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Zulu
Sch�nen guten Abend, meine Damen und Herren.
We're all alone No chaperone can get our number
The world's in slumber
Sing, sing, sing, sing
Everybody start to sing Ooh ooh, waah ooh
Now you're singin' with a swing
Sing, sing, sing, sing
Everybody start to sing Ooh ooh, waah ooh
Now you're singin' with a swing
When the music goes around Everybody goes to town
But here's something you should know Ha ha baby, ho ho ho
Sing, sing, sing, sing
Everybody start to sing Everybody start to sing
Now you're singin' with a swing
Keep singing Keep swinging
- Sehr gut. - Perfekt!
Aaron, was denkst du?
Johnny, spiel im B-Teil mehr vorne wie Gene Krupa.
Und im Chorus gehst du aufs Becken.
Ja!
Fred, du hast deinen Einsatz verpennt.
Ja! Weil da hinten rumgeknutscht wird.
Guck doch weg, Schnucki, ist nur die Inge.
Come on, everybody One, two, three, four
Ja, aber Mann und Frau machen so Sachen, manchmal, habe ich geh�rt.
Ich m�chte das nicht. Ich bin eh bald weg.
Stella, die Amis lassen keinen mehr rein.
- Das war bei uns so und� - Ja, bei euch vielleicht.
Ich gehe schwimmen.
Komm, du Frosch!
- Er schreibt nicht, duckt sich weg, Gerd. - Von deiner Mischpoke kommt nichts.
Vor der US-Botschaft warten jeden Tag 50.000 Juden auf ihr Visum.
- Naiv. - Ich wei�, ich bin naiv.
Kannst du bitte aufh�ren damit?
Gib mal das Salz, P�nktchen.
Mutti, ich habe eine Frage.
Warum gehst du nicht zu Baranofsky? Die Cohns und die Gutmanns waren da.
Ich gebe dem windigen Anwalt nicht mein letztes Geld.
- Dein Vater will gar nicht weg. - Das will ich auch nicht.
Ich bin Deutscher, habe f�r das Land gek�mpft und lasse mich nicht fortjagen.
Du bist Jude, Gerd! Schau mal in deinen Pass.
Kann ich am Samstag dein Glitzerkleid haben?
- Nein. - Aber ich habe sonst nichts.
- Ich habe Nein gesagt. - Dann gehe ich halt nackt.
Du bist so borniert, unglaublich.
Die Nazis haben halb Europa besetzt, sind schon in Paris.
- Ist auch meine Schuld. - Halt die Klappe.
Dann lassen wir es eben und krepieren.
Ja, ich habe schon vor zwei Tagen angerufen.
Bitte sehen Sie noch einmal nach.
Unm�glich. Wir m�ssen auf der Liste stehen.
Goldschlag, Gerhard. G, O, L, D�
Sie m�ssen das Visum haben.
Mein Cousin sprach mit einem Senator in Washington.
- Was hei�t zusichern? - Assure.
- Was? - Assure.
Er sicherte mir zu, es direkt an die Botschaft zu schicken.
Vor acht Wochen!
Es tut mir leid. Ich wei�.
Wir sind sehr verzweifelt. Wir m�ssen das Land verlassen.
Bitte.
Let's be outrageous Let's misbehave
When Adam won Eve's hand He wouldn't stand for teasin'
He didn't care About those apples out of season
They say that spring means just one thing To little lovebirds
We're not above birds Let's misbehave
- Lass ihn einfach durchspielen. - Nee.
- Es ist das dritte Mal. Er ist betrunken. - Das w�re ich auch.
Inge, Takt 12 auf der 2 einen halben Ton h�her, bitte.
Johnny, wenn du spielst, denk an Gene Krupa, nicht an deine Oma.
Kriegst du das hin? So ist es sinnlos.
Gnade! Sein Vater ist im Knast.
- Der ist bald wieder drau�en. - Stella, bist du dumm.
- Darauf steht die Todesstrafe. - Auf ein Pfund Butter?
Weil wir Juden sind.
Damit kann man auch alles entschuldigen.
Dann lassen wir es eben und sagen Samstag ab.
H�r auf.
- Stella, S��e� - Mir reicht es mit dem Gejammer.
"Let's misbehave". Los geht's.
Na, komm, Theo, los. Wir sind doch nicht aus Zucker, hm?
You should have a great career
Yes you should
Yes you should
Only one thing stops
Theo.
Schau mich an.
Dein Vater kommt wieder, Theo.
Theo�
Du bist so sch�n, mein Kind.
You should have a great career
Yes you should
Yes you should
Only one thing stops you, dear
You're too good
If you want a future, darling
Why don't you get a past?
Cause that fatal moment's coming at last
We're all alone No chaperone can get our number
The world's in slumber
Let's misbehave
There's something wild about you, child
That's so contagious
Let's be outrageous Let's misbehave
When Adam won Eve's hand He wouldn't stand for teasin'
He didn't care About those apples out of season
They say that spring means just one thing To little lovebirds
We're not above birds
Let's misbehave
If you'd be just so sweet And only meet your fate, dear
It would be the great event Of nineteen twenty-eight, dear
Zugabe! Zugabe!
- Wirklich toll. - Das war so sch�n.
War doch nicht mal so schlecht, wa?
Stella, das war so super.
Du warst absolut unfassbar fantastisch.
Acht Mark pro Stunde Aktsitzen ist �ber Tarif.
Plus eine Flasche Chateauneuf D�del�d.
Ja, ja, ihr Flitzpiepen.
Ist das ein Ja?
Stella. Stella!
Du warst bezaubernd.
Zeig mal. Zeig!
- War er das? - Er fand es gro�artig.
Wenn wir es r�berschaffen, sollen wir uns melden!
Zeig die Karte. Gib mir die Karte.
Wow, Broadway.
N�chstes Jahr im Cotton Club!
Musik!
Dich kriegen wir auch aufs Schiff.
Und wenn ich dich in meinen Koffer stopfe.
Inge!
Inge!
- Nein. - Doch.
- Sabotage! Los, ab! - Nein!
Ich komme morgen fr�h sp�ter.
Die haben heute schon wieder eine abgeholt.
Fred, ich habe Angst.
Lass mich.
- Gute Nacht. - Mach's gut.
Los, los!
