All language subtitles for Godard.-.Detective.-.1985.HD_german.subs

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Original subtitles

Weil die Liebe ewig ist.

Deshalb rühren sich die zwei seit heute Morgen nicht vom Fleck?

Ich würde mich lieber ...

... für die da interessieren, Onkel. Ja, die da.

Schauen Sie! Sie kommt, sie geht ...

Man könnte sogar sagen, sie zögert. Ja, sie zögert! Sie zögert!

Sieht so aus, als hätte sie Angst.

Vielleicht. Jeden Moment kann eine Katastrophe passieren.

Mir reicht's!

Ariel! Ich gehe arbeiten.

Im Psychologieunterricht hieß es, eine Katastrophe ...

... sei die erste Strophe eines Liebesgedichts.

Mir reicht's! Ich gehe arbeiten.

- Nein, ich werde es alleine rausfinden. - Mir reicht's.

Seit zwei Jahren sind Sie hier, und ich bezahle Ihr Hotelzimmer.

Eines Abends vor zwei Jahren kam jemand in dieses Zimmer,

zog einen Revolver und schoss.

Der Fürst war tot. Und das ohne jeden Grund.

Das stimmt.

Der Fürst hatte keine Feinde.

Alle mochten ihn. Die Ermittlungen wurden eingestellt.

Ich war 15 Jahre lang der Detektiv dieses Hotels.

Ich wurde gefeuert.

Ich werde seinen Mörder finden.

Haben Sie was zum Schreiben?

Ja.

Vielleicht ruft meine Frau an.

Sagen Sie ihr, dass ich nach Frankfurt musste.

Ich bin morgen früh wieder zurück.

Aber Ihre Frau ist hier in der Lobby. Hinter Ihnen.

Bitte bringen Sie das zu Monsieur Warner, Zimmer 473.

Fox Warner, 473.

Was ist los?

Was machst du hier?

Hast du mit Monsieur Warner gesprochen?

Nein. Ich muss für Paul einspringen und jemanden nach Frankfurt fliegen.

Du hast ihn nicht getroffen?

Nein, er ist mit dem Kampf beschäftigt.

Hoffentlich ist das nicht er.

Warum bist du hier?

Françoise.

Weil das unsere letzte gemeinsame Sache ist.

Und gleichzeitig unsere erste.

Ich muss dabei sein. Ich brauche jetzt Selbstachtung.

Ich muss lernen.

Du gehst also weg.

Ich muss lernen.

Ich muss lernen.

Du gehst also weg?

Nein. Fang nicht wieder davon an. Ich komme morgen zurück.

Siehst du.

Wir hatten gesagt, wir wollten die Zeit nutzen, um uns auszusprechen.

Uns zu sagen, was wir uns sonst nicht trauen.

- Aber du gehst weg. - Nein. Ich gehe nicht weg.

Ja, ich gehe, weil Paul krank ist. Das ist nicht das erste Mal.

Uns alles sagen ...

Das können wir auch morgen noch.

Ja.

- Also dann, bis morgen. - Das hoffe ich.

Und wenn ich ihn sehe?

Dann erzählst du mir das.

Alles.

Oder fast alles.

Lässt du mir ein bisschen Geld da?

- Was hat der denn da vor? - Es stimmt.

Franzosen sehen verrückt aus, wenn man nur genau hinguckt.

Denken Sie, der Mörder kommt zurück?

Die Geschichte wiederholt sich. Sie stottert.

Ich habe drei Tage Urlaub genommen.

Ich werde ein wenig herumschnüffeln.

Es stimmt.

- Dieses Hotel riecht nach Tod. - Ich finde, das Hotel ist erstklassig.

In einer Stadt, die zweitklassig geworden ist.

Warum sollte jemand den Fürsten ohne Grund ermorden?

Ja, es ist zu einfach. Deswegen komme ich nicht drauf.

Bis später.

Seien Sie nett zu ihr. Sie ist 18.

Sei nett zu ihm. Er ist 50.

Hört auf, verdammt noch mal!

Ich verbiete euch, ihm zu gehorchen!

Auf die Art hältst du keine fünf Runden durch. Geh ins Bett.

Ich muss Max anrufen.

Hey, Chef, sagst du uns nachher noch gute Nacht?

Ich komme das Licht ausmachen.

Tiger Jones, den schlag ich k.o.

Monsieur Fox, Sie lassen die im Stich, die Ihnen geholfen haben?

Das ist eben das freie Unternehmertum.

Ich nehme an, Sie haben die Zeitung gelesen.

Noch nicht, warum? Der Kampf nimmt meine ganze Zeit in Anspruch.

- Zeigen Sie ihm die Zeitung, Angelo. - Ja, Fürst.

- Und unser Geld? - Es ist fällig. Max wird mir helfen.

Niemand kann seine Familie verlassen.

BOXMANAGER STIEHLT 40 MILLIONEN

Niemand.

Ein Dichter hat es einmal versucht.

Er schreibt nichts mehr.

Mit unserer Provision sind es 542.734,68 Francs.

Und die dritte Rate?

Keine Hast, der Tod kommt früh genug.

- Und die dritte Rate? - Geben Sie mir bis Samstag Zeit.

- Da ist der Boxkampf! - Und der ist nicht abgekartet?

Natürlich nicht!

Wir geben ihm bis Freitag Zeit.

Viel Glück.

"Dass man den begangenen Fehler nutzen

und mit neuer Kraft zur alten Ordnung zurückkehren würde.

Dann wäre diese noch so melancholische Erfahrung nützlich ..."

Zu durchsichtig? Nicht durchsichtig genug?

"Eine neue Situation, in der es wünschenswert wäre,

die Unbesonnenheit weiterzutreiben."

Ist das zu durchsichtig oder nicht durchsichtig genug?

- Wollen Sie die Wahrheit zeigen? - Was ist die Wahrheit?

- Was ist die Wahrheit? - Sichtbar werden und verschwinden.

Sie ist also transparent.

- Ist das besser? - Hör auf, mich aufzuregen!

- Ist das hier besser? - Ich geh duschen.

Hast du das gelesen?

"Villemin starb einsam.

Ein Held des Boxsports in den goldenen Nachkriegsjahren ist von uns gegangen.

Er starb am 4. September in der Einsamkeit, die er gesucht hatte.

- Mit Stil schlug er 1949 LaMotta." - Ist das besser?

Seid ihr immer noch nicht im Bett, Kinder?

Morgen früh neun Uhr, Joggen.

