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.
(Rhythmische Musik, Stöhnen)
Du hast da ein Haar. Ein Haar.
(Rhythmische Musik, Stöhnen)
(stöhnt:) Ich liebe dich.
(Sie stöhnt.)
(Wilde rhythmische Musik)
(Vogelzwitschern)
Ich könnt's dir mal ...
mit einem Dildo besorgen.
Würdest du das gerne?
Weiß nicht, vielleicht.
Oder einen Dreier.
(Vogelzwitschern)
Nicht mit irgendwelchen Freunden, das muss eine neutrale Person sein.
Hm.
(Vogelzwitschern)
(Beide seufzen leise.)
(Vogelzwitschern)
Deine Chefin.
(Sie seufzt leise.)
Ich find's schon komisch,
dass keiner von uns je mit wem anderes Sex hatte.
Hm?
(Sie lacht leise.)
Ich hab mit 14 mal im Busch hinterm Biergarten
mit jemandem rumgemacht.
Und ein bisschen Petting, also halt so rumgefummelt.
Aber das war's.
Ja, bei mir doch auch.
Eigentlich könntest du auf irgendwas komplett anderes stehen.
Vielleicht findest du ja große Ärsche gut.
Keine Ahnung. Vielleicht hab ich auch irgendeinen Fetisch.
Und weiß nichts davon. Das ist doch krass.
(Vogelzwitschern)
Vielleicht.
Weißt du, wer so richtig schöne Kurven hat?
Wer?
Die Claudia.
Wer ist denn Claudia?
Na, die von den Öko-Nachbarn, vom Gustav, die.
Ah, du meinst Claudine.
Die heißt Claudine?
Scheiße. (Er lacht.)
Ich hab immer Claudia gesagt.
(Entspannte Musik, leises Rattern)
(Die Tür fällt zu.)
Hey. - Hi.
Ich bräuchte Elotrans.
Mhm.
(Entspannte Musik)
(Die Musik verklingt.)
Ich hatte gerade ein sehr nettes und langes Gespräch
mit der jungen Dame am Empfang.
Sollen wir die mal zum Essen einladen?
Okay, vergiss es.
Hier, du hast noch was vergessen. - Hm?
An der Scham. Ist doch eine Frau, oder?
Kann man die anfassen? - Papa, nein.
Zeno, das ist Holz.
Ja.
Mann, Mann, Mann.
Und? Freddy?
Mit Freddy alles gut.
Und, was macht sie so?
Arbeiten.
Vögelt ihr noch?
Ich wusste, dass dieser Blick kommen würde.
Die Sexualität mit Jitka ist viel besser als mit deiner Mutter.
Das ist kein Vorwurf.
Sie war teilweise auch daran schuld, aber es lag vor allem an mir.
Weil ich mich nicht gut kannte, und ich wusste nicht, was ...
Hallo! - Hey!
Hey, hey, hey. - Hey, hey, hey.
Alles gut? - Ja, alles bestens.
Hallo.
(Freddy lacht.)
Cooler Look. - Man tut, was man kann.
(Sie lacht.)
(Straßenlärm)
Ich mag deinen Dad.
Ha-ha.
Mh ...
(Ruhige Musik)
Du bist lustig.
Und nervst.
(Er schnaubt.)
(Ruhige Musik)
Halt mich auf, damit ich nicht wieder irgendeinen Scheiß erzähle.
Die triggert mich so krass, seitdem die schwanger ist.
Mit ihrer perfekten Schwangerschaft, und alles ist so perfekt geplant.
(Stimmengewirr, lockere Musik)
Hallo.
Hi.
(Stimmengewirr, lockere Musik)
Wie ein kleiner Disco-Raum hier. - Freddy!
Willkommen in meiner Praxis.
Hallo. - Alles gut?
Wow, der ist riesig geworden. - Ja, selber gemacht.
Komm, komm. - Hallo.
Wow, ey, das ist ja richtig hip hier bei euch.
Danke schön.
Ich hab so ein Glück. - Das ist echt toll.
