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*Titelmusik*
Schwester Hanna
Wolfgang Wöller
*Heitere Musik*
*Husten*
Mit Fleiß und gutem Willen wird das noch kein schöner Hofladen.
Auch nicht mit sehr viel Fleiß und gutem Willen.
Wir brauchen einen Tresen. Vielleicht von hier nach hier.
Oder so rum? Oder so rum?
(beide) Wir schaffen das schon. - Hanna? Komm bitte in die Kapelle.
Frau Krause braucht Hilfe.
Wir sollen uns doch aus allem raushalten.
Ja, aber jetzt sieht sie verzweifelt aus.
Ich geh mal nachschauen.
Frau Krause? Schwester Hanna. Gott sei Dank.
Ich brauche Ihre Hilfe, wir können nicht heiraten.
Pfarrer Hofschneider steckt im Stau. Wo kriegen wir einen Pfarrer her?
Na ja, ich dachte, dass Sie... Ich?
Frau Krause... Wir proben doch nur.
Aber ich bin kein Pfarrer. Bitte.
Wo doch schon die Anlage nicht funktioniert.
Die Steckdosen haben einen Wackelkontakt.
Schwester Hanna...
Gut. Der liebe Gott wird nichts dagegen haben.
Herr Wöller! Ja?
Moment. Wo wollen Sie denn hin? Ich kann nicht bleiben.
Das geht nicht.
Frau Vogel hat darauf bestanden,
dass Sie als Repräsentant der Gemeinde anwesend sind.
Wenn Sie's der Mutter des Bräutigams versprochen haben...
Weiß Frau Vogel, dass Sie gehen? Ähm...
Ich gehe da jetzt rein und kläre das.
War das nötig, mir so in den Rücken zu fallen?
Sie sind immerhin freiwillig hier.
Ha! Das glauben Sie.
Frau Vogel hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt.
Wie hat sie denn das geschafft?
Unwichtig. So. Die Gemeinde braucht mich.
Sie wollen doch nur mit Herrn Huber angeln.
Ich will nicht nur angeln.
Wir sind die letzte Hoffnung des Kaltenthaler Angelvereins
im Kampf gegen die Karpfenjäger von Auingen.
Das ist jetzt nicht dein Ernst, Wolfgang.
Können wir dann jetzt endlich in der Kapelle weiterüben? Danke.
Danke.
Womit habe ich das verdient?
Auf diese Frage wollen Sie keine Antwort.
(Frau Krause) Musik!
*Mehrfaches Knipsen*
*Seufzen*
*Laute, schrille Orgelklänge*
(gereizt) Gut, dann eben ohne Musik.
Und bitte, Jessy, losgehen.
Langsam.
Denk dir, du hast den Brautführer am Arm.
Au. - (brüllt) Aus!
So geht das nicht! Eine Katastrophe!
Ja, alles okay. - Okay?
Ich hoffe, unsere Ehe läuft harmonischer als die Proben.
Ich lieb dich, Nick. Der Rest geht vorbei.
Wo finde ich die Toilette? Ich zeig's Ihnen.
Bitte, Jessy, nicht jetzt. - Fünf Minuten müssen drin sein.
Es dauert doch nicht mehr lange. Was soll ich tun? Die Pflicht ruft.
Nach allem, was ich für den Schützenverein getan habe?
Und weiter vorhabe, zu tun.
Das kannst du nicht tun.
Die Hochzeit muss perfekt werden. Ja, okay.
Uns hätte auch eine kleinere Feier gefallen.
Aber Sie freuen sich auf morgen? Ja, natürlich. Sehr!
Meine Eltern fehlen mir. Dass sie morgen nicht dabei sind.
Aber Nicks Onkel springt als Brautführer ein.
Witzig, oder? Ich kenne den gar nicht.
Ich weiß nur, er leitet die Wiener Filiale unseres Trachtengeschäfts.
Da rein.
Ach, Robert! - Rita!
Ach, endlich! Schön, dass du da bist.
Ehrensache, Schwesterchen.
Tut mir leid, dass ich so spät komme.
Hey, Nicki! Komm an meine Brust.
Schön, dich zu sehen, Onkelchen. Willkommen in der Heimat.
Wolfgang, mein alter Freund und Kupferstecher.
Schick wie immer. Ich hab nachher noch was vor.
Aber was macht man nicht alles alten Freunden zuliebe?
Dass du jetzt meinen Neffen traust! Hätte ich auch nie gedacht.
(schniefend) Wie wichtig kann ein Hofladen sein,
dass ich mein Augenlicht darüber verliere?
Ist er dir nicht wichtig?
Warum denn so viele Zwiebeln?
Weil es "Zwiebel-Chutney" heißt.
Oh! Ah, Hanna.
Kannst du uns auch helfen?