Elf Uhr, Pressekonferenz.

Halb eins, Auftritt in einer Fernsehshow.

- Fünf Uhr, Training in der Halle. - Tiger Jones, den schlag ich k.o.

Tiger Jones, das ist er doch selbst?

Monsieur Warner ... Ich würde es anders versuchen, über drei Banden.

Reißen Sie sich nicht den Arsch auf. Ich möchte allein sein.

Und auf Sie bin ich nicht scharf.

Ich hab's ja gesagt.

Wir sind uns begegnet. Françoise Chenal. Zwischen Lyon und Toulouse.

Ich erinnere mich. Ich bin müde.

Ist Ihr Mann wieder nach Frankfurt geflogen?

- Morgen ist er wieder da. - Dann bis morgen.

- Warum geben Sie Emile nicht sein Geld? - Ich hab gesagt, nicht heute Abend!

- Dann geben Sie es mir. Es ist meins. - Das Geld gehört niemandem.

Es ist wie die Menschen. Es kommt und geht.

Aber man muss dran hängen!

- Warum weigern Sie sich? - Stellen Sie es da rüber.

Wie Sie wünschen, Monsieur Fox.

Weil ...

... ich sie gesehen habe.

Sie heißen nicht Warner?

Das ist der Name meines Vaters. Ich habe den meiner Mutter hinzugefügt.

Ich bin müde.

Aber bei einer Frau, der man Geld schuldet, kann man was gewinnen.

Ich dachte, Ihre Lufttaxi-Firma läuft. Das schien jedenfalls so.

Vor drei Jahren hatten wir fünf Jets.

Jetzt sind es nur noch zweieinhalb.

Zweieinhalb?

Genau.

Wir haben uns mit einer anderen Firma zusammengetan.

Aber darum geht es nicht.

Emile und ich sind dabei, uns zu trennen.

Was Sie ihm schulden, ist mein Geschäftsanteil.

Und mein Neuanfang. Das hoffe ich wenigstens.

- Was wollen Sie damit machen? - Eine Buchhandlung kaufen.

Mal sehen.

Sie werden uns die 40 Millionen nie zurückgeben.

Das habe ich nicht gesagt. Samstag sehen wir weiter.

- Haben Sie es noch? - Hab ich auch nicht gesagt. Samstag.

Selbst wenn, ich schulde auch noch anderen Geld. Hey, nicht so laut!

- Wem? - Was Klassisches, wenn ich bitten darf!

In Ordnung, Herr Kommissar.

Was wissen Sie schon?

- Was wissen Sie schon? - Dass Frauen mehr wert sind als Männer.

Sie stellen Fragen, statt Antworten zu verlangen.

Man braucht Zeit ...

... und Zeit ist Geld.

Wem?

- Die kennen Sie nicht. - Ich will wissen, wer es ist.

Sie kennen sie nicht, und das ist besser so.

- Sagen Sie's, bitte. - Nein.

Ihrem Mann das Geld nicht zurückzugeben, ist leicht.

Bei denen ist es schwer.

Seit fünf Minuten sind Sie hier. Vielleicht ändert das irgendwas.

Was? Denken Sie über eine Lösung nach? Woran denken Sie?

An die Verpflichtungen.

- An welche Verpflichtungen? - Das reimt sich auf Vernichtung.

So geht das nicht weiter. Mein Mann wird nicht locker lassen.

Bis morgen.

Einfach, einfach ...

So wie ...

"Du würdest dich erheben, Weltensturm, und sie wie Staub vor dir herjagen.

Denn die großen Städte, oh Herr, sind verflucht.

An den großen Städten ist nichts Wahres.

Ihre Stille lügt, und ihr Lärm ist trügerisch."

Isidore!

"Glücklich die Winde, die zu den königlichen Gärten fliehen.

Die Könige, die darin für einige Zeit Zerstreuung suchten

beim bezaubernden Lachen junger Frauen,

die Blumen zu Sträußen banden."

Gehen wir weg von hier, Monsieur Jones.

Du weißt genau, Prinzessin, dass ich nicht kann.

Ich verkaufe meinen Schmuck.

Die Europameisterschaft ist ein Vermögen wert.

Die Kämpfe sind abgekartet. Du wirst verlieren.

Du wirst verlieren.

Aber unsere Liebe nicht.

Vielleicht. Aber das kann ich nicht machen.

Monsieur Jim ist für mich mehr als ein ... Ich weiß nicht.

Ich werde stehlen, mich prostituieren. Es wird dir an nichts fehlen.

Der schon wieder! Wir müssen die anderen warnen.

Isidore!

"Und das Gleiten ihrer seidenen Morgengewänder

auf dem Kies klang wie das Rauschen eines Baches."

Gestern Frankfurt. Heute morgen London.

Wann werden wir mit ihm sprechen?

Wann werden wir miteinander sprechen?

Erst muss ich das Geld verdienen, bevor wir es ausgeben.

Stimmt.

Du musst mir was da lassen.

Dann hab ich wenigstens was von Paris.

Dann hab ich wenigstens was von Paris.

Du musst dir das Geld holen, wo du kannst.

Das hatten wir so ausgemacht.

Einverstanden, Françoise.

Daran hat sich nichts geändert.

Wir sehen ihn ja ohnehin heute Abend.

- Reserviere einen Tisch. - Ich hab dir doch gesagt, was er sagte.

Bis heute Abend. Sag ihm, was ich dir gesagt habe.

Lass das doch. Du wirst nie jemanden töten!

Höchstens mich.

Am Schluss.

Vielleicht.

- Ich bin müde. - Du bist krank.

Sie ist nicht geladen.

Bis heute Abend.

Ist das wirklich alles, was du mir zu sagen hast?

Wenn wir erst die 40 Millionen haben,

ist ein Flug hin oder her doch egal.

Es wird nicht leicht werden, sie zu bekommen.

Ich weiß.

Und das finden wir jetzt erst raus.

Bis heute Abend.

Das habe ich verstanden.

Zwanzig Mal hast du das heute schon gesagt!

Das erste Mal ist mir nichts anderes eingefallen.

- Dir auch nicht. - Mir auch nicht.

Das stimmt.

Wir haben es gleichzeitig gesagt.

Ich erinnere mich.

- Das ist kein großer Aufwand. - Kann ich das Zimmer machen?

- Monsieur Chenal. Wir müssen reden. - Ich will nicht reden.

- Es geht um Sizilien! - Pech, ich fliege nach London.

