten oder dritten Drehtag krank.

Er hatte eine Art Lungenentzündung, weshalb wir ihn entlassen mussten.

Wir hatten uns Josh ganz am Ende des Castings kurz vor dem Dreh angesehen...

und ich hatte es bedauert, dass wir ihn nicht engagiert hatten.

Aber wir bekamen ihn dann doch noch. Josh fing dann nach Drehbeginn an...

und lieferte dann in der Rolle eine so beeindruckende Leistung ab.

Dan Roebuck, der Samson spielt, kam gerade absolut passend.

Er war der einzige Schauspieler, den wir ernsthaft für die Rolle in Betracht zogen.

Und Roxana Zal, die Iones, also Clarissas beste Freundin spielt...

war uns auch eine große Hilfe.

Denn sie war eine der bekanntesten Schauspielerinnen in der Besetzung.

Zu der Zeit war sie in einem erfolgreichen TV-Film gewesen...

... Something About Amelia, sowie in anderen Sachen.

Sie tat uns mit ihrer Zusage also einen Gefallen...

denn sie war damals ein größerer Name als beinahe alle anderen der Darsteller.

Und das half uns wirklich, den Rest des Films hinzubekommen.

Die Leute fragen mich zu Dennis Hopper oft, wie es war, mit ihm zu arbeiten.

Es war wundervoll, mit Dennis zu arbeiten.

Er hatte sein Leben in den Griff bekommen, er war trocken, nahm keine Drogen mehr...

und war sehr stolz darauf, und sagte das auch.

Wir haben ihn zu einer besonders guten Zeit in seiner Karriere bekommen...

zu einer sehr produktiven Zeit.

Er drehte Freiwurf, hatte bei Blue Velvet mitgespielt...

Dennis war also wirklich in seinen besten Jahren.

Und er war wunderbar zu den jüngeren Schauspielern.

Die jungen Schauspieler vergötterten ihn natürlich wegen seines Oeuvres.

Und er probte und probte und probte mit ihnen.

Er hat alle locker werden lassen.

Die Zusammenarbeit mit ihm hätte nicht wundervoller sein können.

Er probte tatsächlich so viel, dass ich ein paar Mal dachte, dass er's übertreibt.

Einige seiner besten Takes waren kurz bevor wir die Kamera einschalteten.

Das ist einer der Gründe, warum wir seinen großen Monolog später im Film...

wo er davon spricht, dass er so viele Muschis hatte...

dass sein Bart wie ein Donut mit Zuckerguss aussah...

aus mehreren Takes zusammenmontieren mussten.

Denn er hatte ihn mit Dan Roebuck so oft geprobt...

dass er davon keinen durchweg sauberen Take hinbekam, als die Kamera lief.

Es ist wahr, dass einige der bekannteren Sätze dieses Films...

Eben dieser und Keanu, der seinen Stiefvater, den Freund seiner Mutter, anbrüllt...

und ihn Mutterficker und Essens-Vernichter nennt.

Viele der Sätze, die Leute zitieren, spielen tatsächlich im Off.

Gezwungenermaßen, wegen des Schnitts.

So haben wir jedenfalls die Besetzung zusammenbekommen.

Wir hatten nicht viel Geld, das wir den Leuten hätten zahlen können...

aber in letzter Minute kam alles zusammen, und so war es dann.

Jim Metzler hier tat mir den Gefallen, diese kleine Rolle zu spielen.

Er war, zusammen mit Matt Dillon, Hauptdarsteller meines ersten Films Tex..

basierend auf dem Buch von S.E. Hinten, in dem er Tex' Bruder Mason McCormick spielt.

Und ich drängte ihn, hier ziemlich theatralisch zu sein.

Und das war er auch.

Ich erinnere mich, dass ich an dieser Stelle Ione einführen wollte...

in einem sozusagen glamourösen Teenager-Kontext.

Wir verpassten ihr also all den Lippenstift...

und machten diese Kamerafahrt vom Fenster weg.

Ich hoffe, dass es eine gute Einführung ist. Mein Stil ist es...

dass ich dazu tendiere, bei einer Sache anzufangen...

und während der Einstellung mehr zu enthüllen...

und das Publikum währenddessen mehr Informationen entdecken zu lassen.

- Ja. - Schwachsinn.

Würde ich dich anlügen?

Ich fand schon immer, dass eine der großartigen Sachen an Neals Drehbuch war...

dass der Film von Kids handelt, die einfach nicht die Fertigkeiten haben...

die schweren Entscheidungen zu treffen, die ihnen das Leben entgegen-wirft.

Sie haben keinen Sinn für Kultur. Sie haben keinen Sinn für Geschichte.

Niemand hat ihnen Moral oder Werte beigebracht.

Sie wissen einfach nicht genug, um zu wissen, was zu tun ist.

Sie handeln also nach ihren eigenen Instinkten...

und den Instinkten, die ihnen ihr unmittelbares Umfeld gegeben hat...

auf eine sehr unmittelbare Art und Weise.

Sie treiben also haltlos umher, ohne die Bildung oder das Wissen...

auf die Art zu handeln, wie es die Gesellschaft von ihnen erwarten würden.

Und das war, fand ich, wirklich wundervoll am Drehbuch.

Man sieht es in den Dialogen, wie sie sich an ihren kulturellen Referenzen abarbeiten...

dem Fernsehen, ihren Videospielen.

Der Film war ziemlich vorausahnend hinsichtlich dieser Kultur...

damals in 1986, als wir ihn drehten.

Phil Brock hier war auch in Tex.

Wir holten ihn aus Tulsa, um die Rolle zu übernehmen.

Was soll das hier?

Wir sind die neue Schwänzer-Streife.

Wir suchen und töten zehnjährige Ausreißer. Wie dich.

- Wollt ihr euch das tote Mädchen anschauen? - Was weißt du über das tote Mädchen?

John und ich sind Freunde. Stimmt's, John?

Es sind so gute Dialoge. Der zehnjährige ist taffer als alle anderen.

Wir hatten nicht viel Geld für bereits existierende Musik.

Ich nutzte den Song von Hank Ballard and the Midnighters, „Thrill Upon the Hill”...

oder hieß er „Let's Go”?

Und einen anderen Song, ganz am Ende des Films, während der Beerdigung.

Die Musik wurde aber von Jürgen Knieper geschrieben.

Einem deutschen Komponisten...

der einige großartige Sachen für Wim Wenders gemacht hatte.

Er hatte die Scores zu Der amerikanische Freund. ..

und Der Stand der Dinge gemacht, zwei meiner liebsten Wim-Wenders-Filme.

Er kam rüber und schrieb diesen wunderbaren Score für River's Edge.

Obwohl wir ihn tatsächlich in Berlin, im Hansa Studio aufnahmen.

Wo damals noch die Berliner Mauer stand.

Es war dasselbe Studio, wo David Bowie „Low” und „Heroes” aufgenommen hatte.

Also war ich natürlich sehr aufgeregt...

dort in Berlin den Score mit Jürgen Knieper aufzunehmen.

Danyi Deats, die Jamie spielt, das tote Mädchen...

Das war eine harte Rolle.

Sie nahm sie an, da sie ihr eine SAG-Card einbrachte.

Sie musste eine Menge ertragen.

Und sie musste eine Menge Make-up ertragen. Ich recherchierte...

Ich glaube, ich besuchte sogar die Leichenhalle der University of Southern California...

bevor wir das machten, und schaute mir einige forensische Fotos und so was an.

Und was es wirklich ausmacht,

und ich habe das oft bei Fernsehsendungen und anderen Sendungen gesagt...

bei denen ich mit Leichen zu tun habe: Die Kontaktlinsen. Die glasigen Kontaktlinsen.

Wenn du jemanden vor der Kamera haben willst, der wirklich tot aussieht...

dann solltest du seine Augen eintrüben. Das macht einen Riesenunterschied.

Heutzutage können sie das natürlich mit CGI in der Postproduktion machen.

Das ist ein recht standardmäßiger Effekt...

daher will man für die Kontaktlinsen nichts mehr ausgeben...

wenn sie es einfach digital in der Postproduktion machen können.

Wie dem auch sei... Hier sind wir jetzt in Sacramento.

Zurück in Sacramento kann man sehen, wie rau die Landschaft davon ist...

dass sie gut zwei Wochen unter Wasser stand.

