All language subtitles for Adorable Sinner (Katia) 1959 ______

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic Download
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French Download
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian Download
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Katja, die ungekrönte Kaiserin (1959) dTV - MDR - 16. September 2013

Ich habe die Ehre, die Ankunft der Herren Minister zu melden.

Die Herren warten. Sie sollen warten.

Merk dir eins, mein Sohn: Pünktlichkeit ist unsere Höflichkeit

Lass nie jemanden warten, außer deinen Minister.

Einem Minister, den du sofort empfängst, gibst du zu viel Gewicht.

Es ist das 1. Mal, dass du einem Ministerrat beiwohnst.

Pass gut auf: auf das, was gesagt wird.

Aber noch mehr auf das, was ungesagt bleibt.

Seine Majestät, der Zar.

Setzen Sie sich, meine Herren.

Ich möchte wissen, ob Sie Kenntnis von einem offenen Brief haben.

Den Alexander Herzen in der Schweiz veröffentlichte.

Alle Zeitungen, die diesen Artikel veröffentlichten,

wurden an der Grenze beschlagnahmt. Kein Exemplar gelangte nach Russland

Doch ... Dieses.

Zum Glück habe ich meine Privatpolizei.

Wenn ich mich auf Ihre verlassen müsste, würde ich nichts erfahren.

Sie lassen ja alles an der Grenze beschlagnahmen. Herzen schreibt:

Majestät, geben Sie den Bauern Grund und Boden, auf dem sie leben.

Schaffen Sie die Leibeigenschaft ab! Heilen Sie die Wunden Ihres Volkes.

Retten Sie es. Ersparen Sie ihm immer wieder neues Blutvergießen.

Herzen ist ein Emigrant, ein Revolutionär und ein Journalist.

3 Gründe, diese Lügen und keine Zeile von ihm zu lesen.

Sind die Herren nicht ebenfalls dieser Ansicht?

Trotzdem ist einer unter uns, der überzeugt ist: Herzen habe recht.

Aha. Und dürfte ich fragen, wer?

Ich.

Ja, ja, Kubarow. Wenn ich nicht Zar wäre, würden Sie mich

wegen staatsfeindlicher Äußerungen nach Sibirien verbannen.

Aber Majestät!

Wir werden diese Frage bei geeigneter Gelegenheit erörtern.

Gehen wir zur Tagesordnung über.

Es geht um die Ernennung eines neuen Gouverneurs für die Provinz Kasan.

Sie schlugen vor? General Kernutski.

Ein zuverlässiger Freund.

Übrigens stimmten Majestät dieser Ernennung bereits zu.

Ich habe meine Ansicht geändert.

Ich schlage Oberst Wernitschow vor.

Sie kennen ihn doch? Nein. Aber es genügt, dass Sie den Wunsch äußern.

Haben Sie ihm etwas vorzuwerfen? Ganz gewiss nicht, Majestät.

Nach meiner Ansicht ist der Oberst ein fähiger und tüchtiger Offizier.

Sogar sehr tüchtig. Ich schlage vor, ihn zum General zu ernennen.

Aber nicht möglich.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Oberst Wernitschow

nicht zum General befördert werden kann. Dürfte ich fragen, warum?

Weil er gar nicht existiert!

Ich habe seinen Namen soeben erfunden.

Ich wollte mich nur von Ihrem Mangel an Rückgrat überzeugen.

Natürlich werde ich General Kernutski ernennen.

Ein braver Soldat.

Und ein Freund von Ihnen, den Sie so leicht im Stich gelassen haben.

Die Sitzung ist auf morgen vertagt.

Dieses kleine Experiment habe ich für dich inszeniert, mein Sohn.

Um dir zu zeigen, dass absolute Macht gefährlich ist.

Und dass es nicht immer leicht ist, Zar aller Reußen zu sein.

Seine Majestät.

Räumen Sie das fort!

Und lassen Sie mich. Den Spiegel.

Ich sprach mit den Ärzten, Maria Alexandrowna. Sie alle meinen:

Eine Erholungsreise auf die Krim würde Ihnen sehr gut tun.

Trotzdem werde ich dort keine Ruhe haben. Alexander ...

Zigarette bitte! Alexander, ich bangte den ganzen Tag um Sie.

Sie fuhren wieder ohne Gefolge aus. Das ist purer Leichtsinn.

Man muss Vertrauen haben.

Wenn man ans Zimmer gefesselt ist wie ich, sieht man alles schwärzer.

Außerdem habe ich am Montag meinen Besuch im Institut Smolny angekündigt

Wie jedes Jahr. Zur Abschlussfeier des Schuljahres.

Sie hätten eine aufmerksamere Frau als mich verdient.

Schonen Sie sich. Und alles wird gut werden.

Ich hab ihr einen Streich gespielt.

Sie hat ein Bild vom Zaren unterm Kopfkissen versteckt.

Ich habe es ihr weggenommen. Sieh mal!

Wer hat sich erlaubt, mein Medaillon wegzunehmen?

Gib es sofort her! Hast du es?

Hol es dir doch.

Gib es her!

Was ist denn da?

Was ist denn hier los, meine Damen?

Ich habe eigentlich nichts dagegen, wenn die Zöglinge

eines kaiserlichen Pensionats Seine Majestät verehren.

Als ich so alt war wie Sie, schwärmte ich auch für Nikolaus I.

Aber nie hätte ich es gewagt, mit seinem Porträt Unfug zu treiben.

Das Porträt ist beschlagnahmt. Nein, dazu haben Sie kein Recht.

Nein? Das werden wir sehen.

Dafür bekommst du eine weitere 5 in Betragen.

Madame, bitte geben Sie es mir zurück. Ich flehe Sie an. Nein.

Dann muss ich es Ihnen eben sagen.

Der Zar selbst gab es mir.

Der Zar? Jawohl, der Zar.

Bei welchem Anlass?

Oh. Er hat uns eines Tages besucht. Ganz überraschend.

So? Nicht möglich. Der Zar hat euch besucht? Ganz überraschend?

Die Dolgorukis sind eine genauso alte Familie wie die Romanows.

Weiter, bitte weiter.

Wir haben den Abend zusammen verbracht, er und ich.

Wir haben Champagner getrunken.

Sieh mal an.

Er findet mich sehr gut erzogen. Er sagte es mir.

Damit Sie es wissen: Wenn Sie mir weiter schlechte Zensuren geben,

ist das Majestätsbeleidigung.

So. Seine Majestät wird anstelle der Zarin morgen hier sein.

Um uns die Ehre des alljährlichen Besuches zu geben.

Wir haben dann das Vergnügen, Ihre Aussagen zu kontrollieren.

Und gnade Ihnen Gott, wenn Sie gelogen haben.

Und jetzt absolute Ruhe bitte!

Alles zu Bett! Marsch!

Kennst du den Zaren wirklich? Lass mich in Ruhe!

