All language subtitles for The Perfect Miss 2024 S01 EP07 German Sub

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Original subtitles

Du kommst im Laden aber alleine klar, ne, Sophie?

Ich meine, es besteht Interesse an... Hm?

Ja, Sophie. Ja, sorry. Der Koffer ist so laut. Hm? Warte mal.

So besser?

Wenn ich stehen bleibe, verpasse ich meinen Zug.

Den Zug verp...

Deswegen rufe ich doch an, ich muss verreisen.

Verreisen.

Na, wegen dem...

Dieser Verlag will über meine Buchidee sprechen.

Und deswegen fahre ich da jetzt hin.

Hm? Nein, nein, nein. Den Laden behalte ich.

Also, jetzt erst mal. Es steht ja noch gar nichts fest.

Die wollen mich erst mal... Warte kurz.

Seitenstechen.

Ja. Ah!

Ich muss jetzt wirklich los, ja? Tschüss.

[ulkige Musik]

[Ralf] Ist alles weg.

"Lieber Katzenpflaster-Mann,

jetzt, wo der Regen unser Lebenswerk zerstört hat,

vielleicht mal persönlich.

Nur so eine Idee.

Was sagst du?"

[Lily lacht, schnieft leicht]

Mensch, steht dir aber doch.

"Sport Hartmann".

Ich muss dann mal.

-Komm, jetzt geh schon. -[sie schnieft]

Na, bist du bereit?

Sag mal, sind das da alles deine... Dings, deine...

Bekannten?

Rick, Sammy, Aslan und Vio. Aber die meisten müsstest du doch kennen.

Und bist du... Seid ihr... Hast du mit denen allen...

Du weißt doch, dass Monogamie nicht so meins ist.

Was? Wir leben nicht mehr in den 90ern, Papa.

[Lotta] Nee, nee.

Ach schau, deine Mutter, die Heike.

-Und ihr Anwalt. -[Heike] Rick, schickes Shirt.

-Hier. -Danke.

Und? Bist du bereit?

Wollen wir vielleicht noch ein Abschiedsfoto machen?

Also, ihr. Noch mal die ganze Familie zusammen.

Sehr gute Idee.

-Schön. -[Heike] Ähm...

Was ist denn mit dir?

Schon okay, ich gehöre ja jetzt nicht richtig dazu.

-Das stimmt. -Ist doch Quatsch.

-Vio, könntest du mal bitte? -Ja.

Ich weiß jetzt nicht, warum der Anwalt mit aufs Foto soll.

Kannst du dich mal darüber freuen, dass Mama gerade glücklich ist?

-So, dann aber schnell. -Danke.

[Vio] Cheese.

[mehrmaliges Kameraklicken]

-So, das war's. Los geht's. -Warte, ein Foto noch.

-Was? -Eins von Papa und mir.

[sanfte Musik]

Fang bloß nicht an zu heulen.

Sonst mache ich mit.

-[Jürgen] So, genau, ja. Lachen. -[Kameraklicken]

Prima.

-So, jetzt aber. -Ich fahre.

Haben die gestern alle bei dir übernachtet?

-[Motor wird gestartet] -Ja, wieso?

[kurzes Hupen]

[muntere, hüpfende Musik]

[Maria] Papa, vielleicht habe ich mich in Johanna getäuscht.

Ich bin so aufgeregt. Drück mir die Daumen, ja?

Mache ich, bis dann.

[Handysummen]

Nee, vergiss es.

[muntere, hüpfende Musik läuft weiter]

[Ralf schnarcht]

-[Ralf] Sicher, dass du da wohnen willst? -Ja, wieso nicht?

Du hast dich noch mal gegen Hepatitis impfen lassen, oder?

Papa.

Mal aufgefallen, dass man auf Werbefotos von Köln immer nur den Dom sieht?

Ich weiß jetzt auch, warum.

Marburg hat ja auch eine hervorragende Uni.

16 Fachbereiche, fast 100 Hochschulsportarten.

-[Klingeln] -Und schau mal hier.

In der Mensa gibt's heute Möhrenschnitzel mit Kerbelsoße. Richtig gut.

Lily. Ach, wie geil. Endlich mal persönlich.

-Hey. -Hey.

Sorry, ich bin ein bisschen schwitzig.

-Kein Problem. -Hey.

[Ralf räuspert sich]

Ja, wie nice.

Kommt rein, ich stelle euch die anderen vor.

-Ja, Caspar hat drei Katzen. -Vier inzwischen.

Cookie, Brownie, Cupcake und Volker.

Schön.

[Fahrer] Und? Wo kommen Sie her?

