All language subtitles for S01E04 - Ancient Advanced Technology in Mexico & the American Southwest.de

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Original subtitles

Die Zukunft hat bereits begonnen...

1909 prangte auf der Titelseite der Phoenix Gazette

eine Story über die Entdeckung des Smithsonian Instituts im Grand Canyon.

In Höhlen fanden sie ägyptische, hinduistische und buddhistische Artefakte.

In den Höhlen waren zudem

Schwerter, Statuen und Hunderte von Mumien.

Erforschung des Grand Canyons

Rätsel um gigantische Höhlen gelöst

Jordanien ist begeistert

Funde weisen auf antike Völkerwanderung aus dem Orient hin

Warum mumifizierten die Menschen des Südwestens ihre Toten?

War der antike Südwesten Teil eines großen Handelsnetzwerkes,

das sich bis nach Mexiko

und über die Welt erstreckte?

Was geschah mit diesen Menschen?

Warum haben sie ihre Städte verlassen?

Und wohin gingen sie?

Diesen Fragen werden wir

in dieser Episode von Lost Cities and Ancient Mysteries nachgehen.

Die Geschichte von Arizona und dem Südwesten der USA

gibt uns wie vor 100 Jahren auch heute noch Rätsel auf.

Diese Ruinen in Nordarizona nennt man Wupatki.

Sie sind nahe am Grand Canyon.

Hier sehen wir ein Ballspielfeld.

Es ist eines der nördlichsten Ballspielfelder

in ganz Amerika.

Solche Spielfelder fand man auch in Mexiko und Guatemala

und sogar in Nicaragua und Costa Rica.

Und hier haben wir einen im Norden Arizonas,

nahe des Grand Canyons.

Beim Wupatki Nationaldenkmal steht ein Ballspielfeld.

Es ist das nördlichste Feld in Nordamerika.

Die Hopi hatten ein großes Handelsnetz mit den Maya.

Die Tradition der Ballspiele erstreckt sich also

bis auf das Gebiet der Maya, das tausende Meilen entfernt liegt.

Die Hopi und die Maya

haben viel Handel betrieben.

In Nordarizona fand man viele Papageien und Aras begraben,

was beweist, dass das Handelsnetz

um 1100 nach Christus sehr stark war.

Die Archäologen rätseln über die Verbindung

von Nord- und Mittelarizona mit Mexiko.

Welche Verbindung hatten sie zu den Tolteken, den Azteken

und zu den Maya?

Kamen einige der Türkise, Jaden und Metalle,

welche die Azteken, Maya und Tolteken benutzten,

aus dem Südwesten der USA?

Einige der Antworten finden wir

vielleicht in Wupatki und anderen Regionen am Grand Canyon.

Es müsste viele Verbindungen

zwischen den antiken Ägyptern und den Ureinwohnern

des Südwestens geben.

Sie jagten beide mit Bumerangs.

Sie mumifizierten ihre Toten.

Viele ihrer Religionen waren ähnlich,

da sie auch die Sonne und mehrere Götter anbeteten.

Viele glauben noch heute,

dass es eine Verbringung zwischen Hopis und Zunis

und anderen Kulturen aus dem Orient und Ägypten sowie auch zu japanischen

und den alten Hindus und Buddhisten gibt.

Die Hopi Sipapuni liegt nicht weit von dieser angeblichen

verlorenen ägyptischen Stadt im Grand Canyon.

Viele behaupten zu wissen, wo sie ist,

gefunden wurde sie aber nie.

Die Kulturen der Hopi und der Ägypter

weisen viele Ähnlichkeiten auf.

Es gibt viele linguistische Gemeinsamkeiten.

Das Wort für „Stern“

heißt in der Sprache der Hopi Sohu,

das Wort für das Sternbild Orion ist Sahu.

Diese beiden Worte sind nahezu identisch.

Olmeken-Museum Xalapa, Mexiko

Diese Olmekenstatue aus Basalt ist äußerst ungewöhnlich.

Sie sieht sehr ägyptisch aus.

