All language subtitles for Das Hirtenlied vom Kaisertal (1956).GERMAN.720p.HDTVRip.h264 (1)

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Original subtitles

Lang genug hat's gedauert. Dass du nur wieder da bist!

Lass dich anschauen! Ich soll wohl warten?

Ich bin ja wieder daheim. Bub, wie war's denn?

Bei der Prüfung raucht dir schon der Schädel.

Das kann ich mir denken. Gehen wir doch rein!

Komm rein, Jackel, in die gute Stube! Mutter hat alles hergerichtet.

Ja, Powidldatschgerl (Teigtaschen). Setz dich!

Ich freu mich, dass du wieder da bist und ich bin stolz auf dich.

Aha, das Zeugnis!

Oh, Gott! Sehr gut. Das hab ich mir immer gewünscht.

Und du hast es erreicht. Diplomlandwirt. Da, schau!

Na, so was! Diplomlandwirt.

Heut ist gegen den Huberwirt nix zu gewinnen.

Wenn er als Bürgermeister so gut wär. Ja, dann!

Sauber. Servus.

Jakob, bist du durchgefallen? Bist du narrisch?

Was du da hast, hat der da.

Revanche geb ich morgen. Wir trinken darauf.

Ja, natürlich.

Weiß er es schon? Nichts weiß er.

Setzen wir uns an den Stammtisch, da sind wir unter uns.

Ja, das können wir machen.

Die wird Augen machen.

Anni! Anni! Ja, Vater.

Na, da schaust du?

Grüß dich, Anni! Grüß dich, Jakob.

Dass du auch da bist. Wir wollten sehen, wie es blitzt!

Was? Hat's schon eingeschlagen?

Auf der Seite brennt es schon. Bring was zum Löschen, Anni!

Gleich, Vater.

Also durchgefallen bist du nicht? Was bist du dann?

Ökonom. Mit einem Zeugnis. So einer darf mir ins Haus kommen.

Also Lechner, gilt das? Herr Landtagsabgeordneter Lechner.

Es gilt, Huber. Herr Bürgermeister Huber.

Her damit, grad richtig.

So!

Prost! Auf das, was wir ausgemacht haben.

Prost, Jakob! Zum Wohl, Anni!

Prost, Jakob!

Sagt mal, um was geht's denn eigentlich?

Ja, das ist eigentlich schnell gesagt.

Der Plan ist nicht von heute. Huber und ich haben öfters darüber geredet.

Die Mutter weiß auch Bescheid? Ja. Alle, nur du nicht.

Ihr macht mich neugierig. Ja.

Wenn du heimkommst, übergebe ich den Hof. Warum sonst hast du studiert?

Allerdings bin ich mir für den Austrag noch ein bisserl zu jung.

Das wird jeder einsehen. Gib nicht so an, Lechner.

Es ist nicht gut, ist der Bauer ein paar Monate im Jahr nicht auf dem Hof

So lang ich im Landtag sitze, lässt sich's nicht ändern.

Du als Bürgermeister hast's natürlich leichter.

Deshalb lass ich mich nicht für den Landtag aufstellen.

Ich will dir auch nichts wegnehmen. Nett.

Aber ein Bauer muss auf meinen Hof. Was sagst du, Jackel?

Ich freu mich natürlich. Sehr sogar. Die Sache hat nur einen Haken.

Kein Haken. Ein Bauer ist nichts ohne Bäuerin.

Eine Bäuerin ist nichts, wenn sie nichts bringt. Aber wir haben es schon

Ich muss mich um eine umschauen. Sei so gut.

Man muss in den sauren Apfel beißen. Er ist nicht sauer.

Dafür verbürge ich mich. Prost!

Blasi, schmeiß Heu runter, das Grünfutter ist zu wenig.

Ist recht.

Geh!

Heut sehe ich erst, wie lang ich weg war. Alles voller Vieh.

Das Jungvieh ist noch auf der Alm.

Schau dir die Kühe an, eine schöner wie die andere.

Wir hatten heuer richtiges Glück im Stall.

Du hast die ungarische, die Elena. Ja, die hat das dritte Kalberl.

Bei den Ausstellungen ein Preis nach dem anderen. Alle sind schon bös.

Da ist ja Guste. Unsere beste Milchkuh.

Jetzt gehen wir da hinaus, da hab ich noch ein paar Überraschungen für dich

Blasi, beeil dich!

So was Feines!

He?

Ah! So tät's mir gerade passen.

Jetzt... Von wem hast du das?

Da ist es gelegen. Lüg nicht!

Von den Stadt-Leuten. Ach so!

Was soll ich damit tun? Trag's zur Gendarmerie!

Ja. Gleich. Moment!

Zuerst wird das Heu runtergeworfen!

Sag Zenzi, hat die nachher da ganz nackt geschlafen?

So eine Schweinerei. Schön.

Na, was sagst du? Sauber.

Bauernregel: Zusammenhalten, was man hat und immer Neues anschaffen.

Das ist dir gelungen. Ein Wunder, wo man heute doch keine Leute bekommt.

