All language subtitles for 1-Lotta . die alten Eisen.SRTdeutsch

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Original subtitles

Lotta Brinkhammer

Schwester Rosalinde

Sebastian Brinkhammer

Das darf doch wohl nicht wahr sein! Mann, Oma! Los! Verzieh dich!

Hopp, hopp! Na, komm! Runter von der Straße!

Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit. Geh da drüben spazieren!

Ganz langsam, ja? Ich hab 'n Fahrplan einzuhalten!

Geh mal schön wieder rein, Kleine. Kleine? Lass deine Griffel von ihr!

Geht's Ihnen gut? Sie kommt wohl aus "Haus Abendrot".

Wohnen Sie denn im "Haus Abendrot"?

Das ist doch nur was für alte Leute!

Hey! Was soll der Scheiß?

Hey!

Du Arschloch, Mann!

Das darf doch wohl nicht wahr sein!

Die Finger nicht vergessen, Herrschaften. Ja, langsam runter.

Immer kreisen. Wunderbar. Und das Armkreisen nicht vergessen.

So. Den Rest schaffen Sie alleine, ja?

Einfach da zur Tür rein, dann sind Sie zu Haus.

Da kommt auch 'n Freund von Ihnen. Ich muss doch zur Arbeit.

Frau Wissmar, wollten Sie uns schon wieder verlassen?

Ich muss zur Personalratssitzung. Sie haben doch letztes Mal

alles gründlich besprochen. Ist das Ihre Tochter?

Meine Tochter? Ach, das haben Sie sich gemerkt?

Nein, meine Tochter lebt im Ausland. Sie sind sicher die Prakti...

Lotta. Ich bin gerade angekommen. Na ja. Ich dachte schon,

ich brauch 'ne neue Praktikantin. Praktikantin. Ich. Hier.

Bin ich Jesus, oder was? Nein. Wohl eher nicht.

Frau Wissmar wäre nur vor 'n Bus... Ja, schon gut. Schönen Tag noch.

Kommen Sie.

Die ist nett!

* Hupe“ *

Hey, Mia, komm sofort zurück!

Mensch! Hey, Mia.

Wir haben das doch besprochen. Draußen ist es viel zu gefährlich.

Hallo?

Basti?

Überraschung!

Lotta! Hi, Kleiner.

Na, Große? Hallo, Papa.

Hallo. Was 'n hier los? Jemand gestorben?

Ah.

Kommst du mal mit?

Ja.

Wie peinlich! Das kommt davon, wenn man euch überraschen will.

Die Überraschung ist dir gelungen. Ich hättet echt was sagen können.

Wegen Tante Gertrud wärst du nicht zurückgekommen aus deinem Edinburch.

Edinburgh. Na, Lottchen?

Ist dein Freund nicht mitgekommen? Ja... Der musste arbeiten.

Immer nur arbeiten? Ja.

Muss er wirklich arbeiten oder... Basti!

Tag, Lottchen. Na, wo hast du denn deinen Schatten gelassen?

Krank. Ganz schwere Grippe.

Ach. So, so. Wohl zu lange im Schottenrock rumgelaufen, was?

Verstehe. Gar nichts verstehst du.

Lotta... Ja, ich habe Sean verlassen.

Er wollte mich sofort heiraten und mindestens fünf Kinder!

Das Wetter: Nebel und Sprühregen! Ähm... Braucht ihr was vom Kiosk?

Was? Nichts.

Sehr geil. Man merkt gleich, dass er nicht von Tante Gertrud ist.

Du gehst also nicht zurück? Jetzt reit doch nicht drauf rum!

Ja, ich hab's verbockt. Wie mein Abitur,

die Ausbildung und alle meine Beziehungen.

Ich wollte nur wissen, ob du in dein altes Zimmer willst. Und wie lange.

Kann ich nicht heimkommen, ohne mich erklären zu müssen?

Das mit Sean ist nicht meine Schuld. Es ist nie deine Schuld!

Sieh mal, du kommst doch nur zu uns, wenn du dich wieder getrennt hast.

Oder wenn du Geld brauchst. Oder beides.

Genau damit ist jetzt Schluss. Ich weiß wirklich, was ich will.

Ich habe einen Job gefunden, der zu mir passt.

Da bin ich aber gespannt.

Schauspielerin. Das passt.

Du kannst immer und überall im Mittelpunkt stehen.

Und dir jahrelang vormachen, dass der große Erfolg kommt.

Ich meine es ernst! Ich mache eine solide Ausbildung! Hier!

New York Academy. Ja. Angelina Jolie war da auch.

Na, dann.

New York. Da muss man anfangen!

Wisst ihr noch? Schultheater? 1001 Nacht?

Mensch, da bist du eingeschlafen! Das war doch nicht meine Schuld!

Also, ich fass mal zusammen. Töpferlehre, Modefotografin,

Yogalehrerin... Und was wolltest du in Schottland?

Man muss Erfahrungen sammeln. Die Ausbildung? Den Flug?

Ich bräuchte nur was für den Anfang. Die Spedition muss sparen!

Super! Soll ich wieder einsteigen? Basti dackelt schon hinter dir her!

Du schmeißt doch sofort wieder hin! Okay. Was willst du?

Dass du einmal was durchziehst!

Irgendwas Solides. 'ne Ausbildung. 'n Praktikum!

Ja. Gut. Okay. Wir machen 'n Deal. 'n Deal...

