All language subtitles for Mala na fingu.S02E06

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Original subtitles

.

Untertitelung: BR 2019

Wodurch unterscheiden sich die Lakaien der Deutschland GmbH

von jenen, die an ein Deutsches Reich glauben? Antwort: Durch nichts.

Es gibt eine kommissarische Reichsregierung.

Eine Exilregierung Deutsches Reich. Das Königreich Deutschland.

Freistaat Preußen, Bundesstaat Bayern, Fürstentum Germania.

Sie alle haben selbsternannte Reichsverweser,

Kanzler oder Imperator Fiduziar. Eine Schande!

Kein Wunder, dass man über Reichsbürger lacht.

Für selbst erfundene Titel opfern sie ihre größte Stärke: Zusammenhalt,

Gemeinschaft, Einigkeit. Welche Kraft könnten wir sein!

Wenn wir zusammenhielten.

Wenn unsere Bewegung Kraft haben soll,

müssen wir Schulter an Schulter stehen.

Die meisten von haben ihre Loyalität schon bewiesen.

Manche noch nicht und es gibt jemanden,

der hat sich als Verräter erwiesen. Als Schläfer.

Als Krebsgeschwür in unserer Gemeinschaft.

Dieses Geschwürs werden wir uns heute Nacht entledigen.

Hey! Scheiße!

Ich bin vor dir gewarnt worden. Ich wollte es nicht glauben.

Aber ich hab mir deinen Computer angesehen

und frage mich, warum du so ausführliche Berichte schreibst.

...

Zeigen Sie uns, aus welchem Holz Sie sind!

...

* Titelsong *

♪ I don't wanna spend the rest of my days.

♪ I don't wanna spend the rest of my days

♪ worrying about the rest of my days.

♪ You keep saying we're here to behave.

♪ But I don't wanna worry for the rest of my days.

♪ I don't wanna spend the rest of my days

♪ worrying about the rest of my days.

...

Für eine fremde Religion wärst du bereit gewesen zu töten.

Aber für dein eigenes Volk hast du nicht mehr den Mumm?

Achtung, Achtung ...

...

Polizei! Ihr seid alle festgenommen!

Macht keinen Scheiß, das SEK hat doppelt so viele Männer!

Ihr habt keine Autorität hier!

Euer scheinheiliges Gesetz wird hier nicht anerkannt!

Volksverräter!

Moritz!

Moritz! Bleib stehen, Mann! - Nein!

Du willst doch nicht, dass ich schieße! - Nein!

Dann lass den Scheiß! - Nein!

Moritz, es geht nicht um dich, es geht um Kurz!

Du brauchst nur eine Zeugenaussage zu machen!

Ich lass mich auf keinen Handel ein, Volksverräter!

Ich überleg's mir gleich, Speckschwarte!

Runter, oder ich hol dich!

...

Moritz ...

Mama, ich tät gern wieder hier wohnen.

Und einen Hunger hätt ich auch.

Und wenn wir jetzt nur Schweinefleisch und Bier hätten?

Dann wär mir das gerade recht.

Das hab ich brutal vermisst.

Mei, Bub.

...

Ich hab einen Termin.

Schön, dass wir uns kennenlernen.

Ich bin so froh, dass Sie wieder aufgewacht sind.

Herr Zischl, wird ja wirklich Zeit, dass wir uns persönlich treffen.

Ich erspare Ihnen das peinliche Nachfragen.

Ich werde den Rest meines Lebens im Rollstuhl verbringen.

Geh, Scheiße.

Weiß man schon, wer das getan hat?

Ja. Und die Spur führt zu Ihnen, Herr Zischl.

Wieso zu mir?

Der Schütze war früher Pfarrer in Ihrer Gemeinde.

Der Pfarrer Krauss?

Nein.

Nein, nein, nein. Der Pfarrer Krauss.

Ein bisschen merkwürdig war er schon.

Der muss einen ganz schönen Hass auf Sie haben.

Man hat in seiner Wohnung eine Menge Fotos von Ihnen gefunden.

