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In den Tiefen der Bibliotheken, in gewichtigen und kostbaren Einbänden,
schlummern so manche Geheimnisse.
Die Süßesten dieser Geheimnisse stammen aus der Feder, großer Dichter.
Im Schatten ihrer berühmten Werk geschrieben bekannte Autoren unter eigenem
Namen oder unter Pseudonym zum Zeitvertreib Geschichten über die fantasievollen
Spiele der Liebe.
Diese Geschichten haben wir für Sie, sinnenfreudiges und aufgeklärtes Publikum,
den vergessen Interessen.
Für Sie wollen wir nun die Seiten der geheimnisumwitterten Bücher umwenden,
deren betörender Duft uns über die Jahrhunderte hinweg anweht.
Folgen Sie uns also.
Sie wollen uns über die Jahrhunderte hinweg anweichen.
Sie wollen uns über die Jahrhunderte hinweg anweichen.
Pavel Smirnov, ein junger Fotograf,
wollte einen Monat auf dem Lande verbringen.
So hatte er auf eine Anose geantwortet,
in der ein Zimmer in einem in ländlicher Abgeschiedenheit gelegenen Hause zur
Miete angeboten war.
Und zwar von madame Verzerrung, wo finde ich das Haus von madame Orlova?
Wissen Sie das?
Ja, ja, mein Herr, das ist einfach.
Sie gehen da bis zu der alten Buche und dort wiegen Sie gleich links ab.
Sie müssen dann aber...
Und dann finde ich schon.
Was soll denn das Polka?
Der Herr tut dir doch nichts liebes.
Also Polka, hör auf.
Entschuldigen Sie, dass ich Sie anspreche.
Ich bin hier fremd.
Ich suche das Haus einer Dame, madame Orlova.
Sie ist Witfel.
Das ist hier, mein Herr.
Sophia Orlova, das bin ich.
Und Sie?
Sie sind Monsieur Smirnov.
Darf ich wohl vermuten.
Pavel Smirnov.
Ja.
Ich hatte sie erst am Nachmittag gewartet.
Äh, ich habe den Frühstück genommen, deshalb bin ich schon hier.
Ich hoffe, es ist nicht ungelegen.
Aber nein, ein Gegenteil.
Ich war gerade beim Tee.
Vielleicht möchten Sie auch ein Glas zu sich nehmen?
Gern, mit Vergnügen.
Vielen Dank.
Überrascht, aber durchaus erfreut darüber, dass sie so ganz anders war,
als er sich die Witwe Orlavaください hatte.
Er lachs mir növ sogleich der seltsam unbeteiligt wirkenden Kühle der jungen
Dame.
Hier ist man weit ab von Musko.
Musko.
Über der schlafenden Stadt, den Wipfeln der Bäume.
Erwacht wie in mir eine Welt voller Träume.
Ich sei ein Fotogerät, sie sind am Atör.
Man fragt mich das oft.
Nein.
Nein, das ist mein Beruf.
Ich fotografiere viel verschiedene Zeitungen.
Ich werde dorthin geschickt, wo sich Aufregende sein eigenes Wichtig ist.
Bei uns hier auf dem Lande wird sich wohl kaum Aufregendes für Sie finden.
Weil hier nichts passiert.
Aber das Leben hier ist doch voller Motive.
Da ist die Natur, die schöne Landschaft, es findet sich schon.
Vielleicht haben Sie recht.
Wissen Sie, es ist mir da eben etwas eingefallen.
Ich bin nichts Weltbewegendes.
Aber Sie haben recht, hier geschieht auch manches.
Wie zum Beispiel vor einigen Tagen.
Ich nahm mein Bad im Schilf, wie ich es häufig nachmittags tue.
An diesem Tag hat jemand den Umstand genutzt,
um mir all meine Kleider zu stehlen.
Alle, verstehen Sie?
Und ich war vollkommen...
Nun ja, ich sollte es wohl nicht weiter rausführen.
Einem Moment lang dachte ich,
es sei nur ein schlechter Scherz von Bauernburschen aus der Umgebung,
was weiß ich.
Aber dann...
Nein, nein, sie waren es nicht.
Man hat mir alles genommen.
Alles.
Nur den Schirm nicht.
Ich frage mich, warum wohl?
Und ähm...
Sie sind dann nach Hause ohne...
ganz ohne.
Was sonst hätte ich wohl tun können, unbekleidet und hilflos, wie ich war.
Das ist Dimitri.
Er wurde ihm Duell getötet.
Ein Dummertod.
Oh, Nütz.
Warum mein Gott?
Warum?
Ich...
Und hat alles, es zu verhindern.
Aber seine Eifersucht verstärker.
Ist es lange her?
Zwei Jahre.
Mathe.
Herr Orolover.
Bitte, Monsieur Sminner.
Entschuldigen Sie, aber wir haben noch nicht den Preis besprochen.
Das Zimmer und alles.
Was macht das zusammen?
Also für einen Monat.
Da ist erstmal das Zimmer, zwei Mahlzeiten, das Frühstück, dazu Tee, etc., etc.
Das wird sie etwa 30 Rubel kosten.
Ist es recht?
30 Rubel, vorzüglich.
Ich bedanke mich.
Vielen Dank.
Doch da wäre noch etwas.
Sie sollten es wissen, Monsieur Sminner.
Es ist nichts von Bedeutung, aber...
Ja.
Ich leide zu weilen an einer Art von...
Nun von Schlafwandelei.
Es ist nicht gefährlich, keine Bange.
Ich stehe auf und wandere beim Mondlicht umher im ganzen Haus.
Dabei schlafe ich aber und weiß nicht, was ich tue.
Ich sage es damit Sie, nun ja, falls Sie mich einmal so sehen,
nicht verwundert sind.
