All language subtitles for Bedrag - S01E01

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Original subtitles

Guten Morgen, mein Herr. Hier entlang, bitte.

Ja, genau.

Guten Morgen, Herr Sødergren. Ihr Fahrrad steht bereit.

Wie geht's Ihnen?

-Sind Sie heute früh gejoggt? -Ja, ich bin früh aufgewacht.

-Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. -Danke, gleichfalls!

Wir wurden um 3.47 Uhr gerufen. Fischer hatten ihn im Wasser entdeckt.

Er kann noch nicht allzu lange im Wasser gelegen haben.

Ich hatte Spuren an seinem Hals gesehen und deshalb die Ermittler gerufen.

Ist das von einem Seil?

Mads? Was ist denn?

Da treibt etwas im Wasser.

Können wir ein Boot besorgen? Könnt ihr uns ein Boot holen?

Mads, es kommt gleich ein Boot. Bist du dir sicher?

Es wird nur ein kurzes Interview, ungefähr zwei Minuten lang.

Noch ein bisschen pudern.

Okay, noch zehn Sekunden.

-Okay, Crystal. -Und jetzt zu WNN Business:

Ein kleines dänisches Unternehmen-

-wurde zu einem internationalen Key-Player auf dem Energiemarkt.

Bei mir ist jetzt Alexander Sødergren, Geschäftsführer dieser Firma, Energreen.

Willkommen. Sind Sie heute früh wirklich mit dem Rad hierher gefahren?

Aber sicher! Ich komme aus Kopenhagen.

-Und? -Mychayil Husenko.

Er arbeitet drüben am Windpark.

Er wurde wohl von der Sicherheitsleine erdrosselt.

Hier steht ein Firmenname drauf.

"Energreen".

FOLLOW THE MONEY

Albert hat sich wieder hingelegt.

Esther, du kleine Petze. -Albert! Aufstehen!

-Soll ich ihn wecken? -Ja, wenn du magst? Super.

-Darf ich heute zuhause bleiben? -Bist du krank?

-Nein. -Glaubst du, du kriegst dann frei?

Nein.

Zieht euch an und dann ab mit euch. Wann seid ihr mit dem Schwimmen fertig?

-Um vier. -Ich hole dich ab, Esther.

Und? Gut? Schlecht?

-Schlechter Tag. Bis jetzt. -Okay.

Ich richte dich mal auf, Schatz. Du sitzt ja ganz schief.

Etwas höher... Ich nehme das Kissen.

-Hast du dich erkältet? -Nein, das ist nichts.

Ich habe letzte Nacht geträumt. Ich glaube, wir hatten Sex.

-Davon will ich gern mehr hören. -Vielleicht war der Sex nicht mit dir.

Pech gehabt.

-Willst du jetzt eine Tablette nehmen? -Kann das nicht noch warten?

-Darf ich ein Nutellabrot mitnehmen? -Hallo, Schatz.

"Darf ich ein Nutellabrot mitnehmen"?

-Das darf er jeden Tag. -Geht es dir besser, Mama?

-Es geht mir gut. -Kommen wir nicht zu spät?

-Hallo, Schatz. -Ich hole ihn ab und gehe einkaufen.

-Danach hole ich sie ab. Okay? -Schreibt es auf; ich vergesse es sonst.

Auf geht's!

Guten Morgen. Bis nachher.

-Bis nachher. Viel Spaß. -Gleichfalls.

Wir lange hat Mamas Schub eigentlich gedauert?

-Ach... Das weiß ich nicht. -Ich finde es ganz schön lange.

-Das ist normal, Esther. -Aber nicht so lange.

Ein Sklerose-Schub dauert normalerweise nicht so lange.

Du hast mir doch versprochen, nicht mehr dazu im Internet zu recherchieren.

Man wird ja krank, wenn man den NetDoktor liest.

Wird es ihr denn wieder besser gehen?

Du hast gehört, was die Ärzte gesagt haben. Es dauert halt diesmal länger.

Ich finde auch, dass es diesmal sehr lange dauert.

So ist es auch, Kinder.

Jetzt müssen wir drei zusammenhalten und Mama so gut es geht helfen. Okay? Gut.

Guten Morgen.

Guten Morgen.

-Kommst du mit eine rauchen? -Ich habe keine Zeit.

-Ich gehe gleich zum Mittwochs-Meeting. -Das darf doch nicht wahr sein!

-Ich bin Juristin. Ich lüge nie. -Wie hast du das geschafft?