Er macht Sie für den Tod dieses Flüchtlings verantwortlich.

Außerdem hat er den Polizisten erschossen,

der den Mörder hat entkommen lassen. - Wahnsinn.

Warum er auf mich geschossen hat, ist jedoch nicht klar.

Witzigerweise beschuldigt er Sie.

An diese Art von Feinden werden Sie sich gewöhnen müssen.

Der Wähler ist auf Sie angesprungen.

Sie könnten der künftige Staatssekretär

für Inneres und Sicherheit werden.

Allerdings müssten Sie noch ein Problem lösen.

"Damit würden Sie sich für das Amt des Staatssekretärs empfehlen."

Das waren ihre Worte. Was sagst du?

Dann könnten wir uns die Wohnung im Lehel leisten.

Was sagst du? Freust du dich nicht?

Weißt du, was das Problem ist mit deinem Job?

Alle Entscheidungen, die uns als Familie betreffen,

treffen wir nicht gemeinsam, nicht mal du alleine.

Die trifft ein Bauer oder eine Barbara und die entscheiden.

Das ist jetzt unfair.

Es ändert sich doch alles, wenn ich ...

Wo fährst du eigentlich hin? Ins Krankenhaus?

Das ändert sich, wenn du ... Staatssekretär bist?

Ja!

Es wird Zeit, das sich mal eine Entscheidung treffe.

Welche?

Ich bin kurz vor dem Geburtstermin. Ich hätte dich hier gebraucht.

Aber du bist nicht da und du lügst und lügst und lügst.

Wann denn z.B.?

Hast du meine Mutter verpfiffen? - Nein.

Ja.

Aber das ist so ein intrigantes Miststück.

Marie ... - Du kapierst nicht,

dass wir eine Verantwortung haben.

Es geht um unser Kind und das braucht einen Vater,

auf den es sich verlassen kann. Ich weiß nicht, ob du das bist.

Ich weiß gar nicht, ob das mein Kind ist!

Da hätte ich gern mal Klarheit.

Mit wie vielen Leuten du geschlafen hast außer dem Hannes.

Du hast nichts begriffen.

Entweder du fühlst dich als Vater, dann bist du es, oder nicht.

"Und so scheide ich nun aus dieser Welt mit dem Wissen,

das Erbe meiner Väter bei meinem Partner J. Goldhammer

in besten Händen zu lassen.

Möge ihn sein Gewissen ihn nicht so entsetzlich plagen

wie mich das meine.

Gez. Schneider jun."

Super, oder?

Ihr habt nicht mal seinen Vornamen hingeschrieben.

Den hab ich nicht gewusst. Es musste schnell gehen.

Wann wollt ihr diesen Abschiedsbrief finden?

Schon längst erledigt.

Den hat der Betriebsrat im Büro von Schneider gefunden. Gestern.

Komm Zischl, auf das Polizeibewaffnungsgesetz!

...

Danke übrigens, Alfons, dass du den Moritz da rausgehalten hast

aus dieser Bürgerwehrgeschichte.

Ich hab schon gehört, dass sie den Oberst verhaftet haben.

Das warst doch du, gell?

Der kann jetzt sagen, was er will, über unser Gewehr.

Dem glaubt keiner mehr. Den hast du versenkt.

Du wirst Staatssekretär, gratuliere.

Jetzt seid ihr mir aber auch einen kleinen Gefallen schuldig.

Das mit dem Kurz war die Obereder. Die hat dafür eine Forderung.

Ihr verkauft der Polizei nicht die Restposten von dem Gewehr.

Wieso? Gibt es ein Verfallsdatum? - Nein.

Aber die Dinger sind nicht funktionstüchtig.

Aber nur bei 40° im Schatten.

Und wann haben wir in Bayern 40° im Schatten?

Wenn ihr das Schrottgewehr an die Polizei verkauft, ...

... dann mach ich euch die Hölle heiß.

Dann wird's ein bisschen heißer als 40°.

