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Zulu
[Applaus]
[Musik]
oktober
1962 mit der KUB Krise erreicht der
Kalte Krieg eine neue
Dimension während über 40 Jahre
andaueren Kalten Krieges Situation
angespann zwei Supermächte stehen kurz
davor einen Atomkrieg
auszulösen währenddessen schwelt unter
der Wasseroberfläche eine weitere
nukleare Gefahr doch keiner scheint sich
dieser wirklich bewusst zu
[Musik]
sein im 20 Jahrhundert ermöglichten
U-Boote eine neue Kriegsführung mit
Taktik und Feuerkraft griffen sie aus
der Tiefe heraus
an der Feind schlugck erbarmungslos
zurück mit revolutionären aber auch
einfachen Taktiken sollte der Verlauf
des Krieges entschieden
werden ihre Geschichten wurden zu
Legenden
oktober
1962 das sowjetische U-Boot b59 ist im
Rahmen einer streng geheimen Mission auf
dem Weg nach Kuba es hat kürzlich den
Hafen von mormansk verlassen und fährt
durch die
barensee per Radar wird die Umgebung auf
feindliche Schiffe und Flugzeuge
gescannt sie nähen sich sich der
ostwestgrenze die von der Bäreninsel
über das norwegische Nordcup durch
Mitteleuropa
verläuft im Nordmeer wird dort von der
NATO verstärkt nach feindlichen U-Booten
gesucht der sowjetische Kapitän Valentin
Sawitzki muss sein u-brot unentdeckt
über diese Grenze
bringen sollte man sie entdecken wird
das U-Boot auf Schritt und Tritt
verfolgt und damit drei weitere
in Gefahr bringen B4 B36 und
b130 im schlimmsten Fall würden die
Amerikaner so über Operation anader
erfahren eine umfangreiche sowjetische
Militäroperation durch die Soldaten und
Waffen über den Atlantik nach Kuba
gebracht werden
sollen die monatelange Mobilmachung
führt schließlich zur Kubakrise und
stürzt die Welt beinahe in einen
Atomkrieg
der Konflikt zwischen den USA und Kuba
hat sich im Laufe der Jahre immer weiter
aufgeheizt
1959 also erst dre Jahre zuvor stürzt
Fidel Castro die von den USA
unterstützte Regierung in
Havana auf Befehl Kennedys marschieren
1961 von der CIA ausgebildete Exilanten
aus Kuba in ihr Vater Land ein doch
Castro schlägte den Überfall nieder die
Invasion in der Schweinebucht war für
die Amerikaner eine
Katastrophe trotz des Sieges fürchtet
Castro nun eine weitere
Invasion plötzlich witterte chrustchow
der Regierungschef der Sowjetunion seine
Chance und er wollte sie
nutzen Castro trifft sich heimlich mit
Nikita krustchow der ihm eine Reihe von
raketenstützpunkten vorschlägt so wollen
die Sowjets ihren kommunistischen
Verbündeten schützen mehrere Dutzend
Atomraketen sollen auf Kuba und damit in
Reichweite der USA stationiert werden
eine gefährliche Provokation im labilen
Gleichgewicht des Kalten
Krieges für die Sowjets ist der Aufbau
von raketenstützpunkten auf Kuba ein
wichtiger militärstrategischer Zug da
die USA bereits über solche in
Großbritannien Italien und auch bald in
der Türkei verfügten
dazu kamen mehrere flugzeugstützpunkte
auf der ganzen Welt die einen Atomschlag
jederzeit möglich
machten Castro stimmt dem Vorhaben zu
1962 beginnen die Sowjets rund 40 00
Truppen und mehrere Taus Tonnen an
Rüstungsgütern nach Kuba zu
transportieren auch ein u-bootstützpunkt
soll D eeret
werden e unverdeckt nach Kuba geschickt
werden wo sie zusammen mit den anderen
Truppen die größte Einheit sowjetischer
Streitkräfte außerhalb der Sowjetunion
bilden
sollten doch nur wenige Wochen vor dem
Auslaufen der u-bote ändern sich die
Pläne laut seinem letzten Befehl mus
sawitzi nun b59 unentdeckt nach Kuba
navigieren und das in
Rekordzeit
den Kommandanten wurde befohlen die uote
in einer sehr kurzen Zeit und unter
