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Original subtitles

Die Keys haben ihren eigenen Rhythmus.

Da fängst du den Tag erst an, wenn die Welt dich dazu drängt.

Du kurierst deinen Kater in der Bar.

Außer an Arbeitstagen. Dann fängst du mit Kaffee an.

- Bitte sehr. - Danke.

Ich bin froh, dass Sie da sind, aber es überrascht mich nicht.

Milch und zwei Stück Zucker, stimmt's?

Das ist meine Gabe, also eine davon.

Ich hab mal geträumt, mein Onkel Terry hätte Krebs.

Hatte er nicht, aber vorsichtshalber wurde ein Muttermal entfernt. Ihm geht's gut.

- Ich trinke ihn schwarz. - Nicht mit Milch und Zucker?

- Sonst lieg ich immer richtig. - Nein, schwarz.

- Mein Labor prüft gerade Ihre Splitter. - Es sind unsere Knochensplitter.

- Mal sehen, ob sie von Stripling sind. - Super.

Dann befragen wir als Erstes Madeline.

- Die vor mir abgehauen ist. - Gut.

Ich prüfe nur kurz, ob hier Verstöße vorliegen.

- Ich beeile mich. - Ich hab mich extra krankgemeldet.

Rosa, manche nehmen ihren Job ernst. Bin gleich zurück.

- Was? - Gesundheitskontrolle.

Zum Glück für Yancys Magen war die Küche picobello bis auf eine Kleinigkeit.

- Ist hier alles okay, Inspector? - Ja, fast alles.

Wäre ich pingelig, hätte ich was gegen den Affen, der im Schrank Trauben frisst.

Neville!

- Was brüllst du so? - Kümmer dich drum.

Nicht zum ersten Mal bekam Neville wegen Driggs' Liebe zu Trauben Probleme.

- Sir, das ist mein Affe, nicht ihrer. - Ich notiere mir das.

Aber eigentlich ist es bei der Gesundheitskontrolle egal,

wem der Affe gehört.

Der Affe an sich ist das Problem.

Hören Sie, ich bin Neville Stafford, ich hatte eine harte Woche.

Meine Schwester hat unser Haus auf Andros unter meinem Hintern weg verkauft.

- Autsch. - Ja.

Wenn ich ihr Probleme mache, bin ich ihr moralisch nicht mehr überlegen.

- Willst du es ihr für immer vorhalten? - Klar.

Du gefällst mir.

Madam, ich komme nächste Woche wieder.

Ist die Küche dann affenfrei, werde ich es nicht melden.

- In Ordnung? - Danke vielmals.

- Ich schulde dir was. - Ich komm drauf zurück.

- Ein Mann ohne Auto ist schon sexy. - Na ja, Sonny hat mir eins versprochen.

In welchem der zig T-Shirt-Läden arbeitet Madeline?

Er heißt "Chest Candy", offenbar der schickste von allen.

- Was machen Sie da? - Bloß 'n bisschen Polizeiarbeit.

Da ist er.

- Hinten parken? - Ja.

Schon mal da gewesen?

- Nein. - Okay.

- Aber ich kenn mich aus. - Klar.

Wie gesagt, seien Sie bereit. Sie rennt gern weg.

Warum sollte sie? Überlassen Sie mir das Reden.

Sicher? Die ganze Zeit? Nur zu.

Hey, Madeline. Keine Panik, ich will nur...

- Okay... - Weg ist sie.

Scheiße!

Unter neuen Partnern musste das gesagt werden:

Ich sag ja, sie rennt weg.

Wieso rennst du jedes Mal weg?

- Sie sind 'n Cop. - Ist er nicht.

Momentan nicht, aber das kann sich ändern.

Ich bin vorbestraft und die Leute fragen,

woher Phinney und ich das Geld haben. Ich bin keine Dealerin.

Ich hab K vertickt. Und E, aber nie H.

Klingt wie die Sesamstraße. Ich glaub nicht, dass du dealst.

Aber dein Freund und du hingt wohl in was Üblem drin.

- Bitte sehr. - Danke, Mr Pestov.

Ihrer ist schwarz, angeblich mögen Sie es so.

- Stimmt. - Abwarten.

- Lässt du uns mal allein? - Das ist mein Laden.

Okay.

Russisch. Schöne Sprache, was?

Madeline, ich war bei 'nem alten Kumpel. Keith Fitzpatrick.

Er war Phinneys Kapitän, als sie den Arm fingen.

Ich wollte wissen, ob dein Freund damals die Köder an die Haken gehängt hat.

Rat mal, was er sagte.

"Das sind die besten frittierten Shrimps, die ich je gegessen habe."

Meine Schuld. Wir hatten vorher gekifft.

Superstarkes Gras von meinem Freund Miguel.

"Trainwreck", aber ich schweife ab. Dann sagte er:

Phinney hat's an dem Tag gemacht, überraschenderweise.

Sonst war's schwer, den kleinen Scheißer zum Arbeiten zu kriegen.

- Willst du einen? - Nö. Wetten, die lagen in Rattenscheiße?

Mein Dad hat mal auf 'nem Boot für Angeltouren gearbeitet.

Der Kapitän ließ ihn Tiefkühl-Speerfisch kaufen

und machte den Touris weis, es wäre ihr Fang.

Man hängt den toten Fisch an den Haken, lässt sie ziehen, bingo!

Da haben sie dann ihren großen Fang. Ich frag mich,

ob Phinney diese Masche vielleicht mit 'nem Arm abgezogen hat.

Yancy hatte kürzlich eins gelernt: Wenn man den Mund hält,

kommt die Wahrheit manchmal von selbst ans Licht.

