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1968. Die weltweiten Studentenunruhen erreichen auch in Deutschland ihren Höhepunkt und münden zunehmend in gewaltsamen Ausschreitungen.
Die Rote Armee Fraktion, genannt RAF, versucht einen radikalen Wandel in der Gesellschaft herbeizuführen. Mit Bombenanschlägen, Entführungen und Morden wollen sie ihre Ziele durchsetzen. Die Mitglieder der Organisation werden daraufhin zu Staatsfeinden Nummer 1 erklärt.
1972 werden die Anführer der RAF festgenommen und ins Gefängnis Stuttgart Stammheim in Isolationshaft verbracht. Doch die sogenannte zweite Generation der RAF gibt ihr Vorhaben, die Gefangenen freizupressen, nicht auf.
Camp Khayat, Südjemen
Die Sicherung ist hinten am Griff.
Ihr habt 15 Stück 25-Schuss-Magazine, die in die Pistole eingeführt werden.
Mogadischu
Köln, 5. September 1977
Bonn, Hauptquartier der GSG 9
Einen Monat später
Bagdad, Anfang Oktober 1977
Bonn, Bundeskanzleramt 12. Oktober 1977
Babenhausen, 13. Oktober 1977
Palma de Mallorca, 13. Oktober 1977
Entschuldigung.
Könnte ich ein Mineralwasser haben?
Wir starten gleich.
Ich bringe es Ihnen danach. Ich vergesse Sie nicht.
Steh auf! Steh auf!
Bewegung! Bewegung!
Hände über den Kopf!
Bewegung! Hände hoch!
Bleiben Sie ruhig. Machen Sie, was die wollen.
Gib mir das Mikrofon!
Hier Captain Mahmud,
von der Operation "Kofre Kaddum". Ich übernehme!
Das Flugzeug untersteht nun meiner Kontrolle.
Ich übernehme das Kommando!
Nach hinten! Nach hinten!
Jetzt mach deine Scheiß-Hände über den Kopf!
Scheiß-Hände über den Kopf, sage ich!
Nach hinten! Nach hinten!
Keine Bewegung!
Drehen Sie nach Osten ab! Nach Osten!
Flugsicherung, Aix-en-Provence 14:38 Uhr
Flugsicherung an Lufthansa 181, bitte antworten!
Flugsicherung Aix an Lufthansa 181. Antworten Sie bitte.
Du übersetzt!
Beeilung! Hände hoch! Deine Hände hoch!
Hanns-Martin Schleyer in Köln von RAF entführt
Flughafen Fiumicino, Rom 16:00 Uhr
Beeilung! Beeilung!
Du! Sieh mich nicht an!
Nimm die Hände hoch!
Hier Captain Mahmud
von der Operation "Kofre Kaddum" der Halimeh-Gruppe.
Negativ.
Bitte wiederholen!
Captain Mahmud im Kampf gegen den Imperialismus!
Das deutsche Flugzeug ist unter meiner Kontrolle.
Tanken beendet, wir haben jetzt 11 Tonnen.
Okay, Starterlaubnis einholen.
Lufthansa 181 bittet um Starterlaubnis.
Negativ, Flugraum ist nicht frei. Zu viel Bewegung im Luftraum.
Wir müssen erst umleiten.
Starten!
Wir fliegen nach Zypern!
Captain Mahmud,
da ist eine Lufthansamaschine auf unserer Frequenz.
Kann ich das Wetter in Larnaka abfragen?
Was hab ich euch gesagt? Kein Deutsch reden oder ich knall euch ab!
Und du, flieg das verdammte Flugzeug und sieh mich nicht an!
Flughafen Larnaka, 22:30 Uhr
Lufthansa 181 bittet um Landeerlaubnis in Beirut.
Tower Beirut an Lufthansa 181.
Sie haben keine Landeerlaubnis für den Flughafen Beirut.
Und jetzt? Der Treibstoff wird knapp.
Versucht es in Bahrain oder sonst wo, aber landet!
- Was ist los? - Alles okay.
Ziemlich anstrengend.
Du musst auf Souhalia achten.