Ich bin froh, dass ich jemand für die Alm hab. Die Tochter vom Luger.

Der Vater ist gestorben, da hab ich sie und ihren Bruder zu mir genommen.

Hoffentlich taugen sie was.

Bleibt schön brav, ich komm gleich wieder.

Grüß Gott! Grüß Gott!

Na, kennst du mich nimmer? Ich bin der Jakob, der Sohn vom Bauern.

Schon zurück aus der Stadt? Kommen Sie doch rein!

Draußen ist's schöner. Die Bäuerin hat mir was mitgegeben.

Mehl und Zucker. Danke Ihnen recht schön.

Setz dich! Warum sagst du Sie, da kommt man sich ganz fremd vor?

Werd's nimmer sagen. Vom Sehen kennen wir uns schon lange.

Die letzten Jahre waren Sie nie da. Schon wieder Sie.

Ja. Du bist die Liesl?

Mh. Ich heiß Jakob und du Liesl.

Sagen wir du zueinander! Also gut.

Na, sag schon! Du.

Nicht so! Du musst mich anschauen und das ganze Sprücherl sagen.

Ich heiß Jakob und du Liesl.

Grüß dich, bist du nicht der Jakob, der Sohn vom Bauern?

Ja. Du kannst nicht einfach du sagen!

Warum nicht? Lass ihn doch! So gefällt er mir.

Wollen wir reingehen? Ich schaue mich noch um.

Danach komme ich. Ich begleite dich.

Na, dann komm!

Ich heiße Jakob und du Liesl.

Wir haben schon öfter von dir gesprochen.

Hast du deine Schwester gern? Ja. Du auch?

Ich? Ja.

Ja, ich auch. Das ist eine gute Schwester.

Auch wenn's manchmal was gibt. Ich hab früher auch oft eine gekriegt

Von deiner Schwester? Nein, ich hab keine.

Meist von Vater. Wir haben keinen mehr.

Gehört dir mal, was dem Bauern gehört Ja, wahrscheinlich.

Dann bleiben wir bei dir. Auf jeden Fall.

Liesl und ich müssen zusammenbleiben. Gut, dass du Liesl auch gern hast.

Sag ihr das nicht! Warum nicht?

Vielleicht möchte ich es ihr selber sagen.

Versprich, dass du bis dahin nichts sagst.

Jetzt wissen's bloß du und ich.

Komm, ich muss heute noch hinunter! Ja.

Ah, da seid ihr ja schon. Mh, da riecht's aber gut.

Ich hab Kaffee gemacht. Hansel, nicht so hastig! Ich bitt dich!

Spielst du auf der Zither? Manchmal.

Sie ist von daheim. Mehr haben wir nicht mitgebracht.

Mutter lässt fragen, ob sie für nächsten Sonntag was herrichten soll.

Eine kleine Bitte hätt ich schon. Ja?

Etwas, womit der Hansel seine Schafe locken kann.

Eine Flöte oder eine Mundharmonika. Das wär schön.

Ich werde schon was auftreiben. Danke.

Spielst du mal? Ja. Später dann, nach dem Kaffee.

Nein, heute spiel ich nicht Tarock. Was?

Ich hab andere Sorgen. Wird die Marienstatue nicht fertig?

Die Statue schon, aber ich nicht. Aha!

Nach der Enthüllung mache ich ein Krippenspiel.

Was machst du, Pfarrer? Ein Krippenspiel.

Ich möchte die Altarbilder lebendig werden lassen.

Gebt ihr geizigen Bauern mir Geld, kann ich das Abendmahl aufführen.

Das ist der Klosterbrauhof. Da mache ich die Bühne.

Da werden Bänke aufgestellt. Und da wird der Vorhang gezogen.

Was sagt ihr dazu? Wer spielt?

Junge Leute aus dem Dorf. Ich hab schon welche eingeteilt.

Sie müssen ihre Rollen lernen. Aber kosten darf's nichts.

An dem Tag stelle ich den größten Opferstock auf, den ich finde!

So was sollte mir für die Gemeindekasse einfallen.

Wäre der Herr hier geboren, wäre er mit seinen 12 Aposteln verhungert.

Aber geh! Na, na! Bessert euch!

Prost, Pfarrer! Prost!

Anni!

Grüß dich, Jakob! Grüß dich!

Grüß dich! Grüß Gott, Hochwürden!

Grüß Gott! Gratuliere! Danke schön.

Warst du auf der Alm? Ja.

Wie steht's oben? Gut, alles zum Besten.

Sind brav, die Luger-Kinder.

Der Pfarrer will ein Krippenspiel aufführen.

Da hast du einen feschen Burschen. Wen nehm ich für die Jungfrau Maria?

Wie wär's mit Anni? Willst du nicht die Jungfrau Maria spielen?

Aber Vater, die Maria! Jakob müsste dann den Josef spielen.

Josef hab ich schon, der müsste älter und würdiger sein.

Für dich hätte ich eine Aufgabe. Was denn?

Hast du denn Lust? Für deine Kirche tu ich alles.

