All language subtitles for 2023_Zwei gegen die Bank.deu

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Original subtitles

*Verkehrsgeräusche*

*Kusslaut*

*Juliette spricht Deutsch, alle anderen Österreichisch*

*Charli XCX: "Money (That's What I Want)"*

als Juliette Koons

als Maggy

als Brunner

als Frau Wentenheimer

*Musik stoppt*

(Frau): Ja? Ich habe einen Steinschlag.

Komm gleich zur Werkstatt.

Jetzt geht nicht, ich habe Schicht.

Ich stelle ihn dir morgen früh vor die Werkstatt, ja?

*Charli XCX: "Money (That's What I Want)"*

(Kobel): Was machst du da eigentlich? Hallo? Was ist?

Äh, ich gehe nur schnell aufs Klo.

Ja, und dann blockierst du wieder alles stundenlang.

Ich bin echt gleich wieder da. Scheiß App-Fahrerin!

Ich habe mittlerweile einen Taxischein, Alter!

Hey, Guckiman!

Na?

Wie geht es dem Husten?

(Trystan): Dem Husten geht es gut. Immer noch da.

Was hast du da? Habe ich vom Papa bekommen.

Wo ist denn der Papa?

Ist der auf dem Klo? Der war noch nicht da.

Du warst den ganzen Nachmittag allein? Macht ja nichts.

Ja, weil du die ganze Zeit geschaut hast. *Husten*

Da. Da, trink einen Schluck.

Du weißt, dass du jederzeit

bei der Schwester Nachschub haben kannst, gell?

Das ist ja schön!

Hast du die heute Nachmittag gemacht? M-hm.

Die ist ur super!

Ist die für mich? Ja.

*Benachrichtigungston*

(seufzend): Ich muss los. Warum?

Weil ich schon eine Fahrt versäumt habe.

Aber Papa kommt gleich, wird mit dir Zähne putzen

und bleibt dann auch die ganze Nacht, ja?

Darf ich noch schauen bis er kommt?

Eine Folge!

Ich habe dich ur lieb.

(laut): Ich habe dich ur lieb!

Habe dich auch lieb! Kuss auf die Brust!

*Funkgerät piept*

(Frau Funk): Heinrich 1 melden!

Fahren Sie Hammerlingplatz 4, Tür 12.

Firma Wentenheimer und Söhne vermisst eine Mitarbeiterin.

Juliette Koons. Koons?

Bitte notwendige Maßnahmen einleiten.

(Mann Funk): Heinrich 1, verstanden.

*Benachrichtigungston*

(Nachricht): Juliette Koons möchte ihre Fahrt mir dir beginnen.

Adresse: Hammerlingplatz 4. Möchtest du die Fahrt

mit Juliette Koons annehmen, Maggy?

*Lied: Saweetie - "Best Friend"*

*Klopfen*

Juliette. Theresia.

Ich habe eine Fahrt für Juliette. Ja, das bin auch ich.

Ich gebe bei sowas nie meinen richtigen Namen an.

Also, ich bin Theresia. Theresia?

Theresia oder Maria-Theresia, wie die Kaiserin?

Waltraud! Hä?

Ich heiße Waltraud.

Waren deine Eltern sauer auf dich? Immer.

Nein, nein, ich mache das schon!

Ich habe keinen Armbruch, ich bin nur schwanger. Ich kann heben!

Ähm, ich mache das schon!

Das gehört zum guten Service.

Ein guter Service ist mir wichtig!

Anschnallen bitte.

Körperverletzung in Folge von selbstverschuldeten

Verkehrsdelikten gehören nicht zum guten Service.

Heutzutage ist alles selbstverschuldet.

Können Sie bitte fahren? M-hm.

Wenn der Name schon nicht stimmt, die Adresse stimmt, gell?

Petzlgasse bist du? Äh, also "Sie".

Die App, die redet einem immer

dieses trügerische Gefühl von Privatsphäre ein.

Also, Petzlgasse wollen Sie?

Petzlgasse, ja. Ja.

Sehr wohl, Theresia.

*Handyklingeln*

Du hättest was sagen können, wenn du Musik magst.

Also Musik?

Hm? Mir egal. *Handy vibriert*

*Song: Doja Cat - "Boss Bitch"*

*Handy läutet*

(AB): Das ist die Mailbox von Juliette Koons,

sie wird nicht abgehört.

Sag mal, wo bist du?

Ich brauche dich hier.

Du musst die Sache mit Molin in Ordnung bringen.

Was soll ich denn dem sagen?

Bist du auf Urlaub hier?

Ich empfehle den Touris immer Schönbrunn oder Stadtpark.

Ich wohne hier. Seit 20 Jahren. Aha.

Das hört man gar nicht. Wo bist denn du her?

Ich gab in der App an, dass ich keine Unterhaltung will.

Tolle Funktion, hm? Ja, funktioniert bloß nicht.

Kannst du die Heizung aufdrehen? *Quietschen*

Okay, dann nicht. *Handyklingeln*

(Mann): Na du? Ich habe eine Fahrt.

Ich wollt nur sagen, ich bin auf dem Weg. Aha.

... zu kümmern, aber ... Aha.

Ersauf in deinem Selbstmitleid!

Sorry, mein Ex.

Sorry, interessiert mich nicht. Ja, mich auch nicht. Mhm.

Hey! Wow!

Scheiße! Was ist passiert? Solche Wichser!

Hat man auf uns geschossen? Alter!

Was machst du? Nein, ich will weiterfahren!

Ich bin gleich zurück! Nein!

Wer war das? (Kobel): Wer war was?

Wenn ich einen Kaffee will, hole ich ihn mir.

Mädel, du blockierst nicht mehr den Taxistand. Weil sonst was?

Schaut, die hat einen blinden Passagier an Bord!

Zahlt der nach Taxameter, oder ...?

Geh, süß.

*Surren Elektroschocker, Kobel schreit*

Du scheiß Funsen! Sonst noch wer eine Aufladung?

Au wei. Das tut echt weh, oder?

Ach, nein? *Surren*

Handy.

Scheiße, die Scheibe. Die haben mir meine Scheibe ruiniert.

Das wird der mir zahlen!

Hast du es mal mit einem Meditationskurs versucht?

Das war ein Angriff! Das hast du doch gesehen. Ha! Du bist Zeugin!

Ich? Nein. Nein, nein, nein! Ich bin keine Zeugin!

Ich habe nicht gesehen, dass jemand einen Becher geworfen hat!

Du, Frauensolidarität sieht echt anderes aus.

Solidarität? Ja.

Solidarität ist, wenn man gleiche Anschauungen und Ziele hat.

Und meine Anschauung ist, jemanden zu tasern,

ist keine intelligente Art, einen Konflikt zu lösen.

Wir haben ein gemeinsames Ziel. Mhm. Und das wäre?

Die Petzlgasse.

(Funk): Heinrich 1, Überprüfung Hammerlingplatz läuft.

Was ist das denn? Was denn?

Die Stimme gerade, was war das? Polizeifunk. Wieso?

Ja, ist spannender als Podcast.

(Funk): Heinrich 3 von Funkstelle. 8. Bezirk, Pfeilgasse, Taxistand.

Tätlichkeiten unter Taxilenkern mit Elektroschocker

erfordern Sachverhaltsklärung. Oh Scheiße.

