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Nach Fitoussi wurde international gefahndet.
Würden unsere israelischen Freunde ihn ausliefern?
Er hatte elf Anwälte,
die er "AS Fitoussi" nannte.
Aber die CO2-Millionen zogen weiterhin viele Gauner an.
Warum hast du Nino nicht zurückgerufen? - 30 % fallen nicht vom Himmel.
Du machst mir keine Angst! - Das reicht!
Julia! - Ich bin schwanger.
Weißt du, welche Droge die härteste war?
Die Lüge.
Attias hat Schulden in einem Casino.
Sie meldeten das Interpol, die sich an Bercy wandten.
Wir hatten eine neue Spur, die zu Attias führen konnte.
Welches Konto wurde gesperrt? - Egal, ich hab Tausende.
Wo ist das Geld? - Mein Broker ist das Problem.
Djamel! - Wo ist euer CO2-Geld?
Was zeige ich ihnen? - Möglichst wenig. Ich verhafte ihn.
Wenn Sie erlauben,
lese ich ein wichtiges Dokument aus meiner Ermittlung vor.
Bitte unterbrechen Sie mich nicht dabei.
"Eine Handtasche aus weißem Leder mit goldener Tragekette der Marke Dior.
Eine Handtasche aus rotem Leder mit passendem Tragegurt
der Marke Gucci.
Eine Handtasche aus blauem Glanzleder
mit goldenen Metallhenkeln der Marke Chanel.
Zwei Handtaschen aus grün und gelb gefärbtem Reptilienleder,
Modell 'Kelly', der Marke Hermès.
Eine Handtasche aus Lackleder mit Stickereien
der Marke Jimmy Choo London.
Zwei Handtaschen aus Leder mit goldener Tragekette
mit einem goldenen V der Marke Valentino.
Eine Reisetasche aus weißem Pelz mit Metalltragekette der Marke Dior.
Eine Reisetasche aus Leder in Schuppenoptik
mit dem glänzenden Schriftzug 'Chopard'.
Eine Reisetasche aus Stoff mit Monogramm
der Marke Louis Vuitton.
Eine silberne Metalluhr der Marke Rolex,
Modell 'Oyster Perpetual'.
Eine goldene Uhr der Marke Rolex, Modell 'Submariner'.
Zwei Uhren mit schwarzem Sichtboden der Marke Richard Mille,
Modell 'RM 50 Lotus'.
Eine schwarze Keramik-Uhr der Marke Audemars Piguet,
Modell 'Royal Oak'.
Eine silberne Uhr mit orangem Armband der Marke Richard Mille,
Modell 'RM 69'.
Eine Reverso-Uhr mit schwarzem Lederarmband
der Marke Jaeger-LeCoultre.
Eine silberne Metalluhr mit weißem Sichtboden der Marke IWC,
Modell 'Big Pilot's'.
Eine goldene Metalluhr mit diamantbesetztem Ziffernblatt
der Marke Rolex.
Eine Metalluhr mit rechteckigem Ziffernblatt der Marke Patek Philippe,
Modell 'Gondolo'.
Eine Jacke aus schwarzem Krokodilleder
der Marke Hermès.
Eine braune Lederjacke in Reptiloptik
der Marke Philipp Plein.
Eine gelbe Lederjacke mit Satinfutter in Cremefarben der Marke Givenchy.
Eine beige Wildlederjacke, grau gefüttert, der Marke Dior."
Eine braune Wildlederjacke, beige gefüttert, der Marke Lanvin.
Eine marineblaue Wildlederjacke, mauve gefüttert, Yves Saint Laurent.
Können Sie die Liste auswendig?
Eine rehbraune Lederjacke im Collage-Stil der Marke Balenciaga.
Eine blaue Lederjacke in Reptiloptik der Marke Versace.
Eine graue Lederjacke mit Kapuze und Zipper der Marke Dior.
Eine schwarze Lederjacke mit Pelzfutter
der Marke Ferragamo.
Eine gelbe Bomberjacke aus Leder der Marke Dior.
Ein Paar rehbraune Lederschuhe der Marke Berluti.
Ein Paar blaue Leder-Mokassins der Marke Berluti.
Ein Paar violette Mokassins der Marke Berluti.
Drei Paar Sandalen aus Alligatorleder der Marke Ferragamo.
Zwei Paar Mules aus braunem Glanzleder der Marke Fendi.
Drei Paar gelbe Lederstiefeletten der Marke Gucci.
Zwei Paar blaue Ledersneaker der Marke Paul Smith.
Zwei beige Canvas-Umhängetaschen der Marke Gucci.
Drei Umhängetaschen in Rot, Grün und Schwarz mit rot-gelben Riemen
der Marke Dior.
Eine schwarze Glanzleder-Umhängetasche mit rotem Riemen der Marke Givenchy.
Zwei helle Canvas-Umhängetaschen mit weißem Futter
und passenden Riemen der Marke Fendi.
14 gemusterte Seidenschals der Marke Gucci.
18 gemusterte Seidenschals der Marke Prada.
21 Schirmmützen und Bob-Hüte der Marken Gucci,
Louis Vuitton und Dior.
