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Komm, hier lang!
-Wo willst du denn hin? Und? -Da vorne gab es einen Selbstmord.
-Was willst du da? Ich will da nicht hin! -Los... Jetzt komm!
-Okay, was soll's! -Lass uns einfach ein bisschen abhängen.
Nur mal gucken... Ist doch bestimmt interessant.
-Sie soll hübsch gewesen sein. -Sie ist wohl von einem Gebäude gesprungen.
Der Verkehr wird die Hölle sein. Wie sollen wir danach nach Hause kommen?
Warum interessierst du dich so für Selbstmord?
Das ist so schön gruselig!
Halten Sie hier.
-Ist Daisy vielleicht zu Hause? -Ja, sie ist da.
Sie ist noch oben in der Dusche, aber ich kann sie gern für Sie holen.
Sagen Sie einfach, ich werde im Café dort drüben auf sie warten.
Ich werde es ausrichten.
Tut mir leid, dass ich bei Ihnen zu Hause war...
Mach ich immer so, wenn ich jemanden einstelle.
Ich überprüfe den Hintergrund und die Referenzen.
So ist das...
Ich muss Ihre Lebensumstände kennen.
Sprechen Sie gar nicht?
Sie haben ein Grundstück in Sapang Palay?
Ist das richtig?
Richtig.
Ich vermiete es.
Linke Seite.
Fünf Wiederholungen.
Eins... Tief atmen.
Zwei.
Öffne deine Hand.
Drei.
Das war es schon.
Langsam hoch.
Langsam.
Miss Martha hat Sie wärmstens empfohlen.
-Danke, dass Sie das Angebot annehmen. -Hier, trinken Sie das.
Ich sollte mich bei Ihnen bedanken, Roxanne.
Wohl eher Miss Kugelfisch.
Riesig, nicht wahr?
Ja, ist er... Riesig!
Werden wohl Zwillinge.
Sie haben ihr nichts gesagt, oder?
Ich habe doch gesagt, Sie sollen alle Details vorher klären.
Ich werde mit Zwillingen schon klarkommen.
Miss Martha, verdoppeln Sie ihr Gehalt.
Sehr gern. Ich lasse den Vertrag ändern.
Ihre Kleidung...
Sie sollte ihnen passen.
Sie haben Glück.
Sie sind auf demselben Stockwerk wie unsere Herren.
Madame wollte, dass Sie in der Nähe...
der Zwillinge untergebracht sind.
Ganz wie Sie wünschen.
Trag das nur innerhalb des Anwesens, okay?
Ich habe so etwas noch nie während meiner Arbeit getragen.
Hier wirst du es tun.
Du hast noch nie so viel Geld verdient wie hier.
Das stimmt doch, oder?
Ja, stimmt!
Madams Unterwäsche findest du im Bad.
Sie wird nur mit der Hand gewaschen.
Du weißt ja, dass schwangere Frauen etwas besonders sind...
Beim kleinsten Niesen pinkeln sie sich ein.
In Ordnung, Madam.
Die Wäsche steht da hinten.
Hey, Nami!
Ich bin Daisy...
Dein neues Kindermädchen.
Nami, ich habe dir erzählt, dass dein Kindermädchen heute ankommt, ja?
Ja, ich weiß.
Willst du deine Mutter nicht begrüßen?
Ich zieh mich erst um und muss meine Hände noch waschen.
Stell es einfach da hin... Ich kann mich selbst umziehen.
Ja, gut.
Sag Bescheid, wenn du mich brauchst.
Soll ich das zumachen?
Ja, bitte.
Also, Nami...
Wie ist dein Kindermädchen?
Sie mag mich sehr.
-Hat sie es gesagt? -Nein.
Woher weißt du es dann?
Ich habe es ihr angesehen.
Daisy...
Iss was Richtiges.
Die Herrschaften werden...
hiervon nichts mehr essen wollen...
Wir werfen es sonst weg.
Ja.
Was ist denn?
Der Herr ist da.
Sir, wir gehen dann jetzt.
Daddy!
Mein neues Kindermädchen! Sie mag mich sehr.
Sie ist eine Empfehlung von Frau Lim.
Sie war zwei Jahre bei ihr.
Sie hatte nur Gutes über sie zu berichten.
Geh schon mal rauf.