Die Praxis ist riesig. - Ja.
Wir haben hier zum Beispiel, die hab ich heute Vormittag geholt.
Nur damit hier noch ein bisschen was hergemacht wird.
Danke.
Mmh, Charu, die Maultaschen sind mega.
Dafür hat sich's gelohnt.
Hättest du auch gern so einen Maultaschenempfang?
Hm?
(Stimmengewirr, lockere Musik)
Ah, hey.
Hey, na? - Hallo.
Hi. - Hi, hi.
Dann wollte ich noch ohne Sattel reiten lernen.
Dann hatten wir noch die Weltreise, das Australien-Neuseeland-Ding.
Du, Freddy, hattet ihr zwei eigentlich mal 'ne Paartherapie?
(lacht:) Nee.
Nee, weil wir haben grad angefangen.
Und, hilft's?
(lacht:) Äh, nee.
Also, ähm ... - Das ist ja blöd.
Nee, also, wir brauchen keine Hilfe.
Ich hab das nur schon so Ewigkeiten auf dem Plan gehabt,
auch bevor ich Philipp kennengelernt hab.
Du kennst meine Bucketlist.
Ja, voll. Ich wusste nicht, dass Paartherapie draufstand.
Paartherapie, Weltreise, Australien-Neuseeland.
Dann, bevor ich 30 bin, das Bubu. (Philipp lacht in sich hinein.)
(Sie lacht in sich hinein.)
Und dann die eigene Praxis.
Mhm.
So schade, dass du dein Studium abgebrochen hast.
Ich dachte eigentlich immer, wir würden das so zusammen anfangen.
Du mit der Apotheke, ich mit der Praxis.
(Leises Stimmengewirr, lockere Musik)
Na ...
Und der gemeinsame Kochkurs, ne? - Ja.
Na ja, voll. Die Maultaschen, die sind mega.
Mhm. Ja.
Wir haben jetzt auch so 'ne Bucketlist.
Das geht 30 Tage,
mit verschiedenen Partnern können wir eigentlich machen,
was wir wollen.
Also, sexuell.
Oh, das ist ja ... interessant.
Ähm, 30 Tage macht ihr das?
Mhm.
Äh ... wie viele Partner hat man dann so?
Drei ... - 30.
... -ßig.
Spannend.
Hm. - Äh, krank.
Wow. - (Tati:) Ja.
Aber hattet ihr jetzt ... (Sie räuspert sich.)
... äh, One-Night-Stands?
Vielleicht erzählen wir ein bisschen was.
Hm? - Ja, erzähl doch.
Ist doch kein Ding.
(Tati räuspert sich.) Äh ...
Ja, mein Date gestern, das war schön.
Also, die war Zauberin.
Die hatte so einen Zaubertrick mit ihrem Mund.
Ich hatte auch zwei Typen gestern, das war krass, ey.
Die waren so, das war abgefahren, der eine sah aus wie du, Philipp.
(Tati lacht gekünstelt.)
Er hat gerammelt, als hätte er seit Ewigkeiten nicht mehr.
Wie so ein Kaninchen hat er so durchgezogen
und so eine Energie, ja.
Willst du jetzt eine offene Beziehung?
Nein, ich, nein, das ist ja schrecklich, bitte.
Ja, eben.
Ja, aber der Monat vielleicht.
Einfach ein Monat, in dem wir machen können, was wir wollen.
Ich kann doch nicht immer alles für dich erfüllen
und du auch nicht immer alles für mich, das geht einfach nicht.
Dafür kann aber auch keiner was.
Wie ein kurzer Urlaub, und ich zieh zu Charu.
Also, ich will nicht derjenige sein,
der jetzt dir im Weg steht ... und du irgendwas verpasst.
Geht doch nicht nur um mich.
Ich hab halt einfach ... - Du hast Schiss.
Ja, ich hab Schiss, ich hab Angst. - Ja.
Okay. - Dass wir uns wehtun.
Ich hab Schiss, dass wir uns wehtun, wenn wir das nicht machen.