- Gib mir Geld! - Sie verstehen nicht ganz.

Wir meinten Sizilien als Metapher.

Onkel William!

Ariel!

Was ist denn los?

Was ist mit dir?

Was ist denn los? Hey, Onkel!

Ariel, los, komm!

Es gibt was zu tun.

Was ist denn passiert?

Er hat deinen Arsch angetatscht, stimmt's?

Ja.

Aber er ist dabei so viel sanfter als du!

- Deswegen weine ich. - Scheiße!

Willst du mich nicht mehr heiraten? Aber du wolltest doch mit!

Aber nur, weil ich bei dir bleiben wollte!

Ich würde lieber nach Hause gehen.

Und meinen Abschluss machen.

Du bist zu hart.

Die Situation ist hart! Nicht ich!

Eine Suche nach der Wahrheit. Wer, was, warum und wie?

Wir müssen das zu Ende bringen.

Die Wahrheit wird explodieren oder es gibt sie nicht.

- So einfach wie das Kleine Einmaleins. - Wir machen es noch einfacher.

Es gibt hier viele Geschichten. Unsere und die von anderen.

Ich bin sicher, es wird was passieren. Ich hab den alten Luciano getroffen.

Hier im Hotel.

Und dieser Pilot ...

- So, wie ich das sehe, wird er ... - ... fliegen?

- Genau ins Nest. - In wessen Nest?

Sehen ... Hintergehen ...

Sehen, was hier ist, um herauszufinden, was anderswo ist.

Das wird Ihnen helfen, Onkel.

- Rennen, um auf der Stelle zu treten. - Das machen die Leute!

Um fortzukommen, muss man doppelt so schnell rennen.

Das werden wir. Ich muss telefonieren.

Ich weiß nicht, wo der Fehler steckt. Die Maschine will es uns nicht sagen.

Und die Blumen, Eugène. Lieben sie Blumen?

- Was ist denn los? - Ich hab den Mercedes kaputt gefahren.

Dann sag Eugène, wir nehmen den BMW. Macht schon, ich komm gleich nach.

Tiger Jones, den schlag ich k.o.

Hallo? Ja. Das passt mir. Am späten Nachmittag.

Es liegt etwas für Sie an der Rezeption. Dann bis später.

- Was ist jetzt schon wieder? - Meine Klarinette verlor ihr C ...

- Gib mir einen Umschlag. - Ja, Monsieur Jim.

Die Beine der Italienerinnen!

- Wo steckt Angelo, der Idiot? - Er war mit einer Frau auf dem Zimmer.

- Einem Zimmermädchen? - Ich weiß nicht, Onkel.

Ich bitte um Verzeihung, Fürst.

Lesen Sie, Angelo, auf Seite 60.

RAZZIA BEI DER MAFIA

"Da die Mafia einem veralteten Lebensstil folgt,

der auf Arbeit beruht, die ohne sie bedeutungslos würde,

musste Mafia noch unsichtbarer und verstaatlichter werden als früher."

Die Mähne einer künftigen Hexe.

"Die Mafia braucht Ruhe und Ordnung, um ihre großen Deals abzuwickeln.

Nur in der Ordnung kann sie sich entfalten und die Kontrolle übernehmen."

Heute ist Donnerstag. Was macht unser Freund Fox?

Anscheinend hat er die Kontrolle über die Kampfeinnahmen.

Ich will nicht vulgär werden, aber Sie nützen mir einen Dreck, Angelo.

Pardon, Fürst. Ich höre mich rechts und links um.

Links, rechts! Es zählt nur die Unterwelt!

Das wissen Sie doch seit unserem Deal mit Fiat.

Stellen Sie Fragen, Hunderte Fragen, bis Sie auf Widerstand stoßen.

Ja, Fürst. Ich habe bei dem Piloten und seiner Frau angefangen.

Die kleine Französin, die aussieht wie ein falscher Botticelli?

Sie hat einen gewissen Charme. Ich könnte die schon vernaschen.

- Sie meinen, Sie würden gerne. - Ich bitte um Verzeihung.

Nein, nicht ich.

Die Situation ist hart.

- Ich habe nicht vergessen, dass ... - Morgen ist Freitag.

"Die Affen predigten die neue Ordnung,

die Herrschaft des Friedens.

Unter den ersten Befürwortern war der Tiger, die Katze und der Geier.

Nach und nach wurden alle Tiere zum neuen Glauben bekehrt

Das feierten sie mit einem sanftem Jubelfest."

- Was verspricht er sich davon? - Isidore?

- Ruhm. - Ich wäre lieber allein.

Ihr zwei wollt heiraten?

Erst muss ich meine Prüfungen bestehen.

Jedenfalls danke ich Ihnen sehr.

Und Sie?

Und ich?

Was verspreche ich mir davon?

Die Brüste der Mädchen!

Das Geld der Männer!

- Und? - Sie geben uns die Halle nicht.

Aber am Sonntag kriegen sie ihren Scheck.

Ohne Geld, kein Training. Sie wollen Bargeld sehen.

Deine Rechte! Deine Rechte!

Jetzt deine Linke.

Bretonel hätte uns das sicher nicht angetan.

- Ja, Eugène, die Zeiten ändern sich. - Was machen wir jetzt?

Deine Rechte! Deine Rechte, hab ich gesagt!

- Versuch's bei den Brüdern Famechon. - Okay, Monsieur Jim.

Komm schon, deine Rechte. Eine Gerade.

Lang, lang! Wann lernst du endlich die lange Gerade!

Genau so. Mit deiner Linken.

Mit deiner Linken. Schon besser.

Na also.

- Was ist? - Ist rechts rechter als links?

Da ist eine Dame.

Das ist eine Dame.

- Der Diener sagt, da ist eine Dame. - Du suchst wohl Ärger, was!

Kommen Sie herein. Wir sind fertig.

- Wir sind fertig, hab ich gesagt! - Was ist denn los?

- Kann ich Schokolade haben, Chef? - Okay, aber kein Fernsehen.

Schön, der Körper eines Mannes. Ich finde ihn schön.

- Wir werden gewinnen. - Das hoffe ich.

Der Körper eines Mannes.

Lerne, wie man die Gerade bringt. Das ist das Geheimnis.

Nicht stochern, sondern stechen.

Stechen ... Bestechen.

Keine Sorge, Monsieur Jim. Tiger Jones, den schlag ich k.o.

- Ist er nicht selbst Tiger Jones? - Ja.

Aber ein Champion kämpft immer gegen sich selbst.

