All language subtitles for S01E05 - Ancient Advanced Technology in Nazca & Central Peru.de

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Original subtitles

Die Zukunft hat bereits begonnen…

Es gibt drei Städte in Peru,

die in Inka-Zeiten bewohnt wurden und bis heute bewohnt sind.

Eine von ihnen ist Cusco.

Eine andere Stadt, die seit den Inka-Zeiten bis heute

immer noch bewohnt ist, heißt Choquequirao,

was Goldlager bedeutet.

Es ist eine kleine Stadt in den Bergen.

Die dritte Stadt, die zu Zeiten der Inka bewohnt wurde

und bis heute noch bewohnt ist,

ist diese Stadt hier, Ollantaytambo.

Es ist eine besondere Stadt.

Eine megalithische Stadt

Eventuell wurde sie vor tausenden von Jahren gebaut.

Sie hat viele wunderbare Eingänge

und großartige Mauern.

Begleiten Sie uns bei der Erforschung

der Gassen von Ollantaytambo.

Sehen Sie sich

die riesigen Ecksteine hier an.

Ollantaytambo ist wirklich eine megalithische Stadt.

Man kann hier im Dorf

viele wirklich gut ausgebaute

megalithische Türen sehen.

Und ähnlich wie zu Zeiten der Inka

floss Wasser die Straßen hinunter,

so wie wir es hier sehen.

An jeder Straße in Ollantaytambo

gab es künstlich hergestellte Bäche,

die entweder auf der Seite der Straße

oder in der Mitte der Straße flossen.

Wir liefen die Terrassen entlang

fast bis zum obersten Punkt

des Sonnentempels von Ollantaytambo.

Und hier sehen wir

einige großartige Megalithsteine.

Manche von ihnen

wiegen bis zu 100 Tonnen und mehr.

In einer früheren Episode über antike Technologien in Peru und Bolivien

haben wir erklärt, dass die Erbauer von Ollantaytambo

auch Tiahuanaco gebaut hatten.

Wir wussten dies wegen der Schlusssteine,

die in Tiahuanaco und Pumapunku

sowie hier in Ollantaytambo gefunden wurden.

Und jetzt kehrten wir zurück nach Ollantaytambo in Peru,

um weitere Beweise für antike Technologien zu finden.

Folgen Sie mir also durch diese alte Festung,

wo wir versuchen werden,

antike Bearbeitungsweisen zu finden.

Hier oben auf dem Sonnentempel

befindet sich also

die berühmte Megalithmauer.

Überall um uns herum

gibt es riesige Blöcke aus rotem Granit und Andesit.

Sie wurden viele Kilometer

von einem Steinbruch entfernt auf diesem Berg geschlagen

und irgendwie über den Fluss

und dann oben auf diesen Hügel transportiert worden.

Trotzdem haben sie

es nie geschafft, das Bauwerk fertigzustellen.

Da die 100 Tonnen an Blöcken nicht

an ihren endgültigen Platz gebracht wurden,

liegen sie immer noch hier.

Es musste etwas geschehen sein, das den Bau stoppte.

Irgendeine Katastrophe,

ein Ende der Zivilisation,

weswegen die Bauern ihre Arbeit verlassen hatten.

Und hier links sehen wir diese riesigen Steine,

die hier in Ollantaytambo verstreut herumliegen.

Da wir von der östlichen Seite des Sonnentempels kommen,

sehen wir die großen Granitblöcke.

Und hier sehen wir

die lausigen

Füllblöcke mit Schlamm.

Noch ein Riesenblock.

Der hier ist der Größte.

Es kommen diese ungewöhnlichen

Knöpfe heraus. Wir wissen

aber nicht, wofür sie hier sind.

Auch dieser Block ist hier

eingekerbt, um einen weiteren gigantischen Granitblock

anzubringen.

Aber er fehlt hier.

Stattdessen haben wir diesen Füllblock.

Das ist wirklich ein Inka-Bauwerk.

Und was ursprünglich hier sein sollte und wahrscheinlich auch war,

waren andere große Blöcke aus einem

perfekt geschnittenen Granit

die hier in einem schmalen Stück eines

fein geschnittenen Granits herunterkamen.

Aber es ist anders.

Stattdessen haben wir dieses

Inka-Konstruktionsfüllmaterial.

Hier gibt es noch mehr davon.

Es ist ein Inka-Bauwerk,

aber diese Riesenblöcke

sind das megalithische Bauwerk aus Vor-Inka-Zeiten.

Es sind die gleichen Menschen, die Tiahuanaco und Pumapunku gebaut hatten.

Wir haben hier in Ollantaytambo Beweise dafür,

dass Machu Picchu,

Sacsayhuamán und Cusco

schon vor den Inka-Zeiten existierten.

Sie wurden vor Tausenden von Jahren durch die Inkas gebaut.

Danach wurden sie durch Kriege oder katastrophale Veränderungen

der Erde mehrmals zerstört.

Später wurden sie von den Inkas besiedelt

und mit dieser Art von Bauwerk

auf bestmögliche Weise repariert.

Hier ist die berühmteste Mauer

im Sonnentempel von Ollantaytambo.

Riesige, 100 Tonnen schwere Granitblöcke.

Diese dünnen Granitstreifen,

die als Füllung zwischen den Granitblöcken dienen,

sind ziemlich ungewöhnlich.

Es gibt eine Theorie,

dass der Großteil des Gebäudes diese riesigen Blöcke

mit dünnen Streifen aus

feingeschnittenem Granit zwischen ihnen hatte.

Aber viele dieser dünnen Streifen wurden entweder

von Menschen oder durch Erdbebenaktivität beschädigt.

Diese hinterließen Lücken

zwischen den großen Blöcken. Allerdings nicht hier.

Und dann wurden sie später

mit den kleinen Steinen gefüllt,

die wir hier auf vielen Seiten des Sonnentempels sehen.

Jetzt gehen wir auf die andere Seite.

Hier sehen wir

einen sehr ungewöhnlichen Schlussstein,

welcher ein Teil der Mauer ist.

Er ist ein vertikaler Schlussstein.

Er kann sich nicht an seinem ursprünglichen Ort befinden.

Es ist ein Block, der eventuell verschoben und später gefüllt wurde.

Folgt mir!

Die Mauer wurde irgendwann zerstört.

Doch sie wurde

von den Megalithbauern neu gebaut.

Sie setzen zum Beispiel diesen großen Block ein.

Interessanterweise hat er auch einen Schlussstein

in T-Form, genau hier.

Jedoch bin ich mir sicher, dass das nicht

der Ursprungsort dieses Steins war.

Oder zumindest war das nicht so gedacht.

Denn diese T-förmigen Trapezschnitte hätten

auf einer flachen Oberfläche gewesen sein müssen,

so dass das geschmolzene Metall

in den Trapezschnitt gegossen worden wäre.

Und es muss immer ein entsprechender Trapezschnitt

auf einem anderen Block sein.

Somit sieht es danach aus,

dass diese Gebäude zweimal gebaut wurden.

Einmal von den Megalithbauern selbst,

Die diesen Block an einen anderen Ort setzten,

als er ursprünglich gewesen war.

Dann aber füllten die Inkas diesen Raum

zwischen den großen Blöcken

mit diesen kleinen Steinen

und sogar mit Schlamm.

Diese Füllung wiegt so viel,

dass eine moderne Baufirma in Peru

diese riesigen Blöcke weder bewegen noch verbauen könnte.

Also fragt man sich,

warum die Inkas überhaupt solche

riesigen Blöcke fürs Bauen verwendeten,

wenn es viel einfacher gewesen wäre,

kleinere Blöcke dafür zu verwenden.

Dies, was für uns so schwierig wäre,

scheint kein Problem für diese Baumeister gewesen zu sein.

