All language subtitles for The Fortress - S01E01 - A New Startnew

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Original subtitles

(Mann) "Die tödliche Pandemie ist außer Kontrolle."

(Frau) "Wie sollen wir künftig damit umgehen?"

* düstere Musik *

Die Welt steckt in einer Krise.

(Frau) "Die Bevölkerung ist gespalten.

Bis zu 10 Meter hohe Wellen überfluten die Küstenregionen."

Die Lage ist ernst.

(Frau) "Menschen sind überzeugt."

(Mann) "Tausende sind ins Kreuzfeuer geraten."

Meine wichtigste Aufgabe als Ministerpräsident

ist es, dafür zu sorgen, dass man in Norwegen sicher ist.

Und die Mauer, die wir nun bauen, wird das gewährleisten.

Wir versorgen uns selbst mit Energie.

Mehr als die Hälfte unserer Nahrungsmittel ist importiert.

Wir dürfen bei der Versorgung

nicht länger auf den Rest der Welt angewiesen sein.

Wir müssen ... unseren Weg gehen.

Von jetzt an wird sich Norwegen zu 100 Prozent selbst versorgen.

* angespannte Musik *

* Insektenbrummen *

* Möwengeschrei *

* mystische Musik *

* Klopfen *

Die Produktion ist stabil,

aber der Avocadoverbrauch geht zurück.

Die Freitagstacos sind nicht mehr so beliebt.

Wir planen, einige Treibhäuser

für die Kaffeeproduktion freizugeben.

Lachs ist Hauptproteinquelle.

Wir liegen über der Zielsetzung für Fischkonsum.

Wenn die neuen Treibhäuser stehen,

rechnen wir mit einem Anstieg auch beim Gemüse.

Wann werden diese Zahlen aktualisiert?

06-00.

Hat noch jemand dazu Fragen oder Anmerkungen?

Ja. Nun ...

wie ihr alle wisst, ist das die letzte Woche,

in der Esther bei uns ist,

bevor sie in ihr verdientes Sabbatjahr

in der Hauptstadt aufbricht. Jedem das seine, aber...

Da dies für eine Weile die letzte Besprechung mit Esther ist,

sollten wir sie mit einem herzlichen Applaus verabschieden.

Vielen Dank, vielen Dank.

* mystische Musik *

* Piepen in verschiedenen Frequenzen *

* weiter mystische Musik *

* Musik und Geräusche klingen aus. *

* Stimmengewirr *

Sie war traurig, müde ... und hungrig.

Aber ein bezaubernder Schmetterling ...

umfing sie schützend mit seinen Flügeln und flüsterte:

"Weine nicht, Prinzessin."

* lautes Geschrei *

(Lautsprecher) "Bitte halten Sie Abstand vom Grenzzaun."

(Lautsprecher) "Bitte halten Sie Abstand vom Grenzzaun."

* Die Lautsprecherdurchsage wiederholt sich mehrmals. *

(Uma) Hier!

Ich muss hier durch. Lassen Sie mich durch! He!

* angespannte Musik *

Ich habe einen... - (Soldat) Lassen Sie sie rein.

Lassen Sie sie durch. - Hier!

Lassen Sie mich los!

(Soldat) Hey, treten Sie zurück. Zurücktreten.

Hier.

Hey. Lassen Sie mich. Lassen Sie mich los!

* weiter angespannte Musik *

Es ist ein Paradies. Es ist ein neuer Anfang.

Jeden Morgen.

Jeden Tag ein voller Bauch.

Kannst du dir das vorstellen? Ein Paradies.

Hey. Jeder Morgen ist ein neuer Anfang.

Komm her.

Was ist das? Mach es auf.

Na, was ist das?

Du hast es geschafft?

Wir gehen nach Norwegen. Du hast es geschafft.

Oh mein Gott. Ja.

Oh mein Gott, oh mein Gott. Ja.

