All language subtitles for M+nrchen - Die drei K+Ânigskinder 2019 HDTV.SRTdeutsch

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Original subtitles

Beeil dich!

* Musik *

(Baby weint)

Möge Gott dich beschützen.

(Baby weint)

* Musik *

* Gänsegeschnatter *

(Baby weint)

Hans!

He)'-

Hi.

Hi.

Komm mal her.

Wer bist du denn?

Wer bist du denn?

Schau mal.

Der Bach hat uns wieder ein Kind geschenkt.

Jungs, guckt mal, ihr habt ein Schwesterlein bekommen.

Du hast ja da einen roten Punkt.

Wie willst du sie denn nennen?

Lotte. Sie soll Lotte heißen.

Komm, wir gehen nach Hause. - Wir bringen sie nach Hause.

* Musik *

Ich wusste, dass ich dich hier finden würde.

Mutter hat mich gebeten, dich an das Gemüsebeet zu erinnern.

Schau mal, schon wieder eins. - Lotte, das Beet.

Mach du doch das Beet.

Dann musst du aber Holz hacken. - Kein Problem.

Vielleicht, wenn du groß und stark bist, Lottchen.

Ich bin groß und stark. - Jaja.

(stöhnt)

Au! Lass das!

Was ist denn? - Du sollst den Baum schneiden.

Na warte.

Knapp daneben, Lottchen.

Hilf mir lieber mit dem Gemüsebeet, wenn dir langweilig ist.

Mir langweilig? Ich arbeite hart.

* Musik *

Na los, kommt!

Los!

Was machen die Schweine da?

(schmatzt)

Auf so eine Idee kommst auch nur du, Lottchen.

* Musik *

(Hunde bellen) Hallo Süße.

* Hundegebell *

* Musik *

Was machst du hier?

Du kannst jetzt nicht jagen.

Ach, und wieso nicht?

Es ist Schonzeit.

Wenn du dich nicht daran hältst, sag ich's dem König.

Dem König? Du?

Ja. Dem jungen König Alexander. Das hier ist nämlich sein Wald.

Kennst du ihn denn?

Natürlich nicht, aber...

Wenn ich dich beim Jagen erwische, geh ich einfach zu ihm.

Was gibts da zu lachen?

Guten Tag Jäger.

Guten Tag.

Ihr seid es, der die schönen Tierchen schnitzt.

Das habe ich heute Morgen aus dem Bach gefischt.

Und vor ein paar Tagen schon mal eins.

Das sind Eure Hunde, die Ihr da schnitzt.

Das hast du erkannt? Ich kann gar nicht so gut schnitzen.

Und warum macht Ihr es dann?

Weil es mich an meine Frau erinnert.

Was ist mit ihr?

Sie ist gestorben vor langer Zeit.

Das tut mir leid.

Ich kann auch schnitzen. - ja?

Wie hat sie das so schnell geschafft?

Da hat Lotte wohl Schwein gehabt.

Wo ist unsere Prinzessin überhaupt? - Die Welt erkunden. Was sonst?

Gefällt es Euch nicht?

Doch.

Es ist wunderschön.

Ich schenke es Euch.

Danke. - Aber nur, wenn Ihr es nicht wieder in den Bach werft.

Ich pass gut drauf auf. Versprochen.

Hier, für dich.

Danke.

Ich muss mich beeilen.

Auf Wiedersehen.

Warte! Wie heißt du denn?

Lotte, ich heiße Lotte.

Auf Wiedersehen Lotte.

Oh Wunder, du bist ja fast pünktlich.

Und das Gemüsebeet hab ich auch gemacht.

Das Gemüsebeet hast du gemacht, so-so.

Wie meinst du das?

Komm her, meine kleine Prinzessin.

Wer so hart arbeitet, muss auch gut essen.

(Hans) Essen ist fertig.

(Emmi) Das riecht aber köstlich.

Heute gibt es Kartoffel, Kohlrabi und Spitzkohl. - Erster.

Hinten anstellen. - Du bist vielleicht der Älteste,

aber ich habe heute am härtesten gearbeitet. - Von wegen.

Schere, Stein, Papier?

Schere, Stein, Papier.

Ha, Stein schleift Schere. - Fällt beides in den Brunnen.