Äh... Der Brautführer ist da. Die Probe geht gleich weiter.
Aber danach schnipple ich mit.
Oh Gott, nein.
Was ist? Ich glaub, mir wird schlecht.
Frau Rainer, was ist?
Felicitas!
Wir proben weiter.
Wo ist Jessy? Die Proben gehen weiter.
Es geht ihr im Moment nicht so gut.
Was hat sie denn? Ich weiß nicht. Felicitas kümmert sich um sie.
Wir müssen proben! - Wo ist sie jetzt?
Drin. Vielleicht erholt sie sich.
Proben sind vorbei! Links den Gang runter.
Gut, dann bis morgen.
Warte doch mal. Moment.
Die Proben sind vorbei.
Herr Wöller. Sie können mich nicht aufhalten.
Ich will Sie warnen.
Wovor? Vor unserer nächsten Begegnung?
Es zieht wohl ein schlimmes Unwetter auf.
Sie sollten besser nicht angeln.
Es geht um Kaltenthals Anglerehre. Etwas Regen hält mich nicht auf.
Das wird mehr als etwas Regen.
Schwester, ich überlebe Sie, also überlebe ich alles.
Ach... *Sie seufzt.*
Es wäre schlecht, wenn du morgen ausfällst.
Ich muss mich nur ein bisschen ausruhen.
Bäh! Bitter. - Hilft aber.
Alles in Ordnung?
Sie kümmern sich um sie, ja?
Sie können sich auf uns verlassen, Herr Vogel.
Und du meldest dich, wenn ich dich abholen soll.
He, langsam.
Schwester Hanna, helfen Sie mir. Was ist denn?
Die Hochzeit muss ausfallen.
Hä? Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde,
aber ich gehe lieber wieder zu meinen Zwiebeln.
*Hanna seufzt.*
Ich kenne Robert Felbers.
Aha. Und wo ist das Problem?
Als ich in München Design studiert habe...
Ich hatte keine finanzielle Unterstützung.
Mein Zimmer hat über 600 Euro Miete gekostet.
Ich arbeitete damals bei einer Begleitagentur.
Ah. Und Herr Felbers war dort Kunde?
Er hat mich für ein Abendessen gebucht.
Er war lustig.
Charmant.
Dann hat er mich... in seine Hotelsuite eingeladen.
Wir wollten nur was trinken.
Ich dachte, ein Absacker, das ist okay.
Was ist passiert?
Er ist ausfallend geworden. Beleidigend.
Ich hatte Angst. Ich stieß ihn weg und rannte raus.
Dann drohte sein Anwalt der Agentur mit rechtlichen Schritten,
weil ich ihn angeblich zum Sex gegen Geld zwingen wollte.
Ich war nur noch froh, dass alles vorbei war.
Weiß Nick davon?
Sie müssen es ihm sagen.
*Lachen* *Leises Stimmengewirr*
Wolfi, wo bleibst du denn?
Finde du hier mal einen Parkplatz. Wem sagst du das?
Bin ja schon da. Gott sei Dank.
Die Auinger können vor Arroganz kaum noch ihre Angeln halten.
Dann zeigen wir denen mal, wie man einen Siegerfisch fängt.
Also komm. Pack deine Sachen.
Deine Zukünftige macht's ja spannend.
Bis zur Hochzeit ist sie fit.
Ich hab ihre Dirndl-Designs gesehen. Find ich gut. Sehr gut.
Schwesterchen, komm mal her zu uns.
Auf die Liebe! - Auf die Liebe!
Wenn ich sie schon nicht live sehen kann:
Habt ihr mal ein Foto? - Ja, klar.
Das ist Jessica? - Ja.
*Er seufzt.* Interessant.
Wieso? Kennst du sie?
Nick, Jessica arbeitete bis vor drei Jahren bei einem Escortservice.
Hast du etwa mit Nicks Braut geschlafen und dafür bezahlt?
Ach, komm. Bevor du wieder die Moralkeule schwingst...
Ich wollte nur Gesellschaft beim Abendessen.
Hm. Das heißt, du hast mit ihr gegessen.
Mehr nicht? - Ja. Ich wollte keinen Sex.
Sie schon. Es ging ihr ums Geld. Verstehst du?
*Dramatische Musik*
Das Beste ist, du sagst die Hochzeit ganz schnell ab.
*Lautes Johlen* Die haben schon wieder einen, Wolfi.
Jetzt muss dir mal was einfallen. Lass sie doch.
Immer mit "die" Ruhe. Du kennst meine Taktik:
den Gegner in Sicherheit wiegen und dann zuschlagen.
Dann musst du aber bald zuschlagen. Die Welt geht nämlich gleich unter.
*Aufsteigendes Pfeifen*
Haben Sie nicht irgendetwas zu tun? Bei sich zu Hause vielleicht?