Er trägt anscheinend

einen falschen Bart, den wir oft

mit den Pharaonen in Verbindung bringen.

Auch die anderen Teile des Kopfes erinnern

an den Kopfschmuck eines ägyptischen Pharaos.

Für viele Indios des Südwestens liegt der Sipapu,

der Ort der Schöpfung...

Autor & Forscher

...im San Luis Valley,

nahe dem Fuße des heiligen Berges des Ostens,

dem Blanca Peak, der weiße Berg,

wie wir ihn heute nennen.

Er wird auch der heilige schwarze Medizingurt genannt.

Sie glauben, der Sipapu ist auch in den Anasazi

am Rio Grande.

Die Hopi sind anders. Ihr Ort der Schöpfung liegt

in der Little Colorado River Schlucht,

nahe dem Sacred Salt Mound.

Das ist äußerst verblüffend, denn an diesem Ort

soll sich auch die Höhle befinden,

in der die wertvollen ägyptischen Artefakte

angeblich gefunden wurden und vom Smithsonian 1909

über Monate herausgeholt wurden.

Später bestritt das Smithsonian,

dass sie jemals dort waren oder jemanden hinschickten.

Ich glaube, er hieß Jordan.

Die Tatsache, dass eine enge Verbindung

zwischen dem Schöpfungsort der Hopi, dieser Höhle,

in der die ägyptischen Artefakte gefunden wurden,

und der Little Colorado River Schlucht besteht, ist verblüffend.

Viele Spirituelle glauben, dass der Sipapuni,

der Ort der Schöpfung, irgendwo im Nahen Osten liegt.

Sie wissen aber nicht genau, wo.

Vielleicht war es Ägypten.

Vielleicht war es Jerusalem.

Es gibt aber Geschichten,

nach denen die Hopi aus dem Nahen Osten in die neue Welt kamen.

Diese Ruinen nahe am Grand Canyon waren

vielleicht Teil einer Handelsstadt

und eines Handelszentrums, das mit den alten Chinesen

und Ägyptern, Hindus und Buddhisten,

die hierher kamen und durch den Grand Canyon wollten, handelte.

Die Hopi verwendeten ein spezielles Artefakt.

Es nennt sich Mongko.

Es ist sehr ähnlich wie das Waynman Dixon Relikt,

das im Nordschacht der Königinnenkammer der großen Pyramide gefunden wurde.

Diese Artefakte sind nahezu identisch,

und beide gleichen dem Sternbild Stier.

Sie haben die V-Form

und die Hörner des Stiers.

Womöglich war das Gebiet Wupatki

Teil einer Nekropolis im Grand Canyon,

die Hunderte von Mumien enthielt,

wie der Artikel in der Phoenix Gazette 1909 behauptete.

Wenn man durch die Wüsten Südarizonas geht,

sieht man immer wieder diese Tafeln

für The Thing.

Was ist The Thing?

The Thing hat etwas

mit unserer Suche

nach den ägyptischen Artefakten im Grand Canyon zu tun.

Finden wir es heraus.

Das ist The Thing.

The Thing ist die Mumie einer Frau mit Kind.

Angeblich stammt sie

aus dem Grand-Canyon-Gebiet um Flagstaff in Nordarizona.

Ist es möglich, dass The Thing eine der Mumien

aus der ägyptischen Schatzkammer im Grand Canyon ist?

Wir haben gesehen, dass The Thing

wirklich eine Mumie mit Kind

aus dem Gebiet um Flagstaff und dem Grand Canyon ist.

Ist es möglich, dass diese Artefakte

aus den ägyptischen Höhlen im Grand Canyon stammen,

die 1909 in der Phoenix Gazette erwähnt wurden?

Das ist die Little Colorado River Schlucht.

Hier schürfte der Mormonen-Pionier Seth Tanner.

Er kam aus Cameron in Navajo

und zog weiter nördlich durch den Little Colorado River und dessen Schlucht.

Er durchkämmte den Fluss nach Gold.

Als er weiter nach Westen ging, kam er an eine Gabelung

des Little Colorado River und des Grand Canyon.

Hier an der Gabelung

liegen die heiligen Salzminen der Hopi.