Prinzessin? Den Hammer, ich brauche den Hammer.
N�chste.
Tauentzien, n�chster Halt Tauentzien.
Du bleibst hier.
Taxi!
Kennen wir uns irgendwoher?
Schon m�glich.
Ich bin Schauspielerin.
Ach so.
Ida, Ida Proeck.
Ja, ja, doch. Ich kenne Sie ja auch.
Kann ich nicht mehr meine Freunde treffen?
Ohne Stern zur Sperrstunde stecken sie dich ins Lager.
- Die kontrollieren nicht. - Nein.
- Ich sehe nicht aus wie eine J�din. - Das machst du nicht noch mal, ja?
Warum steigst du Tauentzien aus, wenn du Hansi besuchen willst?
Sie hatte Geburtstag und ich wollte Blumen kaufen.
- F�r wie bl�d h�ltst du uns eigentlich? - Ja, war aber so.
Die war doch wieder unterwegs.
- Mutti? - Hier.
Was ist das?
Die Welt geht unter, und Madame am�siert sich. Im Tanzpalast.
- Du bist nur neidisch. - Hast du uns wieder belogen?
- Dein Mann kann einem leidtun. - Der tut sich selbst leid.
Schickse.
Du kennst mich �berhaupt nicht.
Fred. Fred!
Alarm!
Kann mir jemand helfen?
Sei froh, dass ich heute da bin. Bei Heise w�rst du jetzt weg.
Meine Mutter wollte sich noch bedanken wegen der Seife.
Nee, nee, gib dir mal keine M�he. Hier ist eh bald Schluss f�r euch.
- Brunner soll Berlin judenrein machen. - Ich warte das nicht ab.
Wie willst du untertauchen?
- Du brauchst Lebensmittelmarken. - Nachdenken, Johnnylein!
Kennkarten, P�sse. Rolf ist toll.
- Ach so, Johnny hat sich verknallt! - Leckt mich doch.
Frag den Vorarbeiter, wie er's gemeint hat. K�nnte ein Missverst�ndnis sein.
- Wir m�ssen Widerstand leisten. - Baum haben sie totgepr�gelt.
- Fritz hat recht. - Die brauchen uns f�r die R�stung.
- Nein. - Zwangsarbeiter sollen uns ersetzen.
- Es wird eine gezielte Aktion gegen uns. - Sagt wer?
- Der Rolf. - Ah, der Rolf!
In Auschwitz erschie�en sie massenhaft Juden.
- Das sind Schauergeschichten. - Das sagt ein Fahrer bei der Wehrmacht.
Der hat's von der Tante und die von der Katze.
Wir haben Tausende Jahre �berlebt. Wir �berleben auch die Nazis.
Wir sind schlauer und sch�ner.
- Und wir haben den Swing! - Yeah!
Ja.
Shine like the sun through the rain
Shine like the sun You can smile
All the clouds away
I can tell you that's what people do
If they can do it you can do it too
Laugh and sing and dance and swing See how much joy this life can bring
Well, I can tell you That's what people do
Bring doch Fred mal wieder mit, um ihn abzulenken.
Stimmt! Dass ich darauf noch nicht gekommen bin.
Siehst du. Sei mal froh, dass du mich hast.
Weiter gehen!
Weiter!
So wie die Blume welkt
Wenn sie nicht k�sst der Sonnenschein
Im OKW ist seit Stalingrad Bombenstimmung.
Im Sommer ist der Krieg vorbei. Dann nehme ich dich mit nach Capri.
An der Marina gibt's ein Grandhotel mit wunderbarem Zitroneneis.
Weil es allein aus der Liebe erbl�ht
Sag mir noch einmal
Mein einzig Lieb
- Du stinkst. - Was?
Du stinkst. Nach Zigaretten.
Besser?
- Warum hast du mich geheiratet? - Oh Gott.
Ich habe mich noch nie so allein gef�hlt wie mit dir.
Ist das auch meine Schuld?
Ich kann nicht mehr.
Ich kann nicht mehr.
Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr.
Fred, ich habe dich doch lieb.
Es wird alles wieder gut.
Der Krieg ist bald vorbei.
Es wird alles gut, mein Liebster. Es wird alles, alles gut.
Alle? Verstanden.
Juden, raustreten!
- Stella! - Warte hier, ich hole Fred.
- Stella. - Die haben Fred.
Komm jetzt.
Weiter, weiter, nicht stehenbleiben!
Halt. Stopp. Stehenbleiben!
Ja. Ausweise.
Weiter.
Weiter.
Ausweise.
Halt!
Ausweise.
Haben wir nicht irgendwas vergessen?
Mutti, dein Handschuh.
Danke.
Gib mir deine Kennkarte.
- Was machst du? - Wir tauchen unter.
Pst.
Bitte, bitte, leise.
- Mutti, ich habe solche Angst um Fred. - Pst.
Die bringen alle um in Auschwitz.
Es tut mir leid, ihr m�sst bitte leiser sein.
- Der Fenske passt auf wie ein Schie�hund. - Danke, Clara.
Komm her, komm her.
Mutti, wir brauchen Lebensmittelmarken. Bitte.
Nein, das ist�
- Gehen Sie nicht raus. - Das geht Sie nichts an.
- Sie bringen uns alle in KZs. - Schieb ab.
Es ist verboten. Ich sage es Frau Sch�ne.
Nur zu. Wir werden sehen, wem sie mehr glaubt.
Unversch�mtheit.
Bleiben Sie mal stehen.
Zeidler von Jagow, Stab Reichsf�hrer SS. Die Papiere!
- Die sind verbrannt. Wir sind ausgebombt. - Name?
- Ida Proeck. - Wann und wo ausgebombt?
- Vor drei Tagen. In Dortmund. - Was machen Sie in Berlin?
- Ich bin hier bei Verwandten. - Name, Anschrift?
Gut, Sie kommen jetzt mal mit aufs Pr�sidium.
Nein, bitte, mein Vater ist krank.
- K�nnen wir das anders regeln? - Was haben Sie sich da vorgestellt?
Verstehe. Immer die gleiche Masche mit euch.
Bin �brigens Rolf, Rolf Isaakson, Vierviertel-Jude.
Johnny meinte, du brauchst Lebensmittelmarken und eine Kennkarte.
