All language subtitles for 1969_Hurra_ die Schule brennt.deu

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Original subtitles

Dr. Peter Bach Jan, sein Neffe

(Gesang):"Hurra, die Schule brennt."

"Der Unterricht ist nun vorbei."

"Hurra, die Schule brennt."

"Und alle Schüler haben frei."

"Hurra, die Schule brennt."

"Da gibt es keinen, der noch pennt."

"Und ruft nicht wer, her mit der Feuerwehr. Hurra, die Penne brennt."

Das folgende Lied singt Peter Alexander.

"Kein Caesar, kein Cato, kein Hannibal, kein Plato."

"Und nichts von den Bakterien."

"Das Feuer wird böser, die Hitze wird größer."

"Jetzt haben wir Hitzeferien."

"Das Feuer ist fast aus, die Feuerwehr im Gasthaus."

"Die löscht dort ihren Durst."

"Jetzt sind wir verloren, schreien unsere Professoren."

"Doch uns ist das egal".

Lachen.

"Hurra, die Schule brennt."

"Das singen alle jetzt im Chor."

"Hurra, die Schule brennt."

"Das kommt nicht nur im Kino vor."

"Das ganze Schulhaus steht in Flammen."

"Die Direktion ist in Gefahr."

"Die Schule brennt, hurra !"

"Und unsere Feuerwehr ist noch nicht da ! Hurra !"

"Die Feuerwehr ist immer noch nicht da. Hurra !"

Farben der Personen: Dr. Dr. Peter Bach Jan, sein Neffe

Direktor Taft Pepe Nietnagel

Klingeln der Schulglocke.

Morgen. (Die anderen): Morgen.

Blaumeier hat beim Direktor geredet. Was denn ?

Wir sollen beim Vorabitur durchfallen.

(Alle): Was ? Zuerst fällt er auf die Schnauze.

Macht mal Lärm ! Sie rufen durcheinander.

Die Schüler sind sehr laut.

(Alle): Oh !

Verdammt !

Verzeihung ! Sie haben mir ein Bein gestellt.

Nein, ich habe nur den Stift aufgehoben.

Blödsinn ! Lachen.

Was soll das heißen ?

Achtung ! Seitenflügel nicht öffnen.

Quatsch !

Die Schüler lachen.

Sie haben die Warnung nicht beachtet.

Das büßen Sie mir. Lauter blöde Hunde hier !

Die Klassentür klappt zu.

Alle Mann runter !

Hundegebell.

Was hat das zu bedeuten ?

Fragen Sie doch Professor Blaumeier. Was bedeutet das ?

(Alle): Wir lassen uns nicht als blöde Hunde beleidigen.

Hundegebell.

Das ist unmöglich. Wo sitzen unsere besten Leute ?

In der Regierung natürlich. Wie kommen Sie darauf ?

Tja, ich...

Ich dachte nur. Nein !

Im Parlament ? Lautes Lachen.

Auch nicht ? Wo denn ?

An der Zwergschule in Tuttelbach. Tuttel ?

Dr.Bach kann den Notstand in der Bildung verringern.

Paßt auf! Wieviel ist 2 + 2 ? Brigitte ?

Zwei. Brigitte: Zwei und zwei ?

Das ist drei.

Zwei und die zwei, zusammen sind das ?

Drei. Brigitte, das sind vier.

Soviel ? Ja, unheimlich viel.

Fritz, die Kuh von deinem Vater gibt täglich 8 Liter Milch.

Wieviel Milch ist das in 10 Tagen ?

Mein Vater hat keine Kuh. So. Josef ?

Ich habe keinen Vater. Ah. Marie ?

Unsere Kühe geben keine Milch. Dann brauchen wir nicht rechnen.

Was macht unser Latein-Schüler ? Jan ?

Ich bin fast fertig. Womit ? Das wollen wir mal sehen.

Welcher Herr beendet meine Einsamkeit? Bin 25 Jahre alt.

Das ist die Latein-Arbeit ? Heiratsanzeigen sind interessanter.

Einer muß sich drum kümmern.

Schauen Sie hier: Herr Bach hat zwei Doktor-Titel.

Er hat mit der besten Note Examen gemacht.

Wahnsinn ! Und Sie stecken ihn nach Tuttelbach!

Das muß ein Irrtum sein. Wieso läßt er sich das gefallen ?

Das folgende Lied singen Peter Alexander und Heintje.

"Wir zwei verstehen uns gut. Wir zwei sind gute Kameraden."

"Wir haben frohen Mut."

"Und schmeißen zusammen den Laden."

"Bin ich mal heiser... ...sing ich für dich."

"Sing ich mal leiser... ...sing ich für dich."

"Wir zwei verstehen uns gut. Wir haben Musik im Blut."

"Ja, wir zwei, wir sind so frei, verstehen uns gut."

Setzt euch und macht es euch bequem!

Zeichnet was ! Fein. Was denn ?

Was ihr wollt. Ich zeichne Sie !

Ich gehe angeln. Seid aber ruhig, sonst beißen sie nicht.

Musik.

Stefan, das hast du schön gemacht. Gut gezeichnet.

Das bin ich ? Ja, beim Fischen.

Karli, was hast du ? Das sind Sie beim Saufen.

Peter lacht.

(Er singt betrunken): "Wir zwei verstehen uns gut."

"Wir zwei sind gute Kameraden."

"Wir haben frohen Mut und schmeißen.."

Hoppla ! "Zusammen den Laden."

(Mehrstimmig):"Wir zwei verstehen uns gut. Wir haben Wein im Blut"

"Ja, wir zwei. Ja, wir zwei."

"Ja, wir zwei, wir sind so voll, so frei."

"Verstehen uns gut."

Vogelgezwitscher und Hundegebell.

Aus dem Lautsprecher tönt das Krähen eines Hahnes.

Ein Wecker rasselt.

Er brummt.

Zwei Wecker klingeln.

Rasseln eines anderen Weckers.

Marsch-Musik.

Na, Arco! Willst du raus ?

Na, geh !

Musik.

Aufstehen !

Im Folgenden singt Heintje.

"Geh deinen Weg in das Leben hinein."

"Geh deinen Weg. Jeder geht ihn ganz allein."

"Geh deinen Weg. Such dir irgendwo dein Glück."

"Auch wenn dir das Leben nicht immer Freude schenkt."

"Es gibt ein Herz, das in der Ferne jede Stunde an dich denkt."

"Aus Kindern werden Leute."

"Ja, so wird es immer sein."

"An einem Tag wie heute wird dein Elternhaus zu klein."

"An der Tür da steht dann Mutter, hält noch einmal deine Hand."

"Und sagt: Viel Glück, mein Junge, im fremden Land."

"Geh deinen Weg in das Leben hinein."

"Geh deinen Weg !"

"Jeder geht ihn ganz allein."

"Geh deinen Weg und finde irgendwo dein Glück."

"Und wenn auch das Leben dir nicht immer Freude schenkt."

"Es gibt ein Herz, das in der Ferne, jede Stunde an dich denkt."

"Geh deinen Weg !" Morgen, Jan !

Jan singt weiter.

"Geh deinen Weg! Jeder geht ihn ganz allein."

"Geh deinen Weg! Such irgendwo dein Glück."

"Und wenn auch das Leben dir nicht immer Freude schenkt."

"Es gibt ein Herz, das in der Ferne, jede Stunde an dich denkt."

Wieder nichts.

Oh, weh !

Frühstück. Ja.

Gratuliere zum Geburtstag, Peter !

Vielen Dank. Diese herrlichen Angelhaken.

Du bist verrückt, soviel Geld auszugeben.

Ich will ja auch damit fischen. Aha.

Das ist was anderes.

