All language subtitles for Laura Oggetto Sessuale-deu

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Original subtitles

LAURA - DREIECK DER LUST

Ja!

Entschuldige.

Hallo?

Kannst du meinen Preis zahlen?

Also gut, einverstanden. Ich komme morgen.

Sehe ich dich Mittwoch?

Nein, ich muss verreisen. Es wird länger dauern.

Rufe mich einfach an, wenn du zurück bist.

2. September: Ich bin seit dem frühen Morgen unterwegs.

Es ist schön, aber schwül.

Die Haut ist so feucht, dass einem die Beine zusammen kleben.

Man sehnt sich nach einem Bad und einem zärtlichen Bademeister,

der einen so richtig verwöhnt.

Das müsste wahnsinnig erholsam sein,

aber leider passiert mir so was nie.

Ganz im Gegenteil.

Ich bin eine der Frauen, die dafür da sind,

den Männern Freude zu bereiten, und nicht umgekehrt.

Ich darf höchstens von so etwas träumen.

Merkwürdig, ich kam meinem Ziel immer näher und empfand nichts.

Weder Neugier noch Abscheu, nur Langeweile.

Und der klebrige Schweiß an meinen Beinen störte mich.

Wieder überkam mich das absurde Verlangen nach zärtlichen Männerhänden,

die mich waschen und streicheln würden.

- Wie war ihr Name? - Laura.

- Das weiß ich. Der Nachname? - Ist unwichtig.

Hauptsache, sie schafft alles.

Ich hätte nicht die Katze im Sack gekauft.

Du hast die Entscheidung alleine getroffen.

Hör auf, wir waren uns doch einig.

Ich spiele brav mit, keine Angst. Sergio wird nichts merken.

Ich kenne alles auswendig:

Wie geht's dem Vater, läuft das Ölgeschäft noch gut?

Oder hat er jetzt Sklaven?

Und so weiter natürlich.

Denke immer daran, dass es hier um das Glück deines Sohnes geht.

Schon gut, ich merke es mir.

Hey, beherrsche dich! Und das vor den Augen deines Sohnes!

Was bist du für ein Vater?

Das zeige dir dir. Sergio?

Sergio, wollen wir raus und was unternehmen?

Ich lese lieber zu ende.

Das Buch läuft dir nicht weg, lass uns was unternehmen.

Aber wir haben doch verschiedene Interessen.

Wenn du nicht willst, kann ich auch nicht helfen.

Du und dein blödes Buch!

Das muss sie wohl sein.

- Verzeihung, eine Frage. - Sicher.

- Heißen Sie Laura? - Erraten.

Mein Name ist Othello und ich bin Ihr Chauffeur.

- Sehr freundlich. - Ich nehme Ihre Tasche.

Steigen Sie bitte ein.

Sie ist da, sie ist angekommen!

Laura ist da!

Ihre Sachen habe ich in das Zimmer neben Sergios gebracht.

Gut gemacht.

Komm zu mir, Laura.

Carmela, mach das Zimmer fertig, schnell.

- Wir freuen uns sehr. - Es war eine gute Reise.

- Du hast dich wirklich verändert. - Ich freue mich auch sehr.

Komm und lass dich ansehen. Das Ebenbild deiner Mutter.

Ich war noch klein, aber du hast dich kaum verändert.

- Setz dich und ruh dich aus. - Vielen Dank.

Marcello wird gleich da sein.

Ich hoffe, du hast meinen Brief nicht allzu ernst genommen.

Wir machen uns natürlich einige Sorgen um Sergio, aber er ist kein Dummkopf.

- Ich verstehe. - Wundervoll.

Sergio, was ist das für ein Benehmen?

Du kannst deine Augen wohl nicht von diesem Buch lassen, was?

- Ciao. - Ciao.

Lege jetzt bitte das Buch beiseite.

Laura ist immerhin die Tochter meiner besten Freundin.

Komm her und sage wenigstens anständig Guten Tag.

Nimm es ihm nicht übel, er ist einfach etwas schüchtern.

Das wurde auch Zeit.

- Herzlich Willkommen. - Danke.

Er kann ein echter Kavalier sein, wenn er will,

Das glaube ich.

Am liebsten liest und musiziert er.

- Drei Instrumente spielt er perfekt. - Wie schön.

Ehrlich gesagt bin ich froh, dass er nicht so vergnügungssüchtig und oberflächlich

- ist wie die meisten Jugendlichen. - Das ist wahr.

Du willst dich sicher frisch machen, ich halte dich nicht auf.

Carmela hat dein Zimmer sicher schon fertig.

- Bis später. - Ciao.

Ein schönes Mädchen, oder? Findest du das nicht auch?

Ich gehe dann mal wieder lesen.

Hallo, Laura.

Genauso unverschämt wie früher!

Wieso bist du denn so nervös, mein Schatz?

Du kommst nicht zum Zug.

Da habe ich auch keine Absichten.

Ich lasse mich nicht mehr so mies von dir behandeln.

Armes Kind, vergiss das. Ist doch schon eine Weile her.

Lass uns lieber vom Geschäft reden, ja?