Ich zieh 'n Praktikum durch und du finanzierst Flug und Workshop.

Ich handle nicht mit dir. Komm! Den kannst du ruhig eingehen.

An was genau hast du dabei gedacht?

* Unverständliches Gespräch *

(Brucks) Das ist Charlotte Brinkhammer.

Lotta. Morgen. Wir kennen uns ja schon.

Schwester Rosalinde ist die Leiterin unseres Pflegepersonals.

Und damit Ihre direkte Vorgesetzte.

Sie brauchen doch Unterstützung, oder?

Sie wissen ganz genau, was ich brauche. Fachpersonal.

Sie haben Ihre Meinung also geändert?

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.

Könnte von Ihnen stammen. Machen Sie sich ruhig breit.

Ich muss eh gleich weiter.

Wenn's nach mir ginge, hätten Sie die Stelle nicht bekommen.

Ich mache erst auf den zweiten Blick Eindruck.

Oder auf den dritten. Die Frühschicht beginnt um sieben.

Ich erwarte Sie also um 6:45 Uhr. Ach, echt?

Ich bin mehr so der Nachtmensch. Könnte ich nicht ein bisschen sp...

Und wie lange muss ich bleiben? Genauso lange wie alle anderen.

Echt? Ich dachte... Sie sollen keinen Kaffee kochen.

Sie leisten aktiven Pflegedienst. Mit allem Drum und Dran.

Hier gibt's Frühstück, Mittagessen, Abendbrot. Und Kaffee mit Gebäck.

Manche können nur auf dem Zimmer essen.

Roomservice? Schick. Und wie ist das Essen hier so?

Angemessen. Als öffentliche Anstalt müssen wir aufs Geld achten.

Essen ist doch ihrer letzter Spaß, solange das Gebiss mitmacht!

Ich sage immer, lieber ein steiler Zahn als gar kein Gebiss.

(Frau) Der war gut. Bitte.

Pflegekleidung ist dahinten. Sie können gleich anfangen. Jetzt?

Wie sieht das überhaupt mit der Bezahlung aus?

Das wird doch bezahlt? 150 Euro.

Pro Woche? Pro Monat. Wow! Kann ich ja 'ne Yacht kaufen!

Sie können hier was ganz anderes mitnehmen. Eine Erfahrung.

Alt werden ist nichts für Feiglinge.

Und das Pflegen alter Menschen erst recht nicht.

Kann ich das nicht anbehalten? Ihr Praktikum dauert 6 Wochen.

Den praktischen Teil einer Ausbildung könnten Sie hier machen.

Nein. In sechs Wochen bin ich weg. New York. Ich werde Schauspielerin.

Ich hab dafür zu sorgen, dass die Menschen hier in Würde

ihre letzten Tage verbringen. Wissen Sie, was das ist? Würde?

Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn ich das trotzdem anbehalte?

Weißt du, was dich hier erwartet? Essen bringen, mit den Leuten reden.

Essen und Medizin bringen. Waschen. Wund- und Katheterkontrolle.

Betten machen. Für Reden ist hier keine Zeit. Tag, Frau Schlegel.

Wie geht's? Beschissen!

Und dafür zeige ich Sie an! Beim Oberbürgermeister!

Wow. Kriegst du für das Tempo was extra? Nein, nichts.

Wir sind hier einfach zu wenig. Ähm...

Keine Sorge. Herr Schiwrin hört sowieso nichts mehr.

Taub? Tumor.

Trotzdem lebt er schon viel länger, als die Ärzte glauben.

Bestimmt, weil er mich so mag. Stimmt's, Herr Schiwrin?

Man gewöhnt sich an alles. Das ist wie bei einem Baby.

Nur ein bisschen schwerer. Hast du Kinder? Nein.

So. Fertig.

Danke, Schwester.

Den Nächsten machst du.

Ist besser mit Pflegekleidung, glaub mir.

So. Ihr bekommt mich da nie wieder rein.

Verstanden? Ihr bekommt mich da nie wieder rein. Nie wieder!

Gianna glaubt, es spukt in der Kleiderkammer.

Ist 'n Scherz, oder?

Wie süß. Drillinge. Ich werde sicher auch erst spät Mutter.

Na ja, wenn überhaupt. Die sind von meiner Tochter.

Echt? Du bist schon Oma? Wenigstens kenne ich meine Enkel.

Irgendjemand versteckt Gebisse! Ich komme.

Einige haben noch kein Essen! Herr Kurtacker zuerst.

Sie soll allein zu ihm? Warum nicht?

Muss ich bei diesem Kurtacker irgendwas Besonderes beachten?

Seien Sie einfach charmant.

Ja!

Hallo! Hier kommt endlich Ihr Essen!

Lotta. Die Neue.

Kaffee mit Zucker und Milch?

Gut. Ich lasse Ihnen beides da. Kann man ja immer noch auswählen.

So.

Hey! Was soll das? Wollt nur mal nachgucken.

Machst du Sport? Nee. Wieso? Also gute Gene. Und das?

75 B oder A. Richtig?

Also, das ist jetzt nicht... Nee, nee. Nicht komisch!

Sonst täusche ich mich nie. Mit Frauen kenne ich mich aus.

Merkt man. Besser als du mit Kaffee! Eiskalt!

Sie haben noch gar nicht probiert. Der ist eiskalt! So 'n Quatsch!