Wo gehst du hin, Mike? Komm zurück.

Ich muss zurück zur Arbeit, Layne.

Ich sagte, komm zurück, verdammt nochmal!

Layne, lass mich in Ruhe!

- Lass mich los! Lass mich los! - Es geht um die Zukunft unserer Freunde.

Ich glaube, Neal Jimenez' Einfall mit diesem charismatischen Jungen...

der die Gruppe durch die schiere Kraft seiner Persönlichkeit zusammenhält...

zugleich aber kein bisschen durchdenkt, was er versucht zu tun...

gibt dem Drehbuch eine Menge seiner ungewöhnlichen Bedeutungskraft.

Und wie ich sagte...

Crispins Wahnsinn hier hatte Methode.

Er wusste genau, was er tat und wie er das herüberbringen wollte.

Die Betonungen, die Gesten mit den Fingern -

wirklich alles an der Performance war zuvor geplant...

und sehr wohl durchdacht von ihm.

Mein Job war es vielmehr, das zu regulieren, wann immer es nötig war.

Wir hatten ein paar Auseinandersetzungen darüber...

wie weit er gehen sollte bei den Dialoglesungen.

Aber nicht allzu viele...

Nur ein oder zwei Stellen, bei denen wir in einen kleinen Streit darüber gerieten...

wie weit wir gehen sollten in Bezug darauf, wie breit angelegt er die Rolle spielte.

Im Grunde genommen war es eine solch markante Darstellung...

dass ich einfach damit arbeiten und alles andere dort herum bauen wollte.

Worüber denn?

Du weißt schon. Tony sagte, du weißt es.

Oh, die Tote.

Keine Sorge, bin da ganz bei dir.

Ich vertrau dir.

John Muto, der Production Designer, und ich fanden all diese Locations in Tujanga.

Das war das Haus, in dem wir die meisten Proben machten.

Das Haus war in der Nähe des Parks, ich glaube er hieß McGroarty Terrace.

Wo die zwei Mädchen sich treffen, um die Polizei zu rufen...

und dann kalte Füße bekommen.

Ich kannte die Gegend, weil ein großartiger Künstler...

ein Kerl, den ich sehr mag, namens Neon Park und seine Ehefrau...

die Filmemacherin Chick Strand, in Tujanga lebten.

Nur ein paar Blocks von diesem Haus entfernt.

Charlie Haas, mein Schreibpartner bei Tex und Wut im Bauch, und ich...

hatten einen kleinen Mystery-Roman geschrieben...

den Harper & Row herausgebracht hatte und Neon hatte das Cover dafür gemacht.

Wir waren also nach Tujunga gefahren, um ihn zu besuchen.

Neon designte alle Cover für die Little-Feat-Alben.

Mehr muss ich dazu nicht sagen.

Leute eines bestimmten Alters wussten genau, wer Neon Park war.

Wir sind also zu seinem Haus nach Tujunga, um mit ihm über das Cover zu sprechen.

Das war meine erste Begegnung mit der Gegend.

All die Drehorte waren echte Spielhallen und so weiter in der Gegend.

Das einzige Mal, dass wir die Gegend um Tujunga verließen -

abgesehen von dem Dreh in Sacramento -

war die Szene, in der Crispin in seinem Auto einschläft

und von Polizisten geweckt wird, was später im Film passiert.

Die drehten wir draußen in Fillmore.

Aus irgendeinem Grund drehten wir einige Tage in Fillmore...

an der Inland-Strecke nach Ojai.

Alle Drehorte hatten also eine Art zusammenpassender „Alte-Welt”-Atmosphäre...

und hatten nicht diesen modernen Vorstadt-Look...

der in Filmen der damaligen Zeit so populär wurde.

Ich erinnere mich, dass ich mich, als ich das River's Edge-Drehbuch las...

direkt darin verliebte. Es war einfach ein so packendes Drehbuch.

Und ich glaube, ich bin eine Art heimlicher Anarchist.

Ich erinnere mich nicht an allzu viele konkrete Beispiele von damals...

aber ich hatte das Gefühl, dass der Hollywood-Film...

Mitte der 80er in einer besonders nichtssagenden Phase steckte.

Und dieses Drehbuch war wirklich hart genug, um die Dinge auf zumischen.

Auf seine eigene kleine Art.

Das ist tatsächlich eine meiner Lieblingsszenen im Film.

Als sie kalte Füße bekommen, als sie die Polizei anrufen wollen.

Sie wissen einfach nicht, was sie sagen sollen, was sie tun sollen.

Keiner hat ihnen irgendwas beigebracht. Sie haben einfach nicht die Fertigkeiten...

um irgendwie in der Gesellschaft zu funktionieren.

Auf die Ironie dessen weist die Musik hin - die Art, wie sie einsetzt.

Die düstere Musik, die einsetzt und die Handlung unterstreicht.

Es sind diese Szenen, in denen nicht so viel passiert...

in denen sie sitzen, nachdenken„.

die Pausen zwischen den größeren Szenen...

die mir in River's Edge am meisten gefallen.

Insbesondere in Verbindung mit den Musikeinsätzen.

Scheiße, das ist Layne.

- Sag ihm, ich sei nicht hier, okay? - Okay.

- Er ist nicht da. - Ach ja? Wo ist er denn hin?

- Ein Ei kaufen. Tschüss. - Moment mal, junge Dame.

- Ich sagte, er ist nicht da. - Glaub ich dir. Darf ich mal telefonieren?

- Nein. - Sind Mama und Papa zu Hause?

Mama ist bei der Arbeit, Jim ist in der Bar. Ich hab keinen Papa.

Das war meine damalige Schwiegermutter.

Die Mutter meiner Ex-Frau. Francis du Bois.

Ich habe sie sogar in einigen meiner Filme besetzt.

Gott hab sie selig.

Das war, glaube ich, ein Haus in Fillmore.

Wir mussten diese Szene planen und fanden ein Haus bei Fillmore.

All der Kram war bereits da. Nichts davon wurde extra hergerichtet.

Meine Güte, Layne, mach dir keine Sorgen. So wichtig ist das nicht.

Nicht wichtig?

Die werden dich schnappen, Alter.

Ich kenne dich zu verdammt lange, um zuzulassen, dass dir so was passiert.

Ich glaube, ich war es...

der diese Mini-Nunchuck-Schlüsselkette mitbrachte, die Crispin hat.

Ich hatte einen Freund namens Peter Ivers, der Musiker war und sie immer hatte.

Und dieser kleine Stock mit Schlüsseln passte einfach gut zum Charakter.

Scheiße...

Hallo?

Einen Moment. Es ist Clarissa.

- Soll ich sagen, du kaufst ein Ei? - Nein.

- Ist sie deine Freundin? - Raus.

Hallo? Clarissa?

Genau. Ich wollte nur wissen, was du so machst.

Nicht viel.

Ich hab gerade meiner Schwester dabei geholfen...

- Wobei denn? - Nichts.

Ich hab dich heute nicht in der Spielhalle gesehen.

- Ich dachte, du machst vielleicht was. - Ja...

Ione hatte noch nie geschauspielert...

Keanu hatte einige Nebenrollen in eher „sportorientierten” Filmen in Kanada.

Mit Neal Jimenez' großartigen Dialogen...

finde ich, dass sie so mühelos und ehrlich sind in der Art, wie sie spielen.

Ich glaube, das Foto habe ich gemacht.

Einige der Aufnahmen, zu denen wir immer wieder zurückkehren...

von Jamie, tot am Fluss...

Wir machten einige Aufnahmen...

welche wie Stillleben waren, eine Art Figurenstudie. Stillleben...

Bei diesen Aufnahmen war ich gleichsam beeinflusst...

von forensischen Bildern von Leichen, die ich mir angeschaut hatte.

Da gibt es aber noch ein ziemlich bekanntes Foto von Edward Westen...

von seiner Liebhaberin zu jener Zeit, Tina Modotti...

der mexikanischen Künstlerin und Fotografin...

wie sie nackt auf einem Dach in Mexico City liegt - ein großartiges Bild.

Das war die größte Referenz in meinem Kopf, während wir diese Szenen drehten.

Besonders die frühen von Jamie, wie sie hier tot liegt.

Wir rollte die arme Danyi Deats tatsächlich diesen Hügel hinunter.