- Haben wir das nicht? - Hast du etwa Angst?

Nein, wieso?

Ich bin nur vorsichtig, das ist auch nötig bei dir.

Lass uns das vergessen, ich entschuldige mich bei dir.

Es tut mir leid, dass ich dich verletzt habe.

Aber wie ich sehe, gab es keine bleibenden Schäden.

Man kann erkennen, dass du noch viel schöner bist als früher.

Ja, die Chirurgen haben gute Arbeit geleistet.

Na ja, Hauptsache, man sieht jetzt nichts mehr.

Jemand wie du hätte eines Tages damit rechnen müssen.

Viele Männer machen das.

Inzwischen hatte ich sehr viele.

Aber nie wieder welche wie euch.

- Meine Qualen habt ihr genossen. - Jetzt mach mal halblang.

Ganz unschuldig warst du daran ja nicht.

Wir wollten einen rauen Dreier und du hast uns zugesagt.

Du hättest es besser wissen müssen.

Dass deine sauberen Freunde mir den Busen mit Rasierklingen aufschlitzen?

- Was? - Das wusste ich vorher nicht.

Ich wollte das nicht, wirklich.

Doch, du hast dich köstlich amüsiert.

Das stimmt nicht. Und zudem habe ich dich nicht angerührt.

Nein, aber du hast mir auch nicht geholfen.

Du hast grinsend zugesehen.

- Und Fotos gemacht. - Jetzt höre mir mal zu.

Ich will etwas gutmachen, deshalb bekamst du dieses Angebot.

Aber wenn du nicht vergeben und vergessen kannst,

warum hast du dann diesen Job angenommen?

- Weil ich ein Profi bin. - Dann ist ja alles klar.

Du wirst es nicht bereuen, Anna hat Geld wie Heu.

- Hast du sie gut erzogen, ja? - Sie gehorcht mir.

Hast du sie so gut erzogen, dass sie bei deinen Schweinereien mitmacht?

Ich wollte eigentlich über Sergio sprechen.

Natürlich, wegen ihm bin ich hier.

Ist das denn überhaupt dein Sohn?

Lass diese Scherze, Laura.

Ganz sicher ist er mein Sohn.

Ich habe Anna vielleicht nur wegen ihres Geldes geheiratet,

aber ich liebe ihn. Deswegen bist du hier.

Wie soll ich das verstehen?

Er hat noch nie mit einer Frau geschlafen.

Ich möchte, dass du ihn einweihst.

Du bist nie wie die anderen oberflächlichen Nutten.

Du wirkst wie ein Engel gegen sie.

Sergio ist sehr sensibel, du musst ihn zum Mann machen.

Lass deinem Sohn die Unschuld,

eines Tages wird er schon ein richtiger Mann.

Wenn er impotent bleibt, wird er vielleicht nicht so widerlich wie du.

Drecksstück.

Mach dir nur keine Sorgen.

Ich arbeite nie gegen meine Interessen.

Ich mache ihn zum Mann.

Marcello, kennst du schon die Geschichte von Caligares?

Seine Frau ist seinem Sekretär durchgebrannt, nur halb so alt wie sie.

Ist das nicht geschmacklos?

Sergio, wenigstens bei Tisch kannst du das Buch weglegen.

Wir haben schließlich einen Gast.

Schön, wenn du willst.

Lese von mir aus ruhig weiter, tu dir keinen Zwang an.

Bereitest du dich gerade auf ein Examen vor?

Nein, eher nicht.

Also hegst du ein Interesse für römische Geschichte?

Ja, sie ist faszinierend und interessiert mich eben.

Ich fand das immer grauenhaft,

mit den verrückten Kaisern, Orgien und Märtyrern.

Ich glaube, das römische Reich ist zwischen Zirkus und Sex zerbrochen.

Eine sehr fundierte Meinung.

Man sollte tolerant genug sein, jede Meinung zu gestatten.

Also bitte, wie ist deine Meinung?

Ich denke...

die Stärken...

der Römer waren ebenso groß wie ihre Schwächen.

Hast du ein Beispiel?

Mit Sicherheit:

Caesar opferte Ruhm und Ehre, nur um mit Kleopatra ins Bett zu gehen.

Überaus witzige und interessante Theorie.

- Er war wie jeder normale Mann. - Da hast du allerdings Recht.

Ich kann ihn gut verstehen, er wollte auch nur etwas Spaß haben.

- Darf ich nachschenken? - Ich gehe ins Bett.

Sergio?

Hast du noch einen Wunsch?

Zeige Laura doch morgen bitte die Insel.

Das werde ich.

Ihr solltet ihn zu nichts zwingen, das halte ich für falsch.

Ich weiß als Mutter wohl am besten, was gut für ihn ist.

Obwohl ich sehr müde war, konnte ich einfach nicht einschlafen.

Eine Spannung lag über dem Haus, und plötzlich

verdächtige Geräusche aus dem Korridor:

Ein Knarren, leise, aber eindeutige Schritte.

Fast wie die eines Einbrechers, der sich wegzuschleichen versucht.

Ich gebe mich, mich überraschte diese neue Entdeckung.