Ich habe einen Fehler gefunden, der uns 20 Mio. spart. Das soll ich vortragen.

-Klasse. -Das hier ist für dich, Claudia.

-Ich muss los. Bis dann. -Ja. Gut gemacht!

-Auf welcher Seite steht die Klausel? -Auf Seite 13.

-Guten Morgen. Guten Morgen. -Guten Morgen, Sander.

-Willkommen daheim. -Danke. Bitte entschuldigt die Verspätung.

Es tut mir leid. Ein Flugzeug wollte nicht so, wie es sollte.

Vor der Runde möchte ich gerne die Ergebnisse der Tests hören, Bjarne.

Die erste, zweite und dritte Anlage liefern bereits fünf Megawatt.

Es fehlt nur noch eine, und die wird in einem Monat anlaufen.

Da freut mich zu hören. Stichtag ist also der 25.

Lasst uns jetzt eine Runde machen. Wir beginnen mit der Rechtsabteilung.

-Ja, wir haben... -Wir haben einen neuen Vertrag aufgesetzt.

Gebt den doch bitte einmal rum. Er liegt natürlich auch auf dem Server.

Es geht um unsere Standardverträge mit den Lieferanten.

-In allen Verträgen stand eine Klausel... -Auf Seite 13 haben wir...

Auf Seite 13 findet ihr sie ganz oben.

Diese kleine Klausel hat uns pro Quartal um die 5 Mio. Dänische Kronen gekostet.

Wir haben sie jetzt korrigiert. Dadurch sparen wir jedes Jahr 20 Mio. Kronen.

-Ach, das war also... -Der Passus war nicht von uns.

-Daher haben wir ihn gestrichen. -Gut gemacht, Mogens. Sehr gut.

-Guten Tag. -Ihr seid von der Polizei, oder?

-Ja. -Jon Hansen.

Mikhayil Husenko.

Wir haben die Arbeiten an den Windrädern komplett ausgelagert.

Wir haben daher über 500 Angestellte aus der ganzen Welt.

Sie arbeiten in 50 kleineren Gesellschaften.

Dadurch ist es uns nicht möglich, jeden einzelnen Mitarbeiter zu kennen.

Aber GLEB Constructions ist eine ukrainische Firma,-

-die für kleinere Reparaturen zuständig ist.

Die meisten Leiharbeiter wohnen draußen am Hafen.

Ich würde mich gerne mal dort umhören.

Hallo, wir sind von der Polizei. Wir suchen Leute von GLEB Constructions.

Kennst du jemanden? Sprichst du Englisch?

-Da. -Danke.

Wir suchen einen eurer Kollegen, Mikhayil Husenko. Kennt ihr ihn?

Nein.

-Weißt du, wer ihn kennen könnte? -Nein.

Was ist hier los? Die kennen ihn doch.

-Jon, da lang. Wir gehen von Tür zu Tür. -Ja.

Hallo.

Ich bin von der dänischen Polizei. Kennst du Mikhayil Husenko?

Ja.

-Wer bist du? -Husenko.

-Nein, das bist du nicht. -Ich bin Andriy Husenko.

Mikhayil... mein Sohn.

Andriy, es tut mir sehr leid, dir das sagen zu müssen...

Dein Sohn wurde heute morgen tot aufgefunden.

Ich weiß.

Mikhayil... tot.

Unfall... Panik.

-Hereinspaziert. -Dann wollen wir mal sehen...

Die Zimmer sind echt groß. Es ist schön hier.

-Es ist echt schön hier. -Hier ist einiges zu tun.

-Ja? Meinst du? -Ja, das sehe ich.

Wenn man den Boden und die Zimmer sieht... Wir können dir nicht diesen Preis zahlen.

-Wir bieten dir 1,2. -Das kann ich quasi ausschließen.

Veranschlagt sind zwei Millionen. Du kriegst höchstens 200.000 Rabatt.

Wir müssen ja Hunderttausende in die Renovierung stecken. Wir bieten 1,2.

-Das machen die doch niemals mit. -Ach, Quatsch. Der Markt liegt am Boden.

-Ich kenne solche Typen. -Papa sagt, der Markt hat sich gedreht.

Nein, das stimmt nicht. Außerdem gibt uns die Bank keinen höheren Kredit.

Ich kriege das hin. Die werden schon... Kannst du das nicht mir überlassen?

-Na? Die werden das schon akzeptieren. -Du hast keine Ahnung von solchen Typen.

