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KÖNIGIN CHRISTINE
IM JAHRE 1632 BEFANDEN SICH DIE SCHWEDISCHEN TRUPPEN
UNTER DEN FAHNEN IHRES HELDEN KÖNIG GUSTAVUS ADOLPHUS
MITTEN IM 30-JÄHRIGEN KRIEG,
IN DEM DIE NORDLÄNDER UM DIE HERRSCHAFT IN EUROPA KÄMPFTEN.
ABER DIE SCHWEDISCHEN SIEGESZÜGE VERDUNKELTEN SICH, ALS,
BEI DER FÜHRUNG DES HEERES NACH LUTZEN,
KÖNIG GUSTAVUS AUF DEM KAMPFFELD FIEL.
Wer bist du?
Ich war König von Schweden.
Der Herr, in Seiner unendlichen Weisheit,
hielt es für angebracht, uns unseren noblen König zu entreißen,
Gustavus Adolphus,
während Schweden einen schmerzhaften Krieg führt.
14 Jahre lang dienten unsere Waffen auf dem Schlachtfeld dazu,
unsere Feinde niederzumachen.
Und in dieser dunklen Stunde werden wir für
die protestantische Sache unseres Landes weiterkämpfen.
Unser König ist tot,
aber sein Geist wird weiterleben,
in seinem Kind, Christine.
Ihr Vater, unser König,
erzog dieses Kind wie einen Jungen,
gewöhnte sie an den Klang von Kanonenfeuer
und formte ihren Geist nach seinem Abbild.
Lasst uns das Kind sehen.
Eure Majestät,
ich schwor dem König, Eurem Vater, diese Krone auf Euer Haupt zu setzen.
Und nun schwöre ich bei meinem Leben,
Euch so zu dienen wie ihm.
Männer weinen nicht.
Soll ich jetzt meine Rede halten?
Liebe Herren und Schweden,
Königin Christine, durch Gottes Gnade,
Königin der Schweden, Goten und Vandalen, verspricht euch,
ein guter und gerechter König zu sein,
euch alle zu beschützen
und das Königreich zu bewahren, so wie es unser Vater tat,
weise zu herrschen und mit Gottes Hilfe
alles so beizubehalten, wie es unsere Väter zu tun pflegten.
Was diesen Krieg betrifft, den wir erbittert führen,
versprechen wir...
Ihn mit Mut zu führen.
Wir versprechen, wir werden siegen!
Ich segne euch alle.
Der König ist tot, lang lebe der König.
Lang lebe der König!
Eure Majestät.
Prinz Charles' Ankunft drängte mich, Euch aufzusuchen.
Das Parlament ist zusammengetreten, um auf seine Siege zu reagieren.
Nach 30 Jahren Krieg ist Schweden nun die führende Macht in Europa.
Die Zeit ist reif für neue, einschneidende Handlungen.
Diese wollte ich mit Euch besprechen.
Im Parlament wird schon genug darüber diskutiert.
Soll ich Berichte unterzeichnen, Lord Schatzmeister?
Sie sind hier, Eure Majestät.
Prinz Charles' Sieg war vernichtend, nicht wahr, Kanzler?
Absolut, Eure Majestät.
Es wäre ein günstiger Moment,
Eure Verlobung mit Prinz Charles zu verkünden.
Er ist ein nationaler Held.
Ich freue mich auf Prinz Charles' Empfang im Parlament.
Er wird es lieben.
Ich hörte von den Verlusten der Feinde.
Wie hoch waren unsere?
10.000 Männer, 4000 Pferde, 200 Kanonen.
Noch ein paar solcher Siege
und wir müssen Ausländer für unsere Kämpfe holen.
Letztendlich bezahlt der Feind das.
In der Zwischenzeit wäre neues Geld für den Krieg angemessen.
Lord Schatzmeister wird Euch die Notwendigkeit erklären.
Das muss er nicht. Diese Berichte besagen alles.
Dieser Krieg ist teuer.
Das Parlament schreit nach mehr Krieg.
Sie fordern eine schwedische Hochzeit für Eure Majestät.
Sie schreien nach einem Erben mit schwedischem Blut.
Kurz gesagt, Kanzler, sie fordern einfach.
Hier sind Ihre Berichte. Den behalte ich.
Danke sehr, meine Herren. Ich sehe Sie im Parlament.
Eure Majestät.
Ja, Graf Magnus.
Ich habe dich so lange nicht gesehen.
- Wir sahen uns gestern. - Für mich ist das eine Ewigkeit.
Ich bin keine faule Frau, Magnus.
Ich muss mich um einen Krieg kümmern.
Heiratest du den Nationalhelden?
Du bist launisch und ich habe keine Zeit für Linderung.
Das Parlament wartet.
Wir freuen uns, unseren siegreichen Cousin,
Prinz Pfalzgraf Charles Gustavus zu begrüßen.
Willkommen, mein Cousin.
Schweden ist Ihnen für Ihren großartigen Sieg dankbar.
Das werden wir nie vergessen.
Für das Vaterland, Eure Majestät, und für Eure Loyalität
und für den Ruhm, ist kein Opfer zu groß!
Unser Feind zieht sich zurück und unsere Prinzipien überrollen ihre Toten.
Jetzt wäre ein günstiger Zeitpunkt, neue Armeen zu entsenden
und die Barbaren niederzumachen.
Wir wollen fortführen, was wir im Reich Eures Vaters begannen,
bis ein jeder Feind endgültig entwaffnet ist!
Bei diesem Krieg geht es nicht um Schätze oder Eroberungen.
Es geht um unseren Glauben und unseren Gott.
Gott wird in diesen Tagen in vielen Ländern angerufen, Euer Gnaden.
Was ist mit dem Gott der Feinde?
Wenn der Feind Gott anruft, ist das Gotteslästerung, Eure Majestät.
Hätte ich nur Ihre Zuversicht, Erzbischof.
Der Adel wird den noblen Kommandanten Prinz Charles unterstützen,
bis zum letzten Mann!
Ich danke dem noblen Lord.
Eure Majestät, ich kehre mit frischem Mut in den Krieg zurück.
Alle haben gesprochen:
Sie, meine Adeligen,
Sie, mein galanter General,
Sie, mein Erzbischof
und Sie, mein heldenhafter Cousin.
Ich vernahm all Ihre Ansichten.
Aber was ist mit den Bürgern?
Ihr Bürger habt diesen Krieg geführt.
Was habt ihr zu sagen?
Wollen Sie nichts sagen, Vater?
Was sollen wir dazu sagen, Eure Majestät?
Ohne unser Wissen fing der Krieg an und man schickte uns, also gingen wir.
Ihr werdet nicht mehr gehen müssen!
Es gibt noch andere Dinge außer Kriegen!
Ich habe genug davon.
Wir kämpfen, seit ich in der Wiege lag, und noch Jahre zuvor.
Es reicht.
Die Feinde sollen einen schnellen und ehrenhaften Frieden schließen.
Es muss ein Ende haben!
Was? Jetzt Frieden? Nach so einem Sieg?
Diese Ketzer sind fast am Ende.
Sie sollen am Boden kriechen.
Wollen Sie alle abschlachten, die anders glauben?
Sie sind zu ehrgeizig.
Eure Majestät, was ist, wenn der Feind unsere Konditionen ablehnt?