Wenn ich sage, der ist eiskalt, dann ist der eiskalt!

Oh! Entschuldigung! Macht nichts.

Niels. Hallo. Lotta. Bin neu hier.

Und dann ganz allein bei Kurtacker. Nicht schlecht.

Was für 'n mieser Grabscher. Dafür kann er nichts.

Er hatte ne Hirnhautverletzung durch 'n schweren Autounfall.

Er kann sich nicht beherrschen. Allein geh ich da nicht mehr rein.

Man gewöhnt sich an alles. Ich nicht.

Was? Nichts.

Hilfe. Feuer!

Was? Feuer!

Frau Siefert. Ganz ruhig. - Rufen Sie sofort die Feuerwehr!

Wir müssen... Ist gut. Niels kümmert sich drum.

Ich muss das Feuer löschen. Nein, geben Sie mir das.

Was ist hier los? Wo ist das Feuer? - Überfall!

Was machen Sie mit Frau Siefert? - Sie wollten sie bestehlen!

Ich zeige Sie an beim Oberbürgermeister!

Tu was! Die Welt kann untergehen, aber du schläfst gemütlich weiter!

Von Gemütlichkeit neben dir kann ja wohl kaum die Rede sein!

Ah! Mann!

Ist ja wirklich kalt. Ich hatte heute noch gar keinen.

Entwarnung, die Herrschaften! Es war nur 'ne umgekippte Kerze.

Frau Siefert, wo kommen denn die Streichhölzer her, hm?

Sie wissen doch, dass Sie eigentlich...

Wie siehst du denn aus?

* Niels räuspert sich. * Was?

Na ja, das sind die Gebrauchten.

Was ist denn jetzt mit unserem Kaffee? Mann!

Der kommt gleich, Herr Schlegel.

Na, Sie legen ja 'n strammes Tempo vor.

Ah!

Darauf haben Sie wohl nur gewartet! Wie? Was meinen Sie?

Sie wollen mich loswerden! Deshalb musste ich zu dem Grabscher!

Ich sagte, Sie sollen charmant sein. Sollte ich ihm den Arsch hinhalten?

Nehmen Sie das nicht persönlich. Doch! Ich bin nicht so kalt wie Sie!

Ist es zu anstrengend? Gehen Sie! Ach! Ich liebe bepisste Bettwäsche!

Wie gesagt, Altenpflege braucht Mut. Das macht man nicht mal eben so.

Und mit den Jahren sammelt man Erfahrung. Ja, klar.

Ich weiß genau, was Sie denken. Junge Dinger stehen nichts durch.

Sie wollen, dass ich hinschmeiße, nur damit Sie Recht behalten!

Den Gefallen tu ich Ihnen nicht! Ich ziehe das hier durch.

Volle sechs Wochen! So leicht kriegen Sie mich nicht unter! Gut.

Dann sind wir uns ja einig.

* Schreie *

Oh, Mann!

* Tür knallt zu *

Hallo, Lotta.

Na, wie war dein Tag? Erzähl doch mal.

Und? War anstrengend?

Du willst hinschmeißen, oder? Was?

'N Altenheim. War mich eh unsicher, ob das das Richtige für dich ist.

Was heißt das? Bin ich für jeden nur der Loser, oder was?

Ihr habt echt überhaupt keine Ahnung!

* Glockenschläge *

a: Wecker *

Guten Morgen. Kaffee. Ach, wie geil.

Na, Große? Na, Kleiner?

Den Hometrainer räume ich nachher noch raus.

Wie wär's heute Abend mit Bier und Backgammon? Im Garten.

Bis dann.

Sie sind ja immer noch nicht fertig.

Was ist? Gut so?

Sehr schön.

Soll ja auch angenehm sein. Aber für Sie... Ach nee.

Hey, Ladys!

Hallo! Hallo! Eine Pflegestation ist kein Spielplatz!

Tag. Schauen Sie mal, ob Sie Schwester Nadeshda helfen können.

Hi.

Scheiße. Hier ist ja 'ne Stimmung.

Okay, ich les die Liste vor, und du sortierst...

Halt die Klappe! Sonst verzähl ich mich und bring hier alle um!

Entschuldigung. Entschuldigung.

Ich war die ganze Nacht bei den Drillingen. Blähungen.

* Patientenklingel *

Ach! Kurtacker. Warte. Ich mach das schon.

Er will uns nur noch quälen. Das werden wir ja sehen.

Ah, da sind Sie ja.

Hätten Sie einen Augenblick? - Feuer!

Was? Schon wieder? Nein. Ich brauch Feuer.

Und 'ne Zigarette dazu. Ich glaube nicht, dass...

Wieso? Hier rauchen alle heimlich. Ja, ich weiß, ich soll aufhören.

Aber wenn ich rauche, dann wirkt das so verrucht.

Finden Sie nicht? Das lieben die Jungs!

Herrlich. Kommen Sie. Eigentlich müsste ich...

Nun reg dich nicht so auf. Der Arzt hat dir das verboten.

Ja. Sagen Sie meinem Mann, er darf das Kleid nicht sehen, bevor...

Das bringt Unglück. Er kennt es doch schon.

Das doch nicht! - Kennen Sie das Hochzeitskleid?

(Herr Schlegel) Aberglaube!

Was machen Sie in unserem Zimmer? Machen Sie, dass Sie rauskommen!

