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Original subtitles

[spannungsvolle Musik] Du bist also Chrissies Schwester.

Herzliches Beileid.

[Jimmy] Hey. Du willst Teil von etwas Großem sein?

Die Welt verändern und dabei noch Spaß haben?

Join Club Spirit.

Der sieht megahot aus!

Ja, oder?

Jimmy ist eben cute und relevant.

[legt Festplatte ab]

[Kim] Warum will Frank, dass du seine Festplatte verschwinden lässt?

-Woher weißt du das? -Wusste ich nicht.

Du hast es gerade zugegeben.

[Partymusik] [Stimmengewirr] Ich bin's, die neue Brigitte Jülich.

Ich unterhalte mich ungezwungen mit Kims erstem Freund.

Ich war auch der erste Fingerabdruck in ihrer Kartei.

Wieso, was denn für eine Kartei?

[Musik endet]

[sanfte Musik]

[Klirren]

Kann ich dir irgendwie helfen?

[Löffel klirrt]

Ich finde es schön, dass wir keine Geheimnisse voreinander haben.

[Löffel klirrt] [Musik endet]

Du hast in letzter Zeit bewiesen, dass ich dir vertrauen kann.

[Löffel klirrt]

[Schritte]

[Frau Jülich] Hier, für dich.

[mysteriöse Musik]

[Kim] Wow.

Danke.

Hm.

Ist was?

[Frau Jülich] Nee.

Ich wollte meiner Tochter einfach eine Freude machen.

[Frau Jülich] Ach ja, Papa soll sich mal deine Kuckucksuhr anschauen.

Die ist stehen geblieben.

[Tür wird geöffnet]

[Kim] Was sollte das denn? [ominöse Musik]

Meine Mutter schenkt mir etwas aus heiterem Himmel?

Ist sie einfach nur

nett?

Ne, sie ist nie nett ohne Hintergedanken.

Ich bin besser vorsichtig.

[Müllbeutel raschelt]

Die Akten sind hier nicht mehr sicher.

[Rucksack raschelt]

[Schublade wird herausgezogen]

[legt Akten ab] [Musik endet]

[Schublade wird geschlossen]

Deine Mutter hat dir ein neues Smartphone geschenkt, und das ist deine Reaktion?

[Kim] Ja, Paranoia.

Absolut angemessen.

[Marie] Ach, Kim. Hab doch mal ein bisschen mehr Vertrauen.

Meine Mutter ist ein Spürhund.

Ich habe meine Kombinationsgabe von ihr geerbt.

Das macht sie zu meiner gefährlichsten Gegnerin.

[Marie] Wie du meinst. Ich muss jetzt los zum Gesangsunterricht.

Wir sehen uns.

Tschüss.

-Bis dann! -[Marie] Macht's gut! [Computer piept]

[öffnet Schublade]

[Kim] Äh, Franzi?

Wo ist die Clubkamera?

[öffnet Schublade]

[Franzi] Ähm...

Hat sich Chrissie ausgeliehen.

[Tinka wiehert] [schließt Schublade]

Was? Das ist jetzt nicht dein Ernst.

Franzi, die Kamera ist morgen wieder da.

-Was? -Ja, in 24 Stunden.

Nee! Hast du Chrissies Ecke mal gesehen?

Da findet man nichts.

Das ist ein Müllhaufen.

[Kim] Ja, Winkler. Das mag sein.

Aber du bist Detektivin.

[beschwingte Musik]

[seufzt]

[Handschuh raschelt]

[seufzt]

[stöhnt angeekelt]

Chrissie!

[seufzt]

[Frau Winkler] Ach, wie schön, dass mal jemand rangeht.

Ich will Chrissie sprechen.

[lauter] Ich will Chrissie sprechen!

[Maschine läuft] Wie, sie hat keinen Bock? Ich habe auch keinen Bock, Sascha!

Ich habe null Bock.

[Frau Winkler lacht] Ja, kannst ihr ja ausrichten, dass es

richtig Ärger gibt, wenn sie morgen wiederkommt.

Ach so? Gute Nacht, die Damen! [Tür schließt]

[seufzt]

Boah, nicht dein Ernst!

Das ist doch meiner, Chrissie.

[seufzt]

[ruhige Musik]

[Objektiv fährt aus] [Kamera piept]

[Kamera piept]

[Franzi] Kein Problem.

[Kamera piept]

Ich speichere dir total gern deine Fotos.

[beschwingte Musik]

[Benachrichtigungston]

Was sollen die komischen Gebäude?