Sag deiner Mutter, ich komm gleich.
Okay, Papa.
Sir William.
Ich bin Daisy...
Guten Abend, Sir William.
Du wirst sehr wichtig für uns sein, Daisy.
Wie Miss Martha.
Bringen Sie mir einen Rotwein... bitte.
Warst du wieder den ganzen Tag schlecht gelaunt?
Das Atmen fällt mir schwer und mein Bauch... Der juckt immer so.
Hast du wieder Sport gemacht?
Will...
Ich muss gesund sein für eine natürliche Geburt.
Aber die Ärzte sagen, es wird nicht einfach.
Natürlich sagen sie das...
Ein Kaiserschnitt ist einfacher und auch teurer.
Sie tun, was ich sage.
Bist du sicher?
So ganz ohne Betäubung?
Er nennt dich “Miss Martha“?
Ja.
Bring das bitte hoch.
Dieses Mal...
werden es Zwillinge.
Ich weiß...
Aber es geht mir gut.
Keine Sorge...
Lass sehen.
-Vorhin hab ich eins treten gespürt. -Ja?
Ich weiß aber nicht, welcher der Zwillinge sich bewegt hat.
Bald wissen wir, wer der Zappelphilipp ist.
Wusstest du, dass Daisy...
auf dem College ein Semester Frühkindliche Entwicklung studiert hat?
Aber sie brach ab.
Hat das denn irgendetwas zu tun mit...
Kindererziehung?
Na ja...
Zumindest ist sie kinderlieb.
Ich denke, sie kann gut mit Kindern.
Daisy.
Nami!
Warum bist du noch wach?
Könntest du die Tür vielleicht offen lassen?
So gut?
Noch mehr.
-So ist es gut. -Okay.
Ich lass meine Tür auch ein bisschen offen stehen.
Danke.
Wer spielt denn da?
Die Tasse.
Bringen Sie das dem Herrn.
Wohin denn? In sein Schlafzimmer?
Folgen Sie dem Klavierspiel.
Beethoven hat mir gut gefallen.
Das freut mich.
-Tschüss, Dad. -Tschüss, Schatz.
-Tschüss... -Tschüss.
Frühstück?
Ja, bitte.
Und was ist mit dir?
Ja, bitte.
Ich glaube, der Herr ist zurück.
Dann putz ich die Wanne.
Ist gut... Mach die Pediküre später.
Probier den mal.
Ich sollte Mario einfach feuern, nicht wahr?
Er fährt ja schließlich auch nicht besser als Daisy!
Du weißt wahrscheinlich auch,
wie man eine Waffe benutzt und kannst Selbstverteidigung?
Dann könnte ich Pijo, Wills Leibwächter, auch feuern.
Dann wirst du Leibwächterin.
Nami...
Warum springst du nicht rein?
Es ist mir zu kalt.
Keine Sorge, der Pool hat eine Heizung.
Also gut.
Ich habe dich.
-Hab doch gesagt, es ist nicht kalt. -Der Pool ist zu klein. Ich will raus.
Ja?
Nami.
Nami.
Lass sie ruhig, sie ist müde von der Reise.
Komm her, wir trocknen dich erstmal ab, du könntest dich sonst erkälten.
Warte, mein Telefon.
Schau.
Ich fühle mich so fett.
-Ist schon gut. -Ich fühle mich wie eine Wassermelone.
Ist das kalt!
-Los. -Stell dich nicht so an.
Es ist zu kalt.
Findest du? Sicher?
Ach, komm schon.
Warte.
-Ich hole mein Handy später. -Okay.
Zieh es schon aus.
Nein...
Du willst meine Kugel nicht wirklich sehen!
Weißt du... warum...
ich auf eine...
natürliche Geburt dränge?
Ich will noch sechs Kinder.
Bist du sicher?
Mir reichen drei.
Nur Arme...
begrenzen die Anzahl ihrer Kinder.
Je reicher man ist...
desto mehr Kinder!
Ich habe doch gesagt, du sollst ihn nicht zu tief reinstecken.
Das klappt so nicht.
Ich bin müde. Können wir schlafen?
Daisy?
Danke.
-Entschuldigung, Entschuldigung. -Aufhören!
“Jenny will überhaupt nicht einschlafen.