(Funk): Heinrich 3, verstanden.

Stimmt. Das ist wirklich unterhaltsamer als Podcast.

Die Polizei sagt: Erst wenn jemand drei Tage

vermisst wird, können sie den Wohnraum überprüfen.

Sie haben ihn doch überprüft! Sie haben angeläutet.

Die muss drei Tage tot zuhause liegen, bevor ich das weiß?

Haben Sie gesagt, wir machen uns Sorgen? Ja.

Also so geht es nicht weiter!

Bringen Sie mir Juliettes Laptop.

Ist das die neue Mode, ein handwarmer Gin? Ah!

Danke. Gerne.

Ich habe mich beim Gin bedankt!

*Quietschen*

*Rütteln*

Würde ich mal reparieren lassen.

*Lied: Bia - "Whole Lotta Money"*

Vergiss nicht, die Fahrt mit fünf Sternen zu bewerten!

Bitch!

Herr Molin, Juliette sitzt höchstpersönlich dran. Sehr gut.

Wir nehmen das alle ernst. Das will ich hoffen.

Sie kann sich nicht erklären,

wie dieser Fehler in deinen Konten ...

Das muss sie wissen! Aber sie ist dran. Ja...

*Lied: Alice Russel - "To Dust"*

*Musik stoppt*

Scheiße.

(Frau seufzend): Was ist jetzt passiert?

Jetzt ist es ein Riss. Ihr armes Auto.

Machen wir 900? In Ordnung.

Zum Freundschaftspreis? Nein.

*Hupe*

Scheiße!

Jetzt bin ich auf minus zwei.

(Polizeifunk): Funkstelle für Heinrich 1.

Überprüfung Juliette Koons beendet.

Firma Wentenheimer und Söhne informiert.

*Ruhige elektronische Musik*

Was hast du angestellt, Juliette Koons?

Wer vermisst wird, ist auch was wert ...

*Telefonklingeln*

(leise): Fuck!

Telefon für Sie.

Ich bin nicht da. Es klingt aber wichtig.

Es geht um "Informationen".

Wer ist es? Ist es Molin?

Eine Frau. Seine Frau?

Das hätte ich Ihnen doch gesagt. Stellen Sie durch.

Mit wem spreche ich? Nimbus. Nimbus?

Wie der Heiligenschein?

Ja! Oder wie die Aufforderung,

ein öffentliches Verkehrsmittel zu nutzen.

Eine Frau Nimbus kenne ich nicht.

Ich auch nicht. Also, ich Sie nicht. Also ...

Eigentlich wollte ich mit Wentenheimer sprechen.

Oder zumindest mit Söhne?

Es gibt keine Söhne. Es gibt mich. Was wollen Sie?

Ich habe Informationen über Ihre Mitarbeiterin, Juliette Koons.

*Ruhige Musik*

Noch fünf Stunden.

Was glauben Sie denn zu wissen? Was können Sie zahlen?

Woher soll ich wissen, ob Ihre Informationen was wert sind?

Weil sie gerade teurer geworden sind.

Was stellen Sie sich denn vor? 2000 Euro.

Wo ist sie?

Sie zahlen mir 2000, wenn ich Ihnen sage, wo sie ist?

Wo sie ist!

Äh, in einem Haus in der Petzlgasse.

Es gibt nie zu viel des Guten.

Wo genau? Na, ich habe sie gerade

an der Ecke aussteigen lassen. Mit einem Koffer.

Koffer? Was für ein Koffer? Ein Aktenkoffer oder Reisekoffer?

Äh, Reisekoffer. Und was war drin?

Ich habe leider keinen Röntgenblick.

Dafür können wir Ihnen keine 2000 geben.

*Benachrichtigungston*

(Frau): Neue Anfrage.

Juliette Koons möchte jetzt ihre Fahrt mit dir beginnen.

Hallo? Ja, ich melde mich wieder.

Aber ...

(ruft): Thurle! Noch ein Gin.

Sie lebt.

Sie liegt nicht tot in der Wohnung.

Thurle, die ist nicht verschwunden,

die will verschwinden.

Die hat das Geld.

Mein Geld! Mein ganzes Geld!

Soll ich die Polizei rufen? (schreit): Nein! Nein!

Ja, aber wenn sie gestohlen hat? Keine Polizei! Raus!

Maria-Theresia! Ah, Waltraud!

Nein, oder war das Mechthild? Hm...

Du bist frei, ja? Frei wie Freiwild!

Diesmal kein Gepäck? Ich bin mein eigenes Gepäck.

*Tiefer Piepton*

Soll ich wen von der IT holen für Frau Koons Laptop? Was?

Ja, wenn Sie Zugang wollen zu Ihren Dateien.

Frau Fink kann sicher helfen.

*Glas zerschellt*

Ich brauche keinen von der IT!

*Handyklingeln*

Herr Molin, hallo! Claudia.

Josef, ich wollte dich gerade anrufen!

Zum Casino, bitte. Draußen am Golfplatz.

Autobahn kostet aber mehr. Ach, Geld spielt keine Rolle.

Geld spielt jede Rolle.

Das Bild da ...

Willst du es nicht mal mit "Malen nach Zahlen" probieren?

Das hat mir mein Sohn geschenkt.

Und selbst? Auch Kinder?

Keine gewollt, oder keine gekriegt?

Wie kann man denn sowas überhaupt fragen?

Ich hätte da eine Idee.

Sie könnten den Herrn Brunner um Hilfe bitten. Hm?

Den Brunner Ari, den Nacht-Security. Ha!

Wissen Sie was, Frau Thurle, ich schicke Sie

auf die Suche nach meinem Geld. Sind Sie Detektivin?

Der Herr Brunner, der war bei der Polizei.

Ich habe gesagt, keine Polizei.

Eben. Er war bei der Polizei. Ist er nicht mehr.

Und was soll der tun, der Herr Brunner?

Sie suchen doch Frau Koons. Herr Brunner ist Spezialist.

*Er schlürft*

*Leise Fahrstuhl-Musik*

(Trystan): Die Gabi hat mit mir schon Zähne geputzt. Gut.

Dann träum süß, ja, von sauren Gurken.

Gute Nacht. Gute Nacht, mein Schatz.

Die Gabi ist die Krankenschwester im Krankenhaus.

Er hat Keuchhusten. Keuchhusten? Ja.

Kann man das nicht impfen?

Hätte man können.

Beim zweiten Kind passiert mir das nicht mehr.

Schwanger von der großen, neuen Liebe, oder vom Ex?

Ich habe keine Zeit für die große, neue Liebe.

Na, dann: Glückwunsch!

Außerdem war er da noch nicht mein Ex.

Er hat dich betrogen.

Und du bist noch nicht von ihm los?

Mit einem Kind kommt man nicht einfach von einem los.

Nie wieder kommt man da los.

Hm, auch ein Grund, keine Kinder zu haben.

Na dann: Glückwunsch! Danke.

Haben Sie es bei der Polizei versucht?

Ja, stellen Sie sich vor! Hm.

Ich bekam den Tipp, dass sie in der Nähe der Petzlgasse ist.

Petzlgasse. Mhm.

Mhm, mhm.

