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Original subtitles

- Kann ich in Pfund wechseln? - Keine Chance. Heute nur Fremdwährung.

Freddy, wie läuft das Geschäft?

Ich verliere Yen, aber gewinne Dollar.

Ich wollte gerade in eine Bar. Willst du mich begleiten?

Tut mir leid, ich bin beschäftigt.

Es ist fast Mittagszeit und es ist hell draußen.

Heute ist Zahltag.

Als Finanzverwalter eines Informanten-Teams...

Es heißt "Spezialagenten".

Wie du willst. Es bleiben nervöse Informanten.

Deshalb die Vorhänge.

Der erste wird gleich kommen. Wenn er jemanden hört...

Wird er abhauen, schon verstanden.

- Sehen wir uns später an der Bar? - Vielleicht.

Sehr nervös.

Tja, Geld hat eben seine Schneide.

Haben Sie Wallace gesehen?

Graham Henry Wallace, unseren verehrten Chef.

- In seinem Büro? - Nein.

Er verschwindet immer am Gehaltstag.

Ich wünschte, Sie würden auch verschwinden.

- Sie wissen, wie nervös... - Ja, ich weiß schon.

Wenn Sie Wallace sehen, rufen Sie mich an.

Bitte sehr.

Aber zuerst...

Wallace!

MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE: THE NEW AVENGERS

DIE WAHRSAGERIN

Freddy Mason? Ich habe ihn vorhin erst gesehen.

Haben Sie eine Ahnung...

Er hat die Gehälter an die Informanten verteilt.

Es war wahrscheinlich einer von ihnen. Wallace wird mehr wissen.

Das ist ja schrecklich. Der arme Freddy!

- Was soll ich wissen? - Die Namen der Informanten.

Die kenne ich nicht.

- Wie bitte? - Freddy hat sich um alles gekümmert.

Aber Sie hatten doch die Aufsicht.

Er war der Verantwortliche.

Wir haben nur das Geld bereit bestellt.

Wie auch immer, es könnte sich auch um einen einfachen Überfall handeln.

Aber es fehlt kein Geld! Er hatte 10.000 DM bei sich!

Ob wir das jemals herausfinden?

- Das werden wir. - Freddy war mein Freund.

Wir werden Ermittlungen durchführen, bis wir Bescheid wissen.

Ist es in Ordnung?

Es ist nicht das Ritz, aber mir gefällt es so.

Kein Hotel, kein Pass, keine Überprüfung.

Das passt so.

Sie haben mich vom anderen Ende der Welt geholt und hier bin ich nun.

Ich bin hier, weil wir schon einmal zusammengearbeitet haben.

Und Sie zahlen gut. Oder etwa nicht?

Eine Anzahlung?

Wen soll ich für Sie töten?

John Steed.

Das ist nicht gut. Es wird Wellen schlagen.

Ich weiß, aber es ist notwendig.

Sind Sie in Schwierigkeiten?

Erzählen Sie mir davon.

Ich habe ein Team von Informanten zusammengestellt,

die von der Abteilung bezahlt wurden.

Hochbezahlte Typen,

die Informationen weitergeben, die man auch in der Presse lesen könnte.

Das habe ich also getan.

Es gibt keine Informanten. Sie sind alle ich.

Hat man Sie entlarvt?

Mason, der Finanzverwalter.

Er starb, bevor er etwas sagen konnte.

Offiziell leitete er die Operation.

Dann gibt es doch kein Problem.

Meine Probleme fangen gerade erst an.

Mason und Steed waren Freunde. Steed wird nicht lockerlassen.

Er wird graben und noch mehr graben. Er muss sterben, sonst fliege ich auf.

Dann soll es so sein.

Aber lassen Sie uns nichts überstürzen.

Lassen Sie uns gut nachdenken.

Steeds Tod könnte den Rest des Rudels anlocken.

Machen Sie sich keine Sorgen.

Ich bin eine außergewöhnliche Tötungsmaschine.