Ich riet ihm ab, aber er fand nichts dabei. Es sei bloß ein Jux.

Und es war so viel Geld. Drei Riesen.

- Von wem hatte er den Arm? - Von 'ner kleinen Blondine?

- Von 'nem Kerl. - Mistdreck.

In der Kühlbox, in der der Arm war, lagere ich mein Arbeitsbier.

Midwest Mobile Medical. Das ist Nick Striplings Firma.

- Nick wer? - Das Opfer.

- Der Besitzer des Arms. - Der Tote?

Moment. Glauben Sie, der Mörder dieses Nick hat auch Phinney umgelegt?

- Bin ich die Nächste? - Nein, dann wärst du längst tot.

- Ist das Ihr Ernst? - Was denn? Ich sag nur, wie es ist.

Vielleicht sollten Sie die Stadt für ein paar Tage verlassen.

Wo soll ich hin? Ich hab kein Geld. Ich krieg keinen Job.

- Den hier hast du auch nicht mehr lang. - Hör weg, Penner.

Er spioniert mir ständig nach. Er gibt es nicht zu,

aber ich weiß, er hat mit der Russenmafia zu tun.

Phinney und ich wollten heiraten.

Ich hab gesagt, er soll mit dem Geld nicht so angeben.

Ich hab den Kerl geliebt, aber er war kein Alvin Einstein.

- Albert... - Lassen Sie's.

Hey, kriegst du hier Provision?

Kaufen wir dem Kerl ein Shirt?

Wie wär's mit "Vagitarier"?

- Es gibt zwei für 20. - Okay, prima.

Das mit "Dafür hab ich mir die Eier rasiert?".

Das will ich.

LEBENDE ENTE

Am anderen Ende der Stadt wollte Neville nach Hause.

Danke.

Hey.

- Danke für die Hilfe mit ihm. - Geschwistern schadet man eben nicht.

Ich helfe dir doch. Du steckst fest, Neville.

Du angelst und säufst nur mit deinen Kumpeln.

- Krieg dein Leben auf die Reihe. - Ach bitte.

- Du wolltest das Geld für den Laden hier. - Wenigstens tue ich was.

Leider hatte sie recht, das wusste er.

Ciao, Schwester.

Hey, Dummkopf.

Gehst du ohne das hier?

Und so endete Nevilles Wiedersehen mit seiner Schwester.

Ach, Junge.

Der Rückflug dauerte nur 45 Minuten.

Das reichte für Schuldgefühle, weil er sie nicht öfter besuchte.

Unsere Familie ist Ihnen so dankbar.

Als Erinnerung an James.

Danke, Sie haben ihm ins Jenseits geholfen.

Es war mir eine Ehre.

Dad hätte ewig gelebt, wenn du meine Mom nicht abgezockt hättest.

Drea.

Verzeihung.

- Mein Beileid. - Wir sehen uns bei der Beerdigung.

Denkt diese Göre, sie dürfte so mit dir reden?

Schon gut, Ya-Ya. Sie hat ihren Vater verloren.

Respektlos. Und nicht nur sie.

- Die ganze Generation. - Ob das an ihren Handys liegt?

Ja, ganz bestimmt.

- Moment. Machst du dich lustig über mich? - Nur ein bisschen, Ya-Ya.

Du hast es nur schon tausendmal gesagt.

Es gibt viel mehr zu wissen, als...

..."als das, was sie auf dem Klo lesen können."

Findest du mich lustig? Oder lachst du mich bloß aus?

Vielleicht beides?

Du liebst mich trotzdem.

Zu Hause wollte Neville angeln, um einen klaren Kopf zu kriegen.

Aber als er das letzte Mal draußen war, hatte er etwas getrunken.

Jetzt wusste er nicht mehr, wo sein Boot war.

Suchst du dein Boot?

- Ich hab's freigelassen. - Was soll das heißen?

Es war auf meinem Grundstück. Ich hab die Leine gekappt.

Es treibt jetzt sicher froh und glücklich da draußen herum.

Es war im Wasser. Das gehört dir nicht.

Ich sag dir was: Du hast drei Sekunden, um dich zu verpissen.

Eins...

zwei...

Drüben in Miami fuhren Yancy und Rosa zu einem drögen Bürokomplex am Stadtrand,

wo früher Midwest Mobile Medical war.

- Wozu die Krawatte? - Sieht eher nach FBI-Agent aus.

Der Typ, der Phinney den Arm gegeben hat, arbeitet sicher hier. Noch zu lang.

- Der Freund? Christopher? - Die alte Geschichte.

Gatte lädt Frau zur Weihnachtsfeier ein. Mit Bar und Mistelzweig.

Und ehe man sich's versieht, vögelt sie Mitarbeiter Christopher im Hot Tub.

- Ein Hot Tub im Büro? - Ich schildere es nur bildhaft. Und?

- Soll ich mal? - Bitte.

Viel besser. Bitte schön.

Gut.

- Verzeihung. - Ja.

- Einen Augenblick. - Ja, klar.

Bonnie. Oder soll ich Plover sagen?

- Egal. Ich reagiere auf beides. - Wo bist du?

- Es ist sicherer, wenn ich es nicht sage. - Ihr Drink.

- Danke, Ricky. - Gern.

Ricky? Da ist ein Ricky? Gib ihn mir.

Selbst wenn, er würde es nicht sagen. Ricky ist ein guter Kerl.

Schön, dass du jemanden hast. Klingt nett.

Eine Polizistin aus dem schönen Oklahoma sucht nach dir.