Dann bietet ihnen andere an.
Euer Vater, der König, muss gerächt werden!
Nicht gerächt, mein Herr, gerechtfertigt!
Er muss gerechtfertigt werden!
Wir brauchen Entschädigung für unsere Soldaten.
20 Millionen Taler!
30 Millionen!
Ich nehme denen den letzten Taler!
Die Welt erstrahlt im Lichte unserer Armeen!
Und wir werden noch großartigere Siege für Schweden erlangen.
Beute! Ruhm!
Fahnen und Trompeten!
Was steckt hinter diesen klanghaften Worten?
Tod und Vernichtung!
Triumph der Verkrüppelten!
Siegreiches Schweden in einem verwüsteten Europa.
Eine Insel in einem toten Meer!
Ich will das nicht mehr.
Ich will Sicherheit und Zufriedenheit für mein Volk.
Ich möchte die Künste des Friedens kultivieren.
Die schönen Dinge des Lebens!
Ich will Frieden und Frieden werde ich haben!
Wir, Christine, Königin der Schweden, Goten und Vandalen,
geben hiermit die Ernennung von Senator
Graf Johan Oxenstierna und Senator Johan Adler Salvins bekannt,
als Vertreter beim Friedenskongress. Christine,
Eure Majestät.
Jeden Morgen wecke ich Euch
und jeden Morgen finde ich Euch schon beim Lesen vor.
Eure Majestät, wir schreiben nicht, damit es Euch den Schlaf raubt.
Ich habe so wenig Zeit, Aage, Schlaf erscheint mir eine Verschwendung.
Das ist ein schlauer Mann, Aage.
- Wer? - Molière.
- Wer ist das? - Er schreibt Stücke.
Hier macht er sich über anmaßende Damen lustig.
"Was mich betrifft, Onkel, halte ich die Ehe für eine schockierende Sache."
"Wie erträgt man nur die Vorstellung, mit einem Mann in einem Raum zu schlafen?"
Ist das gut, Eure Majestät?
Nicht schlecht, Aage.
Sie sagen,
dass Ihr Prinz Charles heiraten werdet.
Tun sie das? Was meinst du?
Ich denke, eine Königin sollte einen Helden heiraten.
Was sagen sie sonst noch?
Sie sagen,
dass Ihr Lord Schatzmeister vorzieht.
Und was denkst du über ihn?
Ich mag ihn nicht, Eure Majestät.
- Wieso nicht? - Der rechte Fuß.
Er ist zu gerissen.
Nicht jeder kann einfach und heldenhaft sein, Aage.
Nun,
ich mag ihn nicht!
Ebba, herein.
Nicht trödeln, Eure Majestät. Ihr habt viel zu tun.
Morgen, Ebba.
- Wieso bist du schon auf? - Ich konnte nicht schlafen.
Dann bist du glücklich oder unglücklich. Was ist es?
- Glücklich. - Da bin ich aber froh.
- Und wieso bist du so glücklich? - Es gibt keinen Grund.
Wie schön, ohne Grund glücklich zu sein.
Machen wir eine Pferdeschlittenfahrt.
- Ich kann jetzt nicht. - Wieso nicht?
- Botschafter, Verträge, Versammlungen. - Wie langweilig.
- Aber nachher fahren wir, Ebba. - Das sagt Ihr immer.
Aber abends habt Ihr nie Zeit, irgendwohin zu fahren.
Ihr sitzt in modrigen alten Papieren mit modrigen Männern
und ich darf nicht zu Euch.
Heute schicke ich sie zeitig weg, das verspreche ich.
Und wir fahren 2 oder 3 Tage aufs Land.
- Wie ist das? - Das wäre wundervoll.
Der französische Botschafter, Monsieur Chanut, wartet im Ratszimmer.
Es geht los.
Gräfin, Sie sind entlassen. Gehen Sie.
Ich habe gute Neuigkeiten für Sie, Monsieur Chanut.
Ihr Landsmann, der Philosoph Descartes, kommt hierher.
Keinem Franzosen kann eine größere Ehre zuteil werden, Madame.
Sie sind der einzige Botschafter, Monsieur Chanut,
der mich nicht wie eine Institution behandelt.
Ich muss zugeben, dass das angenehm ist.
Das schmeichelt mir, Madame.
Aber die Ankunft des spanischen Botschafters drängt Euch,
jetzt den Vertrag mit Frankreich zu unterzeichnen.
Keine Sorge, Monsieur Chanut.
Die Ankunft des Spaniers kann nicht die natürliche Harmonie zwischen
Schweden und Frankreich stören.
Aber die angespannten Verhältnisse zwischen meinem Land und Spanien...
Die können unseren nichts anhaben, Monsieur Chanut.
Madame, Ihr seid mein Untergang.
Wieso das?
Weil Ihr mich stets mit so viel Charme abblitzen lasst,
dass ich nach unseren Gesprächen immer ein beachtliches Glühen
der Enttäuschung empfinde.
Und der Erwartung.
Eure Majestät, unsere Universität in Uppsala ist die älteste in Schweden,
eine der ältesten in Europa.
Professoren aus Spanien und Italien könnten die Reinheit der Lehre stören.
Die Gefahr liegt wohl eher in der Abgestandenheit.
Wir brauchen neue Ideen.
Hier ist der neue Vertragsentwurf mit Cromwell, Eure Majestät.
Es gibt einige Änderungen, wenn Ihr ihn also bitte lesen und
mir Eure Meinung sagen könntet.
Das werde ich, Kanzler.
Eure Majestät, ich muss erneut über Eure Heirat mit Prinz Charles sprechen.
Dieses endlose Gerede über Charles.
Es ermüdet mich unheimlich.
Charles und ich haben unterschiedliche Ansichten.
- Er ist ein Held. - Es gibt viele Helden.
Er ist ein Held im Kampfe und Kämpfen langweilt mich.
- Er ist nur mit dem Schwert gut. - Das Schwert war Schwedens Ruhm.
Ja, aber verherrlichen wir dieses Talent nicht zu sehr, Kanzler?
Ihr könnt die Welt nicht verändern, Eure Majestät.
Wieso nicht?
Kanzler, die Philosophen verändern sie, Künstler verändern sie,
die Wissenschaftler. Wieso nicht wir, die wir Macht haben?
Die Menschen folgen blind den Generälen, die sie in die Vernichtung führen.
Werden sie nicht uns folgen, die sie über ihre Grenzen führen,
dort, wo Anmut und Schönheit ist, Freude und Freiheit?
Europa ist ein bewaffnetes Lager, kein Utopia, bevölkert mit Schafen.
Aber, Kanzler...
Schon wieder Schnee. Ewiger Schnee.
Eure Majestät, es ist für Schweden. Es ist Eure Pflicht.
Wieso ist es meine Pflicht?
Ich verbringe Tag und Nacht im Dienste für den Staat.
Die Pflicht nimmt mich so ein, dass ich mitten in der Nacht
aufstehen muss, um ein Buch zu lesen.
Ich diene den Menschen mit all meinen Gedanken, aller Energie,
in meinen Träumen, wach und im Schlaf.
Ich möchte nicht heiraten, und keiner kann mich dazu zwingen.
Ihr müsst Schweden einen Erben schenken.
Nicht von Charles, Kanzler.