Wir gehen ins Paradies. Alle drei.

Du bist unglaublich. Du bist fantastisch.

Wir bekommen ein Haus. Mami ist fantastisch.

Mit ganz vielen Bäumen. Pagodenbäumen.

Also, wer möchte ... heiße Schokolade?

Was, echte? Echte Schokolade.

Du hast echte bekommen? Echte.

Ich verrate nicht, wen ich umbringen musste.

Mit Sahne. Darauf stehst du doch.

Ist auch superlecker. - Dann genießt es mal.

Gut.

Ich habe gedacht, in Oslo... Ja?

...könnten wir eine Tour durch die Kanalisation machen.

Du willst Oslo von unten besichtigen?

Eine Karte vom Fachbereich.

Das Abwassersystem hat Tunnel über die ganze Stadt.

Von Osten nach Westen. Du hast die Karte vom Fachbereich?

Dann solltest du die Tour mit dem Fachbereich machen.

Okay. (lacht)

* Nachrichtenton *

Alle Passwörter mit Zugriff auf alle Sicherheitsstufen.

Wenn was ist, rufst du mich gleich an.

Egal, wann. Ja.

Du hast auch Leos Nummer, oder? Ja.

Auch die von Johannes. Okay.

Es ist nie unpassend, mich anzurufen.

Auch nicht Samstagabend. Ja.

Wenn Wilhelm mit was Neuem kommt

oder Prozesse verändert, ruf mich an.

Okay.

* Klingelsignal *

Seltsam, Pantogena ist offline. Haben die einen Stromausfall?

Dann muss der Strom seit zwei, drei Tagen weg sein.

Anruf Stefan. (Computer) "Stefan wird angerufen."

"Das ist die Mailbox von Stefan." Auflegen.

Er hat versprochen, den Impfstoff fertig zu haben, bevor ich fahre.

Können wir eine Drohne schicken? Nein.

Der Antrag auf Nutzung des Netzwerks ist noch nicht genehmigt.

Norne, finde die nächstgelegene Drohne.

"Keine Berechtigung zum Anfordern einer Drohne."

Doch, klar.

Wilhelm hat vor einer Weile seine Karte hier vergessen.

Schicke die nächste Drohne zur Pantogena-Anlage vor Sotra.

"Drohne angefordert."

* angespannte Musik *

* Piepen *

Dasselbe wie bei den anderen.

"Ziel erreicht."

Stefan, hier ist Esther. Hörst du mich?

"Deine Anlage hat keine Verbindung zum Norne-Netz."

Ich höre dich. Du hast kein Recht, hier einzudringen.

Das ist Privateigentum.

(Computer) "Die Drohne ist nicht mehr verfügbar."

Nein, jetzt komm schon.

Die Drohne runter auf 2 Meter.

"Die Drohne ist nicht mehr verfügbar."

Wilhelm Krohn. Ich leite die Behörde

für Gesundheit und Nahrungsmittelversorgung.

Esther Winter, Abteilungsleiterin. - Anton Janson.

Drohnenabteilung der Polizei.

Das ist Arman Hashemi, Chefberater. - Ja.

Sie spielen also Räuber und Gendarm?

Ich möchte mich für den Vorfall entschuldigen.

Wir haben den Antrag auf Nutzung gestellt.

Ihren Antrag habe ich gelesen.

Viele Behörden würden gerne zugreifen.

Nach heute fällt es mir leicht, Ihren Antrag abzulehnen.

Wir hatten ein akutes Problem.

Ach ja? Gefahr für Leib und Leben also.

Nicht direkt, aber... Dann keine Notfalldrohne anfordern.

Wir brauchen die zur Überwachung der Nahrungsmittelproduktion,

des Algenwachstums... Sie spielen mit Drohnen,

um Kartoffeln zu sichern?

Unsere Aufgabe ist es, dass Sie etwas zu essen haben.

Hi, Uma, Charlie.