* Sehnsuchtsvolle Musik *

* Fanfarenklänge *

* Triumphale Musik *

Geriwanowna Ljubanow.

Erste in Geschichte, Erste in Betragen.

Gratuliere.

Olga Fjedorowna Orlowski.

Erste in Literatur, Zweite in Betragen.

Bravo.

Elisabeta Petrowna Rostowski.

Erste in Gesang, Dritte in Betragen.

Und ...

Und das ist Katja Dolgoruki, von der ich bereits gesprochen habe.

Komm.

Um Eindruck auf uns zu machen, erzählte sie,

dass sie mit Eurer Majestät diniert hatte.

Komm näher!

Außerdem ist sie die Letzte in Betragen.

Wir bitten Majestät, sie nach Hause schicken zu dürfen.

Falls sie gelogen hat.

Sag mal, Katja ...

Bei unserem Abendessen hatte ich dir doch etwas versprochen.

Was war denn das?

Ach ja, natürlich. Eine Schlittenfahrt. Nicht wahr?

Na also.

Ja, aber ... Würde mir Eure Majestät die Bemerkung verzeihen?

Dass die Zarin immer nur die beste Schülerin zu einer Promenade einlud?

* Er knurrt unwillig. *

Dieses Jahr machen wir es umgekehrt. Ich nehme die Schlechteste.

Um ihr die Leviten zu lesen.

Rasch, hol deinen Mantel.

Anastasja Iwanowna Nareschki.

Erste in Geografie ...

* Pferdeschellen *

Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, so zu schwindeln?

Sie machten sich über mich lustig. Da habe ich einfach ...

Einfach gelogen.

Wenn ich gesagt hätte, dass ich dich nicht kenne?

Das hätten Sie nie getan. Was?

Schon als kleines Kind träumte ich von Ihnen. Sie besuchten uns.

Und ich hab sie ganz allein empfangen. So?

Sag mal: du eine Prinzessin Dolgoruki?

Wo kommst du eigentlich her?

Wir sind hier im Institut für junge Mädchen ohne Mitgift.

Meine Familie hatte sehr viel Unglück. Mein Vater ist tot.

Das Gut wurde versteigert.

Sogar der berühmte Schmuck, der über 300 Jahre in der Familie war.

Hast du nicht einen Bruder, der Offizier ist?

Ja, in St. Petersburg. Mein Vater wollte, dass er reich heiratet.

Er zog aber eine Liebesheirat vor.

So sind wir Dolgorukis.

Ich erinnere mich.

Bat er nicht darum, in den Kaukasus versetzt zu werden?

Weil man in der Provinz seine Armut besser verstecken kann.

Bitte, Majestät, ich möchte heute nicht davon sprechen.

Was würde dir heute am meisten Spaß machen? Darf ich's sagen?

Alles, was du willst.

Ich möchte eine lange Schlittenfahrt, in vollem Galopp.

Zum See! Und im Galopp!

Bist du zufrieden? Ja, schneller, noch viel schneller!

Schneller!

* Er stöhnt. *

Entschuldigen Sie, Offizier.

Ich glaube, ich habe Sie schon mal gesehen.

Ich weiß nur nicht, wo?

Vielleicht in Moskau oder ...?

Das ist eine richtige Arche Noah hier.

Ein Hund, eine Ziege, ein Pferd. So haben alle Wärme.

Der Gaul hält uns warm und braucht nicht draußen zu frieren.

Er wird uns leider verlassen. Der Gutsherr will ihn.

Wieso? Dazu hat er kein Recht.

Mir gehört nichts, weder Hacke noch Vieh.

Warum will er dein Pferd? Weil er die ganze Nacht Karten spielt.

Verliert er, bezahlt er seine Schulden mit unseren Pferden.

Er will 5 Rubel oder mein Pferd. Das dürfte nicht sein.

Schon lange nicht mehr.

Ja, du hast ganz recht, Katja.

Russland ist das einzige Land in Europa,

in dem es noch Leibeigene gibt.

Aber auch das wird sich eines Tages ändern.

Eines Tages, ja. Aber wann?

Vielleicht schneller, als du denkst. Warum lachst du?

Die Ziege erinnert mich an unseren Tanzlehrer.

Ich hoffe, dass du wenigstens im Tanzen nicht auch die Letzte bist.

Doch. Ich tanze nicht gern mit Mädchen.

Das kann ich verstehen.

Dann müsste man dich eben einigen jungen Herren vorstellen.

Das könnte man ja beim nächsten Hofball arrangieren.

Ich geh auf keine Bälle.

Warum denn nicht?

Weil ich weiß, wozu die Bälle da sind.

Um junge Mädchen unter die Haube zu bringen.

Und du willst nicht heiraten? Nein.

Warum? Das verstehe ich nicht.

Das können Sie auch nicht verstehen.

Du bist eine merkwürdige junge Dame.

Und wenn ich dir verspreche:

Dass keiner der jungen Herren von Heirat spricht?

Bestimmt nicht? Wenn ich das sage.

Weißt du, in meinem Beruf ist man recht einsam.

Man hat keine wirklichen Freunde.

Aber du könntest mir doch wenigstens glauben.

Natürlich.

Lass uns gehen.

So. Das ist für dich.

(ungläubig) Alles?

Ja.

10 Rubel? Damit du dein Pferd behalten kannst.

Danke, Herr Offizier, danke.

* Triumph-Musik *

* Pferdeschellen *

Seine Majestät liest ziemlich lange die Leviten.

Vielleicht ist etwas geschehen? Ein Unfall?

Leider wird Majestät den Tee mit uns nicht mehr nehmen können.

Tja, die Zeiten haben sich geändert.

Der Schlitten, Madame.

Schnell, 2 Reihen, meine Damen!

Und wenn ich in die Hände klatsche, einen tiefen Hofknicks. Achtung!

Erheben Sie sich, meine Damen.

Seine Majestät beauftragte mich, Ihnen auf Wiedersehen zu sagen.

Was Sie anbetrifft, Madame:

Seine Majestät findet das Institut in Ordnung.

Aber er erließ eine Amnestie.

Alle Noten für schlechtes Betragen sollen im Zeugnis verschwinden.

* Die Mädchen jubeln. *

Meine Herren Delegierten des Adels und der Kirche!

Die Stunde der Reformen hat geschlagen.

Wir, Zar aller Reußen proklamieren:

Die sofortige Abschaffung der Leibeigenschaft.

Wir gewähren ab heute 49 Mio. unserer Untertanen die persönliche Freiheit.

Es ist mein Wunsch, mein Wille, mein Befehl.

Es lebe der Zar!

Nein, ich gehe nicht.

Macht, was ihr wollt. Ich gehe nicht.

Mit einem Bruder, der Hauptmann des 1. Garderegiments ist,

schlägt man eine Einladung zum Hofball nicht ab.

Sprechen wir nicht davon. Ich bekomme erst morgen mein Patent.