Und wo genau? *Klimpern*

Da kommen Sie ins Spiel.

Hat sie was angestellt?

Ich ... brauche sie dringend hier.

Ähm...

Dürfte ich kurz?

Danke.

Also hat sie Geld gefladdert. Was?

Von Ihnen oder von der Firma? Wie kommen Sie denn da drauf?

Frau Wentenleiter ... Wentenheimer.

Wenn ich in so einer Bank arbeiten würde,

würde ich auch nur an das denken. Aber Sie arbeiten ja da.

Ja, aber im Keller.

Sagen wir mal so: Die Dame liegt Ihnen besonders am Herzen.

Ja, sozusagen.

Sie wollen sie unbedingt, unter allen Umständen, hier haben.

Ja.

So schnell wie möglich. Ja!

Wenn man in der Finanzbranche ist, geht man gern ins Casino?

Ja. Zahlenspiele entspannen mich. Wer rechnet, muss nicht ...

Ja, der muss nicht fühlen. Nein!

Nein, wer rechnet, den überfallen keine unsinnigen Gefühle.

Schon mal was gewonnen? Ich gewinne immer.

Du hast dein Leben ganz schön unter Kontrolle.

Im Moment bin ich eher in einer persönlichen Transferphase.

Wissen Sie, was wir jetzt machen?

Wir spielen ein Spiel.

Kohns ...

Koons, mit zwei "o".

Wie dieser Milliardär mit den Luftballon-Hundis. Mhm.

Also: wie alt? Anfang 50.

Nati? Was?

Nationalität?

Deutsch, glaube ich. GER. Privatleben?

Was für ein Privatleben? Hören Sie,

ich will nur wissen, ob sie verheiratet ist?

Soweit ich weiß, nicht. Hat sie einen Freund?

*Scheppern*

Soweit ich weiß, nicht.

Oder eine Freundin? Warum sollte ich das wissen?

Sie ist Ihre "wertvolle" Mitarbeiterin,

Frau Wellenleiner. Wentenheimer.

Wentenheimer.

Und Sie wollen mir erzählen,

Sie wissen gar nichts über Frau Koons, mit Doppel "o"?

Tun Sie das weg! Aber schnell.

Wie viel? Hundert.

Wartest du auf mich?

Äh, wie lange?

Das ist Stehzeit. Stehzeit ist Wehzeit.

Du kannst ja dein Taxameter anmachen.

Das wird aber ziemlich teuer für dich.

Ich würde mal sagen, du wartest ungefähr 500 Euro lang auf mich.

Du gefällst mir.

Hey, tust du mir einen Gefallen? Tue ich doch schon.

Setz für mich auf die 23.

Oh nein. Roulette ist ein Spiel für Leute ohne Hirn. Bitte.

Die 23 ist meine Glückszahl. Glück ...

Glück ist was für Anfänger, Schätzchen.

*Räuspern*

Frau Thurle ...

Sie ...

Sie wissen doch etwas! Darf ich bitten?

Kommen Sie mit.

Also, Ihnen ist doch bestimmt was aufgefallen!

Na ja, also "Beziehung" hat Frau Koons keine.

Aber? Na ja, der Mann,

der mit ihr auf der Weihnachtsfeier war, letztes Jahr.

Ein Studienkollege von ihr, der Investoren suchte.

So Charity-Scheiß. Hat sie sich breitreden lassen.

Sehen Sie das auch so, Frau Thurle? Ich weiß nicht.

Ich habe das Gefühl, die Chemie zwischen den beiden ...

Haben Sie jetzt auch Chemie studiert?

Ich glaube, er war ihr sehr wichtig. Wie wichtig?

Na ja, weil sie mir erzählt hat, dass er gestorben ist.

Und über sowas hat sie mit mir nie geredet, sonst.

Verstehe, tragisch.

Und sein Name? Das war irgendwas mit D.

Irgendwas mit D ist ein bisschen zu wenig, Frau Thurle.

Konzentrieren Sie sich. Denken Sie nach!

Wissen Sie was? Ja?

Der hat mir eine Visitenkarte dagelassen.

Ha! Und was stand da drauf?

Irgendwas mit P.

*Lied: Lady Gagas "Poker Face" - Swing-Fassung*

*Walgesang*

*Handyklingeln*

Alles okay? (Trystan): Ja.

Schaust du immer noch? (zögerlich): Äh, nein ...

Guckiman! Das geht nicht!

Kannst du mir morgen Kopfhörer mitbringen?

Du brauchst keine Kopfhörer. Doch,

weil im Zimmer mit den anderen Kindern

kann ich sonst nicht schauen. "Im Zimmer mit den anderen"?

Na, ich übersiedle morgen in ein Zimmer mit anderen,

damit mir nicht so fad ist.

Wer hat das gesagt? Na, alle.

Und die Gabi hat gesagt, wie alle heißen.

Da ist die Jasmin, der Leo, der Jan ...

Gib mir den Papa!

Der ist noch nicht da.

(seufzend): Okay, dann schlaf jetzt.

Gute Nacht.

Tadaa!

Ah, aus Juliettes Schreibtisch?

Nein, ich habe alle Visitenkarten der Weihnachtsfeier,

weil wir eine Newsletter-Liste machen wollten.

Was heißt "machen wollten"?

Da: Hope -

Humanitarian Organisation Passage and Emigration.

David Geroll.

Mail, Telefon, Blablabla,

Petzlgasse 79-81, Tür 18.

D und P.

Na los! Worauf warten Sie? Dings da, Petzlgasse.

Ich kann heute nicht. Ich habe heute Nachtdienst.

Ja, aber wir sind ja hier im Haus, falls was ist.

Das könnte mich aber meinen Job kosten,

wenn ich jetzt einfach weggehe.

Schließlich bin ich ja nicht für Sie zuständig,

sondern für die Firma Securitos.

Äh, ich glaube, es geht um die Bezahlung.

Ein Monatsgehalt, wie wäre das?

Ihres oder meines? Ich würde sagen Ihres.

Haben Sie eine Waffe? Brauche ich eine?

Haben Sie eine Waffe? Was mache ich damit?

Kann sehr überzeugend sein.

Kann sehr überzeugend sein, so eine Waffe. Genau.

Und Ihr Job ist es, Frau Koons zu überzeugen, zu uns zu kommen. So.

Süß.

Kostet aber extra.

*Lied: Swing-Version von Lady Gagas - "Poker Face"*

(Croupier): 17.

*Lied verklingt*

(Mann): Hier Wert. Ja, mein Sohn sagte,

dass er morgen in ein Mehrbettzimmer verlegt wird.

Da hat er was missverstanden, oder?

Nein, das ist richtig.

Aber da ist doch erhöhte Infektionsgefahr!

Aber das ist angeordnet.

Dr. Wimmer sagte, dass man bei Keuchhustenrekonvaleszenz

das Infektionsgeschehen vermeiden soll.

Da kann ich nichts sagen.

Und wo sollen sein Vater und ich übernachten? Im Mehrbettzimmer?

Na ja, sind Sie privat versichert?

Nein, sind wir nicht!

Sie können auch so zahlen. Wäre das eine Option? Ja.

Es wäre auch noch eins frei. Wie viel würde das kosten?

300 Euro. 300 Euro die Woche.

Pro Nacht. Was, die Nacht?

