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Original subtitles

Wenn Sie interessant sein wollen, müssen Sie interessiert sein.

Interessieren Sie sich dafür, wer Ihr Date ist,

bedeutet das, dass Sie emotional intelligent sind.

ROYAL RENDEZVOUS - PRINZESSIN GESUCHT

Emotionale Intelligenz ist sexy. Kitschige Anmachsprüche sind unnötig.

Auch keine leeren Komplimente. Schauen Sie ihm ganz tief in die Augen.

Fragen Sie ihn nach seinem Leben und lassen ihn über sich sprechen.

Der beste Weg, eine Frau für sich zu gewinnen, ist,

sie zum Lachen zu bringen.

Sie lacht, und sie gehört für immer Ihnen.

Und vergessen Sie nie: Sie sind neugierig,

kultiviert und souverän.

Wahnsinn. Dieser Kerl kam als Mr. Bean und geht als Mr. Clooney.

Nina, die Künstlerin.

-Sei still und mach mir einen Cocktail. -Nein. Erst, wenn du bezahlt hast.

-Hm, okay. -Oh, ich nehme kein Plastik.

Ich akzeptiere nur Gossip.

Also sag schon, wann hast du ein Date?

Gleich.

-Oh, wow. Mit wem? -Ja.

Ich meine mit einem menschlichen Wesen.

Aber Rätsel sind viel besser.

Es dauert mehr als 20 Sekunden, bis ich sie gelöst habe.

Nina, wenn du so weitermachst,

wirst du zu dieser Frau mit den 100 Katzen.

Na und? Die werden mich im Winter warmhalten.

Was meinst du, ob ich bei jedem Date so bin?

-Du saugst mir die Seele aus. -Das verstehe ich nicht.

Na ja, so wie du mir in die Augen starrst.

Ich stelle eine Verbindung her.

Sag nicht, dass du mich liebst.

Aber ich fühle eine sehr starke Verbindung.

-Es tut mir leid, ich kann das nicht. -Das versteh ich nicht.

-Das ist zu viel für ein erstes Date. -Gut, dann...

Ich ruf dich an.

Ganz toll, klasse.

-Hi. -Hi.

Nina Bower.

Datingcoach.

-Wir lieben das Buch. -Wir lieben es.

-Es ist so intelligent, so gewagt. -Es ist ja so gewagt.

-Voller brillanter Anekdoten. -Brillante Anekdoten.

Als ich das Buch las, dachte ich nur: "Oh, deshalb bin ich noch Single."

Mysterium gelöst.

Ich kann es kaum erwarten, selbst ein paar Tricks auszuprobieren.

Aber? Es gibt ein... Es gibt ein Aber, oder?

Wir finden... Also, na ja...

-Es fehlt noch etwas. -Und das wäre?

-Wir vermissen... -...dich.

-Mich? -Ja.

-Wir vermissen deine Liebesgeschichte. -Meine Liebesgeschichte?

Es fehlt die persönliche Note.

Lass uns deine Einstellung zu Dating und Liebe wissen.

Bist du im Moment verliebt? Hast du einen Partner?

Nein, gerade nicht.

Wenn du uns an Bord haben willst mit diesem Projekt,

möchten wir gern ein letztes Kapitel mit deiner Liebesgeschichte sehen.

Nina, wir können kein Buch darüber vermarkten,

wie man die Liebe findet, wenn es jemand schrieb,

der sie selbst noch nicht gefunden hat.

Also dann wollt ihr mir sagen,

ich muss mir einen Freund suchen, damit ihr mein Buch veröffentlicht?

Wir brauchen nur ein Kapitel mit deinem Happy End.

Wir kennen unsere Leser.

Sie wollen, dass du aus erster Hand erzählst, das wahre Leben.

Und du wirst vom Datingcoach zur Bestsellerautorin. Vertrau uns.

Okay, ähm...

Wie sieht dieses "glücklich bis ans Lebensende" für euch aus?

Ein Milliardär. Oder eine berühmte Persönlichkeit wäre gut, hm?

Oder wie wäre es mit einem berühmten Musiker? Oh mein Gott.

-Es ist ungeheuerlich. -Absolut.

Dass ich einen Mann brauche, damit sie das Buch rausbringen.

Stirbt so der Feminismus, Taz?

Ich bin versucht, diesen Buch-Deal aus Prinzip in die Tonne zu treten.

-Goodbye, Mike und Jane. -Rein theoretisch solltest du das tun.

Aber sie sind die Besten. Sie wissen, was sie tun.

Du hast es gesagt: Sie setzen Karrieren in Gang. Das ist dein Traum.

Du findest einen Freund, dann hast du deinen Buch-Deal.

-Ich liebe es, Single zu sein. -Okay.

Leute, die das sagen, wissen nicht, wie man ein gutes Date hat.

Du zitierst aus dem Buch?

Dieses Buch gibt es nicht, solange du keinen Freund hast.

Schluss mit deinem ewigen Single-Leben.

Es wird Zeit, dass du die Liebe für dich findest.

Tragisch, New Yorks Top-Datingcoach ist Single.

So tragisch, dass ich eine freie, erfolgreiche, unabhängige Frau bin.

Das kannst du sein und eine liebevolle Beziehung haben.

Hör auf, aus meinem Buch zu zitieren.

Was, wenn mir nichts einfällt für ein letztes Kapitel?

Du schreibst über dein Happy End mit deinem Freund.

-Ich habe keinen Freund, wie du weißt. -Dann such dir gefälligst einen.

-Taz! Taz! -Lalalala, ich kann dich nicht hören.

Lalala.

-Hallo? -Hallo.

Spreche ich mit Ms. Bower? - Richtig. Mit wem spreche ich?

Guten Tag, Ms. Bower, mein Name ist Charles.

Ich bin der Butler der königlichen Familie von Montrovia.

Man bat mich, Sie zu fragen, ob es möglich wäre,

uns Ihre Dienste zur Verfügung zu stellen.

Sie sind der Butler der königlichen Familie von Montrovia?

Das ist korrekt.

Bradley, bist du das?

Nein, Charles. Butler der königlichen Familie von Montrovia.

Sehr witzig, Bradley.

-Nein, hier ist nicht Bradley. -Bradley?

Okay, Charles.

Wenn Sie der Butler der königlichen Familie von Montrovia sind,

wer ist dann Justizminister?

-Tom Huxtable. -Tom?

Was will sie denn von Tom?

Ähm, Ihr Gesundheitsminister?

Celia Steele.

Okay, wie nennt die Königin ihren Ehemann?

Herb.

Singen Sie die erste Zeile Ihrer Nationalhymne.

Oh, Montrovia

Töchter der verschneiten Felder

Okay, Sie sind tatsächlich der Butler der königlichen Familie von Montrovia.

Entschuldigung, ich dachte, Sie wären...

Bradley.

Wer ist Bradley?

Wie war das? Ich soll für eine Beratung nach Montrovia reisen, sagen Sie?

Montrovia House, zwei Blocks vom Rockefeller Center entfernt.

Das ergibt mehr Sinn, ja.

Und bitte sagen Sie mir, wann und wen ich beraten soll?

Wir möchten das lieber nicht am Telefon besprechen.

Heute um 17 Uhr. Heute, sagen Sie...

Wie wäre es heute um 17 Uhr? Ginge das?

Eigentlich habe ich eine sechsmonatige Warteliste.

Aber für das Königshaus, da könnte ich wohl eine kleine Ausnahme machen.

Perfekt. Wir freuen uns auf unser Treffen.

-Und, kommt sie? -Sie wird kommen.

Ausgezeichnet. Sie sind der Beste.

Das weiß ich.

Ms. Bower?

-Ja. -Ms. Bower.

Charles. Wir haben telefoniert.

Wie geht es Ihnen? Hier entlang bitte.

Der Prinz ist in Kürze bei Ihnen. Darf ich Ihnen eine Tasse Tee servieren?

Äh... Kaffee. Schwarz.

Verzeihung, der Prinz?

Uh, perfekt. Ist das für mich? Haben Sie vielen Dank.

Oh, ähm... Schwarz, nein, danke.

-Ich nehme auch so einen. -Ich bin Freddie.

-Nina. Freut mich, Sie kennenzulernen. -Wir kennen uns bereits.

-Tun wir? -Ja. Gestern Abend in der Cocktailbar.

Sie haben mir Ihre Karte gegeben. Es war ein ganz schreckliches Date.

Richtig.

Sie waren der Liebesvampir.

Ich weiß nicht, was Sie meinen.

Die junge Frau hat zu Ihnen gesagt,

sie fühle sich, als saugten Sie ihr die Seele aus.

Du solltest aufhören, das zu tun.

Ich wollte eine Verbindung herstellen.

Sie hätten fast gesagt, dass Sie verliebt sind.

-Wenn es Liebe auf den ersten Blick ist? -Auch dann nicht.

Sag ihr das in einem Jahr, wenn du sie bittest, sie zu heiraten.

-Das wievielte Date war es denn? -Das erste.

Deswegen...

...war klar, dass sie das Weite sucht.

Sorry. Freddie, sag einer Frau nicht gleich, was du empfindest,

wenn es euer erstes Date ist.

-Nun, ich trage mein Herz auf der Zunge. -Hm, ja. Das...

...wird in Manhattan nicht funktionieren.

Nina, bitte. Setzen Sie sich.

Kommen wir doch gleich zur Sache.

Meine Mutter und mein Vater entschieden,

dass ich den Bund fürs Leben schließen soll.

Obwohl die Person, die sie für mich aussuchten, liebreizend ist,

ist sie nicht die Liebe meines Lebens, und ich bin auch nicht ihre.

Sie ist wie eine Schwester. Die möchte ich nicht heiraten.