Ich hab nicht gewusst, dass Sie so 'ne blöde Kuh sind!

Und ich nicht, dass Sie so eine blöde Ziege sind!

Bitte. Ich flehe Sie an. Schenken Sie mir fünf Minuten.

Ich müsste wirklich ganz dringend... Bitte. Nur kurz. Zum Klavier.

Okay.

Ich brauche eine unabhängige Meinung.

Ich habe von meinem Sohn ein paar Noten bekommen.

Er möchte, dass ich die übe.

Jetzt bin ich aber sehr gespannt, was Sie dazu sagen.

Na, dann mal los, Alvis.

"Darling, you got to let me know,

should I stay or should I go."

"If you say that you are mine,

I'll be here till end of time."

"So you got to let me know,

should I stay or should I go, should I stay or should I go."

Schon unterwegs.

Und wer kümmert sich darum?

"You're happy when I'm on my knees."

"One day is fine, the rest is black."

"So, if you want me off your back,

well, come on, let me know,

should I stay or should I go."

"Should I stay or should I go?"

"Should I stay or should I go? Should I stay or should I go?"

Mist, schon wieder was vergessen. Die Vergesslichkeit ist schrecklich!

Quatsch, das war großartig! Frau Brinkhammer.

Kommen Sie mal bitte mit.

Sie sollten zu Herrn Kurtacker. Ich war schon praktisch auf...

Sie drücken sich vor der Arbeit. Ich hab mich nicht gedrückt!

Alvis war wirklich glücklich! Das, was er macht, ist toll!

Sie verstehen das einfach nicht.

Er könnte damit groß rauskommen. Der gute Alvis ist nicht hier,

um groß rauszukommen. Und wehe, Sie setzen ihm Flausen in den Kopf!

Ich muss mich darauf verlassen, dass Sie Ihre Aufgaben ausführen!

Ist das klar? Glasklar.

Zu spät. Was?

Was?

Ist was passiert? Er hatte keinen Herzanfall.

Er hatte keinen Herzanfall. Auch kein Selbstmordversuch. Gut.

All das hätte passieren können! Und anstatt ihm gleich zu helfen,

halten Sie ein Privatkonzert ab! Das ist nicht fair.

Da haben Sie Recht.

Na? Wann bekomme ich endlich meine Zigarette?

Ob sie mich vermissen? Wer?

Ihre Familie?

Ach, die! Nein. Meine Angestellten. Ja, klar.

Und weil Sie so fleißig waren, gibt's ein leckeres Stück Kuchen.

Wie reden Sie denn mit mir?

Meine Angestellten sind mir immer noch wichtig.

Kennen Sie das Hotel Rodermund? Ja. Da war ich Personalchefin.

Wenn was nicht stimmte, habe ich das sofort gemerkt. Wie bei Ihnen.

Bei mir?

Jetzt setzen Sie sich doch mal. Nein. Ich darf nicht.

Wer sagt das? Schwester Rosalinde? Jetzt setzen Sie sich.

Atmen Sie erst mal tief durch.

Besser?

Das wird schon. Wenn Sie 'ne Weile hier gearbeitet haben, dann...

In sechs Wochen bin ich weg. Sie wollen Schauspielerin werden.

In Amerika. Ein großer Star.

Ja, ich muss dann mal.

Ich glaube an Sie.

Wie bitte?

>*< Klopfen *

Habe ich "Herein!" gesagt? Entschuldigung. Ich...

Es war vorhin einfach nicht so schnell möglich...

Na ja, ich dachte vielleicht... Also, wird das noch was?

Kann ich die Windeln vollmachen? Warum sind Sie immer so ätzend?

Ich bin krank. Und da sind Sie hier der Einzige?

Hör auf mit diesen alten Säcken! Sie kennen die doch überhaupt nicht.

Wie wär's, wenn Sie einfach mal ein bisschen rausgehen würden?

Soll ich da Kreuzworträtsel machen? Im Kreis bunte Bälle werfen?

Na, werfen können Sie ja.

Mädel, was willst du eigentlich?

Ich bin oft auch ganz schön depri.

Wenn ich so unausstehlich bin, guck ich mir immer 'n Film an,

bei dem ich so richtig ablachen kann.

Ich hab Ihnen mal was mitgebracht. "Je länger, je lieber".

'Ne ganz lustige Sommerkomödie. Oder "Immer Ärger mit Paul".

Oder "Pelle und Stinker". Sag mal, du blöde, kleine Schlampe!

Hast du irgendeine Idee, wie es bei mir da drinnen aussieht?

Jetzt hau ab! Hau ab!

Raus! Raus!

Hey. Du bist ja doch da.

Hab verschlafen. Ich durfte fast den ganzen Tag den Keller aufräumen.

Hört sich doch super an, verglichen mit meinem Tag.

So schlimm? Ach. Bin hart im Nehmen.

Könntest du dich vielleicht mal umdrehen?

Wir haben hier keine Geheimnisse. Das sagtest du wohl schon öfter.

Nee. War 'ne Premiere. Dann arbeite lieber noch mal dran.

Was hättst du lieber gehört? Das erzähl ich dir ein andermal.

Wieso nicht unterwegs? Unterwegs? Wenn ich dich nach Hause fahre.

Okay.

Ja, gut. Wir könnten noch was trinken gehen.

Ich zieh mir schnell was anderes an. Sag mal, muss dass sein? Ach, Lotta!

