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Die Zukunft hat bereits begonnen…
In Peru erwarte ich…
Gründer World Explorers Club
…Antworten auf die Rätsel megalithischen Ingenieurwesens zu finden,
das wir in den Anden sehen.
Was mir bei den Stätten in Peru sofort aufgefallen ist…
Autor, Bearbeitungsspezialist
…sind die gewaltigen Steinarbeiten in Tiwanaku und Machu Picchu,
die eine Kultur aus alter Zeit erschaffen hat.
Ich war fasziniert davon.
Ich bin sehr fasziniert von Machu Picchu.
Bei früheren Reisen nach Peru habe ich
erstaunliche Rätsel megalithische Blöcke betreffend gesehen,
perfekt zugeschnitten und geformt,
in High-Tech-Ingenieurkunst, die weit über
die bekannten Fähigkeiten der alten Inka hinauszugehen scheint.
Es gibt hier mehrere Aspekte.
Die erste Frage: Wie schnitt man diese Blöcke vor tausenden von Jahren?
Fertigungsingenieur
Wie und womit?
Warum mussten
solch präzise Kanten geschnitten werden,
und wozu ein Rundungsradius der Längen? Es scheint unerklärlich.
Offensichtlich gab es Mittel, um bestimmte Merkmale
wie Parallelen oder rechte Winkel
zu gewährleisten.
Das fällt aber in ein weiteres Gebiet, über welches man sich wundert.
Cusco, Peru
Im weiteren Verlauf erkennen wir,
und vertiefen die Theorie,
dass diese Mauern nicht von den Inka gebaut wurden
und bereits vor den Inka hier standen.
Die Inka lebten in diesen Gebäuden, erbauten sie aber nicht.
Sie standen bereits hier.
Dies ist der berühmteste Stein in Cusco.
Es ist der Stein der Zwölf Winkel.
Es ist auch der Stein, der auf dem Bier aus Cusco abgebildet ist.
Für viele Menschen ist er das Symbol von Cusco.
Dieser Stein ist speziell.
Wir sind hier in einer bekannten Straße in Cusco, Intiqhicllu.
Sie führt zum Coricancha,
dem Sonnentempel der Inka, heute eine katholische Kirche.
Hier erkennt man die so genannte königliche Inka-Architektur.
So wie heute Spanier in Gebäuden wohnen,
die sie nicht erbaut haben,
könnte es sein, dass auch die Inka, obwohl sie in den Gebäuden lebten,
diese nicht erbaut haben.
Diese interessante Mauer zeigt,
was damalige Steinmetze erfreute.
Wir haben gleichmäßige Reihen perfekt angepasster Blöcke.
Dann gelangen wir zu einem Stein,
bei dem entschieden wurde, die Blöcke diagonal zu verbinden.
Es ist ein besonderer Steinblock, einzigartig in dieser Wand.
Trotzdem ist er sehr stabil
und hat mehrere Erdbeben überstanden.
Betrachten wir die diversen Mauern
in und um Cusco.
Diese hier weist eine so genannte primitive Inka-Konstruktion auf.
Wir sehen auch große Blöcke, in bestimmten Mustern angeordnet.
Eine interessante Rekonstruktion der Mauer.
Sacsayhuamán
Eine Frage, die es zu stellen gilt, ist,
wozu macht man sich die Mühe,
mit solch enormen Steinen zu bauen? Es wäre nicht notwendig,
man könnte mit viel kleineren Steinen bauen.
Hier wurden aber riesige Steine verwendet.
Es war weniger aufwendig als es für uns wäre.
-Darum. -Ich denke, ja.
Der Grund, mit so riesigen Steinen zu bauen ist also,
dass es einfach für sie war,
-nicht dass es schwierig war. -Ja.
Dies ist ein einzigartiger Stein.
Manche Leute denken, dass er etwas zu tun hat
mit der Energie der Kundalini-Schlange.
Das wurde im alten Indien gelehrt.
Diese ganze Figur stellt eine Schlange dar.
In Cusco finden wir in Stein gravierte Bilder von Schlangen.
Dieses ist besonders ungewöhnlich,
die Gravierung in diesem Granitstein ist sehr tief und groß.
Dann haben wir ein, zwei, drei, vier, fünf, sechs,
sieben Chakren.
Entsprechend der Energie der Kundalini-Schlange in der Wirbelsäule,
die durch die Chakren fließt.
Was wir hier finden,
am Sitz der Inka in Sacsayhuamán,
ist, dass dieser Platz magnetisch ist.
Kommen wir mit unserem Kompass in die Nähe des Steins hier,
schlägt der Kompass aus.
Hier gibt es also eine interessante, magnetische Besonderheit.
Ein starkes magnetisches Feld, das sich entweder natürlicher im Stein findet,
oder das man künstlich eingebracht hat.
Es könnte sein, dass dieses Magnetfeld tatsächlich etwas mit
dem Bewegen der riesigen Steine zu tun hat.
Wir sehen uns die Prozesse,
Maschinen und Werkzeuge an,
die für die Erbauer dieser Anlage typisch waren,
die dem Streben nach einer besseren Welt entsprachen
sowie auch den Arbeiten in Ägypten.
Es wird angenommen, die Inka hätten dies 1300 v. Chr. oder 1400 v. Chr. erbaut.
Sogar bis hin zur spanischen Eroberung im Jahr 1532.
Etwa 100 Jahre vor Ankunft der Spanier.
Etwa um 1430 wurde all das hier gebaut.
Es klingt verrückt.
Sehen wir uns aber in Ollantaytambo um,
wird es noch ungewöhnlicher.
An dieser Stätte kann man erkennen,
dass es lächerlich ist, was gesagt wird.
Hier befindet sich die Rutsche der Inka.
Wir werden mehr dieser seltsamen, glatten Steine finden.
Man hat kleine Kerben eingeschnitten. Es ist bizarr.
Hätte ein Gletscher dies verursacht,
müsste man sich wundern, wie es zu den rauen Bereichen kam.
Wäre die Ursache ein Gletscher,
wäre der Stein komplett geglättet worden,
wir hätten keine rauen Noppen wie diese.
Die gäbe es nicht.
Hier ist ein seltsamer Stein
mit einem durchgehenden Kanal.
Es scheint fast, als hätte es hier einmal
eine Art Wasserversorgung gegeben,
dies hier könnte ein Rest davon sein.
Vielleicht wurde Wasser durch einen Kanal, und dann hierdurch geleitet.
Es wäre dann wohl hier herausgeflossen.
Warum sollte solch ein einzelner Stein existieren?
Es müsste weitere, zusammenhängende Blöcke geben.
Hier sieht man einen.
-Einen Wasserkanal. -Ja.
Dieser Steinblock ist interessant.
Mit präzisen Winkeln.
Hier sehen wir Aushöhlungen.
Manche Leute denken,
diese Aushöhlungen seien vielleicht beim Bau verwendet worden,
um Stangen und ähnliches hineinzustecken, um Blöcke hochzuheben
um sie auszumeißeln.
Allerdings haben das nicht alle Blöcke. Nur manche.
Andere wiederum haben Ausbuchtungen anstelle der Aushöhlungen
Wie dort oben, man sieht mehrere Ausbuchtungen.
Man denkt, diese Aushöhlungen und Ausbuchtungen wurden genutzt,
um die Blöcke zu bewegen.
Aber wie genau sie das machten,
ist ein Rätsel.
Man denkt, es war pure Kraft.