[klappt Laptop zu] [Musik endet]

Meine Mutter hat gestern drei Stunden wutgebacken.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich Chrissie mal dankbar sein würde.

[Kim] Denn diese Cupcakes voller Wut und Zucker sorgen gerade für Glücksgefühle,

die ich nicht mehr empfinden konnte

seit meinem Streit mit Michi.

[Stimmengewirr]

Was?

Michi?

Ist er der Grund, dass du schon deinen vierten Cupcake isst?

[Kim] Kann sie Gedanken lesen?

Dieses Talent sollte sie lieber mal bei einem Fall auspacken.

Hast du es mal mit entschuldigen versucht?

Ich warte noch auf den richtigen Moment.

[Frau Nöhl] Oh! Winkler, nachsitzen.

Ich habe nichts gemacht, Frau Nöhl.

Äh, ja, du nicht.

Die andere war heute nicht im Unterricht. Wo ist die?

[Stimmengewirr]

Ach so, ja...

Der ging es heute nicht so gut. Kommt morgen wieder.

Aha. Gut.

[stöhnt]

[Stimmengewirr]

[Schlüssel klappern]

[Stimmengewirr]

Oh, was hat Chrissie wieder angestellt?

[Franzi] Ich gehe mal Sascha fragen.

[Musik endet]

[Titelmusik]

[Musik endet]

[rhythmisches Geräusch]

[Piepen]

[Kim] Sorry?

Kim. [sanfte Musik]

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber

gehst du vielleicht mal kurz zur Seite?

[humorvolle Musik]

[lacht]

[Handy piept]

Die Sterne fliegen auf dich.

Und ich kann sie verstehen.

Sterne?

Galaxy Go?

Das Handyspiel?

Hm?

Boah, du lebst echt hinter dem Mond, ne?

Genau das liebe ich auch so sehr an dir.

Schau mal.

Du sammelst Sterne und bekommst dafür Punkte.

[Pling]

Für 500 Starios kriegst du einen Plutoro.

Aber das ist ganz selten.

[Kim] Danke für den Exkurs.

Aber ich habe ein echtes Leben.

[Musik endet]

Ne, das ist voll gefährlich. Manchmal kommst du da in richtig üble Gegenden.

[Kim] Mh-hm.

Ich wurde sogar mal ausgeraubt.

Unter einer dunklen Eisenbahnbrücke. [spannungsvolle Musik]

Ein Typ auf einem Motorrad. Der hat mir mein altes Handy geklaut.

Und nicht nur mir.

Viele Spieler*innen wurden schon ausgeraubt.

[Schritte]

[Robin] Aber sie spielen Galaxy Go trotzdem weiter.

[Pling]

Hast du es gestohlen gemeldet?

Natürlich nicht.

Ich will ja nicht, dass meine Eltern mir das Spiel verbieten.

[Pling]

Oh.

Ich muss los.

[Kim] Wenn Robin sich mehr für dieses Game interessiert als für mich,

scheint es einen sehr hohen Suchtfaktor zu haben.

-[Robin] Weg da. -[Mädchen] Hey!

[Kim] So hoch, dass die Spieler*innen selbst dann nicht aufhören können,

wenn sie ausgeraubt wurden.

Ich glaube,

ich werde ein paar Befragungen durchführen müssen.

[Tür quietscht]

[Franzi] Hallo, Sascha?

[Sascha] Tür zu!

Na super.

Jetzt kann ich noch mal von vorne anfangen.

[Mädchen stöhnt]

[Tür quietscht] [Tür schließt]

[Franzi] Chrissie hat nicht bei dir übernachtet, oder?

Doch, das sagen wir halt so.

Keine Ahnung, wo sie ist.

Wir haben Schluss gemacht.

Du meinst, sie hat dich abgesägt.

Nein, ich sie.

Weil sie sich nicht an den Kodex gehalten hat.

Was für einen Kodex?

Und was sind das für Fotos?

Das sind ja nur Ruinen.

[Sascha] Das sind Lost Places, ok?

Verlorene Orte?

Seid ihr Schatzsucher oder so?

Eben nicht! [schlägt Hand weg]

Wir erkunden nur. Wir fassen nichts an und nehmen vor allem nichts mit.

Außer Fotos.

Das ist unser Kodex.

Was ist, wenn Chrissie selber verloren gegangen ist?

In einem dieser Lost Places.

Genau das ist der Grund, aus dem wir keine Alleingänge machen.