Zu zweit werden wir schon eine Lösung finden.

Mason hatte keine gute Buchführung.

Das war Absicht.

Informanten sind verwundbar.

Hatte er an dem Tag unerwarteten Besuch?

Nein, wir führen extrem strenge Kontrollen durch.

Es kam niemand. Nur Steed war da.

Ihn beschuldigen?

Säen wir Zweifel.

Sammeln wir Beweise gegen ihn.

- Und dann... - Erschieße ich ihn.

Nicht damit.

Ich habe auch dafür eine Idee.

Wir werden sehr raffiniert vorgehen.

Marion möchte wieder heiraten.

Hat sie Ihren Segen?

Wenn ja, klopfen Sie einmal.

Wenn nein, klopfen Sie zweimal.

Er denkt nach.

Wir warten.

Wir warten auf Ihre Antwort.

Ich bedauere. Der Kontakt ist abgebrochen.

Starren Sie mich nicht so an.

Bitte gehen Sie jetzt. Ich bin erschöpft.

Ich muss mich ausruhen.

Danke, vielen Dank.

Danke.

- Danke vielmals. - Ich habe zu danken.

Gute Nacht.

Danke.

Vielen Dank, Miss Santon, für all Ihre Bemühungen.

Es tut mir leid, dass Sie keine Antwort erhalten haben.

Wir werden es am Donnerstag noch einmal versuchen.

- Danke. - Auf Wiedersehen.

- Vielen Dank. Auf Wiedersehen. - Wiedersehen.

Ausgezeichnet.

Nicht einmal eine Beule. Es wird funktionieren.

Solange es niemand herausfindet.

Wie sollten sie?

Außer Ihnen und mir wird niemand die Wahrheit erfahren.

Wie soll irgendjemand etwas herausfinden?

Tod... Tod...

Mord.

John Steed.

Ein Mann namens John Steed

wird ermordet werden.

Ich hatte eine Offenbarung.

Eine Offenbarung!

Ich kann es also doch.

Entschuldigen Sie, Miss Stanton. Mein Hut...

Ich bin dazu in der Lage.

Ich bin wirklich dazu in der Lage!

Wovon sprechen Sie?

Mord.

Mord.

Sie haben einen Besucher.

- Purdey. - Mr. Steed, sind Sie das?

Mr. John Steed? Natürlich sind Sie das.

Gutaussehend, kultiviert,

groß, makellos...

Ich habe mich im Haus umgesehen.

Es hilft mir leider nicht.

Das tut mir leid. Aber das ist mein Zuhause.

Ich spreche natürlich von der Atmosphäre.

Oh, natürlich.

Wenn Sie mir einen Gegenstand geben würden?

Etwas Persönliches.

Ihre Uhr.

- Wer ist das? - Sie ist einfach so aufgetaucht.

Was will sie von mir?

Sie hilft mir leider nicht.

Hilft Sie auch nicht bei der Uhrzeit?

Mr. Steed, ich werde nicht um den heißen Brei herumreden.

- Oh, gut. - Glauben Sie?

Heißer Brei...?

Glauben Sie an die okkulten Wissenschaften?

Glauben Sie daran?

Ah, verstehe.

Sie sind in großer Gefahr, Mr. Steed. In großer Gefahr.

Sie sind nicht überzeugt.

Zu Recht, nehme ich an.

Leider war die Nachricht, die ich erhalten habe, verwirrend.

Das passiert Ihnen sicher oft.

Danke, dass Sie gekommen sind.

Wenn Sie wieder in Kontakt treten, Miss...

Stanton. Victoria Stanton.

Sie sind skeptisch.

Ich möchte gerne an die Kräfte des menschlichen Geistes glauben.

Aber Sie sind Realist.

Sie sind in Gefahr, Mr. Steed.

Sie halten mich für eine Betrügerin.

Ich bitte Sie.

Schonen Sie mich nicht.

Diese Reaktion ist ganz normal.