Wer will das schon?

Nun, nach einem königlichen Streit hat mir Mutter erlaubt,

den Sommer nach New York zu kommen, um die große Liebe zu finden.

Halten wir diese lange demütigende Geschichte kurz:

Es war... - ...ein totales Desaster.

Nina, das ist meine letzte Chance, die wahre Liebe zu finden.

Können Sie mir helfen?

Ich will nicht heiraten, um unter die Haube zu kommen. Ich will...

Feuerwerk, Funken.

-Die "Romeo und Julia"-Geschichte. -Ganz genau.

Mal abgesehen vom Exil und dem Doppelselbstmord, versteht sich.

Bitte entschuldigen Sie. Und wer sind Sie?

Das ist Edward. Vergessen Sie ihn.

Nina, bitte begleiten Sie mich

durch den gnadenlosen Dschungel der Manhattan Datingszene

und finden Sie meine Prinzessin.

Also, ich weiß Ihre Einladung zu schätzen.

Normalerweise wäre ich sehr dankbar für diese Gelegenheit, doch...

Ich kann nicht. Ich wollte mir den Sommer freinehmen, ich...

Sie...

Ich...

Aber was soll's?

-Packen wir's an. -Wirklich?

Ja, ich werde Ihnen helfen,

Ihre Prinzessin zu finden.

Hurra.

Oh, entschuldigen Sie. Edward, Nina. Nina, Edward.

Er ist meine rechte Hand. Sie arbeiten mit ihm zusammen.

Ja. Hallo.

-Wie bitte? Zusammenarbeiten? -Ja.

Edward ist ein königlicher Heiratsvermittler, der beste.

Und Sie werden ein Team.

Freddie. Kann ich Sie kurz unter vier Augen sprechen?

Oh ja, natürlich.

-Freddie, ich arbeite allein. -Okay.

Diese Art von Arbeit ist sehr persönlich, heikel.

-Und intim. -Ich weiß.

-Drei sind einer zu viel. -Das verstehe ich natürlich.

Dennoch: Arbeiten Sie mit Edward zusammen.

-Warum? -Er muss die Frauen überprüfen.

Nur so erlaubte mir meine Mutter, herzukommen.

-Das ist demütigend. -In Ordnung für mich.

Für mich ist es meine Karriere, meine Existenz.

Ich arbeite lieber allein.

Vertrauen Sie mir. Sie machen das toll.

Man kann nicht von zwei gleichzeitig gecoacht werden.

Edward ist Heiratsvermittler.

Ich mache beides. Ich coache und vermittle.

Dann sind Sie eben auch meine Heiratsvermittlerin.

Und was wird er tun?

Seine Rolle ist rein repräsentativ. Sie haben das Sagen.

Aber um meine Mutter glücklich zu machen, wird Edward auch dabei sein.

Bitte?

Bitte.

Ja, in Ordnung.

-Hurra. -Aber ich habe das Sagen.

-Oh ja, selbstverständlich. -Freddie, ich habe das Sagen.

Natürlich.

Na dann, fantastisch. Es ist alles geklärt.

Ihr beide seid das königliche Montrovia-Dating-Team.

Ausgezeichnet. Sollen wir uns eine Uniform zulegen?

Sollen wir?

Nein. - Oh, richtig, richtig.

-Nina wird den Weg ins Gefecht anführen. -Fantastisch.

Nun, ich freue mich auf die Zusammenarbeit, Nina.

Ich glaube, wir werden uns blendend verstehen.

Das werden wir, wenn Sie mir nicht in die Quere kommen.

Danke.

-Die Lady jagt mir Angst ein. -Ja.

Nina, du hast versprochen, du nimmst keine neuen Kunden an.

-Es ist der Prinz von Montrovia. -Und wenn es Ryan Reynolds ist.

Du hast versprochen, dir einen Freund zu suchen.

-Genau, den habe ich gerade gefunden. -Was?

Ich soll mich mit jemand Beeindruckendem treffen.

Okay, aber fühlst du dich von ihm angezogen?

Er ist süß. Ich könnte tatsächlich lernen, mich in ihn zu verlieben.

Wenn wir verliebt sind, schreibe ich mein letztes Kapitel darüber,

wie ich mit dem Prinzen die wahre Liebe finde.

Ich kriege den Buch-Deal, und wir können nach Mexiko.

Wie willst du mit dem Prinzen ausgehen, wenn du ihn coachst?

Ich werde so tun, als ob, und ihn nach allen Regeln der Kunst verführen.

Das ist total unethisch, skandalös, würdelos

und offen gesagt auch ziemlich hinterhältig.

Das ist es.

Wie willst du ihn verführen, wenn der andere um euch rumschleicht?

Ich umgehe diesen königlichen Heiratsvermittler und

angle mir den Prinzen hinter seinem Rücken.

Süße, reine, unschuldige Liebe.

Wünsch mir Glück.

IN EINEM PRINZEN DIE LIEBE FINDEN

DAS PRINZIP DER LIEBE

MEIN GANZ PERSÖNLICHER PRINZ CHARMING

Oh Gott.

MEIN SÜSSER PRINZ

DEN PRINZEN VERZAUBERN

Ja, Baby.

Also dann bis bald.

Der gestrige Abend hat großen Spaß gemacht.

Guten Morgen, Nina.

Wie geht's Ihnen heute?

-Gut. -Schön.

Mir geht's auch gut. Ich hatte einen großartigen Abend.

Geschäftlich oder privat?

Ah, da ist ja das königliche Dating-Team. Guten Morgen.

Was steht heute an?

Ich habe hier die aktualisierte Liste mit den Top-Junggesellinnen der Stadt.

-Möchtest du sie sehen? -Ja, bitte. Ich danke dir.

Sieh mal.

Als gebürtige New Yorkerin überprüfe ich diese Liste wohl zuerst in Ruhe.

Oh nein, das ist nicht nötig. Vertrauen Sie mir, okay?

Das ist eine Liste mit den beeindruckendsten Junggesellinnen.

Aha, nein, nein, nein. Verheiratet.

Nein. Sie hier ist eine notorische Schwindlerin.

Sorry, sie schläft mit halb Manhattan.

Nichts für Sie, Freddie.

Gegen sie ermittelt man wegen Betrugs. Sie hat eine Affäre mit einem Senator.

Wirklich? - Oh, vielleicht sie?

Oh nein. Nein.

-Aber ich saß die ganze Nacht daran. -Oh, tatsächlich?

Wie lieb. Mit den meistgesuchten Frauen der CIA wäre er besser beraten.

Bevor wir uns drauf konzentrieren, mit wem er ausgeht,

konzentrieren wir uns darauf, wie Freddie Dates gestaltet.

Ich brauche keine Liste, wenn sie eh gleich wieder verschwinden.

Ganz genau. Also, dann an die Arbeit.

Wie Sie befehlen.

Gut, wir fangen mit den Grundlagen an. Wir stellen uns vor und flirten.

Ich bin die Frau an der Bar, und Sie verführen mich.

Hi.

Verzeihen Sie, dass ich Sie einfach anspreche.

Aber Sie sind die wunderschönste Frau der Welt.

Oh, okay.

Was? Das war doch sehr charmant.

Die wunderschönste Frau der Welt?

Sie müssen einen Gang runterschalten.

-Alles klar? -Ja.

-Okay, ich unterbreche Sie genau hier. -Okay.

-Ich bin gerade etwas nervös. -Ist schon gut.

Wie wär's, wenn wir es einfach andersrum machen?

Okay, Sie sind die Frau. Ich werde der Prinz sein.

-Perfekt. -Okay.

Okay.

Okay, also gut.

-Hey. -Hallo.

Wie spät ist es bitte?

-Oh, es ist... -Schon gut. Kein Problem.

Wo gehen Sie hin?

Sie wollten die Uhrzeit wissen, und jetzt drehen Sie sich weg.

Ich bin Freddie.

Nein, ich bin Freddie.

Also das klingt jetzt vielleicht etwas direkt, aber...

dieser Duft, er ist einfach wunderbar.

Das wäre ein großartiges Geschenk für meine Schwester.

Ich würde Sie gern einladen. Was möchten Sie trinken?

-Alles klar? -Ich verstehe.

-Es vertreibt einfach das Unbehagen. -Ganz genau.

-Gut, aber ich würde es anders angehen. -Wie anders?

Meiner Meinung nach wäre es besser,

wenn es mehr um sie ginge und weniger um die Uhrzeit.

Man sollte einer Frau das Gefühl geben, sie wäre die einzige Person im Raum.

Verstehen Sie?

Darf ich?

-Gut, einfach gerade hinstellen. -Bitte.

-Gut so? -Ja, sehr gut.

Du suchst dir einen Platz im Raum.

Irgendwo, wo es dir zusagt und wo du dich wohlfühlst, okay?

Irgendwo, wo du weißt, dass du in ihrem Blickfeld bist und sie in deinem.

Sobald ich diesen Platz gefunden habe, nehme ich mich selbst wahr.

Ich atme tief durch, ich fühle mich wohl.

Entschuldige, wenn ich dich unterbreche. Soll ich das laut sagen?

Das ist mein innerer Monolog.

Sehr gut, Shakespeare. Schön.

Ich bin ruhig. Ich warte darauf, dass sie mich sieht.

75 Prozent aller Kommunikation ist nonverbal, vergiss das nicht.

Ich lasse ihre Großartigkeit erst mal auf mich wirken.

Dadurch fühle ich mich auch großartig.

Ich nehme sie jetzt in mich auf wie das Kunstwerk, das sie ist.

Es gibt ein Wort dafür: Objektivierung.

Meinen Sie Wertschätzung?

