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Original subtitles

'Guten Morgen, Leute!

'... die lustigste Morgenshow der Stadt.

'Was f�r ein Tag heute!

'Ich hab mal 'ne kurze Frage an euch: Was macht ihr eigentlich,

'wenn ihr eure Liebste mal wieder so richtig sch�n �berraschen wollt?

'Candle-Light-Dinner? Picknick im Gr�nen? Rote Rosen?

Ruft an, ihr Romantiker da drau�en.

'Wie immer unter der 0800-7777.'

Na? Ist sie nicht gekommen?

Fahr mal rechts ran und zieh dir das rein.

"Fische sollten heute Lotto spielen.

"Wenn die Sonne auf Pluto trifft, ist in diesem Sternzeichen alles m�glich. "

Sascha! Moment mal.

Hall�chen.

Tsch�sschen.

- Hm? - Die Susi ist nicht gekommen, oder?

Doch, doch, die... versp�tet sich ein bisschen.

Lenk nicht ab, Sascha. Das ist 'ne Hammer-Konstellation.

Das sieht echt gut aus f�r dich! Hier: "Geben Sie sich voll dem Heute hin,

"'denn es k�nnte sein, dass heute der wichtigste Tag in Ihrem Leben wird!"'

Sascha!

Alter, es geht schon los!

�hm... Taxi?

- Wo soll's hingehen? - Zur Uni.

Ernst-Reuter-Platz.

Ernst-Reuter-Platz.

Also...

So hei�e Fracht fahr ich selten.

'Hallo, hallo?

'Wei�t du, was ich mache? Ich zieh mir einen wei�en Anzug an,

'und dann hole ich mir ein Streichquartett und 99 Luftballons,

'wenn's sein muss, und dann knie ich mich vor ihre T�r,

'und dann geht das ab, sage ich dir! "Ich lieb... "'

Oh, Gott, oh, Gott.

- Wieso? Ist doch s��. - Bitte, was?

S��? Peinlicher geht's nicht! Hallo?

Na ja, der meint's ja wohl ehrlich. Also, ich find's gut.

Sagen Sie mal...

Haben Sie einen Freund?

Sie sind nicht mein Typ. Lassen Sie's.

Aber... das kann man ja nicht wissen, wenn man's nicht probiert hat.

Sagen Sie, haben Sie die Spr�che eigentlich auswendig gelernt?

Ja, klar. Das geh�rt zum Taxischein. Fluchen, Anmachen.

Ja, ich wette, das k�nnen Sie richtig gut.

Oh ja.

Da hab ich doch glatt vergessen, die Uhr einzuschalten.

D�rfte ich aber daf�r vielleicht Ihre Telefonnummer haben?

- Hm? - Hm.

Ich hab was Besseres f�r dich.

Hier.

Man kann schon das Herz schlagen sehen.

7. Woche.

Aber du hast doch gesagt, du gehst nur zu einer Vorsorgeuntersuchung. Also...

- Das hei�t, du bist schwanger? - Ja.

Hallo, sind Sie frei?

Ja.

- Nein! - Doch.

- Bitte, wir reden dar�ber heute Abend. - Nein, Sascha.

- Doch. Wo soll's hingehen? - Ich muss zum Flughafen.

- Ok. Bitte! Ja? - Ich verpass sonst den Flieger.

- K�nnen wir losfahren? Schnell, bitte. - So ein Arschloch.

Das ist wieder so typisch.

Warum, gottverdammt, hat der nicht unterschrieben?

Was? Der hat mir das schon tausendmal versprochen. Schei�dreck, noch mal!

Nein, der Taxifahrer ist gerade bei Rot �ber eine Ampel gefahren.

Momentchen. Ist bei Ihnen alles ok?

Ob alles ok ist bei Ihnen?

Hallo?

- Hallo! - Ja, Mann, bei mir ist alles ok!

- Mir ging's noch nie so gut! - Vorsicht!

Au!

Hallo?

Hallo!

Hallo! Ha...

Was machen Sie da, Herr Hanke? Nun h�ren Sie aber auf!

- Hier, die schnarcht! - Die schnarcht doch gar nicht.

Nun aber ab ins Bett!

Ich hab Anspruch auf ein Einzelzimmer.

Da haben Sie ganz sch�n Gl�ck gehabt mit Ihrem Auge.

Ein paar Millimeter weiter und es w�re ganz dunkel geworden.

Das ist mein Gl�ckstag heute.

Die Sonne steht n�mlich im Pluto, Schwester Erika.

Ach? Haben wir gute Laune, ja?

Was ist das?

Wir hatten einen Wasserrohrbruch auf der Nebenstation,

Wir mussten sie her verlegen.

Ich hab einen Anspruch auf ein Einzelzimmer! Also...

Seien Sie froh, dass wir nicht noch eine hier reinlegen. So, Bauch frei, bitte.

H�ren Sie zu, ich meine, warum ausgerechnet 'ne Oma? �hm...

Ah! Mann! Aua, Schei�e!

Das ist doch Schei�e! Ich bin doch kein Kleinkind, Mann, ey!

Bis sp�ter.

Na, klasse.

Schei�e, Mann!

Dir scheints auch wieder besser zu gehen.

He

Hallo.

Und du willst es wirklich durchziehen, ja?

Ja.

Und wie sollen wir das Kind ern�hren? Mit Taxifahren, oder wie?

Mach doch deinen Doktor fertig.

Nein, das mach ich nicht. Das Thema ist durch.

- Irgendwie schaffen wir das schon. - Aber wie? Also...

Mann, Lina! Wie bist du denn schwanger geworden?

Das ist doch schei�e! Wir haben das besprochen!

Ich will kein Kind. Was soll ich jetzt mit einem Kind?

Ich hab mir das auch anders vorgestellt, aber jetzt ist es nun mal so.

- Was ist denn so schlimm daran? - Was daran so schlimm ist?

Du h�ngst deinen Eltern auf der Tasche, ich wohn bei Klaus,

wir sind mal zusammen, mal sind wir nicht zusammen.

Die Welt braucht nicht noch ein Kind, das nicht wei�, wo es hingeh�rt!

Du liebst mich gar nicht, oder?

Was? Das hat doch damit nichts zu tun!

Ja...

Wei�t du was?

Ich hab keinen Bock mehr aufs Warten.

Was soll denn das jetzt? Ich denke, es geht ums Kind?

Nein, es geht um dich, Sascha. Es geht immer nur um dich.

Und wenn's mal nicht um dich geht, dann baust du einen Schei�unfall.

Als ob ich den Unfall mit Absicht gebaut h�tte! Wie bescheuert ist das denn?

Lina?

Lina. Wo... Wo gehst du denn jetzt hin?

Brauchst du auch frische Luft?

Ah, da sind Sie ja!

Guten Tag. Ella Freitag.

Es ist lange her, seit ich mir mit einem Mann das Zimmer geteilt habe.

Und noch dazu ein so junger, h�bscher Wie war doch Ihr Name?

Sascha.

Gelegentlich h�r ich ein bisschen schlecht.

- Was sagten Sie? - Ich hei�e Sascha!

Na, schreien brauchen Sie nicht.

So was! Da bin ich doch am helllichten Tag eingeschlafen, Sascha.

Na ja, bin ja auch die meiste Zeit allein.

Aber ich habe meine Blumen, wissen Sie?

Ich habe auf meinem Balkon einen Garten gebaut, m�ssen Sie wissen.

Die Buchsb�ume, die machen mir ein bisschen Sorgen.

Da gibt es einen K�fer, der frisst alles auf.

Nicht mal mein G�rtnerfreund wei� einen Rat.

Hm! Mein Fernseher geht auch nicht mehr.

Da haben sie eine neue Technik erfunden und der Apparat ist futsch.

Aber... es �ndert sich ja eh alles im Moment.

Der Fernseher ist digitalisiert.

- Digi... Was? - Digitalisiert.

Er versteht die Signale nicht mehr.

Ha. Das klingt ja gef�hrlich.

Ist Ihnen nicht gut? Schmerzt Ihr Auge?

