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- Und in Jenseits von Gut und Böse... - Das war der Kontext.
Nietzsche benutzten die auch.
Seine fanatische Schwester, wie heißt die nochmal...
Sie hat sie gefälscht. Elisabeth Förster.
Genau.
Sie verknallte sich in Hitler.
Echt?
Ja.
Nietzsche sagt, Antisemitismus sei eine Täuschung,
und dass er sich davon distanziere.
Seine Schwester hat das aus dem Buch gestrichen.
Frauen!
Ja.
Stell dir vor: Nietzsche gar nicht lesen.
Wie Oprea und alle diese Deppen.
Natürlich verwechselst du Konzepte.
Nietzsches Übermensch ist nicht der Nazi-Arier.
Blond, groß, schlau, muskulös. Wie meine Mutter sie mag!
Sondern der Mann der seine Instinkte und Ängste beherrscht.
Alles klar.
Er sagt, Moral sei die Konsequenz einer Angst, die Individuen versklave.
- Weil sie sich selbst verleugnen. - Genau.
Sklavenmoral bedeutet Barmherzigkeit, Freundlichkeit, Demut.
Welche für starke Individuen nicht als Werte gelten.
Deshalb schätzen die Massen diese Menschen als gefährlich ein.
Natürlich!
Er hat nichts mit Hitler am Hut.
Er war nur ein impotenter Masochist.
Genau.
Was man nicht über den Herrn nebenan sagen kann!
Dieses Gestöhne!
- Sie meinst du? - Wen sonst!
Das ist gar nichts!
Die faked das bestimmt.
- Tut mir leid. - Kein Ding.
Entschuldige, Toma.
- Hi. - Razvan?
Der wohnt hier nicht mehr.
Willst du noch was trinken?
Ana?
Alles gut bei dir?
Was?
- Was hast du? - Mir ist nicht gut.
Ich krieg keine Luft.
- Mir wird schwindelig. - Leg dich hin.
Hattest du das schon mal?
- Ich hab meine Tabletten vergessen. - Welche Tabletten?
- So Tabletten, die ich nehme. - Soll ich welche besorgen?
Kann ich was tun?
Bleib ein wenig bei mir.
Besser jetzt?
♪ Ich tu alles, um mich besser zu fühlen. ♪
♪ Ich bin der, der in dir wohnt. ♪
♪ Ich bin das Kind in dir. ♪
Ich mach mir gleich in die Hose!
- Ganz ruhig! - Komm schon. Ich muss mal!
Ich muss mal!
Gehen wir da rüber.
Lass uns rausgehen.
- Wir verpassen es! - Dreh dich weg.
Buh!
Du spinnst!
Wie geht's meinem Lümmel?
Das gefällt dir!
- Schon. Nur kann ich so nicht pinkeln. - Siehst du?
Wir verpassen sie!
Komm.
Sie sind also etwas älter als sie.
Ja.
- Sie haben Wirtschaft studiert? - Hab ich abgebrochen.
Ich hab das für meine Eltern getan.
Aber wofür ist ein MA in Literatur gut?
Wir können dann unterrichten.
Toma will schreiben.
Oder Journalist werden.
Glaubst du, es steckt Geld im Journalismus?
Hör zu, hier in Botosani…
Igor, in Bukarest ist das anders.
- Nachschlag? - Nein danke.
- Schmeckt's dir nicht? - Es war lecker, aber ich bin satt.
Was ist mit dem zweiten Gang?
Tu ihm einfach auf, musst nicht fragen.
- Hast du ein Einzelzimmer im Wohnheim? - Was wird das, ein Verhör?
Er ist alt genug, er kann damit umgehen.
- Ihr seht euch also häufig? - Jeden Tag. An der Uni.
- Wo kommst du her? - Pitesti.
- Was machen deine Eltern? - Sie sind Lehrer.
Biologie und Chemie.
Und wie kommt ihr finanziell zurecht?
Wir vermieten eine Wohnung in Bukarest. Läuft auf meinen Namen.
Er bekommt auch ein Stipendium.
Ist die Wohnung groß?
Ja, ziemlich groß. Drei Zimmer.
Die Küche ist ungefähr so groß wie dieses Zimmer.
- Wie haben deine Eltern das geschafft? - Vorbereitung für die Medizin-Fakultät.
Hast du Geschwister?
Nein.
- Darf ich? - Bedien dich!
- Willst du? - Nein.
Iss was.
- Sehr lecker. - Ich weiß.
Ich hab dir einen Pyjama von Igor aufs Bett gelegt.
Ich bin OK so.
Es ist sehr heiß.
Buh.
Raus hier!
- Steht mir gut? - Raus mit dir. Spinnst du?
Er kommt dir gleich nach. Raus jetzt.
Woran denken Sie gerade?
Albernes Zeug.
Völlig anderes Thema.
Mir ist dieser Witz eingefallen: "Kleider machen keine Leute".
Ist das ein Witz?
Hab ich das gesagt?
Der Spruch oder was auch immer.
Witz.
Glauben Sie, dass Kleider Leute machen oder nicht?
Ernsthaft jetzt?
Natürlich nicht.
Und warum, denken Sie,
haben Sie dann das Anziehen von Igors Pyjama mit dem Spruch assoziiert?
Kleider machen keine Leute?
Gerade...
fiel mir ein Traum ein.
Verstehe.
Ist schon wieder weg.
Das macht nichts.
Er fällt Ihnen wieder ein.
Ich bin echt unbrauchbar!
Ich weiß nicht.
Ich checke rein gar nichts mehr.
Dieses freie Assoziier-Ding kommt mir plötzlich ganz schön kompliziert vor.
In der Theorie scheint es einfach.
Ihre Erinnerungen beinhalten immer den Beginn eines Sexualakts,
den Sie nicht verbalisiert haben.
- Wie jetzt? - Nicht komplett.
Sex "komplett" verbalisieren?
Sie haben es sich nie zugestanden, die Dinge emotional wiederzuerleben.
Zum Beispiel als Sie Ana das erste Mal im Wohnheim trafen.
- Erzählten Sie nicht weiter... - Fiel mir deshalb Botosani ein?
Weil ich dort nicht mit ihr schlafen konnte?
Ja, auch deshalb.
Mir ist schwindelig. Es reicht!
Ich hab ein bißchen Panik.
Liebling…
Wovor hast du Angst?
Ich weiß es nicht.
Du hast gerne Angst.
Besser so?
So?
Feiner Bauch…
Besser jetzt?
Die Mauer kam näher,
Bis an die kleinen Rippen,
Rauf zu den kleinen Titten,
Rauf zu den kleinen Lippen,
Runter zum kleinen Busch,
Runter zur kleinen Muschi…
Gefällt's dir?
Mir ist schwindlig.
Es gefällt dir!
Ich war am Schlafen.
Es gefällt dir!
Ja, es gefällt dir!
Soll ich deinen kleinen Po küssen?
Ja, dein kleiner Po.
War dein Vater wirklich ein Überläufer?
Das hat sie behauptet.
Ich bin sicher, Igor weiß es.
In einer Kleinstadt wird getratscht.
Das ist deren Sache.
Warst du nie neugierig?
Sie haben es dir einfach erzählt, als du 17 warst und das war's?
Ist das jetzt noch wichtig?
Herrgott.
Du willst echt alles wissen!
Wusste deine Mutter davon?
