Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
English
Esperanto
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Die Zukunft hat bereits begonnen...
1909 prangte auf der Titelseite der Phoenix Gazette
eine Story über die Entdeckung des Smithsonian Instituts im Grand Canyon.
In Höhlen fanden sie ägyptische, hinduistische und buddhistische Artefakte.
In den Höhlen waren zudem
Schwerter, Statuen und Hunderte von Mumien.
Erforschung des Grand Canyons
Rätsel um gigantische Höhlen gelöst
Jordanien ist begeistert
Funde weisen auf antike Völkerwanderung aus dem Orient hin
Warum mumifizierten die Menschen des Südwestens ihre Toten?
War der antike Südwesten Teil eines großen Handelsnetzwerkes,
das sich bis nach Mexiko
und über die Welt erstreckte?
Was geschah mit diesen Menschen?
Warum haben sie ihre Städte verlassen?
Und wohin gingen sie?
Diesen Fragen werden wir
in dieser Episode von Lost Cities and Ancient Mysteries nachgehen.
Die Geschichte von Arizona und dem Südwesten der USA
gibt uns wie vor 100 Jahren auch heute noch Rätsel auf.
Diese Ruinen in Nordarizona nennt man Wupatki.
Sie sind nahe am Grand Canyon.
Hier sehen wir ein Ballspielfeld.
Es ist eines der nördlichsten Ballspielfelder
in ganz Amerika.
Solche Spielfelder fand man auch in Mexiko und Guatemala
und sogar in Nicaragua und Costa Rica.
Und hier haben wir einen im Norden Arizonas,
nahe des Grand Canyons.
Beim Wupatki Nationaldenkmal steht ein Ballspielfeld.
Es ist das nördlichste Feld in Nordamerika.
Die Hopi hatten ein großes Handelsnetz mit den Maya.
Die Tradition der Ballspiele erstreckt sich also
bis auf das Gebiet der Maya, das tausende Meilen entfernt liegt.
Die Hopi und die Maya
haben viel Handel betrieben.
In Nordarizona fand man viele Papageien und Aras begraben,
was beweist, dass das Handelsnetz
um 1100 nach Christus sehr stark war.
Die Archäologen rätseln über die Verbindung
von Nord- und Mittelarizona mit Mexiko.
Welche Verbindung hatten sie zu den Tolteken, den Azteken
und zu den Maya?
Kamen einige der Türkise, Jaden und Metalle,
welche die Azteken, Maya und Tolteken benutzten,
aus dem Südwesten der USA?
Einige der Antworten finden wir
vielleicht in Wupatki und anderen Regionen am Grand Canyon.
Es müsste viele Verbindungen
zwischen den antiken Ägyptern und den Ureinwohnern
des Südwestens geben.
Sie jagten beide mit Bumerangs.
Sie mumifizierten ihre Toten.
Viele ihrer Religionen waren ähnlich,
da sie auch die Sonne und mehrere Götter anbeteten.
Viele glauben noch heute,
dass es eine Verbringung zwischen Hopis und Zunis
und anderen Kulturen aus dem Orient und Ägypten sowie auch zu japanischen
und den alten Hindus und Buddhisten gibt.
Die Hopi Sipapuni liegt nicht weit von dieser angeblichen
verlorenen ägyptischen Stadt im Grand Canyon.
Viele behaupten zu wissen, wo sie ist,
gefunden wurde sie aber nie.
Die Kulturen der Hopi und der Ägypter
weisen viele Ähnlichkeiten auf.
Es gibt viele linguistische Gemeinsamkeiten.
Das Wort für „Stern“
heißt in der Sprache der Hopi Sohu,
das Wort für das Sternbild Orion ist Sahu.
Diese beiden Worte sind nahezu identisch.
Olmeken-Museum Xalapa, Mexiko
Diese Olmekenstatue aus Basalt ist äußerst ungewöhnlich.
Sie sieht sehr ägyptisch aus.
Er trägt anscheinend
einen falschen Bart, den wir oft
mit den Pharaonen in Verbindung bringen.