Du bist aber elegant ! Extra für dich.

Ohne Hemd ist jetzt in Mode ? Wir haben keine Hemden mehr.

Frau Hämel hat die Wäsche nicht gebracht.

Auf kleine Bequemlichkeiten müssen wir eben verzichten.

Wärest du verheiratet, hätten wir es bequemer. So ?

Bis jetzt ist die Richtige noch nicht aufgetaucht.

Ich habe schon welche gesehen, die ich gern geheiratet hätte.

Hier sind verlockende Angebote drin.

Suche Ehemann für meine Schwester. Mit viel Geld, viel Herz und Geduld.

Habe ich nicht ! Aua ! Man müßte eben eine Frau haben !

Mensch, prima !

30, 35, 40. Jetzt hör auf, Karl !

Achtung, er kommt !

(Alle): Wir gratulieren zum Geburtstag !

Also Kinder ! So eine Überraschung ! Die herrlichen Sachen !

Meine Lieblingswurst und die Gans !

Also, ich danke euch vielmals. Aber wir müssen auch lernen.

Es ist heute über 40 Grad, Herr Lehrer.

Die anderen stimmen zu.

Da muß ich nachschauen.

Tatsächlich 40 Grad. Was machen wir denn da ?

Hitzefrei !

Die Kinder jubeln. Los, verschwindet !

Sagt euren Eltern schönen Dank für die Sachen.

Musik und Kindergeschrei.

Bitte Danke, sehr. warten Sie.

Jawohl.

Musik.

Morgen. Morgen.

Sind Sie Dr. Dr. Bach ? Ja. Lassen Sie die Titel weg.

Bedienen Sie sich! Nein danke.

Ich bin ganz... Oh, die Gans !

Möchten Sie wirklich nichts ? Nein.

Vorsicht. Das Holz ist 250 Jahre alt. Das brennt schnell.

Schlimm, unter welchen Umständen hier unterrichtet wird !

Seit 1926 gibt es Pläne für einen Neubau im Ministerium.

Die Kacker machen nichts.

Das überhöre ich. Ich bin Ministerial-Direktor von Schnorr.

Oh je ! Die schönen Tage von Aranchuez sind nun zu Ende.

Wie bitte ? Ich meine Diddel-Daddel-Bach.

Aber die Worte passen zu unserer Lage.

Die Gans schreit. Jan, führ unsere Gans mal aus.

Komm wir gehen.

Sie bekommen den passenden Platz. Ich möchte gern hierbleiben.

Herr Dr.Dr.Bach, Sie sind eine Spitzenkraft.

Unmöglich, daß Sie auf dem Dorf... Vergammeln.

Das haben Sie gesagt, Herr Kollege.

Musik.

Trink schön !

Haben Sie Feuer für meine Zigarre ? Ja, bitte.

Zieht sie ? Danke.

Jetzt regnet's auch noch. Aber kommen Sie !

Sie werden sofort an eine neue Schule geschickt.

Schei.... Scheinbar muß ich mich fügen.

Anscheinend. Ja. Ich komme aber nicht allein.

Sind Sie verheiratet? Noch nicht.

Das ist mein Neffe, den muß ich mitnehmen.

Ja, wenn er die Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium besteht.

Die Zigarre riecht so komisch, sie stinkt sogar.

Das Stück kostet 80 Pfennig. Onkel Peter!

Sei ruhig, wenn Große reden. Aber die Schule.... Dann nicht.

Die Schule brennt ! Die brennt ja wirklich.

Herr Direktor, diesen Brand haben Sie gelegt.

Mit meiner Zigarre ? Ja, es war verdienstvoll.

Es gibt noch mehr Schulen, die auf Sie warten.

Darf ich was fragen? Ja.

Soll ich die Feuerwehr holen? Dr. Bach ?

Es ist ja so üblich. Also hau ab !

Ich sause.

Musik.

(Gesang): "Hurra, die Schule brennt."

"Der Unterricht ist nun vorbei."

"Hurra, die Schule brennt."

"Und alle Schüler haben frei."

"Hurra, die Schule brennt."

"Da gibt es keinen, der noch pennt."

"Und ruft nicht wer, jetzt her, die Feuerwehr !"

"Hurra, hurra, die Penne brennt."

"Hurra, die Schule brennt."

"Das singen alle jetzt im Chor."

Nicht löschen ! Drüber...

Drüber spritzen !

"Das ganze Schulhaus steht in Flammen."

"Die Direktion ist in Gefahr."

"Die Schule brennt, hurra !"

"Und unser Kindertraum ist endlich wahr."

Man sollte jeden Tag eine Schule anstecken.

Was ist ? Wir bekommen einen neuen Lehrer.

Wir wechseln die Lehrer wie manche die Frauen.

Die Knörz kommt. Hast du den Ventilator dabei?

Klar. Setzt euch hin !

Guten Morgen ! (Alle): Guten Morgen.

Bitte setzen !

Wir sprachen über die Werbung im Tierreich.

Wir sind bis zu den Duft-Marken der Tiere gekommen.

Warum schauen Sie so, Yvonne ?

Sie haben wieder das schöne Kleid an.

Häkeln Sie sich doch eins. Ist das nicht schwer ?

Nein. Sie müssen nur ein Vorderteil und ein Rückteil häkeln.

Die Duftmarken sind sehr wichtig.

Viele Männchen wollen nämlich gleich mehrere Weibchen.

Ja, das kennt man.

Um sich gegen andere Männchen durchzusetzen, geben sie sehr an.

Mit einem Mercedes 600. Wann hören Sie auf, albern zu sein?

Ich bin abgelenkt, Es ist wenn's schwül ist. schwül?

(Alle): Ja, sehr.

Kann ich den Ventilator anstellen? Meinetwegen.

Bekannt ist in diesem Zusammenhang das Balz-Verhalten der Vögel.

Die Kraftschreie sollen andere Männchen einschüchtern.

Sie richten sich aber auch an die Weibchen.

Die Weibchen erwarten, daß man um sie wirbt.

Warum starren Sie dort hoch ? Da ist eine Spinne.

Ich sehe nichts.

Graf, holen Sie einen Besen, damit wir das Tierchen befreien können.

Musik.

Die Lehrerin redet weiter.

Ich möchte Ihnen Beispiele nennen, die...

Die Schüler lachen. Nein ! Nein !

Ihr bösen Buben und Mädel !

Flegel !

Sie schreit.

Ich zeige Ihnen jetzt Ihre neue Wirkungsstätte.

Sie trägt den Namen Mommsen. Er ist ein Vorbild an guter Sitte und Moral

Dr. Knörz ! Herr Direktor.

Mir fehlen die Worte. Ich bin das Opfer der Schüler.

Unglaublich.

Morgen, Herr Direktor. Stierkampf-Musik.

Entschuldigen Sie. Bitte.

Wir gehen ins Lehrerzimmer. Ich brauche Sie als Beweis.

Moment !

Meine Damen und Herren! Ein ungeheuerlicher Vorfall !

Drehen Sie sich mal um !

Sehen Sie sich das an ! Sie weint.

Mathilde !

Runter ! Nein, den Rock runter!

Mein Liebl...

Mein Liebling. Hasi.

Mein Lieblingskleid. Selbstgehäkelt !

Unfaßbar. Hinten ohne ist auch schick.

Es war wieder die 12a, die sich am Lehrkörper vergriff!

Verbrecher-Bande ! Ich erstatte Straf-Anzeige.

Wozu die Aufregung? Betrachten Sie es mal vom modischen Standpunkt aus.

Bei der Figur kann man das Kleid so tragen.

Das wickelt man wie einen Orden um den Hals.

Es endet hier wunderschön, in... Hören Sie auf !