Dass Igor dich gebadet hat?
Du warst 13, 14. Und sie hat nichts getan?
Hast du wenigstens mit ihr darüber gesprochen?
Ich spreche mit dir.
Liebst du mich noch?
Muss ich mir überlegen.
Du kleine Schlampe, du!
Was geht dich das an?
Du kannst anfangen auszupacken, indem du uns sagst, wer mein Vater ist.
Nicht so laut!
Igor!
Soll ich anfangen auszupacken?
Wir reisen ab! Ich halte das nicht mehr aus!
- Was ist passiert? - Meine Worte: bescheuert herzukommen!
Wenn du jetzt gehst, brauchst du nicht wiederkommen!
Verfluchte Schlampe!
Sollen wir ein Taxi nehmen?
Gott!
Ana, hörst du mich?
Willst du ein Taxi nehmen?
Kannst du mich hören?
Was ist los?
Red mit mir.
Ich habe Angst.
Wovor?
- Ich weiß es nicht. - Wie meinst du das?
Du brauchst vor nichts Angst zu haben. Ich bin bei dir.
Ich weiß nicht.
Was soll ich tun?
Schatz, wenn du nicht mit mir sprichst, kann ich dir nicht helfen.
Lass mich ein bisschen. Ich komm alleine zurecht.
- Komm schon. - Lass mich.
Toma!
Ein bisschen über ein Jahr.
Seit ihr Vater gestorben ist.
Und vorher?
Eine halbe Lexotanil und eine Tavor.
1 mg Tavor, 3 mg Lexotanil.
Seit wann?
Seit ich 17 war.
Sieben, acht Jahre.
Ihr Vater hat sie ihr gegeben gegen Schlafstörungen und Angstzustände.
Weißt du, diese Benzodiazepine lösen eine Abhängigkeit aus.
Schwindel gehört zu den Nebenwirkungen.
Vor allem nach so vielen Jahren.
Du sagtest, dass du seit Monaten nicht vor die Türe gehst. Warum?
Sie hat diese... Panikattacken.
Ana, schau mich an.
Auf dem Weg hierher, was hat dir da Angst gemacht?
Kannst du es erklären?
Meine Angst bezog sich auf nichts Bestimmtes.
Ich kann es nicht erklären.
Mit 17, als du Angstanfälle hattest,
war da etwas geschehen?
Willst du nicht von Igor erzählen?
- Sie erfuhr, dass er nicht ihr Vater war. - Sie soll sprechen.
- Hat er dich missbraucht? - Um Gottes willen, nein.
Hat er dich geschlagen?
Aber ihr schlieft im gleichen Bett bis vor Kurzem.
- Toma! - Was?
Mit 13 badete er sie und tätschelte ihren Bauch.
Mit der Familie das Bett teilen, heißt nicht, dass sie missbraucht wurde.
Der Schock, als sie erfuhr, dass er nicht ihr echter Vater war,
könnte einiges erklären.
Vielleicht.
Was ist mit deinem biologischen Vater?
Ich kenne ihn nicht.
Er verließ das Land vor ihrer Geburt.
Wozu hast du mich hierher geschleppt?
Du schaffst das ganz gut alleine.
Dann rede du.
Selbstmordgedanken?
Dein Großvater...
Ich gebe dir 37 mg Trevilor-Retard.
Folge-Generation, nicht suchterzeugend.
Und ein Blindpräparat.
Ein Placebo?
Damit sie ihre Abhängigkeit los wird.
Hast du noch von deinem Tavor und Lexotanil?
Ja.
- OK, dann verschreibe ich die nicht. - Soll sie die immer noch nehmen?
4 oder 5 Tage lang, bis die Apotheke das Blindpräparat hergestellt hat.
Dann nimmst du das Blindpräparat hundert Tage lang.
Trevilor, täglich nach dem Frühstück während der ersten Woche.
Du verdoppelst die Dosis in der zweiten Woche.
Bleib einfach dran. Kein Herumtrödeln.
Wir sehen uns im Sommer, wenn du dein Blindpräparat aufgebraucht hast.
Auf Wiedersehen, Ana.
- Wenn etwas ist, ruft mich an. - OK.
Aber…
was hat sie eigentlich?
Schwer zu sagen in ihrem Alter. Wir schauen, wie es läuft.
Trotzdem. Wie die Italiener sagen...
"Gut gegessen, gut gekackt, keine Angst dass dich das Sterben packt."
Gut, Herr Doktor. Danke.
Zum Wohl.
Endlich lernen wir dich kennen. Seit drei Monaten bitte ich Toma darum.
- Ich kenne sie erst seit drei Monaten. - Eben.
Guten Appetit.
Bedient euch, es gibt mehr als genug.
Mit den Fingern.
Vielleicht solltest du einen guten Neurologen aufsuchen.
- Warum redest du nicht mit Dobritoiu? - Das reicht jetzt!
Sie hat dir gesagt, dass es nichts Neurologisches ist.
Danke für das Essen. Es war großartig.
Reg dich nicht auf.
Mach wozu du Lust hast. Niemand zwingt euch.
Begreifst du jetzt, wie sie drauf sind?
Ernsthaft jetzt.
Wenn ich ihn anrufe und ihr geht nicht hin,
blamiert ihr uns echt!
Hab ich dich gebeten, ihn anzurufen?
- Spinnst du? - Toma!
Ich?
OK!
- Die Toilette? - Links. Ich zeig es dir.
Weißt du, was mit dem Kerl passiert ist, der lauter als sein Vater furzen wollte?
Er hat sich die Hose vollgeschissen.
Seit du ihr begegnet bist, hast du den Verstand verloren.
Du bist Wachs in ihren Händen.
- Woher willst du das wissen? - Ich weiß alles.
Alles! Was zum Teufel?
- Es reicht jetzt! - Was weißt du?
- Sie ist ein Bastard! - Wer hat dir das erzählt?
Und sie ist nicht ganz richtig im Kopf!
Wer hat dir das erzählt?
Häng mit Schweinen rum und du wirst nach Scheiße riechen!
- Wer hat euch das erzählt? - Razvan.
Und du glaubst diesem Wichser?
Er hat es nicht so gemeint.
Er hat sie an der Uni gesehen, sie zuckte am ganzen Leib.
Ich dachte, es wäre vielleicht MS.
Willst du etwa behinderte Kinder?
Wieso nagelst du dich ans Kreuz, wie Jesus?
Wenn sie dir ein Kind liefert, macht sie dich fertig!
Fick dich, du Kommunistenspitzel.
Ich hab mein Leben für dich und diese Hure hier versaut!
Du tust mir leid, du Idiot.
- Du Pimmelkotze! - Es reicht!
Keinen einzigen Cent kriegst du noch von mir.
Für mich bist du tot.
Und wenn du ihm weiter Geld gibst, mach ich auch dich fertig.
Mein Geld für seine moldawische Tussi!
Schmeiß diese Schlampe auf der Stelle aus meinem Haus!
Dieses verdammte Luder!
Es reicht!
Es reicht jetzt!
Gott wird dich strafen!
Besser?
Meine Liebe...
Ich muss los. Ich regle das.
Vergiss nicht, eine Kerze anzuzünden.
- Ich liebe dich unendlich. - Ich dich auch.
Du musst dir ihre Probleme nicht so zu Herzen nehmen.
Sie wird darüber hinwegkommen.