-Du kommst aus Jütland. -Ja. Ja, ganz genau.

-Ich weiß, wie man richtig verhandelt. -Schhh! Wollen wir nicht losfahren?

-Willst du dich hier hinstellen? -Willst du hoch zu Opa? Na, hallo.

-Wie war die Wohnung? -Die war echt super.

Groß und geräumig. Und sie hat einen Balkon.

-Dann kann er auch draußen schlafen. -Nicky, rede mal mit Bimse.

-Ihr sollt euch einen Mustang ansehen. -Bimse? Wer ist denn Bimse?

-Ein Neuer. Der heißt Bimse. -Bis später, Schatz.

Bimse? Bimse!

-Wir sollen uns eine alte Kiste ansehen. -Den Mustang. Den sollen wir starten.

-Hast du den Schlüssel? -Nein.

Den hat wohl der Besitzer, zu dem wir hinfahren müssen.

Ach, ja, klar. Ja.

-Und zwar jetzt. Wo steht er? -Im Tuborg-Hafen. Kommst du?

Und... Wie war's?

-Mogens hat meine Lorbeeren einkassiert. -Typisch.

Falls es was hilft: Ich finde, du hast das mit dem Vertrag richtig gut gemacht.

-Danke. Mogens ist ein Idiot. -Ja. Das finden wir alle.

Aber du kannst immer nur einen Schritt nach dem anderen machen. Nicht zwei.

-Was meinst du damit? -Kämpf nicht gleich um den Chefposten.

-Das mache ich doch gar nicht. -Doch, das tust du.

-Nein, gar nicht. -Es ist okay. Aber sei vorsichtig.

Sag mal, gab es heute früh ein Missverständnis zwischen uns?

Ich glaube nicht.

Ich wollte das präsentieren, weil ich den Fehler gefunden hatte.

-Bekommst du nicht genug Aufmerksamkeit? -Vergiss es, Mogens.

Ich bin hier der Chef. Ich bin der, der vorträgt. Setz dich.

Du hast doch mit den Verträgen von CWE zum Handel mit deutschem Strom zu tun?

Du weißt also, dass sich unsere Geschäfte mit den Deutschen verzehnfacht haben.

East Manchester Invest hat viele unserer Geschäfte mit den Deutschen vorhergesehen.

-"Vorhergesehen" im Sinne von...? -Sie kaufen kurz vor Vertragsabschluss.

Danach verkaufen sie und verdienen daran, dass die Verträge unseren Wert steigern.

Das ist doch Front Running. Das ist illegal, Mogens.

-Dazu brauchen sie einen Insider bei uns. -Claudia, bitte sieh dir das mal an.

Wir müssen das abstellen.

Dies ist eine Liste aller Geschäfte, die East Manchester Invest genutzt hat.

-Eins noch: Das hier bleibt zwischen uns. -Ja, natürlich.

-Das ist wichtig. Finde den Insider. -Ich werde niemandem etwas sagen.

-Hallo. -Wir sind von "Jans Auto".

Okay.

-Wir haben einen Termin mit Søndergård. -Setzt euch, ich rufe ihn an.

Hey, hey! Ich glaube nicht, dass du hier rauchen darfst. Mach die aus.

-Hat keiner gesehen. -Hier sind überall Rauchmelder.

-Stimmt es, dass du ein Autodieb bist? -Nö.

Du rauchst. Du Idiot! Du rauchst.

Man kann echt nirgendwo mit dir hingehen.

Warst du denn einer? Die sagen, du warst gut.

Hast du mal einen Lamborghini gestohlen? Ich nämlich schon.

-Ist gut jetzt! -Wirklich. Im Radisson.

-Dann bist du echt dumm, Mann. -Ich wurde nach fünf Minuten geschnappt.

Aber ich war erst 14. Die haben mich daher laufen gelassen.

Hallo. Seid ihr die Mechaniker? Gut. Hier entlang. Kommt!

-Hat er mit den Fingern geschnippst? -Ja. Für dich.

Versuch's noch einmal.

-Nein. -Nichts.

-Ist das denn so schwierig? -Versuch's noch einmal.

-Nein. -Es passiert nichts.

-Wie lange wird das dauern? -Wir müssen ihn in die Werkstatt bringen.

-Euer Chef sagte, ihr kriegt das hin. -Das ist halt ein altes Auto.

Dann repariert es. Ich habe versprochen, mein Date nachher damit abzuholen.

-Er versucht es doch. Nimm dir ein Taxi. -Was sagst du da?