44 Paar Seidensocken in verschiedenen Farben.
Zwölf Gürtel aus verschiedenen Ledern
mit H-förmiger Schnalle, für Hermès.
34 Sonnenbrillen der Marken Yves Saint Laurent,
Gucci, Dior und Bottega Veneta.
Neun iPads, originalverpackt, der Marke Apple.
14 iPhones, originalverpackt, der Marke Apple.
Das ist nur ein Teil dessen,
was wir bei Fitoussi beschlagnahmt haben.
Wissen Sie, wie er das alles bezahlt hat?
Mit dem Geld aus dem CO2-Betrug, das offshore in Sicherheit war,
bei Scheinfirmen mit Strohmanagern
wie dieser Frau am anderen Ende der Welt.
Eine Gesichtslose, der Fitoussi nicht sagte,
dass sie mit der Unterschrift ihr Leben und das ihrer Familie riskiert.
Und das nur, damit er shoppen kann, in Courchevel oder Dubai.
Solche Leute müssen aufgehalten werden, damit sie keinen Schaden mehr anrichten.
Das sind skrupellose Schmarotzer ohne Gewissen.
Ich werde niemals von ihnen ablassen.
Eine kleine Kostprobe, ja?
Das ist vor seiner alten Firma.
Er legte sich wegen seiner Karre mit dem Portier eines Schönheitssalons an.
Attias ist langsam am Ende.
Um Geld zu bekommen, muss er nach Geld aussehen.
Und um nach Geld auszusehen, muss er ausgeben, was er bekommt.
Das wird schnell zum Teufelskreis.
Und er ist mittendrin.
In Frankreich stand Attias immer weniger Geld zur Verfügung.
Er saß fast auf dem Trockenen.
Wir konnten seine Konten in Zypern, Israel und Hongkong einfrieren lassen.
Alle hatten vom CO2 und dem Mord gehört.
Nicht mal bei den Chinesen in Aubervilliers bekam er noch Geld.
Er wurde zu einem Pulverfass.
Alles klar, Trader?
Holt ihr schön Kohle ein? Kohle, Kohle. Verkaufen, kaufen!
Wo sind die beiden Flaschen?
Was willst du hier? - Freut ihr euch nicht, mich zu sehen?
Ihr kauft mir die Anteile ab. - Anteile?
Mir gehören 34 %, die kauft ihr mir ab. - Du verschwindest Monate, und nun das?
Ich hab die Bude ins Laufen gebracht! - Von wegen.
Das war der Kredit von Annabelles Vater, spiel dich nicht so auf.
Hör zu, ich will zehn Millionen für meine Anteile, und zwar sofort.
Zehn Millionen? Bist du völlig irre?
Moment mal, ich will zehn Millionen für meine Anteile,
und zwar sofort, sonst seid ihr dran.
Drohst du jetzt wie ein Gangster? Geht's noch? Was willst du tun?
Hetzt du uns Vespa-Killer auf den Hals?
Was soll das heißen?
Denkst du, wir wissen nicht, was du treibst?
Die Leute erzählen nur Scheiße! Nur Scheiße!
Mein ganzes Leben lang war irgendwer neidisch auf mich!
Immer hieß es: "Der ist ein Dieb! Der ist ein Dieb!"
Immer wenn ich was erreicht habe, hieß es, ich hätte es geklaut!
Ich hab nichts geklaut!
Ich hab nichts geklaut!
Was hast du außer Insiderhandel erreicht?
Für wen hältst du dich jetzt?
Hey, es gibt Wege,
dich aus der Firma zu kicken, wenn du nervst.
Wir haben Beweise für deine Machenschaften.
Komm mir nicht so. Nicht so.
Wenn wir dich auszahlen sollen, schick deine Anwälte.
Wir können das Jahre rausziehen, klar?
Wir regeln das nicht über Anwälte.
Glaub mir. - Niemand glaubt dir mehr!
Hast du das noch nicht gemerkt? Keiner glaubt dir mehr!
An der Pariser Börse ist es aus! Niemand handelt mehr mit dir!
Das war's!
Hör auf...
Wenn sie uns ausnehmen wollen, knallen sie uns ab.
Rote Ampel... Peng!
Mich bringen sie sicher als Erstes um, weil sie wissen,
dass ich nichts rausrücke.
Die kriegen keinen Cent von mir,
da können sie mir mit 'ner Bohrmaschine kommen.
Du bluffst. Los, bring Fitous um! Dann kriege ich seine ganze Kohle.
Du bist echt aus der Hölle. Niemals gebe ich dir Geld.
Du bist der Letzte, dem ich's geben würde.
Er hat kein Geld mehr. Keine Luft.
Geld ist sein Sauerstoff.
Attias ist langsam am Ende.
Zum ersten Mal in seinem Leben musste er hinter dem Geld herrennen.
So wie man auf einen Abgrund zu rennt,
in der Annahme, man würde losfliegen wie Peter Pan.
Das Kind im Körper eines Erwachsenen.
Ein Bengel, der sein Spielzeug verramschen muss.
Seine Autos, Uhren, Gemälde.
Es war eine Schuldenlawine.