Heute ist das Gebiet nur für Hopi-Indianer zugänglich,

Touristen dürfen das Gebiet nicht betreten.

In diesem Gebiet war Seth Tanner unterwegs,

als er die geheime Höhle der Hopi entdeckte.

In der Höhle befanden sich womöglich Statuen, Artefakte

und Mumien, die die Hopis geheim halten wollten.

Aber Seth Tanner sah alles in der geheimnisvollen Höhle.

Weil Seth Tanner sah, was in der Höhle war,

nahmen die Hopi ihm das Augenlicht

und hielten ihn jahrelang in einer Höhle gefangen.

Es gibt noch ein Foto des blinden Seth Tanner.

Was er in den Höhlen sah, wurde nie enthüllt

und bleibt bis heute ein Geheimnis.

Das Gebiet, in dem die Höhlen sein sollen,

liegt direkt vor dem Fluss.

Der Fluss biegt sich um den Nordrand

und fließt dann wieder zurück

gegen Süden in Richtung des Hauptcanyons.

Autor & Forscher

In diesem Gebiet

vermute ich die Höhlen.

Es ist nur schwer zugänglich.

Es gibt viele gute Webseiten,

auf denen Expeditionen in dieses Gebiet,

auch zu Pferd, beschrieben sind.

Zu Fuß braucht man mehrere Tage dorthin.

Denn es liegt auf der Ostseite des Canyons

und der Nordseite des Flusses.

Die Unzugänglichkeit des Gebiets

verunmöglichte jegliche Funde und Entdeckungen der Höhlen.

Das Gebiet ist für Wanderer

sehr gefährlich.

Auch erfahrenere Wanderer wurden

in den Tod gerissen und verschwanden für immer.

Das Wandern in diesem Gebiet

ist echt kein Zuckerschlecken.

Die Hopi-Indianer machten viele Prophezeiungen

über das Ende der vierten Welt, der Welt, wie wir

sie heute kennen.

Eine der Prophezeiungen besagt, dass Spinnennetze

über das Land kommen.

Wir sehen das heute in Form der Stromkabel,

die sich über das gesamte Reservat der Hopi

und der Navajo-Indianer in Nordostarizona ziehen.

Zwei dieser Zyklen haben wir

bereits erlebt.

Die Maya, ähnlich wie die Hopi und andere Stämme des Südwestens,

glauben, dass wir am Ende eines Zyklus der Welten sind.

Gemäß den Hopi wurde die Welt durch Feuer und durch Eis zerstört.

Wir sind jetzt am Ende der vierten Welt.

Es ist Feuer, Wind und Eis.

Gemäß den Hopi

wird diese Welt durch Erdbeben zerstört.

Die Kriegszwillinge sind in der Erde

und halten Paluliikon,

die primordiale Schlange, die die Welt im Gleichgewicht hält.

Und weil sich die Menschen

von den Traditionen und Zeremonien abgewendet haben,

geben die Zwillinge

ihre Verantwortung für Paluliikon auf und lassen sie frei.

Sie wird vier Mal zucken und die Erde vier Mal drehen.

Das ist die Version der Hopi.

Die Maya haben

eine ähnliche Interpretation dieses Zeitzyklus.

Zwei dieser Kalender

kamen in den letzten 3.200 Jahren überein.

Wann immer dieser Wendepunkt

von einem Zyklus in den nächsten erfolgt,

erlebt die Welt verheerende Veränderungen.

Hierauf gründet die Interpretation, dass die Welt

in der Zeit der Popkultur endet,

denn in den zwei vorherigen Zyklen

erlebte die Welt katastrophale Veränderungen.

Es scheint eine Verbindung zwischen den Weltuntergangsmythen,

oder dem Zyklusende der Hopi und den Maya zu geben.

Martin Gashweseoma ist der letzte lebende Älteste,

der letzte traditionelle Älteste der Hopi.

Es gibt noch andere weniger bekannte,

aber Martin ist der wohl bekannteste.

Er hat sehr interessante gefaltete Maya-Codizes,

ein sehr langes Stück Papier.