Wenn sie die Richtige ist, wird es ihr doch egal sein, womit du sie abholst.

Halt deine Schnauze.

Unser Abschleppwagen holt ihn ab. Ich repariere ihn bis übermorgen.

-Toll. Vielen Dank auch! -Tschüs.

Was für ein Volltrottel!

Hey...

Falls du Interesse haben solltest: Ich kenne ein paar Typen.

Falls du ein bisschen leicht verdientes Geld brauchen kannst.

Wir reden von Luxuswagen. Wir fahren die in Container. 10.000 pro Stück.

-Na? Komm schon! Bist du dabei? -Nein, ich mache nicht mit.

-Schließ die Tür. -Ich habe schon Autos geklaut.

Ja, das sagtest du bereits. Und du wurdest geschnappt.

-Nein... -Das hast du selbst gesagt.

Wartet bitte hier.

Er kann bestätigen, dass es sein Sohn ist.

Mikhayil!

Mikhayil.

Misha.

Was ist in der Nacht passiert, als dein Sohn Mikhayil Husenko starb?

Es war ein Unglück. Er geriet in Panik.

Aber was ist passiert?

Es war ein Unglück. Er geriet in Panik.

Jon, komm mal kurz.

Das klingt ziemlich einstudiert. Er hat etwas zu verbergen.

-Glaubst du, er hat ihn ermordet? -Nein.

Dann hätte er es sich einfacher gemacht.

-Wir müssen ihn festnehmen. -Das können wir nicht.

-Doch. Dann haben wir 24 Stunden Zeit. -Er hat gerade seinen Sohn verloren.

Wir nehmen ihn fest. Sonst werden wir ihn nie dazu bringen, etwas zu sagen.

"...heimlich im ganzen Land und prostete ihnen zu:"

"'Auf Harry, den Jungen, der überlebt hat.'" Morgen lesen wir weiter.

-Kannst du nicht jetzt weiterlesen? -Albert, ab in die Koje.

-Okay. -Esther, du bist dran mit dem Abwasch.

Mads? Albert ist heute allein von der Schule nach Hause gelaufen.

-Ganz allein. Du bist nicht gekommen. -Nein.

Ich hatte mich verspätet. Also... Ich habe ihm gesimst, er soll warten.

Das hat er auch getan. Eine halbe Stunde lang.

Wir haben gerade einen komplizierten Fall auf der Arbeit...

Er kann nicht eine halbe Stunde warten. Er hat zwei Straßen überquert. Allein!

Was soll ich denn machen? Ich gebe mein Bestes, verdammt.

-Mads? Entschuldigung. -Ja. Ist schon in Ordnung.

-Kannst du nicht...? Kann Esther nicht...? -Ja, ja. Esther, was macht der Abwasch?

-Ich bin etwas gestresst. -Dann müssen wir uns Hilfe holen.

Ich komme gleich wieder, um dir "Gute Nacht" zu sagen.

Alexander, erzähl mir von deiner Firma.

Unsere Grundlage liegt in der einfachen Idee,-

-dass die Welt in Zukunft nur noch nachhaltige Energieträger nutzt.

Also Wind, Sonne, Wasser. Das ist es, was wir tun.

-Du glaubst daran. Das klingt etwas naiv. -Keineswegs.

Fossile Brennstoffe sind eine Technik von gestern, die verschwinden wird.

Zwei Windrad-Monteuere tödlich verunglückt

-Jon, ich bin's. Lies mal deine Mails. -Mads, verdammt! Wir haben frei.

Sie wurden zum Arbeiten gezwungen. Lies jetzt deine Mails.

Der Wind wehte mit über 15 m/s als sie starben. Doppelt so viel, wie erlaubt.

Und das war nicht das erste Mal. Es gibt mehrere Fälle zum Thema Sicherheit.

Ein junger Mann schweißt ein Geländer.

Das Kabel reißt, er fällt runter und bricht sich das Genick.

Zwei Männer erleiden Verbrennungen dritten Grades wegen eines Motorbrandes.

-Beide Male passiert danach nichts. -Was sagt die Arbeitsschutz-Behörde?

Die kommen nicht an die ran. Man verweist sie nur an einen Subunternehmer,-

-der dann sofort ausgetauscht wird.

Der Windpark muss bis zur Deadline fertig werden; da ist ihnen die Sicherheit egal.

Die müssen den Arbeitern da draußen richtig Angst machen.

