All language subtitles for A Girl Like Her (2015)

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish Download
es-419 Spanish (Latin American) Download
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Spiel stake.com und gewinn Bitcoins

Jess, guck mal her.

Was machst du?

Woher hast du die und wieso filmst du mich?

- Ich habe sie gefunden. - Gefunden?

Ok, habe ich nicht. Ich habe sie gekauft.

Bist du angeschnallt?

Ja.

Der Innenspiegel ist richtig eingestellt?

Oh mein Gott. Ich krieg echt Angst, wenn du f�hrst.

Wieso?

Wei� nicht. Sehen wir mal, wie gut...

- Oh nein. Oh mein Gott. - Ok. Verurteile mich nicht.

- Verurteile mich nicht. - Genau deshalb kriege ich solche Angst.

- Wo sind deine B�cher? - Die habe ich vergessen.

Und wie willst du f�r den Test morgen lernen?

- Wir schreiben morgen einen Test? - Ja.

Wir brauchen einen Abschiedsgru�.

Sag einfach "Ich bin Jess" und "Peace!", oder so.

Ich verdufte.

Warte mal.

- Wie w�re es mit... - Du bist peinlich.

Das war gut.

Es kommt nicht oft vor, dass an einer Schule

in Amerika

so viel Aufregung �ber etwas herrscht, das kein Sport ist.

Die staatliche Kommission f�r Highschool-Bildung

verleiht diese Ehrung nicht leichtfertig.

Die Nummer Zehn im ganzen Land ist mehr als stolz,

denn ganz unabh�ngig von einem Preis

taten sie das Richtige.

Und nun interviewen wir den Mann der Stunde.

Die Rede ist vom Schulleiter.

Machen Sie sich auf Jubel gefasst, denn die Sch�ler lieben ihn.

Schulleiter Richard Harris. Schulleiter...

- Gl�ckwunsch. - Danke. Vielen Dank.

Die Aufmerksamkeit der Nation

gilt nicht North Brookdale sondern South Brookdale.

Yeah! South Brookdale! Yeah!

Was macht diese Schule so besonders?

Nat�rlich die Sch�ler,

aber was wird hier anders gehandhabt?

Wir sind eine Gemeinschaft.

Die Eltern engagieren sich bei den Sch�lern,

die engagieren sich bei den Lehrern, alle machen mit.

Gemeinsamer Einsatz und dann eigene Arbeit der Kinder.

W�rden sie nicht so hart arbeiten und sagen:

"Wir wollen das", dann w�re das nicht m�glich.

Alle tun, was sie zu tun haben

- und das war's! - Wir sind die Besten!

Hydrocodon

Wusstest du, dass ein Mensch im Durchschnitt 15 Mal am Tag lacht?

Wirklich?

Ich habe aus H�flichkeit gelacht. Du tatest mir leid.

- Was machst du? - Komm mal her.

In einem Kamera-Laden habe ich diesen kleinen Kerl entdeckt.

Das ist keine Kamera.

Doch, ist es.

Ich wei�, wie gern du Libellen magst, also sprach ich mit dem Kerl

und er hat sie ein bisschen aufgepeppt.

- Aber... - Ich...

- Wir befestigen sie hier. - Ernsthaft?

Ich meine es todernst. Sie nimmt auf.

Sie nimmt genau jetzt auf.

Warte. Ja, sie l�uft.

H�r zu.

Das ist wirklich eine Kamera.

Aber wo... Wo ist die Linse?

Das ist ein Geheimnis. Das verrate ich dir nicht.

Sie ist schnurlos

und ich mache sie an, um zu sehen, ob alles funktioniert.

Sie ist wie eine Anstecknadel pr�pariert und wir k�nnen sie an dir befestigen.

Du kannst sie in der Schule tragen und alles aufnehmen

und sie wird wie eine Kette aussehen

oder wie eine Anstecknadel und niemand wird wissen, was es ist.

Jess, bist du da?

Jessica?

Schatz, wach auf! Jessica!

Jessica!

Nein.

Nein, nein, nein! Was hast du gemacht?

Schatz, was hast du gemacht? Was hast du gemacht?

Eine Sechzehnj�hrige.

- �berdosis Hydrocodon, 750 Milligramm. - Ok.

- Etwa 50 Tabletten. - Ja.

- Ihre Vitalwerte sind sehr niedrig. - Ok.

- 80 zu 40. - Ok.

Sie ist seit zwei Stunden bewusstlos.

Ok, rein mit ihr.

H�ngt sie an einen Monitor.

Macht ein EKG.

Macht ein gro�es Blutbild, messt Blutgase, Leberenzyme, bereitet die Intubation vor.

Und besorgt mir einen Sozialarbeiter!

96,3, WDVD,

Blaine & Allyson. 7:45 Uhr an einem weiteren bew�lkten Tag.

Hast du das geh�rt?

Angesichts all des Rummels

dass South Brookdale auf dem zehnten Platz der Nation ist,

was wirklich unglaublich ist, wenn du mich fragst.

Ich wei�. Es ist echt toll!

Eine preisgekr�nte Filmemacherin

m�chte die Schule in ihrer wichtigen Dokumentation

�ber die besten amerikanischen Highschools zeigen

und South Brookdale ist die einzige staatliche Schule, die dabei ist!

Applaus f�r South Brookdale!

Die Sch�ler von South Brookdale haben die Chance auf ein wenig Ruhm.

- Schulleiter Harris. - Ja.

Was eine aufregende Zeit f�r South Brookdale.

Wir sind die erste staatliche Schule unter den Top 100.

RICHARD HARRIS SCHULLEITER, SBHS

Und nicht nur unter den 100, wir sind Nummer Zehn im ganzen Land.

Wir sind total �berrascht.

- Los, Maples! Los, Maples! - Nummer eins!

Alle sind aufgeregt und bald gibt es Motivationspartys daf�r.

Es ist cool, weil wir alle gemeinsam eine Sache feiern.

- Guten Morgen, die Damen. Wie geht's? - Morgen.

- Gut. - Gut.

Wir finden es toll, dass sie sich unser Fleckchen auf der Erde ansehen.

Macht ihr euch fertig? Geht es allen gut? Heute ist ein sch�ner Tag.

Zu Beginn des Drehs kommen Ger�chte in der Schule auf,

dass die Zehntkl�sslerin Jessica Burns sich umbringen wollte.

- Ist sie im Krankenhaus? - Ich wei� es nicht.

Ich wusste es gar nicht. Habe es im Flur erfahren.

�berall gibt es Ger�chte.

Ich habe letztens noch mit ihr geredet.

Ich muss an all die Kurse denken, in denen wir zusammen waren.

Hier passiert nie etwas und dann so was?

Das ergibt doch keinen Sinn.

Man sieht das im Fernsehen,

aber wenn es an der eigenen Schule passiert,

jemandem, den man kennt?

Ja.

Ja.

- Alles ok? - Es tut mir nur so leid.

Wir waren nicht beste Freundinnen,

aber ich kannte sie und wir hatten Kurse zusammen.

Ich sah sie in Kursen und so, aber das war's dann auch.

Sie ist wirklich gutherzig. Ein echt nettes M�dchen. Etwas sch�chtern.

Sie war eines der liebsten M�dchen, die ich kenne.

Sie w�rde wohl

�berrannt und an die Seite gedr�ngt.

In letzter Zeit war sie etwas zur�ckhaltender.

Also bemerkten Sie eine Ver�nderung.

Ja. Ja und Nein.

Es war keine gro�e Ver�nderung.

JANET DAVIS SPRACHLEHRERIN, SBHS

Sie war einfach...

Ein bisschen weniger enthusiastisch in Bezug auf die Schule.

Meistens sagte sie, es gehe ihr gut,

SHERRIE SIMS PSYCHOLOGIELEHRERIN, SBHS

aber manchmal sagte sie...

Tat sie es ab mit: "Mir geht viel durch den Kopf."

Eine typische Teenager-Antwort, aber als Lehrerin m�sste ich es besser wissen.

Es war viel bedr�ckender f�r sie.

Ich habe von mehreren Leuten geh�rt,

dass ein paar M�dchen

ihr das Leben schwer machten.

Ich h�rte, dass sie gemobbt wurde

und von jemandem im Unterricht.

Ich habe geh�rt, dass sie oft schikaniert wurde

von einem M�dchen dieser Schule.

Wei�t du auch, von wem?

Ja, sie hei�t Avery.

Ich kenne Avery nicht wirklich,

aber ich habe von ihr geh�rt und gehe ihr aus dem Weg.

Sie macht keinen gemeinen Eindruck,

aber wenn Jessica in der N�he ist...

Ver�ndert sie sich irgendwie.

Ich kenne Avery

und sie wirkt nicht, als w�rde sie so was machen,

aber das erz�hlt man sich.

Man h�rt nur die Ger�chte.

Man h�rt nicht,

was wirklich passiert ist, sondern nur den Klatsch.

- Ich dachte, wir gehen Kaffee trinken. - Und wann?

