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Charlotte Anastasia
Umut Tulani
* Idyllische Musik *
(Terese) Ich hab meinen Teil der Abmachung erfüllt!
(Maribel) Dann vertrau mir, dass ich mich auch an meinen Teil halte!
Katinka, Stefan, schön, dass ihr da seid.
Terese wollte eh grade gehen.
Kommt doch bitte rein. - (Stefan) Danke.
Preislich liegen die alle im gleichen Segment.
(Stefan) Und das wäre?
Tischdekoration, Kirchendeko, Brautstrauß und Anstecker,
da sind wir insgesamt bei 2850 Euro, inklusive Aufbauservice.
Da ist der Blumenbogen mit drin, wie wir besprochen haben, ja?
Nein, der kostet noch mal 1300 Euro extra.
Okay. - Mhm.
Ähm... - Oh.
Hallo. - (Julia) Die Desserts sind da.
(Katinka) Oh. - Am besten gleich dahinten.
(Katinka) Mh. Ah, danke.
Also, wir haben ganz klassisch Tiramisu-, Himbeer- und Nougatcreme.
Und außerdem drei Desserts, die auch für Allergiker geeignet sind.
Ganz ohne Nüsse, Schalen- oder Hülsenfrüchte, Milch oder Gluten.
Das ist die Zitronencreme, Tiramisu und Blueberry Cheesecake.
Normalerweise kann ich wegen meiner Allergie nur zuschauen,
aber heute ist auch mal was für mich dabei.
Genau, ich hol noch die Petits Fours und die Macarons aus dem Auto.
Bin gleich zurück. - (alle) Danke.
(Maribel) So, lasst uns zugreifen, oder?
(Stefan) Wie sieht das Ding aus? - Woher soll ich das denn wissen?
Sie kriegt keine Luft. - Hier ist nichts.
Schau weiter, der muss da irgendwo sein.
(Katinka) Ganz ruhig, ganz ruhig.
Wir brauchen den Notfall-Pen. - Den was?
Adrenalin, wegen Allergie.
Hat jemand den Notarzt gerufen? - Nein.
(Katinka) Macht was! - (Elif) Ja!
(Katinka) Ruhig. Atme.
(Katinka) Sch. - Elif Gül hier, hallo.
Hier bekommt eine Frau keine Luft mehr.
Lilienstraße 31. Kommen Sie schnell, bitte.
* Düstere Musik *
(lachend) Okay.
Aha. Liebe Grüße von meiner Schwester.
Liebe Grüße zurück.
Okay.
* Gefühlvolle Musik *
Freunde?
(Philipp leise) Freunde.
Beschäftigen wir uns noch einmal
mit einer der wichtigsten Fragen Ihrer Ermittlungsarbeit:
Was macht einen Menschen zum Mörder?
Hm, Habgier?
Ja, materielle Bereicherung.
Vertuschung oder Ermöglichung einer anderen Straftat.
Mhm.
Mordlust oder sexuelle Befriedigung? - (Julia) Mhm.
Eifersucht und Rache? Sehr gut.
* Vibration *
Ich möchte noch einmal näher auf die emotionalen Beweggründe eingehen:
Hass, Wut, Eifersucht, Rache.
Was kann diesen zugrunde liegen?
Liebe. (Julia) Ja.
Und zwar eine falsch verstandene
oder zumindest eigenwillig interpretierte Art davon.
(Julia) Was fällt Ihnen in diesem Zusammenhang noch ein?
Zurückweisung oder Ablehnung.
Mhm... allerdings nicht nur in einer Beziehung,
auch im Beruf oder in einer Freundschaft
kann man sich zurück- oder abgewiesen fühlen.
* Vibration *
Wer will dich so dringend erreichen?
Sie scheinen heute sehr gefragt zu sein, Umut.
Meine kleine Schwester.
Speziell kleine Schwestern sollte man auf keinen Fall zurückweisen.
Ich bin gleich wieder da.
Danke.
Ich kann nicht, ich hab Vorlesung.
Die sagen, ich wär vielleicht schuld,
aber ich war's nicht, ich war's wirklich nicht.
Was? Woran bist du schuld?
Die Hochzeitsplanerin ist tot.
Der Notarzt geht vom allergischen Schock aus.
Sie hat meinen Nachtisch probiert. Du meinst das Probeessen heute?
Ja genau, ich hab so aufgepasst, ich versteh's nicht.
Beruhige dich jetzt erst einmal.
Wo bist du? Soll ich zu dir kommen? Ja, Lilienstraße 31.
Der Notarzt meinte irgendwie was von fahrlässiger Tötung.
Wenn eine Zutat das ausgelöst hat, diesen Schock, dann...
Hey, wir kriegen das hin, okay?
Mach dir keine Sorgen.
Ich versuch's. Okay.
Wir sind unterwegs.
So... wir haben 'nen Todesfall.