Sie steht auf, geht zum Fenster und schaut raus.
und als sie zu den Sternen hochschaute...
die wie hübsche kleine Smaragde am Himmel standen...
da hörte sie die Stimme von Oma Priming, wieder und wieder.
'Morgen werden wir deine Mutter besuchen'.“
Nami?
Schläfst du schon?
Nein, ich hör zu. Mach weiter.
Sieh dir das Mädchen an... Sie sieht aus wie du.
Nur ein bisschen.
Weißt du was? Du bist süßer.
“Am nächsten Tag bereitete Oma Priming die Verpflegung für die lange Reise vor.“
Glückwunsch an Ihren Sohn, Madame Martha.
Vielen Dank!
Du siehst müde aus.
Macht meine Frau dich etwa müde?
Nein, mein Herr.
Keine Sorge... Ich rede mit ihr.
Probier.
Trink.
Ich habe Angst.
Mach schon...
Nein, nicht. Nicht.
Nein!
Nimm deinen Scheck.
Viel Geld!
Lass uns Essen machen.
Er ist riesig.
Ich habe einen Tritt gespürt.
Seid ihr bereit, rauszukommen?
Hallo, Babys.
Morgens wachst du auf...
Und dann denkst du die ganze Zeit darüber nach, wie du...
den Tag überstehen kannst.
Du atmest einfach tief ein...
und tust so, als wärst du ein Stein. Ist es offensichtlich...
dass ich diesen Job leid bin?
Meine Mutter und ich kamen, um für Ester zu arbeiten.
Sie war damals nicht sehr wohlhabend.
Aber sie behandelt Roxanne immer wie...
eine Prinzessin.
Durch einen Glücksfall... hat sie William kennengelernt.
Jetzt ist sie Königin.
Also...
arbeiten Sie schon lange für sie?
Sehr lang.
Hattest du schon einen Freund?
Noch nicht.
Hattest du Freier?
Jemand hat es mal versucht, aber...
das ist jetzt vorbei.
Zeitverschwendung.
Ja!
William ist so ein Riesenarschloch! Er ist immer nur geil!
Das ist deine Schuld, Martha.
Warum hast du auch nur so eine hübsche Assistentin geholt?
Ich habe sie nicht ausgesucht.
Es war deine Tochter...
Ich habe drei Mädchen geholt und sie wählte Daisy aus.
Daisy hat keine Ahnung...
Ich glaube, sie weiß nicht, dass sie schwanger ist.
Sie ist ein Kind.
Glaubst du...
Jungfrau?
Sie ist noch so naiv...
Ich kann nicht glauben, dass sie das geplant hat!
Was denkst du, wird passieren?
Sie wird es ja merken. Was tut sie, wenn sie es weiß?
Ich glaube nicht, dass sie eine große Sache draus macht.
Das passt nicht zu ihr.
Ist sie so unschuldig?
Sie hat die Beine für ihn breit gemacht...
Warum denn bloß?
Ein dummes Mädchen.
Weißt du was, um ehrlich zu sein... gib Roxanne die Schuld.
Sie ist doch genau so!
Ein dummes Mädchen! Aber nicht unschuldig.
Weißt du was, Martha?
Was würde aus unseren Kindern nur werden... ganz ohne uns?
Gratulation!
-Ich hörte von Mateo. -Danke.
Ich weiß, dass Mateo jetzt...
durch die guten Beziehungen von William tatsächlich Staatsanwalt ist.
Das musst du nicht...
nochmal erwähnen!
Wie auch immer...
Ich weiß ja, wie stolz du auf ihn bist.
Und du solltest auch stolz auf dich sein, Martha.
Hör mal...
Ich glaube dir doch. Ich bin deine Freundin.
Dein Chef ist einfach so in dein Zimmer gekommen?
Und er war nackt?
Und du hast kein Wort gesagt?
Nicht ganz...
Ich habe ein wenig protestiert.
Ach ja...
Dann gab er mir Wein.
Sag mal...
Hast du den Verstand verloren?
Nein, er war lecker!
Und warum auch nicht?
Versteh schon, du warst eben durstig.
Genau so... Es war schön!
Also...
Machen es reiche Knacker denn auch besonders gut?
Schau hier...
Das hat er mir gegeben.