(Die Tür wird geöffnet, lockere Musik.)
(Die Tür wird geschlossen.)
Zeno.
Ich bin doch nicht die Einzige, die über so was nachdenkt.
Ja, manchmal hab ich auch so Gedanken.
Aber es sind ja nur Gedanken.
Ja, aber vielleicht ...
Vielleicht müssen die mal raus.
(Er lacht auf.) Hm?
Die Typen laufen weg, wenn du anfängst, sexy zu tanzen im Klub.
(lacht:) Oh ... Okay.
Und du pennst ein beim ersten Date vor Aufregung.
Du meinst das ernst, ja?
Okay. - Ja?
(Ruhige Musik)
Hast du ... jemanden kennengelernt, oder ...
Was? Nein.
Warum?
Du?
Nein.
(Ruhige Musik)
(Freddy lacht in sich hinein.)
(Flotte rhythmische Musik)
(Mann:) Wie groß bist du?
Bleib beim Thema, Moe.
(Flotte rhythmische Musik)
Lass doch in eine Bar gehen, ein bisschen chillen,
dann nach Hause, okay?
Auch gut.
(Flotte rhythmische Musik)
Wer bin ich mit 'nem Unbekannten,
mit dem ich noch nie gesprochen hab?
Mit einem viel zu jungen Typen, der keine Ahnung hat,
was er da macht, und der ist voll aufgeregt,
und ich bin die Erfahrene und zeig ihm ...
Oder mit einem viel Älteren, der viel mehr Erfahrung hat als ich.
Der weiß, dass er nicht mehr der Fresheste ist,
nicht mehr so viele Möglichkeiten hat.
Und vielleicht hab ich dann so die Macht.
Okay, was genau macht dich daran an?
Okay, warte.
(Reißverschlussgeräusch)
Oh, du bist schwanger?
Das sind meine Brüste. Letzte Woche Vorsorge.
Und Zeno lässt sich's ausdrucken, als wär's ein Kind.
Weird.
Und ich denk so, ich hab noch nix erlebt.
Du weißt schon, dass ihr auf dem Niveau von 15-Jährigen seid,
wenn's ums Anmachen geht. - Stimmt.
Kannst du dir wirklich vorstellen? Zeno: "Hallo."
(Freddy lacht.)
Oh ...
Ich will mal eifersüchtig sein.
M-m, willst du nicht.
Glaub's mir.
(Stimmengewirr, lockere Musik)
(Seufzen)
Zeno, was machst du?
Schau dich doch mal um.
Ich bin grad echt nicht in der Stimmung.
Ich find, es wirkt hier irgendwie alles ... ein bisschen bemüht, oder?
Ich trink jetzt noch mein Bier aus, und dann geh ich nach Hause, okay?
Guck, ich hab dir meinen alten DateVegan-Account angepasst.
Da hab ich auch Miriam kennengelernt.
Äh, hast du grad meinen ... hast du da vollen Namen angegeben?
Ja.
Mann, Moe. Was soll das?
Und warum bin ich bitte 1,90 groß?
Manches kann man im Nachhinein nicht ändern.
Hier.
Schau mal.
Hier so ein bisschen Yoga, hier so ein Engelsbild ...
hier so auf der Couch.
Ich hab den Radius auf drei Kilometer eingestellt.
Alles in der Umgebung.
Sie kommt gleich.
Gleich hierher?
Der Engel kommt jetzt her?
Hierher? - Die kommt hierher.
Ach ... Alter, ich bin jetzt echt nicht in der Stimmung für ein Date.
Wieso hast du zugesagt, wenn das so eine Qual für dich ist?
Keine Ahnung!
In dem Moment klang das plausibel, aber jetzt bin ich nur sauer.
Warum willst du, dass ich Frauen kennenlerne?
Weißt du, was? Mann, Freddy hat recht.
Wieso machst du's nicht einfach?
(mürrisch:) Viel Spaß.
(Flotte rhythmische Musik)
(Stimmengewirr, flotte rhythmische Musik)
(Die Musik wird wilder.)
