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Untertitel-Studio Rhein-Main w�nscht Ihnen gute Unterhaltung.
*Keckern*
Wir m�ssen uns beeilen. Der Fischh�ter kommt gleich.
Kein Stress. Keine Lust, einen Friedhofsgesang anzustimmen.
Bl�d. Erwischt er uns, wandern wir in den Bau.
Wird er aber nicht. Sei dir nicht so sicher.
Er wei�, dass wir im Fischreservat Netze f�llen.
*Pfeifen* Der Fang bringt M�use ein.
Mindestens 20 Kilo. Sch�ne, fette Aale.
*Knistern*
Psst!
*Knacksen*
Los, fangen wir noch ein paar.
*Platschen*
*Spannende Musik*
Er kommt. Verstecken wir uns.
*Klappern*
Schnell, du Schlaftablette! Komm raus oder ich schie�e.
Hey, Bissa?
Wenn du kein Feigling bist, kommst du jetzt raus.
*Motor*
*Rumpeln* Bissa?
Bissa.
Gib doch 'nen Laut von dir!
Verflucht noch mal! Werd ihn doch nicht umgelegt haben.
Hab nur das Schild umgelegt. So was Bl�des.
Kann nur mir passieren. Wohin hat sich der Strolch verdr�ckt?
Bissa, zeig dich, du Feigling!
*Klappern*
*Rumpeln*
Ich warte, bis du rauskommst.
Wir sitzen in der Falle. Der verschwindet wieder.
Psst!
*Musik*
Geh doch zum Teufel, Bissa!
*Musik*
*Platschen*
Trottel! Durch deinen Krach w�re er beinah auf uns aufmerksam geworden.
Los, das Boot umdrehen!
G�be Dummheit Warzen, w�rst du ein Streuselkuchen.
Streng dich an!
*St�hnen*
*Platschen*
Ich hab das einfach satt. Mach schon, du Idiot!
Pass doch auf!
Los, schipp das Wasser raus!
*Platschen*
Bl�dmann! Das tut weh!
Wegen dir mussten wir schon dreimal tauchen.
Tina
Bissa
Mario
Lino
Vasco
Priester
Contessa Spondani
*Italienischer Gesang*
Achtung, mein Vater! Jetzt kommt die Flanke!
Lino, komm heute in die Sakristei! Ich hab mit dir zu reden.
Mach ich, Herr Pfarrer.
Tor! - Denkste!
Los, schie� zu mir!
Los, schie� aus! - Jetzt geh ich ins Tor.
Denkt an meine Soutane! - Gib mal ab!
Mach weiter! - Los, schnapp ihn dir!
Jetzt f�llt ein Tor f�r AC Mailand!
Ich brauche Sonntag Aal. Bringt 50 Kilo, die G�ste konsumieren die.
Mal sehen. - Sch�ne, fette Aale.
Machen wir! Da kannst du mehr Grappa umsetzen.
Ich verlass mich auf euch. Ciao. - Ciao.
Was versteckst du da im Boot? In meinem Boot? Gar nichts.
Du kannst ja nachsehen.
Du warst wieder in der Lagune.
Was soll ich da gemacht haben? Du hast Aale gefangen.
Du hast sie nicht mehr alle. Wovon lebst du?
Du klaust nur Aale und verkaufst sie.
Pass auf, ich war im Krieg Widerstandsk�mpfer.
Ich wurde verwundet. Darum hab ich 'ne Rente.
W�rst du nicht faschistischer Mitl�ufer gewesen, h�ttest du eine.
Ich bekomm 60.000 Lire im Monat.
Wie kann man damit leben?
Vater Staat sagt, man kann es, du Pfeife!
Ich bin der lebende Beweis in voller Gr��e.
Au�erdem spar ich jeden Monat 20.000.
Die Contessa f�hrt zum Friedhof. Bezaubernde Frau.
Die hat keinen Landeplatz f�r dich. Wer wei�?
*Musik*
Dir Schlitzohr zieh ich noch die Hammelbeine lang.
Dich erwisch ich.
Tag Contessa.
*Kinderstimmen*
Achtung, Kinder! Da kommt ein Auto!
Tag, Contessa.
Seien Sie gegr��t. Die Contessa ist so sch�n.
Wie eine Madonna.
Die Arme hat ihren Mann in den besten Jahren verloren.
Sein Sch�del war verst�mmelt nach dem Unfall.
Sie betet jeden Tag in seiner Gruft f�r seine arme Seele.
So Kinder, wir spielen weiter.
Ich bekomm die H�lfte. 6.000 Lire. Mh.
*Knattern des Mopeds*
Danke, fahren wir morgen fischen? Nein. Schlechtes Wetter.
Das glaube ich nicht. Es schl�gt um. Ich sp�r's im Arm.
Rheuma. Hab ich mir im Krieg geholt. Mach 'nen Abgang. Ich melde mich.
Ciao. Ciao.
Tag, Hochw�rden. - Tag, Lino.
Lino ist anst�ndig. Er kommt immer zur Messe.
Komm lieber heut Abend. Da hab ich keine Zeit.
Du bist immer hinter einem Rock her, Bissa. Immer bereit zu s�ndigen.
Es macht Spa�.
An diesem S�nder musst du dir kein Beispiel nehmen.
Du kommst zur Beichte, Bissa. Dann komm ich heute doch.
Und leg am Sonntag 'ne Generalbeichte ab.
Gut. Um zehn.
*Klappern*
Wirf einen Blick auf meinen Drahtesel!
"Die Contessa wird sauer sein, ich bin zu sp�t."
"Aber was soll's?"
Ciao, Mama. Na, wie geht's dir?
Ich kann nicht lange bleiben.
Ich muss einem dringenden Bed�rfnis Abhilfe verschaffen.
Du bist b�se auf mich?
Du hast keinen Grund.
Hier. Nimm!
Der Strau� ist f�r jemand anderen. Ich bring dir morgen einen.
"Die Frau hat mir schon im Leben den Nerv get�tet."
"Die vorwurfsvollen Blicke gehen mir auf den Geist."
"Urlaub. Ich muss Urlaub machen von ihr."
*Kreischen*
*Laute*
Da bleibt mir die Luft weg.
Ich wurde vom Fischh�ter aufgehalten.
Sie gehen ja los wie'n Stier.
Finden Sie es nicht piet�tlos in der Gruft Ihres Mannes?
Der hat 'ne schlechte Meinung von uns.
Das st�rt mich nicht. Aber mich. Kathol...
Sehen Sie nicht hin. Die Blumen sind f�r Sie.
Vielen Dank. Es ist kalt.
Dir wird gleich warm werden. Nicht so st�rmisch!
Sie dr�cken mir die Luft ab. Die Grabplatte ist so kalt.
Zieh mich aus! Wie? Sie liegen auf mir.
"Anna, du schamloses, woll�stiges Weib!"
"Du beschmutzt meine Ehre."
Jetzt hat er gesprochen. Einbildung.
"Du hast immer dem Ansehen der Familie geschadet."
"Zu Lebzeiten hast du mich betrogen."
"Jetzt spielst du die trauernde Witwe."
Die Sache ist mir unheimlich.
"Du f�hrst ein zu loses Leben ohne R�cksicht auf mein Ansehen."
*Nichts zu verstehen. Der Gatte spricht. Gleichzeitig die beiden*
Verzeihen Sie, Contessa.
Der liebe Gott hat vergessen, Ihnen die Seele einzuhauchen.
Oh, oh!
Ich k�nnte schw�ren, er hat gesprochen.
In der Familiengruft spukt 's. Schau lieber nach der Contessa.
*Er hechelt*
"Ein tolles Weib ist sie ja."
"Warum muss sie es ausgerechnet mit mir in der Gruft treiben?"
"Mit ihr muss was nicht in Ordnung sein. Abartig."
(Gatte): "Lasterhaftes Weib! Zeig wenigstens etwas Schamgef�hl!"
(Sie): "Ich will dich bestrafen f�r deine M�nnerliebschaften."
*Platschen*
Bissa, mein alter Freund, da bist du endlich!
Ich bin nicht Ihr Freund. Aber ja.
Seit Kriegsende haben wir uns nicht gesehen.
Mein Gott, freue ich mich, dich wiederzusehen.
Du hast dich nicht ver�ndert, du Wonneklo�.
Sag blo�, du erkennst mich nicht!
Wir k�mpften zusammen. Ich bin Vasco.
Dein ehemaliger Kommandant.
Erinnerst du dich, wie wir den Deutschen '45 eingeheizt haben?
Sie sind Vasco? Ja. In voller Lebensgr��e.
Bin ich ein Bl�dmann! Sie retteten mir das Leben!
Ja, du warst versch�ttet. Mit den feinen Klamotten!
Da hab ich Sie nicht erkannt. Sie m�ssen riesig Kohle gemacht haben.
Geh�rt der Schlitten Ihnen? Mh.
Das ist vielleicht 'nen Stra�enkreuzer.
Was macht der Spitze? Ungef�hr 180.