Ich habe das erwartet, aber ich bin aus freiem Willen gekommen.

Ich will kein Geld,

egal, was Sie denken.

Was für eine Gefahr?

Ich weiß es nicht. Zumindest noch nicht.

Für eine Betrügerin bin ich nicht sehr gut.

Sie werden Nachrichten aus einem fernen Land erhalten.

Steed?

Moskau?

Das ist weit weg.

Freuen Sie sich nicht zu früh.

Ich werde oft aus der Ferne angerufen.

Ja, das weiß ich. Wer war das?

Einfach aufgelegt. Oder die Verbindung wurde unterbrochen.

Sie sehen sich ein russisches Ballett an.

- Falsch. - Aber doch!

Ganz sicher nicht. Ich habe andere Pläne.

Das würde mich überraschen. Er hasst Ballett.

Nicht die Tänzerinnen.

Ich könnte mich irren. Aber ich bezweifle es.

Danke, dass Sie zugehört haben.

Ich sehe ein Auto. Ihr Auto.

- Es ist nicht fahrtüchtig. - Sie sagt die Wahrheit.

Es stimmt, dass es nicht fahrtüchtig ist.

Ich lasse Ihnen meine Karte da.

Sie könnte es selbst getan haben.

Sie war bereits im Haus, als ich ankam.

Ein Komplize vielleicht?

Was geht hier vor sich?

Wir wissen es auch nicht.

- Hellseherei. - Verstehe.

Ich sehe mich in einem roten Auto, das in Richtung Hauptquartier fährt.

Ich sehe Gambit, der mir einen Drink ausgibt.

Sie werden mich doch mitnehmen, oder?

- Wollen Sie Wallace sehen? - Ja.

Ich möchte zuerst mit ihm sprechen. Allein.

Bitte sehr.

- Was ist denn los? - Es geht um Steed.

Er ist hier.

Aber ich wollte Ihnen das hier zeigen, bevor er hereinkommt.

Ja, und?

Moskau hat bei ihm zu Hause angerufen. Und zwar direkt.

Die Zentrale hat es aufgefangen.

- Und? - Das ist sehr verdächtig.

Finde ich nicht.

Es gibt keine Abschrift.

Weil nicht gesprochen wurde.

Sie haben aufgelegt.

Was ist dann das Problem?

Vielleicht war es ein Code.

Ein Gespräch ist verdächtig.

Aber Schweigen gilt offenbar schon als Verrat.

Es ist meine Pflicht, Sie darauf aufmerksam zu machen.

Immerhin kam Steed neulich ohne triftigen Grund zu Mason.

Ich kümmere mich darum. Sagen Sie Steed, er soll reinkommen.

Ah, Steed.

Machen die Ermittlungen Fortschritte?

Bisher haben wir noch nichts.

Gambit recherchiert rund um Mason. Haben Sie ein Anliegen?

Ich bin nicht ganz sicher. Es ist etwas passiert.

Wahrscheinlich irrelevant, aber ein Mann namens Petrovic hat angerufen.

Ivan Petrovic?

Einer ihrer Untersekretäre.

Ein kompetenter Mann.

Ich misstraue ihm ein wenig.

Einer, der die Leute gegeneinander ausspielt.

Aber wir sind uns dessen bewusst.

Sein Spezialgebiet...

Für solche Feinheiten fehlt mir leider das Gespür.

Aber jemand muss seine Informationen besorgen.

- Ich? - Ja.

Noch heute, wenn möglich.

Sollte klappen. Wo treffen wir uns?

Er hat Ihnen ein Ticket für das russische Ballett geschickt.

McBain, ich höre?

Steeds Auto? Wo ist es geparkt?

Danke.

Steed.

John Steed.

Ein arrangiertes Treffen.

Eine Falle.

- Es ist hier, Sir. - Danke.

- Hallo? - Steed?

Ja. Ist da Petrovich?

Da ist eine Nachricht für Sie im Telefonbuch,

im ersten Abschnitt.

Treffen in Komplex...