Oder bist du gar nicht die Stella?
Warte doch. Wir haben uns gerade erst kennengelernt.
Eine gro�e Klappe hast du ja.
Ja.
Paul? Das gibt's ja nicht, du auch hier?
- Das ist die� - Die, �hm� Die Verlobte.
Ja.
Ich kann euch auch solche Ausweise besorgen. Da k�nnt ihr euch frei bewegen.
Daf�r nimmt er sonst 2000 Mark. Mir hat er einen Freundschaftspreis gemacht.
- Oh Gott, tut das gut! - Ja, das schmeckt dir, mein Hamster.
Ach, Papilein.
Pst.
Lass mal.
Stella. Stella, bitte wir sind doch Freunde!
Wir sind auch keine Verwandten.
Komm, komm, komm.
Stehenbleiben!
Halt!
Da lang.
Bitte sch�n.
- Gestapo. Sie sind Frau Sch�ne? - Herr Fenske, war das wirklich n�tig?
Sie sollen hier Personen verstecken.
Was machen Sie denn da?
Alles in Ordnung, Herr Conradi. Gehen Sie mal wieder rein.
Gehen Sie beiseite.
Wie viele Personen wohnen hier?
- Allein. Mein Mann ist tot. - Warum ist die T�r verschlossen?
Pst.
Guten Abend.
Ihr Zimmer ist auf Gerd und Toni Gransow reserviert.
Pension Rinkel am Rankeplatz. K�nnen Sie das sich merken?
Danke, das ist sehr gro�z�gig.
Ich wei� nicht, wie wir uns revanchieren k�nnen.
Ich gehe mit zu Rolf, habe ich doch gesagt.
P�nktchen, ich finde das nicht akzeptabel. Du kommst bitte mit zu uns.
Proeck aus Berlin und Gransow aus K�ln in einem Zimmer?
- Rufen Sie doch gleich die Gestapo an. - Das f�gt sich ja gut.
- Ich bringe euch Lebensmittelmarken. - Kein Kontakt.
Das ist viel zu gef�hrlich, f�r uns alle.
Sch�nen Abend.
Pass auf dich auf.
Ja, ja, wir passen schon auf.
Das geht nicht.
Aaron und ich kennen uns seit wir Kinder sind.
Ich kann das nicht machen. Das ist ein Freund.
Ja, ein Freund.
Ich lasse nicht 2000 Mark auf der Stra�e liegen. Das kann ich mir nicht leisten.
- Ich bin auch ein Freund. - Du bist kein Freund.
Teppichhandel Salomon klingt nach stinkreichen Juden.
Die haben ihre Reserven, das sage ich dir.
Komm, das kannst du. Ich kenne dich.
Gl�ckspilz.
Auf die Weiber!
Entschuldigung.
Ich habe gerade eine Aufnahme von Charlie Parker geh�rt.
- G�nsehaut. - Sch�n.
Hast du das Geld dabei?
Ist leider teurer geworden. Ich brauche 2000 mehr.
2000?
So viel haben wir nicht. Das ist alles auf Pump.
Ich kann es nicht �ndern. Ich mache die Preise nicht.
Mama hat noch Omas goldene Brosche.
Nee, das kann ich nicht. Was da dranh�ngt.
- Wir hatten doch eine Abmachung. - Woanders kosten P�sse das Dreifache.
Ich habe neulich gesungen. Im Traum.
Wir haben geprobt und du hast die ganze Zeit gemeckert.
Und dann bin ich aufgewacht und habe geweint.
Mann, ihr fehlt mir so.
Sogar die Inge.
Ich muss gerade an Fred denken.
Entschuldigung, falscher Moment.
Ich rufe mal Mama an. Wegen der Brosche.
Sch�tzchen, wie oft muss man dich denn noch bitten?
Frauen!
- Heil Hitler. - Heil Hitler.
Ich konnte nichts tun.
Ja, ja, ja, du Pfeife.
Mach ordentlich. Wir wollen die noch mal verkaufen.
Manno, jetzt bin ich wieder Schuld.
Hast du gut gemacht. Was ziehst du denn f�r eine Schnute?
So sind die Zeiten. Geh mit oder geh unter.
- Der isst jeden Mittwoch Kohlroulade. - Der Hans Albers?
Ja. Wenn du dann eine Kussszene mit ihm drehst, f�llst du tot um.
- Schon ein harter Beruf. - Mhm.
Hast du mir denn was mitgebracht?
Du, Ida, ich kann das eigentlich nicht machen.
Wieso, geht doch. Ich h�tte gern noch mehr.
Bitte?
Allein bei diesem Dreh leben f�nf Kolleginnen in Mischehe.
Das sind Blanko-Ausweise aus dem OKW. Das ist hochgradig illegal.
Ja. Das finde ich ja so aufregend an dir.
Du bist eine Marke.
Erst bist du wochenlang wie vom Erdboden verschluckt und dann�
Krieg ich jetzt die zwei?
L�sst du das, bitte?
- "Mutti." - H�r auf!
"Mutti!"
Na, na, na.
Ihre Eltern sind in einer Pension, meine sind in Auschwitz.
Rate mal, wer nachts rumheult? "Mutti, Mutti, ich vermisse dich so."
- Was habe ich dir getan? - Nichts. Das ist ja das Problem.
Triff den Oberf�hnrich. Wir brauchen die Kohle.
- Die Bude ist teuer. - Ich bin nicht deine Nutte!
Du sollst doch nur mit ihm v�geln. Das kannst du doch sonst auch.
- Pst, pst, pst, S��e. - Hau ab!
Bleib mal stehen. Komm mal mit.
Cioma, ich brauche was zum Pennen.
- Hast du ein Zimmer oder nicht? - Ein Zimmer? Icke?
- Er hat gesagt, du hast eins. - Mikki, habe ich eins?
- Die Bude in der Taunusstra�e. - Die ist doch schon wieder�
Geh zur Zimmervermittlung und sag, du bist ausgebombt.
Ja, danke. Und wer stempelt mir die Anmeldung?
Ja, wer stempelt die polizeiliche Anmeldung?
� gegen ihre t�dlichste Bedrohung sind herzbeklemmend.
Das internationale Judentum f�rdert sie mit allen Kr�ften.