Die hat sich nicht unter Kontrolle.
Flughafen Dubai 14. Oktober, 6:00 Uhr
Captain Martyr Mahmud?
Hier spricht Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum.
Ich bin der Verteidigungsminister der Vereinigten Emirate.
Ich höre.
Würden Sie die Passagiere freilassen?
Nein.
Wenigstens die Frauen und Kinder.
Nein!
Würden Sie Geiseln austauschen?
Und jetzt hören Sie mir zu!
Wenn unsere deutschen Genossen
in den totalitären deutschen Gefängnissen nicht freigelassen werden
bis zum 16. Oktober um 8 Uhr,
werde ich das Flugzeug sprengen!
Du sollst mich nicht ansehen, verdammt!
Die Passagierliste!
Sucht die Juden raus, die zionistischen Verräter!
Habt ihr nicht gehört?
Her mit der verdammten Liste!
Die Pässe!
Was ist das?
Mein Stift.
Und was ist das?
Das Logo der Firma.
Wie bitte?
Das ist das Logo der Firma, ein Berg
in der Schweiz, er heißt ...
Nicht doch.
Du bist eine gute Lügnerin. Das ist kein Schweizer Berg.
Das ist der Davidstern.
Du bist eine dreckige Jüdin.
Ich bin keine Jüdin.
Auf die Knie!
Halt dein Maul!
Nicht schreien, sonst ...
Wer aus deiner Familie ist Jude?
Niemand.
Lüg nicht!
Ich lüge nicht.
Ihr bringt mein Volk um!
Ist das dein verdammter Sohn?
Dein elender Judensohn?
Ich töte euch, so wie ihr unser Volk jeden Tag tötet.
Was ist los mit euch?
Ich habe gesagt, ihr sollt euch nicht bewegen!
Halt dein verdammtes Maul!
Ist noch ein Jude in diesem Flugzeug?
Ist hier noch ein Jude in meinem Flugzeug?
Bist du Jüdin?
Du siehst jüdisch aus.
Wer will als Erster sterben?
Ein jüdischer Name.
Ich töte dich morgen.
Die jüdische Schlampe wird morgen früh
um 8 Uhr hingerichtet.
Kommen Sie, Captain,
Sie sind Herr über Leben und Tod.
Sie sind mächtig.
Zeigen Sie uns Ihre Macht!
Seien Sie gnädig, verschonen Sie sie.
Aufstehen!
Gib mir den Hörer!
Ich habe eine wichtige Nachricht.
Ich werde die jüdische Schlampe nicht hinrichten. Ich lasse Gnade walten.
Türkei, Ankara 16:00 Uhr
Flughafen Dubai 14. Oktober, 20:00 Uhr
Flughafen Dubai Samstag, 15. Oktober
Die Stewardess Ann-Maria hat Geburtstag.
Wie alt?
28.
Wir könnten um eine Torte bitten.
Das würde die Passagiere etwas aufheitern.
Gute Idee. Ruf den Tower.
Wir hören.
Eine unserer Stewardessen hat heute Geburtstag.
Vielleicht könnten Sie uns eine Torte bringen?
Okay, wir versuchen es.
Und noch etwas.
Wir kriegen bald Probleme mit unserer APU. Wir müssen tanken.
Betankung ist nicht möglich.
Bagdad 15. Oktober
Jetzt
stelle ich dir ein paar Fragen.
Wenn du lügst,
schieße ich dir ins Auge.
Erst links, dann rechts.
Oder vielleicht erst rechts.
Hast du Informationen rausgeschmuggelt?
Ja.
Hälst du mich für blöd?
Ich weiß genau, was du nach draußen geschmuggelt hast.
In die Mitte.
Bleib stehen! Sieht mich an!
Auf die Knie!
Hände hoch!
Euer Kapitän hat euch betrogen und Informationen weitergegeben.
Er hat euer Leben riskiert.
Komm, sag es uns!
Hast du das Leben aller Passagiere riskiert?
Lauter! Alle sollen hören, dass du ein Verräter bist.
Ja.
Ja, wer?
