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Genießt du die Aussicht?
Geradeaus.
Danke.
Und du bist also Tierarzt?
So steht es auf meinem Diplom, ja.
Vor wem läufst du weg?
Vor niemandem.
Wovor läufst du weg?
Sagt dir "Tapetenwechsel" etwas?
Ich will keine Schwierigkeiten, Verfolgung, Polizei...
Eine Praxis für Tiere.
Und Maulkörbe, Leckerli, Leinen.
Du siehst mich nur, wenn du dir einen Hund kaufst.
20.000 für die Eröffnung.
300 monatliche Miete und 500 für die Wohnung.
- Keine Wohnung. - Gib ihm die 20.000.
20.000 sind wenig, sagen wir 30.000?
- Willst du mehr bezahlen? - Bring ihn zum Reden, Chris.
30.000 sofort und 500 pro Leistung.
- Die ich dir geben soll? - Morgen schießen sie auf ihn.
Du bringst ihn ins Krankenhaus: scheiße.
Du lässt in sterben: doppelt scheiße.
Und dann Ärzte, Polizisten, Anwälte:
unendliche, unkalkulierbare, riskante Scheiße.
Zahl lieber 30.000 sofort und 500 pro Leistung,
bring ihn zu mir, und ich mache das.
Man merkt, du hast studiert.
Du hast mich überzeugt.
Aber bei der ersten Dummheit werfe ich dich raus.
Wenn du gut zahlst, kann ich vielleicht deiner Frau helfen.
Hier.
Erwähne Anna lieber nicht.
Überleg es dir.
Bin schon hin und weg.
Du bist echt ein Wichser.
War das zu fest?
Willst du ihm an den Haaren ziehen? Scheiß drauf!
- Was ist, atmet er? - Hey.
Das war fest.
Los, komm.
- Sonst wird ihr schlecht. - Iss langsam.
Ich glaube es einfach nicht.
- Iss. Hast du Hunger? - Sie isst seit 2 Stunden.
Iss auch ein bisschen Brot.
Sie plündert den Kühlschrank. Morgen müssen wir wieder einkaufen.
Sachte, sachte.
Das ist Nummer vier, Mama.
- Willst du Wein? - Ein bisschen.
- Nein! - Nicht so viel.
Ich hole dir Rotwein, wenn du willst.
Nein, ich mag Weißwein.
Rotwein tut dir gut, und der ist gut fürs Blut.
- Das reicht. - Du hast drei getrunken.
Hast du sie gesehen?
Vorher hat sie hier gelegen, und...
und jetzt isst sie jeden Teller leer.
- Ich weiß, Lino. - Danke, Chris.
Danke.
Und wie geht es jetzt weiter?
Jetzt rufen wir erst einmal den Arzt
und hören, was er sagt.
- Nein, mit uns beiden? - Alles in Ordnung.
- Geh nach Hause. - Ich erhole mich wieder, Lino.
Wenn du mich arbeiten lässt, bin ich beruhigt. Wichtig ist...
Siehst du, wer da ist?
Chris.
Hallo, Anna.
Chris.
Du...
hast zugenommen.
Vielleicht ein bisschen.
Ich sollte laufen gehen.
Danke, Chris.
Anstatt zu lachen, fangen wir an zu weinen.
Tja.
- 15 Jahre lang hat sie geschlafen. - Sie soll sich nicht überanstrengen.
Ich lasse euch allein.
Chris...
Hör zu...
Was passiert ist, beziehungsweise was du getan hast,
sollte unter uns bleiben.
- Warum? - Was heißt, warum, Chris?
Hier ist immer jemand mit Krankheiten, Tragödien oder Unfällen konfrontiert.
Da hättest du keine ruhige Minute mehr. Wir kümmern uns um unseren Scheiß, ja?
Geh nach Hause und ruh dich aus.
- Geht das also klar? - Wir reden noch mal darüber.
Es war... Keine Ahnung...
- Wie war es? - Es war unglaublich.