Bist du jetzt bei der Sitte? Nein. Ich wollte nur...

Der Motor macht echt Krach. Verkehrspolizei. Fahren wir.

Du kannst dich an nichts halten. Wir waren heute verabredet, Lotta.

Basti!

Sorry. Mein Bruder.

Basti!

Basti!

Ich weiß überhaupt nicht, was du hier für ein Aufstand machst.

Ich hatte wirklich 'n Scheißtag! Ja. Das habe ich gesehen.

Niels ist mein Kollege. Deshalb gehst du so gern arbeiten.

Meinetwegen kannst du auch gern wieder durchbrennen.

Mit 'nem dahergelaufenen Lackaffen. Hast du dabei mal an Papa gedacht?

Was hat denn Papa damit zu tun?

Kannst du nicht mal vernünftig sein? So wie du? Oder was?

Außer Rasen sprengen und Hometrainer läuft doch bei dir nichts. Nein!

Bevor du dich in mein Liebesleben einmischst, gönn dir ein eigenes.

Ich hab ein tolles Liebesleben. Wenn du es genau wissen willst...

Behalt's für dich. Ladys first.

Na, Herr Junghans, alles in Ordnung?

Hallo. Immer noch hier. Ich atme jetzt immer schön tief ein und aus.

Es ist heute kein guter Tag für sie. Sie erinnert sich gar nicht an mich.

Es gibt Tage, da erinnert sie sich nicht mal an sich selbst.

Immer noch besser als dann, wenn sie merkt, dass sie nichts mehr weiß.

Und wie kann so was sein? Früher nannte man das "wunderlich".

Und heute heißt das Demenz. Aber was interessiert Sie das?

Bald sind Sie eh weg. Jetzt bringen Sie Frau Wissmar mal auf ihr Zimmer.

Sie soll sich ein wenig ausruhen.

* Unverständliches Gespräch *

Wollen Sie sich ein wenig hinlegen?

Darf ich denn das? Aber sicher.

Ich muss doch die Personalakten fertig machen.

Das... das kann ich doch machen.

Und mein Friseurtermin. Ach, der hat wirklich noch Zeit.

Aber so, wie ich aussehe...

Sie sehen doch total schön aus.

Jetzt erinnere ich mich.

Ich kenne Ihren Namen. Ja. Sie... Sie sind...

Lotta! Was trödelst du hier rum? Hier ist die Hölle los!

Also. Du kommst bitte mit.

Hier. Was ist das? Was ist das? Kleidung. Aus der...

Meine Damen, bleiben Sie ruhig. Die Angehörigen wollten das nicht.

Also, ab damit in den Fundus. Am besten gehst du schnell rein,

hängst die Sachen auf und bist gleich wieder draußen.

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass es da oben spukt.

Was ist mit dem Leben nach dem Tod? Oben? In der Kleiderkammer?

Gianna! Machen Sie, dass Sie wegkommen!

Weg!

* Unverständliches Gespräch *

Hallo?

Niels!

Nadeshda! Seid ihr das?

Verarschen kann ich mich alleine. Echt!

(Mann) Wer weiß, ob die das überhaupt durchhalten.

Hab ich euch! Hallo!

Frau Siefert. Richtig?

Und ihr kommt pünktlich. Was machen Sie denn hier oben?

Ich unterhalte mich. Okay. Ihr kommt auf alle Fälle.

Mit Giannas Geist? Oder was?

Mit dem Tod. Und was erzählt er Ihnen so?

Er sagt, wer als Nächster dran ist.

Und wer? Frau Wissmar. Kennen Sie sie?

Und du...

>*< Klopfen *

Sind Sie das?

Das war ich.

* Der Wecker klingelt. *

Ja!

Und das hier?

Hallo.

Hi, Niels. Hey. Lange nicht gesehen.

Du machst keine Pausen mehr. Oder? Geht nicht. Ich brauch 'n Katheter.

Und Einwegunterhosen. Herr Schiwrin hat mal wieder ins Bett gemacht.

Du, wo sind die Gummiunterlagen? Kannst du einfach mal mitmachen?

Wie wär's, wenn du einfach mal 'n Gang runterschaltest, hm?

Ich mach das.

Weißt du, ich bin einfach nur... ich bin einfach total durch.

Ja.

Du, wenn ich hier fertig bin, fahr ich surfen. Magst du mitkommen?

Ich soll noch Berichte schreiben und heute Abend wird bei uns gegrillt.

Gegrillt? Mein Vater möchte das.

Gummiunterlagen. Katheter. Okay.

Einwegunterhosen. Super.

Ich nehme mal an, die Bettwäsche ist gefaltet und griffbereit. Ja.

Entschuldigen Sie uns mal kurz? Ach, kommen Sie.

Bitte.

Lotta, es geht mich nichts an, was Sie nach Dienstschluss treiben.

Haben Sie nicht mal das Bedürfnis, hier in den Arm genommen zu werden?

Hier wahrt man besser Distanz. Oh, ja. Immer schön unpersönlich.

Frau Parkinson von der 14. Herr Tumor von der 23.

Sie brechen zusammen. Bei jedem langsamen oder schnellen Sterben.

Und? Seien Sie professionell. So wie Sie?

Mit den Jahren wirft einen nichts mehr so leicht aus der Bahn.

Das erklärt einiges. wie bitte?