* Musik *

Wild aus den königlichen Wäldern auf Wacholdersoße.

Danke, ich hab keinen Appetit.

Fühlst du dich nicht wohl, mein Sohn? - Doch, doch.

Ich bin heut im Wald einem Mädchen begegnet.

Na, das wird wohl keine Prinzessin gewesen sein.

Nein, ein Kind, Mutter.

Hat mich an Marie erinnert.

An Marie?

Wieso das?

Sie konnte schnitzen.

So habe ich mir meine Tochter immer vorgestellt.

(schluckt)

Wo bist du dem Mädchen begegnet?

Auf der Lichtung, bei den kleinen Bächen.

Am Bach also.

* Musik *

Das ist keine Spazierfahrt. Wir suchen eine Siedlung oder ein Haus.

Los!

Halt an!

Die königliche Kutsche.

Die ist seit Jahren nicht mehr vorbeigekommen.

Seit Königin Marie tot ist.

Die Teufelsbrut lebt.

Corbinian!

(schreit) Corbinian!

Fort mit euch. Raus!

Du hast dich meinem Befehl widersetzt.

Aber, Ihre Majestät...

Hast du die Kinder ertränkt, wie ich es dir befohlen habe?

Hast du nicht.

Ich habe es nicht übers Herz gebracht. Sie waren noch so klein.

Jetzt sind sie es nicht mehr.

Groß und quicklebendig sind sie.

Sie müssen fort, sie müssen verschwinden.

Sie müssen sterben.

Ich könnte mit ihnen sprechen.

Oder sie wegbringen.

Übers Meer oder hoch oben in die Berge.

Du hast schon genug Schaden angerichtet.

Dieses Mal kümmere ich mich selbst darum.

Schaut mal, was ich euch Gutes mitgebracht habe.

(Gänse schnattern)

Wollt ihr heute gar nichts?

Ah!

Au! Ah!

Wartet, ich helfe euch. - Danke.

Was ist denn? - Ich habe mir den Fuß verknickt.

Kommt, wir kühlen ihn.

Danke, das geht schon.

Was für ein wunderschöner Ort.

Bist du hier geboren?

Das ist der Garten meiner Eltern.

Und wer sind deine Eltern?

Emmi und Hans, sie sind Gärtner.

Eine Gärtnerstochter.

Hätte ich nicht gedacht.

Wie meint ihr das?

Ah, ich hatte nur so eine Ahnung.

Bist du wirklich hier geboren?

Hier, trinkt.

Meine Brüder und ich sind Findelkinder.

Ei.

Ihr wurdet also ausgesetzt.

Und wie seid ihr hierher gelangt?

Der Bach hat uns ans Ufer gebracht. - Der Bach also.

Aber möchtest du nicht wissen, wer deine Eltern sind?

Emmi und Hans sind meine Eltern. - Ja, schon.

Möchtest du nicht wissen, wer deine richtigen Eltern sind?

Doch, schon.

Fragst du dich nicht, warum deine Eltern dich ausgesetzt haben?

Sie müssen in großer Not gehandelt haben.

Sollten sie dann nicht wissen, dass es dir gut geht? - Ja.

Aber wo soll ich sie finden?

Tja.

Ich weiß, wer dir helfen kann.

Wirklich?

Wer denn?

Der Vogel der Wahrheit.

Der Vogel der Wahrheit?

Und wo ist der?

Auf dem Zauberberg.

Auf dem Zauberberg.

Aber da ist es doch gefährlich.

Ach, i wo!

Das glauben nur Schwächlinge.

Du musst nur magische Geschenke für den Vogel mitbringen.

Einen Mistelzweig vom goldenen Baum

und Wasser aus der Quelle des Lebens.

Und wo finde ich den goldenen Baum und die Quelle?

Geh nur zum Zauberberg, da findest du alles. Danke dir.

Ah.

Ha.

(flüstert) Theo.

Fritz.

Theo. - Hm.

Theo. - Mhm.

Wir müssen zum Zauberberg. - Ist was passiert?

Wir müssen zum Vogel der Wahrheit.

Du hast nur schlecht geschlafen, leg dich wieder hin.

Nein!

Was ist denn los?

Ich habe heut ein Kräuterweib getroffen.