Ich weiß. Folglich sag ich lieber nicht, wo ich bin.

- Wer sagt "folglich"? Alles okay? - Ich komme zurecht.

Danke.

Ich wollte nichts mit 'ner Sexualstraftäterin haben.

- Einer deiner Schüler? Im Ernst? - Mach Cody nicht zum Opfer.

Drei Monate vor seinem 18. kannte er mehr Stellungen als ich.

- Es hat keinem geschadet. - Ach ja?

Vielleicht hat er sich beim Abklatschen der Kumpels verletzt.

Oh mein Gott.

Du solltest dich oder Minderjährige nicht in diese Lage bringen.

Ich muss los.

- Meine Mom. - Klar, offenbar fickt sie viel.

Sie sind sehr direkt.

- Machen Sie hin. - Sehr hilfreich.

Das war meine Ex am Telefon, aber das ist Schnee von gestern.

- Seit ein paar Tagen. - Ist mir egal.

Echt? Das tut ein bisschen weh.

Sieht aus, als hätte Nick in aller Eile dichtgemacht.

- Hallo? - Oh, da ist er ja.

Ich bin Agent Yancy.

Ich dachte, das FBI sei hier fertig.

Ja, nur ein allerletzter Check, Donald.

- Bloß noch die letzten Details. - Ja, sicher.

Muss wohl sein bei Versicherungsbetrug.

- Wer ist Ihr Friseur? Heißer Schnitt. - Meine Mom.

- Passt zu Ihren Augen. - Danke.

Ich wollte auch zum FBI.

- Wurde abgelehnt. - Oh, Donald.

Donald, schauen Sie mich an. Wenn ich Sie ansehe,

- seh ich 'nen FBI-Mann. - Danke.

- Ich fühl mich nicht so, aber danke. - Nicht aufgeben.

Mir ist egal, was Ihr Stiefvater sagte. Ich bin stolz auf Sie.

- Danke. - Sie inspirieren mich.

Greifen Sie weiter nach den Sternen.

Die Krawatte bringt's doch.

Wenn unser neuer Freund seinen Job halbwegs versteht,

sieht er, dass das einzige Auto draußen Ihr sportlicher SUV ist

und dass wir nicht vom FBI sind. Beeilen wir uns.

Suchen Sie den Namen Christopher oder 'nen Ordner mit der Aufschrift "Mord".

Rosa gab sich Mühe, aber etwas beschäftigte sie.

Eine Frage:

Wieso wussten Sie den Namen Ihrer Freundin nicht?

Dafür, dass es Ihnen egal ist, denken Sie viel drüber nach.

- Das beruhigt mich etwas... - Ist mir echt egal.

- Aber nicht komplett egal. - Es ist mir vollkommen egal.

Zum Pech für unsere Helden

verstand Donald tatsächlich halbwegs was von seinem Job.

Neville war derweil nicht sicher,

ob die, der er sein Geld gegeben hatte, ihren Job auch nur ansatzweise verstand.

Was ist mit dem Fluch? Christopher hat auf mich geschossen.

- Ich soll mehr Geld bringen? Wozu? - Hältst du das für den rechten Moment?

Wir können später reden oder nie. Du hast die Wahl.

Später.

Wie immer sah Ya-Ya die Respektlosigkeit und merkte sie sich.

Zum Baum.

Neville und Driggs machte es nichts aus, beim "Friedhofshaus" zu warten.

Driggs mochte Beerdigungen.

Aber die meisten Leute nicht. Ihr Tod war ihm egal.

Und Neville? Einer seiner Lieblingsmenschen wohnte dort.

- Was guckst du so grimmig? - Neville.

Nicht sie.

Warum redest du mit dem Quatschkopf?

Sie.

Dawnie, eine Frage: Funktioniert die Magie der Dragon Queen?

Ja, ich spüre das.

Oh, ist das deine Freundin?

- Hey, Tanny. - Neville, sprich nicht mit mir.

- 'ne Freundin von dir? - Wir hatten mal was.

Ich hab kein Zuhause. Kann ich hier übernachten?

Lulu, hol Neville ein Glas Wasser von drinnen.

Danke.

- Geh doch zu deinen Huren. - Die haben Nein gesagt.

Ich geh zu deinem Onkel Charles. Er mag mich.

Sonst halte ich mich von Verheirateten fern, aber Bonnie war klug, weltgewandt.

Aufregend.

- 'ne kinderfickende Soziopathin. - Aufregend, sag ich ja.

Hier steht zwar nicht Christopher, aber das sind Rezepte für Heilmittel.

Alle sind vom selben Arzt.

"Israel O'Peele." Das ist zu lächerlich, um falsch zu sein.

Yancys Freude über den Durchbruch währte jedoch nur kurz.

Mistdreck.

Die waren bei der Beerdigung. FBI. Weg hier.

- Sie haben Donald angespornt. - Jederzeit.

Rosa hatte recht. Donald machte seiner Frisur alle Ehre.

Hier raus.

Na, Junge?

- Er mag die Anrede "Junge" nicht. - Natürlich nicht.

Ich lock ihn in die andere Richtung. Sie springen über die Mauer.

- Toll. - Das ging fix, keine Einwände?

- Super Plan. - Oder Sie locken ihn weg.

- Nein, schon gut. - Okay.

Los!

Yancy hatte sich verrechnet. Der Hund und Rosa waren fitter als er.

Scheiße!

Es gibt nur einen Arzt namens O'Peele in Miami-Dade. Laut Navi ganz in der Nähe.

- Wie geht's Ihrem Po? - Nicht gut.