Der Notarzt vermutet 'ne unnatürliche Todesursache.
Umut, Charlotte. Äh, Chef?
Meine Schwester hat 'nen Notfall und bräuchte Hilfe.
Ja, helfen Sie ihr nach Feierabend.
So, unsere Tote heißt Maribel Jansen.
Ist 'ne Hochzeitsplanerin. In der Lilienstraße?
Haben Sie uns Ihre Fähigkeit zum Hellsehen verschwiegen?
Deswegen hat sie mich angerufen. Sie hat das Catering gemacht.
Tulani, Sie kommen mit anstelle von Umut.
Äh, aber... Umut, ernsthaft? Sie sind befangen.
Hier, versuchen Sie, was über die Tote rauszufinden.
Abflug.
Mensch, Frau Pfeiffer, 35-jähriges Abijubiläum.
Haben Sie nix zu arbeiten?
Vor 35 Jahren war ich noch nicht mal geboren.
Also, ich hätte eher auf 25-jähriges getippt.
Boah, Umut.
Ist bestimmt cool, alte Freunde wiederzusehen, oder?
Ganz ehrlich? Die veranstalten das alle fünf bis zehn Jahre.
Ich hatte noch nie das Bedürfnis, da hinzugehen.
Wieso nicht? Keine schöne Erinnerung?
Oh doch, aber manche Dinge
sind in der Erinnerung deutlich schöner als in der Gegenwart.
Das werden Sie schon noch merken.
(Leon) Vermutlich tot durch anaphylaktischen Schock.
Die Tote hatte wohl eine Nahrungsmittelallergie.
Selten, dass so was zum Tod führt, allerdings nicht unmöglich.
Dem Notarzt kam's merkwürdig vor.
Die Wahrscheinlichkeit, an einer Bratwurst zu sterben, ist höher.
Allerdings hatte sie keinen Notfall-Pen bei sich.
Das würde ich als grob fahrlässig bezeichnen oder verdächtig.
Das Adrenalin hätte ihr das Leben gerettet.
Und in ihrer Handtasche war keiner? Nein, da hat sie wohl noch gesucht.
Er hat die Schränke durchsucht, allerdings nichts gefunden.
Und davon hat sie gegessen?
Ja, angeblich sind drei davon für Allergiker geeignet.
(Mann) Werfen Sie bitte mal hier 'nen Hinblick drauf?
Befragen Sie die beiden. Ich nehme Frau Güls Aussage auf.
Machen wir.
Frau Gül, die Desserts stammen von Ihnen?
Ja.
Und drei waren für Allergiker geeignet?
Ja, das hatte sich das Brautpaar so gewünscht.
Die haben Sie zubereitet? - Ja, natürlich.
Ich hab auch auf alles geachtet, da stehen auch die Zutaten drauf.
Ich kann mir das nicht erklären.
Hallo, ich bin Maribel.
Mein größter Wunsch ist es,
jedem Brautpaar den schönsten Tag seines Lebens zu bescheren.
Okay. Dabei bin ich an eurer Seite.
Vom ersten Planungsschritt bis zum Morgen nach der Hochzeit.
Nachts wär's ja schön, wenn sie nicht danebensteht.
Oder morgens mit Frühstück an deinem Bett.
Boah, aber guck dir mal diese ganzen Pakete an und die Preise.
"Eine Champagnerwand mit Wow-Effekt beim Empfang Ihrer Hochzeitsfeier."
Oder doch lieber "Love Is in the Air
mit Himmelsschreiber, Liebesbotschaft und Feuerwerk"?
Davor: "Fit for Your Wedding,
vierwöchiger Abnehm-/Fitnesskurs für Braut und Bräutigam."
Boah, bloß nicht. Machen Sie sich nur lustig.
Die Hochzeitsbranche ist eine der lukrativsten.
Umsätze in Milliardenhöhe.
Aber krank, wie viel Geld die Leute verprassen,
nur um mit überteuerten Fotos der Welt ihre Liebe zu zeigen.
Ich wette, die meisten sind eh wieder geschieden.
Also, ich kann's auch nicht nachvollziehen.
Wenn, dann im kleinen Kreis, oder? So mit Freunden und Familie.
Ja, oder einfach zu zweit. Ganz weit weg.
Mhm, und dann so richtig romantisch, am besten in...
Las Ve... Las Vegas.
Nein. Ist nicht dein Ernst.
Boah. What? Was?
(lachend) Wow. Oh Gott.
Schau schon mal nach Flügen, ja?
* Ruhige Musik *
* Wortfetzen über Funk *
Wie... Wie konnte das denn passieren?
Ja, das versuchen wir gerade herauszufinden.
Können Sie uns sagen, was Frau Jansen zu sich genommen hat?
Sie hat... diese Zitronencreme, glaub ich, ja. Und auch nur die.
Nur vom Allergikernachtisch, ne? - Ja.
Mhm.
