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EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
Erregen Sie keine Aufmerksamkeit.
Amerikanischen Gewehren sind Oberschicht und Sklaven einerlei.
Das ist Demokratie.
Ich kann nicht mal seinen Namen lesen.
Der vermeintliche Verbündete
war die ganze Zeit ein Ausländer.
Ist er Freund
oder Feind?
FOLGE 4
Ich werde kooperieren.
Möchten Sie mit mir Kleidung tauschen?
Wie Sie sehen, lässt sich unter meinem Kleid nichts verstecken.
Ja, das sehe ich.
Aber
warum kooperieren Sie?
Sie können nicht einfach Ihren Rock lüften
wie eine gewöhnliche Frau.
Außerdem habe ich keine Zeit zu verlieren,
ich muss eine Party vorbereiten.
Ich bin die Besitzerin des Glory Hotels, Hina Kudo.
Meine Herren,
ich bin Hina Kudo, Besitzerin des Glory Hotels.
Willkommen im Kaiserreich Korea.
WILLKOMMEN
Hr. Choi, dürfen wir den Wagen der ersten Klasse nutzen?
Es ist der ganz vorne.
Gehen Sie vor.
ERSTE KLASSE
Danke für Ihre Hilfe.
Nicht der Rede wert.
Die derzeitige Lage Joseons ist schuld an dem, was Sie durchmachen.
Ich muss jedoch sagen, mein Geschäft profitiert davon.
Wenigstens hat überhaupt jemand einen Vorteil.
WILLKOMMEN
Wie wird eine Frau
Besitzerin eines so großen Hotels?
Ich habe es
von meinem verstorbenen japanischen Mann geerbt.
Tut mir leid.
Nicht nötig.
Vater verheiratete mich für Geld.
Wie Sie sehen können, bin ich mit Schönheit gesegnet.
Sie scheinen dazu fließend Englisch zu sprechen.
Während meiner Zeit in Tokio
ging ich mit einem englischen Herrn aus.
Die aus dem Westen mögen junge Witwen.
Sie halten uns für Figuren einer rührseligen Geschichte.
Allerdings hinterlässt ein sad ending auch immer einen bleibenden Eindruck.
Sad...
Was ist das? Warum der bleibende Eindruck?
Eine traurige Schlussfolgerung.
Gehen Sie einen Moment raus.
Wohin denn?
Sie können nicht allein mit einem...
Lassen Sie die Tür auf, bleiben Sie in der Nähe.
Es soll niemand mithören.
Auch Sie nicht.
Jawohl, Herrin.
Wie Sie sehen können, kein Gewehr.
Gut. Sie sehen aus, als wollten Sie mich töten.
Warum...
Sie sollten lernen, ruhig zu bleiben,
wenn Sie in Joseon leben.
Jetzt verstehe ich, wieso amerikanische Ehre
Ihnen so viel bedeutet. Sind Sie ein Handlager Amerikas?
Ich weiß nicht, ob sie das schon zulassen.
Mein Gewehr hat keine Macht,
aber Ihres
kann eine Armee herbeirufen.
Sie haben Ihre Stärken.
Ich nahm fälschlich an,
wir seien Verbündete.
Es machte den Anschein.
Sie hatten viele Gelegenheiten, mich zu berichtigen.
Der Gerechte Bandit, die Armee der Gerechten...
Ihre einzigen Freunde?
Wir hatten für einen Augenblick das gleiche Ziel.
Es geschah, als ich ankam,
wir verschwenden keine Zeit.
Das heißt, die Sache wird mit einer Durchsuchung enden.
Ich versuche, die Sache zu vertuschen.
Es haben weder Sie noch ich
noch Joseon etwas von einem Eklat.
Alles Gute.
Entschuldigung!
Sie können Ihr Kleid jetzt wiederhaben.
Es ist wohl nichts passiert.
Nein, und das verdanken wir Ihnen.
Aber ich bin neugierig.
Das Kleid, das Sie vorhin trugen...
Was kostet so etwas?
Ich trage schon mein bestes Gewand,
da ich heute mit dem Zug fahre, aber...
Ich weiß nicht. Vielleicht zwei große Säcke Reis?
Ach du liebe Zeit.
Wer würde so etwas Teures tragen?
Ihr Hotel muss ja sehr gut laufen, also was das Geschäftliche angeht.
Dieser Hundesohn.
Alles in Ordnung?
Bist du verletzt?
- Zerreiß mir doch gleich die Kleider. - Was?
