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Original subtitles

[treibende Musik] [Rauschen]

[Junge] Mund-zu-Mund-Beatmung.

[Kim] Robin van den Boterbloemkes!

Kim Jülich.

Du hast den anonymen Notruf abgesetzt?

Ich dachte, du bist unser erster Mord.

[Frau Jülich] Gatte, Sohn.

Wir müssen euch etwas erzählen.

Antiquitäten Moder? Die hasst Kinder und Jugendliche.

Woher willst denn du das wissen?

Ich habe da mal in eine Ming-Vase gekotzt.

[Kim] Wir sehen aber auch nicht aus, als könnten wir uns Antiquitäten leisten.

Ihr nicht.

[Marie mit französischem Akzent] Aber Vivi von Fürstenberg.

[Musik endet]

[Jazzmusik]

[Kim] Hinter mir liegen die intensivsten

eineinhalb Monate meines Lebens.

Ich habe zwei neue Freundinnen gefunden,

sechs Fälle gelöst,

bin drei Mal in Lebensgefahr geschwebt

und habe mich einmal verliebt.

Aber dafür unsterblich.

Es hat sich so viel verändert.

Es ist Zeit für einen neuen Look.

[Vorhang raschelt]

[Jazzmusik endet]

Wo ist der Unterschied?

Hä?

Ich bin eine ganz neue Person.

Kim, Michi und du, ihr feiert bald euer Eineinhalbmonatiges.

Dafür brauchst du was Besonderes. Hier.

[Franzi] Neuer Fall.

Freundin beim Shoppen vor Langeweile gestorben.

[Popmusik über Lautsprecher]

[Kim] Ich würde ja eher sagen, das ist ein Verbrechen.

Wie zieht man das an?

[Marie] Schau her.

Das ist ein Pullover.

[Kim] Marie, der Teil ist klar. Aber die Löcher?

[Marie] Das nennt man Cut-out. Nicht hier mit den Händen rein.

[Rockmusik]

[Marie] ...hier, du musst den linken Ärmel...

[Franzi] Hey! Was machst du da?

Sie hat was geklaut!

[Kim] Wer?

Franzi? Marie?

♪ I know you're stuck between With this all day ♪

♪ If you could do ♪

♪ But if you should try ♪

♪ While you've been thinking... ♪

Marie?

Franzi?

Seid ihr noch da?

-[Frau erschrickt] Hey! Mein Eis! -[Marie] Tut mir leid.

[Schritte]

Hallo? [Musik endet]

[Popmusik über Lautsprecher]

[Frau Jülich] Ich würde gern das Kleid anprobieren.

[Kim] Mama?

[Vorhang raschelt] [treibende Musik]

[Schritte]

[Musik endet]

[beide keuchen]

Mist!

Mann!

[Titelmusik]

[Musik endet]

[Franzi] Äh, Kim?

Pscht!

Sag nicht so laut "Kim".

Habt ihr sie erwischt?

[Franzi] Nein.

Wir hätten deine Hilfe gebrauchen können.

Meine Mutter darf aber nicht sehen, wie ich ermittle.

[Marie] Hä? [sanfte Musik]

Wir sind doch nur shoppen.

[Kim] Shoppen. Ich?

Das ist total verdächtig.

Ich mache das nie.

Warum macht sie sich so schick?

[Frau Jülich lacht]

Meine Eltern haben Hochzeitstag.

[Wein plätschert]

[Kim] Und für meine Mutter ist das ein Riesending.

Heute ist ein ganz besonderer Tag, Brigitte.

Ich habe eine Überraschung für dich.

[Frau Jülich macht aufgeregte Geräusche]

Dein Mann

ist ausgezeichnet worden.

Uhr des Monats im Uhrmacher. [klopft auf Zeitschrift]

[melancholische Musik]

Ja, dann herzlichen Glückwunsch.

[Herr Jülich] Hm.

[Handy vibriert]

[Frau Jülich] Ach. Hallo.

-[Kim] Triff deine Entscheidung? -[Frau Jülich] Nein, nein du störst nicht.

Wir sind fertig mit Essen. Was willst du denn?

[Frau Jülich lacht]

[Kim] Was ist jetzt schon wieder? [Tür schließt]

Eltern kann man einfach nicht unbeobachtet lassen.

Habe ich irgendetwas verpasst?

Ja.

Papa, euren Hochzeitstag.

[Ben-Lukas] Und ein neues Outfit hat Mama auch.

[Frau Jülich telefoniert unverständlich]

[Frau Jülich kichert] [Herr Jülich seufzt]

[sanfte Musik]

[Besteck klappert]

Aufgegessen. [Stuhlrücken]

Äh... [Besteck klappert]

[Kim] Ich bin in meinem Zimmer. Hausaufgaben.