Sie hat jahrelang vor sich hin vegetiert.
Du hättest sie sehen sollen, sie stand auf und sah toll aus!
Als ob nichts gewesen wäre.
Ich wusste es. Habe ich es nicht gesagt?
- Habe ich es nicht gesagt? - Ja.
- Und jetzt? - Was, jetzt?
- Was willst du machen? - Wieder arbeiten.
Willst du wieder Leute verprügeln?
Ich bin nicht allein.
Ich kontrolliere, helfe und manage.
Und wenn es sein muss, schlage ich zu.
Zuerst hast du mich gerettet, dann Anna geheilt.
Willst du nicht...
Was meinst du?
Soll ich eine Tunika anziehen und Lahme heilen?
Weißt du, was ich sehe, wenn ich auf mein Leben zurückschaue?
Nur Scheiße.
Ich hatte immer wenig, und dann starb noch mein Vater.
Was willst du machen?
Bist du sicher, dass es so passt?
Ich muss mich durchschlagen. Meine Mutter und so.
Du kannst auch anderen helfen.
Anderen...
Aber mach es nicht umsonst.
Meinst du etwa...
...ich sollte mich bezahlen lassen?
Bezahlst du den Zahnarzt?
- Nein. - Wie?
Er schuldet Lino was und macht alles gratis.
Hör zu, seit du mich gerettet hast, habe ich kein Verlangen mehr nach Stoff.
Ich schwöre dir, dass ich dafür bezahlt hätte.
Keine Sorge, ich finde jemanden, der dafür bezahlt.
Warum lachst du?
Warum guckst du so?
- Ich war immer der üble Schläger. - Na und?
Ich hätte nie gedacht, dass ich jemand sein kann,
der den Leuten ein bisschen...
- Hoffnung gibt. - Sicher.
Deswegen lache ich.
Mama?
Wir sind wieder zurück im Hause Marias.
In unserem Haus, dem Heiligtum deiner Seele.
Der Kopf ist verhüllt.
Er ist verhüllt, weil eine Wunde immer noch blutet...
Gefällt es dir, Schatz?
Sag schon!
Warte mal.
Weiter.
Warte mal kurz. Ich muss ans Telefon.
Mama mia, diese Wichser.
Hallo?
Ja, mach ich später.
Ja, gleich.
Ist ja schon gut, ich verstehe. Sofort.
Ciao.
Idioten. Ich muss weg.
Wie du meinst, mein Lieber.
Aber wenn du wiederkommst, musst du noch mal bezahlen.
Wie bitte? Ich habe doch noch 20 Minuten.
- Du hast kein Abonnement. - "Kein Abonnement"...
- Das ist Arbeit. - Du zickst ganz schön rum.
Du hast den Außenbereich verlassen, Sergio!
Sergio?
Sergio!
Sergio, was soll das, verdammt?
Hey.
Hey, Sergio.
Mach keinen Scheiß, Sergio. Hey.
Lass die Schlange los.
Ich verstehe nicht, seit wann hat sich alles geändert?
Sich die Titten machen zu lassen, war normal.
Aber Implantate, damit der Arsch dick wird?
Das ergibt doch keinen Sinn.
Oder gefällt euch das etwa? Das hier?
- Nicht schlecht. - Das ist eben Mode.
Und Mode ändert sich. Das ist normal.
So ein fetter Arsch ist nicht normal.
Alles ist so hässlich.
Seit wann wohnen wir hier?
Seit ungefähr zehn Jahren.
Ach so.
Und gefällt es euch wirklich?
Haben wir so viel Geld, um einen Marmorkamin zu kaufen?
Die Bilder, Madonnen und Heiligen?
Warum ist alles schwarz hier drinnen?
Gefällt es dir nicht?
Ich vermisse mein Zuhause.
Wo ist es?
Mama, sieh es doch positiv.
Du musst 7 Alben von Renato Zero nachholen.
Das stimmt.
Du warst ein kleiner Junge.
