All language subtitles for 1x11111 Tuerkisch Fuer Anfaenger

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Original subtitles

Hi Kathi!

Das ist meine Seele.

Also das Schwarze hier.

Und der helle Fleck

steht fĂĽr die Hoffnung, das Cem nicht in mich verliebt ist.

Und das Fragezeichen in der Mitte steht für…

Wie bescheuert bin ich eigentlich?!

Es ist leider total offensichtlich, dass Cem in mich verliebt ist.

Weil

Doppelpunkt…

Willste was anderes gucken!?

Ich bin ihm wichtiger als Gallatassaray Istanbul!

aus dem Fernsehen: Ich liebe dich. Ich liebe dich ĂĽber alles.

Gott sei dank macht Axel kein großes Problem draus, dass Cem in mich verlie…

äh, auf mich fixiert ist.

Möchtest du Gürkchen auf dein Brot, Mäuschen?

Gerne Axeli.

Hast du gesehen, wie er sich sein Brot geschmiert hat?!

Kathi, vergiss was ich gesagt habe.

Axel macht ein Problem draus.

Wie so’n Söldner!

Mit 10 Scheiben Schinken, bloĂź, damit ich sehe, wie viel EiweiĂź er braucht!

Spinnst du jetzt?

WeiĂźt du noch, wie du drauf abgefahren bist, als ich mich mit ihm geprĂĽgelt hab?!

Von wegen ‚Ooh, endlich benimmst du dich wie ein richtiger Kerl!’

Du stehst auf solche animalischen Nummern!

…Was machst du da!?

Ich bin geblendet von dem Vertrauen, das zwischen uns herrscht.

Man Axel, ich steh nicht auf Cem.

Er ist total…

total halt!

Da hätte mir aber schneller was einfallen müssen.

Blöd, prollig, süß… äh,

ich mein hässlich…

obwohl…

hässlich ist er ja auch nicht!

Halt n Ausländer.

Wenn er nicht bald ne Freundin hat, wird er dich packen und in den Urwald schleifen und…

…sich mit mir in seinem Baumhaus paaren!?

Hähäh!

Wir mĂĽssen ihn verkuppeln.

Ich bin ein Mann, ich erkenne die Gefahr. Du nicht!

Wie’s aussieht, Kathi, ist Cem wirklich eine Gefahr.

Eine Gefahr fĂĽr meine Beziehung.

Okay.

Okay. Dann verkuppeln wir ihn halt

wenn’s dir dann besser geht.

Schwachsinnsplan!

Vati!?

Vati!!

Hasi-2?

Sag mal, was machst du eigentlich mit unserem Klingelschild und unserer Hausnummer?!

Die…

die muss ich mal putzen, die sind stark verschmutzt und voller Moos.

Aha!

Sag mal, soll ich dich mitnehmen in die Praxis?

Nönö,

ich hab meine Termine alle auf nachmittags verlegt.

TschĂĽs Mama.

Er hat uns gefunden.

Wer?

Opa!

Ich hol den Notfallbrief!

Nein! Nein,

es ist ja nur mein Vater!

Tausende Frauen auf dieser Welt haben einen!

Ich schaff’ das, diesmal wird alles anders.

Ich bin stark.

Mama - ist - stark.

Nille, sag es!

Mama – ist – stark.

Vater!

Dörrchen, mein Apfelbäckchen!

Hast ganz schön Falten gekriegt!

Das kommt von deinem Psycho-Gequatsche!

Du bist so ehrlich Vater, das lieb ich an dir…

Hier, ihr mĂĽsst mal eure TĂĽr lasieren,

die zieht sonst Feuchtigkeit.

Du willst ihn mit Ching verkuppeln!?

Das ist’n dämlicher Plan.

Er hat schon mal bei ihr verkackt.

Jah, zweimal um genau zu sein.

Aber sie hat mir selber gesagt, dass sie ihn sĂĽĂź findet!

Ruhe!