Komplex B.

Morgen bei Tagesanbruch.

MUSS SIE BEI TAGESANBRUCH IN KOMPLEX B TREFFEN. GEORGE COWLEY.

Muss Sie treffen...

George.

George Cowley.

Mord!

Steed?

Stopp! Keine Bewegung!

McBain. Was machen Sie hier?

Ich bekam eine Nachricht.

Ich auch.

Eine Nachricht?

Eine Nachricht. Ich hätte sie aufbewahren sollen.

Ist das George Cowley?

Ein Angestellter der Buchhaltung.

Waren Sie bei ihm, als er... stürzte?

Ja, zumindest fast.

Wir sollten einen Krankenwagen rufen.

MUSS SIE BEI TAGESANBRUCH IN KOMPLEX B TREFFEN. JOHN STEED.

- Purdey. - Bitte erlauben Sie.

Ich brauche absolute Stille, um die Vibrationen zu spüren.

Ihr Regenschirm spricht zu mir.

Ich sehe einen dunklen Ort.

Der Buchstabe B. Komplex B.

Was sagen Sie da?

Es ist also wahr?

- Woher wissen Sie davon? - Mr. Steed.

Was für eine Erleichterung!

Ich habe den Tod gesehen.

- Ich habe ihn auch gesehen. - Komplex B?

Ein Buchhalter, George Cowley.

Tod in Komplex B.

Die Dame hatte absolut recht.

Es wird immer seltsamer.

Was haben Sie noch gesehen?

Mehrere Dinge. Es war sehr verwirrend.

Es war wie ein Traum.

Vielleicht verstehe ich es ja.

Da war ein grüner Kasten.

Ein kaputter grüner Kasten.

Könnte es auch eine Tasche gewesen sein? Diese hier?

Das ist möglich.

Alle Ihre Akten sind verschwunden, Steed.

Der Diebstahl wurde im Hauptquartier entdeckt.

Das ist ja verrückt.

Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Wir müssen gegen Sie ermitteln.

Sie wissen zu viel.

Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut laufen würde.

Selbstzufriedenheit ist riskant, das stimmt.

Aber Sie sind ein Mann mit großem Talent.

Ein wahrer Experte.

Steed ist dem Untergang geweiht.

McBain würde ihn sofort verhaften, wenn er könnte.

Sein Verdacht macht es uns leicht.

Steed ist wegen meines Verbrechens zum Selbstmord verurteilt.

Und niemand kann ihn retten, weil niemand davon weiß.

Das wäre alles, Miss Stanton. Danke.

- Was sagen Sie dazu? - Ich hasse vorschnelle Diagnosen.

- Das tun wir alle. - Diese Untersuchungen beweisen nichts.

Außersinnliche Wahrnehmung, Telekinese, Vorwissen,

Telepathie. Wir wissen nichts darüber.

Übers Hellsehen auch nicht.

Sie, der Experte, zweifeln?

In diesem Bereich leiten Blinde andere Blinde an.

Die Ergebnisse beweisen nichts.

Wir sind unwissend.

Wie war denn ihre übernatürliche Leistung?

Laut diesen Tests 105.

105. Ist das gut?

Das ist schlecht. Unter dem Durchschnitt.

Cowley hatte diesen Zettel bei sich, als er starb.

Es beweist immer noch nichts.

Warum nicht?

Es könnte eine Fälschung sein.

"Steed" ist in Großbuchstaben geschrieben. Es ist keine echte Unterschrift.

Steed war zum Zeitpunkt der Tat anwesend.

Würden Sie bezeugen, dass er Mason und Cowley getötet hat?

Nein, aber...

Es handelt sich also um bloße Vermutungen.

Sein Auto stand zu dem Zeitpunkt vor der Botschaft.

Das steht im Bericht.

Ich verstehe Ihre Bedenken.

Sie werden bezahlt und sind darauf trainiert, alle zu verdächtigen.

Aber hier geht es um John Steed.