K�nnen wir, aber ich will vor Dans Party shoppen gehen, also...

Hallo, M�dels.

- Hi. - Hi.

- Wie geht's? - Gut.

K�nnen wir uns kurz unterhalten?

- Klar. - Toll.

- Bist du Avery Keller? - Ja.

Sch�n, dich kennenzulernen.

AVERY KELLER ZEHNTKL�SSLERIN, SBHS

Ich bin Amy. Ebenfalls.

- Hi. - Hi.

Wir haben den ganzen Tag mit Sch�lern

�ber Jessica Burns geredet.

- Habt ihr davon geh�rt? - Ja.

Dar�ber redet die ganze Schule.

Kennt ihr Jessica?

Wir waren mal befreundet, aber...

Ihr alle wart mit ihr befreundet?

Nein, ich war gut mit ihr befreundet, aber...

- Das bist du nicht mehr? - Nein. Die Highschool.

Man wird halt erwachsen.

Aber zwischen euch ist nichts vorgefallen?

Nein.

- Ihr habt euch auseinandergelebt? - Ja.

Um Bewusstsein zu schaffen,

d�rfen die Kameras ihren Fortschritt filmen.

Jessica wurde am Freitag aufgenommen.

Sie war nicht ansprechbar wegen einer �berdosis Hydrocodon.

Sie liegt im Koma, weil das Gehirn unterversorgt ist mit Sauerstoff.

Das nennt man Hypoxie.

Im Moment k�nnen wir nur abwarten.

Wir werden einige neurologische Tests an ihr durchf�hren.

Hat sie Schmerzen?

DR. GERALD BURNS JESSICAS VATER

Nein, gar nicht. Aber sie ist da.

Wenn Sie also hier sind,

mit ihr sprechen, ihre Hand halten...

- Sie kann uns h�ren? - Ja.

All das hilft. Es hilft dabei, sie aufzuwecken.

- Wie lang kann das dauern? - Das wissen wir noch nicht.

Wir wissen nicht, wie gro� der Schaden ist.

Wie geht es Ihnen?

Sie ist noch nicht rausgegangen.

Ich verlasse das Zimmer nicht.

MARGARETE BURNS JESSICAS MUTTER

Mir geht es gut. Mir geht es gut.

Von jetzt an ist es aber wichtig,

dass sie sich um sich selbst k�mmern,

um besser f�r Jessica da sein zu k�nnen,

wenn sie aufwacht.

DR. PATRICK WEBER JESSICAS ARZT

Haben Sie noch andere Kinder?

Ja.

Ich habe unsere Kleinste, Gabby, heute zur Schule gebracht.

Das Beste ist es, ihren normalen Tagesablauf beizubehalten.

Ok, ich. Entschuldigen Sie mich bitte.

Ich habe ihr ganzes Leben lang auf sie aufgepasst.

Ihre Kindersitze und...

Ich h�tte das ahnen m�ssen, das wei� ich.

Sie ist mein Kind. Ich h�tte wissen m�ssen, was los ist.

Ich hatte keine Ahnung.

Ich bin da, Kleines.

Mama bleibt bei dir, bis du aufwachst.

Und du wirst aufwachen.

Mama ist da. Und alles wird gut.

Ich habe dich lieb.

Wei�t du, Jess, eigentlich mag ich Liebesfilme nicht,

aber der war echt ganz gut.

Ich liebe Rom-Coms.

"Rom-Coms"? So nennst du sie? Du bist so ein Nerd.

Ich habe einen extra Namen daf�r, so oft sehe ich sie.

Oh Gott. Das ist traurig.

Im echten Leben w�rde so ein M�dchen sich nicht f�r ihn entscheiden.

- Ich fand sie s�� zusammen. - Ich wei� nicht.

Du musst das einfach ignorieren. Du kannst mit mir reden.

Ich habe genug geredet. Es gibt nichts...

Es gibt nichts mehr zu reden.

Kannst du die bitte ausmachen?

Ja.

Selbstmord... Ein gegl�ckter Selbstmord ist von Dauer.

Selbstmord ist nicht vor�bergehend.

ROBERT HIPPLE PHYSIKLEHRER, SBHS

Ihr werdet nicht zur�ckkommen, um euren Vater, eure Mutter,

eure Br�der, eure Schwestern, eure Verwandten, eure Freunde zu sehen...

Niemanden.

Eine Trag�die f�r die ganze Schule,

die ganze Gemeinschaft, weil es...

Sie ist einfach eine wundervolle junge Dame, der eine tolle Zukunft bevorstand.

Sie war Einzelg�ngerin, abgesehen von Brian.

CHARLOTTE WHITEHEAD BERATUNGSLEHRERIN, SBHS

In einer Schule dieser Gr��e k�nnte man viele Freunde haben, oder?

Brian? Hi, Brian.

Ich m�chte mit dir �ber Jessica reden.

Ok.

Kannst du mir von deiner Freundschaft zu ihr erz�hlen?

Ich hab geh�rt, ihr seid sehr gut befreundet.

Ja.

BRIAN SLATER JESSICAS BESTER FREUND

Jess ist meine einzige Freundin seit

der siebten Klasse oder so.

Wei�t du, wie es ihr geht?

Ich...

Ich f�hle mich unwohl, so �ber sie zu reden.

Das verstehe ich.

Es tut mir leid, Brian.

Schon ok. Leute, macht die Kameras aus. Macht sie aus.

Tut mir leid, Brian.

Gibt es Neues zu Jessica?

Nein, es...

Es geht ihr nicht schlechter.

Wie geht es Gabrielle?

Ich wei� es nicht.

Es scheint ihr gut zu gehen. Es scheint, Kinder

stecken so was weg.

Ich h�tte gerne ein paar Antworten.

Das ergibt f�r mich keinen Sinn.

Kleine M�dchen nehmen nicht auf einmal Pillen

und nicht eine Handvoll.

Hey, Schatz.

Bekommst du langsam Hunger?

- Ja. - Ja?

- Wie l�uft's mit den Hausaufgaben? - Ich habe sie noch nicht gemacht.

S��e, du musst die erledigen.

Ich helfe dir nach dem Abendessen damit, in Ordnung?

GABRIELLE BURNS JESSICAS SCHWESTER

- Ok. - Ok.

Kann ich dir etwas sagen?

Nat�rlich. Was denn?

Ich habe einfach Angst.

Schon ok, Gabby.

Komm her. Hab keine Angst, ja?

Denn...

H�r zu.

Sie wird wieder, ok?

Das wird sie und wir holen sie nach Hause. Ok, Kleine?

Wir holen sie bald nach Hause. Und dann machen wir was Sch�nes zusammen.

Ok.

Aber du darfst dir nicht so viele Sorgen machen.

Mom fehlt mir.

Mir auch, Schatz. Mach dich eben f�rs Essen frisch, ok?

Ok.

GREEK ISLANDS DINER �RTLICHER TREFF

Wollt ihr die Karte f�r Jessica unterschreiben?

Erz�hl mir vom sozialen Umfeld an der South Brookdale.

GUTE BESSERUNG DU FEHLST UNS

Es gibt viele Cliquen.

Alle sind sehr organisiert.

Jeder hat seine eigene Gruppe. So ist das halt in der Highschool.

Es gibt welche, die m�gen die Band.

Andere m�gen das Theater,

andere m�gen Basketball, die Sportler.

W�rdest du sagen, es gibt eine Gruppe, die die anderen beherrscht?

Ja.

Und wer?

Wollt ihr f�r Jessica unterschreiben?

Ja.

Es kommt drauf an, in welchem Jahr man ist, aber es sind Avery und ihre Freunde.

Gut. Danke.

Sie denken, dass sie besser sind als andere

und dass nur sie wichtig

und alle anderen irgendwie wertlos sind.

Wollt ihr diese Karte f�r Jessica unterschreiben?

Nein, schon ok.

Sicher?

- Ich schon. - Ok.

- Danke. - Gerne.

- Seid ihr sicher? - Ja, danke.

- Im Ernst? - Ok.

Ok.

Ich fand es einfach nett.

Meint sie das ernst?

Oh mein Gott.

Wollt ihr die Karte f�r Jessica unterschreiben?

Ich fand es einfach nett.

Du fandst das nett?

Bist du mit Jessica befreundet?

Nein.

Bist du nicht? Wieso solltest du dann...

-Nat�rlich nicht.

Nat�rlich, wieso solltest du dann unterschreiben?

Wenn das so nat�rlich ist, wieso hast du dann unterschrieben?

Ich fand es nett.

Ich finde das eher geh�ssig.

Aber gut. Seien wir alle nett.

Jess!

Hey, Brian.

Was geht, Jason?

Tut mir leid, dass ich nicht gewartet habe. Ich...

- Ist alles ok? - Ich will einfach nach Hause.

- Ist alles ok? - Ja, mir geht's gut.

Jess. Was ist heute passiert?

Nichts.

- Ist sie auf dich zugekommen? - Ich will nicht dar�ber reden.

Bist du sicher, dass alles ok ist?

Mir geht's gut.