Kurz 3 Sekunden fĂĽr ein wichtiges soziales Projekt,

das Ching organisiert.

Wie immer am Tag der Krebsforschung lesen wieder Freiwillige auf der Kinderstation vor.

Das ist es!

Da haben Ching und ich uns kennen gelernt!

Du hattest Krebs!?

Ich hab da gelesen – und sie ist voll drauf abgefahrn!

Auf’s Vorlesen…

Klasse?

12-3)

Jah, sie steht auf Typen, die sich engagieren, sie kommt doch aus der dritten Welt!

Axel, China ist Weltmacht!

Sie kommt aus Vietnam!

Der muss da lesen…

dann kriegt der die!

Das ist Wahnsinn.

Wie willst du Cem dazu kriegen, auf der Krankenstation vorzulesen!?

Wenn er ĂĽberhaupt lesen kann!

Hoa jetzt guckt der schon wieder so!

’s is’ unmöglich!

Also…

Cem hat seine Hausaufgaben abgeschrieben,

und ich finde, das sollte bestraft werden.

Vielleicht könnten Sie ihn einfach bitten, auf der

Krankenstation vorzulesen?

Du weiĂźt, ich liebe solche rauszufordern, hm!

Den Staub der Nichtsnutzigkeit von euch zu schütteln, der sich in euren Elternhäusern

auf euren Schultern abgesetzt hat.

Eine schöne Idee für Ötztürck, Cem.

Und hast du auch eine Idee für dich…

Petze?

So!

So! Was fĂĽr eine Ăśberraschung!

Du hast unsere Adresse herausgefunden und bist gekommen.

…ohne anzurufen!

Tja!

…Wo ist Helena?

Lena hat es nicht so gern, wenn man sie so nennt.

Sie ist dein Kind.

Was versteht sie schon vom Leben?!

Ich habe ’ne Fabrik gegründet!

Jah, Vater. Du erwähnst es!

…seit 40 Jahren…

Sieh dir die Schwielen an den Händen deines Großvaters an:

vom Arbeiten.

Deine Mutter hat keine.

WeiĂźt du, wieso?!

Weil sie den ganzen Tag nur Händchen hält!

Ich bin sehr glĂĽcklich mit meinem Beruf!

Andere Kinder lernen einen Beruf, auf den ihre Eltern stolz sein können.

…Und was ist mit Markus!?

Seid ihr endlich zusammen gezogen?!

Markus und ich, wir…

Oder hast du es wieder versaut?

Hier fehlt n Knopf am Kissen.

Ich hab’s dir ja immer gesagt:

Der Mann, der dich aushält,

der muss erst noch gefunden werden!

und deine Praxis!?

Wieso arbeitest du nicht?

Wirft die ĂĽberhaupt Geld ab?

Oder bist du immer noch der Ansicht, dein Psycho-Gequatsche sei Dienst an der Menschheit?!

Guck dich an, Dörrchen!

Du bist jetzt fast 7 Jahre alt!

Wenn du es im Leben zu was bringen willst,

dann musst du dich ranhalten!

Pack die Stifte weg

und mach dir lieber… ein Firmenkonzept!

Es läuft wunderbar mit Markus, Vater.

Er ist viel unterwegs.

Gut, er verdient nicht so viel Geld wie ich…

und, meine Praxis…

meine…

7 Partner und ich, wir vergrößern grad die Räume!

Ich mach nicht alles falsch, weiĂźt du!!

Ähm,

Tee?

Bist du wieder mit deinem Hubschrauber gekommen?

Nene, mit meinem dicken Schlitten, der steht da drĂĽben vor der TĂĽr.

Falls du das durch deine langen Haare sehen kannst, du Mädchen!

Wie lange ist Markus in Atlantis?

Im Amazonas, Vater,

er ist Ethnologe, er erforscht Ureinwohner!

Sag doch gleich, er fotografiert Neger!

…Ich fürchte, du bist schon weg, wenn er wieder kommt,

du bist ja sehr beschäftigt mit deiner Fabrik!