Ich weiß nicht, wem ich das verdanke. Ich bat nie um Protektion.

Du bist so bescheiden wie immer.

Endlich erkennt man deine Verdienste an.

Jedenfalls bleiben wir alle 3 in St. Petersburg. Das ist wunderbar.

Monsieur, ein Herr bittet, empfangen zu werden.

Wer ist es?

Herr Baron ... Ich hab den Namen vergessen.

Baron Tschernikowski. Kammerherr Seiner Majestät, des Zaren.

Lieber Prinz, zuerst übermittle ich Ihnen Glückwünsche Seiner Majestät.

Ihnen, lieber Prinz, und Ihrer verehrten Gattin.

Ich habe den Auftrag, das hier der Prinzessin, Ihrer Schwester, zu geben

Für Katja? Als Oberhaupt der Familie muss ich es öffnen. Pardon.

Wie schön!

Luise, schau dir das Kollier an.

Seit 300 Jahren war es im Besitz unserer Familie.

Ich musste es beim Tod unseres Vaters verkaufen. Und hier ist es.

Es ist schön, nicht wahr?

Schöner, als ich es je in Erinnerung hatte.

Prinzessin Jelena Fjodorowna Oblonski.

Komtess Natalja Petrowna Potomkin.

Prinzessin Arjana Fjodorowna Prokowski.

Komtess Natalja Nikolajewna Muratow.

Prinzessin Katarina Dolgoruki.

Komtess Nina Pawlowna Tschewatsek.

Bist du glücklich? Ja. Es ist alles wie ein Traum.

Ich vertraue den Dolgorukis nicht.

Was wollen Sie damit sagen? Nichts.

Ein junger Offizier wird plötzlich Hauptmann der Garde.

Ohne irgendwelche Fürsprache.

Glauben Sie mir, mein Lieber, das gefällt mir nicht. Ja.

Prinzessin Sofia Alexejew.

* Raunen im Saal *

Arme Maria Alexandrowna.

Ich fürchte, es wird ihr letzter Ball sein.

Prinzessin Sofia Alexandrowna Tscherkaski.

Ich möchte Ihnen meine Schwester vorstellen.

Prinzessin Dolgoruki. Es ist ihr 1. Ball.

Komtess Natalja Nikolajewna Muratow.

Sagen Sie, die Prinzessin Luise Dolgoruki geht wohl kaum aus?

Nein, Majestät. Man kann sie jeden Nachmittag zu Hause antreffen.

Es wäre mir angenehm, wenn sie etwas Zerstreuung hätte.

Man könnte sie doch öfter zum Tee einladen.

Ab morgen wird sie jeden Nachmittag eingeladen sein.

Aber diskret, taktvoll und ohne Aufsehen.

Majestät können sich ganz auf mich verlassen.

Mit wem wird Majestät heute den Ball eröffnen?

Vielleicht mit Baronin Kernow?

* Stumme Szene *

Prinzessin werden gebeten, mit Seiner Majestät den Ball zu eröffnen.

Was? Die Kleine? Wieso denn Katarina Dolgoruki?

Sie irren, Baronin. Sehen Sie einmal dort hinüber.

Was fällt Ihnen da auf?

Prinzessin Luise Dolgoruki mit einem unbeschreiblich schönen Kollier.

Das kostete die kaiserliche Schatulle 200.000 Rubel. Nein, 300.000.

* Walzermusik *

* Stumme Szene *

Ich möchte Ihnen sagen, dass wir alle Ihre Frau einfach hinreißend finden.

Ich möchte dich um diesen Tanz bitten. Sie gestatten?

Du hast wirklich einen unerhörten Erfolg heute Abend.

Warum trägst du nicht das Kollier, das ich dir geschickt habe?

Ich wollte nicht zu sehr auffallen. Mein Bruder ist Familienoberhaupt.

Er hielt es für richtiger, wenn seine Frau es zum 1. Mal trägt.

Hast du dir schon einen Partner für den nächsten Tanz ausgesucht?

Nein. Nach diesem Tanz werde ich nie mehr mit einem anderen tanzen.

* Walzermusik *

Majestät.

Jedes Mal, wenn du mich in diesen 4 Wänden Majestät nennst,

schuldest du mir ein Pfand.

Bitte.

Hm ...

Mein Tee.

Wie Maj ... Wie Sie befehlen.

Also, was spielen wir? Karten? Nein. Sie schummeln.

Ich schummele? Ja.

Ich gewinne viel zu oft. Ich möchte auch keine Geschenke mehr.

Also, was? Tric Trac.

Da kann ich Sie besser kontrollieren.

Gut. Fang an!

Zwölf.

Bitte.

Merkwürdig.

Jedes Mal, wenn Sie mich besuchen, ist meine Schwägerin eingeladen.

Hat sie dich nie aufgefordert, mitzugehen?

Oh. Ich finde immer eine Ausrede. So dumm bin ich ja nicht.

Was sagt dein Bruder, wenn er weiß, dass ich hier bin?

Er sagt: Man soll nicht so viel davon sprechen.

Dann kann niemand was sagen.

Was soll man denn sagen? Du bist doch ein Kind.

* Sehnsuchtsvolle Musik *

Nein. Du bist kein Kind mehr.

Und ich sollte auch nicht mehr so oft kommen.

Jetzt habe ich verloren, auch ohne zu schummeln.

Und weil ich das geahnt habe, habe ich ein kleines Geschenk mit. Nein.

Ich möchte ein viel schöneres Geschenk.

Kommen Sie morgen wieder.

* Mehrere sprechen gleichzeitig. *

Na, wie sieht es denn aus?

Guten Abend. - Guten Abend.

200. - 300.

Ich passe.

300. - Dieser Platz wird jetzt frei.

Gestattest du? - Dann wird dieser Platz auch frei.

Wollen Sie nicht mehr spielen? - Ich will nicht gegen Sie spielen.

Spiele ich nicht gut genug oder inkorrekt?

Ich möchte nicht gegen jemanden spielen,

der in letzter Zeit etwas zu viel Glück hat.

Was wollen Sie damit sagen? - Sie haben zu viel Glück.

Sie verstehen schon, alle anderen Herren auch.

Und wenn ich Ihnen morgen 2 meiner Freunde schicken würde?

Ich warne Sie. Ich habe nicht das Glück, verheiratet zu sein.

Aber ich schieße äußerst genau.

Hauptmann Petrow und Leutnant Wassiljew

werden Ihnen morgen früh meine Bedingungen überbringen.

Ich stelle mich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

* Eintönige, ruhige Musik *

* Wind *

* Dramatische Musik *

Katja!

Katja!

Wo fahren wir hin? Nirgend wohin.

Ich bin gekommen, um mich von dir zu verabschieden.

Sie verlassen Petersburg?

Warum?

Nein, Katja.

Aber du wirst abreisen.

Du wirst nach Paris gehen, um deine Studien zu vollenden.

Nein, ich geh nicht.