Wir zoomten hier rein und während wir hereinzoomten...

krochen ich und ein paar andere mit einer Matratze...

unterhalb der unteren Rahmenlinie der Kamera...

so dass wenn Crispin sie herunterrollt...

sie tatsächlich nur anderthalb Meter gegen die Matratze rollt...

die wir unterhalb der Rahmenlinie hielten.

Aber sie musste eine Menge ertragen. Sie musste auch in das kalte Wasser.

Man könnte meinen, ich hätte mindestens ein Michelob verdient.

Ich glaube, die meisten der beengten Auto-Szenen...

wurden mit Rückprojektion gedreht...

was bedeutet, dass das Auto fest auf einer Bühne oder einem Studiogelände steht...

und verdunkelt ist, sodass kein Umgebungslicht reinkommt...

und der Kameramann es ausleuchtet...

mit Verkehrs-Lichteffekten und so weiter, wie ihr sie gerade seht.

In Fall von River's Edge gingen wir aber nie in ein Studio.

Wir bereiteten das Auto vor und drehten mit den Rückprojektionen...

auf dem Parkplatz einer Tankstelle auf der Sunland Avenue.

Eine große Eck-Tankstelle.

Es gab sie viele Jahre und sie war immer ein großer Orientierungspunkt für mich...

wann immer ich die Sunland Avenue entlangfuhr...

dorthin, wo wir große Teile des Films drehten.

Sie ist aber nicht mehr da.

Das alles wurde also stationär gedreht, mit Beleuchtungseffekten.

Diese subjektive Aufnahme drehten wir in Fillmore.

Die Außenaufnahme haben wir gedreht...

um sie mit den Polizisten draußen vor dem Haus in Verbindung zu bringen.

Wir dürfen nicht in Panik geraten.

Ich wette, es war Mike. Darauf wette ich alles!

Okay, wir fahren erst mal ein bisschen rum und schauen mal, was uns einfällt.

Wir müssen dich irgendwie aus der Stadt schaffen.

Nochmal: Es ist diese großartige Balance...

die im Drehbuch hergestellt wird zwischen Crispins Charakter...

der aufgewühlt, besessen, glühend ist in Anbetracht der ganzen Sache...

und Samson, der den Mord tatsächlich begangen hat...

aber kaum überhaupt reagiert.

Der sich nicht darum schert, was mit ihm passiert.

Der es nicht wirklich versteht.

Der nie das Stadium der Selbstverteidigung erreicht...

...was Crispin/Layne - vermeintlich seinetwegen - erreicht.

Bist du sicher, dass es hier war?

Tom Bower. Ein wunderbarer Schauspieler mit vielen, vielen Credits.

Er tat uns einen großen Gefallen damit, die Rolle zu übernehmen.

Er war in viel größeren Sachen, aber er mochte die Rolle und übernahm sie.

Ich habe ein paar Mal mit ihm gedreht und es ist immer wundervoll, mit ihm zu arbeiten.

Die arme Danyi musste ein paar Minuten im eiskalten Wasser liegen...

bevor wir sie rausholen konnten.

Hey, ich hab die Schnauze voll von „ich weiß nicht”, verstanden?

Im Drehbuch gab es Szenen, die im Krankenwagen spielen sollten...

den ihr gerade ins Krankenhaus fahren saht. Jaime und Gilbert Hernandez...

die den Comic-Strip „Love and Rockets” gemacht hatten, und die ich kannte...

sollten im Krankenwagen einen Cameo-Auftritt haben...

aber am Ende konnten wir die Szene nicht nutzen...

weil sie die Story nicht genügend voranbrachte.

Es war einfach besser...

einfach direkt zu dieser gut geschriebenen Szene im Polizeirevier überzugehen...

die wir in Malibu drehten, in der Malibu Police Station...

drüben bei der Stadtbücherei, in dem Gebiet hinter all den Läden in Malibu.

Du sollst mir die Wahrheit sagen.

Die Leiche, Matt. Was meinst du, wie sie in den Fluss kam?

- Ich weiß nicht. - Dann rate doch mal.

Was meinst du? Ist sie hereingerollt...

Ich hab immer gerne mit Teenager-Schauspielern gearbeitet.

Ich begann, Rollen für Teenager zu schreiben, als Charlie und ich Wut im Bauch schrieben.

Und dann natürlich Tex...

Wir nahmen Matt Dillon aus Wut im Bauch und er spielte darin die Hauptrolle.

Und da war noch Emilio Estevez... Und Meg Tilly hatte ihre erste Rolle in Tex

Ich liebte es, mit jungen Schauspielern zu arbeiten...

denn sie hatten keine dieser Abwehr- oder Ego-Mechanismen...

oder schlechten Angewohnheiten...

die ältere Schauspieler manchmal in diesem Geschäft entwickeln.

Du bekommst also eine Unmittelbarkeit zu jüngeren Schauspielern...

die instinktiv wissen, was alle Schauspieler wissen:

Dass du die Ehrlichkeit in deinem Herz spüren musst.

Es muss sich motiviert anfühlen. Es muss Sinn machen.

Ansonsten kann es ein Schauspieler nicht gut spielen.

Ich bewundere alle Schauspieler, denn ich glaube...

das ist - neben dem Schreiben - der härteste Job im Filmgeschäft:

Szenen immer und immer wieder zu drehen und sie dabei „frisch” zu halten...

und mit den Anmerkungen aller umzugehen...

den Wünschen der Kamera, den Wünschen des Regisseurs...

Und trotzdem das Herz einer Szene zu finden, die Ehrlichkeit einer Szene...

und sie mit dieser Art Aufrichtigkeit zu machen.

Aber es war besonders erfreulich...

in meiner Karriere mit jüngeren Schauspielern zu arbeiten...

da sie frei sind von schlechten Angewohnheiten...

und diese absolute Aufrichtigkeit brauchen, bei dem, was sie tun.

Beweg deinen Arsch! Du kennst John ja.

Hey, ich hab schon größere Männer als dich getötet!

- Weiß er doch, Feck, weiß er. - Das bringt mich zum Lachen.

John Muto fand dieses Haus mit der Steinfassade in Tujunga.

Es war zum Abriss vorgesehen.

Wir retteten es gerade lang genug vor der Abrisskugel...

um alle Szenen in Fecks Haus zu drehen, einschließlich dieser Innenaufnahmen.

John strich es blutrot an.

Ich fand immer, dass das sehr gut in den Film passte und außergewöhnlich war.

Nach unserem letzten Drehtag...

kamen die Kräne und haben das Haus niedergerissen.

Ich brauch dein Auto.

Oh, du kriegst mein Auto nicht. Du hast dein eigenes.

- Meins schafft es nicht so weit. - Nein, ich brauch meins vielleicht.

Feck, du hast seit über fünf Jahren das Haus nicht verlassen.

Und wenn es jemand sieht?

Sie sind noch hinter mir her. Das weißt du doch.

Sie sind seit 20 Jahren hinter mir her.

Wenn man jemanden umbringt, lassen sie dich das nie vergessen.

Sie kleben an dir dran wie Geister.

Ich meine, die glauben nicht, wenn du sagst, dass es dir leid tut.

Sie haben alle einen Schuss weg und Layne ist mittendrin.

Crispin in der Mitte schaut hin und her zwischen diesen beiden Typen.

Er versucht das Verhalten beider zu kontrollieren...

und ist kaum in der Lage, einen dazu zu bekommen...

mit dem anderen zu kooperieren.

Die ganze Sache wird mehr und mehr zu einem Konstrukt in Laynes Kopf...

wie er versucht, eine Situation zu erschaffen...

die zunehmend außer Kontrolle gerät.

Aber all diese Schauspieler liebten es, miteinander zu arbeiten.

Wir hatten eine großartige Zeit bei all diesen Sachen.

Das ist uns im Polizeirevier aufgefallen.

Ich hab das dann gedreht, um die Einstellung im Laden zu Beginn des Film widerzuspiegeln.

Da „sieht man auch so einen Überwachungsspiegel.

Es gibt verschiedene andere Parallelen im Film:

Die Puppe Missy seiner kleinen Schwester und die Sexpuppe Ellie...

Tim ist nicht nach Hause gekommen. Er ist erst zwölf, Matt.

Es ist nach Mitternacht! Wo gehen meine Kinder nachts hin?

Diese ahnungslosen Eltern...