Oh, ja, ich fühle mich durchaus geschätzt.

Jetzt, wo dieser Moment ganz und gar ausgekostet ist,

beginne ich, den Abstand zwischen uns zu verringern.

Aber ich werde nichts überstürzen, und es ist...

als ob wir uns schon kennen würden.

-Aus einem anderen Leben vielleicht? -Ja, genau so fühlt es sich an.

Hey.

Hey.

Es tut mir leid, ich kann einfach nicht aufhören, dich anzusehen.

Kennen wir uns vielleicht von irgendwoher?

Okay...

Kann ich dir einen Drink holen? Vielleicht finden wir es ja heraus.

Ja, irgendwie so muss das laufen.

Das war großartig. Unglaublich. - Du warst so präsent.

-Fantastisch. -Da war eine Nähe.

Ja, die habe ich auch gespürt. Wunderbar.

-Danke. -Danke dir.

Sie waren auch großartig. Ja, die Sache mit der Uhr, das war ziemlich gut.

Ja, das ist toll.

Ich sag's dir, Taz, dieser Kerl ist unausstehlich.

-Wirklich? -Ja, er hält sich für Ryan Gosling.

So gruselig. Ich weiß genau, von welchen Typen du sprichst.

Wie ist Prinz Freddie so?

Na ja, er ist süß.

Und charmant, auf eine unbeholfene britische Hugh-Grant-Art und Weise.

Moment, ich check das nicht.

Wieso beauftragt der Prinz dich, wenn der nervige Typ Coach spielt?

Oh, er ist kein Coach. Er ist ein königlicher Heiratsvermittler.

-Wo ist der Unterschied? -Ich weiß nicht.

Er findet wohl die passenden Menschen für Dates.

Wieso mischt er sich ein und coacht Freddie, wenn du mit ihm arbeitest?

Ja, er macht diese "Wie verführe ich den Prinzen"-Sache komplizierter.

Dann finde einen Weg, mit dem Prinzen allein zu sein.

Da bin ich dir schon weit voraus.

Ja, es war wieder vergnüglich.

Falls es Sie interessiert.

Da ist ja der großartigste Datingcoach.

Ich habe Ihnen gestern eine Menge zugemutet.

Das lassen wir erst mal sacken.

Denn heute konzentrieren wir uns auf Ihre Garderobe.

Was stimmt daran nicht?

Sie sehen aus, als spielten Sie in "Cats".

-Ja. -Da hören Sie es.

Sie kommen mit mir. Sie nehmen sich den Tag frei.

Das erfordert weibliches Fingerspitzengefühl.

-Genießen Sie den Tag. -Apropos Garderobe.

Ich kenne den besten Mann der Stadt.

-Wirklich? -Das ist nett. Wir kriegen das hin.

Nein, ich bestehe drauf, ehrlich.

Denn Oz ist der Beste. Er kleidet alle großen Namen ein.

Wenn jemand Freddie einkleidet, muss er es sein.

Ich werde ihn sofort anrufen.

Oz, Edward hier. Ich habe den Prinzen von Montrovia für dich.

-Eddie. -Oz. Wie geht es dir, alter Freund?

Wäre ich ein Hund, würde ich mit dem Schwanz wedeln.

-Schön, dich zu sehen. Das ist... -Der Prinz von Montrovia.

-So wahr ich lebe. -Das Vergnügen ist ganz meinerseits.

Meine Assistentin wird Sie gern mit exquisiten Delikatessen verwöhnen.

Oh, wunderbar. Danke. Wenn ich... Ja.

Oz ist der Beste in der Branche, Freddie.

Er lässt dich aussehen wie Clooney.

Er hat Clooney eingekleidet.

Ja. Ja, ja, ja. Sie sind ein Prinz.

Sie brauchen eine Garderobe, die schneidig ist und doch unaufdringlich.

Was sind Montrovias königliche Farben?

Weiß, Rosa und Grün.

Das schaffen wir schon.

Okay. Bitte ausziehen.

Ja.

Oh, ja klar.

Wie war das noch mit der Objektivierung?

Oh, Sie meinen wohl Wertschätzung?

Touché.

Taz, es läuft überhaupt nichts wie geplant.

Das letzte Kapitel fehlt. Ich mache keine Fortschritte mit dem Prinzen.

Jetzt sieht er aus wie Jude Law, halb Manhattan möchte mit ihm ausgehen.

Was genau genommen auch dein Auftrag war.

Meine Verleger.

Du tust und sagst nichts Falsches.

Aber ich poliere doch nur ein Weinglas.

-Jane, Mike, wie geht es euch? -Nun, uns geht es bestens.

Aber was wichtiger ist: Wie geht es dir?

Gibt es Entwicklungen beim letzten Kapitel?

Es läuft wirklich sehr gut.

-Wirklich? -Ja, ich...

Um ehrlich zu sein, ich treffe mich mit jemandem.

Also sprudeln die Worte und Ideen gerade nur so heraus.

Und ich schreibe wie verrückt.

Fantastisch. Und wer ist der Kerl?

Der Prinz von Montrovia.

Leg sofort auf.

Hallo?

Oh, entschuldige. Wir sind nur ein wenig verwirrt.

Sagtest du, du triffst dich mit dem Prinzen von Montrovia?

Das stimmt.

Ist das die Art von beeindruckender Person, die euch so vorschwebt?

Das würde garantieren, dass dein Buch veröffentlicht wird.

-Werdet ihr wirklich zusammenkommen? -Definitiv, ja.

Okay, dann lass dich nicht von uns aufhalten.

Wir freuen uns auf dein letztes Kapitel.

Großartig, ja. Ich komme sicher sehr bald zum Ende.

Okay, bis dann. Bye.

-Nina, das fühlt sich nicht gut an. -Du würdest das Gleiche tun.

-Oder nicht? -Nein.

Ms. Bower.

Ich habe gar nicht gewusst, dass Sie heute Morgen kommen.

Na ja, es ist ein Überraschungsbesuch. Wo ist Freddie?

Ich danke Ihnen.

-Guten Morgen, Freddie. -Nina, was verschafft mir die Ehre?

Oh, ich war gerade zufällig in der Nähe und dachte, ich sage mal Hallo.

Oh, hallo.

War das alles, oder... - Nun, ähm...

Ich dachte, wir könnten einen Spaziergang im Park machen.

Oder in eine Galerie gehen.

Ich weiß ja nicht, ob Sie in der Stimmung sind,

aber Galerien sind der perfekte Ort, um Prinzessinnen zu finden.

Oh, gut zu wissen. Das würde ich wirklich gern tun.

Aber ich hab schon Pläne mit Edward gemacht.

Was?

Ah, da ist er ja schon.

Was tun Sie denn hier? Es ist unser freier Tag.

Dasselbe könnte ich Sie fragen.

Oh, ich wollte mit Freddie Prinzessinnen jagen gehen.

-Was ist mit Ihnen? -Ich ebenso.

Aber das ist perfekt. Dann gehen wir alle auf die Party.

Welche Party?

Alles klar, Freddie. Das wird dir gefallen.

Das hier ist eine der elitärsten Partys in ganz Manhattan, okay?

Hier findest du die beeindruckendsten Persönlichkeiten der Stadt.

-Ich hab noch nie davon gehört. -Pass auf.

Wenn ich auf eine Party komme, Freddie, dann sage ich mir immer:

"Alle Frauen hier wollen mich."

Ah ja.

Sorry, das war lustig.

Kümmere dich gar nicht um sie. Versuch es, Freddie.

Alle diese Frauen wollen mich.

Alle diese Frauen wollen dich.

Nein, Freddie. Nein. All diese Frauen wollen dich.

-All diese Frauen wollen mich. -Ja, Freddie, ja.

Freddie, tun Sie das nicht. Das ist albern.

Meine Erfolgsquote spricht ja wohl für sich, okay?

Würden Sie jetzt bitte...

Alles klar, Freddie? Also gut, sag es.

-Los. -All diese...

Oh mein Gott. Oh, das tut mir leid.

Ich bin über den Boden gestolpert.

Freddie, du musst diese Stimmung aufrechterhalten.

Wieso folgen Sie mir nicht? Kommen Sie.

Ja, hier. Hier ist es gut.

Ein bisschen ab vom Schuss, oder nicht?

Es ist perfekt.

Perfekt?

Ja. Ja.

Wenn Sie sich in Manhattan verabreden,

wollen Sie sich nicht anbieten wie eine verbeulte Müslischachtel.

Sie bleiben lieber ein Rätsel, unnahbar, schwer zu finden.

-Wie das Herz des Ozeans. -Ja.

Ganz genau.

Und dann was? Ich stehe einfach hier und warte, dass sie mich finden?

Ja, genau.

Und was, wenn sie es nicht tun?

Vielleicht haben sie das schon.

Das verstehe ich jetzt nicht.

Der Anzug steht Ihnen sehr gut.

Danke sehr.

Das bringt etwas zum Vorschein in Ihren...

-In meinen... -Augen.

Was ist damit?

In ihnen ist so viel Seele verborgen.

Ich weiß nicht, sie sind einfach braun.

Sie sind so witzig.

Freddie, es ist so unerklärlich für mich,

dass Sie einen Datingcoach engagieren.

-Wirklich? -Ja.

Sie brauchen kein Coaching oder dumme Mantras.

Sie sind perfekt so, wie Sie sind.

Und was glauben Sie, wie findet man die richtige Person?

Na ja, manchmal ist es einfach die Person, die vor einem steht.

Was macht ihr zwei denn da?

Ich bin unnahbar, kostbar und so unerreichbar wie das Herz des Ozeans.

Gut, und jetzt komm zurück zur Party.