Hi, M�dels. Wie geht's euch?

- Hi. - Hi. Sch�n, euch wiederzusehen.

Avery, kann ich kurz mit dir reden?

- Hast du Zeit? - Ja.

- Einen Moment. - Ok.

Ich mach den zu.

- Wartet ihr auf mich? - Ok.

Ok.

- Wie geht's dir? - Gut.

Wir haben viel mit den Sch�lern geredet

und dein Name f�llt oft.

Du bist sehr bekannt hier.

Die meisten hier

finden dich sehr nett.

Aber einige Sch�ler haben auch gesagt,

dass deine Beziehung zu Jessica ein bisschen...

Dass sie vielleicht nicht so positiv ist, wie du mir erz�hlt hast.

Wie gesagt, wir waren Freunde und...

Jetzt in der Highschool sind wir es halt nicht mehr.

Wir sind beide �lter geworden und haben andere Freunde.

Es ist nichts Pers�nliches, es ist einfach...

Wir haben unterschiedliche Wege eingeschlagen.

Das ist verst�ndlich.

Manche sagen, dass du dich anders verh�ltst, wenn Jessica da ist.

Ich glaube nicht, das sich dann etwas �ndert.

Ich verhalte mich ihr gegen�ber genauso, wie anderen gegen�ber.

Wenn Sie w�ssten, wie es ist, heute in der Highschool zu sein,

in der Welt der M�dchen, wie es ist, beliebt zu sein.

Das ist ganz anders.

Niemand wei�, wie es ist, ich zu sein,

und das meine ich nicht unh�flich oder eingebildet.

Aber die Leute verstehen einfach nicht, wie es ist, beliebt zu sein.

Ich bin wie jedes andere M�dchen in der Highschool.

Ich glaube, diese Ansicht ist wichtig.

M�chtest du eine Rolle in der Geschichte �bernehmen

�ber die Highschool in Amerika?

Willst du das Gesicht des stereotypischen beliebten M�dchens sein,

von dem viele Menschen nicht verstehen, wie es sich f�hlt,

- und wie sehr es... - Ja.

...durch diese Beliebtheit unter Druck gesetzt wird?

Aber ich m�chte dich warnen. Das, was du zeigst,

wird die Welt sehen.

Dein wahres Ich.

Den... Ich wei� nicht.

- Den Blickwinkel des beliebten M�dchens? - Genau.

Ok.

...funktioniert das Ding? Heilige Schei�e.

- Wie... - Mit dem roten Knopf?

Ja. Ok.

Ok, heute ist der erste Tag von Averys Leben.

Ihrer Dokumentation. Ich wei� es nicht.

- Das sind meine M�dels! - Hi!

Sind alle... Moment. Wie... Es ist verkehrt herum, also... Ok.

- Hallo, Ladys! - Hi!

Das hier sind meine M�dels.

Hey!

Was habt ihr am Wochenende gemacht? Also wir?

- Nat�rlich gefeiert. - Gefeiert.

Und rumgemacht... Ich hatte was mit einem Typen.

Emily.

- Oh mein Gott. - Entschuldigung?

- Ernsthaft? - Was zum...

Seht mal! Moment! Da ist Brian!

Brian! Brian! Warte!

- Warte, Brian. - Hey, Brian!

Hallo! Hi. Wie geht's dir?

- Hey, Brian! - Hey, Brian!

Hi Brian! Freak.

- Oh Gott. - Tsch�ss!

Sag einfach Hi, Brian. Einfach nur schnell winken.

- So ein Freak. - Schnell winken! Hi!

- Ok. - Tsch�ss.

Das hat wohl nicht geklappt.

Wie man sieht, sind meine Freundinnen Loser.

- Hey! - Das ist nicht fair.

- Also... - Hab dich auch lieb!

Der... der erste Tag war also nicht so toll.

Wenn wir Lust haben, versuchen wir es morgen nochmal.

Ich wei� nicht. Ok!

Ok. Ich glaub, die ist an.

Gut, also...

Ich hei�e Avery Keller und das ist mein erster

Beitrag f�r mein Videotagebuch, also...

Ich wei� nicht, wor�ber ich reden soll.

Ich bin eine normale Teenagerin.

Meine vier besten Freundinnen sind Maddy, Tessa, Kayla und Emily.

Und mit ihnen kann man viel Spa� haben.

Meine M�dels und ich

wollen euch zeigen, wie es ist, Zehntkl�ssler zu sein.

Die beliebten Zehntkl�ssler der South Brookdale. Sehen wir mal...

Stolz von South Brookdale!

- Hey, Trevor! - Hey, Avery.

- Hey. - Hi.

- Wer war das? - Keine Ahnung.

Ich h�ng in der Schule haupts�chlich mit ihnen ab.

Wir sind keine Clique oder so. Ich...

Ich h�nge halt mit ihnen rum.

- Hi. - Hi.

- Hast du schon mal mit denen geredet? - Nein.

- Hey. - Nein.

Ist das ihr Spind?

Jessicas Spind. Wo waren wir...

- Hey, M�dels! - Hi. Sch�nes Oberteil.

Danke.

Deins nicht. Nein.

Die Leute gehen wohl davon aus,

dass ich eine Zicke bin, weil ich nur mit meinen Freundinnen rumh�nge...

Ich wei� nicht,

ich will einfach nicht mehr Freunde haben.

Es ist nichts Pers�nliches.

Sag das...

Meine Haare sind heute bl�d.

Sie sehen s�� aus.

Ich habe keine Zeit. Mach du das.

Ich... Ich will mir eben einen Lidstrich ziehen.

Hier machen wir uns schick,

weil wir nie genug Zeit haben und immer sp�t dran sind.

Also benutzen wir einfach diese Toilette, um uns fertig zu machen.

Und niemand kommt rein.

Und diese Tussi blockiert die T�r.

- Yeah, Maddy! - Hi, ihr S��en.

Normalerweise kommt nie jemand rein, weil jeder wei�...

- Genau. Was zum... - ...dass es uns geh�rt.

- Bitte? Verpiss dich. - Sorry.

Deshalb blockiert sie die T�r.

Das ist die Highschool.

Es ist nicht...

Nicht anders als andere Highschools.

Die Leute albern herum, machen Sp��e und haben Spa�.

So ist die Highschool heutzutage.

Ich mache bei keinen au�erschulischen Aktivit�ten mit. Ich hab mal getanzt.

Ich habe einen Tanz-Pokal gewonnen

und meine Mutter f�nde es toll, wenn ich noch tanzen w�rde,

weil sie nervt und gerne mein Leben kontrolliert

und wollte, dass ich dieses Jahr ins Tanzteam gehe,

aber ich wollte nicht.

Konzentriert euch auf eure B�cher.

Noch 20 Minuten.

20 Minuten. Oh mein Gott.

Dieser Kurs ist so langweilig.

Aus diesem Grund hasse ich staatliche Schulen.

Weil wir gar nichts lernen.

Seht ihr das?

Nein, nein, nein. Hier sind wir. Genau hier.

Und sie schreibt mir.

Ich mag die Schule.

Ich habe gute Noten,

weil ich es nicht erwarten kann, hier abzuhauen.

Ich will nur weg, aufs College.

Ich kann es nicht erwarten, hier abzuhauen.

Aber ich wei� nicht.

Ansonsten bin ich eine normale Teenagerin,

die den Highschool-Traum lebt.

Ok.

INTENSIVSTATION

Es wir sp�t, Schatz.

Geh doch nach Hause und bleib bei Gabby

und ich bleibe heute hier. Ok?

Schon ok. Ich bleibe.

Bist du sicher?

Ja.

Ok.

Gute Nacht, Jessie.

Es tut mir leid. Es tut mir leid.

- Ist ok, Schatz. - Ich...

- Ist ok. - Nein.

Ist es nicht.

Es ist nicht ok, wenn ich...

- H�tte ich gewusst, dass diese... - Was?

Ich wusste nicht, dass da Pillen sind.

Ich wusste es nicht.

- Schatz. - Wie hat sie sie gefunden?

Es ist nicht deine Schuld. H�r mir zu. H�r mir zu.

- Ich sah diese Pillen... - Die Pillen waren da.

Ich sah sie im Schrank. Ich habe sie auch nicht weggeworfen.

Denkst du, das ist meine Schuld?

Bist du sicher?

- Nein. - Ok.

Dann kann es auch nicht deine Schuld sein.

Wir finden raus, was passiert ist, ok? Aber du hast nichts getan.

Du bist eine gute Mutter.

Es wird nicht aufh�ren, wei�t du?

Es ist nicht nur in der Schule.

Es ist auf meinem Handy,

im Internet.

Es nimmt mein ganzes Leben ein und ich...

So sehr ich es auch versuche, ich kann mich auf nichts anderes konzentrieren.

Egal, wo ich hingehe oder was ich mache, sie...

Sie findet immer einen Weg, an mich ranzukommen.

Es gibt Anschuldigungen, dass Jessica schikaniert wurde.

Das Wort, das viele Sch�ler benutzt haben, war "gemobbt".