Ihr könnt rein? Ihr wurdet ausgewählt?

Ja. Du auch? Ach, so ein Mist.

Dann gehst du zurück?

Nein, meine Familie hatte einen Hof,

der abgebrannt ist, es gibt dort nichts mehr für mich.

Also versuche ich es weiter. Verstehe.

Aber erzählt mal. Wieso haben sie euch ausgewählt?

Ich habe einen Master in Biologie.

Sie brauchen die, die wissen, wie man Saatgut züchtet.

Ich komme nicht an meine Diplome ran. Das Internet ist im Arsch.

Das tut uns echt leid. Ich bin wohl zu ordentlich.

Ich habe alles laminiert. Sie laminiert einfach alles.

Euren Impfpass habt ihr auch schon? Nein.

Brauchten wir nicht. Sie haben uns Blut abgenommen.

Mir nicht.

Wir müssen los. Okay.

Ich wünsche euch viel Glück. - Also dann.

Tschau. - Mach es gut.

* Stimmengewirr und Weinen *

(Soldat) Kommen Sie an den Zaun.

Stehen Sie bitte still.

* Das Gerät surrt und piept. *

* Drohnenrotoren summen. *

(Soldat) Und das Baby.

Danke sehr.

* Klingeln *

Ein Wunder, dass ich dich erreiche.

Ihr könnt mich nicht überwachen.

"Wir haben keine Verbindung. Was ist?"

Wir arbeiten unter Hochdruck.

Ich kann nicht auf den Impfstoff warten.

Den hättest du längst liefern sollen.

"Ich muss eine Nation satt kriegen.

Bekomme ich den Impfstoff?" Ja, wir sind dran.

"Ihr seid dran? Was soll das heißen?"

Loggst du dich wieder ein, oder was?

Ich werde sehen, was ich tun kann. "Halt dich ran."

* Tuten *

"Ich freue mich sehr, Sie wiederzusehen,

Uma Scholl und Charlie Oldman und Baby Hope.

Wie geht es uns heute?"

Gut. Wir freuen uns unglaublich, hier zu sein.

Ja, wir sind wirklich sehr froh.

"Die Ergebnisse Ihrer Bluttests sind da.

Charlie Oldman und Baby Hope haben bestanden.

Meinen Glückwunsch an Sie beide." - Gut, großartig.

"Sie sind berechtigt, in eine Quarantänestation

in Norwegen gebracht zu werden, um dort weitere Überprüfungen

zur Erlangung des Flüchtlingsstatus' abzuwarten.

Uma Scholl, Ihr polygener Score

zeigt ein Risiko von 26 Prozent für amyotrophe Lateralsklerose

vor Vollendung des 55. Lebensjahres."

(ungläubig) Was? Nein, ich bin nicht krank.

"Leider gibt es keine bekannte Therapie zur Heilung von ALS.

Ihr Antrag auf Flüchtlingsstatus

wurde daher von der medizinischen Prüfungskommission abgelehnt."

Was? Das können Sie nicht tun.

Uma ist eine hervorragende Biologin.

Sie haben gesagt, dass Sie ihre Fachkenntnisse brauchen.

Wir können nicht nach Norwegen ohne Uma.

Ein Missverständnis.

"Danke für Ihren Antrag auf den Flüchtlingsstatus.

Ich habe mich gefreut, Sie kennenzulernen,

Uma Scholl, Charlie Oldman und Baby Hope.

Passen Sie auf sich auf."

"Passen Sie auf sich auf"?

Deswegen müssen wir doch nach Norwegen.

Hallo? Reden Sie mit mir!

* lautes Alarmpiepen * Das ist doch lächerlich.

Ein Missverständnis!

* Mystische Musik unterdrückt alle Geräusche. *

(Soldat) Beruhen Sie sich. - Ihr Feiglinge!

Ich habe hier ein Baby. Vorsicht.