[Ben-Lukas schmatzt]

[Frau Jülich telefoniert unverständlich]

[Frau Jülich lacht]

[Kim] "Basiswissen für Eilige.

Der einzige

Scheidungsratgeber, den Sie je brauchen werden.

Wenn sich die

schleichende Zersetzung Ihrer Ehe nicht mehr aufhalten lässt,

ziehen Sie die Notbremse."

Was?

[Frau Jülich lacht] Du bist so lustig!

[Frau Jülich kichert]

Das habe ich immer schon so an dir geliebt.

[kichert]

[Kim] Ich habe mich immer für meinen Spürsinn gerühmt.

Und jetzt zersetzt sich die Ehe meiner Eltern vor meinen Augen.

Und ich habe nichts gemerkt?

[Frau Jülich kichert] Dieses Kichern von Mama

geht mir durch Mark und Bein.

[Frau Jülich lacht]

Müssen wir vielleicht wegziehen?

Bei wem feiern wir dann Weihnachten?

Oder...

[Frau Jülich kichert]

...feiern wir dann zweimal?

Meine Eltern zoffen sich auch manchmal. [Musik endet]

Aber am Ende vertragen sie sich immer wieder.

Und warum hat sie dann einen Scheidungsratgeber?

Keine Ahnung.

Buchclub?

Aber sie hat gekichert, Franzi.

Meine Mutter hat gekichert.

[Frau Nöhl] Winkler!

Jetzt reicht's!

[spannungsvolle Musik]

[Franzi lacht unterdrückt]

Ich war das nicht!

Aber du hättest es sein können. [Musik endet]

Ach, jetzt werde ich schon für Sachen bestraft, die ich hätte sein können?

Abschreckung.

[Soundeffekt]

[Frau Nöhl] Schrubben.

Gründlich.

[Frau Nöhl lacht hämisch]

[Frau Nöhl lacht diabolisch] [Tür quietscht]

[Schrubben]

[Franzi stöhnt]

[Schrubben]

[stöhnt]

[Tür wird geöffnet] [Mädchen 1] Das ist die falsche.

[Mädchen 2] Die andere gab es nicht.

Ich dachte, die hier würden dir auch gut gefallen.

[Mädchen 1] Das hässliche Ding? Was glaubst du, wer ich bin?

[Klappern]

[Mädchen 1] Ich dachte, du wolltest zu meiner Party nächste Woche.

Dann streng dich mehr an.

Bring mir nächstes Mal die richtige.

Sonst endest du noch wie Maggie.

[Mädchen 2] Lizzie, bitte nicht.

[Tür quietscht]

[Franzi] Du also.

Wie wäre es, wenn du die hier erst einmal zurückbringst?

Ich habe gesehen, wie du sie geklaut hast.

[Lizzie] Kann nicht sein.

Dana war gestern den ganzen Tag bei uns.

Ja.

Ich habe nie gestern gesagt.

Pass mal auf, mit wem du dich anlegst.

Man kann tief fallen in unserer schnelllebigen Welt.

Girl, Gänsehaut.

[schnipst]

[Tür wird geöffnet]

[Musik endet]

[Franzi] Warte.

Ich kann dir helfen.

Ich bin in einem Detektivclub.

Wie willst du mir helfen?

Wer ist Maggie?

Niemand. Sag nie ihren Namen.

Sonst landest du auch auf der Liste.

[Lizzie] Dana?

[Lizzie] Kommst du?

[Lizzie flüstert] Was wollte die denn von dir?

[mysteriöse Musik]

[Franzi] "Abreißen verboten"?

[Papier reißt]

[Stift kratzt auf Papier]

[Franzi] Nach der Schule. Clubtreffen bei mir.

[Spindtür quietscht]

[Vögel zwitschern]

[Kim] Die drei Ausrufezeichen haben einen neuen Fall.

Bandenkriminalität.

Ich habe mich im Laden umgehört. [Tinka wiehert]

Da ist in letzter Zeit Einiges weggekommen.

[Marie] Hm.

[Franzi] Dana klaut.

Aber nicht für sich. [Musik endet]

Das würde erklären, wie sich diese Lizzie das ganze teure Zeug leisten kann.

[Tinka prustet]

Aber warum macht Dana da mit?

Und was ist "die Liste"?

Ich glaube, Maggie ist der Schlüssel.

Wir müssen sie finden.

[spannungsvolle Musik]

[legt Bücher ab]

[Rascheln]

In der Stufe über uns gibt es keine Maggie.