Ich habe selbst Augen und Ohren.
Ich wäre schon ausgewichen.
Und jetzt loslassen!
Himmel.
Ein schöner Kavalier...
Was zur...
Herrin.
- Was ist? - Nun...
Was genau ist ein Hotel?
Warum verdient sie damit so viel Geld?
Ich bin nicht sicher,
aber man kann dort wohl essen, Kaffee trinken
und sogar schlafen.
Also eine Taverne.
Ja, eine Taverne.
Sie besitzt sozusagen eine Taverne.
Ja, verstehe.
Ihr Geschäft muss florieren, so fein wie sie aussieht.
Sie ist sehr schön.
So besonders ist sie nicht.
Wovon reden Sie?
Sicher die Schönste Hanseongs.
Was ist?
Dann bin ich die Schönste Joseons.
In welcher Hinsicht?
Was hat sie?
WILLKOMMEN IM KAISERREICH KOREA
WILLKOMMEN IM GLORY HOTEL
Was beobachten Sie, Herrin?
Faszinieren Ausländer Sie auch so?
Ich sah es zufällig.
Was?
Ich sah ihn eine andere Frau ansehen.
Ich wollte stören, nicht helfen. Aber am Ende...
...brachte ich sie einander näher.
Ich verstehe wohl nicht.
Das heißt, ich muss mich gegen eine Frau wenden.
Ich liebe es hier. Ich hoffe, dieses Mal ist es wirklich leicht.
Prost!
- Prost! - Prost!
Alles in Ordnung?
Sie sollten kürzertreten...
Das ist unser erster Tag in Korea.
Mit der Hand kann ich nicht mehr schießen,
aber ich kann damit ein Gedicht schreiben.
Vielleicht lasse ich Sie es eines Tages hören.
Wow.
Joseon in der Nacht, wie mein Gedicht.
Still und kohlrabenschwarz.
Klingt das nicht wie eine erste Zeile?
Wie ist es für Sie, heimzukehren?
Haben Sie sie gesehen? Die Familie?
Seit ich hier bin,
habe ich täglich an sie gedacht.
Wie diese Bessergestellten, die meine Eltern töteten,
nun leben.
Vermutlich gut.
Und wenn dem so ist,
sollte ich versuchen, Rache zu nehmen?
Aber Sie haben sie noch nicht besucht?
Noch nicht.
Wieso nicht?
Wenn ich es tue,
töte ich sie.
Keiner wird es wissen. Nur ich.
So etwas ist in Joseon machbar.
Insbesondere
in ungewöhnlichen Zeiten wie diesen.
Klingt nach einer guten Idee.
Sicher eine gute Idee.
Aber verschieben wir die Sache auf nächstes Mal.
Nehmen Sie Rache, wenn Sie Zeit dafür haben.
Dieses Gewehr zu finden,
ist jetzt wichtiger, mein amerikanischer Bruder.
Sie haben ihre Gewehre auf dem Weg hierher verloren.
Warum soll ich nach ihnen suchen?
Ich bin Ihr Vorgesetzter, Captain Eugene Choi.
Hr. Choi, dürfen wir den Wagen der ersten Klasse nutzen?
Sie sind wohl ein Frauenheld.
Das ist ein Missverständnis. Ich kläre das bald mit Hong-pa.
Ich sprach nicht über Sie.
Haben Sie gestern den Zug genommen?
Ich sah jemanden, der Ihnen ähnelte.
Muss ein schöner Mann gewesen sein.
Ich bin nicht in Stimmung für Scherze.
Ich sah ein amerikanisches Gewehr. Der Lauf war dick wie eine Marone,
und es war ungefähr
dreieinhalb Ja lang.
Stimmt.
Also waren Sie das!
Ich kam deshalb in Schwierigkeiten.
Aber dadurch haben wir neue Ausrüstung.
Sie werden wie verrückt danach suchen.
Wozu haben Sie das Gewehr gestohlen?
Alle reißen sich um Joseon, was macht da ein Gewehr aus?
Stimmt. Sie hätten gleich die ganze Kiste stehlen sollen.
Japan, Russland, Amerika.
- Alle sind sie hier. - Aber niemand von ihnen
ist auf unserer Seite.
Wir haben Sie.
Sie sind auf unserer Seite.
Und Sie?
Joseon ist nicht gerade gut zu seinen Frauen.
Betrachten Sie mich als Verbündete.
Danke.
Und Sie?
Ich wiederhole mich,
aber Sie sollten nicht zu viel wissen, falls etwas passiert.