* Das Baby schreit. *

Hör mal, der Roboter ist zu dämlich, okay?

Der kennt dich nicht. Der kennt dich nicht.

Wegen mir kommen wir nicht rein. Scheiß auf Norwegen.

Wir gehen zurück nach England. Das wird schon.

Dort haben wir keine Zukunft. Das muss nicht. Wird schon wieder.

Wir gehen nach Norden.

Vielleicht nimmt Schottland die auf, die aus England flüchten.

Wir schaffen das, Uma.

Du und Hope, ihr dürft einreisen.

Was soll dieser Quatsch?

Ich werde dich nie verlassen.

Ich ... werde dich ... nie verlassen. Alles klar?

* Sie hustet. *

Was hast du?

Nur ein Staubkorn.

Alles bestens.

Gehen wir.

Und, wie ist es gelaufen?

Oh nein.

Hört mal. Leute, ich... Ich habe mich mal umgehört.

Und, äh, das ist wirklich nicht der einzige Weg nach Norwegen.

Heute Abend wird am anderen Ende des Camps ein Wagen stehen,

ein weißer Transporter oder so.

Die haben Informationen, wie man reingelangen kann.

Ich bin sicher, wir können es schaffen.

Okay.

* entspannte Jazzmusik *

Ich meine, ... Stefan ist immer spät dran mit den Berichten.

Aber diesmal ist irgendwas seltsam.

Was ist seltsam daran?

Die Fische.

Irgendwas...

Stinkt?

* Sie lachen. *

Gib schon her.

Weißt du was? Du entwickelst Papa-Humor.

Du musst aufpassen. Ich passe auf.

Hey. Oh, oh.

Sei bloß vorsichtig damit, ja? Ich bin immer vorsichtig.

Ich sage ja nur.

* Nachrichtenton *

Da ist eine E-Mail. Die ist an dich.

Mama zieht wieder in ihre Wohnung.

Wenn du könntest, würdest du zurückwollen?

Mein Vater...

Weißt du, ...

ich war noch nie an seinem Grab.

* nachdenkliche Musik *

Ich weiß nicht, ob ich mich

außerhalb von Norwegen sicher fühlen würde.

Wie auch immer.

Wir sind hier. Wir sind in Sicherheit.

Weißt du, ...

wenn wir bald nach Oslo ziehen werden, ...

ich finde, dann sollten wir mal mit Johannes darüber reden...

Wie wir ihn ins Wissenschaftsmuseum locken?

Nein.

Wir sollten ihm ein Geschwisterchen schenken.

Was? Ja.

Ich war beim Arzt und ...

er sagt, es gibt wahrscheinlich keine Komplikationen diesmal.

Du... Du warst beim Arzt? Aber...

Ja, war ich.

Das bedeutet, wir sind ...

bereit?

Ich denke, schon.

Wir werden dahin fahren, wo wir rüber können,

ohne dass wir auf Grenzposten stoßen?

Hey. - Da seid ihr ja. Das ist er.

Ihr wollt also rüber? - Ja.

Ausweis? - Ja, natürlich.

Wartet hier. - Danke.

Passt du kurz auf? Klar.

Hi. Hi.

Mein Boot geht von Strømstad, heute Nacht.

Ihr bezahlt 300 Kryptos und ich schleuse euch hinter die Mauer.

Das Boot fährt in die Nordsee ...

und dann nach Norwegen.

Toll.

Ja, das machen wir. (seufzt) Ich weiß nicht, Uma.

Nur zwei Minuten, ja?

Okay. Ihr seid nicht die Einzigen, die rüber wollen.

Auf keinen Fall, Uma.

Weißt du noch, nach Hopes Geburt?

Wie wir angefangen haben, von einem besseren Leben zu träumen?

Ich werde in dieses Boot steigen, Charlie.

* bedrückende Musik *

Herrgott noch mal.

Eure Nummern sind programmiert. Die funktionieren nur in Norwegen.