(Mann:) Das ist nicht meine Meinung, aber wir haben 2024.
Ich hab kein Problem damit, wenn bei Frauen was gemacht ist.
Patrick, kein Problem, wenn eine Frau gut aussieht?
Wow, du bist so aware.
(Mann:) Prof. Moritz? - Ja?
Haben Sie den Wein von letztens?
Den haben Sie getrunken, aber ich hab nachgekauft.
(Frau:) Sind wir eingeladen?
(Professor:) Okay. - Okay.
Sind Sie auch aware, Prof. Moritz?
Das will ich hoffen.
Weiß jetzt gar nicht, äh, woher wir uns ...
Suszko?
Ich hab auch mal bei Ihnen studiert.
Ah ... ja, klar.
Entschuldigung.
Ja, kein Problem. - Klar.
Aber wollen wir uns da nicht duzen?
Ich biete meinen ehemaligen Studentinnen immer, -:innen,
immer an, dass, äh, dass wir uns duzen.
Ja, ja, klar. - Wenn du willst.
Ja? - Ja, gerne.
Andreas. - Frederike.
Alles klar. - Andreas, okay.
Hallo, Frederike. - Hallo, Andreas.
(Stimmengewirr)
(Frau:) Zeno?
Hey. - Hey.
Coole Bar hier, die du ausgesucht hast.
Lustige Leute.
Äh ... voll.
Könnte ich noch ein Bier haben, bitte?
(Mann:) Ja.
Ein Latte Macchiato, bitte. - Alles klar.
(Stimmengewirr)
Dein Profil hast du nicht mit Instagram verlinkt, oder?
Nee.
Also, ich stalk da eigentlich eher nur so.
Ich poste auch nicht wirklich was.
Cool.
Latte Macchiato und das Bier. - Danke schön.
(Gläserklimpern)
(Stimmengewirr)
Ja, was machst du jetzt eigentlich genau?
Ähm ... also, ich bin Restaurator, ich restauriere so ...
Ach, auch so Möbel?
Nee, ähm ...
Cool.
Also ... ist irgendwie auch mal was anderes, ist nicht so 0815.
Mhm.
Ja, ähm ...
Äh, und du?
(Gedämpfte Diskussion)
Ja, das ... aber das hatten wir doch neulich erst in der Vorlesung.
(lacht:) Eigentlich solltest du das wissen.
Du hast interessante Bücher.
(Er lacht.)
Danke.
Haben Sie das schon gelesen?
Inder aus begütertem Hause,
der mit dem Geld seines Vaters einen Aschram aufgemacht hat.
15 Jahre als Yogalehrer gearbeitet.
Dann hatte er keine Lust mehr auf die reichen Säcke,
ist nach New York gegangen und Investmentbanker geworden.
Und hat gemerkt, dass er im falschen Körper geboren ist,
hat sich umoperieren lassen.
Dann als Investmentbankerin gearbeitet,
sich unsterblich verliebt.
In eine Frau.
Ich find's großartig.
Wow. - Ja.
(Der Boden knarzt.)
Und was machst du jetzt?
Ich arbeite in der Apotheke.
Und? Macht's Spaß?
Ehrlich gesagt, ich wollt was Konkretes studieren,
damit ich irgendwie Zeit hab, Stuff zu machen.
Okay, was für Stuff?
Keine Ahnung, Sachen, die mich interessieren.
Dachte, ich hab dann mehr Freiheiten.
Ja, das verstehe ich.
Ich hab nur grad das Gefühl,
die Türen gehen eher langsam zu als auf, ehrlich gesagt.
Kennst du das?
(Leises Gespräch)
Wir würden uns dann auf den Weg machen.
Ach, ja, gerne.
(Andreas, fern:) Dann sehen wir uns Montag.
(Frau:) Ja, danke für die Einladung. - Ja.
(Der Boden knarzt.)
Ich dachte, du gehst auch.
Nee.
Ich dachte, ich bleib ein bisschen.
(off:) Moe ...
Sie ist ... süß, irgendwie.