Ich brauche dich aber als Privatmann. Aber gern. So sag's doch schon!

Du darfst mir den Vorhang kaufen. Rot. 5 Meter lang und 2 Meter breit.

Das reicht nachher für 3 Altardecken. Prost!

Da stieg ich auf mein Reitkamel und deshalb ging die Reise schnell.

Was sagt der?

Und ich stieg auf ein stolzes Pferd und ritt wohl um die halbe Erd.

Der kann leicht aufsagen mit einem Pferd, aber ich Kamel!

Das bringe ich nie zusammen.

Ich komme aus dem Morgenland. Als Mohrenkopf bin ich...

Falsch ist das!

Als Mohrenfürst bin ich bekannt.

Jetzt geht's gleich. Jetzt hab ich's!

Also Mutter das Gesicht vom Huberwirt hättest du sehen sollen.

Ewig schade, dass man so was nicht einrahmen kann.

Dem Pfarrer müsste man ein Diplom verleihen.

- Spendier ihm lieber was! Davon hat er mehr. - Mache ich ja.

Er hat's verdient. Die neue Madonna hat er sich vom Mund abgespart.

Was ist mit dir los, dass du bis in die Nacht bügeln musst?

Du kannst nicht mit dreckigen Hemden zum Landtag fahren.

Es dauert nur ein paar Tage. Kann ich mitfahren?

Was willst du da? Maschinen ansehen.

Man muss ja nicht gleich kaufen. Natürlich kannst du mitfahren.

Blasi!

Na warte!

Jessas! Ein Neger!

Aber Zenzi! Sei nicht deppert! Ich bin's, der Blasi.

Lieb, dass du zu mir kommst im Hemd.

Sei still, du ausgeschamter Lackel! Außen schwarz, in der Seele schwarz!

Schäm dich, du Mohrenfürst! Mohrenkopf.

Gleich Mitternacht, Hochwürden. Zeit, dass Sie ins Bett kommen.

Ja, ja. Bin ja schon dabei.

Aber das Theater ist jetzt wichtiger. Das Dichten ist nicht so einfach.

Dichten ist wichtig? Schlafen ist wichtig!

Wer ist Herr im Haus? Pfarrer oder Messner? Setz dich und hör zu!

Was ist denn? Das ist unsere Familienbank.

Das Gesinde hat da nix zu suchen. Der Herrgott macht keinen Unterschied

Heja!

Heja!

Ah, da seid ihr ja! Kommt rein!

Kommt rein! Grüß Gott, Pfarrer!

Was gibt's? Ich möcht die Liesl fürs Krippenspiel

Als Maria. Die Liesl?

Deshalb hast du uns fixiert.

Während der Predigt. Ich hab schon meine Sünden gezählt.

Das kann auf keinen Fall schaden. Komm mal her!

Na? Das kann ich ja gar nicht.

Warum nicht? Ich bring dir das schon bei. Keine Angst. Also?

Ja. Bleib gleich da zur Probe!

Ja.

Auf dich können wir jetzt verzichten. So.

Du bekommst einen Ehrenplatz. Danke.

Los, schneller! Tummelt euch ein wenig!

Damenwahl!

Schau, der Jakob! Tanz mit ihm! Ja, Vater.

Zahlen bitte! Ja bitte?

Zwei Bier. 5,20!

Danke.

Damenwahl, komm tanzen! Oder passt's dir vielleicht nicht?

Bravo, das hast du fein gemacht. Du folgst der Zenzi. Du bist ihr Mann.

Bei der Aufführung bekommt ihr einen Handwagen mit Wiege.

Das wär's. Josef, Maria und die anderen können heimgehen.

Die heiligen Dreikönige bleiben noch! Bis zur nächsten Probe!

Wiedersehen! Auf Wiedersehen!

Wiedersehen! Kommt gut nach Hause!

Du stellst dich dahin. Du stellst dich dahin.

Und du. Ja?

Du bist ja schwarz hinter den Ohren?

Ich konnte mir den Mohrenkopf nicht merken. Ich hab mich angestrichen.

Mit Schuhpaste. Da ging's. Jetzt geht's auch?

Jetzt geht's wieder nicht. Du musst lernen, lernen, lernen.

Könnte ich den Bauern spielen? Den Mann von der Zenzi. - Nein

Der hat nichts zu sagen. Nein, es bleibt so!

Ich komme... ...aus...

Komme nicht mehr weiter. Versuch's noch einmal! Ganz ruhig!

Ich komme... ...aus...

Was ist denn das da? Was da?

Solche Sachen hast du also im Kopf! Nein!

Im Hosensack hab ich's gehabt. Ich hab's gefunden.

Also schön, zum letzten Mal! Ich komme aus dem Mohrenland.

Als Morgenfürst. - Du Hornochs!

Du Hornochs! Schmeiß mir nicht die Aufführung!

Ich verschaff dir Platz in der Hölle! Wie machst du das?

Du Depp!

Sakra! Das Mädel müsste zu haben sein! Nimm sie dir! Sei nicht feig!