Auch die anderen Teile des Kopfes erinnern
an den Kopfschmuck eines ägyptischen Pharaos.
Für viele Indios des Südwestens liegt der Sipapu,
der Ort der Schöpfung...
Autor & Forscher
...im San Luis Valley,
nahe dem Fuße des heiligen Berges des Ostens,
dem Blanca Peak, der weiße Berg,
wie wir ihn heute nennen.
Er wird auch der heilige schwarze Medizingurt genannt.
Sie glauben, der Sipapu ist auch in den Anasazi
am Rio Grande.
Die Hopi sind anders. Ihr Ort der Schöpfung liegt
in der Little Colorado River Schlucht,
nahe dem Sacred Salt Mound.
Das ist äußerst verblüffend, denn an diesem Ort
soll sich auch die Höhle befinden,
in der die wertvollen ägyptischen Artefakte
angeblich gefunden wurden und vom Smithsonian 1909
über Monate herausgeholt wurden.
Später bestritt das Smithsonian,
dass sie jemals dort waren oder jemanden hinschickten.
Ich glaube, er hieß Jordan.
Die Tatsache, dass eine enge Verbindung
zwischen dem Schöpfungsort der Hopi, dieser Höhle,
in der die ägyptischen Artefakte gefunden wurden,
und der Little Colorado River Schlucht besteht, ist verblüffend.
Viele Spirituelle glauben, dass der Sipapuni,
der Ort der Schöpfung, irgendwo im Nahen Osten liegt.
Sie wissen aber nicht genau, wo.
Vielleicht war es Ägypten.
Vielleicht war es Jerusalem.
Es gibt aber Geschichten,
nach denen die Hopi aus dem Nahen Osten in die neue Welt kamen.
Diese Ruinen nahe am Grand Canyon waren
vielleicht Teil einer Handelsstadt
und eines Handelszentrums, das mit den alten Chinesen
und Ägyptern, Hindus und Buddhisten,
die hierher kamen und durch den Grand Canyon wollten, handelte.
Die Hopi verwendeten ein spezielles Artefakt.
Es nennt sich Mongko.
Es ist sehr ähnlich wie das Waynman Dixon Relikt,
das im Nordschacht der Königinnenkammer der großen Pyramide gefunden wurde.
Diese Artefakte sind nahezu identisch,
und beide gleichen dem Sternbild Stier.
Sie haben die V-Form
und die Hörner des Stiers.
Womöglich war das Gebiet Wupatki
Teil einer Nekropolis im Grand Canyon,
die Hunderte von Mumien enthielt,
wie der Artikel in der Phoenix Gazette 1909 behauptete.
Wenn man durch die Wüsten Südarizonas geht,
sieht man immer wieder diese Tafeln
für The Thing.
Was ist The Thing?
The Thing hat etwas
mit unserer Suche
nach den ägyptischen Artefakten im Grand Canyon zu tun.
Finden wir es heraus.
Das ist The Thing.
The Thing ist die Mumie einer Frau mit Kind.
Angeblich stammt sie
aus dem Grand-Canyon-Gebiet um Flagstaff in Nordarizona.
Ist es möglich, dass The Thing eine der Mumien
aus der ägyptischen Schatzkammer im Grand Canyon ist?
Wir haben gesehen, dass The Thing
wirklich eine Mumie mit Kind
aus dem Gebiet um Flagstaff und dem Grand Canyon ist.
Ist es möglich, dass diese Artefakte
aus den ägyptischen Höhlen im Grand Canyon stammen,
die 1909 in der Phoenix Gazette erwähnt wurden?
Das ist die Little Colorado River Schlucht.
Hier schürfte der Mormonen-Pionier Seth Tanner.
Er kam aus Cameron in Navajo
und zog weiter nördlich durch den Little Colorado River und dessen Schlucht.
Er durchkämmte den Fluss nach Gold.
Als er weiter nach Westen ging, kam er an eine Gabelung
des Little Colorado River und des Grand Canyon.
Hier an der Gabelung
liegen die heiligen Salzminen der Hopi.