Ihr seid Schwedens Königin. Ihr seid die Tochter Eures Vaters.
Müssen wir für die Toten leben?
Für die großartigen Toten?
Ja, Eure Majestät.
Schnee ist wie ein weites Meer.
Man könnte sich darin verirren
und die Welt und sich selbst vergessen.
Es gibt Gerüchte, dass Eure Majestät eine ausländische Heirat planen.
Die sind unbegründet.
Aber, Eure Majestät, Ihr dürft nicht als Jungfer sterben.
Das habe ich auch nicht vor, Kanzler.
Ich sterbe als Junggesellin.
Magnus, natürlich hast du alles gehört.
Kein Wunder, dass du so gut informiert bist.
Ich bin ziemlich enttäuscht, dass du Charles nicht heiratest.
Ich ziehe ihn jedem anderen vor.
Charles denkt immer nur über seine Truppen nach.
Es steht dir nicht zu, Charles zu verspotten.
Er riskierte sein Leben für sein Land.
Er ist wenigstens kein Opportunist.
Du bist heute so ernsthaft.
- Das ist es nicht, Magnus. - Nein? Was dann?
Ich sehe dich an und sehe einen Fremden.
Einen Fremden, den ich nicht sonderlich mag.
Ich erlaube dir deine Vorlieben, wenn du mich liebst.
Dich lieben?
Ich frage mich, Magnus, ob ich dich jemals geliebt habe.
Ich bin dein Schicksal, Christine.
Bist du das?
- Ich will meinem Schicksal entkommen. - Du wirst zu ihm zurückkehren.
- Wo ist Gräfin Ebba? - In ihrem Zimmer, Eure Majestät.
Die Königin ist egoistisch. Ganz einfach. Sie befiehlt und du gehorchst.
Wie lange machst du da noch mit?
Immer, wenn wir uns treffen, versprichst du,
ihr zu sagen, dass wir uns lieben, aber nie tust du es.
Die Königin ist so dominant. Sie kümmert sich nur um ihre Sorgen.
Sie fragt nie nach mir.
Eure Majestät.
Gehen Sie.
- Vergebt mir. Vergebt ihm. - Ich kann dir nicht vergeben, Ebba.
Du brauchst meine Dominanz nicht länger fürchten.
Eure Majestät, bitte.
Du gabst vor, dich für mich und meine Probleme zu interessieren.
Deine Sympathie, dein Mitgefühl,
alles vorgetäuscht, eigentlich grollst du mit mir.
Ihr versteht das nicht, Eure Majestät.
Das Schlimme ist, Ebba, dass ich das tue.
Eure Majestät.
Was nun?
Ich muss Euch vor dem Besuch des spanischen Gesandten warnen.
Schweden ist die große protestantische Hochburg in Europa.
Daher müsst Ihr diesen Spanier höflich aber reserviert behandeln.
Sehr gut.
Was ist das?
Das Volk weiß, dass Prinz Charles zu Besuch hier ist.
Sie freuen sich darüber.
Sie wollen ihre Königin sehen.
Muss ich für die Massen lächeln, Kanzler?
Das ist nicht zu viel verlangt für das Volk.
Wir wollen Prinz Charles als unseren König!
Christine, unsere Königin!
Lang lebe Charles Gustavus!
Lang lebe Prinz Charles!
- Schweden den Schweden! - Prinz Charles als unseren König!
Das kommt davon, Kanzler, wenn man dem Volk falsche Hoffnungen macht.
- Aage. - Eure Majestät?
Meinen Ausrittmantel. Wir gehen raus in den Schnee.
- Zur Jagd, Eure Majestät? - Man wird wenigstens nicht gejagt.
Ausländer.
Spanier.
Finden Sie das lustig?
Wo ist der dumme Kutscher?
Das war nicht sein Fehler. Der Graben ist voller Schnee.
- Das passiert hier öfter. - Was für ein Land.
Aage, hol das Gewand, leg es unter das Rad.
Sag dem Kutscher, er soll sein Gewand unter das andere Rad legen.
Jetzt, alle zusammen, ziehen.
Aage, halt die Pferde fest.
Jetzt, alle zusammen, ziehen!
Gut so.
Wie weit ist die nächste Gaststätte?
10 km. Bis Anbruch der Nacht schaffen Sie es.
Wenn Sie nicht wieder in einen Graben fallen.
Gib dem Jungen einen Taler, Pedro.
Wo ist der Hausherr?
- Da kommt er. - Ich komme.
Was kann ich für Sie tun, junger Mann?
Essen, Zimmer und Bett.
Ich habe nur noch ein Zimmer. Das Beste.
Das ist für gehobenere Gäste, es kostet 3 Taler.
Gib ihm 10, Aage.
Danke, mein Herr. Da entlang, Eure Lordschaft.
Direkt am Ende der Treppe.
Es ist auch das beste Zimmer, mein Herr.
Hier, mein Herr.
Hoffentlich genügt es Ihren Ansprüchen.
Sieht angemessen aber verlassen aus.
Das wird sich bei einem so feinen
Herren wie Ihnen schnell ändern.
Die Nacht ist zu kalt, um alleine zu sein.
Ich kann Eurer Lordschaft nette Gesellschaft besorgen.
- Sie sind ein gründlicher Gastgeber. - Danke, mein Herr.
Das Führen eines Gasthauses ist eine faszinierende Arbeit.
- Die Welt kommt einfach zu Besuch. - Ja, mein Herr.
Essen Sie hier oben? Ich lasse sofort Feuer machen.
- Ich esse unten. - Ja, mein Herr.
Wir brauchen Ihr bestes Zimmer.
Mein Herr ist ein Adeliger.
Sie werden wohl nie mehr so einen angesehenen Gast haben.
- Sie werden reich entlohnt. - Wir geben 15 Taler.
- Was wünscht der Gentleman? - Unterkunft für die Nacht.
Dieser Herr bekam unser letztes Zimmer.
Das Beste.
Sir, ich muss mich bei Ihnen entschuldigen.
Ich bitte Sie, meinen Fehler zu entschuldigen.
Das ist nicht nötig, Sir.
Ich verdiente mir den Taler mit Vergnügen.
Ich behalte ihn als Glücksbringer.
Es tut mir unendlich Leid.
Natürlich, Sir.
Das lag an meinem alten Mantel.
Ich hoffe, Sie erlauben mir eine weniger oberflächliche Bekanntschaft.
Würden Sie mein Gast zu Tisch sein?
Sehr gerne.
- Wenn ich Sie einladen darf. - Nein.
Es ist mein Privileg, Sie auszuhalten.
Und Sie kommen aus einem Land, das mir sehr nahe steht.
- Sie kennen Spanien? - Ein wenig.
Ich wüsste gerne Neues von Ihren Landsleuten.
- Meinen Landsleuten? - Ja, Neuigkeiten von Velázquez.
Hat er in letzter Zeit noch Dinge gemalt?
Was ist mit Calderón?
Er schreibt so schnell Stücke, es muss neue geben.
Wann waren Sie das letzte Mal in Spanien?
Ich war noch nie dort, nur in meinen Gedanken.
Wie wundervoll.
Sie sind mir einer.
Gastwirt, kommen Sie her.
Dieser Gentleman isst mit mir.
Geben Sie Ihr Bestes, bringen Sie etwas zu trinken.