Weißt du, was sie gesagt hat? Was?

Ich hab so starke Arme. Sie fühlt sich sicher bei mir, weil ich sie festhalte

Die will was von dir. Glaubst du?

Hol sie dir noch mal zum Tanz!

Hast du Angst vor dem alten Huber? Lieber nicht, du.

Das schickt Anni für euren Tisch. Bravo.

Los, worauf wartest du? Na, ja.

Da drüben ist sie.

Dann geh ich halt.

Anni! Ja. Was ist denn?

Ich möchte danke sagen. Fürs Tanzen?

Nein, fürs Bier. Sonst nichts?

Nein. Ja. Ich, ich... Willst du noch tanzen?

Oder spazieren gehen? Beides.

Jakob! Ich hab auf dich gewartet.

Ich hab dir das mitgebracht für Hansel.

Dank dir. Nach der Kirche kam ich nicht dazu.

Wir war die Probe? Schön.

Wollen wir uns setzen? Ich müsste schon oben sein.

Ein bisschen. Also gut, aber nicht lang.

Willst du mir nix vom Krippenspiel erzählen? Wie geht's denn?

Wirst du ja sehen. Mutter war ganz stolz auf dich.

Vater auch, aber er lässt sich nichts anmerken.

Mich hat's besonders gefreut. Ich muss jetzt gehen.

Hansel wartet auf mich. Darf ich ein Stück mitkommen?

Oder ist es dir nicht recht? Doch gern.

Jetzt bist du doch den ganzen Weg mitgegangen.

Die Zeit ist so schnell vergangen.

Danke, dass du an Hansel gedacht hast. Ich lass ihn schön grüßen.

Wenn ich das nächste Mal zu euch komme, muss er mir was vorspielen.

Also dann, auf Wiederschauen. Wann?

Ich weiß nicht. Darf ich wieder zu euch raufkommen?

Freilich, ist doch deine Alm. Ja, wann?

Am nächsten Freitag muss ich wieder zur Probe.

Am nächsten Freitag. An derselben Stelle.

Von Herzen, mit Schmerzen, insgeheim, ganz allein.

Ein bisschen, ein wenig oder gar nicht.

Wie ist es ausgegangen? Gut ist es ausgegangen.

Das letzte Blatt hieß doch gar nicht?

Wer lang fragt, verpasst die beste Zeit.

Ich wollte nicht stören. Wir saßen gerade da...

Depp! Wir sitzen immer noch. Seit wann gehst du sonntags auf die Alm?

Zum Tanzen hab ich zwei linke Füße. Ich gehe auch lieber spazieren.

Willst du uns Gesellschaft leisten? Da werdet ihr euch bedanken.

Willst du schon heim? Warum?

Weil du's so eilig hast. Ich hab's nicht eilig.

Ich möchte einen Platz finden, an dem kein Weg vorbeiführt.

Das ist er.

Geh, ruf ihn! Ist es gescheit, davon zu reden?

Ruf ihn, hab ich gesagt!

Jakob! Ja?

Du sollst hereinkommen!

Ja, Vater?

Gib mir auch eine Zigarette!

Das mit dem Bürgermeister und seiner Anni ist so gut wie abgemacht.

Ich sag dir's nur, damit keine falsche Meinung entsteht.

Anni ist so ohne weiteres einverstanden?

Der Huber ist einverstanden. Und ich.

Nachmittags habe ich dich gesucht.

Ich war drüben, aber bin gleich wieder gegangen.

So. Und? Ich wartete, bis die Probe aus ist.

Und dann? Dann hab ich die Liesl heimbegleitet.

Ist dir das nicht recht? Da ist keine Rede davon.

Das ist eine Sache zwischen uns Männern. Lass uns jetzt allein!

Ich hab nichts dagegen, wenn du ein Mädel heimbegleitest.

Es ist natürlich, wenn ein Bursch einem Kittel nachrennt.

Ich glaube, wir verstehen uns da nicht.

Mir gefällt die Liesl. Ich hab sie gern.

So? Interessant. Schlag dir das gefälligst wieder aus dem Kopf!

Ich hab dich nicht studieren lassen, damit du mir eine Kuhdirn anbringst.

Du bist Bauernsohn. Die Liesl Dienstbote.

Ich kann mir eine Feindschaft mit dem Bürgermeister nicht leisten.

Hast du mich verstanden? Ja.

Hat man sich gern, fragt man danach nicht.

So? Aber ich frag danach.

Heja! Bockele, heja!

Heja!

Heja!

Heja! Bockele, heja!

Kommst du jetzt mit in die Stadt? Das nächste Mal.

Du glaubst, wenn die Katze aus dem Haus ist, haben die Mäuse Kirchweih.

Täusch dich nicht in mir! Ihr geht jetzt raus zu den anderen!

Ja. Ist recht, Bäuerin.

Ich verbiete dir, dass du zu der rauf gehst.

Ich kann machen, was ich will. Ja, später auf deinem Hof.

Ich bin der Bauer und Herr. Alois, er will doch nichts Unrechtes.