Ich wei�

davon nichts. Das ist einfach...

Im Moment w�rde ich das ein Ger�cht nennen.

Kinder �rgern einander st�ndig, beschimpfen sich

und sind gemein zueinander.

NADINE COLAS GEOMETRIELEHRERIN, SBHS

Haben Sie hier eine Nulltoleranzstrategie in Bezug auf Mobben?

Ja, haben wir.

Dar�ber l�cheln Sie?

Ja, denn ich halte sie f�r rhetorisch.

Keine von uns hat eine Plattform, wo er sagen kann:

"Hey, ich glaube das passiert mit meinem Kind in meinem Unterricht."

Dem geht niemand nach.

Niemand in der Verwaltung will wirklich dar�ber reden.

Man versucht, einen Tag etwas zu verhindern,

ALICIA MARTINEZ SOZIALKUNDELEHRERIN, SBHS

aber man wei� nicht, ob es am n�chsten Tag eskaliert

oder was in anderen Klassenzimmern passiert.

Und man wei� nicht, was passiert, wenn man es einen Schritt weiter bringt,

ob es das Problem l�st oder ob es nur beiseitegeschoben wird.

Und wenn es eine Strafe gibt, wird noch mehr gemobbt.

- Ja. - Der, der es erz�hlt hat.

Einmal haben es ein paar Leute gesehen und mit Avery geredet,

aber sonst geschah nichts und es h�rte auch nicht auf.

Ich war nie dabei, aber w�re ich dabei gewesen,

h�tte ich wohl nichts dagegen getan.

Niemand will eine Petze sein.

Geht man zum Lehrer oder Beratungslehrer,

dann wird man ausgelacht

und als schwach oder als Baby bezeichnet.

Ein Lehrer w�rde vielleicht sagen, wir sind alle Zebras

und wir sehen zu, wie die anderen Zebras von einem L�wen gegessen werden.

So f�hlt sich das an.

Wir sehen zu, wie andere angegriffen werden und tun nichts.

Ich verstehe nur nicht, wieso.

Sie sind beliebt,

haben sch�ne Klamotten und Freunde.

Sie bekommen das, was sie wollen.

Ihre Eltern lieben sie zu Tode und so.

Sie haben alles.

Willkommen im Keller-Anwesen!

- Danke. Sch�n, Sie zu sehen. - Toll, dass Sie da sind.

- Danke. - Kommen Sie mit in die K�che.

Ich lade Sie ein: "Kommen Sie herein.

"Sie sind die n�chsten Kandidaten unserer Kochshow

"und ich bin Ihre Gastgeberin."

KASSIE KELLER AVERYS MUTTER

Hier drinnen haben wir Roastbeef

und ein unglaublich tolles Makkaroni-Rezept

von meiner Gro�mutter Marge.

- Eine sch�ne K�che. - Danke.

Mein Mann hat daf�r viel Geld bezahlt, als er einen Job hatte.

Hier sehen Sie "Kassies Auflauf",

was eigentlich nur Parmesan-H�hnchen mit Brokkoli ist.

F�r Avery, sie versucht, abzunehmen,

deshalb will sie viel Gem�se essen.

Hier sind Gurken und Tomaten

mit einem Berg Kr�uter und Gew�rze, um sie aufzupeppen.

Ich glaube, es macht ihr noch zu schaffen,

dass sie nicht ins Tanzteam durfte. Sie kam abends heim und sagte:

"Wei�t du, woran es liegt? Ich bin zu fett."

Ich denke, dass es an ihrem Psycho-Trainer lag,

der ihr seine Meinung dazu sagte,

wie sie die anderen im Team behandelte

und beschloss, sie dieses Jahr nicht ins Team aufzunehmen.

Das ist Josh. Unser Sohn.

JOSHUA KELLER AVERYS BRUDER

- Hi, Josh. - Hi. Wie geht's?

Er hat gerade haarscharf die Highschool geschafft.

- Danke. - Ja, ja.

- Entschuldigung. - Nur ein Witz.

Josh lebt hier bei uns

und seine Lieblingsbesch�ftigung sind Videospiele.

Vielleicht wird er irgendwann Videospielentwickler.

Das ist sein gro�er Traum,

aber momentan interessiert er sich nichts f�rs College.

- H�r mal damit auf, dann... - Schon gut.

- Das ist dein Fitzel Ruhm. - Ok.

Rei� dich zusammen.

Als w�re sie hier die Hausfrau.

Du hattest deine Chance! Du h�ttest mit deiner Mom gefilmt werden k�nnen!

- Ja. Ok. - Du hast sie verpasst!

Avery!

Avery, kannst du bitte runterkommen?

DAVID KELLER AVERYS VATER

Vielleicht k�nntet ihr mit dem Essen warten,

bis Avery kommt.

Das ist echt unausstehlich.

Avery!

- Beeilung! - Ich komme.

Komm in die G�nge.

Ich habe viel Gem�se f�r dich

und viele Proteine, weil du ja gesagt hast,

du machst dir Sorgen um dein Gewicht.

Danke, dass du das erz�hlt hast.

- Gerne. - Das ist so h�flich.

- Gerne. - Oh mein Gott.

- Wieso machen wir das? - Kann ich jetzt essen?

"Darf ich?"

- Darf ich jetzt essen? - Sicher.

Hau rein.

Erz�hl doch mal, wie dein Tag heute war.

Er war hervorragend. Einfach toll.

Und was hat ihn so hervorragend gemacht?

Keine Ahnung.

Hast du Tests zur�ckbekommen?

Nein.

Und du, Josh? Was hast du heute gemacht?

Nicht viel.

Call of Duty,also...

Das soll bei deiner Altersgruppe ja sehr beliebt sein

und bei den 13-J�hrigen Amerikas.

Und, Avery, gibt es Jungs, die dich interessieren?

Nicht, dass es dich was angeht, aber Nein.

Ist auch besser so.

Gut, wieso sagst du uns dann nicht,

wenn du �ber so was nicht reden willst,

wieso sagst du dann nicht, wieso deine Freunde hier sind

und unsere Familie filmen. Wie wir hier sitzen und dieses tolle Essen genie�en?

Ich wei� nicht. Vielleicht, weil sie mich m�gen? Ich wei� es nicht.

Glaubst du, sie sind hier, weil du

eine sch�ne, talentierte, intelligente junge Dame bist

und aus diesem Grund f�r diese glanzvolle M�glichkeit ausgew�hlt wurdest?

Lass sie in Ruhe, Kassie.

Bist du nicht stolz auf sie?

Findest du nicht, dass es eine tolle Gelegenheit f�r sie ist...

- H�r einfach auf. - ...zu gl�nzen?

H�r auf mit dem Schei�. H�r auf.

H�r auf. Lass uns einfach essen.

Essen wir einfach.

Wir hatten doch nur Spa�. Darf man nicht mal Spa� haben?

Lass sie einfach mal in Ruhe. Essen wir.

Darum sind wir hier.

Wenn du etwas fr�hlicher wirst, k�nnen wir das vielleicht tun.

Essen und gleichzeitig Spa� haben.

Ok.

Im Ernst, h�r bitte einfach auf.

Alles klar.

Ich finde es sehr aufregend, dass sie hier sind,

und bin froh, dass wir in diesem Film �ber dich mitmachen d�rfen.

Ich bin sehr stolz auf dich. Sehr stolz.

Wei�t du, was...

Wohin gehst du?

Das Spiel l�uft.

Du wei�t, wo ich sein werde.

Ich wollte ein friedliches Familienessen und das ist, was ich bekomme.

Ich habe den Appetit verloren.

Das Essen schmeckt, Mom.

Ja, tut es.

Danke.

Hand hoch, wenn ihr einen besten Freund habt.

Jetzt hebt einzeln die Hand

und sagt mir, was diesen Menschen zu eurem besten Freund macht. Ja?

JIM TUMAN MOTIVATIONSTRAINER

Er liebt mich, was auch geschieht.

Liebt dich, was auch geschieht.

Ja?

Er sagt nie, ich solle mich �ndern.

Er sagt nie, du sollst dich �ndern. Noch jemand? Ja?

- Er ist immer f�r mich da. - Immer f�r dich da.

Ph�nomenal, aber was ich euch alle fragen will, ist,

wieso habt ihr nichts zu den Noten der Person gesagt?

Oder den Sport, den sie macht? Oder ihr Auto?

Wie viel oder wie wenig Geld sie hat? Irgendjemand?

Weil es irrelevant ist.

Es ist unwichtig? Ist egal?

Wieso glauben wir dann, dass das wichtig ist?

Die gro�e Frage ist, wohin gehen einige von euch, um sich sicher zu f�hlen?

F�hlt ihr euch in der Schule sicher? Manche von euch?

- Nein. - Sagt die Wahrheit.

- Nein. - Wieso?

- Weil man nicht man selbst sein kann. - Man kann nicht man selbst sein.

Ja?

Ich glaube, Jessica Burns hat sich nicht sicher gef�hlt.

Und wieso?