Stell dir mal vor, das wär auf unserer Hochzeit passiert.
Hat sie gemerkt, dass es 'n allergischer Schock ist?
Sie hat gesagt, sie muss sich was spritzen gehen und...
Es ging alles wahnsinnig schnell.
Wir haben uns durch die Nachtische durchprobiert
und plötzlich kriegt sie keine Luft mehr.
Und der Notfall-Pen?
Den hat sie noch gesucht in ihrer eigenen Handtasche, aber...
Da war er nicht. Aber sie dachte, sie hätte einen?
Dann meintest du, ich soll den suchen.
Ich hab überall geguckt, aber nichts gefunden.
Mhm, und dann hat sie auf einmal nicht mehr so richtig geatmet.
Und ich hab sie gehalten.
Und dann war sie auf einmal so ganz... war sie so ganz still.
Und, ähm...
Ja, dann hab ich 'ne Leiche gehalten.
Und Frau Gül hat den Notruf gewählt?
Ja.
Tja, was wird jetzt aus unserer Hochzeit?
Wer kümmert sich darum?
* Vibration *
Sorry, dass ich nicht vorbeikommen konnte.
Persönliche Verbindung.
Du musst mir glauben, ne? Ich hab nichts damit zu tun.
Elif, ich kann mit dir über den Fall nicht reden.
Es gibt noch eine andere Sache, über die ich mit dir reden muss.
Und die wäre?
Als Papa in der Türkei war,
da war er mit Mama am Telefon und da hab ich was gehört.
Mach's nicht so spannend. Was hast du gehört?
Er hat sich
mit der Familie von meinem zukünftigen Bräutigam getroffen.
Was? Ja.
Er hat einen Mann für mich ausgesucht.
Du, meine Kollegen kommen grade. Ich komme im Bistro vorbei, okay?
Ja, das wär gut. Alles klar, bis später.
Momentan sieht's nach 'nem Unglück aus.
Entweder hat die Tote vom nicht allergenfreien Nachtisch gegessen
oder bei der Zubereitung wurde 'n Fehler gemacht.
Ich würde für Elif meine Hand ins Feuer legen.
Lassen Sie Ihre Hände bei sich.
Zurzeit werden die Desserts untersucht.
In Kürze wissen wir mehr. Und in Kürze ist jetzt.
Was haben Sie für uns?
Die Henkersmahlzeit war die Zitronencreme.
Allerdings enthielt diese keine Spuren von Allergenen.
Von den anderen hat sie nichts gegessen,
auch wenn die köstlich aussahen.
Dann ist meine Schwester nicht dafür verantwortlich?
Zumindest nicht ihre Desserts.
Wie kam es zu dieser allergischen Reaktion?
Na ja, sie hatte Rückstände von Erdnüssen im Magen.
Auf die hat ihr Körper reagiert.
Allerdings waren diese flüssig.
Sie hat die Erdnüsse getrunken? - Exakt.
Okay, aber das klingt schon 'n bisschen merkwürdig.
Und nicht wie 'n Unfall. Wo bekommt man flüssige Erdnüsse?
Tja, das ist dann Ihr Tanzbereich. Viel Spaß im Ballsaal.
Charlotte, Tulani, Sie fahren noch mal zum Tatort.
Finden Sie die trinkbaren Erdnüsse.
* Dynamische Musik *
Der ist mit Hafermilch.
* Dynamische Musik *
* Türenquietschen *
* Geheimnisvolle Musik *
Ich schau mich hier um.
Und ich geh da hin. Okay.
* Geheimnisvolle Musik *
Charlotte? Hm?
Kommst du mal? Hast du was gefunden?
Mhm.
Espresso mit Erdnussgeschmack.
Tödliche Röstung.
Das war kein Versehen, die Erdnüsse hat jemand absichtlich eingefüllt,
um Maribel Jansen zu schaden.
Dann könnte dieser Jemand den Notfall-Pen mitgenommen haben.
Die Spurensicherung hat den nirgends gefunden.
Gut möglich, müssen wir ab jetzt von Mord sprechen.
Die KT konnte Erdnüsse in der Espressotasse nachweisen.
Er muss so gewesen sein.
Fingerabdrücke auf der Maschine? Leider nur vom Opfer.
Ja, aber wenn man ihrem Profil glauben möchte,
war sie 'n Koffeinjunkie.
Den ersten doppelten Espresso gab's um acht Uhr morgens
und noch etliche im Laufe des Tages.
Die richtige Maschine hatte sie auch: Sino C2000.
Beste aufm Markt. (Dörte) Gut.
Der Todeszeitpunkt war 12.07 Uhr
und mit dem Brautpaar hat sie sich um 11.30 Uhr getroffen.
Wenn die Erdnüsse vor acht Uhr in der Maschine gewesen wären,
dann hätten die beiden Maribel Jansen tot aufgefunden.
Damit können wir das Zeitfenster eingrenzen.