Das klappt morgen früh bei den Brüdern Famechons.

- Um neun. Ist der Mercedes repariert? - Er ist repariert.

Dann verkaufen wir den BMW. Ruft Victor an.

- Wann essen wir zu Abend? - Sobald mein Mann zurück ist.

In zwei oder drei Stunden.

- Warum wollten Sie mich vorher sehen? - Nein, nicht sich sehen.

Sich wiedersehen.

- Ich entschuldige mich für gestern. - Gestern.

Ich hab's versucht.

Sie haben mich weggeschickt und dabei schulden Sie mir Geld.

Warum ist Ihnen heute was wert, was Ihnen gestern nichts wert war?

Wir hatten so viel Zeit. Und da sagen Sie ... Ist egal.

Ich würde gern überlegen, bevor ich darauf was sage.

- Wieso überlegen? - Ich sagte bereits, es tut mir Leid!

Guten Abend. Das ist alles, was ich gefunden habe.

"Der Verrat öffnet die Augen und holt zum Schlag aus.

Wenn ihr noch Lust am Leben habt, schüttelt den Schlaf ab, seid wachsam.

Wacht auf! Wacht auf! Antonio, lasst es uns zu Ende bringen."

Einfach.

Warum werden Pornofilme eigentlich mit "X" bezeichnet?

- Warum "X"? "X" ist doch Mathematik. - Eben.

Oh, ja. Der Unbekannte.

Gestern Abend hatte ich keine Lust zu reden.

Oder vielleicht doch.

Ich war zu müde.

Ich danke Ihnen jedenfalls für die 1.500 Francs.

Emile hat mir nichts dagelassen. Ich habe mir ein Kleid gekauft.

Gestern Abend

haben Sie auch nicht so auf mich gewirkt wie vor vier Monaten.

Vor drei Monaten.

Das ist für mich so seltsam, dass eine Frau Geld von mir verlangt.

Von Männern bin ich das gewohnt.

Ich schulde ihnen allen was.

Dauernd.

Jeden Tag.

Das nimmt kein Ende.

Was wir im Flugzeug gemacht haben vor der Landung in Toulouse,

haben Sie das schon mal gemacht? Mit anderen Kunden?

Manchmal.

- Weiß Ihr Mann das? - Natürlich nicht.

- Kennen Sie Emile gut? - Seit sieben, acht Jahren, ja.

Er versucht, seinen Europameistertitel zu verteidigen.

Es ist natürlich immer noch nicht vorbei.

Was genau ist das für ein Deal, den er mit Ihnen hat?

Bekommt er einen Teil vom Kampfgewinn?

Er ist mit 100% von 4%, oder Sie sind mit 100% von 4%

an Tiger Jones' Körper beteiligt. An allem, was er macht oder machen wird.

Werbung, Videoclips, Radio, bis zu einer Summe von 40 Millionen.

Ich habe 51 % und die anderen den Rest.

- Und was ist mit dem Boxer? - Das geht Sie nichts an.

Mit Ihrem Mann gab es auch so Geschichten.

Mit dem Transport von Lieferungen über die Grenzen.

Verstehe ich nicht. Was für Geschichten?

Ich habe nachgedacht.

Sie wollen, dass ich Ihnen die Wahrheit sage?

Warum ich wollte, dass wir uns sehen.

Ein wenig, allein.

Vor dem Abendessen.

Dass wir uns wiedersehen.

Ich bin so knapp bei Kasse, dass ich mir nicht mal 'ne Nutte leisten kann.

Obwohl ich der Manager des Europameisters bin!

Aber der hat sich in eine Prinzessin von den Bahamas verliebt.

Ich muss Eugène noch fragen, ob er das mal nachgeprüft hat.

Und plötzlich war keine einzige mehr da.

Sonst waren Hunderte um ihn rum.

Da kam man nachher auch auf seine Rechnung.

Aber jetzt ist keine mehr da.

Und die Prinzessin?

Ich muss sie ihm lassen. Er liebt sie.

Es ist schlecht für den Kampf.

Sehr schlecht.

Kann ich Sie noch was fragen?

- Machen Sie das oft? - "Oft" hab ich nicht gesagt.

- Ich habe gesagt "manchmal". - Manchmal, ja.

Was Sie mit mir gemacht haben, was ich mit Ihnen gemacht habe,

ist passiert, weil bei Ihrem Mann nicht nur die Geschäft nicht gut gehen,

sondern auch das andere nicht klappt.

Nein. Da irren Sie sich.

Genau darum zögere ich noch, ihn zu verlassen.

Der Mund, der Schwanz, der Arsch. Sie wagen es nicht mal auszusprechen.

Nur das haben Emile und ich gemeinsam. Nur im Bett verstehen wir uns gut.

Ansonsten leben wir so, wie wir träumen.

Deine Rechte.

Deine Linke.

Deine Rechte.

Allein.

Wie alle anderen auch.

Conrad ... Ich dachte, Sie kennen ihn.

- Deine Rechte. - Wir haben vergessen, es ihm zu sagen.

Chef, Max' Bruder hat aus Chicago angerufen.

Arschloch! Scheiße! Wofür bezahle ich euch denn?

- Wie konntet ihr das vergessen? - Sie haben den Hörer ausgehängt.

- Tiger Jones, den schlage ich k.o. - Scheiße!

Okay. Geht so.

Gut. Ich bin in 20 Minuten unten. Nein, ich habe sie nicht gesehen.

Das war Ihr Mann.

- Hast du die Prinzessin überprüft? - Ja, Chef.

Es stimmt.

Scheiße!

So einfach wie das Kleine Einmaleins.

"Trinculo: 'Oh! Vergib mir meine Sünden!'

Stephano: 'Wer stirbt, bezahlt alle seine Schulden.

Ich trotze dir. Der Himmel stehe uns bei.'

Caliban: 'Fürchtest du dich? '

Stephano: 'Nein, Ungeheuer, das nicht.'

Caliban: 'Du musst dich nicht fürchten: diese Insel ist voll von Getöse

und Melodien, die keinen Schaden tun.

Manchmal sumsen tausend Instrumente ...'"

'n Abend, Warner.

Lesen Sie Ihr Kapitel zu Ende. Françoise kommt gleich.

Ich wollte die Welt sehen und verließ Dijon an einem Winterabend.

Der letzte Zug nach Paris.

Er kam aus Wien oder Triest damals.

- Istanbul. - Ja.