Ja, sofort, mein Herr.
Das bedeutet mir unheimlich viel.
Sind Sie jemals gereist? Waren Sie je weit von Zuhause weg?
Hatten Sie schon mal Heimweh?
Ich habe Schweden noch nie verlassen.
Dann wissen Sie nicht, was Heimweh bedeutet.
Sie wissen nicht, was es heißt, sich verlassen zu fühlen.
Den Schmerz der Nostalgie.
Man kann Sehnsucht nach Orten haben, die man nie sah.
Ja, das stimmt.
Junger Mann, jetzt habe ich Sie das 2. Mal unterschätzt.
Meine Herren.
Der Ausländer, er versprach 15 Taler für ein Bett.
Wann ließ ich mir je 15 Taler entgehen?
In die Küche!
Hätte nicht gedacht, in dieser Eiswüste einen zu finden, der Spanien kennt.
Ich bewundere Ihr Land.
Es ist wild und stark und imposant.
Es besitzt männliche Qualitäten.
Und bei all Ihrer nördlichen Festigkeit, die Wikinger dominierten Europa.
Aber worüber sprechen die Wikinger abends,
wenn sie vom Krieg und der Jagd heimkommen?
Kennen sie die schönen Dinge des Lebens?
- Sie finden uns ungehobelt? - Sehen Sie sich die Leute an.
Das ist mein Bier.
Ich denke, sie wissen, wie man sich vergnügt.
Meine Leute daheim sind nicht so herzlich, aber anmutiger.
Das liegt alles am Klima.
Man kann keine Frau bei Schneesturm mit Musik betören.
Die ganzen Liebeskünste,
die raffinierten Betörungen, die das Liebesspiel amüsant machen,
können nur in Ländern praktiziert werden, die unter der Sonnenhitze zucken,
in stillen, gleichgültigen Nächten, in denen jede Brise Liebe verbreitet,
Liebe, wie wir sie verstehen, ist eine Technik, die in heißen Ländern entsteht.
- Das hört sich glamourös an, aber... - Was?
Irgendwie mechanisch.
Anscheinend machen Spanier zu viel Aufsehen um eine so
einfache und elementare Sache wie die Liebe.
Wir Schweden sind da direkter.
Aber das bedeutet Zivilisation.
Das Elementare mit Glanz zu verdecken.
Eine große Liebe muss gepflegt werden, muss...
Große Liebe?
Glauben Sie nicht daran?
Schon, ja, aber es gibt sie doch nicht.
Eine große Liebe, perfekte Liebe, ist nur Illusion.
Sie ist die goldene Fabel, von der wir alle träumen.
Aber im normalen Leben passiert das nie.
Im normalen Leben muss man sich mit weniger zufrieden geben.
So jung und schon so hoffnungslos.
Junger Mann, Sie sind zynisch.
Überhaupt nicht. Eher realistisch.
Bitte sehr, die Herren.
- 6! - 9!
- Das ist die Wahrheit. - Du bist ein Lügner.
Ich bin in der königlichen Armee, ich weiß, wovon ich rede.
- 6! - 9!
Da drüben sind 2 Herren, wir fragen sie.
Einen Krug Bier, dass ich Recht habe?
Angenommen!
- 6! - 6 ist richtig.
9!
Sir, kennen Sie den Hof in Stockholm?
Ja, ich war mal dort.
Dann entscheiden Sie bei unserer Wette.
Dieser Saufbold, der mein Freund ist,
behauptet, die Königin, Gott segne sie,
hätte letztes Jahr 6 Liebhaber gehabt.
Ich halte das für eine unehrenhafte, verleumderische Aussage.
Und was sagen Sie?
Ich sage, es waren 9. 6, nein!
- Das ist ein sehr loyaler Mann. - Moment mal.
Ich will erst wissen, was die Meinung dieses Herrn wert ist.
Wissen Sie etwas über diese Sache?
Ja, ich weiß etwas, aber...
Ich darf es nicht offen sagen.
Nicht offen? Ich erlaube es Ihnen!
- Sagen Sie die Wahrheit! - Ja, die Wahrheit!
Es waren 6.
Wenn Sie was wissen, wissen Sie, es waren 9.
Gentlemen, das ist unfair.
Du darfst ihn nicht einschüchtern.
- Du bist ein Lügner. - Wer ist hier der Lügner?
Aufhören.
Ich sage Ihnen die Wahrheit.
Gentlemen, ich muss Ihnen leider mitteilen, dass beide Unrecht haben,
die mit 6 und die mit 9.
Die Wahrheit ist, dass die Königin im letzten Jahr 12 Liebhaber hatte,
ein ganzes Dutzend.
Lang lebe die Königin!
Jede Lüge findet Gläubige, wenn man sie überzeugend darbringt.
Das war ein galanter Kampf.
Sagen Sie mir, stimmen diese Gerüchte?
In Spanien sagt man, die Königin sei ein Bücherwurm,
ihr sei das Lesen wichtiger als die Liebe.
Ich frage mich, was sie in Rom über sie sagen.
In Konstantinopel, Algerien?
Wahrscheinlich kommt man der Wahrheit näher, je weiter man weggeht.
Die beiden Herren scheinen sich zu verstehen.
Will ja nicht zu kühn sein, aber ich hätte einen Vorschlag,
wie auch dieser Herr ein Bett bekäme.
Das wäre sehr angenehm.
Ihr Zimmer, Sir, ist das beste im Haus.
Wenn Eure Lordschaft es teilen würde...
Ich möchte mich Ihnen nicht aufdrängen, Sir, aber ich erzähle Ihnen von Toledo,
Cádiz, den Stierkämpfen in Madrid, den Tänzen von Sevilla...
Das Bett ist doch ziemlich groß.
Sie könnten beide schlafen und den anderen gar nicht bemerken.
Ich denke, wir haben uns viel zu erzählen.
Wir sprechen gerade über Männer und Länder, über Liebe und Sitten.
Ich finde unsere Unterhaltung ja recht angenehm...
Was meinen Sie, Sir?
Ich kann reden oder auch schweigen, was Sie auch vorziehen mögen.
Meine Schlafgewohnheiten sind tadellos.
Sie würden ihm einen großen Gefallen tun.
Ich frage ja nicht nur nach einem Bett für die Nacht, ich will über Zuhause reden.
Ich überlasse Ihnen gerne mein Zimmer.
Überlassen? Das will ich nicht hören.
Die Wahrheit ist die,
bitte vergeben Sie mir, Sir, aber schon als kleines Kind
mochte ich nie mein Zimmer mit jemandem teilen.
Sie nehmen es und ich ziehe um.
Auf gar keinen Fall, es gibt kein freies Zimmer mehr.
Nun, dann schlafe ich vor dem Feuer.
Bin ich so unangenehm?
Stoßen Sie meine Sitten ab? Langweilt Sie mein Gerede?
Bin ich so unerträglich, dann entschuldigen Sie, dass ich Sie bedrängte.
- Gute Nacht, Sir. - Bitte, Sir.
Ich will nichts mehr hören, ich schlafe beim Feuer.
Nein, das geht nicht, ich kann nicht...
- Wir teilen uns das Zimmer. - Vielen Dank, ich bin erfreut.
Wenn Sie mal nach Spanien kommen, revanchiere ich mich.