Katja. Du wagst es, deinem Zaren zu widersprechen?

Ja.

Ja, weil ich Sie liebe.

Ich hätte es nie sagen dürfen. Ich liebe Sie seit dem 1. Tag.

Ich werde nie einen anderen lieben.

Du wirst abreisen. Das ist keine Bitte, sondern ein Befehl.

Warum sprechen Sie so mit mir?

Sie lieben mich nicht. Sonst könnten Sie nie so mit mir sprechen.

Sagen Sie, dass Sie mich nicht lieben.

Dass Sie mich nie geliebt haben und es nie tun werden. Sagen Sie es.

Ich liebe dich nicht, Katja.

Ich habe dich nie geliebt und werde dich nie lieben.

Lassen Sie anhalten. Ich möchte aussteigen.

Halten Sie!

Nein, Katja. Es ist alles nicht wahr.

Ich liebe dich, Katja. Ich liebe dich.

Aber du musst fort. Bitte versteh mich, du musst fort.

* Ein Schuss *

Ich muss jetzt fahren, Luise.

Ich bleibe mindestens 2 Jahre in Paris.

Willst du mir nicht auf Wiedersehen sagen?

Ich wünsche dir alles Gute.

Es war nicht meine Schuld, Luise. Wirklich nicht.

* Traurige Musik *

* Flotte, fröhliche Musik *

* Rufe der Begeisterung *

* Zugsignal *

* Brems-Ton *

* Militärischer Befehl *

* Militärmusik *

Mein lieber Alexander, herzlich willkommen in Paris.

* Militärmusik *

* Jubelnde Menschen *

* Willkommens-Rufe *

Ich hab Angst vor dem Wiedersehen.

Ich habe Angst, dass er mich vergessen hat.

Schon als Kind hast du dir unnütze Gedanken gemacht.

Hab Vertrauen. Seit 2 Jahren schreibt er täglich.

Aber jetzt habe ich schon eine ganze Woche nichts von ihm gehört.

Sei nicht dumm. Wie soll er von unterwegs schreiben?

Trotzdem. Ich bin unruhig.

* Jubelrufe *

* Schreie *

* Leise, sentimentale Musik *

* Pferdegetrappel *

Nichts. Niemand weiß etwas, und keiner will sprechen.

Heute erscheinen keine Zeitungen. Nicht einmal ein Extrablatt.

Ich gehe in die Gesandtschaft. Ich muss wissen, was passiert ist.

Dort erfährst du auch nichts. Alles ist abgesperrt.

Trotzdem, ich muss gehen. Ich muss es wissen.

* Näher kommende Pferde *

* Dramatische Musik *

Katja!

Du lebst! Du lebst.

Wenn dir etwas passiert wäre, ich hätte mich umgebracht.

Katja, meine geliebte Katja.

* Romantische Musik *

Jetzt. Wenn ich jetzt sterben müsste, mir wäre alles gleich.

Zwei lange Jahre habe ich gewartet.

711 Tage.

Ich habe sie gezählt: die Stunden, die Minuten.

Ich liebe deine Augen, deinen Mund.

Jede Nacht habe ich geträumt: du wärst bei mir, ganz nahe.

Für immer.

Und jetzt bist du da. Es war schön, von dir zu träumen.

Für immer.

Wer weiß?

Ich habe gesagt: für immer.

Aber Katja ...

Heute Abend kann ich nicht bei dir sein.

Ich weiß, aus den Zeitungen. Ein großer Empfang in den Tuilerien.

Mit dem König von England. Mit der Königin.

Mit dem König von Bayern und vielen anderen.

Glaubst du, es macht mir Spaß, dorthin zu gehen?

Das sind alles meine Vettern.

Nach einem Attentat muss sich der Kaiser dem Volk zeigen.

Das gehört zum Handwerk, zum vermaledeiten Handwerk.

Komm, Katja.

Sag deinem Zaren, dass er an die Arbeit gehen soll.

Jawohl, Majestät. Geh!

Danke.

Katja.

Wenn ich eines Tages ganz allein sein sollte,

dann musst du meine Frau werden.

Vor Gott und den Menschen.

Man soll nicht an etwas denken, was nie sein wird.

Sehe ich dich morgen?

Übermorgen?

Übermorgen reise ich ab.

Aber ich kann nicht mehr ohne dich leben.

Du musst zurück nach St. Petersburg kommen.

Ganz gleich, was die Leute sagen.

Du wirst ein Haus für dich haben.

Und ich komme dich jeden Tag besuchen.

Das heißt, solange du mich liebst.

Ich werde dich lieben, solange ich lebe.

Der Zar hat keinen Verdacht geschöpft, dass wir ihn beobachten?

Absolut sicher, Exzellenz. Wir wechseln täglich die Agenten.

Hat er wieder Prinzessin Dolgoruki besucht?

Ja, wie jeden Tag seit 6 Monaten. Wir wissen immer, wann er zu ihr geht.

Er trägt immer eine große Dokumententasche bei sich.

Beachten Sie das, meine Herren. Haben Sie schon den heutigen Bericht

Der Mann will nicht mehr mitmachen. Sein Gewissen plagt ihn.

Geben Sie ihm 20 Rubel mehr. Ich danke Ihnen, meine Herren.

Ich begreife Ihre Nervosität nicht, Kubarow.

Es ist doch in unserem Interesse, wenn der Zar eine Geliebte hat.

Wenn der Zar sich amüsiert, tanzen die Minister.

Ich glaube, lieber Orlow, dass sie nicht mehr lange tanzen werden.

So unglaubwürdig das auch scheint.

Ich habe den Eindruck, dass die kleine Dolgoruki

langsam die graue Eminenz Seiner Majestät wird.

Aber eines verspreche ich Ihnen:

Dieser kleinen Gans breche ich den Hals.

Sie sollten keine Besuche empfangen, Majestät. Sie sind zu müde.

Ihre Ratschläge ermüden mich. Lassen Sie ihn eintreten.

Ich wage zu hoffen ... Ersparen Sie uns die Höflichkeitsfloskeln.

Setzen Sie sich!

Sie sagten, das Leben des Zaren sei in Gefahr. Ja.

Seit dem Attentat werden neue revolutionäre Gruppen gebildet.

Flugzettel werden verteilt.

Man droht mit einem Attentat auf den Tyrannen. Kubarow!

Dieses Wort gebrauchen Sie, Madame.

Die Universität muss geschlossen werden. Das ist bereits geplant.

Wir müssen verhindern, dass sich der Zar ohne Gefolge

ans andere Ende der Stadt begibt. Ich wollte mit ihm sprechen.

Leider ohne Erfolg.

Ich habe auch keinen Einfluss. Er ist vernarrt in dieses Mädchen.

Früher hat er oft hier bei Eurer Majestät gearbeitet.

Ja. Jetzt verbringt er seine ganze Zeit bei ihr.