*Pfeifen*
Guten Tag. Hommert mein Name. LKA. - Guten Tag.
Ich möchte zur Mutter Oberin.
Das tut mir leid, aber sie telefoniert gerade.
Sagen Sie mal, ich kenne Sie doch. - Wie bitte?
Ich kenne Ihr Gesicht. Helfen Sie mir.
Vom "Wort zum Sonntag"? - Das schaue ich nicht.
Lesen Sie vielleicht Krimis?
"Mord im Beichtstuhl"? - "Die Nonne und der Kommissar".
Ich bin Ihr allergrößter Fan. Das ist ja großartig!
Ich bin ihr Agent. Stolpe.
Ja, äh...
Warum wollen Sie zur Mutter Oberin?
Ich muss mit ihr sprechen. Wir kennen uns.
Ein Jugendfreund? - Ja, so ähnlich.
Mutter Oberin? Herr Hommert.
"Ein alter Bekannter".
Sie haben ja Nerven... - Immerhin erkennen Sie mich noch.
Wie könnte ich Sie vergessen?
Sie haben meinem damaligen Mann Handschellen angelegt.
Bitte, nehmen Sie Platz, Hauptkommissar Hommert.
Was kann ich für Sie tun?
Ich habe eine ungewöhnliche Bitte,
weil ich Sie als starke Frau in Erinnerung habe.
Dazu kommt Ihre Charakterfestigkeit.
Schmieren Sie mir keinen Honig um den Bart. Worum geht es?
Ich muss eine junge Zeugin an einem sicheren Ort unterbringen.
Mit neuer Identität. Zeugenschutzprogramm.
(aufgebracht) Hier?
Sind Sie verrückt? - Hier wäre sie sicher.
Es ist eine ungewöhnliche Bitte. - Allerdings.
Darf ich Ihnen erzählen, um wen es geht?
Bitte. - Sie heißt Gloria Wachowsky.
Sie ist unsere Kronzeugin.
Sie will gegen Leute aus dem organisierten Verbrechen aussagen.
Wetten, Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, Auftragsmorde.
Glauben Sie mir: Es geht um die Sicherheit einer jungen Frau.
Und darum, das Böse bei der Wurzel zu packen.
*Wind heult.* Wolfi!
Lass uns abhauen. Hier bricht gleich die Hölle los.
Jetzt, wo wir auf der Siegerstraße sind?
Die Auinger kriegen dieses Jahr den Pokal nicht.
*Aufgeregtes Gemurmel*
Die hauen doch schon ab.
Darauf fallen wir doch nicht rein.
Die gehen nicht, die rennen!
Lass sie doch.
Herr Meier! Sie können hier nicht weiterfahren.
Aber wir müssen hier durch.
Es besteht Lebensgefahr.
Ein Stück weiter sind Bäume auf die Straße gestürzt.
Was machen wir jetzt? Wir kommen hier nicht durch.
Lass uns abhauen.
Moment! Nimm den Käscher!
Du bringst uns noch um!
Ja... *Er lacht.*
Das ist unser Siegerfisch.
Na? Was hab ich gesagt?
*Bedrohliche Musik*
*Wind heult.*
Wo geht ihr hin? - In den Garten.
Wir holen die Setzlinge rein.
Herr, wir sind nicht würdig und recht,
aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.
Schneller, Agnes!
Sonst erlebe ich den Weltuntergang in Form eines Hexenschusses.
Weltuntergang? Meinst du wirklich?
Ist Jessy noch drinnen?
Nein!
Die ist vor zehn Minuten mit Hanna weggefahren.
(Agnes) Ein Weltuntergang?
Wegen der vielen Sünden auf der Welt, Felicitas?
Nein. Wegen der vielen dummen Fragen.
Warte hier.
Wolfi!
Wo willst du hin?
*Wöller stöhnt.*
*Wind pfeift.*
Nick! - Warum hast du nichts gesagt?
Nick, ich... Wir sollten reingehen.
Du warst beim Escortservice? - Nein, bei einer Begleitagentur.
Egal. Du hattest für Geld Sex. - Nein, hatte ich nicht.
Ich hab die begleitet, zum Essen, ins Konzert.
Robert erzählt was anderes. - Glaubst du ihm mehr?
Er wollte mit mir ins Bett und wurde handgreiflich, weil ich Nein sagte.
Warum hast du nichts gesagt? - Ich wusste, wie du reagierst.
Ich dachte, wir erzählen uns alles. Scheiße!
*Dramatische Musik*
Wo ist denn unser Fisch? Was für ein Fisch?
Damit der Pokal uns und nicht den Auingern gehört.
Den Fisch meine ich.
Der ist am Ufer, im Wasser, im Käscher.
Hol ihn. Was? Ich bin froh, noch zu leben.
