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Original subtitles

Meine Mutter ist seit fast zwei Tagen verschwunden.

Madame. Madame, bitte.

Bleiben Sie, wo Sie sind. Bleiben Sie im Bad, ich schicke jemanden.

Wir tun, was wir können. Doch seit gestern werden wir überrannt.

Aber Sie suchen doch weiter nach Lily? - Natürlich. Wir bekommen bald Verstärkung.

Was ist denn los? - Ich blicke einfach nicht mehr durch.

Die Aussagen sind ziemlich seltsam. Völlig unerklärlich.

Inwiefern?

Bertrand? Der Doktor will die Sachen seiner Tochter holen.

Alles klar. - Danke.

Guten Tag. Folgen Sie mir.

Ich verstehe es auch nicht. Man wirft doch nicht seine Kleidung ins Wasser.

Nein.

Es sei denn, man zieht sie aus,

um vollkommen nackt zu sein.

Hier, zieh dir was über, mein Engel.

Was ist mit Papa? Kommt er nach?

Papa soll erst mal nicht wissen, dass du hier bist und wo wir hinfahren.

Das ist wichtig.

Okay?

Schleichen Sie immer noch um mich herum?

Sie können wohl ohne mich nicht sein.

Sie müssen sich einsam fühlen,

da Sie ja niemand mehr ansieht.

Mein Sohn kann mich sehen.

Ihr Sohn?

Mein Sohn, ja.

Der, dessen Leben Sie ruiniert haben.

Pierre Renard.

Klingelt da was bei Ihnen?

Es tut mir leid.

Aber das Labor hat Sie doch dafür entschädigt.

50.000 Euro. - Bei dieser Sache haben wir alle verloren.

Jetzt schon.

Auge um Auge.

Warum kamen Sie danach noch zu mir?

Reichte es nicht, mich blind zu machen?

Warum mussten Sie noch die Wohltäterin spielen?

Sich als Freundin ausgeben?

Papa?

Papa?

Papa, mach auf.

Papa, was ist los?

Papa. Papa, antworte mir!

Sag doch was!

Papa, was ist los?

Ich lebe seit 30 Jahren in dem Haus. Warum soll ich jetzt weg?

Weil sie weiß, wo du wohnst und zurückkommen wird.

Und wenn sie zum Camp kommt? - Da hat deine Mutter recht.

Auf die Idee wird Angèle nicht kommen. Jedenfalls nicht sofort.

Keine Sorge. Solange sie denkt, dass du tot bist, bist du in Sicherheit.

Pardon.

War das mit dem Unfall nicht hier?

Ja, das war hier. - Halt bitte mal an.

Hast du nicht gesagt, dass er auch...

Ja, er war unsichtbar. Ja.

Dann war's also kein Unfall, mein Kind.

Er hat es mit Absicht gemacht.

Bin gleich wieder da.

Tag 82.

Ich habe Angst zu vergessen, wie es ist, mit jemandem befreundet zu sein.

Mir fehlt die Verbindung zu denen, die mir in die Augen geblickt haben.

Es fehlt mir und macht mich verrückt.

Es schließt mich aus. Von allem. Von mir selbst.

Es ist unerträglich.

Tag 112.

Heute schaffe ich es nicht mehr.

Ich weiß nicht, ob ich noch existiere.

Sind keine Augen mehr auf mich gerichtet, bin ich nur noch ein unsichtbarer Schatten.

Ein Trugbild.

Ist der Tod nicht der einzige Ausweg?

Tag 113.

Zuerst... verblasst mein Körper.

Danach meine Erinnerungen.

Und jetzt verflüchtigt sich die Hoffnung.

Dabei habe ich alles versucht.

Das hier wird der letzte Tag meines Exils sein.

Wir waren fast so weit. Sie hatte einen epileptischen Anfall.

PTT mit GCS 14, 15.

Keine Todd'sche Lähmung. Sie kommt wieder zu sich, da bin ich sicher.

Und die Sequenz im Vergleich zu der von Marie?

Wie erwartet.

Wir holen sie da wieder raus.

Wie lange sind sie im Wachzustand sichtbar? - Wir kamen auf 2:15 Minuten.

Das bedeutet? - Sie sind um drei Sekunden versetzt.

Keine Anomalien. Nur etwas längere Zykloiden.

Haben Sie mit Isofluran getestet? - Wir sind bei 1.300 Prozent der Jahresdosis.

Weitere Tests gehen frühestens in drei Wochen. - Das muss schneller gehen.

Das geht nicht, sonst landet sie wieder im Koma. Nein, wir brauchen andere Patienten.