-Ich habe die perfekte Frau für dich. -Nein, ehrlich?

Ja, komm schon. Sie nicht. Sie bleiben hier, danke.

-Wie sieht sie denn aus? -Warte, ich zeige sie dir.

Ich habe ein gutes Gefühl bei dieser Sache. Stell das weg.

Okay, komm her. Siehst du sie? Dort steht sie.

-Welche? -Sie trägt Altrosa.

-Was, die Tasche? -Das Kleid.

Sie streicht sich die Haare aus dem Gesicht.

-Sie sieht toll aus. Wer ist das? -Jessica Morrison, ein It-Girl.

Tochter eines milliardenschweren Ahornsirup-Tycoons.

Sehr süß.

Okay. Rede mit ihr.

Ja.

Entschuldigen Sie, dass ich Sie anspreche.

Ich stand da drüben. Sie sind mir sofort aufgefallen.

Ich heiße Freddie.

Oh. Er kann das echt gut.

Er ist ja fast so charmant wie ich.

Also ist er nicht sehr charmant.

Oh, den nehme ich gern, danke.

Na, wer hat wohl gerade Rachel Cox' Telefonnummer bekommen?

Ich wäre überrascht, wenn sie echt wäre.

Sie ist echt, okay?

Ich muss schon sagen, Eifersucht steht Ihnen gar nicht.

-Ich bin nicht eifersüchtig. -Hey, nichts hält Sie davon ab.

Gehen wir besser zurück zu Freddie und stehen ihm bei.

In Ordnung.

Man muss sich rar machen. Das zieht immer.

Freddie!

Okay. Kann ich Ihre Nummer haben? Wir könnten mal essen gehen.

Also nur, wenn Sie... Perfekt, vielen Dank.

-Hier. -Ich danke Ihnen vielmals.

-Schön, Sie kennenzulernen. -Hat mich gefreut.

Mich auch. Passen Sie auf sich auf. - Bye.

-Na, wie ist es gelaufen? -Ihr werdet es nicht erraten.

Ich hab ihre Nummer.

Woah, du hast sie!

Wir werden zusammen essen gehen. Ich bin aufgeregt.

Ich glaube es nicht, dass ich mit dieser Frau verabredet bin.

Es wird perfekt, Freddie.

Ich glaube, das wird ein Desaster werden.

Und wieso sagen Sie das?

Weil Freddie sich schrecklich verhält beim Essen.

-Da hat sie leider recht. Furchtbar. -Da hat sie recht.

Dann wird es höchste Zeit, mit dem Üben anzufangen.

Okay. Mit wem denn?

Erzählen Sie mir etwas über Montrovia.

-Erzählen Sie von Ihrem Zuhause. -Gut. Was möchten Sie gern wissen?

Ich weiß nicht, irgendwas...

Was ist Ihre schönste, prägendste Kindheitserinnerung?

Oh, gute Frage. Ich glaube, als ich Millie das erste Mal sah.

Ja, mein erstes Treffen mit Millie.

Sie war einfach umwerfend.

Wer war Millie? War sie Ihre erste Freundin?

Nein, mein erstes Pferd.

Ja, das werde ich nie vergessen.

Es war... Es war ein herrlich frischer Wintermorgen.

Klarer blauer Himmel, frischer Schnee auf dem Rasen.

Meine Mutter und mein Vater nahmen mich mit nach draußen.

Und da war sie.

Sie stand einfach da in ihrer ganzen Schönheit.

Der Dampf stieg von ihr auf.

Und von diesem Moment an

war unsere Beziehung etwas ganz Besonderes.

Ich habe sie so sehr geliebt.

Oh ja, das sehe ich.

Ha. Hey, ihr zwei.

Sorry, Kumpel, die U-Bahn war einfach...

-Was tun Sie denn hier? -Freddies Übungstag.

Solange Freddie nicht polyamourös werden möchte,

ist das ein Date für zwei.

Ich werde bei dem Date nicht dabei sein.

-Okay, gut. -Nein, ich glaube, ich...

Ja, genau. So, hier ist gut, großartig.

Ihr zwei macht einfach weiter. Seid natürlich.

Schön.

Sie sehen in diesem Kerzenlicht einfach bezaubernd aus.

Danke sehr.

Lenkt es Sie nicht ab, wenn Edward auch hier sitzt?

Seine Anwesenheit hilft, in die richtige Stimmung zu kommen.

Besten Dank.

Wow, das sieht toll aus.

Ich würde das...

Erzählen Sie doch mal, Nina. Wie war es für Sie, in Long Island aufzuwachsen?

Und so hab ich herausgefunden, dass Carpaccio eine köstliche Vorspeise ist,

aber auch ein Künstler.

Entschuldigung, Nina, langweile ich Sie?

Nein, tun Sie nicht.

Also...

Möchten Sie tanzen?

Das war noch kein Punkt auf der Liste.

Dann fügen wir diesen Punkt hinzu.

Sie entschuldigen uns?

Das ist doch gar nicht so übel, Freddie, Sie stilles Wasser.

Na ja, meine Mutter schleppte mich zu einer Million Tanzstunden,

als ich jünger war, also...

Sie tanzen wirklich gut.

Es ist sogar sexy.

Nicht, wenn Sie so zu Hip-Hop tanzen.

Ich wurde schon mal von der Tanzfläche gebuht.

Auf der Lower East Side, noch nicht lange her.

Vielleicht nehmen Sie ein paar Stunden Unterricht.

Sie haben da eine abtrünnige Wimper.

Wünschen Sie sich was.

Das ist sehr gut, Freddie. Sehr gut, ja.

Sehr gut.

Könnten Sie uns wohl etwas mehr Platz geben?

-Bitte. -Nein.

Ich muss persönlich und nah dabei sein.

Bei der Verführung geht es um die kleinen Nuancen und Details.

Ich geh mir mal eben die Hände waschen. Ich bin sofort zurück.

Woah, Freddie.

Oh, richtig.

Du kannst eine Frau nicht stehen lassen.

Bei einem echten Date würde sie mit mir weggehen.

In Ihren Träumen vielleicht.

Würdest du kurz übernehmen?

Es wäre mir eine Ehre.

Das ist nett, danke.

-Wir müssen nicht tanzen. -Kommen Sie, tanzen wir.

Wirklich nicht.

Haben Sie etwa Angst, dass Sie nicht professionell bleiben können?

Habe ich Sie irgendwie beleidigt?

Nein.

Es scheint nur so, dass Sie nicht wirklich gern mit mir arbeiten wollen.

Sie sind okay.

Okay, hier ist eine Frage für Sie.

Raten Sie Ihren Kunden, jemanden beim ersten Date zu küssen?

Ja. Wenn es beide wollen.

-Sie nicht? -Nein, meinen männlichen Kunden nicht.

Ich denke, es ist besser, sie warten bis zum vierten Date.

-Bis zum vierten Date? Wieso? -Ja.

Frauen schätzen es, wenn man sich Zeit nimmt, sie besser kennenzulernen.

Ich denke, sie suchen eher die emotionale Beziehung.

Aha. Es ist so schön zu hören, was Frauen wollen.

Ganz besonders von einem Mann.

Und Sie? Sie sehen das ganz anders?

Also, wenn ich ein wunderbares Date hätte mit jemandem,

mit dem ich mich verbunden fühle, bei dem es funkt

und der mich zum Lachen bringt, dann würde ich...

würde ich wollen, dass er mich beim ersten Date küsst.

-Ach ja? -Ja.

Wenn wir uns aber vorstellen, er würde bis zum zweiten Date warten,

könnten Sie sich nicht vielleicht noch mehr nach ihm sehnen?

Nein, das sehe ich nicht so.

Denn wenn mich der Kerl bei diesem wunderbaren ersten Date nicht küsst,

dann könnte das bedeuten,

dass er vielleicht nicht spontan ist oder unsicher.

Dann verliere ich das Interesse.

Das ist interessant.

Na ja, es ist einfach attraktiver, wenn jemand romantisch ist

und spontan und nicht einfach nur roboterhaft Regeln befolgt.

Ich verstehe.

Ich denke trotzdem, dass es meinen Kunden nützt zu warten.

Sie warten sicher bis zum vierten Date, um eine Frau zu küssen.

Oh nein. Aber andererseits...

Ich bin nicht wie die meisten meiner Kunden.

Ich bin ein Profi.

-Hab ich vielleicht etwas verpasst? -Nein.

-Schön, dass Sie wieder bei uns sind. -Darf ich?

Natürlich, bitte.

Danke für diesen Tanz, Nina.

Ich habe eine sehr wichtige Frage. - Okay.

Würden Sie sagen, Sie stehen auf "Friends" oder auf "Seinfeld"?

Oh, das ist wirklich eine sehr gute Frage für ein Date.

Ich bin ein bekennendes "Seinfeld"-Mädchen.

Was?

Sagen Sie nicht, dass Sie "Friends" bevorzugen.

Na ja, es hat mehr Herz.

Ich hatte heute Abend so ein schönes Date. Danke.

Wo ist Edward?

Wahrscheinlich ist er irgendwo unterwegs,

um sein Glück zu versuchen.

Klingt vielversprechend.

Es ist...

Es ist wirklich schön, mal mit Ihnen allein zu sein.

Darf ich hoffen, dass Sie das wiederholen möchten?

Ja, sehr gern sogar.

Ich auch. Das wäre schön.

Also dann...

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Wow.

Sehr gut gemacht, Freddie.

Hast du super hingekriegt. - Ja?

Ehrlich, du hattest sie.

Aber ich würde es nicht beim ersten Date zum Kuss kommen lassen.

-Wirklich nicht? -Nein.

Nina und ich haben da unterschiedliche Meinungen.