Was könnte sein Motiv sein?

Ich werde es schon noch herausfinden.

Ja? Wer? Wigmore?

Derek Wigmore? Aber ja.

Ja, natürlich. Er soll sich kurz gedulden.

Derek Wigmore ist hier.

Haben Sie davon gewusst?

Er ist gestern aus Singapur eingetroffen.

Das Management scheint zu glauben,

dass es finanzielle Verfehlungen gegeben hat.

Routinemäßige Überprüfung.

Ich nehme an, er will seine Unterlagen mit Ihren abgleichen.

Soll ich mich darum kümmern?

Um Steed? Ja, tun Sie das.

- Hallo? - Bereiten Sie sich auf eine weitere Aufgabe vor.

Ja. Ich bin gegen 20 Uhr bei Ihnen.

Derek, wie geht es Ihnen? Das ist ja eine Überraschung!

Für uns alle.

Ja, für uns alle.

L...

L...

D...

I...

E...

"Die"... Das letzte Wort war "sterben".

- Das war's. - Das war die Nachricht.

"Steed wird sterben."

Was bedeutet das?

- Kennt jemand einen Steed? - Ich nicht.

- Nein. - Das wäre alles für heute.

- Wir sind gerade erst angekommen. - Miss Townsend!

Tut mir leid, ich habe Kopfschmerzen. Ich muss absagen.

Ruhen Sie sich etwas aus.

Ich bestehe darauf.

Ich entschuldige mich bei Ihnen.

- Sie ist temperamentvoll. - Das ist das erste Mal.

Wir sollten tun, was sie sagt. Sie alleine lassen.

Ja, natürlich.

Guten Abend, Miss Stanton.

Passen Sie gut auf sich auf.

Guten Abend, Miss Stanton.

Was sollte das?

Es ist wieder passiert.

- Sie haben es selbst gesehen. - Stimmt.

Ich finde diese Spiele nicht glaubwürdig.

Das ist kein Spiel, Mr. Gambit.

Natürlich, aber die Wissenschaft vertritt,

dass die "Botschaften" vom Unterbewusstsein gesteuert werden.

Telepathische Kommunikation.

Sagen Sie, dass ich das Glas geschoben habe?

Sie? Ich dachte eher an mich.

Nicht bewusst. Aber was weiß ich schon?

Miss Stanton.

Miss Stanton?

Töten.

Er muss getötet werden.

Und zwar schnell.

Hier ist seine Adresse.

Seine Adresse.

Steed wird es getan haben.

Miss Stanton? Können Sie mich hören?

Sie werden ihn ohne weiteres erkennen.

Er hat eine Narbe an der Augenbraue und braunes Haar.

Gut gebaut, Anfang vierzig.

Steed! Ich muss mit Steed sprechen!

Auf der Stelle!

Wir müssen ihn aufhalten, Purdey, bevor es zu spät ist.

- Das ist doch absurd! - Ach ja?

Sie wissen, dass etwas nicht stimmt. Ich kann es sehen.

Deshalb bin ich hergekommen.

Ich musste mich einem anderen als Wallace öffnen.

Es ist John Steed, den Sie beschuldigen!

Eine lebende Legende, das bestreite ich nicht.

Aber er wäre nicht der Erste.

Er ist mein Freund!

Was bedeutet das schon?

Gehen wir jetzt zu ihm.

Sie können ihn anklagen, wenn Sie ihm in die Augen sehen!

Wenn Sie das wollen, dann gehen wir.

Bevor noch mehr passiert.

Sie werden einen Mann töten, Mr. Steed. Und zwar heute Abend.

Kennen wir ihn?

Er hat braunes Haar, ist gut gebaut,

und ist Anfang 40.

Da habe ich ja die Qual der Wahl. Hat er einen Namen?

Entschuldigung, aber da kann ich leider nicht helfen.

- Sie haben eine Narbe erwähnt. - Ja, an der Augenbraue.

- Wie bei einem Boxer? - So ungefähr.