Und trotzdem reichte es nicht. Es war nie genug.
Du Wichser!
Peter Pan stand am Abgrund.
Bercy zufolge hatte er Schulden in Höhe von zehn Millionen bei den Casinos,
die er seit dem Betrug besucht hatte.
Plus die Schulden bei Alawi,
die Schulden bei den Italienern und die, von denen wir nichts wussten.
Seine Verkäufe brachten nur Kleingeld.
Ein Typ wie er hat nie genug.
Nie.
Er hat immer ein Ass im Ärmel.
Mal gewinnt man, mal verliert man.
Geld gehört niemandem. Man blufft und gewinnt es zurück.
Die Partie geht weiter.
Durch das CO2 hatte er eine Art Aura
in gewissen Randbereichen am Aktienmarkt.
Einige sahen immer noch den Fuchs in ihm,
der Geheiminfos zu Geld macht.
Es gibt immer Haie, die scharf auf Tipps sind,
für die die Börse wie ein Casino ist.
An der Börse heißt das "play the stocks", also spielen.
Wie beim Poker. - Hallo, Rockstar.
Gut siehst du aus. - Du auch.
Bist du auf Diät? - Ach was.
Kallil. Alexandre.
Ich hole mir einen Kaffee.
Setz dich. - Läuft's?
Willst du was trinken? - Nein, danke.
So.
"Es ist wichtig. Wir müssen uns sehen." Was ist los?
Also, es geht um eine Firma mit israelischem Patent
für Erdgasprospektion auf hoher See.
Und weißt du, was?
Die Regierung wird sie aufkaufen.
Niemand weiß davon. Der Kurs wird explodieren, mein Freund.
Da kann man Gewinne einsacken. - Moment, ist das ein Insidergeschäft?
Ganz genau.
Sag mal, dieser Tipp... Ist der von deinem Schwiegervater?
Von einem geschwätzigen Banker.
Und von Netanjahu.
Aus seinem Umfeld. - Seit wann kennst du den denn?
Machst du Witze? Netanjahu hat bei mir in Courchevel Urlaub gemacht.
Er durfte auch in unserer Wohnung in Paris wohnen. Mit seiner Frau.
Kann ich den geschwätzigen Banker mal treffen?
Klar. Der war mal bei Morgan Stanley.
Wenn er in Paris ist, arrangiere ich ein Treffen, okay?
Das gefällt mir.
Na klar. - Weißt du, was wir machen?
Wir essen was bei L'Ami Louis, quatschen, nehmen Mädels mit.
Ich hab heute noch viele Termine. - Ach, halt doch die Klappe.
Aber sag mal...
Es heißt, du hättest das CO2-Ding mit den Tunesiern gedreht.
Krumme Dinger mach ich nicht.
Für 500 Millionen Euro
kann man schon mal vorfühlen, wie das Wasser so ist.
Und wenn, denk an deine Freunde. - Für wen hältst du mich?
Warte hier.
Alawi dreht durch und macht Telefonterror wegen seiner Kohle.
Was denkst du, was ich hier tue? Ich besorg deinem Kumpel sein Geld.
Dann hast du sein Geld verpulvert? Hältst du mich für dumm?
Nein. - Jérôme, die sind anders drauf.
Ich gebe ihm sein Geld zurück. Echt.
Und wann? - Chill mal.
Lass das! Ich halt nicht den Kopf für dich hin!
Pfoten weg! - Hau jetzt ab.
Hey, Schatz, ich bin's. Ich muss geschäftlich nach Genf.
Ich muss einen Banker treffen und komme erst spät.
Die Kleine schläft dann schon. Kuss.
Schatz, der Termin hat ewig gedauert. Ich bin grade erst raus.
Ich leg mich hin, bin fix und fertig. Heute geht kein Flug zurück.
Ich übernachte in Genf und komme morgen früh.
Keine Ahnung, ob du sauer bist, aber was soll ich tun?
Ich bin nicht zum Spaß hier, ich arbeite. Kapiert? Ich arbeite!
Ruf mich zurück.
Voll daneben, dass du nicht reagierst. Ich reiße mir für euch den Arsch auf.
Ich acker nur für euch! Ruf gefälligst an!
Jérôme,
ich bin bei einer Freundin, okay?
Sie hat Probleme mit ihrem Typen. Danach komme ich wieder.
Wir nehmen ihn morgen zu Hause vorläufig fest.
Morgen?
Garbani, der Informatiker bei dem Betrug.
Er würde aussagen, wenn wir keinen Auslieferungsantrag stellen.
Er ist überzeugt, dass Attias seinen Freund töten ließ.
Ein Mörder.
Glauben Sie das?
Die Kripo bearbeitet den Fall.
Wir überwachen rund um die Uhr seinen Wohnsitz.
Da herrscht Räumungsverkauf, ein Kommen und Gehen.
Er verkauft alles. Seine Uhren, seine Gemälde.
Alles, was geht.
Sie können ihn selbst festnehmen.
Endlich.
Nein.
Wir bringen ihn zur Dienststelle.
Wie jeden anderen auch.
Denn mehr ist er für mich auch nicht.