Hey, ich hab das gehört. Sie rühren Juliette nicht mehr an.

Natürlich nicht, Xavier.

Wir müssen Ayoub finden.

Sein Sohn ist in einer Pflegefamilie, seine Frau in der Psychiatrie.

Es wird nicht leicht, ihn zu finden. - Versuchen wir es doch bei der Pflegefamilie.

Ja, okay. Warum nicht? Wir müssen nur klären, wann und wie.

Für belastbare Ergebnisse brauchen wir mehr Patienten.

Wie viele? - Zehn vielleicht.

Kennen wir noch andere?

Nicht mit Gewissheit.

Okay.

Wir müssen in unserem Umfeld nachsehen: Freunde, Familie, Nachbarn, ganz egal.

Sie meinen also, ich gehe einfach zu meinem Metzger

und frage beiläufig: "War zufällig ein Unsichtbarer hier?"

"Ja, gestern habe ich einen gesehen." "Und wo ist er?"

"Keine Ahnung."

Nein. Wenn wir einen finden, was machen wir dann?

Wir bieten ihnen unsere Hilfe an. Sie sind sicher beunruhigt.

Und wenn sie nicht wollen?

Dann machen wir's wie mit meiner Frau.

Wir haben keine Wahl.

Nein, wir haben keine Wahl.

Wir müssen diese Experimente durchziehen. Sonst entgleitet es uns.

Vorsicht, da sind Steine. Hier.

So ist gut.

Und hier auch. Vorsicht. So ist gut. - Es geht schon.

Warte kurz.

Du musst den Schlafsack ablegen.

Weiter.

Sind wir da?

Ja.

Spürst du es? - Nein, du bist nur stehengeblieben.

Was sollte ich denn spüren?

Hier gibt's keine Wellen.

Er hat mir nicht mal zugehört. Er will uns gar nicht helfen.

Das haben wir uns schon gedacht.

Jim, Merabi und ich haben uns was überlegt. - Zeig es ihnen.

Das hier hat eine Detonationsgeschwindigkeit von 6.200 Metern pro Sekunde.

Das platzieren wir am Sockel des Funkmastes.

Alle 50 Zentimeter eine Ladung. - Die Explosion gibt den Anstoß.

Und der Funkmast geht in die Knie.

Wir wissen nicht, wo der Funkmast hinstürzt. - Zur eingeknickten Seite.

Und wir sind sowieso in sicherer Entfernung.

Es ist zu gefährlich. - Ach.

Wir haben keine andere Lösung, Olivier.

Oder weiß jemand was Besseres?

Pascal?

Okay.

Laurence?

Es gibt da etwas, das verhindern könnte, dass es dazu kommt.

Etwas, das den Bürgermeister und alle anderen überzeugen wird.

Ein neues Symptom, das vermutlich mit den Funkwellen zusammenhängt.

Und das wäre?

Zeig ihnen, dass du da bist.

Sie müssen es wissen.

Nur zu, Lily, du musst keine Angst haben. Na los.

Ich bin hier.

Lily?

Mama sagt die Wahrheit. - Ich wusste es.

Wo bist du?

Streck deine Hand aus.

Das gibt's doch nicht.

Unfassbar.

Hier.

Sie ist hier. - Wo denn?

Leute, das ist unfassbar.

Das ist unglaublich.

Alles okay? - Ja, schon okay.

Du hast sie wiedergefunden, Laurence.

Okay, zieh dir was über. Hier. Das reicht. Du erkältest dich noch.

Es geht schon, Mama. - Nein, das reicht jetzt.

Lily, bring mich bitte zum Wohnwagen.

Na komm.

Schläfst du nicht?

Warst du das mit dem Sandwich in der Küche?

Ich hatte Hunger.

Kein Problem.

Aber räum deine Sachen danach wieder weg, ja?

Alles in Ordnung? Fühlst du dich hier wohl?

Du wirst deinen Papa bestimmt bald wiedersehen.

Ich weiß, dass er dich sehr lieb hat.

Na gut.

Na so was. Ganz schön kräftige Stimme für so einen kleinen Kerl.

Also dann, schlaf gut.

Papa? Alles klar? - Ja, alles gut.

Kommst du? - Warte.

Ich will wieder nach Hause.

Ich auch, mein Spatz. Ich auch.

Und Mama?

Ich vermisse sie.

Wieso kann sie uns nicht helfen?

Mama muss sich ausruhen.

Wenn du ihr sagst, dass ich bei Mme Martine schlafen muss,

dann muss sie sich nicht mehr ausruhen, das weiß ich.