Sobald sich der Sturm ein wenig gelegt hat, gehen wir raus.
Mich kriegen keine zehn Pferde ans Ufer.
Könnte schön im "Ochsen" sitzen.
Wen rufst du an? Jemanden, der uns rausholt.
Du rufst erst an, wenn ich den Hecht
als Beweis in meinen Händen halte, okay?
Warum glaubt Nick seinem Onkel mehr als Ihnen?
Nicks Vater starb, als er 13 war.
Sein Onkel kümmerte sich damals sehr um ihn.
Er war eine Vaterfigur für ihn.
Nick vertraut ihm blind.
Auch seine Mutter. Sie war hilflos nach dem Tod ihres Mannes.
Auch um sie kümmerte er sich sehr.
*Hanna seufzt.*
Verlieren Sie nicht gleich die Hoffnung.
Im Moment bricht so viel auf Nick herein.
Wenn er Ruhe hat, wird er Ihnen zuhören.
*Donner*
Meinen Sie? Ganz sicher.
*Regen rauscht.*
*Telefonklingeln* Oh!
*Klappern*
*Donner* *Telefon klingelt weiter.*
Kloster Kaltenthal. Schwester Hanna: SOS.
Sind Sie da draußen?
Ja, wir sind in einer Hütte am See.
Unser Auto ist... weiß Gott, wo.
Sie müssen uns abholen. Sie müssen die Feuerwehr rufen!
Hallo? Die hat genug zu tun.
Dann eben die Polizei. Dasselbe.
Draußen tobt ein Orkan. Die Wege sind gesperrt.
Die Hütte fliegt uns gleich um die Ohren.
Der Hermann stirbt gleich. Hallo?
Hallo! (flüstert) Oh Gott!
Was hat sie gesagt? Sie lässt uns im Stich.
Im Ernst? Nonnen. Was erwartest du?
Wir sterben in einer ollen Hütte mit Flachmann in der Hand.
Reiß dich zusammen. Wo ein Wöller, da die Rettung.
Dann rette uns, Herrgott noch mal.
Ich denk ja schon nach. Denk nicht, tu was.
Ja, wie denn, wenn du ständig jammerst?
Hier. Was soll ich denn damit?
Besser das in der Hand als den leeren Flachmann.
Oh Gott, das klingt ja wie die Posaunen von Jericho.
Das Unwetter wird immer schlimmer.
Im Radio kam eine Tornadowarnung.
Herr Wöller und Herr Huber sitzen in der Anglerhütte fest.
Oh Gott! Die Armen!
Sobald ich kann, sehe ich nach ihnen.
Quatsch, das tut den beiden ganz gut.
Vielleicht macht sie das etwas demütiger.
Also, Felicitas!
Ach was! Ich habe heute schon genug geheult, wegen den Zwiebeln.
Und ich werde wegen den beiden sicher keine Träne vergießen.
Und? Haben Sie jemanden erreicht?
Meine Schwiegermutter. Vorwürfe ohne Ende.
Sagte, die Hochzeit fände nicht statt.
Warten Sie erst mal ab, was Nick dazu sagt.
Sie richtete es mir von Nick aus. Die Verbindung brach ab.
Wahrscheinlich gehen gar keine Telefone mehr.
Ich muss Nick suchen. Nein, nein!
Sie bleiben schön hier. Niemand kann raus.
Wir müssen warten, bis es vorbei ist.
Für Robert waren wir Menschen zweiter Klasse.
Und jetzt tut er so scheinheilig.
"Wir"? Hat noch jemand Erfahrungen mit ihm gemacht?
Felicitas, komm da vom Fenster weg.
Ich kümmere mich. Ja.
Cornelia. Sie hatte auch Ärger mit Felbers.
Denselben wie ich.
Vielleicht sagt er die Wahrheit,
wenn er erfährt, dass es noch eine Zeugin gibt.
*Wind heult, Donner rollt.*
Der Blitz ist in den Turm eingeschlagen. Es brennt! Was?
Nein, das ist zu gefährlich. Teile fliegen herum.
Oh Gott! Ich versuche, die Feuerwehr zu erreichen.
Das ist ein Zeichen des Herrn.
Wegen unserem sündigen Treiben.
(Felicitas) Wann hast du es sündig getrieben?
Du hast höchstens zu viel Honig in deinen Tee getan.
Du hast wirklich keine Ahnung.
Ich friere mir den Hintern ab, Wolfi.
Durchhalten, Hermann.
Aber... vielleicht könnten wir uns gegenseitig ein bisschen wärmen.
Indem wir uns...
so umarmen.
Du mich? Ja. Oder du mich.
Umarmen?
*Sanfte Musik*
*Musik läuft weiter.* *Vogelzwitschern*
*Hanna seufzt.* Das wird ein Vermögen kosten.
