All language subtitles for Loudermilk.S03E08.720p.AMZN.WEBRip.x264-GalaxyTV

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Original subtitles

WAS BISHER GESCHAH:

Wir hatten alle eine schlimme Kindheit, ok?

Ich. Mein Vater. Du. Und deinem Kind wird es auch so gehen.

Nein, wird es nicht.

Denn dieses beschissene Loudermilk-Erbe endet hier.

-Ist alles ok, Loudermilk? -Mein Vater ist tot.

Du musst zu dem Sober-Friends-Treffen gehen und so tun, als wärst du ich.

Darf ich mich setzen?

Schaut mal, ein neuer Neuer.

Ich verkaufte den Schnauzer der Familie an die Nachbarn für Drogengeld.

Kein Song darauf ist schlecht.

Vor acht Jahren zog ich es in den Dreck.

Sie hat kein weiteres Album veröffentlicht.

-Woher weißt du, wo sie wohnt? -Ich bin ihr gefolgt.

Lizzy Poole?

Dein Bauch ist in meiner Hand.

Oh, da kommt unser Bus.

Sie müssen das Baby aus dem Wagen nehmen.

-Was? Wieso? -Zu seiner Sicherheit.

Ist es nicht unsicherer, wenn er nicht festgeschnallt ist?

Ich lege das nicht fest.

Das war ein Kampf gegen einen nassen Schinken, bis er drinsaß.

Kann ich ihn bitte drin lassen?

Wenn Sie in den Bus wollen, muss er raus.

Ok, Kumpel, komm her.

Nehmen wir dich raus. Ok.

Komm her.

Ja.

Achtung!

Das war episch. Ich kann die Aufnahme nicht erwarten.

Ja, episch.

Tut mir leid. Hat Ihr Enkel sich erschreckt?

Mein Enkel? Was zur… Das ist der Bruder meines Mitbewohners.

Wie alt ist der?

Das ist eine gute Frage. Ich sollte das wissen.

Ok, ihr Vater ist echt alt

und hatte einen One-Night-Stand mit einer Kellnerin.

Und dann… Lange Geschichte. Vergiss es.

Schon geschehen, Alter.

Jetzt habe ich den Bus verpasst.

-Ich bin spät dran für seinen Arzttermin. -Alter, chill.

Ich regle das.

Bist du nicht zu alt, um so ein Ding zu fahren?

Ich reduziere meinen CO2-Fußabdruck.

Ich rette die Stadt, einen Block nach dem anderen.

Nein, Batman rettet die Stadt. Ihr stellt die Fußwege zu mit den Dingern.

Bringen wir den kleinen Bruder zum Arzt.

Ich bin wohl Robin, oder?

Das ist sicherer als der Bus.

Wann wacht der verdammte Jakob denn auf?

Hey, Schwammhirn, weißt du noch?

Er mag meinen Gesang.

Leise. Ich bin in der Warteschleife der Bank.

Jemand hat meine Kreditkarte benutzt.

-Du arbeitest bei der Bank. Geh runter. -Bin ich. Sie sagten, ich solle anrufen.

-Und helfen sie dir? -Nein.

Sie sagten, ich solle zur Bank gehen. Ich schrie.

Du kannst nicht so viel schreien. Das ist schlecht für Clydes Ohren.

Und dein Gesang? Der hindert sein Wachstum.

Nein, den liebt er. Nicht wahr?

Musik ist gut für Babys. Dadurch bilden sie Gehirnzellen.

Toll. Leg Pink Floyd auf.

Ok? Oder Travis Scott, JID.

Das blöde Dingdong-Lied tötet meine Gehirnzellen.

Große Brüder sind schlimm, oder? Ja, ich weiß.

Jemand klopft an, jemand klopft an

Hoffentlich das Jugendamt mit Maulkorberlass.

-Hi. -Hi.

Tut mir leid, dass ich zu spät bin. Es ist… einfach alles.

Sam, hatte dein Kumpel einen schönen Morgen?

Ja, hatte er. Er aß Cornflakes, schlief

und machte einen Haufen, auf den er stolz war.

