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Original subtitles

Juli 1997. Ich habe die Gehirnausscheidungs- Versuche abgeschlossen.

Hiermit wird das Glück der Menschheit bedeutend verbessert.

Nun können wir jeden Tag mit dem Gefühl vom blauen Himmel und Frühling erleben.

Ich werde es nennen:

"My Son"

Hi. Was ist los?

Warum kommst Du mich hier besuchen, das machst du doch sonst nicht.

Willst du etwa dein Taschengeld abholen?

Ist das das neue Verhütungsmittel?

Bitte nicht anfassen.

Kann ich nicht dabei zusehen?

Wieso denn?

Das Experiment. Ich würde es wahnsinnig gerne sehen.

Es tut mir leid, aber das geht nicht. Ich bekomme sonst Ärger.

Es ist Fremden leider nicht erlaubt diesen Experimenten beizuwohnen.

Auch nicht meinem Sohn.

Mutter, bitte ich würde so gern.

Hi Ist schon jemand angekommen? Ja, ich bin gleich da.

Eiji, es macht mich sehr stolz, dass du dich so sehr für meine Arbeit interessierst,

aber ich kann dir nicht helfen.

Ich verstehe, ist schon O.K.

Tut mir Leid.

Kann ich noch kurz bleiben und mich noch einen Augenblick ausruhen, ich bin den ganzen Weg mit dem Fahrrad gekommen.

Ich bin den ganzen Weg mit dem Fahrrad gekommen.

Weißt du was? Du kommst nächstes Mal, wenn ich kein Experiment habe.

Ja natürlich Mutter.

Eiji, gibt es vielleicht etwas, dass Du mir erzählen möchtest?

Du verhältst Dich komisch.

Du fährst dir immer dann so durchs Haar, wenn Du auf etwas besonders stolz bist, oder wieder etwas ausgefressen hast.

Ist doch so, oder?

Kann schon sein.

Oder vielleicht hast Du mit deinem Chemiebaukasten Nitroglycerin hergestellt?

Aber ich bin doch noch ein Kind. Es gibt nichts worauf ich stolz sein kann. Wegen dem komischen Verhalten, meine ich.

Ich verstehe.

Wenn ich was mache, erfährst du es zuerst.

Ich begrüße Sie zu diesem Experiment. Wie jeder weiß,

ist die zunehmende Weltbevölkerung ein größer werdendes Problem.

Im 21. Jahrhundert erwarten führende Wissenschaftler einen Anstieg der Population auf über 10 Milliarden Menschen.

Eines der größten Probleme wird sein, diese Menschen zu ernähren. Dazu darf es nicht kommen.

Wir müssen uns darüber klar werden, dass Sterilisation der einzige Weg ist, die Welt zu retten.

Unsere Forschungen sind abgeschlossen. Das Medikament was sie heute bekommen, soll nächstes Jahr auf den Markt kommen.

Die heutige Versuchsreihe soll das abschließende Experiment

für die Markteinführung sein.

Ich garantiere ihnen, dass es absolut sicher ist und dass sie alle daran partizipieren werden.

Ich danke Ihnen allen. Wir haben heute sehr gute und wertvolle Ergebnisse erzielt.

Hier sind Ihre Unterlagen. Bitte sehr.

Vielen Dank! Danke sehr.

In einer Woche werden wir die Nebenwirkungen untersuchen. Ich werde mich bei ihnen melden.

Haben Sie recht herzlichen Dank.

Wir haben zu danken. Danke sehr.

Oh man, bin ich müde.

Und ich habe Hunger.

Ich verhungere auch. Wir hatten nicht mal eine Mittagspause.

Lasst uns doch was essen gehen? Ich kenne hier einen guten Laden

Ja, gute Idee. Was ist mit dir?

Ich weiß nicht, kann mich nicht entscheiden.

Komm schon, wir gehen alle zusammen etwas essen.

Ja, komm mit.

Okay, ich komme mit.

Super, dann kommt.

Das gibt es doch nicht, unglaublich.

Ich habe mal etwas darüber gelesen. Das war in einer Zeitschrift. Die Chance so zu sein ist 1 zu 1 Million.

Seit wann ist das so?

Das hat angefangen als ich meine Periode bekam, ich denke so ungefähr in der 5. Klasse war das.

Und seitdem hast du nie wieder geschlafen?