Eines der seltsamen Dinge ist
die traditionelle Annahme, dass man kontinuierlich
daran gemeißelt hat, um es perfekt zu machen,
dazu müsste man aber die Blöcke verschieben, daran meißeln,
sie wieder zurückbringen, um die Form zu überprüfen,
wieder bewegen, mehr abschlagen und zurückbringen.
Ein ständiges Ausprobieren,
ob die Blöcke passen.
Tatsächlich ist es ein Geheimnis,
wie man bewerkstelligen konnte,
dass alle Blöcke perfekt zueinander passen.
Es war mit Sicherheit Teil ihrer Technik,
perfekte Anpassung entsprach ihrem Stil,
sie hätten es nicht anders gemacht.
Wir sind hier ganz oben auf Sacsayhuamán, hoch über Cusco.
An dieser Stelle gab es einige hohe Türme.
Wir können heute nur mehr die Fundamente dieser Türme sehen.
Die Spanier haben sie zerstört.
Es ist aber interessant, dass es in Sacsayhuamán
zwei sehr hohe Türme gab.
Einen solchen Turm finden wir auch in Machu Picchu.
Hier in Kenko
haben wir diese merkwürdige Bearbeitung
eines Granithügels, mit Treppen und Aussparungen versehen.
Es scheint kaum Sinn zu machen.
Es scheint fast
wie ein Übungsplatz für Steinmetze,
die hier Meißeltechniken...
und ihr Handwerk üben.
Eine der Geschichten um Sacsayhuamán ist,
dass es Tunnel durch Sacsayhuamán gibt,
die die Spaniern aber schlossen.
Glaubt man den Legenden,
haben die Inka die Schätze aus dem Sonnentempel in Cusco
im Labyrinth der Tunnel versteckt,
das unter Sacsayhuamán und Cusco verläuft.
Auch diese Tunnel sind aus massivem Stein gehauen.
Von den Seiten gehen mehrere Passagen ab.
Es gibt Geschichten von Menschen,
die in diesen Tunneln für Wochen als verschwunden galten.
Als sie endlich wieder auftauchten,
hatten sie Gold, Erdnüsse und Maisvorräte aus Gold
und andere Schätze aus Coricancha,
dem Sonnentempel in Cusco.
Hier in Kenko wurden Blöcke gemeißelt
und Treppen aus solidem Stein gehauen.
Es gibt Areale für Rinnsale mit Blut oder Wasser.
Man denkt, dass Lamas oder Alpakas hier geopfert wurden,
und das Blut entlang der Steine abwärts geleitet wurde.
Das war die Hauptstraße zum Heiligen Tal.
Wollte man in das Heilige Tal, machte man in Tambomachay Halt,
und ging dann diese Inka-Straße entlang weiter über die Berge.
Dann würde man in das Heilige Tal zurückkommen,
in die Städte Pisaq, Urubamba, Calca und Ollantaytambo.
Archäologische Stätte Ollantaytambo
Dieser gigantische Granitblock,
vermutlich einige hundert Tonnen schwer,
kam aus dem Steinbruch über Ollantaytambo, und über den Fluss.
Er wurde begradigt und ziemlich weit
an die Ruinen gebracht, die sich dort befinden.
Aus irgendeinem Grund kam der gigantische Block nie
im Sonnentempel in Ollantaytambo an.
Hinter mir ist die Stadt Ollantaytambo,
in dieser Richtung befindet sich der riesige Sonnentempel.
Zur Zeit der Inka gab es nur drei megalithische Städte,
die damals bewohnt waren
und es heute noch sind.
Cusco ist eine davon.
Eine weitere ist Chinchero,
die dritte ist Ollantaytambo.
Menschen leben noch in den frühzeitlichen Häusern, so wie damals zur Zeit der Inka.
Dies ist einer der riesigen Andesitblöcke
vom Sonnentempel hoch oben.
Er wurde zugehauen.
Es gibt keine Bohrlöcher.
Er stürzte vielleicht herab,
als eine Katastrophe in alter Zeit den Sonnentempel zerstörte.
Dies ist ein Teil einer Rampe, die an der Westseite des Sonnentempels
von Ollantaytambo nach oben führt,
und wo die massiven Steine anscheinend entlanggezogen wurden.
Jene Steine, die es nicht zum Tempel hoch schafften,
sind diese hinter mir.
Dies ist der höchste Punkt der Hauptmauer des Sonnentempels von Ollantaytambo.
Wir sehen, wie die schmalen Stücke aus Granit oder große Blöcke
hier oben perfekt eingepasst sind.
Dort ist eine Mauer, die auch dazu gehört.
Sie ist jedoch nur ein kleiner Teil
des gigantischen Gebäudes, das hier einst stand.
Diese riesigen, roten Granitblöcke sind
noch genauso wie zur Zeit der Spanier
oder sogar der Inka.
Möglich, dass kein Block
über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende je bewegt wurde.
Hier sind riesige, rechteckig gehauene Blöcke aus rotem Andesit.
Dort sind weitere Blöcke aus rotem Andesit.
Dieser könnte hunderte Tonnen wiegen.
Dann sehen wir aber diese schlechte Konstruktion.
Und eine weitere hier.
Dieser Stein wurde für einen riesigen Block zusammengestutzt.
Für mich steht fest, diese riesigen Blöcke sind Teil einer Konstruktion der Inka,
die anderen Steine an den Seiten
bilden megalithische Bauten aus der Zeit vor den Inka, die wir suchen.
Das ist die Hauptmauer des Sonnentempels in Ollantaytambo.
Sie besteht aus sechs enormen Andesit-Platten.
Dazwischen finden sich Bereiche mit Granit.
Seht ihr diese riesigen Ausbuchtungen?
Weitere merkwürdige Noppen.
Hier an der Seite der Platte haben wir den Teil eines Andenkreuzes.
Wir sehen hier weitere Ausbuchtungen.
Mehr dieser schmalen Granitschiefer.
Manche sind abgesplittert.
Nun kommen wir zum Ende dieser massiven Mauer,
wo dieser seltsame Stein liegt.
Es war wohl ein Türsturz
eines riesigen Tores, das einst senkrecht herabfiel.
Diese gigantischen Granitblöcke aus rotem Andesit stammen nicht
von dieser Stätte, auf der wir uns befinden.
Tatsächlich kamen sie von diesem Berg
auf der anderen Seite des Flusses, meilenweit entfernt.
Der Steinbruch auf diesem Berg dort hat
massive Granitblöcke aus dem Berg,
als wären sie aus dem Granitberg gesprengt worden.
Viele wurden hoch oben rechteckig behauen,
und dann an Pfaden entlang meilenweit hinuntergebracht.
Sie mussten den Fluss queren,
diesen Berg hier hoch,
bis zum Sonnentempel von Ollantaytambo,
um hier verarbeitet zu werden.
Es ist ein Kraftakt, bislang vielleicht unübertroffen in der Geschichte,
massive Granitblöcke meilenweit zu transportieren,
einen Fluss zu überqueren, sie einen weiteren Berg hochzubringen,
um sie dann perfekt dort zu platzieren, wo wir sie heute finden.
Es wirkt wie ein übermenschlicher Kraftakt.
Dieser Block ist besonders interessant,
denn er ist ein Schlüsselstein.
Schlüsselsteine haben T-förmige Aushöhlungen.
Andere Steine werden mit ihm verbunden,
indem man eine Stelle ebenfalls T-förmig meißelt.