Genauso, wie der Widerstand gegen den Kommunismus
in unserem Kampf um die Macht in unserem eigenen Lande
von den j�dischen Zeitungen k�nstlich eingeschl�fert
und nur durch den Nationalsozialismus wieder erweckt wurde.
Die liegt bei uns bis morgen fr�h um 10 Uhr gestempelt auf dem Tisch.
Das Judentum zeigt sich wieder als die Inkarnation des B�sen.
Die Wache ist um die Ecke.
� als plastischer D�mon des�
Platzt der zwei Minuten sp�ter wieder rein, ohne Anklopfen, ich halbnackt.
Ob er noch mal meinen Ausweis f�r die Buchhaltung haben k�nnte. "Heil Hitler!"
Ja, so sind sie. Aber mach dir keine Sorgen.
Ich habe einen Originalstempel aus dem 157. Revier.
Da steht der innerlich stramm.
Ist das nicht zu riskant, einfach so deine Werkstatt zu zeigen?
Vielleicht nicht so klug. Ich glaube, das lassen wir dann lieber.
Die Anmeldung kriegst du trotzdem. Komm so um zwei zum KaDeWe.
Danke, Cioma, bist ein Schatz.
Ich wei�, dass du nicht auf der Wache warst. Du bist eine J�din, ne?
Fr�hst�ck ist um sieben.
- Was ist denn los? - Nichts, geh ins Bett.
- 500 ist zu viel. - Das bezahlst du Rolf.
- Du bist aber nicht Rolf. H�chstens 200. - Das sind Originale aus dem OKW.
- 400 oder lass es bleiben. - Dann lassen wir es bleiben.
Das Bad schlie�t in 15 Minuten.
15 Minuten bis zur Schlie�ung.
Wir sollten unbedingt wiederkommen.
Ich bin ausgebombt worden.
- Ich brauche einen Schlafplatz. - Nee.
Miezi.
Hau ab, lass mich in Ruhe!
Ich habe geh�rt, du drehst jetzt ein ganz gro�es Rad.
Miezi!
Du hast keinen Anstand, nichts!
Du einsames Arschloch m�sstest mir danken, dass ich dir begegnet bin.
Stimmt. Danke.
- Du bist eine Raubkatze. Das gef�llt mir. - Ja?
Ja.
Wo willst du denn hin?
Ich dachte, wir gehen ins Hotel.
Ich bin gleich wieder da. Nicht wegrennen.
Entschuldigung!
Entschuldigung, der Herr. Haben Sie vielleicht Feuer?
Ich habe die P�sse, ich habe sie. Komm, komm, komm.
Schnell, schnell, schnell!
Hey, hier wird nicht gerannt!
Hopp, hopp, hopp, hopp!
Deutschland, Deutschland, �ber alles
�ber alles in der Welt
Johnny!
F�r das deutsche Vaterland
Hier ist offen! Hier ist auch offen.
Rei�en Sie sich zusammen. An der Front sterben Kameraden.
Der guckt schon wieder. Der ist nicht koscher.
Was glotzt du so? Du Klops, du.
-Kohlsuppe, -Mit Klops, oder was?
In "Die gro�e Liebe" sieht sie aus wie ein K�nigspudel.
- Aber ihre Stimme ist eine Sensation. - Du bist viel besser.
K�nnen wir Salz und Pfeffer?
Wo bleibt denn Johnny?
Hast du Sehnsucht?
Vielleicht.
Mensch, Rolf, Berlin ist aber auch ein Dorf.
Tag, Inge.
- Kennst du mich nicht mehr? - Ach. Hallo.
Wo ist denn der Johnny?
Na ja. Ich bin gar nicht hier gewesen.
"Rolf, Mensch, Berlin ist auch ein Dorf."
Sag mir bitte, dass du nichts mit der Inge hattest.
"Ich hatte nichts mit der Inge."
Du bist eine sehr besondere Frau.
Ich wei�.
- Wollen wir heiraten? - Jetzt gleich?
- Gestapo. Mitkommen. - Die Dame geh�rt zu Ihnen?
- Nein, ist mir nicht n�her bekannt. - Ja, ja, komm.
Los geht's.
Hat nicht mal einen B�stenhalter.
02.07.1943, 4:12 Uhr am Nachmittag.
Fortsetzung Vernehmung nachbenannte K�bler, geborene Goldschlag, Stella Sara.
Ist er das?
Sie sagen, der wohnt in der Taunusstra�e 39, ja?
Ja.
Da wohnt er aber nicht. Hat er auch nie.
Jetzt setzen Sie sich mal gerade hin.
Judenfotze.
Erz�hlen Sie noch mal von der �bergabe. Ab KaDeWe.
Wir haben uns im KaDeWe getroffen, beim Parf�m.
- Und das war am� - Am 23 Juni.
- Vorhin meinten Sie, der 20. - Nein, der 23.
- Es hat geregnet, wir sind reingegangen. - Der 23. War ein Sonntag.
Entschuldigung, dann war es der 22.
- Die zweite L�ge. Was denken Sie? - Der 22., der 23�
Warum tragen Sie keinen B�stenhalter?
- Also, wo wohnt er? - Ich wei� es nicht. Wir kennen uns kaum.
Da hat Ihr Judenfreund aber gerade das Gegenteil erz�hlt.
Sie w�ren mit Sch�nhaus dicke, kennen sich von der Zeichenschule.
- Ich habe einmal f�r ihn Akt gesessen. - Lauter!
- Ich habe einmal Akt f�r ihn gesessen. - Akt gesessen?
Seit gestern gilt die 13. Verordnung zum Reichsb�rgergesetz.
Wir k�nnen bei Juden sofort ohne Verfahren vollstrecken.
Wo wohnt er?
Ich wei� es nicht.
Das war Spa� und jetzt wird's ernst. Also, wo wohnt er?
Ich wei� es nicht.
Wer wei� sonst, wo er wohnt?
- Mikki. - Mikki, weiter?
- Mikki Hellmann. - Adresse?
- Jetzt nicht nachlassen! - Ich wei� es nicht.
Mikki Hellman.
- Kantstra�e 12! - Das ist eine Postlager-Adresse!
Ich habe langsam die Faxen dicke. Die l�gt hier nur rum, die dumme Fotze.