Um Attias verhaften und in U-Haft stecken zu können,
musste meine Akte über den Betrug unanfechtbar sein.
Der Fall war weitverzweigt.
Die Überprüfung war äußerst zeitaufwendig.
Zeile für Zeile.
Weil sonst immer ein Anwalt einen Verfahrensfehler findet
und ihn rausholt.
Wir hatten internationale Rechtshilfe in einigen Ländern beantragt,
um den endgültigen Beweis zu finden: Kontobewegungen.
Aber während wir darauf warteten, hätte Attias untertauchen können.
So wie Fitoussi.
Und es bestand die Gefahr, dass ihn seine kriminellen Opfer ermorden würden.
Alawi, Julias Italiener oder Boulis Gefolge.
Echte Verbrecher wollten ihm an den Kragen.
Das wussten wir.
Während wir auf Garbanis Vernehmung und die Beweise warteten,
die er uns liefern konnte,
wollte ich auf Nummer sicher gehen.
Der Augenblick war gekommen.
Ziel ist die Hausdurchsuchung,
die Festnahme von Jérôme Attias sowie seine Verbringung in U-Haft, okay?
Ich bin heute nicht dabei. Thomas leitet das Ganze. Thomas.
Die Wohnung ist in der Avenue George V im 8. Arrondissement, 4. Etage.
Es gibt Aufzug und Treppen.
Wir suchen alles, was mit dem Betrug zu tun hat:
Dokumente, Computer, CD-ROMs...
Packt alles ein, wir sehen es hier durch.
Wir suchen auch Cash und Wertgegenstände wie Uhren, Schmuck, Gemälde, Autos.
Es handelt sich um eine Familienwohnung mit Baby.
Lasst die Wohnung also stehen. Er wird abgehört.
Wir wissen also, wann er da ist. Die Wohnung hat 350 Quadratmeter.
Zwei Etagen. Es gibt mehrere Ausgänge.
Eine Hintertür führt zur Sackgasse, wo sein Roller parkt.
Wir müssen also den Hinterausgang abriegeln.
Er sollte nicht bewaffnet sein, aber seid auf alles gefasst.
In letzter Zeit gibt er sich mit gefährlichen Typen ab.
Dann los.
Danke.
Wir fahren zur Rue Magellan.
Er muss unversehrt bleiben, okay?
Bring ihn mir lebend. - Okay.
Ist das klar? - Sie bekommen ihn, Chef.
Hallo? - Hallo, Chef?
Wir sind in zwei Minuten in der Avenue George V.
Wenn sich was tut, sag's mir, ja? - Ja, geht klar.
Keine Fehler, Thomas.
Keine Fehler. Bis dann.
Ich stehe mit Greg davor, euch gegenüber.
Wessen Handy hört ihr ab?
Ich bin am Festnetz, er an einem Handy. Aber es gibt ja so viele.
Tut sich was? - Nein.
Vorhin rief er einen Kumpel an, aber nichts von Interesse.
Er hat einen Balkon.
Dem ist zuzutrauen, dass er übers Dach abhaut.
Glaub ich nicht. Das macht er nicht.
Fabien, ich stehe vor der Sackgasse.
Hier ist alles ruhig.
Philippe hier, wir sind auf der Südseite.
Wir haben die Garageneinfahrt im Blick. Alles ruhig.
Mathilde hier, wir sind in Position und sichern den Hintereingang.
Ich gehe ins Bett. - In Ordnung.
Alles gut? - Jaja, alles gut.
Bist du sicher?
Mach dir keine Sorgen.
Gute Nacht. - Gute Nacht.
Wir warten bis sechs, dann gehen wir rein.
Endlich holen wir ihn uns. Wird aber auch Zeit.
Licht ist aus, sie schlafen. Alles ruhig.
Alles klar, verstanden.
Das ist die Notfallnummer der Feuerwehr.
Sie werden gleich verbunden. - Thomas!
Thomas?
Thomas! Es tut sich was. - Wie spät ist es?
2:30 Uhr. Hör mal.
Feuerwehrnotruf, ich höre. - Es ist was mit meinem Baby.
Sie... Sie hat geschlafen.
Dann hat sie gehustet...
Mach lauter. - Es geht um die Kleine.
Sie reagiert nicht. - Wie alt ist das Baby?
Drei Monate. Ich...
Ich dachte, sie atmet, aber... - Was?
Sie hat im Schlaf gehustet. Jetzt reagiert sie nicht mehr.
Hat sie Fieber? - Nein, sie atmet nicht mehr.
Verstanden, beruhigen Sie sich. - Sie atmet nicht.
Legen Sie die Hand auf ihre Brust. Schlägt das Herz?
Wie furchtbar.
Ich weiß nicht. - Bleiben Sie ruhig.
Oh nein, das gibt's doch nicht. - Was soll ich tun?
Schlägt das Herz? - Sie reagiert nicht!
Wir haben Sie geortet, wir kommen. - Das ist ja furchtbar.
Und jetzt? - Sie atmet nicht!
Wir sind in fünf bis zehn Minuten da. - Gut. Ich rufe Weynachter an.
Was soll ich tun? Was soll ich nur tun? - Beruhigen Sie sich, Monsieur.