völliger Geheimhaltung nach Kuba zu
bringen aber die eine Vorgabe schloss
die andere praktisch
aus um diesem Befehl Folge leisten zu
können müssen die u-bote ununterbrochen
schneller als Knoten
fahren Einstand der die 641 oder Foxtrot
U-Boote wie sie von der NATO genannt
wurden äußerst
strapaziert diese u-bootklasse verfügte
wie die Deutschen Typ 21 U-Boote im
Zweiten Weltkrieg über Diesel und
Elektromotoren die Dieselmotoren kommen
an der Wasseroberfläche zum Einsatz und
die Batterie betriebenen Motoren
unterwser doch die Batterien halten nur
für kurze Zeit und müssen an der
Oberfläche oder in sehr geringer tief
aufgeladen werden diese U-Boote hatten
einen Schnorchel eine der Erfindungen
die aus den früheren U-Booten übernommen
wurde wenn die Batterien die Sie beim
Tauchgang benötigten fast leer waren
konnten sie mit Hilfe des sogenannten
Schnorchels den Dieselmotoren Luft
zuführen doch Unterwasser ist das U-Boot
auch trotz Schnorchel
langsamer mehr als z Knoten also knapp
20 kmh sind nicht möglich
das kostet viel
Zeit die sowjetischen Kapitäne glauben
dass sie von britischen und norwegischen
Streitkräften entdeckt
wordurden wenn sie sie genau
lokalisieren können wird es nicht lange
dauern bis die NATO weiß dass sie auf
dem Weg nach Kuba
sind da sie um den schnchel zu
merä msen sind sie leicht
auszumachen eine Karte können Sie
allerdings noch ausspielen ihre
funkaufklärung Männer mit guten
Englischkenntnissen überwachen sämtliche
unverschlüsselten Funkfrequenzen in der
Hoffnung auf wichtige
Informationen als diese noch kurz vor
dem Ausfahren auf o
Berch vehalt gegenüber weil sie
eigentlich nichts mit U-Booten zu tun
hatten sie waren vom KGB und damit nicht
Teil der
Truppe die Matrosen verstanden den Sinn
hinter ihrem Einsatz nicht da
üblicherweise nicht auf u-boten
stattfand zu diesem Zeitpunkt wird der
Funk vornehmlich über kurzwellige
Frequenzen übertragen die funkaufklärung
des b59 versucht unermüdlich sämtliche
Schiffe der NATO im Gebiet ausfindig zu
machen
außerdem und das ist noch weitaus
wichtiger wollen sie herausfinden ob die
sowjetischen U-Boote gesichtet
wurden
b59 nähert sich der
ostwestgrenze als sie sie erreichen ist
von Streitkräften der NATO keine Spur
sie haben es geschafft die Kommandanten
glauben sie hätten sie nicht gesichtet
weil sie aufgrund der Vorgaben aus
Moskau schneller unterwegs sind als es
für foxstrot U-Boote üblich ist alle
vier U-Boote passieren die Grenze ins
europäische
Nordmeer doch bis nach Kuba ist es noch
ein weiter Weg und dazu müssen sie noch
eine weitere überwachungslinie der NATO
überwinden und nicht nur die NATO setzt
sawitki im Nacken
auch im u-oot wird sein Handeln genau
überwacht und zwar von Kapitän Vassili
archip archip ist der Stabschef der
Brigade er hat im Grunde genommen
denselben Rang wie sawiti und die
inoffiziellen Regeln auf U-Booten
besagen dass der Kapitän des uoots
unbeachtet dessen wer sich im ubot
befindet die Entscheidungen
trifft doch für war es in diesem Fall
ratsam sämtliches handeln oder zumindest
die wichtigsten Entscheidungen mit
achipov
abzusprechen eine für einen Kommandanten
sehr ungewöhnliche
Situation zudem befindet sich auch noch
der Politoffizier Ivan maslenik an Bord
seine Aufgabe ist es sämtliches
unsowjetisches handeln von
der Kommunistischen Partei zu
melden nur wenige sowjetische Kapitäne
haben die 8000 km lange Fahrt durch den
Atlantik zurückgelegt der Umstand dass
Sawitzki politisch und militärisch die
richtigen Entscheidungen treffen muss
macht die Mission für ihn zu seiner
größten
Herausforderung Oktober