Wo ist Cioma Sch�nhaus?
Wo der Sch�nhaus wohnt?
Georg, warte mal, lass mal.
Steh mal auf. Komm, komm her.
Du schreibst jetzt mal eine Postkarte.
Na, komm.
Hinsetzen.
Da.
Ist ja gut.
"Lieber Mikki, muss dich dringend sehen, Komma,
befinde mich in misslicher Lage."
Entschuldigung.
Kriegen wir das hin oder lieber eine Pause?
Pause, ja?
Komm mal her.
Ist er das?
Ja, das ist er. Das ist er.
Lasst mich los, lasst mich los!
Ja.
Dr. Schreyer, Obersturmbannf�hrer Mohnke ist jetzt da.
Zubei�en.
Ich bin gleich zur�ck.
Obersturmbannf�hrer Mohnke, wir sehen uns wieder, so eine Freude.
Tut mir leid, aber das beruht nicht auf Gegenseitigkeit.
Entschuldigung, was machen Sie da? Bleiben Sie mal stehen!
Die m�ssen hier sein.
- Meine Mutter hat Locken, mein Vater� - Sie m�ssen ihren Nachnamen doch kennen!
Ich bin ausgebombt worden.
- Finger weg. - Da stehen sie.
Das sind meine Eltern!
- Raus hier! - Stella!
Oh, mein Kind, mein Kind!
P�nktchen.
Komm, komm.
Du musst mir sagen, was passiert ist. Sonst kann ich dir nicht helfen.
Wir brauchen einen Arzt. Ich frage den Nachtportier.
- Setzt dich erst mal hin. - Aber wie�
Stella, bitte, sprich mit mir.
Bitte.
Der hat mich die ganze Zeit getreten.
- Wer? - Der Polizist.
Die haben dich verhaftet?
Die haben mir die ganze Zeit Fragen gestellt.
Was hast du denn gemacht?
Nichts! Ich habe nichts gemacht.
- Das kann doch gar nicht sein. - Ich habe nichts gemacht!
- Alles gut. - Ich habe nichts gemacht.
Ich habe nichts gemacht.
Viel Gl�ck und viel Segen Auf all deinen Wegen
Gesundheit und Frohsinn
-Auf all deinen Wegen -Sei auch mit dabei
-Gesundheit und Frohsinn -Viel Gl�ck und viel Segen
Auf all deinen Wegen
- Viel Gl�ck. - Alles Gute, P�nktchen.
- Alles wird gut. - Ja.
Nein! Nein! Nein!
Los, los! Tempo!
Los!
So. Alle raus, raus, raus!
Los, schneller, da vorne!
Rein da!
- Ist heute Theresienstadt? - Nee, Auschwitz.
- Es stinkt. - Da hat einer reingeschissen.
Eichental, Joseph Israel.
Eichental, Veronika Sara.
Hochstein, Albert Israel.
Drachenfeld, Karl Israel.
Adler, Wilhelm Israel.
Adler, Margarete Sara.
Adler, Levin Sara.
Ernst, Otto Israel.
Goldner, Max Israel.
Goldner, Mathilde Sara.
Meier, Johanna Sara.
K�bler, Stella Sara.
- Das kann nicht sein. - Ich bin noch nicht dran!
Mein Mann ist Frontk�mpfer. Wir haben ein Recht auf Theresienstadt!
Das ist ein Missverst�ndnis.
Sie k�nnen nicht Familien auseinanderrei�en!
Das geht nicht!
Weg!
Weg!
Weg!
K�nnen Sie bitte diesen Brief meiner Nichte bringen? Das ist sehr wichtig.
So, Linie 11.
Hier am Bahnhof vorbei,
Alt-Moabit hoch, rechts in die Rathenower.
Hier sind die Kasernen Turmstra�e. Klingelt da was?
Oder sollen wir die Sache besser beenden?
Wo sind Sie ausgestiegen?
Ich� Da war noch ein Bus.
- Der Fahrer sa� rauchend auf einer Bank. - Bei der Endhaltestelle Waldstra�e?
Wie sind Sie von da aus zu ihm? Zeigen Sie doch mal.
Wir sind ein paar Meter gegangen und dann sind wir abgebogen.
Der Weg zum Atelier, Frau K�bler.
Bitte, Herr Lachmuth, ich will nicht nach Auschwitz. Ich bin doch noch so jung.
Sie sind erst ein Kl�rungsfall. Sie stehen noch nicht auf der Liste.
Ach, Sch�tzendorf? Das ist ja ein Zufall.
Ihre Mutter hat bei Sch�tzendorf Gesang studiert. Bei dem bin ich auch.
Na ja.
Wir sind abgebogen, rechts, glaube ich, und an einem Caf� vorbei.
Sehr gut, machen Sie mal weiter.
- Da war ein Park. - Ein Park? Da ist kein Park.
Oder ein Gr�nstreifen. Da sind wir in einen Hinterhof.
- Und da war das Atelier? - Mhm.
W�rden Sie es vor Ort wiedererkennen?
Gut. Ich gebe Ihnen zwei j�dische Fahnder mit.
Es muss da um die Ecke sein. Werdet ihr bezahlt?
Ja, es gibt 160 Mark. Und du kommst �ber den Transport.
- Ihr wohnt nicht im Lager? - Nee.
Er wohnt in der Torstra�e und ich am Rosenthaler Platz.
Am Rosenthaler.
Hier waren wir vor einer Stunde schon mal.
Das ist hier aber.
In dem Caf� hat er noch Zucker geholt.
- Zucker? Verarschen kann ich mich selber. - G�nther, jetzt bleib doch mal charmant.
Wo lang?
Die n�chste rechts. Da ist es dann.
Letzter Versuch.
Bei der Tochter von Leder-Meyer.
Ich kenne dich doch! Ja, ja, ja.
Schei�e!
Du hast keine Ahnung, oder?
Ich verpfeife dich nicht.
Wir sagen, der Vogel ist ausgeflogen, aber du wei�t, in welche Caf�s er geht.
- So. Was machen wir jetzt? - Wir bringen die zur�ck.
Die Dame hat keinen blassen Schimmer. Hat sie mir gerade gesagt.
Tja, das war nicht so schlau. Jetzt kommst du auf die Liste.