Mir geht's gut. Es ist alles ok, ja?

So, Frau Freitag, ich m�sste Sie dann mitnehmen.

Genie�en Sie Ihr Einzelzimmer, ne? In einer halben Stunde sind wir zur�ck.

Oh, Schwester Erika, hat Ihre Tochter die Mathepr�fung bestanden?

Ja, mit Sternchen. Die ist ja schneller als ein Taschenrechner.

- "Schneller als ein Taschenrechner!" - Ja, ganz die Mutter, was?

"Ganz die Mutter, was?"

K�nnten Sie bitte freundlicherweise die T�r zumachen?

Alter, du wei�t ja gar nicht, was f�r ein Gl�ck du hast.

Lina ist ja mal so was von der Porsche unter den Frauen.

Die h�tt ich l�ngst einget�tet.

So richtig klassisch, wei�t du? Mit Ring, Hochzeit, Malediven.

- Kokosn�sse, Kinder, die ganze Palette. - Ja, ja.

Was ist denn eigentlich mit der Susi?

- Das... ist in der Entwicklung. - Ja.

- Klar. Die ist einfach nicht gekommen. - Die hatte 'ne Panne.

Aha.

- Und was ist das jetzt? - Ich chatte.

- Mit wem? - Mit Nastasia. Aus Litauen.

Die hat mich auf "Liebe 3000" angestupst und mag meinen Humor.

Klaus, du bist ein hoffnungsloser Fall.

Du erz�hlst mir was von Palmen, Kokosmilch, einer Hochzeit und Trallala,

und selber... Ey, du chattest hier mit einem russischen Bergarbeiter!

Hundertpro.

Geiles Ger�t, ey.

- Das ist die niemals. - Nat�rlich ist die das.

Alter, du willst die Sonne nicht sehen, auch wenn sie dir ins Gesicht scheint.

Oder, Sascha?

Gib mal her, Gib mal her!

- Was machst du da? - Ich ruf die hier mal an.

Alter, h�r auf, das machst du nicht! Gib das Schei�telefon her.

Oh, Entschuldigung.

Mann, pass doch auf!

Krampfanf�lle.

Schwere Nervensch�digungen.

Herzstillstand.

Junger Mann, haben Sie auch diesen Todesbrief unterschrieben?

Die wollen sich absichern falls Ihnen was passiert.

Aber der Doktor hat gesagt, da kann gar nichts passieren.

Es kann immer was passieren.

Also, das versteh ich nicht.

Ich bin doch ins Krankenhaus gekommen wegen dem Auge.

Und das war doch nur ein kleiner Kratzer.

Und jetzt les ich hier:

"Herzstillstand". Das ist doch gef�hrlich.

Ich bin vollkommen gesund!

Was mach ich denn jetzt?

Zeigen Sie mal her.

- Wollen Sie 'ne Vollnarkose? - Was?

Wollen Sie eine Vollnarkose?

Der Doktor hat gesagt, das muss sein.

Der Doktor hat das gesagt, ja?

- Aha. Haben Sie Bluthochdruck? - Ja.

Ich komm gleich wieder.

Also, an Ihrer Stelle w�rde ich das nicht unterschreiben.

In ihrem Zustand ist das Risiko einer Vollnarkose extrem hoch.

Sie k�nnten einen Infarkt erleiden. Hat Ihnen das Ihr Arzt nicht gesagt?

- Ich hab schon unterschrieben. - Sie haben schon unterschrieben?

Frau Freitag, Sie haben ja noch gar nicht aufgegessen.

Der Joghurt muss noch rein, ja? Sie m�ssen sch�n stark sein.

Haben Sie das Zettelchen angekreuzt und unterschrieben, Frau Freitag?

Geben Sie her.

Ich hol dann mal einen neuen.

So. Keine Vollnarkose und keine Operation.

- Danke. - Schei�e.

Sie kennen sich so gut aus. Sind Sie selbst Arzt?

Ich war mal einer.

Wollen Sie vielleicht auch was trinken?

Melissengeist.

Sie trinken Melissengeist?

Ja. Ich trink das schon seit Jahren deshalb bin ich so gesund.

Wollen Sie nicht auch einen Schluck?

Ich probier mal.

So. Stopp.

- Prost. - Prost.

Wah, das... Ich dachte, das nimmt man um sich die F��e einzureiben,

oder als Frostschutzmittel.

Als Frostschutzmittel das wei� ich nicht,

aber die F��e kann man sich damit einreiben.

Wollen Sie noch einen Schluck?

Na, los.

Prost, Sascha.

Prost, Frau... Ella.

Frau Ella... Hm.

Das hat �berhaupt noch keiner zu mir gesagt. Hm.

Sagen Sie mal, wie ist das eigentlich mit Ihrem Auge passiert?

Ach, ich hab mich verletzt, wissen Sie.

Die Buchsb�ume, die haben doch so einen K�fer.

Und die m�ssen ganz kurz geschnitten werden.

Und da hat der Doktor zu mir gesagt "Das ist �berhaupt nicht schlimm. "

Und dann haben sie eine Malu... Eine Ma...

- Eine Makula-Degeneration. - Ja.

Malukade-Generation festgestellt.

Das muss man heute nicht mehr operieren, das kann man anders behandeln.

Verstehen Sie? Die wollen nur Ihr Geld Die wollen Sie nur abkassieren.

Das ist das ganze Schei�system Da geht's nur um diese...

Lassen Sie die OP sein, ok?

Ja. Gut.

- Wollen wir noch einen trinken? - Na, los.

So.

'Only you can make my heart shine bright,

'Only you can make my world feel safe.

'What I want to say is

'I love you, I do.

'I do love you.

O.

'I love just you.

'So much... '

- Woah! - Guten Morgen, Herr Hanke, Fr�hst�ck.

Danke sch�n, Schwester Erika.

Guten Appetit.

- Uh! - Schrecklich, der Kaffee, nicht wahr?

Ja. Morgen, Frau Ella.

Morgen.

Was machen wir denn jetzt mit Ihrer OP, hm?

Ach, der Herr Doktor wird schon wissen, was gut ist.

- Haben die Ihnen schon was gegeben? - Nur einen Traubenzucker.

Mann, Frau Ella, wir haben doch was ausgemacht.

- Haben Sie den Wisch unterschrieben? - Ja.

- Sie haben den Wisch unterschrieben? - Ja!

Bewegen Sie sich nicht! Ich komm gleich wieder, ja?

Ja!

Ok... Ich m�chte sofort mit dem Oberarzt sprechen.

- Das geht nicht, der ist im OP. - Dann holen Sie ihn raus, bitte.

Sonst noch W�nsche?

Frau Freitag soll gegen ihren Willen unter Vollnarkose operiert werden!

Das ist vollkommen bescheuert! Die wacht nie wieder auf.

Das �berlassen wir mal sch�n den �rzten, die sich damit auskennen, ja?

Hier wird niemand gegen seinen Willen operiert.

Frau Freitag ist schwer herzkrank. Bitte holen Sie den Arzt...

Hallo?

Ja.

Frau Freitag wird in Schleuse 3 erwartet.

Alles klar.

Alles klar.

So, dann eben anders.

Ok, los geht's. Wir hauen ab.

Ok,..

Ok, ok.

Bitte sch�n.

Herr Hanke?

Herr Hanke!

Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht! Ah!

Wo ist er?

Oh! Vielen Dank.

Na, komm...

Da ist er ja! Herr Hanke!

Herr Hanke! Herr Hanke!

Hat heimlich geraucht.

K�nnen Sie mir helfen? Ok, danke.

- Vielen Dank. - Alles klar.

Klaus? Ich bin wieder zu Hause.

H�r zu, du musst mir einen Gefallen tun, ja?

Kannst du bitte ins Krankenhaus fahren und meine Sachen aus dem Schrank holen?

Und sei bitte vorsichtig wegen der Oberschwester, ja?

Den Rest erkl�r ich dir sp�ter. Ok?

Ciao.

Hallo? Wer ist da?