Wollten Sie diese Schule aufsuchen?
Es ist eine Schule für Kinder einfacher Leute.
Wir sollten gehen.
- Was, wenn Ihr Großvater es erfährt? - Deshalb sollten Sie
ihm nichts davon erzählen.
Ich verrate Ihr Geheimnis nicht,
aber was ist mit den Leuten auf der Straße?
Ich kann nicht mal meinen Namen lesen.
- Wie viele Zeichen das wohl sind? - Bitte?
BONHWA-SCHULE
Aufmachen!
Aufmachen!
Aufmachen!
Aufmachen!
Ich kann ein wenig English.
Sie kann ein wenig Englisch.
Oh, wunderbar. Können Sie mir sagen, was Sie können?
Bitte sagen Sie uns, was Sie schon können.
Gun.
Gewehr?
Was heißt gun?
Feuerwaffe.
Bitte? Feuerwaffe?
Ich kenne wohl eine Vokabel, die andere nicht kennen.
Es muss ein schwieriges Wort sein.
Ich kenne noch mehr.
Glory. Sad ending.
Gewehre, Ruhm,
ein trauriges Ende.
Wollen Sie es aufschreiben?
Spelling, können Sie das?
Was ist das?
Beginnen wir mit dem Alphabet.
Und was ist das?
Herr, wohin gehen Sie?
Die Wechselstube ist da.
Gwan-su.
Was ist das?
- Das sind Pfeifen. - Gwan-su, wer ist der Typ?
Sind alle Männer Joseons so stark?
Haben wir bei der strategischen Analyse Joseons gepfuscht?
- E, F, G, H, I, J, K... - E, F, G, H, I, J, K...
Gwan-su, es ist wirklich mysteriös.
Wie können die Frauen mit ihren schwarzen Augen
Farben sehen?
Ich denke...
Willkommen in Korea.
Er will Geld wechseln.
Gwan-su, haben Sie einen Zwilling?
Ist das Ihr Bruder?
Was hat er gesagt?
Er will Geld wechseln.
Nein, das war es nicht.
Das Wechselgeld, abzüglich des Geldes für die Vase.
Sie können nachzählen.
Himmel.
Diese kleine...
Ist da jemand? Bringt Ae-sin zu mir!
Geh sofort und such Ae-sun.
Sie ist vermutlich in einem Hotel oder wie das heißt.
Meinst du das Glory Hotel?
Ich bin nicht sicher, wie es heißt,
aber in Myeongdong gibt es ein neues Hotel.
Sie sagte, sie geht wegen des Kaffees...
Sicher trinkt sie dort Kaffee.
Du wirst es herausfinden, wenn du hingehst.
Ich will nicht darüber nachdenken.
Ich bin raus.
Ich auch.
Schade.
All in.
Mit einem Blatt wie diesem wäre es Verschwendung.
Call. Ganz sicher?
Sieh hin und weine.
Himmel.
Der Mond ist aufgegangen.
Tut mir leid, aber ich fürchte, ich habe ihn abgehängt.
"Wenn Sie nicht wissen,
wer der Esel ist, sind es vermutlich Sie."
Himmel. Du hast wohl kein Geld mehr.
Wenn Sie nicht wissen, wer der Esel ist,
sind es vermutlich Sie.
Alles in Ordnung?
Ich bin der Esel.
Ich bin der Esel?
Meine Dame?
Willkommen.
Es ist mir eine Freude, dass Sie uns beehren.
"Beehren"?
Die Begrüßung passt zum Glory Hotel.
Es ist schön hier.
Danke für das Kompliment.
Wollen Sie am Fenster sitzen?
Ich suche jemanden.
Dame Go Ae-sun.
Ist sie hier?
Nach dem langen Weg sollten Sie einen Kaffee trinken.
Wenn nicht am Fenster, vielleicht ein Sofaplatz an der Wand?
Männer haben die Macht in Joseon.
Aber diese Männer sind immer
im Glory Hotel.
Joseons moderne Jungs, Dandys und Landstreicher.
Alle Jungs in Joseon schwärmen zum Glory.
Das stimmt wohl.
Sie sind wohl nicht nur hier, um Dame Go Ae-sun zu suchen.
Die Damen sind alle schon weg.
Die, nach der Sie fragten, ging noch früher.
Wozu kommen Frauen hierher?
Zu nicht viel anderem als die Männer.
Essen, Alkohol, Zigarren, Kartenspiel,
Betten, Männer und Liebe.
Sie finden hier alles.