Ihr Strandhandtuch hat die Blutung fast gestillt.

Prima.

Ich kenne die Gegend. Halten Sie bei dem Haus mit der blauen Tür?

- Was? - Ja, genau hier.

Okay. Was haben...

Was haben Sie vor?

Hallo? Ich hab was gefragt.

Hier wohnt der Riesenarsch Detective Johnny Mendez.

Erzähl ich ein andermal.

Ich mach das jedes Mal, wenn ich vorbeikomme.

- Oh Mann, dieser Typ... - Kleine Siege.

Weiter geht's.

Sitzen ist echt fies.

- Los, wir haben eine Straftat begangen. - Wir?

Johnny Mendez war ein mieser Cop.

Niemand mochte ihn, nicht mal seine geliebte Katze mit den Teufelsaugen.

Seinetwegen war Yancy nicht mehr Polizist in Miami.

Vielleicht machte es Yancy deshalb Spaß, in der Stadt Ermittlungen anzustellen.

Dr. O'Peele?

- Hallo? - Wer ist da?

- Inspector Yancy. Ich will was fragen. - Verdammt.

Ja, ja, schon gut.

Okay, okay, ich komme.

- Hallo, wie geht's? - Gut und Ihnen?

Kommen Sie rein.

- Gern. - Wie spät ist es?

Kurz nach Bademantel-Zeit, also keine Sorge.

Okay.

- Ihr Arsch blutet. - Ja.

Ja, das stimmt.

Mr O'Peele, ich hätte ein paar Fragen zu Nick Stripling.

Der Name ist ungewöhnlich: Israel O'Peele.

- Woher ist der? - Klar, Ihre Fragen zuerst.

Man nennt mich Izzy. Meine jüdische Mutter verließ meinen Dad

und heiratete einen Iren, daher Israel O'Peele.

- Wie ein Broadway-Stück. - Ein Epos.

Hören Sie, Nick ist tot, ich beantworte Ihre Fragen,

aber ich will volle Immunität.

- Wie wär's mit normaler Immunität? - Nein, vollste.

- Die kann er Ihnen nicht geben. - Stimmt.

- Essenskontrolleure dürfen das nicht. - Was?

Machen Sie sich keinen Stress. Genießen Sie den Cocktail.

- Sie waren Chirurg, oder? - Ja. Ich hatte 'ne gute Praxis.

In Florida brauchen 99% der Einwohner neue Hüften.

Aber die Ärztekammer, diese faschistischen Arschlöcher...

Unter uns, sagen Sie es nicht weiter, aber ich hab ein kleines Drogenproblem.

- Nicht doch! - Sie mich auch.

- Im Ernst? - Dieses Leben hab ich mir nicht erträumt.

Ich sage Ihnen das Gleiche wie meinem Freund Donald.

Greifen Sie weiter nach den Sternen.

- Wichser. - Reden wir über Versicherungsbetrug?

Hat Midwest Mobile Medical je echte Patienten behandelt?

Nein, es war die klassische Masche mit Fake-Patienten.

Wir kassierten für nie gelieferte Hilfsmittel.

Super Rollies und so.

Die Senioren, deren Ausweise wir nutzten, wussten nichts,

weil wir die Schecks von der Regierung bekamen.

Was hat Nick bezahlt?

Tausend Mäuse für 'n Rollstuhl-Rezept. Manchmal mehr in guten Monaten.

Andere Frage: Wie waren Nick und Eve als Paar?

- Hatte Eve eine Affäre? - Nein, sie haben sich geliebt.

Manchmal war's krass. Die hingen ständig aufeinander. Viel Rumgeknutsche.

Mit ganz viel Zunge.

Und anderer Leute Zungen, die will man nicht sehen.

Manchmal hat Eve einen dabei angestarrt.

Das war unangenehm. Machtgehabe.

Möchten Sie...

- Nein, danke. - Dann für später.

- Danke. - Okay. Ich nehm sie. L'Chaim.

Hören Sie, unterm Strich... Reden wir Klartext.

Ganz ehrlich, es kam doch niemand zu Schaden.

So weit ich weiß, schädigt Mord.

Mord? Wie bitte? Nick ist ertrunken.

Vielleicht...

Aber der Junge hier hat nur ein bisschen Geld genommen,

um einen Arm an einen Haken zu hängen.

- Ist er tot? - Schuss ins Herz. Also ja.

Ich sag nichts mehr.

Ich... Ich hau mich aufs Ohr.

Großartige Idee, Sie sind ja schon 15 Minuten auf und Schlaf ist so wichtig.

Wissen Sie, was ich tun werde, Mr O'Peele? Izzy?

- Izzy. - Izzy, falls du noch mal reden willst...

lass ich dir meine Kontaktdaten da. Nur für alle Fälle.

- Klingt das gut? - Ja.

Fuck.

Fuck. Fuck. Fuck.

Nach der Beerdigung wartete die Dragon Queen auf dem Friedhof.

Sie war gerne dort und sie wusste, Neville würde bald kommen.

Sieh dich vor, Neville. Du warst unhöflich.

Die Toten mögen keine Unhöflichkeit.

Hast du etwas zu sagen?

- Tut mir leid. - Sag's nicht mir. Sag's ihnen.

Tut mir leid, Leute.

- Ich mag ihn nicht. - Ich schon, Ya-Ya.

- Hast du Familie hier? - Meine Eltern und 'n Bruder.

Meine Mutter ist auch hier.

Vor den Geistern derer, die uns liebten, musst du dich nicht fürchten.

Sie meinen es gut.

Aber die anderen...

weniger.

Ich hab dein Geld.

