All language subtitles for Viktor.Bringts.S01E02 German Sub

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Original subtitles

[lässige Musik]

[Viktor] Wie schnell bist du? Warte.

-Wir sind zu weit. -Nee.

Wieso ist das so schwer?

Das, mein Sohn, ist eine High-End-Soundanlage

mit zarten 800 Watt, Downfire-Subwoofer mit Klasse-D-Endstufe.

Wieso haben wir nicht einfach die Sackkarre genommen?

-Spar dir die Luft. -Lass mal fragen.

-Nee. -Ja, Männer fragen ja nicht, ne?

-[Mika ächzt] -Komm.

Siehst du? War doch gar nicht so schwer.

[Intro-Türklingel schellt]

[Türklingel]

[dumpfes aufgeregtes Hundegebell]

[leise] Hallo? Boah.

Ey, was klingelst du?

Oh, 'tschuldigung. Wir haben eine Lieferung für Herrn Richard Schauer.

Dann klingel leise.

-Äh... -Wände sind wie Pappe, klar?

-Was ist das? -Soundanlage.

-Ein Saugroboter. -Ah, weil seine Frau gestorben ist.

Weil nur Frauen saugen, oder wie?

Was ist los mit dir, du lackierte Kartoffel?

'tschuldigung, er ist nur... Wir sind auch gleich wieder weg.

Dem seine Frau ist gestorben. Klar hat der keinen Bock auf Hausarbeit.

-Ja, natürlich. -Du musst klopfen.

Klopfen? Ah, vielen Dank. Und schönen Tag noch, ja?

Ja, du mich auch.

Regel Nummer eins:

keinen Ärger mit den Nachbarn. Das kostet nur Zeit.

Ist nicht Regel Nummer eins, eine Sondergarantie zu verkaufen?

Das ist, äh, die andere Regel Nummer eins.

[Klopfen]

[Pochen]

-Was klopfen Sie? -Kudinski, "Viktor bringt's".

-Wir haben Ihre Lieferung. -Auftragsnummer?

Das wäre die 2-4-9...

3-8-2-1.

2-7 ist korrekt.

-2-7 ist korrekt. -Eintreten.

[drollige Musik]

[Viktor] Gut.

-Gut. -[Schauer] Hier entlang.

Vorsichtig, Tür. Guck nach vorne, wenn du gehst.

-[Schauer] Dann da rüber. -Gerne.

So, hier einmal. Und hier einmal abstellen.

So, Vorsicht. Ups.

-Um 1400 kommt die Putzfrau. -Vor Christus oder nach Christus?

-Das ist Ihr Zeitfenster. -Zu Befehl.

Bitte.

[Viktor] So.

-Schön sachte unterheben, ja? -Ja.

Vorsichtig, Michael.

-Vorsicht. -Fuck.

Ich habe dir gesagt, keine Kraftausdrücke beim Kunden.

Ach du Scheiße.

-Das ist Hektor. -Beißt der?

Was denken Sie denn? Natürlich.

Aber nicht jetzt. Fütterungszeit war 0900.

-Das ist ein Krokodil. -Das ist ein Kaiman.

Anmutig, stolz.

War ein Abschiedsgeschenk meiner Truppe.

-Der tut nichts. -Weiß er das auch?

Außer man provoziert ihn.

Ein Traum von einem Tier.

Der Schwanz ist 1,5-mal größer als der ganze Kopf.

Der Traum eines jeden Mannes, wa?

-Ist das überhaupt erlaubt? -Was?

[kurzer, hoher Piepton]

Äh...

-Sie müssen lauter sprechen. -[statisches Pfeifen]

Granateneinschlag, Afghanistan.

Wir waren fünf Mann. Die Mission top secret. Bis heute.

Wenn Sie wüssten, was ich alles weiß...

würden Sie wie die kleinen Mädchen heulen.

-Weil nur Mädchen heulen, oder was? -Wie bitte?

-Eine tolle Soundanlage. -Hm?

-[laut] Tolle Soundanlage. -Jetzt schreien Sie doch nicht so.

Die Wände sind hellhörig hier.

-Das passt ja perfekt. -Was?

Nichts.

