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Original subtitles

[Kim] Keine Eltern, keine Geschwister.

Hier haben wir wirklich unsere Ruhe.

[Chrissie] Oh mein Gott, Babe.

[Kim] Oder auch nicht.

Bleib, wo du bist. Ich komme sofort zu dir.

Bei Bernd wurde gestern eingebrochen.

[Franzi] Wer ist Bernd?

-[Chrissie] Mein Freund. -[Franzi] Seit wann?

[Kamera klickt] [Chrissie] Ist doch egal.

[Marie] Hexenkraut und Knöterich.

Warum steht Michi nicht auf dich?

Muss das so direkt sein?

[Marie] Ja, sonst wirkt der Zauber nicht.

Ihr seid doch vollkommen irre.

Wer glaubt denn heute noch an so was?

Die moderne Hexe ist Kosmopolitin und naturverbunden.

Naturverbunden? Du?

[Kim] Eigentlich

ist die Grammatik der Liebe gar nicht so kompliziert.

[romantische Musik]

Ich werde dich vermissen.

Ich dich mehr!

Nein, ich dich mehr!

[Koffer klappert]

So, ihr Turteltäubchen. [Musik endet]

Haben wir es denn jetzt bald mal langsam?

[stöhnt]

Ich will los.

[Kim] Das ist reine Schikane, Herr Millbrandt.

[Rumpeln] Sie brauchen Michi doch gar nicht am Timmendorfer Strand.

Normalerweise wäre ja sein Bruder mitgefahren.

Also bedank dich

bei dir selbst.

[lacht keuchend]

[Kuh muht]

Na ja, äh, also ich... Ich freue mich auch ein bisschen.

Ich meine, die Metalldetektortour ist

unser einziger Familienurlaub im Jahr, deswegen...

Die Dünen nach Schrott durchkämmen ist Urlaub für dich?

Ja, wenn die Schweden noch was übrig gelassen haben.

Hier, dein Rucksack.

[Klappern]

Knudsen, der ist seit der Hauptsaison da oben.

Und er müllt die ganze Metallschrott- Sammelgruppe mit seinen Fotos zu.

Silberhalskettchen hier, goldene Uhr da.

Und auch Ringe. Ringe, Michi.

-Der Ri-hing! -Oh.

[Michi räuspert sich]

[fröhliche Musik]

[Michi] Hier, den habe ich für dich besorgt.

Ein Stimmungsring.

[Schaf mäht]

Na ja, also

eigentlich ist der Ausdruck ja nicht ganz zutreffend.

Der Effekt basiert auf Thermochromie.

Das heißt, der Ring zeigt mehr meine Körpertemperatur an als...

...als meine Gefühle.

[Michi] Dann brauchst du den Zettel hier wahrscheinlich nicht. [Motor springt an]

[Kim räuspert sich]

[Kim] Bernstein heißt: "Romantisch."

[romantische Musik]

Schön.

[Herr Millbrandt] Michi, komm endlich!

Ich habe keine Lust, dass Knudsen uns wieder alles wegschnappt!

[Motor rattert] [Hupe]

[Hupe] Vergiss mich nicht!

[seufzt]

[Kim] Michi fehlt mir jetzt schon.

Aber sein Vater ist wirklich

speziell.

Der stellt unsere Liebe auf eine ganz schön harte Probe.

Eine ganze Woche getrennt? [Tor knarrt]

Wie soll ich das nur überleben?

[Franzi] Boah, Kim.

[Decke raschelt]

[Marie] Franzi, so ist das halt, wenn man verliebt ist.

[stellt Rucksack ab]

Michi kommt doch bald wieder.

[Kim] Ja, hoffentlich.

[Hahn kräht] [Musik endet]

Er hat mir sogar einen Stimmungsring geschenkt.

Oh! Zeig mal her.

[Marie] Voll süß von ihm. [Franzi lacht]

Hä? Wenn ich sauer bin, bin ich sauer.

Dazu brauche ich keinen Ring.

Aber es ist eine süße Geste.