- Noch 500. Geht's so schneller? - Du kommst immer rasch auf den Punkt.

Ich nehme dein Geld, aber dir steht der Zweifel ins Gesicht geschrieben.

Mein Gesicht hat Gefühle noch nie verborgen.

Gut, dass du es nicht verbergen kannst.

Jetzt gerade wirkt es sehr...

nervös?

Ich will glauben, dass du kannst, was du sagt.

Reicht das nicht?

- Muss es wohl. - Nein.

- Das hast du davon. - Du willst glauben?

Erklär ihm, warum der Glaube wichtig ist.

Es gibt keine Magie ohne Glaube.

Dann werde ich den Glauben finden.

Versprochen.

Das reicht Ya-Ya nicht. Du musst es beweisen.

- Wie? - Ein Opfer.

Nicht nur Geld. Etwas, das dir was bedeutet.

- Alles, was mir was bedeutete, ist weg. - Nicht alles.

- Driggs? Der ist ein Arsch. - Er wird nur missverstanden.

Dann entschied Neville etwas,

das Driggs ihm ihr Leben lang vorhalten würde.

Okay.

Er gehört dir.

Gib mir mein Zuhause zurück.

Geh lieber, bevor sie ihre Meinung ändert.

Der Junge, dem ich den Arm gab, ist tot. Was soll das, Eve?

Tot? Wow. Wenn das wahr ist, ist das voll traurig.

- Wusstest du das nicht? - Nein. Wie kommst du darauf?

'ne Überdosis? Der sah aus, als nähme er Drogen.

- Ich nehm Drogen! - Ehrlich? Kleiner Scherz.

- Er wurde erschossen, Eve. - Wie beängstigend.

Schusswaffen sind ein Problem, vor allem in Florida.

- Ich dreh durch. Ich dreh total durch. - Izzy, hör zu.

Atme tief durch. Entspann dich.

Ich hab 'ne Panikattacke. Ich hock mich hin.

Tief atmen. Lauter. Durch den Mund tief in den Bauch atmen.

- Okay? - Ja.

Die Sache ist die: Ich kenn den Typen.

Er heißt Yancy und ist nicht mal ein richtiger Cop.

Ja, er ist ein Lebensmittel-Cop. Was soll das sein?

Reg dich ab.

Weißt du, was du brauchst?

Eve?

Verdammt, ich wär fast erstickt.

Ich darf nicht vergessen zu kauen.

Du brauchst Drinks und Spaß in der Sonne. Komm nach Andros. Ich schick dir den Jet.

- Da ist es toll. So friedlich. - Bitte komm.

Du würdest dich sauwohl fühlen. Hier gibt's Oxy. Weißt du, was ich tue?

Ich leg's dir jeden Abend selbst aufs Kissen. Als Betthupferl.

- Ich denk drüber nach. - Komm.

Dank Eve ging's ihm kurz besser.

Hab dich lieb. Sag mir Bescheid...

Aber nur kurz.

- Ist das unser Christopher? - Ist das nicht Diebstahl von Beweisen?

Das ist ein Flyer. Die soll man mitnehmen.

Ich bin gerade kein Polizist,

sonst würde ich Christopher Grunion überprüfen.

Aber ich darf in dem Fall nicht ermitteln. Was kann ich also tun?

- Okay, ich mach das morgen. - Sie sind toll.

- Ach ja, die DNA der Knochensplitter... - Unsrer Splitter.

...passt tatsächlich zu Striplings Arm.

- Kennen Sie dieses Hämmern? - Was?

Wir zimmern gerade eine solide Anklage. Wie aufregend.

Abwarten. Vermutlich hab ich meinen alten Job zurück,

bevor ich mein Eis aufgegessen habe.

- Oder doch nicht. - Was stimmt mit Ihnen nicht?

Ich verhungere.

Mein neuer Job ist so eklig, ich krieg nichts runter.

Wie läuft Ihr Job?

Die Pause von den Leichen war mal ganz schön.

Wie kamen Sie zur herzerfrischenden forensischen Pathologie?

Keine Ahnung. Es ist einfach mein Job. Wer hat schon täglich Spaß bei der Arbeit?

Gaukler, Eiscreme-Tester, Gameshow-Moderatoren.

Alkoholiker, bis die Leber versagt.

Leute, die in einer Konditorei arbeiten, mögen ihren Job.

Anfangs, bis sie länger dort sind.

- Schon mal an 'nen Jobwechsel gedacht? - Mal im Ernst.

- Warum tun Sie so, als wär das ein Date? - Bitte was?

- Tu ich nicht. - Ach?

- Im Ernst? - Was soll der Smalltalk?

Ich mein diese Kennenlernspielchen. Sie haben mir ein Eis gekauft.

Mein Ex-Partner Rogelio und ich waren nach 'nem guten Tag immer Eis essen.

Ach bitte, das ist doch nicht wahr.

Diese Worte werden Sie irgendwann zurücknehmen.

Arbeiten Sie morgen nicht mit mir?

Falls doch, bringe ich 'nen schwarzen Kaffee mit, wie Sie ihn mögen.

Schon gut. Ich mag Kaffee nicht schwarz.

- Was? - Ich nehm Milch und zwei Zucker,

- aber Sie sollten nicht recht haben. - Verstehe.

Das war ja besser als erwartet.

Am Wochenende wird es wieder sonnig und sehr schwül.

Ich bin Heather mit dem Wetter und das war das Wetter.

- Meine Schwester sagt, die ist 'ne Zicke. - Man sollte nie seine Idole treffen.

Na dann.