Sie sagt, auf dem Zauberberg lebt der Vogel der Wahrheit.

Wenn man ihm einen Mistelzweig vom goldenen Baum

und Wasser aus der Quelle des Lebens bringt, beantwortet er jede Frage.

Aha.

Und?

Versteht ihr nicht?

Der Vogel kann uns sagen, wer unsere Eltern sind.

Wer auch immer sie sind, sie wollten uns nicht.

Das weißt du gar nicht. Es muss einen Grund gegeben haben.

Vielleicht hatten deine Eltern einen Grund, meine bestimmt nicht.

Wir haben doch die gleichen Eltern. - Wer sagt das?

(lauter) Das weiß ich einfach. - Pst. Mutter und Vater schlafen.

Es ist doch ganz gleich, wo wir herkommen.

Wir haben's gut hier.

Dann geh ich eben allein.

Ihr seid ja richtig gesprächig heute Morgen.

Ich bin noch ein bisschen müde.

Dann ist ja gut.

Theo, wir 2 reparieren heute das Dach, es wird regnen.

Fritz kann dir bestimmt helfen.

Ich muss noch in den Wald, Holz holen, wir brauchen noch welches.

Theo!

Theo!

Du gehst zum Zauberberg, stimmt's?

Ich bin der Älteste. Wenn einer geht, dann ich.

Denk an die Geschenke für den Vogel.

Bis Sonnenuntergang bin ich wieder zurück.

Viel Glück.

* Musik *

* Krähen *

* Knarzen *

(miaut)

Hau ab, Katze.

Lass mich in Ruhe, ich muss da hoch.

Ah!

Nur weil er der Ältere ist, denkt er, er kann alles besser.

Warum kommt er nicht?

Meinst du, ihm ist was passiert? - Ich wär längst wieder da.

Das Kräuterweib hat gesagt, das ist nicht gefährlich auf dem Zauberberg.

Der kommt schon wieder.

Wenn er bis zum Abendessen nicht zurück ist,

sagen wir es Emmi und Hans.

(Frau summt)

Was soll das sein?

Ein Mann mit nem lustigen Hut?

Das sieht man doch. Das ist ein Königssohn.

Und das...

...ein Bauernmädchen.

Schönes Bauernmädchen.

Sind Sie vielleicht meine hochverehrte Marie?

Wer begehrt das zu wissen?

Nur ein junger Königssohn, der sein Herz verloren hat.

(Marie) Ein Bauernmädchen hat's gefunden,

und sie bewahrt es wie einen Schatz.

Will sie vielleicht...

Könnte sie sich vorstellen, zu heiraten?

Denn der Königssohn liebt sie wirklich aus ganzem Herzen.

Ja, ja, sie will.

Ich will.

Darf er die Braut jetzt küssen?

Meinst du so? - Mhm.

(Marie) Deine Mutter wird das niemals erlauben.

(Alexander) Ist doch egal, was meine Mutter sagt. Du wirst meine Königin.

Ganz sicher.

Wo bleibt denn Theo?

(Emmi) Warten wir noch. Er muss jeden Moment zurückkommen.

Theo war nicht im Wald Holz holen. Er ist zum Zauberberg gegangen.

Was? - Zum Zauberberg? - Warum das?

Er will zum Vogel der Wahrheit und ihn fragen,

wer unsere echten Eltern sind.

Es ist noch niemand vom Zauberberg zurückgekommen.

Man sagt, alle, die da waren, wurden versteinert.

(Emmi) Wir müssen ihn suchen.

(Hans) Theo...

Fritz, wir beide brechen auf und suchen ihn.

Ich pack schnell, dann gehen wir.

Zusammen wird euch nichts passieren.

* Musik *

* Schreie *

Fritz...

Ich geh als Erstes.

Uh.

Was ist los?

Das ist wie verhext.

Da ist ne unsichtbare Wand.

Ich kann durch.

Fritz! Fritz, wo bist du?

Theo?

Dann hol ich mal das Geschenk für den Vogel.

(miaut)

Verschwinde, du Katzentier, ich muss da hoch.

Das krieg ich auch anders hin.

Ja!

Ah.

Theo? Theo, wo bist du?

Die Quelle.

* Vogelschrei *

Machst du dich lustig, weil ich nicht fliegen kann so wie du?