Oh je, oh je!
Eins.
Zwei.
Drei. Vier.
F�nf.
Sechs.
Oh!
Der ist nur einen Meter k�rzer als das Motorboot der Contessa.
Den h�ttest du auch gern, was?
Ich liebe dieser Lagune.
Du wei�t nicht, was es f�r mich bedeutet!
Es sind viele Erinnerungen.
Du bist zu beneiden, Bissa.
Du hattest recht, hier zu bleiben.
Hier ist noch heile Welt.
In den St�dten jagen die Menschen nur hinterm Geld her.
Es herrscht nur noch Chaos.
Einer betr�gt den anderen. Hier ist alles noch in Ordnung.
Ich beneide dich. Ehrlich.
Heile Welt. Quatsch.
Hier hagelt es nur noch Verbote.
Jagen, fischen verboten. Demn�chst verbieten sie das Atmen.
Sogar in die Lagune darf man nicht mehr pinkeln.
Wir haben Italien von den Faschisten befreit.
Sie verbieten alles. Gemein!
Sie sind sicher einflussreich.
K�nnten Sie mir eine gute Stellung besorgen?
Auf 'ner Beh�rde. Dar�ber reden wir noch.
Hast du was zu trinken? Ich wei� nicht.
H�bsch hast du's hier.
So eine Einrichtung vermutet man nicht.
Sieht nach Schnee aus.
Meine Tochter ist jetzt 17 Jahre.
Aber noch sehr kindlich.
Sie ist bildsch�n, aber 'ne echte Plage.
Ah, ich habe ganz gro�e Sorgen mit ihr.
Du wei�t, wie die Jugend heute ist.
Leicht beeinflussbar durch Film, Fernsehen und Zeitungen.
Meine Tochter kam in schlechte Gesellschaft.
Da muss ich sie rausholen.
*Knistern*
Sie nimmt Drogen.
Es ist eine Trag�die f�r mich und f�r ihre bedauernswerte Mutter.
Sie ist in einer Privatklinik.
Sie unterzieht sich einem Heilschlaf. Was tut sie?
Eine Therapie, damit sie alles vergisst.
Ach so.
Und wo ist das Problem?
Ihre ehemaligen Freunde aus der Drogenszene.
Sie sind alle verhaftet und wandern ins Gef�ngnis.
Und mit Recht.
Ich will verhindern, dass meine Tochter auch ins Gef�ngnis kommt.
Das kann ich verstehen. Die Gef�ngnisse sind das Letzte.
Die handeln auch drin mit Drogen. Stimmt.
Sie erwacht aus ihrem Heilschlaf.
Dann soll sie sich an einem sicheren Ort befinden.
Unter der Aufsicht eines Freundes, so wie du.
Ich w�rde gern sehen, wenn sie so 8-10 Tage bei dir bleiben k�nnte.
Bis sie ihren seelischen Ausgleich gefunden hat.
Damit sie an keine Drogen kommt. Du bist der Richtige daf�r.
Du wirst sie besch�tzen und �berwachen.
Und meine Tina von unliebsamen Blicken fernhalten.
Kann ich mich auf dich verlassen? Hundertprozentig.
Ich stehe meinen Mann.
Wei�t du...
Tina muss Tag und Nacht �berwacht werden. Sie ist drogenabh�ngig.
Hast du noch einen Freund, der dich abl�sen kann?
Ja, meinen Freund Lino.
Ist ein anst�ndiger Kerl.
Dem k�nnen Sie die Hand geben, ohne nachher die Finger nachzuz�hlen.
Der ist schwer in Ordnung. Mh.
Hier. �h. Nein, kommt nicht in Frage.
F�r einen Freundschaftsdienst nicht. Du wirst Auslagen haben.
Kommt nicht in die T�te. Tina wird Sachen ben�tigen.
Zum Beispiel Kosmetika. Du kannst nicht arbeiten. Nimm das Geld!
Und was ist das? Ein 100.000 Lire Schein.
Was ist der wert? 100.000 Lire.
(Stottert): Toll. Hab ich noch nie gesehen.
Ich steck ihn wieder ein. Wechseln f�llt auf.
Hier.
Mit dem gro�en Schein k�nnte ich auf den Putz...
H�r zu! Warum?
Da fragen sie alle, wo er her ist.
Du darfst nicht auffallen.
Hast du kapiert? Mh.
Klar, bin nicht Gehirn amputiert. Das hoffe ich.
Was bekommen Sie nun? Hinter Ihnen stehen sie Schlange.
Bedienen Sie die Leute! Eine abgehangene Salami!
Sofort.
Ich nehme gleich 10 oder 15 Salami. Ja, sofort.
Und zwei Pfund Schafsk�se und 10 Liter Rotwein.
Schlitzohr! Bei dir ist der Wohlstand ausgebrochen.
Bei der Rente im Lokal essen! Geh mir nicht auf den Geist.
Frecher Kerl! Ich hoffe, meine geklauten Aale kommen dir hoch!
Deine geklauten Aale? Die sind Volkseigentum.
Die Gemeinde hat angeordnet, dass Aale nicht gefischt werden d�rfen.
Also befiehlt das Volk dem Volk, dass keine Aale gefischt werden.
Das Volk befiehlt dem Volk zu verhungern.
Bl�dsinnige Politik. Nimm 'nen Schluck, du armer Schlucker.
Der arme Schlucker bist du.
Ich bin Volksvertreter mit gutem Gehalt. Ich tue nur meine Pflicht.
Mh. Eine sch�ne Pflicht.
Dir macht's wohl Spa�, die armen Teufel anzuzeigen?
Und du schie�t auf sie. Woher wei�t du das?
Dann warst du es also. Du hast sie wohl nicht alle?
Ich hab nur was l�uten h�ren. Reden wir von was anderem.
Ein Spielchen? Mh, nein.
Hab keine Zeit. Ich muss was erledigen.
Wei�t du, etwas sehr Wichtiges.
F�r eine ganz hohe Pers�nlichkeit. Du?
Ja, ich. Mario. Sag blo�?
Oreste, zahlen! Ich muss weg.
Ich mach dir einen Spezialpreis. Du zahlst nur 2.000 Lire.
Das ist ja Wucher. Du hast sie doch nicht mehr alle?
F�r ein kleines St�ckchen Aal.
Mir zahlst du f�r 20 Kilo 10.000 Lire.
Wovon redest du?
Rutsch mir den Buckel runter! Der Rest ist Trinkgeld.
Ihr k�nnt mich mal im Mondschein besuchen.
Bissa!
*Krachen*
Wach auf, Bissa. Da ist jemand. - Was ist mit dir los, Bissa?
Wer ist denn da? Na, ich. Vasco.
Ach Sie.
Du hast mich nicht geh�rt. Ich schlafe tief.
Wer ist das? Mein Freund. Lino.
Der ist in Ordnung.
Tina ist im Auto. Hilf mir, sie reinzubringen.
Ja, sofort. Lino, du kommst auch mit.
Beeil dich, sonst erk�ltet sie sich.
Vorsichtig!
Das ist ein Mensch und kein Kohlensack.
Bissa, du bist so ungeschickt.
So, jetzt trag sie in die H�tte. Mann, die Kleine ist schwer.
Nimm sie doch!
Leg sie gleich aufs Bett! Mitten in der Nacht!
Pass mir ja gut auf meine Tina auf! Ja.
Niemand darf sie sehen. Keine Angst, hierher kommt niemand.
In 10 Tagen hole ich sie ab.
Bis dahin hat sie sich bestimmt erholt.
Du hast jetzt die Verantwortung f�r Tina. Ich verlass mich auf dich.
Sei streng mit ihr. Sie k�nnen sich darauf verlassen.
*Keckern*
*Tina st�hnt*
Da.
Guten Morgen.
Wie f�hlen Sie sich?
Hier sind Sie in Sicherheit.
Sie werden bald ganz gesund sein. Die Umgebung wird Ihnen gefallen.
Wenn Sie einen Wunsch haben, sagen Sie es. Wir sind Freunde.
Der Typ da ist Lino. Ein anst�ndiger Kerl.
Nicht so'n ausgelutschter Flippi aus der Drogenszene.
Und ich hei�e schlicht Bissa, ein Spitzname.
Ich war bei der Infanterie und bin ein Freund von Vasco.
Was soll das? Ich wollte Ihnen nur die Hand geben.
Sag was! Ja.
Wir tun Ihnen nichts. Wenn Sie was brauchen, sagen Sie es!
Wir erf�llen jeden Wunsch. Ich m�chte Milch haben.
Gut.
Sie will Milch. Mach 'ne Fliege! Ich flieg schon.
Der spurt, was?
Er ist nicht der Hellste, aber ganz brauchbar.
Die Milch ist sauer.
B�h!
*Schmatzen*
Essen Sie, sonst fallen Sie vom Fleisch.
Hausmannkost schmeckt. Sie werden sich dran gew�hnen.
Ich bin nicht gerade Meisterkoch, aber der Hunger treibt 's rein.