Hanke? Nee, kenn keinen Hanke. Sind Sie falsch verbunden.

Oh, Mist.

Ja...

Hallo?

Sascha. Sascha!

Wa...? Oh, Mann! Gott!

Frau Ella, warum erschrecken Sie mich denn? Was ist denn?

Wo bin ich denn hier?

Was? Sie sind bei mir zu Hause.

Mein lieber Johnny, wie bin ich denn hierhergekommen?

Ich brauch 'nen Kaffee.

Hm!

Ungew�hnlich haben Sie's hier.

Ist das Ihre Freundin?

Die ist aber h�bsch.

W�rde es Ihnen was ausmachen, mir auch einen Kaffee zu machen?

Ich mach uns gerade einen Kaffee. Und zwar einen richtigen.

- Nicht die Pl�rre aus dem Krankenhaus. - Mit dieser Maschine?

Ja, das ist 'ne Kaffeemaschine. Macht Espresso.

Espresso? Hm?

Probieren Sie erst mal. Bitte sch�n.

Ha!

K�stlich, dieser Expresso. Hm!

Aber gegen eine Tasse Kr�nung w�re auch nichts einzuwenden.

Wie machen wir das jetzt? Sie wollen doch bestimmt schnell nach Hause.

- Ich kann Sie bringen. - N�.

Ich will nicht nach Hause. Da wartet doch keiner auf mich.

Sie... Sie bleiben hier.

Hallo?

K�pt'n Ahab, mach die T�r auf! Ich komm an meinen Schei�schl�ssel nicht ran!

- Mach auf, ich muss pissen. - Warte, warte, warte!

K�pt'n Ahab hatte ein Holzbein du Pfeife.

Ahab, Hook, Langstrumpf, schei�egal. Hauptsache Pirat halt,

Saatschi, da war vielleicht was los im Krankenhaus.

Denen ist diese Schnarchoma, die bei dir auf dem Zimmer war, einfach abgehauen.

�h... Guten Tag.

Ella Freitag.

Frau Ella.

- Und wer sind Sie? - Ich bin der Klaus.

Klaus von Wied-Lietzow. Und Sie sind die...

Sascha hat mir erz�hlt, Sie sind fast 90?

Da ist Schnee aufm Dach, aber noch ordentlich Feuer im Ofen.

- Sie haben ja meinen Hut auf - Das ist Ihr Hut?

- Ist sch�n, der steht Ihnen. - Jetzt komm doch mal her, Mensch.

- Was macht die hier, hm? - Ich hab die mitgenommen.

- Du hast die mitgenommen? - Mitgenommen, ja.

Du hast die entf�hrt? Aus dem Krankenhaus?

Alter, jetzt versteh ich!

Sascha Robin Hood Hanke, du bist ja ein richtiger Held!

Ich seh schon die Schlagzeile vor mir:

"Gro�stadt-Cowboy rettet Oma aus den F�ngen des B�sen!"

So, jetzt werfen Sie mal das Putzzeug weg, Frau Ella,

das muss gefeiert werden!

"Auf euren Mut, neue Wege zu gehen,

neue Lebensformen auszuprobieren subversiv sein... "

Das ist ja die ganze alte Progresskacke.

Wei�t du, wie damals mit der Kommune 1, nur ohne Sex nat�rlich.

- So, hau weg die Pf�tze. - Die Pf�tze?

Ja, Pf�tze. Pf�tzchen. Champagner.

Auf ex trinken.

Frau Ella, nicht lang schnacken, Kopp in 'n Nacken.

Ich bin so stolz auf euch.

Hm.

- Wer ist das? - Das wei� ich doch nicht.

- Die Bullen! Das sind die Bullen, Mann! - Was?

- Ey, Mann, fuck! Wir sind nicht da! - Ok.

Sch�n durch die Hose atmen, Onkel Klaus hat alles im Griff, ok?

Du machst nicht die T�r auf, Mann!

- Ja? - Klaus von Lietzow?

Wied-Lietzow, ja.

Wir suchen einen Sascha Hanke, der wohnt hier angeblich bei Ihnen.

Sascha Hanke... Ach ja, Sasch...

Oh, Gott, ja, doch, den kenn ich Der hat mal hier gewohnt.

Hab ich rausgeschmissen, kompletter Chaot.

- Hat er was ausgefressen? - N�.

Wollen Sie vielleicht reinkommen?

- Nein, ist nicht n�tig. - N�?

Aber falls Sie ihn sehen, geben Sie uns bitte Bescheid.

Ok. Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Mann...

- Ja? - Ist das Ihr Auto in der Einfahrt?

Oh! Ja, 'tschuldigung. Ich stell den noch in die Garage.

Ist 'n '68er, hm?

Ja. Sie sind ein Kenner!

Hm! Hat schon ein paar J�hrchen auf dem Buckel, die Dame,

aber schnurrt noch wie ein K�tzchen.

Sch�nes Auto. Passen Sie gut auf sie auf.

- Ja, mach ich. Danke. Ciao. - Nichts f�r ungut.

- Einen sch�nen Tag. - Tsch�ss.

Waren die Herren von der Polizei wegen mir da?

�hm, die Polizei, die... Klaus hat sein Auto...

Ich hab mein Auto falsch geparkt.

Ach, so.

Frau Ella, was halten Sie davon, wenn wir das Auto zusammen umparken, hm?

Wenn der Herr Klaus nichts dagegen hat?

Nein, der Klaus hat �berhaupt nichts dagegen.

Herrlich! Ich bin mit meinem Freund immer Motorrad gefahren,

- das war wunderbar - Wunderbar, ja.

Ein herrlicher Wagen ist das.

Na, vielleicht ein bisschen alt.

Alt ist aber doch nicht schlecht.

Alt ist aber auch nicht immer n�tzlich.

Wie bitte?

Das Auto ist Klaus' Aufrei�schleuder.

Aufrei�schleuder...

Damit rei�t er Frauen auf? Keine schlechte Idee.

Wenn das klappen w�rde, ja, aber der Klaus und Frauen,

das ist 'ne traurige Geschichte, Frau Ella.

Aber das ist schade. Herr Klaus ist so ein netter junger Mann.

Ich wei� gar nicht, was ich in den letzten Jahren gemacht habe.

Keine Autofahrten, kein Champagner...

Ich bin so froh, dass Sie mich entf�hrt haben.

So, ich bring Sie wieder zur�ck.

Wie bitte?

Ich bring Sie jetzt wieder ins Krankenhaus, ok?

So.

- Ok. Steigen Sie aus, Frau Ella. - Nein.

Frau Ella, bitte steigen Sie aus, ja?

- Nein! - Doch!

Erst nehmen Sie mich mit,

und dann setzen Sie mich wieder aus, wie es Ihnen gerade passt.

Ich hab Sie offiziell entf�hrt, gegen Ihren Willen, ja?

Die sind hinter mir her. Verstehen Sie das?

Ja, aber das bestimme immer noch ich was ich will oder nicht.

Frau Ella, bitte seien Sie vern�nftig. Kommen Sie jetzt mit, ja?

Nein! Was soll ich denn der Polizei erz�hlen,

wo ich die ganze Zeit gewesen bin?

- Jetzt steigen Sie aus, kommen Sie mit! - Nein!

- Hilfe! Hilfe! - Kommen Sie mit!

Ach... Fuck.

Saatschi, was machst du denn hier? Ich dachte, du wolltest die absetzen.

Ja, wollte ich auch, aber die ist einfach nicht ausgestiegen.

Klaus, h�r mal zu, ey! Die will uns erpressen, ok?

Die w�rde uns anzeigen! Die hat wortw�rtlich gesagt:

"Was soll ich der Polizei sagen, wenn die mich fragen, wo ich gewesen bin?"

- Oh, das ist nicht gut. - Nee, das ist nicht gut!

Wir stecken in der Schei�e! Wenn die uns anzeigt, dann haben wir ein Problem!

- Was soll ich machen? - Was soll ich denn machen, Saatschi?

Ich w�rd vorschlagen, ihr bleibt einfach hier und habt einen sch�nen Abend.