-Marburg. -Hm...

Kenne ich nicht. Ist es schön da?

Ja, geht so.

[Funksprüche]

-Warum wohnen Sie denn da? -Sehr gute Frage.

-Was machen Sie beruflich? -Ich habe einen kleinen Buchladen.

Krass.

Kaufen die Leute nicht eh nur noch ihre Bücher im Internet?

Keine Ahnung, fahren die Leute nicht eh nur noch mit Uber?

Sorry, ich bin einfach sehr aufgeregt gerade.

Ja.

Wie sehe ich eigentlich aus?

-Ich das eine Fangfrage? -[leicht lachend] Nein.

Ja, gut. Gut sehen Sie aus.

Was würden Sie glauben, ist mein Beruf?

-Haben Sie nicht einen Buchladen? -Ja, ja.

Aber sehe ich auch aus wie eine Buchhändlerin?

Ja, schon irgendwie. Doch, mhm.

Pff.

-Halten Sie da vorne. -Sind Sie jetzt sauer?

-Nein. -Wie eine gut aussehende Buchhändlerin.

[Maria] Ich muss jetzt wirklich hier raus.

-Ey! Was soll das denn? -Ja, wenn Sie nicht anhalten.

Ja, wie denn? Mann.

Können Sie warten? Ich muss schnell was erledigen.

Wieso bestellen Sie sich nicht ein Uber, hm?

Ich bin gleich wieder da.

-Das Zimmer ist gar nicht schlecht, oder? -Nein, das Zimmer ist nicht so schlecht.

-Aber dieser Caspar... -Was ist mit dem?

Also, erst mal ist seine Sporthose eine Eigenmarke von Decathlon.

Der eigene Sport sollte einem was wert sein.

-Ja, gut, aber Caspar ist Student. -Ja, das merkt man.

Geld fürs T-Shirt hatte er auch nicht.

Er fühlt sich halt wohl in seiner Haut. Manchmal bist du echt so ein Spießer.

Ich bin doch kein Spießer.

Ich spiele in einer Band. Ich bin Rock 'n' Roll, quasi.

Quasi.

Du kannst schon nach Hause fahren, wenn hier alles so schrecklich ist.

-Wieso das denn? Wir haben doch Spaß. -Echt? Das merkt man gar irgendwie nicht.

Jetzt mach nicht so ein Gesicht.

Hm?

-[er schnaubt] -Bist du bescheuert?

Papa, ich meine es ernst.

Das ist vielleicht in einer Til-Schweiger-Komödie niedlich,

aber im echten Leben ist man total eingesaut.

Ich dachte, das wäre lustig.

[er keucht auf] Das ist jetzt auch Quatsch.

-Ja, auf einmal. -Ich muss damit zurück nach Mar...

Sag mal, hörst du auf jetzt?

[drollige Musik]

-Hör auf. -Hör du doch auf.

Mensch, hör auf.

Sorry?

Sorry, könntet ihr etwas leiser sein?

Ich muss für meine Theologieklausur lernen.

Ähm, du, sag mal, was hast du denn für eine Kleidergröße?

[verspielte Musik]

-Danke fürs Streichen. -Aber klar doch.

-Korrekturen bitte vor 17 Uhr. -Vor 17 Uhr.

-Herzlich willkommen, Frau... -[beide] Lampe.

-Hatten Sie eine gute Anreise aus... -[beide] Marburg.

Ah, die Johanna schwärmt ja immer so von Marburg.

Die Stadt ist gar nicht so groß, oder?

[beide] 76.000 Einwohner.

Toll. Bitte.

Haben Sie noch einen Termin oder haben Sie sich für uns so schick gemacht?

-Ach so, nee... -Wir haben leider nicht so viel Zeit.

Oder, Anton?

18 Minuten. Danach ist die Besprechung mit Fitzek.

Der Sebastian stellt uns heute seine vier neuen Romane fürs nächste Halbjahr vor.

Das ist immer sehr aufregend.

-Danke. -Gerne.

[Lektorin räuspert sich]

Ich will ehrlich sein, Frau Lampe.

Sie sind ja eigentlich nur hier,

weil die Johanna zu unseren erfolgreichsten Autorinnen zählt.

Und das bedeutet?

400.000 verkaufte Exemplare im letzten Quartal.

Nee, nee, ich meinte eher, was das für mich bedeutet.

Hören Sie, wenn Sie das alles scheiße finden, sagen Sie es mir ruhig.

-Ich frage mich nur, warum... -Ach so, nein.

-Ich glaube, Sie haben falsch verstanden. -Völlig falsch.