Ein Krankenwagen kommt.
Wie, der Kleinen geht es nicht gut?
Sie atmet nicht mehr. - Habt ihr freie Sicht auf die Fenster?
Blasen wir die Aktion ab? - Nein, hör mir zu.
Vielleicht verarschen sie euch.
Was? Nein, gar nicht. Sie schreien und weinen.
Das ist doch nicht gespielt. - Thomas...
Sie hören nicht auf. Er sagt, sie atmet nicht mehr.
Ist die Kleine leblos, oder wie?
Tut sich was? - Sie weinen immer noch.
Das reinste Drama.
Was ist? Thomas, sag schon! - Was soll ich tun?
Thomas, antworte mir bitte. Thomas!
Was ist los?
Der Rettungswagen ist da.
Was machen wir? Brechen wir's ab?
Hallo? - Thomas, was ist los?
Was ist?
Hallo? Hallo?
Was sollen wir tun?
Rebecca! Wach auf! - Rebecca!
Wartet im Auto auf Anweisungen!
Was ist los?
Hallo? Hallo?
Chef, ich brauche eine Antwort.
Was sollen wir nur tun?
Chef, was sollen wir machen?
Brechen wir ab?
Natürlich brechen wir ab.
Okay.
Rebecca!
Wach auf, ich flehe dich an!
Ein Schicksalsschlag.
Das Schicksal opferte ein Kind.
Attias wurde zu einer tragischen Figur. Wie aus einer Tragödie.
Als hätte das Böse sein Spiel mit ihm getrieben.
Mein Team beriet sich mit dem Untersuchungsrichter.
Mehrere von uns hatten Kinder.
Es widerstrebte mir, ihn zwei Tage nach der Tragödie zu verhaften.
Es ist eine Frage des Anstands.
Manches geht einfach nicht.
Nicht mal bei Leuten, die sich alles erlauben.
Wir wollten etwas Zeit vergehen lassen,
sie das Kind beisetzen und in Ruhe trauern lassen.
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er abhaute.
Nicht Attias.
Sie gingen ein großes Risiko ein.
Er hätte sowieso nicht auf unsere Fragen antworten können.
Sein Anwalt hätte auf Missbrauch von Schwäche plädiert
und den Prozess im Handumdrehen gesprengt.
Nein, wir mussten warten
und die Akte in der Zeit wasserdicht machen.
Er vergrub sich lange zu Hause,
ohne jemanden zu treffen.
Wir hörten nichts von ihm. Und dann...
Eines Tages schickten uns die Israelis ein Gespräch mit Fitoussi.
Die Franzosen sind Clowns. - Oh ja.
Die Justiz verurteilt Betrüger nicht, sie beschützt sie.
Und weißt du auch, warum? - Warum?
Weil die Politiker selbst mit drinhängen.
Ja, du hast recht.
In Amerika, ja... Da kann es teuer werden.
Da kannst du 25 Jahre für Finanzbetrug kriegen.
In Frankreich ist es lächerlich. Ein Witz.
Da kriegst du was? Fünf, sechs Jahre höchstens.
Sie können eh nichts beweisen. Was sollen sie beim CO2 finden?
Was sollen sie gegen mich finden?
Israel liefert doch eh nicht aus. Du bist im Paradies, Kumpel.
Niemand wird mich hier ausliefern.
Hier verstecken sich eh alle, wie ich.
Wir spielen Karten, wir saufen, amüsieren uns.
Alle haben falsche Namen.
Keiner heißt mehr wie vorher. - Ja, das glaub ich.
Und Julia?
Wie geht es ihr?
Julia verkraftet es gar nicht.
Sie ist am Boden zerstört. Wir...
Wir gehen nicht mehr aus, sehen keinen. - Scheiße, die Arme.
Und all das wegen diesem Spinner Weynachter, dem Wichser vom Zoll.
Der Irre ist sauer auf die gesamte Welt.
Ein absoluter Spinner. Den müsste man einsperren.
Der ist wie ein Krebsgeschwür.
Hier ist die aktuelle Firmenliste.
Ist was passiert?
Gibt's ein Problem?
Scheiße!
Scheiße!
Ich bin sauer auf die Technokraten mit ihrem unkontrollierten CO2-Markt.
War denen nicht klar, dass das ausgenutzt wird?
In welcher Welt leben die?
Ich bin sauer auf Betrüger, die Bürgern Geld klauen,
um Porsche und alberne Jacken zu kaufen.
Wie viele Autos braucht ihr? Und Uhren?
Wie viele Jachten?
Was soll das alles?
Ich bin sauer auf Winkeladvokaten in Dior-Anzügen,
die für 1.000 Euro die Stunde Verfahren verzögern.
Auch sie leben vom Geld der Verbrecher. Steuerberater, Strafverteidiger...
Verfechter des Rechts, andere reinzulegen.
Ich bin sauer auf die Justiz, die für Finanzdelikte Jahre braucht.
Und wofür?
Um Strafen zu verhängen, über die Gauner lachen?
Ich bin sauer auf die Bürokratie, die vielen Gesetze,
Dekrete und ihr infernalisches Textlabyrinth,
durch das der Rechtsstaat zum Betrügerparadies wird.
