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Original subtitles

Anscheinend kämpfen wir heute allein.

Wer weiß, wogegen sie uns antreten lassen. Eine Armee? Tiere?

Wir kämpfen Rücken an Rücken. Und nehmen so viele wie möglich mit.

Danke für alles, was du mir beigebracht hast, Nordmann.

Nein.

Ich danke dir, mein numidischer Bruder.

Heute überleben oder sterben wir gemeinsam.

Feuer und Eis.

Du wirkst aufgewühlt.

Ich möchte nur, dass die Spiele perfekt sind.

Ja. Vielleicht beruhigt dich auch die kühle Luft von Ostia.

-Ostia? -Ja.

Ein Steuermann wartet dort auf uns, wenn die Spiele zu Ende sind.

Soldat, hol die Prätorianer. Los.

Haltet alle zurück. Zurück. Ich sagte, zurück.

Haltet alle von hier fern. Verstanden?

Dieser Ausgang ist geschlossen. Weg da! Ihr auch, alle. Soldat, halt sie zurück.

Ein Seemann hat Beweise: Domitian steckt hinter den verzögerten Kornlieferungen.

Kommt mit.

Bitte. Sagt mir, warum ihr sie mitnehmt.

-Keine Frauen an diesem Tor. -Bitte, ich bin ihre Mutter.

-Was wollt ihr mit ihr? -Verpiss dich.

-Wie kannst du so mit mir reden? -Geh weg.

Ich gehe nicht ohne sie. Ihr könnt sie nicht einfach mitnehmen.

Sie hat nichts getan.

Ihr Mistkerle!

Bürger von Rom, wir präsentieren euch ...

ein Zweigespann von Kriegern.

-Kwame ... -Kwame!

Statt Gladiatoren werden uns römische Legionäre töten.

So starb mein Vater.

Gut. Ein Kriegertod.

Zwei Gladiatoren, die Rücken an Rücken kämpften. Wie der wilde Achilles

und der sinnliche Patroklos.

Enge Freunde, einander verbunden bis in den Tod.

Viggo, der Nordmann ...

und Kwame, der Löwentöter!

-Na los, Kwame. -Ja, Kwame.

Nach elf Siegen

kämpft Viggo heute

gegen den großen

Kwame,

Bezwinger des unbesiegbaren Flamma.

Diese zwei, die größten aller Gladiatoren,

werden jetzt zu eurem Vergnügen

gegeneinander kämpfen.

Um Leben und Tod!

Gladiatoren!

Kämpft!

Kwame.

-Sei stark, Bruder. Sei stark. -Rücken an Rücken.

Kommt!

-Kämpft! -Ja!

Ihr seid ein Ungeheuer. Die haben meine Tochter.

Wo haben sie sie hingebracht?

Wohin?

-Ich hab Eintritt bezahlt. -Los, kämpft.

Kämpft ...

Gehört das zur Darbietung?

Damit hab ich gerechnet.

Bürger von Rom, ich präsentiere euch ...

Jula.

Die kleine Schwester des Löwentöters Kwame.

Jula?

Eine Sklavin, Eigentum von Rom.

Und den Sohn des Nordmanns Viggo.

Sieben Jahre alt und der ganze Stolz

seines Vaters.

Nein.

Nein ...

Gibt es einen besseren Grund zu kämpfen, tapfere Gladiatoren,

als euren Angehörigen das Leben zu retten?

Wer wird sterben?

Und wer leben?

Hast du diese Darbietung ersonnen?

Bruder!

War das deine Idee?

-Ja. -Nun,

dann lebt in dir die Göttin Discordia.

Denn nur ein arglistiger Geist denkt sich so etwas aus.

Mein Freund. Mir bleibt nichts übrig, als dich zu töten. Bitte vergib mir.

Wenn du gewinnst,

ist keine Vergebung nötig. Die Schuld tragen diese gefräßigen Wölfe.

Die Bastarde des Romulus.

Kwame!

Mädchen, wo ist die Frau?

Tenax. Er arbeitet für den Aedil Ludi.

-Wo finde ich ihn? -Tenax ist da drin.

Verteilt euch. Findet ihn.

Tötet ihn. Wir überlassen nichts dem Zufall.

Ich kann dich nicht umstimmen?

Du willst wirklich fortgehen?

Ruhig, mein Junge.

Ich würde dich so gern mitnehmen.

Aber Pferdediebe werden hart bestraft.

Elia, die haben Jula.

-Sie ist im Amphitheater. -Was?