2 in mitten des Kalten Krieges sind b59
und drei weitere sowjetische U-Boote auf
dem Weg Richtung
Kuba dort sollen im Rahmen der Operation
anadiir unter anderem raketenstützpunkte
errichtet
werden vier U-Boote im Atlantik könnten
die Aufmerksamkeit der USA erregen sie
müssen unentdeckt
bleiben sie haben bereits eine von zwei
natoüberwachungslinien
überwunden
Valentin Sawitzki und die anderen
Kapitäne stehen unter enormem
[Musik]
Zeitdruck jetzt näheren sie sich der
zweiten überwachungslinie die zwischen
Grönland Island und dem Vereinigten
Königreich
verläuft ihre Befehle sind
eindeutig sie dürften nicht gesichtet
werden und daher nicht
auftuchen W ein U-Boot hier gesichtet
wird kann die NATO Aufklärungsflugzeuge
von Island und Schottland aus
losschicken um es zu
verfolgen dadurch erhöht sich auch die
Wahrscheinlichkeit dass die
schwesteruoote gesichtet
werden damit wäre der Plan in Gefahr
einen atomstützpunkt auf Kuba zu
errichten Sawitzki will sich zwischen
Island und den fahrröherinseln
hindurchschleichen trotz der vielen
fischerbote dort will er auf tauchen um
schneller zu
[Musik]
sein sabitzki gibt den Befehl die
Geschwindigkeit auf 15 Knoten zu
erhöhen das U-Boot schleicht sich so gut
es geht mit hoher Geschwindigkeit um die
Fischerboote
herum die funkaufklärung hört
unterdessen den Funkverkehr der
Flugzeuge
ab dieser Funkverkehr verlief sowohl auf
freien
Frequenzen als auch über verschlüsselte
Signale die sie dank ihrer Ausrüstung
Abhören
konnten sie hören sogar die Gespräche
zwischen den Fischern ab um
sicherzustellen dass sie keiner gesehen
hat auch die zweite überwachungslinie
passieren sie ohne gesichtet zu
werden im Atlantik befinden sich die
U-Boote in einem funkvakuum sie haben
keinen Kontakt zum Moskau dadurch
Störsender ihre Funksignale blockiert
werden zwei Tage lang suchen die
Mannschaften nach freien Frequenzen bis
sie es endlich schaffen Nachrichten
durch gelegentliche störungslöcher zu
senden und zu empfangen
doch je weiter sie sich von der
Sowjetunion entfernen umso schlechter
wird der
Empfang außerdem steht Ihnen noch ein
weiteres Problem bevor die Amerikaner
haben von den sowjetischen Plänen auf
Kuba erfahren und sind
alarmiert bei streng geheimen
aufklärungspflügen der U2 wurden
sowjetische Anlagen
fotografiert auf den Bildern sind
eindeutig im Bau befindliche
Startanlagen für nukleare
Mittelstreckenraketen
Zen der CIA lagen die Bilder vor und das
waren wohl die brisantesten die Sie je
hatten die Amerikaner sind erschüttert
und ihnen fehlen immer noch
Informationen was die USA nicht wussten
ist dass die Sowjets bereits 134
Atomsprengköpfe und Bomben auf Kuba
stationiert
hatten viele von ihnen waren für die
Raketen bestimmt die leicht die USA
erreichen
konnten in Washington steigt die
Anspannung während unermüdlich nach
weiteren Informationen gesucht
wird
b59 ist nur eines von vier sowjetischen
U-Booten die Truppen und Waffen nach
Kuba
bringen nachdem alle U-Boote die zweite
überwachungslinie passiert haben nähern
sie sich Nordamerika was die Gefahr
gesichtet zu werden erhöht
glücklicherweise kommen ihnen
Naturgewalten zur Hilfe doch auch die
bergen
Risiken ein gewaltiger Sturm im
Nordatlantik hat dafür gesorgt dass die
u-bootabwehr nicht zu stark im Einsatz
war weil Flugzeuge währenddessen nicht
starten konnten so konnten sie schneller
fahren da sie sicher sind nicht
gesichtet zu werden fahren die Boote an
der Oberfläche und sind somit deutlich
schneller als mit dem
Schnorchel sie wurden von Wellen weit
nach oben getragen und fielen auch
entsprechend wieder