Die tugendhafte Ehefrau, die brave Partnerin,

trieb es mit dem Dienstmädchen.

Der gute Marcello hatte sich kaum gebessert,

nur verbessert.

Er brauchte keine Nutten mehr für seinen Spaß bezahlen,

sondern hatte die Frauen seines Hauses abgerichtet.

Sie machte das nicht schlecht, die Ehefrau, und Carmela genoss es.

Sie würde wohl auch in meinem Beruf eine gute Figur abgeben.

Gut so, zeig, was du hast, Carmela.

Streichele sie dort, tiefer, tiefer.

Und stärker, gut so.

Mach weiter, geh ran!

Ja!

Ja, richtig. Geh richtig ran!

Genau so, du kleines Ferkel.

Ja, das reicht, Dreh dich um. Dreh dich um, Carmela!

Ja, streichelt und küsst euch.

Seid zärtlich.

Ja!

Gut so, weiter.

Geht auf das Sofa.

Halt, Moment, gut so.

Jetzt auf das Sofa.

Ja, Carmela, vorbeugen. Streichelt euch weiter.

Ja, lasst euch richtig gehen.

Ja, Carmela, ran an ihre Möpse.

Weiter!

Schön so, ja.

Carmela, steh jetzt auf.

Ja, streichelt euch weiter!

Macht euch richtig heiß!

- Genug fotografiert. - Ja, komm her.

Kannst du auch nicht schlafen?

Nein, ich wollte frische Luft schnappen.

Du glaubst mir diese Ausrede sicher nicht.

Ich habe merkwürdige Geräusche gehört.

Nun, ich bin neugierig.

Das ist mir wirklich peinlich. Gute Nacht.

3. September:

Eigentlich wollte ich früh am Morgen abreisen,

weil ich mich vor Sergio wegen seinen Eltern schämte.

Aber ich blieb.

Wie befohlen zeigte Sergio mir die Insel,

aber er hatte dafür genauso wenig ein Auge wie ich.

Wir versuchten beide krampfhaft, unbefangen zu erscheinen.

Wohin willst du?

Entscheide du.

- Du als Gast darfst aussuchen. - Die Küste entlang.

Aber die gespielte Unbefangenheit hielt nicht lange vor.

- Können wir offen zueinander sein? - So offen du willst.

- Auch über gestern Abend? - Über deine Eltern?

Lass sie doch, wenn es sie glücklich macht.

Hältst du bitte? Ich möchte an das Wasser,

- Du wolltest doch an die Küste. - Das können wir gleich noch.

Der arme Sergio. Vielleicht war er nur deshalb verklemmt,

weil ihn die elterlichen Sexspiele anwiderten.

Aber ich lief ihm davon.

Laura? Laura?

Warte!

- Was willst du denn dort unten? - Ich will an das Wasser!

Vielleicht hätte ich ihm besser zuhören sollen,

aber dafür bezahlte mich Sergios Vater nicht.

Das stille blaue Meer und der einsame Strand

brachten mich auf eine Idee.

Gab es einen schöneren Ort für eine Verführung?

Ganz spontan fing ich an, mit der Verführung Sergios zu beginnen.

Das Wasser ist zu kalt, komm raus.

Es gibt drei Dinge, die ich sehr liebe.

Kühles Meerwasser, die heiße Sonne und die Liebe.

Die gehören zusammen.

Du liebst die Bücher und die Musik, also fehlt dir noch was.

Komm raus, oder ich fahre allein weiter.

Ich komme ja schon.

Fast jedes Mal, wenn ich an das Meer komme...

fühle ich mich wie ein kleines Mädchen.

Ich habe eine Frage.

Machst du oft Liebe mit deiner Freundin?

Meinst du, wie meine Eltern gestern?

Nein, nicht unbedingt so. Es geht auch anders.

Ich komme auch ohne Frauen zurecht.

Niemand kommt allein zurecht.

Ich kann den nicht anbehalten, der ist nass geworden.

Hier, fang ihn, wenn du dich traust.

Es erschien mir gerade als die dreckigste Sache im Leben,

den armen Sergio in die Enge zu treiben.

Aber eine Luxusnutte sollte solche Skrupel nicht kennen.

Habe keine Angst, du kannst dich nicht daran verbrennen.

- Ich schenke ihn dir. - Warum?

Darum. So will ich dir zeigen, dass ich dich mag. Sehr sogar.

Magst du ihn nicht?

Ich habe gedacht, du wärst anders.

- Aber du bist genauso. - Nein, das bin ich nicht.

Ich verstecke mich nicht im Dunkeln.

Ich habe dir offen gezeigt, dass ich dich begehre.

Das war nicht einmal gelogen.

Sergios unschuldige Befangenheit erregte mich auf eine Weise.

Ich verspürte plötzlich vergessen geglaubte Empfindungen

die ich schon lange nicht mehr hatte.

Eine Sehnsucht nach liebevoller Zärtlichkeit,

ich spürte, dass ich Gefahr lief, mich zu verlieben.

Es wäre schön gewesen, meine Rolle bei ihm vergessen zu können.

Es war schön, aber gefährlich.