Heute ist das Gebiet nur für Hopi-Indianer zugänglich,
Touristen dürfen das Gebiet nicht betreten.
In diesem Gebiet war Seth Tanner unterwegs,
als er die geheime Höhle der Hopi entdeckte.
In der Höhle befanden sich womöglich Statuen, Artefakte
und Mumien, die die Hopis geheim halten wollten.
Aber Seth Tanner sah alles in der geheimnisvollen Höhle.
Weil Seth Tanner sah, was in der Höhle war,
nahmen die Hopi ihm das Augenlicht
und hielten ihn jahrelang in einer Höhle gefangen.
Es gibt noch ein Foto des blinden Seth Tanner.
Was er in den Höhlen sah, wurde nie enthüllt
und bleibt bis heute ein Geheimnis.
Das Gebiet, in dem die Höhlen sein sollen,
liegt direkt vor dem Fluss.
Der Fluss biegt sich um den Nordrand
und fließt dann wieder zurück
gegen Süden in Richtung des Hauptcanyons.
Autor & Forscher
In diesem Gebiet
vermute ich die Höhlen.
Es ist nur schwer zugänglich.
Es gibt viele gute Webseiten,
auf denen Expeditionen in dieses Gebiet,
auch zu Pferd, beschrieben sind.
Zu Fuß braucht man mehrere Tage dorthin.
Denn es liegt auf der Ostseite des Canyons
und der Nordseite des Flusses.
Die Unzugänglichkeit des Gebiets
verunmöglichte jegliche Funde und Entdeckungen der Höhlen.
Das Gebiet ist für Wanderer
sehr gefährlich.
Auch erfahrenere Wanderer wurden
in den Tod gerissen und verschwanden für immer.
Das Wandern in diesem Gebiet
ist echt kein Zuckerschlecken.
Die Hopi-Indianer machten viele Prophezeiungen
über das Ende der vierten Welt, der Welt, wie wir
sie heute kennen.
Eine der Prophezeiungen besagt, dass Spinnennetze
über das Land kommen.
Wir sehen das heute in Form der Stromkabel,
die sich über das gesamte Reservat der Hopi
und der Navajo-Indianer in Nordostarizona ziehen.
Zwei dieser Zyklen haben wir
bereits erlebt.
Die Maya, ähnlich wie die Hopi und andere Stämme des Südwestens,
glauben, dass wir am Ende eines Zyklus der Welten sind.
Gemäß den Hopi wurde die Welt durch Feuer und durch Eis zerstört.
Wir sind jetzt am Ende der vierten Welt.
Es ist Feuer, Wind und Eis.
Gemäß den Hopi
wird diese Welt durch Erdbeben zerstört.
Die Kriegszwillinge sind in der Erde
und halten Paluliikon,
die primordiale Schlange, die die Welt im Gleichgewicht hält.
Und weil sich die Menschen
von den Traditionen und Zeremonien abgewendet haben,
geben die Zwillinge
ihre Verantwortung für Paluliikon auf und lassen sie frei.
Sie wird vier Mal zucken und die Erde vier Mal drehen.
Das ist die Version der Hopi.
Die Maya haben
eine ähnliche Interpretation dieses Zeitzyklus.
Zwei dieser Kalender
kamen in den letzten 3.200 Jahren überein.
Wann immer dieser Wendepunkt
von einem Zyklus in den nächsten erfolgt,
erlebt die Welt verheerende Veränderungen.
Hierauf gründet die Interpretation, dass die Welt
in der Zeit der Popkultur endet,
denn in den zwei vorherigen Zyklen
erlebte die Welt katastrophale Veränderungen.
Es scheint eine Verbindung zwischen den Weltuntergangsmythen,
oder dem Zyklusende der Hopi und den Maya zu geben.
Martin Gashweseoma ist der letzte lebende Älteste,
der letzte traditionelle Älteste der Hopi.
Es gibt noch andere weniger bekannte,
aber Martin ist der wohl bekannteste.
Er hat sehr interessante gefaltete Maya-Codizes,
ein sehr langes Stück Papier.
Es ist etwa 1,5 Meter lang.