Wir sind der Johanna sehr dankbar,

dass sie uns so ein Juwel ins Nest gelegt hat.

"Die Hexe von der Lahn" hat alles, was ein guter historischer Roman braucht.

Die ersten Kapitel sind schon toll.

[Anton] Wie die Nonne die Schuld auf sich lädt,

nachdem ihre eigene Priorin den Mord an der armen Frau gutheißt.

Wirklich, wirklich toll.

Ja, dann...

Du, ich wollte eben nicht so negativ sein.

Ich, ähm...

Ich freue mich für dich, echt.

-Ich glaube dir kein Wort. -Doch.

Weißt du, das ist halt alles auch nicht immer ganz so einfach für mich.

Du warst für mich...

-Ich weiß. -Mhm.

[zaghafte Musik]

Äh, der hier lag noch im Bad.

Ach so, ja, das ist... Das ist mein Zettel, ja.

Hast du eine Brieffreundin?

Nein, das ist nur so, äh... Ich kenne die Frau eigentlich gar nicht.

Süß.

So weird, wie gut du in diesen Klamotten aussiehst.

Dabei sind diese Schuhe Gift für den Rücken.

Das waren früher professionelle Basketballschuhe, in den 50er-Jahren.

Keine Federung, keine Dämpfung.

Kann man sich heute alles gar nicht mehr vorstellen.

Oh Mann, du wirst mir fehlen.

-Kommst du alleine klar? -Immer.

Na dann.

-Fahr vorsichtig. -Mache ich.

[zaghafte Musik läuft weiter]

[er stöhnt auf]

[er seufzt]

[alle drei lachen]

Also, was sagen Sie?

Wir würden wirklich gerne einen Roman mit Ihnen machen.

-Von mir aus gern. -Toll.

Da wird sich die Johanna aber freuen.

Ehrlich gesagt war ich gar nicht so sicher,

weil die Hauptfigur bei mir ja auch eine Nonne ist.

Ja... aber ohne Nonne geht's doch wohl kaum, oder?

Ehefrauen mit mittlerem Einkommen lieben die Nonne.

Was glauben Sie denn, wann wir mit einer ersten Fassung rechnen könnten?

Ich könnte mich sofort dransetzen. In, äh, drei Monaten?

Das wäre wunderbar.

-Dann wäre Ihr Buch das siebte. -Sechste.

-Das siebte? -Sechste.

-Das sechste von was? -Das sechste in der Augustin-Reihe.

Sie kämen gleich nach "Das siebte Siegel vom Rotenberg".

-Das ist das fünfte. -Hier.

Schön, oder? Das schreibt gerade eine andere Kollegin für uns.

Ich soll das Buch für Johanna schreiben?

[neckische Musik]

Ach so, ich dachte, die Johanna hätte das mit Ihnen besprochen.

Äh...

Die schreibt ihre Rumpelromane nicht mal selbst?

Rumpelromane?

Johanna arbeitet sehr eng mit den anderen Autorinnen zusammen.

Sie ist natürlich auch das Gesicht der Reihe.

Überlegen Sie doch mal. Das ist wirklich eine Menge Geld.

Und wer weiß, wenn das Buch gut läuft, können Sie danach

sicher auch mal unter Ihrem eigenen Namen veröffentlichen, hm?

-Ist das ein Scherz? -Nein.

Das ist eine Chance.

[Maria] Pass doch auf, Mann.

[Maria brüllt]

[einfühlsame Musik]

[Nachrichtenton]

[es läuft ruhiger Jazz]

[entspanntes Stimmengewirr]

[Barkeeperin] So, bitte schön.

'n Abend.

Was darf es denn sein?

[Maria seufzt] Keine Ahnung.

Was hilft denn bei dem Gefühl,

dass das Leben eine einzige große Enttäuschung ist?

Ich kann Ihnen den Erdbeer-Daiquiri empfehlen.

Ist richtig gut.

Einen Wodka Soda, bitte.

-Zimmer 3-3-8. -[Barkeeperin] Ja, gern.

-[Ralf schluckt] -[Getränk plätschert sanft]

Wenn das ein hilfloser Versuch war, mich an der Bar...

Entschuldigung. Ich habe vorhin geweint.

-Und, war gut? -Erst war ich aus der Übung.

Aber inzwischen läuft es rund.

-Ja, Heulen ist wie Fahrradfahren. -Stimmt, sagt man so, ne?

Sie sind bestimmt so ein leiser, zuckender Weiner.

[sie imitiert stoßweises Schluchzen]

Fast.