Wow, gut gemacht, Clyde.

Nein, ich meinte Ben.

Ich mache eine Kur. Hast du das mal versucht?

Habe ich. Es ist großartig.

Oder? Es war unfassbar, was da aus mir rauskam.

Jetzt, wo wir uns einig sind, dass Kuren toll sind,

können wir nie wieder darüber sprechen?

Ja, denn ich bin spät dran. Sehr spät.

Hast du nicht Feierabend?

Doppelschicht, also muss Clyde heim.

-Wer passt auf ihn auf? -Ich regle das.

Die kleine Britney von gegenüber.

-Ist sie erwachsen? -Nein, aber ihr Freund ist es.

Wer…

Erb. Er ist sehr reif.

Er heißt Erb?

Ja, und wisst ihr, was lustig ist? Er verkauft Kräuter.

Er sieht aus wie Billy Bob Thornton. Aber er lächelt weniger.

Ja, lustig.

Hat Erb Erfahrung mit Kindern?

Nein, aber Britney kümmert sich um Clyde.

Erb kommt rüber, um meinen Computer zu benutzen.

Weißt du, was? Lass Clyde doch hier.

Ich kann das nicht ständig tun. Und ihr habt heute eure Gruppe.

Aber danke, ihr beiden.

Sag tschüss, Clyde.

-Tschüss. -Tschüss.

Tschüss, Clydie.

Tschüss.

Tschüss.

Tschüss.

Es braucht echt ein Dorf, oder? Das sind wir. Toll, oder?

Nein, nicht für Clyde.

Der Arme wird weitergereicht wie eine heiße Kartoffel

an die, die Zeit haben.

-Furchtbar. -Sind Sie noch da, Sir?

Hallo?

Ja, ok. Danke.

Also die Sit… Hallo?

Hallo?

Verdammt. Mein Akku ist leer.

UNBEFLECKTES HERZ GEMEINDEZENTRUM

Ich bin durchgegangen, wo ich die Karte benutzte.

Sie haben eine Fotokopie gemacht, als ich den Schlüssel bekam.

Und Sie denken, ich benutze Ihre Kreditkarte?

Vielleicht jemand, der hier arbeitet?

Jetzt, wo Sie es sagen, vielleicht ist es Mrs. Granger.

Ich glaube, sie nimmt Geld aus der Armenkasse, um Bingo zu spielen.

-Echt? -Nein.

Natürlich nicht, Idiot. Das würde ich nie zulassen.

"Du sollst nicht stehlen." Wissen Sie noch?

Nummer acht meiner Top Ten. Und Nummer sechs…

"Du sollst nicht mit dem Finger auf Leute zeigen."

Das sind die Russen, glaub es mir.

Deshalb klebe ich meine Kamera ab, wenn ich Pornos gucke.

Das kümmert mich nicht.

Wenn die Kommies sehen wollen, wie ich meinen Putin poliere,

dann nur zu, Genosse.

Ich zeige dir eine Kubakrise.

Ok, du magst russische Pornos.

Es sind die Chinesen. Die bauen doch den High-Tech-Scheiß.

Ja, damit sie spionieren können. Die haben Akten von allen.

Richtig.

Wenn sie spioniert haben,

steckt man das Handy in die Tasche und kriegt Eier-Krebs.

Schön für mich.

Es ist kein Ausländer, der mich abzockt.

Ok? Es ist jemand in Seattle. Hier.

Vier Abbuchungen, jeden Dienstag diesen Monat.

In einem Restaurant in der Stadt. Dem Waldorf.

Hey, ich bin kein Spionage-Experte,

aber vergessen wir nicht, was heute ist?

Dienstag.

Und?

Gehen wir zum Waldorf.

Ja. Meine Kur gestattet sicher eine Ausnahme.

Es wäre schön, mal rauszukommen.

Wir gehen nicht zum Essen hin,

sondern um zu sehen, ob der Arsch dort ist.

-Wir erwischen ihn und machen ihn fertig. -Oh ja, ein Hinterhalt.