Oh, Scheiße!
Das ist viel!
Echt viel, so viel...
Und hast du jetzt vor, deinen Job zu kündigen?
Nein!
Ist dir das nicht unangenehm wegen seiner Frau?
Es macht mir nichts aus.
Es war ja nur einmal.
Aber es ist etwas passiert.
Das kann man nicht einfach vergessen.
Zünd sie an.
MARISSA F. MANALANG - FAMILIENGEDENKEN GEB 11. MAI 1962, GEST. 7. JAN 2009
Ma, warum lässt du Daisy das Haus putzen?
Du sagtest, sie sei sehr geschickt.
Ich ließ sie alles bis zum Kronleuchter entstauben.
Denn Staub ist schlecht für dich.
Oh, mein Gott.
Bitte holt mich hier runter!
Mum! Tu doch was! Tu doch was!
Hilf mir, bitte! Hilfe!
Oh, mein Gott!
Sie erlitt nur eine leichte Gehirnerschütterung.
Außerdem...
Sie hat Rückenschmerzen...
Also machen wir einige Tests.
-Aus welcher Höhe ist sie gefallen? -Aus dem zweiten Stock?
Sie ist schwanger.
Weißt du, wer der Vater ist?
Ist es Will?
Bist du dir sicher?
Hundertprozentig bin ich sicher.
Das ist einzig Marthas Schuld.
Ja, Martha?
Sie hat eine Gehirnerschütterung.
Beckenprellung.
Sie muss sich ausruhen. Zwei Tage.
Das wollte ich nicht wissen.
Der Arzt hat sonst nichts erwähnt.
Daisy ist tapfer... Sie blutet nicht.
Martha, vielleicht hast du einen Fehler gemacht?
Lass das Mädchen und komm zurück!
Und bitte beeile dich. Ich habe etwas für Sie.
Okay.
Ihr Mann geht auf eine Geschäftsreise, ja?
Ja.
-Er ist in Taipeh für vier Tage. -Gut.
Ich werde das klären...
bevor er zurück ist.
Mum...
Kannst du dich bitte da raus halten?
Du wolltest einen wohlhabenden Ehemann.
So läuft das nun mal... Finde dich damit ab.
Und was soll ich also tun?
So tun, als ob ich nichts wüsste?
Ganz genau. Du bist völlig ahnungslos.
WARTEBEREICH
-Station zwei? -Ja!
Miss Ester möchte Sie um Verzeihung bitten.
Sie sollen sich ausruhen und nicht an die Arbeit denken.
Haben Sie das getragen?
Den ganzen Weg vom Parkplatz?
Ja.
Für dich.
Ein Scheck... Eine Art Trostpflaster.
Sie haben wahrscheinlich schon gemerkt...
Für unsere Arbeitgeber ist alles einfach!
Sie denken, dass...
sie mit ihrem Geld...
alle ihre Probleme los werden.
Es kostet sie keinerlei Mühen...
aber für uns ist es...
ein guter Kompromiss.
HUNDERTFÜNFZIGTAUSEND PESOS
Martha.
Tag.
Miss Martha...
Denken Sie, ich bin immer noch das kleine dumme Mädchen?
-Nein, nein. -Das ist gut so...
Warum verbreiten sie dann Gerüchte über meinen Mann und mich?
Wie kommen Sie dazu?
Und was ist mit mir?
Mum...
Kommt nicht wieder vor!
Tut mir leid.
Hallo.
Wie kommt es, dass du schon da bist?
Nami hat mich angerufen und gesagt, dass du da bist.
Da wollte ich dich natürlich auch noch sehen.
Alles gut?
Das ist aber lieb von dir.
Was hat sie sonst noch gesagt?
Nichts. Warum?
Hab ich... etwas verpasst?
Schön, dass du da bist...
Danke, dass du früher gekommen bist.
Erstaunlich...
Meine Frau ist heute besonders nett.
Mami...
Das muss an dir liegen, also...
du solltest uns öfter mal besuchen kommen.
Das dachte ich auch gerade.
Wo ist denn Daisy?
Ich habe sie ins Krankenhaus gebracht, sie fühlte sich nicht wohl.
Gerade erst?
-Was sagt der Arzt? -Ist wohl nur Erschöpfung.
Bleibt sie über Nacht da?