Sie sind mir ein leuchtendes Vorbild.

Einmal zum See. Und zwar schnell. Gerne.

Ich wusste nicht mehr, wie das ist. You are Mary in rock.

Hast du das auch vergessen? Nein. Aber ich muss los.

Ah ja, richtig. Zu Mami und Papi. Meine Mutter ist gestorben.

Oh. Das tut mir leid. Ich wusste nicht, dass deine Mutter tot ist.

Schon gut. Ist lange her.

Weißt du, sie wär heut 50 geworden.

Okay.

Dann bringen wir dich zum Grillen. Aber ich hab nachher Nachtschicht.

Komm doch nachher noch mal vorbei. Da hast du doch keine freie Minute.

Für dich immer.

Schön, dass du hier bist.

War doch klar.

Deine Mutter wär stolz auf dich.

Ich glaub, die sind gut. Hm? Oh.

Sind die Kartoffeln schon fertig? Was bist du so aufgeregt?

Wieso? Schau dich mal an. Hast ein ganz rotes Gesicht.

Ja, ich war heute auch am See. Schön.

Willst du nicht fragen, mit wem? Nö. Geht mich ja nichts an.

Hat schon irgendeine außerirdische Lebensform deinen Körper übernommen?

Ja. So könnte man es auch nennen.

Wenn du nicht so 'n Spießer wärst, könntest du mein Vorbild sein.

Danke schön. Nein. Ich meine das wirklich ernst.

Ich hab viel Scheiße gebaut.

Weißt du, Basti bleibt einfach hier. Und du bist dir selber treu. So?

Hast du jetzt für Mama mit gedeckt?

Grüß dich. Hallo.

Ja, darf ich vorstellen? Marlies, die Außerirdische.

Du musst Lotta sein. Oder?

Ich hoffe, du magst es knusprig.

Aber nur, wenn die genauso knusprig sind wie dein Sohn.

Sebastian heiratet? Erfahr ich hier überhaupt noch mal was?

Nach dem Reinfall mit dem Schotten. Du solltest Marlies kennenlernen.

Deine Meinung ist Sebastian wichtig. Das ist wohl schon entschieden.

Wenigstens sehen sie glücklich aus. Wie hat deine Mutter immer gesagt?

Alles zu seiner Zeit. Du machst es doch jetzt auch ganz richtig.

Findest du? Ja. Im Vergleich zu früher schon.

Es war vertane Zeit. Vertane Zeit?

Du hast dich verlaufen und wolltest nicht nach dem richtigen Weg fragen.

Aber Schwamm drüber. Trinken wir lieber auf die...

Zukunft. Lotta!

Jetzt kann ich von vorne anfangen. Hört sich gut an.

Danke. Ja.

Kurtacker mal wieder. Willst du wissen, warum?

Sag jetzt nicht, es war ein Fehler. Nein.

Ist vielleicht ein blöder Zeitpunkt. Aber ich geh weg. Und wann?

Nächste Woche. Ein Kumpel hat 'ne Surf-Schule in L.A. aufgemacht.

Und sucht Verstärkung. In L.A.? Klar. Wo sonst?

Komm doch mit. In Hollywood gibt's auch Schauspielschulen.

Obwohl, ich glaub, die meisten werden da einfach so entdeckt.

Ich krieg nur Geld, wenn ich das hier durchziehe. Das war so 'n Deal.

Du wolltest doch nach Amerika. Ja. Klar. Schon.

Na, überleg's dir.

Aber nicht zu lange. Okay. Okay.

(Alvis singt) Wachet auf, wachet auf, es krähet der Hahn.

Morgen. Muss eingepennt sein. Es wird Zeit.

Wieso? Wie spät ist es denn?

Rosalinde reißt mir den Kopf ab. Heute nicht.

Übrigens ist sie längst bei den anderen. Komm mit!

Sie können sich schon setzen.

Hat Mutti sie aber fein gemacht.

Ich dachte, die beiden sind schon längst verheiratet.

Wenn man so glücklich ist. Die beiden hassen sich doch.

Es geschehen Wunder. Ich hab's gesehen.

Meine liebe Frau Schlegel, lieber Herr Schlegel, liebe Gäste.

Wenn zwei Menschen "ja" sagen, beginnt eine besondere Reise.

Manchmal kommt man in Situationen, in denen das Ganze abbrechen möchte.

Ja.

Man kommt an Orte, an die man eigentlich gar nicht wollte.

Es hilft, sich daran zu erinnern, dass man nicht allein unterwegs ist.

Dass der Mensch, mit dem man die Reise angetreten hat...

Entschuldigung.

Frau Wissmar. Waren Sie gar nicht bei der Hochzeit?

Wer sind Sie? Lotta. Ich arbeite hier. Sie sind?

Ich bin die Nichte. Agnes Kreuzer. Ach, Frau Wissmar hat Verwandte?

Ja. Tante Evelyn erzählt auch nicht jedem gleich alles, nicht wahr?

Wir haben uns ganz gut angefreundet. Davon hat sie nichts erzählt.

Vielleicht, weil sie nicht gleich jedem alles erzählt.

Frau Wissmar, was machen Sie denn in dem Rollstuhl hier?

Was wohl? Ihr geht's nicht gut. Gestern gingen wir hier zu Fuß.

Zu Fuß? Na, kein Wunder, dass es ihr schlecht geht.