Wollen sich Eure Lordschaften zurückziehen?
Ich denke schon, wir sind beide müde.
Gute Nacht, Aage.
Sich durch diese Schneewehen zu kämpfen ist anders
als zu Hause unter den Orangenbäumen.
Dazu braucht man Muskeln.
Ich wünsche Ihnen eine Gute Nacht, meine Herren.
Sie werden es gemütlich haben, das berichten mir immer alle.
Das Zimmer benimmt sich also gut, was?
Ich meine, mein Herr, es beschwerte sich nie jemand.
Soll ich Ihnen die Stiefel ausziehen, Sir?
Nein, danke.
- Wie heißt du? - Elsa.
Du bist hübsch, Elsa. Bist du auch lieb?
Wenn ich einen Mann nicht mag, ja.
Das ist eine gute Tugend.
Die Basis aller Moral in einem Satz.
- Soll ich Ihnen etwas holen, Sir? - Nein, danke.
Der Hausherr sagt, ich soll Ihnen alles besorgen, was Sie wünschen.
Falls Sie etwas wünschen, mein Zimmer ist am Ende des Ganges.
Sie zieht Sie vor. Sie haben die bessere Chance.
Ich überlasse sie gerne Ihnen, falls Sie Interesse hegen.
Nein, das tue ich nicht.
Meinen Sie nicht, dass wir uns vorstellen sollten,
da wir das gleiche Bett teilen?
Ich bin Don Antonio José Miguel de Prado, Graf Pimentel,
Ritter des Heiligen Römischen Reiches, Sonderbote
Seiner Majestät Philip, König von Spanien, Aragon und Kastilien.
Ich bin Graf Dohna.
Sie müssen nach Spanien kommen.
Sehr gerne.
Dann wohnen Sie bei mir.
Sie werden unseren Lebensstil wohl recht oberflächlich finden.
Wir wissen, wie man genießt.
Obwohl wir auch den Ehrgeiz wie Sie besitzen, Europa zu dominieren,
ist uns das nicht so wichtig.
Wir mögen...
Wir vermischen unseren Ehrgeiz mit anderen Dingen.
Auf welcher Seite schlafen Sie, rechts oder links?
Keine Ahnung, habe nie darüber nachgedacht.
Man sagt, dass ein Mann immer links schlafen sollte.
Damit seine Schwerthand frei ist.
Das ist vererbt. Ein Instinkt.
Ziehen Sie sich nicht aus?
Doch.
Natürlich, das war eindeutig.
Ich habe es gespürt.
Eine Präsenz.
Das Leben ist voller wunderbarer Zufälle.
Mein Herr?
- Was ist? - Es schneit noch, mein Herr.
Gut.
Sie sagen, dass wir erst in 3 Tagen hier wegkommen.
Wann gedenkt Eure Lordschaft aufzustehen?
Ich werde nicht aufstehen.
Sehr gut, mein Herr.
Wollen Sie einen Kakao?
Ja, sofort.
Möchte der andere Herr auch einen Kakao?
Ja.
Sehr wohl, mein Herr, 2 Kakao.
Sie wurden von der spanischen Sonne erwärmt und gereift.
Über meiner Hazienda hängen tausende.
Wenn die Trauben geerntet werden,
riecht die Luft purpurn.
Purpurne Trauben.
Was tust du?
Ich halte das Zimmer in meiner Erinnerung fest.
In der Zukunft,
in meiner Erinnerung,
werde ich viel in diesem Zimmer leben.
Hör zu.
Ich zeige dir die ganze Welt.
Ich stellte mir das Glück vor,
ein Glück, das du dir nicht vorstellen kannst,
Glück, das man fühlen muss,
Freude, die man spürt.
Und diese große Freude, die ich jetzt fühle...
- Antonio? - Ja?
So muss sich Gott gefühlt haben,
als er zum 1. Mal die vollendete Welt betrachtete,
mit all seinen atmenden Lebewesen.
Und die Vorstellung,
dass uns ein paar Schneewehen für immer getrennt hätten.
Wir hätten zu anderen Zeiten leben können.
Nein, das hätte ich niemals zugelassen.
Wir sind füreinander geschaffen. Spürst du das nicht?
Ich spüre es.
Aber wie kannst du dir da so sicher sein?
Du kennst mich doch kaum.
Das stimmt. Dich umgibt ein Geheimnis.
Ist das nicht bei jedem Menschen so?
Ja.
Du wolltest mir noch sagen,
wieso du als Mann verkleidet in diese Gaststätte kamst.
Zuhause habe ich viele Verpflichtungen.
Alles läuft sehr formell ab.
Ein konservativer Haushalt.
Sehr.
Manchmal möchte ich dem entkommen,
um frei zu sein.
Das verstehe ich.
Du fährst zum Hof.
Was, wenn die Königin dich dort behält?
Das soll sie nur versuchen.
Wenn nur die Hälfte stimmt, was man über die Königin...
Nach dir kann es nichts anderes geben!
Irgendjemanden in dieser Wildnis zu finden, wäre schon ein Wunder gewesen.
Aber dich hier zu finden,
das ist so unglaublich.
Es gibt dich nicht.
Du bist eine Illusion.
Du wirst vor meinen Augen verschwinden.
Auf Wiedersehen.
Ich werde auf dich warten.
Ich auch.
Könntest du mit mir nach Stockholm reisen...
Ist das unmöglich?
Ja, ich muss alleine reisen.
Diese Trennung ist mir verhasst.
Sobald ich am Hof fertig bin, es dauert nicht lange,
treffen wir uns und werden uns nie mehr trennen.
Werden wir uns in Stockholm wieder sehen?
Ich verspreche es.
Und wenn ich dich nie mehr sehe?
Wenn ich mich verfluche, dass ich dich gehen ließ?
Ich verspreche dir, dass wir uns wieder sehen.
- Auf Wiedersehen. - Leb wohl.
Ebba.
Eure Majestät verlangte nach mir.
Wie geht es, Ebba? Du siehst blass aus.
Eure Majestät, seit ich Eure Gunst verlor, schlafe ich nicht mehr.
Du hast mich verletzt, Ebba, und ich verlor die Nerven. Vergib mir.
Du darfst Graf Jacob heiraten.
Ihr macht mich so glücklich, Eure Majestät.
Eure Majestät sieht heute Abend wundervoll aus.
Der spanische Gesandte wird geblendet sein.
Der Letzte war ein verschrumpelter Mann.
Dieser soll jung und attraktiv sein.
Woher weißt du das?
Meine Magd traf den Pagen des Botschafters.
Und sie sagte, dass er sagte, der spanische Gesandte...
Der Lord Schatzmeister erwartet Eure Majestät.
Warten alle?
Wir haben genug Zeit.
Ich will den Hof nicht warten lassen.
Du hast ihn 5 Tage lang warten lassen.
Wo warst du? Der gesamte Hof war in Sorge.
- Warst du in Sala? - Vielleicht.
Dort warst du nicht, wir schickten Boten.
- Gut, dass ich nicht dort war. - Wieso gingst du weg?
- Um rauszukommen. - Weg von mir?
Von euch allen.
Wieso wolltest du mich heute nicht sehen?
Wieso? So viele Fragen.
Es wären weniger Fragen, wenn es mehr Antworten gäbe.