Darauf ist eine Reihe von Maya-Hieroglyphen.
Er sagt, dass die Hieroglyphen
die Hopi-Prophezeiung wiedergeben.
Er hat den Verlauf
schon oft erklärt.
Zu Beginn haben die Menschen Wurzeln,
die aus ihrem unteren Rücken kommen
und in den Boden wachsen,
wenn sie sitzen.
Das gleiche gilt für die Füße.
Im Laufe der Zeit werden die Wurzeln kleiner.
Jetzt sind wir in einer Zeit, in der wir keine Wurzeln haben,
die uns mit Mutter Erde verbinden,
und wir schweben über der Erde.
Wir sind bei den letzten beiden Figuren
und Symbolen auf diesem Stück Papier,
auf dem ein Krieger hinter den Menschen steht
und bereit ist, uns mit einem Schläger auf den Kopf
zu schlagen und uns zu bestrafen.
Er schließt daraus die Rückkehr des True White Brothers,
der die letzte fehlende Tafel hat,
auf die die Hopi warten.
Es gibt eine ähnliche Version
in der Mayaprophezeiung über das Ende des Zyklus
und diese Zeitperiode.
Die Hopi haben auf die Erfüllung mehrerer
Prophezeiungen gewartet, die vor über 1.000 Jahren gemacht wurden,
oder Tausenden von Jahren.
Sie sind auf vielen Tafeln festgehalten,
die Großvater Martin beschützte.
Die Tafeln der Prophezeiungen des Feuerstammes.
Er sah, wie eine der letzten Prophezeiungen wahr wurde,
als 1989 die heilige Blume der Hopi
während eines Schneesturms zu blühen begann.
Zur gleichen Zeit in diesem Sturm
blühte auch der Birnenbaum vor seinem Haus.
Er sah darin die Erfüllung dieser wichtigen Prophezeiung
Er rief sofort den Gouverneur von New Mexiko, Bruce King, an
und ordnete eine Pressekonferenz in Santa Fe an
und brachte
die Prophezeiungen auf den Tafeln mit.
Das brachte ihm ordentlich Ärger ein.
Sie nahmen im alle Tafeln weg.
Er warnte die Welt
vor dem Krieg der Aschefrüchte,
dem großen Krieg, wenn die Welt untergeht,
bevor der True White Brother zurückkommt
und die Köpfe rollen lässt.
Der Konflikt, vor dem er warnte, begann kurz darauf.
Nur neun oder zehn Monate später
marschierten wir im Irak ein
und bestraften Saddam Hussein für die Invasion Kuwaits.
Er sagte,
damit begann der letzte Feuersturm,
der das Ende der Welt bedeuten wird.
Die Hopi-Indianer lebten ursprünglich
im Gebiet um den Grand Canyon.
Aber vor 700 Jahren verließen sie ihre Städte
und zogen in die drei Hopi-Hochebenen, die sie noch heute bewohnen.
Wir haben gesehen,
dass der Grand Canyon viele Rätsel beherbergt.
Wir haben Ballspielfelder in Nordarizona gesehen.
Ein Mann namens Seth Tanner wurde für die Entdeckung
einer geheimen Höhle im Grand Canyon bestraft.
Und wir haben Mumien gesehen,
die anscheinend aus dem Grand Canyon stammen.
Unsere Suche nach verlorenen Städten und antiken Mysterien geht weiter.
Casa Grande Denkmal Prähistorische Ruinen
National Park Service U.S.-Innenministerium
Das Gebiet zwischen dem Salt River und dem Gila River
war einst das Gebiet der Hohokam-Indianer.
Sie bauten Kanäle aus Zement und bewässerten die Wüste
über Kilometer hinweg.
Sie bauten große mehrstöckige Gebäude aus Zement
Und sie hatten Ballspielfelder, wie jene in Mexiko
und im Norden bei den Wupatki-Ruinen beim Grand Canyon.
Hatten die Hohokam-Indianer ein Handelsnetzwerk,
das bis nach Utah und Colorado reichte?