Solche Risiken darf ich nicht eingehen.

Um meine Anwandlungen zu vergessen, reizte ich ihn noch schamloser.

Denn dafür wurde ich engagiert und im Erfolgsfall auch bezahlt.

Außerdem reizte es mich immer mehr, diesen Jüngling zu entjungfern.

Ich fühle mich himmlisch! Fahr schneller!

- Habe ich dich angewidert? - Nein, nur abgelenkt.

- Das ist doch besser als nichts. - Warum reize ich dich?

Ich kann es dir oben erklären.

- Ich habe keine Lust. - Dann lassen wir es eben.

Wenn du ihn doch willst, musst du ihn dir holen.

Eine wahrlich reizende Party,

aber du, Sergio, hast nicht einmal mit Donatella getanzt.

Sie ist reizend, aber viel zu vergnügt für mich.

Deinen Humor werde ich nie verstehen.

- Gute Nacht. - Schlaft gut.

- Gehen wir auch? - Nein.

Wir trinken noch etwas, dann sind wir wieder putzmunter.

Die Nacht ist doch noch jung.

Wirklich prachtvoll.

Aber ich bin zu müde, also lass mich schlafen.

Ich denke, Dornröschen wurde anders wach geküsst.

- Was hat der Prinz denn gesagt? - Du kannst es ja nachlesen.

Märchen können sehr schön sein.

Schade.

War das Fest wenigstens gut?

Nein, es war entsetzlich. Sterbenslangweilig.

Mach es doch wie ich, sieh dir die Welt an.

- Geld hast du doch genug. - Und wozu das?

- Hier ist es doch am interessantesten. - So redet ein Provinzler.

Ich war ja auch noch nie weg.

Ich reise nicht durch die Welt, so wie du.

Ich habe viel erlebt.

Bist du etwa mit möglichst vielen ins Bett gestiegen?

So, wie du es mit mir versucht hast?

- Und was wäre daran schlecht? - Ich finde schlecht,

dass du ohne Gefühle von Orgasmus zu Orgasmus jagst.

Mehr interessiert dich nicht, oder?

Du denkst ja schlimm über mich, aber ich nehme dir das nicht übel.

Nehmen wir an, du hast Recht, dann bin ich nur eine Hure für dich.

Huren tun es für Geld, um zu überleben. Das verstehe ich.

Ach ja?

Ich kann sie auch verstehen.

- Hallo, Laura. - Hallo.

- Guten Morgen. - Guten Morgen.

- Möchtest du etwas trinken? - Ja,geme.

- Und, wie steht's? - Noch nichts.

- Ich brauche noch zeit. - Alles verschwendetes Geld.

Wann hast du ihn soweit?

Das kann ich nicht sagen.

Ich bin eine Nutte, keine Wahrsagerin.

Das ist keine Antwort.

Die Art der Antwort hängt stets von der Frage ab.

Sergio hatte Recht, ich bin schlimmer als eine gewöhnliche Nutte.

Manchmal provoziere ich einfach zu gerne.

Das macht mir mehr Freude als der Empfang eines großen Schecks.

Ich weiß nicht warum,

vielleicht sollten die beiden einfach ihre Maske fallen lassen.

Ja, ich wollte reizen.

Nur so, einfach durch meinen Anblick.

Marcello konnte seine Erregung kaum verbergen.

Ich hatte es aber mehr auf sie abgesehen,

dieses bigotte, falsche Luder.

Sie war hinter ihrer moralischen Fassade ebenso schlimm wie ich.

- Wissen Sie, mein Boot... - Ja?

- Darf ich kurz stören? - Ja, sicher.

Ein sympathischer Bursche. Laura, ich muss mit dir reden.

Ich weiß, worum es geht. Aber mach dir keine Sorgen.

Ich sehe, dass du eine vernünftige Einstellung zu unserem Problem hast,

aber Anna hat es da schwerer. Sie hält viel auf die äußere Form.

Und du?

Ich wollte dich fragen, ob du Lust auf einen Dreier hättest.

- Wirklich, die ganze Familie? - Ich zahle jeden Preis.

- Es geht nicht um's Geld. - Hast du moralische Bedenken?

Nein, aber es wäre zu viel für meinen Magen.

Heute Morgen hast du dich anscheinend nicht vor uns geekelt.

- Reine Selbstbeherrschung. - Überlege es dir einfach.

- Habe ich schon. - Wirklich?

- Reden wir nicht mehr davon. - Gut, wie du willst.

- Es ist fehl am Platz. - Okay.

Bitte, überlege es dir einfach.

- Schön. - Heute Nacht noch?

Nein, ich habe keine Zeit. Ich bin wegen Sergio hier.

Ist das nicht witzig?

- Ciao. - Ciao.

Du hättest mir auch einfach die Wahrheit sagen können,

anstatt mir eine Ausrede aufzutischen.

Und spiel nicht den Ahnungslosen, ich habe dich durchschaut.

- Du hast dich in Laura verknallt. - Das geht dich nichts an.

Du bist mir also keine Erklärung schuldig?

Nein, wieso?