Gab es eine Art Schwebezustand,

eine Anti-Schwerkraft,

wodurch diese kristallinen Blöcke vibrierten,

die sie schwerelos machte

so dass man sie mühelos bewegen konnte?

Sie mussten sicherlich diese Blöcke

mit riesigen Sägen schneiden.

Einer Art von Elektrowerkzeugen,

so dass sie auf diese Weise bauen konnten.

So würden wir es auf moderne Weise bauen.

Das Heben riesiger Blöcke wie dieser hier

würde jedoch riesige Kräne und eine massive Infrastruktur erfordern.

Erneut entsteht die Frage,

warum sie das hier auf so schwierige Weise gebaut haben.

War es vielleicht einfach für sie?

Hier finden wir einen weiteren

riesigen Granitblock.

Und hier ist der interessante

t-förmige Schnitt,

den wir als Trapezschnitt kennen.

Und hier ist das, was auch in Pumapunku und Tiahuanaco zu sehen war.

Wir sehen es hier in Ollantaytambo.

Diese riesigen Blöcke haben ungewöhnliche Schnitte.

Ein anderes vergleichbares Beispiel sind diese riesigen Blöcke.

Dazu wird geschmolzenes Metall

in diese Trapezschnitte gegossen.

Diese Architektur und das Bauwerk,

das aus bestimmten Megalithblöcken nicht nur in Peru und Bolivien

sondern überall auf der Welt vorkommt, sind ungewöhnlich.

Wir haben es in Angkor Wat, in Ägypten, gesehen.

Wir sahen es in... in Com und Mỹ Sơn in Vietnam.

Wir haben es in Indien und sogar in Griechenland und der Türkei gesehen.

Dies ist das Zeichen der alten Megalithbaumeister,

die überall auf der Welt gearbeitet haben.

Hier auf der unteren Terrasse gibt es Blöcke,

die von den Mauern weggeblasen wurden.

Und sehen wir mal hier.

Hier ist ein anderer t-förmiger Trapezschnitt.

Den hatte ich noch nicht gesehen.

Er befindet sich auch auf einem fein geschnittenen Block.

Also dieser Block, der schön geschnitten und geglättet wurde,

hat sehr scharfe Ecken, sehr glatt.

Und hier sehen wir einen anderen Trapezschnitt

an diesem weiten Rand, genau hier.

Er hätte auch,

wenn er ursprünglich platziert wurde,

so gedreht werden müssen,

dass die Trapezschnitte auf einer flachen Oberfläche gewesen wären.

Und dann hätte

ein anderer riesiger Granitblock

mit einem t-förmigen Trapezschnitt befestigt werden müssen.

Diese Blöcke beweisen die Tatsache,

dass die Inkas Ollantaytambo nicht gebaut haben.

Aber auch, dass es Tausende von Jahren vor den Inkas gebaut wurde.

Die Inkas haben es besiedelt

und einige Mauern wieder aufgebaut.

Hier hinter mir auf diesem Berg,

über den Fluss Urubamba, der hinunter nach Machu Picchu führt,

sehen wir den Berg,

an dem sich der Steinbruch befindet.

Viele Kilometer von hier

befinden sich quadratische

rechteckige Blöcke aus Granit.

Sie wurden vom Berghang abgeschnitten.

Sie wurden gehauen.

Es gibt sogar Beweise für ein Vorhandensein riesiger Sägen.

Viele dieser Blöcke befinden sich immer noch dort.

Sie waren noch nie bewegt worden,

oder falls ja, dann nur minimal.

Dennoch wurden Hunderte dieser

riesigen Granitblöcke vom Berg heruntergeschleppt.

Es gibt einige Wege dort,

über den Fluss

durch diese Felder und dann auf diesen Berg hinauf,

bis sie hier an der Stelle des Sonnentempels platziert wurden.

Doch viele Steine wurden nie an Ort und Stelle gebracht

oder umgekehrt,

sie wurden von ihren Mauern getrennt

und verstreut.

Unter mir kann man riesige quadratische Granitblöcke sehen.

Meiner Meinung nach

ist das ein Beweis von antiken Kriegen

und kataklysmischen Veränderungen, die vor Tausenden

von Jahren aufgetreten sind.

In Kürze werden wir zu Pferd

den Fluss überqueren.

Dies wird viele Stunden in Anspruch nehmen.

Wir werden diesen Spuren auf der anderen Seite des Flusses

entlang dieses Abhangs folgen.

Auf den Pfaden wandern wir

hoch auf den Berg gewandert,

wo der Steinbruch

etwa 1000 Meter hoch liegt.

Dort sehen wir viele dieser riesigen Granitblöcke,

die offenbar mittels riesiger Sägen geschnitten wurden.

Die Akustik hier ist unglaublich.

Der Klang ist wirklich außerordentlich.

Ist möglich, dass diese Akustik

verwendet wurde, um einen Schwebezustand zu erreichen und die Blöcke zu bewegen?

Es ist eine der besten Steinbauarbeiten der Welt,

die wir hier haben.

Der Steinbruch in Ollantaytambo

Von hier aus folgen wir der Spur der Inkas

auf den Gipfel des Berges oder

in die Nähe des Megalithsteinbruchs hier in Ollantaytambo.

Hier sehen wir den Beweis für die antike maschinelle Bearbeitung.

Wie auch eine riesige Säge.

Hier sehen wir auch ein riesiges Steinrad.

Die Pferde sind gesattelt, und wir sind auf dem Weg nach Cachicata.

Cachicata ist ein großer megalithischer Steinbruch

auf dem Berg.

Wie hier am Cachicata,

dem großen megalithischen Steinbruch,

auf dem Berg über dem Ollantaytambo.

Hier kann man sehen,

dass die gigantischen Granitblöcke,

überall verstreut sind.

Gleich sehen wir uns

einige dieser gigantischen Steine an,

Die von Berg heruntergebracht werden können.

Einige dieser Steine wiegen 100 Tonnen.

Die besten Steine wurden von hier entfernt

und den Berg über den Urubamba- Fluss herunter-

und danach in den Sonnentempel bei Ollantaytambo hinaufgebracht.

Was wir jetzt sehen, ist großartig.

Wir werden Beweise für gigantische Sägen sehen,

mit denen die Steine geschnitten wurden.

Wir werden einen großen runden Stein sehen,

der beweist, dass die antiken Bewohner der Anden das Rad kannten,

und tatsächlich gigantische Steinräder bauten.

Hier gibt es verschiedene rätselhafte Dinge,

am Steinbruch von Ollantaytambo.

Wie wurden die Steine geschnitten?

Wurden Elektrowerkzeuge benutzt, wie wir meinen?

Nachdem diese 100 Tonnen schweren Steine zugeschnitten worden waren,

wie wurden sie dann den Berg hinuntergebracht?

Für uns scheint es ziemlich unglaubwürdig zu sein,

dass das überhaupt möglich war.

Jedoch sieht es so aus,

als wäre es einfach gewesen,

als wäre eine Art Schweben verfügbar gewesen,

ein Antigravitations-Mittel...

um die Steine anzuheben, sie schwerelos zu machen.

So dass sie dann den Berg hinuntergebracht werden konnten.

Kommen Sie mit, damit wir die megalithische Steine in Cachicata

ansehen können.

Hier sind wir am Felsgeröll,

am Steinbruch von Ollantaytambo. Unser Guide Wilson

zeigt uns eine Höhle mit Inka-Mumien.

Er sagt, dass es hier ein Erdbeben gab,

etwas vor 15 Jahren...

wodurch diese Felsen herabgestürzt sind,

und dass danach diese Höhle entdeckt wurde.

Die Mumien sind mehrere Hunderte von Jahren alt.

Wahrscheinlich aus der Zeit der Eroberer.

Mal sehen.

Hier ist ein ungewöhnlicher Stein...

am Steinbruch von Ollantaytambo.