Entschuldigen Sie mich.
Ich habe hier ein Zimmer. Ich bin in der Armee.
Alle Offiziere sind hier einquartiert.
Und ich muss essen.
Es ist praktisch...
...hier zu wohnen.
Genießen Sie es.
Schön, dass es Ihnen hier gefällt.
Es ist praktisch.
Was für ein seltsames Paar.
Die Tochter eines Bessergestellten und ein Schwertkämpfer.
Kennen Sie den Mann?
Er beschützt das Hotel.
Wollen Sie mehr hören?
Noch nicht.
Ich setze die Geschichte auf Ihre Rechnung.
Warum versperren Sie den Weg?
Warum machen Sie Ärger, wenn genug Platz da ist?
Es ist lange her, werte Dame.
Wie...
...geht es Ihnen?
Sie sind der Schlachter von damals.
Meine Eltern waren Schlachter.
Ich nicht.
Ich führe wohl eine Klinge,
aber statt Kühe und Schweine schlachte ich etwas anderes.
Ich habe plötzlich was im Auge.
Ich hörte von Ihnen.
Dass Sie zurück sind.
Dass Sie solch ein Leben führen.
Ich sah es selbst.
Himmel.
Die Zeiten sind andere, werte Dame.
Die gesamte Oberschicht Joseons fürchtet mich. Aber für Sie...
...bin ich wohl immer noch...
...ein einfacher Schlachter.
Sie irren.
Sie sind für mich kein Schlachter.
Sie sind ein Mensch.
Seien Sie sich im Klaren.
Ich weiß nicht, wie ich Sie ansah,
aber ich sah Sie nicht so an,
weil Sie ein Schlachter sind,
sondern weil Sie ein Verräter sind.
Für diesen Monat. In japanischen Yen.
Kennst du den Mann, der eben nach oben ging?
Soll ich euch vorstellen?
Ihr habt ein gemeinsames Interesse.
Fragte er nach mir?
Nach wem er sich wohl erkundigt hat...
War es Gu Dong-mae
oder Go Ae-sin?
Beides gefällt dir nicht. Töte ihn dennoch nicht.
Ich hoffe, er fragt eines Tages nach mir.
Boss.
Setzen wir uns.
Am Tag seiner Beerdigung
stürmte die Musin-Gruppe
sein Haus und stellte es auf den Kopf.
Sie suchten nach etwas.
Seine Witwe verlässt das Haus nicht.
Er und die Witwe haben ebenfalls keinen Kontakt.
Sollen wir sein Zimmer durchsuchen, um sicher zu sein?
Darin seid ihr schlecht.
Im Durchsuchen.
Tut mir leid.
Sie durchsuchten mein Zimmer.
Noch nicht.
Wir sprachen gerade davon.
Wir sind wohl nicht die Einzigen, die sich für Sie interessieren.
Jemand wagt es, das Zimmer eines Amerikaners zu durchsuchen?
Die Armee der Gerechten? Der Gerechte Bandit?
Irgendeine Idee?
Sie haben es wohl nicht nur auf Löhne abgesehen.
Wonach suchen Sie?
Sie scheinen zu wollen,
was der Gerechte Bandit will.
Ich weiß es nicht. Ich habe nie mit ihm gesprochen.
- Suchen wir gemeinsam. - Ich suche allein.
Eins ist sicher.
Wer auch immer es hat,
wird definitiv sterben.
Passen Sie auf sich auf.
Ich habe zu tun.
Nein.
Es ist nicht viel wert. Ich nehme Ihr Geld nicht.
Was?
Er wollte wirklich nur Bonbons?
Wie ungewöhnlich.
Das wird nicht reichen, um ihn zu töten.
Du Schlachter!
Herrin.
Es ist wohl etwas passiert, es sind so viele Leute auf der Straße.
Warten Sie hier, ich finde es heraus.
Herrin, ein Schlachtermädchen
hat in Banchon einen Mann erstochen.
Der Schlachter
wird verprügelt.
Der Sohn ist weggelaufen.
Er konnte nicht weg.
Bitte?
Es ist in Ordnung.
Harte Prügel tun weniger weh.
Warum hilfst du mir?
Damit sie dich nicht erwischen.
Warum willst du das nicht?
Es heißt, jedes Menschenleben ist wertvoll.
Wer sagt das?
Konfuzius.
Du bist nur eine noble Närrin, die im Luxus lebt.
Es ist hart. Ich kann es nicht kauen.
Für dich.