Es ist etwa 1,5 Meter lang.

Darauf ist eine Reihe von Maya-Hieroglyphen.

Er sagt, dass die Hieroglyphen

die Hopi-Prophezeiung wiedergeben.

Er hat den Verlauf

schon oft erklärt.

Zu Beginn haben die Menschen Wurzeln,

die aus ihrem unteren Rücken kommen

und in den Boden wachsen,

wenn sie sitzen.

Das gleiche gilt für die Füße.

Im Laufe der Zeit werden die Wurzeln kleiner.

Jetzt sind wir in einer Zeit, in der wir keine Wurzeln haben,

die uns mit Mutter Erde verbinden,

und wir schweben über der Erde.

Wir sind bei den letzten beiden Figuren

und Symbolen auf diesem Stück Papier,

auf dem ein Krieger hinter den Menschen steht

und bereit ist, uns mit einem Schläger auf den Kopf

zu schlagen und uns zu bestrafen.

Er schließt daraus die Rückkehr des True White Brothers,

der die letzte fehlende Tafel hat,

auf die die Hopi warten.

Es gibt eine ähnliche Version

in der Mayaprophezeiung über das Ende des Zyklus

und diese Zeitperiode.

Die Hopi haben auf die Erfüllung mehrerer

Prophezeiungen gewartet, die vor über 1.000 Jahren gemacht wurden,

oder Tausenden von Jahren.

Sie sind auf vielen Tafeln festgehalten,

die Großvater Martin beschützte.

Die Tafeln der Prophezeiungen des Feuerstammes.

Er sah, wie eine der letzten Prophezeiungen wahr wurde,

als 1989 die heilige Blume der Hopi

während eines Schneesturms zu blühen begann.

Zur gleichen Zeit in diesem Sturm

blühte auch der Birnenbaum vor seinem Haus.

Er sah darin die Erfüllung dieser wichtigen Prophezeiung

Er rief sofort den Gouverneur von New Mexiko, Bruce King, an

und ordnete eine Pressekonferenz in Santa Fe an

und brachte

die Prophezeiungen auf den Tafeln mit.

Das brachte ihm ordentlich Ärger ein.

Sie nahmen im alle Tafeln weg.

Er warnte die Welt

vor dem Krieg der Aschefrüchte,

dem großen Krieg, wenn die Welt untergeht,

bevor der True White Brother zurückkommt

und die Köpfe rollen lässt.

Der Konflikt, vor dem er warnte, begann kurz darauf.

Nur neun oder zehn Monate später

marschierten wir im Irak ein

und bestraften Saddam Hussein für die Invasion Kuwaits.

Er sagte,

damit begann der letzte Feuersturm,

der das Ende der Welt bedeuten wird.

Die Hopi-Indianer lebten ursprünglich

im Gebiet um den Grand Canyon.

Aber vor 700 Jahren verließen sie ihre Städte

und zogen in die drei Hopi-Hochebenen, die sie noch heute bewohnen.

Wir haben gesehen,

dass der Grand Canyon viele Rätsel beherbergt.

Wir haben Ballspielfelder in Nordarizona gesehen.

Ein Mann namens Seth Tanner wurde für die Entdeckung

einer geheimen Höhle im Grand Canyon bestraft.

Und wir haben Mumien gesehen,

die anscheinend aus dem Grand Canyon stammen.

Unsere Suche nach verlorenen Städten und antiken Mysterien geht weiter.

Casa Grande Denkmal Prähistorische Ruinen

National Park Service U.S.-Innenministerium

Das Gebiet zwischen dem Salt River und dem Gila River

war einst das Gebiet der Hohokam-Indianer.

Sie bauten Kanäle aus Zement und bewässerten die Wüste

über Kilometer hinweg.

Sie bauten große mehrstöckige Gebäude aus Zement

Und sie hatten Ballspielfelder, wie jene in Mexiko

und im Norden bei den Wupatki-Ruinen beim Grand Canyon.

Hatten die Hohokam-Indianer ein Handelsnetzwerk,

das bis nach Utah und Colorado reichte?