Aber wann hat sich Chrissie Winkler schon mal an irgendeine Regel gehalten?

[Kim] Alle Opfer, mit denen ich gesprochen habe, berichten übereinstimmend,

von einem Motorradfahrer überfallen worden zu sein.

Stattgefunden haben die Taten überwiegend an abgelegenen Orten. [sanfte Musik]

Wie am Fluss oder im Grünen.

Und immer konnte man eine große Zahl an Starios finden.

Das könnte bedeuten,

dass der Täter entweder selbst Galaxy Go nutzt

oder er die User mithilfe der App verfolgen kann.

[Marie] Genau.

[Tor wird geöffnet]

Marie.

-Wir haben einen neuen Fall. -[Franzi] Wir haben einen neuen Fall.

Du bist zu spät.

Chrissie hat Mist gebaut. [Musik endet]

Was? Ist die Kamera kaputt?

Nein.

Aber Chrissie ist verschwunden.

Das ist doch typisch für Chrissie, mal nicht nach Hause zu kommen.

Sie kommt bestimmt bald wieder.

Sie übernachtet doch oft bei einer Freundin.

Aber diesmal habe ich ein komisches Gefühl.

Zurück zum richtigen Fall.

Also

ich werde versuchen, bei Sofie mehr über Galaxy Go herauszubekommen.

Trotzdem können wir nicht länger warten.

Denn in der Zeit können die schon längst wieder Leute ausrauben.

[Marie] Ja, du hast recht. Wir müssen schnell handeln.

Ich sage nur: Lockvogel! [lacht] [Gitarrenmusik]

Wir stellen den Dieben eine Falle und erwischen sie auf frischer Tat.

[Kim] Wir treffen uns in einer Stunde.

[Franzi] Hm.

Meinetwegen.

[Fahrrad quietscht]

[Kim] Geschwister.

Eigentlich nur dazu da, um ständig Ärger zu machen.

Franzi scheint wegen Chrissies Verhalten

etwas durch den Wind zu sein.

Ich glaube, sie hat die Dringlichkeit des Falls noch nicht ganz verstanden.

[seufzt]

Warum muss Sofie ausgerechnet am anderen Ende der Stadt wohnen?

[Fahrrad quietscht]

[tippt]

[Kim] Franzi hatte also recht. Du bist jetzt Hackerin? [Musik endet]

Woher kannst du das eigentlich?

[Computer surrt]

Habe ich mir selber beigebracht.

Nach der Sache mit dem Catfish habe ich mir geschworen: Nie wieder!

Nie wieder lasse ich mich so hinters Licht führen.

Das ist meine neue Obsession. Cyber-Kriminalität.

Ist das nicht illegal?

[schweigt]

Ich bin eine gute Hackerin.

Böse Hacker greifen Systeme an.

Gute Hacker nutzen ihre Skills, um Sicherheitslücken zu finden.

Darum bin ich hier!

Ist es möglich, über ein Handy-Game den Standort der Spieler zu orten?

Ja. Manche Programmierer lassen heimlich Hintertüren offen,

um an die Nutzerdaten zu kommen.

Kannst du herausfinden, ob Galaxy Go so eine Hintertür hat?

Klar.

Ist ja nur ein Handy-Game.

Ich melde mich, sobald ich was habe.

[betätigt Schalter] [sanfte Musik]

[Kim] Hier wurde also Robin ausgeraubt.

Aber ist es den Tätern nicht egal, ob sie wen zweimal überfallen?

[Marie] Sicher ist sicher.

Außerdem liebe ich eine gute Verkleidung. [lacht leise]

Ganz ehrlich, Kim. Ich helfe wirklich voll gerne, aber

es gab Stress zu Hause, als mein Handy weg war.

Und die Ausrede mit "Ist ins Klo gefallen" kann ich jetzt nicht noch mal benutzen.

Es wird gar nichts schief gehen.

Wir blockieren die Tunnelausgänge und du

sammelst hier alle Starios ein.

[Handy vibriert]

[Vögel zwitschern]

[Kim] Franzi, bist du auf Position?

Ja, Kim. Beruhige dich.

Ok.

Wir observieren die Südseite.

Wenn jemand von Norden kommt, schreitet das Alpha-Team ein.

Welches Alpha-Team?

[Kim] Du, Franzi?

Du bist das Alpha-Team.

[Franzi] Ja, ja.

[legt auf]

[Robin] Ähm, Kim.

Muss ich mir Sorgen machen? [Musik endet]

Quatsch, ich habe alles unter Kontrolle.