- Bedeutet das etwas? - Ich weiß es nicht.

Es kommt mir bekannt vor.

Sie werden das noch bereuen.

Steed wird Ihre absurden Behauptungen vom Tisch fegen.

Ruhig, kalt, chirurgisch.

Ich frage mich...

Steed. Wigmore, Derek Wigmore.

Ist er noch in Asien?

Ach ja? Wann?

Gut. Wo ist er untergekommen?

- McBain. - Ruhig, kalt, chirurgisch?

- Wohin geht er? - Finden wir es heraus.

Folgen wir ihm!

Sie verschwenden Ihre Zeit.

Ein Mann wird sterben.

Derek?

Derek?

Steed... Stimmt nicht... überein.

Bleiben Sie stehen. Keine Bewegung.

Der Mann ist tot.

Nehmen Sie seine Waffe.

Es war wunderschön.

- Das gefällt mir nicht. - Ach nein?

Steed kam in den Raum, kurz nachdem ich den Mann erschossen hatte.

Was wollte er dort?

Wer weiß das schon? Ist doch egal.

Es war einfach perfekt. Perfekt!

- Steed hat etwas gewittert. - Aber zu spät.

Vielleicht kannte er Wigmore.

Er kannte ihn.

Da haben Sie Ihre Antwort.

Ja, aber was hatte er dort zu suchen?

Ich weiß es nicht. Fragen Sie ihn doch!

Was wollten Sie von Wigmore?

Lange Geschichte. Ich habe gehört, dass er in Gefahr ist.

Gehört? Von wem?

Ich verrate meine Quellen nicht.

Ein Rat: Tun Sie es besser.

- Ich nehme keine Ratschläge an. - Schon ok, McBain. Ich übernehme.

Ihrer Meinung nach war er bereits tot.

Steed hatte die Waffe in der Hand.

Das ist eine klassische Falle. Auch wenn Sie das bezweifeln.

Tatsächlich verabscheue ich Waffen.

Ich besitze nur einen alten 45er Colt, der einen sentimentalen Wert hat.

Offensichtlich hat Wigmore nichts gesagt.

Das wäre sehr schwierig gewesen.

Sie werden während der Ermittlungen beurlaubt.

Ich kenne das Prozedere.

Sorry, so klappt das nicht.

Ich muss in Trance gehen.

Ignorieren Sie uns und tun Sie es einfach.

So funktioniert das nicht.

Bisher haben Sie immer Recht gehabt.

- Hören Sie jetzt nicht damit auf. - Gambit.

Glaubst du ihr etwa?

Es ist egal, was ich glaube. Steed ist in Schwierigkeiten.

Bei mir zu Hause läuft es besser.

Dann bringe ich Sie dorthin.

Mal sehen, ob Sie es schaffen.

Gehen Sie in Trance. Los geht's!

Wir werden unseren Plan bald zum Abschluss bringen.

Sobald Sie bereit sind, geben Sie mir Bescheid.

Steed wird verdächtigt.

McBain ist sich seiner Schuld sicher, ohne das geringste Motiv.

Entschuldigung. Es klappt nicht.

Es funktioniert nicht auf Kommando.

Sie liegen nicht, das wird es sein.

Legen Sie sich hin, konzentrieren und entspannen Sie sich.

Versuchen Sie es jetzt.

Es sollte funktionieren. Sie haben ja alles arrangiert.

Ein Freund von mir, Pryor,

wird ihm das Geld über den Nachttresor zukommen lassen.

Der Nachttresor. Heute Nacht.

Wie bitte?

Ich weiß auch nicht. Es macht nie Sinn.

Tut mir leid, ich spüre keine Energie mehr.

Erzählen Sie mir von dem Nachttresor.

- Was denn? - Irgendetwas.

Steeds Bankkonto.

Jemand wird Geld darauf einzahlen.

- Heute Abend? - Ich nehme es an.

Ich denke schon. Das war nicht klar.

Heute Abend!