Ja, und die Liste der Verdächtigen. Mhm.
Elif Gül, Stefan Genzel, Katinka Droschinsky
waren im Zeitraum vor Ort.
Und am Vormittag wurden auch frische Blumen geliefert,
von einem Sören Zurek.
Ich hab den Lieferschein gefunden, von ihm unterschrieben.
Gut, dann haben wir vier Personen,
die die Gelegenheit dazu gehabt hätten.
Was ist jetzt mit dem Motiv?
Der Blumenlieferant wird als Partner geführt.
Er hätte nicht so viel davon, wenn sie stirbt, oder?
Ähm, genauso wenig wie meine Schwester.
Für sie war das 'ne Möglichkeit, ins Hochzeitscatering einzusteigen.
(Dörte) Und das Brautpaar?
Ja, sie wirkte ziemlich genervt von dem Tod.
Ihr einziges Problem war's, die Hochzeit zu organisieren.
Er hingegen wirkte ziemlich gefasst und ruhig.
Wir haben allerdings noch eine neue Info.
Katinka Droschinsky und Maribel Jansen
kannten sich bereits.
Sie haben zusammen Abi gemacht.
(Torsten) Interessant, warum sie's nicht erwähnt hat.
Ja.
Wir konzentrieren uns erst auf die beiden.
(Dörte) Danke.
* Dynamische Musik *
* Tür *
Ich hab gute Neuigkeiten.
Dein Nachtisch ist definitiv nicht der Grund für den Tod dieser Frau.
* Sie seufzt leise. *
Danke.
Ich hab nichts gemacht.
Und was ist mit der anderen Sache?
(seufzend) Bist du dir sicher, dass du dich da nicht verhört hast?
Ich kann mir das nicht vorstellen.
Baba hat von einem Özcan gesprochen und dass es wunderbar passen würde.
Außerdem wäre es ja Zeit, dass die Familie endlich wächst.
Du kennst Baba, der meint's gut. Vielleicht ist es 'n super Typ.
Super Typ? Ja geil, dann kann ich ihn ja wirklich direkt heiraten.
So meine ich das doch nicht.
Wie meinst du's dann?
Na ja, Mama und Papa,
die wurden sich doch auch kurz vor der Hochzeit vorgestellt.
Vielleicht lernst du ihn erst mal kennen.
Hey, egal was ist, ich steh immer hinter dir.
Okay? Mach dir keine Sorgen.
Redest du's ihm aus?
Bitte. Bitte, Umut.
Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte. Bitte, bitte, bitte.
Du solltest der Erste sein,
der Erste mit 'nem richtigen Studium,
und zwar Jura!
Okay, ich mach's. Danke.
(Dörte) So, Herr Genzel, wir gehen inzwischen von einem Verbrechen aus.
Verbrechen? - (Dörte) Ja.
Wer bringt denn 'ne Hochzeitsplanerin um?
Ja, das versuchen wir zu klären.
Sind bei 'ner Hochzeit
die Tauben in den Schokobrunnen geflogen, oder was?
Wussten Sie von Frau Jansens Erdnussallergie?
Nein, sie hat's erwähnt, bevor sie den Nachtisch probiert hat.
Wessen Idee war es, Frau Jansen zu engagieren?
Katis, sie wünscht sich die perfekte Traumhochzeit.
Und das geht anscheinend nicht mehr ohne professionelle Unterstützung.
Für sie kam auch nur Maribel Jansen infrage.
So 'ne Hochzeit ist bestimmt teuer. Das können Sie laut sagen.
Na ja, aber was tut man nicht alles für die große Liebe?
Ihre Verlobte ist mit Frau Jansen zur Schule gegangen, richtig?
Ja, sie haben sich darüber unterhalten.
Hatten die beiden 'n gutes Verhältnis?
Normale Schulbekanntschaft, würde ich sagen.
Und Sie? Wie haben Sie sich mit Frau Jansen verstanden?
(seufzend) Ich will mal ehrlich sein.
Mir wär's ohne sie lieber gewesen.
Wie schwer kann es sein, so 'ne Hochzeit zu organisieren?
Sie hat sich ganz schön was auf ihre großartigen Referenzen eingebildet.
Aber...
Wie gesagt, das war Katis großer Wunsch.
Unsere Hochzeit ist in weniger als sechs Monaten.
Wir brauchen eine neue Planerin. - In sechs Monaten?
Sie werden nach unserem Gespräch ausreichend Gelegenheit dazu haben.
Warum haben Sie Maribel Jansen als Ihre Hochzeitsplanerin ausgesucht?
Weil sie eine der besten ist.
Sie organisiert sogar die Hochzeiten von Prominenten.
Dass Sie sich von früher kannten, hat keine Rolle gespielt?
Das war 'n schöner Zufall, wir waren in der Schulzeit gut befreundet,
aber haben uns ausm Blick verloren, wie das eben so ist.