Keinesfalls dürfen Sie mich dann wecken.
Das würde mich umbringen.
Sie haben nichts zu befürchten.
Ist alles nach Ihrem Geschmack?
Besten Dank, es war ganz vorzüglich.
Doch essen Sie selbst nie zu Abend.
Aber gewiss, jeden Abend.
So auch heute.
Nur Sie waren da noch nicht zurück.
Ja, ja.
Ich weiß ja es nicht stört, wenn ich dabei eine Zigarrauche,
dann würde ich Sie gern begleiten, wenn Sie Polka auswühren.
Es tut mir wirklich leid, aber auch das ist schon erledigt.
Wir waren vor einer Weile draußen.
Und nun gehen wir schlafen, wir sind sehr müde.
Nicht wahr, Polka?
Apropos, Müsli ist mir noch, wäre es ihnen wohl möglich,
ein Foto von Polka zu machen?
Es ist nicht eilig, egal wann sie wollen.
Natürlich bezahl ich es.
Aber ich bitte Sie auf gar keinen Fall gegen Bezahlung.
Und wann?
Wäre es morgen recht?
Wenn ich mir einen Vorschlag erlauben darf,
vielleicht ziehen Sie dann kein dunkles Kleid an.
Wegen des Kontrastes zu Polka.
Nein, ich will gar nicht fotografiert werden.
Und Fotogen bin ich auch nicht.
Guten Abend, Müsli, ist mir noch.
Guten Abend, Madame.
Guten Appetit.
Jetzt nur noch eins.
Schön brav, gilt gleich los.
Nein, danke, Monsieur Smirnov.
Danke.
Wir gehen jetzt ins Schilf.
Es ist Zeit dafür.
Stimmt's, Polka?
Nun bis dann, Monsieur Smirnov.
Die fixe Idee, Sofja Orlova beim Bade für die Nachwäldenbildfest zu halten,
hatte unwiderstehlich von Smirnov Besitzakriff.
Er war im Untergrund von Schilf.
Aber das Schütze,
das für jeden von uns stets vielfältige Möglichkeiten einer Niederlage
bereithält, machte auch vor unserem Ideenereiten Fotografen nicht halt.
Seine etwas zu voreilige Phantasie hat er durch das unfreiwillige Baat.
eine unerwartete Abkühlung erfahren.
Untertitel im Auftrag des ZDF für funk, 2017 Wirklich die Metrie.
Glaub es mir.
Mit dem Leutnant gestern ist nichts gewesen.
Nichts, ich versichere es.
Du darfst dich nicht duillieren.
Ich habe Angst um dich.
Aber hören Sie.
Hören Sie.
Seit drei Nichten schon.
Bist du jetzt nicht mehr bei mir gewesen?
Warum die Metrie?
Warum?
Hast du das denn vergessen?
Meine Litten Dimitri, die Litten.
Hast du ihren Geschmack vergessen?
Mein geliebter Mann.
Hast du das denn vergessen?
Guten Morgen, meine Damen und Herren.
Guten Morgen, Monsieur Smirnoff.
Da es offensichtlich war,
dass die hübsche Witwe keine Erinnerung an die Vorgänge der vergangenen Nacht
hatte.
Beschloss mir, noch erwartungsvoll den Dingen,
auch am nächsten Abend ihren Lauf zu lassen.
SWR 2020 Dimitri, du musst mir glauben, nichts ist mit dem Leutnant gewesen.
Nichts.
Ich versichere es dir.
Sieh das aus, Dimitri.
Zieh es aus.
Gib es mir.
Bleib bei mir Dimitri.
Bleib Dimitri.
[♪ piano music playing in the background.
You could knock on the door.
Excuse me, please.
As soon as I'm done, I'll tell you in detail.
Just leave me alone.
Please.
The hot nights followed with the same regularity.
Thank you for watching.
die kühlen tage smirner sowohl entzückt als auch frappiert versuchte vergeblich
die unergründlichen geheimnisse einer weiblichen sehle zu durchforschen es
gelang ihm nicht das wundersame gebaren der hübschen vitre zu erhellen aber
bekanntlich hat alle sein mal ein ich habe sie gesucht ich war hier seit heute
früh habe ich mich nicht weggerührt sie sammeln sich schon die zugvögel bald
werden sie davon sehen ja also dann bitte ich um die rechner hier ist sie bitte
madame ola sei Ich muss Ihnen noch etwas gestehen.
In der Zeit meines Aufenthalts ist hier bei Ihnen ...
habe ich profitiert von einer ...
nun einer Situation ...
und ich schäme mich dafür.
Ich bin ein Ehremann, glauben Sie mir.
Unterdachte ich ...
120 Rubel.
Wie denn bitte, Tass?
Wir hatten doch für den Monat 30 Rubel vereinbart.
Warum also die 90 Rubel mehr?
18 Nächte A 5 Rubel?
Das macht 90 Rubel, Monsieur Smirnoff.
Sie haben nicht vermutet, dass eine Frau Schlaf wandeln ...
und trotzdem rechnen kann.
Ja, gewiss, madame Oliver.
Ich frage dir nur zu Schacht.
Entschuldigen Sie.
Ich frage dir nur zu Schacht.
Entschuldigen Sie.
Entschuldigen Sie.
Verzeihen, Monsieur.
Können Sie mir sagen, wo das Haus einer Madame Oliver ist?
Vielen Dank, Monsieur.
Vielen Dank.
Sollte Ihnen einmal so etwas passieren, zeigen Sie Haltung.
Bewahren Sie das Geheimnis.
Das ist dieser kleinen Geschichten.
Große Autoten.
Erzählen Sie davon nur jenen, die Sie lieben.
Wir wünschen Ihnen eine angenehme Nacht und süße Träume.
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