Waren sie Teil eines weltweiten Netzes aus Sonnenkönigreichen
mit dem Zentrum in Ägypten?
Kann es sein, dass die Zement-Ruinen in Casa Grande
etwas mit dem Erscheinen
der Ägypter im Grand Canyon gemeinsam haben?
Das beliebteste Spiel
in ganz Nord- und Zentralamerika war das Ballspiel,
das man auf Plätzen wie diesem hier
in Casa Grande in Zentralarizona spielte.
Ballfelder wurden von den Maya,
den Tolteken, Azteken, den Hohokams
und anderen Völkern in Arizona benutzt.
Das Spiel ähnelte dem heutigen Fußball oder Basketball.
In Mexiko wurde normalerweise
mit einem Gummiball gespielt, der aus dem Kautschuk
des zentralamerikanischen Dschungels gewonnen wurde.
Diese Gummibälle kamen von Mexiko
bis nach Zentralarizona, zusammen mit exotischen Federn
und anderen Gegenständen,
wie Kakaosamen und Kristallen.
Hier in Arizona jagten die Ureinwohner
mit Bumerangs.
Den Bumerang schreiben wir eigentlich
den Urvölkern Australiens zu.
Er wurde aber auf der ganzen Welt benutzt.
Es ist weit bekannt, dass die Ägypter
und auch die Indianer mit Bumerangs jagten.
Auch die Menschen in Europa jagten mit Bumerangs.
Einige der ältesten Bumerangs wurden
in Polen, Dänemark und Florida gefunden.
Im Tal der Könige in der Nähe von Luxor
finden wir Ähnliches wie im Grand Canyon.
In den Felsen wurden Gewölbe gehauen.
Darin befinden sich Mumien von Königen und wichtigen Personen.
Ist es möglich, dass die Story der Phoenix Gazette von 1909
über Ägypter im Grand Canyon
Ähnlichkeiten zu den Funden im Tal der Könige
von Luxor im Süden Ägyptens aufweist?
Wir sahen die megalithischen Bauten in Ägypten und Peru.
Aber hier in Arizona bauten sie Städte aus Zement,
ähnlich wie wir es heute tun.
Das ist die antike Fundstätte Tuzigoot
bei Cottonwood in Arizona.
Wie die Hohokam-Städte
wurde auch hier eine Art Zement oder Beton verwendet.
Tuzigoot wurde von den Sinagua, dem Volk ohne Wasser, gebaut.
Wir wissen nur sehr wenig über sie.
Sie verschwanden.
Wir glauben, dass sie mit den Hohokam verwandt waren.
Und mit den Hopi aus Nordarizona.
Ein Grund, warum die Tuzigoot hier waren,
könnten die antiken Bergminen im nahen Jerome in Arizona sein,
die von den Azteken genutzt wurden.
Sie wurden im 19. Jahrhundert wiederentdeckt
und fortan
als moderne Kupferminen weiterbetrieben.
Die alten Hopi-Pfade aus den Hochebenen der Hopi
führte genau hierhin,
zu den Tuzigoot und zum Blue Mountain,
wo heute Jerome liegt.
Wir haben also Beweise für antike Minenarbeiten der Hohokam
und ihre Bautechnik.
Es ist also möglich, dass die Hohokam
weit nach Nordarizona kamen und die Spielfelder
und andere Technologien wie Zement mitbrachten.
Mexiko
Wir sind hier in der berühmten Metropole Teotihuacán,
etwa eine Stunde nördlich von Mexiko-Stadt.
Sie ist berühmt für ihre gigantische Sonnen-
und Mondpyramide.
Hier steht auch eine Quetzalcoatl-Pyramide.
Niemand weiß, wer diese Pyramidenkomplexe gebaut hat.
Die Azteken glaubten, Riesen hätten sie
bei der Schöpfung der Erde gebaut.
Archäologen glauben, dass das gesamte Gebiet
ein riesiges hydrologisches Bauwerk war
und alle Plätze um die Pyramiden
unter Wasser standen.