FRANZÖSISCHE BÄCKEREI
Was ist das?
Eugene. Ich habe mir eine Pfeife gekauft.
Und sehen Sie, wozu man sie noch verwenden kann.
Wie heißt das?
Ich habe eins gekauft, weil alle in Joseon so rumlaufen.
Gat.
Gat?
Oh mein Gat.
Heißt das, Gott ist immer bei den Leuten Joseons?
Weiß jemand, wo Gwan-su geblieben ist?
Ich muss etwas kaufen, und ich kann ihn nicht finden.
Er versucht mit den Passagieren zu sprechen, die im Zug waren,
als das Gewehr verschwand.
Wow, wir werden das Gewehr also bald finden.
Einige andere Dinge werden auch noch untersucht.
Dinge, die mich wundern.
Was denn?
Die Gesichter der Begleiter einer bestimmten Frau.
Vermutlich Leute der Oberschicht, oder?
"Einer bestimmten Frau"?
Vergessen Sie das Gewehr.
Woran Sie sich erinnern müssen, ist ein Gesicht.
Jemand, der mit Ihnen einstieg, aber dann verschwand.
Die Person nahm erst Platz,
verließ den Platz dann,
und eine andere Person setzte sich.
Du standest erst, aber fandest einen Sitzplatz.
- Ein Platz war frei, also setzte ich mich. - Stimmt.
Dann war das der Sitzplatz. Als wir in Jemulpo einstiegen,
setzte sich dort definitiv jemand hin.
Als die Japaner Herrin Ae-sin behelligten,
kam ihr ein Mann zu Hilfe.
Dieser Mann
hat den irren Japaner davor bewahrt, von ihr erschossen zu werden.
Eigentlich schade.
Es wäre famos gewesen, wenn sie geschossen hätte.
Was wäre dann passiert?
Herrin Ae-sin verhielt sich so, um uns zu beschützen.
Willst du, dass sie deswegen im Gefängnis landet?
Ich hörte, Sie suchen nach mir.
Ja, kommen Sie.
Hier ist er, Herr.
Er war früher beim Amt für Kartografie.
Er verlor den Posten,
als seine Affäre mit einem Küchenmädchen des Hofs aufflog.
Setzen Sie sich.
Woran erinnern Sie sich?
Er wird das Gesicht nach Ihrer Beschreibung zeichnen.
Also, beschreiben Sie die Person, die Sie sahen. Sie zuerst.
Es ist gut geworden.
Ist diese Person nicht
sehr hässlich?
Bitte?
Nun...
Wir holten sie trotzdem her.
Wen?
Dame Ae-sin.
Sie war auch mit den anderen im Zug.
Ich brachte sie her.
Ich sagte doch, vertrauen Sie mir.
Hat er wirklich...
Sie werden es nicht glauben,
aber das hier geschieht nicht auf meinen Wunsch.
Sahen Sie diesmal auch nichts Verdächtiges?
Doch.
Ich sah jemanden.
Er ist entweder ein Mann Joseons oder Amerikas,
Freund oder Feind.
Weder seine Identität
noch seine Absichten sind klar.
Brauchen Sie diesmal den wahren Täter?
Das klingt, als kennen Sie ihn.
- Nein. - Sie nehmen die Waffe,
aber was ist mit der Munition?
Fragen Sie das den Dieb, nicht mich.
- Ich finde ihn sicher nicht? - Nein.
Sie sind seine Komplizin.
Versuchen Sie zu helfen oder zu vertuschen?
Es ist zu schwach, um es einen Angriff zu nennen,
aber Sorge ist es auch nicht.
Ich war die ganze Zeit neugierig.
Sie antworteten bisher nicht.
Sie hätten mich als Diebin hinstellen und einsperren können.
Warum jetzt?
- Was ist Ihr Plan? - Weil es noch nicht zu spät ist?
Ist das Ihre Absicht?
Ich werde jetzt frei sprechen.
Jemand hat mein Zimmer durchsucht.
Gehören Sie zu denen, die es durchsuchten?
- Wovon reden Sie? - Logan...
...hat nicht bloß Joseon entehrt.
Wissen Sie etwas darüber, wonach diese Leute suchen?
- Was, wenn ich nein sage? - Wer ist der Anführer?
Was bezwecken Sie?
Ich beschütze Sie.
Warum?
Weil ich es kann.
Was ist das?
Ein Teil meiner Absichten.
Vielleicht...
...ist es Eifersucht.
Erkennen Sie ihn?
Gehört er zur Oberschicht?