Hier wird die Polizei sicher nicht vorbeikommen.

Ok, und zur Not schl�ft sie bei uns.

Nee, die schl�ft nicht bei uns. Die kommt nicht zu uns nach Hause. Nee!

Hey, Saatsohi, bleib cool. Heute ist heute und morgen ist morgen.

- Klaus, bitte. Wir m�ssen doch... - Ich denk mir schon was aus!

Entschuldigung.

Frau Ella. Welch Glanz in unserer H�tte!

Das war ein herrlicher Abend! Das hat so viel Spa� gemacht!

Diese komischen Schritte.

- Ups! Oh! - Frau Ella! Setzen Sie sich erst mal!

Und jetzt gibt's zum Abschluss noch eine richtig hei�e Liebe.

- Aber Herr Klaus! - Nein, das nennt man nur so, Frau Ella.

Wie hie� doch das Gericht, was wir gegessen haben?

- D�ner. - D�ner. K�stlich!

Was war das?

Hallo?

Hey. Was machst du denn hier?

Ich pack meine Sachen. Oder wonach sieht es aus?

Praktisch, dass ich hier nie einziehen durfte.

Das macht die ganze Sache einfacher.

Mann, Lina, warte doch mal, wirklich.

Es tut mir leid, dass ich bl�d reagiert hab, ja?

Aber w�r's dir lieber, wenn ich dir was vormache, oder was? Also...

Tu doch nicht so. Du hast mir die ganze Zeit was vorgemacht.

Entschuldige, jetzt geht's nicht ums Kind. Ich kapier's nicht.

Nee, Sascha, du kapiersts nicht.

Lina, jetzt... Mann!

- Was soll denn der Schei� jetzt hier? - Was der Schei� hier soll, Sascha?

- Das war's. Ich geh jetzt. - Wie?

Und was ist mit dem Kind?

- Ist nicht mehr dein Problem. - Wie, ist nicht mehr mein Problem?

Warte doch mal, du kannst doch jetzt nicht gehen, Mann!

Du kannst doch nicht einfach gehen! Was soll...

Na, dann geh doch, Mann! Hau halt ab, ey!

Schei�e!

So, Leute, "Hei�e Liebe".

So, Frau Ella, so jung kommen wir nicht mehr zusammen.

Saatschi, deine hei�e Liebe schmilzt.

Das war aber nicht sch�n.

Ach, machen Sie sich nichts draus, Frau Ella, die streiten �fter hier.

Wir streiten nicht, ja, wir sind nicht mehr zusammen. Das habt ihr doch geh�rt.

- Lieben Sie sich denn nicht mehr? - Bitte, Frau Ella, lassen Sie's, ok?

Sie kapieren's so und so nicht, also...

Auch wenn ich aussehe wie Uralt-Lavendel, ich war auch mal jung.

Und ich wei�, dass zur Liebe Mut geh�rt, Sascha.

Die Liebe ist das einzig Wichtige im Leben.

Darauf muss man aufpassen.

- Also, Sascha, besser... - Klaus, halt die Fresse.

Mir reicht's, Frau Ella. Wissen Sie was?

Sie kleben mir an der Backe, nur weil Sie Angst haben, nach Hause zu fahren,

weil da keiner ist, der auf Sie wartet. Bitte halt die Fresse.

Und es ist mir egal, es interessiert mich nicht, was Ihnen wichtig ist!

Ja, und belehren Sie mich nicht, ich bin keine 12!

Da hab ich keinen Bock drauf! Und Mut und Liebe, was ist das?

Das k�nnen Sie sich sonst wo hinstecken.

Uralt-Lavendel, also... Halten Sie die Klappe!

- Mann. - Alter...

Es tut mir leid, Frau Ella.

Er ist sonst nicht so. Es muss ihm echt schlecht gehen, wenn er so ist.

Jetzt probieren Sie doch mal.

Herr Klaus?

Herr Klaus!

Oh, Gott.

Oh, haben Sie mich erschreckt.

- Herr Klaus, ich brauche Ihre Hilfe. - Ja.

- Kommen Sie? - Ja.

Was ist denn?

- Guten Morgen, Sascha. - Morgen.

Was... ist hier los?

Wir machen einen Ausflug.

- Wir machen was? - Wir machen einen Ausflug.

Ich m�chte Ihnen was zeigen.

Danach k�nnen Sie mich ruhig nach Hause bringen.

Ich werde Sie nicht verraten.

Ich f�hle mich wie diese Grace Kelly.

Sie sind Grace Kelly.

Hoffentlich hat Ihre Gro�mutter nichts dagegen,

dass wir uns ihre Kleider ausgeliehen haben.

Ach, Frau Ella, Sie sehen doch aus wie eine gottverdammte Grazie.

Da hat Omi sicher nichts dagegen. Nicht wahr, Omi?

- Omi? - Ich will ja nicht st�ren, aber...

- Wo fahren wir eigentlich gerade hin? - Wir sind gleich da.

Da vorne m�ssen Sie rechts fahren, Herr Klaus.

Das war mal ein Krankenhaus, hier hab ich nach dem Krieg gearbeitet.

Alter, hier spukts bestimmt.

Eigentlich war es ein Lazarett. Es lagen sehr viele Verwundete hier.

- Und das war die Eingangshalle. - Ist das abgefahren.

Da wimmelte es immer von Menschen. �rzte, Kranke, Pfleger, Angeh�rige.

Es gab sehr viel Leid damals.

Sagen Sie, Frau Ella, Sie haben echt den Krieg miterlebt, ja?

Ich mein, so richtig alles, Weimar, Wirtschaftswunder

Wiedervereinigung und dazwischen Adolfs Tausendj�hriges Reich.

Ja. Und da hinten, da waren die Speises�le.

Und da waren die B�der.

Ich muss, �hm, ganz kurz...

Und da oben, da waren die Krankenzimmer.

Was tippt er denn da immer auf dem Ding herum?

Der sucht nach Frauen.

Aber die findet er doch nicht in so einem kleinen Kasten.

Ja, und was machen wir jetzt hier?

Kommen Sie, Sascha.

Kommen Sie.

Hier, hier in diesem Bett, da lag er.

Wer?

Leutnant Alexander Jason Grines.

Er kam aus Tennessee und er war schwarz, schwarz wie die Nacht.

Ich hab ihm jeden Tag sein Bett gewechselt,

und er hat mich immer so angelacht mit seinen wei�en Z�hnen.

"Sie sind h�bsche M�dchen, Frau", hat er immer gesagt.

Ja...

Und als er gesund war, da haben wir uns oft getroffen.

Wir sind tanzen gegangen, wir haben geredet...

Einmal hat er mir den Peloponnesischen Krieg

auf einer kleinen Serviette aufgemalt. Hm...

Hey! Wo seid ihr?

Entschuldigen Sie, aber warum erz�hlen Sie mir das eigentlich alles?

Weil...

Ich hab ihn geliebt, sehr geliebt.

Eines Tages sollte seine Einheit verlegt werden.

Und er... Er wollte unbedingt, dass ich mitkomme nach Amerika.

Aber ich, ich dumme Gans, ich hatte nicht den Mut.

Ich, ich war ja vom Dorf.

"Negerhure" haben sie mich beschimpft.

Ja.

Und pl�tzlich war er weg.

Und ich war schwanger.

Ich hatte ein Kind von ihm, und sie haben es mir weggemacht.

"Ein Teufelskind wird das," hat meine Mutter gesagt.

Aber es war doch mein Kind.

Saatsch? Frau Ella?

Wo seid ihr'? Mann...

Und... haben Sie Jason nie gesucht?

Nein. Ich hab mich gesch�mt.

Wie sollte ich ihm das sagen mit dem Kind?

Wir waren ja auch so weit auseinander.

Ich hab nie einen anderen Mann geliebt.

Aber das Leben, das geht einfach weiter, das k�mmert sich nicht drum.

Hier, das hat er mir geschenkt.

Das ist das Einzige, was ich von ihm habe.

Und... deshalb haben Sie mich hierher gebracht?