Was ist mit dir los?
Du hast noch nie so reizvoll ausgesehen.
Seine Exzellenz, Don Antonio de Prado, Graf Pimentel,
Ritter des Heiligen Römischen Reiches,
Sonderbote Seiner gütigen Majestät, Philip IV,
König von Spanien, Aragon und Kastilien.
Willkommen, Eure Exzellenz.
Eure Majestät, ich komme wegen einer besonderen...
Eure Exzellenz überbringe dem König von Spanien
unsere Hochachtung für die Ehre, die er uns darbietet,
indem er eine so angesehene Person an unseren Hof entsandte.
Eure Exzellenz hat die Briefe des Königs?
Eure Majestät,
ich komme in besonderer Mission von Seiner Majestät von Spanien,
in einer äußerst wichtigen Angelegenheit.
Wird Eure Majestät es sich nun anhören?
Wir werden es in einer Privataudienz besprechen.
In der Zwischenzeit sichere ich Ihrem König und Ihnen, seinem Boten,
die wärmste Achtung zu.
Meinen bescheidenen Dank, Eure Majestät.
Wir bewundern die Macht Ihres Landes sehr.
Nicht nur Ihre Staatskunst, auch die Wissenschaft und Künste.
Eure Majestät ist sehr gütig.
Euer Lernwille ist in ganz Europa hoch angesehen.
Wir freuen uns auf ein erneutes Treffen mit Ihnen.
Wir erführen gerne mehr über Ihre genialen Männer
wie Velázquez und Calderón.
Gerne hören wir mehr über Ihre Städte
Toledo und Cádiz,
Madrid und Sevilla.
Meinem Land kann keine größere Ehre zukommen als Eure Neugierde.
Indem wir Ihre großartigen Männer ehren, erheben wir uns selber.
Lord Schatzmeister wartet, Eure Majestät.
Es geht jetzt nicht.
Er sagt, es sei sehr dringend.
- Ich will ihn jetzt nicht sehen. - Ja, Eure Majestät.
Nun, Gräfin?
Die Königin kann Sie nicht empfangen, Eure Exzellenz.
Sie meinen, sie will nicht.
Sie will nicht, Eure Exzellenz.
Sie sehen gut aus, mein Herr.
Ich danke Eurer Lordschaft.
Entschuldigen Sie die Strenge des Winters.
Der Schnee verzögerte Ihre Anreise.
Ein paar Tage. Das ist egal.
Hoffentlich fanden Sie Unterschlupf.
Die Gaststätten hierzulande sind derb.
Ich traf es gut. Danke, Eure Lordschaft.
Das Klima hier, mein Herr, ist nur für Ansässige geeignet.
Ausländern tut es nicht gut.
Sie sollten sich in Acht nehmen. Sie müssen vorsichtig sein.
Ist das eine Drohung, mein Herr?
Eine Warnung.
Eine freundliche Warnung.
Die Königin empfängt Eure Exzellenz.
Antonio.
Eure Majestät.
Du bist wütend.
Ich bin nicht wütend.
Ich schätze einen Scherz. Einen königlichen Scherz.
Da das Spiel jetzt beendet ist, dürfte ich
meine Mission in Euer ungewöhnliches Land beenden?
Mein Herr, der König von Spanien, befahl mir...
Müssen wir über den König von Spanien reden?
Antonio, ich fühle noch das Gleiche.
Ich nicht.
Ich bin unglücklich, der 13. zu sein.
Nein, das war doch eine Lüge.
Liebst du mich jetzt nicht mehr?
Nicht verzweifeln, Eure Majestät.
Mein Herr, der König von Spanien, hält um Eure Hand an.
Es ist nicht angenehm, seinen König betrogen zu haben,
ihn in einem entfernten Land entehrt zu haben.
Auch wenn ich wertlos bin, erlaubt mir, Euch,
Seine Majestät Philip,
König von Spanien, Aragon und Kastilien,
Euren königlichen, demütigen Freier vorzustellen.
Ich wollte weder ihn noch dich entehren.
Sieht er so aus?
Ich denke, ja.
Ich habe eine ganze Sammlung königlicher Porträts.
Meine Freier kommen immer in Öl.
Und ich behalte sie nur, weil ich schöne Malerei liebe.
Wieso ließest du es zu, dass ich mich lächerlich machte?
Das ganze Gerede über Liebe und Schönheit.
Es entflammte mein Herz.
Es ließ mich wie einen Idioten träumen und so reden.
Ich dachte, du würdest bei unserem Wiedersehen verstehen, was geschah.
Dass es so zauberhaft war, eine Frau zu sein.
Keine Königin, einfach eine Frau in den Armen eines Mannes.
Wenn du mein Herz aus dem Spiel gelassen hättest.
Aber ich verliebte mich in dich.
Ich liebe dich, Antonio.
Sieh her, die Münze, die du mir für meine Hilfe gabst.
Ich hielt sie jede Nacht in der Hand.
Vergib mir, dass ich Königin bin.
Was willst du von mir?
Was ich will?
Was?
Ich will dieses Zimmer in der Gaststätte zurück,
den Schnee, der fiel,
das warme Feuer und die süßen Stunden,
Geliebter.
Christine.
Wie Sie sagen, mein Herr.
Gehen Sie raus auf die Straße.
Sprechen Sie mit Ihren Landsleuten.
Erklären Sie es ihnen.
Das werden wir, Eure Lordschaft.
Es ist für das Wohl Schwedens.
Ja, mein Herr.
Sie verstehen also unsere Absichten?
Und unser Motiv?
Ja, Eure Lordschaft.
Wir dienen Schweden gerne.
Schweden steht zurzeit die größte Gefahr in der Geschichte bevor.
Schlimmer als Krieg.
Und diese Gefahr lauert in den höchsten Räten der Nation,
im Palast selber.
In der Kammer der Königin.
Nein, ich verurteile die Königin nicht für Treulosigkeit.
Aber sie wurde verhext.
Durch einen spanischen Fluch.
Der Spanier überbrachte ein Heiratsgesuch von König Philip.
Wieso schickt sie ihn nicht weg?
Wollt ihr einen spanischen Herrscher?
Nein!
Wollt ihr den Palast und Glauben aufgeben,
für den unsere Väter kämpften und starben, für Rom?
Nein!
Sie sind der beliebteste Mann im Königreich.
Sie brauchen sich nur zu zeigen und der Mob schreit.
Nur Sie können der Königin befehlen, den Spanier wegzuschicken.
Nur Sie können dieses Unheil von Schweden abwenden.
Der Rat erwartet Eure Majestät.
Ihre Majestät ist mit dem Spanier unterwegs.
Die Staatssachen können warten.
Was die Königin auch tut, es wird Schweden nicht schaden.
Schickt den Spanier nach Hause!
Schickt ihn fort!
Nieder mit dem Spanier!
Anscheinend gönnt mir mein Volk, das vorgibt,
mich zu lieben, kein Glück.
Unser Prinz Charles, der für uns kämpfte,
wird verächtlich behandelt!
Die Königin vergnügt sich mit einem Spanier!
Ich frage euch, Schweden, duldet ihr diese Schande?
Nein!
Dann unternehmt etwas!
Die Königin!
Seht ihr? Sie reitet mit ihm umher!
Nieder mit dem Spanier!
Los!