Vielleicht will sie lieber 'nen Gummiadler.
Warum bin ich hier gefangen? Wollt ihr L�segeld?
Was faseln Sie denn da? Drogen. Ja, der Durchblick fehlt.
Was habt ihr mit mir vor? Ihr zwei seid Gangster.
Machen Sie mal 'nen Punkt! Wir halten Sie nicht gefangen.
Wir passen auf Sie auf. Stell dir vor, sie h�lt uns f�r Gangster!
Sie nimmt uns auf 'n Arm.
Das kann ich selber.
*W�tender Laut*
Hey, wo wollen Sie hin?
(Schreit laut): Hiiiii....
Sie schreien sich die Lunge aus dem Hals.
Hilfe! Hier h�rt Sie keiner!
Hilfe!
H�ren Sie auf, man wird ja taub.
Lassen Sie mich gehen! Nur ein paar Tage.
Vasco bringt Sie dann nach Hause. Wer ist Vasco?
Ich kenne ihn nicht. Es ist ihr Vater.
W�hrend der Partisanenzeit nannten wir ihn Vasco.
Ich bin Vollwaise.
Vergewaltigt mich bitte gleich. Ich glaub, ich spinn'.
Kn�pfen Sie sich zu! H�ren Sie auf mit dem Theater!
Ich bleibe. Ich will einen Plattenspieler und Platten.
Ja, wenn's sein muss. Es muss sein.
Ihr Langweiler geht mir auf den Geist.
Er sieht noch gut aus. Guter Kauf.
Ciao Bissa, sieht man dich mal wieder?
Sie haben beim Kartenspiel auf dich gewartet.
Ich hatte zu tun. Komm her!
�ber dich geht ein Ger�cht um. Du sollst einen Schatz gefunden haben.
Alles Quatsch.
Eine Verwandte hat mir ein paar Lire hinterlassen. Ich geb euch einen aus
Das ist ein Wort. Gehen wir rein!
So einen Wagen muss mir meine Gemeinde auch stiften.
Eine Lage Whisky f�r alle! Die Runde geht auf Bissa.
In Palermo hat einer seine Frau eingemauert.
Ja, diese Sizilianer. Der Dollar f�llt weiter.
Und die Aktien fallen auch. Chaos.
Die Weltwirtschaftslage sieht nicht rosig aus.
Seit wann interessierst du dich f�r die B�rse?
Als Gebildeter interessiert man sich f�r alles.
Die Studenten gehen wieder auf die Stra�e.
Das ist ein Problem. Die Jugend schluckt nicht mehr alles.
Ja, diese Jugend!
Drei aus Rom verschwundene Jugendliche hat die Polizei gefunden
Sie waren in einem Appartement, in dem Drogenpartys stattfanden.
Was f�r 'ne Party? Drogenparty.
Anstatt Wein zu trinken, nehmen die jungen Leute Drogen.
Sie rauchen Marihuana, Haschisch und spritzen Heroin.
Die Drogen sind ein Problem. Die Sarden sind verr�ck.
Sie haben einen 13-J�hrigen entf�hrt.
Stellen Sie sich das vor! - Die Welt wird vom Teufel regiert.
Ich verstehe, wenn sie einen Industriellen entf�hren.
Daf�r zig Millionen verlangen. Das ist ein Schlag gegen Kapitalismus.
Ein Kind entf�hren, ist eine Sauerei.
Die w�rde ich alle liquidieren, an die Wand stellen.
*Er zischt*
Es w�rde gen�gen, wenn zehn von uns nach Sardinien fahren.
Dann g�b's die Banditen nicht mehr. Bist du ein Gro�maul.
Ich h�rte, gestern haben illegale Fischer ihr Unwesen getrieben.
Als Sch�sse fielen, haben sie sich vor Angst in die Hosen gemacht.
Der Duft wehte ins Dorf.
Zahl deine Rechnung! Kann der Fischh�ter bezahlen.
Der Klingelbeutel ist leer.
Ich zahle, lass mir den Spa� was kosten.
*Hecheln und Knistern*
*Spannende Musik*
Gleich hab ich dich.
Ich hab dich.
Na warte, jetzt bist du dran.
Ich krieg dich auch.
*Lachen*
*Spannende Musik*
Jetzt hab ich dich.
F�r'n M�dchen l�ufst du schnell.
In meiner amerikanischen Schule bin ich die Beste im H�rdenlauf.
Bist du Amerikanerin?
Dann h�tte ich einen Akzent.
Ich gehe dorthin, weil der Lehrstoff gut ist.
Mein Vater will, dass ich eine optimale Ausbildung bekomme.
Dein Vater?
Du hast gesagt, du h�ttest keine Eltern.
Das hab ich nur so gesagt.
Ausgekocht. L�gst wie gedruckt.
Was soll das? Bist du verr�ckt geworden?
*Er schreit* Bl�de Gans!
Gemeines Luder!
Oh!
*Bissa summt*
Hilfe! Sie m�ssen mir helfen. Er hat versucht...
Er hat versucht, mich zu vergewaltigen.
Wer?
Er!
*Er st�hnt*
(Stottert): Du, du, du Schwein!
Ich hab nichts gemacht!
Dich pr�gel ich gr�n und blau. Dir treib ich unkeusche Gedanken aus!
Die hat 'nen Gehirnschaden. Ausgekochte Schlampe!
Mach, dass du wegkommst!
Du Hilfssch�ler! Dich hat doch der Esel im Galopp verloren.
(Singt): Bin ein Koch.
*Er summt*
B�h!
D... Das ist Polenta.
Ich hasse Maisbrei. Schmeckt scheu�lich. Ich will Kalbsschnitzel.
�h, Kalbsschnitzel.
Kommt nicht in Frage. Die sind �strogen verseucht.
Du sollst anst�ndige Hausmannskost bekommen.
Du isst, was auf den Tisch kommt. Dann esse ich gar nichts.
Dann f�ttere ich dich. Die Polenta muss weg.
*Sie st�hnt*
*Knistern*
Das sind lauter Schnulzen. Du bist nicht ganz dicht!
Die kannst du �bers Bett nageln.
Die sind bescheuert. Das Affentheater reicht jetzt.
H�r damit auf, sonst rutscht mir die Hand aus.
Mit dir w�rd ich Schlitten fahren, w�re ich dein Vater.
Bei mir g�b 's das nicht.
Was ist mit dir? K�mmer dich um die Polenta!
Spiel dich nicht so auf! Wie redest du mit mir?
Hier! W... Was soll ich mit dem Wisch?
Das ist ein Liste mit Sachen, die ich ben�tige. Sofort!
Glaubst du, ich bin dein Laufbursche?
Besorg dir deinen Kram gef�lligst selbst.
Ok, ich geh in die Stadt. Sch... Schlange!
Das ist... Mit Weibern gibt's nur �rger.
Bin bald wieder da!
Deinen Freund kann man herrlich provozieren.
Versuch ja nicht, an ihr rumzufummeln.
(Lacht): Das ist 'ne Type! Sehr komisch.
Nicht doch, Contessa, ich hab keine Zeit.
Ich wollte nur am Grab meiner Mutti vorbeisehen.
Das nehme ich dir sehr �bel. Ihr Verblichener spukt hier rum.
Das bildest du dir ein. An unserem Jahrestag gibst du mir einen Korb.
Nicht b�se sein. Hier Liebe zu machen, ist irgendwie abartig.
Ich will dich nicht mehr sehen. Au!
*Stimmengewirr*
"Es ist mir nicht angenehm, diesen Kram f�r Tina einzukaufen."
*Musik und Stimmengewirr*
*Zischen. Aufschrei*
*R�uspern*
*Laut*
*Schnuppern. Er quiekt*
*Musik*
*R�uspern*
*Laute*
"Die h�lt mich f�r'n Transvestiten. Egal, sie sieht mich nie wieder."
Der sieht gar nicht aus wie'n Schwuler.
*Er pfeift*
Vielen Dank und auf Wiedersehen.
Ich zahle 7.500.
Vertrauen ist gut, Kontrolle besser.
Einmal Damenbinden.
Ein Damenunterhemd.
Ein Spitzenunterh�schen. *Er quiekt*
Ein BH.
Wimperntusche.
Ein Lippenstift.
Nagellack.
Macht 7.500.
Hab ich ja gesagt. 2500 zur�ck. Vielen Dank.
Der N�chste bitte.
Ich zahle diesen Rasierpinsel.
So ein Saftladen.
"Guten Tag, meine Damen und Herren. Das Neueste in K�rze."
"Auf der Autobahn hat sich ein folgenschwerer Unfall ereignet."
�h.
"Ein gro�er amerikanischer Wagen ist ins Schleudern gekommen."
"Er ist in den Po gest�rzt." Denen ist's nie schnell genug.
"Von den Insassen fehlt bis jetzt jede Spur."
"Vermutlich sind die Personen..." Ach, du lieber Gott!
Der Wagen sieht aus wie der von Vasco.