Eine Klemme aus Kupfer oder einem anderen Metall
wird dann in diese Aussparungen gegossen
und formt einen Schlüsselstein.
Wir finden diese Schlüsselsteine auch in Tiwanaku in Bolivien,
einem Bauwerk aus der Zeit vor den Inka.
Wir finden solche Schlüsselsteine auch im alten Ägypten,
in der Türkei, im alten Griechenland
und in anderen Teilen der Welt.
Spricht man von einer Kultur, die später kam,
um mit diesen Blöcken zu arbeiten, dann war das deren Technologie.
Sehr kleine Elemente, leicht zu handhaben.
Man kann es bis heute sehen. So bauten sie Häuser.
Das ist richtig. Der Punkt ist,
dass hier jemand war, der wusste, wie man
mit gigantischen Steinblöcken baut.
Ja, mit Leichtigkeit.
-Es fiel ihnen nicht schwer. -Nein.
Das waren aber möglicherweise nicht die Inka.
Wenn der untere Teil von den Inka ist,
dann ist es dieser hier nicht.
Dieser gigantische Andesitblock muss früher aufrecht gestanden haben,
er wurde auf diese Plattform geschoben, die für ihn gemacht worden war.
Die Platten stehen noch an der Stelle.
Sie wiegen hunderte Tonnen.
Sie wurden perfekt zusammengefügt.
Die Fugen sind perfekt.
Hier im zentralen Teil ist ein Stein, der merkwürdig herausragt.
Wieder Noppen.
Hier wieder Anpassungen.
Wozu diese Mauer eigentlich diente, wissen wir leider nicht.
Hier wieder eine der ungewöhnlichen Schlüsselsteinverbindungen,
die in diesen Block gearbeitet wurde.
Ein weiterer gigantischer Block
wäre hier angepasst worden,
und zwar mit einer entsprechenden Schlüsselsteinverbindung an der Seite.
Es ist nicht bekannt, ob die Inka Schlüsselsteine kannten.
Das ist etwas, das wir eher in Tiwanaku finden.
Diese Wand hier im Sonnentempel von Ollantaytambo
ist besonders wichtig.
Wir sehen hier ziemlich große Andesitblöcke.
Man kann die dürftige Arbeit beim Füllmaterial erkennen.
Das ist die Inka-Konstruktion.
Das Wichtigste aber ist, wir sehen den Schlüsselsteinschnitt
hier an diesem Block.
Wir haben nur eine Hälfte des Schnitts.
Dies ist sehr wichtig,
denn die Erbauer dieser Wand
hätten keine Schlüsselsteinverbindung
ohne anschließenden Schlüsselstein angebracht.
Tatsächlich hätte dieser Block
ursprünglich horizontal stehen müssen,
denn eine Schlüsselsteinfüllung kann nicht
vertikal hineingegossen werden.
Für mich steht fest, dass diese Wand
zerstört und wiedererrichtet wurde,
und zwar in der Frühgeschichte, vor den Spaniern.
Vielleicht waren die Bauherren, die diese Wand rekonstruiert haben
sogar Vorfahren der Inka.
Später haben die Inka
die Konstruktion mit Schlamm und Mörtel gefüllt, wie wir es hier sehen.
Diese Wand hier ist eine der perfektesten.
Sie ist sehr bekannt in Ollantaytambo.
Viele Steine sind polygonal geschnitten,
montiert und eingepasst.
Einer der Gründe dafür ist, dass so mehr Fläche
für die Verbindung der Blöcke geschaffen wurde,
und die Wände so an Stabilität gewinnen.
Man fragt sich aber, warum man das wollte.
Als diese Mauern erbaut wurden,
schien es wichtig gewesen zu sein,
diese kleinen Kerben und Ecken zu haben, die ineinander gefügt wurden.
So konnte man gleichmäßig arbeiten.
Mit der zusätzlichen Oberfläche wurden
die Blöcke widerstandsfähiger
gegen die starken Erdbeben in den Anden.
Dieses riesige Portal ist interessant.
Es wurde aus ziemlich großen Granitblöcken erbaut,
die zehntausende Tonnen wiegen.
Die Blöcke wurden mit Hilfe von Ecken
besonders gleichmäßig aneinandergefügt.
Das ist eine ausgezeichnete Konstruktion.
Eine der perfektesten Konstruktionen, die je errichtet wurden.
Bei diesen Granitblöcken hier in Ollantaytambo
wundert man sich über diesen Winkel hier,
wo die Blöcke tatsächlich der Ecke entlang gemeißelt
und dann gekerbt und perfekt eingepasst wurden.
Eine eigentümliche Konstruktion.
Man findet dies auch in Ägypten,
im Taltempel des Chephren
und in anderen Gegenden in Ägypten aus der Zeit vor den Inka.
Dieser Stein hier präsentiert sich
nicht in der extremen Form
wie jene Steine in Ägypten,
es erfordert aber erhebliche Anstrengungen, ihn zu erzeugen.
Er ist recht flach an der Oberfläche,
und mit viel Zeit und Arbeit wurde diese Fuge erzeugt.
Wozu? Das bleibt ein Geheimnis.
Wir haben den Winkel dieses weiteren Blocks überprüft,
und ich finde
die gleichen Bedingungen oder den gleichen Radius hier.
Was ich hier
wieder hervorheben möchte, ist,
dass das für bauliche Zwecke verwendet wurde.
Die gleiche Präzision wie in Ägypten.
Das musste einem höheren Zweck dienen
als der Technik.
Wir sagen zwar: „Das ist für Wassermanagement
oder als Hydraulik gedacht, das sind technische Zwecke.
Diese Blöcke dienten bestimmten Funktionen
in einem hydraulischen System.“
Doch für Hydraulik etwa braucht man keine solche Präzision.
Mir kommt vor,
dass wir an der Vorderfront des Berges viele ungewöhnliche Felsarbeiten haben.
Sehen Sie diese in den Berg geschnittenen Nischen?
Warum sind die hier?
Ich weiß es nicht.
Denken wir aber an die Funde in Ägypten,
wo es eine fortgeschrittene Akustik-Technologie gab,
scheint es mir, als wurde der Berg ausgehöhlt,
um ihn auf spezifische Frequenzen abzustimmen.
Vielleicht waren dies akustische Hörner,
die man vorne am Berg anbrachte.
Aber wozu?
Zu welchem Zweck würde man so viel Arbeit investieren?
Um einen Winkel wie diesen zu erzeugen,
muss man ein Werkzeug mit den Dimensionen 5/8 Zoll verwenden,
denn wir haben hier einen 5/16-Radius.
Üblicherweise,
wenn man mit Stein
solche Kunstwerke erschafft,
sollte es für die Arbeit, beginnend mit einem größeren Radius,
für den man ein größeres Werkzeug verwenden müsste,
um später zu einem kleineren Radius zu kommen,
einen wichtigen Grund geben,
denn diese Arbeit ist ungeheuer aufwendig.
Es muss natürlich nicht so gewesen sein,
aber ich bezweifle es.
Der Umfang der Arbeiten, den wir hier erkennen,
zeigt uns, dass es effiziente Wege zur Bewerkstelligung gab.
Wanderung zum Steinbruch
Wir befinden uns auf dem Pfad hinauf zum megalithischen Steinbruch
hoch über Ollantaytambo, wo sich die großen Granitblöcke befinden.
Das ist unser Führer Mario,
sein Englisch ist gut und natürlich spricht er fließend Quechua.