Und ich verurteile Sie, Magnus,
wegen Aufwiegelung der Massen gegen die Königin.
Nein, die Tatsachen sprechen für sich, Kanzler.
Die Kirche wird diese Heirat nie zulassen.
Die Königin zieht es auch nicht in Erwägung.
Und wieso schickt sie den Spanier dann nicht nach Hause?
Ich ritt durch die Straßen und sah unehrenhafte Dinge.
Wieso wird nicht besser kontrolliert?
Sie beleidigen auch uns damit. Wieso ist das denen nicht klar?
Das Volk hegt Groll gegen diesen Mann.
Nicht gegen ihn in Person,
aber weil er unsere Hoffnungen auf Eure Heirat mit Prinz Charles stört.
Sie machten ihnen diese Hoffnung,
obwohl Sie die ganze Zeit wussten, dass ich dem nicht zustimmte.
Sie sind verantwortlich. Sie alle.
Eure Majestät will also König Philips Angebot nicht annehmen?
Nein.
In diesem Fall ist die Anwesenheit des spanischen Boten überflüssig.
Er kann nach Hause abreisen.
Wieso?
Mische ich mich ins Leben meiner Untertanen ein
und schreibe ihnen vor, wen sie lieben sollen?
Bin ich glücklich von weniger Nutzen für sie?
Was für ein seltsamer dummer Titel schimpft mich einen Herrscher,
wenn ich keine Wahl bei dem habe, was mich am meisten betrifft?
Das ist untragbar.
Ich besitze auch Freiheiten,
die mir der Staat nicht nehmen kann.
Der unbilligen Tyrannei des Mobs
und der boshaften Tyrannei von Palastintrigen
muss ich mich nicht fügen.
Nehmt das zur Kenntnis, alle.
General?
Eure Majestät, die Menge will Euch sehen.
Sie verlangen Zutritt zum Palast.
Sind Sie zufrieden, Graf Magnus?
Es gibt keinen Anlass zur Sorge.
Ich mache mir keine Sorgen.
Die Wachen stehen bereit. Ihre Waffen sind geladen.
Sollen sie feuern?
Nein, General.
- Soll ich die Anführer verhaften? - Nein.
Was soll ich dann tun, Eure Majestät?
Lassen Sie sie rein.
Eure Majestät, das könnt Ihr nicht tun.
Aber, Eure Majestät...
Lassen Sie sie rein.
- Niemand folgt mir. - Ihr dürft nicht alleine gehen.
Ich fürchte meine Untertanen nicht.
Schicken Sie die Wachen weg.
Rechts um. Vorwärts, Marsch.
Türen öffnen.
Eure Majestät...
Nun, meine Untertanen,
ist dies ein freundschaftlicher Besuch?
Wird niemand vorsprechen?
Kein Bittgesuch? Keine Rede?
Wolltet ihr nur einen Blick auf mich werfen?
Schickt den Spanier nach Hause!
Guter Mann, komm her.
Was tust du?
Ich bin Schmied, Eure Majestät.
Bist du ein guter Schmied?
Ich denke, ja.
Mein Vater war auch Schmied, und auch sein Vater.
Was wäre, wenn ich in deine Schmiede käme
und dir sagte, dass du nicht gut schmieden würdest?
Du fändest es unangebracht, und das ist richtig so.
Meine Arbeit ist die Staatsführung.
Und ich bin gut darin, so wie du dein Geschäft verstehst,
es ist vererbt.
Mein Vater war ein König, wie auch schon sein Vater.
Mein Vater starb für Schweden und ich lebe für es.
Nun, mein liebes Volk,
geht zurück an die Arbeit und
überlasst mir meine Angelegenheiten.
Ich segne euch alle.
Lang lebe die Königin!
Wie schade, Graf Magnus.
Da kommt dieser Spanier, alleine!
Tötet den Spanier!
Glücklicher Zufall.
Kann ich Eurer Exzellenz behilflich sein?
Rufen Sie Ihre Leute zurück und lassen Sie mich zur Botschaft durch.
Ich verstehe die Anspielungen Eurer Exzellenz nicht,
aber ich darf unsere guten Beziehungen zu Spanien nicht gefährden.
Daher bestehe ich auf meinen persönlichen Schutz und die Eskorte.
Ein Pferd.
Den Schutz für einen Gefangenen, Eure Exzellenz?
Für Ihre eigene Sicherheit.
Reite zur Botschaft, Pedro.
Du hasst ihn. Du hast den Aufstand gegen ihn angezettelt.
Er ist in Sicherheit, Eure Majestät, ohne meinen Eingriff
wäre das nicht der Fall gewesen.
Bring ihn umgehend zu mir.
Das würde ich gerne, wenn ich es riskieren könnte.
Die Gemüter in der Stadt sind erhitzt.
Für Señor Antonio gibt es nur einen sicheren Ausweg:
Ihr unterzeichnet die Papiere für die Rückkehr.
Du bist ein eifersüchtiger Emporkömmling.
Du erträgst es nicht, dass ich ihn liebe.
Bin ich ein Emporkömmling,
dann ein guter, denn ich verdanke alles Eurer Gunst.
Und die Eifersucht auf Antonio ist ein Zeichen von Patriotismus.
Du riskierst eine Menge, Magnus.
Erkennst du das nicht?
Verurteilt mich zum Tode.
Wenn ich sterbe, stirbt er.
Meine Befehle sind gut aufgehoben.
Es ist unvermeidbar, Eure Majestät.
Er oder ich.
Bereitet die Papiere für den spanischen Boten vor.
Mein Lord Botschafter,
dieser Pass ermöglicht Ihnen eine sichere Reise bis zur Grenze.
Graf de la Gardie,
Sie beschützen Seine Exzellenz.
Erlauben Sie.
Eure Exzellenz,
sagen Sie Ihrem Herrn, wir sind dankbar für die Ehre, die er mir darbrachte.
Das Schiff Amaranta
wartet im Hafen von Helsingborg auf Sie.
Ich wünsche Ihnen
eine sichere Reise, mein Herr.
Kann ich Eurer Exzellenz behilflich sein?
Hier kann ich nichts gegen Sie unternehmen, mein Herr.
Ich bin ein Botschafter auf fremdem Boden.
Aber wenn Sie so freundlich wären, mich auf neutralem Boden...
Das kann arrangiert werden, Eure Exzellenz.
Ich sorge für Geleit bis zur Grenze.
Hinter der Grenze stehe ich Ihnen zur Verfügung,
als Ihre persönliche Eskorte.
Danke, mein Herr.
Eure Exzellenz,
von Ihrer Majestät, der Königin.
Wer ist da?
Ich bin es, Königin Christine.
Ich, Axel Oxenstierna.
Was führt Sie hierher?
Ich konnte nicht schlafen.
Ich konnte auch nicht schlafen.
Ich weiß noch, als Sie mich
als Kind die Stufen zum Thron hochführten.
Ihr und Euer Vater
wart mein ganzes Leben.
Und wenn Ihr jetzt versagt, habe ich versagt.
Diese Last ist zu schwer für mich.
Ich wuchs im Schatten eines großen Mannes auf.
Ein Leben lang war ich ein Symbol.
Ein Symbol ist unsterblich, beständig,
eine Abstraktion.