Es ist möglich, dass Teotihuacán, genau wie Tiwanaku in Bolivien,
ein großes metallurgisches Gebiet war,
aus dem die Olmeken und Tolteken Eisen, Kupfer
und andere Metalle gewannen.
Hinter mir steht die Sonnenpyramide von Teotihuacán.
Sie ist die weltweit drittgrößte bekannte Pyramide
nach der Pyramide von Gizeh
und der Pyramide in Cholula,
die auch in Mexiko liegt.
Die Pyramide misst 220 Meter auf jeder Seite
und ist 70 Meter hoch.
Wer sie gebaut hat oder wie alt sie ist,
wissen wir nicht.
Viele Archäologen glauben, dass Teotihuacán
um 100 nach Christus gebaut wurde. Es gibt aber Beweise,
dass diese Pyramiden viel älter sind
und etwa 1.000 bis 1.500 vor Christus erbaut wurden.
Die große Sonnenpyramide von Teotihuacán wurde
über einer natürlichen Höhle errichtet.
Diese Höhle hatte die Form eines Kleeblattes.
Einige Archäologen glauben, dass der Höhle
eine natürliche Quelle entsprang und das Wasser
aus der Sonnenpyramide in die Straßen
von Teotihuacán floss.
Nach dieser Theorie wäre Teotihuacán eine Wasserstadt.
Anstatt zwischen den Pyramiden zu laufen,
hätte man per Boot von Haus zu Haus fahren müssen.
Ein Grund für die Theorie, dass Teotihuacán
eine große Wasserstadt war,
sind die Erze, die hier verarbeitet wurden.
Das Wasser wurde in verschiedene Bereiche geleitet
oder gespült.
Danach wurden Kupfer, Silber, Gold und andere Metalle
aus dem Erz aus Teotihuacán gewonnen.
Die Pyramiden von Teotihuacán sind gigantisch.
Sie sind fast groß wie die in Ägypten.
Die Pyramiden in Ägypten sind aber megalithisch.
Sie wurden aus großen Blöcken
aus Granit oder Kalkstein gebaut.
Die Pyramiden in Teotihuacán
wurden aus kleineren Steinen gebaut.
Der Bau wurde dadurch vereinfacht.
Pyramide von Cholula
Das ist die Pyramide von Cholula.
Sie ist das größte Bauwerk in ganz Mexiko.
Die Pyramide wurde erst 1910 entdeckt,
als hier eine Nervenheilanstalt gebaut wurde.
Bis dahin glaubte man, die Pyramide sei einfach
ein Hügel aus Erde.
Man baute sogar eine Kirche darauf.
Heute wissen wir, dass die Pyramide von Cholula
die größte Pyramide Mexikos und die zweitgrößte der Welt ist,
gleich nach der großen Pyramide in Ägypten.
Diese Pyramide ist dem Quetzalcoatl gewidmet.
Wie es zuging, dass diese Pyramide komplett
von Erde bedeckt wurde und wie ein Hügel aussah,
bleibt ein Rätsel.
Eine Erklärung dafür ist,
dass die Pyramide für die antiken Mexikaner heilig war.
Als die Spanier einfielen,
wollten sie nicht, dass sie zerstört wird.
Also haben sie einen enormen Kraftakt vollbracht
und die Pyramide begraben.
Dieser Teil der Pyramide
wurde von mexikanischen Archäologen restauriert.
Wir erhalten einen guten Eindruck davon,
wie die Pyramide einmal aussah.
Sie war nicht nur enorm groß,
sie war auch unglaublich schön.
Archäologen sagen über die Pyramide von Cholula,
dass sie auf einer alten Quelle erbaut wurde,
und dass Wasser aus ihr floss.
Dasselbe vermuten wir
bei der Pyramide in Teotihuacán. Auch dort floss Wasser
aus der Pyramide und flutete die antike Stadt.
Folgen Sie mir in das Innere der Pyramide
von Cholula.
Mexikanische Archäologen haben
diese Tunnel in die Pyramide gegraben.
So konnten sie bis ins Zentrum gelangen
und nach möglichen Gräbern und natürlichen Höhlen suchen.