Er ist aus dem Dorf Ollantaytambo
und macht die Ausbildung zum Touristenführer.
Mario erzählte uns, dass dies einer der „müden“ Steine ist,
einer der Steine aus dem Steinbruch hoch auf dem Berg,
die über den Fluss gebracht wurden,
und dann die andere Seite hoch zum Sonnentempel in Ollantaytambo.
Dieser schaffte es aber nicht.
Es ist zwar einer der kleineren Steine, er wiegt aber einige Tonnen.
Man muss sich überlegen, warum die Inka,
oder auch die Steinmetze aus der Zeit vor den Inka,
hier zur Spitze des Berges hochkamen,
um diese
100, 200 oder 500 Tonnen schweren
Granitblöcke abzubauen und sie dann, mit übermenschlicher Anstrengung
meilenweit den Berg hinunter, über den Fluss
und schließlich den Berg gegenüber zum Sonnentempel hochzuziehen.
Man fragt sich,
ob es vielleicht einfach für sie gewesen ist.
War es vielleicht einfacher als es uns scheint?
Dieser riesige Granitblock hier im Steinbruch ist
teilweise aufgebrochen.
Wir versuchen, einen Teil abzutrennen.
Auch dieser riesige Block hier
wurde abgeschlagen oder abgesplittert und bewegt.
Man kann die Absplitterung vom Berg hier erkennen.
Teil der Arbeit im Steinbruch.
Das sind mehrere sehr große Granitteile,
die hier abgebaut wurden.
Sie wurden zu langen Rechtecken geformt.
Sie wiegen vielleicht 10 oder 15 Tonnen.
Aus irgendeinem Grund haben die Steinmetze diese Steine nie abwärts gebracht.
Es dauerte über vier Stunden, zu diesem riesigen Steinbruch zu gelangen.
Hier ist ein weiterer Stein, der grob in Rechteckform gebracht wurde,
bereit, um bewegt zu werden.
Man wundert sich allerdings, warum man
einen so schwierigen Prozess in Kauf nahm.
Was hat diese Menschen motiviert, riesige Steinblöcke zu bewegen?
Es wäre viel einfacher gewesen, mit kleineren Blöcken zu bauen,
die man leichter bewegen könnte.
Aber wie wir sehen, wollte man
mit gigantischen, megalithischen Blöcken bauen.
Viele Archäologen behaupten,
dass die Inka weder das Rad,
noch die Schrift kannten.
Hier sehen wir aber ein riesiges Steinrad
mit einem Loch in der Mitte.
Wozu wurde es verwendet?
Vielleicht zum Transportieren der riesengroßen Blöcke?
Ein Geheimnis dieses Steinbruchs.
Das ist einer der riesigen Granitblöcke,
die hier im Steinbruch gehauen wurden.
Er wiegt mehrere hundert Tonnen.
Tatsächlich können wir hier eine Markierung sehen,
wo die Steinmetze begonnen haben, Teile aus dem Block zu arbeiten.
Dieses megalithische Portal führt zur verlorenen Stadt Machu Picchu.
Einer geheimen Stadt, errichtet hoch oben am Gipfel eines Berges.
Eine megalithische Stadt.
Viele Archäologen denken,
dass Machu Picchu nur wenige hundert Jahre vor
der spanischen Eroberung erbaut wurde.
Es gibt Hinweise, dass Machu Picchu bereits vor den Inka stand.
Sehen wir uns diese Indizien an.
Hier in Machu Picchu werden Chris und ich nach Präzisionstechnik suchen.
Ein großer Bereich der Stadt ist nicht sehr präzise gebaut und entwickelt.
Hier in Machu Picchu gibt es aber
besonders interessante Bereiche.
Machu Picchu liegt hoch oben auf einem Berg über dem Fluss Urubamba.
Eine megalithische Stadt.
Eine geheime Stadt.
Die verlorene Stadt der Inka.
Hier in Machu Picchu findet man Material aus dem Steinbruch.
Die Inka, oder wer auch immer Machu Picchu erbaute,
verfügten hier oben über eine Auswahl an Granitblöcken.
Sie ließen viele einfach stehen, andere aber wurden zweifellos
hier behauen und an die Plätze gebracht,
an denen wir sie heute sehen.
Diese Areale in Machu Picchu sind
jenen in Ollantaytambo sehr ähnlich.
Auch anderen, die wir als Konstruktionen vor der Zeit der Inka identifizierten.
Die Wände sich megalithisch.
Sie passen perfekt zusammen.
Diese Blöcke wiegen etwa je 10, 20, 30,
50 Tonnen.
Diese Mauer wurde bei einem Erdbeben auseinander gerissen.
Das ist der berühmte
Raum mit drei Fenstern.
Er ist megalithisch.
Alles perfekt aneinandergefügt.
Das ist eine Konstruktion,
die wir im Taltempel des Chephren in Ägypten sehen,
ähnlich wie in Abydos.
Sehr ähnlich auch zu dem, was wir in Ollantaytambo sahen.
Sehen wir uns diese Mauer ansehen.
Ein weiterer megalithischer Granitblock.
Auch die kleineren Blöcke sind perfekt eingepasst.
Betrachten wir die einzelnen Ebenen,
sehen wir keine Änderung der Bauweise.
Die gleichen Ingenieure und Steinmetze haben
die komplette Wand erbaut.
Keine Stelle ist von minderer Qualität.
Hier haben wir Grundgestein, aktives Gestein,
ein massives Stück Granit.
Hier wurde
ein abgebauter Stein perfekt eingepasst.
Genau diese unglaubliche,
perfekte Konstruktion suchen wir.
Sie ist wirklich typisch für die vorzeitlichen Erbauer
aus der Zeit vor den Inka.
Die Felder mit Flechten an den Steinen
deuten auf eine sehr frühe Epoche hin.
Die Flechten sind innen,
die Wand wurde also über einen längeren Zeitraum
von Erdbeben auseinander geschoben.
Ich würde meinen,
dass diese Wand, die hier auseinander driftet,
das schon seit Jahrtausenden tut,
nicht erst seit Jahrhunderten.
Ich zweifle nicht daran, dass diese Wand zur Zeit
der spanischen Eroberung oder der Inka
bereits so ausgesehen hat.
Dies ist eine der perfekt gestalteten megalithischen Mauern
hier in Machu Picchu.
Wir sehen hier wieder die Kerben, einige der Steinnoppen,
die perfekt gearbeiteten Blöcke,
vollendet aneinander angepasst.
Kein Blatt Papier passt dazwischen.
Eine präzise Konstruktion.
Sehr große Flechtenfelder.
Hier haben wir kleine Nischen.
Riesige Granitquader bilden die Basis.
Eine schöne Konstruktion.
Sehen wir uns diese Ecke hier unten an,
mit der sehr präzise geschnittenen Kante, die diese Steine verbindet.
Recht ungewöhnlich.
Hier wurde sauber gearbeitet.
Wir sind jetzt am höchsten Punkt in Machu Picchu.
Am „Ort, an dem man die Sonne fesselt“.
Zur Sommersonnenwende machte man
früher die Sonne hier fest.
Ein Teil ist vor einigen Jahren abgebrochen.
Dies ist der höchste Punkt von Machu Picchu.
Dieser gigantische Granitblock,
der vermutlich an Ort und Stelle aus den Felsen gehauen wurde,
gilt als wichtigster Punkt von Machu Picchu.
Ganz oben auf dieser Wand
haben wir ein Zickzack-Muster aus aneinandergereihten Teilen.