Go.

Go!

[spannungsvolle Musik]

[Franzi] Planet Fantastic?

Das ist doch der Typ mit den Comics um die Ecke.

[Pling]

[Robin] Ok. Der letzte Stario.

Wenn der Typ jetzt nicht kommt, habe ich es endlich hinter mir.

[Motorengeräusch] [Pling]

[Motorengeräusch]

[Robin schreit auf]

[Bremsen quietschen]

[Mann] Hey, Lockenkopf! Gib mir dein Handy.

-[Robin] Nein. -[Mann] Was hast du gesagt?

[metallisches Klingen]

Na los! Gib endlich her! Das ist deine letzte Chance.

[schreit auf]

[Mann] Zähl bis 100 und dann renn.

[hektische Schritte]

[Kim] Stopp! Stehen bleiben! [Motorengeräusch]

[Reifen quietschen]

Bleib stehen!

[Motorengeräusch] [Musik endet]

[lebhafte Musik]

[klopft]

[öffnet Fenster]

Marvel oder DC?

Nichts. [Musik endet]

Kennen Sie dieses Mädchen?

[Verkäufer] Hm...

[Hund bellt]

-Ja, die war hier. Ja. -Ja?

[Verkäufer] Ja die hat ein Comicheft vertickt.

Die wollte ein Vermögen dafür haben. Wir haben uns auf fünf geeinigt.

Fünf Euro klingt doch fair.

Nein, 500. Schau mal.

Es hat Eselsohren und ist nicht mehr originalverschweißt.

Fünfhundert Euro für so ein altes Comicheft?

Na... Ey! Vorsichtig!

Das ist das Original. Aus den 50ern.

[fröhlicher Soundeffekt]

[Zug fährt vorbei]

-[Franzi] Was ist das? -[Verkäufer] Hm?

Interessant, das ist Sütterlin.

Gesundheit?

Nein, die Schrift.

Ich habe Germanistik studiert. Gib her.

[Franzi] Und was steht da?

Ja, äh...

"Liebe Frida."

Äh, könnte aber auch "Fisch" heißen.

Hm. Oder "Frikadelle".

Ich glaube, ich habe einfach nur Hunger.

-Kann ich behalten. Danke. -Hey! Nein, das ist... Hey!

-Nein, hey, komm zurück! -[Franzi] Danke.

[klopft gegen das Glas]

[Marie] Es tut uns wirklich leid, Robin. [Musik endet]

So, es wird gleich besser.

Ich spiele doch den Hamlet im Schultheater.

Wie soll ich denn so den Totenkopf halten?

Ich glaube, Hamlet war eh Linkshänder.

[stöhnt] Mir reicht's.

Robin, warte.

Ich kann mit deinen Eltern reden wegen des Handys.

[Robin] Kim.

Es ist aus.

Wir waren nie zusammen. [sanfte Musik]

Lass mich ausreden.

Meine Liebe zu dir war ein Spiel mit dem Feuer.

Ich habe mich verbrannt.

Das war voll unprofessionell, by the way. [Musik endet]

[Franzi] Was ist passiert?

[Kim] Was passiert ist?

Du hast gesagt, du bist auf Position!

War ich auch.

Ich war nur ganz kurz weg. Da war dieser Sticker in meinem Hoodie.

Den hatte Chrissie vorher an.

Sie hat was verkauft.

Und der Mann in dem Laden war vielleicht der Letzte, der sie gesehen hat.

Klar.

Chrissie. Warum lässt du dich immer von ihr ausnutzen?

Chrissie ist es doch total egal, dass du dir Sorgen machst.

Kim hat recht.

Robin hätte dich gebraucht.

Chrissie braucht uns auch!

Ich kann sie doch nicht einfach im Stich lassen.

Du hast den Club im Stich gelassen!

[tragende Musik]

Du bist vorübergehend vom Dienst suspendiert.

Ich habe eh keinen Bock mehr auf das ganze Michi-Geheule!

Kein Wunder, dass der abgehauen ist!

Dass du jetzt persönlich wirst, Winkler,

wundert mich gar nicht.

Wir holen morgen unsere Sachen aus dem Hauptquartier ab.

Ich hoffe, du besitzt den Anstand, dich nicht blicken zu lassen.

[Skateboard klappert]

Musste das jetzt sein?

[Marie] Du weißt, dass wir nicht alles sind.

[Kim] Der Club hat oberste Priorität.

[Musik endet]

[Tür wird geöffnet] [knallt Tür zu]

Mann!