Klasse 8c auch nicht. [Zettel landet]

Schaut mal.

"Kim. Du interessierst dich für die Liste?

Triff mich draußen."

[Tor wird geöffnet]

"Komm allein. Gezeichnet:

ein geheimer Informant"?

...und Verehrer. [Musik endet]

Robin?

[beschwingte Musik] [Pling]

Also gut.

Was weißt du über die Liste?

Ok, ich singe.

Aber nur unter vier Augen.

[Musik endet]

Jede Woche wird im Internet anonym die Liste veröffentlicht.

In meiner Stufe geht allen die Düse, wenn die rauskommt.

Guck.

[tippt]

[Kim] Lizzie ist Nummer eins und Dana Platz drei.

[Robin] Am Anfang war Dana nie in den Top Ten.

Kometenhafter Aufstieg.

Kann immer passieren.

Aber halt auch genauso in die Gegenrichtung.

Also nach unten.

Bis zum sozialen Ruin.

Das bist ja du. Auf Platz 18.

Warum sagst du nichts dagegen?

[seufzt]

Wieso sollte ich?

Ich habe mich im soliden Mittelfeld eingegroovt, und das ist auch gut so.

Wenn du einmal letzter Platz bist... [spannungsvolle Musik]

...dann will keiner mehr mit dir reden. Dann bist du ein Outcast.

Keine Angst.

Ich behandle deine Informationen absolut vertraulich.

[seufzt]

[Kim] Eine letzte Frage noch.

Sagt dir der Name Maggie was?

Ich...

Ich habe sowieso schon viel zu viel erzählt.

[Kim] Äh, Robin...

Robin, warte! Du kriegst auch Polizeischutz. [Tor quietscht]

Also, also... nicht von mir, aber...

[Franzi] Lass ihn laufen. Wir haben sie gefunden.

Maggie.

Margarete Müller.

Rechts unten. Die mit dem Pullunder.

War letztes Jahr noch an eurer Schule und...

...scheint ziemlich dicke mit Dana gewesen zu sein.

Und rate mal, wo sie jetzt ist, Kim.

Bei mir.

Am Heinrich Heine als Präsidentin des Matheclubs.

Du willst dich da einschleusen, oder?

Mathe?

Das glaubt dir keiner.

Kim, bitte.

Viel einfacher.

Ich spiele die Nachhilfekarte.

[Kim] Das muss man Marie lassen.

Wenn es um Undercover-Aktionen geht,

ist sie genial.

[Maggie] Genau, und wenn du dann die Längen der beiden Katheten kennst,

kannst du die Hypotenuse ausrechnen. [Musik endet]

-Noch Fragen? -[Marie] Ja.

Ich würde dir gern ein paar Fragen zur Liste stellen.

Darüber spreche ich nicht.

[packt zusammen]

Es geht um Dana.

[Papier raschelt]

Sie ist in Schwierigkeiten.

[seufzt]

[Marie] Bitte.

[Maggie] Ich habe Dana gewarnt. Ich habe einfach...

Ich weiß nicht, ich habe nie verstanden,

was so lustig an der Liste sein soll.

Und das habe ich halt auch offen gesagt.

Dann war ich plötzlich auf dem letzten Platz.

Jeder, der mit mir geredet hat,

wurde automatisch downgegradet.

Und wer mich gemobbt hat, wurde sogar upgegradet.

Und alle haben mitgemacht.

Auch Dana?

Sie hat nicht mitgemacht,

aber sie hat auch nichts gesagt.

Lizzie ist immer auf dem ersten Platz.

Die Liste ist von ihr, oder?

Es gibt keine Beweise. [lacht bitter]

Ich weiß nur, dass sie neu zu uns in die Klasse gekommen ist, und

dann war die Liste da.

[treibende Musik]

[Vögel zwitschern]

[Franzi] Das ist doch alles nicht zu fassen.

[Marie] Lizzie hat Maggie so lange gemobbt,

bis sie die Schule gewechselt hat.

Und niemand hat was dagegen getan.

Das ist echt heftig.

[Marie] Ja. Die machen alles für einen guten Platz auf der Liste.

Die Diebstähle und die Liste hängen zusammen.

Wir müssen es nur noch beweisen.

-Eins. -Zwei.

Drei.

[alle] Power!

[Lizzie] Und den hier auch noch.

Jetzt mach schon.

[Vorhang raschelt]

[spannungsvolle Musik]

[Vorhang raschelt]

[Rauschen]

Der Manteltrick?

Gute Idee.

Wenn ihr erwischt werden wollt.

Was laberst du eigentlich?

[Marie] Die Alarmanlage wurde wieder repariert.