Ihr dürft keine persönlichen Daten benutzen,

die rückverfolgbar sind.

Mami hat dich lieb.

Uma.

Charlie, nicht weinen.

Bitte. - Charlie, keine Sorge.

Uma und ich passen aufeinander auf. Bleib bei uns. Mach das nicht.

Nein.

Komm her. Ich liebe dich, Uma.

Okay, okay, los jetzt.

* bedrückende Musik *

Bitte.

* Die Musik schwillt langsam an. *

* Die Musik schwillt ab. *

Ich muss mir die Nägel lackieren.

Weil heute dein letzter Arbeitstag ist?

Nein.

Weil ich auf eine Überraschungsparty gehe.

Auf die, die du mit Anette geplant hast.

Die Überraschungs- Schrägstrich-Abschiedsparty.

Ach ja? Du weißt es? Ja.

* Sie lachen. *

Spionierst du mir etwa nach?

Ich spioniere dir nicht nach. Das war bloß Zufall.

Oh, Zufall. Ja.

Du hast dein Handy in der Küche liegen lassen.

Ja? Ja.

Ich habe meine Schlüssel geholt und die Nachricht gesehen.

Du hast deine Schlüssel geholt, aha.

Du kleine Spionin, du.

Du kleine Spionin, du.

Wie soll es ein winziges Land wie Norwegen schaffen,

sich selbst zu versorgen?

Diese Frage wurde mir täglich gestellt nach dem Bau der Mauer.

Meine Antwort lautete,

und sie würde auch heute so lauten:

Wir haben immer schon allein für uns gesorgt.

"Wir sind weltweit der größte Fischproduzent.

Unsere Landwirtschaft ist führend

in der Produktion unbehandelter Lebensmittel.

Wir besitzen Öl und Gas für mehrere Generationen

und unsere Wasserfälle produzieren genug saubere Energie."

Und heute eröffnen wir Fabrik Nummer 1000

in meiner Regierungszeit.

Das ist doch gar nicht so schlecht für ein winzig kleines Land.

Der kapitalistischen Logik zufolge könnte und sollte man

nach Möglichkeit Computer billiger im Ausland herstellen.

Aber heute starten wir die Produktion

und bauen hier das wichtigste Teil aller Computer und Smartphones:

das Hirn: den Datenchip.

* Applaus *

* Applaus *

"Als Norwegen im Zweiten Weltkrieg besetzt war,"

war die Büroklammer am Jackenaufschlag

ein Symbol für den Widerstandskampf.

Und jetzt ...

wird der hier für mich zu einem Symbol.

Dafür, dass wir nicht zulassen,

dass Norwegen von jemand anderem kontrolliert wird als uns.

"Den werde ich mir anstecken. Hier.

Danke vielmals."

* Türklingel *

Setz ein überraschtes Gesicht auf.

* entspannte Jazzmusik *

Euer Partybus wird so cool.

Kannst mal mitfahren. - Darf ich?

Ob du darfst? Klar darfst du.

Wollt ihr noch ein Stück Kuchen?

(beide) Oh, dumme Frage. Jinx! Doppel-Jinx!

Hast du Heyerdahls Rede gehört? Zum Teil.

Kriegt er deine Stimme auch wieder?

Ich habe mich noch nicht entschieden.

Der Heyerdahl, der verfolgt einen klaren Kurs. Ja.

In Nachbarländern ist alles vor die Hunde gegangen.

(Anette) Wenn man den Nachrichten glaubt.

Hi. Hallo.

Du bist auch da? Du wusstest es?

Hi. Du siehst fantastisch aus.

(Gregersen) Ja, Anette, ich glaube den Nachrichten.

Warum auch nicht? - Weil alles gefiltert ist.

Weil wir sonst ja auch gehackt würden.

Ich verschwende meine Zeit nicht mit Fake News.

