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.
* Musik *
# Baby, I need you in my life, in my life
# Please, bae, don't go switching side, switching sides
# I swear this is where you reside, you reside
# Please bae, don't go switching sides, switching sides
# Yeah, yeah, yeah, yeah
# Ooh-ooh, please don't throw your love away, huh
* Geschirr klappert. *
* WhatsApp-Geräusch *
* WhatsApp-Geräusch *
(Matteo:) Pancake "Mia ist da", aber Mia fehlt.
Das macht den Pancake ganz traurig.
Hans vermisst dich auch.
Guten Morgen.
Hotel Hardenberg, stets zu Ihren Diensten.
Immer noch 10 von 10.
Ja.
Obwohl, ich sehe da gerade gar keinen Kakao.
Der war alle, leider.
Na dann wohl doch nur 9 von 10.
Aber dafür gibt es Sekt, O-Saft, Rührei.
* WhatsApp-Geräusch *
* WhatsApp-Geräusch *
Knutsch-Modus.
Erinnerst du dich noch an unseren ersten Kuss?
Ähm.
Was?
Ja, es war kalt.
Ach du Scheiße, was ist da denn los?
Oh, mein Gott.
Klar.
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Aber es geht nicht mehr
# Aber es geht nicht mehr
# Aber es geht nicht mehr
# Aber es geht nicht mehr
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Sie will zu mir
# Aber es geht nicht mehr
# Aber es geht nicht mehr
# Aber es geht nicht mehr
# Aber es geht nicht mehr Baby, es geht nicht mehr
Das erste Mal, als wir hier drin lagen,
haben wir noch fürs Abi gelernt.
Das erste Mal, wo wir hier drin waren, war Sonntag.
Und Sonntag muss man gar nichts.
Ich glaube, du hast noch nicht genug Business-Magazine gelesen.
Work hard, play hard.
Das ist mein Motto.
Hast du das in London gelernt?
Du feierst doch bestimmt auch viel in Madrid.
Aber da heißt es halt Fiesta!
(Alex lacht.)
Weggehen ist in Madrid auf jeden Fall anders.
Ja? Wie denn?
Die Leute sind irgendwie lebendiger.
Aber gleichzeitig führt man interessantere Gespräche.
Bessere Gespräche als unsere Wannen-Talks?
Nein.
Aber bessere Gespräche als auf Schulpartys.
Das war doch in London bestimmt auch so.
Da geht es vor allem um, wer kennt wen? Wer arbeitet für wen?
Welche Marke hat dein Hemd?
Das klingt ja schrecklich.
Irgendwie ist das ganz geil.
Wenn man es so als Spiel betrachtet.
Das ist ja kein Spiel.
Naja, es geht halt nicht um meine Existenz.
Ja, nicht um deine.
Es geht darum, den Markt zu verstehen.
Wie man am besten investiert.
Auf dem Rücken von anderen.
Politische Diskussionen sind in der Badewanne nicht erlaubt.
* Er stöhnt. *
Immer Welt verbessern, immer "rumwintern".
Ich versuche ja nur, zu verstehen, was dich da reizt.
Du reizt mich.
Außerdem, es ist nicht so, dass du jetzt umsonst arbeitest, oder?
* Mia lacht. *
Und Madrid?
Was reizt dich da?
Ich habe da einfach Leute kennengelernt,
die wirklich etwas verändern wollen.
Und ich habe ein Angebot bekommen...
(Spöttisch:) In den Untergrund zu gehen?
(Abweisend:) Witzig. - Sorry.
Die haben wir in der Redaktion angeboten, ein Volontariat zu machen.
Okay.
Für ein Jahr.
Das würde jetzt direkt nach dem Praktikum anfangen.
Willst du das machen?
Ich mag es da wirklich. - Also ja.
Ich wollte es erst mal mit dir besprechen.
* Alex atmet tief durch. *
Das würde heißen, noch ein Jahr Trennung on top.