Ja. Wer soll denn sowas zahlen?

Also, Sie nehmen es nicht?

Nein, nein! Trystan bleibt im Einzelzimmer!

Sie sind sicher? Ja, Einzelzimmer! Ja.

Ist notiert. Ja, vielen Dank.

Danke. Ich danke Ihnen. Wiederhören.

(Mann AB): Ich kann nicht, schick mir eine Nachricht.

Ich hoffe, du bist bei Trystan. Ruf mich an, wenn er schläft.

*Knirschen*

(weinerlich): Hm...

*Ruhiges Lied*

(Croupier): Hier, bitte.

*Lied läuft hallend weiter*

*Handyklingeln*

Hallo? Nimbus.

Nimm was? Den Bus.

Wollen Sie immer noch wissen, wo Frau Koons ist?

Frau Nimbus,

Ihre Petzlgassen-Information ist hinfällig.

Wir müssen Sie wohl als Informationsquelle ausschließen.

Schade. Sie ist nämlich bei mir.

Bei Ihnen? Ja.

In meinem Taxi.

Ich dachte Bus? Nein, Taxi.

Frau Koons nimmt das Taxi. Mein Taxi.

Sie sind Taxifahrerin

und Juliette, also Frau Koons, ist jetzt bei Ihnen?

Ja, genau, und sie hört uns zu.

Tut sie das?

Hallo? Juliette?

Nein, natürlich nicht!

Aber ich weiß, wo sie ist.

(Croupier): No more bets please. Keine Einsätze mehr.

5000 Euro! Frau Nimbus ...

wir sind eine besorgte Firma, die sich um eine wahrscheinlich

psychisch verwirrte Mitarbeiterin ...

6000! Wie komme ich zu meinem Geld?

(Croupier): 23, Rot.

Gut.

Was halten Sie davon, dass Sie sie einfach zu uns bringen?

Sich Ihr Geld hier abholen? Ich soll sie ... entführen?

Zu uns führen!

Und ich lege nochmal, sagen wir, 5000 drauf.

Wie wäre das?

Hey!

Und? Habe ich was gewonnen?

Natürlich nicht.

Fahren wir los, oder was? Ja, sicher.

(ruft): Thurle!

Noch ein Gin?

Haben Sie was von Brunner gehört? Nein, noch nicht.

Soll ich nicht Frau Plass holen? Wer ist das jetzt wieder?

Die Assistentin von Fr. Koons!

Nein! Ich brauche kein weiteres Zahlen-Genie, ich brauche Koons!

Und natürlich einen Gin.

Der ganze Wagen riecht nach Banane.

Das gehört auch zum guten Service.

Anschnallen bitte! Das haben wir schon gehabt, oder?

Du, das ist nicht wegen mir, das ist wegen dir.

Ich will dich einfach sicher abliefern. Also Zuhause.

Das ist nicht Zuhause. Sondern?

*Handyklingeln*

Na endlich! (Ben): Hör zu, ich bin am Weg.

Nein, jetzt rede ich! Du hast um Rückruf gebeten. Ja.

Nein, wir müssen ab morgen 2100 Euro pro Woche

für das Einzelzimmer zahlen. Habe ich nicht.

Was? Ich gehe in einem Monat in Mutterschutz

und bin schon im Minus. Ich kann nicht.

Ich kann nur den Abwasch im Krankenhaus machen! Hör zu ...

Nein, hör du zu!

Gib her! Hände ans Steuer. Das ist gefährlich.

Wie heißt er? Was? Wie heißt dein Ex?

Ben! Der Nachname?

Natürlich nicht mit Nachnamen. Mann, sein Nachname!

Ach so, Schneider! Okay. Hör zu und lerne!

(Ben): Maggy, hallo! Guten Abend, Herr Schneider,

Hier spricht Frau Theresia Hartneider.

Ich bin die Anwältin von Frau Waltraud und ähm, was?

Welche Waltraud? Was, wieso "welche Waltraud"?

Nein, ich heiße Magdalena Schwenk.

Guten Abend, Herr Schneider,

hier spricht die Anwältin von Frau Magdalena Schwenk.

Ich muss Ihnen sagen, Frau Schwenk wird in Zukunft

ein Problem weniger haben: Sie. Ich verstehe Sie nicht.

Natürlich nicht. Sie sind ja ein Egoist, der glaubt,

die ganze Welt ist nur für sein Wohlergehen zuständig.

Aber Frau Schwenk steht dafür nicht mehr zur Verfügung.

Was soll das heißen? Ha! Was das heißen soll?

Was macht der beruflich? Gitarrist.

Oh Gott! In einer Reggae-Band. Oh Gott!

So, Sie überlegen sich eine finanzielle Lösung

für Frau Schwenk bis morgen,

oder ich lasse Ihre Gitarre pfänden! Äh, äh ...

Ich werte Ihr Schweigen als Zustimmung.

Moment! Nein, nein!

Ich wünsche Ihnen einen schönen letzten Abend mit Ihrer Gitarre.

Wiederhören, danke sehr. Hey, Moment, nein, nein, nein

Maggy.

Maggy werde ich eigentlich genannt.

Hm, schade. Ich habe mich schon so an Waltraud gewöhnt.

Wo fährst du hin? Wir sind doch vorhin anders gefahren.

Wirklich?

Du, ich brauche keine Umwege, weil du mehr verdienen willst.

Was? Nein. Nein, da ist ein Stau. Ein Stau?

Mitten in der Nacht? Ja.

Wegen einer ...

Wegen einer Baustelle?

Ein Stau nachts wegen einer Baustelle im Winter?

Ja, da sind die Arbeitskräfte billiger. Mhm.

Ja, aber du mit deinem Big Finance Business Plan,

hast ja keine Ahnung, was Arbeiter verdienen.

Und das ist das Problem,

weil Leute wie du gar nicht wissen, was wir verdienen.

Ja, okay. Okay, okay!

*Lied: Billie Eilish - "Therefore I Am"*

Du fährst aber einen Riesenumweg!

Ich will früh am Bahnhof sein. Wieso Bahnhof?

Wir fahren doch in die Wohnung.

Ja, wir holen den Koffer, aber dann will ich zum Bahnhof.

Du bist schon irgendwie auf der Flucht, oder? Was meinst du?

Na ja ... also in Urlaub fährst du nicht.

In Urlaub?

Doch, schon. Also, ja. Urlaub, gut.

Vielleicht One-Way.

Ich ... ich habe im Polizeifunk gehört,

dass deine Adresse überprüft werden soll. Ach ja?

Die haben nach dir gesucht, oder? Kann eigentlich nicht sein.

Grüß Gott. Grüß Gott. Wohnen Sie hier?

Ich bin gerade einzogen. Aha.

Wo denn? Tür 18.

Also, ich bin am Abend eingezogen. Still und heimlich.

Ist die Gattin und die Kinder auch mit eingezogen? Wie bitte?

Also Single.

Also der Tolstoi muss jetzt noch äußerln,

aber wollen Sie nachher auf ein Glaserl vorbeikommen?

Ein überaus delikater Gedanke. Was?

Äh, sehr gerne.

Also dann, bis später.

Tür 16. Komm Tolstoi, wir gehen.