"Die Polizei wird anhand des Kennzeichens den Besitzer finden."
Verdammt, Vasco ist ums Leben gekommen.
So ein Idiotenspiel.
Bl�de Kuh.
Dich gibt's auch noch. Na endlich.
Hast du alles bekommen?
Mh. Zeig mal her!
Ich muss dir was sagen.
Keine gute Nachricht, Tina. Ein Ungl�ck ist geschehen.
Vasco ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Sie haben das Auto aus dem Fluss gezogen.
Sein Tod ist mir gleichg�ltig. Wie bitte?
Weil dieser Vasco nicht mein Vater war.
Ich kannte ihn nicht. Nat�rlich war er dein Vater.
Er hat dich mit dem Amischlitten hergebracht.
Wollt ihr die Wahrheit h�ren? Der gemeine Kerl hat mich entf�hrt.
Und ihr seid seine Komplizen. Ihr kommt ins Gef�ngnis.
Ins Gef�ngnis? Ja.
Du bist entf�hrt worden? Vasco hat mich entf�hrt.
Er fuhr neben mir her. Er hielt, ich dachte, er will 'ne Auskunft.
Er zog mich ins Auto und dr�ckte mir einen Wattebausch auf die Nase.
Hier bin ich erst wieder aufgewacht. Ihr seid doch beteiligt.
Wir hatten keine Ahnung davon.
Dieser Vasco!
Ich h�tte ihm das nie zugetraut.
Es ist nicht m�glich.
So kann man sich t�uschen. Er war ja ein Gauner.
Dieser Kerl war ein Verbrecher.
Der hat uns ganz sch�n reingeritten.
Ich Bl�dmann hab ihm vertraut.
Lebte er noch, w�rde ich ihm den Sch�del einschlagen.
Was machen wir jetzt? Woher soll ich das wissen?
Wir m�ssen uns da irgendwas einfallen lassen.
Aber was?
Hm. Wei� auch nicht. Du bist vielleicht 'ne Fl�te.
Ja, das ist er. Ein Irrtum ist ausgeschlossen.
Dieser Wagen hielt am Dienstag neben Tina an.
Hier! - Um wie viel Uhr? Pr�zise.
Tina und ich kamen gerade aus der Schule.
Ein paar Minuten nach sechs.
Gut. Was hat sich danach abgespielt?
Tina ging auf der anderen Stra�enseite.
Ein Laster versperrte mir die Sicht.
Danach waren Tina und der Wagen weg. - Danke. Sie k�nnen gehen.
Werden Sie Tina finden? - Keine Sorge. Das werden wir.
Ich muss dringend den Kommissar sprechen.
Sie m�ssen warten wie alle anderen.
Ich muss in meine Kanzlei.
Der Wagen wurde in der Schweiz gestohlen.
Es wurde ein italienisches Kennzeichen angebracht.
Die Entf�hrung wurde gut vorbeireitet.
Ich glaube, sie haben das M�dchen an einen sicheren Ort gebracht.
Wir m�ssen die Leiche des Fahrers finden und sie identifizieren.
Es gibt so viele Ungereimtheiten.
Die Tat wurde vorher angek�ndigt.
Eine L�segeldforderung stand in dem Brief, aber keine Summe.
Signor Tellini erhielt keine Nachricht mehr.
Ein alter Trick, damit wir nicht wissen, wo sie sind.
Es gab mehrere T�ter, die werden sich noch melden.
Haben Sie schon mit Ingenieur Tellini gesprochen?
Ja. Er versteht nicht, warum man ihn erpressen will.
Er ist nicht reich.
Vielleicht eine politische Geschichte, weil er kandidierte?
*Er st�hnt*
Beide Eltern h�ngen sehr an dem M�dchen.
Kommissar, der Anwalt von Tellini wartet.
Der schon wieder!
Bertini, bitte k�mmern Sie sich, ich habe keinen Nerv mehr.
Gut. - Der hat ihn mir geraubt.
Manchmal hasse ich meinen Beruf. Als Streifenpolizist war's auch sch�n
"Der Wagen muss den Entf�hrern von Tina Tellini geh�rt haben."
"Die Polizei hat auch die Gegend lokalisiert..."
#Meister Jakob, Meister Jacob, schl�fst du noch#
#H�rst du nicht die Glocken? H�rst du nicht die Glocken#
#Bim, bam, bum. H�rst du nicht die Glocken? Bim, bam, bum#
#Bim, bam, bum# Schluss jetzt!
Ich kann das nicht mehr h�ren!
Das ist ja ein Irrenhaus hier.
*Vogelgezwitscher*
Bring die Nervens�ge wieder rein!
*Tina singt wieder: 'Meister Jacob'*
H�r auf mit dieser Arie!
Und was jetzt? Lass mich nachdenken!
*Er st�hnt*
Wir gehen zur Polizei und erz�hlen die Wahrheit.
Sie soll sich fertig machen. Hoffentlich macht sie keine Zicken.
Tina!
Du sollst dich fertig machen, wir wollen weg.
Und wohin bitte? Zur Polizei.
Wir erz�hlen die Wahrheit. Das soll was bringen?
Die glauben euch kein Wort.
Ich brauche blo� sagen, ihr habt mich entf�hrt und schlecht behandelt
Wieso schlecht behandelt? Ja, das habt ihr.
Ich musste Polenta und Salami essen.
Ihr beide habt versucht, mich zu vergewaltigen.
Daf�r bekommt ihr mindestens zehn Jahre Knast.
Zehn Jahre?
Wenn nicht noch mehr. Madonna!
Sie sagt, gehen wir zur Polizei, kriegen wir mindestens zehn Jahre.
Ich will nicht in den Knast.
Sprich mit ihr. Wir m�ssen eine andere L�sung finden.
Mit der sturen Person kann man nicht reden.
Du bringst sie samt Klamotten auf der Lambretta nach Caorle.
Du �berl�sst sie auf der Piazza ihrem Schicksal.
Das Luder kann zum Teufel gehen.
Dort geht sie sofort zur Polizei.
Die Bullen buchten uns ein.
Was sollen wir sonst machen? Sollen wir sie umbringen?
*Bissa st�hnt*
Du kannst doch nicht... Hab's nur daher gesagt.
Wir m�ssen sie beseitigen. Ja, aber ohne Spuren.
Wir k�nnten sie ers�ufen. Wir stecken sie in einen Sack.
Beschweren den Sack und werfen ihn ins Wasser.
Eine geniale Idee.
Wenn der Sack wieder hochkommt, findet man sie. Wir sind erledigt.
Wir bet�uben sie und zerschneiden sie.
Wir werfen sie den Krokodilen vor. Geniale Idee.
Ich sag's ihr.
Bissa, sie fragt, ob wir noch alle Tassen im Schrank haben.
Ob wir die Lagune mit dem Nil verwechseln.
Frag sie, was wir mit ihr tun sollen.
Bissa l�sst fragen, was wir mit dir tun sollen.
Seid ihr noch dicht? Das m�sst ihr wissen
Wir wissen es aber nicht.
Gut, ich zerbrech mir euren Kopf.
*Quietschen*
Du passt auf. Ich besorge Zeitungen.
Ich sehe nach, was es �ber den Fall Neues gibt.
Mh.
Sie finden die Kleine nie mehr. - Man sollte die Strolche aufh�ngen.
So Gott will, ist sie am Leben.
Ich hoffe, der Herr bestraft das Gesindel f�r den Rest seiner Tage.
W�re ich kein Mann der Kirche, w�re ich f�r Todesstrafe.
Man soll niemanden verurteilen, wenn man die Hintergr�nde nicht kennt.
Wer wei�, was die Entf�hrer dazu getrieben hat?
Vielleicht sind sie nur hineingeschlittert.
Sie sind schuldig und m�ssen bestraft werden.
Kopf ab! - Tonio, so redet kein Christ!
Hochw�rden, die Kerle bekommen sowieso nur ein paar Jahre.
Der Herr wird sie hart bestrafen. - Die Justiz l�sst sie frei.
*Er st�hnt*
Ciao, Mario. Wohin mit den Blumen? Zum Friedhof.
Aha!
*Rattern*
Sind die Blumen f�r 'ne Dame? Bin ich dir Rechenschaft schuldig?
*Musik*
�h.
So ein Strolch! Er ist der neue Liebhaber der Contessa.
*Spannende Musik*
Es gibt Stra�ensperren. Wir durchk�mmen diese Gegend hier.
Ihre Operationen werden von der Presse im Detail wiedergegeben.
Das kann ich nicht verbieten.
Die Entf�hrung ist zum nationalen Ereignis geworden.
Wir haben hunderte von Hinweisen bekommen.
Aber wir tappen noch im Dunklen.
Aber mein Klient... - Ach, Ihr Klient.
Er hat mich noch nicht mal aufgesucht, stellt nur Anspr�che.
Ich lasse ihn jetzt vorladen. - Schlecht m�glich.
Ingenieur Tellini hatte eine Herzattacke.