(Vogel krächzt)

Elender Angeber, dir werd ich's beweisen.

* Musik *

Ah!

(Pferd wiehert)

(Alexander) Ist jemand zu Hause?

(Hund bellt)

Lotte.

Hans. - Was macht ihr hier?

Was ist passiert? - Wo ist Fritz?

Er ist da alleine rein. - Wieso alleine?

Ich komm da nicht durch.

Da ist eine unsichtbare Kraft. - Eine unsichtbare Kraft?

Der Berg lässt mich nicht rein.

(Emmi) Lotte?

Lotte!

Emmi...

Lass es.

* Musik *

Oh je, die sind aber hoch.

(miaut)

Liebe Katze.

Was, wenn ihnen was passiert ist?

Wie soll ich meine Brüder nur finden?

Theo, so ein Großer mit Locken, war der hier?

(miaut)

Der Stein? (miaut)

Du meinst, Theo ist versteinert?

Ich muss zum Vogel der Wahrheit.

Aber wie soll ich an den goldenen Zweig für ihn kommen?

(Katze miaut)

* Musik *

* ein Ast knackst * (Katze miaut)

Danke liebe Katze.

Vielen Dank.

* Musik *

Die Quelle des Lebens.

Wie soll ich da nur hochkommen?

Falke, hast du meinen Bruder gesehen?

Er hat lustige Augen und er trägt eine Kappe.

(zwitschert)

Er wurde auch versteinert?

Ich muss ihn retten.

Aber dafür brauche ich das Wasser aus der Quelle.

Holst du es für mich?

(Piept)

Ich danke dir, Falke.

Die Bauern wollen ihr eigenes Land. Hm? Was meinst du?

Genehmigt.

Ein Dorf kann seine Abgaben nicht bezahlen. Hm, das kommt vor.

Es hat nicht geregnet, was meinst du?

(winselt) Also... Genehmigt.

Alexander, mein Sohn.

Mutter, was gibt es? - Du bekommst ein neues Festgewand.

Stell dir vor, König Quintus von Latifundien...

...hat eingewilligt.

Er gibt dir seine Tochter Rosalia zur Frau.

Ich kenne seine Tochter gar nicht. Außerdem heirate ich nicht.

Marie ist tot seit 12 Jahren.

In meinem Herzen ist sie lebendig.

Prinzessin Rosalia ist jung und wunderschön.

Ich heirate nicht.

Hallo.

Liebe Vögel, könnt ihr mir helfen? Ich suche den Vogel der Wahrheit.

Ich bin der Vogel der Wahrheit. - Nein. - Ich bin es.

(Vögel reden durcheinander)

Ich bin der Vogel der Wahrheit. - Ich bin der Vogel der Wahrheit.

Nein. - Ich bin es.

Pst, so geht das nicht.

Der Vogel, den ich suche, sagt immer die Wahrheit.

Von euch sagt höchstens einer die Wahrheit.

Ich bins. - Ich sag immer die Wahrheit.

Ich schwöre. - Nein, ich.

Hallo. Au, au, au.

Du bist der Vogel der Wahrheit.

Hier, das hab ich dir mitgebracht.

Ach so, und das auch.

(zwitschert)

Du bist doch der Vogel der Wahrheit, nicht wahr?

Ich sag immer die Wahrheit.

Man sagt, du kannst jede Frage beantworten.

Jede Frage? Bist du sicher?

Meine Brüder wurden auf dem Zauberberg versteinert.

Können sie wieder zum Leben erwachen? - Das soll ich wissen?

Aber du weißt doch alles.

Alles?

Wirklich? - Bitte, bitte sag, dass du es weißt.

Oh ja, du brauchst Wasser aus der Quelle des Lebens.

Das habe ich.

Bespritze den Stein damit.

Und dann? - Das wars.

Danke.

Wo willst du hin?

Als Hauptspeise könnten wir Fasan glasiert mit Honig servieren.

Und natürlich Hirsch aus den königlichen Wäldern.

Und natürlich...

Du kannst dir die Mühe sparen. Es wird kein Fest geben.

Alexander, Liebling. - Ich heirate nicht.

Ein König braucht eine Königin.

Und du brauchst einen Thronfolger, du heiratest.