Ja. Deswegen habe ich Sie hierher gebracht.

Wenn man so alt ist wie ich,

dann bereut man nicht die Fehler, die man gemacht hat,

sondern das, was man nicht gemacht hat.

Das tut weh. Das bereut man wirklich.

Machen Sie mit Lina nicht denselben Fehler.

Wo warst 'n du?

Ich hab... ein paar St�cke f�rs Feuer geholt.

Ach, Saatschi, ich bin jetzt seit 8 Jahren Single.

Irgendwie habe ich das Gef�hl, die Frauen k�nnen das riechen.

- Nicht nur die Frauen, Alter. - Nein, wirklich, im Ernst!

Es ist niemand dabei, der...

Wo ich den Eindruck hab, dass er sich wirklich f�r mich interessiert.

Ich mein, f�r das, was ich...

Der wissen will, wer ich bin, und warum ich so bin, wie ich bin,

oder was ich denke, oder...

Bist du besoffen?

Du hast �brigens recht, es ist ein Mann.

- Wer? - Na ja, Nastasia.

- Wie? Die ist ein Mann? - Die ist ein Mann,

Die hat mich angerufen, weil du ihn angerufen hast.

Hei�t Hartmut und wohnt am Bodensee, das Arschloch.

H�r auf.

Vielleicht ist er ja ganz nett der Hartmut.

Hm? Hartmut...

Was machst du denn da?

- Ich suche nach Jason. - Jason? Was denn f�r ein Jason?

Jason, das ist die gro�e Liebe von Frau Ella.

Scheinbar der einzige Mann, mit dem sie je was gehabt hat.

Gott.

Sascha, stell dir mal vor, du bist so alt wie die,

und dann hast du nur einen Mann in deinem Leben gehabt.

- Und er hei�t dann Hartmut. - Fuck.

Allerdings.

Ey, Schei�e, ey, guck mal hier! Ich hab ihn.

- Wen, Hartmut? - Nein, Mann, Jason! Guck mal hier!

Ey, das ist ja krass! Jason Alexander Grines...

Hier! Lieutenant der US Air Force, 1924 geboren...

Ey, der wohnt in Paris.

Oh! Paris!

Die sch�nen, kleinen Franz�sinnen.

- Baguette... - Guck mal hier! Rue le Marois.

Chanson...

- Krass! Klaus! - La mode...

Ey, das ist doch krass! Die hat den 70 Jahre lang nicht gesehen,

und wir finden den einfach so. Hm?

L'amour... Paris...

Hey?

- Sagt mal, geht's noch? - Na, wach?

- Wo sind wir denn? - Frankreich.

- Frankreich? - Frankreich, mein Lieber.

Hier, bitte sch�n, ich hab dir einen Noisette mitgebracht.

- Was f�r ein Ding? - Das ist ein Kaffee.

Ey, und dazu immer sch�n durch die Hose atmen, ja?

Herr Sascha hat alles im Griff.

Wo ist denn Frau Ella? Ah! Frau Ella? Frau Ella!

Ich hab Ihnen einen Kaffee mitgebracht. Einen richtig guten Filterkaffee.

Was machen wir hier?

Wir fahren zu Jason.

Wie bitte?

Ja. Wir fahren zu Jason Der lebt in Paris.

Unsinn, Jason ist Amerikaner, der lebt nicht in Paris.

Doch, Frau Ella. Gucken Sie mal, hier: Rue le Marois, ne?

Und da ist seine Telefonnummer. Hey, wir k�nnen ja anrufen.

- Was macht er denn in Paris? - Keine Ahnung.

Fragen Sie ihn doch selber! Wir rufen ihn an, ja?

- Nein! Nein. - Wieso? Wollen Sie nicht mit ihm reden?

Doch, schon, aber... aber was soll ich denn sagen?

Hallo? �h, bonjour, Jason, ich komm dich besuchen.

- Paris? Ja, Paris? - Frau Ella, die Stadt der Liebe!

Paris!

So!

Saatschi... Entschuldigung, kann ich dich kurz sprechen?

Wei�t du, was du hier machst? Ich hab nur einen Anzug dabei!

Um 13 Uhr hab ich einen Zahnarzt-Termin am Kotti.

- Wie soll ich das alles schaffen? - Klaus, ey, das war deine Idee!

- War meine Idee? - Du hast das vorgeschlagen, Mann!

Gestern Abend. Die kleinen Franz�sinnen?

Und wir k�nnen da wirklich hinfahren? Sofort?

Wir fahren da jetzt sofort hin. Los geht's.

- Kommen Sie. - Meinen Sie, er wohnt dort wirklich?

Ihr k�nnt ja mein Auto nehmen.

Hey!

- Da w�ren wir. - Hier wohnt er also.

Ja, also das ist die Nummer 6.

- Nerv�s? - Ja.

Wie seh ich aus?

Super? Also, super.

M- m, stimmt nicht.

Ich h�tte mir wenigstens die Haare waschen sollen.

Ach, Frau Ella.

Also gut, gehen wir.

Ob er mich wohl noch erkennt?

�hm, gucken Sie mal, Frau Ella, so! So sehen Sie sehr sch�n aus.

So. Achtung. So.

Schei�e. Passen Sie auf.

Achtung, jetzt. So. Danke. Achtung... Und... zack.

Wunderbar.

Da, hier. Grines.

Ey! Der wohnt hier wirklich.

- Sollen wir? - Ja.

Ok.

Oui?

Jason Grines, �h, �h...

ll habite ici?

Jason, Jason Grines? Non.

Qui, mais... �h, I� dest �crit Grines.

Ah, oui... Non mais, il faut que je change �a! D�sol�!

- Was hat er gesagt? - Dass der hier nicht wohnt, aber, �h...

Quoi encore?

Pardon, mais nous cherchons un vieil homme, am�ricain, noir.

Morgan Freeman?

Tut mir leid, Frau Ella. Aber gucken Sie mal...

Der hat hier gewohnt, ja? �hm...

Sascha, ich will kein Spielverderber sein, aber der ist hier nicht mehr.

Das Einzige, was noch da ist ist sein Klingelschild.

Da ist doch so viel Zeit vergangen.

Vielleicht sieht er sich die Radieschen schon von unten an.

Klaus, bitte, Mann. Du kannst Frau...

Bitte halt doch einfach die Klappe. Ok?

Ja? Halt einfach die Klappe.

- Das darf man doch mal sagen... - Nein.

Jetzt warten Sie doch mal, Frau Ella. Klaus...

Sascha, wir sind nicht umsonst so weit gefahren.

Jetzt suchen wir ihn!

Ah! Monsieur, entschuldigen Sie bitte, kennen sie Jason? Jason Grines?

- Jason Grines? - Ja.

Oui, un vieux monsieur, am�ricain, noir. ll habite I�.

Ah, Jason, bien sur! Mais �a fait longtemps que je ne I'ai pas vu.

�h... �hm...

Ja? Was?

Na, er hat ihn schon eine Weile nicht gesehen.

- Aber, �h.. - Ah, na ja.

- Monsieur, kennen Sie Jason Grines? - Je ne comprends pas que...

Nous cherchons un vieux monsieur am�ricain noir, Jason Grines.

Vous connaissez un vieux monsieur noir qui s'appelle Jason Grines?

- Jason Grines? - Nein? Nein?

- Vous ne parlez pas fran�ais? - Nein. Ok, danke.

Monsieur...

Kennen Sie einen Jason Grines?

Jason Grines?

�Iterer Mann... Nein?

Monsieur...

Non, pardon.

�h, pardon, Jason Grines?

Monsieur...

Frau Ella, Sie sind doch Jungfrau.

"Lassen Sie sich nicht entmutigen,

"auch wenn Merkur Ihnen Steine in den Weg legt.

"R�ckschl�ge sind eine Chance, neue Wege zu entdecken.

"Bleiben Sie ruhig und entspannt. "

Sind Sie ja auch schon.

- Frau Ella? - Frau Ella?

Frau Ella! Frau Ella?

Schei�e. Wo sind denn Ihre Tabletten, hm?