...

Pfüat euch!

Wenn der Zischl nicht mitmacht, gibt es keinen Auftrag.

Der steckt doch genauso tief drin wie wir.

Vielleicht sogar ein bisserl tiefer.

Du bist fei ein ganz schönes Luder.

Weiß ich doch.

Mahmud ... today no service.

...

* Klopfen *

Grüß dich, Angie.

Grüß Gott.

Schön, dass du wieder da bist.

Danke schön.

Ist irgendwas Wichtiges passiert? - Nein.

Glauben Sie wirklich, dass ich das schaffe? Die große Politik?

Die Frage ist doch eher, ... ob ich das schaffe.

Seien Sie doch mal stolz auf sich. - Sie werden der neue Staatssekretär.

Jetzt können Sie endlich Ihre Ziele durchsetzen. Das ist doch was.

Ach so, da ist ein Anruf für Sie gekommen. Vom Bauer.

Sie sollen eine Rede halten bei der Wiedereröffnung

von Röderich & Schneider & Goldhammer oder Goldhammer & Schneider.

Danke.

Diana ...

Alfons, hast du was mit den Haaren gemacht?

Gratulation. Brüssel.

Ich versteh das nicht.

Bist du jetzt auf dem absteigenden oder aufsteigenden Ast?

Alfons ... das wirst du auch noch verstehen. Früher oder später.

Spätestens, wenn es dich auch erwischt.

Nein, das glaub ich nicht. Diesmal nicht.

Wir sehen uns in Brüssel.

Mach's gut. - Du auch.

...

Zischl! - Herr Bauer!

Wegen der Rede, die ich halten soll, ich hab da was zusammengeschrieben.

Ah ja.

Das, Zischl, wird Ihr großer Moment.

Also ...

"Ein starker Staat braucht eine starke Hand."

"Multikulti ist kein Menschenrecht."

"Die Festung Europa. Die Mutter aller Probleme."

Ist das jetzt die neue Parteilinie?

Das ist deine neue Linie. - Was?

Wir müssen uns breiter aufstellen, wenn wir Volkspartei bleiben wollen.

Wir sind die Mitte.

Wenn die Ränder zu stark werden, bleibt die Mitte auf der Strecke.

Die Ministerpräsidentin möchte das nicht während ihrer Amtszeit.

Sie sind unser neues Zugpferd. Ihnen wird man das glauben.

Sie sorgen dafür, dass rechts von uns niemand in den Landtag einzieht.

Und wegen der Rede: Nehmen Sie Ihre Frau mit.

Eine Schwangere an Ihrer Seite, da kann nichts schiefgehen.

Meine Frau? - Sie wollen doch den Posten.

Oder nicht?

Und woher soll ich wissen, dass das nicht die nächste Falle ist?

Vielleicht soll ich mich damit ins Abseits schießen.

Krisensichere Jobs gibt's bei der Müllabfuhr.

Politik ist ein Spiel und Diana hat gut gespielt, aber verloren.

Sie haben vielleicht bessere Chancen, weil Sie das größere Arschloch sind.

Aber das größte bist immer noch du.

Richtig. Und jetzt schau, wo ich bin.

...

Und ich sah den Himmel aufgetan.

Und siehe, ein weißes Pferd und der darauf saß, heißt Treu

und Wahrhaftig ...

Und ist angetan mit einem Kleide, das mit Blut besprenget ist.

Und sein Name heißt Amadou.

Was da bedeutet, der, der geliebt ist.

Ich hab gehört, du warst mal Pfarrer. Stimmt das?

Ja, das stimmt.

Ich bin der Julius Ludwig. Ich war mal Politiker.

Könntest du mir die Beichte abnehmen?

Ich meine, die Absolution erteilen?

"Absolution" ... ich meine, wir sind im Irrenhaus.

Warum eigentlich nicht?

Guten Tag. Frau Goldhammer? Die Mutter von Moritz?

Ja bitte? - Den müsste ich sprechen.

Den Moritz.