Ah, hier ist noch eine. Schau, wie viele ich habe!

Sergio, die sind wirklich wunderschön!

Schau, rosa, wie die Lippen einer Frau.

Das habe ich schon gehört.

Es stimmt aber, es ist das selbe Rosa.

Was ist schlimm daran, wenn Künstler dieselben Vergleiche ziehen?

Denk doch nur, was für Kunst geschaffen wurde.

Die Venus wurde in einer Muschel geboren und entstieg dem Meer.

Eine tolle Vorstellung.

Das ist nur ein Symbol.

Ein Symbol.

Die Wirklichkeit ist schmutzig.

Aber sieh dir die Farben an, das ist nicht schmutzig, Sergio.

Ich sehe es nicht mehr. Ich kann es einfach nicht.

Innerlich bin ich tot.

Das redest du dir ein.

Du hast Angst. Versuche, sie zu überwinden.

- Du kannst es. - Vielleicht.

Nimm dein Leben fest in die Hand, dann betrügt es dich nicht.

Aber vielleicht werde ich dann wie mein Vater.

Dazu bist du viel zu süß.

Lass mich.

Was hast du denn?

10. September: Ich bin bei Sergio an einem toten Punkt angelangt.

Manchmal glaube ich, dass er mich verabscheut.

Mein Instinkt sagt, ich bin ihm nicht gleichgültig,

trotzdem kann ich nicht diese Wand aus Unsicherheit und Angst durchbrechen.

Rede wenigstens mit mir, ich fasse dich auch nicht mehr an.

Was soll denn an diesem Thomas Mann so großartig sein?

Sei nicht böse, Sergio, aber hast du nicht etwas Leichteres für mich?

Kreuzworträtsel.

Das war wenig geistreich. Aber ich bin eh sehr müde.

- Ich gehe jetzt schlafen. - Gute Nacht.

Gute Nacht.

Sergio?

Sergio, höre mir bitte zu.

Was ist denn?

Wir beide sollten Frieden schließen, mehr will ich nicht.

Wir haben uns doch gar nicht gestritten.

Dann sollten wir es vielleicht.

- Und warum? - Das zeige ich dir dann.

Du gibst niemals auf, was?

Du hältst nicht viel von mir, aber ich will dich. Unbedingt.

Habe keine Angst davor.

Hältst du dich für unwiderstehlich?

Ich will dich nicht heiraten, ich will dich nur etwas lieben.

Ich will dich nicht heiraten, ich will dich nur etwas lieben.

Ein Spiel, dass du statt Karten mit meinem Körper spielst.

Nein, lass es. Das kann ich nicht.

Dafür ist es zu ernst.

Dafür ist es zu ernst.

Ich hätte es auch nicht gekonnt.

Vielleicht hätte ich es ihm sagen sollen,

Vielleicht hätte ich es ihm sagen sollen,

vielleicht hätte er mich dann in seine Arme genommen.

Wer weiß.

Reiß dich zusammen, Laura. Halte an.

Reiß dich zusammen, Laura. Halte an.

Keine Gefühle.

Marcello bezahlt dich, weil du eine Hure bist.

Vielleicht sollte ich es ganz einfach auf die altmodische Tour probieren.

Vielleicht sollte ich es ganz einfach auf die altmodische Tour probieren.

Irgendwie muss er doch in Stimmung zu bringen sein.

Na endlich, Laura! Es scheint aufzugehen!

Na endlich, Laura! Es scheint aufzugehen!

Wahnsinn, das erste Mal, dass es glatt aufgeht!

Das nenne ich Glück!

- Guten Morgen. - Morgen.

- Sie können frühstücken, falls Sie wollen. - Und die anderen?

Die Herrschaften besuchen einen Freund und Sergio mag nicht aufstehen.

Dann lass ihn schlafen.

Dann lass ihn schlafen.

Carmela, es soll hier einen schönen Strand geben, aber ich weiß nicht, wo der ist.

Da sollten Sie nicht hin, dort ist es gefährlich.

Da sollten Sie nicht hin, dort ist es gefährlich.

Was ist daran so gefährlich?

Zwielichtige Gestalten treiben sich dort rum. Drogendealer, Rocker, Punker.

Gehen Sie lieber an einen anderen Strand.

Gehen Sie lieber an einen anderen Strand.

Ja, sicher, aber dort sind immer so viele Leute.

Ich suche eher eine ruhige Stelle, ich möchte allein sein.

Ich suche eher eine ruhige Stelle, ich möchte allein sein.

Sie wollen alleine an diesen gefährlichen Strand?

- Mir wird schon nichts passieren. - Ich würde es nicht tun.

- Mir wird schon nichts passieren. - Ich würde es nicht tun.

Sergio, Sergio!

Sergio, Sergio!

Antworte mir doch!

Ich brauche einen Kavalier.

Carmela hat gesagt, ich darf nicht allein an diesen Strand.

Hast du Angst? Ich brauche männlichen Schutz, hörst du?

Schläfst du etwa noch?

Wenn du nicht willst, kannst du mir zumindest eine Antwort geben, oder?

- Du bist ja schnell zurück. - Ja. Wo ist Laura?