Vielleicht hatte sie diesen Menschen nicht,

diesen besten Freund, durch den sie sich sicher f�hlt oder wohl und akzeptiert.

K�nntest du �ndern, wie es ausging,

was h�ttest du dann getan?

Denn das... Darauf kommt es manchmal an.

Was k�nnten wir alle tun?

F�r sie da sein?

Alles ok?

Nein.

Ich konnte da nicht l�nger bleiben. Ich kann nicht...

zuh�ren, wenn die Leute so �ber sie reden.

Warst du schon bei ihr?

�hm...

Nein, das kann ich nicht.

Ich f�hle mich so schlecht und habe solche Schuldgef�hle.

Ich wei� nicht, was ich machen soll.

Es ist nicht deine Schuld.

-Doch, ich h�tte etwas tun k�nnen.

Das h�tte ich wirklich, hab es aber nicht.

Ich habe nichts gemacht.

Ich w�nschte, du w�rdest mit mir reden.

Komm her.

Schon ok.

Ich m�chte alleine sein.

Ok.

Ich bin da, ok? Wenn du mich brauchst, komm zu mir, und wir reden.

Entschuldigung.

Brian m�chte, dass wir die Kameras ausmachen.

Ich m�chte euch etwas zeigen.

- Hey. - Hi, Brian. Wie geht's?

Gut. Kommen Sie rein.

Ich habe oben alles aufgebaut.

Ich h�tte das l�ngst jemandem zeigen sollen,

aber das habe ich nicht.

Sch�nes Zimmer, Brian.

- Echt cool. - Danke.

Das sind Jess und ich.

Jess und Avery waren Freundinnen seit sie klein waren.

Wirklich klein und irgendwann im letzten Jahr hat...

Hat sich was ver�ndert.

Es war im Unterricht.

Avery wollte von Jess' Test abschreiben

und sie bewegte ihren Arm.

Jess?

Ja, um die Sicht zu versperren,

aber ich glaube, das war nicht einmal Absicht

und Avery ist einfach durchgedreht.

Davon ging es also aus?

Ja, mehr oder weniger.

Es hat langsam angefangen.

Sie rempelte sie hier und da im Flur an,

schrieb ihr gemeine SMS oder warf ihr fiese Blicke zu.

Es ist eskaliert und hochgegangen.

Jess f�hlte sich nicht besonders sicher.

Ich habe ihr diesen Rucksack gekauft.

Das ist ein iSafe-Rucksack.

Man kann einen Alarm ausl�sen.

Aber sie...

Hat ihn nicht benutzt.

Ich sagte Jessica, dass ich es dokumentieren wolle

und begann, alles zu filmen.

Ich habe eine eigene Kamera und gab Jess eine ganz kleine.

Wie so eine kleine versteckte Kamera.

Wir haben sechs Monate lang jeden Tag aufgezeichnet.

Sechs Monate?

Sechs Monate. Wir haben alles.

Schule S. Brookdale 1.-10. November Jessica Burns

Sie ist wie eine Anstecknadel, wie eine Sicherheitsnadel pr�pariert und wir

k�nnen sie an dir befestigen.

Du kannst sie in der Schule tragen und alles aufnehmen

und sie wird wie eine Kette aussehen oder wie eine Anstecknadel.

Und niemand wird wissen, was es ist.

Und wof�r genau benutzen wir die?

F�r die Schule. Mit Avery und so.

Damit du sie filmen kannst.

Das ist keine gute Idee.

- Es ist eine tolle Idee. - Finde ich nicht.

- Was, wenn sie es rausfindet? - Das wird sie nicht.

Du dachtest nicht, es sei eine Kamera.

- Und wenn sie piepst oder so? - Sie macht keine Ger�usche.

Ich habe das durchdacht. Vertrau mir.

- Es ist zu riskant. - Es ist nicht riskant.

Stell dir mal vor, was sie macht, wenn sie das rausfindet.

Das wird sie nicht. Niemand wird je glauben,

- dass das eine Kamera ist. - Das wei�t du doch nicht.

Jess, ich w�rde nichts tun, das...

Ich sage ja nicht, dass du es mit Absicht machst, aber...

Wir reden in der Schule nicht dar�ber. Wir behalten sie nur hier.

Du musst dich noch nicht entscheiden, nimm sie einfach mit...

Und wenn du damit arbeiten willst, steck sie am Morgen an.

Und ich werde auch filmen.

Du bist also nicht alleine.

Ok?

Ich verspreche dir, es wird nichts Schlimmes passieren.

Ok, aber

das zeigen wir niemandem.

Niemandem.

Ich habe

Jessica versprochen, dass ich es niemandem zeige.

Und... Ich breche dieses Versprechen jetzt, aber...

Du solltest das keinem zeigen?

Das w�rde es verschlimmern, meinte sie.

Ich versuchte, ihr klarzumachen, wenn das jemand sieht,

k�nne sie Hilfe bekommen.

Schlampe.

Und hier ist ein Stoppschild.

Wer hat dir geschrieben?

Avery.

Nettes Outfit. Von deiner Oma ausgesucht?

Ach, die ist ja tot. LOL Schlampe

Jess, lass dich davon nicht st�ren, ok?

Ok.

Pass auf, Jessica.

Weiter, Jessica.

Geh weiter. Geh weiter.

Geh in den Unterricht. Geh in den Unterricht.

Schickes Outfit.

Wo willst du denn hin?

Hure Hure Ich habe rechtschreiben ge�bt

F*CK dich, Jessica! Dumme Schlampe!

Wieso antwortest du mir nicht?

Ich dachte, wir sind Freunde.

Wieso hast du nicht zur�ckgeschrieben?

Ich war so nett zu dir!

Du musst in den Unterricht? Du musst in den Unterricht?

Du musst in den Unterricht?

Sie muss in den Unterricht.

Ist mir so egal, ob du in den Unterricht musst.

Aus dem Weg.

Bis sp�ter, Freaks!

Denkst du, das h�rt auf... Bring dich um

STIRB JESSICA Dein Leben ist wertlos

Du bist eine respektlose kleine... Wei�t du das?

- Was macht ihr da? - Wir machen deinen Spind f�r dich auf.

Und bewundern deine s��e Deko.

Bist du f�nf?

Wer schm�ckt seinen Spind so?

- Avery, h�r auf. - Das ist deprimierend.

Oh, du und Brian. Er ist so ein Schatz.

- So s��! - Ihr w�rt ein tolles Paar.

Wurde etwas davon manipuliert?

Und mit der Frage m�chte ich dich nicht beleidigen.

- Was meinen Sie damit? - Es ist...

Nichts davon ist gestellt?

- Nein. - Und Jessica hat sich nicht ver�ndert,

als sie wusste, dass sie filmt?

Sie wurde nerv�s.

Hat Avery gesehen, wie du das aufnimmst?

Oder kommt das alles von der kleinen Kamera?

Das kommt alles von der kleinen Kamera.

Sag Hi in die Kamera.

- Was? - Sag Hi.

"Ich bin Jessica und beim Basketballspiel..."

- Ich bin Jessica... - ...und wir...

Du hast einen Wurf verpasst! Du hast ihn verpasst!

Oh nein!

Wie geht's meiner kleinen Schlampe? Gut?

Geh heim und verkriech dich unter einem Stein.

Du geh�rst nicht hierher, kapiert?

Hey, Jess.

Geh weiter.

Es tut mir echt leid. Es tut mir so leid.

Tut mir leid. Schon ok. Ich...

Tut mir echt leid. War ein Versehen.

Ja, als ob.

Wenn du weg w�rst, Jessica, w�re die Welt ein besserer Ort.

Du kleine Schlampe.

Hast du mich etwa gerade geschubst?

Nein, ich wurde geschubst.

Soll das ein Witz sein? Du hast mich geschubst.

Das war dumm von dir, Jessica.

Ich muss dich jetzt verhauen.

Wieso bringst du dich nicht um?

Niemand mag dich.

Wir wollen alle, dass du dich umbringst.

Ich habe dieses seltsame Gef�hl,

dass sie denkt, dass es von jetzt an besser wird.

Beende es einfach.

Ja.

Wenn das nicht Jessica Burns ist.

Was machst du in meiner Toilette?

Nichts zu sagen? Nein?

Deine Toilette ist da hinten, wie der von den anderen kleinen Schlampen.

Kapierst du das? Verstehst du mich?

Du hast nichts zu sagen?

Sie ist keine K�mpferin, oder? Sie steht einfach nur da.

Verstehst du mich?

Du kommst zur�ck auf deine Toilette,

die du so liebst.

Kapiert?

Beweg dich nicht.

Denkst du, ich vergesse dich einfach

oder habe genug von dir?

STIRB BITTE.

Das ist nicht der Fall.

Weil ich dich hasse.

Du hast keine Klamotten.

- Was machst du jetzt? - Was ziehst du an?

Das ist so traurig.

Du vermiest mir das Leben nur durch deine Existenz.

Ich werde dir dein Leben auch vermiesen.

Riecht ihr das auch? Das ist ja peinlich.