Heute bist du ein Mann.
Wer gibt mir die verlorene Zeit zurück?
Wann warst du das erste Mal verliebt?
Wer brachte dir das Autofahren bei?
Du wirst alles nachholen. Verstanden?
- Es ist nur eine Frage der Zeit. - 15 Jahre lang habe ich geruht.
In der Zwischenzeit gab es drei Päpste.
Vielleicht hast du recht. Ich sollte nicht hetzen.
Die verlorene Zeit ist nun mal weg.
Du wirst noch eine Menge Sachen machen.
Wir machen sie zusammen.
Der Arzt sagt, was geht, und was nicht.
Der Arzt?
Der Arzt!
Was hältst du von dem Arzt, Chris?
Geschlossen.
Draußen hängt ein Schild. Mittagspause.
Da hängt aber kein Schild.
Vorher hing es da.
Vielleicht.
Jetzt ist geschlossen?
In einer Stunde öffne ich wieder.
Du bist das erste Mal in der Gegend?
- Und das letzte. - Das Viertel ist schwierig.
Aber es geht, wenn man sich um seinen eigenen Scheiß kümmert.
Ich hörte von einem gewissen Christian.
- Gerüchte gibt es immer. - Hast du die Male gesehen?
Hast du das Schild gesehen? Ich bin nur Tierarzt.
Hast du sie nur gesehen oder sogar gemacht?
Liegt dir viel an der Antwort?
Also, ich meinte, wie viel?
Also?
Natürlich habe ich sie gemacht.
Für wen hältst du ihn? Pater Pio?
Ich habe die Tür geöffnet und sah ihn direkt vor mir.
Erst dachte ich, er schläft,
aber er hatte die ganze Boa um den Hals.
Sie war tot, und wir brachten sie Tomei.
- Zum x-ten Mal: Es war eine andere. - Er hat sich eine andere besorgt.
Hatte er Schnittwunden?
Er war ein Freak. Schreib, mach dir keinen Kopf.
- Schreib du die Karte. - Nein, ich schreibe.
Schreib: "Hättest du dir lieber einen Hund angeschafft."
Ach, komm schon, Chris.
- Klingt nicht so dramatisch. - Ach was.
Nein, wir brauchen etwas...
- Besseres. - "Unser Beileid".
- Du bist immer ganz schön intelligent. - Und du erst.
- Er hat recht. - Einfach "Unser Beileid".
"Glückwunsch" sagt man bei Hochzeiten,
"Gratulation" zum neuen Job oder so, und "Beileid" bei Todesfällen.
Ich sage das auch, wenn jemand heiratet.
Michela! Hast du noch Erdnüsse?
Ich würde sagen, wir brauchen etwas, das besser passt.
Du guckst doch immer Dokumentationen, hast du keine Idee?
Was hat das mit der Kondolenzkarte zu tun?
Er meint irgendeine Anekdote, eine Erinnerung oder so was.
- Einmal hat er gekifft und fing Feuer. - Ja, mit dem Joint in der Hand.
- So was könnt ihr nicht schreiben. - Warum?
- Das liest auch seine Mutter. - Kümmere dich um deinen Scheiß.
- Sie hat recht. - Nein, sie ist die Tochter von Greco.
Deswegen kann sie nicht recht haben. Also dann, auf Sergio.
Wir haben zu tun.
- Schreibt ihr die Karte. - Bis dann.
Bis dann, Jungs!
- "Beileid" mit D oder mit T? - Mit B.
- Mit D. - Mit D?
- Mit dem D, ja? - Mit D.
Mit einem oder zwei?
Was hast du?
- Geht es dir gut? - Ja, ja.
Machen wir es morgen?
Morgen? Ich musste alle Register ziehen, um sie zu überzeugen.
- Weiß sie, dass es niemand wissen darf? - Sicher.
Bleib ganz ruhig. Er ist in Ordnung.
"Er" oder "sie"?
Komm.
- Virginia! - Rachele.