Sie zwingen ihren Bruder, gegen seinen Freund zu kämpfen.

Befremdlich fesselnd, dabei zuzusehen: zwei vermeintlich treue Freunde ...

fast wie Geschwister ...

im Kampf auf Leben und Tod.

Findest du nicht, Bruder?

Du hast ihn nicht gefunden? Durchsuch die anderen Gänge. Los.

Hoffentlich haben wir nichts verpasst. Komm, zurück auf unsere Plätze.

Nein!

-Hier. -Du kannst dein Pferd nicht hierlassen.

Aufhören!

Stopp!

Ist das Euer Sohn?

-Steh auf! -Steh auf!

Viggo

hat tapfer gekämpft.

Lasst ihn leben.

Leben!

-Leben. -Leben.

Leben ...

Lasst ihn leben.

Er wird wieder für euch kämpfen.

Bitte.

Gewährt ihm Gnade.

Leben ...

Ich muss entscheiden, Bruder.

Gnade oder Tod. Was soll es sein?

Gnade.

Heute nicht.

Nein.

Nein ...

-Nein. -Was?

Nein!

Nein!

-Bruder ... -Schon gut, Junge. Es ist gut.

Du wirst bei den Göttern ruhen

und mich im Traum besuchen.

Bitte.

Bitte tu, was du kannst, damit mein Sohn am Leben bleibt.

Das werde ich.

Nein.

Das Haus des Todes.

Ich habe genug davon.

Hölzernes Schwert.

Hölzernes Schwert.

Hölzernes Schwert ...

Bruder ...

Hölzernes Schwert ...

Mit diesen Spielen

feiert unsere Stadt,

unser Kaiserreich,

seine wichtigsten Tugenden:

kriegerischen Heldenmut und Pflichterfüllung gegenüber Rom.

Mit seinem heutigen Sieg

darf dieser Gladiator

die Freiheit feiern.

Kwame ...

Bindet sie los.

Dieser Gladiator

hat das Recht erworben,

seine Freiheit weiterzugeben,

wie er es für richtig hält.

Möge seine Geste ...

gelten.

Nimm es.

Nimm es.

Du bist jetzt frei.

Du bist frei.

Du bist frei.

Jula.

Geht es dir gut?

Danke.

Geh.

Komm.

Danke.

Kwame ...

Mutter.

Geht in Tenax' Haus und wartet dort auf mich. Ich muss mit euch reden.

Geht.

Was hast du?

Ich trage dein Kind in mir.

-Warum hast du nichts gesagt? -Ich hatte Angst, dass du dann fortgehst.

Jula,

ich bleibe bei dir.

-Unsere Eskorte nach Ostia ist bereit. -Sehr gut.

Bruder, wir haben etwas in Ostia zu klären.

-Es wäre besser, wenn ich ... -Dein Kaiser ...

befiehlt es.

Tötet den Sohn des Nordmanns.

Ich sagte, tötet ihn.

Töte den Jungen.

Nicht! Nein!

Nein!

Nein!

Bruder!

Und hiermit

ist der erste Tag der Eröffnungsspiele beendet.

-Wer war das? -Wir wissen es nicht, Caesar.

-Niemand hat es gesehen. -Ist das dein Werk?

Nein.

-Bringt sie in den Palast. -Ja, Herr.

-Ihr habt ihn gehört. -Auf nach Ostia.

Du dreckiges Verräterschwein.

Ich hab keinen verraten. Es geht ums Überleben.

Du bist ein Spieler und hast verloren.

Domitian stirbt durch die Hand seines Bruders, du durch mein Schwert.

Und mit dir stirbt unsere kleine Abmachung.

Es geht ums Überleben ...

und die zehn Millionen Sesterzen.

Wir alle haben Ausgaben.

Tenax!

Ein Soldat gewinnt nie gegen einen Straßenkämpfer.

Du hast mich verraten.

Du hast gelogen.

-Verraten vielleicht, aber nicht gelogen. -Ich habe schon wegen weniger getötet.

Da bin ich sicher.

Weg hier.

Drück dich an die Wand.

Wir sprechen uns noch.

Alle zurück!

Nein, nein ... Was hast du getan?

Ich musste.

Ich verstehe dich nicht.

Das hast du nie.

Wie viel wollte Manilius euch zahlen?

-Wir sollen Euch töten. -Wie viel?

100.000. Jedem.

Ich habe ihm zehn Millionen gezahlt.

Kommt zu mir.