Wenn du mir deswegen den Hof nicht gibst, ist das deine Sache.

Geh nicht hinauf!

Warte, bis er aus der Stadt zurückkommt. Dann rede ich mit ihm.

Manchmal hört er ja doch noch auf mich.

Bockele, heja!

Heja!

Heja!

Heja!

Heja!

Bockele, heja!

Pimpel?

Pimpel! Pimpel!

Adleia?

Pimpel! Liesl!

Liesl.

Was hast du, bist ja ganz verstört? Der Pimpel ist weg, Adleia auch.

Als das Wetter schon da war, hab ich schnell heimgetrieben.

Jetzt fehlen mir die Zwei. Die werden wir schon wiederfinden.

So schlimm ist das Wetter nicht. Da oben schon.

Zwei so schöne Schafe. Komm, gehen wir suchen!

Jetzt kannst du nicht hinaus. Wenn das Wetter aufhört, gehen wir.

Hansel, da bleibst du!

Lass mich doch los! Ich muss sie doch suchen.

Sei vernünftig! Wo bist du mit ihnen gewesen?

Unter der Wand. Wenn Steinschlag kommt, sind alle Zwei hin.

Komm, Liesl! Komm!

Schnell!

Bockele, heja!

Bockele, heja!

Liesl! Liesl, komm!

Da! Da liegt was. Aber nein, Hansel. Da ist nix.

Gehen wir weitersuchen!

Die Adleia haben wir gefunden, mit gebrochener Haxe. Das Kleine nicht.

Was habt ihr mit Adleia gemacht? Heimgetragen.

Was sagt Liesl? Ich soll einen Verband mitbringen.

Komm, trink erst eine Tasse Kaffee!

So. Danke.

Da schau, mein Kind.

Hansel, wegen einem Lamm geht die Welt nicht unter.

Pimpel gehört mir. Ach so, dann müssen wir ihn finden.

Gehst du mit? Ja.

Tu es lieber nicht! So hat's der Vater nicht gemeint.

Er würde mich jetzt auf die Alm schicken.

Na ja, es wird wohl so sein müssen.

Wird's wieder aufkommen? Sicher.

Aber 3 Wochen müsst ihr es pflegen, sonst müssen wir's abstechen.

Nicht abstechen, ich pass schon auf. Hast du noch deine Okarina?

Spielst du mir vor?

Ich spiele nicht mehr, bis ich Pimpel hab.

Verzwickt ist die Sache schon.

Warum? - Wieso soll ich für deine Freundin solche Dinge kaufen

Es ist meine Braut. Bis ich in die Stadt komme, wird's Herbst.

Ich kann keine Nylon-Kombinege (Unterkleid) für die Zenzi verlangen.

Kombinege? Ich möcht doch nur ein Hemd. Das kann man doch kaufen?

Ich muss sagen können, wie groß. Das kannst du, das hab ich im Griff.

- Was? - Im Griff.

Und die anderen Maße? Welche anderen Maße?

Da hat sie vielleicht nix? Und ob!

So. Wenn es reicht.

Ich versuch's. Wenn's nicht passt, kann man's ja umtauschen.

Pass mir drauf auf!

Also in den nächsten Tagen. Ja.

Halt! Beinah hätten wir das Wichtigste vergessen.

Was? Die Farbe.

Das auch noch! Was man alles wissen soll von den inwendigen Sachen.

Schwarz ist das Modernste. Und mit Spitzen.

Was du nicht sagst! Schwarz? Ja.

Und mit Spitzen? Ja.

Nicht zu glauben! Ja, dann bring mir halt schwarz und mit Spitzen.

Blasi, du kannst ihr das nicht einfach unter die Decke legen.

Wieso nicht? So was muss schön verpackt sein.

In Seidenpapier, mit Schleife. Nur weil's schwarz ist?

Per Post schicken, das wirkt. Meinst du?

Ja. Dann schick's ihr halt.

An Fräulein Chreszenzia... Wurm.

Wurm. Lechnerhof. Nein. Wurm-Lechnerhof.

Hältst du mich für blöd? Das weiß ich. Und der Absender?

Den muss man auch schreiben? Ja.

Dann schreibst du halt, mich. Aha.

Vielleicht finden wir Pimpel morgen. Er ist zu einer anderen Herde.

Sag schön gute Nacht!

Gute Nacht, Jakob. Gute Nacht, Hansel.

Wir werden ihn schon finden. Da kommt schon wieder ein Wetter.

Das werde ich abwarten müssen. Unten werden sie sich Sorgen machen.

Mutter wird sich denken können, dass ich bei dem Wetter nicht runterkomme.

Und der Bauer? Er ist in der Stadt.

Das ist meine Sache. Ich möchte keinen Unfrieden.

Ich möchte nicht, dass es dem Bauern leid tut, uns aufgenommen zu haben.

Bist du nicht froh, dass ich da bin? Hätten wir sonst so reden können?

Vielleicht hätten wir nicht davon anfangen sollen?

Wenn 2 sich gern haben, kann man nicht ausweichen. - Nicht.