Nein, nie wieder. Mein Körper braucht einfach keinen Schlaf mehr.

Das ist unglaublich. Wie ist es denn dazu gekommen?

Der Arzt hat gesagt, es könnte so etwas wie eine Art Menstruations-Schock sein. Es wird der Schlaf- und Wachzyklus blockiert.

Macht dich das nicht völlig fertig?

Ich weiß es nicht. Für mich ist das inzwischen eine völlig normale Sache.

Normal?

Weißt Du was?

Was?

Klingt vielleicht verrückt, aber Du bist so etwas wie eine seltene Pflanze.

Sowas wie eine Pflanze?

Ach, entschuldige, ich glaube ich rede nur Unsinn.

Entschuldigen Sie!

Ja.

Ich hätte gern noch etwas von dem Hühnchen, bitte.

Bringe ich Ihnen sofort.

Willst Du noch mehr essen?

Essen ist das Größte für mich. Das ist es schon immer gewesen. Ein absolutes Glücksgefühl.

Man wird nur geboren um zu essen und man isst sein ganzes Leben lang, bis man sterben muss.

Essen ist das Allergrößte für mich.

Du wirst mal genauso dick wie die Mutter von dieser Schauspielerin.

Wenn Du immer nur daran denkst, wirst du niemals dein Leben genießen.

Ich möchte niemals fett und hässlich werden. Das ist für mich das Wichtigste.

Lieber verhungere ich und sterbe.

Meine größte Freude ist es, einen schönen Körper zu haben. Für meinen schönen Körper tue ich alles. Das ist mir wichtig.

Du bist ja merkwürdig.

Das bist Du auch.

Ich bin wieder da.

Tut mir Leid, dass du nicht zusehen durftest.

Was?

Ich meine bei dem Experiment heute.

Ah, ja, aber das macht doch nichts.

Ich finde du hast in letzter Zeit sehr viel gearbeitet. Darf ich fragen was es ist?

Was soll ich sagen. Ich arbeite an einer Art von Schmerzmittel.

Was für eins?

Wie soll ich es sagen. Es ist ein Schmerzblocker.

Wenn ein Mensch Schmerzen empfindet, produziert das Gehirn einen Botenstoff,

sowas wie ein Endorphin.

Ich will die Produktion dieses Botenstoffes reduzieren um Schmerz nicht mehr zu empfinden.

Aber das wäre ja eine revolutionäre Erfindung in der Medizin.

Wann glaubst du deine Studien abgeschlossen zu haben?

Ich glaube, ich stehe kurz vor dem Durchbruch.

Das ist ja großartig. So eine unglaubliche Arbeit könnte ein normaler 17-Jähriger nie schaffen.

Es ist, wie dein Vater es vorausgesagt hatte.

Mein Vater?

Noch bevor du geboren wurdest, hat dein Vater gesagt, du wirst ganz bestimmt einer der größten Wissenschaftler unserer Zeit. (Laut)

Er wäre sehr sehr stolz auf dich, mein Sohn.

Ich habe "My Son" erfolgreich injiziert. Innerhalb von 48 Stunden wird die Wirkung einsetzen.

Ab Morgen werde ich die Mädchen observieren.

Ich gehe jetzt.

Was tust Du da?

Wer ich?

Kann es sein, dass du mich die ganze Zeit verfolgst und filmst?

Was?

Mit der Kamera! Nun tu doch nicht so.

Nein, das tue ich nicht.

Mann bist du bescheuert.

Hey Mann ich habe dich schon vorher gesehen, während des Experiments. Da hast Du mich doch auch schon gefilmt.

Na ja.

Ich habe dich hier gleich wieder erkannt.

Bist Du ein Freak?

Ich bin ihr Sohn. Die Frau, die den Versuch begleitet hat. Ich bin ihr einziger Sohn.

Aber Du siehst ihr gar nicht ähnlich?

Auch wenn ich ihr nicht ähnlich sehe, es ist die Wahrheit.

Aber ich verstehe nicht warum Du mich eigentlich verfolgst?

Ich verfolge dich doch gar nicht.

Gut, wenn Du mich nicht verfolgst. Dann gehen wir jetzt auseinander und ich will dich niemals wiedersehen.

Ich habe dich vom ersten Moment an gehasst. Seit ich dich das erste mal gesehen habe, fand ich dich gleich grauenhaft.