ab dabei hatten sie einen Neigungswinkel
von 40 50° das war äußerst gefährlich
doch sie sagten sich es wird schon
nichts passieren und sie hatten recht
sie haben dem sturmstand
gehalten die Sowjetunion verfügte zwar
über atomuboote die eben durch einen
Atomreaktor dem Sturm Unterwasser
entfliehen hätten können doch es gab
Probleme die sowjetische Regierung
plante sogar atombetriebene U-Boote nach
Kuba zu schicken und dort zu
stationieren doch
1962 hatten sie noch große Probleme mit
der ersten Generation dieser
atomuboote der Stabschef der Brigade
vili archipor an Bord des
b59 hatte diese Probleme selbst
miterlebt er war an Bord des atomurboots
K19 als in dessen Reaktor Kühlsystem ein
Leck
entstand die Kerntemperatur stieg
daraufhin schnell
an die Kühlung musste dringend repariert
werden da eine Kernschmelze unweigerlich
den Untergang des U-Boots zur Folge
gehabt
hätte sie verfügten jedoch über keine
entsprechende
strahlenschutzausrüstung und nutzen nur
Gasmasken und
regenmänel die Männer des ersten
Reparaturteams erbrachen sich sofort als
sie wieder herauskamen sie waren hoher
Strahlung
[Musik]
ausgesetzt
das zweite Team ahnte was sie erwartete
doch sie brachten die Reparaturen zu
[Musik]
Ende die Crew richtet mit dem
Trinkwasser an Bord ein provisorisches
külungssystem ein aber acht Männer
sterben und alle werden
kontaminiert eine Katastrophe die
wasassili archipof nie wieder vergessen
würde noch im Oktober 1962 werden bei
erneuten Aufklärungsflügen über Kuba
weitere raketenstützpunkte
entdeckt in Washington fordert der
Generalstab einen lu ag gegen Kuba
Präsident Kennedy spricht sich dagegen
aus da so der Konflikt eskalieren und
einen Atomkrieg auslösen
könnte seine Entscheidung rührt aus
seiner Erfahrung als Offizier im Zweiten
Weltkrieg her für ihn kann ein Atomkrieg
nicht gewonnen werden man muss die
Situation politisch
lösen er macht sich jedoch große Sorgen
dass eine ausbleibende Reaktion
krustchow noch weiter bestärkt
er muss ein weiteres Vorgehen mit
höchster Sorgfalt planen
[Musik]
oktober
1962 die Besatzungen der vier
sowjetischen U-Boote sind erschöpft auf
ihrem Weg nach Kuba wo sie einen
u-bootstützpunkt errichten sollen
geraten sie in den Ausläufer eines
Wirbelsturms sie Fläche um möglichst
schnell
voranzukommen Kapitän Valentin Sawitzki
weiß dass sich die Situation noch
zuspitzen wird denn ihr Weg führt sie in
die Nähe amerikanischer Stützpunkte von
denen aus Langstreckenflugzeuge starten
können ein Angriff ist also jederzeit
möglich in Washington werden unter
Leitung Kennedys sämtliche Optionen
diskutiert die Anspannung beim Treffen
des executive commite mit dem
Präsidenten im Weißen Haus muss enorm
gewesen sein sein wichtigster Berater
ist sein Bruder und Justizminister
Robert F Kennedy aber auch der
Verteidigungsminister der Außenminister
sowie der Generalstabschef diskutieren
über das weitere
Vorgehen Robert Kennedy äußert seine
Meinung zu diesem Thema
klar
es stehen also zwei riskante Optionen
zur
Verfügung entweder ein Luftschlag oder
eine Blockade auf einen Luftschlag
würden die Sowjets mit Sicherheit
entsprechend reagieren aber auch eine
Blockade wäre ein Kriegsakt be vor kten
einri
der Kremel sieht die Raketen auf Kuba
als reinen
selbstschutzernch erachtet Kennedy als
vernunftsperson und dass Kennedy sein
Handeln als logische Antwort auf die
Stationierung von Raketen in der Türkei
anerkennen
wird am 22 Oktober hält John F Kennedy
seine weltberühmte Rede an die Nation
und informiert diese umgehend über die
raketenstützpunkte
[Musik]
bes can be other to prov aleke Cap