Auf Regierungen, die Konzerne Steueroptimierung betreiben lassen,
in Irland oder Panama.
Und all das
mit dem Segen unserer Politiker.
Was schlagen Sie vor, Monsieur...
Weynachter?
Warum werden Firmen, die hier Milliarden verdienen, nicht auch hier besteuert?
Haben die oder das Volk die Entscheidungsgewalt, hm?
Sie sollten Vorbilder sein.
Ich bin sauer auf korrupte Bullen, die sich mit Gangstern einlassen,
weil man angeblich nur so an Informationen kommt.
Oberbullen, die in ihren engen Jeans auf Big Boss machen
und die Gesellschaft verraten, indem sie Geschenke, Umschläge,
Schmuck, Cash, Autos annehmen.
Ich bin sauer auf Finanziers,
Trader, Broker, Scheiß-Wölfe der Wall Street.
Die scheffeln Milliarden und halten sich für Genies.
Wozu sind eure Milliarden gut?
Baut ihr damit Schulen, hm?
Krankenhäuser?
Erzählt das den Leuten, die geprellt wurden.
Die wegen eurer dämlichen Subprimes ihre Häuser verloren haben.
Haben sie auch Rettungsschirme bekommen?
Von wegen. Nichts.
Na los.
Ich bin sauer auf Banken, die Schwarzgeld annehmen
und die Anonymität von Betrügern, Drogenhändlern und Terroristen schützen.
Und ich bin sauer auf Tony Montana,
"Heat", Don Corleone, alles, was der Jugend weismacht,
Gangster seien cool.
Cool? Von wegen.
Ich bin sauer auf Idioten, die einen Antisemit nennen,
weil man jüdische Gauner verhaftet.
Gauner bleibt Gauner, ob nun Jude, Katholik oder Muslim.
Gesetz ist Gesetz und gilt für alle. Schalom, Bruder.
Mazel tov!
Ich bin sauer auf Fitoussi, der weder Gott noch Gebot kennt.
Lässt sich in Belleville feiern,
mit seinen Faxen, Reptilienjacken und Krokodilschuhen.
Ich bin sauer auf die Medien, die Gauner zu Helden stilisieren,
auf populistische Talkshows,
Klatschblätter und dämliche soziale Netzwerke.
Selbst auf den Öffentlich-Rechtlichen durften sie mit ihrer Abzocke prahlen.
Vor entzückten Journalisten, die für Quoten alles opfern.
Wo liegt ihre Grenze? Gibt es noch eine?
Ich bin sauer auf Windräder im Leerlauf,
auf die Schweine, denen der Planet egal ist,
solange sie Kohle mit der Scheiß-Steuer aufs CO2 machen.
Ich bin sauer auf Jérôme Attias,
dieses gesetz- und skrupellose Papasöhnchen.
Er hat sein Leben versaut, dabei hatte er alle Karten,
um ein guter Mensch zu werden.
Hat er auch nur kurz an das Leid der Leute gedacht?
Das seiner Kinder, seiner Frau?
Seiner Eltern?
Dachte er an sie, bevor er seinen Quatsch durchzog?
Ich bin sauer, weil ich zu spät sah, dass meine Tochter mich braucht.
Ich bin sauer auf mich.
Was ist, wenn Attias wie Fitous abhaut und wir ihn nie wiederfinden?
Wenn er das erste Flugzeug nimmt und für immer abhaut?
Wie soll er das Flugzeug denn bezahlen?
Er muss doch noch irgendwo Konten versteckt haben.
Ganz genau.
Er hat keine Wahl mehr.
Er muss an seine versteckten Konten.
Und damit haben wir alles.
Er entwischt mir nicht.
Ich brauche das.
Ein Pokerspieler sagte mal:
"Mit einem Bluff gewinnen
ist viel befriedigender als mit einem guten Blatt."
Alle Spieler wissen das.
Man fühlt sich allmächtig.
Wer das mal erlebt hat, kommt nicht mehr los.
Bluffen ist schlimmer als Dope.
Jetzt hat Attias nichts mehr auf der Hand.
Er hat Schulden in Millionenhöhe.
Er hat seine Kleine verloren.
Er handelt kopflos.
Also wird er bluffen.
Und wie wird das diesmal aussehen?
Das werden wir sehen.
Also, mein Freund, wie machen wir's?
Ja, Alexandre,
also, gute Neuigkeiten:
Mein Bankerfreund wird dich empfangen.
Der Ort muss diskret sein, wegen der Israelis.
In meinem Hotel ist es sicher. Hier kriegt man nur einen geblasen.
Ich schlage ihm dein Hotel vor und rufe zurück.
Ja. - Er ist misstrauisch, bei dem Risiko.
Nein, ich verstehe das. Aber ruf schnell zurück, ja?
Freitag muss ich in Dubai sein.
Alles klar. Ciao.
Alles klar, Schatz?
Jérôme, Julia trifft sich mit dubiosen Italienern.
Das weiß ich doch.
Warum? Was hast du gesehen?
Ich habe sie gesehen.