Erinnern Sie sich noch, dass ein Typ vor der Abfahrt an die Wagons klopfte?

Er klopfte auf die Achsen. Wir haben nie genau gewusst, warum.

Ein anderer ging durch den Zug und verkaufte Essen.

Er rief: "Seid doch still! Seid doch still!"

Später merkte ich, dass er "Eis am Stiel" rief.

- Und das im Winter! - Damals gab mir Mutter dieses Buch.

- Ich geh sie holen. - Wir haben Zeit.

- Verarschen Sie mich nicht. - Nein.

Sie sagte, wenn ich im Leben vor einem Problem stehe,

solle ich eine beliebige Seite aufschlagen.

Ich würde immer etwas finden, was mir nützen würde.

Das ist 30 Jahre her.

Und immer wenn ich es aufschlage, kommt irgendjemand daher.

Ich habe es immer noch nicht gelesen.

Ich hätte auf Françoise warten sollen. Dann hätten Sie Zeit gehabt.

Das ist schon in Ordnung.

Möchten Sie einen Aperitif, meine Herren?

Was habe ich gesagt? Ein Perrier.

- Ich warte auf meine Frau. - Sehr wohl, meine Herren.

Na, Männer?

Was habt ihr euch erzählt?

Männergeschichten.

Melancholische Geschichten.

Das glaube ich nicht. Jedenfalls ist das nicht der richtige Moment.

Wir haben über Bücher gesprochen.

Das hätte dich interessiert.

Du hättest da sein sollen.

- Hast du ein neues Kleid? - Das war meine erste Rate an Sie.

Tolle Idee! Ausgezeichnet!

- Was hat das gekostet? - 2.500 Francs. Ich hab 1.500 angezahlt.

Mehr hat er mir nicht gegeben.

Das fängt ja gut an!

Das sind nicht einmal die Zinsen der Zinsen der Zinsen.

Also wirklich! Schließlich habe ich was für Ihre Geschäfte getan.

Ich weiß.

- Wenn das schon so anfängt ... - Nein!

Ach, dann fangen wir an wie Sie.

- Emile, bitte. - Entschuldige.

Entschuldigung!

Bitte, bringen Sie uns die Karte.

Nehmen Sie einen Aperitif, Madame?

- Die Karte, bitte. - Die Karte, natürlich!

Ihre Frau sagt, das mit den Flugzeugen läuft im Moment nicht besonders.

Das ist wie mit allem. Man muss es mögen.

Man muss arbeiten.

- Haben Sie sich da kennen gelernt? - Nein, ihr Vater war mein Chef.

Er kaufte alte Frachtflugzeuge.

Was sind Goujonnette von Seezungen auf Pilzen?

Mit Ihrer Buchhandlung wird es auch nicht einfach.

Für mich ist das einzig gute Buch Weg von Liverpol.

Liverpool.

Und natürlich Edgars Reise.

Was ist das, Lachsroulade an Kohl?

Die Karte!

- Was ist das, Schweizer Salat? - Dann bringen Sie uns drei Sandwichs.

Was ist denn mit denen los?

Wie ich Ihrer Frau schon sagte, Leute, die man besser nicht kennt.

Was soll das heißen?

Das soll nichts heißen.

Das soll nichts heißen.

Nichts.

- Denen Sie mein Geld schulden? - Das Sie uns schulden!

Das Sie mir schulden! Das schulden Sie dem da auch?

Um genau zu sein, den Leuten hinter ihm.

Er rechnet nur ab.

- Die Mafia? - Die Familie!

Deswegen hat er was von Sizilien gesagt!

Ich hab sie gesehen. Ein vornehmer Alter mit einer schrecklichen Göre.

Zuerst habe ich sie für Kunden gehalten.

Wir haben alle eine Familie. Ich habe auch dazugehört. Ein wenig.

Nicht richtig.

Nun ja, ein wenig.

Das war damals 1982, 1983.

- Daher deine Fahrten nach Italien? - Natürlich nicht.

Ich schwöre dir, ich habe ihn noch nie gesehen.

Er wird "Der Buchhalter" genannt.

Ich konnte eine meiner Raten nicht rechtzeitig bezahlen.

- Gegen den sind Banken reine Engel. - Nicht die Nordeuropa-Bank.

Ja, aber die gehört den Ostblockstaaten.

- Sie haben mir bis Freitag gegeben. - Das ist morgen.

Eis am Stiel.

Ja.

Ich muss mir was einfallen lassen. Vielleicht warten sie bis Samstag.

Sie wollen denen das Geld anbieten, das Sie uns schulden?

Das habe ich noch nicht getan.

Finden Sie eine andere Lösung.

Ich gehe Billard spielen.

Ich bin damit nicht einverstanden. Es muss einen anderen Weg geben.

Der Kampf muss doch was einbringen.

Jeder hat ein Recht auf Geld.

Ich verstehe es auch nicht. 100%, 4%?

Es ist ganz einfach. Wir kriegen 4% vom Gros.

- Von was? - Ein Sandwich und ein Bier.

- Von was? - Vom Gros, von den Kasseneinnahmen.

Sie müssen mir helfen.

- Wir müssen nur da sein. - Und zwar zur richtigen Zeit, stimmt's?

Und danach der ganze Rest: Radio, Fernsehen ...

Ja, der ganze Rest! Wenn wir dann noch am Leben sind.

- Glauben Sie, dass er gewinnt? - Er hat eine Chance.

Er war ein guter Mann. Aber dieses Mädchen ist sein Ruin.

Scheiße! Welches Mädchen?

Er war früher Schatzmeister der Roten Brigaden.

Nein, Eugène sagt, sie ist stinkreich.

- Die Prinzessin? - Nein. Was machen wir jetzt?

Es würde schon genügen, ...

... dass er in den Ring steigt.

Das genügt schon.

Ich muss dann nur, als erster an der Kasse sein.

- Aber ich bin allein. - Monsieur Jim. Chicago!

Und sie sind viele.

Also, was haben sie dich gefragt?

- Und mein Geschenk? - Kriegst du am Samstag.

- Also, was hat er dich gefragt? - Er sagte, ich solle so lange fragen,

bis ich auf Widerstand stoße. Und mein Geschenk?

Guten Abend.

Ich arbeite. Wir sind auf der Suche nach dem Unbekannten.

Funktionieren diese beschissenen japanischen Kameras auch bei Nacht?

Haben Sie diese ganzen Kinos gesehen? Véronique, nick, nick.

Manche mögen's gern von hinten.