Sie hat ihre Mutter. Sie ist nicht ganz allein.
Du machst es nur schlimmer mit diesem Scheiß.
Ich weiß, du machst dir Sorgen um sie. Du hattest immer schon ein großes Herz.
Du kennst sie noch nicht lange, und schau worauf es hinausgelaufen ist.
Hör auf mich, mein Schatz.
Dass er eine Szene macht, wenn sie zu Besuch ist, ist also OK?
Du hast ihn Idiot genannt.
Wir sind deine Eltern, egal was passiert.
Wir wollen das Beste für dich.
Du bist auch auf manches fixiert.
Du bist besessen von einem Mädchen und bist blind für den Rest.
Wie bei Diana.
Sie hast du auch finanziert. Am Ende hatte ich Recht.
Was weißt du schon über Diana?
Lass gut sein.
Mach, was du willst. Du weißt, ich steh hinter dir.
Kapsel dich nur nicht so ab.
Schau dich um, rede mit den Leuten. Gräm dich nicht so viel.
Wie du damals mit Hans?
- Wieder das alte Lied. - Ist doch wahr.
Verschon mich. Du bist genau wie dein Vater.
Also zumindest wissen wir, dass er mein Vater ist.
Sehr schlau.
Nachdem ihr weg wart, hat er sich in deinem Zimmer eingeschlossen.
Er hat mich nicht reingelassen.
Aber du kennst mich. Am Ende war ich drin.
Er hat Pappkreuze an die Wände genagelt darauf stand: "Mein Sohn ist tot".
Gütiger Gott!
Nachts betet er für dich.
Erzähl ihm nicht, dass du das weißt.
Du und dein idiotischer Mann.
Halt den Mund, Kind.
Du weißt, es ist nicht einfach, mit ihm zurechtzukommen.
Aber er gehört zur Familie, in guten wie in schlechten Zeiten.
Du bist der Einzige, der ihm wichtig ist.
Ich sag euch schon seit Ewigkeiten: lasst euch scheiden.
Ruf ihn an. Tu's für mich.
Später.
- Bitte ruf ihn an, den armen Kerl. - Ja, ja.
Er weiß nicht, dass ich hier bin.
Ich muss zur Uni. Also, kannst du mir aushelfen?
Ihr solltet einen Psychiater aufsuchen, einen Psychologen, was auch immer.
Oder einen Priester, mit mir sprichst du sowieso nicht.
Deine Mutter liebt dich.
Und hör auf zu rauchen.
Du rauchst wie ein Schlot.
Ich rauche gelegentlich, aber du...
OK.
Tschüss!
- Wann kommst du wieder vorbei? - Ich meld mich.
Ich hab versucht, ihn zu erreichen, aber sein Handy ist aus.
OK, wir sprechen später.
Ja, ich versuch's wieder.
Verschon mich, Mama.
Hab's kapiert. Tschüss.
Entschuldigung. Kerzen?
Kommen Sie mit.
- Für 1 Leu? - Ja.
- Wie viele? - Eine.
Wie halten Sie es hier mit der Beichte?
Sprechen Sie mit Vater Adrian, sobald er fertig ist.
Ah ja. Danke.
Gottes Segen.
FÜR DIE VERSTORBENEN
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Nun zu uns.
Jetzt kommt der harte Teil.
Wie lange ist deine letzte Beichte her?
Da war ich noch klein.
- Ist deine Familie gläubig? - Ja.
Mein Opa nahm mich in die Kirche mit.
Aber er nahm sich das Leben…
- Du warst noch klein. - Ja.
Er hat sich erhängt. Ich erfuhr es erst ein Jahr später.
Gott verlässt uns nicht.
Er harrt geduldig unserer Rückkehr. Er erlegt uns Prüfungen auf.
Du kamst wie der Ungläubige Thomas. Er war kein Ungläubiger, er zweifelte.
Also kamst du, um mit eigenen Augen die Wunden unseres Heilands zu sehen.
- Ich bin froh, du tust den Schritt. - Ja.
Beginnen wir mit den ärgsten Sünden.
Aber zuerst, was für Zigaretten rauchst du?
- Parliament. - Parliament.
Wie viele am Tag?
Fast eine Schachtel. Ich hatte viel Stress in letzter Zeit.
- Was kostet eine Schachtel Parliament? - 5,50.
Wir runden auf 6 auf. 180, sagen wir 200 pro Monat.
2.400 pro Jahr, ungefähr 800 Euro.
Wie lange rauchst du schon?
- 10 Jahre? - So ungefähr.
Rechne selber. Du hast einen Neuwagen verschleudert.
Ganz zu schweigen von deiner Lunge, deiner Gesundheit.
Aber nun zum bösen Wolf.
Als ich vor einem Jahr an der Literaturfakultät anfing,
lernte ich ein Mädchen kennen.
Und was ist das Problem?
Es kam so…
Meine Eltern akzeptieren sie nicht. Eigentlich mein Vater.
Er hat seine eigenen Probleme.
Wir haben uns gezankt. Geschlagen.
- Bist du aus Bukarest? - Pitesti.
- Und das Mädchen? - Botosani.
- Sie ist... - Eifersüchtig?
- Depressiv. Labil. - Was ist die Ursache?
Sie spricht nicht darüber.
- Ihr Stiefvater ist gestorben. - Gott habe ihn selig.
- Sie nimmt Medikamente. - Das ist gar nicht gut.
Sie muss alles Schlechte tilgen, um reden zu können.
- War sie jemals bei der Beichte? - Ich weiß es nicht.
Siehst du?
Was hältst du von ihrer Familie?
Keine Geschwister. Sie hatte diesen Stiefvater.
Ihre Mutter heiratete ihn mit 17, war von einem anderen schwanger.
Siehst du?
- Ihr Vater war... - … aggressiv.
Ja.
Bis 14 teilte sie ein Bett mit ihm.
Siehst du, manchmal haben Mädchen Eltern,
die dominant oder possessiv sind,
weil sie selbst das Gleiche erfahren haben...
Auf der anderen Seite könnte etwas vorgefallen sein.
Gott bewahre, der Vater trank und verging sich vielleicht an ihr.
Genau das befürchte ich.
Sie muss ihm vergeben und weitermachen. Sie kann nichts dafür.
Es ist wichtig, dass sie beichtet.
Wenn sie dem bösen Wolf nicht gegenübertritt, findet sie nie Frieden.
Friede kommt von Gott, nicht von mir.
Wenn du nicht in Not wärst, hättest du vielleicht nie gebeichtet.
Dieses Mädchen ist dir eine Fremde.
Sie erzählt mir nicht alles, aber so ist es nicht.
Meine Beine sind eingeschlafen.
Setz dich.
Das gehört auch zur Buße dazu, weißt du.
Ich sah Fälle von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und dergleichen.
Die Mädel wollen einen Freund, Familie, also kehren sie's unter den Teppich.
Es ist wichtig, ihre Geschichte zu erfahren.
In einer Beziehung muss man von Anfang an sagen:
Ich habe dieses und jenes durchgemacht.
Sonst findet man nach der Hochzeit eine Sauerei unterm Teppich.
Deine Vergangenheit ist auch wichtig, wenn du Familie mit ihr willst.
Wenn sie Medikamente nimmt und ihre Gesundheit ruiniert,
wirst du mit einem physischen und emotionalen Wrack zusammenleben.
- Hast du ihren echten Vater getroffen? - Nein.