Wenn du den Tod deines eigenen Sohnes deckst, musst du riesige Angst haben.

Hallo.

Hallo, Mogens. Hier ist Claudia.

Du hattest Recht. Es gab über 30 solcher Transaktionen.

Aber East Manchester Invest ist bei einer Adresse in Kopenhagen registriert.

In der Frederiksberg-Allee.

Ich fahre morgen hin und melde mich, wenn ich mehr weiß.

Ich wünsch dir noch einen schönen Abend. Bis dann. Tschüs.

Hallo, Schatz! Tut mir leid, dass ich so spät komme.

Wir bekamen einen alten Mustang rein, der schnell repariert werden musste.

Der Besitzer war so ein nerviger Schlipsträger.

-Der Makler hat angerufen. -Cool.

-Die Wohnung wurde verkauft. -Was?

Jemand hat den vollen Preis geboten. Da haben die natürlich verkauft.

Es gibt also einen Idioten, der die gekauft hat.

Wieso müssen wir weiter darüber streiten?

-Du warst derjenige, der 1,2 geboten hat! -Wir können nicht mehr als 1,2 zahlen.

-Das mit der Wohnung eilt doch nicht. -Ich würde gerne woanders wohnen.

Er soll nicht hier aufwachsen.

Also...

Ich bin in Horsens aufgewachsen. Das ist krass viel schlimmer.

10.000 Kronen in bar, morgen Abend. Bist du dabei?

Andriy, jetzt erzähl schon, was passiert ist.

Wir wissen, dass es windig und gefährlich war, an diesem Tag zu arbeiten.

Es war ein Unglück.

Wieso deckst du die Menschen, die für den Tod deines Sohns verantwortlich sind?

Ich kann nicht...

Wieso habt ihr in dieser Nacht da draußen gearbeitet?

-Die sagten, wir müssen arbeiten. -Wer hat was gesagt?

Ich will keine Probleme bekommen.

Ich habe drei kleine Kinder zuhause.

Ich kann es mir nicht leisten, den Job zu verlieren.

Drei kleine Kinder. Verstehst du?

Ja. Aber wenn man euch zum Arbeiten gezwungen hat, ist das illegal.

Das muss bestraft werden. Die müssen Bußgelder zahlen oder auch ins Gefängnis.

Sie werden eine Entschädigung zahlen müssen, und das ist viel Geld.

Sie werden uns rauswerfen. Wenn wir uns beschweren, werden wir rausgeworfen.

Das wird nicht passieren, weil dies Dänemark ist. Wir haben Regeln dazu.

In Dänemark werden Menschen nicht so behandelt.

-Wir folgen ihm nach Hause. -Ich habe gleich einen Termin...

Sag ihn ab.

Okay, hört mal her: Ich bin Mads. Ich bin von der Polizei.

Letzte Nacht ist euer Kollege und Andriys Sohn Mikhayil gestorben.

Er starb, weil er gearbeitet hat, obwohl es gefährlich war.

Und das ist illegal.

Es ist nicht eure Schuld. Ihr seid es, denen man zu arbeiten befiehlt.

Aber wenn ihr von den Arbeitsbedingungen erzählt,-

-könnt ihr Entschädigungen erhalten. Andriy könnte eine Entschädigung erhalten.

Bitte...

Wir ziehen für unsere Familien von Land zu Land.

Aber was ist das wert, wenn wir sie nicht beschützen können?

Mikhayil wollte in dieser Nacht nicht raus, aber ich habe ihn überredet.

Ich habe ihn überredet.

Hier ist meine Karte. Wenn ich euch meldet und von den Arbeitsbedingungen berichtet,-

-sorge ich dafür, dass die Schuldigen bestraft werden. Das verspreche ich euch.

-Hallo. -Kann ich dir helfen?

Ja. Ich suche nach jemandem von East Manchester Invest.

-Die sind nie hier. -Arbeiten hier viele?

Nein, nicht wirklich. Also... Ich habe nur einen gesehen.

Er heißt... Ach, wie heißt er doch gleich?

Sebastian. Ja, Sebastian Krüger.

-Sebastian. Okay. Danke für die Hilfe. -Keine Ursache.

-Verkaufe, wenn sie bei 2 stehen. -Peter?

-Ja? -Ich bin Claudia von der Rechtsabteilung.

-Ja, ja. Ja. -Du erinnerst dich nicht an mich, oder?

-Habe ich dich hier schon mal gesehen? -Wir haben uns in New York getroffen.