[keucht]

[entferntes Hundegebell]

[Frau Winkler] Hatten wir nicht gesagt, dass wir die Türen nicht mehr knallen?

[Franzi] War Chrissie da?

Ach, die ist doch sicher noch bei Sascha.

Hast du mit ihr gesprochen?

Natürlich nicht.

Die feine Dame geht ja nicht mehr an ihr Handy.

Äh...

Essen in einer Stunde.

[Tür schließt]

[Franzi] "Wer sich nicht an den Kodex hält,

darf die Fotos nicht behalten. S."

[Benachrichtigungston]

[Franzi] Gelöscht?

Was ist bei eurer letzten Erkundungstour passiert, Sascha?

[spannungsvolle Musik]

Du wirst bedroht?

[tippt]

Mh-hm.

[tippt]

"Wissen ist Macht. Wissen ist auch Gefahr.

Mach die Augen zu,

sonst schließt du sie für alle Ewigkeit"?

Wer schreibt dir so was?

[Sofie] Keine Ahnung.

Aber ich habe wirklich eine Hintertür im Game gefunden.

Und dann habe ich das gemacht, was alle Hacker machen.

Ja, ich habe denen eine Frist gesetzt.

Entweder die schließen die Sicherheitslücke

oder ich gebe mein Wissen an die Presse weiter.

Und dann kam die anonyme Drohung?

[tippt] Ja.

[tippt]

Die Macher vom Game stecken wirklich hinter den Überfällen.

[tippt]

Ganz schön gefährlich, dein Job.

Ja, das gehört halt dazu.

Ich will ja auch was verändern in der Welt.

Wir auch. Und deshalb stellen wir ihm noch mal eine Falle.

Ach so, äh... Die hat einen Wasserschaden, aber...

Vielleicht kannst du da etwas rekonstruieren?

[Sofie] "Franks Festplatte." Wer ist Frank?

Das ist ein anderer Fall.

Ok. Ich gucke, was ich machen kann.

Danke.

[dramatischer Soundeffekt]

[Sofie] Irgendwas ist komisch. [Tür schließt]

Habt ihr Streit? [Musik endet]

[zögert]

-Ja... -Musst nichts sagen.

Ich habe nur gelesen, dass es höflich ist, persönliche Fragen zu stellen.

Ah, und deine Zeit läuft.

[betätigt Schalter]

[Surren]

[Sofie] Erledigt.

Das sind die Fotos, die gelöscht wurden.

Ich sage doch, es ist nichts für immer verloren.

Chrissie hoffentlich auch nicht.

Das ist ja immer das gleiche Gebäude.

[Sofie] Das war in den 50ern ein erfolgreiches Fabrikgelände.

Warst du da schon mal?

Nö, Bildersuche.

Wer ist das?

[klickt]

[sanfte Musik]

[Sofie] Familie Maurer, 1956.

[Franzi] Ludwig, Hedwig und Frida.

Frida!

Da muss Chrissie das Comicheft gefunden haben.

[Papier raschelt] [Musik endet]

-Mama? -[Frau Winkler] Franzi!

Hast du was von Chrissie gehört?

Ich habe sie vorhin endlich auf dem Handy erreicht.

Aber eine ganz merkwürdige Frau war dran. [spannungsvolle Musik]

-Was? -Ja, die hat sofort aufgelegt.

Und seitdem ist das Handy wieder aus.

Und bei Sascha hat Chrissie doch nicht übernachtet!

Deshalb bin ich jetzt auch bei der Polizei.

Ah, ah! Herr Kommissar Peters! Ich muss Schluss machen.

[legt auf] [Freizeichen]

[Franzi] Welchen Blödsinn hast du jetzt wieder angestellt, Chrissie?

[Kim] Hier sind schon einige von diesem Motorradtypen ausgeraubt worden.

Aber wenn wir seine Identität entlarven können,

sind seine Machenschaften vorbei.

Zu dritt hätten wir wahrscheinlich eine bessere Chance.

Ich frage mich, was Franzi gerade macht.

[Pling]

Hier gibt es 1.000 Starios.

Natürlich rennt da jeder in die Falle.

[Pling]

Das ist wie zwei Plutoros.

[Pling]

[Motorengeräusch] [dramatische Musik]

[Mann] Handys her!

Bitte tun Sie uns nichts.

Schnauze! Hast du keins?

Zählt bis 100 und dann rennt.

[Motorengeräusch]

"Bitte tun Sie uns nichts"? [kichert]

Ich habe ein Überfallopfer gespielt.