Sie wollten erforschen, wie die Pyramide aufgebaut war.
Wir sehen hier
viele Seitenpassagen, die nach oben oder unten führen.
Wir sehen auch die inneren Schichten der Pyramide,
von der Zeit, als sie gebaut wurde.
Nie zuvor hatte die Menschheit mehr Material und Masse bewegt,
als beim Bau dieser Pyramide.
Wir sind tief im Inneren dieser Pyramide,
einem der größten Bauwerken
weltweit.
Wir sind sehr tief in der Pyramide von Cholula.
Hier kreuzen sich zwei Tunnel.
Einer geht tief nach unten in die Pyramide.
Er führt wahrscheinlich in die natürlichen Höhlen,
wo früher die Quelle des Wassers war.
Dieser Tunnel führt nach oben zur Spitze.
Er muss bis fast zur Spitze gehen.
Man sieht auch die äußeren Schichten
der einstigen Pyramide,
bevor andere Pyramiden über sie gebaut wurden.
Olmeken-Museum Xalapa, Mexiko
In den frühen 1940ern entdeckte Matthew Stirling,
Archäologe der University of California, fünf kolossale Köpfe
aus Basalt in La Venta.
Der größte der Köpfe wiegt über 24 Tonnen
und wurde aus einem Steinbruch über 100 km entfernt hergebracht.
Die Archäologen vermuten heute,
dass die Olmeken das Rad noch nicht kannten.
Jahr für Jahr machen Archäologe neue Erkenntnisse
über die Olmeken und schieben sie auf der Zeitachse immer weiter zurück
und immer tiefer in das Herz Mexikos.
Erst kürzlich fanden Archäologen
das älteste Schriftstück Amerikas, es stammte von den Olmeken.
Man fand auch Olmeken-Städte in der Nähe von Mexiko-Stadt.
Seine Hände sind auf den Knien.
Diese Position ist als Kuzuo bekannt.
Er trägt einen unüblichen Kopfschmuck mit einem Ball.
Womöglich war hier auch eine Schlange platziert.
Auch das wäre sehr ägyptisch.
Auch sein Kopfschmuck ist sehr ägyptisch.
Es ist eine sehr schöne und gut gemachte Statue.
Puebla, Mexiko Am Weg nach Tula
Wir sind auf der großen Pyramide der antiken Stadt Tula,
der Tolteken-Hauptstadt.
Diese gigantischen Statuten sind Atlanter,
und sind eigentlich Säulen,
die einmal das Dach des Tempels
von Quetzalcoatl stützten.
Tula liegt etwa 60 Meilen nördlich von Mexiko-Stadt,
Sie ist eine der nördlichen Megalithstädte Mexikos.
Die andere Toltekenhochburg war Chichén Itzá
im östlichen Yucatán.
Die Tolteken sind ein mysteriöses Volk.
Sie kamen etwa zur Zeit Jesu Christi
und nahmen große Gebiete Mexikos ein, von Yucatán
bis in die Gebiete nördlich von Mexiko-Stadt.
Wer waren die Tolteken und wohin gingen sie?
Wer waren also die Tolteken?
Archäologen zufolge
sind sie Nachkommen der Phönizier
und der Karthager.
Nachdem die Römer die Karthager in den Punischen Kriegen
schlussendlich besiegt hatten,
Karthago zerstört und die Herrschaft
im Mittelmeer vollends übernommen hatten, flohen die Tolteken,
Karthager und Phönizier über den Atlantik
und ließen sich in ihren Handelsstädten in der Gegen von Yucatán nieder.
Hier errichteten sie Tula, die neue Hauptstadt der Tolteken und Phönizier
nördlich von Mexiko-Stadt.
Von hier breiteten sie sich
bis nach Nordmexiko, Texas, Arizona,
New Mexiko und weitere Gebiete aus.
Hier in Tula fand man Spielfelder
wie diejenigen in Arizona.
Ist es möglich, dass die Tolteken
etwas mit den Geheimnissen des Grand Canyon und den Mumien
und ägyptischen Artefakten zu tun haben,
die um die Jahrhundertwende dort gefunden wurden?