Dieser Stein hier ist so glatt.

Es ist einer der Steine,

die mit gigantischen Sägen zugeschnitten wurden,

und die hier in Ollantaytambo benutzt wurden.

Es gibt keine andere Möglichkeit, dass ein Stein wie dieser

so glatt geschnitten werden konnte und auch so groß.

Hier sehen wir noch einen anderen Stein,

welcher mit gigantischen Sägen zugeschnitten wurde,

aber nicht vollständig.

Das ist ein Stück Granit,

das abgeschnitten wurde

wie ein Stück Brot mit einer gewaltigen Säge.

Hier ist noch ein Stein,

der mit einer Säge geschnitten wurde.

Man kann hier die Sägespuren sehen.

Dieses Stück ist abgebrochen.

Es hatte einen natürlichen Riss.

Aber hier schnitt die Säge ein.

Wir wissen nicht, warum sie diese Steine bewegt hatten.

Aber natürlich wurden

Hunderte dieser gigantischen Steine

über den Urubamba-Fluss zur großen Burg von Ollantaytambo

bergab gebracht.

Hier ist eine natürliche Höhle in diesem Steinbruch.

Die Steine wurden hier aufeinandergelegt,

um als Schutz für Lamas oder Alpakas zu dienen.

Aber hier in diesem Bereich gibt es laut Wilson

viele Inka-Schätze,

wie Gold...

Schätze, die mit einem Inka-König oder ähnlichem

vergraben wurden...

Die Inkas fertigten...

Goldstatuen in Form von Lamas, Erdnüssen oder Mais.

Und vergruben diese dann in den Gräbern wichtiger Personen.

Laut Wilson

kommen alle Steine am Sonnentempel von Ollantaytambo,

aus diesem Steinbruch.

Dies ist eine besondere Art von Steinen,

die nur hier an diesem Berg

gefunden werden können.

Sie wurden nicht in der Stadt Ollantaytambo gefunden.

Es ist eine Art kristalliner Granit.

Und dieser Granit ist nicht nur hart und schwer,

sondern bietet auch gute Resonanz.

Winzige Quarzkristalle

sind in all diesen Steinen enthalten.

Und tatsächlich konnte dies

einer der Gründe sein, warum diese Steine

aufgrund ihrer kristallinen Qualität ausgewählt wurden.

Diese Steine konnten wahrscheinlich

einfacher angehoben werden

mit den Antigravitationsgeräten,

die sie wohl hatten,

um richtig große Steine zu bewegen.

Hier am Steinbruch haben wir einen der ungewöhnlichsten Steine.

Wilson meint, das ist ein einzigartiger,

runder Stein, den man sonst nirgendwo so findet.

Auch nicht am Sonnentempel von Ollantaytambo.

Aber er wurde offensichtlich hier hergestellt.

Es hat ein Loch für eine Achse in der Mitte.

Er sieht aus wie ein gigantisches Fred Feuerstein-Rad...

ein Steinrad oder so etwas.

Die Vorderseite ist sehr weich.

Es ist, als sei eine gigantische Klinge heruntergekommen...

und habe diesen Stein geschnitten.

Danach wurde er maschinell behandelt und zu einem Kreis gehauen.

Das Merkwürdige an diesem Stein ist,

dass die Inka und andere alte Zivilisationen der Anden angeblich

nichts über das Rad wussten.

Hier am Steinbruch von Ollantaytambo haben sie jedoch

ein gigantisches Steinrad erbaut, das mehrere Tonnen wiegt.

Man fragt sich, wofür es gedacht sein soll.

War es ein Teil der Fortbewegungsmittel

für die gigantischen, 100 Tonnen schweren Steine?

Warum gibt es ein Achsloch in der Mitte?

Vielleicht war das ein Schleifstein in einer Mühle,

wie sie oft in Europa benutzt wurden?

Wilson meint, dass dieser runde, rohrförmige Stein

eine Achse ist.

Wilson, versuch das mal hochzuheben.

Ja.

War das ein Teil der Achse,

die für diesen Stein gedacht war?

Vielleicht gab es zwei.

Was war das wohl?

Ein gigantischer megalithischer Steinkarren oder so?

Man weiß nicht, wozu dieser Stein diente

und wie er hergestellt worden war.

Genau hier

sehen wir einen großartigen, gigantischen Stein,

der immer noch Sägespuren der großen Rundklinge aufweist,

mit der diese gigantischen Granitblöcke

wie ein Stück Brot geschnitten wurden.

Es sieht so aus, als ob sie diese großen Stücke

des 100 Tonnen schweren Granits mit gigantischen Sägen

hier am Steinbruch schnitten.

Sogar 200 Tonnen.

Sie fingen an, sie hier zu schneiden.

Sie begannen auch, sie hier zu schneiden.

Hier gibt es auch Sägespuren.

Völlig gerade.

Und hier ist das Hauptstück,

wo es abgeschnitten wurde,

ein etwa 20 cm dünnes Stück Granit.

Man kann immer noch Sägespuren sehen.

Die Stellen mit Flechten auf dem Stein sind riesig.

Ich schätze,

dass dieser Stein in dem Steinbruch

seit vielen Jahrtausenden liegt.

Wir haben hier am großen Steinbruch von Ollantaytambo

eine Menge gesehen...

Nachweise antiker Fertigung

und gigantischer Steine, die gesägt wurden...

Sie haben den Steinbruch niemals verlassen.

Es ist schon spät,

also müssen wir weiter.

Hier ist noch ein Stein,

der wahrscheinlich von diesem Block abgesägt wurde.

Obwohl er zugeschnitten und bereit war, hat er

den Steinbruch niemals verlassen

Dann entstanden daraus

Gebäude, und alle...

Steinarbeiten wurden abgebrochen.

Vor Tausenden von Jahren.

Vielleicht war es das Ende...

eines großen Krieges oder einer Naturkatastrophe...

wodurch die die Arbeit am Ollantaytambo gestoppt wurden.

Das sind einige der gigantischen Mauern von Saqsaywaman.

Die megalithische Burg über Cusco.

Der Stein hier ist Kalkstein und nicht Granit,

wie am Ollantaytambo.

In einigen Bereichen, wie hier,

haben Erdbeben die Steine gespalten

und gebrochen.

Aber ursprünglich, und in den meisten Fällen,

passten die Steine perfekt zueinander.

Sie haben diese interessante Kissenform.

Wir können das überall auf der Welt beobachten.

Auch bei den Unterwassersteinen von Bimini auf den Bahamas,

bekannt als...

die Bimini-Straße von Atlantis.

Interessant ist, dass der Sacsayhuamán mit diesen massiven Mauern

uns zeigt, wie die Ecken mit Steinen,

die eine Ecke darstellen, gemacht wurden.

Und trotzdem passen sie perfekt in einem polygonalen Muster zueinander.

Hier kann man an einigen Stellen sehen,

dass einige der megalithischen Steine fehlen

und moderne peruanische Archäologen

diese Teile der Mauern wiederherstellen mussten.

Und obwohl Architekten heutzutage

moderne Technik wie Kräne, Elektrizität,

Sägen etc. zur Verfügung haben,

nutzen sie immer noch kleine Steine

zum Bauen.

Wo eigentlich zwei gigantische Steine

ersetzt werden könnten,

nutzten sie wahrscheinlich...

etwa 20 bis 30 kleinere Steine.

Es stellt sich die Frage,

warum die megalithischen Baumeister

solch große Steine nutzten,

wenn sogar moderne Architekten und Ingenieure

dafür heute kleine Steinen verwenden.

Einer der Gründe, warum das Bauen mit so großen Steinen

sehr schwierig ist,

sogar für moderne Ingenieure und Architekten…

Sie bauen, auch heute noch,

mit kleineren Steinen…

Ich frage mich,

ob es irgendwie einfacher für die megalithischen Baumeister war,

mit so großen Steinen zu arbeiten?