Waren sie Teil eines weltweiten Netzes aus Sonnenkönigreichen

mit dem Zentrum in Ägypten?

Kann es sein, dass die Zement-Ruinen in Casa Grande

etwas mit dem Erscheinen

der Ägypter im Grand Canyon gemeinsam haben?

Das beliebteste Spiel

in ganz Nord- und Zentralamerika war das Ballspiel,

das man auf Plätzen wie diesem hier

in Casa Grande in Zentralarizona spielte.

Ballfelder wurden von den Maya,

den Tolteken, Azteken, den Hohokams

und anderen Völkern in Arizona benutzt.

Das Spiel ähnelte dem heutigen Fußball oder Basketball.

In Mexiko wurde normalerweise

mit einem Gummiball gespielt, der aus dem Kautschuk

des zentralamerikanischen Dschungels gewonnen wurde.

Diese Gummibälle kamen von Mexiko

bis nach Zentralarizona, zusammen mit exotischen Federn

und anderen Gegenständen,

wie Kakaosamen und Kristallen.

Hier in Arizona jagten die Ureinwohner

mit Bumerangs.

Den Bumerang schreiben wir eigentlich

den Urvölkern Australiens zu.

Er wurde aber auf der ganzen Welt benutzt.

Es ist weit bekannt, dass die Ägypter

und auch die Indianer mit Bumerangs jagten.

Auch die Menschen in Europa jagten mit Bumerangs.

Einige der ältesten Bumerangs wurden

in Polen, Dänemark und Florida gefunden.

Im Tal der Könige in der Nähe von Luxor

finden wir Ähnliches wie im Grand Canyon.

In den Felsen wurden Gewölbe gehauen.

Darin befinden sich Mumien von Königen und wichtigen Personen.

Ist es möglich, dass die Story der Phoenix Gazette von 1909

über Ägypter im Grand Canyon

Ähnlichkeiten zu den Funden im Tal der Könige

von Luxor im Süden Ägyptens aufweist?

Wir sahen die megalithischen Bauten in Ägypten und Peru.

Aber hier in Arizona bauten sie Städte aus Zement,

ähnlich wie wir es heute tun.

Das ist die antike Fundstätte Tuzigoot

bei Cottonwood in Arizona.

Wie die Hohokam-Städte

wurde auch hier eine Art Zement oder Beton verwendet.

Tuzigoot wurde von den Sinagua, dem Volk ohne Wasser, gebaut.

Wir wissen nur sehr wenig über sie.

Sie verschwanden.

Wir glauben, dass sie mit den Hohokam verwandt waren.

Und mit den Hopi aus Nordarizona.

Ein Grund, warum die Tuzigoot hier waren,

könnten die antiken Bergminen im nahen Jerome in Arizona sein,

die von den Azteken genutzt wurden.

Sie wurden im 19. Jahrhundert wiederentdeckt

und fortan

als moderne Kupferminen weiterbetrieben.

Die alten Hopi-Pfade aus den Hochebenen der Hopi

führte genau hierhin,

zu den Tuzigoot und zum Blue Mountain,

wo heute Jerome liegt.

Wir haben also Beweise für antike Minenarbeiten der Hohokam

und ihre Bautechnik.

Es ist also möglich, dass die Hohokam

weit nach Nordarizona kamen und die Spielfelder

und andere Technologien wie Zement mitbrachten.

Mexiko

Wir sind hier in der berühmten Metropole Teotihuacán,

etwa eine Stunde nördlich von Mexiko-Stadt.

Sie ist berühmt für ihre gigantische Sonnen-

und Mondpyramide.

Hier steht auch eine Quetzalcoatl-Pyramide.

Niemand weiß, wer diese Pyramidenkomplexe gebaut hat.

Die Azteken glaubten, Riesen hätten sie

bei der Schöpfung der Erde gebaut.

Archäologen glauben, dass das gesamte Gebiet

ein riesiges hydrologisches Bauwerk war

und alle Plätze um die Pyramiden

unter Wasser standen.