Komm, wir muntern dich jetzt auf.

Sleepover! [kichert]

[beide lachen]

Ich habe Gesichtsmasken, die neue Sweet, ein Zauberbuch.

[Kim] Bitte nicht das Zauberbuch.

-[Marie] Dann vielleicht... -[Kim] Nichts kann mich

von Michi ablenken.

[Marie spricht leise weiter] [Kim] Außer vielleicht

-ein neuer Fall? -[Marie] ...Süßigkeiten.

Und ich habe meine Ruhe vor Chrissie.

Die hat Hausarrest.

[Marie lacht]

[Titelmusik]

[Musik endet]

Hey.

Du willst Teil von etwas Großem sein?

Die Welt verändern und dabei noch Spaß haben?

Join Club Spirit. [Jingle]

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Spende jetzt für die Charity deiner Wahl, sammle Punkte für exklusive Partys

und werde Jimmys Investor für eine bessere Welt.

[beschwingte Musik]

Glaub an deine Träume.

Denn Jimmy glaubt an dich.

[Popping-Soundeffekt]

Wähle jetzt deinen ersten Spendenbeitrag!

Liebe geht raus an alle Jimmynauten.

Ich dachte immer, Umweltschutz interessiert mich nicht.

Aber der sieht megahot aus! [Musik endet]

Ja, oder?

Jimmy ist eben cute und relevant.

[Handy vibriert]

[stöhnt] Nicht schon wieder, Bernd.

Was soll ich dem sagen?

Mach halt einfach Schluss.

Ich weiß nicht, wie. Er fängt dann wieder an zu weinen.

Das ist voll die emotionale Erpressung.

Ja, dann mach ich es. Gib her.

Komm, gib her. Ich mache es für dich.

Echt jetzt?

[Mädchen] Ja!

Ich bin megasanft, du kennst mich doch.

Bernd.

[Bernd] Chrissie?

Es ist aus!

[Bernd] Äh, was?

Es ist voll feige, auf keine Nachricht zu antworten.

[Mädchen] Das heißt, dass sie nicht mit dir reden will, Schnellchecker.

[Bernd] Chrissie?

Chrissie, bitte! Sprich mit mir.

[zögert]

Ich will doch nur wissen, warum.

[Mädchen] Weil du langweilig bist. Und eine Spaßbremse.

Verschwinde einfach aus Chrissies Leben. Tschau.

[Bernd] Chri... [legt auf]

[Mädchen] Siehst du? Voll sanft.

[Herr Winkler] So, Alina.

Du musst jetzt auch verschwinden, Chrissie muss lernen.

Wir lernen doch, Herr Winkler.

[gedehnt] Raus.

[Alina] Oh, Mann.

[gibt Handy zurück]

[Fenster klappert] [Herr Winkler beschwert sich]

Durch die Tür.

Ok.

[Schritte]

Ja, was?

Wer Matheklausur schwänzen kann, der kann auch alleine lernen.

Ich rufe Mama an!

Sie ist im Knast.

[Chrissie] Na und? Sie ist ja nicht selber eingebuchtet.

Aber sie backt unter Haftbedingungen.

Heißt ja nicht umsonst "Backen für Knackis".

Ja, ich habe es auch nicht leicht.

Ich muss noch Katzenbabys impfen.

Was eigentlich supersüß ist.

[Herr Winkler] Na, ist ja auch egal.

[seufzt]

Ich verlasse mich auf dich.

Du weißt, wer sonst kommt.

Wennemar.

[murmelt zustimmend]

Papa, ich habe keine Angst mehr

vor deiner Urban Legend vom Geisterjungen, der nicht lernen wollte.

Das ist keine Legende.

[stöhnt geschauspielert] [beschwingte Musik]

[stöhnt]

["Dreamers Waltz" von Leezy] ♪ I have a dream ♪

[schlägt Buch zu]

♪ I lost my mind ♪

[Papier raschelt]

♪ I have no fear ♪

♪ And I follow the... ♪

["Beautiful" von The Kinnardlys] ♪ Gotta have it, it's a wonderful thing ♪

♪ It's all the rage, it's all the craze Oh what a joy it will bring ♪

♪ And if I can't... ♪ [Musik endet abrupt] [Zischen]

[stöhnt] [schnalzt]

Nicht schon wieder.