Er hat das Land verlassen, vor ihrer Geburt.
- Wohin ist er? - Frankreich.
Ich wollte, dass sie nach ihm fahndet.
Sie muss wissen, woher sie stammt.
Es ist ihr vielleicht nicht klar, aber das könnte sie destabilisieren.
Sie vergleicht ihr Leben daheim mit ihrem jetzigen Leben.
Das macht sie traurig.
Ich weiß nicht, wie ihr helfen.
Die richtige Frau auszusuchen, ist schwieriger als jede Doktorarbeit.
Wenn du eine gute Frau findest, bist du gesegnet.
Ojemine.
Onirismus entspringt dem Surrealismus.
Jedoch definiert er die Funktion des Traumes neu.
Die Surrealisten propagierten das automatische Schreiben.
André Breton beschrieb den Surrealismus als medialen Automatismus in Reinform,
durch den man mündlich oder schriftlich das aktuelle Funktionieren von Gedanken
zum Ausdruck bringen kann.
Nur noch ein bißchen.
Ich hab doch gesagt, mir geht's gut. Wir reden nachher.
…bar jeder durch den Verstand ausgeübten Kontrolle,
befreit von jeglicher Ästhetik oder moralischen Bedenken.
Ende des Zitats.
Für den onirischen Autor agieren Träume wie legislative Normen.
Dimov und Tepeneag konnten sich zu Zeiten des Kommunismus
nicht den Luxus der Irrationalität leisten.
Ihre Träume sind total bewusst. Sie verdammen automatisches Schreiben
und fordern die Produktion von Texten – d. h. Träumen – im luziden Zustand.
Hey.
Was geht, Alter?
Hast du's dabei?
Hier hast du's.
Ich bin draußen.
Ich komm gleich.
Lust auf einen Oster-Ausflug?
Nein, wir fahren ans Meer.
- Willst du richtig gutes Gras? - Hab kein Geld.
Tschüss!
Mama, ich kann grad nicht reden.
Ich bin an der Uni. Wir reden heute Abend. Tschüss.
Wir haben doch den Kalender beachtet?
- Haben wir. - Was dann?
Es sind erst zwei Wochen. Das gab's schon mal.
Vorhin hast du drei Wochen gesagt. Jetzt sind's zwei?
Ich hol einen Test, dann wissen wir's.
Ich versteh nicht. Was willst du eigentlich?
Woher soll ich das wissen, verdammt!
Ich nehme meine Tabletten, muss meine Magisterarbeit schreiben…
Ja, die Magisterarbeit ist das Problem. Eine Abtreibung ist kein Thema.
Hey, Bogdan.
Ich hab ein Problem. Ein riesiges.
Hast du noch mit Simona zu tun?
Nein, die Frauenärztin.
Hast du noch ihre Nummer?
Texte sie mir bitte.
Das will ich rausfinden.
Schick sie mir einfach, bitte.
Das wird etwas drücken.
Lia?
Kein Hämatom.
Ich weiß nicht mehr weiter, Simona. Versuch du sie zu überzeugen.
Auf dich hört sie vielleicht.
Ich sagte gerade, in zwei Wochen wissen wir mehr.
Wenn Blutungen, Krämpfe, Fieber in den nächsten 24 Stunden auftreten, ruft an.
Keine Anstrengung. Kein Kochen, kein Putzen, nichts dergleichen.
- Aber jetzt ist alles OK? - Jetzt ja.
Bei der Amnio weiß man nie, ob der Test Schäden verursacht hat.
Deswegen war ich dagegen. Es gab keinen Grund zur Besorgnis.
Erblichkeit ist kein Argument.
Nur weil du zu früh kamst, kriegst du nicht zwangsläufig auch ein Frühchen.
Es gab keine medizinische Indikation.
Im Double-Test hattest du 1 von 460. Kein Grund zur Sorge.
Will sagen, der Grund, weshalb du diese gefährlichen Tests machst, ist…
- Subjektiv. - Subjektiv.
Und teuer sind sie außerdem.
Du hast Angst, vor der Zeit zu gebären,
aber du machen einen Test, der eine Frühgeburt einleiten könnte.
Erkennst du das Paradox?
Gut, wenn es dich beruhigt.
Aber wenn wir die Resultate dann haben,
bezweifle ich, dass du ruhiger wirst.
Verstehst du, was ich meine?
Gut.
OK. Jetzt zur Geburt.
Wir sind in der 24. Woche. Es bleiben noch 15.
Immer noch Kaiserschnitt?
Ist das nicht besser, damit wir Kontrolle über das Datum haben?
Das ist ebenfalls heikel.
Wir können den 15. Dezember anpeilen, aber er könnte am 10. kommen. Ja?
Auch können Wahlkaiserschnitte eine Frühgeburt auslösen.
Das bedeutet einen Not-Kaiserschnitt, sobald ein Problem auftritt.
Ein Kaiserschnitt erschwert das Stillen, die physische und emotionale Erholung.
Vor allem in deinem Zustand.
Du meinst postnatale Depression.
Ich möchte, dass du gut versorgt bist. Damit nichts aus dem Ruder läuft.
Vorsorge ist besser als Behandlung.
Eine Psychoanalyse käme als eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme in Frage.
Nach der Geburt wird es nicht einfach.
- Ich überleg's mir. - Tu das. Lass dir Zeit.
Psychoanalyse funktioniert nur, wenn du es willst.
Jedenfalls wär's gut, es zu probieren.
Ich hatte Recht damit, das Baby zu behalten, nicht?
Und das ist sicherlich besser als all diese Tests.
Wenn schon, dann wo…
Ich kann euch einen der besten Analytiker empfehlen.
Miruna Stanescu.
Wir arbeiten schon geraume Zeit zusammen.
Sie ist gefragt, wird euch aber nehmen, wenn ihr mich erwähnt.
Sie ist grad im Urlaub, im September müsste sie wieder da sein, glaub ich.
Frau Ana, wir wären dann soweit.
Ruft sie bald an.
OK?
Tja...
Ich weiß nicht, wie ich auf sie kam.
Warum trennten Sie sich von Diana?
Sie betrog mich.
Das konnte ich nicht tolerieren.
Sie wusste, dass, wenn das passiert…
Es war ihr völlig bewusst, sozusagen.
Trotzdem haben Sie ihr weiter geholfen.
Zumindest finanziell.
Ja. Ich hielt das nur für fair.
Aber nur eine Zeit lang.
Wusste Ana davon?
Nein.
Sie hätte es in den falschen Hals gekriegt.
Warum?
Sie hielt keinen Kontakt zu ihren Ex-Partnern.
Hoffe ich.
Sie brauchte niemanden außer Ihnen.
Ja.
War das wichtig für Sie?
Dass Sie der Einzige waren?
Ja. Ist das nicht normal?
Ich versuche, Ihre Gefühle für Ana zu verstehen.
Sie sagten, Sie wissen nicht, ob Sie sie liebten,
aber Sie fühlten sich sicher bei ihr.
Keine Gefahr von Fremdgehen, wie bei Diana.
Es ist wichtig, dass Sie verstehen, warum Sie bei Ana blieben, denke ich.
Habe ich Ihnen erzählt.
Sie ist einfach so. Unselbstständig. Oder sie war es...
Und Sie?
Jetzt bin ich wieder bei Simona.
Der Frauenärztin mit der Psychoanalyse?