Wie kommen Sie darauf, dass er hier ist?

Wo sonst? - In seiner Kaserne.

Er ist fahnenflüchtig.

Und ich glaube ehrlich gesagt, dass Sie das schon wissen.

Das heißt aber noch nicht, dass ich Sie reinlassen muss.

Ich kann einen Haftbefehl besorgen und hier 10 Mann hoch antanzen.

Wenn Sie meinen Buben nicht in Ruhe lassen,

werden Sie von unseren Anwälten hören.

Noch hat Moritz nichts Schlimmes angestellt.

Aber es ist wichtig, dass wir seine Aussage bekommen

und dass er psychologische Betreuung kriegt.

Bevor er jetzt wochenlang in Ihrem Keller sitzt,

sich als Opfer des Systems fühlt und was anstellt. Der braucht Hilfe.

Wenn er Hilfe braucht, dann von seiner eigenen Mutter.

Aber machen Sie sich keine Sorgen. Er ist auf dem ganz rechten Weg.

...

Was war denn das für eine Flitschen?

Meinst du nicht, dass das eine gute Idee wär

mit der psychologischen Betreuung?

Nein, der kommt mir jetzt nicht in eine Betreuung,

weil er mal ein bisschen Pfadfinder gespielt hat.

Nicht zu glauben.

Wir dürfen keine Angst mehr haben.

Freiheit heißt, vor niemandem Angst zu haben.

Am wenigsten vor der Wahrheit.

Und wenn es noch Menschen gibt, die nur kommen,

um mit ihren Clans Verbrechen zu begehen,

unser Sozialsystem auszuhöhlen

und unsere Töchter zu vergewaltigen,

dann dürfen wir keine Angst haben, diese Männer Verbrecher zu nennen.

Gleich welche Hautfarbe, Kultur oder Religion.

Ich werde bald Vater.

Und ich will, dass sich meine Kinder hier frei bewegen können.

Ohne vor diesen Wölfen im Schafspelz Angst haben zu müssen.

* Telefon *

Angie?

Herr Zischl, brauchen Sie noch was für die Rede heute Nachmittag?

Oder wollen Sie vielleicht doch lieber ins Krankenhaus zu Ihrer Frau?

Angie ...

Als ihr damals eure Tochter gekriegt habt, ...

Warst du da irgendwie ... gehemmt? - Gehemmt?

War es nie so, dass du dich nicht so auf das Kind gefreut hast,

wie du dachtest, dass du hättest müssen?

Eigentlich nicht. Ich hab mich schon sehr konstant gefreut.

Und du hast auch nie ... Sachen gesagt oder gedacht, ...

... die du eigentlich nie denken wolltest?

Wissen Sie eigentlich, wie das war, als Sie auf die Welt kamen?

Ihr Vater war damals Bürgermeister und ich war seine Sekretärin.

Frisch von der Berufsschule.

Und an dem Tag, als Ihre Mutter die Wehen gekriegt hat,

war gleichzeitig die Einweihung vom Heizkraftwerk.

Franz Josef Strauß ist gekommen.

Wissen Sie, was Ihr Vater gemacht hat?

Er hat mich zu Ihrer Mutter geschickt.

Als Sie auf die Welt gekommen sind...

... da hab ich Ihrer Mama die Hand gehalten, damit Ihr Vater

seinen Handshake mit Strauß hat machen können.

Wollen Sie jetzt wirklich, Entschuldigung, ...

genau so ein Arschloch werden?

...

Ah! - Angie?

Alles in Ordnung?

Angie, hat es dich geschmissen?

...

Angie ... Angie?

Nein! Nicht schon wieder!

Sepp, du Arschloch!

Mein Name ist Alfons Zischl.

Ich befinde mich seit heute Mittag in der Gewalt der RAF.

Im Gegenzug für meine Freilassung wird die Entlassung der Kameradin

Heidi Knopke aus dem Gefängnis Stadelheim gefordert.

Sollte diese Forderung bis Mitternacht nicht erfüllt sein,

geht meine ... ernsthaft?