Es ist letzten Endes meine angetraute Frau.

Verzeihung, hier: das Ende Ihrer Frau.

Man sollte die Bande verprügeln. Das ist nicht möglich.

Aber Sie können Maßnahmen ergreifen, bis zur Grenze des Erlaubten.

Finsterer Laden. Ja.

Tragen Sie auch Strickkleider ? Ja, aber nicht hier.

Sie sehen ja, was dabei herauskommt.

Diese Sache hat ein Nachspiel ! Tja, ziehen Sie sich aus !

Ich meine, ziehen Sie sich um. Bitte !

Bedecken Sie Ihre Gattin. Dr. Bach!

Es ist mir unangenehm, daß dieser Streich heute passierte.

Ich kann Ihnen diese 12a doch nicht mehr anbieten !

Ich mag schwierige Klassen. Ah !

Dann zeigen Sie ihnen die Zähne, greifen Sie.. zu ?

Nein, durch. Bitte !

Also, toi, toi, dings... eh toi.

Schon 5 Minuten Verspätung. Wir haben Anspruch auf Pünktlichkeit.

Wir lernen den Neuen früh genug kennen.

Und lieben !

Den Unfug könnt ihr lassen. Bleibt sitzen!

Ich meine nicht zum Jahresschluß, sondern zur Begrüßung.

Morgen, Herrschaften. Morgen.

Wenn ihr sauer seid, könnt ihr auch schweigen.

Ich verstehe, wenn ihr nicht gern herkommt. Ich auch nicht.

Meine Damen, meine Herren, mein Name ist Bach.

Vorname Peter, 38, ledig. Fächer: Deutsch, Physik, Chemie.

Hobbies: Fischen, faulenzen, Wein trinken. Habt ihr einen Sprecher ?

Ja hier. Mein Name ist Pepe, 17, ledig, unschuldig.

Frecher Hund. Komm mal mit !

Verteilen Sie das mal !

Schreiben Sie bitte alle eine Selbst-Auskunft.

Beantworten Sie die Frage, was kann man am Mommsen-Gymnasium verbessern?

Heute abend besprechen wir alles. Heute abend ? Wo denn ?

Es wird hier doch einen gemütlichen Laden geben ?

Die blaue Traube vielleicht. Klingt gut. Ich lade euch ein.

Wir feiern meinen Beginn ein wenig.

Sie klopfen. Genug. Jetzt wird geschrieben.

Ich gehe meinem 4.Hobby nach. Ich gehe spazieren.

Der ist nicht echt. Abwarten, ich finde ihn nett.

Der verstellt sich ! Der ist echt, Frauen spüren das.

Dumme Gans.

Musik.

Bravo !

Was kommt jetzt ? Abwarten.

Jetzt tanzen Sie mit mir, das Lied ist aus meiner böhmischen Heimat.

Damenwahl. Sie sind aus Prag .

Die Nawradil, die dreimal sitzenblieb ?

Nein, viermal. Ich habe immer Unglück mit der deutschen Sprache.

Bei Ihnen will ich aber fleißig sein, Herr Doktor.

Das hoffe ich. Setzen Sie sich doch.

In Böhmen gibt's doch die herrlichen Knödel.

Sie sprechen böhmisch.

(Er singt): "Wie Böhmen noch bei Österreich war, vor 50 Jahr."

"Na, vor 50 Jahr."

"Hat sich mein Vater geholt aus Brünn, eine echte Wienerin."

"Wenn Böhmen und auch Mähren, nicht mehr zu uns gehören..."

" So denken trotzdem viele Leut' noch an die Zeit."

Er singt böhmisch weiter.

Jetzt machst du eine schöne 2. Stimme.

(Beide ): "Wie Böhmen noch bei Österreich war"

Ist das schön.

"Vor 50 Jahr. Hat sich mein Vater geholt aus Brünn,..."

"Eine echte Wienerin."

Und noch einmal !

Sie singen das Lied nochmal.

Die Schüler klatschen den Takt mit.

Eine unglaubliche Entgleisung ! Woher wissen Sie alles ?

Das tut nichts zur Sache.

Dieser Dr.Dr.Bach hat sich mit seiner Klasse nachts betrunken.

Nein ! Lehrer und Schüler tanzten.

Geht das so weiter, tanzt man uns auch auf der Nase herum.

Mir nicht ! Ich setze mich durch. Die Latein-Arbeit lasse ich verschwinden.

Sie ist zu gut ausgefallen. Dann muß sie wiederholt werden, bis...

Räuspern. Sie haben recht, am Wasser.

Die Berge sind doch so billig. Ich kenne da eine Pension.

Die Adresse müssen Sie mir geben. Gern.

Er pfeift leise.

So !

Ob Blaumeier da auch reinbläst ? Klar, der ist doch neugierig.

Setzen !

Leider ist die Latein-Arbeit verschwunden.

Ich wiederhole sie morgen.

Sie wird schwerer werden.

Protest-Rufe.

Man versteht ihn nicht.

Entschuldigen Sie. Was ist ?

Das muß Ihnen gehören. Es ist die Latein-Arbeit der 12a.

Ja, tatsächlich! Zufällig fand ich sie im Papierkorb.

Ich danke Ihnen. Bitte, es hat sie jemand weggeworfen

Klopfen. Schon gut.

Wer hat die Flöte hergelegt ?

Das ist keine Flöte. Natürlich ist es eine !

Lachen.

Es ist keine Flöte.

Ich muß Sie um Aufklärung bitten !

Haben Sie mit Ihrer Klasse ein Zechgelage veranstaltet ?

Ja, es wurden 128 Cola getrunken.

Stimmt es, daß Sie mit Ihren Schülerinnen eng...?

Eine tanzte sehr gut.

Sie nehmen das Gespräch nicht ernst. Doch.

So ? Nehmen Sie Platz. Danke.

Was haben Sie vorzubringen?

Nichts. Das ist nicht nötig. Bitte ?

Sehen Sie... Hoppla !

So kann man sich mit den Schülern anfreunden.

Sie wollen sich mit diesen Elementen anfreunden ?

Ja. Und es lohnt sich. Das ist doch unsere Aufgabe, oder ?

Sie wurden vom Ministerium sehr gelobt.

Das ist nett, aber ein Ministerium kann sich irren.

Vielleicht ist meine Versetzung ein Irrtum?

Sie beängstigen mich. Das möchte ich nicht.

Entschuldigen Sie mich. Ich muß zu den Elementen.

Die Schweizer siegten bei der Schlacht von Sempach.

Wem verdanken sie den Sieg, Nietnagel ?

Einer meiner Vorfahren soll...

Der Name des Mannes !

Sie meinen den Winkelried ? Ja, Arnold Nietnagel.

Arnold Winkelried. Nietnagel. Aus dem Kanton Unterwalden.

Und wie wurde der Sieg ermöglicht ?

Fräulein Nawradil ?

Er hat die Lanze des Ritters aus Österreich genommen.

Die hat er ihm in die Brust gestoßen.

Was rief er dabei aus ?

Au ! Nein !

Er rief: Eidgenossen ! Na ? Na ?

Er stöhnt.

Er Welcher Idiot hat rief? mich getreten ?

Nietnagel ! Ich ermahne Sie.

Sie schreiben eine Abhandlung über diese Schlacht.

8 Seiten. Bis morgen ! Mit Ihnen werde ich schon fertig.

(Leise): Das gibt eine Rache !

Musik.

Er klingelt.

Wer war es denn, Schatzi ? Niemand, Hasi.

Juckpulver ist gemein. Ach, Quatsch.

Wir wollen die Pauker tanzen lassen. Richtig !

Was ist, wenn keiner von den Paukern muß ?