Keine Ahnung, ob ich mich jetzt in sie verlieben ...
Also, manchmal sitzen wir uns auch einfach nur gegenüber,
und keiner sagt was.
Das ist super unangenehm.
(Stimmengewirr)
Spiegeln, also ...
Aber was, wenn ...
Okay.
Also spiegeln.
(Stimmengewirr)
Cool.
(Stimmengewirr)
(Zeno lacht verkrampft.)
Äh ...
Ja, krass.
Ich hab Pharmazie nur zufällig studiert, übrigens.
Wirklich? - Ja.
Weil Freunde von mir das gemacht haben, bin ich da drin gelandet.
Du bist nicht die Einzige.
Nee, ich weiß, das haben viele gemacht. - Mhm.
Aber Ihre Vorlesungen fand ich toll.
Danke. - Ja.
(aufgeregt:) Darf ich die auflegen?
Ja, natürlich.
Also, wenn ich das sagen darf, wirklich, wie Sie das vermittelt,
wie du das vermittelt hast, den Stoff, mit so einer Lust, dass ...
Ich war ja nicht mit ... (Laute Jazzmusik setzt ein.)
Ich war ja nicht, ich war ja nicht total leidenschaftlich dabei,
aber bei dir hat's immer so Spaß gemacht, weil Sie ...
Manche Menschen können ...
Man spürt, dass du Lust da dran hast, an dem Stoff.
Und das, das hat sich übertragen, das, finde ich, passiert nicht oft.
Danke. (Laute Jazzmusik)
Ich fand deinen Podcast toll.
Ach, den hört keiner. - Doch, doch. Ich hör den ständig.
Ja? - Ja.
Eine Schülerin hört ihn und studiert dann.
Und deine Stimme ist toll zum Einschlafen.
Das ist lieb gemeint, nicht weil ...
Hab ich verstanden. - Ja.
Ja. - Okay.
Prof. Moritz, Sie haben eine Spielkonsole.
Ja, ähm, ich ... - Cool.
Seid mir nicht böse, ich würde jetzt,
glaube ich, einfach ins Bett gehen, weil ...
(Einschenken) Oder ich trink noch einen.
Willst du auch?
Ja, ich würd auch einen nehmen.
Aber mein Glas ist drüben.
Ja, dann hol dein Glas.
(Jazzmusik)
Mmh, der ist wirklich gut.
Das Intro von deinem Podcast ist super, finde ich.
(Kim:) Darf ich?
(Kim lacht leise.)
Oh, die Lebenslinie ist aber echt kurz.
Aha.
Hier.
Und die Linie ist nach unten verzweigt, das bedeutet Fantasie.
Ach, guck. (Kim lacht leise.)
Die endet hier, bei mir endet sie hier.
Wollen Sie auch mal?
Äh, ja.
Ach, das ist ja aufregend.
Also, ich sehe hier die Linie, die so pfeilgerade nach vorne geht,
das ... ist ... ausgesprochene Sturheit.
(Toilettenspülung, Jazzmusik)
Du nimmst jetzt deine Tasche ... und gehst.
So eine billige Aktion, sich an den Prof ranzumachen.
Du machst doch das Gleiche.
Ja, aber ich muss.
(Gedämpfte Jazzmusik)
Bitte.
(Eine Tür wird geöffnet.)
(Die Tür knarrt und fällt zu.)
Ey.
Zeno, mein Lieber.
Ah, hey, Gustaf.
Na? Ah, ihr hattet heute eine Feier, ne?
Ja.
Hey, Claudine.
Wenn du willst, kannst du gern auf einen Wein reinkommen.
Ähm ...
Nee.
Schade.
Das war einfach das schlimmste Date.
Ich weiß nicht, ob das normal ist, aber ich wollte nur noch weg.
Danke dir.
Ist wirklich schön, dass du dich so öffnest.
Ja, oder ich schmeiß mir einfach eine Pille
und geh in den Darkroom im Natrash.
Wieso willst du eine Pille schmeißen, Zeno?