Und während wir warten, essen wir eine Vorspeise.

-Nachos oder Hühnchenstreifen. -Nein.

-Konzentrier dich. -Tut mir leid.

Ich habe einen Scheißhunger.

-Danke. Das ist eine dumme Idee. -Sei kein Feigling.

Willst du ihn nicht finden?

Wenig Chancen, dass er so blöd ist, fünf Wochen ins selbe Restaurant zu gehen.

Nur 25 Prozent blöder, als vier Wochen hinzugehen.

Zwanzig Prozent.

Nein, vier ist 20 Prozent weniger als fünf,

aber fünf ist 25 Prozent mehr als vier. Das weißt du, oder?

-Hä? -Ach, egal.

Ein echtes Zahlengenie.

Bist du denn gar nicht neugierig?

Wir rennen da nicht hin

und stürmen die Lounge, als wäre es Little Bighorn.

-Nichts für ungut, Cloud. -Alles gut. Dort haben wir gewonnen.

Wäre es nicht cool, ihn zu fangen?

Ja, ich bin bereit für eine Schlägerei.

Ich muss in die Notaufnahme.

-Wofür? -Um meine Eier untersuchen zu lassen.

Du solltest Betrugswarnungen aufs Handy bekommen.

Ich kann dir eine App installieren.

-Ja? -Zeig mal dein Telefon.

Ja.

Bei dem Stück Scheiße geht das nicht.

Guten Abend. Sind Sie vom Lieferdienst?

Nein.

Ok, suchen Sie jemanden?

Irgendwie schon. Es ist schwer zu…

-Ich weiß nicht, ob sie schon da sind. -Aha.

Möchten Sie in die Karte schauen?

Ich notiere Ihren Namen. Wenn Sie bereit sind,

führe ich Sie zum Tisch.

Ja, ok. Toll. Ich heiße Loudermilk.

-Oh, Sie stehen hier schon. -Ja?

Loudermilk. Sitzt bereits am Tisch.

Dort unter der Palme.

Da ist sie also.

Guten Abend.

Haben Sie Ihr Essen genossen?

Ja.

Nicht schlecht.

Es gefällt Ihnen hier?

Es ist hübsch, nicht? So schick.

Sehr schick.

Deshalb kommen Sie also jeden Dienstag her, ja?

Nein, ich bin zum ersten Mal hier.

Tatsächlich?

Bei der Geschichte bleiben Sie?

Denn die Beweise zeigen etwas anderes.

Wovon reden Sie?

Das wissen Sie ganz genau.

Ich spreche von der Kreditkarte, die Sie nutzen, um das Essen zu bezahlen.

Das geht Sie gar nichts an.

Und ich bin ziemlich sicher, dass ich nichts bezahle.

Wenn meine Verabredung ein Gentleman ist, zahlt er.

-Verabredung? -Ja.

Er ist auf der Toilette.

Oh, ok.

Dann muss ich wohl mit ihm reden.

Ok.

Gehen Sie eher mit großen Männern aus…

Verzeihung. Gibt es ein Problem?

-Ja. -Ja, absolut.

-Der Typ ist auf Drogen. -Auf Drogen?

Verzeihung. Ich bin clean und trocken

seit neun Monaten, drei Wochen, zwei Tagen, 20 Stunden und…

Sechzehn mal…

-Vielleicht klären wir das draußen. -Nein, ich muss nicht rausgehen.

-An diesem Tisch sitzt ein Dieb. -Ich muss sonst die Polizei rufen.

Tun Sie das, ich werde hier bestohlen… Was soll das? Lassen Sie mich los.

-Sir, das reicht. -Louie.

Schon gut.

Lassen Sie ihn los.

Was zur Hölle, Dad. Du lebst?

Ja.

Wie du guckst.

Überprüf besser deine Unterhose.

-Du bist tot! Ich hielt deine Grabrede. -Tu nicht so überrascht.

Dein alter Herr steckt voller Überraschungen.

Das ist keine gute.

Dass ich lebe, ist nicht gut?

Was sagst du da zu deinem Vater?