Er will mit Ihnen zusammenarbeiten. - Er behindert die Ermittlungen.
Uns sind die H�nde gebunden.
Es ist merkw�rdig, dass sich die Entf�hrer nicht gemeldet haben.
Das beunruhigt uns auch. Wir bef�rchten das Schlimmste.
Gib es was Neues, wenden wir uns an Sie.
Ich hoffe es.
Wenn Sie der Geldforderung nachkommen, bef�rchten wir Schlimmes.
Dann gebe ich f�r das Leben des M�dchens keine Lira mehr.
*Musik*
Was glotzt du da rein? Nur so.
Ich hab �ber was nachgedacht.
Mh.
Ah!
*Musik*
Schwein, sch�m dich, das M�dchen beim Baden zu beobachten.
Du f�ngst jetzt ein paar Fische zum Essen.
So ein Sittenstrolch.
Hui!
Manno, die hat aber auch 'ne Figur!
Ei, ei, ei!
Hat sie dich erwischt, als du geschaut hast?
Quatsch! Mach mal 'n bisschen flott!
Damit wir was zu essen bekommen.
Stell dich nicht so bl�d an!
Hier nimm!
*Musik*
Ich war nicht sehr nett zu euch.
Tut mir leid, dass ich so schlechte Laune hatte.
Ich sage euch die Wahrheit.
Mein Name ist Tellini.
Aber mein Vater ist nicht mein leiblicher Vater.
Ich hasse diesen Kerl.
Er hat versucht, mich zu vergewaltigen.
Meine Mutter hielt ihn davon ab.
Sie verzieh ihm. Aber ich nie.
Fahr mit uns fischen!
Meine Mutter ist gutgl�ubig.
Mein Stiefvater hat sie in der Hand.
Sie hat ihm ihr Verm�gen �berschrieben.
Er sagte, damit er es f�r sie gut anlegen kann.
Meine Mutter ist jetzt mittellos, er ist reich.
Ich hab meiner Mutter gesagt, sie soll es r�ckg�ngig machen.
Der Anwalt sagt, sie hat keine Chance, an das Verm�gen zu kommen.
Nun stehen wir ohne Geld da.
So 'n Mistkerl! Liebe macht blind.
Ihr habt mit meiner Entf�hrung nichts zu tun.
Vasco hat euch aufs Kreuz gelegt.
Aber die Polizei h�lt euch f�r seine Komplizen.
Ihr m�sst ins Ausland. Vielleicht nach S�damerika.
Da werdet ihr nicht ausgeliefert. Aber ihr braucht Geld.
Das muss beschafft werden.
Ich will nicht, dass ihr bestraft werdet f�r nichts.
Wir fordern ein hohes L�segeld von meinem Stiefvater.
Das kommt nicht in Frage. Ist Betrug.
Sein Geld geh�rt im Grunde meiner Mutter und mir.
Ich hole es als L�segeld zur�ck.
Ich geb euch ein Drittel ab. Das kommt nicht in Frage.
Wir finden eine andere L�sung.
"Die Sache mit Tina geht mir an die Nieren. Ich brauche Ausgleich."
"Deshalb gehe ich zur Contessa."
*Musik*
*Bissa st�hnt*
So!
*Glocke l�utet*
Hallo Contessa!
Wo sind Sie, Contessa?
Ist niemand zu Hause?
Hallo?
So.
*Er summt*
Was willst du? Das k�nnen Sie sich doch denken!
Ich hab ein Geschenk. Keine Lust.
Also verschwinde!
Die L...Lust kommt bei der Sache. Nein, raus mit dir!
Lass dich nicht mehr sehen! Weil ich meinen Mann nicht stand?
Mir gibt man keinen Korb. Ich hatte keine Zeit.
Du hast ekel Fischgeruch. Ist das Ihr Klavier?
Oder geh�rt es Ihrem Mann? Es geh�rte ihm.
Ich hasse Klavier. Jetzt raus!
Schlag keine Wurzeln!
Der Fischgestank verpestet das Haus!
Beim n�chsten Mal einen halben Liter Parfum.
Komm Dienstag zum Friedhof!
Frechheit, der Kerl kommt unangemeldet hierher.
Ich verabscheue Fischgeruch.
*Mario lacht*
Lach nicht so bl�de!
Komm, jetzt st�rt uns niemand mehr.
Eine Sadistin. Immer handele ich mir Backpfeifen ein.
Er schleicht da rum.
Ciao, Bissa. Dieser Lump!
Schick ihn weg! Geh zum Teufel!
Fahr du zur H�lle!
Na warte, dir zeig ich's.
Gesichtsausdruck wie ein Feuermelder, reinschlagen.
Du gehst zu Fu� nach Haus.
Aua!
So ein linker Vogel!
Spannt mir einfach die Contessa aus.
*Zischen*
Einmal.
Du kommst auch noch dran.
Ja.
Sch�n.
*Zischen* Mit dir rechne ich noch ab.
Es tut mir leid, du musst dir einen anderen Abnehmer suchen.
Ich nehme sie jetzt von der Firma. Die kosten weniger.
Meine Fische sind ganz frisch. Die sind ein paar Stunden alt.
Die anderen werden gleich tiefgefroren.
Ersticken sollst du an deinen Aalen!
*Platschen*
*Spannende Musik*
Wollen Sie Ihre hei�geliebte Tochter Tina wiedersehen?
Dann m�ssen Sie ein L�segeld bezahlen in H�he von?
300 Millionen Lire.
300 Millionen? Diese Summe hat er uns gestohlen.
Ihr bekommt 100 Millionen.
Hoffentlich bezahlt er auch.
Kann ich mal sehen?
Danke.
Die m�ssen verr�ckt sein! 300 Millionen!
Das kann Signor Tellini nicht bezahlen.
Aber wir wissen, das M�dchen lebt. - Der Vater erkannte Ihre Handschrift
Alles h�ngt von Ihnen ab. - Wunder kann ich nicht vollbringen.
Meine Leute sind jeder Spur nachgegangen, jedem Hinweis.
In Caorle sind mehrere Beamte im Einsatz.
Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass die Entf�hrer dort sind.
Was soll ich Tellini mitteilen? - Wir tun alles.
Die Entf�hrer werden sich bald wieder melden.
Mit der Forderung, wo das L�segeld deponiert werden soll.
Deponieren Sie P�ckchen mit Geldattrappen am �bergabe Ort.
Holen sie es, schnappen Sie sie.
Das ist nicht Ihr Ernst? Auf gef�hrliche Tricks verzichten wir.
Die Entf�hrer sind Profis. Die bringen seine Tochter eiskalt um.
Mein Klient kann das Geld nicht auftreiben.
Ich werde eine L�sung finden.
Es ist ja nicht Ihre Tochter.
Zahlt Tellini nicht, bringen sie Tina um.
Tellini muss versuchen, die Summe aufzutreiben.
Seine einflussreichen Freunde lassen ihn nicht im Stich.
Pr�sentiert das Gewehr!
*Pfiff*
*Surren*
"Steig ein, Geliebter! Wir wollen uns dem Volk pr�sentieren."
"Ich fliege, meine Geliebte."
*Seufzer*
"Ich bin ja so gl�cklich!"
"Ciao, mein S��er!"
Kauft euch Wein und Brot und trinkt auf mein Wohl!
Am�siert euch, Br�der und Schwestern!
Verjubelt es! Ich habe Geld wie Heu.
Hier! Vergn�gt euch!
He!
*Krachen und Schrei*
Mein Werbematerial ist ruiniert.
Du bist d�mmer, als die Polizei erlaubt.
Tr�umst am helllichten Tag! Ich hab nachgedacht.
�berlass das Pferden, die haben gro�e K�pfe.
Du f�ngst an zu denken? Einmal muss man ja anfangen.
Der Tag f�ngt gut an.
Ich bin schon ein Schussel.
Ich brauche Zeitungen. Il Gazzettino, Il Giorno, L'Unita.
Du hast noch nie Zeitungen gekauft. Ich m�chte mich weiterbilden.
Hoffentlich beh�ltst du, was du liest. 700 Lire.
700 Lire? Ja, das ist nun mal so.
Wenn ich gleich bezahle, gibt's Rabatt?
Spinnst du? Ich verdiene kaum was daran.
Du solltest dich sch�men, einen armen Kerl so auszunehmen.
Du brauchst sie ja nicht kaufen. Verschwinde jetzt!
H�tte ich nur Kunden wie dich, k�nnte ich dicht machen.
Kauf in Zukunft woanders!
Das gro�m�tige Herz der Mail�nder.
Es soll helfen, das Leben von Tina Tellini zu retten.
Unsere Zeitung veranstaltet eine Spendenaktion.
Um einen Teil des L�segeldes zu erm�glichen.
Wir ersuchen alle B�rger, sich zu beteiligen. Gut.
Keine Bewegung! Erwischt! Wobei?
Da musst du fr�her aufstehen. Wo sind die Aale?
Welche Aale, du Schwachkopf?