- Die bringen uns nach Auschwitz. - Pst.
- Ich will nicht nach Auschwitz. - Jetzt h�r mal auf.
- Ich will nicht nach Au� - Stella.
Pst.
Morgen gehst du zu Lachmuth und besprichst es mit ihm.
Er war dir doch wohlgesonnen.
Herein, wenn's kein Jude ist.
- 20? - Ja.
- Zwei? - Ja.
Ich habe die K�bler da. Sie hat nach dem Sch�nhaus gesucht.
- Hat ja nichts gebracht. Sag an. Null? - Ja.
- 4? - Weg.
Aber sie kennt die L�den, wo er sich rumtreibt.
Und, was denkst du so?
Singen kann sie.
Grand hei�t er.
Und, was singst du so?
Jazz, vor allem. Aber auch, was Sie wollen.
Negermusik?
Ist das �berhaupt erlaubt?
Na, dann komm, lass mal was h�ren.
Ich h�re.
We're all alone No chaperone can get our number
The world's in slumber Let's misbehave
There's something wild about you, child
That's so contagious Let's be outrageous
Let's misbehave
Das kannst du ja richtig gut.
Danke.
Ich habe keine Verwendung f�r sie. Der Sch�nhaus ist geflitzt.
Walter, das wissen wir nicht.
Doch, das wei� ich ganz genau.
Und weiter geht's.
Komm.
Jetzt komm, zack.
Ich k�nnte das Gleiche wie Herr Abrahamsohn machen.
Ah? Was macht denn der Abrahamsohn den ganzen Tag?
Was machst du, au�er mich hier beim Skat abzuzocken?
Ich kenne eine ganze Menge Leute.
- Komm mal mit! - Was soll das denn? Lass mich in Ruhe!
Gestapo. Mitkommen.
Hau ab!
Die wohnen da noch. Eine Frau hat da Lebensmittel vorbeigebracht.
Mandelbaum, ein �lteres Ehepaar.
Ja, Kantstra�e 38, 3. Stock. Ich warte da.
Lilo, das gibt es ja nicht.
Geht es dir nicht gut? Du siehst ganz blass aus.
Mensch, du bist ja gro� geworden.
Das ist die Stella. Vor der musst du keine Angst haben.
Da kannst du arbeiten und abends sch�n ins Dampfbad.
Ich verrate niemanden.
Nein? Dann l�sst du es bleiben.
Sie geht lieber nach Auschwitz. Wie stur kann man sein?
Tsch�ss.
Und wie l�uft es bei dir? Was sagst du?
Langsam komme ich rein.
Ist ja auch eine feine Arbeit hier bei uns.
Gute Bezahlung, st�ndig an der frischen Luft.
Ich habe geh�rt, du warst im Kino.
Ja, ich dachte, ich finde da wen.
- Da kuck ich mir den ganzen Film an, ja? - Habe ich nicht.
- L�g mich nicht an. - Ich gebe mir M�he.
Du machst dir einen Lenz auf meine Kosten.
- Nein. Das tu ich nicht. - H�r auf, mich zu verkackeiern!
- Wenn Rolf hier w�re, w�re alles viel� - Wer ist Rolf?
Ihr Freund Rolf Isaakson wurde mit ihr verhaftet.
Ist im Arbeitseinsatz in Wuhlheide.
- Rolf ist Passf�lscher. Er ist gut. - Rolf ist ein Guter? Dann ist ja gut.
Wei�t du was? Ich habe die Schnauze voll. Setz sie auf den Transport.
Auschwitz, am 28. Mama und Papa auch.
- Herr Dobberke, es wird besser. - Gut, dann mach!
Morgen Abend habe ich drei Neuzug�nge, oder ihr kommt alle auf den Zug.
Hallo.
Ach so, Sie sind doch diese Verlobte.
Mit wem hast du telefoniert? Mit Rolf?
Wir haben uns getrennt.
Ach Gottchen, Liebeskummer.
Iss doch. Ich dachte, du hast Hunger.
Verzeihung.
Aufstehen, mitkommen!
Aufstehen, habe ich gesagt!
Z�gig weiter die Treppe runter. Auf geht's.
- Hier sagen alle, du warst das. - Du solltest nur so tun.
Es ist nicht gut, sein eigenes Volk zu verraten.
F�r wen mache ich das denn alles?
Ach so, jetzt sind wir schuld?
Warum sind wir dann bitte hier?
- P�nktchen. P�nktchen! - Wir h�tten das nicht zulassen d�rfen.
Das ist die. Die ist immer auf dem Ku'damm.
Darum hat die ein Einzelzimmer.
Sie h�tten Rolf besser nicht ins Spiel gebracht.
Die Vernehmung ist aus dem Ruder gelaufen.
Der Chef f�hlte sich provoziert von ihm.
Hinten links, die letzte.
Hey, holen sie mich hier raus. Ich habe Geld. Nehmen Sie meine Uhr.
Rolf?
- Rolf? - Hilfe. Bitte, Sie m�ssen mir helfen.
Rolf!
Rolf, Rolf.
Ich hole dich hier raus.
Wir m�ssen denen Namen und Adressen liefern.
Du kennst doch die Verstecke. Der Mann mit der Franzosenm�tze?
Oder das Ehepaar aus dem Schrebergarten. Das war doch im Wedding?
Ich brauche was Handfestes f�r Dobberke.
Ach so, Namen willst du. Du hast Chuzpe.
- Ich will, dass du hier rauskommst. - Was? Ich gehe nach Auschwitz!
Weil du deine Fresse nicht halten konntest.
Du musst dich am Riemen rei�en.
- Dobberke h�rt auf mich. - Hau ab.
- Du kommst ohne mich nicht raus! - Hau ab! Du widerst mich an!
Rolf! Rolf, ich brauche dich. Ich brauche dich doch.
Dann geh doch nach Auschwitz.
In einer Blindenwerkstatt in Mitte arbeiten 20 Juden.
Ich kenne U-Boot-Wohnungen mit zehn Getauchten und mehr.
Ich kenne halb Charlottenburg.
Ich mache denen einen ganzen Zug voll. Sag ihm das.
Guten Tag.
Mach!
Die Ausweise h�tte ich gerne mal.
Nein, aufh�ren, aufh�ren!
Nein! Nein! Nein! Nein!