Wie sollen wir das beweisen?

Olivier, was sagst du? Kann das an den Funkwellen liegen?

Ja, aber es wird schwer zu beweisen sein.

Und es wird auch nichts bringen.

Ich will nicht länger warten. Wir sprengen diesen blöden Mast.

Ich bin einverstanden. - Nein, wartet noch.

Was meint ihr dazu?

Wollen wir noch mal abstimmen?

Wer ist dafür? - Ich.

Wer ist dagegen?

Und du, Laurence?

Den Funkmast zu sprengen bringt mir vielleicht meine Tochter zurück.

Aber das...

Das wird kein Sieg sein.

Kommst du wieder mit deinem "Dialog"?

Wenn wir die Leute nicht überzeugen, gibt es einfach einen neuen Mast.

Wenn wir diesen Mast sprengen, werden die Leute vielleicht aufwachen.

Machen wir keinen Staatsakt draus. Das ist doch nur ein Funkmast.

Denk an den Funkmast in Piégros.

Der Anschlag wurde als Sachbeschädigung eingestuft, keiner wurde verurteilt.

Ich verstehe dich nicht, Laurence. Was haben wir zu verlieren?

Sie hat recht. Wir haben schon alles verloren.

Die Strahlung lässt uns regelrecht verschwinden.

Wie fühlst du dich? - Geht so.

Hat es dir vorhin gefallen, so im Mittelpunkt zu stehen?

Ja. Warum?

Du musst auf dem Boden bleiben. Vergiss nicht...

Krieg dich wieder ein, ich mach hier schon nicht auf Star.

Du hast mich doch so zur Schau gestellt. Also mach mir keine Vorwürfe, okay?

Du hast recht. Danke, dass du mitgemacht hast.

Das war sehr wichtig für mich.

Nur...

Ich hab nichts gesagt, aber...

Ich glaube nicht, dass dieser Zustand mit dem Funkmast zu tun hat.

Woran könnte es dann liegen?

Angèle sagt, es kommt daher, dass sie es unbedingt wollte.

Und du auch?

Ich hab übrigens deinen Arthur getroffen.

Dieser Idiot.

Er ist in dich verliebt.

Er ist trotzdem ein Idiot.

Lily?

Lily? - Gut geschlafen?

Weißt du, wo Lily ist? - Nein.

Sie ist wohl weg, als ich noch schlief.

Was soll's, lass sie doch ein wenig leben.

Hier, deine Tabletten.

Hier.

Meine Prinzessin.

Ich bin hier, meine Prinzessin. - Ayoub?

Hab keine Angst, okay?

Wo bist du?

Ich muss mit dir über Théo reden.

Nein. - Ich brauche dich, es ist wichtig.

Nein, sei still. Hör auf. - Du siehst mich nicht, aber ich bin da.

Hör mir zu, Val. - Nein, nein.

Es ist wichtig. Val, bitte.

Nein! - Val!

Val, ich bin's! Bitte, ich bin's! Schatz, ich bin's.

Mach die Tür auf.

Valérie? Valérie, ich bin's, Catherine.

Valérie, mach die Tür auf.

Valérie, Valérie. Sieh mich an.

Sieh mich an, ich bin's, Catherine.

Heute reden wir über Mobilität.

Ich hoffe, ihr habt alle eure Referate vorbereitet.

Blödmann.

Arthur? Schön, dass du dich freiwillig meldest.

Nein, Madame... - Doch.

Deine Mitschüler sind sicher froh darüber.

Scheiße.

Los, Arthur.

"Autonome Fahrzeuge und ihre Auswirkungen.

Ich habe das Thema gewählt, weil dank des 5G-Mastes in Creux..."

So ein Hampelmann.

"... diese Art von Autos bald häufiger zu sehen sein werden.

Und das ist gut so."

Wer ist da?

"Und das ist gut so.

Wie in dem Film von..." Hör auf!

Das ist hier keine Talentshow. - Ich kann nichts dafür, Madame.

Na schön, mach bitte weiter.

Was fällt dir ein? Was glaubst du, wo du bist?

Ich schwöre Ihnen... Ich weiß, dass du da bist!

Arthur, mit wem redest du? - Ich kann nichts dafür.

Da ist jemand... - Geh bitte.

Guck dir das an.

Exhibitionist! - Hey, echt krass!

Ist das wahr, was da steht?

"Love Lily", dein Ernst? - Ja.

Warum hast du mich dann so bloßgestellt?

Das war dumm von mir.

Allerdings.

Du hast echt Mist gebaut.

Du hattest aber auch deinen Spaß, was?