Ja, geht meine Hinrichtung auf das Konto der Staatsgewalt.

Danke.

Das Video läuft problemlos. - Wie lange läuft das online?

49 Minuten.

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Keine Sau schaut sich das an.

Zählt das auch, wenn wir selber schauen?

Hey!

Hm!

Was?

Ich weiß, wo das Geld ist. Unter einer Bedingung.

Ich will noch mal mit meiner Frau telefonieren,

bevor ihr mich abknallt.

Gut, du hast 30 Sekunden.

...

Alfons ...

Ich bin's, ich hab nur eine halbe Minute.

Ich wollte dir nur sagen, ich hab's verstanden und will der Vater sein.

Auch wenn ich es vielleicht nicht mehr erlebe,

weil ich bin von der RAF entführt worden.

Du machst es einfach immer schlimmer.

Marie, bitte, ich wollte dir sagen: Ich liebe dich.

Eine RAF-Entführung vorzutäuschen ist geschmacklos.

Aber es ist die Wahrheit. - Ruf mich bitte nicht mehr an.

Es ist vorbei.

Nein! He! Wartet!

Ihr müsst ihr sagen, dass es die Wahrheit ist!

Wo ist das Geld? - Steck den Knebel wieder rein.

Nein, halt!

Okay, ich sag es euch.

...

Echt jetzt?

Könnte ich vielleicht noch ...

...

* Der Motor springt nicht an. *

Scheiße.

Die Lichtmaschine. Ich hab's noch gesagt.

Scheiße. Scheiße.

Reiß dich am Riemen.

Ach komm, wir hauen einfach ab.

Ne, Manni, wir hauen nimmer ab. Das haben wir unser Leben lang getan.

Da kommt jemand.

Grüß Gott! - Guten Tag.

Haben Sie nur eine Sehschwäche oder können Sie nicht lesen?

Wir ... haben ein Problem. - Richtig.

Sie stehen auf meinem Parkplatz. - Können Sie uns Starthilfe geben?

Die Lichtmaschine ist kaputt.

Darf ich fragen, wer Sie sind und was Sie machen?

Touristen. - Hallo! Hilfe!

Hallo!

Zurück!

Rein da.

...

Zischl, ...

Wer ist denn das? Was wollen die? - Keine Ahnung.

Die sind doch wegen dir da.

Wenn ich dir das erzählen tät, würdest du es nicht glauben.

Du hast ein seltenes Talent dir Freude zu machen.

Nimm den Fuß aus meinem Kreuz!

So, Opa, du gibst uns jetzt den Schlüssel zu deiner Bonzenkarre.

Das ist ein Dienstfahrzeug. Nur über meine Leiche.

...

Du, ich ... glaub, ich muss mich übergeben.

Ja, kann nix dafür, das ist die Chemo.

Hör bloß auf, bitte nicht.

Erspar uns die Nummer. Wer selbst kein Mitleid hat,

darf keins einfordern.

Was glaubt ihr alle von mir?

Schauen wir doch in deinem Manifest nach.

"Lassen wir uns nicht länger blenden

von den Bildern abgewetzter Gestalten in havarierenden Schlauchbooten.

Wer in unser Land drängt,

sind junge Männer aus einer demokratie- und frauenfeindlichen,

antisemitischen und homophoben Kultur,

die mit den Werten unseres Landes

nicht vereinbar ist und deren Anhänger sich nicht ändern

und die das aufgrund ihres religionsbedingt

niedrigen IQs auch gar nicht können." - Ich hab das nicht geschrieben!

Was für eine erbärmliche Ausrede. - Ist doch wahr.

Anschläge auf Weihnachtsmärkte. Vergewaltigung Minderjähriger.

Wir sollen das tolerieren, damit wir nicht als Nazis beschimpft werden?

Deutschland schafft sich ab.

Deutschland hätte schon vor 70 Jahren abgeschafft gehört.

Das sind ja RAF-Parolen. Was seid denn ihr für Vögel?