Anscheinend haben die einen Tipp gekriegt.

Aber davon lasse ich mich nicht aufhalten.

[schnaubt verächtlich] [Musik endet]

Watch and learn.

[beschwingte Musik]

[Ständer quietscht]

[stöhnt genervt]

[Schmuck klimpert]

[Schmuck klimpert]

Das wären dann bitte 30 Euro.

Geben Sie mir bitte zwei Bons.

[tippt] [Kasse wird geöffnet]

[Lizzie] Ts.

Die kauft einfach ein Paar Ohrringe.

[schnaubt verächtlich]

[Schmuck klimpert]

[Schmuck klimpert]

[Rascheln]

[Musik endet]

[Schmuck klimpert]

Et voilà.

[Stimmengewirr]

Mega fail.

Du hast bezahlt.

Wer bezahlt, wird auch nicht verdächtigt.

Uralter Trick.

Zahl eins, nimm zwei.

[Lizzie lacht spöttisch]

Machst du das öfter?

Du hast das doch gar nicht nötig.

Es geht ja nicht um die Kohle.

Sondern... um den Kick.

Aber das ist gegen die Regeln.

[verneinendes Geräusch]

Ich mache die Regeln.

Hier.

Nein.

Die sind für dich.

Nice.

[Schmuck klimpert]

Na dann.

[Lizzie] Hey.

Warte mal.

Ähm...

Mary Lou.

Hm.

Hast du morgen schon was vor?

Hm. [lebhafte Musik]

[Kim] Das Schöne an einem guten Team ist,

dass jede ihre Stärken hat.

Marie ist eine begnadete Schauspielerin.

Trotzdem macht mich ihre Undercover-Aktion nervös.

[Benachrichtigungston]

Ich weiß manchmal nicht, ob sie verrückt ist...

"Ich bin drin."

...oder brillant.

Sie hat es tatsächlich geschafft, sich bei Lizzie einzuschleusen.

Beeindruckend.

Aber Marie arbeitet ja gut unter Druck.

Ich nicht. [aufgeregte Stimmen im Hintergrund]

Das erschwert auch meine Ermittlungen zu Hause.

[Frau Jülich schimpft]

[Herr Jülich diskutiert]

[Frau Jülich diskutiert]

[Frau Jülich] Ja, aber wir lachen gar nicht mehr. Ich will auch mal Spaß haben!

[Herr Jülich] Der Uhren-Workshop?

[Frau Jülich] Der Uhren-Workshop, da waren wir eine Woche zusammen.

Da habe ich noch so getan, als ob mich die Uhren interessieren.

[Kim] Aber um die Spannungen zwischen meinen Eltern mitzubekommen,

muss man keine Detektivin sein.

[Frau Jülich] Ich habe dich doch extra drei Mal erinnert.

[Herr Jülich] Woran hast du mich erinnert?

Dass morgen Krimi-Dinner ist!

[Herr Jülich] Boah, ja. Ich bin doch hier. Viel Spaß.

[Frau Jülich] Wie, du bist hier? Das ist mit Partner.

[Herr Jülich] Ich dachte, das war ein Witz?

[Frau Jülich] Nein! Das ist mit dir zusammen.

Wir müssen auch mal was zusammen machen.

Wir machen doch ständig Dinge zusammen.

Willst du, dass ich mit einem anderen Mann gehe?

[Herr Jülich] Will... Ich glaube, es schlägt 13!

-Wie, ein anderer Mann? -[Frau Jülich] Der neue Sportlehrer

aus meiner Schule. Weißt du was... [Herr Jülich schimpft]

[Frau Jülich] Der war mal Kaufhausdetektiv. [Benachrichtigungston]

[diskutieren weiter]

[Frau Jülich] Der jongliert mit den Indizien, da wird dir ganz schwindlig.

[Herr Jülich] Ich habe während der Ausbildung auch mal im Kaufhaus gejobbt.

[Frau Jülich] Lass mich raten, wahrscheinlich in der Uhrenabteilung?

[Herr Jülich] Ne, bei den Brettspielen.

[Frau Jülich] Ja, der neue Sportlehrer und ich, wir sind...

Ich gehe auch manchmal...

[Kim] "Bleibt es bei morgen, 15 Uhr, am Seerosenteich?"

"Werde da sein."

"Ingo."

[Kim] Oh, ich auch, Ingo. Ich auch.

[Marie] Bestellt euch, was ihr wollt. Das geht alles auf mich.

[Lizzie] Nicht schlecht.

Hast du die Preise gesehen?

[Benachrichtigungston]

[Evan] So toll ist es hier jetzt auch nicht.