Die Welt geht sowieso den Bach runter.

Ich entscheide mich, an die Welt zu glauben.

Mhm. "Nein zur Mauer." - Mhm.

Bei wie viel Prozent lagen die zuletzt? Bei drei.

Wenn überhaupt. - Ja.

Das ist Zeitverschwendung.

Selbst mein Zeh kapiert es. - Stell dir vor, wir kriegen 4.

Hat dein Zeh mal daran gedacht? - Noch einen Schluck ...

zu trinken? - Oh ja, bitte.

(Gregersen) Danke.

Arman muss auch etwas Flüssigkeit tanken

nach unserem kleinen Quickie im Badezimmer eben.

Du brauchst dich nicht zu schämen. Sex ist was ganz Natürliches.

Darf ich ihn verarschen? Ein bisschen Spaß?

Ich wusste nicht, dass du scharf auf ihn bist.

Scharf auf Arman? Niemals. Gott.

Ich habe wen kennengelernt.

Ach ja? Ja.

Und wen? Er ...

ist kein Arzt.

Er ist nicht verheiratet.

Er heißt Erwin und ist Autopsietechniker.

Äh, aber er ist...

Er ist 27.

Jahre? 27 Jahre alt? Ja, er ist 27 Jahre alt, mhm.

Warum nicht? Nein, nein. Du meine Güte, also...

Ist doch okay für dich. Aber ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Nein? Glückwunsch.

Wo hast du ihn kennengelernt? Das ist das Verrückte:

Nicht im Krankenhaus,

sondern bei einer Sitzung von "Nein zur Mauer".

Du gibst nicht auf, hm? Nein, ganz sicher nicht.

Ist nicht lange her, dass du mit uns demonstrieren warst.

Na ja, lange genug, um zur Vernunft zu kommen.

(neckend) Ja. - Frischer Spargel aus Hvasser.

Ich bin überall rumgerannt.

Unmöglich, den in der Stadt zu kriegen.

Überall ausverkauft. Hast du den besorgt?

Wir dürfen nichts mitnehmen, nicht mal eine Blaubeere.

Leo hat ihn aufgetrieben.

Ein Freund von mir hat eine... eine Spargelzucht.

Ihr raffinierten Ausländer. Ihr übernehmt noch unser Land.

Aber klar, dich stelle ich als Ersten an die Mauer,

wenn ich Diktator werde.

Nicht schießen. (lacht)

Du wusstest wohl auch schon die ganze Zeit von der Party, was?

Du bist echt schlecht darin, mir etwas zu verheimlichen.

Stefan Keyn hat sich immer noch nicht mit uns verbunden.

Soll das ein Witz sein? Was zum Teufel treibt er da?

Anruf Stefan. (Stimme) "Stefan wird angerufen."

"Das ist die Mailbox von Stefan Keyn..."

Da. - Netzgehege eins?

Ja.

Das war gestern? - Mhm. Und Nummer drei dort.

Gib mir eine Flasche von Nummer drei.

Mal sehen. ... 33.

Danke.

Genau das brauchen wir jetzt noch.

Kannst du die Impfstoffe wegpacken?

Hi. Hi. Was machst du hier?

Wir hatten uns geeinigt, du loggst dich ein.

Ich musste erst die Lachse impfen. Der Impfstoff ist fertig?

Ja. Er ist in Produktion.

Abgesehen davon läuft alles gut? Ja. Sind mitten im Impfprogramm.

Kann ich ein paar sehen?

Ein paar was? Lachse.

Ist das eine Inspektion?

Das ist ein Freundschaftsbesuch, Stefan.

Haben sie die Rotmaulseuche, muss die Anlage schließen.

Ganz ruhig, es ist nur ein Fisch.

Du hast gesagt, der Impfstoff wirkt.

Das hier ist ganz neu.

* angespannter Rhythmus *

Jeder, der kommt oder geht, muss desinfiziert werden.