Was machen wir hier?
Du widerst mich an, du Schwein!
Du hast sie auf dem Gewissen! Du hast sie auf dem Gewissen!
Wir machen doch hier genau das, was du machen wolltest.
Lass mich!
Lass mich!
Na, lebst du auch noch?
Hau ab, schnell. Hier ist �berall Gestapo.
- Wo treffen wir uns? - Im Kant-Kino.
�bermorgen, Nachmittagsvorstellung.
Oh du fr�hliche
Oh du selige
Ich w�rde gerne mal mit Bruno Goldstein zusammenarbeiten.
- Was? - Sie l�sst Leute laufen.
- Halt dein Maul! - Wieso denn?
- Er l�gt. - Schnauze!
Habt ihr noch alle Tassen im Schrank?
Die Burgstra�e will hier dicht machen.
Ihr seid nur noch da, weil ich euch besch�tze.
Was war das mit deinem Freund auf dem Ku'damm?
Wer stopft sich die Taschen voll? Er hat einen Geldkoffer.
- Was? Was? - Schluss jetzt!
Auseinander! Auseinander, habe ich gesagt.
Herr Isaakson geht jetzt mal sch�n aufs Zimmer.
Am Montag wird auf dem Standesamt im Wedding geheiratet.
- Schluss mit dem Rumgezicke. - Jawoll, Herr Sturmscharf�hrer.
Ich habe was f�r deine Eltern arrangiert.
Die gehen beide nach Theresienstadt. Da sind sie aus der Schusslinie.
Danke, du bist sehr gut zu mir.
Ja.
Bist du auch gut zu mir?
L�sst du Juden flitzen?
Nein. Und das wei�t du auch, Walter.
Du bist viel zu schade f�r diesen Laden hier.
So eine Klassefrau.
Oh du fr�hliche
Oh du selige
Gnadenbringende Weihnachtszeit
Ich habe einen Freund bei der Waffen-SS in Auschwitz.
Die Juden werden gleich aussortiert bei der Ankunft.
Die einen gehen arbeiten.
Die anderen gehen duschen.
Immer 500 stopfen die da rein.
Kinder und Frauen zuerst.
Dann geht die T�r zu�
�und aus den Brausen kommt Gas.
Und nach 15 Minuten sind alle tot.
Das geht den ganzen Tag so�
�morgens bis abends.
Tag f�r Tag.
Nicht stehen bleiben, los, los, los!
Los!
Ihr m�sst euch keine Sorgen machen. Ich komme klar.
Die haben einen richtigen Konzertsaal in Theresienstadt und sogar einen Chor.
Ich schicke euch Essen. Vielleicht kriege ich noch mal deine Jagdwurst.
Behalte uns im Herzen, mein liebes zartes Kind.
Du bist alles, was wir haben.
Mutti.
Euch geht's da besser als hier.
Wirklich, ihr seid da sicher. Der Dobberke sagt das auch.
Versprich uns mal nicht zu viel.
Zur�ckbleiben.
Sei vorsichtig.
Erst haben sie Ilja verhaftet, dann Hansi.
Drei Wochen sp�ter Fritz-G�nther. Alle abgeholt.
Mich hat Inge Lustig verraten.
Inge? Unsere Inge?
Ja. Im Caf� Bollenm�ller.
Die haben mich in die Burgstra�e gebracht und fast totgeschlagen.
Der Mundfunk schnappt mal wieder �ber.
Angeblich l�uft eine blonde Frau �ber den Ku'damm und verr�t Juden.
Vielleicht Inge.
Das w�rde passen.
Wieso macht die das?
Die kann sich doch nur noch den Strick nehmen.
Ich bin so froh, dass du noch lebst.
Ich kenne Leute, die schleusen Juden �ber die gr�ne Grenze in die Schweiz.
Wir nehmen Fahrr�der. Zug ist zu gef�hrlich, wegen der Kontrollen.
In drei Wochen sind wir unten, dann sind wir frei.
Stella, wir gehen nach Amerika.
Das Leben f�ngt doch gerade erst an.
Was ist?
Nichts. Das klingt wunderbar.
Alle weg da!
Da kommt die Regimentsmutter. 60 Juden auf einen Schlag. Alle abtransportiert.
Was gaffst du so!
Was bist du nur f�r eine j�mmerliche Kreatur.
Das wirst du b��en, du Hexe.
Wenn der Krieg vorbei ist, holen wir dich.
Pfui.
Sch�m dich!
So eine Schande, Stella K�bler!
La donna � mobile
Qual piuma al vento
La donna � mobile
Ich m�chte gerne mal Ihren Ausweis sehen.
Haltet ihn. Jude!
Stella.
Lilo, ich muss dich mitnehmen. Hol deinen Mantel und komm.
- Das geht nicht. Er hat Scharlach. - Mach keine Zicken.
Mama!
Kommt mal her.
Stella.
Direkt vor den Eingang.
Genau vor den Eingang.
Der Spaziergang begann wie ein Picknick-Ausflug.
In der N�he von jeder deutschen Stadt lag schlie�lich ein Konzentrationslager.
Aber hinter dem Stacheldraht erwartete sie kein Picknick.
Nur der Tod hat hier geschwelgt.
Eheringe.
Aufgeh�ufte Brillen und Goldz�hne.
Aus den M�ndern gerissen.
Mit diesen Instrumenten wurden die Z�hne gezogen.
Jeder Einzelne wurde auf Befehl der Nazi-F�hrung ermordet.
Setzen Sie sich bitte. Schauen Sie hin.
Aber die Deutschen,
die angeblich nichts wussten, waren auch verantwortlich.
Sie hatten sich gerne in die H�nde von Kriminellen und Verr�ckten begeben.
Frau K�bler, wo ist Ihr Ehemann?
Sie konnten es akustisch nicht verstehen.
Warum behaupten Sie, meine Mandantin habe bei der Gestapo angerufen?
Na, das war doch ihre Masche.
Sie hat sich zum Essen einladen lassen und dann hat sie die Leute verraten.
Das hat sie nicht nur bei mir so gemacht.
Sie wissen es also nicht.
F�hrten Sie damals 10.000 Reichsmark und ein goldenes Zigarettenetui bei sich?
- Ja. - Da waren Sie ja eine gute Partie.