Ich möchte dich was fragen.

Würdest du mich heiraten, wenn ich dich einmal darum bitte?

Wird es gut, wenn der einzige Sohn vom Lechner eine Magd heimbringt?

Ich hab dich gern, Liesl. Ich dich auch, Jakob.

Vom ersten Augenblick an. Alles andere zählt nicht.

Jakob, bitte! Geh jetzt! Ich möchte, dass du gerade jetzt gehst. Bitte!

Wo ist denn der Jakob?

Kannst du dich erinnern, was ich dir sagte, bevor ich in die Stadt bin?

Ja, Vater. Du musstest trotzdem auf die Alm?

Na und? Das Bett war auch schon gerichtet?

Du weißt, dass das nicht wahr ist. Also gut.

Dann besprechen wir heute beim Huberwirt die Verlobung.

Nein, Vater. Dann schau, dass du weiterkommst.

Auf meinem Hof hast du nichts mehr zu suchen!

Jakob. Lass mich!

Du sollst nicht immer im Zorn handeln!

Jakob, er hat doch nur im Zorn gesprochen.

Sei doch du wenigstens vernünftig. Du kannst doch nicht einfach weglaufen.

Wohin willst du eigentlich? In die Kreisstadt.

Es ist nicht recht, was du tust. Ich will die Liesl heiraten.

Die Hauptsache ist, dass wir uns gern haben.

Du denkst nur an dich und der Vater denkt weiter.

Wie war's bei dir? Das kann man nicht vergleichen.

Wir haben's zu etwas gebracht, darauf ist Vater stolz. Jakob!

Na? Na ja, da kann man eben nix machen.

Ich wünsch dir alles Gute!

Komm wieder!

Noch ein Stück nach links. Links hab ich gesagt!

So ein Depp!

Geht ihr auf die Probe? Ja.

Der Bauer hat uns gerade weggelassen. Habt ihr die Liesl gesehen?

Sagt ihr, ich muss sie sprechen. Gut.

Jakob!

Ist was passiert?

So red schon!

Ich geh weg von daheim. Warum denn?

Ich versteh mich mit Vater nicht. Gab's Streit?

Er hat mich rausgeworfen. Meinetwegen?

Natürlich meinetwegen.

Ich fahr in die Stadt. Liesl, komm mit mir!

Ja, aber... Bitte, sag nicht nein.

Wir heiraten. In der Stadt finde ich Arbeit genug.

Ich würd gern mitgehen, aber ich muss doch für Hansel sorgen.

Liesl! Ja. Ich komm schon.

Versteh mich! Du kannst doch hier auch Arbeit finden.

Hier bleib ich nicht. Liesl, komm doch!

Ja. Bitte, bleib! Ja?

Oh, Engel du, so hell, so licht! Du schreckst mein armes Angesicht.

Steh auf, Maria, Magd des Herrn. Gottvater hat dich lieb und gern.

Dir schlägt ein zweites Herz im Leib. Du bist gebenedeit, Weib.

Siehe, ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach seinem...

Großartig. Da wird nichts geändert.

Du weinst ja!

"Tönt Preis und Dank empor."

"Tönt Preis und Dank empor."

'Exsultate in deo.' (Jauchzet in Gott)

'Halleluja'.

Pimperle, dass ich dich nur wieder hab.

Du liebes Schaferl, ja.

Ganz Braver.

So. Jetzt gehen wir heim.

Ich komme aus dem Morgenland, als Mohrenkopf bin ich bekannt.

Auch ich sah diesen hellen Stern.

Zuerst ganz nah und dann ganz fern.

Ich stieg dann auf mein Reitkamel.

Ich stieg dann auf mein Reitkamill und deshalb ging die Reise schnill.

Schnell.

Und ich stieg auf mein stolzes Pferd und ritt wohl um die halbe Erd.

Ich nahm ein Schiff, um herzureisen und um der Jungfrau Kind zu preisen.

Wir bringen Weihrauch. Myrrhe.

Gold. Des Herren Knabe sei uns hold.

Auch wenn wir Könige sind daheim, hier sind wir Menschen arm und klein.

Wir neigen unsere Häupter tief, vor jenem, dessen Stern uns rief.

Vor unserm König Jesus Christ, der allen heut geboren ist.

Liesl! Liesl!

Ich kann dir was schenken. Ich hab Pimpel gefunden.

Aber Hansel, was machst du für Sachen?

Grüß Gott! Da drüben könnt ihr es auch reingeben.

Dankeschön. Vergelt's Gott.

Immer rein.

Vergelt's Gott. Dankeschön.

Vergelt's Gott.

Bist doch ein guter Hirte. Lass dir's schmecken!

Wo ist Pimpel? Draußen auf dem Gang.

Rosa, gib dem Lämmchen Salat oder Rüben.

Mh, das mag er gern.

Eigentlich müsste ich mich bei dir bedanken und bei dem da.

Meine Statue hab ich. Du sollst auch was bekommen.

Damit du den heutigen Tag nicht vergisst. Wünsch dir was!