Und dieses M ...! Sie beeinflusst ihn auf eine Weise,

die beinahe an Hochverrat grenzt.

Sie will ihn veranlassen, dass er dem Volk das freie Wahlrecht gibt.

Nein. Doch, Majestät.

Dann ist Russland verloren. Alles hängt von Eurer Majestät ab.

Noch ist es Zeit, zu handeln.

Aber ich würde nie wagen, etwas zu unternehmen ohne Eure Zustimmung.

Kubarow, wir müssen eben beten.

Gott erhört oft die Gebete eines Polizeiministers.

Also, worum soll ich Gott bitten?

Dass er das Mädchen zu sich nimmt? Kubarow!

Es geht um das Schicksal Russlands. Gott würde uns bestimmt erhören.

Ja. Und es würde mich sehr glücklich machen.

Aber für den Zaren wäre es ein schwerer Schlag.

Gewiss. Aber Eure Majestät würden ihn trösten.

Ich habe nicht mehr die Kraft dazu.

Wenn der Zar zu Ihnen zurückfindet, werden Sie Ihre Kraft wiederfinden.

Ich bin überzeugt davon.

Also?

Ich weiß es nicht. Sie quälen mich.

Ich gebe Ihnen meine Antwort in einigen Tagen.

* Spannende Musik *

* Spannung steigert sich. *

Weißt du, was das Schönste ist?

Auf dich zu warten. Mich auf dich zu freuen.

Wenn es dunkel wird, weiß ich, dass du bald kommst.

Nur morgens gehe ich manchmal heimlich aus dem Haus. Heimlich?

Mit einem Kopftuch, wie eine Bäuerin.

So kann ich am besten hören, was man über dich spricht? Was spricht man?

Das Volk liebt Eure Majestät sehr. Aber? Aber!

Seine Majestät erwartet, dass du alles sagst.

Ich will alles hören. Alles!

Das Volk hasst Eure Ratgeber.

Ganz meine Meinung. Was sagt das Volk noch?

Man sollte sie davonjagen.

Was kommt dann? Mein Gott.

Als Zar ist man nur von Speichelleckern und Lügnern umgeben.

Das ist der Fluch der absoluten Macht.

Also dann, fort damit!

Wenn Kubarow dich hören würde, kämst du sofort nach Sibirien.

Dann müsste er die Hälfte des Volkes einsperren.

Sag mal, Katja ...

Seitdem du wieder in St. Petersburg bist, liest du wohl viel?

Ja. Verbotene Bücher, nicht wahr?

Wo hast du sie versteckt?

Dort.

Aha.

Sind Sie mir böse?

Ach wo. Ich habe die gleichen.

Nur, ich habe meine im Schlafzimmer versteckt.

Sag mal, wo hast du eigentlich die Mappe, die ich dir neulich gab?

Das sind alles nur Notizen, Skizzen für eine künftige Reform.

Aber das genügt noch nicht. Das ganze System muss geändert werden.

Was hast du denn?

Ein Mann am Fenster.

Aber nein. Du hast dich getäuscht.

Ich hab ihn deutlich gesehen.

Das ist wahrscheinlich wieder ein Spitzel von Kubarow.

Wohin ich gehe, was ich tue: Überall folgt mir die Polizei.

Ich schaffte die Sklaverei ab. Es gibt noch einen Sklaven: mich.

Meinen Mantel. Ich muss dich leider verlassen.

Nein. Bitte geh noch nicht. Ich habe Angst.

Hab keine Angst. Es kann mir doch nichts passieren.

Bis morgen.

* Hundegebell *

Alexander!

Alexander!

Alexander!

Du siehst doch. Mir kann nichts passieren.

* Disharmonische Musik *

Wir, Maria Alexandrowna, Kaiserin aller Reußen,

ernennen unsere Vasallin, Katarina Michailowna,

Prinzessin Dolgoruki, zu unserer Hofdame.

Sie tritt diese Stellung mit dem heutigen Tage an.

Ich danke Eurer Majestät untertänigst.

Aber ich fühle mich dieser Ehre unwürdig.

Ich bitte um die Erlaubnis ... Abzulehnen?

Nein, Prinzessin. Diesen Wunsch muss ich Ihnen verweigern.

Lassen Sie mich allein. Setzen Sie sich.

Der Zar setzt sich jedes Mal einem Attentat aus,

wenn er die Stadt ohne Gefolge durchquert.

Verstehen Sie nun, weshalb Sie hier wohnen sollen?

Majestät, ich bitte Sie. Ich flehe Sie an.

Sie kleine Närrin! Glauben Sie, dass ich Ihnen eine Falle stelle?

Dass Ihr kostbares Leben in Gefahr ist?

Ich schwöre Ihnen, dass Sie hier im Palast in Sicherheit sind.

Und das sollten Sie zu schätzen wissen.

Es handelt sich nicht um mich, Madame. Nur, ich fürchte ...

Dass Sie Ihren Geliebten hier nicht sehen werden? Seien Sie ohne Sorge.

Glauben Sie nicht, dass ich großmütig oder tolerant bin.

Aber für das Leben des Zaren bin ich zu jedem Opfer bereit.

Er möge glücklich sein. Sogar mit Ihnen.

Ich sollte Sie beneiden, Sie hassen.

Ich habe mit dem Leben abgeschlossen und sehe es von einer höheren Warte.

Sie sehen mir ähnlich, aus der Zeit, als ich Alexander kennenlernte.

Wir liebten uns, er und ich.

Mehr, als Sie ihn je lieben werden.

Madame. Aber jetzt ist für mich alles zu Ende.

Mein ganzes Leben habe ich um ihn gezittert. Tag und Nacht.

Immer, wenn er das Schloss verließ, krampfte sich mein Herz zusammen.

Und weil ich so viel gelitten habe, wird es bald aufhören, zu schlagen.

Und dann sind Sie an der Reihe, für ihn zu zittern, sich Sorgen zu machen

Auf seine Rückkehr zu warten. Sie sind jetzt an der Reihe.

Ich beneide Sie nicht.

* Leiser Glöckchen-Klang *

* Er spricht russisch. *

* Glockenläuten *

* Viele Glocken und Kanonendonner *

* Militärmusik *

* Stumme Szene *

Russisches Volk! Erinnere dich derer, die im Namen der Freiheit sterben.

Es lebe die Revolution! Tod dem Tyrannen!

Es lebe die Revolution! Tod dem Tyrannen!

Es lebe das Volk!

Warten Sie hier!

Was verschafft mir die große Ehre Eures Besuches? Die Neugier?

Sie möchten Ihren Mörder gern aus der Nähe sehen. Nein.

Die Schadenfreude. Sie wollen sich über mich lustig machen.

Ich bin gekommen, um mit dir zu reden. Setz dich.

Setz dich!

Warum wolltest du mich umbringen?

Was soll ich darauf antworten?

Man sah mich als tollwütigen Hund. Diskutiert man mit so einem? Nein.

Man schlägt ihn tot.