War es einfach für sie, diese Steine zu nutzen?

War es einfach für sie, diese Steine zu schneiden?

War es einfach für sie, diese Steine zu transportieren,

und sie in diese großen Mauern, die wir heute sehen, zu bringen?

Archäologen glauben, Sacsayhuamán stammt aus der Zeit vor den Inkas.

Und wie heute in Cusco

bewohnen die modernen Spanier Gebäude,

die vor langer Zeit erbaut wurden.

Spanier haben diese Gebäude nicht erbaut.

Es gibt eine Theorie, dass die Inkas

Gebäude bewohnten, die vor ihnen erbaut wurden.

Gebäude wie das Sacsayhuamán.

Das hier ist eine der berühmtesten Mauern von Sacsayhuamán

und zwar, weil…

Eine Schlange in die Wand

eingehauen ist.

Tatsächlich gibt es da sieben Löcher.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.

Und einige denken,

dass sie der Kundalini-Energie entspricht

von der die alten Hindus berichten.

Und die Kundalini-Energie

verläuft entlang der Wirbelsäule und entspricht den sieben Chakren des Körpers.

Und das ist die Schlange

mit den Chakren im Stein.

Eine der komischen Geschichten über Sacsayhuamán

ist, dass ein Teil des verlorenen Schatzes der Inkas

aus dem Sonnentempel, dem Coricancha in Cusco,

in einem geheimen Tunnelsystem innerhalb des Berges

von Sacsayhuamán, wo er auch jetzt ist,

versteckt wurde.

Und tatsächlich

wurde dieser Bereich vor kurzem entdeckt.

Ich bin hier unter der Erde.

Das ist einer der alten Tunnel,

die einst in die megalitische Burg von Sacsayhuamán gegraben wurden.

Folgen Sie mir und wir betreten die Tunnel dieser

antiken megalithischen Burg.

Jetzt kann man sehen,

dass dieser Tunnel hier in Sacsayhuamán

auch mit Steinen gepflastert ist.

Und hier ist das Dach eingefallen,

also können wir den Himmel sehen.

Wenn wir weitergehen,

ist da wieder das Dach.

Und wir sind offensichtlich in einem von Menschen gebauten Tunnel.

Hier.

Man kann Steinblöcke sehen.

Die Steine hier oben sind ein Teil des Tunneldachs.

Früher

führte dieser Tunnel vielleicht zum verlorenen Schatz der Inkas,

aber heute

endet er hier

im dunklen...

Durchgang.

Auf der Hinterseite der Sacsayhuamán-Burg,

sieht man auch diese...

interessanten Steine, die ausgeschnitten wurden.

Eine Art von...

naja, wie Sitzen.

Es sieht fast aus, wie...

ein Thron für einen Riesen.

Hier gibt es auch Stellen mit umgekehrten Treppen.

Der Stein hier ist sehr gut geschnitten.

Es sieht fast so aus, als hätte jemand ein Werkzeug genommen oder...

eine Art Lasermesser,

und den Stein ausgeschnitten,

als wäre das einfach eine Übung.

Andere Bereiche sehen aus, als ob sie...

als ob andere große Blöcke,

wie dieser,

in verschiedene Nischen platziert wurden...

und ursprünglich Teil einer Struktur waren,

und jetzt komplett abgebaut wurden,

vielleicht aufgrund kataklysmischer Veränderungen der Erde...

oder eines katastrophalen Krieges.

Hier ist noch ein Bereich hinten am Sacsayhuamán,

wo es scheint, dass diese umgekehrte Treppe...

in den Stein geschnitten wurde.

Auch dieser Bereich...

Es ist eine sehr gerade Mauer hier.

Man muss sich fragen,

was haben sie hier gemacht?

Warum haben sie diesen Stein so geschnitten?

Es ist, als wäre der Felsen...

als wäre er nicht da,

wo er jetzt ist... und wurde irgendwie umgedreht...

Vielleicht von einem Kataklysmus oder so.

Wir sehen mehr Schnitte hier.

Hier unten wurde etwas weggeschnitten.

Es ist wirklich erstaunlich.

Man fragt sich, warum sie das machen.

Es sieht so aus, als würden sie Werkzeuge und Sägen benutzen,

um mit verschiedenen Winkeln zu schneiden

und um es so präzise zu machen.

Das ist Cusco, die antike Stadt der Inkas.

Nördlich von Cusco ist das Heilige Tal.

In ihm sind die Städte Calca, Uki, Urubamba

und Ollantaytambo.

Durch das Heilige Tal verläuft der Urubamba-Fluss.

Der Fluss fließt bis hin zum Dschungel des Machu Picchu,

und einer megalithischen Stadt wie Cusco.

Um Cusco herum gibt es viele faszinierende, megalithische Orte.

Es ist eine der tollsten Städte

der Welt.

Heute ist es der beliebteste Touristenort in ganz Südamerika.

Wir sind auf dem Hauptplatz in Ica in Peru.

Und hier sehen wir...

Das ist der Hauptplatz in Ica.

Und eigentlich

gibt es hier eins der merkwürdigsten Museen der Welt.

Es heißt Dr. Cabrera Museum.

Wir gehen jetzt hinein.

Museum der gravierten Steine von Ica Asociacion Javier Cabrera Darquea

Meistens ist es geschlossen,

aber jetzt ist es nach besonderer Anfrage geöffnet.

Die meisten Leute in Ica

haben von dem Museum gehört,

waren aber noch nie drinnen.

Gehen wir mal in Dr. Cabreras Kunstkabinett.

Eines der merkwürdigsten Museen der Welt.

In diesen fünf Räumen

des Dr. Cabrera Museums...

gibt es Tausende, Zehntausende,

vielleicht sogar Hunderttausende

von Steinen,

behauenen Steinen

und versteinerten Objekten.

Und auf ihnen sind einige

der bizarrsten Geschichten, die man sich nur vorstellen kann.

Dinosaurier, Menschen...

die chirurgische Operationen durchführen,

Menschen, die in Teleskope schauen,

seltsame Tiere und andere Szenen.

Es ist eine unglaubliche Sammlung von Verrücktheiten und unmöglichen Dingen.

Sehen wir es uns an.

Hier ist der Doktor.

Er ist vor einigen Jahren verstorben.

Seine Ehefrau aber

leitet dieses private Museum hier in Ica.

Dr. Cabrera hat hier an seinem Schreibtisch

bei seinen vielen Steinen gesessen.

Er war der Vorfahre eines der Gründers

dieser Stadt in Peru.

Dr. Cabrera war ein bekannter Bürger von Ica.

Er war Chirurg

und ein wohlhabender Grundbesitzer.

Ebenso sammelte er sehr seltsame Steine,

aus der Nachbarschaft.

Diese Steine

wurden tatsächlich in der nahe gelegenen Stadt Ocucaje gefunden.

Laut dem Doktor stammen sie

aus einem unterirdischen Gebiet.

Und einige dieser Steine

enthalten bizarre Szenen von prähistorischen Tieren,

Menschen, die mit Tieren interagieren,

andere Szenen von

Menschen mit Teleskopen,

Operationen,

einschließlich Herzchirurgie und Trepanationen und solcher Dinge.

Viele Steine sind ziemlich klein.

Andere sind mittelgroß.

Während wieder andere einfach riesig sind, wie diese hier.

Bei manchen können wir wirklicht nicht sagen, was da gemacht wird.

Bei anderen ist ziemlich klar,

dass sie eine Aufgabe haben.

Sie dienten vielleicht dazu, die Sterne anzusehen

oder eventuell Dinosaurier

und andere Tiere anzugreifen.

Sehen wir uns den Stein hier mal an.

Es sieht so aus, als wäre es

ein Brontosaurus oder ein anderer Dinosaurier.