Spreiz deinen Arsch, Schlampe!

Warum sagt man "X" für einen Pornofilm?

Weil das der einzige Buchstabe ist, den man in einem Spiegel lesen kann.

Das "O" doch auch, das kann man auch von beiden Seiten lesen.

Ich ließ ihn keine Stunde allein. Nicht eine Viertelstunde.

- Warum hast du nichts gesagt? - Dass du mit vielen Sex hattest?

Was hätte ich denn sagen sollen?

Was jetzt? Das Geld sehen wir doch nie wieder.

Scheiße!

Geschnappt auf dem Weg nach Chicago.

Fast tat sie mir Leid. 1926 hätten wir beinahe geheiratet.

- Liebe und Arbeit muss man trennen! - Geh an die Arbeit!

Ich bin mir sicher, es ist besser so.

Sieh dich an. Wenn ich blass bin, bist zu kreidebleich.

Darf ich dir eine literarische Frage stellen? Was machst du in Frisco?

Jemand ist verschwunden.

Pech! Ich rede nicht mit der Polizei, vor allem nicht mit der hier.

Moment. Ich will dir eine Geschichte erzählen.

Es ist, als hätte ich mich verkehrt rum und Sie sich richtig rum hingestellt.

Wir sagen, wir ändern etwas. Doch das ist leeres Gerede.

Meistens tut man nichts und wenn man doch was tut,

ist man erstaunt, dass nie das passiert, was man sich erhofft hat.

Man versteht es nicht. Genau wie die anderen.

Deshalb bleibt am Schluss jeder mit seinem Stück Wahrheit zurück.

Zum Beispiel:

Hallo? Ja, ich bin's.

Nein!

Und Jules?

Lass uns in einer Stunde noch mal telefonieren.

Du hattest Recht gestern.

- Heute ist es Madrid. - Erst klären wir die Sache mit Warner!

Ich habe gerade abgesagt, Françoise!

Ich hab nein gesagt!

Die Stimme eines Mannes.

Der Körper eines Mannes.

Du wolltest doch reden gestern. Also los.

Ich hab doch gesagt, ich fliege nicht nach Madrid.

"Dann geschah etwas Außergewöhnliches.

Er legte seinen Kopf in die Hände und brach in Tränen aus.

Er konnte nicht mehr über Frauen schreiben. Sein Körper bebte.

Tränen benetzten Finger und Wangen, als er mit irrer Stimme wiederholte:

'Meine Frau will mich verlassen.'"

- Was hast du gesagt? - Nichts. Geh doch, wenn du willst.

- Weißt du noch meinen zweiten Namen? - Was?

Warum mochtest du meinen zweiten Namen nicht?

Geneviève.

Ja.

Geneviève.

Ich hab auf einmal weniger Lust mich auszusprechen.

Wie du willst.

Aber sage nicht, ich bestimme unser Gespräch.

Sag noch mal, was du eben gesagt hast.

Ich hab auf einmal weniger Lust mich auszusprechen.

Es ist verrückt, wie du das sagst.

Was?

Du hast plötzlich einen falschen Ton.

Ein bisschen.

Glaube ich.

Ja. Bestimmt.

Plötzlich, vielleicht.

Es ist, als ob das Verkehrte das Richtige würde.

Du auch ...

Was du sagst, klingt auch nicht besonders echt.

Ich rede falsch, du handelst falsch.

Ich hab nicht besonders viel Charme. Das willst du doch sagen.

Nein.

- Oder nicht mehr so viel. - Aber nein, Emile.

Los! Fangen wir noch mal bei Null an.

Ja. Geneviève.

- Das Frühstück! - Stellen Sie es da hin.

Beeilung, das Leben ist kurz!

"Aber eines Tages fand sich die Maus, die artig mit der Katze spielte,

in den Krallen ihres neuen Freundes.

Sie begriff, dass alles wieder so sein würde wie früher.

Mit schwacher Hoffnung erinnerte sie die Katze an die neuen Gesetze.

Die Katze antwortete: 'Ja.

Aber ich bin einer der Gründer der neuen Herrschaft.'"

Gib mir meine Pistole zurück.

Mit dem Boxen drücke ich viel aus:

Angreifen, ohne getroffen zu werden. Wie einer vor dir zu Boden geht.

Nur mit einer kleinen Rechten. Als hätte man ihn nicht getroffen.

Aber was macht er dann da am Boden? Die Angst!

- Was machen denn die da? - Joggen.

- Joggen, so ein Quatsch. - Manche Leute gehen joggen.

"Die Rechte. Mit der Rechten hätte er fast Dempsey k.o. geschlagen."

- Was sollen wir mit ihm machen? - Lasst mich arbeiten! Haut ab!

Na los, raus!

"Ray Robinson erledigte LaMotta ..."

Geh ins Bett!

- "Robert Cohen ..." - Wenn Sie Isidore was tun, töt ich Sie.

"... schnell wie ein Maschinengewehr,

schlug zwar keinen Gegner um, aber sammelte so Punkte.

Jean-Claude Boutier schickte 1972 Carlos Monzón

auf die Matte dank seines rechten Aufwärtshakens.

Robert Villemin und sein linker Leberhaken.

Louis Acaries ...

Die Rechte.

Marvin Hagler, der Aufwärtshaken, Mohammed Ali, sein individueller Stil.

Roberto Duran, einer der wenigen, der vier Schläge kombinieren konnte:

linker und rechter Haken, linke Gerade, rechter Haken."

- Seit drei Wochen Überstunden, Chef! - Ich hab gesagt morgen.

Wir müssen weg hier.

Wie denn?

Ich habe die Schlüssel vom Mercedes.

Es gibt keine andere Lösung.

Ist dir was anderes eingefallen?

- Die Maschine hat mich was gefragt. - Was denn?

Und die Moral?

Warum versucht Frankreich, eine Hauptrolle zu spielen,

wo doch alle Franzosen nur zweitrangig sind?

Das frage ich mich auch, Fürst.

Ich pisse so schnell, wie ich will.

Ich habe doch gesagt, Ihr Angebot interessiert mich nicht. Nicht mehr.

- Was werden Sie in Madrid tun? - Die Spanier bezahlen in Dollar.

Im Interesse aller machen wir eine Bestandsaufnahme, Monsieur Cheval.

Chenal!

Wenn Ihnen Warner unser Geld gibt, bring ich ihn um!

Ihr Geschäft ist mir scheißegal.

Haben Sie bemerkt, dass es zwei Arten von Männern gibt?