Ja.
Ich wollte Sie was fragen. Machen Sie sich keine Notizen?
Was wollen Sie über sie wissen?
Sie fingen von ihr an.
Jetzt weiß ich's nicht mehr!
Ich denke, Sie vertrauten ihr.
Ich fragte mich, ob da noch was war.
Nein.
Was Sexuelles, meinen Sie?
Das haben Sie indirekt angedeutet.
Jetzt psychoanalysiere ich Sie.
Die erste Woche nach dem Absetzen war besser. Jetzt kann sie nicht mal...
Das hab ich nicht verstanden.
Können Sie das wiederholen?
Es dauert seine Zeit. Die Medikamente arbeiten.
Die Einstellung der Patientin ist ebenfalls wichtig.
Wir fahren mit dem Blindpräparat fort.
Ich verschrieb ihr zwei Dosen à 37 am Morgen, richtig?
Ja, 37,5 mg.
Geben Sie ihr auch abends eine.
Eine Woche lang. Dann verdoppelt sie die Dosis.
Bis sie bei 150 mg ankommt.
Ja.
Ich verstehe.
In zwei Wochen.
Danke. Wiederhören.
Er sagt, das ist normal.
Es kann bis zu sechs Monate dauern, bis die Wirkung einsetzt.
Ich kapiere diesen Schwachsinn nicht.
Wenn die Wirkung später einsetzt, warum schadet es mir dann jetzt?
Auch der positive Effekt wird kommen.
Scheiß auf positive Effekte.
Er sagt, es könne psychosomatisch sein.
Die Experimente stehen mir bis hier.
Was hast du dann vor?
Ich nehme wieder meine alten Tabletten und reduziere langsam die Dosis.
Du hast mit diesen hier angefangen, zieh das jetzt durch!
Aber warum die Dosis verdoppeln? Was für einen Sinn hat das?
Ana…
Es hängt auch von dir ab.
Wie wär's: nimm du sie doch eine Woche.
Verfick dich! Wie wär's?! 'Ne Woche...
Nimm die Tabletten oder ich bin raus.
Dein Leben kannst du alleine in die Tonne kloppen. Kapiert?
Liebling!
Hey.
Hey.
Ana?
Schatz, zieh den Schlüssel ab.
Ana!
Ja!
Ana!
Ana! Was ist passiert?
Ana? Wach auf!
Wie viele hast du genommen?
Kannst du mich hören? Wann hast du sie genommen?
Soll ich den Krankenwagen rufen?
Ana!
Verdammt!
Dein Handy war aus.
Mein Handy...
Ich bin los, deine Kursnoten abholen, Rechnungen zahlen, Essen einkaufen...
Du hast mich allein gelassen.
Wie, ich dich allein gelassen, Liebes?
Oh Gott.
So. Auf den Rücken drehen.
Ganz vorsichtig.
OK! Das hätten wir.
Ganz vorsichtig. Und runter.
Verzeihung?
Was ist los?
Danke.
Guckst du bitte, dass keiner reinkommt? Und ruf einen Krankenwagen, bitte.
Fulger lonut!
Sah wohl aus wie ein Selbstmordversuch.
Was haben sie da nachgeguckt?
Haben meine Mandeln bewundert.
Lass mal sehen.
Hör auf damit! Mach den Mund auf.
Zunge raus!
Was ist das?
Angeborene Missbildung.
Tut das weh?
Was haben sie gesagt?
Das es ein Tumor sein könnte.
Sie holten den Onkologen dazu.
- Du solltest Tests machen lassen. - Das ist angeboren, kapiert?
Ein Taxi zum Stadt-Krankenhaus, bitte.
Vordereingang.
Toma.
Bleib stehen.
Ja. Wir sind unterwegs.
Ich bin in der Stadt...
Mir geht's gut. Ist was passiert?
OK.
OK, tschüss.
Meine Mutter hatte einen Albtraum mit mir drin.
Entschuldigung!
Wie geht's dem kleinen bösen Wölfchen?
Er ist grad eingeschlafen.
Wie geht's dem großen bösen Wolf?
Gut.
Miruna sagt, es ist nicht OK, dass du für meine Therapie bezahlst.
Na gut, dann zahl halt selber dafür!
War nur ein Witz.
Das ist unser Geld.
Na ja, ich sollte selber was verdienen.
Wie denn?
Irgendein Halbtagsjob. Ich könnte von zuhause aus arbeiten.
Worüber habt ihr sonst gesprochen?
Ich erzählte ihr, wie ich von zuhause fort bin, als Igor Mama verprügelte
und wie sie zu meiner Tante kamen und mich nach Hause schleiften.
Und ich assoziierte das mit dem Traum,
in dem ich die Türe abschloss und Igor sie eintrat.
Wie ich mich einnässte.
Also war es doch wie eine Vergewaltigung.
Wie ich gesagt hatte.
Du solltest einfach nur mit mir reden.
Wir können uns das Geld sparen.
Du bist albern.
Meine Tatenlosigkeit belastete mich.
Deshalb wurde ich im Traum zum Opfer…
Als...
Was?
Ich identifizierte mich mit meiner Mutter und wollte ihren Platz einnehmen.
An was denkst du?
An was Albernes.
Wegen der Vergewaltigung...
Die Tür war das Jungfernhäutchen, das Zimmer die Vagina.
Es geht darum, wie ich das emotional verarbeite.
Ich steig ein, mir ist kalt.
Wie wär's, soll ich mit Bogdan reden?
Du könntest seine Kolumne in Beau Monde übernehmen.
Er will eh kündigen. Du würdest ihm aus der Patsche helfen.
Mal sehen.
Ach ja? Welche verfickten Sünden hat das arme Kind denn verbrochen?
Der Beichtvater ist nötig für des Kinds spirituell gesundes Wachstum, Bogdan.
Verschon mich mit diesem Schwachsinn.
Was ist gesund daran, den natürlichen Ficktrieb zu unterdrücken?
Zumindest manchmal.
Deswegen bekommen manche Probleme. Weil sie ihre Wünsche nicht ausleben.
Der Priester erlaubt nicht mal, dass du dir einen runterholst.
Sie sagen den Kindern, das macht blind.
Dir wäre es also recht, wenn unser Sohn die ganze Zeit masturbiert?
Nicht die ganze Zeit.
Aber in seinem Alter sollte er den eigenen Körper erforschen.
- Wie alt ist Mario? - Achteinhalb.
Er ist alt genug.
Ich finde, es ist OK, einem erwachsenen Mann das Masturbieren zu verbieten.
Tja, wenn seine Frau ihre unorthodoxen ehelichen Pflichten nicht erfüllt?
- Ja, Schatz. - Wer, ich?
Ernsthaft, Masturbieren...
Vielleicht ist es ein Kompromiss in einer Ehe, weißt du?
Hängt davon ab, an wen du dabei denkst.
Du hast recht!
Also denkst du nie an einen Anderen, wenn du mit diesem Typen da vögelst?
Was?
Denkst du nie an eine Andere, wenn du sie bumst?
Nicht alle Männer sind Mösenjäger wie du.
Schaut euch an, die Unschuld selbst!
Seien wir ehrlich. Wichsen rettet Ehen.
Du willst eine Schlampe ficken, aber du liebst deine Frau.
Also holst du dir einen runter und denkst an die enge Fotze von der Mieze.