Ich habe versucht, mich ein bisschen zurückzunehmen.

-Zwanglos zu sein, wie du es wolltest. -Genau.

Ich erwähnte auch das mit "Seinfeld" und "Friends".

-Oh, wie hat es funktioniert? -Ich glaube, es hat gut funktioniert.

Ja? Dachte ich mir.

-Ich bin von mir selbst beeindruckt. -Das solltest du auch sein.

Nun, also, gute Nacht, Nina.

-Gute Nacht. -Ja, gut.

-Das war heute sehr amüsant. Danke. -Ich danke auch, sehr amüsant.

Also, sollen wir?

-Ja. -Kommen Sie gut nach Hause.

Du kannst dir nicht vorstellen, wie anstrengend das war.

Wir waren so kurz davor, uns zu küssen.

Ich hatte ihn fast so weit, ich war so nah dran.

Und plötzlich springt Edward aus dem Gebüsch und ruiniert alles.

Es war doch nur ein vorgetäuschtes Date.

Und?

Denkst du, er wollte dich tatsächlich küssen, oder hat er nur so getan?

Ich sah es in seinen Augen. Er wollte mich küssen.

-Sicher? -Ja, glaub mir.

Wenn Edward nicht gewesen wäre, würden wir längst bei mir rummachen.

Oh, was will der denn schon wieder?

-Ist es Edward? -Ja.

Lass mich in Ruhe.

Er ruft dich zu dieser Uhrzeit noch an? Interessant.

Bleib dran.

-Was? -Eine höfliche Art, sich zu melden.

Entschuldigung, ich habe jemanden in der Leitung. Was wollen Sie?

Wollen Sie morgen mit mir zu Mittag essen?

Wir könnten die Notizen von heute durchgehen.

Das wird nicht nötig sein. Er hat es sehr gut gemacht.

Man kann immer etwas verbessern.

Und wir wollen doch, dass sie ihn liebt und nicht nur mag.

Natürlich, ja, das ist eine gute Idee.

Bye.

Ganz ehrlich, ich denke, er macht sich sehr gut.

Er hat sich wahnsinnig schnell verändert.

Ja, das hat er.

Hätten Sie sich wirklich geküsst, wenn ich Sie nicht unterbrochen hätte?

Ist das Ihr Ernst?

Nur keine Scham. Ich hätte ihn auch geküsst.

Aber ich hätte mich in der letzten Sekunde zurückgezogen.

So sah es aber nicht aus.

Es sah aus, als spielten Sie gleich Mandeltennis.

Nun, eigentlich ist Football eher mein Ding.

Wie auch immer, ich

küsse meine Kunden nicht.

Aus ethischen Gründen.

Ja, richtig. Ja, die Ethik.

Ich bin sicher, Sie haben Hunderte Ihrer Kundinnen geküsst.

Ich wäre nicht so erfolgreich, wenn ich das täte.

Und? Was ist mit Ihnen?

Was soll mit mir sein?

Sie sind Single, richtig?

Wenn Sie mich anbaggern wollen, sollten Sie mein nächster Kunde sein.

Okay.

Also keine Dates oder...

Nein, ich verabrede mich nicht gern.

Wirklich? Ich liebe es, auf Dates zu gehen.

Oh ja, das ist mir schon klar.

Sie wissen schon, dass man datet, weil man eine Beziehung möchte?

Sie sollten nicht nur erste Dates haben, die dann zu nichts führen.

Meine Dates führen zu etwas. Glauben Sie mir.

Ja, in Ihr Schlafzimmer.

Und dann ein Taxi und eine SMS am frühen Morgen.

Wenn Sie sich daran erinnern.

-Wieso daten Sie nicht gern? -Weil ich

die Guten einfach sofort durchschaue, und...

bei den Schlechten kann ich nicht anders,

als zu sagen, was sie falsch machen.

Sie sagen Ihren Dates, was sie falsch machen?

Ich weiß. Ich kann einfach nicht anders.

Es ist meine Berufung.

Wenn wir beide ein Date hätten,

hypothetisch, würden Sie die Coachingnummer nicht durchziehen.

Wir würden uns nur begrüßen.

-Fordern Sie mich heraus? -Nein.

Ist das ein Lächeln?

Nein.

Vielleicht.

Danke sehr.

Wie sind Sie eigentlich zu dieser ganzen Verkupplungssache gekommen?

Sie hatten doch nicht etwa eine Liste mit Ihren Affären,

die Sie mit der Welt teilen wollten?

Nein, eigentlich, na ja,

war ich verlobt.

Okay, verlobt also.

Aber

es hat nicht funktioniert.

Na ja, das tut es ja oft nicht.

Und

ich war danach ein wenig deprimiert.

Also zog ich kurz darauf nach London und fing neu an.

Ich sehe es vor mir.

Dieser junge Edward auf dem London Eye,

der hinaus in den Regen schaut und traurig ist.

Nun, Sie sind gar nicht so weit davon entfernt.

Wie auch immer.

Ich war noch nicht bereit, mich auf was Neues einzulassen.

Und weil ich Polo gespielt habe,

und weil ich so gesellig und charmant bin...

Und arrogant.

Sie meinen selbstbewusst?

Nein, ich meine arrogant. Gut, weiter.

Weil ich Polo gespielt habe, war ich in einigen der königlichen Kreise.

So fing ich an, für sie zu verkuppeln.

Dann bekam ich den Anruf von Freddies Mom.

Und jetzt bin ich hier, mit Ihnen.

Nun ja...

Jetzt ergibt alles Sinn.

Was ergibt Sinn?

Ihre Angst vor Beziehungen.

Ich habe keine Angst vor Beziehungen.

Sie sind ein Beziehungsphobiker.

Man muss einer sein, um einen zu erkennen.

Darauf trinken wir.

Darauf trinken wir.

Weißt du, also, hinter deinem kalten und schroffen Äußeren

bist du eigentlich ziemlich witzig.

Hm, ich weiß. Danke. Okay, ich werde...

Hey, was hältst von einem Doppeldate, um Freddie zur Seite zu stehen?

Ein romantisches erstes Date ist anstrengend für ihn.

Er ist ja sehr schüchtern, und wir könnten die Stimmung auflockern.

Was denkst du?

Dass es keine dumme Idee ist.

Es ist eine sehr gute Idee, ehrlich gesagt.

Ein Doppeldate?

-Macht dich der Kerl jetzt etwa an? -Nein.

-Er datet ungefähr eine Million Frauen. -Und jetzt eine Million und eine.

Ist er heiß?

Er denkt es.

Wie wär's, wenn du stattdessen mit ihm ausgehst?

Oh Gott, nein.

-Nein? -Nein.

Ich will jemanden daten, der mich beeindruckt.

Der Typ ist selbstgefällig und selbstsüchtig.

Und so nervig.

Bei diesem Typ von Kerl rate ich meinen Kundinnen abzuhauen.

Außerdem bin ich in den Prinzen verliebt.

Da bist du dir sicher?

Er ist witzig und charmant und unkompliziert.

Ich weiß nicht, er klingt irgendwie so spießig.

Ist er nicht. Er ist bezaubernd.

Und er ist ein sehr attraktiver Mann.

Du brauchst mehr als attraktiv und bezaubernd.

Du platzt vor Energie, Darling. Du brauchst Chemie und Funken und Witz.

Ich sag doch, er ist witzig.

Und da sind Funken. Ich bin wirklich in ihn verliebt.

Und wieso gehst du auf ein Doppeldate mit Edward?

Weil ich die Verabredung nutzen werde,

um Jessicas Chancen bei Freddie zu sabotieren.

Raffiniert.

Und echt rücksichtslos.

Okay, aber wie lautet der Plan?

Na ja, sie ist so ein Manhattan It-Girl.

Also werde ich sie sie selbst sein lassen.

Das wird jeden Mann in die Flucht schlagen.

Teuflisch. Gefällt mir.

Ja.

Nicht übel.

Freddie, hey, nicht schlecht. - Wow.

-Jetzt sieh dich nur an. -Sie sehen richtig gut aus.

Ich bin beinahe versucht, Sie auf ein Date mit mir zu entführen.

Also ist das ein richtiges Date für euch zwei, oder...

Nein.

Danke, dass ihr für mich da seid.

-Natürlich. -Ja. Du kannst auf uns zählen.

Aber ich... Ich hoffe, sie taucht auf.

Diese Manhattan It-Girls können wirklich etwas unzuverlässig sein.

-Sie denken, sie taucht nicht auf? -Nina. Mach den Mann nicht nervös.

Aber ich zügele doch nur seine Erwartungen.

-Hier bin ich wohl richtig. -Ist das so?

Denn du bist hier.

-Schön, dich zu sehen. Geht's dir gut? -Sehr gut, und dir?

Wie bei Kate und Williams erster Begegnung.

Ja. Sehr ermüdend.

Ich eröffne nächste Woche

eine Galerie für zeitgenössische Kunst in Williamsburg.

-Komm doch vorbei. -Aber sehr gern.

Wenn du so ein Kunstfan bist,

sieh dir die Sammlung im Montrovia-Palast an.

Ich habe sogar einen Bildband mit allen Palastkunstwerken.

Vielleicht kannst du den zur Seite legen und den Palast einnehmen.

Nun ja, aber dafür müsstest du meine Eltern töten.

Es wäre mir lieber, du würdest es nicht tun.

Oh Gott.

Also, ich finde es wirklich toll, dass du eine Kunstgalerie eröffnest.

Oh, danke. Ich liebe meinen Job. Ich bin einfach so Hastag: gesegnet.

Ist das Sarkasmus?

Oder findest du das nicht ein wenig nichtssagend?

Wie meinst du das?