againstest
hisclum nule
war distance more
1
in
DC
in seiner Rede legt er die Provokationen
der Russen da und erläutert detailliert
wie Amerika nun vorgehen
wird Kennedy schlägt an Stelle einer
völligen Blockade eine Sperrlinie vor
die bereits ab dem 24 Oktober in Kraft
treten
[Musik]
soll
seine Wortwahl legt nun eine
diplomatische Lösung statt einer
militärischen n außerdem bietet er den
Russen eine Möglichkeit zur
Deeskalation trotzdem versetzt Kennedy
unzählige Truppen auf
mobilisierungsbereitschaft um eine
mögliche invasionb vorzubereiten in
diesem Ausmaß hat es das seit dem
Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben der
britische Konsul in Miami vergleicht es
mit Südengland vor der Landung der
Alliierten in der Normandie rund 200
amerikanische Schiffe sind auf dem Weg
zur Sperrlinie einem riesigen Bogen der
800 km vor Kuba
liegt die vier sowjetischen Foxtrot
U-Boote haben mittlerweile die Gewässer
vor der Südostküste der USA erreicht
bislang wurden sie allerdings noch nicht
von amerikanischen u-bootjägern
abgefangen aber bald stellen sie fest
dass sie für den Auftrag vielleicht doch
nicht die richtigen U-Boote
sind diese u-bootklasse wurde zum ersten
Mal Ende der 50er Jahre gebaut und ist
eigentlich
einwandfrei doch sie wurde arktische
gewässe entwickelt auch wenn durch den
Schnorchel Frischluft angesaugt wird ist
es durch die Isolierung bei laufenden
Dieselmotoren unerträglich heiß die
Soldaten müssen darin extrem geschwitzt
haben sie hatten nicht genug Trinkwasser
dabei weil sie nach Mariel fahren
sollten um dort anzudocken doch nach und
nach stieg die Temperatur auf bis zu 60°
in den motorenkammern
die Männer wurden teilweise einfach
unmächtig sie liefen fast nackt
herum jetzt erst entdecken die
usstitkräfte die sowjetischen U-Boote
vor ihre Küste und reagieren
umgehend am Tag nach Kennedys Ansprache
macht das amerikanische
geräuschüberwachungssystem
eine Vielzahl von zelen aus
U-Boote machen Geräusche die man auch
aus großer Entfernung ausmachen
kann mit Hilfe der modernen Abhörgeräte
konnten sie noch hunderte Kilometer
entfernte U-Boote ausfindig
machen theoretisch könnte man so U-Boote
in knapp 1000 km Entfernung
entdecken danach werden Flugzeuge
rausgeschickt um sie genau zu
lokalisieren und weiterzu verfolgen
ab dem 23 Oktober werden Flugzeuge
losgeschickt die durch sosus
ausgemachten Ziele zu
bestätigen die Piloten suchen nach
schnorcheln und periskopen sowjetischer
[Musik]
U-Boote die USA wissen jetzt von der
Gefahr die von sowjetischen U-Booten
ausgeht
die vier Foxtrot U-Boote hatten bereits
karibische Gewässer erreicht und jeweils
21 Torpedos an Bord gefährliche Waffen
mit denen ohne weiteres Schiffe oder
U-Boote versenkt werden
konnten doch über einen entscheidenden
Umstand wussten die Amerikaner nicht
Bescheid kurz vor dem Auslaufen wurde
das Arsenal der U-Boote nämlich um eine
Waffe erweitert zusätzlich verfügten die
vier U-Boote über einen Torpedo mit
nuklearem
Sprengkopf
mit 10 Kilotonnen hatten sie ähnliche
Sprengkraft wie die Atombombe die auf
Hiroshima abgeworfen
wurde die Befehle wann diese zum Einsatz
kommen sollen sind
unklar die Kapitäne berichten später sie
hätten kurz vor dem Verlassen der
Sowjetunion nur ein kurzes Briefing
gehabt
ihnen wurde mitgeteilt sie sollen in
einer von drei Situationen
abschießen erstens wenn sie an der
Oberfläche sind und kritisch getroffen
wurden zweitens wenn sie unter Waser
sind und kritisch getroffen wurden und
drittens wenn der Befehl direkt aus
Moskau kommt Admiral fen soll wohl
folgendes gesagt haben wenn sie euch auf