- Passen Sie auf Ihren Hintern auf. - Ja, Sie auch auf Ihren.

Wir passen beide drauf auf.

Anders als Yancy wollte Neville nur, dass der Tag endete.

Charles.

Bist du da? Kann ich hier pennen?

Charles! Charles! Ich bin's! Ich bin's nur!

Himmel, was ist mit dir passiert?

Egg ist nur ein Schläger. Das wahre Problem ist Christopher.

Kauft Land am Strand auf, zwingt Leute zum Verkauf, besticht die Verwaltung.

- 'n ganz krummes Ding, Mann. - Ich sollte dem Fluch Beine machen.

In seinem Büro finde ich sicher was Belastendes.

Diese Leute sind gefährlich. Sei nicht dumm.

Ich bin nicht dumm.

- Tut's die Knarre? - So was würde nur ein Dummkopf fragen.

Hab ich beim Tauchen vor Small Hope Bay gefunden. Hab sie gereinigt.

Tu mir einen Gefallen.

Egal, was für einen Unsinn du vorhast, schlaf erst mal drüber.

Und nach dem Aufwachen denkst du noch mal drüber nach.

Klingt nach viel Nachdenken.

Sehen Sie? Deswegen wollte ich Sie noch mal nachts herbringen.

- Sehen Sie das Mondlicht im Wasser? - Wunderschön.

Und wie steht's mit Bonefischen?

Ich hatte einen Acht-Pfünder, ich weiß nicht, was Sie so fangen.

Hey, hallo.

- Ist das der potenzielle neue Nachbar? - Fahren wir zum Hotel.

- Hi, ich bin Barb. - Hey, Barb.

- Mein Mann Buzz. - So ein schönes Paar.

- Wir sollten zurück... - Offene Ehe?

Nur ein kleiner Spaß.

- Er hat recht. Angeln ist hier super. - Genau.

- Die wilden Hunde eher nicht. - Sag ich ja. Was?

- Wilde Hunde? - Ja.

- Hier? - Ich hab hier nie wilde Hunde gesehen.

Das ist es ja. Die sieht man erst, wenn sie einen anfallen.

- Ach... - Nicht schlimm für unsereins,

aber ein Problem für die Kleinkinder hier.

- Also... - Die kleine Stetson hat überlebt, aber...

Aufs Schulfoto freut sie sich sicher nicht.

Bisschen viel...

Schauen Sie mal hier. Man kann noch die Bissspuren erkennen.

- Seht ihr's? - Wow.

Ob's entzündet ist, erfahr ich morgen.

- Was ist mit unseren Katzen? - Oje, die Hunde sind wild auf Katzen.

Ihre Hauptnahrungsquelle sind kleinere, zahme Haustiere.

Es war nett, euch kennenzulernen. Schönen Abend noch.

- Und passt auf euch auf. - Ja, sehr witzig, Mann.

Yancy war stolz auf sich.

Aber lange konnte er sich nicht freuen.

Verpiss dich, du Schisser!

Tut mir leid, Leute. Hier gibt's 'ne Menge Junkies.

Aus Mitleid geb ich ihnen Essen. Aber dem nicht.

Wir haben ein Drogenproblem. Im Rausch irrt er sich schon mal im Haus.

- Steig ins Auto. - Ich hab Gras,

um ihn vom Meth abzubringen. Schönen Abend noch, Leute.

Am nächsten Morgen verfluchte Neville Charles,

weil er nicht schlafen konnte.

Er dachte noch immer nach.

Es war zu früh für ein kühles Bier,

also tat Neville was anderes, um sich zu entscheiden.

Ob er wohl der Einzige war, der für einen klaren Kopf angelte?

Bingo. Perfekt.

- Hi, Madeline. - Ich hab Paranoia oder das Weed war mies,

aber ich glaub, mich verfolgt jemand.

Ich glaub nicht, dass dir jemand folgt.

- Danke, jetzt fühl ich mich besser. - Ich bring dir was bei.

Sieh dich um und versuch, dir die Gesichter zu merken.

Achte auf besondere Merkmale.

'ne Brille, 'nen großen Bart, 'ne Melone.

- Was für 'ne Melone? - Ein Hut.

- Dann sagen Sie einfach "Hut". - Okay. Hut. Zufrieden?

Wenn du das gemacht hast, biegst du ab.

- Okay erledigt. - Jetzt renn wieder zurück.

Superschnell. Los! Lauf, lauf, lauf!

- Okay. - Sieh dir die Leute an.

Sieht dich jemand an, ganz verstohlen?

- Nein, es hat keiner gemerkt. - Dann folgt dir niemand.

- Fühlst du dich besser? - Ja, auf jeden Fall.

Gut, so macht man das. Hab ich nicht etwa erfunden.

Alter, echt jetzt?

- Aber jetzt, wo... - Sie Arsch.

...wo ich es sage, war's gar nicht so dumm.

- Lecken Sie mich. - Dir soll nichts zustoßen. Ciao.

Arschloch.

Es heißt, in stressigen Situationen zeigt sich unser wahres Ich.

Und Madeline war pleite.

Izzy hingegen hatte ein gutes Herz.

Er hatte länger nicht mehr das Richtige getan.

Daher brauchte er eine Weile.

O'PEELE: Ich will reden. Kommen Sie heute Nachmittag?

Darf man nicht mal angeln?

Ich hab den Namen in der Datenbank der Stadt und des Staates gesucht.

Aber zu Christopher Grunion gibt's nichts.

Kein Wohnsitz, kein Führerschein, nichts. Als gäb's ihn nicht.

Bei uns sind viele Typen, die's nicht gibt.