Ja, wir wussten ja eh nicht, wann...
In Madrid gibt es auch tolle Business-Schulen.
* Tiefes Durchatmen *
Langweilig wird es bei uns nie, ne?
Niemals easy.
Niemals nichts.
* Musik und rhythmisches Klatschen. *
* Musik mit spanischem Gesang *
* Hanna lacht. * Das kannst du doch gar nicht mehr.
Hey!
Und, wo ist Alex?
Der geht mit Sam irgendwelche Bewerbungsunterlagen durch.
Also seinem Sam.
Ich bin noch gar nicht so weit.
Ich mochte uns und die Schule.
Da ist aber jemand heute extrem nostalgisch.
Ich weiß. Aber da kommt alles zusammen.
Meine Mama wäre kommenden Sonntag 49 geworden.
Und sonst hat mir immer Jonas über den Tag geholfen.
Kann nicht Sven, oh, Stefan... * Sie lacht.*
(Lachen:) Hast du gerade Sven gesagt?
Stefan.
Nein, dem habe ich davon gar nichts erzählt.
Der will mit mir in so eine Therme, am Sonntag.
Vielleicht tut das ganz gut - Nein.
Tut es nicht. - Okay.
Und ihr beide, wie geht es euch?
Ich habe Alex jetzt von dem Volontariat erzählt.
Und?
Er hat es erst mal so hingenommen.
Ist doch voll gut, oder? - Ja.
Bist du dir sicher?
Mit dem Volontariat? Ja.
(Hanna lachend:) Ich komme dich unbedingt besuchen.
Mein Gott, ja! Das wird so schön.
Und dann laufen wir zusammen nachts durch die Stadt.
Das ist so schön da.
Ich habe so Lust, neue Leute kennenzulernen.
Neue Leute kennenlernen, so!
Okay. Vielleicht lerne ich aber mal einen Juan kennen.
(Mit Akzent:) Einen spanischen Jonas mit Gitarre und einem rollenden "R".
Nein, nein, sein Name ist (spanisch:) Don Juan.
Und er hat ein Sixpack.
Und Brusthaare.
Hanna!
Die wachsen aus dem Hemd. - So eine Goldkette!
Das ist der Wein.
Und dein Gerede darüber, neue Leute kennenzulernen.
Die Leute da sind wirklich anders.
Lass mich raten, sie sind alle ganz braun gebrannt.
Mein Gott, Hanna.
Oh. Fuck.
(Lachend:) Oh, mein Gott.
Scheiße.
Hol ein Dings, mach! Los!
Fuck.
Schnell!
Grand Scheiße, Mia, Grand Scheiße.
Oh, mein Gott.
(Prustend:) Du hast es noch größer gemacht.
Du hast ein Kunstwerk geschaffen, Mia Winter.
* Handy klingelt. *
Oh!
Tsch...
Ja?
(Alex:) Hey! Na?
Na?
Was ist bei euch denn los?
Wir machen nur Quatsch.
Okay. Ich wollte dir gerade eigentlich was Wichtiges mitteilen.
Ja?
Ich kann es dir nicht richtig erklären.
Aber ich stand hier gerade auf dem Dach.
Und dachte, ich komme einfach mit.
Wohin?
Nach Madrid. Ich weiß auch nicht.
Aber ist doch irgendwie die einfachste Lösung, oder?
Äh...
Ich meine, scheiß drauf.
Ich bin jetzt nicht an eine Stadt gebunden.
Okay. Du meinst London?
Es gibt ja genauso geile Business-Schulen in Madrid.
Die, bei der ich in London bin, hat auch einen Campus in Madrid.
Echt? Krass. Krass!
Ich kann mir Spanien mit dir echt vorstellen.
Oh! Okay.
Ja.
Bin ich auf Lautsprecher?
Nein, bist du nicht.
Okay. Ich wollte eigentlich bis später im Bett warten.