die rechte Hand schlagenst sie nicht
auch noch die linke Hand schlagen
benutzt eure Waffen werdet nicht zur
Schande eurer
Flotte den Abschuss eines atomtorpedos
in einer Seeschlacht hat es bislang noch
nicht
gegeben wenn ein normaler Torpedo auf
einen Flugzeugträger abgefeuert wird
verursacht das bereits großen
Schaden für einen großen bräuchte man
vielleicht zwei oder drei
Torpedos ein
atomtorpedo
der nur in der Nähe eines
Flugzeugträgers explodiert würde diesen
und sämtliche Schiffe im Umkreis mehrere
Kilometer zerstören und selbst wenn sie
nicht untergingen würden sie nur noch
nutzlos
herumtreiben das Ausmaß der Zerstörung
einer solchen Explosion zeigte sich
1946 bei amerikanischen Tests im
bikiniatol nach nach der Ankündigung
Kennedys eine Sperrlinie zu errichten
ordnet Moskau den sowjetischen U-Booten
an in der sagassose auf weitere Befehle
zu
warten mehr Informationen erhalten sie
aus dem Kremmel
nicht dafür zeigt sich die
funkaufklärung wieder einmal als
besonders nützlich über die freien
Frequenzen sammeln Sie Informationen und
hören sogar das US Radio und Fernsehen
ab die Besatzungen der sowjetischen
U-Boote wurden bislang über die
Geschehnisse auf Kuba nicht informiert
nun erfahren Sie zum ersten Mal was der
Rest der Welt bereits
weiß von der funkaufklärung erfuhren die
Kapitäne dass die Sowjetunion auf Kuba
Atomwaffen installierte davon wussten
sie
nichts außerdem hören sie von Kennedys
Plan Schiffe an der Sperrlinie
anzuhalten und zu durchsuchen wie die
Sowjetunion darauf reagieren würde
wussten sie allerdings
nicht am 24 Oktober überwacht das Weiße
Haus zwei sowjetische Schiffe die sich
Berichten zufolge der Sperrlinie nähern
dabei werden auch sowjetische U-Boote in
dieser Region
aufgedeckt von U-Booten ging in den
1960ern dieselbe Gefahr aus wie im
Zweiten
Weltkrieg sche stellten sie die größte
Gefahr
da als das Weiße Haus erfährt dass sich
ein oder vielleicht zwei u-bote nahe der
Sperrlinie befinden heizen sich die
Diskussionen auf Präsident Kennedy
stellt den schlimmsten Fall
da alle Beteiligten fürchten dass ein
militärischer Akt egal welche Art einen
Atomkrieg auslösen könnte um das zu
verhindern schlägt Verteidigungsminister
mnara einen Plan vor der die U-Boote zum
aufttauchen
zwingt Kennedy ist nicht
[Musik]
überzeugtaubt diefah die von ischen
U-Booten ausgeht geringer wäre wenn man
sie zum Auftauchen zwingt und sie unter
Schutz aus der Region geleitet er
schlägt vor Moskau seine Kapitäne über
den Plan unterrichten zu
lassen die Amerikaner wissen allerdings
immer noch nichts von den Waffen an Bord
der
U-Boote die größte Gefahr eines
Atomschlags könnte also ausgerechnet von
den U-Booten ausgehen die McNamara zum
Auftauchen zwingen will
[Musik]
im Oktober 1962 lässt Kennedy eine
Sperrlinie vor Kuba errichten um den
Ausbau von atomstützpunkten zu
unterbinden rund 200 Schiffe der US Navy
sollen sämtliche Schiffe mit Kurs auf
Kuba
anhalten die Navy überwacht zwei Schiffe
besonders genau die Gagarin und die
kimowsk
es wird jedoch befürchtet dass es
unweigerlich zum Krieg führen würde wenn
die Schiffe nicht anhalten und einer
Durchsuchung
zustimmen am 24 Oktober nach Tagen der
Anspannung erfährt das Weiße Haus dass
die beiden Schiffe wieder Kurs zurück
Richtung Sowjetunion nehmen die
Erleichterung ist groß doch ein Problem
bleibt
bestehenchow hat die Schiffe zwar
zurückbeordert die U-Boote befinden sich
aber immer noch in der Region
die vier sowjetischen U-Boote ziehen
sich in die sagassose zurück und warten
auf Befehle aus
Moskau die meisten wussten nicht dass