Sie waren gute Freunde,
da wussten Sie sicher von ihrer Allergie, oder nicht?
Ach, das... war nie Thema.
Das hat sie heute zum ersten Mal erwähnt.
(Torsten) Mhm.
Wir sind uns mittlerweile sicher,
dass Frau Jansen Opfer eines gezielten Anschlags geworden ist.
Etwa diese Cateringtante? Die wirkte völlig überfordert.
Frau Güls Catering war nicht der Auslöser.
Ach, Sie verdächtigen uns.
Herr Genzel und Sie waren vor Ort, wir müssen allen Spuren nachgehen.
Dann fragen Sie mal diese Frau, die vor uns da war.
Welche Frau?
Terese... irgendwas, wohl 'ne ehemalige Mitarbeiterin.
Die hatten richtig Beef.
Terese Bärmann arbeitet als freie Rednerin,
aber erst seit einem Jahr.
Davor war sie Mitinhaberin von Marry Well mit Maribel.
Allerdings hieß die Agentur davor nur Marry Well.
Der Grund, warum sie die aufgegeben hat?
Kennen wir nicht, sie hat sich auf Trauerreden spezialisiert.
Wenigstens den fröhlichen Anlässen treu geblieben.
Danke. Gerne.
Oh, leck mich doch am Arsch.
Was ist denn? - 35-jähriges Abitreffen.
Kenn ich, hatte ich letztes Jahr. - Ja klar.
Okay, vor sechs Jahren. Ist wie beim Zahnarzt.
Du willst nicht hin, aber hinterher geht's dir besser.
Haben Sie Angst, den Schwarm nicht zu erkennen?
Wahrscheinlich würde der mich nicht erkennen.
Ich hab keinen Bock auf: "Mein Auto, mein Haus, meine Familie."
Ich muss aufs Klo.
Maribel und ich waren nicht nur Geschäftspartnerinnen.
Wir waren auch privat ein Paar.
Wann haben Sie sich getrennt?
Sowohl privat als auch beruflich vor etwas über 'nem Jahr.
Darf ich fragen, warum?
Das hat halt nicht mehr gepasst.
Da haben Sie auch gleich im Job 'nen Schlussstrich gezogen?
Wenn man beruflich mit der Planung von Liebesbekundungen zu tun hat,
ist das mit der Ex-Freundin eher schwierig.
Und warum haben Sie nicht die Agentur übernommen?
Ehrlich gesagt hatte ich von Hochzeiten erst mal genug.
Dafür sprechen Sie jetzt auf Trauerfeiern.
Da sind die Tränen wenigstens echt und nicht,
weil die Brautjungfer 'n falsches Kleid trägt
oder weil sich jemand über die Sitzordnung hinwegsetzt.
Hm. Laut Zeugenaussage hatten Sie heute Morgen Streit mit Frau Jansen.
Worum ging's denn da?
Nach der Überschreibung der Agentur
gab's noch Formalitäten, die sich hinzogen.
Das wollte ich gerne erledigt haben.
Mhm. Was für Formalitäten?
Ich steh noch im Mietvertrag für die Wohnung und den Showroom.
Da wollte ich gerne raus.
Wir werden das überprüfen.
Noch 'ne letzte Frage, die Spurensicherung
hat bei Frau Jansen keinen Notfall-Pen mit Adrenalin gefunden.
Kann es sein, dass sie keinen dabeihatte?
Was? Nein, sie hat das Haus niemals ohne verlassen.
Hey. Hi.
Alles gut bei dir?
Äh, ja, ich denk grad nur über Hochzeiten nach.
Whoo. Mit Champagnerwand und Wow-Effekt?
Elif glaubt, dass unser Vater einen Mann für sie sucht
beziehungsweise gefunden hat.
Wie jetzt? Den sie heiraten soll, oder was?
Krass. So ticken eure Eltern?
Ja, bei uns hat das viel mit Respekt und Tradition zu tun.
Unsere Eltern wurden sich auch vorgestellt
und die sind echt glücklich miteinander.
Das kann ja sein, aber ich heirate doch nicht einfach irgendwen,
den meine Eltern ausgesucht haben, nur aus Traditionsbewusstsein.
Du lässt dir auch nicht vorschreiben, wenn du liebst, oder?
Also, ist das jetzt ein Ja, Nein, Vielleicht?
Vielleicht ein Evet.
Ich spreche leider kein Spanisch.
* Sie lachen. *
* Ruhige Musik *
(einige) Morgen. Guten Morgen.
Terese Bärmann steht noch
im Mietvertrag für Wohnung und Showroom.
Dann hat sie die Wahrheit gesagt.
Kein Beweis, dass der Streit darum ging.
Ja, aber im Vertrag mit dem Blumenhändler Sören Zurek
hab ich was Interessantes gefunden.
Maribel Jansen hat mit ihm sowie mit allen Dienstleistern
Verträge über Provisionszahlungen abgeschlossen.