Der Bestand muss vernichtet werden.

Das Meerwasser ist trüb.

So gedeihen die Bakterien besonders gut.

Wie war das Wetter in letzter Zeit?

Auflandiger Wind, die ganze Woche.

* weiter angespannter Rhythmus *

Wir glauben, in der Zuchtanlage

ist die Rotmaulseuche ausgebrochen.

Die Gesundheitsbehörde wurde verständigt.

Weitere Stichproben deuten darauf hin,

dass acht weitere Anlagen rund um Bergen betroffen sind.

Besteht Gefahr, dass die Seuche sich weiter verbreitet?

Bakterien treiben mit der Strömung.

Meine Theorie ist: Es gab länger ein Wachstum in der Nordsee.

Haben nicht alle Fischzüchter ihren Bestand geimpft?

Ja, haben sie, aber die Impfung erfolgte verspätet,

wodurch ein gewisses Risiko bestehen bleibt.

Hallo, meine Schönste.

Mieser Tag. Ja.

Wir mussten Produktion und Verkauf von Lachs stoppen,

in ganz Bergen.

Na ja, wir haben noch Fleisch und Hühner.

Nicht genug. Fisch aus dem restlichen Norwegen?

Ja, aber die Bakterien verbreiten sich über die See

und wenn es ganz schlimm kommt, müssen wir überall schließen.

Ich weiß, wir wollen morgen nach Oslo aufbrechen, aber...

Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Wilhelm?

Er hat mehr Ahnung von der Verwaltung.

Ich habe das System eingeführt. Er braucht Tage.

Arman kennt das System. Arman kennt das System.

Er weiß, wie man sich einloggt

und er ruft mich an, wenn es Probleme gibt.

Tut mir leid. Es tut mir wirklich leid.

Na ja, es... Davon geht die Welt nicht unter.

* bedrückende Musik *

Tut mir wirklich schrecklich leid. Ich weiß.

Lass nicht los.

Was ist das? Gar nichts.

Was machst du da? Gar nichts.

Die Geflügelzucht liefert eine nachhaltige,

zukunftsfähige Proteinquelle, die den Lachs ersetzen kann.

Wir verstoßen gegen Paragraf 25 des Tierschutzgesetzes,

wenn wir den Plan erfolgreich umsetzen wollen.

20 Tiere pro Quadratmeter?

Das... 5000 bis 10.000 in jedem Stall?

Wir müssten die Viecher mit Kraftfutter vollstopfen,

wenn sie ihr Zielgewicht erreichen sollen.

Was dazu führt, dass sich ihr Skelett verkrümmt.

Sie verkrüppeln, falls sie nicht vorher an Herzschwäche verrecken.

Du schlägst das vor, anstatt die Gemüseproduktion zu erhöhen?

Du kannst die Bürger von Bergen

nicht über Nacht zu Veganern machen.

Ich weiß, dass über Nacht

aus einem Bürger von Bergen gar nichts werden kann.

Wir müssen die Rotmaulseuche in den Griff kriegen

und die Gemüseerzeugung erhöhen.

Ich habe den Gesundheitsminister verständigt.

Hören wir, was er zu sagen hat. Odd Seljestad? Kommt der etwa her?

Norne, schalte bitte die Nachrichten ein.

(Stimme) "Streame Nachrichten."

"Live zur Pressekonferenz des Gesundheitsministers."

"Willkommen, alle miteinander."

"Seit vielen, vielen Jahren ist die norwegische Fischzucht

vom Ausbruch schwerwiegender Krankheiten verschont geblieben,

dank unserer hervorragenden Impfstoffe ...

und der Sicherheitsmaßnahmen in diesem Bereich.

Den Beweis dafür, dass ..."

diese Kontrollen funktionieren, haben wir heute erhalten.

In mehreren Zuchtanlagen an der Westküste

wurde ein Ausbruch der Rotmaulseuche festgestellt.