Hallo! Da wären wir also.
- Gehen wir? - Ja.
Was, ja?
- Das hättest du mir sagen können. - Was denn?
- "Was?" Den fasse ich nicht an. - Warum?
- Man weiß nicht, woran man ist. - Was?
Nichts! Er ist etwas nervös.
- Man weiß nicht, woran man ist. - Pass mal gut auf.
- Der kommt nicht in meine Wohnung. - Guck dich an.
- Sagt der Richtige! - Guck in den Spiegel.
- Du willst mit mir mithalten? - Hey!
Ich drehe dich wieder auf rechts.
- Ich werde es dir zeigen. - Bitte!
Wir haben zu tun, geh schon!
Was ist bloß in dich gefahren?
- Wir kommen, Virginia. - Vergiss es.
- Ja, das will ich sehen. - Ich bringe dich um, komm her.
Die spinnt ja. Wohin bringst du mich?
Die zahlt, wir müssen zu ihr.
Eine schöne Wohnung.
- Sind die Hüte von dir, Virginia? - Ja.
- Gut, oder? - Ja, voll.
"Virginia", schöner Scheißname für einen Trans.
Wie oft denn noch? "Eine" Trans.
Der Name ist genauso weiblich wie ich.
Mir gefällt er.
Sonst heißen wir alle Deborah oder Samantha.
Virginia hat ein Kokainproblem.
Kokain?
Was dachtest du denn?
Ich dachte mehr an...
Ich hatte dir von Christian erzählt.
"Christian", das ist ein echter Scheißname.
- Wahrscheinlich auch noch mit H. - Mama mia, ist das schwierig heute.
Christian ist etwas passiert, das man schlecht erklären kann.
Durch ihn hat sich mein Leben verändert. Traust du dich, oder nicht?
Wenn ich ihn so sehe, würde ich ihm keine einzige Lira geben.
Das verstehe ich.
Aber wenn es nicht klappt, will ich mein Geld zurück.
Klar.
- Was muss ich tun? - Setz dich hin, Virginia.
- Gut, und jetzt die Hände. - Ja.
- Gib mir die Hände. - Mit den Händen fasst du mich nicht an.
- Ich fange mir Krankheiten ein. - Von mir fängst du dir etwas ein?
Du musst ihm vertrauen. Na los.
Schließ die Augen. Augen zu.
Das war alles?
Ja, das war alles.
- Ich warte draußen, Rachele. - Ja.
Es ist etwas seltsam.
Aber es funktioniert.
- Ciao, Virginia. - Und der Kaffee?
Ein andermal.
Ich kannte viele wie dich.
Die Verzweiflung anderer auszunutzen,
ist eine simple und erfolgreiche Idee.
Das geht dich einen Scheiß an.
Ich kannte viele wie dich.
- Aber alle waren viel glaubwürdiger. - Wer bist du?
Einer, der dir viele Probleme ersparen kann.
Aha. Was für Probleme?
Die ich mache, wenn du nicht aufhörst.
Womit soll ich aufhören?
Eine Drogenabhängige macht den Lazarus,
ein Ex-Chirurg zerschneidet dir die Hände...
Wer bist du? Du sprichst in Rätseln.
Du kannst dealen, du kannst stehlen.
Du kannst für deinen Boss Knochen brechen.
Du kannst tun, was du willst.
Aber wenn du es im Namen Gottes machst, dich für einen Heiligen ausgibst,
nehme ich dir das ziemlich übel.
Die Male sind von ganz allein gekommen.
- Und du hältst dich für Jesus Christus? - Einen Scheiß.
- Mir sind Dinge passiert. - Du hältst dich für den Auserwählten?
Wie oft warst du im Knast?
Wie viele hast du ins Krankenhaus befördert und ruiniert?
Chris!
Aber was hat das zu bedeuten?
Du gehst allein einkaufen?
Ja, ich mache Parmigiana mit Auberginen. Das schmeckt dir doch so.