Durchsuch mich! Nicht mal im Bauch sind welche. Was treibst du hier?
Geh zum Friedhof! Die Contessa erwartet dich sicher sehns�chtig.
Du bist von Eifersucht gepeinigt.
Du kannst nicht mehr bei ihr landen trotz deiner teuren Geschenke.
*Zischen* Dass b��t du mir noch.
Einen Dreck werde ich, Westentaschen Casanova!
Was machst du mit den Zeitungen?
Ich mache Klopapier draus. Da staunst du.
Oder ist das verboten?
Bei dir muss 'ne Schraube locker sein.
Toilettenpapier ist billiger.
*Klappern*
*Er st�hnt*
"Alle Nachforschungen im Fall Tellini waren ergebnislos."
"Die Entf�hrer gehen davon aus, dass der Vater des M�dchens reich ist."
"Das entspricht aber nicht den Tatsachen."
"Die Polizei geht davon aus, dass es sich um..."
*Bissa hustet*
"...dass sie das M�dchen t�ten, wenn nicht gezahlt wird."
"Es wurden Spenden �berwiesen, um das Leben des M�dchens zu retten."
"Es ist fraglich, ob 300 Millionen Lire zusammenkommen."
"Die Eltern sind im Studio, um einen Appell an die Entf�hrer zu richten."
"Signora Tellini, Sie k�nnen sprechen."
"Vielleicht h�rt Sie Ihre Tochter."
"Ich flehe Sie an, geben Sie mir mein Kind zur�ck!"
Sei tapfer, Mama. Es wird alles gut.
*Mutter weint*
"M�chten Sie auch noch sprechen? - Ja, das m�chte ich."
"Ich hoffe, die Entf�hrer h�ren mich."
"Dass sie nachempfinden, was wir mitgemacht haben."
"Ich m�chte allen f�r die gro�z�gigen Spenden danken."
"Vielleicht gelingt es, die Summe aufzubringen."
"Ich ersuche die Entf�hrer, das Leben unserer Tochter zu schonen."
"Wir werden die Summe auftreiben und Ihnen aush�ndigen."
"Oder zu einem Versteck bringen."
"Das war das Ehepaar Tellini, deren Tochter entf�hrt wurde."
"Damit sind wir am Ende unserer Sendung."
Dein Vater klang besorgt.
Kriegt er das Geld nicht zusammen, m�ssen wir nehmen, was er auftreibt.
Das kommt nicht in Frage. Der Gauner versucht, sich zu dr�cken.
Man nennt euch Verbrecher. Der wahre Verbrecher ist er.
Mir geht das auf den Geist.
Es w�re kein Problem gewesen, w�re es sein Geld gewesen.
Nun stammt das L�segeld von allen, da habe ich Skrupel.
Lotto. Jeder setzt was ein und jede Woche gibt's einen Million�r.
Stimmt. Niemand wird ausgebeutet.
Au�erdem muss mein Stiefvater viel Geld selbst aufbringen.
F�r mich ist was faul an der Sache. Wenn schon.
F�r Skrupel ist es zu sp�t.
Um sicher zu sein, m�sst ihr aus Italien fliehen. Mit Geld.
Sie hat recht. Wir brauchen das Geld. Wir m�ssen handeln.
Wo soll die Geld�bergabe ohne Risiko stattfinden?
*Knattern*
*Klimpern*
Hier Gl�hwein.
Sieben.
Sechs.
*Klopfen*
Hallo, wer spricht bitte? - Wer sind Sie?
Ingenieur Tellini. - H�ren Sie zu!
Verpacken Sie das Geld wasserdicht und legen es in die Lagune von Caorle
Sag ihm, er soll das Gespr�ch in die L�nge ziehen.
Morgen Abend punkt 20 Uhr. - Was?
Was? - Verstanden?
Ich versteh Sie so schlecht.
Wollen Sie Ihre Tochter lebend wiedersehen, verpacken Sie das Geld.
Achtung, das Gespr�ch kommt aus einer Telefonzelle.
In Caorle. Veranlassen Sie alles!
In der Lagune von Caorle! - Wo?
Caorle! - Buchstabieren Sie es bitte.
Ca-or-le.
"In Caorle gibt es nur sechs Telefonzellen."
" Wir sehen nach der in der via Vallone, Piazza Mercato, Baptisti"
"�bernehmt ihr die anderen." Alles klar.
Unter einem vergammelten Schild. Vergammelt.
Da steht 'Fischen verboten'.
*Sirenen heulen*
Fehlanzeige, zur n�chsten!
Sie Schwein haben die Bullen gerufen.
*Sirenen heulen*
*Sirene heult*
Fehlanzeige! Fahren wir zur n�chsten Zelle!
*Sirene heult*
Versager haben den Anrufer entwischen lassen.
Den Kerl h�tte ich ausgequetscht. - Wir wissen, wo sie sich verstecken.
Caorle. Der �bergabe Ort ist nicht weit weg von Caorle.
Na und?
H�user durchsuchen. Gegend abriegeln. - Finden Sie?
Wenn Sie das M�dchen umbringen, haben wir die Bev�lkerung gegen uns.
Viele haben gespendet, weil sie das M�dchen lebend sehen wollen.
Verstanden?
Wir deponieren das Geld, dann lassen wir die Falle zuschnappen.
Aber im Augenblick unternehmen wir nichts.
Was sagt Tellinis Anwalt? - Das Geld ist da.
Den Rest der Summe haben die Gl�ubiger Tellinis bereitgestellt.
Sie wollen seine politische Karriere unterst�tzen.
Unwichtig.
Tellinis Anwalt soll zur Besprechung herkommen. Sofort!
*Radionachrichten*
"Im Entf�hrungsfall Tellini gibt es keine neuen Ergebnisse."
"Von den Verbrechern und der Entf�hrten fehlt jede..."
Verbrecher nennen sie uns.
Wenn sie uns so nennen, werden wir uns auch entsprechend verhalten.
Diesen Br�dern zeigen wir es noch. Die werden staunen. Verbrecher!
Das ist ja wohl das Letzte.
Was hast du jetzt vor? Was tust du da oben?
Antworte!
Wart 's ab!
*Musik*
*Scheppern*
Ich helf dir.
Nein, nein. Lass nur!
So.
Wo hast du die Waffen her? Im Krieg erbeutet.
Ich war 13 Jahre und bei den Widerstandsk�mpfern.
Vasco war unser Kommandant. Das war 'ne irre Zeit.
So, mal sehen.
*Klacken*
Funktioniert.
Ich h�tte sie '45 abgeben sollen, aber ich wollte sie behalten.
Ich dachte mir, irgendwann brauche ich die noch.
Ja.
Jetzt ist es soweit, wenn auch nicht so, wie ich mir gedacht habe.
Stempeln uns zu Verbrechern.
Tina, wir leben in einer furchtbaren Zeit.
Man ger�t in kriminelle Sachen.
Nur weil man einem anderen einen Gefallen tun will.
Ja. Tsch!
Mach keinen Unsinn! Gib her!
Lino, wie ist's gelaufen? Peng!
Alles klar. Hab mit dem Alten gesprochen.
Tina, gib mir die Pistole! Ich m�chte sie behalten.
Ich muss mich verteidigen k�nnen.
Ich k�mpfe mit gegen die Bullen. Gib mir die Pistole!
Ich will nicht. Eigensinnig.
Lass sie mir. Nein, gib her!
Nein! Dann behalte ich die Patronen.
*Schie�laute*
Peng! Peng! Peng!
Komm, mein B�r. Ich hab Sehnsucht nach dir.
*Er brummt*
Nicht die Haare, bitte.
Zerw�hl mir die Haare! Du kannst alles mit mir machen.
Contessa!
H�r auf, da ruf jemand nach mir!
Contessa, sind Sie an Bord?
Contessa! Contessa!
�ffnen Sie die Luke! *Klopfen*
Contessa! Du musst verschwinden.
Ach was. Schnell, hau ab! Beeil dich!
Er muss dich nicht sehen. *Er nuschelt*
Mach schon! Hau ab! Contessa!
�ffnen Sie die Luke! Mir so die Tour zu vermasseln!
Beeil dich! Geh ja schon.
Ich komme sp�ter noch mal. Bis morgen.
Machen Sie endlich auf!
Also was willst du, Bissa? St�re ich?
Nein, ich hab geschlafen und getr�umt.
Na los, komm rein!
Ich bin gekommen, weil ich... Weil was?
Ich m�chte morgen Aale fangen, weil Vollmond ist.
Wird sicher ein guter Fang.
In so einer Nacht kann man bis zu ... bis zu 100 Kilo fangen.
Ausgekochter Spitzbube!
Ich br�uchte ein Motorboot, damit bringe ich den Fang nach Venedig.
K�nnten Sie mir eins von ihren kleinen Motorb�tchen leihen?
Ich wei� nicht, ob eins frei ist.
Sprich mit dem Bootsmann! Na, warte!
Wo finde ich ihn?