-Ja, verzahnt. -Verzahnt.
Das ist faszinierend.
-Das ist eine ziemlich sonderbare… -Ja.
…Konstruktionstechnik, nicht wahr?
Die Oberseite der Blöcke
-wird gebaut wie die Vorderseiten. -Die Vorderseiten.
Mit polygonalem und Zickzack-Muster.
Man erhöht so den Oberflächenkontakt zwischen den Blöcken.
Richtig. Erhöhter Oberflächenkontakt zwischen den Blöcken
macht sie sicherer.
-Richtig. -Gut.
Dies ist ein sehr besonderer Raum. Ich spreche immer darüber.
Dieser gigantische Block hier
wiegt hunderte Tonnen.
Unten hat er riesige Ausbuchtungen.
Ursprünglich passte er wohl perfekt,
aber Erdbeben und Absenkungen ziehen
die megalithische Mauer auseinander.
Ich denke es gibt hier zwei verschiedene Bauarten.
Manche Archäologen glauben,
dass sogar die Inka nicht alles über Machu Picchu wussten,
und dass Machu Picchu aus der Zeit vor den Inka stammt.
Es gibt jedenfalls zwei verschiedene Bauarten hier.
Das steht fest.
Ich wollte Ihnen zeigen,
dass es mit Sicherheit Konstruktionen aus der Zeit vor den Inka gibt,
megalithisch und perfekt eingepasst. Und eine spätere Konstruktion…
-Ja. -…einfacherer Bauart.
Ich denke, dieses Tor könnte als Beispiel verschiedener Bauweisen dienen.
Man sieht hier die Schicht einer megalithischen Konstruktion.
Sie ist nicht so perfekt
wie manche andere Teile.
Sie ist nicht so dick.
Es ist vielleicht die zweite Ebene der alten Bauweise.
Richtig.
Es ist aber eine gute Konstruktion
mit großen Steinen.
Sieht man sich aber die Schicht über dem Tor an,
findet man lausige Konstruktionsarbeit.
Das ist die Konstruktion der Inka.
Dies ist die Arbeit vor den Inka.
Man hat nicht versucht, die Flächen zu glätten.
Man kann es leicht erkennen, sie sind einfach nicht flach.
Dazu braucht man kein Richtlineal, es ist eindeutig.
Ja, richtig.
Es bleibt jedoch eine richtig gute, megalithische Konstruktion.
Was noch immer nicht geklärt ist,
ist die Frage, warum diese megalithische Stadt hoch oben in den Anden erbaut wurde?
Sie scheint wie eine Kontrollstadt für den Urubamba und den Urwald unten.
Stämme aus dem weiter unten gelegenen Amazonasgebiet
mussten den Bereich
des Urubamba und Machu Picchu kreuzen.
Fast wie eine geheime Stadt, aber auch ein Wachposten
für die höher gelegenen Gebiete im Heiligen Tal.
Machu Picchu wurde 1911
von einem Historiker aus Yale entdeckt, Hiram Bingham.
Er kam den Urubamba Fluss herunter,
auf der Suche nach der letzten Hauptstadt der Inka, Vilcabamba.
Er fragte die Einwohner
nach einer vergessenen Stadt im Umkreis. Für nur 50 Cent gelang es ihm so,
Machu Picchu zu finden.
Jemand zeigte nach oben,
und man führte ihn hoch auf den Gipfel nach Machu Picchu,
wo er diese fabelhaften Ruinen entdeckte,
heute die populärste touristische Stätte in ganz Südamerika.
Die Inka waren hervorragende Straßenbauer.
Es gilt als bestätigt, dass viele,
eigentlich sogar die meisten Straßen des westlichen Südamerika
aus der Zeit vor den Inka stammen.
Die Inka verwendeten die vielen Straßen ihres Imperiums
um Nachrichten zu transportieren.
Die Nachrichten wurden in Form von Quipus weitergegeben,
geknüpften Schnüren verschiedener Farben,
mit variierenden Knoten
und unterschiedlicher Anzahl an Knoten pro Faden.
Diese Quipus enthielten kodierte Nachrichten, die nur königliche Inka
lesen konnten.
Hier ist das Ende des Schmetterlingspfads,
der zur Inka-Brücke direkt über Machu Picchu führt.
Der Pfad endet hier an dieser Inka-Brücke
mit Holzplanken, den Abhang entlang.
Diese Holzplanken konnten bewegt werden, damit man die Brücke nicht queren konnte.
In früherer Zeit führte der Pfad
diesen grünen Teil entlang,
an den glatten Klippen aus Granit.
Unglaublich, dass es in früher Zeit
dort einen Pfad gab, der den Läufern der Inka erlaubte,
diesen Weg zu nehmen.
Es muss tatsächlich eine Konstruktion gegeben haben,
vielleicht aus der Wand herausragende Holzbalken.
In dem Abhang aus Granit sind Löcher zu finden.
Ein weiter Weg, ausgelegt mit Holz und flachen Steinen wurde
von Läufern und Lamas genutzt.
Dies ist der Eingang zur megalithischen Stadt Pisaq.
Sie befindet sich wie Ollantaytambo im Heiligen Tal.
Viele Archäologen denken, dass sie auch von den Inka erbaut wurde,
aber wir könnten Hinweise finden, dass sie auch aus der Zeit vor den Inka stammt.
Wir steigen zum höchsten Punkt von Pisaq auf.
Ein Teil des Weges führt durch diesen vorzeitlichen Tunnel.
Er ist sehr imposant, und führt durch
die ganze Felswand.
Er könnte von den Inka gebaut worden sein, aber auch früher.
Gehen wir mir durch.
Der Tunnel ist von Menschen gemacht.
Er ist recht gut gemacht.
Die Wände sind rau.
Das könnte von den Inka stammen,
die Technik ist recht beeindruckend.
Es war wohl sehr aufwendig,
sich durch den Fels zu graben,
um den Pfad fortzusetzen.
Es wäre auch möglich, dass dies früher eine Art Aquädukt war.
Recht beeindruckend.
Wir stehen hier am Rande des Heiligen Tals der Inka.
An diesem Ende liegt Pisaq,
Ollantaytambo am gegenüberliegenden Ende des Heiligen Tals.
Dies hier ist ein erstaunlicher Weg. Es geht fast senkrecht abwärts.
Das ist die Stadt Pisaq.
Wir kamen durch einen Tunnel, mehrere Klippen entlang,
und befinden uns nun in der Stadt Pisaq, nahe dem Gipfel des Berges.
Pisaq ähnelt Machu Picchu
aufgrund der Gipfellage. In diesem Fall blickt man
über das Heilige Tal der Inka.
Sieht man sich die Gebäude im königlichen Sektor an,
fällt das sehr gute Mauerwerk auf.
Das Gebäude hier etwa in der Mitte wurde
offensichtlich aus weniger aufwendiger Steinarbeit gebaut.
Die meisten Archäologen behaupten nun, dass dieses schlechtere Gebäude
das älteste in diesem Komplex ist.
Dementsprechend
sollte die feine Steinbautechnik neuer sein.
Ich behaupte aber das Gegenteil.
Das Gebäude mit der minderen Bauqualität ist
klar das jüngste in diesem Komplex.
Die Inka haben es erbaut,
während die subtileren Steinarbeiten viel älter sind.
Tatsächlich aus der Zeit vor den Inka.
Gehen wir hinunter und sehen uns die Beweise an.