Geht es dir gut?
Ja, sehr gut sogar.
Und du? Kommst du gerade, oder gehst du...
Nein, nein.
- Ich verabschiede einen Freund. - Hallo.
- Er geht jetzt. - Einen guten Tag.
- Gehen wir? - Ja.
- Ich helfe dir! - Nein, geht schon. Ich komme zurecht.
Was schaust du so?
Geht es dir gut, Mama?
Ja, sicher. Sehr gut sogar.
- Das heißt, du fühlst dich echt gut? - Chris, mir geht es gut.
Was ist?
Du bist schön. Schön bist du, Mama.
Schön bin ich...
Also, fassen wir zusammen.
- Du tust alles, was... - ...du mir befiehlst.
- Und du tust nichts, was... - ...du mir nicht befiehlst.
Bravo.
Ich bin ja nicht blöd.
Sie haben ihn mit Schnupfen heimgeschickt?
Entschuldige, ich rufe zurück.
- Kann ich behilflich sein? - Dieses Auto ist der Hammer.
Was kostet das Schmuckstück?
Der Listenpreis ist 45.000 Euro aufwärts.
Ich kann Ihnen günstigere Modelle zeigen.
Wieso günstigere? Für wen hältst du mich eigentlich?
- Nein, das fehlte gerade noch. - Ja, eben.
Das Geld ist kein Problem, 14 Tage.
Wie bitte?
In 14 Tagen hole ich es ab.
Ich habe nicht verstanden.
In Linos Auftrag.
Falls Sie das bisschen Schulden meinen, halb so schlimm.
Geben Sie mir nur etwas Zeit, und ich kann bezahlen.
Erklären Sie das nicht mir, sondern ihm.
- Schön, oder? - Krass. Nur dieses Weiß...
Wenn er in 14 Tagen nicht zahlt, holen wir es ab.
Verstanden? 14 Tage, keinen Tag länger.
- Wo ist die Toilette? - Die Tür da drüben.
- Kümmere dich um ihn, ich muss pissen. - Gut.
Hast du das Modell in rot?
Hast du rot, oder nicht?
Und bam!
Und boom!
Chris?
- Chris? - Was?
Hey, Chris! Es gibt ein klitzekleines Problem.
Ihr habt gebrochen, was man brechen kann.
Das braucht zwei bis drei Jahre Reha. Wenn er Glück hat.
Ich habe gesagt, kümmere dich solange um ihn.
Aber ich habe mich doch um ihn gekümmert.
Chris, du gehst auf die Toilette...
und lässt diesen Kerl mit Stefanuccio allein?
- Das hast du davon. - Was weiß ich, Lino.
Ich habe was falsch verstanden, das passiert.
Entschuldige. Nächstes Mal passe ich besser auf.
- Was sollen wir im Krankenhaus sagen? - Er wurde überfahren.
Na ja... Das ist nicht ganz einfach, denn die Verletzungen...
Mach ihn alle und lass ihn verschwinden.
Kein Problem, aber ich bin kein Mörder, weißt du?
Ich warte höchstens.
Tomei...
Du hast das Paradies schon verspielt. Vergiss das nicht.
Jetzt warte doch mal, warte.
Lass es mich versuchen.
Ihn zu heilen, meine ich.
Ich sagte doch, diese Sache bleibt unter uns.
Du kannst ihn nicht einfach so töten.
Du hast recht.
Komm her!
Hast du gesehen, Tomei? Jetzt musst du nicht mehr warten.
Lass ihn verschwinden. Du kommst mit mir.
Christian!
Christian, bitte bleib stehen!
Die verwechselt mich ständig.
Hey, ich habe zu tun.
- Du bist ein Engel. - Hau ab.
- Du hast mich gerettet. - Hau ab, ich habe zu tun.
Du hast mich gerettet. Du bist ein Engel.
- Was soll das? Hey, ich habe zu tun. - Ich fühle mich jetzt nicht mehr so.
Danke!