Es ist möglich, dass Teotihuacán, genau wie Tiwanaku in Bolivien,

ein großes metallurgisches Gebiet war,

aus dem die Olmeken und Tolteken Eisen, Kupfer

und andere Metalle gewannen.

Hinter mir steht die Sonnenpyramide von Teotihuacán.

Sie ist die weltweit drittgrößte bekannte Pyramide

nach der Pyramide von Gizeh

und der Pyramide in Cholula,

die auch in Mexiko liegt.

Die Pyramide misst 220 Meter auf jeder Seite

und ist 70 Meter hoch.

Wer sie gebaut hat oder wie alt sie ist,

wissen wir nicht.

Viele Archäologen glauben, dass Teotihuacán

um 100 nach Christus gebaut wurde. Es gibt aber Beweise,

dass diese Pyramiden viel älter sind

und etwa 1.000 bis 1.500 vor Christus erbaut wurden.

Die große Sonnenpyramide von Teotihuacán wurde

über einer natürlichen Höhle errichtet.

Diese Höhle hatte die Form eines Kleeblattes.

Einige Archäologen glauben, dass der Höhle

eine natürliche Quelle entsprang und das Wasser

aus der Sonnenpyramide in die Straßen

von Teotihuacán floss.

Nach dieser Theorie wäre Teotihuacán eine Wasserstadt.

Anstatt zwischen den Pyramiden zu laufen,

hätte man per Boot von Haus zu Haus fahren müssen.

Ein Grund für die Theorie, dass Teotihuacán

eine große Wasserstadt war,

sind die Erze, die hier verarbeitet wurden.

Das Wasser wurde in verschiedene Bereiche geleitet

oder gespült.

Danach wurden Kupfer, Silber, Gold und andere Metalle

aus dem Erz aus Teotihuacán gewonnen.

Die Pyramiden von Teotihuacán sind gigantisch.

Sie sind fast groß wie die in Ägypten.

Die Pyramiden in Ägypten sind aber megalithisch.

Sie wurden aus großen Blöcken

aus Granit oder Kalkstein gebaut.

Die Pyramiden in Teotihuacán

wurden aus kleineren Steinen gebaut.

Der Bau wurde dadurch vereinfacht.

Pyramide von Cholula

Das ist die Pyramide von Cholula.

Sie ist das größte Bauwerk in ganz Mexiko.

Die Pyramide wurde erst 1910 entdeckt,

als hier eine Nervenheilanstalt gebaut wurde.

Bis dahin glaubte man, die Pyramide sei einfach

ein Hügel aus Erde.

Man baute sogar eine Kirche darauf.

Heute wissen wir, dass die Pyramide von Cholula

die größte Pyramide Mexikos und die zweitgrößte der Welt ist,

gleich nach der großen Pyramide in Ägypten.

Diese Pyramide ist dem Quetzalcoatl gewidmet.

Wie es zuging, dass diese Pyramide komplett

von Erde bedeckt wurde und wie ein Hügel aussah,

bleibt ein Rätsel.

Eine Erklärung dafür ist,

dass die Pyramide für die antiken Mexikaner heilig war.

Als die Spanier einfielen,

wollten sie nicht, dass sie zerstört wird.

Also haben sie einen enormen Kraftakt vollbracht

und die Pyramide begraben.

Dieser Teil der Pyramide

wurde von mexikanischen Archäologen restauriert.

Wir erhalten einen guten Eindruck davon,

wie die Pyramide einmal aussah.

Sie war nicht nur enorm groß,

sie war auch unglaublich schön.

Archäologen sagen über die Pyramide von Cholula,

dass sie auf einer alten Quelle erbaut wurde,

und dass Wasser aus ihr floss.

Dasselbe vermuten wir

bei der Pyramide in Teotihuacán. Auch dort floss Wasser

aus der Pyramide und flutete die antike Stadt.

Folgen Sie mir in das Innere der Pyramide

von Cholula.

Mexikanische Archäologen haben

diese Tunnel in die Pyramide gegraben.

So konnten sie bis ins Zentrum gelangen

und nach möglichen Gräbern und natürlichen Höhlen suchen.