Dann könnt ihr euch das teilen.

Die Würfel sind gefallen.

Ich locke ihn zu mir. Beschütz Mutter.

Komm her!

Nein.

Wir sind eins.

Du und ich.

Kinder des Apedemak.

Verfluchen wir die Römer

und lassen sie leiden.

-Wie lange lagt Ihr vor Korsika vor Anker? -Drei Wochen.

Auf wessen Befehl?

Wir schützen Eure Familie, wenn Ihr die Wahrheit sagt.

Domitian Flavianus.

Ich sah seinen Befehl und gehorchte.

Bringt ihn raus.

Ich bin ein zweifacher Narr.

Erst habe ich dir vertraut.

Und als ich dir nicht mehr vertraute,

dachte ich, ich hätte dich im Griff.

Er muss sterben.

Auf der Stelle.

Nein. Das wird er.

Aber ...

in der Öffentlichkeit.

Sturz vom Tarpejischen Felsen, nach dem Urteil des Senats.

Da kommen Reiter. Sie greifen an.

Kaiser, zurück. Hinter mich.

Vergebt mir, Kaiser Titus.

Ich habe versagt.

Oh Bruder. Die Parzen tändeln mit den Lebensfäden.

Fesseln.

Zeit, diesen besudelten Faden zu kappen.

-Du meinst, ein Mord rettet dich? -Fürs Erste.

-Dann spiel Morta und töte mich selbst. -Ich erwäge es.

Bruder.

Kleiner Bruder.

Verbirg deine Ängste und deine Tränen.

Weißt du noch, was ich dir gesagt habe? "Du bist kein Soldat.

Im entscheidenden Moment kannst du nicht töten." Jetzt etwa?

-Du unterschätzt mich. -Ja?

Ich zahle euch zehnmal so viel wie er.

-Er lügt. -Ja?

Ich schwöre bei Saturn. Ihr bekommt, was ihr wollt.

Egal was.

Was er euch bezahlt hat, wird gar nichts dagegen sein.

Hört nicht auf ihn.

Er darf keine Zeugen hinterlassen.

Oh nein.

Hört auf mich.

Euren General.

Euren Kaiser.

Ist euch Narren nicht klar, dass er euch alle töten wird? Knie nieder!

Auf die Knie.

Los.

Mein Bruder ist nur ein Kind.

Er ist ein schwaches, quengeliges kleines Kind. Bedenkt das.

Wer lässt euch eher leben?

Ich bin Soldat, genau wie ihr.

Ja, ich bin hart, aber gerecht und ehrenwert. Seht ihn an.

Seht ihn euch an.

Er ist von Furcht getrieben. Wem könnt ihr mehr vertrauen?

-Diese Furcht wird euer Tod. -Sei still.

-Hört nicht auf ihn. -Mein Bruder hat recht.

Hört nicht auf mich.

Hört auf eure Herzen.

Denkt an eure Familien.

An die, die ihr liebt.

Und vor allem

an unser geliebtes Rom.

Denn wer wacht besser über diese Stadt?

Ich ...

oder dieser widerliche,

verzweifelte, schwache,

abscheuliche Wurm?

Sieh mal, Bruder.

Bittere Tränen.

Schmeckst du sie?

Über deine Demütigungen und Grausamkeiten.

Mögest du an ihnen ersticken.

Sieh mal, Bruder. Da kommen die Parzen.

Schnipp,

schnapp.

Schnipp ...

Gut gemacht.

Ich lebe, um Euch zu dienen.

Caesar.

Dient mir weiterhin gut und ich lasse euch leben.

Jetzt geht. Ich möchte mit Tenax unter vier Augen reden.

Siehst du mich jetzt, Vater?

Du hättest mich wählen sollen.

Dein bisher bestes Spektakel, wie seine Augen hervortraten.

Fast so amüsant wie Krokodile, die Verräter fressen.

Du wirst einen hervorragenden Aedil Ludi abgeben.

Ihr ehrt mich.

Jetzt räum hier auf.

Mein Bruder starb eines natürlichen Todes.

Eine Vergiftung. Verdorbener Fisch oder so.

Reite voraus. Der Senat soll sich versammeln.

Mein Bruder

ist tot.

Einige werden sagen, er wurde ermordet. Das ist eine Lüge.

Ich hörte,

mein Bruder versprach einen Teil der Einnahmen des Amphitheaters den vier ...

nein,

den fünf ...

Factiones.

Diese Abmachung gilt nicht mehr.