*Sie seufzt.*
Wir müssen die Mutter Oberin anrufen.
Das wird ihr nicht gefallen.
Wir verdienen doch sicher bald viel Geld mit unserem Hofladen.
Fast hätte der Sturm geschafft,
was Wöller nicht geschafft hat: uns heimatlos zu machen.
Möchte jemand einen Tee?
Oh! Den Herrn Wöller... Oh mein Gott!
Den habe ich total vergessen. Claudia, darf ich das haben?
Wenn Jessy aufwacht: Ich bin in einer Stunde zurück.
Wo gehst du denn mit unserer Thermoskanne hin?
Na, den Herrn Wöller retten.
*Heitere Musik*
Das ist Schwester Theodora, Oberin des Magdalenenordens.
Guten Tag. Schön, Sie kennenzulernen.
Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen.
Ich bekomme hier schon 'nen Koller, ne?
Ja.
Sie sind eine mutige junge Frau. - Danke.
Find ich auch.
Erzählen Sie mir von sich.
Mein Bruder und ich hatten eine Bar in Berlin.
Und ich bin DJane.
Ziemlich erfolgreich.
Das Leben im Kloster ist schwer
und hat mit Berliner Nachtleben wenig zu tun.
Meine Eltern starben früh,
und ich wuchs in einem katholischen Mädchenheim auf.
Deswegen... Ich kenne mich mit Kirche aus.
*Sie singt "Ubi Caritas".*
Jetzt ist Schluss. Das ist kein Spaß hier.
Es geht um dein Leben.
Es wäre wichtig, dass wir beide uns vorstellen können, dass...
dieses Rollenspiel funktionieren kann.
Mein... Mein Bruder, der wurde ermordet.
Richy, der war 22.
Ich konnte es nicht verhindern,
aber ich will, dass die Täter bestraft werden.
Das will ich auch.
Wegschauen und Schnauze halten bringt nichts.
Darum bemüht sich unser Orden:
hinzuschauen...
und zu helfen.
Mal mehr, mal weniger erfolgreich.
Ich will nicht, dass der Tod meines Bruders umsonst war.
Ich brauche Bedenkzeit.
Mein Glaube verbietet die Lüge.
Und bei dieser Entscheidung geht es nicht nur um mich.
Ich trage die Verantwortung für den ganzen Orden.
(ruft) Herr Wöller!
Ach, Herr Wöller!
*Sie lacht erfreut.* Gott sei Dank!
Gott sei Dank, Sie leben.
Ja, ja. Das hier...
ist der klägliche Rest, der von mir übrig ist,
nachdem Sie uns schmählich im Stich ließen.
Das muss ich Ihnen schon sagen. Es tut mir wirklich sehr leid.
Aber der Klosterturm hat gebrannt, dann kam die Feuerwehr.
Und bis die den Brand unter Kontrolle hatte...
Ein alter Turm ist Ihnen offenbar wichtiger als zwei Menschenleben.
Nein, nein, nein.
*Sie seufzt.*
Wo ist denn der Herr Huber?
Ich weiß aber nicht, ob er noch lebt.
(erschrocken) Was?
*Lautes Schnarchen*
Und? Er schläft.
Und Sie haben ihn zugedeckt?
Nur weil Nonnen herzlos sind, muss ich das ja nicht auch sein.
Herr Wöller... Ich hab mich doch entschuldigt. Hm?
Schwester Hanna, die Welt geht vor die Hunde.
Gestern Abend, das war ein Wink mit dem Zaunpfahl von da oben.
Der Anfang vom Ende.
Ja, dann ändern Sie etwas.
Ich helfe Ihnen gern dabei. Sie und ich?
Mhm. Wir sollen die Welt retten?
Warum nicht? Sie müssen mir nur einen kleinen Gefallen tun.
Jetzt bin ich grade dem Tod entronnen,
schon schaufeln Sie mir das nächste Grab.
Sie kennen den Gefallen noch gar nicht.
Ich weiß, er bedeutet Ärger. Das reicht vollkommen.
Ich fahre Sie und Herrn Huber auch nach Hause.
Was sind Sie doch für ein Gutmensch!
Aber Sie müssen mit Felbers reden. Und worüber?
Dass er die Wahrheit sagt. Welche Wahrheit?
Dass er die Braut zum Sex zwingen wollte.
Der Robert? Warum sollte er das tun?
Er hat sie über eine Begleitagentur gebucht. Für ein Abendessen.
Sie sind zwar Nonne, aber sicher nicht naiv.
Sie wissen doch, dass man so etwas "Escortservice" nennt.
Sie wissen auch, wie eine solche "Buchung" meist endet.
Ja, ja, aber dieses Treffen sollte mit einem Abendessen enden.
Warum sollte Robert lügen?