Was ist daran so schlimm?
Ist ein Tagtraum. Ein Trugbild.
Projektion eines Archetyps, anima...
Schau, wie sie lacht!
Rede philosophisch daher und sie wird ganz feucht.
Zeig mir ein Paar, das es bis ins Alter schafft ohne Untreue.
Geht nicht. Du würdest bekloppt.
Fräulein Ana! So naiv!
Wie können anscheinend intelligente Leute wie ihr
sich weigern, diese verheuchelte Naivität abzulegen?
Wir Intellektuelle sind Idealisten.
Gehst du deshalb nicht vor die Tür?
Oder weil du es genießt zu leiden.
Fick dich. Was willst du damit sagen? Dass ich spinne?
Hörst du dir selber zu?
Lass mich in Ruhe, Toma.
Da seht ihr, was ich durchmache!
So ist das Leben!
Wenn du so verdammt schlau bist, was ist dann die Lösung?
Erleuchte uns.
Es gibt keine Lösung für eine arme Sau wie dich.
Aber die Skandinavier haben ein System erfunden.
Die haben Zeitverträge.
Nicht wie die Rumänen, zusammen leiden bis in alle Ewigkeit.
- Wie erträgst du ihn nur? - Keine Ahnung.
Warum dann nicht eine offene Beziehung führen?
Wir sind Südländer! Rumänen würden keinen anderen ihre Frau poppen lassen.
Mit "Rumänen" meinst du dich, richtig?
Also hättest du gerne Affären, aber ich nicht?
Warum? Vögelst du nicht mit dem Allmächtigen?
Ist Er nicht deine Zuflucht? Ich muss pissen, sozusagen.
Du bist ein Scheißkerl, sozusagen.
- Frauen! - Du bist erbärmlich.
Spaß beiseite, er wird verrückt.
Letzte Woche hat er meinem Beichtvater einen Haufen Blödsinn erzählt.
Er ging zur Beichte?
Er wollte sich darüber lustig machen. Gar nicht, er wollte ihn einfach hänseln.
Toma war vor ein paar Jahren beichten.
Ja, das war was. Der Priester stank nach Alkohol!
Du kannst nicht zu irgendjemandem.
Ein Priester aus Cluj kam letztes Jahr an die Uni.
Richtig.
Er war cool. Aufgeschlossen.
Er war OK. Ein bisschen ein Angeber.
- Filimon? - Kennst du ihn?
Sicher. Warum nicht zu ihm?
Wie? Nach Cluj pendeln?
Ich schick euch zu Vater Eftimie, in Targoviste.
Er ist streng.
Aber das ist besser als eine pauschalisierte Absolution.
Indoktriniert sie euch auch?
Ich möcht gern gehen.
- Ja? - Ja.
Schaut! Ana ist aufgewacht!
Meine Worte: alles nur in deinem Kopf. Du liebst es grundlos zu weinen.
Glaubst du an irgendwas außer an deine Theorien?
Etwas anderes als Logik und Physik?
Was zum Beispiel? Deine Ängste und Phobien?
Hab ich was Falsches gesagt?
- Die hast du vergessen. - Ich weiß. Danke!
- Gottes Segen. - Gottes Segen. Wir melden uns.
- Können wir los? - Ich bin gleich soweit.
Was ist mit dir?
Ich bin müde.
Was hältst du davon?
Er sagte, dass du ein Frühchen warst.
Was genau meinst du?
Dass du mit 7 Monaten zur Welt kamst.
- Das hat er gesagt? - Ja.
- Er sagte, ich kam mit 7 Monaten? - Ja!
Ich hab ihm überhaupt nichts gesagt.
Was?
Du kamst mit 7 Monaten zur Welt?
Woher weiß er das?
Woher soll ich das wissen? Ich wusste es ja selbst nicht!
Wie lang hat er dir gegeben?
Dir?
Sieben Jahre Buße.
Dir?
Was ist mit der Hochzeit?
Die standesamtliche Trauung ist das Problem. Die kirchliche Trauung geht jederzeit.
Es dauert noch etwa einen Monat, bis wir die Papiere bekommen.
Also? Wie lange?
Vierzehn Jahre.
Warum?
Ich hatte diesen Freund.
Und?
Und er war verheiratet.
Ich hab's erst später erfahren.
Und?
Also das ist eine schwere Sünde.
Wer war es?
Kennst du nicht. Wen schert's?
Warum erzählst du mir solche Sachen nicht?
Als ob du mir alles über Diana erzählt hättest?
Hab ich.
- Guten Abend. - Guten Abend.
- Toma Calin. - Iulian Cristescu.
Treten Sie ein.
Bitte.
Ich dachte, ich lieg auf der Couch!
Wir tasten erst mal das Terrain ab.
Schauen, ob wir zurechtkommen.
Dafür sind diese Vorbesprechungen gedacht.
Ich bin etwas nervös.
In Ihrer Email steht nichts darüber, ob Sie mit Psychoanalyse vertraut sind.
Meine Frau... meine Ex-Frau ging ca. sechs Jahre zu einer.
Ich hab manches darüber gelesen.
Sie sind also geschieden. Das hatten Sie nicht erwähnt.
Oder ließen Sie sich seither scheiden?
Nein.
Vor rund fünf Monaten... fünfeinhalb.
Also ich weiß ein bißchen was darüber.
Zuerst erzählte sie mir davon, dann fand ich dies und das heraus.
Das war so im ersten Jahr. Dann...
Sagte sie, sie soll nichts erzählen.
Klar, das ist der Idealzustand.
Ich vermute, Sie dürfen auch nicht darüber reden?
Es ist vertraulich?
Vor allem für uns.
Sollten wir zusammenarbeiten, liegt der Fokus auf Ihnen.
Die anderen zählen weniger.
Nehmen wir mal an, jemand gesteht einen Mord,
was dann?
Kommt drauf an.
Ob es Totschlag war oder vorsätzlich,
ob der Patient eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt...
Ist mir noch nicht begegnet.
Keine Angst, ich habe niemanden umgebracht.
Ich stellte mir nur den Extremfall vor.
Sie sagten, Sie seien Autor.
Ja.
Irgendwas veröffentlicht?
Noch nicht.
Das meiste journalistisch.
Entschuldigung. Die Toilette?
Selbstverständlich, ich zeig sie Ihnen.
Die Treppe runter, links.
Heben Sie den Griff ein wenig an, die Tür klemmt manchmal.
Das schaff ich, danke.
- Wievielter Monat? - Neunter.
Haben Sie Schmerzen, Wehen, irgendwelche Beschwerden?
- Nein. - Wir sind seit heute Morgen hier.
14/7, perfekt. Bleiben Sie hier und ruhen sich aus.
Willst du nach Hause?
Um dich vor heute Nacht auszuruhen?
Ich muss mal.
- Entschuldigung? - Einen Moment.
Ja.
Wir müssten auf die Toilette.
Ich dachte, Sie könnten sie vielleicht begleiten.
- Die Schlangen sind lang. - Natürlich. Kommen Sie!
Toma!
Wie geht es ihr?
Wir gehen gerade.
Aber wie geht es ihr?
- Müde. Wir sprechen uns später. - Soll Papa euch fahren?
Ruf mich an, wenn ihr da seid.
Ich bin hier, bei den Ständen.
- Geht's besser? - Ein wenig.
- Danke. - Komm wir gehen zurück.