Ein Mann mit einer Axt greift ihn an.

Dr. Cabrera glaubte fest daran, dass viele dieser Steine

irgendwie während des Mesozoikum-Zeitalters erschaffen wurden.

Vor 60 Millionen Jahren,

als der Mensch nach der offiziellen Theorie

noch nicht existierte, aber Dinosaurier schon.

In Dr. Cabreras Büro

finden wir viele Bilder von seinen Expeditionen

und einigen berühmten Personen,

die zu Besuch kamen, um sich das Museum anzusehen.

Unter anderem die Schauspielerin Shirley MacLaine.

Das Bild wurde in den späten 70er Jahren mit Dr. Cabrera gemacht.

Hier sitzt er an seinem Schreibtisch.

Das ist nur ein kleiner Anteil

von all den Steinen, die er besaß.

Und hier sehen wir ein prähistorisches Tier.

Ebenso ist hier ein Mann,

der auf einem Stegosaurus sitzt.

Skeptiker sagten, dass Dr. Cabrera ehrlich,

aber auch leichtgläubig war. Dies führte dazu,

dass viele Einheimische aus dem Dorf Ocucaje

ihn ausnutzten.

Er war recht wohlhabend,

deswegen bezahlte er sie,

wenn sie ihm diese Steine brachten.

Man sagt,

dass die Einheimischen diese Steine selber hergestellt haben.

Doch der Doktor glaubte,

dass die Steine echt waren,

obwohl manche gefälscht sein konnten.

Er glaubte,

dass diese Steine 60 oder 70 Millionen Jahre alt waren

und dass Menschen während der Dinosaurierzeit gelebt hatten.

Andere Forscher glauben,

dass die Steine in seinem Museum echt sind.

Sie glauben, dass die Dinosaurier

vor 65 Millionen Jahren nicht starben,

sondern irgendwie bis zu

der Zeit von Menschen überlebt hatten.

Ebenso denken sie, dass diese Steine

nur 10.000 oder 20.000 Jahre alt sind.

Irgendwie ist es so wie das Ungeheuer von Loch Ness

oder Mokele-Mbembe in Kongo.

Wir haben Geschichten von riesigen Sauriern,

die vor Jahrhunderten in kleiner Zahl lebten, und bis heute überlebt haben.

Eine andere ähnliche Sammlung

ist die seltsame Keramiksammlung in Acambaro, Mexiko.

Diese Keramiken zeigen auch, wie Menschen

mit ausgestorbenen Dinosauriern interagierten.

Gehen wir mal in die anderen Zimmer

seines Kuriositätenkabinetts.

Ein seltsamer Stein zeigt

zwei Menschen in einem Fahrzeug mit Rädern.

Ein Pferd zieht das Fahrzeug.

Bis zu der Zeit der Eroberung durch die Spanier

kannte man keine Pferde in Südamerika.

Deswegen könnte man denken, dass diese Steine

erst vor kurzem gemacht wurden.

Einige der Steine sind Figuren bei Nazca,

wie ein Affe mit einem Spiralschwanz,

eine Spinne,

ein Kondor.

Auch andere Figuren,

die wir bei Nazca aus der Luft sehen können.

Waren diese Figuren auch die antiken Figuren

aus der Zeit der Dinosaurier, wie Dr. Cabrera glaubte?

Oder lebten die Dinosaurier vielleicht in Südamerika

bis zu relativ modernen Zeiten,

etwa vor 10.000 oder 20.000 Jahren.

Oder war, wie viele vermutet hatten,

die gesamte Sammlung gefälscht?

Ein Scherz, den man sich mit Dr. Cabrera erlaubt hatte.

Dr. Cabrera glaubte absolut daran,

dass alles echt war.

Dass alles sehr antik war.

Manche Steine in diesem Zimmer

zeigen uns

Weltkarten mit verschiedenen Kontinenten.

Dr. Cabrera glaubte daran, dass

manche den Standort von Atlantis

und andere verschwundene Kontinente sowie Südamerika zeigten.

Er hatte seine eigenen Interpretationen zu vielen der Steine.

Doch es war bei vielen sehr klar, was sie zeigten.

Prähistorische Tiere

und Menschen, die mit ihnen und einander interagierten.

Jedoch sind viele Steine sehr undeutlich.

Wir kennen die wahre Bedeutung nicht.

Das ist das Regionalmuseum in Ica.

Hier finden wir

Artefakte aus der Paracas-, Ica- und Nazca-Kultur.

Dazu gehören einige der ungewöhnlichsten verformten Schädel,

die überall auf der Welt gefunden werden können.

Gehen wir hier mal rein.

Hier finden wir einige ungewöhnliche Schädel.

Hier ist ein Schädel mit roten Haaren.

Rothaarige kommen normalerweise aus Nordeuropa

und nicht aus Südamerika.

Und hier haben wir die sehr seltsame Schädelverformung,

die wir in ganz Südamerika, besonders aber in Peru, finden.

Man kann sehr langgestreckte

verformte Köpfe sehen.

Das sind die seltsamsten, die wir hier

in der Nähe von Paracas, Nazca und Ica finden.

Sie entstanden, indem man

kleine Babys nahm und ihre Köpfe einwickelte,

bevor die Schädelknochen zusammenwuchsen.

So entstand ein langgestreckter Kopf oder manchmal auch ein abgeflachter Kopf.

Und hier...

sehen wir andere Schädel

die trepaniert wurden.

Ihre Köpfe sind auch langgestreckt

und in vielfacher Hinsicht verformt. Aber dann

wurden die Schädel aufgeschnitten, während die Menschen noch am Leben waren.

Eventuell wurde die Schädel im Kampf durch eine Keule beschädigt.

Oder sie hatten eine Gehirnoperation aufgrund

von Kopfschmerzen oder ähnlichem.

Es wurde eine Gold- oder Silberplatte in die Köpfe eingesetzt.

Nach einiger Zeit heilte der Schädel

und Haut wuchs über die Goldplatten.

Schädelverformung ist eines der häufigsten Phänomene

auf der Welt.

Menschen der Antike in Malta, Vanuatu,

Kurden im Nordirak,

in Ägypten,

Menschen wie Echnaton und Nofretete sowie hier in Südamerika

verformten Schädel und ließen diese unförmigen Köpfe entstehen.

Warum wurde diese ungewöhnliche Methode auf der ganzen Welt durchgeführt?

Archäologen sagen, es sei reiner Zufall gewesen.

Es war Zufall, dass man diese Schädelverformung

in Afrika und Südamerika, in Nordamerika, in Europa

und im Nahen Osten durchführte.

Gibt es wirklich eine Verbindung zwischen diesen antiken Kulturen?

Dies würde transozeanische Reisen über den Pazifik und den Atlantik bedeuten

die diese ungewöhnliche Technik der Kopfverlängerung überbrachten.

Und warum taten sie es?

Warum wollten die Menschen damals seltsame langgestreckte Köpfe haben?

Wollten sie vielleicht irgendwelche anderen Menschen nachahmen?

Vielleicht sogar Außerirdische,

die so ausgesehen haben?

In vielen Fällen wie diesen sehen wir,

dass das Schädelvolumen dadurch verdoppelt wurde.

Dadurch waren die Schädel doppelt so groß wie heutige Schädel.

Waren sie auch intelligenter als wir, mit besseren hellseherischen Fähigkeiten?

Hier sieht man ein Diorama

einer Person, die trepaniert wird.

Es ist möglich, dass ihr Schädel länglich verformt war.

Aus irgendeinem Grund wurde die Kopfhaut weggeschnitten

und Knochen seines Schädels entfernt.

Wie viele andere überlebte der Mann diese antike Operation

und lebte viele Jahre danach

mit einer Goldplatte im Kopf.

Hier sind seltene Inka-Quipus.

Die Inkas konnten nicht schreiben.