Knörz muß bestimmt. Wieso ?

In seiner Milch ist Abführmittel. Das ist meine Rache.

Mach's gut.

Musik.

Hupen.

Schließ du den Wagen ab!

Musik.

Hast du die Dinger ? Ja, aber nur zwei.

Macht nichts.

Lautes Pubsen.

Sie sind ganz gut.

Pubsen. Die Schüler lachen.

Was machst du damit? Das behalte ich.

Pubsen.

Morgen !

Du auch, mein Liebes ? Ja, Hasi.

Vielleicht war die Forelle gestern schlecht ?

Musik.

Morgen. Morgen.

Die Kinder singen zweistimmig ein Lied.

Es ist ein ernstes Lied.

"Du, du sollst an mich denken."

Macht es keinen Spaß ? Was Lustigeres wäre mir lieber.

Das Lied steht im Lehrplan. In Tuttelbach war er besser.

So ? Wir haben lustige Lieder gesungen.

Was denn ? Soll ich mal ? Setzen Sie sich.

Ich ? Bitte.

"Klein sein, das ist schön. Groß sein noch viel schöner."

"Kriegt ein Großer eine Mark, kriegst du bloß einen Zehner."

"Immer muß man tun, was Große sagen."

"Große brauchen nie die Kleinen fragen."

"Klein sein, das ist schön. Groß sein noch viel schöner."

"Darum möcht' man, wenn man klein, endlich größer sein."

"Will man einmal Fußball spielen gehen,..."

"... muß man lernen, und das ist nicht schön."

"Wird's am Abend gerade richtig nett, muß man immer ins Bett."

"Klein sein, das ist schön. Groß sein noch viel schöner."

"Kriegt ein Großer eine Mark, kriegst du nur 'nen Zehner."

"Immer muß man tun, was Große sagen."

"Große brauchen nie die Kleinen fragen."

"Klein sein, das ist schön. Groß sein noch viel schöner."

"Darum möcht' man, wenn man klein, endlich größer sein."

In der Mitte des 16.Jahrhunderts...

Er kratzt sich.

Die Untertanen mußten den Glauben des Landesherren annehmen.

Kratzgeräusche.

Wann wurde der Frieden geschlossen ? Ich staune. Also wann ?

(Pubsend): Im Jahre 1555.

Richtig. Aber nehmen Sie sich ein wenig zusammen !

(Pubsend): Warum ? Es ist rücksichtslos.

Lassen Sie es, oder... Kratzgeräusche.

Machen Sie es leise. Was, Herr Doktor ?

Das unanständige Geräusch war doch laut genug.

Wir haben nichts gehört. Das ist ein Klo-Gerücht.

Was ich gehört habe, habe ich gehört. Lautes Pubsen.

Sie lachen.

Jetzt haben wir das Geräusch auch gehört.

Er hustet.

(Stotternd): Der Friede war bedeutungsvoll.

Für die religiöse Spaltung Deutschlands.

Er jammert.

Die Kinder lachen.

Ich schreibe der Firma, daß das Abführmittel toll ist.

Darf ich Sie was fragen ? Ja.

Es ist aber eine komische Frage. Wie alt sind Sie ?

27. Warum ? Das geht ja. Sind Sie auch sonnig?

Wie ? Haben Sie oft gute Laune ?

Ich denke schon. Vielen Dank.

Bitte sehr.

Das war's.

Sie haben die Aufsätze ja nicht benotet.

Die Noten gebt ihr euch heute mal selbst.

Das ist doch ein Witz ? Nein.

Die Noten zählen, auch wenn ihr euch ungerecht beurteilt.

Und wenn ich mir eine 1 gebe ? Lies deinen Blödsinn erstmal.

Meine Randbemerkungen könnt ihr als Anregung nehmen.

Der traut sich was. Was machen wir jetzt ?

Die 12. Klassen führen jedes Jahr ein Theaterstück auf.

Was soll's denn sein ? Wilhelm Tell.

(Schweizerisch): Das ist Schiller für Schüler.

Das ist hier Brauch.

Wie sind die Rollen besetzt ? Nietnagel spielt Reichsvogt Geßler.

Wer spielt Wilhelm Tell ?

Den haben wir noch nicht. Den könnten Sie spielen.

(Schweizerisch): Dort pfeift mir der Wind zuviel durch die Käselöcher.

So müssen Sie spielen. Bitte, machen Sie es doch.

Vielleicht können wir Mir fällt das Stück vertonen? was ein.

Ein Lied, das ihr vielleicht auch kennt.

Wenn man den Hut nicht grüßen tut, kriegt der Geßler eine Wut.

(Gesang): "Der Tell grüßt nicht genügend schnell dieses Hutgestell."

"Da kommt der Geßler mit Getreuen, fängt an zu schreien."

"Das wirst du gleich am Kreuz bereuen."

"Das kost' dich sehr viel Geld, du Freiheitsheld."

"Und der Geßler wird sehr bös' und nervös."

"Legt ihm auf das Hirn eine Kaiserbirn."

"Hat die Armbrust scharf geladen."

"Tell sagt zum Geßler: Nach diesem goldenen Schuß, gibt's Birnen-Mus."

Genauso müßten Sie es machen. Morgen gehen wir nicht in die Penne.

Wir probieren gleich dieses Stück.

Die Schulglocke läutet.

Setzen !

Wo ist die 12 a ? Die ist nicht da.

Das sehe ich. Warum fragen Sie?

Wo ist sie ? Dr.Bach hat freigegeben.

Weshalb ? Wegen allgemeiner Unlust.

Nicht möglich. Doch, sonst wäre sie ja da, die 12 a.

Reimen Sie nicht so albern. Können Sie hier mal halten?

Meinetwegen. Knall.

Was ist ? Mit dem Strom muß man vorsichtig sein !

Das hat Ich hoffe, nicht für Folgen ! Ihre Gesundheit !

Für Dr.Bach. Ich Der ist gehe zum Direktor. nicht da.

Dann also Morgen, morgen ! ja.

Ich muß Sie alle zur Geheimhaltung verpflichten.

Dieses Gespräch muß Aber unter uns bleiben. natürlich.

Müssen wir wissen, was die Pauker reden ?

Da ist was faul, wenn Sie es so geheim machen.

Geheim ? Ja, Bloch hat es mir erzählt.

Komm her.

Musik.

Schalt ein !

In unseren Reihen befindet sich ein Revolutionär.

Empörte Stimmen.

Wer kann das sein ?

Es handelt sich um den neuen Lehrer Dr. Bach.

Was sagst du dazu ?

Dr.Bach schädigt uns, er macht gemeinsame Sache mit den Schülern.

Und er hat gestern keinen Unterricht erteilt !

Unverschämtheit.

Die Schüler sollten wegen Unlust der Schule fernbleiben.

Das ist doch nicht möglich ! Doch. Wegen Unlust !

Der Mann muß sofort die Schule verlassen !

Es ist eine Zumutung für uns. Bitte schreiten Sie ein !

Das ist Sache des Ministeriums. Ich suche nach weiteren Gründen.

Um Dr.Bach ein Verfahren anzuhängen. Bravo !

Dann verliert er seine Arbeit und seinen Stand als Beamter.

(Vom Band): Dann verliert er seine Arbeit und seinen Stand als Beamter.

(Frau Knörz): Damit auch seine Rente.

Das ist eine Ich finde Sauerei. das komisch.

Die Klasse hält Das weiß zu Ihnen. ich.

Was machen wir ? Was ?

Man müßte eine Rache starten, damit die Lehrer in Bewegung kommen.

Ich weiß etwas, was mein Vater schon anwandte.

Weißt du die Telefonnummer des Gymnasiums ?