[sanfte Musik] [Schritte]

[dreht Sicherung]

[Sicherung quietscht]

Blöde alte Leitungen. Ihr nervt.

[Sicherung quietscht] [Lampe zischt]

[seufzt]

Hm.

[seufzt]

[liest vor] "Pfoten weg."

"Abgezählt fürs Kinderheim."

"Kuss, Mama."

Ich bin auch ein Kind.

Dein Kind. [Musik endet]

[Kamera klickt]

[Kamera klickt]

[Aufprall] [Kronleuchter klirrt]

[Lampe quietscht] [ominöses Rumpeln]

[Chrissie atmet zittrig]

[ominöses Geräusch]

Hallo?

[mysteriöses Rumpeln] [spannungsvolle Musik]

[Boden quietscht]

[Kinderstimme] ♪ Backe, backe Kuchen ♪

♪ Der Bäcker hat gerufen ♪

♪ Wer will guten Kuchen backen ♪

♪ Der muss haben sieben Sachen ♪

♪ Eier und Schmalz, Zucker und Salz ♪ [Lampe zischt]

Franzi?

♪ Safran macht den Kuchen gehl ♪

♪ Schieb, schieb ♪

♪ In'n Ofen rein ♪

[Schritte]

[Kind summt]

[Tür quietscht]

♪ Backe, backe Kuchen ♪

♪ Der Bäcker hat gerufen ♪

♪ Wer will guten Kuchen backen ♪

♪ Der muss haben ♪

-♪ Sieben Sachen ♪ -[Chrissie] Das ganze Zimmer

steht ja...

♪ ...Schmalz, Zucker und Salz ♪

[Chrissie] ...auf dem Kopf!

[dramatische Musik]

[schreit] [Musik endet]

[spannungsvolle Musik]

[Schritte]

[Lampe zischt]

[keucht]

[Chrisse] Der... Cupcake?

[Schrei] [Musik verstummt]

[Schrei] [Tür wird geöffnet]

[keucht]

Ich penne heute auch hier!

Was? Nein!

[keucht]

Franzi, es ist Wennemar!

[Franzi seufzt]

Wennemar?

Was soll denn das sein?

Wennemar ist ein Geisterjunge, der hier angeblich spukt.

Den benutzt Papa immer, wenn er sich nicht durchsetzen kann.

[Kim] Scheint ja zu funktionieren.

[Chrissie] Ihr wart nicht dabei, ok?

Unser Zimmer ist total durcheinander.

Ist es doch immer.

Und der Cupcake war einfach... weg!

Welcher Cupcake?

[keucht]

[Chrissie außer Atem] Ich habe wirklich Angst, Franzi.

[Franzi] Dann geh doch zu Stefan ins Zimmer.

[Chrissie] Der ist ja auf Exkursion.

Franzi, ich will nicht alleine zurück ins Haus.

[Franzi] Ok, bleib halt hier.

Aber schnaub nicht so laut. Du klingst ja schlimmer als Tinka.

[Marie] Äh...

Chrissie?

Sag mal, wer ist das hinter dir?

Ah!

Wer ist das?

Papa hat dir doch verboten, Besuch zu haben.

[Chrissie] Ich hatte keinen Besuch.

Ich weiß nicht, was das da ist.

[Marie] Ein Geist.

[Kim] Marie, jetzt hör auf, ihr Angst zu machen.

Das ist bestimmt nur eine optische Täuschung.

[Musik endet]

[lebhafte Musik]

[Kinderstimme] ♪ Backe, backe Kuchen ♪

♪ Der Bäcker hat gerufen ♪

♪ Wer will guten Kuchen backen ♪

♪ Der muss ha... ♪ [schließt Laptop]

[Chrissie] Und? Ist das eine optische Täuschung?