Sie wollten erforschen, wie die Pyramide aufgebaut war.

Wir sehen hier

viele Seitenpassagen, die nach oben oder unten führen.

Wir sehen auch die inneren Schichten der Pyramide,

von der Zeit, als sie gebaut wurde.

Nie zuvor hatte die Menschheit mehr Material und Masse bewegt,

als beim Bau dieser Pyramide.

Wir sind tief im Inneren dieser Pyramide,

einem der größten Bauwerken

weltweit.

Wir sind sehr tief in der Pyramide von Cholula.

Hier kreuzen sich zwei Tunnel.

Einer geht tief nach unten in die Pyramide.

Er führt wahrscheinlich in die natürlichen Höhlen,

wo früher die Quelle des Wassers war.

Dieser Tunnel führt nach oben zur Spitze.

Er muss bis fast zur Spitze gehen.

Man sieht auch die äußeren Schichten

der einstigen Pyramide,

bevor andere Pyramiden über sie gebaut wurden.

Olmeken-Museum Xalapa, Mexiko

In den frühen 1940ern entdeckte Matthew Stirling,

Archäologe der University of California, fünf kolossale Köpfe

aus Basalt in La Venta.

Der größte der Köpfe wiegt über 24 Tonnen

und wurde aus einem Steinbruch über 100 km entfernt hergebracht.

Die Archäologen vermuten heute,

dass die Olmeken das Rad noch nicht kannten.

Jahr für Jahr machen Archäologe neue Erkenntnisse

über die Olmeken und schieben sie auf der Zeitachse immer weiter zurück

und immer tiefer in das Herz Mexikos.

Erst kürzlich fanden Archäologen

das älteste Schriftstück Amerikas, es stammte von den Olmeken.

Man fand auch Olmeken-Städte in der Nähe von Mexiko-Stadt.

Seine Hände sind auf den Knien.

Diese Position ist als Kuzuo bekannt.

Er trägt einen unüblichen Kopfschmuck mit einem Ball.

Womöglich war hier auch eine Schlange platziert.

Auch das wäre sehr ägyptisch.

Auch sein Kopfschmuck ist sehr ägyptisch.

Es ist eine sehr schöne und gut gemachte Statue.

Puebla, Mexiko Am Weg nach Tula

Wir sind auf der großen Pyramide der antiken Stadt Tula,

der Tolteken-Hauptstadt.

Diese gigantischen Statuten sind Atlanter,

und sind eigentlich Säulen,

die einmal das Dach des Tempels

von Quetzalcoatl stützten.

Tula liegt etwa 60 Meilen nördlich von Mexiko-Stadt,

Sie ist eine der nördlichen Megalithstädte Mexikos.

Die andere Toltekenhochburg war Chichén Itzá

im östlichen Yucatán.

Die Tolteken sind ein mysteriöses Volk.

Sie kamen etwa zur Zeit Jesu Christi

und nahmen große Gebiete Mexikos ein, von Yucatán

bis in die Gebiete nördlich von Mexiko-Stadt.

Wer waren die Tolteken und wohin gingen sie?

Wer waren also die Tolteken?

Archäologen zufolge

sind sie Nachkommen der Phönizier

und der Karthager.

Nachdem die Römer die Karthager in den Punischen Kriegen

schlussendlich besiegt hatten,

Karthago zerstört und die Herrschaft

im Mittelmeer vollends übernommen hatten, flohen die Tolteken,

Karthager und Phönizier über den Atlantik

und ließen sich in ihren Handelsstädten in der Gegen von Yucatán nieder.

Hier errichteten sie Tula, die neue Hauptstadt der Tolteken und Phönizier

nördlich von Mexiko-Stadt.

Von hier breiteten sie sich

bis nach Nordmexiko, Texas, Arizona,

New Mexiko und weitere Gebiete aus.

Hier in Tula fand man Spielfelder

wie diejenigen in Arizona.

Ist es möglich, dass die Tolteken

etwas mit den Geheimnissen des Grand Canyon und den Mumien

und ägyptischen Artefakten zu tun haben,

die um die Jahrhundertwende dort gefunden wurden?