- Ich muss sie sprechen. - Sie wollte ans Meer.

- An diesen einen Strand. - An diesen Strand?

- Bist du wahnsinnig geworden? - Ich habe Anderes zu tun.

- Bist du wahnsinnig geworden? - Ich habe Anderes zu tun.

Ich schäme mich für dich, weil du ein Feigling bist! Du widerst mich an!

Hier.

- Toller Stoff. - Na sicher.

- Toller Stoff. - Na sicher.

Gib her.

Hey, da kommt ein starkes Weib.

Sollen wir die aufreißen?

Sollen wir die aufreißen?

Ich bin dabei.

Und wenn sie nicht spurt, dann blüht ihr was.

Wunderschönen guten Tag.

Willst du nicht Guten Tag sagen?

- Haut ab! Verschwindet! - Jetzt hab dich nicht so!

Jetzt komm schon her!

Nein, lasst mich los!

Nein, lasst mich los!

Hilfe, Hilfe!

- Nein, nein! - Halt still!

Was für eine heiße Figur!

Los, zieh ihr das Höschen runter!

- Los, mach schon! - Nein, nein!

- Hilfe! - Komm schon!

Nein, lasst mich in Ruhe! Nein!

- Reiß den Fetzen runter! - Nein, ich will nicht!

Hilfe, nein!

- Jetzt aber! - Nein!

- Jetzt aber! - Nein!

- Hilfe, Hilfe! - Die kneift zusammen!

- Nein! - Mach schon, ich will auch!

Jetzt mach schon!

Hilfe, nein!

Scheiße, ein Boot! Was wollen die?

- Verdammt, die kommen her! - Jetzt beeil dich doch!

- Scheiße! - Weg hier, schnell!

Marcello? Laura?

- Was ist passiert? - Nichts.

Sage jetzt nichts, du musst dich ausruhen.

Lasst mich nicht so stehen, das ist mein Haus!

- Was ist passiert? - Nichts, zum Glück.

- Augenblick mal! - Laura ist überfallen worden!

- Wie redest du mit mir? - Sie wäre beinahe vergewaltigt worden!

Ruf lieber den Doktor.

Eine Vergewaltigung muss ja nichts Schlimmes sein.

Laura?

- Laura, brauchst du was? - Ich will nur schlafen.

Du kannst ruhig wieder gehen.

Ein Modell von Dior.

Ich gehe auf der Stelle.

Schon gut, gib mir bitte den Bademantel.

Setz dich ruhig.

Laura, haben sie dir wehgetan?

Dich vergewaltigt?

Sag es mir, ich muss es wissen.

Sage es mir, bitte.

- Haben sie dich vergewaltigt? - Nein, nicht vergewaltigt.

Sag mir, wie fühlst du dich jetzt?

- Stehst du noch unter Schock? - Nein, das ist vorbei.

Ich ertrage es nicht, dass sie dich berührt haben.

Sergio.

Du hast dir solche Sorgen um mich gemacht?

Bist du eifersüchtig?

Ich brauche jetzt deine starken Arme.

- Sei zärtlich zu mir. - Nein, ich muss jetzt gehen.

- Was erlaubst du dir? - Reg dich nicht auf, Laura.

- Raus aus meinem Zimmer! - Beruhige dich doch.

Meine Frau will dich besser kennenlernen.

Mit euch Perversen treibe ich es nicht!

Vielen Dank für das Kompliment, Schätzchen.

Das macht mich echt an.

- Du hast dich nicht geändert. - Das wirst du noch herausfinden.

- Dir kann man nicht trauen. - Niemand wird dich verletzen.

Anna hat viel Geld in dich investiert.

Sie verliert nicht gerne Geld, also sei beruhigt.

Sie will dich nur aufbauen, für Sergio.

Den habe ich auch so bald soweit.

- Wollen wir darauf warten? - Nein, nicht eine Minute länger.

Ihr widert mich an.

Unterschätze Anna nicht, sie ist eine Meisterin der sexuellen Gefühle.

Sie kann dich mit Berührungen wahnsinnig machen und ihre Zunge ist atemberaubend.

Eine Frau voller moralischer Tugenden.

Nicht, dass ihr noch Geld wollt.

Keine schlechte Idee, Annas Kunst ist Gold wert.

Es wird dir gefallen, ich kenne dich ziemlich gut, Laura.

Ich weiß, dass es dir gefallen wird. Du hast Glück mit diesem Angebot.

Entspanne dich und lasse Anna machen.

Lass es einfach geschehen, Laura. Marcello hat Recht.

Du bist wunderschön und hast eine tolle Haut.

Entspanne dich, ich werde dir nicht wehtun.

Herrlich.

Harte Warzen, wie bei Marmorstatuen. Dich macht das doch an.

Ich empfinde nur Ekel.

Ich habe dir gesagt, sie ist eine Meisterin.

Komm, denk an nichts. Lass dich gehen.

Jetzt bist du wirklich scharf, du glühst ja vor Verlangen.

Komm, Marcello, sie ist soweit.

Laura, seit es dich gibt, habe ich angefangen, zu leben.