*Lied: Billie Eilish - "Therefore I Am"*

Es könnte sein, dass ...

Was?

Es könnte sein, dass ich bei deiner Firma angerufen

und denen gesagt habe, dass ich weiß, wo du bist. Was?

Könnte sein, dass ich bei deiner Firma angerufen

und denen gesagt habe, dass ich weiß, wo du bist.

Das sagtest du schon. Und was?

Und dass die mir viel Geld geben, wenn ich dich dort abliefere!

Da fahren wir hin? Zur Wentenheimer?

Oh Mann! Ach, Scheiße!

Los, halt an und lass mich aussteigen!

Sag mal, spinnst du?

Ich weiß einfach nicht, wie ich das Krankenhaus

für meinen Sohn zahlen soll. Oh! Ja, und ... Lass mich raus!

*Juliette lacht kurz*

(leise): Wow!

Hast du der Wentenheimer ... die Adresse gesagt?

Davids Adresse? Wer ist David?

Petzlgasse!

Könnte sein.

Hast du auch gesagt, dass ich einen Koffer dabeihabe?

Nein. Ich glaube, ich habe gesagt,

dass du keinen Koffer mehr dabei hast? Okay.

Was zahlen die dir dafür, dass du mich da abgibst?

Elftausend.

Elftausend? Mhm.

Oh, Mann, das gibt es doch gar nicht. *Juliette lacht*

Das ist nicht zu fassen! Okay, ich zahle dir 20.

Wir holen den Koffer, dann bringst du mich zum Bahnhof.

20.000 Euro? Ja.

Woher hast du 20.000 Euro? Hast du das gestohlen?

Das kann dir ja wohl egal sein!

Wann geht dein Zug?

00:45 Uhr.

20.000 in bar?

Ja, in bar.

Nein, du kriegst das Geld, wenn wir bei der Wohnung waren.

Und wenn du die Zentralverriegelung öffnest.

*Klicken* Gute Entscheidung.

*Lied: Billie Eilish - "Bad Guy"*

Hallo?

*Er seufzt*

*Er lacht leise*

*Lied verklingt*

Da.

Hey! Hey!

Ich gebe dir 1000 Euro, wenn du meinen Koffer holst.

Eine Schwangere soll deinen Koffer runterschleppen?

Der Koffer hat Rollen und es gibt einen Lift.

Wieso holst du ihn nicht? Ich hole noch Zigaretten.

Du hast keine einzige geraucht.

Außerdem wäre es logischer, mich Zigaretten holen zu schicken.

Es sieht so aus, als hätte da jemand das Licht angelassen.

Und? Ich habe kein Licht angelassen.

Und wer hat es dann aufgedreht?

Keine Ahnung! Jemand von meiner Firma, meiner Ex-Firma!

Die wollen mich halt echt gern behalten. Dich, oder den Koffer?

Also, was ist dir das wert? Habe ich ja gesagt: 1000 Euro.

Die Fahrt hierher war dir 20.000 wert.

Jetzt soll ich für 1000 deinen Koffer retten?

Hast du dich verrechnet? Nein!

Ohne dich wüsste gar niemand, dass die Petzlgasse existiert.

Ohne dich wäre ich nicht in diese Lage gekommen.

Wieso geht das Fenster jetzt hoch?

5000 Euro! Du kriegst 5000 Euro.

Jetzt können wir reden.

Also, wenn da jemand ist, dann sag,

du hast da übernachtet und willst deinen Koffer holen.

Aber dafür muss ich wissen, wem die Wohnung gehört.

David. David Geroll. Mhm. Ist das dein Freund?

Nein, ist er nicht. Außerdem ist er tot.

Das tut mir leid.

Ja, mir auch.

So, Mann, hier! Die Zeit rennt!

Tür 18. Koffer ist im Schlafzimmer.

Ja?

Hello! Ich bin in der Wohnung. Hier ist niemand.

Aber da liegt der Koffer. Was ist drin?

Äh, der Koffer ist voll. Voll was?

Hm...

Na ja, ausschließlich ...

Keine Ahnung,

Ich würde sagen ... Na, spucken Sie es aus!

Der Koffer ist zu 90 Prozent voll mit Geld. Große Scheine.

Und ist das so ein kleiner Handgepäckskoffer?

Nein, nein, nein.

Ich würde eher sagen ...

Größe blinder Passagier.

*Klopfen*

(leise): Psst! Ich glaube, da kommt jemand.

Funkstille! Funkstille!

Oh Gott, jetzt schneit es auch noch.

Oh Scheiße!

Oh Scheiße, Scheiße, Scheiße!

Okay ...

Thurle! Noch ein Gin?

Ich brauche ...

Ich brauche die Liste aller Kunden, die Juliette betreut hat.

Die ganze Liste. Ja.

Ein Koffer voller Geld. Juliette ...

Ich schwöre dir ...

*Lied: Billie Eilish - "Bad Guy"*

Hallo?

Servus.

Hi.

Wer sind Sie? Ich ...

... bin der Bruder vom David.

Weiß ich! Also ...

dass das die Wohnung vom David ist.

Er ist jetzt leider tot. Ja, das weiß ich auch.

Also, ähm, ich meine ...

Mein herzliches Beileid.

Danke.

Und Sie? Wer sind Sie? Sind Sie alleine da?

Ja.

Ich hole nur meine Sachen.

Ich habe ein paar Tage hier gewohnt. Ah.

Von wem haben Sie denn die Schlüssel?

Ähm ... die habe ich über eine Wohnungs-App.

Aha. Hm.

Ich hole mal meinen Koffer aus dem Schlafzimmer.

*Er räuspert sich*

Schlafzimmer?

*Sie lacht*

Ja.

Och, Gott.

Nein.

Hey, magst du was trinken?

Ha, ja, geht gerade nicht.

Das habe ich ja gar nicht gesehen.

Alles Gute. Danke.

Das ist aber nicht vom David, oder?

Nein. Also, den kenne ich ja gar nicht. Also kannte ...

Schade. Ja. Jetzt habe ich es verpasst,

Onkel zu werden. Ja.

Ähm, ich muss jetzt los. Hast du es eilig?

Ja, ich muss zum Bahnhof.

Du ... oder die Juliette Koons?

Den Koffer kannst du leider nicht mitnehmen. Lass mich vorbei.

Der Koffer bleibt!

Und wieso sollte ich den Koffer dalassen? Hm...

Weil wir beide es so entschieden haben.

Ich bin schwanger! Ja, das hast du schon gesagt.

Gratuliere, aber der Koffer bleibt trotzdem hier!

Aber die Aufregung, das ist ... das ist nicht gut für das Kind!

Na geh!

*Er schreit* Du Arsch!

Du Arschloch! Schwangere bedrohen,

das ist echt das Letzte!

Das weiß doch jeder,

dass sich so ein Schock auf das Kind überträgt!

Alter, tut das weh.

Na warte, wenn ich dich kriege.

Da war ein Typ mit einer Waffe! Was für ein Typ?

Was? Das wichtige Wort war "Waffe"!

Ist doch nichts passiert. Was für ein Typ?

"Nichts passiert"? Du hast nichts von einer Waffe gesagt.

Woher soll ich sowas denn wissen? Was war das für ein Typ?

Stell dir vor, ich hätte keinen Taser dabeigehabt!