Haben Sie meiner Mandantin im Laufe des Gespr�chs die Hand get�tschelt?
Ich wollte sie nur�
Vielleicht zog sich meine Mandantin vor Ihren Avancen auf die Toilette zur�ck?
Hat sie das gesagt? Das ist eine Frechheit.
Man sollte ihr in die Fresse hauen!
Meine Herrschaften, bitte Ruhe. Ruhe bitte.
Es ist erwiesen, dass meine Mandantin keine Pistole hatte.
"Keine Zicken, sonst schie�e ich".
Frau K�bler-Isaakson schildert das anders:
Sie ist gekommen, um Sie zu warnen.
Gingen Sie mit, weil Sie Ihre Mischehe vor einer Deportation sch�tzen w�rde?
Ich h�tte nie meinen Sohn allein gelassen!
Der wurde auf Ihre Veranlassung ins Sammellager gebracht.
Mein Sohn ist gestorben in Theresienstadt,
weil sie mich verraten hat!
Sie hat meinen Sohn ins KZ gebracht!
Das war meine Mutter!
Bitte setzen Sie sich. Ruhe. Ruhe, bitte!
Der Tod Ihres Sohnes ist eine Trag�die.
Aber tragen Sie nicht eine gewisse Mitverantwortung?
- Das ist nicht dein Ernst. - Ich mache nachts kein Auge mehr zu.
- Mich erwartet die ganze Wut. - Aaron, du bist Zeuge.
Wovor hast du Angst? Du musst morgen nur die Wahrheit sagen.
So. Jetzt essen wir erst mal.
M�gen Sie Meeresfr�chte, Herr Aaron Salomon?
- Ach, du hast ja eine Fischallergie. - Ich hatte noch nie eine.
Nein? Dann verwechsle ich das mit Johnny.
Wei�t du noch, wie wir mit Fred �ber die Wilmersdorfer nach Hause sind
und du in Gedanken noch bei den Proben warst?
Du bist vor die Stra�enlaterne gelaufen.
Ich kann nicht behaupten, dass alles Inge war.
- Das hast du selbst damals gesagt. - Das war nur eine Vermutung.
Ich wei� nicht, worauf du hinauswillst.
Du hast schreckliche Dinge getan, das kannst du doch nicht leugnen.
Meine Eltern sind in Auschwitz ermordet worden, wei�t du das eigentlich?
Ich war zehn Jahre in russischer Lagerhaft. Ich habe eine TBC davon.
- Das tut mir leid, das wusste ich nicht. - Im Januar habe ich Opferhilfe beantragt.
Wei�t du, was dann passiert ist?
Der deutsche Staat hat abgelehnt.
Stattdessen macht man mir jetzt den Prozess.
"Das blonde Gespenst", "Bestie", was sie nicht alles schreiben.
Sogar meine eigene Tochter will mich nicht mehr sehen.
Und jetzt soll ich wieder ins Gef�ngnis.
Ich hatte doch noch nie ein Leben.
Warst du eigentlich verliebt in mich?
Ich� Ich kriege das nicht zusammen. Wir waren doch so eng miteinander.
- Ich dachte, ich kenne dich. - Ach.
Du hast es dir nicht ausgesucht.
Die Nazis haben dich gefoltert, gezwungen mitzumachen.
- Rolf hat die Leute ausgenommen. - Schieb nicht alles auf andere.
1945 verschwand er mit viel Geld.
Sie haben deine Taten erlebt. Die denken sich das nicht aus.
Du musst doch bereuen, bitte.
Du kannst mit der Schuld nicht einfach so weiterleben.
- Erinnerst du dich noch an Al Mannheimer? - Al? Ja, was ist mit Al?
Der hat �berall rumerz�hlt, ich h�tte was mit Dr. Bandmann. So l�uft das.
Was hat das mit dem Prozess zu tun?
Sie sind neidisch auf mich. Die hassen mich.
Weil ich blond und sch�n bin, aus der Masse heraussteche.
- Wer? - Die Juden.
Wer hat den Prozess angezettelt?
- Die Zeugen stecken unter einer Decke. - Jetzt sind die Juden schuld?
- Das ist Massenpsychose! - Die Juden sind wir!
- Du hast unsere Freunde ins KZ gebracht! - Schrei nicht so.
Du hast Lilo die Adresse abgeluchst und sie verraten.
- Jetzt ist Schluss. - Nein!
- Du hast Hunderte in den Tod getrieben! - Halt den Mund!
Ich wei� nicht, was ich dir getan habe, dass du mir so in den R�cken f�llst.
Entweder du stehst auf meiner Seite oder du gehst jetzt. �berleg es dir gut.
Pfui, du solltest dich sch�men. Sch�m dich.
Schalom, Stella.
Schalom.
Sie haben gew�hlt?
Ja.
Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil:
Die Angeklagte wird unter Freisprechung in sechs F�llen
wegen Beihilfe zum Mord und zugleich zur Freiheitsberaubung mit Todesfolge
zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.
- Bravo! - Richtig so.
Die Strafe gilt
durch die von einem Gericht der sowjetischen Besatzungsmacht verh�ngte
und von der Angeklagten verb��te Freiheitsstrafe
sowie durch die in vorliegendem Verfahren erlittene Untersuchungshaft als verb��t.
- Unglaublich! - Skandal!
Die b�rgerlichen Ehrenrechte werden aberkannt.
Sie sind frei.
Die Verfahrenskosten tr�gt die Angeklagte.
Sie k�nnen nach Hause. Gl�ckwunsch.
Oder die Landeskasse Berlin.
Zu den Gr�nden des Urteils� Bitte nehmen Sie Platz.
�so wie diese Schulklasse aus Dortmund, die die Gedenkst�tte besucht.
Ein Ort, der die Erinnerung an die Gr�uel der Nazis lebendig halten soll.
Und das ist heute n�tiger denn je.
Die Vernichtung der j�dischen Rasse in Europa�
Denn die Ermordung von sechs Millionen Juden war nur m�glich,
weil ein ganzes Volk zu T�tern wurde.
Let's misbehave
Let's misbehave
If you'd be just so sweet And only meet your fate, dear,
It would be the great event Of nineteen twenty-eight, dear
Let's misbehave
Can't find what you're looking for?
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