Die hat nur die beauftragt, die Provisionen zahlen?
Und diese hat sie im Laufe des letzten Jahres deutlich erhöht.
35 Prozent. (Dörte) Whoa!
Mussten die Auftraggeber auch mehr zahlen?
Eben nicht, sonst wären ihr Aufträge entgangen.
Sie hat sich das Geld bei den Dienstleistern geholt.
Die dafür weniger verdient haben. Deutlich weniger.
Warum lässt man sich auf so was ein?
Wer fragt unseren Blumenhändler?
Tulani.
Hallo. Pfeiffer, Kripo Halle. Coulibaly.
Herr Zurek, wir haben Fragen zu Maribel Jansen.
Ich hab gehört, dass die Jansen ins Gras gebissen hat.
Und? Was hat das mit mir zu tun?
Sie haben lange mit ihr zusammengearbeitet, richtig?
Mit ihr und ihrer Geschäftspartnerin, ja.
Hat sich da irgendwas geändert? - Was meinen Sie?
Aus finanzieller Sicht. Sie hat die Provision erhöht, oder nicht?
Doch, stimmt.
Und wie fanden Sie das?
Wie schon? Scheiße fand ich das.
Warum haben Sie sich darauf eingelassen?
Sie kennen sich nicht mit Hochzeiten aus, oder?
Unverheiratet. Inzwischen glücklich geschieden.
In der Branche lebt man von Empfehlungen.
Gehen Sie auf 'ne Hochzeitsmesse, da will jeder zum Zug kommen
und Aufträge für sich klarmachen.
Ein Hauen und Stechen, furchtbar.
Aber wenn du fest mit jemandem zusammenarbeitest,
kannst du dich ganz entspannt zurücklehnen.
Aber 35 Prozent Provision, das ist 'n ganz schöner Wucher.
Ein Kollege wollte die Provision nicht zahlen.
Und was tut sie? Sie hat ihn überall schlechtgemacht.
Jetzt ist er froh, wenn er Sträuße zum Muttertag verkauft kriegt.
Hört sich nach Erpressung an.
Hm. Die Jansen war ganz schön gerissen.
Ja, vielen Dank.
Ach, Herr Zurek? Wussten Sie von Frau Jansens Erdnussallergie?
Hä? - Schönen Tag noch.
Ich möchte noch mal auf das Thema von gestern eingehen.
Kränkungen und Verletzungen aus der Vergangenheit als Tatmotiv.
* Vibration *
Es gibt ja Studien, die besagen,
dass jeder von uns zum Mörder oder zur Mörderin werden kann.
Ich möchte deswegen, dass Sie in sich gehen.
Überlegen Sie, welche Verletzungen aus Ihrer Vergangenheit
das Potenzial hätten, Sie zum Töten zu bringen.
Wurden Sie von einer geliebten Person hintergangen oder betrogen?
Waren Sie mit Vorurteilen konfrontiert?
Hat man Ihnen nichts zugetraut?
Waren Sie Kränkungen ausgesetzt?
Wer hat Sie verletzt? Und was hat das mit Ihnen gemacht?
Leute, ich hab 'n Quiz für euch.
Ready? Mhm.
Wer ist das?
Ähm...
Keine Ahnung.
Das ist Frau Pfeiffer.
Und das Beste ist, ich hab sie bei ihrem Abijubiläum angemeldet.
Du hast was?
Es gab 'nen Fragebogen, den hab ich ausgefüllt.
Jetzt muss sie nur noch hingehen. Und warum sollte sie das machen?
Weil sie schon Bock hat, aber sie braucht 'nen kleinen Schubser.
Puh, das gibt Ärger. Quatsch.
Charlotte, Tulani, springen Sie rein.
Da ist jemand im Showroom eingebrochen.
Vielleicht erwischen wir die noch. Okay, Leute. Bis später.
Bis später. Tschau.
* Spannungsvolle Musik *
Frau Bärmann?
Vielleicht möchten Sie uns erklären, was Sie da grad machen.
Ach so, ich... ich hab mein Telefon gesucht.
(Ansagerin) Nachricht eins:
(Terese) Kannst du mich bitte zurückrufen?
Mir ist grad was passiert, ich...
Da... Da war 'n Mann auf der Straße und... und...
(weinend) Und es war dunkel.
Und... Und ich hab den einfach nicht gesehen.
(weinend) Ich hab den nicht gesehen.
Und ich... ich hab auch was getrunken.
Scheiße. Ich weiß nicht, ob der tot ist.
* Terese legt auf. *
Von wann ist die Nachricht?
Das war vor ungefähr 'nem Jahr.
Haben Sie den Unfall gemeldet?
Nein.
Und das Unfallopfer?
Ein älterer Herr, er hatte 'nen Oberschenkelhalsbruch.
Er hat sich davon nicht erholt und ist später im Krankenhaus gestorben.