[Hintergrunddialog]

[Marie] Ich muss am Samstag schon wieder zu so einer Party.

The Big Shot Awards. Wer will mit?

[Evan] Äh, ich.

Sorry, ist leider nur Plus One.

Plus One for...

...Number One.

Woher weiß sie, dass du die Nummer eins bist?

Dana, ich bin immer die Nummer eins.

Und Mary Lou ist eben klug.

[Hintergrunddialog]

Gib mir mal dein Handy.

Warum?

Weil wir ein süßes Pic für deinen VIP-Pass brauchen.

Ja, dann.

[mysteriöse Musik]

Kim?

Beschatten wir gerade ernsthaft deine eigene Mutter?

Was?

Sie steht unter dringendem Tatverdacht.

[Enten quaken]

Es mag dich vielleicht schockieren, Franzi,

aber die meisten Verbrechen passieren im familiären...

...Umfeld.

Das ist unser Zielobjekt.

Ingo.

[Wasser plätschert]

Vielleicht ist das Zielobjekt

ja nur ein Arbeitskollege.

[Kim] Und warum treffen sie sich dann hier?

Externe Lehrerkonferenz?

[Kim seufzt]

Ich muss da näher ran.

[Franzi] Kim, nein! [Ingo spricht unverständlich]

[Frau Jülich spricht unverständlich]

[Glas klirrt]

Das ist megacute. Warte.

[Tastenton]

Sí!

[Marie] Ja, genau.

[Glas klirrt]

[Marie] Bleib so.

Perfekt.

Supersüß.

[Lizzie] Ist irgendwas?

Ne, ich wollte nur einen Filter raussuchen, aber

du brauchst ja keinen.

[Musik endet]

[Frau Jülich lacht] Genau.

[Frau Jülich lacht]

[Ingo] Ist ja auch für dich eine ziemlich intensive Zeit gerade, ne?

[Frau Jülich] Ja.

Ich hätte nicht gedacht, dass mich das so mitnimmt, Ingo.

Dabei habe ich den nicht immer gemocht.

[Ingo brummt zustimmend]

Ich bin froh, wenn die Scheidung rum ist.

[Ingo] Das glaube ich. Ich habe dir gesagt,

ich werde alles dafür tun, dass es ganz schnell vorbei ist.

[Frau Jülich] Danke, Ingo. [Handy vibriert] Moment.

Hallo. [flüstert Ingo etwas zu]

Ja. Was gibt's denn?

[Ingo] Dirk. Ingo Zürcher hier.

Du, mach mal bitte die Akte für die Unterhaltszahlungen fertig.

Den Mann, den nehmen wir aus wie eine Weihnachtsgans.

Ja, so schnell wie möglich.

Den braten wir schön knusprig!

[Ingo lacht hämisch] Ok, danke. Ciao.

[Kim] Sagen Sie mal, macht Ihnen das eigentlich Spaß?

Äh, Entschuldigung, wie bitte?

Ich will nicht getrennt Urlaub machen.

Ich will die Weihnachtsgans auch nicht nur jedes zweite Wochenende sehen.

Ich will, dass einfach alles so bleibt, wie es ist!

-Wer bist du und was willst du von mir? -[empört] Wer bin ich?

Sorry, das ist eine Verwechslung.

[Frau Jülich] Ja, bis bald!

-Oh, Mist. Das war total unprofessionell. -[Frau Jülich] Tschüss.

Ich habe mich wohl vergessen.

Passiert den Besten.

[beschwingte Musik]

[Ingo] Also, ich hatte gerade...

[seufzt]

Mir ist langweilig.

Was machen wir als Nächstes?

Ich dachte, wir zerstören diesen blöden Detektivclub. [hustet]

[hustet] [lacht gekünstelt]

[Lizzie] Kennst du die etwa?

[Marie] Ne. [Musik endet]

[Glas klirrt]

Ich musste nur lachen, weil...

Wer hat schon einen Detektivclub?

Ja, oder?

Das sind solche Babys, die sich in unsere Angelegenheiten einmischen.

Eine von ihnen wurde neulich frech.

Aber die machen wir fertig.

Und zwar so richtig.

[schlürft]

[Glas klirrt]

Ist wirklich alles ok bei dir?

Ja. Alles bestens.

Ich bin gleich wieder da.

[Stuhlrücken]

[Schritte]

[Dana] Evan.

Das ist doch privat.

Und du bist langweilig.

Hä? Marie Grevenbroich?

[Lizzie] Zeig her.

Wieso lügt sie uns an?

[Lizzie] Pah.

Ich habe da so eine Ahnung.