Wir sind nicht vor Gericht. Niemand hört dich.

Ich will mit dir reden von Mensch zu Mensch.

Von Mann zu Mann. (verächtlich) Von Mann zu Mann.

Jawohl.

Warum hasst du mich?

Du bist ein Bauernsohn. Ich gab den Bauern die Freiheit.

Was nützt die Freiheit ohne Land? Sie zittern vor Kälte.

Sie haben keine Rubel, um einen Pflug zu kaufen.

Ich ließ Schulen bauen, um das Volk aufzuklären.

Das weiß ich auch. In einer Ihrer Schulen habe ich lesen gelernt.

Sonst wäre ich vielleicht nie Revolutionär geworden.

Und du hast sogar Arbeit gefunden als Lehrer.

Hör mich an, Solowjow.

Hättest du als Lehrer geduldet, dass deine Schüler das Gesetz machen?

Nein, nicht?

Und ich bin auch eine Art Lehrer.

Nur in meiner Klasse gibt es mehr als 100 Millionen Schüler.

Ich habe wohl das Recht auf Disziplin.

Sie behandeln die Russen wie Kinder.

Es sind Kinder, die zur Freiheit erzogen werden müssen!

Ist es nicht merkwürdig, Solowjow, wir sehr wir uns ähneln?

Sie haben Ihr Leben verspielt. Ich riskiere meins jeden Tag. Und warum?

Weil wir beide unser Vaterland lieben.

Wenn Sie nicht der Zar wären, hätten wir vielleicht Freunde werden können.

Aber leider stehen wir nicht auf derselben Seite der Barrikade.

Das ist der Unterschied.

Es gibt noch einen anderen Unterschied. Welchen?

Sie. Sie sind doch Anhänger der Todesstrafe, nicht?

Ich? Natürlich.

Sie haben mich doch zum Tode verurteilt.

Und ich bin gekommen, um Sie zu begnadigen.

Begnadigen? Jawohl.

Sie müssen nur noch Ihr Gesuch unterschreiben. Dann sind Sie frei.

Ich unterschreibe es nicht.

Ich will kein Geschenk von einem Regime, das ich hasse.

Die Bücher haben Ihr Herz versteinert. Ich bedauere dich.

Behalten Sie Ihr Mitleid!

Sie werden es eines Tages brauchen. Für Sie selbst.

* Leiser Glockenschlag *

* Ein Schuss *

Beten wir zu dem Herrn. Er möge diesen Bund segnen.

* Orgelmusik *

Umarmt euch, meine Kinder.

Unsere Heirat müssen wir noch geheim halten. Aber nach dem Fasten ...

* Eine Explosion *

Eine Bombe, Majestät. Sie explodierte im Speisesaal.

Sie hätte hier explodieren können. Verletzte?

Wahrscheinlich. Komm.

General Rylajew! Bringen Sie die Prinzessin in Ihre Appartements.

Ich komme gleich nach.

* Dramatische Musik *

Danke, General.

* Schwermütige Musik *

Rufen Sie nicht und rühren Sie sich nicht!

Wer sind Sie?

Das ist leicht zu erraten.

Sie brachten es fertig, dass er Sie heiratet.

Unser Hochzeitsgeschenk explodierte leider zu früh. Rühren Sie sich nicht

Wenn Sie schießen, kommen die Wachen.

Wenn Sie versuchen zu flüchten, werden Sie verhaftet.

Mich bekommt man nicht lebend.

Ihre Hand zittert.

Sie werden mir einen Passierschein ausstellen.

Schreiben Sie!

Ich sah gestern Plakate mit der Unterschrift "Freiheit".

Gehören Sie dieser Gruppe an? Sieh mal, Sie lesen unsere Aufrufe.

Diese Woche wurden neue Blätter verteilt.

Unsere Flugblätter lesen Sie auch?

Man fordert darin das Wahlrecht für das Volk und eine neue Verfassung.

Darin stimme ich mit Ihnen überein. Ihre Worte beeindrucken mich nicht.

Unterschreiben Sie oder ich schieße. Sind Sie schwer verletzt?

Das geht Sie nichts an.

Worauf warten Sie? Warum rufen Sie nicht?

Beantworten Sie zuerst meine Frage. Wer sind Sie?

Ich habe meine Papiere verbrannt. Man verhaftet eine Unbekannte.

Wofür opfern Sie sich eigentlich?

Für die Sache. Sie irren sich.

Sie sterben für die, die den Zaren-Erlass annullieren wollen.

Diesen Leute spielen Sie in die Hände, ohne es zu wissen.

Der Zar hat uns betrogen. Er versprach uns eine Verfassung.

An der er jahrelang arbeitete. Jetzt ist alles fertig zum Proklamieren.

Ihre Freunde wissen das nicht. Irgend jemand sollte es ihnen sagen.

* Jemand klopft. *

Herein!

Danke, Mylord.

Sie müssen es Ihren Freunden klar machen.

Sie sind die Einzige, die es kann.

Nach dem Attentat wird der Zar alle Pläne wieder umwerfen.

Gewalt fordert Gewalt heraus.

Wir können das endlose Blutvergießen verhindern.

Ich verspreche Ihnen, dass Ihre Freunde nicht hingerichtet werden.

Unternehmen Sie nichts mehr gegen den Zaren. Lassen Sie uns Zeit.

Ich verspreche Ihnen nichts.

Kommen Sie.

Ein Passierschein ist sinnlos. Die Wachen würden Sie nicht durchlassen.

Haben Sie Vertrauen.

Frage mich nicht, woher ich diese Informationen habe.

Ich bitte dich, vertraue mir.

In 2 Monaten wird die Verfassung proklamiert.

Es ist in unserem Interesse, dass wir so lange still halten.

Was sagt Ihr?

Jeljorow?

Sofie Perowski gibt uns keine Beweise.

Ich will Beweise.

Ich habe einen.

Die verhafteten Studenten werden in den nächsten Tagen freigelassen.

Sitzen sie beim nächsten Treffen noch im Gefängnis, wurde ich getäuscht.

Gewähren wir diesen Aufschub oder nicht?

Nein. Selbst wenn sie die Wahrheit spricht.

Ich bin gegen jede Verfassung, die der Zar erlässt.

Das genügt mir nicht. Unter keinen Umständen.

Mir auch nicht. Aber es ist wenigstens eine kleine Verbesserung.

Ich bin grundsätzlich gegen Kompromisse.

Ich bin für die Gewalt und den Terror.

Eine Verfassung: Was ist das schon? Eine Lüge! Opium für das Volk!

Ganz meine Meinung. Unsere Aufgabe ist, es nicht einschläfern zu lassen.

Und es mit Bomben aufzuwecken.

Und die Menschenleben, die es kostet?

Menschenleben zählen nicht.

Und die, die Angst haben, gehören nicht zu uns.

Ich habe nie Angst gehabt.