Wenn Sie losmüssen, kann ich ja... Nein. Verschonen Sie meine Tante.

Nein. Das sagt sie mir dann selber. Dann sorge ich als Vormund dafür.

* Klopfen * Hallo. Stör ich?

Sie versäumten die Hochzeit. Ich mag's, wenn's ruhig ist.

Soll ich die DVDs wieder mitnehmen? Ich brauch keine Hilfe.

Von dir schon gar nicht! Mein Gott, was soll das denn immer?

Spielen Sie nicht den Rockstar. Ach, die Dame weiß, wer ich bin.

Mädchen, Mädchen, du weißt doch einen Scheißdreck. Ja.

Du kannst hier immer wieder raus. Aber ich sitz fest.

In diesem beschissenen Zimmer. Bis ich verrecke!

Du kannst mich...

ins Grüne fahren. Wunderbar.

Meinst du, das hilft mir irgendwie,

wenn mich 'ne Frau rumschiebt? Geht das nicht in dein Hirn?

Genau das erinnert mich daran, dass ich es nicht mehr haben kann.

Also verschon mich mit deinem beschissenen Helfersyndrom.

Ist sowieso bald alles vorbei hier. Was?

Ach was, vergiss es. Schon gut. Bring mir noch ein Wasser.

Wo liegt das Problem? Ich hab Ihnen sogar eine Praktikantin organisiert.

Wir brauchen mehr Fachpersonal. Und nicht weniger.

Tut mir leid. Wir müssen einsparen. Wenigstens eine Stelle. Ach.

Und an welche hatten Sie da gedacht? Rosalinde,

Sie können das besser entscheiden. Sie sind vor Ort. Ja. Stimmt.

Sie sind ja nur auf Dienstreisen. Dass es da nicht an Geld mangelt.

Auch ich muss mich fortbilden. Wenn Sie so gut ausgebildet sind,

dann können Sie meine Arbeit auch gleich übernehmen. Herr Brucks,

so kann ich nicht weiterarbeiten. Bevor ich wen rauswerfe, gehe ich!

Sie schaffen es auch immer wieder, am falschen Ort zu sein.

Das werden Sie nicht den anderen erzählen. Verstanden?

Und Sie wollen hinschmeißen? Aber ohne Sie läuft hier doch gar nichts.

Ach, schön, das von Ihnen zu hören. Liegt Ihnen nichts am Haus Abendrot?

Würden Sie akzeptieren, dass es Dinge gibt, die Sie nicht verstehen?

Rosalinde! Wissen Sie vielleicht, wie man Doppelstäbchen häkelt?

Frau Stübner, ich... Na, kommen Sie mal mit.

Annika. Wer hätte gedacht, dass ich noch mal was anderes schreibe

als meinen Namen auf die verschwitzten T-Shirts unserer Fans.

Ich mach es kurz. Dass du nichts von mir hörst, hat einen Grund.

Ich bin unzumutbar.

Zu jung für einen Alten und zu krank für einen Jungen.

Ich will nicht, dass du mich suchst. Dein Lachen würd ich nicht ertragen.

Mach's gut. Für immer. Dein Kurti.

Morgen. Morgen.

Guten Morgen. So gut ist der Morgen nicht, Lotta.

Warum?

Herr Kurtacker ist mit dem Rollstuhl die Treppe heruntergefallen.

Wie geht's ihm? Er ist sediert.

Aber wieso wollte er denn... Er verlässt doch nie sein Zimmer.

Er sagt, er wollte Luft schnappen. Er kann nicht die Treppen runter.

Angeblich hat er die Kontrolle über seinen Rollstuhl verloren.

Für den Fall, dass er es noch mal versucht.

Als ich gestern bei ihm war, haben wir uns sehr gezofft. Und...

Gehen Sie wieder an Ihre Arbeit.

Lotta! Es war nicht Ihre Schuld. Er hat schon oft damit gedroht.

Entschuldigung. Spielt weiter.

Lotta! Ja, Frau Wissmar?

(Agnes) Nicht aufhören. - Doch! Bitte hört auf!

(Agnes) Tante Evelyn. - Vielen Dank.

Auch wenn ihr noch etwas üben müsst. (Agnes) Tante Evelyn!

Und ich danke euch für euren Besuch. (Agnes) Du kannst uns doch nicht...

wenn ihr das nächste Mal kommt, dann nur, wenn ihr es auch wollt.

Ich bin mir ganz sicher, dass sie... - Lass es jetzt nicht an Lotta aus.

Das kann ich für das Geld, das du von mir bekommst, erwarten.

Früher war es mir immer ein Gräuel, jemanden rauszuwerfen.

Die Zeiten ändern sich. Und der Mensch.

Hauptsache, Ihnen geht's besser. Aber wie lange?

Vermutlich sollte ich das ausnutzen.

Frau Wissmar. - Christian?

Christian! Sie sind ja noch immer hier.

Aber nicht mehr als Page, sondern als Rezeptionschef. - Gratuliere.

Aber sonst ist alles beim Alten. Kommen Sie. - Ja.

Fräulein König. - Frau Wissmar.

Dass sich alle an mich erinnerten. Jemanden wie Sie vergisst man nicht.

Dabei wollte anfangs niemand, dass ich dort arbeite.

Niemand hat mir das zugetraut. Ehrlich gesagt, ich am wenigsten.

Trotzdem habe ich meine Chance ergriffen.