Ja, bis morgen.
Miss Martha! Warum brauchen sie so lange? Sind sie bald fertig?
Was ist?
Werden Sie etwa alt?
Dann sollten Sie kündigen.
Roxanne, du Schlampe...
Ich habe dich großgezogen.
Und deine gottverdammte Mutter...
hat mir alles Mögliche versprochen.
“Wir sind doch wie Schwestern!“
“Ich werde mich um dich kümmern!“
Und hier bin ich, seit 31 Jahren ein Dienstmädchen.
Ich bin die Mutter...
Die Mutter eines Staatsanwalts!
Der Republik der Philippinen!
Genau das bin ich, ihr Hurensöhne...
Ihr verdammten reichen Säcke.
Und ihr werdet schon merken, dass man nicht alles kaufen kann...
Nein.
Was habt ihr mir angetan?
Mein Leben habt ihr gestohlen.
Ich habe mich aufgeopfert!
Für euch alle!
Ich habe alles gemacht, was ihr wolltet!
Ihr sollt verdammt verrecken!
Ihr verdammten Arschlöcher! Ihr könnt mich, verdammt!
Fickt euch, ihr Wichser!
Nur weil ihr reich seid...
habe ich den ganzen Scheiß hier für euch gemacht...
Nur deshalb.
31 Jahre...
Dienstmädchen.
Ihr bekommt schon noch, was ihr verdient.
Ihr werdet nicht nur gute Tage haben...
Scheiße!
So eine Scheiße!
Ich werde es nicht zulassen...
Fickt euch doch!
Fickt euch doch!
Wir haben es nicht gleich bemerkt. Sehen Sie mal!
Das ist das befruchtete Ei in Ihrer Gebärmutter...
Etwa vier Wochen alt.
Ihr erstes Kind?
Es ist ein Segen, haben Sie keine Angst.
Ist es etwa von deinem Chef?
Deine Ersparnisse werden alle drauf gehen.
Wer hätte das gedacht?
Jetzt wirst du all dein Geld ausgeben müssen nur für ein Baby.
Es ist gut, dass du Geld beiseite gelegt hast.
Obwohl, warte mal...
Ist dein Boss der Vater...
sollte er auch dafür aufkommen!
Hast du schon mal ein Baby abgetrieben?
Sag doch nicht sowas!
Du packst deine Sachen und verschwindest aus der Villa.
Und was dann?
Musst du schon alles wissen? Lass es auf dich zukommen.
Mach dir keine Sorgen.
Ich werde dir doch helfen... Ich bin da für dich.
Daisy weiß, dass sie schwanger ist.
Verdammte Schlampe.
Was zum Teufel hat William nur in ihr gesehen?
Nur eine dreckige Schlampe.
Ich wünschte, es wäre der dritte Stock...
Schade.
Das wird dich gesund machen...
Und gut fürs Baby ist es auch.
Und pass auf...
dass deine Arbeitgeber nicht sehen, was ich dir gebe.
Ich danke dir.
Es tut mir leid, Daisy.
Ich bin einfach ausgerutscht.
Ich hätte nie gedacht, dass sowas passiert.
Du weißt, dass es keine Absicht war, ja?
Ist das Namis Milch?
Nein, sie ist von meiner Freundin.
-Sie hat sie mitgebracht. Das ist Gina. -Guten Tag.
Es ist gut für deinen Körper.
Ich hätte es für Sie kaufen sollen.
Ist schon okay. Es wird mir bald besser gehen.
Daisy! Ich komme zu spät zur Arbeit. Bye!
Auf Wiedersehen.
Martha.
Trink deine Milch aus und sag, wenn du mehr brauchst...
Ich werde mich kümmern und welche besorgen.
Ich fühle mich hier irgendwie nicht mehr wohl.
Weil der Herr nicht da ist?
Das meine ich nicht.
Es fühlt...
sich einfach nicht mehr richtig an.
Vielleicht sollte ich kündigen.
Dann tu das... Heute!
Aber was soll ich dann tun?
Verabschiede dich von Roxanne. Ich mach den Rest.
Und wenn ich sie einfach rauswerfe?
Und was wird sein in drei oder vier Jahren?
Steht sie dann mit ihrem Kind vor der Tür?