-Ich gehe. -Gehen wir rein und setzen wir uns.

-Willst du einen Drink? Ich zahle. -Ob ich einen Drink will?

Nein, ich will keinen Scheiß…

Wieso bist du hier?

Wichtiger ist, was da los war, als ich vom Klo kam.

Du hast mein Date angebaggert. Nicht schlecht, oder?

Ja, toll. Hast du sie auch mit meiner Kreditkarte bezahlt?

-Deiner Kreditkarte? -Ja.

Die du hier seit einem Monat jeden Dienstag benutzt.

Scheiße, das ist ja echt deine.

Ich habe meine Brille nicht auf.

Woher hast du die? Ich habe nur eine Kreditkarte.

Du solltest Ersatz haben. Deshalb habe ich eine neue bestellt.

-Aber keine Sorge, ich stelle die sicher. -Gib sie mir.

Du warst also die ganze Zeit in der Stadt?

Nein, ich war eine Weile in Kalifornien.

Es gab ein Missverständnis. Ich musste abhauen.

Aha. Es gab Stress, und du musstest abhauen.

So werde ich nicht erwischt.

So wie du abgehauen bist, als du von Annette hörtest.

-Wer? -Annette.

Die Kellnerin, mit der du Sex hattest.

In meinem Bett.

-Ich brauche mehr Details. -Ich lag direkt daneben!

Annette. Gutes Mädchen. Du hättest auch mal rangehen sollen.

Ja, Dad. Eine tolle Familienerinnerung.

So wie ein Dreibein-Rennen beim Picknick.

Wir hätten Eskimo-Brüder sein können. Manche Gelegenheiten muss man ergreifen.

Wie den eigenen Tod vorzutäuschen, statt ein Kind großzuziehen?

Du warst schon erwachsen.

-Ich rede vom neuen Kind. -Was für ein Kind?

Verarsch mich nicht.

Du hast sie geschwängert

und deinen Tod vorgetäuscht, um Clyde nicht an der Backe zu haben.

Das ist hoffentlich ein Witz.

-Sie hat ein Kind? -Ja.

-Die Kellnerin. -Ja. Dein Kind.

Ich fasse es nicht. Ich schwöre, ich wusste nichts davon.

Ich dachte, mein Sperma sei längst abgestorben.

Nun…

Warum hast du deinen Tod vorgetäuscht?

Weil…

Damals gab es ein paar Probleme…

Ok, ich wusste vom Kind.

Verdammt noch mal!

-Bist du ein solches Arschloch? -Was für eins?

Dass du ein Kind verlässt, das du nicht mal kennst?

Ich bekam Panik. Kannst du es mir verübeln?

Ein Kind? In meinem Alter? Weißt du, wie alt ich bin?

Ja, ich unterschrieb die Sterbeurkunde.

Ich konnte nicht damit umgehen.

Nein, Jack, das kannst du nie, oder?

Und jetzt wächst noch ein Junge ohne Vater auf.

Er wird schon. Sieh dich an.

Ja, sieh mich an.

Ich bin ein drogensüchtiger Alkoholiker, der Fußböden schrubbt.

Ja, und ich war für dich da.

Wenn ich da bin, hilft es ihm also nicht.

Du warst nie da!

Fangen wir nicht wieder damit an.

Womit? Der Wahrheit?

Denkst du, ich frage mich nicht, was anders wäre,

wenn mein Vater mit mir mal zu einem Spiel gegangen wäre?

Hausaufgaben kontrolliert hätte?

Mein Geld fürs College nicht auf Mike Tyson verwettet hätte?

Ich würde wieder auf ihn wetten.

Wer zur Hölle ist Buster Douglas?

Du bist ein Penner, Jack.

Weißt du das?

Und das warst du immer.

Das hast du bei meiner Beerdigung nicht gesagt.

Ich hatte echt einen Kloß im Hals.

-Du warst dort? -Ja, versteckt auf dem Balkon.

Siehst du?

Ich habe nicht alles Wichtige verpasst.

Geht es dir gut?

Ja, alles ok.