Ich sah ihn schon einmal,
seine Herkunft kenne ich nicht.
Beschützen Sie ihn nicht.
Er ist derzeit der Hauptverdächtige.
"Beschützen"?
Diesen Mann?
Er ist ein japanischer Soldat, der Joseons Leute im Zug
lächerlich machte.
Tun wir ahnungslos, selbst wenn wir noch mal hergerufen werden.
Abgemacht.
Ich weiß nicht, wer das Gewehr stahl.
Es soll ihnen eine Lektion sein.
Genau.
Und den Japanern auch.
Ich frage mich, ob die Japaner deshalb Probleme bekommen.
Ich hoffe es.
Ich glaube es nicht.
Die Japaner kommen in Strömen hierher.
Wisst ihr,
vielleicht stimmen die Gerüchte über Krieg zwischen Japan und Russland.
Meinst du wirklich?
Der Goldpreis in Jingogae steigt immer weiter,
sie müssen stimmen.
Oh nein.
Und wir einfachen Leute kriegen es ab.
Was regst du dich auf?
Ich bin zu wütend zum Essen.
Meine Güte.
Auf Geheiß des Kaisers von Joseon
verlasse ich Japan und gehe nach Joseon, nachdem meine Pflicht
als Minister Joseons in Japan getan ist.
Weißes Porzellan aus Joseon,
das die alten Daimyō nie zu tauschen bereit waren,
weder für ein Schloss noch ein ganzes Land.
Mein bescheidenes Geschenk an Euch, um meine Vorfreude
auf den Tag, an dem Ihr Joseon besucht, auszudrücken.
Es gibt einen Teufel namens Kummer.
Er ist der fünfte Teufel, dem man auf dem Weg zum Buddha begegnet.
Der Dämon in Ihrem Kopf, der Sie traurig macht
und Ihnen das Gefühl gibt, alles sei hoffnungslos
und ohne Bedeutung.
Unter Bann der Schönheit von Joseons Porzellan zu stehen,
kann einen tief betrüben
und das Gefühl vermitteln, nichts im Leben sei von Bedeutung.
Deshalb sagen manche, es bringe Kummer wie der Teufel.
Ist das so, Herr?
Ich will,
dass Sie dem Kaiser von Joseon Kummer bereiten.
Erinnern Sie ihn an den Tod von Königin Min.
Sagen Sie ihm, er soll die Schreie, die er an diesem Tag hörte, nie vergessen.
Bereiten Sie ihm schlaflose Nächte.
Er soll jeden Moment voller Angst sein.
Sagen Sie ihm, Operation Fuchsjagd geht weiter.
Er muss uns fürchten, um zu überleben. Terrorisieren Sie ihn.
In drei Jahren
werde ich die Koreastraße überqueren und Joseons Boden betreten.
Machen Sie,
dass Joseon dann mir gehört.
Natürlich. Ich stehe zu Ihren Diensten, Herr.
Hier, Reis-Toffee.
Nur für mich? Was ist mit dir?
Ich esse das täglich. Keine Sorge.
Hör auf zu sabbern und spar es nicht auf, iss einfach.
Wie geht es deinem Rücken?
Das amerikanische Baby ist schwer.
Meinem Rücken geht es gut.
Wenn ich Süßigkeiten für dich kaufen kann, trage ich auch zwei Babys.
Entschuldigen Sie, mein Herr. Es tut mir sehr leid.
Es tut mir leid.
Er hat dich angerempelt. Warum entschuldigst du dich?
Sei still.
Es tut mir leid. Wirklich, Herr.
Entschuldigen Sie bitte, Herr.
Hallo, die Damen.
Oh, da fällt mir ein...
Eugene, wussten Sie das mit den Augen der hiesigen Frauen?
Was soll das?
Eugene, Ihre Augen.
Schwarz.
Ja?
Hilfe.
Bitte helfen Sie meiner Schwester.
- Hey. - Hey, Junge.
- Hey. - Alles in Ordnung?
Du brauchst wohl Hilfe.
Herr, bitte helfen Sie meiner Schwester.
- Japanische Männer versuchen... - Bitte nicht!
Bitte, Herr. Sie können das nicht nehmen. Nein.
Zwei japanische Soldaten, ein weinendes Mädchen.
Wir sollten uns bewaffnen, denn unsere Gegner sind bewaffnet.
Aber keine Schusswaffen. Ich will keinen Eklat.
Joseon ist riesig.
Ein anderer wird helfen.