Ach so, nee, das war jetzt ein Witz. Äh ...
(Gustaf lacht leise.)
Und möchtest du mit anderen schlafen?
Mh ...
Ich mein, das kann sehr bereichernd sein.
Manchmal ist auch die Vorstellung, es könnte was passieren, schon so intim.
Mach das mal.
Hm?
Schließ mal die Augen ... und stell dir das vor.
Äh ...
Na los, lass dich drauf ein.
Okay.
Und jetzt stell dir vor ... jemand steht vor dir.
Du entscheidest, wer.
Wie fühlt es sich an, diese Person zu berühren oder zu küssen?
Wie fühlst du dich?
Mh ...
Ich weiß jetzt auch nicht, also ...
Ich spür jetzt nicht wirklich irgendwas Besonderes, also ...
Vielleicht verwirrt?
Das darf auch sein.
Ja. - Hm.
Weißt du, wir haben schon so lange verlernt,
wie sich ein Mensch, also, anfühlt, weißt du, so ...
Hier, Knochen ...
Hm ... Haut weich ...
Muskel ... es ist sehnig ...
Die Wärme.
Voll.
(Sanfte, entspannte Musik)
(Die Musik bricht ab.)
(Uhrticken)
Soll ich gehen?
(Der Boden knarzt.)
Oh Gott.
Alles gut?
(Sanfte, entspannte Musik)
(Die Musik wird aufgewühlter.)
Hm? Hi.
Möchtest du mich küssen?
Mh, ja.
(Entspannte, gefühlvolle Musik)
(Die Musik bricht ab.)
(Uhrticken)
(Wohliges Seufzen)
Wow.
Möchtest du, dass Gustaf seinen Kopf an deine Brust legt?
Ähm ... möchtest du es?
Ja.
(Gustaf seufzt wohlig.)
Darf ich meine Hand auf deinen Po legen?
(Claudine:) Mhm.
(Sie lacht leise.)
(Fernes Hundegebell)
(Sie lacht verlegen.)
(Fernes Hundegebell)
Ich find, du hast einen schönen Körper.
Vielleicht sind wir ein bisschen schnell. Hm?
(Zeno stöhnt leise.)
Darf ich? Nur ein wenig, ich mach nur ein wenig.
Okay, ähm ... vielleicht lieber nicht?
Vielleicht gefällt's dir.
Ähm ...
(leise:) Okay, aber dann nur ein wenig.
(Zeno stöhnt.)
(Zeno lacht und stöhnt.)
Genau so.
Bleib ganz bei dir. - (stöhnt:) Ja ...
(stöhnt:) Ja ... ja ... ja ... ja ...
(stöhnt:) Ja ... - Bleib bei dir.
(Zeno stöhnt lauter.)
(stöhnt:) Ich liebe dich.
(Zeno seufzt wohlig.)
Und wir lieben dich, Zeno.
(Zeno seufzt leise.)
Ja ...
(Wohliges Seufzen)
(leise:) Ja ... (Sie stöhnt.)
Oh ja.
(Das Bett knarrt.)
(Andreas räuspert sich.)
(Andreas seufzt leise.)
(Andreas räuspert sich.)
(Andreas seufzt leise.)
(Uhrticken, fernes Sirenengeheul)
Ähm ...
Wir ... Vielleicht sollten wir ...
Ich hab mir als Studentin immer schon
deinen Schwanz so geil vorgestellt.
Äh, Frederike, ich glaube, wir sollten ...
Professor Moritz, Andreas!
Fick mich einfach!
Das musst du doch so nicht sagen.
(Der Boden knarzt.)
(Gedämpfter Straßenlärm)
(Fernes Sirenengeheul)
(Schlüsselklimpern)
(Plätschern)
(Nachdenkliche Klaviermusik)
(Die Musik verklingt.)
(Rumpeln)
(Plätschern)
(Nachdenkliche Musik)
(Verzerrter, nachdenklicher Popsong)
(Die Musik wird flotter.)
(Die Musik klingt aus.)
SWR 2024
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