Sie kannten auch kein Rad, wird behauptet.

Was sie aber hatten, war das Quipu, dieses Seil mit Knoten.

Und jeder Knoten und jeder Strang

hatte eine besondere Bedeutung.

Sie nutzten es zum Zählen, zum Versenden von Nachrichten,

für die Kommunikation über weite Entfernungen.

Auf diese Weise konnten die Inka

Dinge aufzeichnen.

Manche Quipus waren unglaublich lang

weil sie komplizierte Nachrichten enthielten.

Hiram Bingham,

der Machu Picchu entdeckte, schreibt in seinem Buch,

dass die Inka einer Legende nach Schreibmöglichkeiten hatten.

Doch in dieser Zeit herrschte

im Inkareich die Pest.

Es kamen Priester zum König

und sagten, dass die Ursache für die Pest

das Schreiben und der Handel mit Büchern wäre.

Laut Hiram Bingham haben die Inka

daraufhin

das Schreiben verboten.

Sie wechselten zu dem ungewöhnlichen Quipusystem

für die Aufzeichnungen mit geknoteten Seilen.

Hier im Regionalmuseum in Ica

befindet sich eigentlich eine Kopie der Nazca-Linien in der Nazca-Ebene.

Deswegen kann man gut sehen, wie sie aussahen.

Es ist eine Kopie,

aber jetzt sehen wir uns das Original an,

die Nazca-Linien.

Jetzt sind wir in Ocucaje, einem kleinen Dorf nahe Ica.

Hier kommen die Steine aus dem Museum

von Dr. Cabreras her.

Ich habe diese Jungs im örtlichen Wirtshaus getroffen.

Sie zeigen uns das Haus und das Museum.

Sie nennen es

„wo Dr. Cabreras Steine herkommen“.

Wir begleiten meine Freunde durch Ocucaje.

Wir werden die Herkunft dieser Steine finden.

Das ist unser Plan.

Willkommen im Museum von Distro de Ocucaje

Wir sind hier beim Haus eines Mannes.

Es ist ein sehr kleines Dorf nahe Ica.

Eigentlich zwischen Ica und Nazca.

Wir haben gerade Arturo getroffen,

den Hausmeister des Museums.

Er versprach uns, einige Steine,

die aus diesem geheimen Ort in Ocucaje stammen, zu zeigen.

Und angeblich ist das der Herkunftsort

aller Steine, die sich im Museum von Dr. Cabrera

in Ica befinden.

Arturo wird uns einige Innenräume zeigen.

Wow.

Er sagt, dass es hier in der Nähe einen Berg gibt.

-Es heißt Cerro… -Las Lumadas.

Cerro Las Lumadas, Der Berg von Lumadas.

Und dort findet man

Fossilien von prähistorischen Tieren.

Er sagt, dass sie 300 Millionen Jahre alt sind.

Okay, weiter geht's!

Das ist der Kopf eines Dinosauriers und ein Teil seiner Wirbelsäule.

Und das hier ist ein Baby-Dinosaurier.

Hier sind sein Kopf und seine Wirbel.

Interessant.

Er fand diese versteinerten Wirbel

und einen Teil einer Brusthöhle an einem anderen Ort

hier in der Nähe.

Er sagt, dass er sechs versteinerte Dinosaurier-Eier,

wie dieses hier, gefunden hat.

Er sagt, dass er diesen Stein hier gefunden hat.

Und er ist genau wie die Steine von Dr. Cabrera

in der Hinsicht...

dass die Steine von Dr. Cabrera

ähnliche Gravierungen tragen. Man sieht deutlich,

dass dieses Wesen ein langhalsiger,

dem Brontosaurus ähnlicher Dinosaurier war.

Es kommt Feuer aus seinem Maul.

Ja.

Sein Schwanz biegt sich hier herum.

Hier ist sein Körper.

Es hat die gleiche Zeichnung wie Dr. Cabreras Steine.

Hier ist sein Kopf,

der in diese Richtung sieht.

Er sagt, dass dieser Stein ein echter Stein ist, den er gefunden hat.

Er sagt, aus der Jungsteinzeit.

Möglicherweise meint er,

dass Menschen die Dinosaurier entweder

in antiken Zeiten erlebt hatten

oder dass sie Fossilien

einiger Dinosaurier gesehen und diese dann eingraviert hatten.

Also Arturo?

Ja?

Okay, Okay.

Ich fragte ihn, ob er diesen Stein selber gemacht hatte, und er sagte nein.

Er sagt, er ist echt. Ein originaler Stein,

den er in diesem Gebiet fand,

ähnlich wie die anderen Fossilien.

Also, Arturo…

Okay. Okay.

Er sagt, dass ein Mann vor seinen Augen

diese Steine an Dr. Cabrera verkaufte.

Er denkt, dass viele der Steine echt sind.

Doch viele sind auch gefälscht.

Er sagt, er weiß nicht,

ob alle Steine im Museum von Dr. Cabrera echt sind.

Hier ist eine Mumie. Die Mumie hat auch rote Haare.

Es ist eine rothaarige Mumie.

Er ist im Besitz einer ziemlichen Privatsammlung.

Und im letzten Zimmer in Arturos privatem Museum...

gibt es Mumien. Und sie haben auch rotes Haar.

Hier gibt es auch

Mumien von Lamas und so.

Sowie Werkzeuge zum Weben,

sowie Seile und ähnliches...

Sie sind wahrscheinlich...

etwa 800 Jahre alt. Eventuell aber auch nur 500 oder 600 Jahre.

Arturo hat hier eine großartige Sammlung.

Manche Gegenstände sind 500 oder 600 Jahre alt.

Andere sind viele, viele Millionen Jahre alt.

Einschließlich des Steins,

der so aussieht wie die Steine in Dr. Cabreras Museum.

Es ist sehr interessant…

und auch verwirrend.

Ich meine, viele Sachen hier sind sicherlich echt.

Und trotzdem denkt man über...

Dr. Cabreras Steine und den Stein, den er uns gezeigt hat, nach.

Arturo sagt,

dass die Dinosaurier hier vor 65 Millionen Jahren gelebt haben.

Aber sie überlebten, bis in die Jungsteinzeit,

etwa bis vor 20.000 Jahren oder so.

Sie wurden immer kleiner. Sie waren nicht mehr die riesigen Dinosaurier.

Somit unterscheidet sich diese Theorie von Dr. Cabreras Theorie, dass...

es vor 65 Millionen Jahren keine Menschen gab.

Aber die Dinosaurier überlebten

in diesem Gebiet und es herrschte ein anderes Klima.

Die Menschen hatten also tatsächlich

diese Reptilien gesehen.

Also, Arturo, vielen Dank für die Hilfe. Danke sehr.

Dieses Dorf und die seltsamen Artefakte, die man hier fand,

verändern die Geschichte der Welt,

der Menschheit, der Theorie von Darwin,

der Theorie von Schulers und die Theorien vieler anderer Paläontologen

über den Glauben an Mensch und Reptilien, Versteinerung und Aussterben,

und sogar an die Entstehung des Menschen.

All diese Geheimnisse können hier und in der Nähe

dieses Dorfes gefunden werden. Alle Beweise, die er gefunden hat,

und die Dr. Cabrera anscheinend in seinem Museum beherbergt...

ändern unsere Vorstellungen

hinsichtlich der Herkunft der Menschen.

In anderen Worten sagt Arturo,

dass die Menschheit aus Peru stammt

Dies muss vor Millionen von Jahren gewesen sein.

Hier ist die Wiege der Menschheit. Hier sind wir entstanden.

Wir haben uns dieses seltsame Museum in Ocucaje angesehen.

Es ist ein kleines Dorf in Ica.

Es ist das Dorf, wo Dr. Cabreras Sammlung

ursprünglich herkommt.