Hey. Hab deinen Freund im Fernsehen gesehen.

- Ich dachte, vielleicht seh ich dich auch. - Verpiss dich.

Das ist Leo Reset, der in einigen Filmen gewesen war...

und ein Freund des Regisseurs Jonathan Kaplan war...

der einer meiner besten Kindheitsfreunde war...

und Regie führte bei der Verfilmung von Charlies und meinem Drehbuch Wut im Bauch.

Leo ist nicht in Wut im Bauch, aber in vielen anderen von Jons Filmen...

und er erschien perfekt für diese Rolle.

Was kümmert dich das?

Du bist nur hier, um meine Mutter zu vögeln und ihr Essen zu fressen.

- Matt! - Oh, er bewegt sich!

Du bist ein riesen Arschloch.

- Komm, trau dich. - Jim, Jim...

- Mutterficker! Essens-Vernichter! - Das ist der Satz, den alle immer zitieren.

Und er wird von Keanu aus dem Off gesagt.

Schlag zu!

- Na komm. Komm. - Harter Kerl, hm?

- Ja. - Dann zeig mir, wie hart!

- Du bist es nicht wert. - Komm schon. Scheiße!

Toll.

Ich fand das großartig am Drehbuch.

Du hast, was so aussieht, als ob es auf eine typische Konfrontation...

zwischen dem Kiffer-Kind und den Eltern hinausläuft...

aber plötzlich entwickelt sich daraus...

dass er realisiert, dass der kleine Bruder die kleine Schwester quält.

Und ich hielt die Musik zurück.

Einer der größten Musikeinsätze im Film.

Ich hielt ihn zurück, bis er ihn am Boden hat.

- Warum machst so eine Scheiße, hm? - Lass mich in Ruhe.

Antworte mir! Antworte mir!

Ich hab gar nichts getan.

- Fick dich! - Sag mir warum! Warum?

Hey! Runter von ihm! Los!

Du dreckiger Verräter.

- Was meinst du damit? - Du weißt, was ich meine.

Ich hab dich heute Abend am Telefon gesehen!

Halt bloß deine kleine Fresse.

Du wirst bezahlen für das, was du getan hast.

Du wirst sterben für das, was du getan hast.

- Du kleiner Scheißer! - Hey!

- Du bist ein toter Mann, Matt! - Hey!

Hey!

Hey, Timmy! Timmy!

Hey, wo willst du hin? Komm her!

Du hast sie beide entkommen lassen?

Ich fand immer, dass der Film, so düster er auch ist...

auch eine schwarze Komödie ist.

Crispin Glover war sicherlich auf diese Wellenlänge eingestellt.

Die Leute sahen es immer als sehr düsteres Drehbuch an...

und ich nehme an, das ist auch so. Aber für mich...

Ich versuche immer, den Humor in etwas zu finden...

die Dunkelheit zu durchbrechen mit einer Portion Witz...

oder wenigstens der Ironie, die im Drehbuch vorherrscht.

Denn das macht eine Szene viel weniger unerbittlich...

und den Film unterhaltsam...

egal wie düster der Stoff grundsätzlich zu sein scheint.

Wir hätten es Mike nie erzählen dürfen.

- Es hätte jeder sein können, Layne. - Schwachsinn.

Ich kenne meine Freunde. Ich kenne sie, verdammt.

- Ich weiß, wer cool ist und wer nicht. - Crispin ist hier so gut.

Und wie in den Szenen mit Dan Roebuck als Samson...

ist es der Kontrast zwischen Crispin, der völlig aufgeht in der Welt der Einbildung...

die ihn animiert, und dem viel bodenständigeren...

an Reaktion mangelnden Jemand, mit dem er die Szene spielt.

Feineres Gras hast du noch nie geraucht.

Meine Schwester bringt es aus Humboldt mit...

zusammen mit dem normalen Feck-Gras.

Das ist Hoppers großer Monolog.

Wie ich sagte, probten wir den immer wieder.

Wir probten bis zu dem Punkt, wo der arme Dennis etwas ausgeflippt ist...

als die Kameras endlich liefen.

Aber er ist immer einfach perfekt in der Rolle...

auch wenn wir auf dem Weg dorthin einige Aufnahmen zusammenschneiden mussten.

John!

Ich glaube, das ist noch nicht Dennis' großer Monolog.

- Wer ist da? - Der verrückte Vergewaltiger.

Layne?

John? Hör mal, das ist nicht lustig.

Ich hab Angst. Ich schreie gleich.

Krieg doch einen Herzinfarkt.

- Was zum Teufel machst du hier? - Ich wollte nur hallo sagen.

- Nette Art, das zu sagen. - Ich hoffe, ich hab dich nicht geweckt.

Zieh dich an und komm raus. Bring all dein Geld mit.

- Moment, was? - Tu es einfach!

- Clarissa? Bist du das? - Ja.

Alles davon ist im Drehbuch.

All die guten Dialoge.

Als wir das Drehbuch zum ersten Mal durchgingen...

Wie ich vorhin schon sagte:

Das Drehbuch hatte bereits für ein paar Jahre die Runde gemacht...

bevor wir damit in Produktion gingen, und wurde als zu düster abgelehnt.

Als wir dann mit der Vorproduktion begannen...

bekam Neal Jimenez ein bisschen kalte Füße...

und dachte, dass einiges zu rabiat oder zu rau war oder zu anarchisch.

Und er begann, das Drehbuch umzuschreiben und Teile davon softer zu machen.

Und Leute fragten mich, ob ich das Drehbuch umgeschrieben hätte.

Ich habe kein Wort des Drehbuchs umgeschrieben.

Mein Beitrag zu River's Edge bestand im Grunde darin...

den Autor davon abzuhalten, das Drehbuch umzuschreiben.

Wir drehten den ersten Entwurf direkt von der Buchseite herunter.

Und ich habe keinerlei Umschreibungen vom Drehbuch erlaubt.

Ich glaube, Neal war vielleicht etwas nervös...

bis er das fertige Produkt sah und wie gut es funktionierte.

Im Allgemeinen glaube ich, dass Neal oder jeder Autor...

der mit einem Drehbuch wie diesem konfrontiert ist...

Und dann herausfindet, dass Crispin Glover eine Rolle spielt...

. und all die anderen Kids...

Es war nicht exakt, wie er sich das vorgestellt hatte...

aber ich glaube, schlussendlich mochte er, was dabei am Ende herauskam.

Es ist sicherlich das beste Drehbuch, das ich je verfilmt habe.

Ich wusste immer, was für ein großartiges Drehbuch das war.

Und als ich den Film fertig hatte, dachte ich nur: „Gott, nur noch eins!

Nur noch ein Drehbuch wie dieses in meiner Karriere und ich bin glücklich.”

Und ich glaube nicht, dass das je passieren wird.

Ich glaube, das ist das beste Drehbuch, das ich in meiner Karriere verfilmt haben werde.

Und ich bin glücklich, es gemacht zu haben...

denn Leute sprechen mich noch immer an und sagen mir...

dass ihnen der Film gefällt und dass er ihnen damals viel bedeutete.

Insbesondere Leute, die in der Highschool waren, als der Film rauskam...

und überrascht waren, wie anarchisch und roh er war.

Und wie realistisch die Dialoge waren.

Sie hatten nicht gedacht, dass man so einen Film machen konnte.

Ich glaube nicht, dass man ihn heute machen könnte...

wenn man bedenkt, wie Filme heutzutage gemacht werden.

Katzen haben Krallen!

Komm schon. Hol die Katze und bring sie raus, Mann.

Nein.

Lass sie alles erkunden.

Du hängst wirklich an dem Ding, oder? Ich hab euch tanzen sehen.

Hey, Feck.

Bist du... Du weißt schon, bist du ein Psyche oder so?

Nein, ich bin normal.

Sie ist eine Puppe. Das weiß ich. Nicht wahr, Ellie?

Es ist ein so großartiges Konzept.

Dass er diese Sexpuppe hat, die er in diesem Maße romantisiert hat...

dass in der Beziehung zwischen den beiden tatsächlich eine Zärtlichkeit mitschwingt...

und dazu beiträgt, dass Feck, so durchgeknallt er auch sein mag...

der moralische Mittelpunkt des Films wird.

Im Gegensatz zu Layne und den anderen Kids...

die entweder wahnhaft oder einfach gänzlich unzureichend gewappnet sind...

um mit der Situation umzugehen.