Der erinnert mich total an meinen Vater, deinen Opa.

-Echt? -Ja.

Sein "Guten Morgen" klang auch immer wie ein Befehl.

-Mein Opa war Berufssoldat? -Nicht ganz. Finanzamt.

-Gibt's Probleme? -Keine.

Weitermachen.

[statisches Pfeifen]

[drollige Musik]

So.

"Wenn Knauf gedrückt, wird die Kraft erwacht

und grüne Erleuchtungen um alle Welt gezündet.

Um das Volumen zu wachsen, lass den Knauf versinken, um den Zunderblock zu spüren."

-Hä, ist doch geil. -Jetzt leg das weg.

-Lesen Sie die Bedienungsanleitung? -Auf keinen Fall, wir sind Profis.

-Ist auch mehr ein Gedicht. -Gedichte machen sentimental.

-Wer sentimental ist, macht Fehler. -Ich lese keine Gedichte.

Lesen gefährdet auch die Dummheit.

-Und nur die Stärksten setzen sich durch. -Ja.

Eigentlich setzt sich der durch, der sich am besten anpasst.

-Was? -[Viktor] Nix.

Also, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Männer quatschen auch nicht ständig.

"Den Knauf gedrückt, wird die Kraft erwacht."

Leg das weg, habe ich dir gesagt.

-[Mika] Da musst du drauf kommen. -Leg den Blödsinn weg.

So.

-Dann wollen wir das Baby mal anwerfen. -Na endlich.

So, wo ist jetzt meine Platte?

-[Mika] Marschmusik? -Hm?

[Mika] Nichts.

[Kratzen und Rauschen]

Das verstehe ich jetzt nicht.

-[Schauer] Ich höre nichts. -Ach nee.

Ich höre nichts aus der Anlage.

Es ist aber eigentlich alles angeschlossen.

Ich lasse Sie nicht gehen, ehe es nicht funktioniert.

-Dann fangen wir mit dem Hörgerät an. -Was?

Nix. Nix.

-[Schauer] Wir müssen das aufschrauben. -Nee, nee.

-Es sind die Kabel. -Ich hole meine Ausrüstung und übernehme.

Nee, Moment mal.

-Dann zerlege ich die Anlage. -Moment.

Wenn hier jemand was zerlegt, dann bin ich das mit meiner Ausrüstung.

Ich schraubte schon in der Wüste kaputte Funkgeräte auf. Nachts.

Mit heulenden Wölfen, die jederzeit angreifen können.

-Oder wir lesen mal die Bedienungsleitung? -[beide] Nein.

-Ich hole mein Werkzeug. -Ich hole mein Werkzeug.

[lässige Musik]

Verfällt dann nicht die Garantie?

-Hat die Pimmelprinzessin recht? -Pimmelprinzessin?

-Mal über eine Sondergarantie nachgedacht? -Kann ich das Ding dann aufschrauben?

-Nein. -Dann nicht.

-'tschuldigung, Pimmelprinzessin? -[Schauer] Hm?

Wir wär's mit etwas mehr Respekt?

-Wie bitte? -Ja, ganz genau.

-Respekt fängt schon mit Zuhören an. -Respekt?

Wie soll man denn vor euch Respekt haben?

Ein Chaos hier...

-Hängt Respekt von Kleidung ab? -Und vom Nagellack.

-Solche Rollenbilder haben wir abgelegt. -Wie eure Männlichkeit.

Und was ist männlich?

Ich schmeiß das Scheißding gleich aus dem Fenster.

[dumpfes Hundegebell]

Ja, was? Auch Männer können mal Gefühle zeigen.

Glückwunsch.

Aber da hast du dir den Falschen ausgesucht, das sage ich dir.

Hier, er weiß, was er will. Das ist männlich.

Es geht aber nicht um das "was", es geht um das "wie".

Echte Männer ziehen ihr Ding durch, auch wenn es Verluste kostet.

Aber so was kennt ihr ja gar nicht mehr.

Sich zu opfern für etwas, das größer ist als man selbst.

Auch wenn man es nicht gleich versteht. Aber ihr müsst heute alles verstehen.

Und es muss Sinn machen, ja. Sinn, Sinn.

So ein Unsinn.