Bei dem Empfang für die Studierenden. Ich kenne Sebastian Krüger.

-Du kennst Sebastian? -Ja. Habt ihr nicht zusammen studiert?

Ach! Okay. Sorry. Ich bin wirklich schlecht darin, mir Gesichter zu merken.

-Sebastian hatte immer neue Freundinnen. -Ja. Das kann ich mir vorstellen.

Ich wollte nur "hallo" sagen. Grüß ihn, wenn du ihn siehst.

-Falls du ihn immer noch triffst. -Ja, das tue ich.

Okay. Dann grüß ihn.

Ich habe den Insider.

East Manchester Invest wird von einem Sebastian Krüger betrieben.

Krüger hat auf der Stern School of Business BWL studiert.

Und Peter Søndergård aus dem Controlling ebenfalls.

Die beiden kennen sich aus dieser Zeit und haben gemeinsame Facebook-Freunde.

Ich hab's hier drauf.

Ich wollte nur "hallo" sagen. Grüß ihn, wenn du ihn siehst.

-Falls du ihn immer noch triffst. -Ja, das tue ich.

-Dann grüß ihn. -Ja.

Was ist?

-Kann ich dir vertrauen, Claudia? -Ja, natürlich.

Diese... illegalen Aktivitäten. Da stecken wohl noch mehr Leute drin.

-Was soll das heißen? -Ich bekam einen Anruf von der Polizei.

Die verdächtigen jemanden weiter oben im System des Betrugs im großen Stil.

Was heißt "weiter oben"?

Sie behaupten, der Insiderhandel hätte grünes Licht von ganz oben bekommen.

Ich brauche alle Beweise, die du heranschaffen kannst.

-Alles, was du heranschaffen kannst. -Ja.

Ich soll unseren Chef hintergehen, der die Firma aufgebaut hat?

Vielleicht wird er nicht mehr allzu lange der Chef sein.

Das würde auch dir neue Möglichkeiten eröffnen.

-Hier? -Mmm.

Kopier mir bis morgen die Transaktionen von East Manchester auf einen USB-Stick.

Hallo.

-Was machst du hier? -Ich habe ihn repariert.

Es war der Vergaser. Ich habe einen neuen eingebaut; der war günstig.

Das ist ein krasser Wagen, Mann. Bitte schön.

-Ich bin heute mit meinem Zweitwagen hier. -Mit deinem Zweitwagen?

-Ich dachte, es war wichtig. -Ja, das war es auch. Ich hatte ein Date!

Wie soll ich den denn bitte nach Hause bekommen?

Hallo! Das ist eine einfache Frage. Wie soll ich den nach Hause bekommen?

Das weiß ich nicht.

Park die Mistkarre da drüben. Idiot!

Hallo, ich bin's. Können diese Serben einen neuen BMW gebrauchen?

Denn dann hätte ich einen 645Ci anzubieten. Ja.

-Hallo. -Hallo.

-Du bist spät dran. -Ja.

Ich will nichts mit dem Verkauf zu tun haben.

Ich will die nicht sehen und auch nichts mit dem Geld zu tun haben.

Ich fahre den Wagen nirgends hin und rede mit niemanden. Ich öffne den Wagen nur.

Mehr nicht. Du kümmerst dich allein um den Verkauf, und wir teilen den Erlös.

-Ja. Ja, das ist cool. -Fifty-fifty.

Bimse!

Du bist echt ein Idiot, Mann!

Preben. Jon.

Jon hat gerade von dem Todesfall berichtet. Das war doch ein Unglück?

Die müssen bei Sturm die Windräder hochklettern. Das ist versuchter Mord.

-Das ist nicht das erste Mal. -Das ist ein Fall für den Arbeitsschutz.

Das sehe ich auch so.

Die werden eingeschüchtert und sagen nichts, wenn die Polizei nicht kommt.

Wir werden nicht einschreiten, Mads. Schreib den Bericht und schließ den Fall.

Preben, wir müssen mit den Leuten von dieser Firma reden.

-Das machen wir jetzt. -Halte dich von dieser Firma fern.

-Mads, er hat Recht. -Jetzt halt mal die Klappe, Jon!

Jon, geh mal woanders hin, ja?

Wieso dürfen wir nicht mehr mit der Firma reden?

-Na? -Komm mit.

Hör zu. Die Wirtschafts-Kripo ist gerade an einer großen Sache dran.

-Das kommt von ganz oben. -Die Wirtschafts-Kripo?

-Ja. -Die gucken doch nur Rechnungen durch.