Ein Mensch ist sterblich und wandelbar,
mit Sehnsüchten und Impulsen,
Hoffnungen und Zweifeln.
Ich will kein Symbol mehr sein, Kanzler.
Ich will ein Mensch sein.
Dieses Verlangen kann ich nicht unterdrücken.
Und doch müsst Ihr es.
Ihr werdet es tun.
Seine Hand ruht auf Euch. Die des Königs.
Ich hörte Ihnen stets ehrfürchtig zu, Oxenstierna.
Ich respektiere niemanden mehr im Königreich als Sie.
Und doch schreit etwas in meinem Inneren, dass das nicht stimmt,
dass man sein Leben leben muss.
Man hat ja
nur das eine Leben, Kanzler.
Ja, Eure Majestät,
man hat nur das eine.
Deshalb müsst Ihr es für die Pflicht aufgeben.
Größe verlangt alles.
Besitze ich Größe, Kanzler?
Ich fühle mich so klein und hilflos
und nutzlos.
Ja, Eure Majestät, wenn Ihr alleine seid.
Aber morgen,
wenn diese Halle mit dem Stolz Eures Königreiches gefüllt ist,
erkennt Ihr den Moment.
Ihr werdet Eure Pflicht tun.
Ihr werdet Prinz Charles heiraten.
Pflicht.
Mein Erbe, Eure Majestät,
und Eures.
Ihre Majestät, die Königin.
Meine Herren,
heute erfahren wir von den Lippen Ihrer Majestät
die Entscheidung,
die uns allen am Herzen liegt.
Eure Majestät,
ich diene Eurer Familie seit 3 Generationen.
Mein Leben ist fast beendet.
Heute erfülle ich meine Aufgabe.
In Weisheit verwarft Ihr den Gedanken an eine ausländische Verbindung,
egal, wie brillant sie war.
Wir sind glücklich, dass die Wünsche Eures Volkes
auch Eure Wünsche sind.
Nur die mit schwedischem Blut
sollten auf dem schwedischen Thron sitzen.
Die Frage nach der Nachfolge war lange
eine ernste Sorge für mich.
Ich kam heute hierher,
um Ihnen meine Entscheidung mitzuteilen.
Unter uns gibt es einen,
der dem Staat im Krieg und Frieden treu diente,
einer, der auch mit mir verwandt ist.
Ich spreche von Prinz Pfalzgraf Charles Gustavus.
Ich glaube, es findet Ihre Zustimmung,
wenn ich sage, dass er unter allen
der geeignetste Mann für die Regierung dieses Königreiches ist.
Der Prinz erwies mir die Ehre und hielt um meine Hand an.
Der Prinz erhielt meine Antwort.
Ich nannte ihm die Gründe, warum ich sein Angebot ablehnen musste.
In Abwesenheit eines Blutsverwandten
erlaubt es mir die Verfassung, mit Ihrer Zustimmung
einen Nachfolger zu wählen.
Ich glaube, keiner erfüllt unsere Wünsche besser
als Prinz Charles Gustavus.
Ich erkläre somit
hier und jetzt
vor Ihren Augen
meine Abdankung vom Thron Schwedens.
Abdankung?
Nein, Eure Majestät, nein!
Mein Gott, Madam. Was habt Ihr vor?
Es schmerzt uns zu hören, dass Ihr uns,
die wir Euch lieben, im Stich lassen wollt.
Ihr könnt doch nicht mehr verlangen?
Ihr seid Königin all dieser Länder.
Und wenn Ihr dieses riesige Reich verlasst, wo findet Ihr ein anderes?
Bleibt, Madam, so lange Ihr lebt.
Und wir werden alles tun, um Eure Last zu mindern.
Ja!
Ich danke Ihnen für Ihre Treue.
Aber es gibt eine Stimme
in unseren Seelen,
die einem den Weg vorgibt.
Und wir gehorchen.
Ich habe keine Wahl.
Hier sind die Symbole der Macht,
die ich vor Ihnen niederlege, vor Gott und der Menschheit.
Mein Herr,
würden Sie mir die Krone abnehmen?
Nein, Eure Majestät, das werde ich nicht.
Ich schwor Eurem Vater, dass die Krone stets auf Eurem Kopf weilen sollte.
Ich kann das nicht tun.
Und es wird auch niemand anderes tun wollen.
Colonel.
Und nun, lebt wohl.
Ich danke Gott, dem Allmächtigen,
der mich in das königliche Geschlecht hineingeboren hat
und mich zur Königin eines solch großen und mächtigen Reiches machte.
Ich danke auch den Adeligen,
die den Staat verteidigten, als ich ein Kind war.
Und Ihnen allen
für Ihre Treue und Verbundenheit, die Sie mir entgegenbrachten.
Lasst mich einen letzten Blick auf Sie werfen.
Und so werde ich Sie in Erinnerung behalten,
mit Liebe und Loyalität,
bis es keine Erinnerung mehr gibt.
Gott segne Sie.
Lebt wohl.
Sie wird auf dem Boot sein.
Wenn die Flut kommt und der Wind günstig ist, segeln wir.
- Und sie wird mitkommen? - Ja.
- Wohin? - Zu den Inseln des Mondes.
Wo ist das?
Ein Ort, an dem ich noch nie war.
Hoffentlich ist es da wärmer.
Bezaubernd.
- Wie viele Einwohner gibt es? - 2.
Aber zuerst machen wir einen Zwischenstopp.
- Direkt hinter der Grenze. - Pferde austauschen.
Damit die Welt einen sehr unangenehmen Menschen loswird.
- Graf Magnus? - Ja.
Ich verlasse Schweden als freundlicheres Land.
Du wartest hier, Pedro.
Da drüben, hinter der Baumgruppe, Eure Exzellenz.
Mit Vergnügen, mein Herr.
Auf Wiedersehen, Schweden.
Aage.
Aage, wo ist die Kutsche?
Schlechte Neuigkeiten, Eure Majestät, ein Unfall.
Die Pferde sind lahm.
Wir kriegen erst morgen neue.
Müssen wir die Nacht hier verbringen?
Ja, Eure Majestät.
Eine Nacht Ruhe wird Eurer Majestät gut tun.
Ruhe.
Bereit, abzulegen?
Ja, Eure Majestät, das Boot liegt da drüben.
- Kapitän. - Eure Majestät.
Ich begrüße Euch.
Antonio.
Was ist geschehen?
Es war ein Duell, Eure Majestät.
- Graf Magnus? - Ja.
Was stehen Sie hier herum?
- Christine. - Hast du Schmerzen?
Nein. Nicht mehr.
Hast du dich von deinem Land verabschiedet?
Ja, von allem außer dir.
Wie lieblich deine Augen sind.
Red jetzt nicht.
Wenn Wind aufkommt, segeln wir.
Ja.
Spanien.
Mein Haus steht auf einer weißen Klippe über dem Meer.
- Du verlässt mich doch nicht, oder? - Nein, niemals.
Eure Majestät.
Du musst dich ausruhen.
Ausruhen.
Antonio?
Wollt Ihr noch ablegen, Eure Majestät?
Das Haus auf der Klippe.
Ja, Aage, wir segeln.
Ich sage es dem Kapitän.
Die Flut ist da und der Wind steht günstig.
Der Wind steht günstig.
Alle Mann an Deck.
Holt die Brücke ein.
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