Du hast ihn umgetasert? Klar, was sonst? Umgebracht?

Okay, wir müssen sofort hier weg!

Der kann ja jeden Augenblick zu sich kommen! Hopp, hopp!

Fahr, fahr, fahr!

Scheiße!

Warum suchen die dich?

Hast du wen umgebracht oder was gestohlen?

Na gut, also, ich meine ... Nein, also gestohlen, ja.

Wie viel? Fünf Millionen.

Und wo sind die, die fünf Millionen?

Nein!

Sag nicht, da sind fucking fünf Millionen Euro im Kofferraum!

Warum sagst du nichts?

Ich soll ja nicht sagen,

dass fünf Millionen im Kofferraum sind. Was?

Gib mir lieber eine neue.

Die sind unter dem Sitz.

Oh, mir ist so heiß. Ist dir auch so heiß?

Du hast eine rote Ampel überfahren. Schrei mich nicht an!

Das war eine rote Ampel!

Scheiße! Was?

Polizei. Wo?

*Polizeisirene* Oh, Scheiße! Scheiße!

Das hast du mit Absicht gemacht! Gurt!

Nichts ist "gut"! Gurrt!

Halt doch an! Ja, mache ich ja!

War das die Polizei?

Der Typ in der Wohnung, war das ein Polizist?

Woher soll ich das wissen? Wenn, dann war der in Zivil.

Scheiße! Die Wentenheimer hat uns die Polizei auf den Hals gehetzt!

*Klopfen*

Na geh!

Jetzt haben Sie ohne mich zu trinken angefangen!

Die Männer ...

halten halt nichts aus.

Bahnhof.

(leise): Bahnhof? Bahnhof.

Aber wenn Sie nachher noch vorbeikommen wollen ...?

Hm.

Das war eine rote Ampel, gell?

Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte.

Was soll das? Willst du, dass wir zum Drogentest müssen?

Das ist Tarnung. Du bist auch nicht besser mit dem Schal!

Ich kann nachts nicht fahren. Wieso? Bist du nachtblind?

Nein! Ich darf nachts nicht arbeiten, weil ich schwanger bin.

Okay, pass auf, sie kommt wieder. Okay, cool jetzt. Cool!

Cool. Magdalena Schwenk?

*Lied: Woodkid - "Run Boy Run"*

*Wütende Laute*

Es liegt eine Anzeige gegen Sie vor. Sie haben heute

Fredrick Kobel mit einem Elektroschocker angegriffen. Wen?

Den Taxilenker Frederick Kobel. Ach so, den!

Haben Sie etwa sonst noch wen getasert heute?

Nein, nein, nein, nein. Warum?

Frau Schwenk, ich darf Sie bitten, aus dem Fahrzeug auszusteigen.

Aber es ist so kalt. Aussteigen aus dem Fahrzeug bitte!

*Lied: Woodkid - "Run Boy Run"*

So! Kobel hat gemeldet, dass Sie ihn grundlos angegriffen haben.

Oh, nein, das stimmt nicht!

Er hat aus dem Nichts einen Kaffeebecher

hier auf die Windschutzscheibe geworfen! Sie waren dabei?

Ob ich dabei war?

Ich war natürlich nicht dabei. Äh, sie hat mir das erzählt.

Und Sie sind? Ein Fahrgast ...

Eine Freundin von mir, die ich in meiner Freizeit

zum Bahnhof bringe. Bahnhof.

Und der Kobel soll Sie mit einem Kaffeebecher beworfen haben? Ja.

Ah, ich habe sogar einen Beweis! Da vorne schauen Sie, der Riss.

Ui! Ah, das ist ein ordentlicher Riss.

Also mit dem dürfen Sie auf keinen Fall weiterfahren!

Ähm... Ja, also der Kobel, bei dem äh...

Ich bin ja nur ausgestiegen

und wollte ihn zur Rede stellen und ...

da hat er mich angegriffen. Wie?

Na ja ...

angegriffen.

Ah, Sie meinen berührt? Wo? Am Bau...

Ja, wir sind uns ja wohl einig, dass das ein Grund ist,

sich selber zu verteidigen. Also, können wir fahren?

Wollen Sie eine Anzeige erstatten? Ich?

Na, wegen sexueller Belästigung?

Nein. Schauen Sie ...

ich verstehe, wenn Sie Angst haben,

aber Sie können sicher sein,

wir gehen mit solchen Anzeigen vorsichtig um.

Nein.

*Knirschen*

Ui!

Also das ist jetzt ... Das ist mir jetzt ...

Ist der jetzt noch größer geworden, der Riss?

Ja, ähm, also ich würde vorschlagen,

dass ich meine Freundin jetzt in der Freizeit zum Bahnhof bringe,

und dann bringe ich mein Auto morgen zur Werkstatt, okay?

Ja. Äh, also keine Anzeige.

Keine Anzeige. Hm. Tja.

*Verlegene Laute*

Wenn Sie noch netterweise den Kofferraum öffnen würden.

Den Kofferraum? Warum den Kofferraum?

*Schuss, lautes Klappern*

*Lied: Woodkid - "Run Boy Run"*

*Schmerzlaut*

Warndreieck, Rettungsweste, Verbandskasten.

Haben Sie Rückenschmerzen, oder?

Ja.

Florian! Hilf mir mal.

Ähm, Theresia?

Würdest du uns vielleicht helfen, deinen Koffer ...

Ja. Jaja. Warte nur kurz, ich mache schon.

Und die Frauen machen die ganze Arbeit.

Wow. Was haben Sie denn da drin?

Fünf Millionen.

Was?

Steine?

Ja!

Steine.

Ja.

Ja, wirklich. Steine.

Hier ... Da. Mhm.

Ist in Ordnung.

Danke.

Und?

Was wird es?

Ein schönes Kind, hoffe ich.

Gute Weiterreise!

(leise): Weg hier!

Die war nett.

(AB): Hier ist der Brunner.

Hier ist die Sprachbox. Hinterlasst eine Nachricht.

Der hebt nicht mehr ab.

Der ist mit dem Geld weg, dieser Neandertaler.

Nein, er ist sicher nicht ...

Die Taxlerin ruft auch nicht mehr an.

Herr Tornow hat sich gemeldet. Herr Molin hat ihn angerufen.

Was kann denn der Herr Molin dem Herrn Tornow erzählt haben?

Das geht Sie gar nichts an, Frau Thurle!

Soll ich Herrn Kommerzialrat anrufen? Ihr Vater weiß sicher,

was zu tun ist.

Wenn wichtige Kunden beunruhigt sind,

will Ihr Vater sicher Bescheid wissen. Nein!

Mein Vater ist in Ruhe zu lassen!

Er soll sich nicht unnötig aufregen.

Und es ist unnötig.

Aber das ...

können Sie nicht richtig einschätzen.

Bringen Sie mir meinen Patschen bitte?

*Kurz Automotor*

Was? Was ist denn los? Wieso fahren wir nicht los?

Was ist das für ein Geld?

Ich bringe es nach Italien, um es einer NGO zu geben.

Das kannst du meiner toten Oma erzählen.

Diese Leute haben so viel,

dass sie nicht merken, wie viel auf ihrem Konto ist,

und dass da monatelang Hunderttausende fehlen.