Ja, Captain Mahmud.
Ja, Captain Mahmud, ich bin ein Verräter!
Ja, Captain Mahmud, ich bin ein Verräter.
Habt ihr gehört? Es stimmt.
Euer Kapitän ist schuldig.
Er hat euer Leben riskiert.
Wo hast du Fliegen gelernt?
Bei der Armee, Captain Mahmud.
Bei der Armee? Mal sehen, was du drauf hast.
Steh auf.
Achtung! Links um! Marsch!
Eins, zwei, drei, stopp! Links um!
Und wieder auf die verdammten Knie!
Hände hoch.
Lauf, komm auf mich zu.
Ich bin ein Verräter.
Ich bin ein Verräter.
Ich bin ein Scheiß-Verräter.
Ich bin ein Scheiß-Verräter.
Ich habe das Leben aller meiner Passagiere riskiert.
Ich habe das Leben aller meiner Passagiere riskiert.
Darf ich näher ran?
Geh!
Stopp! Rechts um!
Geh!
Links um!
Rechts, links, rechts ...
Die Torte.
Geh!
Du bleibst hier sitzen.
Alle mal herhören!
Niemand darf mit diesem Mann sprechen!
Ich muss jemanden töten, sonst dreh ich durch.
Liebe Passagiere, heute ist der Geburtstag unserer Stewardess Anna-Maria.
Los, blas aus.
Lächle mal, du musst dich doch freuen.
Warum heulst du?
Lach doch!
Sing mit!
Sing das Lied!
Lauter.
Alle!
Ratte!
Ich hab dir vertraut.
Du kommst später dran.
Jetzt essen wir den Kuchen.
Ein schönes Stück Kuchen. Für jeden ein Glas Champagner.
Entspannen wir uns ein wenig.
Los, genießt es, Leute, lacht!
Champagner, Kuchen, Fröhlichkeit!
Es ist ihr Geburtstag.
Beruhige dich, Lärm stresst den Captain.
Halt die Klappe oder ich bring dich um.
Wir brauchen unbedingt mehr Zeit.
Und um die Situation im Flugzeug zu entschärfen,
brauchen sie Treibstoff für ...
für die APU. Und Wasser.
Bitte teilen Sie mir Ihre Entscheidung mit.
Flugplatz Dubai Sonntag, 16. Oktober
Internationaler Flugplatz Aden am selben Tag
Lufthansa 181.
Erbitten Landeerlaubnis für den Flughafen Aden.
Flughafen Aden ist geschlossen.
Lufthansa 181, erneut.
Erbitten Landeerlaubnis für den Flughafen Aden.
Sie haben die Landebahn blockiert.
Brauchen Landeerlaubnis. Treibstoff reicht noch 15 Minuten.
Keine Ausweichmöglichkeit zu einem anderen Flughafen.
Die Landebahn ist blockiert.
Keine Landeerlaubnis.
Wir meinen es ernst! Wir müssen auftanken!
Wir sind ein entführtes deutsches Flugzeug.
Dies ist ein Notfall. Wir haben keinen Treibstoff mehr.
Sie haben keine Landeerlaubnis für Aden.
Wir landen jetzt, auch wenn Sie uns erschießen.
Kabinenpersonal, Landung vorbereiten.
Nehmen Sie Platz, Sir, es ist zu gefährlich.
Anschnallen!
Dies ist ein deutsches Flugzeug. Wir mussten notladen.
Wir kommen in Frieden. Nicht schießen. Wir sind Freunde.
Hey, wo sind unsere Leute? Sie mussten uns willkommen heißen!
Sie dürfen nicht in den Flughafen.
Das war abgemacht!
- Der Präsident hat anders entschieden. - Wo ist Haddad?
Was soll ich denn jetzt machen?
Botschaft der UdSSR, Bagdad
Alles in Ordnung, Sir.
Holen Sir mir bitte den Wagen her.
Die Techniker sagen, es ist alles okay.
Aber das genügt mir als Kapitän nicht. Ich muss das selbst kontrollieren.
Du kommst wieder!