Solange sie den Beweis für Williams Verrats in sich trägt...
wirst du sie nie vergessen.
Und was soll ich nun tun?
Miss Roxanne...
Daisy würde gerne etwas sagen.
Ja, bitte.
Was gibt's?
Ich möchte Ihnen sagen... Ich kündige.
Ich kann körperlich diese Arbeit nicht weiter...
Ich habe dich wie eine Freundin behandelt.
Und dann tust du mir sowas an?
-Ich werde schon mal Essen machen. -Bleib hier!
Es tut mir so leid.
Was tut dir leid?
Hast du was angestellt?
Mum!
Ich komme gleich zur Sache.
Wie viel für deine Gebärmutter?
Wie viel für das Ding in deinem Bauch?
Zwei Millionen? Drei Millionen?
Du wirst abtreiben, verstanden!
Und ich will dein Gesicht hier nie wieder sehen, versteht du?
In zwei Tagen...
werde ich entbinden.
Wenn ich zurück bin...
will ich, dass du kein Baby mehr in dir trägst!
Daisy.
Ich habe etwas Schreckliches getan.
Ich wollte ihr das nicht antun.
Hör auf!
Der Herr hätte besser an sie denken sollen.
Wie haben sie herausgefunden, dass ich schwanger bin?
Wissen sie es von der Ärztin?
Die hat doch Schweigepflicht.
Verschwinde hier...
Nimm das Angebot an, aber verlang noch mehr.
Sie wird es nicht ablehnen.
Willst du das Baby behalten?
Ich habe noch nicht darüber nachgedacht.
Dann fang damit an.
Du musst dich entscheiden...
Du hast nicht viel Zeit.
Tut mir leid.
Warum entschuldigst du dich?
Warum lässt du das zu...
dass sie dir das antun?
Es tut mir leid, Ma'am.
Hör auf dich zu entschuldigen...
und denk lieber nach!
Lass nicht zu, dass sie dich so behandeln!
Wehre dich!
Sei kein dummes Mädchen!
Lass dich nicht von ihnen so rumstoßen und wehre dich!
Wehre dich!
Verstanden?
Verstanden?
Also ich glaube nicht, dass sie das Baby abtreiben wird.
Sie war zu angetan, dass ich schwanger bin.
Und auch Nami gegenüber...
war sie ist sehr mütterlich.
Hallo, Daisy...
Du schläfst noch nicht?
Ich bring dich jetzt ins Bett und pass auf dich auf.
Warum willst du auf mich aufpassen?
Na gut.
Ich trinke noch meine Milch aus, okay?
Daisy...
Es tut mir leid.
Warum sagst du sowas?
Weil Oma die Leiter weggetreten hat und du gefallen bist.
Es war gar kein Unfall?
Nein.
Es war Absicht.
Ich habe sie gesehen und gehört.
Oh, mein Gott!
Mama, was hast du getan?
Du hast nichts gesehen.
Du bist ein guter Mensch, Daisy.
Ich will nicht, dass dir irgendetwas zustößt.
Danke, Nami.
Miss Martha.
Wegen Daisy...
Sie soll nicht mehr hier oben sein.
Nehmen Sie sie mit in Ihr Zimmer...
Dann können Sie auf sie aufpassen.
Sehr gern.
Warum ziehst du um?
Weil ein neues Kindermädchen kommt.
Aber warum?
Bist du etwa krank?
Nein.
Aber ich habe jetzt ein Baby in meinem Bauch.
Echt jetzt?
Junge oder Mädchen?
Ich hoffe, es ist ein Mädchen.
Wie du.
Sie ist bestimmt noch ganz winzig.
-Nami... -Nami, wir gehen jetzt.
Deine Oma ruft nach dir.
Ja, wir wollen ins Krankenhaus fahren.
Mama bekommt heute die Babys.
Dann sehe ich endlich die Zwillinge.
Ach, ja?
Wie schön.
Na, dann los.
Ich kann jetzt nicht auf dich aufpassen.
Aber das macht nichts.
Heute wird Miss Martha auf dich aufpassen.
Ich muss mir keine Sorgen machen.
Auf Wiedersehen.
Mach's gut, Daisy.
Nami.
Wo hast du denn gesteckt die ganze Zeit?
Ich habe mich von Daisy verabschiedet.