Früher war es, als wäre ich gefangen, und dann kamst du.

Das Licht geht an, und plötzlich...

sehe ich was.

Und innerlich fühlst du dich nicht mehr so leer?

Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben, weil ich es nicht kenne.

Und ich weiß nicht, ob es mir gefällt oder nicht.

Wenn du so fühlst, waren meine Bemühungen nicht für umsonst.

Können wir ganz von vorne anfangen? Sage mir, wie heißt du?

Ich heiße Laura, bin eine Frau und verbringe den Urlaub hier.

Es ist oft nicht leicht, eine Frau zu sein.

- Und wer bist du? - Ich bin Sergio.

Ein Junge, der zu viel liest.

Und wie kannst du im Dunkeln lesen?

Komm, gehen wir.

20. September:

Ich atme das Meer, drücke Sergios Hand und versuche, alles zu vergessen.

Ich spüre weiterhin Annas Atem auf meiner Haut und ekele mich,

obwohl sie mich zur höchsten Lust getrieben hat.

Ich hätte gerne zusammen mit Sergio die Spielregeln geändert,

aber ich hatte keine Wahl.

- Ciao. - Und jetzt?

Jetzt spielen wir.

Oder nicht?

Ist das Vaters Kamera?

Sicher, warum fragst du?

Er ist da sehr eigen.

Dreh am Objektiv, bis es scharf ist und drück den Auslöser.

Kennst du den Film 'Blow Up‘?

- Kennst du ihn? - Natürlich, den kenne ich.

Also, ich bin jetzt das Modell, okay?

- Und du der berühmte Fotograf. - Warum nicht?

- Schieß los. „Hey...

Du machst ja wirklich ernst.

Natürlich mache ich ernst.

Eine Hure hat keine Zeit zum Scherzen, zum Lieben, eine normale Frau zu sein.

Das Bett ist die Bühne,

die männlichen Augen die Scheinwerfer, die nicht verlöschen sollten.

Du musst dich begaffen lassen, verwandeln,

dich von ihrer Fantasie verschlingen lassen.

Der Mann muss denken, er sei ein Spion,

ihm die Illusion schenken, du wärst nur Seins.

Um seine Erwartungen und Wünsche zu erfüllen.

Das funktioniert immer, das älteste Spiel der Welt.

Du musst dich ihm anbieten, dich ausziehen.

Aber langsam, ganz langsam.

Über die Haut streichen, als wäre sie kostbare Seide.

Dich berühren, liebkosen, ein Inferno entfachen.

So tun, als würde zwischen deinen Schenkeln ein Feuer entfachen, spielen.

Aber sehr gut spielen.

Eine Hure verdient viel Geld, wenn sie treuer erscheint als die Ehefrau.

Von einer Ehefrau kann man nicht alles verlangen.

Die Tricks einer Luxushure:

Der Kunde ist immer ein armes Schwein, dem man helfen muss.

Auch, wenn ihm das Geld schon aus der Brieftasche quillt.

Also war Sergio gerade nur ein Kunde wie jeder andere.

Aber warum ekelt mich das Spiel gerade an?

Warum weine ich fast? Achtung, Laura, reiß dich zusammen.

In ein paar Tagen bist du wieder allein.

Allein wie ein herrenloser Hund.

Aber mit einem Haufen Geld. Denk daran, Laura. Nur daran.

Und an nichts anderes.

Langsam wird er weich und du erregst ihn.

Lächeln, Laura, reiß dich zusammen. Lächeln.

- Warum hast du das getan? - Ich fühlte mich wie Vater.

- Das war nicht recht. - Bist du enttäuscht?

Nein, überhaupt nicht.

Vergiss es, es ist nur ein Spiel gewesen.

Es gibt ja noch andere, draußen.

Im Freien, in der Sonne.

20. September:

Es ist zwecklos, ich habe gekämpft und verloren.

Ich liebe Sergio und habe Angst.

Ich kam mit dem Willen, grausame Rache zu nehmen.

Ich wollte mich für Marcellos Gemeinheiten rächen.

Jetzt darf ich nicht daran denken, ihn über die Tricks seines Vaters

und seiner Mutter aufzuklären und ihn in mich verliebt zu machen.

Sonst kommen mir die Tränen.

Oh, hübsche Geschäfte.

Was suchst du hier?

- Ein schönes Kleid, oder? - Genau richtig für ein Mädchen.

Aber nur, wenn man die Größe des Mädchens kennt.

Ja.

Warte bitte kurz.

- Guten Morgen. - Morgen.

- Ich würde gerne dieses Kleid sehen. - Aber gerne.

- Die Größe? - 40.

Es ist für eine Freundin, ein schlankes Mädchen.

- Hübsch, aber vielleicht zu groß. - Gibt es das auch kleiner?

Natürlich.

- Mann kann es auch kleiner machen. - Dann nehme ich es.

Ich muss dringend etwas trinken.

Für welches Mädchen hast du das Kleid gekauft?

Ist es Donatella?

Ja, ich möchte es ihr schenken, weil ich gemein zu ihr war.

Sie wird sich sicher freuen.