[Kim] Nein. Aber sicher auch kein Geist.

[sanfte Musik]

[Franzi] Ich habe eine dritte Theorie.

Du willst nicht lernen und machst deshalb eine Riesenshow.

[Chrissie] Ich ziehe das voll durch mit dem Lernen.

Du ziehst doch nie irgendwas durch.

[Chrissie] Äh, doch?

[Franzi] Äh, nein? Was war mit Hockey?

[Chrissie] Dafür war ich zu groß.

-[Franzi] Und Basketball? -[Chrissie] Dafür war ich zu klein.

-[Franzi] Gitarre? -[Chrissie] War einfach nicht mein Ding.

[Franzi] Und Stricken?

Hier. Den habe ich letztes Jahr zu Weihnachten bekommen.

Ist immer noch nicht fertig.

[Marie] Chrissie.

Ich glaube dir.

Es könnte ein Poltergeist sein.

Vielleicht Wennemar.

[Kim] Marie und ihr Aberglaube.

Moment. Jetzt habe ich die Möglichkeit,

ihr ein für alle Mal zu beweisen, dass es nichts Übernatürliches gibt.

Wir haben einen neuen Fall! [Musik endet]

[lacht spöttisch] Ein entlaufener Cupcake ist kein Fall.

-[Marie] Aber euer Zimmer. -[Kim] Genau.

Wir suchen erst mal den Tatort ab.

-Ja. -[Chrissie] Nein.

Ihr wühlt nicht in meinen Sachen.

Ok.

Franzi und Chrissie suchen den Tatort ab.

[Kim] Marie.

Wir ermitteln unten.

[Rascheln]

[spannungsvolle Musik]

[Kim] Beweismittel eins:

Krümel. [schmatzt]

Geschmacksrichtung Zitrone.

[genüsslich] Mhm.

Wer hätte gedacht, dass Ermittlungsarbeit so gut schmecken kann?

Dann schauen wir mal, wer hier seine Fingerabdrücke hinterlassen hat.

Ich habe noch nie von einem Geist gehört,

der eine Leidenschaft für Zitronen-Cupcakes hat.

Deswegen bin ich mir sicher,

dass ich diesen schlecht inszenierten Spuk

-ganz leicht auffliegen... -[Marie] Hallo, Kommissar Peters?

Haben Sie auf dem Revier eine Abteilung für Übersinnliches?

Was machst du denn da?

[Peters] Höre ich da die Stimme von Kim Jülich?

[singt spöttisch] Jülich glaubt an Geister!

[Peters lacht hämisch]

Es tut mir leid, ich habe leider keine Zeit dafür.

Ich muss jetzt zu einer Großfahndung.

[Telefon klingelt]

[legt auf] [Musik endet]

[Kim] Toll.

Das wird er mich nie vergessen lassen.

[Marie] Kim, bleib cool.

Parapsychologie ist eine Wissenschaft.

Ja, eine Pseudo-Wissenschaft.

Es gibt keine Geister. Und das beweise ich dir auch.

[sanfte Musik]

[Kim] Halten wir uns an die Logik. Ausschlussverfahren.

Wer sind die Verdächtigen?

[Papier raschelt]

Franzis Bruder Stefan ist auf Exkursion.

Frau Winkler backt im Knast.

Und Herr Winkler impft gerade Katzenbabys.

Franzi und Marie

waren mit mir zur Tatzeit im Hauptquartier.

Bleibt nur noch die Betroffene selbst, Chrissie.

Sie ist auch die Einzige mit einem starken Motiv.

Lernfaulheit.

Hier ist auch schon der Beweis.

Die Fingerabdrücke von... äh... [dramatische Musik]

...einer Kinderhand?

[verzerrte Stimme] Hallo. [Musik endet abrupt]

-[verzerrte Stimme] Hallo! -[Kim] Wennemar.

[Stimme] Hörst du mich?

Ich weiß, dass du jetzt wieder ganz

-alleine bist. -[Kim] Ich bin gescheitert.