Martha...
Behalte sie im Auge.
Sie könnte unsere Abmachung vergessen.
Guten Morgen, Mr. Romero. Hier entlang.
Hallo.
Schön, dich zu sehen...
Ich bin froh, dass du trotz deines vollen Terminkalenders hier sein kannst...
Sieh sie dir an.
Na los, geh.
Spiel nicht damit rum, du machst es noch leer.
Miss Martha...
Ich werde mein Baby behalten.
Deine Entscheidung.
Ester.
Sie können den Scheck zerreißen.
-Sie möchte das Baby behalten. -Verdammt!
Diese Hexe! Ich hätte sie doch vergiften sollen.
-Bereit? Sehr schön. -Ja.
Fertig? Danke, nehmen Sie die Kinder.
Na, wie geht's?
Danke für zwei...
so wunderbaren Söhne.
Ich liebe dich.
Du brauchst noch Ruhe.
Er ist ein Arschloch.
Jetzt reicht es aber.
Wein, Sir?
Nein, ich brauche nichts.
Diese Schlampe!
Ich kann es nicht glauben.
Ups...
Was machst du hier?
Willst du nicht reinkommen?
Wie du willst.
Wenn du lieber die Zwillinge haben willst.
Was ist dein Problem?
Ich bin schwanger.
Aber Madame Ester und Madame Roxanne wussten es vor mir.
Sie haben mir drei Millionen geboten...
wenn ich abtreibe.
Aber das will ich nicht.
Ich werde unser Baby nicht abtreiben.
Hey, du! Was verdammt tust du hier?
Raus mit dir, bist du verrückt?
Ich weiß, du behandelst mich nicht wie einen Menschen, aber...
Aber das Baby gehört doch auch dir.
Bitte nicht...
Bitte...
Welche Art von Milch ist das?
Das ist Milchpulver.
Hab sie von einer Freundin.
Ich werde einfach verschwinden und alles ist vorbei.
Ich und mein Baby.
Ich brauch dein Geld nicht.
Aber du weißt, dass du der Vater bist und es auch dein Kind ist!
Daisy...
Wir behalten es.
Okay?
Ich danke dir.
Es tut mir leid, dass du ein Baby mit jemandem wie mir hast.
Sie hatte sehr starke Schmerzen.
Also gab ich ihr ein starkes Beruhigungsmittel.
Das ist gut so.
Passen Sie gut auf sie auf, sie liegt William am Herzen.
-Bis dann. -Vielen Dank, Doktor.
Martha.
Packen Sie bitte all ihre Sachen. Sie kommt nicht mehr hierher zurück.
Mach ich, Ester.
William fragte nach Ihnen.
-Nach mir? Will er mich sehen? -Will er.
Hat er etwa mit Daisy gesprochen?
Das hat er.
Ist das Baby tot?
Sie war wirklich eine Schlampe, nicht wahr?
Ich hörte, sie war schwanger, als sie hierher kam.
Was geht dich das an?
Pass auf...
Ich stelle hier die Fragen.
Beantworte sie einfach nur, verstanden?
Sie sagte mir, es wäre mein Baby.
Das sagte sie?
Sie will einfach nur dein Geld.
Wenn es nicht meins ist...
warum dann die ganze Mühe?
Hast du ihr Cytotec in die Milch getan? Sag es mir!
Ich nicht.
Wer dann?
Deine Tochter?
Nein.
Ich war es.
Hast du wirklich gedacht, du hättest damit durchkommen können?
Dachtest du, es ist nicht das Kind von Roxanne...
und deshalb würde ich es niemals als meins akzeptieren?
Hast du das gedacht?
Ist es das?
William hat die Milch ins Labor gebracht zur Analyse.
Sie wurde vergiftet.
Wer würde so etwas tun?
Roxanne.
Diese Leute sind Teufel.
Rücksichtslos...
Wahrscheinlich sind sie deshalb so reich geworden.
Nami hat mir erzählt...
dass ihre Großmutter mich absichtlich herunter gestoßen hat.
Warum sollte sie lügen? Sie liebt dich.
Aber ich habe nicht gewusst, dass ich schwanger war.
Ich wusste es.
Ich weiß alles, was da vor sich geht...
Glaub mir.