Ich kann auch nicht erklären warum, aber ich kann dich einfach nicht leiden. Du bist einfach schrecklich, furchtbar.

Eine Sache ist noch wichtig. Ich möchte, dass du mich auch nicht magst, mich schrecklich findest.

Keine Sorge, ich kann Dich nicht ausstehen.

Du magst mich wirklich nicht.

Worauf du einen lassen kannst.

Das ist gut.

Du bist wirklich ein komischer Vogel.

Genau wie Du.

Was hast du heute noch vor?

Gehen wir irgendwo hin.

Und wohin?

An einen Ort, den du nicht magst.

Okay, das machen wir.

Ist das hier der Ort den du meinst?

Ja.

Aber warum? Das ist doch ein Paradies?

Ein Paradies? Nein. Es ist mir ist es einfach zu laut hier.

Was meinst du mit zu laut?

Es ist so. Ich habe eine Schlafstörung wegen eines psychologischen Schocks. Ich schlafe überhaupt nicht mehr.

Und eine Folge davon ist, dass mein Gehör extrem empfindlich geworden ist. Ich höre nicht mehr wie ein Mensch.

Ich höre alles. Alles, Insekten und Lebewesen. Einfach alles. Tiere, Pflanzen, Insekten.

Alles was lebt, höre ich deutlich. Alles unterhält sich. Ich kann es nicht verstehen, aber ich höre es.

Auch die Pflanzen?

Du kannst dir überhaupt nicht vorstellen, wie laut für mich diese Blumen da sind.

Und aus diesem Grund, kann ich das hier nicht als Paradies sehen. Das ist einfach nicht schön.

Das ist der Grund, warum ich alles Leben hasse.

Aber etwas hasse ich noch viel mehr. Am meisten hasse ich mich selbst.

Also ich habe schon oft daran gedacht mich einfach umzubringen. Kannst Du das verstehen?

Nein. Aber ich verstehe, dass das für dich nicht leicht ist.

Komm mit, ich zeige dir was anderes. Ich zeige dir den Ort, den ich am meisten Liebe.

Die eine Seite sieht ein bisschen blass aus.

Was ist das?

Ja, ja, was essen wir denn heute mal schönes?

Sukiyaki, Steak, Sushi, Wan Tan? Nein, heute machen wir Fisch und Meeresfrüchte.

Ja, ja, so richtig leckere, leckere kleine Meeresfrüchte.

Und nun kommen wir zu Dir, mein kleiner Herr Tintenfisch, autsch.

Komm rein.

Was ist das?

Das ist meine Schlafeinrichtung. Es ist eine Maschine, die für Menschen wie mich erfunden wurde.

Ich setze diese Schutzbrille auf und sitze hier und entspanne mich.

Das tust du dann anstelle von schlafen?

Ja. Es funktioniert sehr gut. Man kann sogar so was ähnliches wie eine Traumphase erleben.

Du meinst du kannst träumen?

Man spürt mehr die eigenen Gefühle.

Ich sehe Bilder, die ich in meinem Kopf habe. Es wird richtig visualisiert.

Das hört sich interessant an. Warum ist der Kaktus hier?

Das war meine Idee. Es fühlt sich an als wären wir eine Einheit, ich und der Kaktus.

Aber vorhin hast du gesagt, du hasst alle Pflanzen?

Aber keine Kakteen. Weißt Du, Kakteen können nicht sprechen.

Es ist mehr so als würden sie immer schlafen. Wir sind seelenverwandt. Ich träume zusammen mit dem Kaktus.

Möchtest du es probieren?

Der Kaktus visualisiert Bilder aus deinem Gehirn und deinen Gefühlen.

Ich kann nichts erkennen.

Zuerst musst Du tief in dich hineinhorchen. Und dann musst du das alles dem Kaktus anvertrauen.

Mutter was machst du da, suchst Du etwas?

Nein. ich schau nur mal.

"My Son", das klingt interessant. Was ist in dieser Flasche?

Das hab ich da nur so drauf geschrieben. Da sind nur Vitamine drin, nichts weiter.

Was für eine wunderschöne Farbe. Die Farbe des Meeres.

Ich habe über meinen Vater nachgedacht.

Niemand hat ihn ernst genommen, aber er hat alle seine Studien alleine weitergemacht.

Eiji.

Mutter was hast du über seine Arbeit gedacht?

Es beschämt mich, aber dein Vater war merkwürdig.