Die Mauern hier in Pisaq sind besonders gut gemacht.
Wir erkennen große Flechtenbereiche.
Teile der Gebäude wurden abgebaut,
vielleicht sogar schon vor den Inka.
Diese Wände hier wurden auch sehr gut gebaut und zusammengefügt.
Sehen Sie die abgerundeten Kanten? Wie in Sacsayhuamán.
Große Bereiche mit Flechten an diesen Blöcken.
Große Bereiche mit Flechten an den Innenseiten,
die zeigen, dass sie seit Langem freiliegen.
An diesem Gebäude erkennt man klar
die mindere Qualität der Maurerarbeiten.
Die meisten Archäologen behaupten, dass dies das älteste Gebäude in Pisaq ist,
und dass es vor diesen feinen, megalithischen Steinen gebaut wurde.
Meiner Meinung nach ist das unrichtig.
Ich denke, dass dieses Gebäude mit der schlechteren Bauart
das jüngste Gebäude von Pisaq ist, und vielleicht von den Inka erbaut wurde.
Dieses Gefüge hier mit den megalithischen Wänden
und dem perfekten Mauerwerk, kommt eigentlich aus der Zeit vor den Inka
und stellt die ältesten Bauten hier in Pisaq dar.
Dieses Tor befindet sich auf dem Weg direkt unter Pisaq.
Auch diese Mauern bestehen aus fein angepassten Blöcken.
Ich denke, aus der Zeit vor den Inka.
Dort sehen wir eine Inka-Konstruktion.
Dieser riesige Granitblock wiegt
vermutlich 20 bis 30 Tonnen,
und war ein Balken oben an dieser Mauer.
Das alles wurde aber vor Jahrhunderten abgebaut.
Es könnte aber sein, dass dieses Tor zur Zeit der Inka
bereits genau so aussah.
Wir sind jetzt hier bei den Chullpas von Sillustani,
nur wenige Kilometer vom Titicacasee entfernt.
Eine Stätte aus der Zeit vor den Inka, mit seltsamen, megalithischen Türmen.
Vieles wurde bereits zerstört.
Die megalithischen Blöcke um mich herum sind umgestürzt.
Es gibt ein Geheimnis um diese Stätte.
Archäologen glauben, dies wären Grabtürme.
Der tatsächliche Zweck bleibt ein Rätsel.
Die Wände dieses Turms neigen sich nach außen.
Sie neigen sich bei allen Türmen auswärts, das Seltsamste daran aber ist,
dass all diese Türme
sich nach oben erweitern und dann etwas einzurollen scheinen.
Jedoch…
traditionell und aus Gründen der Stabilität der Konstruktion
würde man eine Wand nicht auswärts geneigt bauen.
Es müsste
einen besonderen Grund geben, so etwas zu tun.
Ich verstehe. Es ist mir noch nie aufgefallen.
Aber in dieser Form auswärts zu bauen,
muss Absicht gewesen sein.
Warum wollten sie das?
Könnte es sein, dass das akustische Hilfsmittel sind,
die in den Türmen bestimmte Töne erzeugen?
Darüber könnte man nachdenken.
Dies ist einer der üblichen eckigen Türme
oder Chullpas hier in Sillustani.
Er ist eingestürzt.
Dies sind massive Blöcke,
die oft vermutlich hunderte Tonnen wiegen.
Dahinter sehen wir einen Turn,
der wohl typisch für die Inka war,
und in die bereits zerstörte rechteckige Struktur hineingesetzt wurde.
Sehen wir uns die Größe dieser Blöcke an.
Dies ist ein Meisterstück
des Ingenieurwesens und der Hebetechnik.
Wo die Blöcke herkamen, ist eine weitere Frage.
Allein die Größe von diesem hier.
Er muss über 100 Tonnen wiegen.
Eine unvorstellbare Arbeit.
Wieder keine Präzisionsarbeit, aber eine kolossale Kunstfertigkeit,
die verloren ging.
Offensichtlich.
Hinter mir sehen wir einen der Türme von Sillustani.
Etwa so muss er schon in alter Zeit ausgesehen haben.
Er verlief aufwärts, dann nach außen, hatte oben herum einen Ring,
und war ganz oben abgerundet.
Dieser megalithische Turm ist ein Rätsel für Archäologen.
Manche denken, er wurde als Grabstätte verwendet.
Andere glauben, dass er ein akustisches Gerät darstellt,
und dass der Wind, wenn er über die Türme streicht,
ein fortgesetztes Pfeifgeräusch erzeugte,
wie wir es von den Panflöten aus den Anden kennen.
Dieser recht einzigartige Steinkreis hier in Sillustani
in der Nähe des Titicacasees wurde wohl
für archäoastronomische Zwecke, wie zur Bestimmung
der Tag-und-Nacht-Gleiche oder der Sonnenwende, genutzt.
In mancher Hinsicht ähnelt er Stonehenge in England.
Genutzt für zumindest sehr ähnliche Zwecke.
Dies ist das Tor von Aramu Muru,
manchmal auch Sternentor oder Teufelstor genannt.
Es ist in robusten Sandstein gemeißelt,
in eine dieser seltsamen Felsformationen
hier nahe der westlichen Küste des Titicacasees.
Hier haben wir ein inneres Tor.
Nur etwa 1,8 Meter hoch.
Das äußere Tor dort oben ist größer.
Vielleicht etwa 7 Meter hoch.
Sehr wahrscheinlich aus der Zeit vor den Inka.
Vielleicht vor Jahrtausenden gehauen.
Die Flechtenbereiche hier sind riesig.
Dies deutet meist auf ein hohes Alter hin.
Den Zweck der Konstruktion kennen wir nicht wirklich.
Man fragt sich, ob früher
weiteren Mauern damit verbunden waren.
Möglich, dass gigantische Steinblöcke mit diesem riesigen Tor verbunden waren.
Aber wir wissen es nicht.
Ein interessanter Punkt zu diesem Tor ist,
dass es eigentlich ein falsches Tor ist,
ein Tor das nirgendwo hinführt.
Wir sehen das auch im Alten Ägypten,
wo man bekannterweise falsche Tore baute.
Man findet sie in Grabkammern um das Gizeh-Plateau
im Tal der Könige.
Auch an anderen Orten in Ägypten sehen wir diese falschen Tore.
Interessant.
José sagt, es gibt verschiedene Legenden.
Eine besagt, dass dies ein Sternentor sei, ein Tor zu anderen Dimensionen.
Projiziere man seine Gedanken in dieses Tor,
könne man andere Dimensionen erreichen.
Eine andere Legenden besagt, dies sei das Tor des Teufels,
und man würde sich durch dieses Tor in die Kirche des Teufels begeben.
Das wäre natürlich keine gute Sache.
Wir stehen hier an der westlichen Seite des Titicacasees.
Gleich dort drüben ist die bekannte Sonneninsel,
rechts daneben die Mondinsel.
Den alten Legenden der Inka zufolge
tauchten dort die ersten Inka auf.
Der erste König, Manco Capac, und seine Frau, Mama Ocllo,
sowie deren Brüder und Schwestern.
Sie erschienen auf magische Weise auf der Sonneninsel,
angeblich durch die Tunnel unterhalb des Sees kommend.
Tatsächlich besagt die Legende, dass sich
unter dem See ein Tunnel befand, der die Sonnen- und die Mondinsel verband.