Ich weiß, wann William dich das erste Mal besuchte...
und all die darauf folgenden Male.
Ich weiß es.
Noch als du im Krankenhaus warst...
haben sie schon Pläne gemacht...
wie sie mit dir umgehen werden.
Nimm das.
Verschwinde von hier.
Und suche dir einen guten Mann, der dich liebt.
Alles kann gut werden, du musst nur daran glauben.
DREI MILLIONEN PESOS
-Ich will mich rächen an ihnen. -Tu es.
Räche dich an ihnen.
Was ist?
Du wirst sie doch wohl nicht vermissen?
Vernichte diesen Gedanken.
Und hör auf dich zu quälen.
Vergiss sie einfach.
Schlaf jetzt... Schlaf.
Nami...
Sie ist die Einzige, die ich vermisse.
Sie zeigte mir, wie schön es sein kann...
eine Mutter zu sein.
Lass nicht zu, dass sie dich so behandeln.
Wehre dich!
Sei kein dummes Mädchen!
Lass dich nicht von ihnen ausnutzen!
Wehr dich!
Wir haben das schon ewig nicht mehr gemacht.
Deine Füße sind schmutzig.
Du bist dreckig.
Wie oft muss ich mich noch entschuldigen bei dir?
Wie lang soll das noch gehen?
Jammere nicht.
Wie du meinst.
Sag es mir einfach...
wann du mal wieder ein Baby willst.
Vielleicht Drillinge?
Daisy.
Was... zur Hölle machst du hier?
Was zur Hölle ich hier tue?
Ich bin hier, um die Babys zu stillen.
Gib ihn mir. Bitte...
-Du wirst ihnen nicht weh tun! -Ich?
Ich soll einem Kind wehtun?
Bist du verrückt?
Baby...
-Gib ihn mir... -Baby...
Baby...
Gib mir mein Baby.
Gib ihn mir.
Tut mir leid, Baby.
Bitte...
gib ihn schon her.
Los, verschwinde!
-Raus mit dir! -Ja, ich gehe!
Hast du Angst?
Was jetzt?
Honey!
Honey!
Wie ist sie hier reingekommen?
Ist sie noch hier?
Roxanne.
Mir ist nicht wohl bei der Sache! Sie ist verrückt geworden!
Rufen wir die Polizei.
Miss Martha...
Wenn du es nicht allein schaffst...
rufe ich Pijo oder Mario.
Machen Sie es doch.
Ich werde gehen.
-Ich kündige. -Martha.
Was redest du da für einen Schwachsinn?
Wie können Sie es wagen?
Kümmern Sie sich gefälligst darum, was ich Ihnen gerade sagte!
Soll ich besser Mario und Pijo rufen?
Halten Sie den Mund!
Martha...
Warum tun Sie das?
Und das nach alle dem, was ich für Sie und ihren Sohn getan habe?
Soll das der Dank sein?
Nein... William.
Nein...
Wenn man bedenkt, wie lange ich...
für Sie gearbeitet habe. Nein...
Haben Sie etwa gedacht...
ich würde Ihnen dienen, bis ich irgendwann sterbe?
Ich habe genug.
Ich habe es wirklich satt...
euch alle zu ertragen...
Ihr seid schlechte Menschen.
Seelenlose Menschen.
Schlecht!
Hallo, Daisy!
Hallo, Daisy!
Nami!
Wie geht es dir?
Ich bin okay!
Und wie geht es dir?
Es geht mir gut.
Freust du dich über deine kleinen Brüder?
Sie sehen aus wie Engel.
Wie geht es dem Baby, das du im Bauch hast?
Mein Baby?
Es ist weg.
Aber warum?
-Frag deinen Daddy. -Halt dein Maul!
Du bist verrückt!
-Daisy. -Ich danke euch...
Aber ich werde niemals vergessen,
was ihr verlogenen, schlechten Menschen mir in diesem Haus angetan habt!
Daisy.
Vergib mir.
Ich bereue alles, was ich getan habe.
Sag, warum bist du hergekommen?
Was willst du denn noch von mir?
Wie soll ich dir helfen?
Daisy, bitte. Zieh meine Kinder nicht mit rein.
Sie haben nichts falsch gemacht. Lass sie in Ruhe.
Das war's.
Nami.
Es tut mir so leid.
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