Die, die einen sauberen Schwanz haben

und sich die Hände vor dem Pissen waschen ...

... damit er sauber bleibt.

Und die, die einen schmutzigen Schwanz haben.

Wenn sie ihn beim Pissen anfassen, machen sie sich die Hände schmutzig

und waschen sie sich danach.

Wenn Sie unsere 40 Millionen nehmen, bringen wir sie um.

Sie irren sich! Wir sind hier nicht in einem französischen Film,

in dem die Schauspieler glauben, Reden sei das gleiche wie Denken!

Seit drei Tage drehe ich mich im Kreis.

Wir gehen zurück ins Mittelalter, und zwar rasch!

Und zwar rasch!

Presto!

Ich liebe meine Frau immer noch. Ihr Angebot widert mich an!

Das ist alles höchst Theatralisch, Monsieur Cheval.

Ich gehe nicht mehr ins Theater. Ich gehe nur noch ins Kino.

Denken Sie daran: Im Theater spielt man!

Im Kino hat man schon ausgespielt!

Man hat gewonnen oder verloren,

aber das Spiel ist aus!

Ich habe nichts mehr dazu zu sagen!

Was den Rest anbelangt ...

Ich bin nicht sicher, ob ich es verstehe.

Sie würde gern mit ihm weggehen?

Aber sie hat Angst, dass sie den anderen vermisst.

Dass sie ihn zu sehr vermisst. Zu spät.

Sie macht keinen besonders klugen Eindruck.

Für sie müssen sich die zwei sehr ähneln.

Es ist eine Frage des Aussehens, des Physischen.

Des Physischen oder der Physik?

Und das? Erdbeere oder Himbeere?

- Das nennst du arbeiten? - Ich nenn es, wie ich will!

Wir haben nur bis Sonntag Zeit.

Sind die Boxgeschichten wahr?

Wenn die Luciano-Brüder hier sind, ja.

- Und das Geld? - Das Geld!

Das ist wie ein Echo.

Ich weiß nicht, ob ich es verstehe.

Heute, ja. Früher, nein.

Heute ist es wie ein Echo.

- Die Krankheiten! - Man soll also nicht davon sprechen.

Im Gegenteil!

Du, die ich liebe ...

Erkläre es mir.

Du, die ich liebe.

Seine Linke liegt unter meinem Kopf ...

... während seine Rechte ...

... mich liebkost.

Sie haben sich verspätet!

Ich danke Ihnen, Schöne, dass Sie es bemerkt haben.

Ich gestehe, Biest, ich habe voller Ungeduld auf Sie gewartet!

- Ich muss mit Ihnen reden! - Schöne!

Ich muss meinen Vater besuchen! Erlauben Sie es mir!

Stehen Sie auf!

Ich sollte es sein, der vor Ihnen auf die Knie fällt.

Lassen Sie mich gehen, ich komm zurück!

Wollen Sie nach Ihrer Rückkehr meine Frau werden, Schöne?

Chef? Auf Wiedersehen.

Hau ab! Geh! Verschwinde im Arsch deiner Tussi!

Verpiss dich!

Geh und ersticke an der Scheiße deiner Prinzessin!

- Verschwinde! - Alles in Ordnung, Chef?

Tiger Jones ist k.o.

- Gehen wir? - Ja.

- Gib mir deinen Schmuck. - Nein, dafür gibt es keinen Grund!

Doch, den gibt es! Es gibt einen!

Ich hab geträumt, dass ich Tiger Jones k.o. schlug.

- Er ist mit der Prinzessin abgehauen. - Ich weiß nicht.

Du hast geträumt.

Sie bot mir einen Job als Gärtner in ihrem Palast auf den Bahamas an.

Ich habe nichts gehört.

Sie ließen uns den Schmuck für den Notfall da.

Der Schmuck ist jedenfalls da.

Wir müssen gehen. Der Kampf, das Geld, alles futsch.

- Wir müssen gehen, Françoise. - Nicht mehr Françoise.

Stimmt, Geneviève.

Beeil dich. Komm, schnell!

Pack deine Sachen. Ich ruf dich um zehn an.

Hör auf.

Max:

Tot.

Victor:

Verschwunden.

Ich bin anderer Meinung.

Ich ...

Ich verstehe es nicht. Warum will sie die Männer und das Geld?

Ich bin anderer Meinung. Das Geld ist ihr egal.

Ihr ist sogar ihre Frisur egal. Hast du ihre Frisur gesehen?

Sie weiß, was sie will. Aber sie kann es nicht sagen. Nicht gut.

Ich bin anderer Meinung. Sie weiß nicht, was sie tut.

Hast du gesehen, wie sie sich kleidet?

Sie weiß nicht, was sie tun soll, aber sie tut es ohne Kompromisse.

Ich bin anderer Meinung. Sie hat Angst.

Das ist alles.

Das ist alles.

Das gilt für alle!

Wir kommen nicht weiter.

Einer von ihnen, sieht so aus, als ob er überlege. Er ist der einzige.

Überlegen ... Bewegen ...

Ariel, Ariel, tu etwas!

Lass dir was einfallen! Sagen Sie es ihr, Onkel, verdammt!

Wenn du erwartest, dass ich rede, kann ich es nicht.

Ich verstehe überhaupt nichts.

Mein Mund, wie eine offene Wunde, will sich nur schließen.

- Es wird zu einem Sturm! - Diese Geldgeschichten.

Das wird immer schlimmer heutzutage.

- Leben oder Geld, tot oder lebendig. - Der Rest heute Abend.

Angelo, bitten Sie ihn um eine Erklärung.

Ja, Fürst. Also?

- Ich weiß nicht, wer das ist! - Heb das auf!

Nein! Ich heb es auf.

Angelo, sagen Sie ihm, wir bitten ihn nicht zweimal zu verschwinden.

Ja, Fürst.

Wenn Ihre Kleine zu meiner noch mal "Kleine" sagt, stopf ich ihr das Maul!

Wir haben zu viele Leute wie Sie getroffen, Monsieur Chenal,

die es verstehen, Katastrophen zu säen

und dann die Bestürzung ernten.

Es ist wahr.

"Seit wir von Stadt zu Stadt ziehen,

gibt es niemals Licht.

Nur kahle Beleuchtung.

Denn die großen Städte, oh Herr, sind verflucht."

Wer hat das geschrieben, Eugène?

Die Maschine sagt nur:

"Ein Dichter, der nicht mehr schreibt."