Bei mir kommt noch so ein kehliges Wimmern und trockenes Würgen dazu.

[er imitiert kehliges Wimmern und Würgen]

-So. -Sehr gut.

Bei mir ist es wie so ein Auto, das nicht anspringt.

[sie imitiert stotterndes Schluchzen]

-Ist auch toll. -Danke schön.

-Habe die letzten Jahre viel geübt. -Merkt man.

-Entschuldigung, einen Wodka Soda, bitte. -Gern.

-Habe ich noch nie getrunken. -[Getränk plätschert sanft]

-[Barkeeperin] So. -Danke.

[Barkeeperin] Gern.

[er räuspert sich leicht] Das schmeckt wie Wodka mit Wasser.

[Maria] Was dachten sie, was Soda ist?

Keine Ahnung, ich dachte, das wäre so was wie... Bitter Lemon.

Sie wissen nicht, was Soda ist?

Reiten Sie doch nicht so darauf rum.

Mit "Wodka Sprudel" würde man Missverständnisse vermeiden.

Missverständnisse? Jeder weiß, was Soda ist.

-Hm... -Wissen Sie, was? Ich trinke den für Sie.

Für Sie bestellen wir noch so ein schönes Glas Erdbeermarmelade.

Gut.

Vielen Dank. Bitte schön.

Bleiben Sie doch.

Danke.

Noch einen Erdbeer-Daiquiri, bitte.

-Ich bin übrigens... -Nein, bitte nicht.

Ist doch vollkommen egal, wer wir sind, oder nicht?

Manchmal ist ein Name schon hilfreich.

Dann denk dir einen aus.

Egal, welchen. Nur nicht den echten.

-Steve. -Steve.

Steve Mc...

Cunning.

Field.

Steve McCunningfield.

-Ich spiele in einer Band. -Oh. Der Steve Mc...

Pst, nicht so laut. [er kichert]

Und du bist...

Anita...

Sophie...

del Mar.

-Schriftstellerin. -Oh.

Und was schreibst du so für Sachen?

Sagt dir...

Jeremiah Thundersnake etwas?

Du hast die Jeremiah-Thundersnake-Romane geschrieben?

-Ich habe alle sieben gelesen. -Sechs.

Sicher, dass es nicht sieben waren?

-Habe ich die geschrieben oder du? -Sorry.

-Aber nicht wissen, was Soda ist. -[er lacht leicht]

-Danke schön. -Bitte schön.

-Anita. -Steve.

-Schicke Uhr. -Hm... Danke.

-Kein Arschloch mit einer Smartwatch. -Nein.

Diese Smartwatches finde ich auch ganz schrecklich.

Hast du eigentlich Hunger?

Na, ob das eine gute Idee ist?

-Doch, doch, doch. -Was denn?

[sie räuspert sich] Hallo?

Was kann ich für Sie tun?

-Wollen wir woanders... -Nein.

Wir hätten gerne einen Tisch für zwei Personen.

Gerne was Intimeres, damit der Steve nicht dauernd erkannt wird.

Thank you very much.

Ich schaue mal, was ich tun kann.

[sie kichern]

[er räuspert sich]

Ich glaube, ich nehme lieber nur eine Vorspeise.

Jetzt genieß es doch einfach, Steve.

Du kannst machen, was du willst.

Hm?

Also... What do you want?

Ah, ähm...

We would like to have the "Meeresfrüchteplatte für vier Personen"

and one bottle of your best champagne.

That would be the Dom Perignon blanc from 2009.

-Wonderful. -A very good yeargang.

[Ploppen]

Und, was sagst du?

Körperreich, mundfüllend.

Etwas überteuert im Abgang.

-Steve ist eben ein Genießer. -Der die Dinge selbst in die Hand nimmt.

-Oh. -[Kellner] Die Meeresfrüchteplatte.

-Und die Austern. -Very nice, thank you.

-Kann ich sonst noch was tun? -Sorry, I don't speak Deutsch.

[Maria] Er versteht kein Deutsch.

Sie können ein Foto machen mit Steve.

-Nein, vielen Dank. -Then aber fast.

Geben Sie mir Ihr Handy. Geht ganz schnell.

-Danke, ich möchte wirklich... -Na los, ich mache es doch gern.

[Ralf] Do you know Jeremiah Thundersnake?

This woman wrote it. All six bands.

[Kameraklicken]

-Danke. -Gerne.

-So was habe ich noch nie gegessen. -Warum wundert mich das nicht?

Na los, go for it.

Ich bin vor ein paar Jahren mal in Palma ins Hafenbecken gefallen.

Das schmeckte genauso.