[seufzt]

Achtung. Der Detektivclub ist Lizzies nächstes Ziel.

Aber keine Sorge.

Ich werde nicht auffliegen.

[Rauschen]

[Lizzie] Weil sie ein Maulwurf ist.

Die gehört zu dem dummen Club.

Mit denen rechnen wir ab.

Aber auf meine Art.

[Schritte]

[Stuhlrücken]

Auf die Freundschaft.

[sanfte Musik]

[Gläser klirren]

[Kim] "Ingo Zürcher.

Fachanwalt für Familienrecht.

Der Mann, dem die Frauen vertrauen.

Ich ergreife gerne Partei für Sie."

Mist. Ein Anwalt.

Der wird Papa ruinieren.

Meine einzige Hoffnung ist,

dass meine Eltern sich beim Krimi-Dinner neu verliebt haben.

[Frau Jülich] Du warst überhaupt nicht bei der Sache.

[Herr Jülich] "No time to die."

Ich dachte, das Thema Zeit steht da mehr im Mittelpunkt.

Es kann doch nicht immer alles um Uhren gehen.

[Herr Jülich] Was ist so falsch an Uhren?

Ich gehe schlafen.

[Kim] Aber das kann ich wohl vergessen.

[sanfte Musik]

[stellt Glas ab]

Ich glaube, du brauchst heute was Buntes.

Du hast ja doch ein Herz.

Gewöhn dich nicht dran.

[zieht Glas zu sich]

[Straßengeräusche]

Hoffentlich weckt meine neue Familiensituation wenigstens

mein kreatives Potential. [Tür schließt]

[Franzi] Vielleicht gibt es ja auch Vorteile. Doppelt Geschenke?

[Dana] Kann ich mit euch sprechen?

[Franzi] Dana.

Wo hast du denn deine Gang gelassen?

Ich will aussteigen.

[legt Tasche ab]

Ich halte das nicht mehr aus mit Lizzie.

Könnt ihr mir helfen? Ihr seid doch ein Detektivclub, oder?

[Kim] Ja.

Die drei Ausrufezeichen lösen jeden Fall.

Drei?

Warten wir noch auf die dritte?

Ne, dann warten wir bis morgen.

Die kommt immer zu spät. Jetzt zum Beispiel.

Boah, das finde ich voll anstrengend.

Ist es auch.

[Straßengeräusche]

[Hintergrunddialog]

[Lizzie] Hey, Mary Lou!

[Schritte]

Oder soll ich dich lieber Marie Grevenbroich nennen?

Wir wissen, wer du wirklich bist.

Mary Lou nennen mich meine Freunde.

[Evan] Deine Freunde nennen dich noch ganz andere Sachen.

[Kim] Ich dachte immer, Marie wäre eine gute verdeckte Ermittlerin.

Aber meistens will sie nur eine Show abziehen.

[Franzi] Vielleicht wird man ja ein bisschen oberflächlich,

wenn man so einen reichen Papa hat.

[Kim] Ja.

Ich glaube manchmal, Marie interessiert sich mehr für sich als für den Club.

[Dana] Das klingt voll anstrengend.

-Autsch. -[Kim] Sie kommt immer zu spät.

Tut weh, wenn die eigenen Freundinnen dich hintergehen, oder?

Tja. Du dachtest, du bist schlauer als ich, aber...

Jetzt bist du ganz alleine.

[atmet ein]

[geheimnisvolle Musik]

[Tür wird geöffnet] [Ladenklingel]

Können wir dir irgendwie helfen? [Musik endet]

[Marie] Dana kann ruhig hören, was ich zu sagen habe.

Ich habe ja auch gehört, was ihr gesagt habt.

"Marie interessiert sich mehr für sich selbst als für den Club."

Wir haben doch nur gesagt, was irgendwie auch stimmt.

Ja, hinter meinem Rücken.

Sagt mir doch ins Gesicht, wenn ihr mich loswerden wollt.

[Marie] Ok, verstehe.

Ich bin raus!

[Franzi] Marie, warte! [eilige Schritte]

Tja, das kommt davon, wenn man sich mit mir anlegt.

Gut gemacht, Dana.

Merkt euch eins, ihr Loser.

Ich gewinne immer.

[sanfter Popsong]

["People We Don't Know" von David O'Dowda] ♪ Let's be quiet for a moment ♪

♪ Watch the shapes begin to fall ♪

♪ Keep your head above the system ♪

♪ Keep your eyes towards the floor ♪

[tippt]

♪ We don't need another preacher ♪ [Benachrichtigungston]

[Marie] Sorry, ich mach's wieder gut. Treffen bei mir?