[Stimme] So wie ich.

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die ich nicht logisch erklären kann.

[Stimme lacht spöttisch]

[Marie] Bei meiner Tante, da hat der Kamin noch eine Öffnung im Keller.

[Stimme lacht spöttisch]

[Tür knarzt]

[Marie] Vielleicht ist Wennemar hier unten.

[Kim] Na ja.

Du bist die Geisterexpertin.

[Schritte]

[Kim] Sei vorsichtig!

Die Geister, die ich aus Gruselfilmen kenne, sind alles andere als freundlich.

[Marie] Ich weiß.

Ich bin schließlich die Geisterexpertin.

[mysteriöses, hämisches Lachen] [Marie erschrickt]

[verzerrte Stimme] Du brauchst keine Angst zu haben.

Mit mir

wird dir niemals langweilig.

Das kannst du mir glauben!

Denn als Geist

kann ich schlecht lügen.

Weißt du, warum?

Weil ich so leicht zu durchschauen bin!

[kichert]

[Stimme hustet heftig] [Marie erschrickt]

[Marie] Du?

[Chrissie] Soll das lustig sein, Bernd?

[Kim] Was hat dich zu der Tat getrieben?

Sie hat mich geghostet. Ja.

Und dann ghoste ich sie halt einfach zurück.

Sie ist selbst schuld, weißt du?

[Chrissie] Alles klar.

Jetzt auch noch Victim Blaming, oder was?

[zögert] Hör mal, das...

[Franzi] Weißt du,

die Polizei kommt schon, um dich einzutüten.

[Chrissie] Genau. Ich habe dich angezeigt, weil du zu lame bist.

Dann bin ich ihn endlich los.

[Bernd heult los]

[Marie] Sei doch nicht so hart.

[schluchzt]

Das war nur ein Witz. Das ist bestimmt nur Peters' Großfahndung.

[schnäuzt sich]

Jetzt beruhige dich mal.

Seht ihr? Er ist voll sensibel.

Wie soll ich mit dem normal Schluss machen?

[schluchzt]

[Bernd schnäuzt sich] [Kim] Ok.

[Bernd wimmert]

Chrissie hat dich geghostet.

[Bernd wimmernd] Ja.

[schluchzt]

Deshalb hast du Geist gespielt.

Und das Zimmer auf den Kopf gestellt.

Ja.

Ich dachte, dann kommt sie zu mir zurück.

Das

erklärt aber nicht den kleinen Handabdruck am Cupcake.

[Bernd] Ein Cupcake?

Was für ein Cupcake?

[Kim] Na, der, den du aufgegessen hast?

Hä? Ich...

Ich bin laktoseintolerant.

[Chrissie seufzt] [Bernd weint]

[Chrissie] Ja, kann ich bezeugen.

Wir waren einmal Eis essen.

Danach war er den ganzen Nachmittag auf dem Klo.

[Bernd] Und sie ist dann einfach ohne mich ins Kino.

Wir hatten die Karten schon.

Ach, Chrissie. Weißt du was?

[Kim] Bernd hat den Cupcake nicht gegessen.

Vielleicht... vielleicht funktioniert das einfach nicht mehr mit uns beiden.

Sag ich doch.

[Kim] Das heißt...

...hier ist noch irgendjemand.

[Marie] Oder irgendwas.

[Pochen]

[Chrissie] Wennemar kommt.

Es tut mir leid, dass ich dir nicht geglaubt habe, Papa.

[Rumpeln]

[Franzi] Wenn Wennemar dich gleich holt,

kriege ich dann deine Sachen?

Vielleicht sucht er ja auch dich heim. Du lernst auch fast nie.

[Kim] Chrissie.

Geister kann man nicht k. o. schlagen.

Watch me?

[rhythmisches Pochen] [Tür quietscht]

[Tür knarzt] [mysteriöse Musik]

[Musik endet]

[Franzi seufzt]

[Chrissie] Papa?

Chrissie.

Ich habe gesagt, du sollst lernen.