Wir sollten uns darum k�mmern.

Komm mit, wir verpassen dir eine...

Eine sch�ne, warme Dusche.

Nase zuhalten!

Dusch sch�n.

Ich glaube, ich muss es dir zeigen.

Ich glaube, es ist an der Zeit.

Ist da ok f�r dich?

Kapiert?

Ab in den Unterricht, Jessica! Du kommst zu sp�t!

Jess?

Jess, alles ok?

Es geht nicht.

Es geht nicht, es geht nicht. Es geht nicht.

- Was ist los? Komm her. - Es geht nicht mehr.

Was ist los?

Ich kann es nicht aushalten.

Ich kann... Ich kann es nicht mehr aushalten.

Es reicht. Es geht nicht mehr.

Jess, das tut mir so leid.

Ich...

Ich wei� einfach nicht, wie lange ich das noch ertrage.

Deshalb m�ssen wir das zeigen, Jess.

Wir haben alles. Wir m�ssen etwas tun.

Nein, das ist peinlich. Das zeige ich niemandem.

Es wird besser, versprochen.

Es wird nicht besser, es wird schlimmer.

Es wird nie aufh�ren.

Es wird nie aufh�ren.

- Jess... - Es wird nicht besser.

Ich habe einfach keinen Ausweg.

Es geht nicht. Es geht nicht mehr.

- Hey, Leute. - Hi.

- Kommt ihr voran? - Ja.

Ich arbeite echt hart. Wirklich.

- Ok, ok... - Ok, Moment.

Sag mal Hi in die Kamera.

- Ok. - Ja, sag Hi!

- Das wird toll! - Ok.

- Das werden viele Menschen sehen. - L�cheln!

Das ist die beste Mutter der Welt.

- Ok. - Ich mache ein Foto.

Es reicht mit der Kamera. Die W�sche soll wegger�umt werden.

Und dann gibt es Abendessen.

20 Minuten. Gilt auch f�r dich, Brian.

- Ihr sollt lernen. 20 Minuten, S��e. - Ok.

Ich habe dich so lieb.

Mobbing gibt es, seit es Menschen gibt,

so lange schon.

Wir m�ssen aber erkennen, dass es sich ver�ndert hat.

Es wird schlimmer, aber wieso?

Wieso wird es schlimmer?

Vor Jahren hatten wir

Bei der Schulversammlung

beunruhigen Selbstmordversuch

und Mobbingger�chte die Eltern.

dieselbe Situation, aber nicht so schlimm.

W�rden Sie uns mal mitteilen,

was Sie innerhalb der letzten zwei Jahre getan haben, um das zu �ndern?

So etwas passiert nicht von jetzt auf gleich.

Man braucht Zeit

und Geld. Und wir m�ssen viele Sachen...

Vieles muss genehmigt werden, bevor wir etwas tun k�nnen.

Und es geschehen ja noch andere Dinge.

Was muss noch passieren?

Ein M�dchen ist im Krankenhaus.

Niemand wei�, was mit ihr passieren wird.

Wachen Sie jetzt auf?

Was w�re, wenn sich Ihre Kinder umbringen wollten?

Meine Tochter ist mir wichtig!

Und wie sie sich f�hlt, wenn sie nach Hause kommt.

Sie erz�hlt mir, dass sie im Unterricht Mobbing sieht,

auf dem Parkplatz

und auf dem Spielfeld.

Und was unternehmen Sie dagegen?

Was tun Sie, wenn Sie das sehen?

Welche Strategien gibt es hier, um damit umzugehen?

Wir glauben, dass es um Einbindung geht.

Nicht bei dieser Kommission oder der Schule,

sondern zwischen den Eltern und ihren Gemeinschaften und den Kindern.

Wir glauben, dass es in Wirklichkeit darum geht.

Die Eltern, die heute hier sind,

sind nicht die, der Kinder,

die wahrscheinlich mobben.

Die meisten Eltern hier

sind Eltern der Kinder, denen es gut geht.

Aber wir d�rfen nicht aus den Augen verlieren,

dass die geistige Gesundheit dieser Kinder, die andere mobben,

auch anerkannt werden muss.

Das Mobbing h�rt erst auf, wenn wir einen Weg finden,

die Mobber zu erreichen

und uns in sie hineinzuversetzen

und ihnen irgendwie dabei helfen, dass es ihnen besser geht.

Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt,

dass Menschen, die verletzt sind, andere Menschen verletzen.

Und diese Mobber sind verletzt.

Du siehst fern mit deiner dummen Fernbedienung,

liegst auf deinem Arsch und tr�gst nichts zum Haushalt bei.

- Viermal... - Ok, also...

Das ist ein typischer Abend bei den Kellers.

Wasch dir nicht die H�nde,

denn M�nner waschen sich nach dem Klo nicht die H�nde.

Wenn ich aufs Klo gehe,

wasche ich mir gerne nach dem Pissen die H�nde.

- Meine G�te. - Ich mach ja schon.

- Meine G�te... - Wo wir schon dabei sind,

suchst du dir diese Woche einen Job?

Oder dauert das noch zwei Monate?

Ja, ich habe am Mittwoch einen Termin mit Jerry...

- Was machst du? - Jerry!

Soll das ein Witz sein? Was zum Teufel machst du?

Nimmst du sie auf? Was machst du?

Ja, ich nehme sie auf. H�r auf, zu fragen.

Lass mich in Ruhe, Josh.

Lass du doch die Familie in Ruhe.

- Ist das ein Witz? - "Lass die Familie in Ruhe"?

L�sch das lieber.

Mein Gott! Geh lieber wieder Videospiele spielen. Du Loser!

- Du bist so eine Schlampe. - Ich bin eine Schlampe?

F�llt dir nichts Kreativeres ein, Josh?

Geh doch zur�ck zur Uni.

- Werd erwachsen. - Geh zur Uni.

Werd erwachsen? Wie alt bist du? Du hast das College abgebrochen,

lebst noch zu Hause. Ja. "Werd erwachsen."

...ich kann sie nicht anpflanzen. Was soll ich noch machen?

Meine Eltern streiten nicht nur, sondern mein Bruder ist ein Idiot, also...

So sieht mein Abend aus.

- Hey. - Was geht?

- Hey. - Hey.

Hallo.

Sag es ihr. Los.

Mir was sagen?

Es gibt Ger�chte.

Einige sagen, dass

du verantwortlich f�r Jessicas Selbstmord bist.

Wer hat das gesagt?

- Man h�rt es �berall. - Alle reden dar�ber.

Meine Sitznachbarin in Mathe hat das auch gesagt.

Wieso stressen sich alle deswegen so?

- Es stimmt nicht. - Weil alle sagen,

dass die Schikane, also

wie sehr sie ge�rgert wurde, dazu gef�hrt hat,

dass sie das tat. Das sagen die Leute.

Ich gebe dir nicht die Schuld.

Doch, machst du wohl.

Nein. Ich versuche nur...

Du sagst, das ist der Grund, aus dem sie...

Nein, ich sage, dass andere Leute das sagen.

Du hast gerade gesagt,

dass das der Grund daf�r ist.

Wir meinen nur, wenn genug Leute dar�ber reden,

- dass Fragen gestellt werden. - Ihr alle steht

neben mir, wenn wir mit Jessica reden. Ist das Schikane?

- Ist das Schikane? - Nein. Also lassen wir es jetzt?

- Lassen wir das. - Ist es nicht! Danke.

Wir wollen dir nur helfen.

Es ist keine Schikane. Du willst echt...

Schei� drauf!

Danke euch, dass ihr mit dem Schei� angefangen habt!

- Sie will dir helfen? - Ach, echt?

Ihr fangt mit dem Drama an und jetzt gucken die Leute uns an. Danke.

"Ich habe nichts gemacht." Ernsthaft?

Sie nimmt das nicht ernst genug.

Wir kriegen keine Probleme. Niemand kriegt Probleme.

Ja, aber bald werden Fragen gestellt werden.

Du solltest ihre Freundin sein und f�r sie da sein.

Ich versuche es ja, aber...

Soll ich mich dabei selbst den W�lfen zum Fra� vorwerfen?

Ich will keinen �rger f�r etwas, was sie getan hat.

Ihr solltet einfach die Klappe halten,

weil hier Kameras unterwegs sind.

Hi.

Hi, Brian.

Das haben sie in der Schule gemacht.

Das ist ja lieb.

Wie geht es ihr?

Unver�ndert.

Wie geht es dir?

Nicht so gut.

Ich wei�.

Das alles f�hlt sich an wie ein seltsamer Traum.

Ich wei�.

Ich muss dir etwas sagen.

Du wei�t ja von dem Mobbing in der Schule, oder?

Vor etwa sechs Monaten

habe ich ihr gesagt, dass wir alles dokumentieren sollten,

mit Kameras und so.

Das l�uft seit sechs Monaten?

Ja.

Jessica...

- Ihr h�ttet es sagen sollen. - Sie hat sich gesch�mt.

Du h�ttest es sagen sollen.

Wieso hast du nichts gesagt?