Denkst du nicht, es hat so wenig Substanz, einfach nur It-Girl zu sein?

Ich sehe mich nicht wirklich als It-Girl.

Als was siehst du dich dann? Als Berühmtheit?

Society Girl? Salonlöwin?

Ich bin einfach nur ich.

Aber was bist du dann? Eine Influencerin?

Oh, ich lehne den Begriff ab.

Er ist mir zu sehr belastet.

Ich bin nicht voreingenommen. Ich spreche jetzt nur für mich.

Ich würde einfach nicht wollen, dass meine Existenz davon abhängt,

unbedingt zu versuchen, berühmt zu werden.

Ich versuche nicht, berühmt zu werden.

Und daran wäre auch wirklich nichts falsch. Oder?

Wenn dir das ein Trost ist: Ich bin ein Prinz.

Meine Existenz ist rein zeremoniell

und basiert auf nichts, was ich je erreicht habe.

Also, ich finde dein Engagement cool.

Du eröffnest eine Kunstgalerie und...

setzt dich für Charity-Events ein.

Es könnte schlimmer sein. Du könntest Shampoo verkaufen.

Du verkaufst Shampoo.

Es ist ein Sponsoringvertrag. Und es ist nur ein einziger.

Oh. Von wie vielen?

Zwei, äh... Dutzend?

Energy Drinks, Hundekuchen, Bleichmittel.

Oh, also das würde ja im Palast wirklich sehr gut ankommen.

Nina, würdest du kurz... Wir sind gleich wieder da.

Entschuldigt uns.

Ich finde es fantastisch, dass du Shampoo verkaufst. Ich bestelle vier.

-Ist das dein Ernst? -Ja.

-Was machst du denn da nur? -Ich spiele meine Rolle.

Was immer du da gerade tust, du sabotierst, was hier passiert.

-Ich sabotiere hier gar nichts. -Du hast gerade...

Warte. Du hast eine Schwäche für Freddie.

Was? Das ist absurd.

Oh doch. Jetzt ist alles klar.

Nein, ist es nicht.

Das wäre mehr als verständlich.

Er ist charmant und sehr attraktiv und sehr reich.

Ich bin nicht in ihn verliebt. Das ist eine Coach-Taktik. Ich muss sie testen.

Okay, was auch immer du denkst, hier zu tun, es funktioniert.

Siehst du, wie schön? Sie ist ein kleines Wunder.

Und wie süß sie sind.

Das ist perfekt, ehrlich gesagt.

Ja, ja, ja, wir könnten hinten raus verschwinden.

Und dann entschuldigen wir uns nachher.

Sicher. Klar.

Großartig. Komm mit.

DEN PRINZEN VERZAUBERN

WIE VERFÜHRE ICH EINEN MANN, DER AUF EINE ANDERE STEHT?

Guten Morgen, Freddie. Ich bringe Ihnen ein paar New Yorker Bagels.

Das ist aber lieb. Haben Sie vielen Dank.

-Die sind ja noch warm. -Ja.

Ich möchte Ihnen wegen gestern Abend etwas erklären.

Inwiefern?

Es tut mir leid, ich hab mich komisch verhalten.

Es ist nur...

Sie sind so wunderbar.

Ja, wirklich, und...

Sie verdienen jemanden, der genauso wunderbar ist.

Und ich will nicht,

dass Sie sich einfach mit der erstbesten Frau zufriedengeben.

Das werde ich nicht.

-Gut. -Aber Hand aufs Herz:

Jessica ist die Richtige.

-Was? -Nina,

ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie unglaublich das Date war.

Die Konversation ging uns federleicht von der Hand.

Wir gingen spazieren und redeten stundenlang, wie im Film.

Jessica ist meine zukünftige Prinzessin.

-Freddie, Sie hatten ein Date. -Wenn man's weiß, dann weiß man's.

Totaler Unsinn. Jeder, der den Quatsch von sich gibt, liegt falsch.

Deshalb sind viele Ehen schrecklich.

-Das stimmt nicht. -Doch, tut es.

Der oder die Richtige ist jemand, an den man noch nicht gedacht hat.

Oh, das ist das erste Mal, dass ich so was höre.

Deshalb bezahlen Sie mich so gut als Expertin.

Sie dürfen sich nicht an die erste Frau hängen,

die ein wenig Interesse an Ihnen zeigt.

Sie sollten mit jemandem zusammen sein, der Sie sieht.

Der sich in Sie hineinversetzt.

-Der Sie liebt. -Wow.

Sie sind sehr gut. Ich verstehe, was Sie da tun.

Ich durchschaue Ihren Plan.

-Ihren fiesen, kleinen Plan. -Meinen Plan?

Sie wollen mich testen, ob ich Jessica mag oder nicht.

-Nein, ich würde nicht... -Sie sind sehr, sehr gut.

Vielleicht etwas hinterhältig.

Aber ich verstehe, wieso meine Familie Ihr horrendes Honorar zahlt.

-Nein, Freddie. -Nein. Nein, danke.

Gott, Sie sind wirklich der großartigste Datingcoach, den es gibt.

-Ich hoffe, ich störe nicht. -Nein, überhaupt nicht.

Gut. Ich muss dich nicht fragen, wie dein Date war.

Du hast mir früh am Morgen viele SMS geschickt.

-Tut mir leid. -Nein.

Du schickst die nicht an Jessica, oder?

-Nein. -Oh, Gott sei Dank.

-Hey Nina! -Hey!

Ich habe eine tolle Idee für ein zweites Date.

Also, was meinst du?

Ein kleines, privates, schickes Cocktailevent, ein wenig königlicher.

-Ist nicht schlecht, oder? -Ja.

Martini, geschüttelt, nicht gerührt.

Bond. James Bond.

-Sieh dich nur an. So scharf. -Danke, mein Freund.

-Wow. -Darf ich kurz?

-So, ja. -Oh, danke.

Leute, ich muss euch etwas fragen. Ich weiß, wir wollten wieder zu viert sein.

Würdet ihr Jessica und mich allein lassen?

-Jessica und Sie? -Ist das sehr ungalant?

-Ja, schon. -Nein. Nein. Ganz und gar nicht.

Je besser wir sind, desto weniger siehst du uns.

-Ich liebe dieses neue Selbstvertrauen. -Okay, toll.

Ich feiere morgen Abend eine Geburtstagsparty.

-Dann sehen wir uns dort. -Klasse.

Fühl dich nicht verpflichtet, uns einzuladen.

Je besser wir arbeiten, desto schneller bist du uns los.

Jetzt, Blofeld.

Denken Sie daran, dass die richtige Person oft vor einem steht.

Blofeld. Ich hole mir eine Brezel.

Darf ich mich zu dir setzen?

-Habe ich denn eine Wahl? -Nein.

-Was ist ihr Problem? -Sie sah nicht sehr erfreut aus.

Ich gebe ihnen ein Jahr.

Toller Heiratsvermittler.

Du kannst doch bei Liebe nicht zynisch sein.

Nur ein Scherz.

Viele Wahrheiten werden im Scherz gesagt.

Noch eine Verehrerin?

Ja. Ich verliere langsam den Überblick, um ehrlich zu sein.

Aber wieso gibst du denn nicht einer dieser Frauen eine Chance?

Lass dich mal auf eine Beziehung ein.

Ich sag dir was: Das werde ich tun, wenn du's auch tust.

Ich sträube mich ja nicht dagegen, eine Beziehung einzugehen.

Ich fühle mich einfach zu niemandem hingezogen.

Das sagen Leute aus Angst, dass man ihnen das Herz bricht.

Du musst es ja wissen, du bist ein Profi.

Ich fühle mich zu allen hingezogen, ehrlich gesagt.

Nur nicht für mehr als eine Nacht.

Weißt du, es sind Typen wie du,

die Verabredungen so reizvoll machen.

Okay. Aufgepasst.

Boom. So grandios.

Fast so grandios wie meine geniale Idee mit der Cocktailnacht.

-Du denkst, das war grandios? -Die grandioseste Idee von allen.

Was?

-Du denkst, du kannst es besser? -Ich weiß, ich kann es besser.

Okay, okay. Zeig es mir.

Nein, bleib du einfach bei deinen grandiosen kleinen Cocktailideen.

Nein, wenn wir zusammenarbeiten wollen, dann sollten wir genau das tun.

-Nicht schlecht. -Nicht schlecht?

Das hier hat alles: keine ausgefallenen Restaurants, keine blöden Sprüche.

Keine trendigen Cocktailpartys,

nur unaufdringlicher, einfacher, romantischer Spaß.

Und irgendwie ist es auch sexy.

Wenn ich das tue, schon.

-Bitte. -Ach komm.

-Du siehst aus wie Bambi auf dem Eis. -Bambi?

Kann Bambi das etwa auch?

-Ist das Bambi? -Gar nicht schlecht.

Ja, nicht schlecht.

Also, wie wäre es mit dieser Idee?

Wer als Letzter die blaue Linie dort überquert,

der muss das Eis bezahlen.

-Okay. -Okay?

-Ja. -Drei, zwei...

Eins!

Wow.

Du bist so eine Betrügerin. Oh Mann. Hey, Nina!

Weißt du, wie man bremst? Nina!

Stopp!

-So kann man auch bremsen. -Ja.

Ich habe ein Eis bei dir gut.

-Oh, danke. -Ja.

War lustig gestern.

Hat Spaß gemacht.

Ich habe auch nicht vergessen, dass du mir immer noch ein Eis schuldest.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass du mir ein Eis schuldest.

Nein, ich bin mir sicher, dass du mir noch ein Eis schuldest, Nina.

-Okay, na dann... -Sehr schön.

Entschuldigung.