Der Unfall war kurz vor Ihrer Trennung
und bevor Sie Ihre Firmenanteile überschrieben haben, ja?
Für die Sie kein Geld bekommen haben.
Ich hab einfach 'nen Riesenfehler gemacht.
Ich hätte die Polizei rufen müssen, 'nen Krankenwagen.
Stattdessen hab ich die Person angerufen,
der ich am meisten vertraut hab, die ich geliebt hab.
Und die das gegen Sie verwendet hat,
um Sie zu erpressen?
Es hat damals eh schon bei uns gekriselt,
aber ich dachte, wir kriegen das wieder hin.
Dann hat sie mir Druck gemacht, sie hat gesagt,
sie geht damit zur Polizei,
wenn ich nicht alle Anteile auf sie übertrage.
In Ihrem Streit ging's darum, ja?
Ich wollte, dass sie mir die Aufnahme gibt,
damit ich sie vernichten kann.
Was sie nicht getan hat. Musste sie deshalb sterben?
Ich hab 'n Menschenleben auf dem Gewissen.
Damit muss ich jeden Tag leben.
Aber Maribel ist es nicht.
* Torsten seufzt leise. *
Frau Bärmann wird 'ne Anzeige wegen fahrlässiger Tötung bekommen.
Und ist sie auch die Täterin?
Na ja, sie wusste von der Allergie und war zum Zeitpunkt vor Ort.
Frau Bärmann wurde nicht nur von Frau Jansen erpresst.
Ihre Liebe wurde missbraucht. (Dörte) Genau.
Und der Blumenhändler hat gesagt, sie wäre gerissen gewesen.
Starkes Motiv. Was fehlt? Beweis oder Geständnis.
Ich glaub nicht, dass sie's war. (Dörte) Aha.
Was ist, wenn der Grund weiter zurückliegt?
Wie kommen Sie darauf?
Katinka hat erzählt, dass die beiden Freundinnen waren.
Ich hab mir noch mal das Abibuch angesehen.
Dadrin ist keinerlei Gruß, keine Widmung von Katinka Dorschinsky.
Die waren keine Freundinnen und irgendwas aus der Schulzeit
könnte die Motivation für die Tat sein?
Was ist, wenn sie gelogen hat?
Dann geht's um 'ne Kränkung aus der Vergangenheit.
Aber warum hat sie Frau Jansen mit ihrer Hochzeit beauftragt?
Vielleicht 'nen Vorwand gesucht. Okay. Wie würden Sie vorgehen?
Ich würde mit ihrem Verlobten sprechen.
Vielleicht hat der uns noch nicht alles erzählt.
Gut. Versuchen Sie, was rauszufinden.
* Tür *
(Dörte) So.
* Er räuspert sich. *
Herr Genzel, wir haben da doch noch 'n paar Fragen.
Ich hab alles gesagt.
Wir wollen Unstimmigkeiten klären. Genau.
Sie hatten zu Protokoll gegeben,
dass Ihre Verlobte und Frau Jansen eine Schulbekanntschaft waren.
Richtig? Mhm.
Ihre Verlobte meinte aber, sie waren gute Freundinnen.
Dann wird das stimmen. Ich war ja nicht dabei.
Ja, beim Wiedersehen waren Sie allerdings dabei.
Wie war denn da so die Stimmung? Herzlich oder eher kühl?
Keine Ahnung, also Wiedersehen mit meinen Schulbekanntschaften
sehen anders aus.
Ich würde fast sagen, Kati wirkte enttäuscht.
Mhm. Und Frau Jansen?
Ich bin mir nicht sicher, ob sie sie wiedererkannt hat.
Aha.
Waren Sie und Ihre Verlobte mal allein im Showroom, unbeobachtet?
Was wollen Sie damit unterstellen? - Ich unterstelle gar nichts.
Aber Sie beide waren in dem Zeitraum dort,
als die Erdnüsse in die Maschine gefüllt worden sind
und der Notfall-Pen verschwunden ist.
Falls Ihnen was aufgefallen ist,
wär's wichtig, dass Sie uns das sagen, auch für Sie.
Ähm, also wenn ich...
Sollte ich was bemerkt haben, aber das nicht sagen...
dann würde ich mich schuldig machen?
Möchten Sie eine Aussage machen?
Hey. Alles klar bei dir?
Ja, ich, ähm...
Mein Vater will mich im Bistro treffen.
Ich muss versuchen, ihm diese Hochzeitsidee auszureden.
Mhm.
Das schaffst du schon.
Und danach lad ich dich auf 'n kühles Getränk ein.
Ja, ich weiß ja nicht, was Stefan Ihnen erzählt hat.
Na ja, Sie haben ja ausgesagt,
dass Sie gut befreundet waren mit Maribel Jansen.
Wir haben in ihrem Abibuch nachgeschaut.
Und da waren ganz viele Unterschriften, nette Worte.