Du kannst machen, was du willst, aber dazu kriegst du mich nicht.

Was für ein Schwächling du bist.

Ein König, der 12 Jahre trauert um ein Bauernmädchen.

Nichts weiter war Marie, ein elender Bauerntrampel.

Die dir 3 Hunde geboren hat.

Fritz.

Was machst du denn hier?

Ich bin so froh! - Was hast du denn?

Du lebst. - Was denn sonst?

Gerade eben warst du ein Stein. - So ein Unsinn.

Eben warst du noch ein dicker, großer Stein.

Stimmt, oder nicht?

Der Vogel, der die Wahrheit spricht. Lotte, du hast es geschafft!

Vorsicht, das Wasser brauchen wir noch für Theo.

Du weißt, wo Theo ist? - Beim goldenen Baum, komm.

Ich glaub es nicht. - Doch, ich weiß alles.

Also gut, wo finde ich meine Schwester?

Deine Schwester, warte, ich habs gleich.

Beim goldenen Baum. Wer als Erster da ist.

Erster. Was wollten wir hier noch mal?

War ich auch so ein harter Brocken? - Fritz.

Was macht ihr denn hier? - Theo, Gott sei Dank.

Gut siehst du aus, richtig lebendig.

Ich hab doch gesagt, ich mach das alleine.

Das ist zu gefährlich für euch, ihr müsst wieder zurück.

Als Stein kriegt man wirklich gar nichts mit.

Lotte, du hast alle 3 Prüfungen geschafft.

Die Tiere haben mir geholfen. Aber jetzt müssen wir uns beeilen.

Mutter und Vater machen sich bestimmt Sorgen.

Wartet! wolltest du nicht wissen, woher wir kommen?

Lieber Vogel.

Wer hat uns zur Welt gebracht? - Das soll ich wissen?

Ah, ich weiß es wirklich.

Ihr seid die Kinder des Königs.

Die Kinder des Königs? - Das denkst du dir jetzt aus.

Stimmt das? - Es ist die Wahrheit.

Ihr seid die Kinder von König Alexander und Königin Marie.

Das heißt, der König hat uns ausgesetzt.

Seine Mutter, sie wollte euch nach der Geburt töten,

aber ihr Diener hatte Erbarmen.

Euer Vater weiß nichts von euch.

Und Marie?

Die böse Königin, wie heißt sie noch gleich,

die hat Alexander glauben lassen, Marie sei gestorben.

Königin Marie ist gar nicht gestorben? - Nö.

Das müssen wir sofort dem König sagen.

(Theo) Danke lieber Vogel. - Wartet, da war noch was.

(Hans) Wir dachten, wir sehen euch nie wieder.

Uns gehts gut. Lotte hat uns gerettet.

Sie hat den Vogel der Wahrheit gefunden.

Stellt euch vor, wir sind die Kinder des Königs. - Die Kinder des Königs?

Und der Vogel sagt die Wahrheit?

Ja, und er sagt, Königin Marie ist gar nicht gestorben.

Wir müssen zum Schloss. Schnell zum Karren.

Alexander.

Hier hast du dich verkrochen.

Vorhin...

Ich war nicht Herr meiner Sinne, verzeih.

Es war für uns alle schlimm, dass Marie...

Besonders für mich war es ein Schock.

Du hast lange genug um sie getrauert.

Alexander. - Ich glaub dir kein Wort.

Du hast Marie immer verachtet.

Es geht dir nicht um mich, es geht dir um dich und um deine Macht.

Ich will das Beste für dich.

Ich bin ein Prinz. Ich bin ein richtiger Prinz.

Lass uns den Erbsentest machen. Ich wette, du fällst durch.

Prinz Fritz auf der Erbse. - Aha, und du bist der Froschkönig?

Emmi hat schon immer gesagt, dass ich eine Prinzessin bin.

Aber bei euch beiden habe ich echt Zweifel.

Brr.

Wartet ihr auf uns?

Den Weg müsst ihr alleine gehen.

Wir sind immer für euch da.

(Emmi) Süße.

(Emmi) Komm her.

Los, fort mich euch. Ihr habt eine wichtige Botschaft zu überbringen.

Da.

Wir müssen zum König, sofort! - Moment, Moment, so geht das nicht.

Außerdem hält er heute keine Audienz.