Sonst sprenge ich das Flugzeug.
Ich bin der Kapitän der entführten Maschine.
Was wollen Sie?
Wir können keinesfalls weiterfliegen.
Ich muss mit einer autorisierten Person reden. Bitte!
Wo ist der Kapitän?
Wo ist der Kapitän?
Keine Ahnung. Er wird gleich zurück sein.
Schumann, ich bin der Kapitän.
Scheich Achmed, Luftwaffenminister.
Kapitän Schumann ist geflohen!
Bringen Sie ihn zurück!
Sonst werde ich dieses Flugzeug sprengen!
Niemand weiß, ob die Fahrwerke
nach dieser Landung okay sind. Die Turbinen haben Sand angesaugt.
Sie sind nicht mehr sicher. Bitte, geben Sie uns keine Starterlaubnis.
In drei Minuten sprenge ich alles in die Luft!
Scheich Achmed,
ich bin für das Leben der Geiseln verantwortlich.
Ich flehe Sie an. Lassen Sie die Maschine nicht starten.
Ich fürchte, wir können nicht helfen.
Sie müssen!
Sie retten 86 unschuldige Menschen.
Es geht nicht. Wir wollen nicht in diesen Konflikt hineingezogen werden.
Bitte, Sir, ich flehe Sie an.
Retten Sie meine Passagiere!
Es tut mir leid.
Sie sind ein mutiger Mann, Kapitän.
Wenn Sie jetzt zurückgehen,
wird er Sie umbringen.
Ich gehe zurück.
Ich habe getan, was ich tun musste.
Wir bringen ihn zurück!
Euer Kapitän ist ein Deserteur!
Er riskiert euer Leben für sein eigenes beschissenes Leben.
Sie bringen ihn zurück.
Ich werde ihn erschießen, weil er ein verdammter Verräter ist!
Hände hoch!
Auf die Knie!
Das ist ein Revolutionsgericht.
Ich klage dich des Verrats an.
An deinen Passagieren!
Und an mir.
Du hast riskiert, dass alle hier in die Luft gesprengt werden.
Du hast mich schon einmal betrogen.
Ein zweites Mal vergebe ich dir nicht.
Bekennst du dich schuldig
oder nicht schuldig?
Verzeihen Sie, Captain Martyr Mahmud.
Das Problem bestand darin ...
Ich frage dich noch einmal.
Hör auf zu heulen oder du wirst erschossen!
Tanken ist beendet.
Ich sag Ihnen,
was wir hier tun, ist glatter Selbstmord.
Sehen Sie?
Strömungsabfall in den Turbinen.
Sie kommen nicht richtig in Gang.
Schumann hatte recht. Da ist Sand drin.
Flughafen Mogadischu 17. Oktober, 6:34 Uhr
Was wünschen Sie?
Die Frequenz des Towers, bitte.
Okay, ich besorge sie.
Du kannst gehen, wenn du willst.
Ich lasse dich gehen.
Du bist frei.
Nein, ich will bleiben.
Hier spricht Gerneral Abdullahi,
der Polizeikommandant. Wiederholen Sie bitte Ihre Botschaft.
Ich wiederhole. Keine Änderung.
Nach Ablauf des Ultimatums werden wir das Flugzeug sprengen. Ich wiederhole:
Wir sprengen das Flugzeug in genau einer Stunde und 29 Minuten.
Eure Regierung
kommt unseren Forderungen nicht nach.
Deshalb werden wir alle zusammen sterben.
Alle Frauen, Nylonstrümpfe ausziehen und abgeben!
Wir nähern uns der 737 von hinten.
Zwei Teams
zu den Hintertüren, zwei über den Flügel
zu den Notausgängen,
zwei an den Vordertüren.
Und ein Scharfschütze.
So geht das nicht. Sobald wir eine Tür erreichen, muss es schnell gehen.
Sehen Sie?
Nur so geht es.
Machen wir eine gemeinsame Operation! Wir helfen uns gegenseitig.
Arbeiten wir zusammen!
Wir werden jetzt gemeinsam sterben!