- Und wie finde ich ihn? - Gar nicht.

Weißt du was? Das pastelito hast du nicht verdient.

- Komm schon. - Du hast noch eine Chance.

Hier hat mal ein Cop gearbeitet, Yancy. Kennst du ihn?

Ja, netter Kerl. Hast du was mit ihm?

- Nein, nein. - Gut, er ist ein Versager.

Der zieht alle mit in den Abgrund.

- Aber nett? - Sehr nett.

Gib her. Ich hab mein Insulin genommen. Na, komm. Sei lieb zu mir.

Wie üblich hatte Yancy null Ahnung, wie viele Leute Interesse an ihm hatten.

BESTE MUSCHELSUPPE DER KEYS!

Er wollte nur Sonny treffen, um endlich das versprochene Auto zu kriegen.

- Geiler Schlüsselwurf, oder? - Willst du echt eine Antwort?

Was soll das? Die alberne Karre fahr ich nicht.

Was denn? Das Modell wurde 2016 zum besten Kleinwagen gekürt.

Weißt du, wie groß ich bin? In Florida ist es heiß. Da drin geh ich ein.

Der hat 'ne Klimaanlage. Die Lüftung ist nah am Gesicht.

Wieder diese wohlige Wärme. Noch ein Feind fürs Leben.

Ich hab die Bude dichtgemacht. Wieso hat die auf?

Ein Gefallen hier, 'n paar Dollar da. Was willst du da tun?

Klingt fast nach einem Missstand, um den sich die Polizei kümmern könnte.

Danke für den Tipp.

Hey, was ist eigentlich aus der Sache mit diesem Arm geworden?

- Der Fall ist durch. Zum Glück. - Er wurde zum Unfall erklärt.

Die Tochter hat gestern unterschrieben.

Gut.

- Ich besorg uns 'nen Tisch. - Probier die Suppe.

Da sind Kartoffeln und alte Kondome drin.

- Mit Dutt zeigst du mir 'n Finger? - Der ist wegen der Vorschriften.

Dein Laden ist 'ne miese Rattenfalle. Hol dir 'ne Katze.

- Ich hab eine. Frances ist süß. - Hol dir 'n Tiger.

- Nicht in Florida, du Idiot. - Es gab 'ne Doku drüber, Trottel.

Du wirkst gereizt.

Etwas.

- Es war Mord. - Kann sein.

Aber der Fall ist geschlossen. Das war's.

Mistkarre.

Da hat ein mieser Versicherungsbetrüger seine gerechte Strafe gekriegt. Na und?

- Du hast dich umgehört, oder? - Ja, ich darf das nämlich.

Weißt du, warum? Ich bin Cop.

Du bist Lebensmittelkontrolleur. Lass die Finger davon.

Yancy versuchte immer, auf Ro zu hören.

Aber es klappte nie.

- Inspector. Herein. - Hey.

- Passt es? - Ja, herein.

Ich wollte Sie gerade anrufen. Ich hab wohl übertrieben.

Weißt du, ich bin so gespannt, was du mir sagen willst,

dass ich meins zuerst sage, sonst kann ich mich nicht konzentrieren.

Du hattest recht, Caitlin. Eve hat deinen Dad getötet.

Dank dir wurde es zum Unfall erklärt, das ist ein Problem.

Ich wette, sie hat dir versprochen, die Versicherungssumme mit dir zu teilen.

- Jetzt bin ich ganz Ohr. Schieß los. - Es war ein Unfall, Dad ist ertrunken.

Ich musste nur einem die Schuld geben. Ich hab viel gebetet.

- Ich hab meinen Frieden gefunden. - Du bist bibelfester als ich.

Ich dachte immer, Leute zu töten und in Stücke zu zerhacken, sei 'ne Sünde.

- Aber ich war ewig nicht in der Kirche. - Was heißt das?

Ich hab Knochensplitter vom Arm deines Dads im Bad gefunden.

Du hattest mit deinem Vater noch was offen.

Und vielleicht hast du insgeheim gedacht, ihr könntet euch irgendwann...

vertragen.

Aber das hat Eve dir genommen.

Ich hoffe, das war's wert.

Dass Leute ihr 'ne Ansage machten, kannte Caitlin.

Aber nicht, dass es so wehtat.

All diese verlogenen Leute schlugen Yancy auf den Magen.

Er hoffte, nach dem Gespräch mit Izzy wäre die Sache vorbei.

- Haben Sie jemanden gesehen? - Nur Sie.

Toll. Ich muss los.

Yancy wusste, er sollte Rosa nicht reinziehen, aber er rief sie an.

Er ist etwas älter, aber mit Männern in meinem Alter hab ich kein Glück.

Er redet zu viel und seine Ex ist Sexualstraftäterin. Gar nicht gut.

Aber er ist groß. Das mag ich.

- Weiß nicht. Was meinst du? - Du brauchst definitiv Sex.

Mira, Bro. Heather ist heute nicht aufgekreuzt.

Das Wetter ist ihr Leben.

Unter uns, ich hoffe, die ist tot.

- Hast du was von Heather gehört? - Nein, hoffentlich geht's ihr gut.

Ich auch.

Du bist unmöglich. Warum sagst du das?

Hey, Sie gehen nicht ans Telefon.

Ist er das?

Ich ruf zurück.

Ich hab Sie überprüft.

Ob es gut für meine Psyche ist, Sie in meinem Leben zu haben?

Wahrscheinlich nicht.

- O'Peele ist tot. - Was?

Ja, und als ich in mein Auto sprang...

Übrigens, ich hab ein Auto. Supercool, toll bewertet.