-Noch eine? -Auf jeden Fall.

Oh, gut.

Richtig...

Richtig...

Richtig...

-[er würgt stark und hustet] -[Platschen]

-[er würgt] -[Platschen]

-[er würgt und hustet] -[Platschen]

Wenn ich dir die Haare halten soll...

-[er würgt und hustet] -[Platschen]

[Toilettenspülung rauscht]

[er pustet durch]

-Anita. -Steve.

Und? Was machen wir als Nächstes?

Du weißt schon, dass es in Köln eine Million Kneipen gibt?

Aber nur hier gibt's die Erdbeermarmelade, die ich so mag.

Und es ist der Ort, wo wir uns damals kennengelernt haben.

Stimmt. Ist noch alles genau wie damals.

-Ich hole uns Drinks, ja? -Ja.

-Einen Wodka Sprudel für mich. -[er lacht]

[es läuft ruhige Klaviermusik]

[sanfte Musik]

[Ralf] Ich hätte gerne bitte einen Erdbeer-Daiquiri

und einen Wodka Soda bitte, ja?

Danke.

Drinks kommen.

Und, Anita, woran schreibst du gerade so?

Gerade arbeite ich an einem historischen Roman über eine Nonne.

Ah, Nonnenromane gehen ja immer.

Habe ich auch gehört.

Das Problem ist nur, die wollen das Buch nicht unter meinem Namen veröffentlichen.

-Sondern? -Unter einem anderen Namen.

Einer anderen Marke.

Aber dann wechsele doch ganz einfach den Verlag.

Ja, vielleicht sollte ich das einfach mal machen.

Ja, immerhin bist du Anita Sophie del Mar.

Ja.

-Habe ich was Falsches gesagt? -Nein.

-[Barkeeperin] Bitte schön, Ihre Drinks. -Oh, unsere Drinks.

-Danke. -Den stelle ich hierher.

Was spielst du für ein Instrument, Steve?

Hm, Steve ist Keyboarder.

Warte kurz.

Du darfst heute sein, wer du willst, und du willst der Keyboarder sein?

Guter Punkt.

Ah. Das ist wahrscheinlich total verstimmt, ne?

[klare Töne]

Deine Mutter ist total verstimmt.

[er lacht leicht]

[Ralf spielt "Africa" von Toto]

Von allen Songs auf der Welt suchst du dir den aus?

Mhm.

♪ I hear the drums echoing tonight ♪

♪ But she hears only whispers Of some quiet conversation ♪

♪ She's coming in, 12:30 flight ♪

♪ The moonlit wings reflect the stars That guide me towards salvation ♪

♪ I stopped an old man along the way ♪

♪ Hoping to find some old forgotten words Or ancient melodies ♪

♪ He turned to me as if to say ♪

♪ "Hurry, boy It's waiting there for you" ♪

♪ It's gonna take a lot To drag me away from you ♪

♪ There's nothing That a hundred men or more ♪

♪ Could ever do ♪

♪ I bless the rains down in Africa ♪

♪ It's gonna take some time To do the things we never ♪

♪ Had ♪

♪ Uh, uh ♪

[zweistimmig] ♪ It's gonna take a lot To drag me away from you ♪

♪ There's nothing That a hundred men or more ♪

♪ Could ever do ♪

♪ I bless the rains down in Africa ♪

♪ It's sonna take some time To do the things we never ♪

♪ Had ♪

♪ Uh, uh ♪

[Klaviermusik verklingt]

Und was machen wir als Nächstes?

[Maria räuspert sich leicht]

Äh, normalerweise

bucht der Verlag für mich immer die Präsidentensuite, aber...

[sanfte Musik]

[Musik wird leidenschaftlicher]

[sanfte Musik läuft weiter]

[dynamische Trommelmusik]

Anita.

Und, was machen wir als Nächstes?

Bist du mir gefolgt?

Wohin?

Also, ich habe ja keine Ahnung, was du dir davon erhofft hast, Steve.

Aber du kannst froh sein, wenn ich nicht die Polizei rufe.

Ach so, Polizei.

Anita, tu es nicht, sonst sage ich, dass der Juwelenraub deine Idee war.

Bist du bescheuert? Mann.

-Ich dachte, das wäre ein Witz... -Ich meine das ernst.

Komm mir nicht zu nahe, du. Sonst bringe ich dich um.

Dann verklage ich dich und sorge dafür, dass du ins Gefängnis kommst.

Äh, was ist los?

Hey.

Stalker.

[Tür knallt zu]

[sie seufzt]

[beide] Och, Scheiße.

[nachdenkliche Musik]

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