Nachdem die Inka erstmals
auf der Sonneninsel und der Mondinsel erschienen waren,
gingen sie an der Titicacaküste an Land
und berichteten den Menschen, die hier lebten,
den Aymaras, Coyas und Wari,
dass sie vom Sonnengott gesandt wurden,
um eine Kultur zu bringen, Cusco zu bauen
und ein Sonnenimperium zu errichten.
Eines der Rätsel um die Inka ist, dass ihre Ära
sehr nah an die Zeit der Eroberung grenzt.
Der erste Inka, Manco Capac, erschien angeblich erst
1100 v. Chr. auf der Sonneninsel.
In den folgenden 400 Jahren erschien plötzlich das große Inka-Imperium.
Viele Archäologen sagen, dass Cusco, Sacsayhuamán,
Ollantaytambo, Machu Picchu und andere Areale
während dieser Zeit erbaut wurden.
Das führt zu einem Rätsel,
denn um den ganzen Titicacasee gibt es
Ruinen aus der Zeit vor den Inka, wie in Tiwanaku.
Die Gebäude dort sind megalithisch.
Es gab Schlüsselsteinarbeiten.
Es waren riesige Gebäude aus Granit und Pyramiden.
Wir wissen, es gab sie vor den Inka.
Ist es möglich, dass manche der Gebäude den Inka zugeschrieben werden,
die eigentlich aus der Zeit davor sind? Wie Tiwanaku?
Wir werden dies untersuchen und Antworten finden.
Tiwanaku, Bolivien
45+666 km 3870 m Höhe
In diesem versunkenen Tempel
findet man anscheinend
Menschen aus diversen Gebieten der Erde.
Alle verschieden, sie gleichen sich nicht.
Viele tragen Turbane, wie die gigantischen Statuen, die wir sehen.
Archäologen aus Bolivien haben
diesen Tempel rekonstruiert.
Man nennt ihn den Versunkenen Tempel.
Hier haben wir einen ungewöhnlichen Kopf.
Hier im Haupttempel von Tiwanaku
haben Archäologen aus Bolivien
die meisten Wände rekonstruiert.
Die Blöcke haben verstreut herumgelegen.
Diese riesigen Steine hier aber waren bereits hier.
Sie total verwittert.
So wurden sie sicher nicht aus dem Fels gehauen.
Sie waren rechteckig,
sind aber so stark verwittert
Bemerkenswert.
Als ob sie der Witterung für Jahrtausende ausgesetzt gewesen wären.
Manche Schädigungen scheinen von wellenartigen Bewegungen zu stammen.
Vielleicht stammen sie vom Titicacasee,
der diese gigantischen Steine
hunderte oder tausende Jahre auswusch.
Dieser Block hier ist original, er steht, wo er immer gestanden hat.
Ursprünglich bestand Tiwanaku ausschließlich
aus diesen gigantischen Steinen.
Sehen Sie diesen hier, wie er dort oben steckt.
Andere riesige Steine waren daran gebaut.
Diese Mauern könnten ursprünglich doppelt so hoch gewesen sein.
Das ist die hintere Seite des Ponce-Monolithen,
eine der bekanntesten Statuen Tiwanakus.
Sehen Sie da oben? Er trägt einen Turban.
Er scheint geflochtenes Haar zu haben, das den Rücken herabhängt.
So haben die Etrusker ihr Haar getragen.
Es wurden ihm Hieroglyphen
und der Sonnengott Viracocha in den Rücken graviert.
Seine Hose zeigt verschiedene Hieroglyphen und Symbole.
Er trägt eine Art
Schmuck um die Knöchel,
ist aber barfuß.
Das ist eine weitere ungewöhnliche Statue in Tiwanaku.
Sieht aus als trüge er Brillen.
Auch fließen ihm Tränen herunter.
Manche sagen, er weint um das Rote Land oder um Atlantis.
Er trägt einen Turban.
Er hält zwei seltsame Objekte in den Händen,
vielleicht eine Art Zepter aus Jade, um seine Autorität zu bezeugen.
Wir sehen hier zwei linke Hände.
Seine rechte Hand ist in einer vollkommen unnatürlichen Position,
die unmöglich zu halten ist.
Das könnte ein ägyptisches Motiv sein.
Er trägt einen Gürtel, auf dem Krabben abgebildet sind.
Auch seine Hose weist jene außergewöhnlichen Symbole
oder Hieroglyphen auf.
Außerdem trägt er
eine Kette um die Füße und ist barfuß.
In Tiwanaku finden wir die bereits bekannten Schlüsselsteinverbindungen.
Sie sehen hier die T-förmigen Kerben,
hier ist das Gegenstück.
Hier sind mehr davon.
Es gibt immer zwei zueinander passende Schlüsselverbindungen an jeder Seite.
Genau das kennen wir aus Ollantaytambo.
Das ist auch eine Konstruktion aus der Zeit vor den Inka.
Wir wissen, dass Tiwanaku zumindest 1000 Jahre oder mehr
vor den Inka entstanden ist.
In vielerlei Hinsicht beweisen diese Schlüsselsteinverbindungen,
dass die Inka die Gebäude in Ollantaytambo oder jene
um Cusco nicht gebaut haben.
Das ist das bekannte Sonnentor von Tiwanaku.
Man sieht, dass dieser megalithische Andesit-Block
bei einem Erdbeben gespalten wurde.
Dieses Tor ist eigentlich gar nicht aus diesem Teil Tiwanakus.
Dieses Tor kommt aus der Sektion Pumapunku von Tiwanaku,
einige Kilometer weit entfernt.
Hier oben sehen wir
den Sonnengott Viracocha.
Er hält zwei Stäbe an jeder Seite.
Vielleicht waren das Autorität bezeugende Jade-Zepter.
Auch ihm laufen Tränen
die Wangen herunter.
Er weint anscheinend.
Sie werden auch Tränen der Sonne genannt.
Gold wird hier in Südamerika oft als
Tränen der Sonne bezeichnet.
Dies ist ein Hinweis darauf,
dass in Tiwanaku massiv Metall abgebaut wurde,
und zwar Erze, aus denen man Gold, Silber und Kupfer herstellte.
Auch behauptet man, dass Viracocha
um das Rote Land, um Atlantis weint,
das zerstörte Land, das nicht mehr existiert.
Das ist die Rückseite des berühmten Sonnentors in Tiwanaku.
Sieht man es sich an, wird klar,
dass es in eine Form gebracht wurde, passend zu anderen riesigen Mauern.
Die Linie an der rechten Seite hier führt abwärts,
biegt dann ab und geht wieder nach unten.
Hier wäre eine andere gigantische Mauer angepasst gewesen.
Wir wissen, dass dies nicht die ursprüngliche Position
des Sonnentors war.
Auch wie es hierher kam ist ein Rätsel.
Das ist das berühmte Mondtor.
Es befindet sich an der östlichen Seite von Tiwanaku.
Es ist kleiner als das Sonnentor
und könnte sehr wohl aus Pumapunku kommen,
das einige Kilometer westlich liegt.
Wir sehen große Flächen mit Flechten.
Das Mittelstück hat Muster und Hieroglyphen.
Es wurde aus einem kompakten Block Andesitgranit gefertigt.
Schön gearbeitet, aber auch stark verwittert.
Ein Tor aus einem robusten Fels zu schlagen, ist besonders schwierig,
und man fragt sich, wozu man so etwas macht.
Zwei Säulen mit einem Oberbalken wären viel einfacher gewesen.
Aber die Baumeister von Tiwanaku wollten Tore,
die aus nur einem einzigen, massiven Felsbrocken gehauen waren.