Ich dachte, wir gehen?
- Wie spät ist es? - 15:20.
OK. Bis zu den Reliquien brauchen wir eine Stunde.
Was ist mit Miruna? Wir schaffen es nicht bis 19:00.
Wenn ich es nicht schaffe,
zahl ich die nächste Sitzung. Ist das ein Problem?
Geh schon, ich komm gleich.
Hast du's dir anders überlegt?
Mir geht's besser.
Das Wunder von Targoviste!
- Willst du dich nicht setzen? - Mir geht's gut!
Ich dachte, du hättest da was in Bukarest um 19:00.
Soll ich gehen, oder was?
Wenn du was vor hast, kann ich dich hinfahren.
Warum nicht dein Ding da verschieben? Ihr könnt in Pitesti bleiben.
Papa kann euch morgen zurückfahren.
OK, fährst du mich?
- Was? - Küsst ruhig ein paar alte Knochen.
Komm schon.
Holt euch keine Hepatitis.
Toma!
Solltest du nicht den Arzt anrufen?
Verschon mich.
Wir waren doch einig: kein Cortison!
37,4 ist keine erhöhte Temperatur.
Klar! Diese Miruna ist Gott im Himmel!
Willst du das Cortison, damit er die Klappe hält?
Oder weil er es wirklich braucht?
Ein Scheiß gehst du raus! Ich bin bald zu Hause.
Keiner stirbt bis dahin!
Scheiß auf die Phimose und das Cortison!
Ana! Hallo?
Schreib einfach "Ein Scheich bot eine Million Dollar für eine Nacht".
Und, Maestro?
Ich sagte es schon. Es ist Murakami.
Das ist die beste Wahl. Und es ist mein Artikel.
- Also hast du dich entschieden? - Ja.
- Also hast du dich entschieden? - Ja. OK.
Mugur!
Meine Meinung zählt auch, oder? Verkaufszahlen sind nicht alles!
Der neue Coelho ist jetzt raus. "Der Sieger bleibt allein".
Na und?
Also ist unter deiner Würde, wer nicht für den Nobelpreis im Gespräch ist?
Ziemlich genau das.
Wenn es das ist, was ihr wollt,
inwiefern unterscheiden wir uns dann noch vom Boulevard?
Seh ich nicht so.
Murakami ist noch lange kein Kawabata.
Wir trinken einen und reden darüber, wenn du magst.
Wenn deine Meinung sich so gut wie Coelho verkauft,
dann können wir hier darüber reden. Kapiert?
Wir verkaufen hier eine Zeitung.
Und ich glaube “Der Sieger” verkauft sich besser als “IQ84”.
Wenn wir schon für Deppen werben,
dann gib mir eine Schlagzeile.
"Der Sieger bleibt allein".
Verschon mich mit dem Schwachsinn. Wirtschaft ist dran.
"Träume vom..."
Schreib was du willst.
"Träume vom Wohlstand erfüllen."
Wenn du jetzt gehst, hast du verkackt.
Weißt du was? Take it or leave it.
- Curiela. - Wer?
Curiela.
- Wer ist Curiela? - Meine Freundin.
Ja, und ich rette sie vor...
Toma!
Toma!
Sehr schön.
Ich muss los.
- Hast du ein Taxi bestellt? - Ich hol eines auf der Straße.
Komm, bitte.
- Ärger dicht nicht! - Vergiss es einfach.
Wir waren 15 Minuten draußen im Park Was kann da schon passieren?
Mit Tudor? Hast du sie noch alle?
Wann warst du zuletzt alleine draußen, ohne mich?
Hättest du mir nicht was sagen sollen?
Was, wenn ihm was passiert wäre?
Sollen wir dich abholen oder kommst du alleine zurück?
Keine Ahnung. Ich ruf an, wenn ich bei Miruna fertig bin.
Mami ist bald zurück, Schatzilein.
- Hast du dein Handy dabei? - Ja.
Pass auf dich auf.
- Ruf uns an, wenn du da bist. - Tschüss!
Ich will zu Mami!
Ich will zu Mami!
Wo geht sie hin?
Erklär's mir.
Ich warte.
Da haben wir's.
Das ist nicht das Problem!
Was ist dann das Problem, verdammt?
Was will Bogdan um diese Uhrzeit?
Ich halt das nicht mehr aus. Andauernd kontrollierst du mich.
Gib mir dein Handy.
"Schläfst du?"
Küsse und Emojis? Toll!
Hast du dich beruhigt?
Du verstehst nur, was du willst.
Was will ich denn?
Ich höre.
Hab ich das je bei dir gemacht?
Wenn du den ganzen Tag unterwegs warst, hab ich da dein Handy gecheckt?
Ich arbeitete, um dich zu unterstützen.
- Was verdammt tu ich dann jetzt? - Wie verdammt soll ich das wissen?
Du bist total paranoid.
Wie wär's, besorg dir auch einen Job!
Was?
Einen Ganztagsjob.
Und was ist mit Tudor?
- Es gibt Nannys. - Geld verdienen, um Geld zu zahlen?
Du hättest was zu tun.
Stell dich nicht dumm. Oder vielleicht bist du dumm.
Jetzt bist du die dicke Chefin, das hast du mir zu verdanken.
Wenn ich weiter gemacht hätte, würde ich mehr verdienen als du.
Außerdem bleib ich zu Hause, um mich um Tudor zu kümmern.
Willst du, dass er so wird wie du?
Kinder haben taugt nicht als Therapie.
Als du jahrelang zu Hause bliebst, hab ich mich da beschwert?
Jetzt rätst du mir, Arbeit zu suchen! Du hast Nerven!
Hast du je daran gedacht, dass du meinen Zustand genährt hast?
Warst du deshalb krank?
Also warst du meinetwegen krank?
Papi!
Arschloch.
Erfülle drei deiner Wünsche, welche sie auch seien.
Was würde dich glücklich machen?
Denk darüber nach, lass dir Zeit.
Dann verschwand der Oger im düsteren Wald.
Je näher er seinem Heim kam, desto besser fühlte er sich.
Hör zu, Frau, sprach er.
Mach ein üppig Feuerchen und Mahl.
Wir werden nie wieder darben.
Lass uns nichts überstürzen. Noch könnten wir alles verlieren.
Lass uns drüber schlafen.
Lass uns morgen die drei Wünsche aussprechen.
Der Holzfäller legte sich vor dem Feuer zum Schlafen nieder.
- Hey! - Hey.
Hey, Mäuschen.
- Adriana sagt Hallo. Was sagst du? - Hallo.
- Schau mal, wer da ist. - Wow, bist du groß geworden.
Miha!
Wer ist mein Hübscher? Mein Allerliebster?
Komm her, mein Prinz. Ach, bist du groß geworden!
- Hey! - Hi.
Bald hat er eine Freundin.
- Willst du eine Überraschung? - Ja!
- Wer ist da bei ihr? - Keine Ahnung.
Was macht ihr hier?
Wir waren in der Nähe. Ich hab vorhin angerufen.
Mein Handy ist auf stumm.
- Soll er eine Stunde nichts essen? - Ist OK jetzt.
Tudor, mein Schatz!
Hat er geweint?
Nein, er war OK.
Wart ihr bei Radulescu?
Wir gehen um 19:00.
- Wer war das? - Wen meinst du?
Der Typ vorhin.
Ein Freischaffender.