Das Flavische Amphitheater gehört dem Volk

von Rom.

Zur Bestätigung seines natürlichen Todes wird die Leiche hierhergebracht.

Ihr alle könnt Euch versichern, dass er nicht einen Kratzer hat.

Mir wurde gesagt, mein Bruder starb an schlechtem Essen. Ein Trauerspiel.

Einige halten mich für ungeeignet

als Kaiser.

In der Tat ...

glauben einige von Euch, sie selbst seien besser geeignet für den Thron.

Trennt Euch von diesem Gedanken.

Sofort.

Möge das Schicksal von Konsul Marsus

und seinen Mitverschwörern im Amphitheater davon zeugen, wie zwecklos

solche Versuche sind.

Nun erhebt Euch,

um Euren neuen Kaiser zu würdigen.

Salve, Caesar.

Euer Befehl?

Sichert Waffenkammer, Schatzkammer und Palast. Informiert die Legionen.

Wollt Ihr Wachen?

Auf Abstand.

-Ich möchte allein sein. -Jawohl.

Wie willst du sie versorgen?

Ich fahre für die Blauen. Ich bin jetzt ihr Hauptlenker.

-Und wenn du umkommst? -Wir Lenker haben eine Kasse dafür.

Wir sparen für ...

na ja, für den Fall.

Liebst du ihn?

Ja.

Das tu ich, Mutter.

Liebe ... eine wacklige Grundlage für eine Ehe.

-Aber fürs Erste muss sie reichen. -Danke.

Ihr sollt zu Tenax kommen.

Gib gut auf sie Acht.

Sonst bekommst du es mit mir zu tun.

Und den Göttern Numidiens.

Euer neues Zuhause?

Scorpus braucht es nicht mehr.

Er hat es ohnehin gehasst.

Er war lieber im Bordell.

Domitian, unser neuer Kaiser, hat mich zum Aedil Ludi ernannt.

Du weißt, was das bedeutet.

Auch Julius Caesar hat während seines Aufstiegs als Aedil gedient.

Das habt ihr Euch verdient,

indem Ihr unserem neuen Kaiser zum Thron verholfen habt.

Wir wissen das, aber es darf nicht ausgesprochen werden.

Besonders vor Domitian.

Dir ist doch klar, dass ich dich umbringen muss?

Mir ist klar, dass Ihr das glaubt.

Das wundert mich nicht.

Ich hatte erwartet, dass du dich da raushandeln willst.

Dass ich noch lebe, ist nur ein glücklicher Zufall.

Hätte Titus die Schriftrolle erhalten, wäre ich tot. Domitian auch.

-Dann solltet Ihr Fortuna danken. -Das tu ich.

Ich töte dich nicht gern.

Aber du lässt mir keine Wahl.

Ich habe Euch verraten.

Aber hab ich Euch jemals angelogen?

Ihr stammt aus der Gosse.

Euer Geld,

Eure Wetten,

Eure Verbündeten,

alle Eure Verbindungen, Euer ganzes Wesen ...

Es stinkt alles nach der Gosse.

Aber Ihr lebt jetzt auf dem Esquilin.

Ihr braucht eine ehrliche Person, um Euren Besitz zu verwalten.

Ohne stetigen Geldfluss

geht das alles in die Binsen.

Und die Senatoren werden sich totlachen, wenn sie Euch in die Gosse zurücktreten.

Warum sollte ich dir vertrauen?

Wem denn sonst?

Zum Wohl meiner Kinder würde ich Euch jederzeit verraten.

Aber ich werde Euch nie belügen.

Das habe ich nie.

Wer sonst kann Euch das bieten?

Du machst mir Angst.

Gut.

Ihr wisst, wo Ihr mich findet.

Ich habe einen Kaiser ermordet.

Doch zur Belohnung wurde ich Aedil Ludi.

Das war nur der erste Abschnitt meiner Reise.

Irgendwann werde ich nach Syrakus reisen,

um herauszufinden, ob ich wirklich Patrizier bin,

wie Ursus gesagt hat.

Vielleicht werde ich etwas Land erben.

Wir werden sehen.

Ich muss Domitian im Auge behalten.

Er ist wie ein quengeliges Kind.

Grausam.

Und ein unberechenbarer Intrigant und Mörder.

Ich hoffe,

ich werde ihn zügeln können.

Lasst die Spiele beginnen.

Untertitel: Ulrike Nolte FFS-Subtitling GmbH

Creative Supervisor: Torsten Nobst

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