- Ich musste es ihr versprechen... - Wieso?

...und ich konnte es nicht brechen.

Nein.

S��er, es ist nicht...

Ich wollte es ja erz�hlen.

Du bist ein guter Freund.

Das bist du. Ein guter Freund.

- Aber ich... - Du hast ihr Geheimnis bewahrt.

Du wei�t, wie wichtig du uns bist.

Das wei�t du, oder?

Ich w�rde nie wollen, dass du dich schlecht f�hlst.

- Kann ich kurz mit ihr reden? - Ja.

Es tut mir so leid, Jess.

Ich musste es zeigen.

Und alle wollen f�r dich stark bleiben.

Denn wir wissen, dass du es schaffst.

Du fehlst mir so sehr.

Lassen Sie mich die Fragen stellen.

Sie soll die Chance haben, uns ihre Seite zu erz�hlen.

Ich denke, das ist wichtig.

Ich bin lang genug Schulleiter, um zu wissen,

dass es immer zwei Seiten gibt.

Komm rein!

Hi. Komm rein.

Setz dich bitte.

Ok.

Deine Eltern und ich haben �ber diesen...

Diesen Brief geredet.

Lies ihn einfach.

- Was ist das? - Es ist offensichtlich, was das ist.

Deine Freunde haben hier geschrieben, dass du die Ursache des Mobbings bist

und wir wollen die ganze Geschichte h�ren.

Ich gebe dir hier vor deinen Eltern die Gelegenheit,

uns deine Seite der Geschichte zu schildern,

denn es gibt immer zwei Seiten...

Ich habe nichts davon gemacht. Nichts von diesen Sachen.

Ich habe sie nicht... Sehen wir mal.

Ich habe sie nicht schikaniert,

ich habe ihr nicht mehrere "gemeine Sachen" geschrieben,

ich war nicht erbarmungslos "gemein zu ihr".

Du hast nichts davon gemacht?

Nein! Nichts davon!

Ich habe Jessica weder schikaniert, noch gemobbt!

Wenn du das sagst, wieso sollten

deine Freunde das dann schreiben?

Und es unterschreiben. Das ist ernst.

Das ist kein: "Gott, sie war nicht..."

Das ist kein Scherz von mir!

Ich wei�, es ist ernst aber ich habe das nicht getan!

Ich kann das nicht einfach abtun,

- weil du sagst, du hast nichts getan. - Oh mein Gott.

Verstehst du das?

Aus Handlungen folgen Konsequenzen

und dazu geh�rt,

dass du Verantwortung �bernimmst.

Ok. Also... Also vielleicht habe ich mir Sp��e mit Jessica erlaubt.

Vielleicht habe ich das, genau wie diese M�dchen.

Ich habe rumgealbert.

Vielleicht habe ich es �bertrieben und ihre Gef�hle verletzt,

aber es ist nicht mein Problem,

wenn sie keinen Spa� versteht.

- Mr. Harris... - Alle haben es...

Mom! Alle haben es total...

- Komm mir nicht mit "Mom". - Mom!

Alle haben es total hochgespielt.

Das ist nicht mal wahr.

Nichts davon ist wahr.

Er schikaniert dich gerade,

damit du etwas zugibst,

- was du nicht getan hast! - Mom.

Ich wei�.

Das tue ich nicht.

Ich stelle Fragen, um Antworten zu bekommen.

Meine Tochter wird von diesen M�dchen verantwortlich gemacht,

f�r etwas, von dem Sie gut wissen,

dass es �berall in Amerika passiert.

Ok, wir verstehen es. Ich habe nichts getan!

Alle wissen, dass ich nichts getan habe!

Nein, ich wei� das nicht.

Was ich wei�, ist, dass ich

mich hier um eine sehr ernste Situation k�mmern muss,

und ich will den Standpunkt von allen h�ren,

auch deinen, damit die richtigen Ma�nahmen erfolgen k�nnen.

Hat das Mobbing sie ins Koma gebracht

oder war sie es selbst, weil sie die Pillen schluckte?

- Ja, das ist logisch. - Wir wollen herausfinden...

- Danke. Ich sage Ihnen... - Damit wir...

...dass ich nichts getan habe, ok?

- Ok. - Ich habe herumgealbert!

Das ist so ein Unsinn!

Ich habe echt genug!

Wenn Sie h�ren wollen,

dass mir das Rumalbern leidtut,

dann tut es mir leid, dass ich mit ihr rumgealbert habe.

Es tut mir schrecklich leid, dass ich

nicht wusste, dass sie keinen... Spa� versteht!

Entschuldigung, verdammten Spa�!

Ich wusste nicht, dass jemand keinen Spa� versteht!

Ernsthaft. Werd mal erwachsen! Werd erwachsen! Versteh Spa�!

Es tut mir so leid! Es tut mir leid!

Ich muss zum Unterricht, denn ich bin eine sehr gute Sch�lerin!

Unsinn.

Ich habe nichts gemacht!

Ruft meine Eltern her und will mich blamieren.

Ernsthaft?

Glaubt sie echt, das kauft ihr jemand ab?

...tats�chlich zu erkl�ren...

Und das ist mein Weg...

Was ist los?

Avery Keller ist durchgeknallt.

...oder sagen, dass ich l�ge.

Nur so kann ich zeigen, was ich f�hle.

Alle hier an der Schule geben mir die Schuld

an dem dummen Schei� mit Jessica Burns.

Ich habe genug davon, dass alle gegen mich sind

und mir die Schuld daf�r geben.

Das hat sie sich selbst angetan! Ich hab nicht gesagt, sie soll das machen.

Niemand hat das gesagt! Sie hat das entschieden!

An euch M�dchen, und ihr wisst, wer gemeint ist,

ihr habt euch mit der Falschen angelegt.

- Gott. - Das ist so �bel.

Avery? Avery.

Avery, k�nnen wir bitte reden?

- Gehst es dir gut? - Ja. Wieso?

Willst du mit mir �ber dein Video reden, was du hochgeladen hast?

Wieso?

Darauf hatten wir uns nicht geeinigt und ich mache mir gro�e Sorgen.

Das war meine eigene Sache. Nicht Ihre Sache, sondern meine.

Das wei� ich,

aber du musst verstehen,

dass das sehr sch�digend war,

- das zu posten... - Sch�digend?

- F�r dich. - Und wieso das?

Weil es reaktion�r war.

Bei Reaktionen zeigen wir uns selten von der besten Seite.

Und du warst w�tend.

Ich wollte, dass alle sehen, dass ich w�tend bin.

Ich wollte, dass alle das sehen,

denn jetzt haben sie Angst, wenn ich rumlaufe,

mit mir weiter dar�ber zu reden.

Darum ging es mir dabei.

Sollen die Leute dich wirklich so sehen?

So f�hle ich mich aber im Moment, also...

"Im Moment." Die perfekte Wortwahl.

"Im Moment."

Es wird vorbeigehen.

Ich will deine Geschichte erz�hlen

und ich halte sie f�r sehr wichtig.

F�r die wichtigste Geschichte.

Was, wenn ich dir sage, dass ich sicher wei�,

dass es Aufzeichnungen davon gibt, wie du Jessica schikanierst?

- Haben Sie sie gesehen? - Ja.

Wir kommen zu dir nach Hause und sehen sie zusammen an, ok?

Ja.

Die Aufzeichnungen sind sehr echt, bereite dich darauf vor.

Und kannst du dir bitte

selbst einen Gefallen tun und deinen Post l�schen?

- Ja. - Ok.

Und jetzt musst du in den Unterricht.

- Ok. - Gut.

- Halt die Ohren steif. - Ja.

Gut.

Ich wei� nicht mehr, was ich tun soll.

Ich sch�me mich irgendwie, wie ich damit umgegangen bin.

Ich bin einfach so frustriert, weil ich keine Kontrolle habe

und ich habe wohl versucht,

einen Teil der Kontrolle �ber die Situation wiederzubekommen.

Das hat ganz klar nicht so gut funktioniert, also...

Es ist einfach schei�e im Moment, alles bricht langsam auseinander.

Meine Freunde haben sich gegen mich gestellt. Ich kann mit niemandem reden.

Abgesehen von Ihnen. Irgendwie...

Ich hab das Gef�hl, ich kann mit Ihnen reden. Als ob...

Nur Sie f�r mich da w�ren.

Sie sind die Einzige,

die nicht �ber mich urteilt und mir das Gef�hl gibt,

dass ich perfekt sein muss.

Sie geben mir das Gef�hl, dass ich ich selbst sein kann

und dass Sie nicht �ber mich urteilen werden und...

Ich habe einfach das Gef�hl, dass ich mit Ihnen reden kann.

Ich bin es nicht gewohnt, mit jemandem reden zu k�nnen.

Ich wei� nicht, was ich tun soll. Ich...

Ich f�hle mich einfach so...

Mir f�llt kein anderes Wort als "verloren" ein.

Ich wei� nicht so recht, was mich morgen erwartet.

Ich hoffe, ich kann mich bis dahin zusammenrei�en, aber...