Wenn er nicht auf See ist, im B�ro. Sag, du hast meine Erlaubnis.
Das ist ein sch�nes Boot. Elegant.
*Wellen pl�tschern*
Diese Yacht ist sicher hochseet�chtig.
Damit k�me man nach S�damerika. Ich mag es nicht.
Damit musste ich mit meinem Verblichenen auf Kreuzfahrt gehen.
�berall hin. Ich hab Angst vor dem Meer.
Weil ich seekrank werde. Dagegen gibt's Pillen.
Hilft nichts. Ich hasse dieses Schiff.
W�rden Sie es mir borgen? Ich muss verreisen.
Ihr Mann war ein guter Mensch. Er war ein Ungeheuer.
Wieso das denn?
Er zwang mich zu verhassten Dingen. Was zum Beispiel?
Er verlangte, dass ich mich wie eine Contessa benehme.
Mir lag das Getue nicht. Ich wollte mich geben, wie ich war.
Ich komme aus einfachen Verh�ltnissen. Das warf er mir vor.
Als Liebhaber war er nichts, weil er vom anderen Ufer war.
So was gibt's, er hatte einen guten Namen.
Ja. Weil ich den nicht beschmutzen darf, treffen wir uns in der Gruft.
Ich bekomme noch Rheumatismus.
Ich muss die Liebe aufgeben oder es anders l�sen.
Sie sind ein Geschenk f�r die M�nner.
Ich brauche die Liebe wie die Luft zum Atmen.
Er brauchte sie nicht.
Seinen Knaben war er h�rig.
Aber ich soll mich kasteien. So 'n Schlingel.
Ein Scheusal.
Der Egoist hielt mich wie eine Sklavin.
Aber ich hab ihm H�rner aufgesetzt. Warum verlie�en Sie den Kerl nicht?
Das konnte ich nicht. Er liebte mich auf seine Weise.
Er litt unter seiner Veranlagung.
Er sagte, wenn ich ihn verlasse, stirbt er.
Ich h�tte ihn sterben lassen.
Das hab ich mir auch gesagt und ihn vergiftet.
Bravo!
Er hatte eine so sch�ne Beerdigung.
Armer Liebling. Tut es Ihnen leid, dass er tot ist?
Nein. Man muss den Mut haben, richtige Entscheidungen zu treffen.
*Motorbrummen*
Hey, k�nnen Sie nicht aufpassen?
Haben Sie nicht geh�rt, dass sich niemand hier aufhalten darf?
Die Lagune zu bewachen, geh�rt zu meinen Pflichten.
Ich hab mir vorgenommen, heute einen Schwarzfischer zu schnappen.
Ausgerechnet heute Abend? Er wird den Fang des Lebens machen.
Es ist Vollmond. Schnappen Sie ihn n�chstes Mal.
Verschwinden Sie bitte! Ich bin Kommissar. Ab mit Ihnen!
Immer mit der Ruhe. Verhaften Sie den Kerl, der geh�rt mir.
Der Schwarzfischer fehlt uns noch.
Hoffentlich kommt er uns nicht in die Quere.
Bin ich Mitternacht nicht zur�ck, haut ihr ab.
Es wird schon glattgehen.
Mach's gut, Bissa. Wird schon schiefgehen.
*Musik*
Ob uns die Kerle beobachten? - M�glich ist alles.
Profis. Ich rechne mit allem.
Sie holen das Geld nur, wenn sie sicher sind, es ist keine Falle.
Und wenn sie die Falle bemerken? - Nein.
Meine Leute sind als Fischer getarnt.
Die Kidnapper werden keinen Verdacht sch�pfen.
Dann schnappt die Falle zu. - Wenn sie entwischen?
Dann k�nnen wir nur hoffen, dass sie das M�dchen freilassen.
Sonst k�mmen wir die Gegend durch. - Hier ist das Schild.
*St�hnen*
So.
*Motorbrummen*
So, alles klar.
Fahren Sie wieder zur�ck, Bertini. - Jawohl, Herr Kommissar.
*Brummen*
*Pl�tschern*
*Keckern*
*Knallen*
*Prusten*
Luchs eins an Luchs drei, bitte kommen!
Luchs drei, keine besonderen Vorkommnisse.
Luchs drei, bleiben Sie auf Posten!
*Pl�tschern*
*Platschen*
*Knistern*
*Spannende Musik*
*Pl�tschern und Schnauben*
Luchs eins, n�hert euch jetzt dem ausgemachten Punkt!
Verstanden, wir gehen nach Plan vor.
Luchs vier, setzt euch in Bewegung! Operation beginnt.
Verstanden. Alles klar. Ende.
*Spannende Musik*
*Knistern*
H�nde hoch!
Endlich hab ich dich ertappt, Bissa!
Ach, du bist's nur. Musst du mich so erschrecken?
Nimm die Pfoten hoch! Schrei nicht so!
Mal sehen, was du da hast. Zeig mal, was da raush�ngt. Mach schon!
Ja.
*Pl�tschern*
Du hast Aale gefangen.
Ich hab dir prophezeit, dass ich dich erwische.
Der sch�nste Tag in meinem Leben.
Ruder an Land! Du wanderst ins Kittchen.
Von mir aus, was soll's? Die zwei Jahre sitze ich ab.
Als Wiederholungst�ter bekommst du mehr.
Schreib dir hinter die Ohren, die Gerechtigkeit siegt zuletzt immer.
Was faselst du da? Die Gerechtigkeit siegt immer.
(Singt): #Amore, amore, amore#
*Er singt laut auf Italienisch*
Sofort anhalten und H�nde hoch!
Sie blenden mich mit der Lampe! Wer seid ihr?
Ich bin der Fischh�ter und habe einen Schwarzfischer verhaftet.
�bergeben Sie mir Ihre Waffe! Nein. Ich bin Beamter.
Zeigen Sie mir Ihre Papiere!
Hier, bitte!
*R�uspern*
Ja, in Ordnung. Danke.
Kennen Sie den Schwarzfischer pers�nlich?
Und ob. Er hei�t Bissa.
Ich kenne ihn seit zehn Jahren, er f�ngt Aale, obwohl es verboten ist.
Ich �bergebe ihn niemandem.
Schon klar. Haben Sie was Verd�chtiges bemerkt?
Nein. Nichts. Ich hatte Augen und Ohren nur f�r die Aale.
Schon gut, entfernen Sie sich. Jawohl.
*Pl�tschern*
Warum h�rst du auf zu rudern? Mach ja keinen Quatsch!
*Bissa st�hnt*
Hast du Schmerzen? Leg die Waffe weg!
Oder es knallt.
A... Aber...
Bist du verr�ckt? Gib mir das Gewehr!
Leg's auf den Boden!
Jetzt steig aus! Vorw�rts! Steig ins Wasser!
Aber... 's kalt.
Mach dich nicht ungl�cklich.
Widerstand gegen die Staatsgewalt kostet dich zehn Jahre.
Och, komm!
Ich hab dich erwischt. Das gen�gt mir. Ich lass dich laufen.
Steig aus!
Jetzt? Es ist tief. Da hol ich mir den Tod.
Steig jetzt aus oder ich dr�ck ab!
Das kommt dich teuer zu stehen.
Hole ich mir 'ne Lungenentz�ndung, hast du mich auf dem Gewissen.
Da stirbt einem ja alles ab. Das ist N�tigung und Freiheitsberaubung.
Zehn Jahre brummst du daf�r. Wenn du mich erwischst.
Das kannst du nicht machen. Ich bin Beamter.
Du bist ein Schwachkopf und Paragraphenhengst.
Die Aale und die Gemeinde kannst du dir an den Hut binden.
Die Vorschriften und Verbote dazu!
Wei�t du, was du bist?
Du bist so dumm, dass du brummst. Vom Wahnsinn umzingelt.
So eine Gemeinheit h�tte ich ihm nie zugetraut.
*Er schreit*
*Wimmern*
War was Verd�chtiges? - Nein, alles ruhig.
Sieh nach, ob das Geld noch da ist. - Jawohl.
*Pl�tschern*
Es ist weg. - Informieren Sie die Zentrale!
Luchs drei an Zentrale: Bitte kommen!
Zentrale: Kommen!
Das Geld ist weg, aber es gab nichts Verd�chtiges.
Wie nichts Verd�chtiges? - Wir waren immer am Tatort.
Es hat sich niemand gen�hert. - Nicht zu fassen!
Einsatzkommando an alle: Abbrechen! - Verstanden. Ende.
Ja. Ende.
Ein Taucher wird das Geld geholt haben.
Sie sind vermutlich auf der Landzunge.
Sie werden nicht entwischen.
Versuchen sie zu fliehen, sind unsere Wachboote da.
Auf dem Landweg ist alles abgeriegelt.
Sie k�nnen nicht fliehen. - Gut. Sperren beibehalten.
Morgens durchsuchen wir die Gegend. - Einverstanden.
Ich bezweifle, dass sie das M�dchen freilassen.
Wir werden es sehen.