Das ist die RAF.

Dann wundert mich gar nix mehr.

Ihr seid ja die gleichen unchristlichen Bombenleger

wie die andere Bagage. - Ihr seid ein Haufen Populisten

die Deutschland direkt zurück in den Faschismus führen.

Kommen wir auf den Boden runter.

Faschisten, Terroristen. Wir wollen doch alle das Gleiche.

Alfons, kapierst du nicht, dass man mit denen nicht verhandeln kann?

Die gehören erschossen. Dafür brauchen wir dein neues Gesetz.

Und wie wäre es, wenn ich dich erschieße?

Manni, nimm das Ding runter. - Du machst mir keine Angst, Depp.

Ich hab Prostatakrebs. Ich bin sowieso im Arsch. Und der auch.

Ihr gehirnamputierten Schwuchteln habt zwei Krebspatienten entführt.

Wie blöd kann man eigentlich sein? - Ich knall euch beide ab!

* Sie schreien durcheinander. *

Ich hab keinen Krebs!

Nimm die Waffe runter und beruhig dich.

Wie? Hast du jetzt Krebs oder nicht? - Ja, nein. Das ist kompliziert.

Da ist Zivilpolizei hinter uns. Die dürfen wir nicht abhängen.

Das ist doch keine Zivilpolizei. - Nicht flüstern.

Halt dich fest.

Hilfe! Hilfe!

Zischl! You!

* Er spricht ukrainisch. *

Zischl, Alfons, ...

Where is my friend? Where is Sergej?

Where are weapons? - Scheiße.

Sergej was with you ... and Goldhammer.

Testing weapon. Then we don't hear from him.

That normally means, he dead.

Was sind denn das für Polizisten? - I don't know.

He was here and testing the rifles.

Then he went back. We are waiting for him.

We want to make the deal.

No Sergej, no deal.

We take weapons and ... we don't kill you.

That's new deal.

Please don't kill anyone. Okay?

I will take you to the weapons.

But just don't kill anyone.

* Er spricht ukrainisch. *

I can give you money, too.

A lot of money.

Wer ist denn eigentlich nicht hinter dir her?

Das geht dich einen Scheißdreck an.

You fight for your freedom and we fight for our freedom.

So we are comrades.

And sorry, the money is our money.

Maybe you can get something.

Fuck. Hat Heidi die Tasche entschärft?

* Krachen *

Scheiße. Was war denn das?

Wir sind wohl irgendwo dagegen ...

Alfons! Warte!

Alfons!

Das ist der Wahnsinn. Alfons, schau dir das an!

Sollen wir einen Krankenwagen rufen? Vielleicht lebt noch einer.

Weißt du, wer noch lebt? Wir zwei.

Die Todeskandidaten, denen der Krebs die Prostata zerfrisst.

Wir sind noch am Leben und die Arschlöcher sind alle hin! Ja!

Alfons, Wir leben!

Glaubst du an Zeichen?

Als ich gehört hab, was die im Krankenhaus mit mir vorhaben,

hab ich mir gedacht, da sterb ich lieber in Würde.

Aber weißt du was, es wird überhaupt noch nicht gestorben.

Wenn einer wie du den Krebs besiegen kann, kann ich das auch.

Wie hast du das hingekriegt?

Wie bist du gesund geworden?

Alternative Heilmethoden.

Was?

Warst du schon mal in der Schwitzhütte?

Auf einmal stehen da zwei Typen in meinem Büro mit Skimasken.

Und ziehen mir einen Sack übern Kopf.

Ich wusste nicht, was los ist.

Der Zusammenprall mit einem Kruzifix

beendete die Fahrt und kostete mehrere Personen das Leben.

Unter den Opfern konnten die gesuchten RAF-Terroristen

identifiziert werden.

Alfons Zischl konnte sich retten:

"Ich lasse mich von ein paar Staatsfeinden nicht davon abhalten,

heute meine Rede zu halten."

Ich hab mich entschieden, herzuziehen.