Sicher? Du siehst aus, als hättest du…

Einen Geist gesehen?

Nein. Als hättest du einen Kater.

Scheiße, da kommt ein Geist.

Verdammt, der neue Neue.

Leute.

Hi, Tom.

Länger nicht gesehen.

Weißt du noch? Ich bin der Neue.

Wie geht's?

Nicht so gut.

Ich würde gern dabei sein.

-Du bist nicht süchtig. -Doch, bin ich.

Verarsch uns nicht noch mal.

Ja, du hast uns schon mal was vorgehabt.

Was sagt man über den Jungen,

der im Schafspelz Wolf ruft?

Es heißt "vorgemacht". Du bringst zwei Sprichwörter durcheinander.

Ach ja, Arschkinn? Welche denn?

Ich weiß nicht, wieso…

Er tat so, als wäre er süchtig.

Ja, habe ich.

Aber jetzt tue ich nicht so.

Verarsch uns nicht, Tom. Was willst du hier?

Ich brauche Hilfe.

Cutter hat mich reingelegt.

Er kam zu mir auf die Arbeit und erzählte, ich sei Alkoholiker.

Ich verlor meinen Job.

Das Ganze sprach sich rum, niemand wollte mich einstellen.

Also fing ich an zu trinken.

Und dann immer mehr.

Alles, was er gesagt hatte, wurde wahr.

Wo ist Cutter?

Ich weiß es nicht. Er ist abgetaucht,

redete davon, ein Ding zu drehen, dass er Kohle machen würde.

Und ich konnte nicht…

-Was für ein Ding drehen? Holz? -Wie will er mit Holz

-Kohle machen? -Keine Ahnung. Einen Baumarkt ausrauben?

In England bedeutet "Ding" was anderes.

Das Ding ist aber weiter unten.

Es geht um einen Einbruch.

Ich ging ihm aus dem Weg,

dann flog ich aus meiner Wohnung, und der Kontakt riss ab.

Was soll ich sagen. Ich trinke.

Ok.

Gut ist, dass du hier bist.

Wenn du aufhörst, Cutter an allem die Schuld zu geben,

kannst du vielleicht daran wachsen.

Willkommen zurück, Tom.

-Willkommen. -Willkommen.

Du hast wohl keinen Sponsor?

-Nein. -Ok.

Du brauchst einen. Will jemand?

Ja, ich mach's. Es wäre gut für mich, Verantwortung zu haben.

Verantwortung? Du hast ein Dutzend Kinder.

Das ist was anderes. Das hier ist aus Herzensgüte.

Das ist gerichtlich angeordnet.

Danke, Mugsy, aber es wäre schöner,

jemanden zu haben, der mich besser versteht.

Jemanden wie Stevie.

Ich bin verwirrt. Warum soll Stevie dich besser verstehen als Mugsy?

Du bist ein Alkoholiker und Lügner. Damit kennt Mugsy sich aus.

Danke, Roger.

Klar. Nichts für ungut.

Ich…

Wenn ich ehrlich bin, denke ich, dass Stevie einfach besser passt.

-Warum passt Stevie besser? -Weil ich schwul bin.

Ok, er ist dein Mann.

Moment. Du willst nicht sein Sponsor sein, weil er schwul ist?

-Was soll das? -Nun…

Stevie passt besser. Hat Tom gesagt.

-Moment. Ich bin verwirrt. -Ja.

War ich auch, für eine Weile.

Nein. Warum du denkst, ich würde besser passen.

Weil du auch schwul bist?

Nein.

Echt?

Ich habe es angenommen, weil… Du weißt schon…

Nein, tue ich nicht.

Du bist immer so gut angezogen.

Weil ich auf mein Aussehen achte, bin ich schwul?

Mal ehrlich, Stevie,

du erzählst nie von deinen Erlebnissen mit Mädels.

Weil ich nicht Barry White bin und wir nicht 1977 haben, Arschloch.

Das ist lächerlich.

James Bond ist gut angezogen.

Ja, und Tony Soprano.

Onkel Dagobert.