- Junge, hör auf. - Bitte helfen Sie.
Ich flehe Sie an. Bitte?
Meine Schwester stirbt sonst.
Bitte helfen Sie meinem Vater, Herr.
Er stirbt sonst!
Ich kann es mir im Moment nicht leisten zu helfen.
Ich habe genug eigene Probleme. Hast du Munition?
- Bitte? - Siehst du? Du kannst mir nicht helfen.
Hör zu, Junge. Du musst kämpfen.
Ich helfe nur.
Verstehst du? Ok?
Jawohl.
Ok. Gehen wir.
Das ist nicht mein Geld. Ich mache nur Besorgungen.
- Ich sterbe, wenn Sie es nehmen. - Lieber durch meine Hand?
Gib es her oder ich verprügle dich weiter.
Amerikanische Dollar.
Unser Glückstag.
Ihr dreckigen Ratten...
Geh mit deinem Bruder da rüber.
Hey, Sie sind der vom...
Der Junge ist ja ein wahrer da Vinci.
Was sagt der Bastard? Hast du Todessehnsucht?
Natürlich nicht.
Do-mi.
Das passiert in jedem Kampf, egal mit wem.
Akzeptieren Sie die Niederlage. Immer Ärger...
Halt dein Maul, du Bastard!
Ich bin wohl überflüssig.
Hey, alles in Ordnung?
Der Mann redet wieder auf mich ein.
Alles in Ordnung. Vielen Dank.
Hey, Eugene. Das Mädchen spricht Englisch.
- Danke, Herr. - Vielen Dank, Herr.
Danke.
Ihr müsst für euch selbst kämpfen.
Gut gemacht. Gehen wir.
Woher haben Sie das? Geben Sie es zurück.
Ist nur geliehen.
Ich bin sicher, der Eigentümer sieht das anders.
- Er war recht sauer. - Sehen Sie?
Was ist los?
Ich dachte, Sie wollen ein Telegramm aufgeben.
Warum gehen Sie nicht zur Post, Herr?
Du Narr. Ein Telegramm ist teuer.
Wir können nicht mehr als eins pro Monat schicken.
Ich besuche ihn in meinen Träumen und bitte um seine Rückkehr.
Was ist los?
Ich dachte nicht,
dass ich mich erinnern würde.
Ich dachte nicht, dass ich ihn erkenne, wenn ich ihn sehe.
Aber das habe ich.
- Auf Anhieb. - Wen?
Der Geruch der Heimat.
Danke.
Guten Tag, mein Herr.
Wie kann ich helfen?
- Das Zimmer mit der besten Aussicht... - Sie sind aus Joseon.
Sie sind umwerfend. Wie lautet Ihr Name?
Ich bin Kim Hui-seong.
Ich gebe Ihnen Zimmer 303. Das hat einen schönen Blick.
Kommen Sie gerade aus Japan?
Ja, nach zehn Jahren dort.
Unglaublich, wie es sich hier verändert hat.
Zum Guten?
Die Stadt ist heller und lebendiger.
Und die Residenz meines Urgroßvaters
ist jetzt ein Hotel.
Sind Sie...
Ich bin Kim Hui-seong.
Es ist mir eine Ehre. Ihre Familie ist sehr angesehen.
Ich bin Hina Kudo.
Es sah erst aus, als wollten Sie Ihren Namen nicht sagen.
Ich hätte mich schon vorgestellt.
Der Mond ist heute Nacht besonders hell.
Ich sagte auf Japanisch, dass der Mond
heute Nacht besonders hell ist.
Ich bewundere gerne
schöne Dinge wie den Mond, was wohl einigermaßen nutzlos ist.
Sie sind auch aus Joseon?
Angenehm. Kim Hui-seong.
Die Residenz meines Urgroßvaters wurde zu einem Hotel umgebaut.
Ich bin Kim Hui-seong.
Ich fragte nicht.
Warum hassen andere Männer mich?
Oh nein. Wo ist die Zeit hin?
Ich muss dringend los.
ALLES, WAS SIE WOLLEN
Sie sind doch in Zimmer 304?
- Schön, Sie wieder... - Sie können hier warten.
Jawohl, Herr.
Ich bin im Zimmer neben ihm.
Ich muss heute meine Verlobte besuchen.
Ich will ihr Blumen kaufen, aber ich verlor all mein Geld
letzte Nacht beim Kartenspiel.
Haben Sie zufällig
einen Bruder?
Nein, habe ich nicht.
Sieh an. Will er etwas kaufen, verkaufen
oder abholen?