Das sollen Sie ihn ja fragen. Ach so.
Aha.
*Sie seufzt.*
*Sie seufzt lauter.*
Nick ist nicht wieder zurückgekommen.
Bei dem Sturm! - Was heißt das?
Wir haben noch telefoniert.
Sagte er, wo er hinwill? - Nein.
Er bat mich, die Hochzeit abzusagen. Was ich dann auch tat.
Jessy kann das alles erklären.
Geben Sie ihr eine Chance. Du hattest 1000 Chancen!
Es ist sehr peinlich, eine Hochzeit einen Tag vorher abzusagen.
Und jetzt ist auch noch Nick verschwunden!
Schwester Hanna.
Guten Morgen... Jessica.
Ich verstehe, dass Sie wütend auf mich sind.
Aber hätte ich das alles verschweigen sollen?
Die Wahrheit hätte gereicht.
Jessy hat eine andere Version von Ihrem gemeinsamen Abend erzählt.
Von der Situation im Hotel. Das kann ich mir gut vorstellen.
Nick ist eine gute Partie. Um die kämpft man.
Sie wollten mit mir ins Bett.
Sie waren außer sich, weil ich das nicht wollte!
Sie... Ich musste vor ihm aus dem Zimmer rennen.
Und jetzt haben Sie den Spieß umgedreht.
Tja, so erzählt eben jeder seine Geschichte.
Sie ekeln mich an.
Es ist besser, Sie gehen jetzt.
Du auch.
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Weshalb wollten Sie mich sprechen?
Es geht um eine Gewissensfrage, Exzellenz.
Raus damit. Ich bin ganz Ohr. - Angenommen, ich wüsste etwas.
Etwas, was Sie nicht wissen dürfen. - Aha.
Angenommen, ich könnte eine gute Tat vollbringen,
indem ich jemandem helfe, der in Gefahr ist.
Das wäre vorbildlich.
Die Sache hat nur einen Haken:
Ich gefährde damit andere. - Das ist natürlich nicht so gut.
Tue ich es nicht, gefährde ich diese spezielle Person.
Welche? - Na, die, die in Gefahr ist.
Mutter Oberin, können Sie bitte ein wenig deutlicher werden?
Leider nein. - Ich habe nicht viel verstanden.
Aber ich kenne Sie als verantwortungsbewusste Person
und traue Ihnen eine vernünftige Entscheidung zu.
Vielen Dank, Exzellenz.
Frau Laban, guten Morgen! Guten Morgen!
Ich brauche einen ganz starken Kaffee. Und...
Schauen Sie mal, was ich da hab. Sie waren draußen?
Ja. Zum Wohl der Gemeinde.
Um ein Haar hätte Kaltenthal seinen Bürgermeister verloren.
Und Sie Ihren Chef. Nein!
Beinah.
Treptow soll kommen. Ich brauche den Schadensbericht.
Herr Lehmann wartet auch schon.
Schön, dass du auch mal erscheinst.
Typisch Opposition: Brennt der Himmel, duckt man sich.
Ist der Sturm vorbei, wird neunmalklug dahergeredet.
Hast du die Schäden gesehen? Umgestürzte Bäume...
Wir brauchen einen Plan.
Ich heiße Wöller: Es ist alles in Arbeit.
Warum weiß dann niemand was davon außer dir?
Weißt du was von dem Plan? - Ich? Nein.
Also wieder mal nur heiße Luft.
Guten Morgen.
Hier kommt der Plan. Lass mich mit Treptow allein.
Lass die Erwachsenen die Probleme lösen.
Du kannst mich rauswerfen, aber los wirst du mich nicht.
So, was haben Sie herausgefunden?
Ja, die... Schliedernagsmenge...
Was? Äh... Die Niederschlagsmenge hat sich vervierfacht.
Und der Karstregen... der Starkregen auch.
Was ist mit Ihnen los? Mir steckt der Sturm in den Knochen.
Nehmen Sie sich ein Beispiel an mir.
Ich habe dem Unwetter im Freien getrotzt.
Orkane haben zugenommen. Deshalb müssen wir uns vorbereiten.
Wir bauen einen Bunker. Einen Bunker?
Aber womit? Womit? Beton, Stahl, wie üblich.
Nein, wegen des Geldes.
Ein Bunker kostet ein Vermögen. Das hat die Gemeinde nicht.
Das lassen Sie meine Sorge sein. Ein Bunker!
Es gab hier in diesem Land mal Krieg.
Zum Glück schon lange her.
Aber es gibt noch Überreste aus dieser Zeit.
Sie meinen, ich soll einen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg suchen?
Ah, die Leitung ist ja wieder frei. Gratuliere. *Er lacht.*
Ich hab's völlig verpatzt.
Aber nein. Du hast gar nichts verpatzt.
Mach dir darüber keine Gedanken.