Natürlich. Wie war 22 3 80 . das ?

22 . 22.

3 80. 3 80.

So !

(Mit verstellter Stimme): Hier ist Salus. Gesundheitsministerium.

Die Ministerin möchte den Herrn Direktor sprechen.

Es ist vertraulich. Stellen Sie bitte durch.

Telefonklingeln. Ach !

Ja, Taft. Ich verbinde mit der Ministerin.

(Hohe Stimme): Hallo. Oh ! Frau Exzellenz. Eh. Frau...

Ich habe ein Anliegen. Es geht nicht um den Sexual-Atlas.

Die Kollegen sollen ärztlich untersucht werden.

Wir sind eigentlich alle gesund.

Wir machen Stich-Proben. Vorsorgliche Stiche, Spritzen ?

Spritzen in alle Körperteile der Lehrer.

In alle Teile des Lehr-Körpers.

Die hohe Stimme strengt an.

Professor Salus will noch was dazu sagen.

Ja ? Knacken.

(Tiefe Stimme): Allgemeiner Gesundheitszustand.

Schwäche-Anfälle, Fälle früher Vergreisung und Trottologie.

Tr... Troglotudie im Amt.

Es kommt ein Obermedizinal-Rat....

Moser. Moser.

Moser ?

Medizinal-Rat Moser wird zu Ihnen kommen.

Ein Verwandter des Schauspielers. Interessant.

Was hat der Alte gesagt ? Ja, was ?

(Stimme des Direktors): Ich stehe in vollem Umstand...

In vollem Umfang zur Verfügung.

Oberstudienrat Knörz hat eine undichte Stelle. Wo ?

Er entdeckte ein Stelle, Ja wo es naß hineingeht. wo?

Im 3. Stock, nur bei Gewitter. Stellen Sie das ab.

Ich ? Ich kann mich nicht um alles kümmern

(Er spricht wie Hans Moser): Halt ! Wer sind Sie ?

Direktor Taft. Und wer sind Sie ?

Obermedizinal-Rat Moser. Kennen Sie meinen berühmten Onkel nicht ?

Natürlich. Der sind Sie.

Sie sollen den Lehrkörper untersuchen. Sehr erfreut.

Man gibt einem Arzt niemals die ungewaschene Hand. Man muß erst...

(Stotternd): Desinfizieren.

Was ist mit Ihren Augen ? Führen Sie ein unruhiges Leben ?

Ich bin verheiratet ! Wie lange ?

28 Jahre. Immer mit derselben?

Aber Herr Doktor ! Bleiben wir schön bei der Wahrheit.

Wo kann sich der Lehrkörper entblößen ?

Im Lehrerzimmer. Sehr gut.

Bloch, holen Sie die Lehrer. Sollen die Damen auch kommen ?

Ja, aber alle ! Ich untersuche Sie zuerst.

Ich auch ? Ihre Augen gefallen mir nicht.

Wo sollen die Sachen hin? Da hinein. Passen Sie auf !

Entschuldigen Sie, war das Ihr Kopf ?

Es war jedenfalls etwas Edles. Den Tisch da her !

Schneller ! Passen Sie auf. Sie stellen ihn mir auf den Zeh.

Helfen Sie mir !

Was ist mit Ihnen ? Bitte?

Ziehen Sie alles aus. Nein, ich schäme mich.

Genügt die Krawatte ? Geht auch. Ich brauche Ihre Maße.

Stellen Sie sich hin. Achtung !

Aua ! Ist mir ausgerutscht.

Wie groß sind Sie ? 1,81 m.

Mal sehen. 1,79 m.

Sie machen ja falsche Angaben. Das war mein Militär-Maß.

Dann sind Sie geschrumpft. Schrumpf-Germane.

Was war Ihre letzte Krankheit? Ziegenpeter.

Da muß ich spachteln. Moment, mein Spachtel !

Schön 'A' sagen ! 'A'.

Der Zapfen ist verbogen. Wann war das mit dem Mumps?

1914. Verjährt. Bitte, folgen Sie mir.

Dienstmann, warten Sie draußen. Jawohl !

Der nächste bitte ! Hier ich !

Los, beeil dich !

Au !

Legen Sie sich auf den Tisch. Auf den Tisch ?

Na, los !

Quer oder lang ? Wie haben Sie es gern ?

Lang. Bitte !

Ich beginne zu untersuchen.

Das Gegenteil ist mir aber lieber.

Tief einatmen ! Luft anhalten !

Ich zähle bis 100. Bis 100 ?

Ist es Ihnen zu wenig ?

Eins ! Zwei ! Taft hustet.

Jetzt muß ich von vorn anfangen !

(Sehr langsam): Eins ! Zwei !

Drei !

Vier !

Herr Bloch, wie lang ? Bitte freimachen, Gnädigste.

Wo bleibt da die Menschen-Würde ? Vielleicht ist es eine Übung ?

Quatschen Sie nicht ! Ich führe nur meine Befehle aus.

Er stöhnt.

101, 102, 103, 104.

Der Nächste bitte !

Blaumeier hustet.

(Hustend): Herr Obermedizinal-Rat. Was ist ? Lassen Sie das an !

Sind Sie Raucher ? Nein.

Warum nicht ? Bei dem Husten ?

Er hustet. Merken Sie den Unterschied ?

Er redet Unverständliches. Wie bitte ?

Weder-lin-der-haben-saba.

Ich verstehe Sie nicht. Sie hören schlecht.

Wir müssen den Kuckuck machen. Kuckuck ?

Sie haben ja Pracht-Nüstern. Ich blase, Sie sagen Kuckuck.

Kuckuck. Kuckuck.

Ich möchte auch !

Die andere Kuckuck. Seite. Kuckuck.

Weder-lin-den-haben-saba ! Ich verstehe Sie nicht.

Oh je ! Sie haben einen Stöpsel im Ohr. Ich muß spritzen.

Schlürf-Geräusche.

Also dann ! Kopf ruhig halten ! Wasser marsch !

Lautes Schreien. Haltung mein Vögelchen !

Er hustet und schnuppert.

He ? Herr Medizinal-Rat, Ihr ich habe eine Bitte. Name?

Bloch, Georg. Wo fehlt es ?

Ein Kriegsleiden. Ich hatte die Ruhr. Sie wissen, wie das....

Die Bazillen krabbeln im Bauch herum.

Ich habe nur 70 Mark Rente. Schweinerei.

Sie hatten die Ruhr. Dann zeigen Sie mal Ihr Ruhrgebiet.

Jawohl. Was machen Sie denn? Hinauf !

Ist ja unerhört. Mund auf !

Können Sie so weit hinunter sehen ? Ich bin weitsichtig.

Sie haben ja nur oben Zähne ! Die anderen sind in der Tasche.

Passen Sie auf, Sie beißen sich in die Finger. Gesund !

Ich will auch mal. Nur für eine Mark.

Musik.

Sie sollten doch einzeln eintreten.

Wir sind verheiratet !

Wie lange ? Schon einige Zeit.

Oh je ! Wir müssen Ihre Reflexe prüfen.

Soll ich mich freimachen ? Nein. Zuerst kommt der Mann.

Schauen Sie genau auf die Büste.

Aber auf diese Büste hier. Setzen Sie sich.

Ich bin gesund, nur manchmal zieht es in der Zirbeldrüse.

Kein Wunder, daß es Ihnen zirbelt. Wissen Sie, was Ihnen fehlt ?

Nein. Ein Haarschnitt.

Jetzt geht's los.

Soll ich mich freimachen ? Wir sind hier nicht auf Sylt !

Erst kommt der Herr Gemahl unter den Hammer.

Gerade hinsetzen. Übereinander schlagen.