Preben, es sind innerhalb von drei Jahren zwei Menschen gestorben.

-Es geht hier um Menschenleben! -Jetzt reicht es, Mads.

Ich erzähle dir Sachen, die ich dir nicht erzählen dürfte. Und du machst weiter!

-Wie läuft's? -Was?

Mit der Handelsbilanz. Was glaubst du, wonach ich gerade frage? Nach Kristina.

-Kommt ihr zurecht? -Wir kommen gut zurecht.

-Ich kann verstehen, wenn du müde bist... -Was soll das jetzt werden?

-Willst du jetzt darüber reden? -Ja, das müssen wir.

Bei Kristinas letztem Schub hast du dich in allem Möglichen verkrochen.

Danach musste ich dir den Arsch retten. Das werde ich nicht noch einmal tun.

-Ich kann dir Urlaub geben... -Ich will keinen Urlaub.

Du kannst weniger Stunden arbeiten. Dazu würde keiner was sagen, Mads.

-Hallo, Mama. -Hallo, Schatz. Geht's dir gut?

-Ja. Hast du Sushi gekauft? -Natürlich habe ich Sushi gekauft.

-Hallo, Steen. Hat er es gut gehabt? -Es war schön. Er hat dich vermisst.

-Ich habe ihn auch vermisst. -Hör mal...

Er braucht morgen keine Schulsachen mitnehmen. Die haben Projektwoche.

Er braucht also keine Bücher? Mach's gut.

-Bertram? Bis bald, mein Schatz. -Tschüüüs.

-Tschüüüs. -Bis bald. Tschüs.

-Was suchst du denn in der Tasche? -Ich suche das iPad.

-Hallo. -Hallo.

Was ist denn?

Man hat mich gebeten, Urlaub zu nehmen-

-oder meine Stunden zu reduzieren oder wie die das nennen.

-Hat Preben dich gefeuert? -Nein. Urlaub, Schatz.

Meinetwegen?

Ich bin wohl etwas zu kreativ bei der Arbeit gewesen.

Ach... Das muss man doch.

Ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll.

Sag einfach "nein". Oder...

Sag: "Ja. Gerne."

Komm her.

Die Serben sagen "ja" zum BMW. Leg los.

Es ist eine Revolution im Energiemarkt im Gange. Energreen ist ein Teil davon.

Soll ich Ihnen etwas zu essen aufwärmen?

-Nein, danke. Gute Nacht. -Gute Nacht.

-Wir haben ein Problem. -Ein Problem?

Im Windpark. Es gab einen Arbeitsunfall mit einem Todesfall.

Oh. Ist das etwas, worüber man sich Sorgen machen sollte?

Nein, es gibt keinen Grund zu glauben, dass uns das schaden wird.

-Aber was ist passiert? -Es wird uns nicht schaden.

Okay.

Guten Morgen, Claudia. Hast du etwas für mich?

-Bitte schön. -Danke.

-Entschuldigung. -Einen Augenblick... Ja?

Ich muss mit dem Chef sprechen. Es ist sehr wichtig.

Das geht aber nicht. Du brauchst einen Termin, bevor du...

-Was ist hier los? -Ich muss dir etwas Wichtiges erzählen.

-Es tut mir leid, sie... -Wir sind mitten in einer Besprechung.

Ja, es tut mir auch leid, aber es ist sehr wichtig.

Danke, Birthe. Entschuldigung. Können wir eine Frühstückspause machen?

Danach machen wir weiter. Danke.

Und?

Ich sage das mit dem größten Respekt, aber wir haben ein Problem.

-Wir beide? -Nein. Unser Unternehmen.

Unser Unternehmen?

Dein Chefjurist bespricht gerade mit der Polizei einen Fall von Insiderhandel.

Peter Søndergård aus dem Controlling hat mit einem Freund Front Running betrieben.

Ein Sebastian Krüger von East Manchester Invest.

Sie haben unsere Geschäfte kopiert und daran verdient.

-Wieso ist Mogens nicht zu mir gekommen? -Weil er glaubt, dass du involviert bist.

Es soll so aussehen, als hättest du das Ganze gutgeheißen.

Du solltest nichts dazu sagen. Wenn du etwas weißt, darf ich nichts davon wissen.

Was schlägst du vor?

Es kann uns sehr schaden, deshalb schlage ich vor, dass wir das intern regeln.

Wie viel hat Mogens?

Da ist nichts drauf. Er ist leer.