Entschuldigung: Sie.
Sagen wir du, ja?
Wichtig ist, dass wir Nick finden.
Hast du eine Idee, wo er stecken könnte?
Vielleicht ist er zur Baustelle gefahren.
In das Haus, in das wir ziehen.
Vielleicht hatte er Angst vor Sturmschäden und fuhr hin.
Nick?
Der Sturm hat hier ganz schön gewütet.
Nick!
Nick?
Nick!
Nick? Gib mir dein Handy.
Nick!
*Spannende Musik*
Herzlich willkommen im Mutterhaus.
Ich freue mich sehr, dass du da bist.
Danke.
Komm.
Schwester Hildegard? - Oh.
Darf ich Ihnen... Sina vorstellen?
Ich bin Schwester Hildegard. Ich hoffe, es gefällt Ihnen hier.
Bestimmt. Wir haben jetzt einiges zu besprechen.
Kommst du?
Diese... junge Frau... Ist die hier durch?
Ja. - Da stimmt was nicht.
Wie bitte? - Die Polizei hat sie gebracht.
Ich weiß. Sie ist die Tochter von Freunden der Mutter Oberin.
Aber das... - Sie wird Novizin in unserem Orden.
Tatsächlich? Und wieso bringt die Polizei sie?
Die Mutter Oberin und Herr Hommert kennen sich schon lange.
Er hat ihr einen Gefallen getan.
Privat, nicht als Polizist.
Wenn Sie mich fragen: Die Frau ist in Gefahr.
*Sie seufzt.*
Sie wollen mich wirklich dazu bringen, wieder Krimis zu schreiben.
Ich war Privatdetektiv. Ich rieche das.
Obwohl...
Die Idee ist gar nicht schlecht.
"Novizin"... "Geheimnisvolle Novizin in Gefahr".
Daran muss ich noch feilen.
Okay...
Eine... junge, hübsche Novizin im Kloster.
Etwas an ihr ist merkwürdig.
Was ist ihr Geheimnis?
Verfolgt die Mafia sie? - Nein!
Wir bemühen uns...
im Hier und Jetzt zu leben.
Das sieht gut aus.
Wenn Sie in eine Kirche kommen, bekreuzigen Sie sich.
Das kann ich noch. - Das erinnert an die Taufe.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.
Andersrum.
Glauben Sie, ich schaffe das?
Ich kann nämlich nicht so gut mit Regeln. Das sagte ich nur...
weil ich Angst hab.
Es dauert wohl noch, bis Ihre... Performance perfekt ist.
Aber Sie sind nicht alleine. Ich bringe Ihnen alles bei.
Versprochen. - Danke.
Liegst du im Sterben oder was? Ich lag im Sterben.
Dass ich lebe, ist ein Wunder.
Dein Wunder heißt Wöller.
Das schüttelt man nicht so ab.
Im Gegenteil. Aber statt auf den Schweinsbraten zu verzichten,
arbeite ich an einer Lösung.
Was ist gefährlicher: das Unwetter oder deine Lösungen?
Wir bauen oder renovieren einen Bunker, je nachdem.
Auch daran wirst du verdienen.
Wolfi, ich hatte letzte Nacht Panikattacken.
Und jetzt kriege ich auch wieder welche.
Wenn ich einen Bunker baue,
gehe ich pleite, Wolfi.
Überlass mir die Finanzierung. Dann geh ich erst recht pleite.
Jetzt iss. Lass deine grauen Zellen arbeiten.
Dann wirst du im Handumdrehen meine geniale Idee schätzen.
Wir bauen eine moderne Arche Noah.
Ohne Tiere. Ein Schutzraum für ganz Kaltenthal.
Was sagst du? Tja...
Was? Hm.
*Ruhige Musik*
Dass du Nick gefunden hast, dafür danke ich dir.
Verzeihen... kann ich dir allerdings nicht.
Ich musste Geld verdienen.
Kein Grund, mit fremden Männern zu schlafen.
Habe ich nicht. Gleich, was dein Bruder behauptet.
Würde ich Nick in so einer Situation anlügen?
Und den Rest meines Lebens mit der Lüge leben?
Ich dachte, du kennst mich besser.
*Klopfen* Ja!
Hallo, Herr Wöller!
Ja, ich... äh... Ich habe eine gute und eine, äh...
schlechte Nachricht.
Mich interessiert: Bunker oder nicht?
Ja, äh... In Kaltenthal gibt es eine Bunkeranlage...
Was hab ich gesagt? Ja, aber...
Sie liegt unter dem Klostergelände.
Das Kloster gehört dem Magdalenenorden.
Und wenn der Teufel auf meinen Träumen tanzt,
sind Sie nicht weit.
Ja, auf Wiedersehen.
Wiedersehen. Wiedersehen.