Als ob das Leben immer Sinn machen würde.

Die wichtigsten Dinge im Leben machen erst mal keinen Sinn.

-Das macht Sinn. -Ja, Schwachsinn.

-Was? -Äh...

Mein Sohn muss noch viel lernen, wissen Sie?

-Er ist Ihr Sohn? -[Mika] Äh, ja.

-Oh. -"Oh"? Wieso "oh"?

Und warum nickst du?

-Na ja... -Wie, "na ja"?

Na ja, noch nix erreicht im Leben, aber immer schön schlau daherquatschen, wa?

Weil ihr so viel Tolles geleistet habt.

Umwelt zerstört, irgendwelche Kriege angezettelt, wow.

-Nicht so, Fräulein. -Was?

-Entschuldige dich. -Ich soll was?

-Er ist bei seiner Mutter groß geworden. -Das erklärt alles.

-Ach ja? -Dir fehlte ein männliches Vorbild.

Ganz bestimmt.

Ihr denkt immer noch, dass ohne euch echte Männer nichts läuft, ne?

Mit diesen komischen Egowettkämpfen und dieser Macho-Testosteronscheiße.

Wisst ihr, was heute wirklich männlich ist?

Dass wir als Männer alles sein können.

Wer sich nicht anpasst, der stirbt aus. Zack, weg. Danke, Evolution.

[Schauer pfeift kurz]

Bevor ich aussterbe, repariere ich die Anlage.

[Viktor] Moment, die Anlage repariere ich.

-Ja? -Armdrücken?

Gewinner schraubt auf.

-Deal. -Och Gott.

[fetzige Musik]

-Das ist kindisch. -Gib das Zeichen, Michael.

-Ich habe dir tausendmal... -Gib das Zeichen.

[fetzige Musik läuft weiter]

Los.

Ey, komm, du wirst doch jetzt wohl nicht...

-Hallo, kämpfen. -[Viktor ächzt]

Kämpfen. Halt dagegen.

-Du musst den Sieg antizipieren. -Was?

Antizipieren. Manifes...

An... Kämpfen.

Los, halt dagegen.

Komm, nutz den Atem. Einatmen, und beim Ausatmen, bäm.

Okay? Einatmen und beim Ausatmen, bäm.

Ja, gut, Junge. Gut.

Zieh, zieh, zieh. Gut, Junge, gut.

Komm, das schaffst du. Zieh, zieh, zieh.

Yes!

[sie grölen jubelnd]

-[Viktor, keuchend] Geht doch. -Guter Sieg.

-Nicht, dass es wichtig gewesen wäre. -Nee, gut gewesen.

-Was hast du wieder gemacht? Er ist sauer. -Wie, ich?

Du wolltest armdrücken, er kann nicht verlieren. Was kann ich dafür?

[gurgelndes Knurren]

[Schauer verneint]

-Verlieren ist doch nicht so schlimm. -Doch, ist es.

Ich habe alles verloren.

Ja...

Aber jetzt...

Hm?

Seien Sie mal ein Mann.

Ich darf ja nicht mehr.

Da explodiert eine kleine Granate am Ohr,

und schon wird man ehrenhaft in Frührente geschickt.

Und jetzt?

Was mache ich jetzt?

Mich will ja keiner mehr.

Überall heißt es nur: "Schau den alten weißen Mann an."

"Der ist an allem schuld."

Die Wirtschaftskrise: seine Schuld.

Die ganzen Kriege: seine Schuld.

Die kaputte Familie, wo der Sohn nicht mehr mit ihm spricht: seine Schuld.

Alles. Alles seine Schuld.

[Viktor] Mhm.

Dabei sind Männer auch nur Menschen.

Na ja, also Männer seiner Generation

haben schon viel in der Welt kaputt gemacht.

Über 30 Jahre habe ich unser Vaterland verteidigt.

Ich war überall auf der Welt.

Auch da, wo wir offiziell nicht waren. Da war ich auch.

Natürlich war das nicht immer einfach für meine Familie.

Für meine Frau. Gott hab sie selig.

Und für meinen Sohn.

Für den ich...

eigentlich nie da war.

-Dann rufen Sie ihn halt an. -Wen?