Ich vergesse den heutigen Tag sowieso nie.

Ich glaube, ich weiß, was du meinst. Vielleicht kann ich dir helfen.

Was hast du denn auf einmal? Auf einmal?

Schon lang. Von selbst kommst du nicht drauf.

Sag meinem Vater, wie es um uns steht.

Au! So gib doch diese dumme Nadel weg! Hörst du nicht?

Wenn ich dich heirate, heirate ich den Gasthof mit.

Na, ja. Ein gemachtes Nest mag ich nicht.

Ich mach ein Probejahr bei euch.

Nicht wegen des Gernhabens. Wegen der Wirtschaft.

Tauge ich nichts, schmeißt mich dein Vater raus.

Das glaub ich. - Ja.

Aber dann kommst du mit mir! Ja, Franzel.

Gute Nacht. Gute Nacht.

Ich darf noch spielen. Pimpel ist ja wieder da.

Dafür haben wir den Jakob verloren. Dann spiele ich nicht.

Gute Nacht, Liesl.

Was soll man zuerst machen: die Wirtschaft oder die Politik?

Du wolltest es ja so.

Ich weiß nicht mal, wo ich die Wäsche hinschicken soll.

Deswegen wird er nicht zugrunde gehen Den Gefallen wird er dir nicht tun.

Dazu ist er zu tüchtig. Er hat studiert für mein Geld.

Für unser Geld. Ja, ja. Für unser Geld.

Er kommt in der Stadt durch, fremd ist sie ihm nicht geworden.

In den paar Tagen, die du ihm daheim vergönnt hast.

Ich? Gott sei Dank hast du einen Sündenbock gefunden.

Ich sag dir genau, wie's ist. Also bitte!

Wir haben uns gefreut, dass er kommt.

An deine Vorschriften hast du dich selber nie gehalten.

Ich hatte auch nichts und du hast mich geheiratet.

Ja, aber du warst Bauerntochter. Das ist ein Unterschied.

Von einem verschuldeten Hof. Liesls Eltern hinterließen keine Schulden.

Aber sonst auch nichts. Ich will es nicht haben, basta!

Musst du nachhelfen, damit du deinen eigenen Zorn besser verträgst?

Ich sag dir, ich find mich damit nicht ab.

So?

Liesl! Was ist denn?

Ich hab geglaubt, du weinst und wollte mal nachschauen.

Geh in dein Bett zurück! Du weinst ja wirklich.

Du träumst ja. Sicher wegen dem Jackel.

Mir kannst du es doch sagen. Tu nimmer mehr weinen!

Ich hör schon auf. Ich hol dir den Jackel wieder.

Damit er sieht, wie du weinst um ihn. Du bist ein dummer Bub.

Du weißt nicht, wo er ist. Die Stadt ist groß. Geh in dein Bett!

Gute Nacht. Gute Nacht, Liesl.

Wenn ich den Pimpel gefunden hab, find ich den Jakob auch.

Ja, wo kommst denn du her? Steh auf, lass dich anschauen.

Als ihr das letzte Mal stehen geblieben seid, bin ich aufgesprungen.

Aha! Wohin willst du? In die Kreisstadt.

So, so. In die Kreisstadt. Was willst du da?

Den Jakob suchen. Wer ist das?

Na, der Jakob! Dein Bruder?

Weißt du, wo er wohnt?

In der Stadt. Aber welche Straße?

Das weiß ich nicht. Wir sollen dich hinbringen.

Warst du schon mal in der Stadt? Nein.

Woher kommst du? Vom Lechnerhof.

Ah, vom Lechnerhof. Du bleibst bis morgen bei uns.

Wie du dir das vorstellst. Ins Blaue fahren und wir haben den Ärger.

Hey! Halt!

Bleib da!

Ach! Na, ja.

Da.

Willst du mitspielen?

Nein, ich such den Jakob. Weiterspielen.

Wen suchst du? Jakob, den Sohn von unserem Bauern.

Du kennst dich nicht aus? Nein.

Wenn das Match fertig ist, kann dich einer hinführen.

Ich weiß nicht, wo er wohnt. Ohne Adresse findest du ihn nicht.

Ich weiß, er wohnt in der Stadt. Sonst nichts?

Gar nichts. Du, ich schenk dir das, wenn du mir suchen hilfst.

Besser wie nichts.

Hey, kommt her!

Ja? Mahlzeit allesamt.

Mahlzeit.

Ist wieder nix dabei? Nein, leider.

Alles für den Herrn Abgeordneten. Ein Päckchen für Fräulein Wurm.

2 Schillinge, bitte. Für mich?

Ich zahl für dich. Da. Dankeschön.

Möchtest du mitessen? Danke, Bauer. Keine Zeit.

Was hast du denn? Verschluckt hab ich mich.

Ach, verschluckt!

Fräulein Chreszenzia Wurm. Lechnerhof.

Was ist denn da drin?

Bist du endlich fertig? Jetzt wird gegessen.

Ja.

Was ist denn da drin?

Ich darf's ja nicht aufmachen. Schick's wieder zurück!