Eine Sekunde.

Ja.

-Hallo? -Nina.

-Jane und Mike. Hast du eine Minute? -Ja klar, natürlich.

Hi, was gibt's?

Wir brauchen ein Datum.

Ja klar. Geht es ums Coaching?

Ja, ein Datum, wann die Hochzeit sein wird von dir und dem Prinzen.

Du möchtest, dass ich den Prinzen heirate?

Wir haben die Umsatzprognosen mit königlicher Hochzeit.

Du heiratest, schreibst dein Happy End und wirst international vermarktet.

Ich kenne ihn erst seit ein paar Wochen.

In deinem Buch machte eine Frau dem Kerl nach drei Tagen einen Antrag.

Ja, aber das ist was anderes gewesen. Das war was anderes.

Nina, tut mir leid, aber wir haben unzählige neue Projekte am Laufen.

Wir müssen eine Entscheidung treffen. - Okay.

Die Sache mit dem Prinzen, die passiert doch, oder?

-Ja. -Ja?

Definitiv. Entschuldigt, ich wurde kurz gestört.

Es wird passieren. Bald. Ich verspreche es.

Gut, wir müssen schon in den nächsten Tagen entscheiden.

Okay, gar kein Problem.

Ähm, ja, ich werde mein Happy End bekommen.

Und ihr bekommt euer

letztes Kapitel, so schnell wie möglich.

Okay.

Köstlich.

Gut. Sehr gut, danke.

-Wow, du siehst wunderschön aus. -Hi.

Wow, dieses Kleid ist bezaubernd.

Aus diesem Grund liebe ich meinen Job.

Sind sie nicht süß?

Sehr süß.

Weißt du...

Hi, Entschuldigung. Ich muss mit Ihnen reden.

Oh, ist es dringend? Jessica ist gerade erst angekommen.

-Ja. -Ist alles in Ordnung?

-Nein. -Wieso, was ist passiert?

-Die Sterne... -Sterne?

...haben sich bewegt, und das ist schlecht.

Ich muss nur... Einen Moment.

-Ich bin gleich zurück. -Okay.

Was ist da los bei den beiden?

Es haben sich wohl einige Sterne bewegt, plötzlich.

-Sterne können sich bewegen? -Nicht nach den Gesetzen der Physik.

Hach, das ist witzig.

Manchmal denke ich daran, wie wir uns zum ersten Mal trafen.

Ich gab Ihnen meine Karte, und ich habe mich oft gefragt, na ja,

was passiert wäre, wenn Sie und ich

uns unterhalten hätten.

Ich war doch viel zu zornig, um mich mit jemandem zu unterhalten,

nachdem ich dieses demütigende Date hatte.

Freddie, Sie sind so witzig.

Das liebe ich so an Ihnen. Sie sind so witzig.

-Fällt Ihnen auf, wie viel wir lachen? -Tun wir das?

Ja, wir lachen doch gerade, oder nicht?

Was ich versuche, Ihnen zu sagen, ist...

Was?

Hören Sie, ich sage das nicht nur, um Ihr Ego zu stärken oder so, aber...

Na ja...

Freddie, Sie sind großartig.

Und...

Jetzt, Freddie...

-Ich... -Alles in Ordnung mit den Sternen?

Noch nicht, ich arbeite noch daran.

Ich habe mich so allein gefühlt da draußen.

-Kommst du mit? -Aber natürlich. Natürlich, ich komme.

Ich verstehe, was Sie gemacht haben.

Was?

Sie stehlen mich weg, damit sie mich zurückstiehlt.

Sie erstaunen mich immer wieder. Danke sehr.

-Hallo, mein Schatz. Es tut mir leid. -Jetzt bist du ja da.

Okay...

Was tust du denn da?

-Gar nichts, ich bin gleich wieder da. -Was? Nein, nein.

-Ich muss Sie noch mal sprechen. -Nina, ich...

Es ist wirklich sehr dringend. Bitte.

Entschuldige, bitte.

Freddie, Sie machen einen Fehler mit Jessica. Sie können ihr nicht trauen.

-Was meinen Sie? -Sie ist ein

geistloses Manhattan Society-Girl.

Sie will nur ins Königshaus einheiraten.

Wie kannst du es wagen?

Wer gibt dir das Recht, so über mich zu reden?

Ich sage nur, was ich gesehen habe. Ihr hattet bisher nur zwei Dates.

Und du hängst an ihm wie so eine Klette

und läufst auf seiner Party rum, als wärst du seine Verlobte.

Das finde ich verdächtig.

Nein, was verdächtig ist, ist das, was du vorhast.

-Was ich vorhabe? -Ja.

Was führst du da im Schilde? Raus damit.

Wer bist du wirklich, und was für ein Spiel spielst du hier?

-Was für ein Spiel? -Ja, was spielst du für ein Spiel?

Ich erzähle dir von meinem Spiel.

-Ich bin Freddies Datingcoach. -Nein.

Was?

Ich bin sein Datingcoach.

Dein Datingcoach.

-Ein Datingcoach, um mich zu verführen? -Nein.

Ich fasse es nicht. Du hast dir eine Reihe von Tricks geben lassen?

-Nein. -Und all das war nur ein Spiel?

Die Cocktails, die Verabredung zu viert. Was war das?

-Nur eine Reihe gemeiner Tricks? -Aber nein.

-Jessica! -Nein!

Jessica!

Lass mich in Ruhe und komm mir nicht hinterher.

Jessica!

Edward?

Edward, warte.

-Ich bin so ein Idiot. -Edward, warte.

-Du bist in ihn verliebt. -Was? Nein, das bin ich nicht.

-Ich wollte nur... -Ach ja? Was? Sein Vermögen?

Nein, ich wollte nur...

-Nur was, Nina, was? -Ich wollte diesen Buchvertrag.

-Was? -Ich habe ein Datingbuch geschrieben.

Die Verleger sagten, sie bringen es nur raus,

wenn ich mit jemandem zusammen wäre,

der alle beeindruckt.

Das ist ein Scherz.

Ich hab versucht, Freddie für mich zu gewinnen,

um den Buch-Deal zu kriegen.

Ich war nie in ihn verliebt.

Oh, na dann. Ich bin so erleichtert.

Okay.

-Gut. -Nein, nicht gut! Schlecht!

Ich habe noch nie etwas Unethischeres gehört.

Ich weiß. Ich hab das nicht richtig durchdacht.

Aber dann dachte ich, ich könnte mich mit ihm verabreden

und ihm was beibringen.

Und dann wären wir alle beide Gewinner, weil er seine Prinzessin finden würde.

Und ich kriege meinen Buch-Deal. Also war das nicht so schlecht.

Das ist so verachtenswert!

-Vielleicht hättest du dasselbe getan. -Nein.

Diesen Vertrauensmissbrauch würde ich meinen Kunden nie antun.

Du solltest ihm helfen, die große Liebe zu finden.

-Und du sabotierst es. -Ja, du hast recht.

Du kapierst nicht, wie furchtbar das ist.

Es ist grauenvoll. Und mich hast du auch verletzt.

Was soll das heißen?

Du gingst mit mir aus und wolltest ihn verführen.

Was meinst du bitte, das Doppeldate?

Wir holten uns Brezeln und liehen Rollschuhe aus.

Du dachtest, das war ein Date?

Nicht. Tu das nicht.

Ich sollte dir Datingorte zeigen, die ich mag.

Ja. Als ein Date!

Aber das war doch rein geschäftlich.

Ich hab mit dir geflirtet, okay?

Genauso wie du, als du dich davongeschlichen hast

und mich dazu verleitet hast, dir zu folgen.

-Ich schleiche nicht einfach so davon. -Doch, hast du.

-Ich schleiche nicht. -Das hast du.

Ich erkenne nämlich ein Schleichen.

Und ich weiß, wann ein Date ein Date ist.

-Ich weiß, ob mir jemand Signale sendet. -Das habe ich nicht.

Entweder hast du einfach keine Ahnung, was ein Date ist,

oder du bist eine absolute Leugnerin.

Da war nichts, tut mir leid.

Was immer da war, war rein geschäftlich.

Wow, ich...

Das war dann wohl mein Fehler.

Dann kann ich ja jetzt gehen, Ms. Bower.

Er ist so ein Narzisst.

Natürlich ist da nichts gewesen.

Wahrscheinlich sieht er bei jeder Signale.

Oh, Nina, das ist übel.

MANHATTANER PROMINENTE VON EUROPÄISCHEM PRINZEN IN VERLEGENHEIT GEBRACHT!

Es ist überall im Netz. Du bist der Renner auf Twitter.

Was ist?

Mike und Jane.

Der Deal ist offiziell geplatzt. Das war zu erwarten.

Eine Sekunde.

Freddie?

Freddie, warten Sie. Hi.

-Geht es Ihnen gut? -Was denken Sie wohl?

Ich bin überall auf Twitter. Das ist ein PR-Albtraum.

Meine Mutter hat gesagt, ich bringe Schande über Familie und Nation.

Was ist mit Jessica?

Sie denkt, dass Sie, Edward und ich tricksten,

damit sie sich in mich verliebt.

Jetzt muss ich nach Montrovia zurück

und eine Frau heiraten, die ich nicht liebe.

Danke, Nina.

Es tut mir leid.

Ich muss los.

-Was hast du vor? -Schadensbegrenzung.

Jessica, bestrafe Freddie nicht dafür, dass er mich beauftragt hat.

Er ist so ein netter Kerl, und ich hab ihn nicht gecoacht.

Ich wollte euch beide sabotieren, um einen Buch-Deal auszuhandeln.

-Was? -Ist 'ne lange Geschichte, aber...

Der Kern ist, dass ich ein furchtbarer Mensch bin.