Er trägt Zylinder und Smoking, und er ist hetero.

Das sind fiktive Figuren, und eine davon ist eine Ente.

Und ihr seid bescheuert.

Total bescheuert.

Wen kümmert es, wer schwul ist?

Andere schwule Männer?

Das sollte egal sein. Alkoholiker ist Alkoholiker.

Ok? Hetero, schwul,

-LGBTQ… -I…

-I… -A…

-A… -Two…

-Two? -Plus.

Egal. Wir sind alle Menschen mit Suchtproblemen.

Wer ist jetzt der Sponsor? Geht das klar für euch?

-Ja, na klar. -Ja.

Danke.

Hey, Mugsy.

Du hast noch nie über Mädels geredet.

Hey, so machen das Gentlemen.

Was im Van passiert, bleibt im Van.

Bäh.

-Wie war dein Treffen? -Willst du Geld schnorren?

Oder am Fleisch der Lebenden nagen?

Der war gut.

Hey, ist Ben noch da?

Wir könnten ihn verarschen.

Du sprichst ein Gebet für mich, ich springe raus und…

Das wäre toll, Dad. Geben wir Ben einen Herzinfarkt. Das wäre lustig.

-Ja. Gigantisch. -Ja.

Wann haben wir noch so eine Chance?

Nächstes Mal, wenn du tot spielst?

Ich will nicht, dass du hier bist.

Ich will nicht, dass irgendwer dich sieht.

Sie sollen nicht wissen, wie kaputt meine Familie ist.

Das ist erniedrigend.

Toll, dass ich lebe, ist erniedrigend.

Was willst du, Jack?

Ich habe nachgedacht

und mich gefragt, warum ich zurückkam.

Ich glaube, ich weiß, wieso.

Weil es spannend ist?

Wie bei Brandstiftern oder Massenmördern?

Vielleicht.

Oder…

Vielleicht habe ich dich vermisst.

Halt die Fresse.

Ich meine es ernst. Du sagtest es selbst.

Es wurde gerade besser.

Und dann…

Dann bekam ich Angst.

Jedenfalls…

Hier bin ich.

-Und? -Und.

Lass uns das Beste draus machen.

Gehen wir was essen. Ich trinke nicht mal was.

Nein.

Dafür ist es zu spät, Jack.

Denn jetzt ist da dieser andere Junge,

der mit der Leere und dem Schmerz aufwächst,

die mich noch plagen.

Wenn ich so ein Arsch bin,

ist er besser dran, mich nicht kennenzulernen.

Ich wusste, du würdest das sagen.

Weißt du, warum ich bei der Beerdigung nette Sachen sagte?

Weil ich das immer getan habe,

weil Mom das immer tat.

Ausreden für dich finden.

Das tun Ermöglicher.

Warum auch immer, keine Ahnung. Scham.

Hoffnung.

Man findet Ausreden.

Und du hüpfst fröhlich nebenher und scherst dich nur um dich selbst.

Na toll.

Tolle Rede.

Sagst du das zu deiner Gruppe beim Händchenhalten?

Dabei musst du dich mächtig fühlen.

Ja. Es fühlt sich gut an, für andere da zu sein.

Das wirst du nie erfahren, weil du unfähig dazu bist.

Weißt du, was traurig ist?

Als du tot warst,

konntest du mich nicht mehr enttäuschen.

Hey, komm schon.

Wir haben eine zweite Chance.

Denkst du, ich weiß nicht, dass ich Mist gebaut habe?

Das habe ich.

Es macht mich kaputt, zu wissen, wie sehr ich dir wehtat.

Ich habe seit 30 Jahren nicht mehr gut geschlafen.

Jetzt, wo ich von den Toten auferstanden bin,

übernehme ich Verantwortung.

Ich bitte nur um eine zweite Chance.

Nein.

Diesmal nicht.

Du hast noch eine Chance, Jack. Nur nicht bei mir.

Bei deinem anderen Kind.

Hey.

Hey.

Kaffee?

Klar.

Untertitel von: Anne Christine Lauenroth

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