Die Füße ! Was ist denn mit Ihnen?

Passen Sie auf, was jetzt passiert.

Nichts ? Ich muß mich erst einhämmern.

Nichts ! Haben Sie Hornhaut am Knie? Schauen Sie mir tief in die Pupille!

Bravo !

Verzeihung ! Hasi !

Sie erschrecken mich ! Soll ich jetzt ?

Halten Sie sich bereit. Wie war der Name ?

Mathilde Knörz.

Also das Ganze kehrt. Drehen Sie sich um ! Abklopfen !

Es klingt hohl.

Ist der Blinddarm raus ? Schon lange.

Es klingt auch hohl. Herr Frau Knörz ! Doktor.

Ich kann Ihnen eine erfreuliche Mitteilung machen.

Herr Doktor. Sie brauchen sich nicht freimachen.

Musik.

(Sie schreit): Hasi ! Ja.

Klirren.

Da bist du ja, Kurt.

Hier ist eine Blanik für 18.000, und wir haben 35.000 bezahlt!

Blanik ? Ein Segelflugzeug. Wir sind zu blöd.

Das stimmt. Du bist schließlich Präsident des Flug-Clubs.

Wie sprichst du mit deinem Vater ? Streiten wir nicht.

Ich fürchte, du brauchst bald eine Schweineleber.

Wie läuft das Geschäft ? Ganz gut.

Du mußt ein paar Blaue ausspucken. Für den guten Zweck.

Das kenne ich. Du mußt mit dem Chef reden.

Mit Direktor Taft ? Mit dem rede ich nie mehr.

Man kann seine Meinung ändern. Ich nicht.

Es geht um Dr. Bach. Ach !

Den dürfen wir auf keinen Fall verlieren !

Ich gebe Ihnen einen Scheck. Aber nein !

Ich gebe den Betrag gern.

Denn ich weiß, diese Schule wird bald zu den ersten in Deutschland zählen.

Das ist zuviel Ehre. Ich weiß es aus sicherer Quelle.

Wo habe ich denn ? Bitte.

Ich weiß es vom Kultusminister.

Ich verkaufte ihm die deutschen Kolonien.......die Briefmarken.

Ja. Er sammelt begeistert.

Interessant. Er hat ja den Sonder-Beauftragten.

Die Gymnasien laufen besser durch ihn.

Durch wen ? Er ist doch an Ihrer Schule !

Er soll sehr klug sein. Ein gewisser Baum, Berg oder Busch.

Der Name hat mit Landschaft zu tun. Bach ?

Bach ! Dr.Dr.Bach. Wo der hinhaut, da rollen die Köpfe.

Sofortige Pensionierung ist noch wenig.

Um Gottes Willen ! Wie ?

Ja. Ich dachte es mir gleich. Man hat ja seine Menschen-Kenntnis.

Sie sagen es. Das bleibt aber unter uns.

Natürlich.

Wie und für was soll dieses Geld verwendet werden ?

Zum Kauf eines Autos. Wie bitte ?

Ein gebrauchtes Auto. Aus dritter oder vierter Hand.

Für den Physik-Unterricht. Sowas gehört nicht ins Gymnasium.

Doch. Mein Sohn soll etwas für später lernen.

Hydraulik, Bremsweg, alles Dinge, die man wirklich wissen muß.

Wenn Sie das so sehen ! Wir kaufen einen VW.

Ich habe Beziehungen.

Das war der Motor. Jetzt kommt die Lenkung dran.

Der Achszapfen wird mit festgelegten geometrischen Formen verstellt.

Wenn ihr an der Lenkung dreht, bewegen sich die Räder.

Das geht links und rechts herum.

Das hier war ein uraltes Auto.

Der tote Gang der Lenkung ist groß.

Musik.

Wozu machst du das ? Ich will Knörz eine Freude machen.

Ausgezeichnet.

Warum ist das Rohr hier so eng ? So kann die Luft durch.

Sie kann mit erhöhter Geschwindigkeit ströhmen.

Ich habe eine Frage. Ja ?

Der Keilriemen reißt. Fahr nie ohne Braut!

Das sowieso nicht. Vernünftig.

Man kann den Keilriemen durch einen Nylonstrumpf der Braut ersetzen.

Ihr kommt ja in das Alter. Herr Doktor !

Herr Direktor. Das ist toll.

Das ist wirklich moderner Unterricht.

Ich bin von Ihrer Art zu unterrichten, begeistert.

Weiter frisch, Und fromm, fröhlich... kniefrei !

Immer zu Scherzen aufgelegt. Aber jetzt gehe ich.

Vorsicht, das Saugrohr. Ja.

Danke. Hupen.

Entschuldigung. Wieso ist der so freundlich ?

Keine Ahnung. Vielleicht hat ihn jemand neu eingestellt.

Hasi ! Wir werden bald zu dritt sein.

Ist das wahr ? Ja.

Das hätte ich nicht mehr gedacht. Meine Mutter zieht zu uns.

Du freust dich doch. Ich werde verrückt.

Wieso ? Da stand doch unser Auto ?

Ja. Es stand da !

Es ist ein Rätsel. Hasi, da. AK 175.

Unser Nummern-Schild !

(Sie schreit): Arthur !

Herr Doktor, ich breche zusammen, Sie haben mein Auto zerlegt.

Ich ? Unser Mucki !

Das ? Wenn das Ihr Mucki war, dann hatte der aber ein paar Mucken.

Der war ja uralt. Was ? Er hatte nur 6.753 km drauf.

Das nennen Sie uralt ? Der lief sich gerade ein.

Gehört jemand der VW BAD-AK 175 ? Mir.

Da liegt er. Nein, er steht draußen.

Was ? Im Halteverbot. Das kostet 20 DM.

(Sie singen gemeinsam): "Immer wieder kommt ein neuer Frühling."

"Immer wieder blüht ein neuer Mai."

"Immer wieder gibt es neue Liebe."

"Denn zum Glück gehören immer zwei."

Schnelle Musik.

"Du ich muß mal reden mit dir." "Na, schieß los."

"Aufgegeben." "Das gibt es nie."

"Oh, ja. Und wie! Das wird es geben."

"Wenn man es richtig beschaut, führe ich ein Leben !"

"Mir graut's !" "Sei ruhig, du Fratz!"

"Mit einem Satz: Ein Luder-Leben."

"Niemand pflegt dich, niemand paßt auf."

"So ein Schmarrn, ich pfeife darauf. Ich fühl' mich wohl."

"Mit Alkohol." "Sag' bloß, ich sauf."

"Du bist eine Niete." "Hallo"

"Mach dich endlich "Ach glücklich." so."

"Denk an unser Lied und das geht so."

"Immer wieder kommt ein neuer Frühling."

"Immer wieder blüht ein neuer Mai."

"Immer wieder gibt es neue Liebe."

"Denn zum Glück gehören immer zwei."

Musik.

"Sie putzt dir die Schuh' mit Gefühl."

"Ich geh' in die Küche und spül'."

"Sie zieht dir dann Pantoffeln an."

"Steh ich darunter ?"

"Ich bin zum Alleinsein verdammt."

"Nein, du bist verschlammpt." "Du gib' acht! Die Ehe macht..."

"Die Müden munter."

"Ich will feiern." "So ein Geschwätz !"

"Ich geh' nie." "Wohin ?"

"Ins Netz !" "Ein alter Zopf."

"Nein, da im Kopf, hab' ich kein Stroh."

"Du vergißt das Beste." "Wieso?"

"Ich muß dich belehren." "Oho !"

"Denk an unser Lied. Ja das geht so!"

"Immer wieder kommt ein neuer Frühling."