Er bezahlte die Dorfbewohner, damit sie die Steine sammeln.

Manche Steine sind anscheinend echt,

während andere Kopien oder Fälschungen waren,

die an Dr. Cabrera verkauft wurden.

Vielleicht werden wir niemals wissen,

wo die Sammlung herkommt

und ob sie echt oder gefälscht war.

Genausowenig wie wir wissen, was genau Dr. Cabrera darüber wusste.

Das ist der Abschluss für heute.

Und damit setzen wir unsere Panamerika-Reise fort.

Weiter nach Süden nach Nazca

zu den Figuren in der Wüste.

Linien und Geoglyphen von Nazca

Wir sind hier in der berühmten Nazca-Ebene.

Hier sind die Linien und Geoglyphen, Trapeze,

und andere geometrische Figuren in die Wüste gescharrt.

Die Nazca-Wüste ist von kleinen schwarzen Steinen bedeckt,

weshalb sie ziemlich dunkel aussieht.

Die alten Völker machten die Linien in Nazca,

indem sie die oberste Schicht aus dunklem Gestein abkratzten

und eine flache Linie oder Rille, die sehr hell war;

freilegten.

Deshalb können manche Linien und Geoglyphen aus der Luft oder

vielleicht sogar von den Bergen in der Nähe aus gesehen werden.

Sie sehen wie helle Linien in einer dunklen Wüste aus.

Das Rätselhafteste an Nazca ist nicht,

wie die Linien gemacht wurden,

sondern warum,

und durch wen.

Das Seltsamste an den Nazca-Linien und -Geoglyphen ist die Tatsache,

dass sie eigentlich nur aus der Luft gesehen werden können.

Hunderte von Touristen

fliegen jeden Morgen und Nachmittag über die Nazca-Ebene,

um die unglaublichen Linien und Geoglyphen zu sehen,

die in einem Gebiet

von vielen Quadratkilometern liegen.

Wir sind hier auf dem Aussichtsturm in Nazca.

Hinter mir sieht man einen Teil der Nazca-Ebene,

sowie eine der Figuren, die „Die Hände“ genannt werden.

Manche Forscher denken, dass sie eine Fledermaus darstellt.

Aber die Nazca-Ebene erstreckt sich über viele Kilometer

in alle Richtungen zwischen den Städten Nazca und Palpa.

Es ist eine wirklich interessante Idee,

dass diese Linien dafür gedacht waren,

dass man sie aus der Luft bewundert.

So wie wir es heute tun.

Täglich steigen Hunderte von Touristen in die Flugzeuge

am Nazca-Flughafen, um darüber hinweg zu fliegen.

Ist es möglich, dass man auch in früheren Zeiten fliegen konnte?

Es gibt Spekulationen,

dass die alten Peruaner Heißluftballons bauen

und damit über diese Linien fliegen konnten.

Viele alte Aufzeichnungen weisen darauf hin, dass sie fliegen konnten.

Einige der Linien beginnen an diesen felsigen Hügeln.

Die Linien fangen hier an und erstrecken sich

viele Kilometer weit in die Wüste hinein.

Dort überschneiden sie sich mit anderen Linien und Trapezen.

Sie kreuzen auch riesige Figuren von Spinnen, Kondoren

Flamingos, Spiralen und anderen Dingen.

Es ist eine riesige Menge...

seltsamer Trapeze, Linien und Geoglyphen.

Doch ihr Zweck bleibt ein Rätsel.

Von den Gipfeln dieser Hügel kann man Teile der Nazca-Linien

sowie einige Geoglyphen sehen. Aber um die riesigen geometrischen Figuren

hier in Nazca wirklich schätzen zu können, muss man wirklich

in einem Flugzeug aufsteigen

und sie aus einer Höhe von 120 oder 200 Metern ansehen.

Wir konnten einige Nazca-Linien

auch von diesem Gipfel sehen.

Doch jetzt ist es Zeit, zum Flughafen zu fahren,

in ein Flugzeug zu steigen und über viele Figuren und rätselhafte Linien,

die nur aus der Luft sichtbar sind, zu fliegen.

Die Nazca-Linien wurden 1946

von einem amerikanischen Piloten

namens Paul Kosok entdeckt.

Er machte hier in Peru einige Luftaufnahmen

und war der erste Mensch, der über die Nazca-Ebene flog

und die Linien und Geoglyphen,

die heutzutage so berühmt sind, bemerkte.

Später kam die berühmte deutsche Archäologin Maria Reiche

nach Nazca und lebte hier über 30 Jahre lang.

Sie studierte die Nazca-Linien und Geoglyphen

und versuchte, einen Hinweis

auf ihren Sinn und ihre Bedeutung zu finden.

So wie viele andere Forscher kam sie zu der Erkenntnis,

dass zumindest ein Teil der Nazca-Linien

etwas mit astrologischen Symbolen zu tun hatte.

Man glaubte, dass bestimmte Tierfiguren auf den Feldern

Reflexionen von Sternbildern am Himmel sind.

Das Problem besteht jedoch darin,

dass manche in der Tat Konstellationen sein können.

Es erklärt aber nicht

die mehr als 10.000 Linien, die durch die Wüste verlaufen.

Auch nicht die Trapeze,

Figuren, die wie Rollbahnen aussehen,

andere Spiralen sowie sich überschneidende Linien und Geoglyphen.

Was war ihr Zweck?

Wir sind hier am Nazca-Flughafen,

und werden ein Interview mit Eduardo Herron,

einem bekannten Piloten in Nazca führen.

Er ist unter anderem der Entdecker mancher der Glyphen.

Wir werden ihn über die Nazca-Ebene

und manche seiner Entdeckungen befragen.

Willkommen in Nazca.

Ich fliege seit 31 Jahren über den Nazca-Linien.

Ich habe in den vergangenen Jahren 354 Zeichnungen entdeckt.

Meine erste Entdeckung war 1991...

Pilot, Nazca-Linien Experte

...und die letzte Entdeckung war in Ica vor einem Monat.

Es ist ein Kondor.

Es ist schön, schön. Paracas Cavernas

Ich sprach zu meinen Freunden am Peruanischen Kulturinstitut,

und sie konnten die Entdeckung bestätigen. Nein, sie sagten, Paracas Cavernas.

Ein Teil der Nekropolis von Paracas. Wahrscheinlich 500 v. Chr.

Die Zeichnung ist sehr schön. Meiner Meinung nach

haben die Linien rituelle Bedeutung.

Die Menschen brauchten Wasser.

Das sind Rituale für die Sonne, den Mond, die tanzenden Götter

und vor allem den Kondor. Wieso?

Die Kondore verkünden, wann das Wasser an die Küste kommt.

Dann brauchte der nächste Geist

Wasser fürs Leben.

Wahrscheinlich gibt es diese Rituale nur zu diesem Zweck.

Es ist möglich, dass die alten Nazcas

Textilien mit Federn für große Flugdrachen benutzten,

und damit über die Linien flogen.

Die Wissenschaftler sagten, warum nicht? Okay.

Aber ich erinnere mich an eine Konferenz in Mexiko vor 10 Jahren.

Und da war ein kleiner...

Es war ein Flugdrache.

Vielleicht vor 12 Jahren, ich weiß es nicht mehr genau. Er sagte:

„Verzeihung, Doktor,

die unsichtbaren Nazcas sehen diese Linien nicht in diesem Leben.

Die unsichtbaren Nazcas sterben, und ihr Geist steigt in den Himmel auf,

und sie sehen die Linien von dort.

Persönlich habe ich kein Problem damit. Ich glaube daran.

Aber das hier… Wieso nicht, wissen Sie?

Die Menschen konnten auch fliegen.

Heutzutage gibt es Flugzeuge, Luftschiffe

und natürlich große Drachen.

Konnten die Menschen in den alten Zeiten

-…auch fliegen? -Oh ja, ja.