Er gehört zur Gesandtschaft.
Sie waren früher Sklavenfänger.
Ich suche jemanden.
Familie Kim, die vor 30 Jahren auf der Insel Ganghwa lebte.
Sie besaßen viel Land.
Der Sohn und seine Frau gehörten zur Familie Yun.
Vielleicht haben sie Kinder.
Himmel. Meine Erfahrung sagt, wir sollten das nicht...
Noch einer, wenn Sie sie finden.
Himmel.
Warum suchen Sie diese Familie?
Wollen Sie sie umbringen?
Wollen Sie sie töten? Ist das Ihr Plan?
Tot oder lebendig.
Ich wusste es. Worum es auch geht, es muss eine gute Geschichte sein.
Ich muss sie nicht mal suchen.
Praktisch jeder in Hanseong kennt sie.
Sie beuten Bauern aus und kassieren für ihre Ämter Provisionen.
Sie sind in Joseon die reichsten Leute nach Seiner Majestät.
Das reicht nicht.
Weiter.
Als wir noch Sklavenfänger waren,
entwischte uns nur ein Sklave,
und er gehörte dieser Familie.
War er neun oder zehn Jahre alt?
Er ist mittlerweile wohl tot.
Aber ganz versagt haben wir nicht.
Wir sahen sein Haar aus der Kiste gucken, aber du wolltest gehen.
Deswegen wurden wir ordentlich verprügelt.
Mein Rücken tut weh, wenn ich daran denke.
Die Prügel waren erträglich.
Was war dann so schlimm?
Dass unser Ruf ruiniert war.
Wir hatten uns einen Namen gemacht.
Warum ließen Sie ihn laufen? Diesen Sklaven.
Die Kiste...
Ich glaube, wir kriegen die Ratte nicht mehr.
Sie wackelte so stark.
Der arme Junge saß wohl zitternd vor Angst darin.
Deshalb ließ ich ihn laufen. Nun. Das ist die Geschichte.
Danke dafür.
Warum dankt er dir?
Er weiß nicht mal, wo die Familie wohnt.
Dann jetzt bitte.
Wo wohnen sie?
Wohin des Wegs? Ich kann Ihre Besorgungen erledigen.
- Es ist etwas Persönliches. - Was denn?
- Rache. - Bitte?
Ich glaube, ich kenne Sie nicht. Wer sind Sie?
Keine Bewegung.
Sie sagte, stehen bleiben.
Herr Kim ist vor zehn Jahren durch Krankheit gestorben.
Oh, Himmel.
Ach du liebe Zeit.
Wissen Sie etwas darüber, wonach diese Leute suchen?
Ich beschütze Sie.
Ein Teil meiner Absichten.
Vielleicht...
...ist es Eifersucht.
Wer sind Sie?
Ich sagte, wer sind Sie?
Wie unhöflich.
Ich frage, wer Sie sind.
Ist das nicht eine Militäruniform?
Aber keine aus Joseon.
Was erlauben Sie sich...
Was ist, Liebes? Hast du getrunken?
Der...
Was willst du sagen?
Der...
Der...
...Sklavenjunge, der entkam.
Der Sohn der Familie Choi.
Haben Sie wenigstens...
...die Leichen meiner Eltern geborgen?
Was?
Haben Sie sie beerdigt?
Ich fragte, wer Sie sind.
Warum schauen Sie über...
Sind Sie es, Herr?
- Herr Hui-seong, sind Sie es? - Lange nicht gesehen.
Herr, Sie sind zurück! Endlich!
Kommen Sie rein. Kommen Sie, junger Herr.
Das ist Herrin Ae-sin.
Sie ist Ihre Verlobte.
Das dachte ich mir, deshalb bereute ich...
...nicht früher gekommen zu sein.
Er ist der Konsul der amerikanischen Gesandtschaft.
Aber sein Auftreten ist etwas eigenartig.
Wonach sucht Hayashi?
Das Schicksal Joseons könnte...
Ab heute bin ich wieder Koreaner, mein Herr.
Betten, Männer, Liebe.
Und nun eine verborgene Feindschaft.
Der Verlobte der Herrin kam zurück aus Japan.
Ist das wichtig?
Hält ein Mann gegenüber einer Frau nicht Wort,
was ist sein Wort wert?
Auf dem Weg nach Joseon dachte ich,
alles, was ich tun würde,
wäre ein Beitrag zum Niedergang Joseons.
Schießen Sie zuerst?
Oder
soll ich?
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