♪ ...another road ♪

♪ It's a quieter existence ♪

[Benachrichtigungston]

[Lizzie] Ok. Bin gespannt.

♪ It's the people we don't know ♪

[Song läuft weiter]

[Vogelgezwitscher]

[Lizzie] Also, Marie.

Nur, um das klarzustellen.

Wenn du denkst, du kannst dich mit deinem... [Musik endet]

...meganicen Zuhause

und deinem reichen Vater bei mir einschleimen...

Das funktioniert.

Warum hast du mir nicht gleich gesagt, dass dein Vater Kommissar Brockmeier ist?

Kommt er heute noch?

Ne, der ist auf einem Dreh.

Hm.

Aber er hat seine Kreditkarte dagelassen.

[lebhafte Musik]

Sushi oder Pizza?

[lacht leise]

Ok.

["You Can Have Every Little Bit" von Skye Emanuel]

♪ Wanna see you right now ♪

♪ You never answer when I'm callin' ♪

♪ Tell me what's that about ♪

♪ I heard you... ♪

Danke, dass du mir gezeigt hast, wie fake Kim und Franzi wirklich sind.

♪ Come back to haunt me in my dream ♪

Ich wünschte, ich könnte denen so richtig eins auswischen.

♪ You got me on my knees ♪

♪ Got my love for free ♪

♪ So far, far from here ♪ [tippt]

♪ I would walk a million miles ♪ [tippt]

♪ Across a thousand seas ♪

Was machst du da?

Gott spielen. Kim oder Franzi?

Wen siehst du auf dem letzten Platz?

Ich kann sie für dich zerstören.

Einfach nur zum Fun.

Echt?

Na klar!

Sie sind zwar nicht in meiner Stufe, aber...

Für dich mache ich mal eine Ausnahme. [lacht]

Gib mir eine Woche und keiner redet mehr mit denen.

Was ist mit Evan?

Der geht mir auch voll auf die Nerven.

Hm. Stimmt.

Der war mir in letzter Zeit auch viel zu gut drauf.

Wenn ich die blöde Grinse noch einmal sehe...

[Schritte] [Lizzie lacht spöttisch]

Surprise. [Musik endet abrupt]

[beschwingte Musik]

[Pling]

[Marie] Ach so. Ich habe ihn auch eingeladen.

Ich wollte ihm zeigen, wie viel deine Freundschaft wert ist.

[lacht verlegen] Aber...

Deine Freundinnen haben auch voll über dich abgelästert.

[Franzi] Nein. Haben wir nicht.

[Kim] Wir haben dich reingelegt.

Die ganze Nummer war so fake wie deine Extensions.

Wir waren dir immer einen Schritt voraus.

[Soundeffekt]

Achtung. Der Detektivclub ist Lizzies nächstes Ziel.

Aber keine Sorge. Ich werde nicht auffliegen.

[Stimmengewirr]

Ich bin schon aufgeflogen. [Musik endet]

Plan B. Wir spielen ihr Spiel mit.

[lebhafte Musik]

[Kim] Von da an ging es nur noch um eins.

Dich glauben zu lassen, dass du uns wirklich zerstören kannst.

Dana wollte wirklich aussteigen.

Aber damit wir ihr helfen konnten,

musste sie erst uns helfen.

[legt Tasche ab]

Sie hat dir die Idee mit dem Handy eingepflanzt.

Warum ermittelt ihr dann nicht einfach zu zweit?

Ich dachte immer, Marie wäre eine gute verdeckte Ermittlerin.

Aber meistens will sie nur ihre... Show abziehen.

Vielleicht wird man ja ein bisschen oberflächlich,

wenn man so einen reichen Papa hat.

[Kim] Ich glaube manchmal,

Marie interessiert sich mehr für sich als für den Club.

Marie hat alles gegeben.

Ich bin raus!

[Kim] Und Franzi auch.

Marie! Warte!

[Franzi] Unsere Performance war oscarreif.

Tja, ich gewinne immer.

[Kim] Na ja.

[seufzt]

Es war vielleicht ein bisschen over-acted.

[Franzi] Aber auch überzeugend.

[treibende Musik]

[Marie] Jetzt mussten wir Evan nur noch beweisen,

dass du keine echte Freundschaft kennst.

[Musik endet] Aber das hast du ja gerade selbst erledigt.

Du hast gedacht, du kannst uns zerstören.

Aber da hast du dich mit den Falschen angelegt.

Girl, Gänsehaut.

[stöhnt]

Halt die Klappe, Evan. Du hängst da genauso mit drin.

[Evan] Sorry, Lizzie. Aber keiner hat mehr Bock auf deine Liste.

Wir werden alle gegen dich aussagen.