Diese Atlanterstatue aus Tula
hält in ihrer rechten Hand
eine merkwürdiges und rätselhaftes Artefakt.
Archäologen glauben, es sei ein Atlatl, ein Speerschleuderer.
Doch der Schriftsteller und sumerische Archäologe Sitchen glaubt,
es sei eine Plasmapistole, ein Gerät zum Schmelzen von Stein
in den Minen.
Das ist der Hauptplatz von Tula,
der alten Toltekenstadt, die dem Quetzalcoatl gewidmet wurde.
Wir sehen hier den Hauptplatz
und ein Spielfeld der Tolteken.
Man glaubt, dass dieses Ballspiel
von den Olmeken aus Südmexiko stammt.
Die Maya kannten die Spiele auch.
Genau wie die Tolteken.
Solche Spielfelder wurden aber auch hoch im Norden
beim Grand Canyon in Nordarizona gefunden.
Wir wissen, dass die Hohokam-Indianer
und andere Stämme dieses Ballspiel der Tolteken spielten.
Ist es möglich, dass sich die Zivilisation der Tolteken
bis nach Utah und Colorado erstreckte und alle Völker
in diesen Gebieten dasselbe Ballspiel wie die Tolteken
in Mexiko spielten?
Der Gründer von Tula war
ein hellhäutiger Mann mit einem dunkeln Bart.
Er gründete Tula als friedliche Gemeinschaft.
Später wurde Tula von einer anderen Gruppe übernommen,
die einen dunklen Gott anbetete
und Menschen opferte, was Quetzalcoatl verboten hatte.
Dieser Herrscher verließ Tula wieder gegen Osten
und versprach, dass er zurückkommen
und die Stadt wieder übernehmen werde.
Als Cortéz in Vera Cruz landete,
schien er die alte Tolteken-Prophezeiung des zurückkehrenden Königs
zu erfüllen.
Cortéz war ein hellhäutiger Mann mit einem dunkeln Bart.
Die Azteken glaubten,
er wäre der Gott Quetzalcoatl, der zurückkam.
Es schien, als würde die Prophezeiung,
die den Untergang der Azteken
und den Einfall der Spanier in Mexiko zur Folge hatte, erfüllt.
Das ist eines der Spielfelder der Tolteken.
Das Spiel war eine Mischung aus Fußball und Basketball.
Cuicuilco Pyramide Mexiko
Hinter mir ist die mysteriöse konische Pyramide von Cuicuilco.
Sie soll eine der ältesten Pyramiden oder Bauten
im Tal von Mexiko sein.
Laut Archäologen ist sie mindestens 2.000 Jahre alt.
Sie wurde aber teilweise von einem Lavastrom überdeckt.
In den 1920ern schätzten Geologen
den Lavastrom auf ein Alter von über 8.000 Jahren.
Da die Pyramide vor dem Ausbruch existiert haben musste,
würde das bedeuten,
dass die Pyramide nicht 2.000, sondern 8.000 Jahre alt ist.
Archäologen können diese antike Pyramide keinem Volk zuschreiben.
Sie ist so alt, dass sie vielleicht
von den Olmeken gebaut wurde.
Neuste Ausgrabungen in Zentralmexiko
haben gezeigt, dass die Olmeken
auch in der Gegend um Mexiko-Stadt und Cuicuilco waren.
Ist es möglich, dass die Olmeken diese antiken Pyramiden bauten?
Mexiko-Stadt
Die Geschichte von Mexiko-Stadt
und Zentralamerika ist für Archäologen auch heute noch ein Rätsel.
Zivilisationen wurden erschaffen und zerfielen.
Die heutigen Archäologen wehren sich
gegen die Annahme, dass Azteken und Maya,
Tolteken und Olmeken verbunden sind.
Wir haben die megalithischen Monumente der Olmeken gesehen,
wissen aber nicht, wer diese Menschen waren,
woher sie kamen und was mit ihnen geschah.
Unsere Suche nach verlorenen Städten und den Rätseln der Antike geht weiter.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.