Herr Wöller. Ihretwegen wäre ich fast gestorben.
Sind Sie aber nicht. Aus gutem Grund.
Der wäre? Gott möchte, dass Sie mir helfen.
Das ist nicht Ihr Ernst.
Herr Wöller, hier geht es um das Glück eines jungen Paares.
Ich sah, wie Sie Herrn Huber zugedeckt haben.
Vielleicht hat Agnes doch recht
und irgendwo da drin steckt ein guter Mensch.
Da steht Aussage gegen Aussage.
Es gibt eine zweite junge Frau, Cornelia Römer.
Die hat mit Felbers das Gleiche erlebt.
Ich dachte, dass Sie mit diesem Wissen...
Ich soll einen alten Freund in eine Falle locken?
Ich möchte die Wahrheit, Herr Wöller.
Nichts als die Wahrheit.
Nick, mein Schatz.
Wie geht's dir? Was ist passiert?
Ich war im Rohbau.
War Jessy hier?
Sie ist weg. Denk nicht mehr drüber nach.
Ich muss sie sprechen.
Erinnerst du dich denn nicht?
Du hast die Hochzeit abgesagt.
Wo ist sie? Ich will sie sehen.
Keine Ahnung.
Vielleicht im Kloster. Ich weiß es nicht.
Das war knapp. Ich war beinah auf dem Heimweg.
Gott sei Dank. Zum Wohl.
Wie geht's deinem Neffen?
Ja, der wird das überleben.
Den Unfall und die gescheiterte Liebe.
Wo ist das eigentliche Problem?
Wie? Welches Problem?
Ihr wolltet beide, dass der Abend nett ausklingt.
Sagst du.
Die fing an rumzuzicken, wollte nicht. Wollte was nicht?
Wolfgang. Ich bin doch nicht von der Heilsarmee.
Die wollte wohl nur mehr Geld.
Ich hab ihr gezeigt, wie's läuft.
Und die blöde Kuh scheuert mir eine!
Du hast es ihr heimgezahlt, indem du den Anwalt auf sie gejagt
und den Spieß einfach umgedreht hast?
Da gab's ja noch eine. Cornelia.
Und da hast du das Gleiche gemacht?
Woher weißt du das? Das spielt keine Rolle.
Hältst du zu dieser Nonne, oder was? *Wöller seufzt.*
Wolfgang, wenn das Ganze rausgekommen wäre...
Heutzutage, wo so Sachen im Internet breitgetreten werden.
Ich wäre gesellschaftlich unten durch gewesen.
Und Rita hätte mich entlassen müssen.
Abgesehen vom Schaden für unser Trachtenhaus.
Da dachtest du: Angriff nach vorn. Dem Ganzen einen Riegel vorschieben.
Dir war's dann auch egal, was mit den Frauen passiert,
die du verleumdest.
Ich bin ja nun wirklich kein Engel.
Und ich bin auch nicht auf alles stolz,
was ich so angerichtet hab.
Aber... es gibt eine Grenze.
Und diese Grenze hast du deutlich überschritten.
*Kies knirscht.*
(Nick, zaghaft) Hi. - Hi.
Als ich gestern in unserem Rohbau war, da...
hab ich mich an alle schönen Momente erinnert,
warum ich mich in dich verliebt hab,
warum ich dich so sehr liebe, warum ich dir so sehr vertraue.
Weil ich weiß, was für ein wunderbarer Mensch du bist.
Das weiß ich.
Jessica Rainer,
willst du mich, obwohl ich ein Vollidiot war,
immer noch heiraten?
(flüstert) Ja, ich will.
*Kies knirscht.*
Herr Wöller? Ja?
Der Turm sah auch schon mal besser aus.
Aber der Sturm macht ja vor nichts Halt.
Unser Kloster ist Ungemach gewohnt.
*Kies knirscht.*
*Er seufzt.*
Was ich...
Was ich euch allen angetan hab, das...
das war fürchterlich.
Wenn ich könnte, ich...
*Er seufzt.*
*Kies knirscht.*
Schwester Hanna, würdest du mich zum Altar führen?
Ich hab grade einen Antrag bekommen.
Sehr gerne.
Kraft meines Amtes
erkläre ich euch hiermit zu Mann und Frau.
*Fröhliche Musik*
Herr Wöller?
Ja, falls Sie mir danken wollen,
dass ich diese Ehe gerettet habe,
lausche ich gern Ihren Worten.
Was haben Sie mit unserem Kloster vor?
So lautet also Ihr Dankeschön?
Herr Wöller! Ja, also...
Bei mir dreht sich nicht alles nur um Sie und das Kloster.
Und das soll ich Ihnen glauben? Ja.
Ich bin die Unschuld von Kaltenthal.
Untertitel im Auftrag der ARD, 2019
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