Bist du deppert? Warum? Es ist besser.

Was kriegst denn du für sündige Sachen?

Schwarz mit Spitzen. Meine Lieblings...

Was? Unglücksfarbe.

Ist schon recht. Ich komm gleich.

Hey, Herr Abgeordneter!

Was gibt's schon wieder, Herr Bürgermeister?

Na, na!

Ich hätte was zu reden mit dir? Wegen Jackel?

Ich steh zu meinem Wort. Was will denn der bei dir?

Man braucht verlässliche Dienstboten.

Vater, komm schnell! Augenblick! Es brennt schon wieder.

Vater? Vater hat der gesagt.

Geh weg, du Depp!

Dieses Jahr überstehst du nicht.

Eins-zwei-drei! Hansel!

Halt! Jakob!

Jakob! Ja, Hansel. Wie kommst du her?

Ich hab dich gesucht. Wer sind die alle?

Die haben mir geholfen. Gehen wir alle auf ein Himbeersoda.

Jetzt müssen wir aber gehen. Danke. Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen. Ich dank euch recht schön.

Ich hab's ihm geben wollen, damit er mir suchen hilft.

Ach so. Na, was tun wir jetzt? Du fährst mit.

Warum bin ich überhaupt hergekommen? Weil du der Liesl helfen wolltest.

Aber so ohne Weiteres kann ich wirklich nicht zurückgehen.

Was soll ich daheim sagen? Sag Liesl einen Gruß!

Sie soll nicht den Kopf hängen lassen. Du auch nicht.

Herr Ober, zahlen!

Heute schläfst du bei mir. Morgen fährst du mit dem Milchauto zurück.

Bitte, Hochwürden! Sagen Sie ihm gründlich die Meinung!

Grüß Gott, Lechner. Grüß Gott, Pfarrer.

Was verschafft mir die Ehre? Setz dich nieder!

Magst du einen Schnaps? Ja.

Was gibt es Neues? Das wollte ich dich fragen.

Mich? Warum?

Wie geht es dem Jakob? Weiß nicht.

Ach, schreib er nicht?

Deine Mannsleut haben beide den gleichen Dickschädel.

Man müsste sie in ein Zimmer sperren.

Du bist froh, dass es so weit ist? Nein, aber nur einer kann recht haben

Du meinst, dass du recht hast?

Sonntags liest euch der Pfarrer die Leviten.

Es geht zum einen Ohr rein, zum anderen raus.

Denk ans Krippenspiel! Für unseren Herrn war eine Magd gut genug.

Aber für einen Bauern ist so was zu gering. Glaubst du, du bist mehr?

Der Herr Abgeordnete? Schäm dich! Was soll ich tun?

Das fragst du mich? Frag dich selbst! Hol deinen Buben aus der Stadt zurück

Nein. Holen tu ich ihn nicht.

Dickschädel!

Nichts für ungut, bei solchen Böcken verliert man die Lust zum Hirten.

Dankeschön, Herr Pfarrer.

So. Wiedersehen. Servus. Wiedersehen.

Bäuerin! Was ist? Ist oben was passiert?

Ich war in der Stadt. - Wo?

Ja, beim Jakob. - Beim Jakob?

Ja. Warum tust du so geheimnisvoll? Rede!

Einen schönen Gruß für dich. Ich wollte ihn holen, weil Liesl weint.

Aber er meint, so einfach ist es nicht mit dem Zurückkommen.

Wie geht's ihm denn? Ja, gut.

Aber heim möchte er schon.

Eigentlich passt's mir ganz gut.

Zenzi! Ja.

Hübsch. Zenzi!

Aber ja!

Ja, ich komm ja schon.

Was ist denn, Bauer?

Wo ist der Franz? Zur Bahn gefahren. Mit dem Gespann.

Mit meiner Frau? Ja.

Ja, Mutter! Wie kommst du daher?

Willst du nicht die Tür zumachen?

Na, so was!

Grüß dich. Wie kommst du wirklich her?

Hansel hat uns gesagt, wo du wohnst. Weiß Vater, dass du da bist?

Wissen tut er's schon. Na, und?

Vielleicht ist's ihm sogar recht. Warum kommt er dann nicht selber?

Sei doch vernünftig!

Für Vater und mich gibt's nimmer so viel Zeit im Leben.

Ich hab nicht angefangen.

Ist die Liesl drin?

Da ist er. Vater...

Ja, Liesl!

Jakob!

Stellt euch auf! Da kommen sie!

Ich frage dich, Jakob Lechner: Willst du Elisabeth Luger zum Weibe nehmen?

Ihr treu bleiben, bis dass der Tod euch scheidet, so antworte mit ja.

Ja. Ja.

Ich frage dich, Elisabeth, willst du Jakob Lechner zum Mann nehmen?

Ihm treu bleiben, bis dass der Tod euch scheidet? So antworte mit ja.

Ja. Ja.

Nehmt die geweihten Ringe!

Reichet einander die Hände!

Gratuliere. Auch dir sehr herzlich.

Juhu!

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