Wo sind denn Ihre Tabletten, Frau Ella?

Schei�e! Oh, Mann.

Ohne Rezept geht da gar nichts.

Dann schreib doch eins, du bist doch Arzt.

Klaus, ich bin kein Arzt, ok? Ich bin gar kein Arzt.

- Aber wir fahren sie jetzt zu einem. - Nein.

Jetzt warte doch mal! Die werden Fragen stellen.

Wer die ist, woher wir sie kennen, wie sie in unser Auto gekommen ist.

Aber sie braucht ihre Pillen, also, hm?

Vielleicht haben die ja welche.

Du hast zwar meterweise Schnee auf dem Dach, ja,

- und ganz selten Feuer im Ofen, aber... - Aber...

- Leider geil. - Leider geil.

Ok.

Bonjour.

- Bonjour. - Bonjour.

Oh, I�, I�!

Bonjour, Ladys!

Ok, du wartest hier.

Nein, kannst du nicht warten? Ich kann kein Franz�sisch.

Kennst du den Unterschied zwischen Diuretika und Aspirin, hm? Nee.

Also, bitte, Klaus, warte hier. Pass auf.

Na, gro�artig.

Entschuldigung, ich habe eine Frage.

Fuck.

Also, es geht um was Gro�es...

�h, amour!

2 alte Menschen m�ssen wieder...

Grande amour.

Ja? Also, nicht in meinem Fall.

Ist nicht wirklich mein Spezialgebiet. Obwohl ich keine Jungfrau bin.

Oh, Gott, was rede ich denn hier?

Sie verstehen wirklich kein Wort, oder?

Gott, Sie sind wirklich bildsch�n.

Und ich steh hier vor Ihnen und mach mich zum Deppen,

w�hrend mein Kumpel da drin den Medikamentenschrank ausr�umt.

- Saatschi, wo bleibst du denn? - Excusez-moi.

Nein, Entschuldigung! Sie k�nnen da nicht rein. Bitte.

Warum kann ich hier nicht rein, hm?

Ach, du Kacke.

Bonjour. Komm.

Das, �h, ist anders als es aussieht.

- Oui. - Ich bin der Klaus.

Frau Ella?

Ach, Mann, Frau Ella.

Mann, da sind Sie ja.

Hier. Ich hab Ihre Tabletten, es wird wieder alles gut.

Ja? So.

Das macht alles keinen Sinn, Sascha.

Jetzt nehmen Sie Ihre Tabletten, dann geht es Ihnen auch gleich besser.

Man kann die Zeit nicht zur�ckdrehen.

- Wir fahren nach Hause. - Was?

Wir fahren nach Hause.

Was grinst du denn so bl�d? Komm, steig ein, Ella will nach Hause.

Das ist Jasons neue Adresse.

Was? Von wem hast du die?

Von der Krankenschwester?

Echt?

- Wie krass. - Frau Ella,

da drin war eine wundersch�ne junge Frau.

Und die kannte Jason. Der hat hier gewohnt, in diesem Heim.

- Die kannte Jason? - Oh ja. Und sie hat gesagt,

er war sehr nett, "tr�s fort".

- Das hei�t "sehr stark". - Sehr stark.

Oh.

Krass! Hier, guck mal. Landevennec.

Das ist... das ist direkt an der K�ste.

Das sind... 582 km, 6 Stunden.

- Frau Ella. Hm? - Ja...

- Bitte, Frau Ella, bitte, bitte, bitte! - Meinen Sie? Ja?

Also gut.

- Ja? Ja! Toll! - Gut.

Aber diesmal m�chte ich mir die Haare waschen.

- Haarewaschen inklusive. - Ja.

Kommst du, oder was machst du? Hm?

Ist das die Telefonnummer von Jason?

- Nein, das geh�rt mir. - Landevennec! Juchu!

Du, Sascha?

Stell dir mal vor, morgen macht dieser Jason die T�r auf,

und dann findet Frau Ella raus, dass er sie nicht so geliebt hat, wie sie ihn.

Oh, Gott, dann sitzen wir vielleicht in der Schei�e.

70 Jahre haben die nichts voneinander geh�rt.

Das musst du dir mal reinziehen.

Ob die in dem Alter noch Sex haben?

Ich hab geh�rt, da geht's noch mal richtig ab. Ja, wirklich.

Ey! "Mein Blut wallt wie der Vorbote eines neuj�hrlichen Tsunami.

"Die Erinnerung an dich macht mich trunken

"und l�sst mich erstarren wie einen Hasen im Fernlicht"?

Sag mal, was soll 'n das?

"Du bist wie ein Gewittersturm �ber einem vertrockneten Salzsee"?

Warte mal ganz kurz. Ey, Marie...

Marie? Das... Du hast das...

Das ist nicht die Marie aus dem Altersheim?

Du, das geht dich �berhaupt nichts an, ok?

Du hast der das geschickt?

Ey, Klaus, du jammerst mich seit 8 Jahren voll, dass du Single bist, ja.

Kein Wunder. "Hase im Fernlicht". Alter!

Kannst du den Frauen nicht mal sagen, was du denkst und f�hlst und willst?

Oh, Gott, der gro�e Frauenversteher hat gesprochen, ja?

Darf ich dich fragen, warum du in Frankreich eine Landpartie machst,

anstatt zu Hause vor Lina auf den Knien rumzurutschen und ihr zu sagen,

was du denkst, du willst, du f�hlst?

So, jetzt gib das Schei�ding wieder her.

Herein!

Entschuldigung, k�nnte einer der Herren mir vielleicht beim Haarewaschen helfen?

In dieser Dusche brech ich mir den Hals.

- Na, klar. - Ja?

- Ich mach das. - Du machst das.

Du kannst keinerlei Kritik vertragen.

Du kannst keine Kritik vertragen.

- Du kannst keine Kritik vertragen - Ich kann keine Kritik vertragen?

- Tut mir leid, Frau Ella. - Was denn, Sascha?

Na ja, das Ganze hier, die Reise und so Ich h�tte Sie fragen sollen.

Ich bin froh, dass Sie mich nicht gefragt haben.

Sagen Sie mal, meinen Sie, Sie w�ren heute gl�cklicher,

wenn Sie damals mit Jason mitgegangen w�ren?

Ja.

Klaus?

Klaus.

Klaus?

Haben Sie das gesehen?

Wenn Sie so weitermachen, werden Sie noch bretonischer Meister, Frau Ella.

Ja. Das hat mir Jason beigebracht.

Er war ein richtig guter Pfeilchenschmei�er.

- Pfeilchenschmei�er? - Ja.

Das hei�t Dart. Das ist Dart.

�h, Melissengeist?

- Ja. - Oui. Deux eau de melisse.

- Pardon? - Eau de melisse? Melissengeist? Non?

- 2 bi�res, s'il vous pla�t. 2 Bier. - Oui.

- Wir nehmen 2, oder? Ja. - Ja.

Ich finde, das haben wir gut gemacht Ihr Haar. Sie sehen sehr sch�n aus.

Sie sollten vorsichtig sein mit dem, was Sie Frauen sagen.

Warum sind Sie kein Arzt geworden?

- Sie w�ren sicher ein guter Arzt. - Vielleicht.

Aber ich werde keiner mehr.

Wieso eigentlich nicht?

Sagen Sie's mir,

oder ich hol die Polizei.

Ok.

Ich hab Schei�e gebaut.

Also, das war 'ne Routinesache.

Da kam ein Mann ins Krankenhaus, der hatte Bauchschmerzen.

Verdacht auf Blinddarm und...

Na ja, wir haben schon alle sehr lange gearbeitet, 24 Stunden,

mein Chef wollte es unbedingt durchziehen, und ja...

Dann haben wir ihn operiert.

Ist eigentlich alles glattgelaufen.

Aber, ja...

Der Typ hatte Herzprobleme, also...

Extremen... extremen Bluthochdruck, also genau so wie Sie, und...

Ja, der ist uns dann weggestorben.

Voil�, 2 Melissengeist.