Bist du ihr gefolgt?
Die Typen sind nicht koscher. Pass auf, was du ihr erzählst.
Über die Typen kann ich nur lachen.
Die denken, ich hätte Milliarden versteckt.
Ich hab ihnen schon fünf Millionen abgeluchst.
Nicht übel, was?
Ich bin da an was Großem dran. Das mit Alexandre klappt bestimmt.
Klamotten.
Schmuck.
Brauchen wir das echt zum Glück?
Würdest du mich ohne den Mist lieben?
Im Gegensatz zu dir weiß ich, wie es ist, nichts zu haben.
Guck mich an. Ich rede mit dir.
Ich finde, du warst nie schöner.
Ich will dir was zeigen.
Ich will keine Uhren mehr sammeln.
Das zeigt auch, was die Stunde schlägt.
Das stoppt sogar die Zeit.
Es war, als würde Attias alles tun, um sein Umfeld zu provozieren:
das reiche Bürgertum des 16.
Gerade, weil er von dort kam.
Wie die Familie seiner Frau übrigens.
Sein Schwiegervater Frydman bot ihm jedoch die Stirn.
Er setzte ihm Grenzen zum Schutz seiner Tochter.
Er hatte alles erreicht, was Attias nicht gelang:
Milliarden nur mit Arbeit verdienen, ohne Betrug,
ein Imperium schaffen.
Er verkörperte Willenskraft, Verdienst und Erfolg.
Und er genoss in der Gemeinde großen Respekt.
Man ist immer wütend auf die, denen man alles verdankt.
Sie war ausgezeichnet.
Sind die Leute sehr reich? - Kann man so sagen.
Er ist ein Geschäftsmann, anständig, denke ich.
Geld ist nicht immer schmutzig? - Das hab ich nicht gesagt.
Nur, dass ich andere Werte habe. Das ist nicht das Gleiche. Gib her.
Danke. - Gern.
Ich dachte, Sie kommen nicht. - Doch. Hallo.
Annabelle. - Hallo.
Du musst Émilie sein. - Ja.
Freut mich, dich kennenzulernen.
Etwas zu trinken? - Gern.
Kennst du den?
Ja, ist ein israelischer Agent.
Polizist?
Nicht ganz, nein.
Alles gut? - Ich trinke Wasser.
Monsieur Ilan Frydman,
im Namen des Präsidenten der Republik
ernenne ich Sie zum "Commandeur de l'Ordre National du Mérite".
Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel.
Verdienst ist eine Kardinaltugend, um die Gesellschaft am Laufen zu halten.
Ich erinnere mich an meine Eltern in der Ukraine.
Ja, an sie denke ich heute.
An die Familie. An das heilige Band der Familie.
An meine Frau,
an meine Tochter Annabelle,
die ich von ganzem Herzen liebe,
und an meine Enkelkinder.
Dieses Glück ist Arbeit,
eine tägliche Arbeit.
Ich glaube an das Glück und an die Arbeit.
Und an den Verdienst.
L'Chaim. - L'Chaim.
Auf das Leben.
Ich bitte Annabelle, für diejenigen, die nicht jüdisch sind,
das Gebet für die französische Republik zu sprechen,
das an jedem Morgen des Schabbat in der Synagoge gebetet wird.
"Ewiger Gott,
Schöpfer und Herr des Universums,
dein sind die Kraft und die Macht.
Durch dich und dich allein
wächst alles und erblüht.
Segne und beschütze die Republik Frankreich
und das französische Volk."
Amen.
"Erleuchte jene, die die Geschicke des Staates lenken,
auf dass in unserem Land Frieden und Gerechtigkeit herrschen."
Amen.
"Möge Frankreich in Glück und Wohlstand leben,
stark und groß sein durch Einigkeit und Eintracht,
und seinen glorreichen Rang im Schoß der Nationen bewahren."
Amen. - Amen.
Glückwunsch.
Bravo.
Das ist echt krass.
Danke, dass Sie da sind. - Gern.
Meinen Glückwunsch. - Vielen Dank.
Meine Tochter Émilie. Monsieur Frydman.
Gratuliere.
Ich fühle mich wie ein Kind, das Klassenbester wurde.
Ich hoffe vor allem, dass meine Familie stolz ist.
Aaron, ich habe dir von Monsieur Simon Weynachter erzählt.
Guten Tag. - Freut mich.
Ebenfalls. Das ist meine Tochter Émilie. - Guten Tag.
Sie haben Ihre Familiengeschichte wiederentdeckt.
Ich will nicht indiskret sein, aber sie sind nach dem Krieg konvertiert.
Ja, ich kenne solche Schicksale gut.
Ein befreundeter Historiker schrieb darüber.
Wir können uns gern mal treffen und darüber reden.
Sehr gern.
Verzeihung, aber wer ist konvertiert?
Während des Krieges war es etwas schwer, jüdisch zu sein.
Einige hatten solche Angst, dass sie konvertiert sind.
Nach dem Krieg.
Ah. Sie sind Christen geworden?
Ja, ganz genau.
Ah ja.
Ich erkläre es dir.
Ich wollte das Foto wegräumen. Annabelle war dagegen.