Und du sollst Kätzchen impfen.

[Herr Winkler] Ja, mache ich doch.

Aber ich habe die CD mit der Katzenmusik vergessen.

Was ist denn mit euch los?

[Franzi] Wir...

...dachten, du wärst Wennemar.

[Herr Winkler] Wennemar? So ein Quatsch!

Der benutzt keine Treppen.

Das weckt böse Erinnerungen.

[mysteriöse Musik]

Wennemar Winkler hat hier schon gelebt,

lange bevor Oma Lotti geboren wurde.

Er war ein unartiger Junge.

Wollte nie lernen, immer nur spielen.

Als er neun Jahre alt war,

ist er seinem Ball nachgelaufen,

statt Hausaufgaben zu machen,

und dabei die Treppe heruntergefallen.

Er war sofort tot.

Seitdem spukt sein Geist in diesen Mauern.

Auf der Suche

nach einem Spielkameraden.

Oder einer Spielkameradin. [Musik endet]

[Herr Winkler] Ja, vielleicht. [sanfte Musik]

Er hat mir Nachrichten geschrieben, und

manchmal, wenn ich

lernen musste, dann

habe ich so einen kalten Schauer

im Nacken gespürt und...

...wusste, er ist da.

Chrissie, zeig mal das Foto.

[unheimliche Musik]

Könnte er das sein?

Vielleicht.

Da oben.

[leises Ringen]

[Herr Winkler] Das ist er.

Spooky Boy?

Ich dachte, der ist vom Flohmarkt.

Ne, das ist er.

Und der kann sehr ungemütlich werden,

wenn er schlecht drauf ist.

So!

Ich muss jetzt wieder zu meinen Impflingen. [Musik endet]

Na toll. Danke, Papa.

Kein Problem, mein Schatz.

[Schritte]

[Herr Winkler] Tschau! [Tür wird geöffnet]

[Tür schließt]

[Schritte]

[Pochen]

[rollt klackernd]

[spannungsvolle Musik]

[flüstert] Wennemar.

Vielleicht will er uns was zeigen.

Ich glaube, da ist was.

[Marie] Ein Zettel.

[Papier raschelt]

Hat Papa nicht gesagt, dass Wennemar ihm Nachrichten geschrieben hat?

[Kim] "Komm spielen."

[Papier raschelt]

[Kim] "Folge mir."

[Marie] Das ist eine Einladung.

Er will uns was sagen, damit er seine Ruhe finden kann.

Wir müssen Kontakt aufnehmen.

Müssen wir? Jetzt?

Ja, du hast recht.

[Kim seufzt]

Wir warten bis zum Einbruch der Dunkelheit.

[Musik endet]

[sanfte Musik] [Vogel krächzt]

[Kim] War es vielleicht doch

überheblich von mir, Maries Theorie infrage zu stellen?

Ich meine, was ist mit Chrissies Foto?

Woher kam der rote Ball?

Und wer hat die Nachricht geschrieben?

[sanfte Klaviermusik]

Wenn Wennemar wirklich existiert,

können wir ihm dann nicht einfach eine Botschaft zurückschreiben?

Machen wir echt eine Séance?

Eine Geisterbeschwörung?

[Marie] Nee, das ist voll 19. Jahrhundert.

Wir machen einen Verbindungszauber.

Schließt eure Augen.

[Marie] Du auch, Kim.

[Musik endet]

[spielt lange, tiefe Töne]

[schiefer Akkord]

[mysteriöse Musik]

Wennemar.

Wenn du hier bist, dann schick uns ein Zeichen.

Wir wollen dir helfen.

Hast du eine Botschaft für uns?

[verzerrte Stimme] Franzi Winkler!

Du sollst deiner Schwester dienen

für alle Ewigkeit.

[macht Geistergeräusche]

[Marie] Du nimmst das überhaupt nicht ernst.

[Chrissie] Doch, mach ich schon.

Aber es ist doch voll bescheuert, den Geist auch noch anzulocken.