Warum bist du nicht ausgeflippt? Und jetzt auch nicht?

Du bist nicht die Einzige.

Mein Vater auch.

Kannst du mich sehen?

Ja.

Lily?

Lily!

Lily!

Na, das Haus ist ja ganz leer.

Lust auf einen Wochenendausflug mit dem Papa?

Was ist los?

Was ist denn passiert? Laurence, Laurence...

Bin überfallen worden. - Von wem? Ich hab niemanden gesehen.

Von einem Unsichtbaren, oder?

Beruhigen Sie sich, Laurence.

Sie glauben es nicht, oder? - Es wird gleich besser. Ruhig, Laurence.

Ich habe genug Masken gefunden, die reichen für alle.

Ich zeige mal, wie man sie aufsetzt.

Hier sind zwei Flaschen Isofluran, verbunden mit dieser Maske.

Aber Vorsicht. Wenn man die Flaschen öffnet...

Danke, ich kenn das schon. - Und das funktioniert auch in einem Haus?

In einem Raum von 20 Quadratmetern, also 60 Kubikmetern,

brauchen wir wohl einen Kubikmeter.

Wir sind zu viert, Ayoub kann uns kaum entwischen.

Wie sieht es sonst in Ihrem Umfeld aus?

Mein Postbote ist seit einer Woche weg.

Eine Freundin meiner Nichte geht ans Telefon, aber trifft sich mit niemandem.

Und im Krankenhaus?

Dr. Grabier, der Kinderarzt. 62 Jahre alt, verschwunden.

Und Sylvie, eine Schwester aus dem OP-Team D.

32, verschwunden.

Okay.

Sabine, erstellen Sie eine Adressenliste?

Xavier? Hast du Verstärkung für die Security? - Ja. Georges.

Er arbeitet im Einkaufszentrum, aber heute hat er frei. Er kann mitkommen.

Ist auf ihn Verlass?

Wie lange dauert eine Ersteinschätzung? - Für zehn Patienten 24 Stunden.

Die ersten belastbaren Statistiken veröffentlichen wir.

Damit sichern wir uns die Urheberschaft für das Projekt.

Und können unseren Liebsten helfen.

Warte.

Mach die Augen noch nicht auf, ja?

Als du vorhin meine Stimme gehört hast, dachtest du, du wärst verrückt.

Ja.

Das darfst du auf keinen Fall denken.

Du bist nicht verrückt. Okay?

Okay.

Aber ich habe ein Problem.

Ich bin unsichtbar geworden.

Warte, warte.

Guten Morgen, Liebling.

Guten Morgen.

Und Théo? Hat er nicht Panik gekriegt?

Nein, gar nicht.

Aber er braucht dich.

So kann ich mich nicht um ihn kümmern.

Zeig ihm, dass du für ihn da bist. - Das tue ich.

Morgen bin ich so weit. - Morgen? Nein, nein.

Ich meinte, in ein paar Tagen. - Vertrau mir.

Du kannst froh sein, dass ich dein Angsthasen-Gesicht nicht sehe, was?

Vertrau mir, Liebling.

Ich werde mich jetzt um euch kümmern.

Siehst du mir in die Augen?

Ich sehe dich an, ja.

Lügner.

Du gefällst mir so sehr.

Und siehst du mir jetzt in die Augen?

Ja.

Ich spüre es.

Sofort in mein Büro.

Papa?

Lily?

Du bist es. Meine Kleine.

Papa. - Meine Lily.

Meine Lily.

Hast du gedacht, ich wäre tot?

Du bist da. Das ist das Einzige, was zählt.

Angèle hat mich von der Brücke gestoßen.

Und sie hat Opa blind gemacht.

Was?

Sie ist echt irre. Wir müssen sie aufhalten.

Alles okay? - Ja. Meine Tochter.

Sie ist wieder da.

Danke, Xavier. Ich komme gleich, ja?

Soll ich ein Bett vorbereiten? - Ein Bett?

Keine Sorge. Wir haben nur ein Sicherheitsprotokoll eingeführt.

Wir behalten dich unter Beobachtung.

Ich kann morgen wiederkommen, wenn du willst.

Nein, wir müssen das sofort machen. Wirklich.

Aber ich habe heute noch etwas zu erledigen.

Dann komme ich wieder. - Nein, du musst hierbleiben.

Papa, ist gut, lass mich los. Papa, nicht.

Papa, lass das. Papa, hör auf!

Lass los, ich bin nicht gefährlich! - Lily, vertrau mir.

Nein, lass mich los!

Untertitel: Juliane Mascow Studio Hamburg Synchron GmbH

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