"Immer wieder blüht ein neuer Mai."

"Immer wieder gibt es neue Liebe." "Immer wieder gibt es neue Liebe !

"Denn zum Glück gehören immer zwei."

"Ja, immer zwei."

"Ja, immer zwei !"

"Ja, immer zwei !"

Musik.

Gestatten Sie ? Gern.

Gestatten Sie? Gern.

Sie auch ? Aber ja.

Vielen Dank.

Was möchten Sie ? Einen Tee, bitte.

Mit Sahne bitte. Und der junge Mann ?

Eine Mohrenkopf-Eisschale, bitte. Bitte.

Entschuldigen Sie einen Moment. Ja.

Telefonklingeln.

Bach. Jan ! Was ist denn ?

Ich bin im Cafe Mohrenkopf. Bitte, du mußt mich auslösen.

Ja, aber ich habe meine 5 Mark leider vergessen.

Du kommst gleich. Danke.

Juhu !

Bitte zahlen ! Ich komme gleich.

Da ist mein Onkel !

Ich habe zufällig Fräulein Schuhmann getroffen.

Fräulein Sch... So ein Zufall !

Na, komm !

Grüß Gott ! Guten Tag, Dr.Bach.

Jan räuspert sich. Aha !

Haben Sie etwa für mich gezahlt? Ja.

Das geht aber nicht, sie hat noch keinen richtigen Beruf.

Ich dachte... Ich unterrichte nur aushilfsweise.

Ich studiere Musik.

Fräulein, eine Flasche Wein. Sie trinken ein Glas mit?

Eigentlich wollte ich... Sie müssen das tun.

Noch dazu, wo Sie meinen Neffen eingeladen haben.

Sie trinkt Tee. Er meint, alle trinken so gern Wein wie er.

Ist gut. Sie sind nicht immer hier? Ja.

Was machen Sie ? Vielleicht heiratet sie ?

Daran denke ich nicht. Es wird aber Zeit.

Warum ? Ein Mädchen sollte heiraten.

Ohne Einkommen. Warte, bis du gefragt wirst.

Dann frag mich doch. Nein.

Was wollen Sie werden ? Klavier-Spielerin.

La, la, la, la. Mögen Sie keine Musik ?

Doch sehr. Aber das Geklimper den ganzen Tag ?

Gestern haben wir eine Oper im Radio gehört.

Ich habe geschlafen. Du hast Wein getrunken!

Tristan dauert länger, da brauche ich mehr.

Ich verstehe nicht, wie man Wagner nicht mögen kann.

Ein rührender Mensch.

Sie streiten heftig.

Der hat geklaut. Besser gut geklaut.

Die Entwicklung der Musik... Haydn hat von Bach geklaut.

Sie reden durcheinander.

Aber nein. Lesen Sie doch mal die Bücher über Musik.

Sie streiten heftig weiter.

Was schaust du denn so böse ? So geht man nicht mit einer Frau um.

Was war falsch ? Zuerst sagt man Dinge, die sie mag.

Und später ? Da kannst du sagen, was du willst.

Danke für den Tip.

Ich versuche, mich zu bessern. Danke.

Es ist nett, daß Sie mich mitgenommen haben.

Ich finde nett, daß Sie mitkommen.

Musik.

(Er singt):" Liebesträume von dir sind schön."

Sehr romantische Musik.

"Wenn Sie mir in Erfüllung gehen."

"Zärtlich wird die Hand sein, die dich streichelt. "

"Zärtlich wird der Blick sein, der dir schmeichelt."

"Und der Kuß, der dich verwöhnt."

"In meinen Liebesträumen gehöre ich dir."

"Tausend Schwüre, die schwöre ich dir."

"Leider sind die Träume nicht wahr."

"Weil wir zwei sind noch kein Paar."

"Doch meine Liebesträume von dir sind kühn."

"Wünsche, die im Geheimen glühen."

"Einmal holt die Wahrheit sie ein."

"Und dann werden die Träume mein Leben sein."

Musik.

Klingeln.

Stimmengewirr.

Hat's geklappt ? Ja, du muß nur noch anschalten.

Husten vom Flur. Er kommt.

Setzen !

Ich sehe viele, die fehlen, weil sie sich vor der Latein-Arbeit drücken.

Sehen Sie mich auch ? Dumme Frage, natürlich.

Ich bin anwesend, obwohl...

Haben Sie einen Verlust in der Familie ?

Ich trauere, weil wir eine tote Sprache lernen müssen.

Wollen Sie mit mir spielen, wer ist der Dümmste? Sie verlieren bestimmt.

Ich weiß. Nichts wissen Sie.

Ich beobachte Sie genau, auch wenn ich mich umdrehe.

Meine Ohren reichen bis zum Hintersten.

Alle lachen. Verteilen Sie das !

Sie werden eine Übersetzung ins Deutsche anfertigen.

Ich verlange die genaue Übersetzung. Umschreibungen gelten nicht.

Die Arbeit wird ungültig, weil wir zu wenig Zeit haben.

Wieso ? Es klingelt zu früh.

Das Tonbandgerät ! Genau.

Bei meinem Zeichen gehst du raus. Ja.

Was flüstern Sie da ? Ich will totale Ruhe hören !

(Ein Schüler): Miau.

Gut, daß ich Sie treffe. Ich muß etwas Wichtiges mit Ihnen besprechen

Das Fernsehen will unseren "Wilhelm Tell" übertragen.

Nein ! Sie wollen direkt senden, in der...

Ich weiß nicht, wie man das nennt. Live. Live.

Genau. Da Sie die Sache leiten, machen Sie das nett.

Ich tue, was... Es könnte Millionen Zuschauer geben.

Sie sehen unsere Schüleraufführung.

Sie können sich auf mich verlassen. Das dachte ich mir.

Herr Professor ! Ja ?

Ich muß austreten. Na, gut.

Benutzen Sie nicht das Lexikon. Dafür zerriß ich nie ein Buch.

Es klingelt.

Schluß ! Abgeben !

Protest-Rufe. Schluß. Es hat geläutet.

Ich habe nichts gehört. Ihr ? Nein.

Es hat geläutet. Geben Sie her ! Ich bin noch nicht fertig.

Ich klebe den Beweis Ihrer Dummheit zusammen.

Meine schöne Arbeit.

Stimmengewirr.

Wie soll ich bei dem Lärm unterrichten ?

Es ist Pause. Wieso ?

Es klingelte. Ich habe nichts gehört.

Es ist erst 9.45 Uhr. Ihre Uhr geht falsch.

Sie ist ein Geschenk meines Mannes. Kein Wunder.

Sie haben gerufen. Wo bleiben Sie so lange ?

Ich habe meine Eben Pausen-Aufgabe erfüllt. nicht.

Dann muß sich ein anderer... Es ist noch keine Pause !

Keine? Nein.

Aber es hat doch geklingelt. Ja falsch. Das ist Ihre Schuld.

Meine ? Es klingelt.

Die Pause ist zu Ende. Nein, sie beginnt.

Bloch, können Sie lesen ? Ja.

Na ? Ich habe Probleme mit den Augen.

Jetzt ist es erst 10 Uhr.

Nietnagel begehrt Sie zu sprechen.

Sagen Sie nicht immer begehrt. Was sagte Nietnagel ?

Ist der Alte drin ?

Wohl wahnsinnig ? Ich bin so wütend.

Mäßigen Sie sich. Ja.

Nein er. Verschwinden Sie ! Ich beschwere mich.

Doch nicht Sie. Er. Ich will mich nicht beschweren.

Trottel. Nicht Sie. Er.

Ich. Raus !

Ach so, ja.

Was Herr Blaumeier ließ uns ist? zu wenig Zeit in Latein.