Und ich bin froh, dass ich's getan habe.

Ich bin glücklich. Glücklich.

Und dankbar.

Versprechen Sie mir, dass Sie Ihre Chance auch ergreifen.

Lassen Sie sich von nichts abhalten. Weder aus Trotz noch aus Angst.

Morgen.

Einer von uns soll gekündigt werden. - Das ist ja noch gar nicht gesagt.

Was geht es dich an? Du gehst bald. - Uns kündigen sie,

und dafür nehmen sie Praktikanten. Aber Schwester Rosalinde...

Der sind wir doch egal. Sie zieht hier ihre Stiefel durch.

Vielleicht ist sie gar nicht so.

Würden Sie mal bitte alle mitkommen?

* Telefon *

Hallo? * Handy *

Hallo? (Annika) Kurti, bist du es?

Ich bin's. Ich steh vor deinem Fenster. Kommst du runter? Kurt?

Ganz vorne ist auch noch einer. (Frau) Was ist denn hier los?

Sehr verehrte Gäste. Man sollte nie mit einer Entschuldigung beginnen.

Aber denken Sie daran, so alt wir auch sein mögen,

wir sind immer noch am Anfang. - Am Ende!

Dennoch würden wir das Erarbeitete gerne mit Ihnen teilen.

Wenn Sie so wollen, als kleines Dankeschön.

Yeah...

Entschuldigung. Aber ich muss noch mal kurz verschwinden. - Wie jetzt?

Wir wollen singen. (Frau) Ja, er muss noch mal.

So viel Zeit muss sein.

Ich bitte nochmals um Verzeihung.

"Yeah! I feel good... (Alle) Yeah, yeah, yeah!"

"I knew that I would, now. (Alle) Yeah, yeah, yeah!"

(Alle) "I feel good. Yeah, yeah! - I knew that I would, now!"

(Alle) "so good, so good ' I got you!"

Was?

"I feel nice, like sugar and spice."

"I feel nice, like sugar and spice."

“So nice, so nice, 1 gut you!“

* pieper *

"When I hold you in my arms, I know that I can't do no wrong."

Frau Wissmar!

Ist gut, Lotta. Ist gut.

Gehen Sie lieber. Nein.

Aber ich brauche jetzt jemand, der mich gehen lässt.

"Just a perfect day,

drink Sangria in the park."

"And then later, when it gets dark, we go home."

"Just a perfect day..."

Geht's also demnächst wieder los? Sieht ganz so aus.

Was ist das?

Papa, mein Geburtstag ist erst in einem halben Jahr.

Ist nicht zum Geburtstag.

Das T-Shirt hat deine Mutter eigentlich für sich gekauft.

Ein paar Wochen, bevor sie...

Sie hätte sicher gewollt, dass du es trägst.

Ich hab mir gedacht, bevor du wieder weiterziehst...

Hey, du hast ja nicht so richtig viel Gepäck dabei.

Kommt jetzt der Spruch von wegen es liegt nicht an mir?

Liegt auch an dir. Ich dachte, wir sind uns so ähnlich.

Waren wir auch. Aber Menschen ändern sich. Aber gleich so.

Wenn ich's jetzt nicht versuche, dann werde ich's nie tun.

Moment mal. Heißt das, du willst lieber nach New York?

Da kann ich doch auch hingehen. Ich meine, surfen kann man überall.

Okay.

Hätte nie gedacht, dass mir das mal passiert. Ich meine,

dass ich mich ausgerechnet in 'nem Altenheim über beide Ohren verliebe.

Mach's gut, Niels.

Du weißt ja, wo du mich findest.

Und die Finger nicht vergessen. Langsam runter. Immer greifen.

Wunderbar. Was machen Sie denn noch hier?

Was ich einmal anfange, das bringe ich auch zu Ende.

Na ja, diesmal vielleicht.

Ach, und Sie bleiben? Ja. Pflegepersonal ist wichtiger.

Dafür habe ich nun Arbeit für zwei. Trauen Sie sich das denn zu?

Man lernt nie aus, oder? Na, wie wär's?

Vielleicht fangen Sie nach Ihrem Praktikum doch 'ne Ausbildung an.

An meinem ersten Tag dachte ich, Sie trauen mir gar nichts zu.

Stimmt. Und das Armkreisen nicht vergessen!

Erst nach vorne, dann nach hinten.

Ja, sicher nicht leicht,

wenn man als junges Ding anfängt und sich voller Elan einbringen will.

Aber es ist auch nicht leicht, wenn man merkt,

dass man diesen Elan mit den Jahren verlernt hat.

Also, verlernen Sie nichts, ja?

Was haben Sie heute Abend vor?

Wieso?

Ich brauch wen für die Nachtschicht. Sie sind doch ein Nachtmensch.

Und Sie haben ein Gedächtnis wie ein Elefant.

Sonst noch was? Nö.

Oh.

Hallo! (Alle) Hallo!

Morgen.

Guten Abend. Abend.

Na, sprechen Sie grad wieder mit... Natürlich.

Und wer ist als Nächstes dran? Er weiß es noch nicht.

Gut. Dann lassen wir ihm am besten viel, viel Zeit.

Diebesgut, Jagdergebnis? (Frauen) Beute.

Ja. Britischer Sagenkönig mit L? (Frauen) Lear.

Ja. Alle zwei? (Frauen) Na, alle beide.

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