Damit er nichts bemerkt.

Ja, klar.

Tracking ist an.

Den schnappen wir uns.

[Schritte] [Musik endet]

[Schritte] [Vogel krächzt]

[sanfte Musik]

[Vogel krächzt]

[stöhnt]

[dramatischer Soundeffekt] [Musik endet]

[mysteriöse Musik]

[Flasche klirrt]

[erschrickt]

[dramatischer Soundeffekt]

[atmet zittrig]

[Mann] Hast du dich verlaufen, Mädchen? [Musik endet]

[Junge] Yo, Cedric hier.

Nein, keiner hat mich erkannt.

Ja, ist mir schon klar, dass ich noch mehr Geld brauche.

Ich will doch meinen Teil dazu beitragen!

Ich riskiere alles, aber mit den Handys kann ich nicht so viel Kohle...

Neunundneunzig, hundert.

Ups.

-Wir sind ja schon da? -Ich habe keine Ahnung, was ihr wollt.

[Cedric] Ey! [spannungsvolle Musik]

[Kim] Was ist das? Was ist das für ein Zeichen?

-Das kenne ich irgendwoher. -Ihr versteht das nicht.

Es geht um etwas viel Größeres.

[Kim] Du bist überführt!

[Frau] Du auch!

[dramatischer Soundeffekt]

Kim Konstanze Jülich!

Mama?

[Reifen quietschen]

[Musik endet]

[Frau Jülich] Begreift ihr das nicht, in welche Gefahr ihr euch gebracht habt?

[Kim] Aber jetzt ist er entkommen!

[Frau Jülich] Na und? Das ist Sache der Polizei!

Und nicht von so Möchtegern-Sherlock-Holmeses.

[seufzt]

Ich brauche jetzt erst mal ein Eis.

[Tür schließt]

Mayday.

Wenn meine Mutter ein Nuss-Nougat braucht, steht sie kurz vor der Explosion.

Das wäre nie so weit gekommen, wenn du ihr gleich die Wahrheit gesagt hättest.

Wenn ich ihr gleich die Wahrheit gesagt hätte, dann hätte es den Club nie gegeben.

Das verstehst du ja nicht.

[lacht leise]

Stimmt.

-Weil Kim die Schlauste ist. -[Kim] Nein!

Weil bei euch immer alles so harmonisch ist.

[äfft nach] Oh, mein Papa ist mein bester Freund, wir können uns alles sagen.

Moment.

Kann es sein, dass du mit ihm über den Club geredet hast?

-[lacht] Nein, habe ich nicht. -Woher soll sie es sonst wissen?

Ich war so vorsichtig!

Ich weiß es nicht, Kim.

[seufzt]

Aber wenn du mir nicht glaubst, dann kannst du mich ja auch rausschmeißen.

[melancholische Musik]

Oder weißt du was?

Ich gehe freiwillig.

[Tür wird geöffnet] [Tür schließt]

[Mann] Dann denke ich doch, hm? Erwin, jetzt hast du den Jackpot gewonnen.

Ruhige Lage.

Fuffzehn Zimmer, großzügig geschnitten.

Hochparterre, der Preis ist auch ok.

Aber das wird mir alles zu wild hier.

Ich suche mir bald ein neues Domizil. [ächzt]

[Franzi] Wissen Sie, wer das eben war?

[Erwin] Na, ich denke Jugendliche, ne?

Eine Mutprobe oder so was.

Sag mal, du bist ja kalkweiß. Komm, setz dich mal hin.

Ich glaube, du brauchst jetzt was Starkes, hm?

[Musik endet]

Hier, 'n Drops?

Warum denn so traurig?

Warum denn so traurig? Wat is' denn los?

[setzt sich]

[atmet zittrig]

Meine Schwester ist verschwunden.

[seufzt]

Ich hatte gehofft, dass sie hier ist.

[Erwin] Ja, hör mal.

Ne, du. Dat wüsst' ich.

Ich kenne ja hier jeden Winkel.

Also obdachlos heißt ja nicht gleichzeitig auch anspruchslos.

Ich habe mich natürlich auch vorher schlau gemacht, bevor ich hier eingezogen bin.

Auch wegen dem Spuk und so.

Spuk?

Ja, die kleine Frida Maurer, die ist doch hier tödlich verunglückt.

Die war erst 16 Jahre alt.

Die Eltern sind da nicht drüber hinweggekommen.

Die Fabrik musste schließen.