Aber er ist es nicht. Er ist ein reizender Mensch.

Freddie hat keine Spielchen gespielt, um dich auszutricksen.

Er war nur er selbst.

Ich möchte nicht mit jemandem zusammen sein, der einen Datingcoach hat.

Ich brauche jemand Authentischen.

Aber er war authentisch.

Er war ganz er selbst.

Ich habe ihn nicht gecoacht, weil

ich an ihm interessiert war.

Aber der Freddie, den du gern hast, ist der echte Freddie.

Und er ist sehr von dir angetan.

Ich weiß nicht.

Ich hasse Dramen. Ich hatte schon genug Dramen in meinem Leben.

Aber Freddie hat doch gar kein Drama verursacht, sondern ich.

Das geht auf mich. Bestrafe ihn nicht für etwas, an dem ich schuld bin.

Ich bitte dich. Gib ihm eine zweite Chance, bitte.

Es tut mir leid.

Ich weiß nicht. Ich... Ich weiß es einfach nicht.

WIE MAN EIN GUTER FANG IST, WENN ES VIELE FISCHE IM MEER GIBT!

EIN SCHLOSS FÜR DIE LIEBE! NEW YORKS EIGENE ARMORETTE!

DEN PRINZEN VERZAUBERN

Gut, dass sie mein Buch nicht veröffentlichen.

-Sag das nicht. -Es stimmt.

Ich habe das Leben von niemandem verändert.

Was redest du da?

Du hast Tausenden Menschen geholfen, sich zu verlieben.

Tausende deiner Kunden sind verheiratet.

Taz, die hätten sich doch so oder so verliebt und geheiratet.

-Warum sagst du das? -Sieh dir Freddie und Jessica an.

Freddie hatte meine Ratschläge nicht nötig, damit sich Jessica verliebt.

Er ist er selbst gewesen, und sie hat sich trotzdem in ihn verliebt.

Vielleicht ist meine Karriere ein einziger Schwindel.

-Nein, das denke ich nicht. -Doch, ich denke schon.

Ich denke,

alle meine Kunden, die letztendlich zusammenkamen, taten das aus Liebe.

Nicht wegen etwas, das ich ihnen beibrachte.

Ich mache ein Vermögen damit, den Leuten Tricks beizubringen,

obwohl man einfach nur man selbst sein muss.

Du musst nur authentisch sein,

dann wird die richtige Person kommen und sich verlieben.

Das ist der einzig wahre Trick.

Na, dann schreib das doch genau so.

-Was? -Schreib darüber ein letztes Kapitel.

Über die beschämende Geschichte, in der du vorgibst,

den Prinzen zu coachen, während du ihn verführen willst,

und wie das alles schiefgelaufen ist, aber... aber...

es hat dich den ultimativen Trick gelehrt, die wahre Liebe zu finden.

-Und der wäre? -Du musst authentisch sein.

MEINE GESAMTE KARRIERE LANG

DATINGTRICKS

AUTHENTIZITÄT

UNGESCHICKTER PRINZ

MEINE EGOISTISCHEN, UNETHISCHEN MOTIVE

"Wir lieben Menschen nicht wegen ihrer Datingtricks, die sie anwenden.

Wir lieben sie, weil...

Nun ja, wer weiß, was die magische Zutat ist, die macht,

dass Menschen sich ineinander verlieben.

Wir können diese Zutat nicht kreieren.

Sicher, wir können jemanden dazu bringen, uns zu mögen,

für ein oder zwei Nächte.

Aber wir können sie nicht dazu bringen, uns ein Leben lang zu lieben.

Ich habe meine Karriere darauf verwendet,

den Leuten beizubringen, dass wir das können.

Und das ist falsch.

Außerdem wandte ich selbst all meine Datingtricks an,

um Freddie, den Prinzen von Montrovia, zu verführen.

Und das nur, um dieses Buch rauszubringen.

Aber kein Trick hat funktioniert.

Was ist also die Lehre aus diesem Buch,

außer dass man die wahre Liebe nicht sabotieren kann?

Sei einfach du selbst.

Sei dein brillantes, wunderbares, schrulliges Ich.

Und wenn du das zulässt,

wird die wahre Liebe nicht lange auf sich warten lassen."

Was denkst du?

Ich denke, du solltest das an die Verleger schicken.

Die haben doch gesagt, an eine Veröffentlichung ist nicht zu denken.

Schick es. Vertrau mir.

-Hi Nina. -Hi Freddie.

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, dass Sie mit Jessica geredet haben.

Ich weiß nicht, ob es geholfen hat.

Doch, das hat es.

Wir haben uns verlobt und sind sehr glücklich.

Ist das Ihr Ernst?

Wenn man's weiß, weiß man's.

-Oh, es tut mir so leid. -Ist alles verziehen.

Die Liebe hat gesiegt, und nichts anderes ist wichtig.

Ich würde Sie gern zu unserer Verlobungsfeier

morgen Nachmittag einladen.

-Das ist nett von Ihnen, aber ich bin... -Edward wird auch da sein.

Er reist kurz danach nach London ab,

aber vielleicht ist es noch nicht zu spät.

-Zu spät wofür? -Ach kommen Sie.

Es ist doch offensichtlich, dass es zwischen Ihnen knistert.

Hat er Ihnen das gesagt?

Nein. Das ist nur meine Beobachtung.

Es ist doch sonnenklar, Nina, dass Sie beide perfekt füreinander sind.

Herzlichen Glückwunsch, Freddie.

Ich bin wirklich sehr froh, dass Sie endlich Ihre Prinzessin gefunden haben.

Danke.

Ihr wollt mein Buch wirklich veröffentlichen?

Der angebliche Freund und dann der Online-Skandal.

-Das ist ein komplettes PR-Schlamassel. -Ja, wirklich, das ist es.

Aber wir waren so hingerissen von deinem letzten Kapitel.

-Wirklich? -Ja.

Wir lieben es, wie du dargestellt hast,

wie unmoralisch und beschämend du warst.

Ich danke euch.

Und diese letzte Wendung, dass du gar nichts über die Liebe weißt

und deine Kunden nur sie selbst sein müssen.

Wir haben morgen eine Buchpräsentation.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll.

-Sag uns, wie die Geschichte ausging. -Oh ja.

Freddie und Jessica werden heiraten.

Ja, tatsächlich findet gerade eine Verlobungsparty statt.

Nein, nicht Freddie und Jessica. Du und Edward.

Ich und Edward?

Ja.

Du bist doch total verliebt in ihn, oder?

Wieso sagen das denn jetzt alle zu mir?

Warte, ist es nicht im letzten Kapitel genau darum gegangen?

Wie du erkanntest, dass deine wahre Liebe vor deiner Nase war,

aber du warst zu ehrgeizig, zu stur und zu blind, um sie zu sehen?

Ich muss gehen.

Mein Schatz.

-Hallo. -Nina.

-Freddie, wo ist Edward? -Auf dem Flug zurück nach London.

Oh. Dann sind Sie also wirklich in ihn verliebt.

Herzlichen Glückwunsch, Babe.

Danke schön.

Hey, Kopf hoch.

Das ist dein Traum, dein erster großer Buchvertrag, Süße.

Ich weiß, und ich bin sehr glücklich darüber.

Na ja, ich hab nie erkannt,

wie sehr ich mich nach Liebe sehnte, bis sie da war und wieder ging.

-Sie war direkt vor meiner Nase, Taz. -Du bekommst eine neue Chance.

Ganz sicher.

Aber was, wenn nicht? - Du wirst schon sehen.

Nina.

Jetzt sag etwas, okay?

Hallo, alle zusammen.

Ich danke Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie heute Abend hier sind.

Es war schon mein Traum, als ich ein kleines Mädchen war,

ein Buch zu veröffentlichen.

Und jetzt bin ich überglücklich, hier zu sein.

Und ich bedanke mich bei Jane und Mike, dass sie mir eine Chance gegeben haben.

Ich danke euch.

Und ich muss mich bei Jessica und Freddie bedanken.

Danke, dass ihr eurem Bauchgefühl gefolgt seid.

Ihr habt uns bewiesen, wie einfach Liebe sein kann.

Wenn ihr nicht gewesen wärt, hätte ich kein Buch zu veröffentlichen.

Ich danke euch wirklich, dass ihr nicht auf mich gehört habt.

Jessica, ich bin glücklich,

dass du Freddie eine zweite Chance gewährt hast.

Na ja, es

hat eine gewisse Ironie, dass ich

ein Buch promote über die Suche nach Liebe.

Und es scheint, als wäre ich die Einzige,

die sie noch nicht gefunden hat.

Ich mache das nun schon seit 15 Jahren.

Unglaublich.

Entschuldigung.

Erzähl uns von deinem nächsten Buch.

Worum wird es gehen?

Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht.

Ich weiß es nicht, vielleicht geht es um eine...

Um eine Frau, die so blind vor Ehrgeiz ist,

dass sie ihre Chance auf die wahre Liebe verpasst hat.

Es tut mir leid.

Na ja, ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist.

Das ist so deprimierend. Ich glaube, das will niemand lesen.

Was wäre,

wenn du stattdessen eine Geschichte schreibst

über zwei sehr sture, zynische Menschen,

die beinahe die Liebe verloren hätten,

aber sie dann

am Ende doch noch finden?

Ich weiß nicht.

Das klingt

doch sehr idealistisch, oder?

Die besten Geschichten sind meistens so.

Warte.

Wolltest du nicht bis zum vierten Date warten, bis du eine Frau küsst?

Na ja, weißt du, ich hab neulich gehört,

wenn man dieses Gefühl spürt, dann sollte man es einfach tun.

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