Für mich… Sie erinnern sich an die Legenden, oder?

An die Inka-Legenden auch?

Wissen Sie, die Inka hatten große Flügel und flogen über die Gebiete.

Es gibt viele, sehr viele Legenden.

Warum? Es ist möglich. Für mich ist es möglich.

Eine der interessantesten Sachen in Nazca

ist das Wasserleitungssystem,

das künstlich ist.

Es liegt tief unter der Erde.

Es ist mit vielen Steinen

und Stürzen geschaffen worden, die das Leitungssystem unterstützen.

Es gibt Spiralbrunnen und Pfade,

so dass es hier einen Zugang

zu dem unterirdischen System gibt,

durch den das Wasser aus den Anden

nach Nazca gelangt.

Danach tritt das Wasser aus, um die Felder zu bewässern.

Man sagt, das System gebe es

schon seit fast 2.000 Jahren.

Dieses Wasserleitungssystem ist

in einer der Theorien über die Nazca-Linien zu finden.

Man sagt,

dass viele Wasserleitungskanäle,

die man überall im Nazca-Tal findet,

irgendwie durch Linien

in der Wüste markiert sind.

Diese Theorie ist jedoch sehr einseitig,

und viele Forscher

haben sie einstimmig abgelehnt.

Das Wasserleitungssystem gibt es offensichtlich nicht.

Die mehr als 10.000 Linien in der Wüste

scheinen kein Wasserleitungssystem zu markieren.

Es gibt verschiedene Theorien hinsichtlich der Nazca-Linien.

Und eventuell haben sie alle

etwas mit der Lösung

dieses mysteriösen Rätsels zu tun.

Wir haben gehört,

wie über astronomische Ausrichtungen und Geoglyphen,

die die Konstellationen auf der Ebene sind, gesprochen wird.

Ebenso haben wir von den Theorien bezüglich der Wasserwege gehört,

die durch die Wüste verlaufen.

Doch vielleicht haben manche

dieser Linien wirklich etwas mit der Wassserleitung zu tun.

Die Linien waren für verschiedene Rituale gedacht,

die etwas mit der jährlichen Rückkehr des Wassers zu tun hatten.

Ebenso haben wir faszinierende Theorien gehört.

Vorstellungen, dass Menschen

tatsächlich mit riesigen Flugdrachen flogen,

die Menschen tragen konnten.

Wahrscheinlich war das eine Art

primitiver Ballontechnologie.

Oder es waren Außerirdische.

Oder aber die Menschen

der Antike konnten fliegen.

Sie nutzten Vimanas.

Eduardo erzählte uns viele Legenden

über die Vogelmenschen der Inkas, und wie sie fliegen konnten.

Somit haben wir hier das ganze Konzept der antiken Technologien

und der antiken Flug-Technologien.

Fast jeder ist der Meinung, dass es vorgesehen war,

sich die Geoglyphen, Linien, Trapeze, Spiralen,

und andere Figuren im Nazca-Tal

aus der Luft anzusehen.

Wollten sie diese Figuren den Göttern zeigen,

die man in den Sternen sehen konnte?

Oder waren es...

Götter aus Fleisch und Blut, die Fluggeräte hatten

und über die Ebenen fliegen konnten?

Eins ist klar.

Die Nazca-Ebene ist wie eine riesige Leinwand in der Wüste,

in der all diese Linien,

Figuren und geometrische Trapeze

in die weite Landschaft eingraviert sind.

Trotzdem bleibt die Frage:

Für wen waren sie gedacht?

Eine der seltsamsten Legenden in Peru

ist die Legende eines antiken Tunnelsystems.

Angeblich beginnt dieses Tunnelsystem in Cusco,

wo der Sonnentempel ist,

und es erstreckt sich nach Sacsayhuamán und anderen Gebieten der Anden.

Einer Legende nach wurde

ein antiker Schatz der Inka

während der Eroberung entfernt

und in diesen Tunneln verborgen.

Es gibt Geschichten, dass diese Tunnels Hunderte von Kilometern lang sind.

Sie erstrecken sich durch die Anden und bis zu den Wüsten in Peru.

Jetzt sind wir wieder auf der Panamericana,

und bewegen uns durch die Wüste Richtung Ica.

Wir bleiben hier kurz stehen, um uns diese Attraktion anzusehen,

die „Freiheitspark“ genannt wird.

Hier sieht man, dass man...

dass man...

ein Museum hier draußen haben kann.

Wo auch immer man möchte.

Mark sagt, es gibt Tektiten und Moldavit hier.

Er sagt, dass dieses ganze Gebiet

eine Art Meteoritenschauer

aus geschmolzenen Steinen, Glas und Tektiten erlebt hat.

Man fragt sich sofort, ob es hier einen antiken Atomkrieg

gegeben hat.

Mark erzählte mir gerade,

er habe Dr. Cabrera gekannt,

der 2001 in Ica, wo wir gerade

in seinem Museum waren, starb.

Meinst du, er hatte

seine eigenen Ideen und Theorien,

die er den Menschen...

zeigen wollte? Hatte er deswegen diese Steine...

-Ja. -...um es ihnen zu zeigen?

Ja.

Er musste den Verlauf der Geschichte auf irgendeine Weise vervollständigen.

Also hat er fest daran geglaubt, dass Menschen und Dinosaurier

zusammengelebt haben, oder so ähnlich?

Also, ich denke, dass vielleicht

nicht die Menschen selbst,

aber Menschen aus dem Weltall,

hier vor langer Zeit lebten. Eventuell haben sie sich die Dinosaurier angesehen.

Und jemand hat sie vielleicht gezeichnet.

Aber vielleicht ist es wirklich nur...

nur ausgedacht.

Was ist mit diesem Buch?

Er schrieb dieses Buch „Die Botschaft der Ica-Steine“.

Ja.

Naja, wie ich schon sagte, das Buch,

vielleicht war das aber nur seine Vorstellung,

wird eines Tages verfilmt.

Deswegen denke ich,

dass er dieses Buch für einen Film schrieb

und daran gedacht hat.

Ja.

-Okay. -Ja.

Und er hatte Ideen über...

fliegende Untertassen in Nazca

und ähnliches, oder?

Ja.

Er hatte viele Theorien hinsichtlich dieser Orte.

Es sind mysteriöse Orte in diesem Teil des südlichen Peru.

Er wusste sehr viel. Wirklich viel.

Ich denke, er konnte sich vorstellen, dass diese Geschichte

uns alle weltberühmt machen würde.

Das hoffe ich. Ich hoffe es.

Er war aus Ica, deswegen wollte er Ica berühmt machen.

Ja.

Denn wir haben hier sehr gute Geschichten.

Ich denke, dass Menschen die Geschichten

von Paracas und Nazca erforschen werden.

Doch sie werden die Wahrheit niemals herausfinden.

Ja.

Aber… glaubst du… ich meine… mochte er es, Leute reinzulegen?

Weißt du, was ich meine?

Vielleicht spielte er mit ihrem gesunden Menschenverstand.

Ja, vielleicht.

Er war sehr intelligent.

Also war es wahrscheinlich eine Komödie.

Sein Film als Komödie.

-Alles klar. -Er lachte die ganze Zeit.

Man weiß also nie, was man hier in der Wüste

von Peru findet.

Wir haben auf dieser Reise viele seltsame Dinge gesehen.

Wir haben das Kuriositätenkabinett von Dr. Cabrera gesehen.

Wir haben die merkwürdigen Köpfe

im Ica-Regionalmuseum gesehen.

Und dann haben wir in Nazca seltsame Geoglyphen und -Linien gesehen.

Es war eine lange, merkwürdige Reise.

Sollten Sie aber jemals nach Peru kommen,

sollten Sie sich sicherlich manche der seltsamen Sachen,

die es hier gibt, ansehen.

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