Er ist der Vater ihrer Kinder.
Wo stehen Sie mit Ihren Ermittlungen, Simon?
Ich verstehe ein bisschen. - Okay.
Der Großteil seiner Konten ist gesperrt. Jedenfalls die, die wir finden konnten.
Wir werden Sie vorladen,
um gegen Jérôme Attias auszusagen.
Ich gab alles weiter, was mir über ihn zugetragen wurde, von Beginn an.
Alles über Jérôme.
Ich lasse es Ihnen offiziell zukommen.
Ich nenne die Akte "Annabelle".
Monsieur Frydman,
wird Ihre Tochter Sie als Zeugen akzeptieren?
Ihren eigenen Vater?
Gegen den Vater ihrer Kinder?
Sie ist intelligent.
Sie lässt sich nicht mehr mit Füßen treten. Da ist sie wie ich.
Ihre Tochter ist hübsch. Was wären wir ohne unsere Kinder?
L'Chaim. - L'Chaim.
L'Chaim. - L'Chaim.
Auf das Leben.
Auf das Leben!
Du interessierst dich also für unsere Familiengeschichte.
Vermutlich wegen der Ermittlungen, keine Ahnung.
Ich habe mich wieder damit beschäftigt.
Na los, sag's mir.
Na ja, ich habe an meine Familie gedacht.
An meine Eltern, also deine Großeltern.
Während des Krieges galten sie als Lügner und Verräter.
Dabei hatten sie einfach Angst.
Lustig, ich hatte immer das Gefühl, dass es ein Familiengeheimnis gäbe.
Etwas, worüber nicht geredet wird.
Jetzt reden wir darüber.
Du hast echt ein Problem mit Lügen.
Vermutlich, ja.
Berufskrankheit.
Für mich ist Religion die größte Lüge.
Priester, Rabbis, Betrüger...
Sie alle brauchen dasselbe:
dass man ihnen glaubt.
Ist es der Glaube, der dich eigentlich interessiert?
Woran man glauben kann?
Und die Drogen?
Sind sie eine Lüge? Glaubt man daran?
Ja.
Wie die Liebe.
Hast du viel über Liebe nachgedacht?
Ich hab im Entzug einige Psychologen getroffen.
Also bin ich jüdisch?
Ja, ein bisschen.
Wenn du willst, dann auch mehr.
Dann... L'Chaim. - L'Chaim.
Hey, Großer, hier ist Jérôme. Gute Neuigkeiten zum Geschäft.
Der Banker, von dem ich dir erzählte, kann uns heute sehen.
Er hat alle Dokumente über das Projekt in Tel Aviv dabei.
Die letzten Zahlen, die er genannt hat, sind super.
Das wird ein Fest, mein Freund.
Ist doch toll, und jetzt? Kommst du in mein Hotel?
Nein, in sein Büro in Suresnes. Es soll doch diskret sein.
Er hatte schon mal Ärger mit der Finanzaufsicht.
Da ist er paranoid, aber der hat's echt drauf.
Der Deal klingt super.
Wir können uns im Restaurant treffen.
Du weißt schon, das am Wasserfall.
Wir fahren mit meinem Auto. Ich setze dich über alles in Kenntnis.
Wir müssen das clever angehen.
Die haben 'n Hochhaus mit Audit-Agentur übernommen, Steuerberatung, allem.
Aber wir hören uns das erst mal nur an.
Er präsentiert seinen Deal, dann entscheiden wir.
Bist du schon eingestiegen?
Ich hab angefangen, aber...
Ich will erst mal gucken. Sie wissen, dass ich grade flüssig bin.
Also kommen sie angekrochen. - Flüssig?
Meinst du das Geld vom CO2?
Sag's doch einfach. Es wissen doch eh alle.
Hör mir auf mit dem CO2. Ihr spinnt doch alle.
Was ist los? - Polizei!
Keine Bewegung, Arschloch! - Keine Bewegung!
Komm, steig aus!
Wer seid ihr? - Rein da!
Wer seid ihr, verdammt? - Los, rein mit dir!
Los, rein!
Halt still! Jetzt ist Zahltag, Scheiß-Jude!
Was macht ihr denn da? - Schnauze!
Halt die Schnauze!
Los! - Bewegung!
Los, vorwärts!
Los!
Mach schon!
Wo bringt ihr uns hin? - Halt die Schnauze! Weiter!
Bring ihn da rein!
Beweg deinen Arsch! - Hör auf zu heulen!
So, jetzt ist Zahltag! Kapiert?
Wer ist das?
Ist das Attias? - Ist er das oder nicht?
Mund auf! Ist er das?
Ja, das ist er! Ich habe nichts mit euren Sachen zu tun.
Schickt Alawi euch?
Halt dein Maul! - Gehört ihr zu Alawi?
Nein! - Halt die Schnauze!
Mach schon, fessle ihn, los!
Gib mir die Hände!
Ich habe nichts damit zu tun! - Was für Geschäfte machst du mit dem?
Antworte mir, du Penner!
Ich werde Alawi bezahlen!
Wo sind denn meine Betrugskönige?
Betrugskönige am Arsch.
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