Ein Motorradunfall.

Meine ganze Gang ließ mich im Stich.

Jetzt kommt der Monolog.

Mein Bein lag mitten auf der Straße.

Ich weiß noch, wie ich im Graben lag, blutend und zitternd...

und auf mein Bein starrte, das neben einer Bierdose lag.

Und ich weiß noch, wie ich dachte:

„Da liegt mein Bein. Ob da noch Bier in der Dose ist?”

Ich weiß auch noch, dass ich dachte: „Vielleicht kann man es wieder annähen.”

Und dann kam der Notarztwagen und fuhr glatt drüber.

- Hat das Bein gekillt. - Wofür brauch ich es schon, hm?

Hab ja noch eins, nicht?

Ich denke, wenn man erst mal anfängt zu kämpfen, verteidigt man sich für immer.

Wenn ich in einen Kampf gerate, drehe ich völlig durch.

Er sieht, dass dieser Junge nicht weiß...

Nicht das Wissen hat, nicht die Werte hat, nicht das Gefühl hat, das er hat.

Und er beginnt hier, ein moralisches Urteil zu bilden.

Das einzige, das wichtigste im ganzen Film...

das schlussendlich zu Samsons Tod führt.

Hast du noch Bier?

Scheiße! Wie spät ist es? Ist es schon zwei Uhr?

- Bald. - Scheiße, Mann. Zeit, um Bier zu holen.

Funktioniert dein Auto?

Du sollst doch nirgendwo hingehen.

- Layne sagte... - Layne, Layne, Layne.

Du fährst. Ich bleib hier.

Ich werde ein braver Junge sein. Komm schon, Feck.

Ich hab dir doch gesagt, es gibt Leute da draußen, die mich tot sehen wollen.

Wer macht dann deinen Einkauf? Ellie?

Das gerade! Hast du das gehört? Ja?

Wirst schon paranoid, was?

Nein! Nein, vor der Tür!

Du hättest mich ja nicht dumme Schlampe nennen müssen.

Du wärst an uns vorbeigefahren. Wir mussten ja irgendwas schreien.

- Du hast mich auch angeschrien. - Ich hab einen Namen, weißt du?

Ihr habt Glück, dass ich nicht heimgefahren bin.

Dieser Teil des Films hat eher mechanische Handlungselemente.

nicht wirklich mechanische, sondern eher kommende und gehende.

Mehr Choreographie, Auftritte und Abgänge und Vor-und-zurück-Bewegung...

als der Rest des Films hatte. Es gab ein paar mehr Momente im Drehbuch...

die wir letztendlich schnitten:

Herumfahren, Vorbeiziehen an Häusern, eine Menge Parallelmontagen.

Es war ungewöhnlich für das Drehbuch und erforderte etwas Bearbeitung...

um alles geschmeidig in Bewegung zu halten, bevor wir zum letzten Akt kommen.

Aber vorher, um anzugeben...

würdet ihr wohl meine Leiche aufs Autodach schnallen und durch die Stadt fahren.

Das war die Tankstelle an der Sunland Avenue, wo wir diese Szene drehten...

und dann Fecks Auto auf dem Parkplatz aufbauten...

für die ganzen Rückprojektionen mit dem Autoinneren.

Dort auf dem Parkplatz, mitten in der Nacht.

Und zufällig mochte ich Jamie.

Aber John lebt noch.

verstehst du das denn nicht?

Und wer steht als nächstes auf seiner Liste?

Du lässt mich einfach hier stehen?

Was ist, wenn John in der Nähe ist?

Dann bitte ihn um Vergebung.

Crispin ist hier großartig. Er ist so stilisiert...

und alle anderen sind einfach so einschichtig und realistisch.

Das führt zu einem interessanten Kontrast.

Und zu Beginn fragte ich mich...

ob der Grad der Stilisierung in Crispins Darstellung...

die anderen Schauspieler durcheinanderbringen würde.

Aber tatsächlich war Crispin sehr großmütig...

und fürsorglich den anderen Schauspielern gegenüber.

Er war niemals ein Selbstdarsteller.

Er fand immer einen Weg, es so zu machen, dass alle gemeinsam mitzogen...

und zusammenarbeiteten.

Während des Drehe hatte ich niemals das Gefühl...

dass er in einem Film war und alle anderen in einem anderen.

Denn sie alle arbeiteten so eng zusammen.

Willst du meine Jacke oder so? Siehst aus, als würdest du frieren.

Nein, geht schon.

- Du bist seiner Meinung, oder? - Laynes? Nicht wirklich.

Vermutlich schon. Es hören doch alle auf ihn...

als hätte er eine besondere Macht oder so.

Ich finde, er liegt völlig falsch.

- Layne gibt mit mir an, oder? - Was meinst du?

Dass er mich herumgekriegt hat.

Ich weiß, dass er es tut, also bestreite es erst gar nicht.

- Oder etwa nicht? - Nicht vor mir.

Du siehst ganz süß aus, wenn du lügst. Weißt du das?

Was?

Du solltest ihn mal sehen, wenn kein anderer da ist...

er mit mir allein ist und glaubt, dass er vielleicht flachgelegt wird.

Er zittert wie Espenlaub. Und er muss betrunken sein.

Man könnte einen Film über ihn drehen: „Layne, der jugendliche Alkoholiker”.

Musst du betrunken sein, um ein Mädchen zu küssen?

Warte hier.

- Clarissa, bist du das? - Ja.

Bin zu aufgekratzt, um zu schlafen.

Gehen wir in den Park und sehen uns die Sterne an, oder so.

Lass uns unterwegs noch ein Sechserpack kaufen.

Wie ich sagte: ein großes Kommen und Gehen in diesem Teil des Films.

Der Film wurde produziert von Hemdale, dem britischen Unternehmen.

Er hatte seine Premiere beim Telluride Film Festival...

im selben Jahr, in dem Blue Velvet gezeigt wurde.

Sie wurden also beide gleichzeitig in Telluride gezeigt.

Blue Velvet bekam natürlich den Löwenanteil der Aufmerksamkeit.

Dann lief er in Sundance...

wo er keinen Preis gewann, aber ziemlich gut ankam.

Und im Nachgang der Sundance-Vorstellung...

wurde er von Island Pictures erworben, Chris Blackwells Firma.

Island veröffentlichte den Film, und er lief ganz gut für sein Budget...

aber zu einem bestimmten Zeitpunkt mussten sie sich entscheiden...

ob der Film größer eingesetzt werden sollte, also breiter und kommerzieller.

Und es sah nicht danach aus, dass sie das wirklich konnten.

Er hatte also eine gute Erstauswertung, wurde nicht besonders breit eingesetzt...

spielte aber einen Batzen seiner Kosten wieder ein, denn er kostete wenig.

Seit seiner Erstaufführung scheint es für den Film ganz respektabel gelaufen zu sein.

Er wird regelmäßig zu neuem Leben erweckt - zu meiner großen Freude.

Such die Pistole.

John Daly, der Chef von Hemdale, nahm an einer Sache im Film Anstoß - und er hat recht.

In der späteren Szene, in der sich die Kids in Fecks Haus verstecken...

Feck zurück nach Hause kommt und sie ihm auf den Kopf kloppen.

Und John Daly, der Berufsboxer gewesen...

und ein streitlustiger, verwegener Zeitgenosse war...

fand, dass Hopper von dem Schlag niemals K.O. gegangen wäre...

den ihm der Junge mit dem Rohr oder vielleicht der Pistole verpasst hat -

ich bin mir nicht sicher, womit er ihn schlägt.

Und ich bin mir sicher, dass er recht hatte.

Ich schnitt es so gut es ging. Es war die eine Sache, die John Daly aufstieß:

Der K.O.-Schlag gegen Hopper später im Film.

All das ist in Tujunga, in der Nähe des Sunland Boulevard.

Du bist echt ein verrückter Wichser, weißt du das?

Das war die kälteste Nacht, die ich jemals an einem Drehort verbracht habe.

Es war eiskalt. Ich fühlte mich elend.

Ich konnte mich kaum zusammenreißen...

um diese reizende Szene zwischen diesen beiden schönen Teenagern zu drehen.