Nur nicht von Ihnen. Na und?
Das ist ewig her, hab ich... vergessen.
Ihre Mitschüler haben Ihr Verhältnis
als nicht freundschaftlich in Erinnerung.
Eher das Gegenteil.
Bei Ihren Mülltonnen sind wir fündig geworden.
Was machen Sie an meinen Mülltonnen? - Ihr Verlobter hat's uns erlaubt.
Bitte schön, Fingerabdrücke auf dem Notfall-Pen haben wir abgenommen.
Laut Chargennummer handelt es sich um den Notfall-Pen des Opfers.
Ihr Verlobter hat uns auch erzählt,
dass Sie in Ihrer eigenen Tasche nachgeguckt haben.
Haben Sie da den Pen gesucht?
Wie kommt der Pen, der Frau Jansen gerettet hätte,
in Ihre Mülltonne?
Ja...
Okay, wir waren nicht befreundet.
Maribel Jansen kam in den Raum rein
und alle haben sich nach ihr umgedreht.
Jeder hat auf sie gehört und das hat sie sich zunutze gemacht.
Sie hatte Spaß daran, ihre Clique auf andere zu hetzen.
Und in den letzten Schuljahren auf mich.
Sie wurden gemobbt? - Ja, nur so zum Spaß.
Es fing an mit immer neuen Spitznamen.
Kastinka, Droske, Droschinsky. Und dann ging es weiter.
Sie haben Videos von mir gemacht, in der Umkleide, auf der Toilette.
Und warum haben Sie sich dann keine Hilfe gesucht?
Natürlich hab ich das getan.
Dann war ich die Krätzepetze, keiner hat mehr mit mir gesprochen.
Ich hatte Kaugummis auf den Stühlen, meine Hefte waren weg.
Ich wär fast durchs Abi gerasselt wegen Maribel Jansen.
Warum engagieren Sie ausgerechnet sie als Hochzeitsplanerin?
Mein Leben... ist grad gut.
Ich hab 'nen tollen Job.
Ich hab 'nen Verlobten, der mich liebt.
Das wollte ich ihr zeigen,
ihr beweisen, dass sie keine Macht mehr über mich hat.
Ja, das ist leider schiefgegangen. Mhm.
Sie wusste gar nicht mehr, wer ich bin.
Und als es ihr eingefallen ist,
hat sie die ganzen alten Spitznamen wieder rausgeholt, vor Stefan.
Und das wollten Sie ihr heimzahlen, hm?
Wir waren mal auf Klassenfahrt.
Und da hatte sie so 'ne allergische Reaktion.
Da sah sie aus,
als wär so 'n ganzer Schwarm Bienen über sie hergefallen.
Da war sie endlich mal still und das wollte ich.
Ich wollte sie einmal hilflos sehen.
Wo war der Notfall-Pen?
* Geheimnisvolle Musik *
Ich hab ihn in meine Tasche gesteckt.
Ich wollte den Moment auskosten.
Und ihn dann rausholen, wie so zufällig.
Warum haben Sie ihn ihr nicht gegeben?
Ich hab ihn nicht gefunden.
Er war weg.
Er ist hier durch das Loch gefallen, im Futter.
Ich dachte, dass sie 'n rotes Gesicht kriegt oder so,
aber doch nicht, dass sie stirbt.
Atme. Atme weiter.
(leise) Fuck. Atme, atme, atme.
Atme.
Oh Gott, das wollte ich nicht.
Tja, vielleicht sollte ich doch zu meiner Abifeier fahren.
Nicht dass da noch jemand 'ne offene Rechnung mit mir hat.
Äh, ja genau, also, Anastasia hat Sie schon angemeldet.
Wie bitte?
Dann muss ich da hin.
Ich zeig Ihnen mal was.
Das sind wirklich Sie?
Ja, ich war auch mal jung.
Sie sind wunderbar gealtert.
Das ist genau das, was 'ne Frau hören will.
Aber...
Äh, das... das war nicht so gemeint, ähm.
* Sie unterhalten sich auf Türkisch. *
Umut, wo bleibst du denn?
Komm, gel, gel, gibt so viel zu besprechen.
Ich hab mit Elif geredet. Was? Elif?
Lass mich kurz ausreden. Tradition ist wichtig.
Ich respektiere das, aber Elif ist eine erwachsene emanzipierte Frau.
Was redest du denn von Elif? Ist egal, komm, macht nix.
Ich will dir jemanden vorstellen. Amira. Komm, gel, gel, gel.
Das ist unser Sohn Umut.
Nesrin Özcan und ihre Tochter Amira.
Merhaba, du bist also der angepriesene Junggeselle.
(Amira) Freut mich. - Ja, Junggeselle nicht mehr lange.
Sie wär eine wundervolle Frau für dich.
Das wird wunderbar, wirst schon sehen.
Komm, setz dich, mein Junge.
Untertitel im Auftrag des ZDF, 2024
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