Wir werden sehen.

Hi.

Mr. und Mrs. Keller, wie geht es Ihnen?

Sch�n, Sie zu sehen. Hi.

Sollen wir anfangen?

- Ja. - Ok.

Ich baue einen Bildschirm auf, also setzen Sie sich.

Nein, sie bleiben nicht.

Was geht hier vor sich?

Wir wollen...

Wir wollen etwas angucken, also k�nnt ihr einfach gehen.

Ich lasse dich nicht alleine hier sitzen.

Ich muss es auch angucken. Ich will wissen, was hier los ist.

Nein, schon gut. Glaub mir. Ich kann das alleine...

Das ist eine Sache zwischen mir und Amy, also...

Aber ich bin deine Mutter

und wir setzen uns zusammen hin und du l�sst mich dich unterst�tzen.

Wir setzen uns nicht zusammen hin.

Ich mache das alleine,

weil ich ein gro�es M�dchen bin und mal Privatsph�re brauche.

K�nnt ihr bitte gehen?

Lassen wir sie alleine. Es geht um sie.

Du musst jetzt nicht hier sein.

Aber sie braucht Unterst�tzung.

- Mir geht es gut! - Braucht sie nicht.

Doch, braucht sie.

Wir sind doch nebenan.

Wenn du gehen willst,

dann mach das. Ich bleibe bei ihr.

Ich lasse sie in der Not nicht alleine!

Du gehst jetzt mit mir nach nebenan und l�sst die beiden alleine!

Das geht lang genug so!

Es geht um Avery. Nicht um dich.

Kannst du einmal auf Dad h�ren?

K�nnt ihr bitte einfach gehen?

- Geht das noch weiter? - Na gut.

- Na gut. - Gehen wir.

Danke.

- Alles ok? - Ja.

Wollen wir... Wollen wir anfangen?

Ja, gucken wir es an. Bitte, ich...

Ich will nicht, dass sie wieder reingeplatzt kommt

und weiter nervt, also fangen wir einfach an.

Ok.

Mahnwache f�r Jessica Burns Mittwoch, 19 Uhr im Rawlings Park

Lass uns Freunde sein.

- Lass uns Freunde sein. - Du hast einen Freund?

- Ich muss zum Unterricht. - Zum Unterricht? Ok.

Wo willst du denn hin?

Sie ist keine K�mpferin, oder? Sie steht einfach nur da.

Ich versteh einfach nicht, wieso sie mich so hasst.

Verstehst du mich?

Du kommst zur�ck auf deine...

Vielleicht hasst sie nicht dich.

Vielleicht hasst sie sich selbst.

Ich glaube, nicht.

Notfall! Ich brauche Hilfe!

Was ist los?

- Was ist los? - Jessie?

Schwester, begleiten Sie Mr. und Mrs. Burns nach drau�en.

- Jessie? - Sie hat keinen Puls.

Ich brauche Epinephrin, bitte!

Mrs. Burns, gehen Sie bitte!

Die Eltern m�ssen raus!

Mr. Burns, bringen Sie sie raus!

Gehen Sie bitte! Lassen Sie uns das machen!

Ich brauche sofort einen Wagen!

Holen Sie mir einen Wagen! Ich verabreiche das Epinephrin.

Aber wir m�ssen ihr jetzt helfen!

Bitte tun Sie was! Tun Sie was!

Jessie!

Raus mit der Kamera! Schwester!

- Raus! Raus! Bitte! - Was ist los?

Keine Reaktion! Beginne die Herzlungenmassage!

Wo ist mein Wagen?

Oh mein Gott!

Oh mein Gott!

Ich glaube, es h�rt nicht auf.

Geladen!

Kein Puls!

Es l�dt!

Geladen!

Kein Puls!

Kein Puls! Nochmal!

- Es l�dt! - Geladen.

Schatz.

- Geladen! - Geladen.

- Kein Puls. - Oh mein Gott!

Nochmal. Es l�dt.

Ja? Habt ihr...

Eure Kinder w�ren echt ekelhaft.

K�nnen Sie das ausmachen?

Es l�dt!

Geladen!

Kein Puls! Nochmal!

Jessie.

K�nnen Sie es bitte sofort ausmachen?

Bitte machen Sie das aus.

- Geladen! - Geladen!

Puls! Wir haben einen Puls!

- Geht es ihr gut? - Ja, ja, es geht ihr gut.

Ich kann...

Das ist nicht in Ordnung.

Es ist alles gut.

Was soll ich tun? Was...

Ich wei� nicht mehr, was ich tun soll. Sie ist nicht...

Machen wir einen Schritt nach dem anderen, ok?

Wir machen einen Schritt nach dem anderen und wir holen dir Hilfe, ok?

In Ordnung?

Sie stirbt. Ich kann... Ich kann mich nicht mal entschuldigen!

Ich kann mich nicht mal entschuldigen.

Ich wei�.

Es gibt keine Entschuldigung daf�r. Das ist einfach nicht richtig.

Ich hasse mich selbst.

Ich hasse das. Ich hasse das.

Ich bin sehr stolz auf dich. Das ist wirklich schwierig.

Ich finde, du bist eine sehr starke junge Frau,

die die Leute m�gen und der sie folgen.

Aber ich wei�, dass du das nicht bist und dass da drunter

jemand steckt, dem es gar nicht gut geht,

der jemandem zum Reden braucht und es loswerden muss.

Willst du nicht einfach nur loswerden?

Ja, aber mit wem soll ich reden? Ich habe keinen. Meine Mutter redet nicht mit mir.

Mein Vater redet nicht.

Meinen Freunden ist das echte Leben egal.

Ihnen geht es nur ums Shoppen. Sie...

Ich habe keine wahren Freunde.

Ich hatte eine wahre Freundin und das war Jessica.

Sie war die Einzige, der ich wichtig war,

die Einzige, die mir nie wehtun w�rde

und dann versau ich alles.

Ich tu ihr weh.

Und ich kann mich nicht mal entschuldigen.

Ich muss mir das mal ansehen.

Wir haben noch nichts. Erst in 24 Stunden.

Ok.

Wir m�ssen �ber Jessicas Zustand reden.

- Geht das drau�en? - Nat�rlich. Bitte.

Mr. Burns?

Nach Ihnen.

Wir haben Jessicas Blutwerte �berpr�ft

und ihren Organen geht es nicht besser,

also l�uft es weiter auf ein Organversagen hinaus,

auf ein komplettes Organversagen.

Momentan bekommt sie eine H�modialyse...

Aber viel mehr k�nnen wir danach nicht tun.

Was machen wir dann? Was passiert dann?

Es tut mir leid.

Es muss doch irgendwas geben.

Wir haben alles getan, was wir tun k�nnen.

Es ist jetzt an ihr.

- Es tut mir leid, Dr. Burns. - Bitte.

Es tut mir leid.

Ich bin

verantwortlich daf�r, dass Jessica Burns Selbstmord begangen hat.

Ich w�nschte, ich w�re die,

die nicht aufwachen kann.

Ich w�nschte, ich w�re die, die nicht atmet. Nicht du.

Du verdienst das nicht. Aber ich schon. Ich verdiene das alles.

Was ist los?

- Brian. - Schatz.

Ich dachte, es ist alles ok.

Sie hatte eine harte Nacht.

Sie sagen, es sieht nicht gut aus.

Die Leute haben mir deswegen Aufmerksamkeit geschenkt.

Und obwohl das keine positive Aufmerksamkeit war,

war es trotzdem Aufmerksamkeit. Das war mir egal.

Mir war es egal, dass das, was ich tat,

jemand anderem so nahe ging,

dass er sich f�hlte, als g�be es keinen Ausweg,

als k�nne er sich an niemanden wenden

und dass er es besser fand, zu sterben, als hier zu sein.

Sie kann dich h�ren. Sie kann dich h�ren.

Ich wollte andere kontrollieren und jetzt bin ich einfach v�llig verloren.

Es erschien mir einfacher, eine Mauer zu errichten

und die zu sein, die andere kontrolliert.

Und das ist... Das ist nicht richtig.

Ich hatte das Gl�ck, jemanden zu haben,

dem ich wichtig genug war, um mir das zu sagen,

und sich Zeit zu nehmen, mit mir zu reden und mir zuzuh�ren,

was ich vorher nie hatte.

Ich habe nicht einfach mit jemandem gespielt und herumgealbert.

Ich habe

jemanden ruiniert.

Jessica,

ich wei�, dass du das vielleicht nie sehen wirst,

aber falls doch:

Es tut mir leid.

Ich hei�e Avery Keller.

Und ich mobbe andere.

Neues von Jessica, Avery und Brian finden Sie auf AGirlLikeHerMovie.com/aftermath

DIE FIGUREN UND EREIGNISSE IN DIESEM FILM SIND FREI ERFUNDEN.

�HNLICHKEITEN ZU ECHTEN PERSONEN, TOT ODER LEBENDIG, SIND ZUFALL.

Spiel stake.com und gewinn Bitcoins

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.