Ich will mich nur verabschieden.

- Verabschieden? Du fährst? - Ja.

Ich habe Donatella getroffen.

Im Tennisclub.

Sie ist sehr schön und passt zu dir.

Und lieb scheint sie auch zu sein.

Wie meinst du das? Wir sind nur Freunde.

Ich will sie nicht heiraten.

Weißt du, wir kennen uns schon sehr lange. Aber das hat nichts zu bedeuten.

Wir sind nur Freunde. Laura?

Bitte, geh. Jetzt.

Lass mich allein, es ist besser so.

Ich will dich nicht mehr sehen.

Ich will alleine sein und bleiben.

- Aber, Sergio? - Nicht.

Geh bitte. Bitte.

Laura.

Ich bin impotent, weißt du? Ich kann niemals eine Frau haben.

Niemals. Alle wissen es und lachen über mich.

Vater, Mutter, meine Freunde.

Ich habe mich keiner Frau genähert, seit ich das weiß.

Also, was willst du von mir? Such dir andere Männer!

Ich werde niemals eine Frau lieben können.

Sie niemals anfassen, begehren, ihr die Kleider vom Leib reißen...

Nun, Laura, gibt es Fortschritte?

- Sage deiner Frau, es war nicht umsonst. - Gratuliere.

Du nimmst mich nicht auf den Arm?

Dein Sohn wird jede Frau befriedigen können, auch die anspruchsvollen.

Tatsächlich? Dann hast du ein Wunder vollbracht.

Ich wusste es, du bist dein Geld wert.

- Was willst du? - Was ausgemacht war.

Hast du es vergessen?

Du bekommst alles, was dir zusteht. Setzen wir uns doch.

Weißt du, was Großmutter immer gesagt hat?

Ein Wolf verliert Pelz, aber nie Zähne.

- Ich bin doch ein frommes Lamm. - Eher eine Giftschlange.

Kann ich meinen Scheck haben?

Okay, Schönheit, du hast es dir verdient.

Mein Sohn ist es mir wert. Für mich lohnt es sich nicht mehr.

Was für ein lieber Papa. Da kommen mir fast die Tränen.

Ich hole dir gleich ein Taschentuch und bewahre es als Reliquie.

Die wertvollen Tränen einer Hure.

Sie sind sicher nicht so viel wert wie die Tränen eines Hurensohns wie dir.

Volltreffer.

- Ohne Datum? - Ja, bitte.

Und vergiss den Bonus nicht. Ich habe nichts zu verschenken.

Du könntest ja beim Finanzamt Karriere machen.

Du musst dir vielleicht auch etwas Neues suchen.

Wer weiß, wie lange deine Frau dich noch aushält.

Mach dir keine Sorgen, ewig.

Hier ist der Beweis, wie sehr sie mich braucht.

Adieu.

- Für immer. - Vielen Dank für alles.

- Carmela, wo ist Sergio? - Eben war er noch hier.

- Und jetzt? - Er ist wie ein Wahnsinniger geflüchtet.

Oh mein Gott.

Sergio!

Sergio!

Seit Stunden suche ich dich schon.

Warum? Wegen deinem Bonus?

Sie haben dir wohl nicht genug bezahlt.

- Du hast also alles gehört? - Ja.

Besser so. So fällt uns unser Abschied gleich viel leichter.

Warum gehst du nicht? Was willst du denn noch?

Willst du mir jetzt, wo ich am Boden liege, noch Tritte geben?

Dein hochverdienter Lohn.

Eines solltest du wissen.

Ich habe den Scheck nur genommen, um ihnen nicht den Triumph zu gönnen,

über die Hure zu lachen und sich zu amüsieren.

Sie sollten nicht merken, dass die Hure sich verliebt hat.

- In Ihren Sohn. - Aber...

Das heißt ja, dass du nicht...

Nein, ich habe dir nichts vorgespielt. Aber ich bin und bleibe eine Hure.

Es ändert sich nichts.

Es ist egal, was du bist. Für mich zählt nur, dass ich dich liebe, Laura.

Ich liebe dich wirklich, fangen wir doch von vorne an.

Das gibt es nur im Märchen. Das Leben ist grausam, Sergio.

Das bildest du dir nur ein.

- Weil ich die erste Frau für dich bin. - Laura, bitte.

- Sieh mich nicht als kleinen Jungen. - Aber du bist einer, Sergio.

Adieu.

Wenn du jetzt gehst, hast du mich nie geliebt, Laura.

Du darfst nicht gehen. Ich liebe dich unsterblich.

Der einzige Beweis für meine Liebe ist, wenn ich jetzt gehe.

Sergio, nimm dein Leben in beide Hände und schau nicht zurück.

Das habe ich dir bereits gesagt. Schau nie zurück.

Adieu.

Laura, ich bitte dich, lass mich nicht allein.

Ich liebe dich mehr als mein Leben. Es gibt keine andere Frau für mich.

Ich bitte dich, bleibe bei mir. Laura! Laura!

Du wirst mich bald vergessen haben.

Du wirst auch ohne mich glücklich.

10. Oktober:

Heute früh bin ich abgereist.

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