Und wer hat sich um Sie gek�mmert?

Hm?

Na ja, als der Mann gestorben war,

da hat sich doch sicherlich jemand um Sie gek�mmert?

Lina.

War sehr s��.

Sie hat mir, na ja, ein Lied geschrieben.

Hm-hm.

- Und Ihre Eltern? - Meine Eltern?

Ihre Mutter.

- Nee, meine Mutter wei� nichts davon - Und Ihr Vater?

Warum fragen Sie mich heute so viel, Frau Ella?

Weil ich neugierig bin.

Mein Vater, ja, der...

Der ist schon lange weg.

Es geht eben alles auseinander.

Und alle reden immer von der Liebe als dieses superpoetische,

unfassbare Ding, ja, aber, das funktioniert nicht.

Ich finde, das funktioniert nicht.

Sie erinnern mich an Jason.

Aber... der war doch schwarz wie die Nacht?

Ja.

Aber er hat auch am Leben gezweifelt.

Es funktioniert, Sascha.

- Was? - Das poetische Ding.

Ach, Sie meinen die Liebe.

Ja.

Entschuldigen Sie, aber... warum sind ausgerechnet Sie sich da so sicher?

Das wei� ich.

Du kannst mir nichts vormachen, Sascha.

Du liebst deine Lina, das seh ich dir doch an.

- Und wenn's so w�r? - Tu was. Ruf sie an.

Mach den ersten Schritt.

Und den zweiten.

Habt ihr einen sch�nen Abend gestern gehabt, ja?

Tut mir leid, du hast geschlafen. Ich wollte dich nicht wecken.

Ja, schon ok. Die N�sse in der Minibar waren ja nicht schlecht.

He, aber du brauchst doch deinen Schlaf. Also..,

Ja, vielleicht bin ich auch einfach nur das 5. Rad am Wagen hier.

Was? Quatsch! Also...

- Was war das jetzt? - Wir sind sauer.

- Alle beide, oder was? - Ja, alle beide.

Es war gar nicht so dumm, deine Idee mit der Kommune.

Stell dir mal vor, wir gr�nden eine WG. Ella, du und ich.

Das w�r doch ein geniales Gesch�ftsmodell!

- Klar, das war ja auch meine Idee. - Mann, Klaus, �berleg doch mal!

Wir bringen Jung und Alt zusammen! Wie Agenten!

Dass beide von der Lebenserfahrung des anderen profitieren k�nnen,

Was l�uft da zwischen euch? Die ist �ber 90, die ist �lter als deine Gro�mutter!

Das ist komplett... widernat�rlich.

Bist du eifers�chtig? Klaus, ey!

- Hast dich verknallt in die, ja? - Was?

- Hat sie sich in dich verliebt? - Hey, erkl�r mir mal...

- Worum geht's denn? Geht's um Sex? - Um Sex? Meinst du das ernst?

- Warum durfte ich nicht dabei sein? - Wie kommst du auf so was?

Warum wolltet ihr...

Frau Ella!

- Frau Ella, warten Sie! - Nicht winken, Hand ans Lenkrad!

Die Handbremse!

Ah ja, das kenn ich, ja. Da zickt sie.

Sie hat sich verschluckt, ja, und dann...

Aber eigentlich gibt sich das. Man muss sie einfach nur ein bisschen...

La c�ble du delco, elle est foutue!

- Was hat er gesagt? - Die Z�ndung ist futsch, ok.

J'en ai un. II est pas bon. Dans quelques heures... tout sera fait.

- Was f�r ein Fisch? - Das kann ein paar Stunden dauern.

Mann, ey, echt, Schei�karre.

Sag mal, kriegst du das hin, kurz auf Ella aufzupassen? Hm?

- Wohin gehst du denn jetzt? - Pinkeln.

- Ist alles ok, Frau Ella? - Ja. Alles ok.

Herr Klaus, schauen Sie mal, das ist doch unglaublich.

Mit so einem Ding ist Jason fr�her gefahren.

Das ist ja abgefahren, das ist eine alte 35er.

Die wurde in den 40ern gebaut. Steht hier einfach so rum.

Ja, damit sind wir immer zum Tanzen losgezogen.

Ihr Jason hatte einen guten Geschmack.

Sollen wir die Zeit ein bisschen zur�ckdrehen?

- Hm? - Warum nicht, Herr Klaus?

Klaus! Hey!

Hey! Hey, Klaus, Mann!

Was soll denn der Schei�?

Aus dem Weg, hier kommen die Hells Grannys!

Hat sich doch gelohnt, der ganze Quatsch mit Frankreich.

Frau Ella, wollen wir noch 'ne Runde drehen?

- Ja. Ja. - Auch bei Regen?

- Ist egal? - Ja!

- Schneller, Herr Klaus! Schneller! - Festhalten! Festhalten, Frau Ella!

Ist das sch�n!

'Hi, Sascha. Nur dass du Bescheid wei�t:

'Ich habe mich entschieden, das Kind zu bekommen.

'Ich mach das jetzt auf meine Verantwortung.

'Ich halte dich da raus. '

Klaus?

Was?

- Oh, Gott, Frau Ella. - ... ganz hei�, ja?

Hey, Sascha. Wir sind ein bisschen nass geworden, aber ich hab alles im Griff.

Frau Ella, geht's Ihnen gut, hm? Sie sind ja ganz kalt.

Geht's Ihnen gut? Gucken Sie mich mal an, ja?

Machen Sie sich keine Sorgen. Mir geht's wirklich gut.

Sie m�ssen mir versprechen, ganz schnell warm zu werden, ok? Machen Sie das?

Ich geh nur kurz raus mit Klaus. Ich muss mit ihm reden, ja?

- Komm. - Ich bin gleich wieder da, Frau Ella.

Und langsam trinken, der ist hei�.

Sag's einfach, dann haben wir's hinter uns.

Sascha? Sascha, es tut mir leid, ok?

- Ich wollte ihr nur eine Freude machen. - Nee, tut's nicht, ja?

Es ging hier nur darum, ihr zu zeigen, wer der geilere Typ von uns beiden ist.

Es ist doch nichts passiert, jetzt komm wieder runter!

Was? Klaus, du kennst doch ihre Werte nicht!

- Hast du sie dir mal angeguckt? - Ja, ist ein bisschen verk�hlt.

Sie ist ein bisschen verk�hlt? Sie ist total unterk�hlt!

Die ist 87 Jahre alt und wenn die eine Entz�ndung hat, dann war's das!

Glaubst du eigentlich, du bist der Einzige, dem sie was bedeutet?

- Ist sie dein Schei�eigentum? - Sag mal, checkst du es �berhaupt?

Du h�ttest sie umbringen k�nnen! Ja, na, klar! Scheint dir egal zu sein.

Wei�t du was, ich hab keinen Bock mehr auf den Schei� hier!

- Was denn f�r 'n Schei�? - Auf dich, Mann, ja?

- Ok. - Schau dich mal an!

- Ist doch logisch, dass du einsam bist. - Wie bitte?

Ja! Du bist wie ein kleines Kind, ey!

Du musst erst einmal sch�n laut schreien und dann im Mittelpunkt stehen.

Bitte, Klaus, ja? H�r auf damit.

- So ist das? - Ja, so ist das.

Warum versagt mein Talent, Leute zu verprellen, ausgerechnet bei dir'?

Du bist 'ne Klette! Dieser ganze Schwachsinn mit den Horoskopen.

Mann, Klaus, das Leben ist keine BILD-Zeitung.

Sascha, wei�t du eigentlich, warum ich dein Freund bin?

Weil ich der Letzte bin, der dich noch aush�lt.

Du bist so berauscht von dir selber und deinem Schei�-Gutmenschentum,

du f�hrst lieber Taxi als im b�sen Krankenhaus zu arbeiten.

Wei�t du, was du bist? Du bist ein Feigling.

- Ach, ja? Hm-hm. - Ja!

Wei�t du, ich w�r z. B. froh, wenn ich h�tte, was du hast.

- Was hab ich denn? - Lina! Schon vergessen?