*Musik*
*Tierlaute*
Lino!
Tina!
Wo seid ihr denn?
*Klappern*
Lino!
*Spannende Musik*
Lino, du Penner. Mach auf!
Herrje!
Was...
Was ist denn hier los? Was treibt ihr da?
Toll! Du bist ein Genie!
Bravo, Bissa! Bravo!
Du bist ein Ass! Bravo!
Wir packen das Geld aus. Wir packen es sp�ter aus.
Nein gleich. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt.
Fast w�re es schiefgegangen. Der Fischh�ter war da.
Dem hab ich ein Ding verpasst.
Lass die Pfoten davon!
Es wird noch nicht geteilt.
Der Trick mit den Aalen war super. Die Bullen sind auch reingefallen.
Erz�hl es uns sp�ter. Wir m�ssen ansto�en.
Wir wussten, es geht glatt. Darum das Fest.
Wir sto�en auf unsern Triumph an.
Der Coup war einmalig.
Jetzt beginnt ein neues Leben.
Ja, auf eine bessere Zukunft!
Salute!
Salute!
Salute!
*Sie singen betrunken auf Italienisch*
Go, go, go.
Wir sind ganz sch�n zu. Trotzdem sollte Tina nicht mit Geld werfen.
Daf�r hab ich meinen Kopf hingehalten.
*Tina lacht*
Heb das Geld auf!
Los, beweg deinen Hintern!
Wenn er einen in der Krone hat, krieg ich's ab.
Mit ein bisschen Geld, werden die Leute �berm�tig.
Das Geld kommt hier rein. Okay, Boss!
Hier rein.
*Alle reden betrunken*
*Sie singen*
Bei so viel Kohle flippt man gern aus.
Eigentlich m�ssten wir nachz�hlen. Aber ohne mich.
Weil du nicht bis zur Million z�hlen kannst.
Dr�ck 's fester rein!
Die h�tten das Geld auf ein Auslandskonto �berweisen sollen.
Quatsch. Da h�tten sie uns geschnappt.
War ja nur ein Scherz.
*Bissa singt*
Ich bring es an einen sicheren Platz. Geteilt wird sp�ter.
Ich will tanzen.
Ich bin ganz sch�n blau. Ich auch.
H�r zu, Tina. Was ist?
Ich bin noch Junggeselle. Mh. Weiter?
Ich hab mir �berlegt, aber es hat bestimmt keinen Sinn.
Was? Ach, vergiss es!
Was soll ich denn vergessen? Wei�t du, dass ich mich...
Was?
Na ja, ich sag's einfach. Ich hab mich in dich verschossen.
Und da k�nnten wir beide doch, jetzt wo wir das ganze Geld haben...
Ich meine, du verstehst mich. *Schluckauf*
Wir k�nnen ja mal dar�ber reden. Lass uns fr�hlich sein!
Ich hab Durst. *Bissa quietscht*
Trinken wir auf ein fr�hliches Leben zu dritt!
*Schluckger�usche*
*Klirren*
Lang lebe Bissa!
*Klirren*
Jetzt schlagen wir hier alles zusammen.
*Klirren und Klappern*
Seid ihr total verr�ckt?
H�rt sofort auf, das ist meine Bude.
Hauptsache Spa�.
Vergiss doch diese Bude hier!
In S�damerika kannst du einen Palast kaufen.
*Krachen. Bissa lallt*
Das Zeug hab ich sowieso vom Sperrm�ll.
Mach alles kaputt.
Komm her!
Kaputt!
Kaputt, kaputt, kaputt!
Was machen wir damit? Zum Fenster raus!
*Klirren und Rumpeln*
Die Suche war ohne Ergebnis. - Weitersuchen!
Ja. Verstanden. Ende.
Achtung! In die Bereitschaftswagen!
Wo finde ich den Kommissar? - In der Kommandantur.
*Klappern*
*Klirren*
Ich hab mich hier immer ganz wohl gef�hlt.
Der Schuppen hier war doch furchtbar.
Hey! Hey, was soll das?
Wo soll ich denn heute Nacht schlafen?
Im Flugzeug nach Mailand, du Trottel.
Wir brennen die H�tte nieder. Die Bullen finden keine Spur.
Warum denn niederbrennen? Man muss nicht alles zerst�ren.
Sp�ter kann ich vielleicht... Du kommst nicht wieder.
Verschwinde! Lino, hol Wasser zum L�schen!
*Lino lacht* Hilf mir lieber l�schen!
Mit der Decke Flammen ersticken.
Ich hab die H�tte gebaut. Nicht abbrennen!
An Zentrale! - Hier Zentrale. Kommen!
Bisher noch keine Spur.
Verstanden, die Suche geht weiter.
*Spannende Musik*
*St�hnen*
Halt! Ausschw�rmen zu der brennenden H�tte!
Tina, wo steckst du? Tina?
Hol sofort Wasser! Sonst brennt meine H�tte nieder!
Mach schnell!
Die H�tte wird niedergebrannt, klar?
Spiel dich nicht auf, das Ding ist nicht geladen.
Du bist wahnsinnig, Tina!
*Schrei*
Hilfe!
So helft mir doch!
Hilfe!
(Polizist): Da l�uft das M�dchen. Martini, �bernehmen Sie das.
*Weinen* Beruhigen Sie sich! Es ist vorbei.
Sind die Kerle noch im Haus? Ja. Sie sind tot.
*Wimmern*
Oh, mein Gott. Bin ich froh, dass Sie mich gefunden haben.
*Spannende Musik*
Keine Angst mehr, Tina. Es ist alles vorbei. Du warst ohnm�chtig.
Wo ist mein Vater? Beruhige dich!
Dein Vater kommt gleich.
Gibt es in diesem Dorf keinen Arzt? - Ich hab den Doktor rufen lassen.
Lasst mich durch! Ich will zu meiner Tochter.
Ich bin Ingenieur Tellini.
Papa. Sie hat schon nach Ihnen gefragt.
Mein kleiner Liebling.
Endlich hab ich mein kleines M�dchen wieder.
Ich hatte furchtbare Angst, dass die zwei mich umbringen.
Einmal haben sie versucht, mich zu vergewaltigen.
Sie stritten, haben aufeinander geschossen. Da konnte ich fliehen.
Wir hatten schreckliche Angst um dich. Zur Erholung verreisen wir.
Fragen Sie Tina, wo das Geld ist. - Was interessiert mich das Geld.
Ich konnte es nicht sichern. Sie haben wild geschossen.
Es brannte. Da bin ich abgehauen.
Richtig so. Es ging um dein Leben.
Ich lasse dich nie mehr allein.
Stehen bleiben! Ich muss den Kommissar sprechen.
Ich bin Beamter. Ich m�chte aussagen.
Was gibt es?
Lassen Sie ihn durch!
Bissa war ein Schlitzohr, ein Schwarzfischer und Dieb.
Aber ich schw�re Ihnen...
Er war kein M�rder. Er hat niemanden entf�hrt. Das beweise ich Ihnen.
Der Schachzug ist gegl�ckt. Wir haben ausgesorgt.
Das verdanken wir unseren Landsleuten, die gespendet haben.
Dein Plan war genial, Papa. Vielen Dank.
Ohne deine Hilfe h�tte es nicht geklappt.
Du hast meine Anweisungen pr�zise befolgt. Unser Geniestreich!
Sobald wir das Geld haben, geht die Reise ab nach Rio.
Freust du dich? Ja.
Jetzt f�ngt gerade der Karneval an. Toll.
Wir ziehen 3 Tage und N�chte durch die Stra�en.
Nat�rlich. Schade, dass deine Mutter das Klima nicht vertr�gt.
*Motorbrummen*
Lass, ich mach das Boot fest.
*Klappern*
Hier muss das Fenster gewesen sein.
Zwischen den B�umen hab ich das Geld versteckt.
Komm, ich hab's gefunden!
Ein ausgezeichnetes Versteck.
Das Geld ist nicht mal feucht geworden.
Warte, lass mich das machen.
Damit haben wir das Ziel erreicht. Es fiel mir schwer, zu schie�en.
Wir k�nnen keine Zeugen gebrauchen. Bissa h�tte sich verplappert.
Halt! Stehen bleiben!
Ich hab alles geh�rt. Jetzt seid ihr dran. Her mit dem Geld!
H�nde hoch, wenn ich bitten darf.
Ihr wartet hier, bis die Polizei kommt.
Ich gebe Ihnen zehn Prozent, wenn Sie uns laufen lassen. Oder 15.
Mein Freund Bissa durfte mich reinlegen. Ihr nicht.
Nehmen Sie Vernunft an!
Ich gebe Ihnen 40 Prozent.
Oder sagen wir die H�lfte.
*Motor tuckert* Oder 60 Prozent.
Das ist doch ein Angebot. Meinetwegen auch 70!
Nehmen Sie uns mit!
*Mario lacht*
*Italienischer Gesang*
Untertitel-Studio Rhein-Main 2017 OMNIMAGO GmbH
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