- Wie geht's dir, Liebling? - Gut.
Wie war's? Hat's weh getan? Nein? Gut.
- Also, wer ist das? - Ein Freelancer, Toma.
Zeig Mama, was er gemacht hat.
Erst runterschlucken.
Also, was hattest du mit ihm in der Stadt verloren?
- Ich weiß nicht, was du meinst. - Du weißt es nicht?
Wenn du die ganze Schokolade isst, musst du wieder zum Zahnarzt.
- Warum? - Weil man davon krank wird.
Warum?
Weil dir die Zähne ausfallen.
Wieso, wieso...
Was, spionierst du mir jetzt nach?
Möchtest du was malen?
Warum ließen sie sich nicht scheiden?
Natürlich meinetwegen.
Das wurde mir mein Leben lang vorgehalten.
Was für eine kranke Mentalität.
Kenn ich!
Hans der Ficker, wie mein Vater ihn nannte, war Deutscher.
Er kümmerte sich um die Papiere, wollte uns mit nach Deutschland nehmen.
Damals war das ein großes Ding.
Dich auch?
Ja.
Und er war verheiratet. Hatte zwei Töchter.
Er ließ sich scheiden, ging zu Vater und bat um die Hand meiner Mutter.
Das ist ja unglaublich!
Und dein Vater?
- Haben sie sich geprügelt? - Nein.
Mein Vater hat ihr nie vergeben.
Später nahm er mich unter Beschuss.
Warum?
Mutter kümmerte sich nur um mich.
- Wie alt warst du? - Sieben.
Sie tauschte Hans gegen dich.
Mein kleiner Hans.
Bin ich daran schuld, dass er sich nicht von ihr scheiden ließ?
Sie behaupten: alles nur für mich!
Aber was hat er gegen mich?
Nichts. Sag ich dir die ganze Zeit.
Für ihn sind alle Frauen Huren.
Bis auf meine Mutter. Aber sie ist trotzdem eine Frau.
Und nein, Miruna sagt mir nicht, was ich tun soll.
Überhaupt nicht!
Sie ermutigt dich nur, alten Männern den Schwanz zu lutschen.
Du bist irre.
- Schick mich doch zum Analytiker. - Vielleicht solltest du wirklich hin.
Du solltest nicht mehr hin. Du bist eindeutig geheilt!
Wir können bessere Dinge mit unserem Geld anstellen.
Ich entscheide, was ich mit meinem Geld tue.
So also! Mein Geld ist unseres, aber dein Geld ist deins?
Diese Idiotin redet dir ein, dass du mich durchfütterst.
- Hab ich dafür all die Jahre bezahlt? - Toma!
Was genau machst du da? Deine oder meine Analyse?
Warum dauert das so lange?
Wie lange noch muss ich das ertragen?
Was erzählst du ihr über mich?
Alles!
Also weiß Miruna von dem Leberfleck auf meinem Schwanz!
Mach dich locker, Schatz. So wichtig bist du auch wieder nicht.
Fällt dir nicht auf, dass du ins andere Extrem umschlägst?
Welches Extrem? Wie ein normaler Mensch zu leben?
Auszugehen? Zu arbeiten?
Ich brauch auch meine Unabhängigkeit.
Trennung also.
Das habe ich nicht gesagt.
Vielleicht ist es das, was du willst, und ich soll dran schuld sein.
Du hast sie nicht mehr alle.
- Danke! - Gern geschehen.
Komm, Tudor!
Wir gehen nach Hause.
Hat es dir Spaß gemacht? Gib mir die Hand.
Geh zu Papa und zieh dich um.
- Wie war's? - Cool!
- Cool? - Cool.
Du bist der schrecklichste Mensch, der mir je begegnet ist.
Kein Gott, keine Moral, keine Seele, nichts.
Ich hab alles in dich investiert.
Hab mich von allen abgeschottet.
Ich kann nicht mehr.
Ich bin müde.
Ich bin erschöpft.
Alles, was ich alleine versucht habe…
Ich möchte nie wieder von jemandem abhängig sein.
Du hältst mich zurück.
Du akzeptierst nicht, was ich mache.
Du denkst wahrscheinlich,...
das ist egoistisch.
Vielleicht ist es das.
Aber du weißt nichts von der Pein, die ich durchlitten habe.
Und es ist so frustrierend, dass ich es dir nie klar machen konnte.
Du willst, dass ich so bin wie früher!
Krank, wie früher.
Und ich kehre nie wieder dahin zurück.
Ich wünschte...
Ich wünschte, du wärest mit mir zusammen gewachsen.
Mit dir wachsen?
Toma.
Toma.
Ich liebe dich nicht mehr.
Und du liebst mich auch nicht mehr.
Ich glaube, du hast mich nie geliebt.
Du hingst nur an mir.
Ich will die Scheidung.
Du hast einen anderen, oder?
Nein.
Wer war dann der Mann in dem Café? Kannst du's mir immer noch nicht sagen?
Mein Vater.
Ich hab's dir nicht erzählt, damit du mich nicht beeinflusst.
Er kam letztes Jahr zurück.
Wir trafen uns ein paar Mal. Ich wollte erst nicht.
Aber er ließ nicht locker.
Er ist ein guter Mensch.
Er hat seine eigenen Probleme.
Und Tudor mag ihn sehr.
Ach ja?
Das werden wir ja sehen.
Was machst du?
Nicht das Kind traumatisieren, bitte!
Verzieh dich aus meinem Leben!
- Toma, hör mir zu! - Es reicht!
Hör mir zu, Schatz!
Ana, steh auf!
Ana, Liebling!
Wach auf!
Ana!
Erinnern Sie sich, wer der Anrufer war?
Wer hätte es seien können?
Was denken Sie?
Sie wissen besser, warum Sie diesen Traum erschaffen haben.
Ja.
Ich überlegte, was Ihre Deutung wäre.
Sie denken sicher, dass ich, unbewusst,
Ana umbringen wollte, in der Tarnung von Igors Pyjama,
oder so was.
Wenn das die erste Deutung ist, die Ihnen einfällt...
Ist das nicht ein wenig zu abgedreht?
OK.
Das nächste Mal dann.
Sind wir fertig?
Ja.
Wir sind ziemlich aus der Zeit.
Aus der Zeit.
Ziemlich.
- Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
Bis zum nächsten Mal.
Aber wäre es nicht möglich...
gibt es keine anderen Varianten?
Sicher, zahlreiche.
Träume verzerren meist die Dinge.
Aber es liegt auf der Hand, finden Sie nicht?
Warten Sie.
Sollte Ana sterben,
ist eine Versöhnung unmöglich.
Wenn Ana verschwindet, bleibt Tudor bei mir.
Versuche ich Tudor zu ersparen, was ich mit meinen Eltern durchmachte?
Sieht so aus.
Weil, sollte ich zu ihr zurück,
würde ich das tun, was mein Vater mit meiner Mutter gemacht hat.
Ja.
Ich frage mich nur, ob die Ana im Traum wirklich nur Ana ist.
Sie treiben mich in den Wahnsinn!
Nehmen wir an, Traum-Ana ist meine Mutter,
wer ist dann Anas Traum-Vater?
Hans?
Warum nicht?
Ana betrog Sie mit ihrem Vater, genau wie ihre Mutter damals mit Hans.
Und?
Wir sprechen uns Donnerstag.
Bis Donnerstag.
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