Unter Hausarrest gestellt?

Gehen Sie nicht über Los, kassieren Sie keine 200 Pfund.

Eines Tages werde ich diese Regelung ändern.

Ich kann rausgehen, wenn ich will.

- Warum tun Sie es dann nicht? - Was?

Beantragen Sie politisches Asyl.

Und wo?

Schottland. Sie mögen das Land doch.

Da stimmt was nicht.

Doch. Das liegt nur daran, wie Landkarten gezeichnet sind.

Schottland sieht nur so aus, als bräche es ab.

Sind Sie im Delirium?

Ich weiß es nicht.

Aber ich glaube an Sie.

Ich bin auf Ihrer Seite.

Danke, Purdey.

Selbst wenn Sie schuldig sind, sind Sie für mich unschuldig.

Das ist nett von Ihnen.

Es beruhigt mich, Ihr Vertrauen zu haben.

Wo wollen Sie hin?

Ins Büro des Finanzverwalters einbrechen.

Wird Pryor die Einzahlung bestätigen?

Ich habe ihm gesagt, er soll sich nicht bei mir melden. Das ist sicherer.

Lassen Sie uns nochmal den Plan durchgehen.

Wenn Sie darauf bestehen.

Ich habe den Weg mit Hinweisen gepflastert.

Die Waffe gehört Steed.

Ein 45er Colt.

- Steed. - Klingt gar nicht wie er...

Sie werden ihn töten!

Schon wieder?

Hören Sie mir zu.

Mit seiner eigenen Waffe. Ein 45er Colt.

Steed ist nicht da, aber sein Colt schon.

Nein, sie haben ihn mitgenommen.

Sie irren sich. Ich weiß, wo er ist.

Er ist nicht mehr da, und sie werden ihn benutzen!

Bleiben Sie bitte kurz dran.

Ich komme sofort.

Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wo Steed ist.

Seltsam. Ich muss noch einmal im Büro anrufen.

Hier ist Wallace. Ach, Sie sind es, McBain.

Wann war das?

Verstehe.

Ja, ich bin gleich da.

Steed.

Wie viele Beweise brauchen Sie noch?

Entschuldigung. Sie hatten von Anfang an Recht.

Wir hätten ihn schon früher festnehmen sollen.

Nein. Es ist besser, wenn er die Beweise mit nach Hause nimmt.

Die Beweise?

Wigmore ist aus Singapur gekommen, weil Geld fehlte.

Das ist Steeds Motiv!

Ich weiß nicht, wie...

Er hat sich aus der Kasse bedient, er hat Wigmore ermordet,

um seine eigene Haut zu retten.

- Das ist offensichtlich. - Wir haben ihn!

Das Geld, der Mord...

Es war ein abgekartetes Spiel,

damit Steed anstelle eines anderen angeklagt wird.

Sie schlagen ihn k.o. und drücken ihm seinen Colt in die Hand.

Ja, wahrscheinlich.

Ein Schlag auf den Abzug...

und Steed hat sich selbst getötet.

Purdey... Purdey?

Alles ok, Purdey?

Ich höre Stimmen!

Er ist doch nicht tot, oder?

- Gambit, bist du tot? - Nein, ich bin sehr lebendig.

Wo bist du?

In der Wohnung über dir. Jetzt macht alles Sinn.

Miss Stantons "Stimmen" kamen aus den Rohren!

Dann ist es ja jetzt sicher, dass man Steed töten will.

Machen Sie sich nichts draus.

Hey, was bringt Sie denn her? Eine Vorahnung?

Wallace wurde gestern verhaftet.

McBain hat sich bei mir entschuldigt.

Hat er ein umfassendes Geständnis abgelegt?

Natürlich, das musste er.

Er hat sich jahrelang aus der Kasse bedient.

Was wird mit ihm passieren?

Sehen Sie mich nicht so an. Woher soll ich das wissen?

Untertitel: Lea Inselmann, digital images GmbH, Halle (Saale), 2025

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