[Franzi] Wärst du nicht so stinkfaul, hättest du ihn gar nicht heraufbeschworen.

Ach ja? Na, wenn ich so doof bin, kann ich ja gehen.

Nein, nicht den Kreis durchbrechen.

Dann kann Wennemar nicht kommen!

[Tür fällt zu] [Musik endet]

[zittrige Atmung]

Oder... er ist schon da.

[lautes Klirren]

[Kim] Was war das?

Chrissie?

[Franzi] Chrissie!

[sanfte Musik]

[Kim] Da! Schwarz!

Mein Ring sagt, ich habe Todesangst.

-[flüstert] Ernsthaft? -[Kim] Ja.

Du brauchst einen Ring, um zu wissen, dass du Angst hast?

[Marie] Wo ist der Sicherungskasten?

[Franzi] Unten. Ich gehe nachschauen.

[Marie] Warte, Franzi.

Ich komme mit.

Ich auch.

-Eins. -Zwei.

Drei.

[alle] Power! [Musik endet]

[spannungsvolle Musik]

[Franzi] Ich schaue besser mal nach Chrissie.

[leises Quietschen]

[Tür quietscht]

[Franzi] Chrissie?

Chrissie. Alles in Ordnung?

Wennemar kann mich ruhig holen.

Es denkt doch eh jeder, ich bin ein Loser. [Musik endet]

[Franzi] Das stimmt doch gar nicht.

Du sagst doch auch, dass ich nichts durchziehe.

Machst du ja auch nicht.

Ja, weil ich in nichts richtig gut bin.

[Chrissie] Du kannst toll skaten.

Du hast einen Detektivclub.

Keine Ahnung.

[Tinka prustet]

Ich kann gar nichts.

Deshalb brauche ich auch gar nicht erst anfangen, zu lernen.

Ich bin sowieso zu doof für alles.

Du bist nicht doof.

Und jeden, der dich doof findet, finde ich doof.

[abrupte Musik] [Knacken]

[Franzi] Ok.

Vielleicht war es ein bisschen doof, einen Geist wütend zu machen.

[Marie] Äh, Kim?

[Kim] Ja, ich habe es gleich.

[Ringen]

Ist das...

...Blut?

[Lampe zischt]

Spinnst du?

[Chrissie] Hat sich Wennemar

etwa am Fuß verletzt?

[Franzi] So ein Quatsch.

Geister bluten nicht.

[erschrickt] [Musik endet]

[flüstert] Keine Angst. Wir tun dir nichts.

Wenn du uns auch nichts tust.

[sanfte Musik]

[Kim] Der Spuk hat endlich ein Ende.

Es war nicht Wennemar, der den Cupcake geklaut hat.

[Tinka wiehert]

Sondern dieser Junge.

Er hat sich aus Angst vor uns versteckt

und selbst mich damit in die Irre geführt.

[Herr Winkler] Was ist denn hier schon wieder los?

Die Haustür steht offen und keiner ist da und... [Musik endet]

Da ist ein kleiner Junge.

Das ist Oskar. Unser "Geist".

Ich bin kein Geist.

[Marie] Er hat sich im Haus am Fuß geschnitten.

Gut, dass du da bist, Papa. Du musst mir assistieren.

Schneid da mal ein Stück ab, bitte.

Du brauchst keine Angst haben. Das zwickt jetzt kurz.

Aber ist gleich vorbei. Ok?

[Franzi] Wenn du kein Geist bist,

warum spukst du dann bei uns?

-Hier. -[Chrissie] Danke.

Mama und Papa haben gestritten.

[Marie] Bist du deshalb weggelaufen und hast dich im Haus versteckt?

[murmelt zustimmend]

[Herr Winkler] Aber das ist doch ganz normal, dass Eltern auch mal streiten.

Die suchen dich jetzt bestimmt schon überall.

Moment! Peters' Großfahndung.

Die Sirenen.

[beschwingte Musik]

[Reifen knirschen]

[Telefon klingelt]

-[Peters] Peters? -Peters.