Wenn man mich getäuscht hat, melde ich mich für das nächste Attentat.

Doch ich hoffe, dass es nicht mehr dazu kommt.

Wir müssen wieder mal zwischen 2 sich widersprechenden Thesen entscheiden.

Handeln wir sofort oder warten wir ab?

Ich stelle den Vorschlag von Sofie Perowski zur Abstimmung.

Wer dafür ist, hebe die Hand.

Das Komitee hat mit großer Mehrheit beschlossen,

mit weiteren Terrorakten bis zur nächsten Zusammenkunft zu warten.

Gut.

Meine Herren.

In den letzten Wochen zeigte sich keine revolutionäre Tätigkeit mehr.

Ich rechne damit, dass durch diesen Erlass

wieder Ruhe und Frieden ins Land einzieht.

Die Sondergerichte werden aufgelöst.

Und die 3. Sektion der Geheimen Staatspolizei,

die Sie ins Leben gerufen haben, Kubarow, wird abgeschafft.

Ein von allen gewähltes Parlament hat das Recht:

Über Gesetze und den Staatshaushalt zu diskutieren.

Es ist mein Wunsch, dass der Erlass an dem Tag bekannt gegeben wird,

an dem die Prinzessin Dolgoruki in Moskau gekrönt wird.

Es soll ein Geschenk der neuen Zarin zum Regierungsantritt sein.

Ich danke Ihnen, meine Herren.

Mit meinem besten Wissen und Gewissen bin ich überzeugt:

Dass seine Majestät einen großen Fehler begeht.

Jeder Mensch kann einen Fehler machen.

Davon ist unser Zar nicht ausgeschlossen.

Wenn ich recht verstanden habe, wollen Sie anregen, dass ...

Ich rege überhaupt nichts an.

Keiner würde auf die verabscheuungswürdige Idee kommen,

etwas gegen die geheiligte Majestät zu unternehmen.

Aber bei den Terroristen könnte ein Funke einen Brand entfachen.

Es ist meine Aufgabe, über die Sicherheit des Zaren zu wachen.

Aber es wäre denkbar, dass meine Leute einmal zu spät einschreiten.

Jeder Mensch kann einen Fehler machen.

Selbst ein Polizeiminister.

Falls ein Unglück passiert, würden Sie mir dann Vorwürfe machen? Nein.

Und Sie, Parlen?

Und Sie, Paskjewitsch?

Ich verstehe, aber die Terroristen wollen im Moment ruhig bleiben.

Wie wollen Sie sie dahinbringen, dass sie den Waffenstillstand brechen?

Aber das ist doch einfach.

Die Studenten, die wegen des Attentäters manifestierten,

sind noch im Gefängnis. Ich stellte fest:

Sie sind Mitglieder der Terroristen- Gruppe "Vaterland und Freiheit".

Morgen früh wird einer von ihnen in seinem Brot eine Feile finden.

Eine ausgezeichnete Feile. Darauf können Sie sich verlassen.

* Tragische Musik *

Wir geben bekannt, dass der Zar Ihr Gnadengesuch abgelehnt habe.

Und dass Sie vor ein Sondergericht gestellt würden.

Was das für sie bedeutet, wissen sie genau.

Sie werden alles auf eine Karte setzen.

Die Wachen erhalten Befehl, sie nicht zu stören.

Und dann, eines Tages ...

* Geräusche einer Feile *

Heute Nacht brechen sie aus. Lassen Sie die Waffen abdrehen.

* Dramatische Musik *

Sie schreiben in Ihrem Rapport: Wurden beim Fluchtversuch erschossen.

Man hat dich getäuscht, Sofie Perowski.

Und benutzt, um Zeit zu gewinnen.

Um uns 1 Monat lang die Hände zu binden.

Es gelang ihnen. Weiter so, dann sind wir wie die Salon-Revolutionäre.

Die nur reden und nicht handeln.

Während wir untätig sind, ermordet man unsere Brüder.

Weshalb, warum? Das spielt keine Rolle.

Das Abkommen ist gebrochen. Wir nehmen den Kampf wieder auf.

Kein Mitleid mit diesen Bestien. Ich hasse sie!

Langsam, Katarina. Du weißt, was wir uns geschworen haben.

Dass wir uns nie durch Leidenschaft beeinflussen lassen. Strafen: ja.

Töten: ja. Hassen: nie. Damit vergeudet man nur die Zeit.

Falls jemand einen guten Vorschlag zu machen hat, so tue er es jetzt.

Ich.

Jeden Sonntag Mittag begibt sich der Zar in die Reitschule St. Katarina.

Um der Wachablösung der Garde beizuwohnen.

Es führen nur zwei Wege dahin:

Durch die kleine Sadowia und am Kanal entlang.

Dieses Mal kann uns der Zar nicht entkommen.

Kameraden, hört nicht länger auf die Zauderer.

Eine Revolution wird zuerst mit Bomben gemacht.

Er hat recht. Und ich verlange, dass ihr mich mit dem Attentat beauftragt.

Dich, Ryssakow?

Ja. Ich habe einen besonderen Grund dafür.

Ich kenne ihn. Du hast einen Onkel, der direkt am Kanal wohnt.

Von seinem Fenster kann man die Straße beobachten

und in dem Moment eine Bombe werfen, wenn der Wagen des Zaren vorbeifährt.

Ryssakows Onkel gehört nicht zu uns. Er weiß nichts von unseren Plänen.

Umso besser. Dann kann er auch nicht misstrauisch werden.

Es genügt, dass Ryssakow ihm am Sonntag vor 12 einen Besuch abstattet

Ryssakow, würde dein Onkel sich wundern,

wenn du unangemeldet zum Mittagessen zu ihm kommst?

Er ist etwas geizig. Ich müsste ihm schon was mitbringen.

Ach. Dann bringst du ihm zwei Flaschen Wein aus der Krim mit.

Was könnte äußerlich unverfänglicher sein als eine Flasche Krim-Wein.

Diese hier wird die Bombe enthalten.

Gut. Sehr gut.

Wer für den Plan ist und für die Ausführung am 13. März, hebe die Hand

Die Zeremonie findet in der Moskauer Wosnesenje-Kathedrale statt.

Kaiserliche Familie, diplomatisches Korps, hohe Würdenträger des Staates,

der Armee und Marine werden der Feierlichkeit beiwohnen.

General Relajew und Oberst Tschernikow begleiten Seine Majestät.

Prinzessin Dolgoruki wird von Oberst Igor Ragunow begleitet.

Warum siehst du mich so an?

Ich denke an dich, Katja.

An das junge Mädchen von Smolny.

An dich in Paris, in Moskau.

Du hast mich sehr glücklich gemacht, Katja.

Wir werden noch lange glücklich sein.

Darf ich Ihre Majestät, die Zarin, um etwas bitten?

Dass sie trotz aller Pflichten Zeit haben möge für Alexander und Katja.

Immer. Ich schwör es dir.