Und was kann man bei einer NGO

mit fünf Millionen alles bewirken?

Ach so, du bist Robin Hood?

David hat für diese Organisation gearbeitet ... Dein Freund?

Nein, er war nicht mein Freund. Aber jemand, der mir ...

viel hätte bedeuten können.

Also war es doch Liebe.

Aber du hast dann ...

einen Rückzieher gemacht. Ein Menschenrechtsaktivist

und eine Finanzschlampe, das hätte nie gutgehen können.

Ich war feige und dann ... dann war es zu spät.

Woran ...

Woran ist er denn gestorben?

Leukämie.

Als wir uns wieder getroffen haben, war es schon zu spät.

Es ging ganz schnell. Und jetzt ...

Jetzt willst du wieder was gutmachen

durch die Spende an seine Organisation.

Gut kann ich eh nichts mehr machen. Mutig.

Ach, es wird langsam Zeit für ein bisschen Mut, oder?

Bringst du mich zum Bahnhof? Ich schnalle mich auch an.

*Lied: Woodkid - "Run Boy Run"*

Na.

(AB): Hier ist der Brunner. Hier ist die Sprachbox.

Hinterlasst eine Nachricht. Brunner,

wo sind Sie? Haben Sie Koons?

Wenn Sie das hören, rufen Sie mich an!

Thurle?

Thurle!

Sie können jetzt nicht heimgehen.

Was wird das?

Ich hätte gehen können, wie Ihr Vater in Pension gegangen ist.

Ich hatte sehr gute Angebote.

Aber er bat mich, zu bleiben.

Ihnen zur Seite zu stehen.

Das war kein leichter Job.

Ihr armer Vater. So eine Tochter hat er nicht verdient.

Dass ich nicht der ideale Thronfolger bin,

hat er mir schon gesagt.

Danke, dafür brauche ich Sie nicht.

Sie werden schon noch sehen, wie sehr Sie mich brauchen.

Wollen Sie eine Gehaltserhöhung, oder wie?

Dieser Patschen war ein Patschen zu viel.

*Lied: Woodkid - "Run Boy Run"*

*Er keucht*

*Er keucht* Mann!

Hm...

Hier ist noch ein kleines Extra. Für euch zwei.

Für Brei ... oder so.

Nein, nein, behalt das.

Mit herzlichen Grüßen von Maggy.

Ist deins. Hast du im Roulette gewonnen.

Und wann wolltest du mir das sagen? Jetzt.

*Popmusik*

*Telefonklingeln*

Hallo?

(Frau): Verbinden Sie mich mit Wentenheimer.

Bin selbst am Apparat.

(lachend): Hier ist Elsbeth Hoffmann. Ah!

Ah, Sie sind es. Ich war eben am Telefon mit Josef.

Was hat Molin denn genau erzählt?

Ich möchte lieber mit Juliette Koons direkt sprechen.

Nein, Juliette möchte ich jetzt nicht stören,

die arbeitet konzentriert. Wir wollen ja herausfinden ...

Dann kann ich ja einen Anwalt einschalten.

Natürlich, verstehe. Ihr Anwalt kann jede ... Ja.

Wollen Sie nicht abwarten, ob ... Nein, Sie hören von uns.

Hallo?

Der Zug nach Rom? Immer mit der Ruhe.

Der Zug hat Verspätung. Ah, gut. Oh Gott, wie lange?

Na ja, ca. sieben Minuten. So da.

So, Ihren Koffer bitte auf das Wagerl.

Er wird in der Endstation wieder ausgegeben, ja?

Na ja. Wo wollen Sie ihn denn hintun, im Liegewagen? Darf ich?

Ja, gerne.

So. Hopps. Bumsti, ist der schwer! Sind da Goldbarren drin?

Nein, nur große Scheine. *Er lacht*

Entschuldigung, haben Sie vielleicht eine Zigarette?

So, da. Ah, super.

Danke. Bitte schön.

Bitte schön. Danke schön.

Darf ich wieder? Oh, ja.

Danke. Danke.

Aber im gekennzeichneten Raucherbereich. Klar.

Danke.

Hinter der gelben Linie.

Danke.

*Lied: Billie Eilish - "Bad Guy"*

Servus.

*Lied stoppt*

Darf ich?

Da lang!

Jetzt will ich zwei Dinge wissen:

Wo ist der Koffer und wo ist die Koons?

(ruft): Aua! Alter!

Verdammt, verdammt, verdammt, verdammt!

*Handyklingeln*

Alter! Halt still! Au!

Ach, Scheiße!

Hey! Hey, halt still!

Ja! Wo sind Sie?

Am Bahnhof. Nicht mehr in der Wohnung?

Nein. Äh ... also ...

Aber ich habe die Spur wieder. Kein Problem.

Was heißt das? Äh...

Ich habe sie!

Endlich!

Ja. Endlich.

Ja, endlich.

Verdammt, verdammt, verdammt, verdammt!

*Handyklingeln* Bitte hör auf. Hallo?

Ha...

Hallo?

Hallo! Er soll die Frau gehen lassen!

Welche Frau? Ich hab...

Du mieses, du dreckiges ...

Glaubst du, du kannst mich nach all den Jahren so bescheißen?

Brunner? Ja. Wen haben Sie?

Die Schwangere. Welche Schwangere?

Na die, die mich getasert ...

Die Komplizin von der Koons.

Was? Nein! Ich bin nur die Taxlerin.

Nimbus? Ruhig jetzt!

Nimm was? Und was für einen Bus? Ich bin mit dem Fahrrad da.

Welches Fahrrad?

Das ist jetzt zu kompliziert, um das zu erklären. Also ...

Hallo? Er soll sie gehen lassen,

dann bekommst du dein Geld zurück.

Ha! Ich ...

Es funktioniert andersherum:

Wenn du deinen Arsch nicht sofort herbewegst

und deine Scheiße in Ordnung bringst,

lasse ich sie von Brunner vor den Zug schmeißen!

Das bringt sowieso nix. Brunner? Ja.

Lassen Sie die Komplizin ja nicht gehen!

Ich brauche alle drei.

Alles klar. Koffer, Koons, Komplizin. Passt.

Scheiße!

Bitte, hör auf!

Ich muss nachdenken.

Was bist denn du für ein Sternzeichen?

Lass sie gehen!

Theresia?

Nein, nein.

Juliette.

Bitte!

Ja, dann sage ich danke.

Erst lässt du sie los! Selbstverständlich.

Besser?

So! Und jetzt einsteigen!

Und du fährst! Ich? Nein!

Doch.

Oh! Das gibt es ja nicht!

Hast du einen Führerschein? Ich fahre nicht so oft.

Ja, hallo? *Hupen*

Ja, wir sind jetzt auf dem Weg.

Ich habe alle drei "KO"s: Koons, Koffer und Komplizin.

Das ist ein Automatik! Schalten geht nicht!

Bitte ruinier mir nicht noch das Auto!

Oh!

So, aus jetzt. Anhalten! Stopp, habe ich gesagt!

So kommen wir nie zu Wentenleiner!

Wentenheimer. Wie auch immer!

Fahrerinnen wechseln.

*Lied: Taylor Swift - "Vigilante Shit"*

*Lied verklingt*

Du bist doch der Nacht-Security der Wentenheimer?