Uns bleibt eine halbe Stunde. Dann sehen wir uns im Jenseits wieder.
Hier Captain Mahmud.
Die Sprengung der Maschine ist vorbereitet.
In zwölf Minuten läuft das Ultimatum ab.
Dann hört ihr einen großen Knall, und das Flugzeug
explodiert in tausend Stücke, kapiert?
Gut, Sir, ich informiere die Behörden, bleiben Sie dran.
Evakuieren Sie bitte alle Soldaten und
Gegenstände im Umkreis des Flugzeugs.
Wir wollen dem somalischen Volk ...
Hier ist General Abdullahi
mit einer Botschaft des Präsidenten.
Bitte melden Sie sich.
Reden Sie!
Geben Sie uns bite noch 30 Minuten,
um die Umgebung zu evakuieren und alles aus
dem Umkreis der Maschine zu entfernen.
Ich werde das mit meiner Gruppe besprechen.
Tun Sie das, Sir.
Ist dir klar, was du tust?
Müssen wir jetzt alle sterben?
Wofür?
Hier Captain Mahmud.
Da Sie das Gebiet nicht rechtzeitig evakuieren können,
verlängere ich das Ultimatum um 30 Minuten.
Für Präsident Siad Barre, die somalische Regierung ...
Herr Martyr Mahmud,
können Sie mich hören? Hier spricht der Vertreter der deutschen Botschaft.
Nicht Herr Mahmud! Ich bin Captain Martyr Mahmud!
Ja, Sir, Captain Martyr Mahmud.
Ich habe eine wichtige Nachricht. Ich lese sie langsam vor.
Ich höre.
Hören Sie,
wir lassen Ihre deutschen Genossen frei.
Verstanden? Wir lassen Ihre deutschen Genossen frei.
Aber wir brauchen Zeit.
Hören Sie?
Ich glaub's nicht!
Sieg! Wir haben gewonnen!
Wir werden alle leben!
Ihr werdet leben!
Die deutsche Regierung hat dem Austausch der Gefangenen zugestimmt!
Sie landen heute Nacht!
Um 1:30 Uhr!
In Mogadischu!
Nicht rauchen!
Ein Funke und wir fliegen in die Luft!
Beweg deine Finger so.
Dann zirkuliert das Blut wieder.
Wie lange dauert es von Deutschland hierher?
8 Stunden.
8 Stunden?
Das sagt der deutsche Faschist.
Sehr gut. Noch 3 Stunden.
Sehr gut. Okay, noch 3 Stunden.
Sieh mal, was ist denn da draußen los?
Vielleicht ist denen kalt?
Hier Michael Libal, ich vertrete die BRD.
Hören Sie mich?
Ich höre.
Haben Sie konkrete Forderungen,
was den besprochenen Austausch der Geiseln betrifft?
Hier, lies ihnen das vor!
Morgen bist du wieder zu Hause bei deiner Frau. Ruh dich etwas aus.
Ja, Captain Mahmud, das ist eine gute Idee.
Es lebe das freie Palästina!
Es lebe das freie Palästina!
In den frühen Morgenstunden begehen die inhaftierten Terroristen der RAF, Andreas Baader, Gundrun Ensslin und Jan-Carl Raspe, die freigepresst werden sollten, in der Vollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim Selbstmord.
In der Nacht vom 18. auf den 19. Oktober 1977 ermorden Entführer der RAF Hanns Martin Schleyer. Seine Leiche wird am 19. Oktober im Kofferraum eines abgestellten Wagens im elsässischen Mulhouse gefunden.
Fünf Monate später, am 28. März 1978 stirbt Wadi Haddad in einem Krankenhaus in Ostberlin, angeblich an Brustkrebs. Sein Leichnam wird nach Bagdad überführt und mit einem Staatsbegräbnis beigesetzt.
Die "Landshut", bei der Befreiung beschädigt, wird repariert und fliegt noch mehrere Jahre unter demselben Namen für die Lufthansa. Heute ist sie als Frachtmaschine in Südamerika im Einsatz.
Für Jürgen Schumann
THE M-MAP STUDIOS
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