Das Ewige Leben, das war alles so an den Haaren herbeigezogen.

Aber vielleicht gibt es das? Hast du daran mal gedacht?

Vielleicht hat er das ewige Leben gesehen? Vielleicht hatte er einen Grund dafür?

Können wir das Thema wechseln? Wir können gerne über deinen Vater reden,

aber nicht über seine Arbeit, das möchte ich nicht.

Mutter, du hättest ihm Vertrauen müssen. Du hättest mehr an seiner Seite sein müssen.

Vielleicht hättest du seinen Traum teilen sollen?

Du warst doch seine Frau. Dann hätte er seinen Weg nicht alleine gehen müssen.

Das Leben ist Licht. Ganz gleich, ob Kerzenschein, oder Kernfusion.

Wir werden erleuchtet, und wir suchen nach dem Ende der Leere.

Wir werden aus Zeit und Raum ausbrechen

und ein Königreich für Licht erschaffen.

Rika Mikami. Rika Mikami.

An was hätte ich glauben sollen? Hätte ich ihm folgen sollen?

Was hat er denn immer nur gemeint?

Was ist denn jetzt schon wieder?

Zeig mal her.

Die ist eben schon alt.

Ich habe noch einen Namen für das Baby. Wie wäre es mit Eiji?

Eiji? Was soll das bedeuten?

Junge der Ewigkeit.

Aber was ist, wenn es ein Mädchen wird?

Es wird bestimmt ein Junge. Er wird mir ähnlich sehen und auch Wissenschaftler werden.

Wir haben immerhin noch über 6 Monate vor uns.

Papa ist etwas ungeduldig.

Eiji, kannst du mich hören? Papa ist stolz auf Dich.

Papa kann es kaum erwarten. Komm schnell zu uns und mach uns stolz.

Ich bin so glücklich, das soll für immer so bleiben.

Sag mal hast du den Blitz gesehen?

Ich habe nichts gesehen.

Ich bin mir ganz sicher. Was war das?

Ich sehe mal nach.

Nein, da war nichts da war bestimmt nichts.

Keine Angst, ich bin gleich zurück.

Eiji, der Junge der Ewigkeit.

Was machst du denn da?

Du musst aufhören. Du musst aufhören damit!

Bitte hilf mir. Ich kann einfach nicht aufhören. Ich kann einfach nicht.

Was meinst Du damit? Ich versteh das nicht.

Ich fühle mich unverwundbar. Je mehr ich mich quäle, desto besser geht es mir.

Morgen fahren wir gleich ins Krankenhaus. Hörst du? Verstehst du mich?

Du hast bestimmt eine Krankheit, eine Infektion oder so was.

Rika hilf mir, bitte, bitte hilf mir.

Sei stark!

Fräulein Mikami, bitte kommen sie vorbei. Ich möchte sie umgehend untersuchen.

Ja, danke, ich warte auf sie.

Mutter.

Eiji, ich kann das alles nicht mehr begreifen.

Sie sind beide tot. Zwei Mädchen von meinem Experiment sind einfach so gestorben.

Die Medikamente, die ich benutzt habe, enthielten zusätzlich eine andere Substanz, die ich nicht mal identifizieren kann.

Mutter.

Was?

Was ist los Eiji?

Oh mein Gott, du?

Eiji!

Auf Wiedersehen, Mutter.

Was ist das? Das ist ein menschliches Gehirn?

Wie kann das denn derartig mit Endorphinen vollgepumpt sein?

Ich wollte doch nur ein Medikament für grenzenlose Glückseligkeit erfinden.

Damit es keinen Schmerz mehr gibt, und Traurigkeit zu Glücksgefühlen wird.

Das war der Rest, kein Tropfen mehr über,

mein Traum ist zu Ende.

Es ist noch nicht vorbei. Es lebt in uns weiter, das werde ich dir jetzt zeigen.

Oh Schatz.

Ich habe so lange auf Dich gewartet. Aber nun bin ich hier.

Und ab jetzt werden wir für immer zusammen sein.

Von nun an, werden wir ewig leben, bis in alle Ewigkeit!

Mama, wohin fährst Du heute?

Ich fahre heute nach Westen. Da habe ich mich noch nicht umgesehen. Mal sehen was da ist.

Alles Gute!

Ich danke dir, Eiji.

Der Traum ist noch nicht vorbei.

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