Und die Villa, die Villa steht auch leer.

Dat Haus, wo die Maurers drin gewohnt haben.

Warum sind Sie nicht da eingezogen?

Wat? Ne, da kriegen mich keine zehn Elefanten rein!

Ich hatte ja schon immer so einen gewissen Draht

zum Jenseits.

Und deshalb kann ich sagen: In der Villa...

In der Villa, da spukt's.

[Vogel krächzt]

[räuspert sich]

[Frau Jülich] Also.

Was war los im Tunnel?

Robin hat sich verletzt und wir haben ihm geholfen.

Typisch Teenager.

Wir sind so übermütig.

[Frau Jülich] Kim, du solltest eigentlich wissen, dass du deine

Kombinationsgabe einzig und allein von mir hast.

[Kim] Wie bist du dahinter gekommen?

Hm.

[Kim] Das neue Handy?

Du hast mich getrackt?

Ups.

Hat sich die Meisterdetektivin wohl hinters Licht führen lassen.

Du hast einen Detektivclub, gestehe es.

Es gibt keinen Detektivclub.

Wenn es keinen Club gibt, wie konntest du dann jemanden suspendieren?

Wie hast du es herausgefunden?

[spannungsvolle Musik] Ich war auch der erste Fingerabdruck in ihrer Kartei.

Was?

[Geraschel]

[räuspert sich] [seufzt]

[Frau Jülich] 15:03 Uhr...

[Uhr tickt]

[Kuckuck ruft leise] [erschrickt]

[Pling]

Bingo. [Musik endet]

Nein.

Marie.

Ich muss mich sofort entschuldigen.

[Frau Jülich] Nein, Kim.

Du musst erst mal ein bisschen Zeit mit deiner Mutter verbringen.

[spannungsvolle Musik]

Chrissie, wenn dir was passiert ist, bringe ich dich um.

[Schritte]

[Tür knarzt]

[Franzi] Hallo?

[Tür schließt]

[Taschenlampe klickt]

[dramatische Musik]

[Franzi] Die sieht ja aus wie Chrissie.

[Frau] Machst du einen Krankenbesuch? [Franzi erschrickt] [Musik endet]

Frida hat schon so lange auf dich gewartet.

Frida?

[Frau lacht leise]

Der kleine Wildfang.

Früher war sie so ein liebes Mädchen.

Immer die Nase in den

Comicheften von Vati. [lacht]

[mysteriöse Musik]

[Frau] Sie sollte lieber wieder mal was lesen

und nicht immer nur an ihrem kleinen

dummen Handyapparat herumfummeln.

[Vogel krächzt] [Gerassel]

[Frau] Frida!

Ruhe da oben!

[Franzi keucht]

[Frau] Nicht so stürmisch! Frida braucht Ruhe.

[Franzi rüttelt an der Tür]

[Schlüssel klirrt] [Tür wird geöffnet]

[Franzi keucht]

Chrissie!

[Chrissie] Franzi!

[beide atmen schwer]

[Franzi atmet zittrig]

[Chrissie] Ging das nicht ein bisschen schneller?

Ich hocke hier seit einer halben Ewigkeit. [Musik endet]

[Franzi] Hallo? Ich lasse dich gleich hier, "Frida".

[Chrissie] Die alte Frau denkt, ich bin ihre Tochter. Die ist total verwirrt.

[Franzi] Lass uns abhauen.

[Chrissie] Ah!

-[Franzi] Was ist passiert? -[Chrissie] Ich bin hingefallen.

Alles gut. Die alte Frau hat meinen Knöchel verarztet.

[Franzi] Alles nur wegen diesen blöden Comicheften.

[Chrissie stöhnt schmerzerfüllt] [sanfte Musik]

[Franzi] Mit 500 Öcken hättest du dir auch mal ein Taxi leisten können.

[Chrissie] Wie denn? Ich habe Hausarrest, bis "Vati" zurückkommt.

[Franzi] Vati? [schnaubt verächtlich]

Es lebe der Feminismus.

Sie ist weg.

Komm, wir holen dein Handy.

[Geklapper] [Franzi erschrickt] [Musik endet]

Wo wollt ihr hin?

Frida muss sich schonen!

Ähm, Frida muss zu einem Arzt.

[Frau] Zum Arzt? [tragende Musik]

Hm, wer sagt das? Na?

[Franzi] Vati.

[Frau] Ach, Vati.

Mh-hm.

Na ja, der muss es ja wissen. [Musik endet]

[Frau] Oh, so schick

bin ich schon lange nicht mehr ausgeführt worden.