Jülich. Wieder einen Geist gesehen?

[Kim] Gegenfrage.

Wie läuft die Großfahndung?

Top. Wir sind schon fündig geworden.

Ach so, dann

suchen Sie nicht zufällig einen Jungen namens Oskar?

Sag jetzt nicht, dass du den hast.

[Kim] Ich kann doch den Supercop nicht anlügen.

Sorry.

Warum hast du nicht gleich gesagt, dass du das nicht bist?

Sie haben ja nicht gefragt!

[Peters] Jetzt hau endlich ab!

[schmatzt]

Jülich. Wo bist du denn?

[Reifen knirschen]

[Tür wird geöffnet]

[Tinka prustet]

Das war ja klar. [Musik endet]

[Peters] Kim Jülich sieht ganz gemütlich dabei zu, wie

wir Steuergelder rauswerfen für ein Großaufgebot.

Es wäre ein Anruf bei uns gewesen, Kommissar Peters.

Vielleicht kollaborieren wir demnächst ja mal von Anfang an?

Niemals, Jülich.

So, und nun zu dir, Oskar.

Ich bin echt froh, dass dir nichts passiert ist.

Ich bringe dich jetzt zu deinen Eltern. [Oskar murmelt zustimmend]

Die freuen sich schon auf dich.

[Tinka wiehert] [Peters] So.

Warte.

Das ist dein Ball, oder?

Danke.

-[Kim] Tschüss, Oskar. -[Oskar] Macht's gut.

[Marie] Ciao.

[sanfte Musik]

[Papier raschelt]

So, Fall gelöst.

[Franzi] Nee, noch nicht ganz.

Gute Nacht.

[Franzi] Ernsthaft, Chrissie.

Von wem war die Nachricht, die wir im Wohnzimmer gefunden haben?

[Chrissie] Ist doch egal.

Äh, Papa?

Schau mal.

[Musik verklingt]

[Chrissie] "Für meine Lieblingsenkelin"?

[Franzi murmelt zustimmend]

Was ist?

Ist das nicht

Oma Lottis Handschrift?

[Herr Winkler] Hm, könnte sein.

Hast du nicht gesagt, die Nachrichten kamen immer dann,

wenn du nicht lernen wolltest?

Also doch.

[Franzi und Chrissie kichern]

Wenn eure Mutter fragt, es gab nie einen Geist.

Natürlich.

Gute Nacht.

[Herr Winkler] Nacht.

Übrigens.

Wie du den jungen verarztet hast... [sanfte Musik]

Das war wirklich gut.

Und das mit Wennemar tut mir leid.

Jetzt habe ich denselben Blödsinn mit euch gemacht

wie meine verrückte Mutter mit mir.

Ja, aber du hast bis jetzt daran geglaubt.

Und du bist 48, Papa.

Echt, was? Schon?

Boah.

[Kim seufzt]

Alles wieder im grünen Bereich.

Mit einem Touch wehmütigem Lila.

Wegen Michi.

[Franzi] Kim.

Was muss eigentlich noch passieren, damit du mal nicht an Michi denkst?

Aber echt. Wir haben einen neuen Fall gelöst. Freu dich doch!

[Kim] War ja nur ein Geisterfall.

Ich habe ja gleich gewusst, dass das nicht echt ist.

[Tinka wiehert] [Kim erschrickt]

[Franzi und Marie lachen laut]

Bestimmt hat Wennemar auch Tinka am Schweif gezogen.

[Franzi] Dann verhaue ich ihn aber.

Und es ist mir egal, ob er ein Geist ist.

[alle lachen]

[Kim] Es ist gut zu wissen, dass es für alles eine logische Erklärung gibt.

Wobei die ganze Aufregung mich gut abgelenkt hat.

Jetzt sind es nur noch sechs Tage

bis Michi zurückkommt. [Musik endet]

[Franzi] Will jemand noch eine Gruselgeschichte hören?

-[Marie] Nein. -[Kim] Nein!

[Franzi] Och, kommt schon.

Ich weiß eine echt gute!

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