Aber dann dachte ich so, ich rufe einfach kurz durch.
Ich freue mich. - Okay.
Okay.
Te quiero, Mia Winter. - Te quiero, Axel.
Tschüss, Baby, bis später.
Tschüss. * Hanna verschluckt sich und hustet. *
* Mia lacht. *
Alex kommt mit nach Madrid.
Was? Cool!
Oder? - Doch!
Voll cool.
Ja. (Lachend:) Dann braucht er den Teppich ja jetzt nicht mehr.
* Spanischer Gesang *
Scheiße. Hanna! - Grand Scheiße.
* Spanischer Gesang *
* Hanna lacht. *
2.320,5 Kilometer.
Drei Flugstunden und zehn Minuten von Berlin nach Madrid.
Bei mir 16.098,76 Kilometer,
23 Flugstunden und fünf Minuten von Berlin nach Sydney.
Und 17.674 Kilometer von Sydney nach Madrid.
Ich kann es immer noch nicht fassen,
dass ich es geschafft habe, meine Mutter zu überreden.
Das ist so geil. Ich freue mich so doll für dich.
War es schwer?
Ja, schon.
Ich muss dir auch noch etwas erzählen.
Schieß los. - Alex will mit nach Madrid.
What? Nein!
Wie geil ist das denn?
Was will er denn da machen?
Business, wie in London.
Mm.
Was sagt Mohammed eigentlich dazu, dass du jetzt nach Australien gehst?
Er weiß, dass es mein Traum ist.
Und er sagt, ich soll mein Ding machen.
Mir keinen Kopf machen, weil er auf mich warten wird.
Wie das jetzt genau wird, weiß ich nicht.
Aber es wird schon irgendwie.
Ich bin einfach nur mega happy,
dass wir endlich zueinander gefunden haben.
Allein hier im Zelt zu liegen, macht mich gerade so krass glücklich.
Ja, Fernweh, Alte!
Aber richtig. Bei dir auch so doll?
Ja, klar. Australien, Bondi Beach.
Ich realisiere das alles immer noch nicht.
Ich bin wirklich meiner Mama so dankbar.
Deine Mama weiß schon, was für eine tolle Tochter sie hat.
Ah.
Ich glaube, ich hab mir auch einfach zu viel Druck gemacht.
Weißt du, Mia,
ich habe versucht, es allem und jedem recht zu machen.
Aber dabei kommt es eigentlich auf die eigene Wahrheit an.
Es klingt jetzt vielleicht ein bisschen cheesy.
Aber tief im Herzen weiß man doch, was man will.
Und was das Beste für einen ist.
Aber da muss man genau hinhören.
Ist doch so, oder?
(Nachdenklich:) Ist so.
(Amira:) Ich werde dich so vermissen.
Amira? Du fliegst nach Australien.
* Jubel * Mein Gott!
Und du mit Axel nach Madrid.
* Lachen * (Essam:) Alles okay bei euch?
* Lachen * (Beide:) Ja!
Ja!
Mia, ey!
* Musik *
Hi, Alex.
Ah, bienvenido al Bar Tapas Hardenbergo.
Hardenbergo? Ist das loco.
Mi casa es tu casa.
Una serviza por favor.
(Mit spanischem Akzent:) Kommen Sie, kommen Sie.
Kommen Sie.
Schon mal was von Cultural appropriation gehört?
Oha, es wintert wieder.
Okay. Schon gut.
Du bist echt verrückt.
Hast du das alles selbst gemacht?
Die Tortilla de patatas sind von mir.
Und der Rest ist halt vom Spanier.
Nicht schlecht.
Auf uns.
Auf Madrid.
Auf Madrid. - * Gläserklirren *
Und wie ist das einfach so gekommen?
Ja, es hat sich irgendwie richtig angefühlt.
Übrigens, die Schule ist genau um die Ecke von deiner Redaktion.