In diesem Teil von Pumapunku in Tiwanaku
haben wir, was Archäologen als Grabenaushub bezeichnen.
Sie haben hier einen Abfluss entdeckt.
Vielleicht für Wasser.
Ein Teil der Wasseranlage
im Bereich Tiwanaku und Pumapunku.
An diesen Blöcken erkenne wir
wieder Schlüsselsteine,
über die wir in Ollantaytambo und anderen Orten gesprochen haben.
Wir sehen hier genau, wie sie genutzt wurden,
mit einer Schlüsselsteinverbindung an jeder Seite des Blocks.
Dann wurde flüssiges Metall in diese Aushöhlungen gegossen,
um eine Schelle zu erzeugen.
Dies ist eine sehr ungewöhnliche Weise, so riesige Steine zusammenzufügen.
Wir sehen das auch anderorts.
In Ägypten, in der frühen Türkei, im alten Griechenland.
Wir sehen das in Ollantaytambo in Peru,
wir sehen das auch hier in Tiwanaku in Bolivien.
Wir sind hier im östlichen Teil von Pumapunku,
die ganze Konstruktion wurde zerstört,
vielleicht von einer gigantischen Flutwelle aus dem Titicacasee.
Massive Blöcke aus Sandstein und Granit
liegen hier so wie sie umgefallen sind.
Wir haben meterhoch Schlamm und Matsch
von der Flutwelle vom Titicacasee,
die dieses Gebäude anscheinend zerstörte und mit Steinblöcken,
Steinen und Schlamm füllte, wie hier zu sehen ist.
Wir sehen hier, wie die Wasserkreisläufe
in Tiwanaku ursprünglich erzeugt wurden.
Sie wurden mit einem weiteren
Teil aus Granit abgedeckt.
Durch diese Rohre floss Wasser.
Der faszinierende Aspekt dabei hier in Tiwanaku ist,
dass dies eine Art Wasserstadt war.
Überall floss Wasser.
Es kam aus den Wänden, aus dem Boden.
Was wir auch heute noch
anhand der neuen Ausgrabungen sehen können, ist,
dass einst gewaltige Wassermengen durch die ganze Stadt flossen.
Hier sehen wir uns in Tiwanaku
im Pumapunku-Sektor nach einem Stein um, der Chris zufriedenstellen wird,
weil er zeigt, dass es hier in Südamerika tatsächlich antiken Maschinenbau gab.
Das sind 952.
Hier, gut.
Wir haben hier sehr ähnliche Dimensionen.
Das Gerät oder Werkzeug,
das die Oberfläche geschnitten hat, wurde hier entlang geführt
und machte dann einen weiteren Schnitt in diese Oberfläche.
Interessant dabei ist,
dass es hier eine sehr scharfe Kante gibt, die sehr schwer zu erlangen ist,
besonders in Stein.
Man macht das nicht mit kleinen Kugeln.
Man macht das einfach nicht.
Mit einem Zahnstocher und einem Sandkorn funktioniert das nicht.
Stellen wir uns eine einfachere Methode dafür vor,
etwa mit einem Dolerit-Stößel,
oder mit Sand und Holz
oder Sand und Stein,
würden wir jene Merkmale nicht finden, die wir hier erkennen können.
Was wir haben, sind raue Oberflächen.
Um die Präzision zu erlangen, die wir hier sehen,
müsste ein Mensch den Stein glattschleifen,
endlose Male abschleifen,
um die meisten Unebenheiten auszugleichen,
die wir hier sehen.
Wir sehen aber, dass hier mit einer Maschine geschnitten wurde,
und das Werkzeug ganz leicht durch das Material ging.
Es musste nicht poliert werden, ist aber besonders präzise gearbeitet.
Ich nahm zwischen den Löchern Maß,
um zu sehen, wie groß der Abstand ist.
Ich habe jedes Loch ausgemessen,
wo ich konnte. Manche Bereiche sind gebrochen,
die konnte ich nicht messen.
Aber im Prinzip
bewegen sich die Abstände etwa zwischen 2605
und 2616.
Bedenkt man, dass ich
den Anfang der Nut messe
bis zur abgebrochenen Ecke,
komme ich hier auf ein Zehntausendstel Zoll.
Man muss sich vorstellen, dass dies statistisch gesehen
eine perfekt gerade Kante ist.
Man sieht hier, dass die Oberfläche
absolut präzise ist.
David, kommen Sie her.
Was haben Sie gefunden?
Ich denke wir haben hier etwas gefunden.
Wir haben hier etwas gefunden,
das Hochtechnologie entspricht.
Wir sehen hier alle Merkmale eines mit Maschinen bearbeiteten Steins.
Sie meinen, was wir
-moderne Bearbeitungstechniken nennen. -Ja.
Wir haben hier wohl den Heiligen Gral gefunden.
Mir beweist dies, dass dieses Stück
auf eine Maschine gebracht wurde.
Es wurde an einer Seite geglättet,
und diese Seite als Vorlage nehmend,
wurde diese Nut in präzisen Dimensionen aus der Fläche herausgeschnitten.
Es ist unmöglich, eine solche Kante
zu meißeln oder abzuschleifen,
indem man Knochen oder Sand verwendet.
Es ist nicht möglich, das zu tun,
und die Merkmale zu erhalten, die wir haben.
Denn, was wir finden würden,
wenn dies in mühsamer Handarbeit langsam durchgeführt wird,
unter Verwendung von Knochen und Sand,
wäre eine sehr glatte Oberfläche innerhalb der Nut.
Wir finden aber keine glatte Oberfläche innerhalb der Kante.
Es scheint fast, als hätte ein Werkzeug
sich durch das Material gegraben.
Die Abweichungen, die wir sehen,
sind typisch für jeden Fertigungsprozess.
Sie sagen also, um einen Block wie diesen herzustellen,
braucht man Elektrizität und
Metallwerkzeuge mit Diamantschneidern und ähnliches?
Ja.
Vergessen wir Folgendes nicht, David,
dies ist eine Zivilisation,
die enormen Katastrophen ausgesetzt war.
Die ganze Kultur wurde ausgelöscht.
Alle Stützen einer Infrastruktur,
die Bauten dieser Art ermöglichten, verschwanden vor langer Zeit.
Sie könnten noch unter unseren Füßen liegen, oder dort drüben.
Wir wissen es nicht.
Es ist aber offensichtlich, dass diese Anlage hier
unter riesigen Schlammlawinen bedeckt lag,
aufgrund von Erdplattenverschiebungen.
Eine verheerenden Katastrophe, die die Zivilisation, die dies schuf, zerstörte.
Denken Sie,
dass dieselbe Zivilisation, die erschuf, was wir hier in Tiwanaku sehen,
auch die Anlage in Ollantaytambo in Peru errichtete?
Ich bin überzeugt davon, ja.
Sie würden also sagen, dass Ollantaytambo nicht von den Inka erbaut wurde,
sondern von den gleichen Menschen, die Tiwanaku gebaut haben?
Falls nicht von den gleichen Menschen, jedenfalls mit der gleichen Technologie.
Wie wurden diese megalithischen Kugeln in Costa Rica gebaut,
und wozu?
Was war der Grund für den Pyramidenbau?
Wie wurden die megalithischen Mauern der Anden konstruiert?
Folgen Sie mir, David Hatcher Childress, um die Welt.
Wir finden verlorene Städte und alte Rätsel.
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