Das darf er nicht. Das ist ein Verstoß gegen den Erlaß.

Er hat behauptet, es hat geläutet und riß uns die Blätter weg.

Ich gehe der Sache nach.

Es fängt bald an. Komm, mein Liebes.

Ja, Hasi !

Vorsichtig, damit der Fernsehapparat vorbei kann.

Herr Oberbürgermeister, es wird eine interessante Aufführung.

Die Proben waren geheim. Ich hörte aber nur das Beste.

Es ist doch ehrenvoll für Sie, daß Ihre Schule ausgewählt wurde.

Ja. Darf ich bitten.

Stimmengewirr.

Mama ! Mama !

Was ist denn, Kurt ? Wie spät ist es ?

Gleich 21 Uhr. Warum? Weil Peter im Fernsehen ist.

Heil Vater, sieh den Hut dort auf der Stange !

Sieh den Hut dort auf der Stange. Was kümmert uns der alte Hut?

Komm, laß uns gehen.

In des Kanzlers Namen, haltet an ! Was wollt ihr ?

Ihr habt den Hut nicht gegrüßt. Ihr....

Fort, ins Gefängnis.

Was ?

Lachen.

Fort ins Gefängnis !

Den Vater ins Gefängnis ? Hilfe !

Es folgt Rock-Musik.

(Gesang): "Laßt den alten Tell doch frei. Schweinerei !"

"Das ist typisch Polizei! Meuterei ! Schweinerei !"

"Laßt den Tell doch frei !"

Was ist ? Sie sind dran.

Herr Oberbürgermeister, das Fernsehen !

Ach so !

"Laßt den Tell doch frei !"

"Laßt den Tell, laßt den Tell doch frei !"

"Laßt den Tell doch frei."

Jubel und Klatschen.

Ruhe ! Ruhe !

Platz dem Landvogt !

Die Sirene heult.

Auseinander ! Frisch, fromm, fröhlich, frei.

Musik.

Ich halte diese Verunglimpfung eines Klassikers nicht mehr aus !

Tritt vor ! Was hältst du den Mann?

Ich bin dein Waffenknecht.

Merkwürdig. Das Stück wird sehr eigenartig gespielt.

Das ist eben modern. Man muß schließlich mit der Zeit gehen.

Aha ! Modern.

Ist das dein Knabe? Ja.

Hast du mehr Kinder? 2 Knaben !

Wie heißen Sie ? Hoss und Little Joe hier.

Musik im Hintergrund aus der Fernseh-Serie: "Bonanza"

Den Indianer schießt der Vater dir vom Baum.

Du wirst deine Kunst vor mir zeigen müssen.

Nimm deinen Colt und schieß mir dieses Ei...

Vom Kopfe deines Knaben. Triffst du nicht, bist du des Todes.

Das Ei ? Entschuldigung, kann ich zuvor ein Lied noch singen ?

Für die Freunde. Es sei gewährt.

Musik aus der Serie "Bonanza".

"Was singt der Wilhelm Tell? Bonanza."

"Was singt der Hans und auch der Franz da ? Was kann jede Kuh da ?"

"Ja, Bonanza muß es sein."

Er jodelt. "Da macht das Land ein Eck."

Er jodelt. "Und der Tell ist weg !"

"Was singt der Tell in der Schweiz? Bonanza. Durch diese hohle Gasse."

Es kracht laut.

Er singt Unverständliches.

Oh, je ! Oh, je ! "Bonanza, Bonanza, Bonanza !"

"Bonanza singt jeder in der Schweiz."

"Bonanza !"

Klatschen und Jubel.

Und nun der goldene Schuß !

Militär-Musik.

Trommel-Wirbel.

Kuckuck !

Klatschen und Jubel.

Der Kandidat hat 100 Punkte.

Unsere Schule wurde blamiert ! Ich streike und unterrichte nicht.

Machen Sie mit ? Ja.

Sie ? Das mache ich gern.

Als Beamte dürfen wir nicht streiken.

Warum sprechen wir Wer möchte nicht mit dem Chef? reden ?

Herr Direktor, es geht um die furchtbare Aufführung.

Ich war von der Darbietung... Nicht wahr!

Sehr begeistert. Das ist nicht möglich.

Sie müssen versuchen, modern zu denken. Man schreibt Klassiker um.

Aber Herr Direktor ! Nehmen Sie sich ein Beispiel an Bach

Morgen !

Telefonklingeln.

Oberstudien-Direktor Taft. Oh, Herr Nietnagel.

Herr Direktor, ich habe eine frohe Botschaft.

Wieder vom Minister ?

Nein. Meine Freunde im Flieger-Club haben die Sendung gesehen.

Hat's Ihnen gefallen ? Wie ? Mir ? Fabelhaft.

Wir sind alle begeistert von der Aufgeschlossenheit der Schule.

Deshalb möchten wir Sie bitten, unser neues Segelflugzeug zu taufen.

Auf den Namen Wilhelm Tell.

Lachen.

Danke.

So taufe ich dieses schöne Flugzeug auf den Namen Wilhelm Tell.

Bravo !

Herr Direktor, steigen Sie bitte ein. Für die Zeitung.

Zu liebenswürdig.

Herr Doktor, Sie auch. Bitte. Muß das sein ?

So. Sehr gut.

Und noch ein Foto, Herr Direktor.

Kann da nichts passieren ? Nein. Es ist alles klar.

Start ist erst, wenn ich winke. Er winkt. Ab !

Halt ! Das war ein Mißverständnis. Sie haben keine Erlaubnis.

Herr Doktor, können Sie fliegen ? Nein.

Das ist entsetzlich.

Runter kommen Sie alle !

(Stotternd): Da muß eine Bremse sein.

Nicht ! Das ist der Steuer-Knüppel.

Anschnallen ! Wenn schon...

Denn schon !

Ich sehe schwarz. Nein, das ist der Schwarzwald.

Da sind zu viele Bäume. Da ist eine Wiese.

Drücken Sie das Steuer runter.

Nicht zu viel ! Mehr mit Gefühl !

Musik.

Vorsicht !

Musik.

Umdrehen ! Nein, ich kann ja nichts sehen.

Umdrehen !

Wir stürzen ab ! Wir trudeln !

Schnelle Musik.

Anziehen ! Den Knüppel.

Musik.

Mir ist schlecht.

Schnell, steig ein ! Beeilen Sie sich !

Musik.

Aussteigen ! Da runter ?

Ohne Fallschirm ? Sie haben hinten einen.

Öffnet er sich alleine? Nein. Bitte, ziehen Sie Leine !

Ich zuerst, ja ? Bitte.

Wenn sich Ihr Schirm nicht öffnet, fange ich Sie auf.

Los !

Eins ! Zwei ! Wo ist die Reißleine ?

Hier hinten. Danke. Auf Wiedersehen !

Sprung !

Ich komme !

Musik.

Vorsicht, Herr Direktor. Nicht so wackeln !

Ich wackel nicht. Der Ballon hat zu viele Löcher. Ich kann nicht mehr.

Mir ist so schwindlig.

Wie geht's ? Laufend abwärts.

So hoffen wir, daß der Segen von oben nicht ausbleibt.

Tisch weg !

Herr Doktor ! Vorsichtig !

Ich bin erlöst. Herr Direktor, wo sind Sie?

Hier. Die Erde hat uns wieder. Kommen Sie !

Aua, aua ! Küß die Hand.

Musik.

Peter ! Gratuliere !

Jetzt sind Sie auch geflogen. Unverschämtheit !

Ich sagte....

Es muß immer erst was passieren, damit die Leute gescheit werden.

Untertitel-Studio Rhein-Main Wagner & TaunusFilm

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