[Lizzie lacht spöttisch]

"Alle."

[Dana] Ja, alle.

[Schmuck klimpert]

Mir ist egal, ob ich wegen den Diebstählen bestraft werde.

Ich hätte damals schon was sagen sollen.

Ihr checkt das einfach nicht.

Auf meiner alten Schule war ich immer letzter Platz.

Ich... ich wollte einfach einmal Number One sein.

Niemand sollte irgendeine Nummer sein.

Die Liste ist Geschichte.

[Lizzie] Wo ist mein Handy?

Du hättest den Code nicht vor mir eingeben dürfen. Passwort ist schnell geändert.

In unserer schnelllebigen Zeit.

Geht direkt an die Schulleitung.

[Evan zischt]

[Evan] Autsch.

Und die ist meine.

Evan! [stöhnt]

Warte mal, das war doch nicht so gemeint.

Ich bin nachher noch mit Maggie verabredet.

Also danke.

Für alles.

[Kim] Gerne.

[Schritte]

Aber eine Sache habe ich schon ernst gemeint.

Du könntest wirklich mal pünktlicher sein.

Ja, sorry.

Ich arbeite dran.

[Marie kichert]

Andererseits ist mir Marie auch viel lieber als Mary Lou.

[Kim] So endet Lizzie also wie jeder Diktator ohne Follower. [kichern]

Einsam und allein. [Tür wird geöffnet]

Evan und Dana werden für ihre Taten geradestehen.

Und alles wird wieder gut. [Tür schließt]

[Frau Jülich] Aber jetzt nehmen wir es mal so. Die Frau behält alles... [Musik endet]

...und holt die Kinder jedes zweite Wochenende.

[Kim] Na ja, nicht alles.

[Frau Jülich] Verstehst du? Das ist es. Davon gehen wir aus.

Direkt ganz hart ran, weißt du? So kann man es ja auch mal denken.

[sanfte Musik]

[Frau weint]

[Frau weint]

Jeannette?

[schluchzt]

[verweint] Kim, was machst du denn hier?

Das ist mein Zimmer. [Musik endet]

Ach so. Ja.

Entschuldige. Ich musste kurz allein sein.

[atmet schwer]

Jürgen und ich lassen uns scheiden.

Was?

Ihr auch?

Wieso? Wer denn noch?

Ach, da bist du.

[Frau Jülich] Hey. Hey.

[Jeannette] Oh, das ist aber lieb von dir.

[Jeannette schnieft]

[Jeannette] Kim, deine Mama

ist eine ganz, ganz tolle Freundin.

Sie hat mir so geholfen.

Sich um den Papierkram gekümmert und

mir diesen Superanwalt empfohlen.

[Ingo] Na ja, also Superanwalt...

Im Grunde bin ich auch nur ein Mensch.

[lacht laut auf]

[lacht]

Kim, geht es dir gut?

Mh-hm.

Kennen wir uns nicht irgendwoher?

Nicht, dass ich wüsste.

[Frau Jülich] Ingo ist ein alter Schulfreund.

Ja. Ach so, hier ist meine Karte. Ich bin Scheidungsanwalt.

Ich bin 13.

Ingo, sie hat ja noch nicht mal einen festen Freund.

Jedenfalls nicht, dass ich wüsste.

[Ingo] Dann bewahr sie auf. Man weiß ja nie, was so passiert im Leben.

[Frau Jülich und Ingo lachen]

[Frau Jülich lacht]

Oh, Pardon. Ist natürlich überhaupt nicht witzig.

[klopft Ingo auf die Schulter]

[Kim kichert]

[sanfte Musik]

[Kim] Siegt wahre Liebe wirklich immer?

-[Frau Jülich] Das ist so, ja. -[Herr Jülich] Das kann ich nicht glauben.

[seufzt zufrieden]

Wenn ich mich scheiden lassen würde...

Oh?

Ich würde alle Uhren mitnehmen.

Pah, von mir aus gerne. [lacht]

Kannst die Kinder aber auch gleich mitnehmen.

War ein Scherz, Kim!

[beide kichern]

-Die Uhren bleiben hier, ist klar. Ok. -Klar. Ja.

[beide kichern]

[Frau Jülich] Der Artikel im Uhrmacher...

[Kim] Oder ist es naiv,

sich von romantischen Ideen wegtragen zu lassen?

[tippt]

[sanfte Popmusik]

Hätte ich manche Angelegenheiten vertraglich regeln müssen?

Michi schuldet mir noch 6,50 Euro.

Andererseits...

Er ist es mir wert.

[Papier reißt]

[seufzt zufrieden]

[Musik endet]

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