-Ja, Ihren Sohn. -Wie, jetzt?

So einfach ist das nicht, Michael.

Soll er jetzt da mir nichts, dir nichts anrufen?

Und dann plaudern die übers Wetter?

Ist doch egal, worüber sie plaudern. Hauptsache sie plaudern mal.

-Und der Sohn hätte nicht anrufen können? -Ja, genau.

Vielleicht weiß er nicht, dass der Vater mit ihm sprechen will.

-Und woher soll der Vater das wissen? -Weil er der Vater ist?

Immer schön die Vaterkarte spielen, ne? Aber nur, wenn es passt.

Vielleicht hat der Vater es ja mehrfach probiert, und der Sohn wollte nicht.

-Dann wäre der jetzt dran. -Exakt.

Wann hat es der Vater versucht?

Ich habe mal ein R-Gespräch aus Hongkong angenommen, ja? Hongkong.

Zum Beispiel.

Und vielleicht hat der Vater ja jedes Jahr

zum Geburtstag einen Eisgutschein geschickt, so quasi als Einladung.

Hä?

Da hätte der Sohn sagen können:

"So einen Gutschein löse ich jetzt ein. Ich fahre hin."

-Was für ein Gutschein? -Das frage ich mich auch.

Jedes Jahr kam eine Karte per Post, Michael.

Die nie beim Sohn angekommen ist.

Nie?

[betrübliche Musik]

Obwohl sich der Sohn bestimmt gefreut hätte.

Weil er immer dachte, dass der Vater gar nicht an ihn dachte.

Aber es gab doch immer nur Käsekuchen, oder?

[Wählton]

-Was soll ich sagen? -Ganz egal, am besten irgendwas Nettes.

-Was macht er denn beruflich? -Er ist Banker.

Verdient ein Schweinegeld. Konstruiert so aufgeblasene Aktienfonds.

-Vielleicht rufen Sie ihn doch nicht an. -Doch, ich rufe ihn jetzt an.

-Sie müssen das wirklich nicht tun. -Ich glaube, er sollte da anrufen.

Das ist er seinem Sohn schuldig, Michael.

-[Wählton] -[Schauer räuspert sich]

[Tastentöne]

[Freiton]

Sascha, hallo. Ich wollte mal fragen, ob...

Dein Vater.

Weißt du gar nicht meine Nummer?

Ah ja, neues Telefon. Verstehe, ja.

Äh, nee, nichts passiert. Ich dachte nur...

Ah ja, verstehe. Ungünstig.

Nein, ich wollte auch nur kurz...

Ja, klar.

Äh...

Ob ich was?

Ein Aktienfonds? Äh...

Nee, du. Das...

Das ist nicht so meins.

Nein. Wirklich nicht, nein.

Nein, auch nichts mit Waffen.

Aber wir können ja mal...

Ja. Ja, klar. Ja, ist gerade ungünstig.

Verstehe.

Gut, ähm...

Ja, dann.

Ja. Ja, ja, klar.

-Ja, ich freue... -[Besetztton]

Aufgelegt.

Mhm, der ist gut, wa?

-Ich spüre meine Zunge nicht. -Das ist normal, geht gleich vorbei.

So ein Anruf kann natürlich nicht immer alles sofort lösen, ne?

[lallend] Mission gescheitert.

-Ich dachte, ein Mann gibt nicht auf. -Natürlich gebe ich nicht auf.

[Mika] Vielleicht...

können Sie ihn ja mal...

zum Eis einladen, oder so.

-Zucker ist der Tod der Selbstdisziplin. -Oder vielleicht ein Wassereis, hm?

Zucker macht müde, fett und erhöht das Krebsrisiko.

Soll ich meinen einzigen Sohn umbringen?

"Umbringen" ist vielleicht ein bisschen dramatisch.

Na ja, aber ich meine, zu viel Zucker...

Gerade du solltest doch...

Na ja, du weißt schon, wegen da unten.

-Was? -Ja...

Das Thema da unten. Was du Mama gesagt hast.

-Was habe ich gesagt? -Viagra kann abhängig machen.

-Hä? -Also...

-Habe ich gehört. -Was? Nein.