[Peters] Ja, Frau Maurer. Wird's denn gehen?

[Frau Maurer] Aber ja doch.

[Peters] Jetzt setzen wir uns erst mal rein. [Frau Maurer stimmt zu]

Und dann bringen wir Sie zurück in Ihr Pflegeheim.

[Frau Maurer] Danke schön.

[Peters] So, genau so. Und vorsichtig.

[Frau Maurer] Ja.

[Peters] Dann hoffen wir, dass es keine weiteren Ausbrüche von Ihnen gibt.

-Alles drin? Dann mache ich die Tür zu. -[Frau Maurer] Alles drin, ja.

[Tür schließt]

[Peters] Und du.

[Chrissie] Ich wusste ja nicht, dass die noch wem gehören.

Aber ich zahle es zurück.

Darüber reden wir später.

[Motor läuft]

Jetzt geh erst mal nach Hause.

-[atmen auf] -[Frau Winkler] Ach!

Chrissie, da bist du ja.

Wir haben uns solche Sorgen gemacht.

[setzt Schachfigur auf]

Schachmatt.

[spannungsvolle Musik]

[Kim] Wieder habe ich meine Mutter unterschätzt

und alles verloren.

Michi, meine Freundinnen,

den Club.

Aber im Grunde bin ich selber schuld.

[Handy vibriert]

[Frau Jülich] Ah, Sofie.

Tschüss, Sofie. [Tastenton]

Revanche?

[lacht] [Musik endet]

[Gitarrenmusik]

♪ Habe dich überall gesucht ♪

♪ Habe die Welt und dich verflucht ♪

[Benachrichtigungston] ♪ So lange... ♪

[Sprecherin] Wie schon heute Mittag bekannt wurde, hat eine anonyme Quelle

auf Sicherheitslücken im Game Galaxy Go hingewiesen.

Unter Verdacht: Der Junior-Programmierer Cedric H.,

derzeit auf der Flucht. [sanfte Musik]

Er hat mutmaßlich eine Hintertür in das Spiel eingebaut,

über die er die User orten und ausrauben konnte.

Wenn Sie Hinweise zum Verbleib von Cedric... [klickt]

[Handy vibriert]

[Sofie] Marie, ich habe den Namen des Galaxy-Go-Programmierers herausbekommen.

-Glückwunsch, ich habe es gerade gehört. -Hör zu.

Ich erreiche Kim gerade nicht.

Sie hat mir eine Festplatte gegeben, die einem Frank Millbrandt gehört.

Ich konnte bis jetzt nur einen Teil der Daten wiederherstellen.

Aber da sind fragwürdige Programmierungscodes dabei.

Ich schicke dir noch eine Mail.

Es hängt alles zusammen. Ich muss weitermachen.

[legt auf]

[Benachrichtigungston]

[Soundeffekt]

[Marie] Club Spirit?

Das ist doch die App von diesem Greenfluencer Jimmy Grützberg.

[Jimmy] Peinlich, peinlich, peinlich. Nee, ohne Witz.

Wie sus, wie sus ist denn bitte Galaxy Go?

Ich meine, das geht gar nicht, die Daten seiner User nicht zu schützen!

Wir dagegen haben Club Spirit komplett überarbeitet.

Eine kleine Collab gestartet mit ein paar schlauen Köpfen aus den USA.

Und rausgekommen

ist dieses Baby.

Club Spirit 2.0.

Eure Social Media App mit Chats,

Fotos, Storys, das volle Programm. Aber gleichzeitig

voll Datenschutz

und Umweltschutz.

Wie? Das seht ihr am Freitag beim Relaunch in meinem Livestream.

Kein Hate, keine Lügen.

Liebe

geht raus an alle meine Jimmynauten.

Die Club Spirit App. Jetzt herunterladen. [sphärischer Sound]

[Marie] Was willst du mir zeigen, Sofie? [Musik endet]

[Wahlton]

[Sofie] Hier ist Sofie. Ich bin offline und habe auch keine Lust auf Nachrichten.

Probier's doch einfach später noch mal. Oder auch nicht.

[mysteriöse Musik]

[Mann] Wir haben alle lange

auf diesen Moment hingearbeitet.

Aber sobald Club Spirit 2.0 gelauncht ist,

wird sich unsere Welt für immer verändern.

Lasst uns den Architekten all unserer Träume begrüßen.

[Applaus] [Jubel]

[dramatischer Soundeffekt] [Musik endet]

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