Wie oft hab ich schon

seit meiner Geburt gesagt, dass ich müde bin?

25.300 Mal, Chef.

Und die Frauen?

Wie viele hab ich in den Armen gehabt?

632.

- Und wie viele am Hals? - Am Hals ...

39.

- Und im Nacken? - Drei.

- Und die Neue? - Mademoiselle Geneviève?

Ich weiß nicht, was los ist, Chef. Die Maschine will es uns nicht sagen.

- Wir haben den Schmuck, Chef. - Ja, stimmt! Frag ihn nach Sacha.

- Der sitzt im Gefängnis, Chef. - Dann frag nach dem Teufel!

Was treibst du denn hier?

Cyrill schämt sich. Wir bringen den Wagen zurück.

- Wo ist er? - Hinten, bei der Billardhalle.

Geh runter. Ich komme gleich nach.

Sag der Frau in Zimmer 419, ich warte unten auf sie.

- Mach schon! - Ich werde Sie nie vergessen.

Fass mich nicht an.

Ich bin so voller Tränen. Sie laufen gleich über.

Kann Cyrill den Schläger haben, wo er doch den Wagen zurückgebracht hat?

Das ist aber keine Lösung.

Je mehr ich leide ...

... desto mehr will ich dieses Geld.

Wir bekommen es nicht.

Niemand bekommt es.

Mit ihm gehst du also weg.

Für's erste ja. Ich hab Lust dazu.

Auch ohne Geld.

Ich möchte es wirklich.

Ich werde dir schreiben.

Dann wirst du kommen und Bücher kaufen.

Vielleicht.

Auf den Bahamas.

Geflogen wirst du kommen.

Oder ich werde zurückkommen.

Du hast immer gesagt, ich sei launisch.

Dann hättest du wieder mal Recht.

Du musst ihnen das Kind zurückgeben.

- Emile! - Hau ab!

Ein Kommissar und ein paar Männer. Das genügt.

Isidore ist ein Ass! Es gibt nicht nur Könige, Königinnen und Buben ...

Ich weiß nicht, ob ich das verstehe.

Die Sprache ist der König. Aber der Erzähler ist der Herrscher.

Er ist es, der mit seinem scharfen Blick noch etwas in Bewegung setzt.

- Ich glaube, ich verstehe nicht recht. - Ich habe die Lösung.

Jetzt weiß ich, wer den Fürsten getötet hat.

Hier.

Vor zwei Jahren kam jemand in dieses Zimmer ... Champagner!

- Sag Isidore, ich bin gleich unten. - Kann ich das Zimmer machen?

Ich komme gleich nach!

Ich mache diesen Film für das Theater, nicht für die Schauspieler!

In Ordnung. Wir brauchen einen Krankenwagen.

Ich denke, ein oder zwei Tote wird es schon geben, glaube ich. Bis bald.

- Champagner! - Wir drehen es noch mal!

Wir drehen es so oft, bist ihr macht, was ich sage!

Kameramänner, seid ihr bereit? Habt ihr genug Film?

Gut, jeder an seinen Platz. Das ist ein Film.

Alle bereit?

Kameras!

"In der Falle, einer Falle in der Form eines Käfigs,

saß die Ratte ruhig im Eck, voller Ekel und Langeweile.

Der Mann trat in die Küche und begann sie zu beobachten.

Als sie in die Augen des Mannes sah,

wusste die Ratte sofort, dass er eine Todesart für sie bestimmte.

Sie dachte: 'Der Arme,

er denkt mehr als ich daran, dass er sterben wird.'"

Der war's!

Haltet ihn!

Haltet ihn!

Beeilung! Das Leben ist kurz.

Verzeihung! Verzeihung!

- Er bittet Sie um Verzeihung. - Das macht nichts.

Ich hatte Recht.

Ich weiß jetzt, wer den Fürsten getötet hat.

Es ist so einfach wie das Kleine Einmaleins.

Lies es mir vor. Schnell!

- Ruft einen Krankenwagen, verdammt! - Haben wir schon.

Schnell.

"Und das Zeugnis dieser Treue, die ihn in seinen Augen

den unfehlbaren Männer gleichstellte, die nie aus der Rolle fallen.

Die Worte des Kommissars: 'Romantisch! Romantisch!'

Sie schienen über die Distanzen hinweg zu klingen.

Ich begann: 'Ach, Unsinn, mein lieber Junge.'

Er machte eine ungeduldige Geste und sagte: 'Sie verstehen wohl nicht.'

Er sah mich an: 'Das war ein Fehler, aber ich fliehe nicht.'

Töricht sagte ich: 'Das war keine Beleidigung.

Es sind schon welche geflüchtet, die mehr wert waren!'

Er errötete, und ich erstickte fast vor Scham an meiner Zunge.

Dann sagte er schließlich: 'Ich bin eben nicht gut genug dafür.

Ich kann es mir nicht leisten. Ich muss es bis zum Ende durchstehen.

Auch in diesem Augenblick!

Nur dafür.'"

Halt sie auf, tu etwas!

Du weißt, ich gehöre nicht zu den schrecklichen Menschen,

die Probleme verschlimmern anstatt sie zu lösen!

- Arschloch! - Dann mach doch! Geh schon!

Vor zwei Jahren sollte ein Killer einen im Hôtel Concorde St Lazare töten.

Er ging zur Rezeption und fragte nach dem Mann.

Aber der Portier war beschäftigt.

Da las der Killer die Gästeliste des Hotels verkehrt rum.

Er merkte nicht, dass er verkehrt rum las.

So erschoss er den Gast in Zimmer 666

anstatt den Gast, der in Zimmer 999 wohnte!

Da war der Fürst tot.

Ja, genau so war's. Bis gleich.

- Man muss nur darauf kommen. - Darauf kommen!

Der Onkel hatte ein Herz, aber er benutzte seinen Verstand!

Ich hatte dich ja gewarnt. "Zeuge sein bedeutet Märtyrer sein."

- Was macht denn die da jetzt? - Sie winkt einem Taxi.

Das Taxi fährt los. Es folgt dem Krankenwagen.

Wozu das denn noch? Er ist tot!

Das hast du mir doch schon gesagt.

Am Anfang der Woche, als wir hier ankamen.

Weil ...

... die Liebe ewig ist.

Sag mal ...

Wo hattest du das Geld her für die Szene im Hotelflur?

- Das sag ich nicht. Eher sterbe ich! - Nein. Das macht zu viele Tote!

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