Bitte, wir müssen ihm etwas Wichtiges sagen.

Ihr seid seine Kinder.

Woher wisst Ihr das?

Verzeiht einem alten Mann seine Sünden.

Ich war es, der euch 3 damals ausgesetzt hat.

Ihr habt uns das Leben gerettet, wir stehen tief in Eurer Schuld.

Aber jetzt müssen wir zum König, zu unserem Vater.

Selbstverständlich, ich bring euch zu ihm.

Ein Reich braucht einen Thronfolger.

Prinzessin Rosalia wird dir endlich ein Kind gebären.

Ich hab 3 Kinder.

Ha, Hunde, wie sollen die ein Land regieren, diese Biester?

Wer wagt es, den König zu stören?

Corbinian, bring dieses Gesindel weg.

Ihr seid es. - Lotte.

Wir müssen Euch etwas Wichtiges sagen. - Was denn?

Marie ist nicht tot. - Was?

Das hat uns der Vogel der Wahrheit gesagt.

Das Kind hat einen Vogel. Fort mit euch!

Ihr wart beim Vogel der Wahrheit? Das hat er euch gesagt?

Lotte hat alle Prüfungen bestanden

und mit dem Vogel der Wahrheit gesprochen. - Ja, das stimmt!

Wie kann das sein?

Ich hab gesehen, dass sie tot auf dem Bett gelegen ist.

Corbinian, bring diese Kinder weg.

Was hast du mit ihr gemacht?

Wir sind deine Kinder.

Das ist eine Lüge. Ich war dabei, als sie... - Lotte...

Du bist meine Tochter?

Ihr seid meine Söhne?

Ich bin Theo. - Fritz.

Hätte ich euch nur eigenhändig ertränkt.

Du hast mich betrogen.

Sie war keine Frau für dich. - Du hast sie betäubt.

Wo ist Marie? - Ich habe sie weggebracht.

Wachen! - Alexander, Liebling, du willst mich doch nicht...

Wo ist sie? Wachen!

Ich habe sie auf den Zauberberg geschickt,

sie hat es nicht anders verdient.

Ich habe es für dich getan. - Du hast mir alles geraubt.

Mein Glück.

Meine Frau.

Meine Kinder.

Werft sie in den Kerker.

Fasst mich nicht an, ich bin eure Königin.

Wir müssen Marie finden.

Der Vogel der Wahrheit kann uns sagen, wo sie ist!

Lieber Vogel, bist du dir sicher, dass dieser Findling Marie ist?

Marie?

Die junge Königin. - Königin?

Doch, jaja, das ist sie.

Alexander.

Meine Mutter hat mich glauben lassen, du wärst gestorben.

Sie hat mich hierher geschickt, um den Fluch zu lösen.

Du bist nicht verflucht.

Das sind deine Kinder.

Fritz.

Theo.

Und Lotte.

Sie ist genauso ein Wildfang wie du.

Meine Kinder!

Wie groß ihr seid.

(schreit) Corbinian, lass mich hier raus!

Das ist ein Befehl!

Corbinian!

(gurrt)

(schreit)

Und wer soll jetzt das ganze Gemüse essen?

Hans.

Hans!

(Hans) Ihr seid wieder da.

(Emmi) Hi.

Also, das sind unsere Eltern, Marie und Alexander.

Und das sind unsere Eltern Emmi und Hans.

Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken kann.

Es war unser größtes Glück.

Eure Majestät.

Alexander, bitte. Für meine Familie nur Alexander.

Ha, Hans.

So jetzt reichts aber, wir haben Hunger!

Ja, kommt, kommt rein.

* Musik *

Auf einmal waren wir die glücklichste Familie der Welt.

-

(Off): Es war einmal vor langer Zeit.

- Aschenputtel!

- Wo steckt deine Stiefschwester schon wieder?

- Ich möchte auch auf den Ball gehen. - Du?

- Du wirst alle Erbsen und Linsen aus der Asche holen.

Fein säuberlich getrennt, sonst kannst du den Ball vergessen.

(OFF): Der wahrgewordene Traum

eines unglücklichen Märchenkönigs.

Hinter den Kulissen eines der

aufregendsten Bauvorhaben der Geschichte.

(Off): Die Vierschanzentournee.

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