Könnte eine harte Zeit werden.

Also, im übertragenen Sinne.

Ja... Auch praktisch.

-Ich brauche kein Viagra. -Ich auch nicht. Nie.

-Können wir das Thema wechseln? -Ich habe nicht angefangen.

Ich auch nicht.

Was hat dir deine Mutter gesagt?

Scheinbar nicht so wichtig.

[drollige Musik]

Ähm...

Herr Oberst, ich hätte da vielleicht kurz mal eine persönliche Frage.

Mhm.

Hatten Sie schon mal Ihren eigenen Tod vor Augen?

Glauben Sie, der Nordirak war ein Kaffeekränzchen?

Ich machte das auch eher so bildlich, also wenn man da unten...

plötzlich so einen Knoten spürt.

Hodenkrebs?

Da sieht man sich ja quasi schon in der eigenen Grube liegen.

-Ja. -Ne?

Wussten Sie...

dass gebratener Hoden schmeckt wie Frühstücksfleisch?

Dann war es aber doch nur eine Zyste gewesen.

-Zum Glück. -Ach so.

Ach, und Sie haben seiner Mutter gesagt, Sie hätten Hodenkrebs.

Nicht direkt gesagt, eher nicht widersprochen.

-Oh. -Ich hatte wirklich Probleme, Herr Oberst.

Rechnungen bis unters Dach, der Unterhalt für den Kleinen.

Ein Mann ist verantwortlich für seine Familie.

Stehen Sie mal kurz vor der Insolvenz.

Schlappschwänze finden Ausreden, Helden Lösungen.

Herr Oberst, ich finde immer eine Lösung...

Ich bin gespannt, wie Sie das lösen wollen.

Was lösen?

Wie wir die Anlage endlich zum Laufen bekommen.

Genau.

-Das sind die Kabel. -Wir müssen sie aufschrauben.

Herr Schauer, ich sollte doch jetzt putzen.

Moment, wir haben leider eine kleine Terminabweichung.

Herr Kudinski und sein Sohn müssen erst die Anlage zum Laufen bringen.

Exakt.

-Oder wir nehmen die Anleitung. -[beide] Nein.

-Dann mach es kaputt. -Mache ich nicht.

-Wehe, Sie machen was kaputt. -Ich bin Profi.

Moment.

[dröhnender Heavy Metal]

-[Musik läuft leiser weiter] -[dumpfes Hundegebell]

-[dumpfes Pochen] -[Nachbar] Ruhe!

-Was war das? -800 Watt.

Man nennt das Heavy Metall. Kommt aus Skandinavien.

-Und das mögen Sie? -Ich finde es grauenhaft.

Keine erkennbare Melodie, total monoton und ein Stück klingt wie das andere.

Aber was soll ich machen?

[Heavy Metal läuft dröhnend weiter]

Hektor liebt es!

Und du hast nie eine Postkarte von mir bekommen?

-Nee. -Meinst du, deine Mutter...

Nee, Quatsch. Mama würde so was niemals machen.

Außerdem hat eh immer Opa die Post vom ganzen Haus ein...

-Krass. -Hm, man weiß es nicht.

Aber gemocht hat er mich nie.

Oh.

Hast du dir ein bisschen Lektüre mitgenommen, hm?

Echte Männer lesen doch sowieso nicht.

"Wenn Sie kleinen Lärm wollen,

drücke Knopf bis halbe Niederlassung und die Macht ist ab.

Und du hast laut von leise.

Wenn die Stille innerlich läuft, halte Spur aufrecht

und richte deinen mächtigen Standstöpsel in Position."

-Mächtiger Standstöpsel. -Ja.

So einen habe ich auch.

-Ja, das ist auch wichtig, ne? -Hm?

Na ja, also...

Dass man einen gesunden Standstöpsel hat.

[er räuspert sich]

[muntere Musik]

[es läuft liebliche Spieluhrenmusik]

[Frau] Ich sag's dir jetzt zum letzten Mal.

Kaffee, jetzt!

Gut, dann mache ich mir jetzt einen Tee und lege mich hin.

Und danach haue ich hier alles kurz und klein, verdammte Scheiße!

[coole Rock-Pop-Musik]

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