Ich übernehme das Pfarramt in Hindafing.

Und der Vatikan? - Nicht meine Welt.

Und wenn ich hier bin, stell ich einen Antrag,

dass du meiner Obhut unterstellt wirst.

Du hast dann zwar noch Hausarrest, aber du kannst bei mir wohnen.

Du gutes Herz.

Aber es geht mir hier so gut wie schon lange nicht mehr.

Diese sog. Normalität da draußen ...

Ist die nicht ziemlich krank?

Johannes, kommst du? Die Andacht!

Ja, ich komme.

Ich muss zur Andacht.

Es freut mich, dass es dir hier besser geht.

Du bist so ein guter Mensch.

Pass auf deine unschuldige Seele auf.

...

(Gabi) Liebe Damen, liebe Herren, er hat sich leider etwas verspätet.

Aber zum Glück ist er doch noch gekommen.

Der Mann, der hier so viel in die Wege geleitet hat.

Der Mann, ohne den wir hier heute eine Ruine abwickeln würden.

Herzlich willkommen, Alfons Zischl!

Wir dürfen keine Angst mehr haben.

Wir leben in einem Land, in dem auf Landesoberhäupter geschossen wird

und wo wir Angst haben müssen um die Sicherheit unserer Kinder.

Dagegen muss man doch was tun.

Und zwar, indem wir Haltung zei...

Haltung ...

Nicht dass ich eine hätte. Ich hab überhaupt keine Haltung.

Ich soll euch heut was von Waffen erzählen, weil ich das gut kann

und ihr das hören wollt.

Ich bin eigentlich wie ein Fähnchen im Wind.

Ich erzähl den Leuten immer das, was sie hören wollen.

Egal ob es um Fracking, Flüchtlinge oder Waffen geht.

Und daheim hab ich das sogar auch gemacht

Wir belügen immer die, die wir am meisten lieben.

Und uns selbst. Weil wir Angst haben vor der Wahrheit.

Aber die Angst ist ein beschissener Kompass.

Weil bevor irgendeiner der Flüchtlinge

eins unserer Kinder attackiert, wird es eher überfahren.

Oder stirbt beim Komasaufen.

Hängt sich auf wegen eines schlechten Zeugnisses.

Oder fängt mit 12 zu rauchen an und stirbt an Lungenkrebs.

Was helfen uns da Sturmgewehre?

Ich ... hab einen Mann gekannt, der ist mit geladener Pistole

durch die Gegend gelaufen, um seine Kinder zu schützen.

(Rockmusik) ♪ Wer nicht aufsteht, ist unser Feind.

Am Ende ist ein Unschuldiger gestorben

und sein Leben war im Arsch.

Wenn ihr was tun wollt für eure Familien,

könnt ihr nur eins machen. Da sein.

Wenn ihr gebraucht werdet.

Ich trete zurück. * Schuss *

Holt einen Arzt!

Ihr sollt einen Arzt rufen!

Mich leckst am Arsch. Glump.

Marie!

Frau Zischl? Hallo? Verstehen Sie mich?

Wie lange ist sie schon nicht mehr ansprechbar?

Im Auto hat sie noch mit mir geredet.

Scheiße. OP anmelden. Wir holen jetzt das Kind.

Was soll das jetzt heißen? Ihr müsst sie doch vorher stabilisieren.

Sie können hier nicht rein!

...

Bevor wir mit der Zeremonie loslegen, wollen wir uns innerlich reinigen.

Und nehmen etwas von den Schwingungen der Elemente des Waldes in uns auf.

Ich wünsch euch eine gute Reise.

In eure Vergangenheit und vielleicht auch in eure Zukunft.

Aber vor allem in eine tiefere Version von euch selbst.

Knopke. Post.

...

"Fotos von deinem Enkel."

Das schmeckt gut, gell?

Ja, ganz gut.

Alfons, du kannst jetzt rein.

Schau her, da ist die Mama.

Hallo Mama.

Untertitelung: BR 2019

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