Ich habe geschworen, dass mir am Drehort nie wieder so kalt sein würde...

und kaufte mir umgehend einen Haufen gefütterter Stiefel, Parkas, Pullover...

die ich in einer Truhe aufbewahre für nächtliche Kaltwetter-Außendrehs.

Du warst es!

Ich dachte nicht, dass ich der Einzige wäre. Sag Layne aber nichts.

Natürlich nicht. Mein Gott, hattest du keine Angst, dass die anderen das erfahren?

Doch.

Aber sehe ständig ihr Gesicht, Clarissa. Siehst du ihr Gesicht nicht auch?

Ich meine, es hat mich berührt. Dich nicht auch?

Doch, hat es.

Ich meine, wir kannten Jamie, nicht?

Und dann lag sie direkt vor uns, tot.

Wenn ich den Film schaue, dann folge ich ihm von Musikstück zu Musikstück...

denn ich liebe die Filmmusik so sehr.

Ansonsten bestaune ich die Dialoge, weil ich das Drehbuch so sehr liebe.

Ich wollte mein Hinzutun einfach halten. Wie ich schon sagte:

Fred Elmes und ich wollten den Film malerisch, aber nicht besonders schick haben.

Ich glaube, ich habe den Ton richtig getroffen.

Aber darin ist nichts stilistisch Anspruchsvolles.

Wenn ich ihn also anschaue, dann schaue ich eher das Drehbuch...

und die Musik und die Nuancen der Darstellungen...

und erinnere mich, wie es war, vor Ort beim Dreh zu sein...

mit diesen Leuten hier. Das war weit weg vom Highway...

in einem Park außerhalb von Tujunga, nahe der Stauseen.

Das Drehbuch verlangte nach einer Menge Heavy Metal.

Als wir am Schnitt saßen, packten wir vor allem Metallica auf die temporäre Tonspur.

Wir verwendeten eine Menge von „Master of Puppets” und „Ride the Lightning”.

Im Schnittraum schnitten wir überwiegend zu Metallica.

Aber wir konnten uns Metallica überhaupt nicht leisten.

Wir kontaktierten die Violent Femmes...

um zu schauen, ob sie ein paar Stücke schreiben könnten.

Die Violent Femmes meldeten sich tatsächlich bei uns und sagten...

dass der Film „moralisch bedenklich” sei und sie damit nichts zu tun haben wollten.

Da hatten wir also kein Glück.

Wir hatten einen ziemlich guten Music Supervisor...

der Kontakt zum Heavy-Metal-Label Enigma herstellte...

das ein Schwesterlabel namens Metal Blade hatte.

Und diese Typen freuten sich, mitzuarbeiten...

und sie übergaben uns ihren kompletten Katalog.

Ich verbrachte also eine gewisse Zeit damit...

mir jedes Heaw-Metal-Album aus dem Enigma-/Metal-Blade-Katalog anzuhören.

Und wir legten dem Film letztendlich, wie ihr wisst, Songs von Slayer an.

Und da waren andere Bands, die wirklich gut waren im Film...

wie Fates Warning, Corrosion of Conformity.

Es war wirklich eine wunderbare Erfahrung, denn sie übergaben uns den ganzen Katalog.

Und dann stimmten sie nicht nur zu...

ein Soundtrack-Album der Metal-Songs aus dem Film zu veröffentlichen...

sondern auch ein separates Album mit der Filmmusik von Jürgen Knieper...

zusammen mit den Filmmusiken zu den beiden Wim-Wenders-Filmen...

Der amerikanische Freund und Der Stand der Dinge...

das ich in einem kleinen Raum nahe des Flughafens von L.A zusammengestellt habe...

aus Bändern, die uns Wim aus Deutschland geschickt hatte...

und den Original-Tracks der River's Edge Filmmusik.

Das Album kam nie auf CD raus. Ihr findet es auf Kassette und es gibt eine LP.

Hat es aber nie auf CD geschafft.

Wie ihr inzwischen mitbekommen habt, bin ich ziemlich verliebt in die Filmmusik.

Wie auch in die Musik der Wenders-Filme.

Ich wette, da bist du stolz drauf, hm?

Das war in Sacramento.

Der Film wurde geschnitten von meinem guten Freund Howard Smith...

der an Tex mitgearbeitet hatte...

und die meisten meiner Spielfilme geschnitten hat.

Am Schnitt wirkte eine Frau namens Sonya Sones mit.

Eine sehr nette Frau und eine wirklich gute Cutterin...

die, glaube ich, nicht lange nach diesem Film in den Ruhestand ging...

und Autorin und Mutter wurde.

Und Sonja schnitt diese Szene mit Samson und Feck nachts am Fluss.

Und sie war sehr stolz darauf...

denn ich habe im Grunde kein einziges Einzelbild daran geändert.

All das war ihr erster Schnitt.

Er benötigte keinerlei Anpassung.

Ich war nicht mal richtig wütend.

Sie sah gar nicht so überrascht aus.

Nur ein bisschen high.

Nach ein paar Minuten...

schwoll ihr Gesicht an und wurde lila.

und dann starrte sie mich nur noch an.

Sie konnte sich nicht bewegen.

Sie konnte nicht schreien.

Ich hatte... die totale Kontrolle über sie.

Ich hatte... die totale Kontrolle über sie.

Ich glaube, das war im Drehbuch, diese Parallelmontage...

zwischen dem Erwürgen von Jamie...

und Matt und Clarissa, die das erste Mal Liebe machen.

Ich habe versucht, das alles in einem losgelösten...

irgendwie sexuellem Kontext zu halten.

Es ist weiß Gott nicht wirklich romantisch, es ist sehr leidenschaftslos.

Bei vielen meiner Sachen liegt die Leidenschaft in ihrer Leidenschaftslosigkeit.

Und nochmal zu Feck:

Er ist die einzige Person im Film, die wirklich empört ist von all dem Verhalten.

Und er ist die einzige Person, so krank er auch ist...

die das moralische Fassungsvermögen hat, um ein Urteil zu fällen.

- Ein moralisches Urteil. - Was zum Teufel soll Layne...?

Layne schickt mich nach Portland...

und versteckt mich 20 Jahre lang in irgendeinem dunklen Raum.

Werde ich so enden wie du, Feck?

Denkst du, dass ich das will?

Nein.

Willst du nicht.

Er hat die meiste Selbsterkenntnis von allen Charakteren in dieser Szene.

Er kennt mich nicht mal wirklich.

Ich werde dein Freund sein.

Und was man noch nicht weiß:

Wenn er sagt, „Ich bin dein Freund”, ist, was er eigentlich meint:

„Ich erlöse dich von deinem Elend.”

Ich bin froh, dass wir beschlossen haben, uns gegen Layne zu stellen.

Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich ihn nicht mal mehr kenne.

Er ist verloren. Lass uns ein bisschen schlafen.

Das ist draußen in Fillmore, mitten im Nirgendwo.

Und nochmal: Das ist wahrscheinlich mit Rückprojektion gemacht worden...

auf dem Parkplatz der Tankstelle in Tujunga.

Hier ist der wundervolle Musikeinsatz zu dieser Montage, die ich gemacht habe...

. von quasi allen, wie sie schlafen. Alle in Frieden.

Alle, wie sie nachts schlafen.

Timmy schläft nicht.

Ich sagte Jürgen, dass ich wollte, dass die Musik hier ansteigt...

dass sie fast ekstatisch ist.

Es ist diese Stille...

Sogar die Puppe schläft.

Du solltest nicht alt werden.

Das ist so richtig Dennis.

Er spielte die Rolle so leidenschaftlich.

Ich verliebte mich in diese Stillleben-Landschafts-Bilder...

die ich zusammenstellen wollte zu einer Art „europäischer” Montage...

bevor wir aus dem Off den Schuss hören.

Und hier kommt der schlechte John-Daly-Gedächtnis-Schlag auf den Kopf.

Das großartige Haus.

Schlag ihn nochmal.

Tja, ich hab's versucht...

Das leitet nun den letzten Akt ein.

Es wird immer gelacht über die kleinen Kinder hinter dem Lenkrad.

Aber zugleich ist es unheimlich.

Josh Miller ist einfach so einzigartig in der Rolle.

Gott weiß, woher diese Wut, diese Energie kam.

Sein Vater war Jason Miller, der Hauptdarsteller aus Der Exorzist.

Vielleicht kommt es also durch Der Exorzist.

Oh, Scheiße...

Hi.