Aber ich hab mir dabei den Hintern wieder aufgerissen.

- Zeigen Sie her. - Nur, weil Sie Profi sind.

- Sie sollten doch aufpassen. - Klebeband heilt alles.

- Auf den Tisch, ich nähe das. - Okay.

Den hier? Auf dem anderen liegt einer.

Kein Lacher? Ist ja wie im Leichenhaus. Ich hör ja schon auf.

Christopher hat Stripling getötet, als Eve weg war und ein Alibi hatte.

Der Flyer verbindet O'Peele mit beiden. Aber wozu ihn töten?

Jemand musste den Arm abtrennen, damit es wie 'n Unfall aussah. O'Peele ist Chirurg.

Das ist clever.

Mit Zeit zum Nachdenken wäre ich auch drauf gekommen.

- Haben Sie das schon mal gemacht? - Nicht bei einem Lebenden. Stillhalten.

- Wie 'ne Fahrschülerin. Nichts für ungut. - Mit Ihnen ist es auch kein Kinderspiel.

Die Nadel tut weh. Ich spüre, wenn Sie zu tief stechen.

- So? - Ja! Genauso.

Na los, geh ran.

Geh ran.

ICH LECK ÄRSCHE

Wenn Madeline abends länger blieb, um anzügliche T-Shirts zu machen,

hörte sie leider gern ihre grässliche Musik.

Als Meditation.

- Verdammt. - Was ist?

Erst Phinney und jetzt O'Peele? Dieser Christopher löst seine Probleme.

Die Einzige, die noch Bescheid wusste, war Madeline.

Sie dachte vorhin, sie würde verfolgt.

- Und jetzt geht sie nicht ran. - Dann sollten wir zu ihr.

- Sind Sie gleich fertig? - Fast.

- Jetzt ja. - Okay.

Nevilles Einbruch in Christophers Büro war ohne den Wachhund weniger beängstigend.

Das arme Tier war für die Arbeit psychisch zu sehr geschädigt.

So ist das nach dem Angriff eines Affen.

Hallo, mein Freund.

Schön, dich wiederzusehen.

- Sie ist okay. Wie heißt sie? - Madeline.

Wir sind weit weg. Bitte fahr zu ihrer Wohnung.

- Oder zum Laden, wo sie arbeitet. - Ich kann nicht.

Monte hat heute Paella gemacht und Paella macht mich immer müde.

Es geht ihr sicher gut. Es ist nur so eine Ahnung.

Wie viele deiner Ahnungen waren in all den Jahren berechtigt?

Ich sag's dir. Null. Keine einzige.

- Und wenn diesmal was dran ist? - Das sagst du jedes Mal.

Gute Nacht, Yancy.

Komm schon, Mann. Du siehst doch, was hier läuft.

Ihr ruiniert die Insel.

- Kümmert dich irgendwas? - Dass ich Kohle krieg.

Das heißt...

ich muss dich fertigmachen, Junge.

- Funktioniert das Ding denn? - Weiß nicht. Willst du's rausfinden?

Okay, hau ab.

Aber du solltest wissen, dass das nicht gut für dich ausgeht.

Wir werden sehen.

Das war für Charles.

Sonst schalten wir zu Heather mit dem Wetter fürs Wetter.

Aber offenbar mache ich das heute Abend. Wir sind in Miami...

Niemand wusste, dass Eve in Miami war. Sie erwartete keinen Besuch.

- Hi, was für 'ne nette Überraschung. - Wir müssen reden.

Ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen. Komm rein.

Schaff deinen knochigen Hintern hier rein.

Komm, setz dich. Mach's dir bequem.

Ich kann das nicht, verdammt.

Was denn? Was kannst du nicht, Süße?

Du hast meinen Dad getötet, Eve.

Süße.

Das hatten wir doch schon.

Soll ich uns einen Drink machen und wir reden?

- Ich trinke nicht mehr. - Ich hol dir ein Bier. Warte.

Halt!

Okay.

Meine Hände sind oben.

Ohne fies zu sein: Es ist das erste Mal, dass Sie mehr als zehn Sekunden schweigen.

Madeline war nervös, als sie anrief, und ich hab mich lustig gemacht.

Aber ich will nicht, dass ihr was passiert.

Rosa konnte das nachempfinden.

Sie hatten beide viel zu oft mit dem Tod zu tun.

Dabei hatten sie eine schlichte Wahrheit gelernt.

Egal, wie sehr man sich wünscht, dass es jemandem gutgeht,

es bewirkt selten etwas.

- Scheiße, was machen Sie hier? - Gute Frage.

Wir sind hier, weil du ermordet werden könntest.

- Yancy. Was ist hier los? - Falscher Alarm.

Ich lag falsch. Sorry. Toll, dass du da bist. Schicker Look.

Rosa, Rogelio, mein Ex-Partner.

- Hi. - Hi.

- Du bist das Letzte. - Sieh's positiv. Niemand wurde ermordet.

Weißt du was? Du schuldest mir ein Eis.

Sagte ich ja.

Ciao, Madeline. Gut, dass du lebst.

Ich will nur, dass du es zugibst. Nur einmal.

Sag es einfach, Eve.

Sag, dass du meinen Vater umgebracht hast.

Bitte.

Die meisten spucken alles aus, wenn sie auf eine Pistole schauen.

Aber Eve fühlte sich sicher.

Ich werde nie sagen, ich hätte deinen Vater umgebracht.

Das hab ich nämlich nicht.

- Dad? - Hallo, Süße.

Untertitel: Ursula Bachhausen

Untertitelung: DUBBING BROTHERS

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