Dieser Ex-Polizist, der wegen Bestechlichkeit rausflog.

Warum? Das ist doch eigentlich ein Kavaliersdelikt hierzulande.

Aber gut, egal. Ähm, das hier: Einbruch,

Waffengewalt, Entführung, Körperverletzung!

Ja und? Und du? Du hast den Koffer voll mit Geld.

Ich mache zumindest eine Diebin unsicher ... diebesfest.

Das Diebesgut bringe ich der rechtmäßigen Besitzerin zurück.

So ist das. Ich brauche was zu essen.

Der "rechtmäßigen Besitzerin"? Hast du mal nachgedacht? Ja.

Und warum jagst du mich und nicht die Polizei?

Ich brauche echt was zum Essen.

Unsere Anleger haben viel Geld und wollen noch viel mehr.

Die spielen nicht nur gemütlich abends im Casino.

Nein, die setzen auf Epidemien, auf Kriege! Mir ist schlecht.

Ja, da kann einem schlecht werden.

Nennt mir irgendeine humanitäre Katastrophe und ich sage euch,

welcher Anleger da profitiert hat. Ist das illegal? Nein!

Müsste es aber längst sein! Ich muss echt was essen. Okay.

Nein, nein, nichts Süßes! Da vorne ist ein Schild von Mc...

Nein! Sicher nicht.

Du hast einer Schwangeren einen Schock versetzt!

Sie kriegt was zu essen! "Nein" sagte ich.

Und das Geld im Koffer - was natürlich noch vollständig ist -

das ist jetzt so ein Krisengewinn? Hm...

Vor zwei Jahren fragte mich Claudia Wentenheimer,

ob ich ein Tool entwickeln kann,

mit dem wir von den Gewinnen was abschöpfen können.

Sie hat ihre eigene Bank bestohlen? Ja.

Und das ist jetzt das Geld in dem Koffer?

Äh...

Also, als David starb, da ähm... da habe ich angefangen,

etwas mehr zu nehmen. Ich nahm erst drei Prozent,

dann mal fünf Prozent und es merkte immer noch niemand.

Nicht mal die Wentenheimer.

Dann dachte ich, ich mache einfach so weiter

bis zu Davids Todestag und dann spende ich das Ganze.

Jetzt hat aber heute Morgen einer von diesen Richie Richs

mal selber nachgerechnet und Alarm geschlagen.

Da habe ich natürlich ein Zugticket besorgt und eingepackt.

Ja, aber wenn du das Geld jetzt zurückbringst,

kann sie es ja zurückgeben und dann ist alles in Ordnung.

Hm... Der gehört die Bank, aber die kann nichts.

Die kann keine Bilanzen zurückfälschen ohne mich.

Und das Geld zurückgeben ...

Wenn rauskommt, dass Wentenheimer und Söhne bescheißt, dann ...

Und da schließt sich jetzt wieder der Kreis,

warum du hinter mir her bist und nicht die Polizei!

Gibt es noch Pommes?

*Dunkle Musik*

Du hast geglaubt, du kannst einfach abhauen.

Hä, Juliette? Nicht mit mir!

Juliette?

(lachend): Juliette!

Nicht mit mir!

Juliette, Juliette ...

Du ...

Nicht, nicht mit ...

mir.

*Auto quietscht*

Hier? Ja.

*Schlürfen*

Tut mir leid. Alle aussteigen.

Keine Spompanadeln.

Und du hast gedacht ...

du kannst einfach abhauen?

Nicht mit mir!

*Leise Fahrstuhl-Musik*

*Düstere Musik*

Und du hast ...

dachtest, du kannst einfach ...

Nicht mit dir!

Ich verstehe kein Wort. Ich verstehe dich nicht!

Dass du das getan hast! Habe ich doch von dir gelernt.

Ich bescheiße aber nicht meine eigene Familie. Du hast ja keine.

Also, was willst du jetzt von mir?

Fang an!

Fang an, deinen Saustall aufzuräumen!

Also, ich würde dann mal los, weil ich ...

ich glaube, ihr ... ihr braucht mich nicht mehr.

Ach so? Nicht?

Okay. Aber aufs Klo ...

Dürfte ich aufs Klo?

Lass sie aufs Klo. *Verneint*

Ja, weil in der Schwangerschaft ist der Harndrang vermehrt

und das Kind tritt auf die Blase. Wenn man da ...

Das ist ... Oh bitte! Geh einfach! Okay!

Also, Sie bleiben bei Koons und schauen, dass sie arbeitet.

Also manche Leute können das ja gar nicht,

wenn einem jemand zuhört, also beim Pischen.

Aber seitdem ich ein Kind habe, bin ich ja froh,

wenn niemand die Tür aufreißt währenddessen.

So eine geschlossene Tür ...

das ist ja schon Luxus.

Das kenne ich kaum noch.

Wenn du glaubst, durch plappern wirst du mir sympathisch ...

Au! Oh, Scheiße!

Komm! Ich habe sie getasert! Schon wieder? Klar.

Du hast echt ein Problem. Hatten wir das nicht schon mal?

Hey! (schreit): Brunner!

Die Tür, die Tür!

*Lied: "Can't Hold Us" - Macklemore and Ryan Lewis*

Oh! Oh! Oh!

Brunner!

Brunner! Warum sitzen Sie da herum?

Da!

Na los! Warte!

Komm jetzt!

*Er seufzt*

Schneller! Ich kann nicht schneller!

Stell dich nicht so an!

Wie lange brauchst du nach Bruck an der Mur?

Was machen wir dort? Einen Zug erreichen!

(schreit): Juliette!

Brunner!

Sowas wie du heute, das ähm...

Das hat noch nie jemand für mich gemacht.

Dich mit einem Geldkoffer durch die halbe Stadt jagen?

Du hättest einfach abhauen können ...

mit dem Geld.

Aber du bist zurückgekommen. Für mich.

Du hast alles riskiert für mich!

*Lied: "Roses" - The Chainsmokers*

Wenn du möchtest oder was brauchst,

dann könnte ich dir auch was von deinem Geld zurückgeben,

also für einen Neuanfang, oder so.

Danke! Wirklich danke, aber ist nicht nötig.

Na ja, also der Koffer, der ist ja jetzt weg, hm?

Mit dem hast du sie ja umgerammt, wie beim Bowling.

Mit einem Koffer habe ich sie umgerammt.

Wie?

Mein Koffer ist im Zug.

Was? Ich habe die Koffer ausgetauscht!

Aber, aber, was ist, wenn die, denen der Koffer jetzt gehört,

früher aussteigen? Da stand Rom drauf.

Blitzschnelle Kalkulation und Datenverarbeitung!

Du lässt fünf Millionen in einem Großraumwagen?

Du, Risiko ist mein Mineralwasser, Baby.

Punktlandung! Ja.

Ciao, Waltraud. Ciao, Theresia.

*Lied: Toth - "Juliette"*

Du bist jedes Risiko wert!

(Frau): Wollen Sie den Kaffee mit Schuss?

Äh... Ja, gerne!

(App): Juliette hat deine Fahrt mit fünf Sternen bewertet.

UNTERTITELUNG: Globe tv GmbH, Saarbrücken, 2024

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