trotz des Rückzugs der Schiffe ein
Atomkrieg
[Musik]
drohte vor der amerikanischen Küste
verfolgen in der sassose ein Jagdverband
und der Flug äger USS Randolf das
sowjetische U-Boot
b59 neben der Aufklärung durch Flugzeuge
kommt auch hier das akustische
aufklärungssystem ses zum
[Musik]
Einsatz in einem klassischen Katz und
Mausspiel hat es der sowjetische Kapitän
sawitzi geschafft unentdeckt zu
bleiben doch er macht sich
Sorgen
der Crew macht die extreme Hitze weiter
schwer zu schaffen und langsam lassen
die Batterien
nach wenn er sich nur etwas der
Oberfläche nähert um mit Hilfe des
Schnorchels die Batterien wieder
aufzuladen werden Sie sofort
gesichtet aber sawitki hat keine Wahl er
muss auftauchen was umgehend eine sonobo
aktiviert ein
ordungsgerät
das Wort sonob ist zusammengesetzt aus
son und Bo es fängt Geräusche
auf sonoboen werden von Flugzeugen ins
Wasser geworfen sie senden dann Signale
an die Piloten damit die mögliche
Geräusche im Wasser hören
können sobald eine son ein uot erkennt
schickt es die Informationen an die
teren
Ken umgehend nähert sich ein Flugzeug
sie wissen jetzt dass es sich um ein
Foxtrot Uboot
handelt der Pilot bittet die USS Randolf
um Hilfe sämtliche Zerstörer nehmen Kurs
auf
b59 darf sich um keinen Preis von den
amerikanischen Schiffen abfangen lassen
er nutzt die erhöhte Geschwindigkeit an
der Wasseroberfläche und dreht nordwärts
um sich in einem Regenschauer zu
verstecken doch bevor er ihn erreicht
wird sein U-Boot
gesichtet sawitki befiehlt einen
[Musik]
nottauchgang die Zerstörer nähern sich
weiter und das uoot mit Hilfe des
aktiven
Sonars wie es der Plan von
Verteidigungsminister mcnemera besagt
werfen sie schwache Wasserbomben ab um
das U-Boot zum Auftauchen zu drängen sie
sollen das U-Boot nur warnen und nicht
beschädigen mcnemara hatte die
sowjetische Regierung über seinen Plan
informiert aber die Kapitäne wussten
noch nichts davon
sawit weiß dass sich über ihm viele
amerikanische Schiffe befinden und er
hatte nicht genug Zeit die immer
schwächer werdenden Batterien
aufzuladen von der Hitze gebeutelt
überlegt er verzweifelt was er jetzt tun
könnte da hören sie die
Explosionen war es als würden sie von
echten Wasserbomben angegriffen
werden eine oder zwei explodierten
unmittelbar auf dem
Druckkörper später haben sie es so
beschrieben es fühlt sich an als würde
man in einer metalltonne sitzen und von
außen schlägt jemand mit dem Hammer
drauf die wohlfurchteinflösendsten
Geräusche für einen u-bootkapitän sind
so narsignale und
Explosionen der Plan glich einem
klassischen u-bootangriff
sawiti ist davon überzeugt dass der
Krieg ausgebrochen ist und ein
Atomschlag
bevorsteht er muss sich auf einen
Gegenschlag vorbereiten und gibt den
Befehl die Spezialwaffe bereit zu machen
den
atomtorpedo es herrschte unerträgliche
Hitze sie hatten keinen Kontakt mit
Moskau weil sie nicht auftauchen konnten
die funkaufklärung brachte keine
Information und der Bombenhagel um sie
herum es muss furchtbar gewesen
sein wegen der leeren Batterien muss
Sawitzki ein weiteres mal auftauchen das
U-Boot wäre sonst
verloren weil er glaubt unter Beschuss
zu stehen überlegt er den atomtorpedo
abzufeuern das würde auch bedeuten den
ersten nuklearen Weltkrieg
auszulösen
27 Oktober
1962 das sowjetische U-Boot b59 ist
soeben zwischen amerikanischen
Zerstörern und dem Flugzeugträger USS
Randolf
aufgetaucht die Situation war deswegen
so heikel weil den Amerikanern nicht
klar war dass jedes der Foxtrot U-Boote
einen atomtorpedo an Bord hatte
wir wissen dass der Kommandant aufgrund