Du bist schöner denn je, Katja.

Das Volk wird dich lieben.

Und es wird unsere Heirat segnen.

Denn an diesem Tag wird ihm unsere Verfassung bekannt gegeben.

Die Striche sind: Kanal St. Katarina und die Straße der Ingenieure.

Und das Kreuz?

Da steht der Student. Der Kreis ist der Wagen des Zaren.

Die Bombe wird aus einem Fenster vom 3. Stock geworfen.

Warum verständigst du mich so spät?

Der Plan wurde erst im letzten Moment festgelegt.

Ich verstehe.

Darf ich Exzellenz darauf aufmerksam machen,

dass außer mir nur acht von diesem Plan wissen.

Indem ich ihn verrate, verliere ich meine Selbstachtung.

Wie hoch schätzen Sie Ihre Selbstachtung ein?

Das überlasse ich der Großzügigkeit Eurer Exzellenz.

Der Name des Studenten?

Selbst der Verrat hat seine Grenzen.

Ich habe keine Zeit zum Diskutieren. Sein Name?

Ryssakow.

Ryssakow.

Hier. Du bleibst hier bis Einbruch der Dunkelheit.

* Klingelton *

Wer ist da?

Ich bin es, Stefan.

Guten Tag, lieber Onkel. - Guten Tag.

Was bringt dich zum Sonntag hierher?

Ich hab dich eine Ewigkeit nicht gesehen. Hast du was ausgefressen?

Nein, ich kam nur gerade hier vorbei und wollte dir Guten Tag sagen.

Hör auf! Du lügst.

Einen alten Mann besucht man nicht an einem so schönen Tag.

Führst du nicht etwas im Schilde?

Aber nein! Sicher nicht. Ich wollte dich nur mal wieder sehen.

Ich hab auch was zu Essen mit. Und hier eine gute Flasche Krim-Wein.

Und was ist das hier?

Eine kleine Überraschung zum Nachtisch.

Du bist wirklich ein guter Junge, mein kleiner Stefan.

Das Leben ist nicht leicht, wenn man alt wird.

Da kann man sich diese guten Dinge nicht mehr leisten.

Aber weißt du? Ich habe auch eine Überraschung für dich. Komm!

Der Zar wird genau an meinem Fenster vorbeikommen.

Das Ereignis dürfen wir nicht versäumen. Wir sitzen hier im 1. Rang

Komm! Trinken wir auf die Gesundheit des Zaren.

Ja. Ein Korkenzieher.

Seine Majestät kommt mit der Prinzessin die Freitreppe herab.

Er geht in den goldenen Saal, wo er vom Erzbischof die 1. Weihe empfängt.

Ich liebe dein Lächeln.

Wenn wir die Augen zumachen, gibt es nur noch uns zwei.

Und wir vergessen alle Gefahren und Pflichten.

Leider vergessen uns die anderen nicht.

Majestät, es ist Zeit.

Ich komme. Ich muss die Wach- Ablösung in der Reitschule abnehmen.

Die jungen Offiziere warten.

Und wenn du nicht hingehen würdest? Warum nicht?

Wenn wir beide wegfahren würden, jetzt gleich ... Ich kann nicht.

Aber ich verspreche, in 2 Stunden wieder zurück zu sein.

Alexander, geh nicht.

Ich ...

Ich habe ein unheimliches Gefühl, als ...

Aber es ist doch nichts zu befürchten.

Erinnere dich: der Pakt.

Auf Wiedersehen.

Ich liebe dich.

(flüstert) Ich liebe dich.

Wenn Eure kaiserliche Hoheit mir folgen wollen?

* Leise, sehnsuchtsvolle Musik *

General Kubarow. Ja, bitte.

Ach, ich hatte schon Angst, dass ich zu spät kommen würde, Majestät.

Ich wollte gerade gehen, da kamen die Probeabzüge von der Druckerei.

Ich konnte nicht widerstehen, sie zu lesen.

Die Verfassung? Ja.

Kriege, ob man sie gewinnt oder verliert,

bringen dem Volk immer nur Unheil.

Aber diese Verfassung wird in die Geschichte eingehen.

Ja. Ich habe nicht umsonst gelebt.

Wir alle bewundern Ihre Großzügigkeit, Majestät.

Aber sie kann auch die Wurzeln des Staates untergraben.

Sie sprechen wie alle, die unter dem Deckmantel des Patriotismus

nur ihre eigenen Interessen wahren wollen.

Ihr seht sehr klar. Im Prinzip ist eine Verfassung wie die andere.

Aber diese birgt eine immense Gefahr in sich,

die man nicht leichtfertig unterschätzen sollte.

Welche Gefahr?

Ihre Heirat, Majestät, würde das ganze Russland begeistern,

wenn nicht diese geplante Reform ... Sie ist mit meiner Heirat verbunden.

Ich bin glücklich und lasse mir nicht meine Pläne zerstören.

Das ist eben die Gefahr.

Sie bewahrten mich vor den Terroristen.

Sie bewahren mich auch vor dieser Hofclique!

Ist mir Ihre Freundschaft und Treue nicht eine Garantie dafür?

Ich bitte Euch untertänigst, mir die Antwort zu ersparen.

Es ist Zeit. Eure Majestät wird erwartet.

Ah ...

Ach, ich hatte vergessen, Sie ... Sie haben etwas Wichtiges zu sagen?

Das kann bis morgen warten, Majestät.

Gut. Also dann, auf morgen.

* Dramatische Musik *

Schon leer. Komm, wir wollen jetzt der 2. Flasche den Hals brechen

und sehen, ob sie genauso gut ist.

Nein, warte! Lass mich öffnen.

* Glockengeläut *

12 Uhr. Der Zar muss gleich kommen.

Du hast recht. Komm zum Fenster.

* Glockenschläge *

* Glockenläuten *

* Türklingeln *

Polizeikontrolle. Ich habe den Auftrag, das Haus zu überwachen.

Ihr scheint nichts zu tun zu haben. Ich bin zu alt als Revolutionär.

Und wer sind Sie? Wohnen Sie hier?

Nein, ich ...

Das ist mein Neffe. Der tut keiner Fliege was zuleide. Ich bürge für ihn

Gut. Ich bleibe am Fenster stehen, bis Seine Majestät vorbeigefahren ist

Hat man nicht einmal in seinen 4 Wänden seine Ruhe?

Noch dazu an einem Sonntag?

* Viele Stimmen durcheinander *

* Die Kutsche nähert sich. *

* Explosion *

Sofie!

* Wiehernde Pferde, schreiende Menschen *

* Militärmusik *

* Stumme Szene *

Alexander! Alexander!

Ich bin es, Katja.

Ich bin da. Hörst du mich?

Hörst du mich?

Hörst du mich?

Katja.

Ich liebe dich.

* Militärmusik, gemischt mit Orgelmusik *

* Chormusik *

* Militärmusik *

Untertitel: MDR TEXT

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.