Diese Atlanterstatue aus Tula

hält in ihrer rechten Hand

eine merkwürdiges und rätselhaftes Artefakt.

Archäologen glauben, es sei ein Atlatl, ein Speerschleuderer.

Doch der Schriftsteller und sumerische Archäologe Sitchen glaubt,

es sei eine Plasmapistole, ein Gerät zum Schmelzen von Stein

in den Minen.

Das ist der Hauptplatz von Tula,

der alten Toltekenstadt, die dem Quetzalcoatl gewidmet wurde.

Wir sehen hier den Hauptplatz

und ein Spielfeld der Tolteken.

Man glaubt, dass dieses Ballspiel

von den Olmeken aus Südmexiko stammt.

Die Maya kannten die Spiele auch.

Genau wie die Tolteken.

Solche Spielfelder wurden aber auch hoch im Norden

beim Grand Canyon in Nordarizona gefunden.

Wir wissen, dass die Hohokam-Indianer

und andere Stämme dieses Ballspiel der Tolteken spielten.

Ist es möglich, dass sich die Zivilisation der Tolteken

bis nach Utah und Colorado erstreckte und alle Völker

in diesen Gebieten dasselbe Ballspiel wie die Tolteken

in Mexiko spielten?

Der Gründer von Tula war

ein hellhäutiger Mann mit einem dunkeln Bart.

Er gründete Tula als friedliche Gemeinschaft.

Später wurde Tula von einer anderen Gruppe übernommen,

die einen dunklen Gott anbetete

und Menschen opferte, was Quetzalcoatl verboten hatte.

Dieser Herrscher verließ Tula wieder gegen Osten

und versprach, dass er zurückkommen

und die Stadt wieder übernehmen werde.

Als Cortéz in Vera Cruz landete,

schien er die alte Tolteken-Prophezeiung des zurückkehrenden Königs

zu erfüllen.

Cortéz war ein hellhäutiger Mann mit einem dunkeln Bart.

Die Azteken glaubten,

er wäre der Gott Quetzalcoatl, der zurückkam.

Es schien, als würde die Prophezeiung,

die den Untergang der Azteken

und den Einfall der Spanier in Mexiko zur Folge hatte, erfüllt.

Das ist eines der Spielfelder der Tolteken.

Das Spiel war eine Mischung aus Fußball und Basketball.

Cuicuilco Pyramide Mexiko

Hinter mir ist die mysteriöse konische Pyramide von Cuicuilco.

Sie soll eine der ältesten Pyramiden oder Bauten

im Tal von Mexiko sein.

Laut Archäologen ist sie mindestens 2.000 Jahre alt.

Sie wurde aber teilweise von einem Lavastrom überdeckt.

In den 1920ern schätzten Geologen

den Lavastrom auf ein Alter von über 8.000 Jahren.

Da die Pyramide vor dem Ausbruch existiert haben musste,

würde das bedeuten,

dass die Pyramide nicht 2.000, sondern 8.000 Jahre alt ist.

Archäologen können diese antike Pyramide keinem Volk zuschreiben.

Sie ist so alt, dass sie vielleicht

von den Olmeken gebaut wurde.

Neuste Ausgrabungen in Zentralmexiko

haben gezeigt, dass die Olmeken

auch in der Gegend um Mexiko-Stadt und Cuicuilco waren.

Ist es möglich, dass die Olmeken diese antiken Pyramiden bauten?

Mexiko-Stadt

Die Geschichte von Mexiko-Stadt

und Zentralamerika ist für Archäologen auch heute noch ein Rätsel.

Zivilisationen wurden erschaffen und zerfielen.

Die heutigen Archäologen wehren sich

gegen die Annahme, dass Azteken und Maya,

Tolteken und Olmeken verbunden sind.

Wir haben die megalithischen Monumente der Olmeken gesehen,

wissen aber nicht, wer diese Menschen waren,

woher sie kamen und was mit ihnen geschah.

Unsere Suche nach verlorenen Städten und den Rätseln der Antike geht weiter.

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