Echt? - Ja.
Und du kannst dir Spanien wirklich vorstellen?
Offensichtlich schon. - Ich meine, für länger.
Ja, warum nicht?
Ist fast das Gleiche wie London.
Nur mit dir und mit Sonne statt Regen.
Du meintest doch selber, dass die Schulen da super gut sind.
* Mia schnieft. *
Hey!
Ist alles okay?
Ja.
Hey.
Ist das scheiße?
Quatsch.
Willst du, dass ich mitkomme?
Klar will ich, dass du mitkommst.
Warum sollte ich nicht wollen, dass du mitkommst?
* Stille *
Ich... Ich weiß nicht, ob ich das will.
(Schluchzt:) Warum will ich das nicht?
Es tut mir leid.
Es tut mir leid, dass ich nicht weiß, was ich will.
(Ruhig:) Du weißt, was du willst.
Du willst allein nach Madrid.
Warum fühlt sich das so schlimm an?
Alex?
Als Erstes war es nur so ein Bauchgefühl.
Aber ich glaube, ich habe zu lange nicht drauf gehört.
Worauf?
(Weint:) Meinen Instinkt! Mich!
Komm, gib mir deine Hand.
Weißt du, was verrückt ist?
Ich bin gerade irgendwie voll erleichtert.
* Mia weint. *
Ich dachte, es wäre das Einzige, was ich machen konnte.
Mia, ich wäre doch irre, wenn ich nicht alles für dich tun würde.
Du warst die Tage schon so auf dem Sprung.
Tut mir leid. - Das ist okay.
Ich wollte dich irgendwie festhalten.
Mir ist dadurch etwas klar geworden.
Ich habe Angst vor Abschieden.
Aber eigentlich mochte ich London voll, die Jungs da.
Sogar dieser bescheuerte Club dort, wenn ich ganz ehrlich bin.
Ist ja auch okay.
(Mia:) Wir verlieren uns nicht.
Wir entscheiden uns nur erst mal dafür,
einen eigenen Weg zu gehen.
Und rauszufinden, was wir wollen.
Aber getrennt?
Ja.
* Gitarre setzt ein. *
Niemals easy.
Niemals nichts.
* Gitarre spielt melancholisch. *
# Come down love
# Berlin in the cold
# All that fighting, all that snow
# Sober nights
# And byron on my mind
# Tell me I'm not going home
# And I'll stop waiting by the phone
* Musik und Straßengeräusche *
* Mia atmet schwer *
# Bedroom floor
# And silence in my blood
# Sorry love
# I'm running home
# I'm a child of sun and the stars
# I love
* Stille und Mias Schritte *
Matteo?
* S-Bahn-Geräusche von draußen *
* Stille *
* Deckel vom Plattenspieler knarrt *
* Klavierstück von Frederic Chopin *
* Tür geht auf. *
Hey.
* Klavierstück von Frederic Chopin *
* Klavierstück von Frederic Chopin *
(Mia:) Heute ist Freitag der 13.
Du bist Mia, oder?
Ich wollte dich unbedingt mal kennenlernen.
Hey. - * Mia weint. *
Hey.
* Mia weint. *
Ich glaube schon, dass du Mia bist.
Mia Winter, die Chopin genauso mag wie ich.
Sorry, ich schlafe heute auf dem Koffer.
Ich hab keine Ahnung, was dir heute passiert ist.
Oder ob alles aus einem guten Grund passiert.
Aber ich glaube an zwei Dinge.
Ich glaube an die Freiheit.
Und ich glaube an den Sommer.
Und der Sommer ist noch nicht vorbei.
* Klavierstück von Frederic Chopin *
Gefällt es dir? - Voll!
(Schnieft:) Sorry.
Schon okay. Hier.
* Lachen *
Sorry, dass ich hier gerade so...
Ich wusste nicht, was ich machen sollte.
* Lachen. *
* Elektronische Musik. *
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