Kannst du uns etwas über den Mord sagen?

Bist du der Mörder?

Das ist Sarah Pillsbury, unsere Co-Produzentin, wie sie fragt: „Bist du der Mörder?”

Das ist wieder im Malibu Police Department.

- Und jetzt heiraten wir, oder? - Nein.

- Lass uns lieber was rauchen. - Oh, das wäre toll.

Ich könnte den ganzen Tag hier liegen...

Schule schwänzen und die Sonnenstrahlen aufsaugen.

Scheiße, die Schule.

Ich sollte Burkewaites Stunde nicht verpassen.

Ione war 15, als wir das drehten.

Hatte zuvor nie geschauspielert.

Ich weiß nicht, welche Lebenserfahrung sie hatte.

Aber sie ist so natürlich.

Wir gehen auf dem Weg zur Schule bei mir vorbei.

Ich glaube, ich hab noch Gras von Feck übrig.

Ich fühle mich, als hätte mich jemand in altes Öl getunkt.

Wir könnten duschen.

Ich meine, du könntest duschen, alleine.

Nein.

Was soll ich denn machen? Ich meine, was soll ich mit ihm anstellen?

- Hör mal, wenn das irgendwie Stress macht... - Nein, nein, kein Stress. Okay? Kein Stress.

Bin gleich wieder da, okay?

Du musst sie richtig erziehen. Alle beide. Du musst sie kontrollieren.

So einfach ist das?

Ihnen nur sagen, was sie tun und was sie lassen sollen: perfekte Kinder.

Das ist nicht unmöglich. Mein Vater hat mich ja auch gut erzogen.

- Dein Vater hat dich windelweich geprügelt. - Na und?

- Dann würde er dir gehorchen, oder? - Großspuriges Gelaber.

Matt.

Matt?

- Ich bin ganz traurig, Matt. - Dann schmeiß den Idioten raus!

Und wenn ich dich einfach rausschmeiße?

Tim ist gestern Nacht nicht nach Hause gekommen.

- Hast du gehört? - Hast du noch Dope übrig?

Oh, Scheiße!

Claudia Brown, die für die Kostüme zuständig war...

hatte die Idee mit der Jeansjacke für Keanu mit dem Peace-Symbol hinten drauf.

Neben Fecks Sexpuppe wurde sie eine der...

ich möchte nicht sagen „ikonisch”, denn das klingt ein etwas überzogen...

aber eines der häufig abgebildeten Bilder aus dem Film.

- genau wie euer Vater! - Himmel, Mama, jetzt komm mal runter.

Tim geht es gut.

Es ist alles etwas verrückt gerade, ein bisschen außer Kontrolle, okay?

Pass auf, draußen wartet jemand auf mich. Ich hab's eilig. Wir reden später.

Ich nehme den Joint mit. Und keine Angst um Tim, okay?

Ich bring ihn nach Hause.

Die Highschool ist in Tujunga. Ich drehte dort später eine TV-Serie.

Ich glaube, ich drehte eine Sons of Anarchy-Folge in dieser Schule.

20 Jahre später.

-John? - Na, er hat Jamie umgebracht.

- Du kanntest den Mörder? - Ja.

Nun ja, wir beide kannten den Mörder.

Und auch... also noch dazu, die, die er umgebracht hat.

Ich meine, deswegen ist es sehr schwer für uns...

- Objektiv zu sein? - Ja, genau, objektiv zu sein.

Da wir ja beide Leute kennen, die beteiligt gewesen sein sollen.

Und obwohl wir heute Morgen traurig sein sollten oder so, sind wir's nicht...

weil wir nicht objektiv sind, überhaupt nicht.

Ich spiele übrigens auch Gitarre.

- Du weißt nicht, was ein wahrer Freund ist. - Ich bin müde.

- Du nennst Samson Tollet einen Freund? - Darf ich nicht telefonieren?

Ist er Freund genug, um ihn zu decken? Ihm zu helfen, die Leiche zu verstecken?

Ihm vielleicht sogar dabei zu helfen, das arme Mädchen umzubringen?

Ich hab niemanden umgebracht.

Hat er dir gesagt, warum er es getan hat?

Warst du nicht mal neugierig?

Hat es dich überhaupt einen Scheiß interessiert?

Das sind dumme Fragen.

Ich kenne meine Rechte. Ich weiß, ich darf telefonieren.

Der Original-Fall - der Jacques-Broussard-Mord in Milpitas -

war tatsächlich noch grausiger als im Film.

Im wahren Fall führte er seine Freunde immer wieder zur Leiche, um sie anzusehen.

Über eine Woche lang, bevor die Polizei benachrichtigt wurde...

und sie die Leiche dann fanden.

Und als der Film fertiggestellt war...

plante Hemdale aus irgendeinem Grund eine Preview in San Jose...

was in der Nähe ist, von wo der Mord geschah.

Es gab eine große Vorführung in einem riesigen Arena-Kino.

Es war das Kino, in dem Der Pate dort in der Gegend erstaufgeführt wurde.

Viele Leute aus der Gemeinde Milpitas kamen, um sich den Film anzusehen.

Beim Publikum herrschte allgemeine Empörung darüber...

dass wir diese Erinnerungen wieder wachwerden ließen...

und Salz in die Wunden dieser Gemeinde streuten.

Die Leute waren wirklich aufgebracht, dass wir den Film gemacht hatten.

Aber danach kamen Leute der Lokalpolizei und der Schuldirektor auf mich zu...

die uns sagten, dass der Film es grundsätzlich richtig darstellt...

und eine ziemlich gute Annäherung an das ist...

was damals in der Gemeinde vonstatten ging, als der Mord passierte.

Weil ich es euch nicht abkaufe!

Du gibst einen Scheiß drauf! Ich gebe einen Scheiß drauf!

Niemand in diesem Klassenzimmer...

Es ist der Grad des Nihilismus in Szenen wie dieser...

Der Lehrer auf seinem hohen Ross, der sich eigentlich nur selbst darstellt...

und kein echtes emotionales Fundament...

oder eine Rechtfertigung für das hat, was er sagt.

Die Kinder begreifen's nicht.

Es ist ein Bild für den Mangel an Einsicht, den allseitigen Mangel an Überzeugung.

Ich fand immer, dass das sehr lustig ist.

Jim Metzler als Lehrer, der da ausrastet.

Das hier ist einmal mehr meine Art Aufnahme.

Eine Aufnahme, die bei irgendetwas beginnt und sich dann zurückzieht...

um etwas anderes zu offenbaren.

Ich mag all diese „Yo-Yo-Kamerabewegungen” im Film...

und die Aufnahmen von Keanu und den anderen Darstellern grübelnd...

nicht wissend, was sie tun sollen, was sie getan haben.

Es wird den ganzen Tag so weitergehen, Mann.

Lehrer, die vorhalten, was für Monster wir doch sind.

- Ich halte es nicht mehr lange aus. - Ich sage, wir verziehen uns.

Ich weiß auch wohin.

Komm, Clarissa, wir nehmen uns heute frei.

- Ja, der Scheck... Der Scheck ist in der Post. - Feck!

Wo zum Teufel warst du?

- Wo ist John? - John...

Er ist weg.

Er ist zum Fluss gegangen.

- Ich... Ich sterbe. - Hände hoch!

Gesellschaft...!

Hallo? Hallo, wer ist da?

Das ist also der Anfang vom Ende.

In Sacramento, am wilden Fluss.

Es ist eine lange Sequenz, die uns genau bis zum Ende führt...

wenn ich mich recht entsinne.

Beim Filme machen hat man oft eine lange Sequenz...

häufig eine Sequenz auf dem Höhepunkt des Films, die an einem einzigen Drehort spielt.

Du hast vielleicht ein paar Tage, sie zu drehen.

Und man dreht sie mehr oder weniger in der tatsächlichen Abfolge...

und erzählt einfach die Geschichte und arbeitet sich Aufnahme für Aufnahme voran.

- Scheiße... - Oh, mein Gott. Nicht schon wieder.

Ist es tot?

Du arbeitest dir deinen Weg geographisch durch das Set.

Geradewegs, von A nach B nach C.

So wurde auch diese Szene gemacht, in der sie nach Samson suchen.

Fecks Freundin. Ich frage mich, was sie hier treibt.

Wir müssen das Beste daraus machen, solange wir noch am Leben sind.