Unsere Fische wurden infiziert.

Von außerhalb.

Meeresströmungen haben diese Krankheit

nach Norwegen getrieben.

"Die Regierung hat sich daher heute entschlossen,

die folgenden Maßnahmen zu ergreifen: ..."

ein vollständiger Stopp jeglicher Schlachtung

und jeden Verkaufs von frischem Lachs landesweit.

So lange, bis wir sicher sind,

dass die Krankheit sich nicht weiter verbreitet hat.

"Zum Schutz der Älteren unter uns

und derjenigen, die keinen Supermarkt erreichen,"

hat die Regierung

entsprechend Paragraf sechs des Notstandgesetzes

den Verkauf pro Person von Fisch und Lachs erst einmal begrenzt.

Das soll verhindern, dass es zu Hamsterkäufen kommt.

"Danke sehr. Gibt es Fragen?"

* mystische Musik *

Also ich muss sagen:

Das hier ist ... wirklich, wirklich gut.

Sie... Sie überraschen mich.

Ja, ist doch gut.

Haben Sie sich die neuesten Zahlen angesehen?

Nein.

Es kam, wie wir gehofft hatten.

Die Umfragewerte sind um sieben Prozent gestiegen.

Alle Augen sind jetzt auf das Ministerium und mich gerichtet.

Ich will nicht zynisch klingen, aber diese Lebensmittelkrise

rückt uns auf ganz neue Weise ins Rampenlicht.

Was ich geschrieben hatte, war: "vorläufiger landesweiter Stopp".

Sie machten daraus "vollständiger Stopp".

Regierungskollegen haben mich aufgefordert,

lieber etwas zu übertreiben, als es herunterzuspielen.

Und das ist ab jetzt auch unser Job.

Ehrliche und klare Kommunikation.

Die Menschen sind träge.

Die Krise rüttelt sie wach und wir werden wichtig.

Ja.

Und es ist doch auch ganz schön,

wenn sie mal jemand anderen als Amund im Fernsehen sehen.

(Mann) "Hallo?" - Hi, Vigleik.

Hast du das mit dem Hydra-Account hingekriegt?

"Ja, ich musste mich nur mit dem neuen Passwort anmelden."

"Ehrlich?" - Ja.

Kannst wieder neue Bilder hochladen.

Tausend Dank.

"Sag Bescheid, wenn ich was tun kann."

"Pass vor allem gut auf dich auf." - Ja, ich tue mein Bestes.

Okay. Tschau. - "Tschau."

* spannende Musik *

(murmelnd) "Wie oft habe ich mir heute..."

* Klingelton *

Hallo, hier ist Ariel Mowinkel.

(Mann) "Ariel Mowinkel vom Gesundheitsministerium?" - Ja.

"Hier ist das Büro des Präsidenten."

Ich würde gerne mit euch mitfahren.

Ich denke, ein paar Tage kommen wir ohne dich klar, stimmt's?

Dauert nicht lange, dann komme ich nach. Ja.

Okay. ... Awww.

Und pass gut auf dich auf, ich habe nur einen wie dich.

Pass auf dich auf. Du auch.

Komm her. Ich liebe dich.

Okay.

Komm, Sportsfreund.

(Johannes) Bis dann. Bis dann.

* Der Motor startet. *

* lautes maschinelles Tuten *

* Geschrei *

(Lautsprecher) "Bitte halten Sie Abstand vom Grenzzaun."

(Soldat) Alle hier entlang. Hier entlang!

Steigen Sie in den Bus. Einer nach dem anderen.

Steigen Sie ein.

Einer nach dem anderen.

* angespannte Musik *

(leise) Es ist alles gut.

* lautes anhaltendes Signal *

* weiter angespannte Musik *

* piependes Signal *

* piependes Signal *

* Die Musik schwillt bedrohlich an. *

Untertitel 2024: Untertitel-Werkstatt Münster

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