- Du hast mich gerettet! - Die Leute drehen durch.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Im Namen des Herrn, gehet in Frieden.
Dank sei Gott.
Signora?
- Erlauben Sie? - Bitte.
Ich habe Sie mit Christian gesehen.
- Ich muss Sie sprechen. - Ja?
Kann ich Sie auf einen Tee einladen?
Ich mag keinen Tee. Vielleicht etwas anderes?
Sie sehen sehr gut aus.
Ja, ja. Mir geht es wirklich bestens.
Neulich waren Sie ein anderer Mensch.
Ja. Aber woher wissen Sie das?
- Ich war schon mal bei Ihnen zu Hause. - Ach ja?
- Warum? - Wegen Ihres Sohnes.
Gott, was hat Christian getan?
Noch nicht viel, sagen wir so.
Ich bin da, um ihm zu helfen.
- Sind Sie Polizist? - Nein, bin ich nicht.
Ich arbeite für den Vatikan.
Hatten Sie nie den Eindruck, dass Christian anders ist?
Hat er nie etwas Unerklärliches oder etwas Besonderes getan?
Sie hatten mich gewarnt, dass du kommen würdest.
Dass ich kommen würde?
Dass jemand kommen würde.
- Und mich nach Christian fragt. - Wer hat Sie gewarnt?
Ich weiß nicht so recht...
Das gefällt mir.
Nicht aufhören.
Was ist?
Sind wir zu forsch?
Hey!
Wer hat auf mich geschossen?
Wer hat auf mich geschossen?
Wieso fragst du mich das jetzt?
Einer von Grecos Männern.
Und was ist aus Greco geworden?
Er ist tot.
Hast du ihn erschossen?
Ja.
Um mich zu rächen?
Eigentlich hat er sich gerächt.
Also ist es deine Schuld?
Deinetwegen habe ich 15 Jahre lang im Bett dahinvegetiert.
Nein, meinetwegen bist du 15 Jahre lang am Leben geblieben.
Oder hätte ich den Stecker ziehen sollen?
Hätte ich das tun sollen?
So geht es nicht weiter.
Dein Vater oder meine Mutter erwischen uns.
Wer hat Sie gewarnt?
Und wenn er kommt, soll ich ihm die Wahrheit sagen.
Was für eine Wahrheit?
Ich bin aus der Messe gekommen und war so unglücklich.
Dann hat sich ein Mann genähert.
Er hatte ein Neugeborenes im Arm.
Ich hatte ihn nie vorher gesehen.
Er suchte mich. Danach habe ich ihn nie mehr gesehen.
Er hat mir gesagt, dass das Neugeborene keine Eltern hätte.
Also habe ich sofort entschieden, ihn wie meinen eigenen Sohn aufzuziehen.
Alle hier kennen ihn als meinen leiblichen Sohn.
Da er wie das Jesuskind aussah, habe ich ihn "Christian" genannt.
Er hat mir gesagt, dass irgendwann ein Mann kommen würde.
Vom Vatikan.
Und dass ich ihm zwei Worte sagen solle, wenn er kommt:
"Ancilla Domini".
"Ancilla Domini". Was bedeutet das? Worauf bezieht es sich?
"Ancilla Domini". Was bedeutet das? Worauf bezieht es sich?
Er ist gerade geboren.
Sind Sie sicher? Könnten wir nicht...
Warum ist sie noch nicht sediert?
Nein, nein. Schickt ihn weg. Schickt ihn weg!
- Nimm den Jungen! - Nein.
Nein. Nein, bitte nicht!
- Nimm den Jungen! Lass ihn los! - Nein, bitte nicht!
Loslassen, habe ich gesagt!
Nein, nein, nein!
Das ist mein Kind, nicht!
Nein!
Ich sollte ihm noch etwas mit auf den Weg geben:
"Ich bin Alpha und Omega.
- Der Erste... - Und der Letzte."
Der Anfang und das Ende.
"Der Anfang und das Ende."
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