Die liebt dich, aber das siehst du nicht!

Stattdessen f�hrst du durch Frankreich mit irgendeiner alten Frau,

die �berhaupt nichts mit dir zu tun hat.

Du hast nicht nur was aufs Auge bekommen, du bist blind, Sascha.

Lina ist schwanger.

Und ich wei� nicht, was ich machen soll.

Ok, und wann hast du daran gedacht, mir das zu sagen?

Dann ist das hier eine Therapie-Reise, die ich mit dir mache,

- aber den Grund sagst du mir nicht? - Mann, es geht doch nicht um dich!

Siehst du, du bist mir keine Hilfe.

- Ich bin dir keine Hilfe? - Nee!

- Ach, ich bin dir keine Hilfe? - Nee, du bist keine Hilfe!

Ich hab's begriffen. Wei�t du was? Die Klette meldet sich ab.

- Ja, dann melde dich mal ab. - Ja! Sieh zu,

wie du allein nach Hause kommst, Arschloch.

Du bist selber ein Arschloch!

Komm, verpiss dich! Fahr!

Fahreinfach mal wieder, komm, fahr schon!

Ja, hau ab! Du kannst ja noch nicht mal franz�sisch, Mann!

Fuck.

Frau Ella?

Frau Ell...

Lieber Sascha, ich will nicht, dass Sie sich wegen mir streiten.

Machen Sie sich keine Sorgen um mich.

Frau Ella?

Frau Ella!

Schei�e...

Hey, mon v�lo!

Frau Ella!

Bonjour.

- Bonjour, Sheriff. - Bonjour, Monsieur.

�hm... Och, jetzt geht das wieder los. �h, ich kann kein Franz�sisch.

Police, Police, �berfall, Bumm-bumm.

Nein, Spa� beiseite, ich suche einen jungen deutschen Mann,

blonde Haare, blonde Augen, ein bisschen sch�bige Kleidung.

Il est assis la derri�re.

- Was hat er gesagt? - Dass ich hier sitze.

- Merci. - Pas de quoi.

Du wirst es nicht glauben. Mir hat ein Vogel auf die Schulter gekackt.

Gerade als ich auf die Autobahn wollte. Volle Ladung auf den Bademantel.

Da hab ich gedacht, das ist ein Zeichen, und bin zur�ck zum Hotel,

aber da war niemand. Seit 11 Jahren fahr ich Cabrio,

- und mir hat noch nie ein Vogel... - Tut mir leid, Klaus.

Ja.

Was eigentlich?

Die Klette? Oder die BILD-Zeitung?

Beides.

Ich mag die Klette.

Das mit dem Arschloch, das hab ich �brigens ernst gemeint.

Findest du wirklich, dass ich ein Feigling bin?

Hm, ein kleines bisschen ja. Aber ich versteh's.

Hallo?

Bonjour.

Ah. Entschuldigung, wohnt hier Jason? Jason Grines?

- Un moment! Anna, viens ici! - Qu'est-ce qui se passe?

Il y a quelqu'un qui veut voir Jason.

- Bonjour. - Bonjour.

Attends, Lily. Bonjour. Qu'est-ce que je peux faire pour vous?

Sie sind seine Tochter, nicht wahr?

Excusez-moi?

Darf ich... Verraten Sie mir Ihren Namen?

Anna.

Sie haben seine Augen.

Was wollen Sie?

Ach...

Ich suche Jason.

Ist er da?

Ella.

Ja.

- Sie sind Ella? - Ja.

Ist er da?

Tut mir leid, er ist letztes Jahr gestorben.

Er ist tot...

Da, guck mal! Ja, Rue Guenole, super.

2...

Jetzt halt doch mal an! Da hinten ist doch die 12!

- Nein, hier ist erst die 7. - Wenn da hinten... Da war die 12!

Jetzt fahr doch einfach ein bisschen...

Er ist friedlich eingeschlafen.

Er hat Sie sehr geliebt.

Merci.

Hallo, mein Junge.

Ich m�chte jetzt nach Hause.

- Was macht 'n die? - Die f�hrt jetzt nach Hause. �h...

- Frau Ella? - Moment mal, Frau Ella.

Warten Sie mal.

Frau Ella!

- Frau Ella! - Ella, warten Sie!

So, wir w�ren wieder zu Hause, Frau Ella.

Nummer 19. Ist doch richtig, oder? Hm?

So! Ah, hier wohnen Sie also!

Ist doch sch�n. Ist sch�n.

Was grinst du denn so? Der Hartmut?

- Ich geh nach Paris. - Da kommen wir doch gerade her.

Ja, ich wei�. Ich, ich hab da 'ne Verabredung.

- Mit wem? - Mit Marie.

- Nee! - Ja.

- Echt? - N�chste Woche.

- Echt? - Ja.

- Geil, Alter, geil, ich freu mich. - Frau Ella, haben Sie das geh�rt?

Frau Ella? Frau Ella.

Ey, die hat kaum noch Puls. Ruf einen Krankenwagen, Klaus.

Mann, ruf einen Krankenwagen, bitte! Frau Ella?

Frau Ella. Frau Ella! Frau Ella?

Es wird alles gut, ja?

Danke f�r die sch�ne Zeit, mein Junge.

Frau Ella?

Ja, guten Tag, Wied-Lietzow mein Name. Wir haben einen Notfall.

In Berlin, in der Wilmersdorf er Stra�e, Hausnummer 19.

Eine alte Frau, ja. Ja, kommen Sie schnell, bitte.

Danke, danke.

Mehr brauch ich gar nicht. Respekt, Herr Hanke.

Dass j�ngere Menschen �Iteren helfen ist ja heute eher selten.

Sch�ne Geschichte.

Entschuldigen Sie, also... Wie geht's jetzt weiter?

- Nehmen Sie mich jetzt mit, oder... - Ich hab ja nichts gegen Sie vorliegen.

Das Krankenhaus hat zwar Anzeige gestellt,

aber Frau Freitag hat angerufen und alles gekl�rt.

- Echt? - Es ist alles in Ordnung, junger Mann.

Vielen Dank. Danke.

Bringen Sie den Wohnungsschl�ssel einfach sp�ter in der Wache vorbei,

- Hat mich gefreut. - Danke.

Tsch�ss.

Wir sehen uns zu Hause, ok?

Lina? H�r mir mal zu, ich...

Mann, bitte leg nicht auf, ok? Ach...

Lina! Lina, bitte, bitte leg nicht auf! Ok? H�r mir zu!

Ich war total bescheuert, ok, ich hatte keine Ahnung.

Leg nicht auf! Bitte h�r zu, ok? Bitte leg nicht auf.

Wo bist du? Pass auf, ich muss dir was sagen, ok?

Ich hab Schei�e gebaut, ok?

Ich, �hm... Bitte gib mir noch 'ne Chance, ok?

Was? Nee, ich... Ich bin in der U-Bahn.

Ich, ja, ich bin in der U-Bahn. Ich wollte, ich...

Ich hab gesagt, dass ich total Schei�e gebaut hab. Ja, ich...

Bitte gib uns noch 'ne Chance!

Lina?

H�r mal. Wei�t du, es sind nicht die Dinge,

die man falsch gemacht hat im Leben, sondern die Dinge,

die man nicht gemacht hat, die bereut man.

Hm-hm.

- Kann ich jetzt auflegen? - Ja,

Ich geh dann mal besser.

H�r zu, �h...

Wir kriegen das hin. Wir schaffen das, ja?

Ich, ich mach meinen Doktor, und, �h,

und wenn es nicht reicht, dann fahr ich noch Taxi.

Ich wei�, es geht nicht um mich, es geht um uns.

Um uns 3 und ich... Ich war ein Vollidiot.

Also, wenn du willst, dann...

Ich will einfach nicht ohne dich sein.

Ich liebe dich.

Willst du unser Kind mal sehen?

Klar.

Na, ich br�uchte einen Doktor, ich, �hm...

Ach, so, ja, klar.

Siehst sehr sch�n aus.

Sind die Hormone.

Spacken.

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