Denn an jedem Tag - bumm - könnten wir sterben.

Ich finde, Fred Elmes hat hier am Fluss einige seiner besten Aufnahmen gemacht.

Die Aufnahmen der Silhouetten der Kids am Fluss...

wurden für eine Werbekampagne verwendet, die Hemdale plante.

Für frühe Plakate, auf denen die Silhouetten der Kids am Fluss zu sehen waren.

Sie wurden aber nie genutzt. Nachdem Island den Film gekauft hatte...

erstellten sie ein wundervolles Poster für den Film.

Ich erinnere mich, dass ich ein Meeting mit Island, dem Verleih, hatte...

und sie eine Kampagne entwickelten, basierend auf der Idee...

dass Teenager und andere Leute den Film sehen mussten...

da er so viele brutale Wahrheiten über den Zustand von Amerikas Jugend enthielt.

Ihre Kampagne basierte auf einer Art sozial-realistischer Idee -

der Idee, dass du den Film sehen solltest...

da er eine starke Lektion über die Probleme der Gesellschaft heutzutage enthielt.

Filme über Teenager, die Teenager nicht wirklich ansprachen, waren mir wohlbekannt.

Wut im Bauch, der nie breit veröffentlicht wurde...

war ein Kriminalfilm, der überhaupt nicht so war wie die anderen Teenagerfilme...

die damals rauskamen und Teenager ansprachen.

Und auf eine Art war es bei Tex ähnlich.

Es war ein Film über Teenager...

aber nicht wirklich ein Film, der auf Teenager ausgerichtet war.

Ich konnte Hemdale wenigstens sagen, dass ich glaubte...

dass sie gnadenlos scheitern würden mit einer Kampagne...

die es zu einer Frage der Verantwortung machen sollte...

und die Kids den Film sehen sollten, um sich zu bilden.

Ich sagte nur: „Ihr müsst das als Kriminalfilm verkaufen.

Als einen Film über einen Mordfall.”

Sie warfen sie dann tatsächlich über Bord...

ihre „Du solltest ihn wegen seiner wichtigen sozialen Botschaft sehen”-Kampagne.

Stattdessen wurde es eine Kampagne nach dem Motto „schockierender Mord”.

Das funktionierte. Es war dem Film wesentlich treuer.

Crispin war hier ziemlich außergewöhnlich.

Man muss ihn einfach machen lassen und mit dem arbeiten, was er einem liefert.

Es war sehr eigenartig, aber sehr einprägsam.

Wir arbeiteten unseren Weg von einem Ende dieses Flussufers zum anderen.

Wir drehten diese lange Sequenz praktisch chronologisch.

- Sei nicht dumm, Tim. - Du hast John verpfiffen.

Ich bin dein Bruder. Gib mir die Pistole.

Ich versuchte, daraus so viel Spannung wie möglich aufzubauen...

aber es ist ein wundervoller Moment zwischen den beiden, wenn er sagt:

„Ich bin dein Bruder.”

Verdammt nochmal, Tim!

Und der Junge lässt endlich die Wut und die Feindseligkeit fallen...

und bricht zusammen.

Es ist eine taffe Geschichte, aber es hat diese positiven Zwischentöne:

Die Romanze zwischen Matt und Clarissa und diese Versöhnung.

Sie haben ihn umgebracht.

Sie haben ihn umgebracht.

Weil es keine Hoffnung für ihn gab.

- Gar keine Hoffnung mehr. - Das war auch...

Wir waren in einem Krankenhaus in der Gegend.

Das war der erste Take.

Und es war klar, dass er großartig war, dass Dennis es direkt hinbekommen hat.

hab sie wenigstens geliebt.

Und ich machte noch ein paar weitere Takes, nur zur Sicherheit.

Dennis fragte: „Warum musst du weitere Takes machen? Der erste war perfekt.”

Und ich sagte: „Nur um sicher zu gehen, machten wir ein paar mehr.”

Aber er hatte recht. Das ist der erste Take.

Wir nutzen ihn ohne irgendwelche Schnitte.

Und ich wollte die Kamera einfach auf ihn gerichtet lassen.

Ich glaube, es war auf eine objektivere Art geschrieben.

Dass er mit Polizisten redet...

oder einer Krankenschwester oder Reportern oder so.

Und ich sagte nur: „Lasst ihn reden mit wer auch immer hinter der Kamera ist.

Lasst ihn es spielen.”

Ich hab heute einen guten Freund verloren, wissen Sie?

Es war immer die Ironie hier, als er sagt: „Ich hab einen guten Freund verloren.”

Und man denkt, er redet eher von Ellie, der Sexpuppe...

als von Samson, den Jungen, den er getötet hat.

Wir waren draußen am Fluss, bei der Szene, wo die Polizisten die Leiche wegbringen...

und ich sah diesen Stein, der hier hervorragte...

ging zu Crispin und sagte:

„Was, wenn du dahin gingst und darauf stündest?”

Und er sagte: „Nein, nein. Das wird nicht funktionieren.

Das funktioniert überhaupt nicht.” Er ging dann weg...

grübelte etwas und kam zurück und sagte:

„Jetzt gefällt es mir. Ich glaube, ich kann machen, dass es funktioniert.”

Also drehten wir die Szene und er legte sich hin auf den Stein.

Und das war seine Lösung, wie er es funktionieren ließ.

Hank Ballard lebte lang genug...

um den Film mit seinen Songs darin zu sehen und er liebte ihn.

Er schrieb uns, er freute sich wie ein Schneekönig.

Das war in Tujunga. Diese Kapelle und alles andere.

Ich wollte mir die Aufnahme mit Jamie für das Ende aufsparen.

Und das tat ich dann auch.

Die Musik geht also über von Hank Ballard zum Musikeinsatz von Jürgen Knieper.

Sie halten hier Hände.

Und wir bewegen uns fort von ihnen...

und den Gang hinunter...

hin zu der Aufnahme von Jamie, um die es von Anfang an ging.

Und das war's.

Tut mir leid, so unartikuliert gewesen zu sein...

aber es ist eine Weile her.

Die Endtitel-Musik hier...

Jürgen hat Miles Davis' Trompete aus „Sketches of Spain” gesampelt.

Die Trompete aus dem Synthesizer ist also eigentlich ein Sample von Miles Davis.

Ein wundervoller Haufen Leute hat an diesem Film gearbeitet.

Sie alle sind weiter-geschritten zu größeren und besseren Dingen.

Lex duPont, ein richtig guter Kameramann.

Der Location Manager war wunderbar...

Kirk Corwin ist einer der größten Requisiteure der Branche.

Carrie Frazier, die Casting-Direktorin, wurde HBO's Casting-Direktorin.

David Brownlow, der Tonmann...

zog nach Santa Fe und wurde ein sehr erfolgreicher Tonmann.

Ist er noch immer.

Und viele Leute, die mit diesem Film anfingen...

zogen weiter zu größeren Projekten und hatten wundervolle Karrieren.

Ich habe nach dem Film größtenteils fürs Fernsehen gearbeitet.

Ich habe nie mehr einen anderen Spielfilm gefunden...

der mich auf eine Art ansprach, wie mich dieser Film ansprach.

Aber ich habe viel fürs Fernsehen gemacht, auf das ich stolz bin.

Und ich mag es, das zu tun, da ich gerne Regie führe und gerne arbeite.

Und eine schöne Sache am Fernsehen ist, dass es dir die ganze Zeit Arbeit gibt.

Der Stoff kann ein Treffer oder Misserfolg sein...

aber manchmal stößt du auf einen großartigen Stoff...

und fast alles hat Potenzial für eine grandiose Szene dann und wann...

oder die Szene, die sich persönlich anfühlt...

oder die Szene, die mich an Referenzen erinnert...

wie einen anderen Regisseur, den ich verehrt habe.

Einen Douglas Sirk oder einen Hitchcock oder Lang oder Preminger, Menelli.

Allein so viel zu arbeiten ist sehr belohnend...

und ich bin sehr glücklich mit einigen der Sachen, die ich gemacht habe.

Von Twin Peaks bis Mad Men.

Aber das hier wird immer der besondere Film meiner Karriere sein...

und ich bin froh, dass so viele Leute positiv darauf reagiert haben...

und ihn immer noch anschauen. Vielen Dank dafür...

und ich hoffe, er hat euch gefallen.

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