des Angriffs der Bedingungen in den
U-Booten und dem mangelnden Funkkontakt
zu Moskau zu diesem Zeitpunkt so
verzweifelt war dass er es in Betracht
zog einen atomtorpedo
abzufeuern während der 22 Jahre des
gesamten Kalten Kriegs war die Situation
nie angespannter
der Kapitän Valentin sawiti der
Politoffizier an Bord und der
brigadechef vili archipof müssen
einstimmig über den Abschuss abstimmen
der Politoffizier gibt ein okay aber
archipov
zögert war der deutlich emotionalere der
beiden und er war in dem Moment
sicherlich sehr
geladenut
die Demütigung sich preisgeben zu
müssen alles kam
zusammen trotz des Getöses scheint
archip verstanden zu haben dass es sich
nicht um einen Angriff handelt denn ihr
Uboot war nicht beschädigt er beruhigt
ohne ihn wäre es wohl zur Katastrophe
gekommen meiner Meinung nach war seine
Anwesenheit
entscheidend W unter
panenst selbst auf die Idee gekommen
aber wer weiß das
schon das U-Boot ist von Schiffen
umzingelt suchlichter erhellen die
Nacht draußen erkennt Sawitzki die
Signale der amerikanischen Schiffe er
gibt seine identitätpreis und
signalisiert den usstitkräften sie
sollen mit ihren scheinangriffen
aufhören
[Musik]
da offensichtlich keine direkte Gefahr
besteht nutzt zawiti die Gelegenheit die
Batterien
aufzuladen als sie aufgeladen sind
taucht zwitzki ab und flieht vor den
Zerstörern doch die anderen drei U-Boote
sind auch noch
unterwegs während der Verfolgung durch
die USS versagen die Motoren des
b130 das U-Boot schafft es mit einem
provisorisch reparierten Motor zu den
Azoren bis dieser auch aufgibt Ziel 900
m voraus Kurs 215 ein Zerstörer sichtet
B36 und will es umgehend aus dem Gebiet
führen doch das U-Boot entkommt mit
einem tiefen
Tauchgang B4 wird ebenfalls ausgemacht
aber nicht genau genug geortet um zum
Auftauchen zu
zwingen am Ende wird die KUB Krise durch
einen Kompromiss gelöst kruschow lässt
die Atomraketen auf Kuba wieder
entfernen Kennedy versteckt seine
Zugeständnisse hinter harten
Worten es schien als hätten die
Amerikaner gewonnen aber der Schein
trückt denn zuerst mussten die Raketen
aus Italien und der Türkei abgezogen
werden hat sein Versprechen
wgemacht die Amerikaner Wissen zu diesem
Zeitpunkt immer noch nicht wie nahe sie
vor einem Atomkrieg standen erst nach
Jahrzehnten erfährt die usregierung über
die Atomwaffen an Bord der sowjetischen
U-Boote die Lage war heikel wesentlich
heikler als wir annahmen nicht weil
Kennedy und Castro verrückt waren
sondern
aufgckung außer Kontrolle
gereten unter Situationen von Anspannung
kaputte Ausrüstung und
Informationsmangel Handeln Menschen aus
ihrer sich betrachtet vielleicht
rational was aber zu irrationalen und
tragischen Folgen führen
kann sämtliche sowjetische U-Boote
Kehren bis zum Dezember wieder in die
Sowjetunion zurück ihre Mission gilt als
Fehlschlag sie werden nicht als Helden
gefeiert die Atomkrieg verhindert haben
viele sind sogar der Meinung die
Kapitäne hätten die atomtorpedos
abfeuern
sollen alle Kommandanten mit denen ich
gesprochen habe sahen nur dass die
Befehle nicht befolgt
wurden in der Sowjetunion wurden die
u-bootkapitäne nicht mit offenen Armen
empfangen für die Menschen war das eine
Schmach sie haben die Befehle missachtet
und die Flotte
[Musik]
beleidigt zeigt wie gefährlich das bloße
Vorhandensein von Atomwaffen sein kann
einzelne Missverständnisse oder Fehler
können zum Krieg führen die Geschichte
des b59 ist belegt dafür welche
schwerwiegenden Folgen menschliche
Verhaltensweisen haben
[Musik]
können
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