Ich habe ihm einen leeren USB-Stick gegeben.

Hallo? Andriy?

-Andriy, sprich bitte Englisch. -Wir wurden gefeuert.

Ich kann nicht nach Hause fahren. Du hast versprochen, uns zu helfen.

Ich komme.

Was geht hier vor?

Ein Subunternehmer hält sich nicht an die Sicherheitsstandards.

Wir haben die Zusammenarbeit aufgekündigt.

Wenn du dich nicht eingemischt hättest, hätten diese Leute jetzt noch einen Job.

Andriy?

Andriy! Fuck!

Andriy! Hilfe!

Hallo! Ich brauche hier Hilfe! Fuck!

-Claudia. In mein Büro - sofort! -Sprich besser mit Sander, Mogens.

Ich habe es im Interesse der Firma getan. Keiner weiß davon.

-Ich habe nichts gesagt. -Setz dich.

Leg deine Zugangskarte auf den Tisch. Und die Autoschlüssel auch.

-In einer Stunde bist du draußen. -Sander, da ist noch mehr...

Jedes weitere Wort von dir verringert deine Abfindung.

Preben, hier ist Mads. Wir haben den Fall abgeschlossen. Ja.

Da ist ein Supermarkt. Danach gibt es Süßigkeiten. Wenn ihr aufesst!

-Man darf nicht zu spät kommen. -Zu spät?

-Mama hat gekocht. -Was hat sie?

Es geht ihr besser.

-Hallo, Schatz. -Hallo.

-Was ist passiert? -Plötzlich waren die Schmerzen weg.

Es kribbelt nur ein bisschen in meinen Fingern.

Ich habe Curry-Klößchen gemacht. Die Kinder haben den Tisch gedeckt.

Wie war die Arbeit?

Gut.

Weinst du, Papa?

Nein... nein.

-Kann ich dir helfen? -Nein. Setz dich. Hast du Hunger?

-Ja. -Wir haben nämlich auch Hunger.

-Hast du großen Hunger? -Ja, und wie!

-Wow, siehst du gut aus! -Vielen Dank.

-Wo willst du hin? -Ich gehe zu Sanders Feier.

-Bist du nicht eingeladen? -Bei Sander? Nein.

Ich dachte, du bist auch eingeladen. Ich wollte dich nicht beleidigen.

-Nicht doch! Das ist doch toll! -Mein Taxi wartet.

-Bis bald. -Ja. Tschüs.

-Danke. -Darf ich Ihren Mantel nehmen?

Danke.

Einen Augenblick...

-Hallo. Schön, dass du kommen konntest. -Danke, dass ich kommen durfte.

Es kann schon etwas unangenehm sein, wenn man niemanden kennt. Prost.

Christensen? Das ist Claudia. -Das ist unser Vorstandsvorsitzender.

-Natürlich. Es ist mir eine Ehre. -Claudia ist unsere neue Chefjuristin.

Ah! Na, willkommen an Bord.

Danke.

-Chefjuristin? -Ja. Wen sollte ich sonst nehmen?

Gute Frage.

-Prost. -Prost.

-Wimpel? Willst du Wimpel haben? -Das ist doch...

-Soll ich aufmachen? -Nein, nein, bleib ruhig sitzen.

-Schön, dass ihr aufgegessen habt. -Es hat gut geschmeckt.

-Danke. -Es ist schön, dass du wieder fit bist.

Ja?

-Guten Abend. -Womit kann ich dir helfen?

Ermittelst du in einem Fall zur Firma Energreen?

-Wer bist du? -Mein Name ist Alf.

Ich bin von der Wirtschafts-Kripo.

Wurde dein Fall zu den Akten gelegt?

-Ja. -So machen die das immer.

Was?

Sie legen die Fälle zu den Akten, bevor sie in Schwierigkeiten geraten.

-Können wir das ein andermal besprechen? -Da ist was oberfaul.

Die müssen richtig gute Kontakte haben. Wenn man nah dran ist, ist immer Schluss.

Und was, denkst du, soll ich dagegen tun?

Ich wollte dich fragen, ob du mir helfen möchtest.

Möchtest du mir helfen, sie zu stoppen?

-Wer war das? -Das war ein Kollege.

-Jetzt? -Ja.

Schatz, ich... Ich werde keinen Urlaub nehmen.

-Das habe ich doch gewusst. -Hast du?

-Du bist ein Idiot. Das weißt du doch? -Ja, das weiß ich.

Übersetzung: filmtiger

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