Meine Angestellten erledigen alles!

Gewinnspanne

unendlich!

Wie lange willst du denn…

bleiben!?

Na, so lange wie möglich!

Das Mädchen kann bei euch schlafen, ich nehm’ seine Koje!

Hä!?

Sschick mal!

Interesse an Versetzung!?

Äh…

ich war’s nicht!

Sie lesen auf der Krebsstation vor,

heute Nachmittag

‚Rotkäppchen und der Wolf’!

He. ‚Rotkäppchen und der Wolf’, mann.

‚Rotkäppchen und der Wolf’!

Du musst ihm das sagen mit Metin

und dass du dich von Markus getrennt hast!

Was soll ich denn machen?

Er hat schon wieder damit angefangen!

Er wird alles wieder so hindrehen, dass

ich die Versagerin bin!

Ich muss ihn nur angucken, dann bin ich wieder, als wär ich 10!

Mama, du bist stark!

Nein, bin ich nicht!

Schneider?

Schn-neider?

Hier ist Metin!

Vater, geh aus der Leitung!

Dein Vater ist da!?

J..jah, aber e-er muss gleich wieder weg!

Bevor ich ihn kennen gelernt habe?!

Halt ihn auf, Hasi-2, ich mach frĂĽher Schluss!

Nille, hol den Brief!

‚Liebe Doris Schneider,

diesen Brief hast du dir selbst geschrieben,

falls du noch mal in eine Situation gerätst,

in der du dich von deinem Vater einschüchtern lässt.

Auch, wenn du grad ein jämmerliches Vorbild für deine Kinder bist

du schaffst das!

Dein Vater hat vielleicht alles richtig gemacht,

aber du bist klug, du bist weise!

Du bist Therapeutin!

Du kannst stolz auf dich sein!’

Liest du den Satz noch mal vor!?

‚Du kannst stolz auf dich sein!’

Gott, ich bin ja wirklich mein Geld wert!

Jetzt gehe ich zu ihm hin und sag

ihm, dass er mich nicht mehr wie ein Kind behandeln kann.

Und dass ich mit Metin zusammen bin

einem TĂĽrken!

Ist das mein Zimmer?

Äh,

Vati…

Bist du den ganzen Tag zu Hause, gehste nicht arbeiten?!

Vor ungefähr 14 Monaten,

da stand ich mal im Halteverbot

und da kam ein Mann

von der Kriminalpolizei

Metin Ă–tztĂĽrck.

Sie die TĂĽrken jetzt auch schon bei der Polizei!?

Na, jetzt ist Polen offen!

Lässt du mich mal bitte ausreden!?!

Hast du deinen Vater gerade angeschrieen?!

Ich glaub, ich spinne!!!

‚…und falls er dir wieder Angst macht,

ruf deine Schwester an

und lass dir von ihr in den Hintern treten!’

Ching wird dahin schmelzen!

Axel,

welches Mädchen verliebt sich in einen Jungen, der vorliest?!

Ching meinte, sie hätte so eine Seite an mir entdeckt, so…

voller Leidenschaft und Zärtlichkeit…

Kreativität!

Die Kinder, die mich geliebt haben…

na ja, und dann auf einmal baff!

Magic Moment!

Oh mann ey, Kinderstation, wie peinlich!

Das wird aber nicht mitgefilmt oder so!

Was machst n du hier!?

Hans-Herman Schneider.

Vater von Doris Schneider.

Yagmur Ă–tztĂĽrck.

…Ähm, ich wollte nicht stören, ich wollte nur Nils seine Hose bringen, ich hab sie ihm genäht.

Du trägst ein Kopftuch!

Hast du was mit dem 11. September zu tun!?

Ich praktiziere einen friedlichen Islam und ich bitte Sie das zu respektieren, damit es nicht zwischen uns eskaliert!

Hehehe, ganz schön frech, die kleine

gefällt mir.

…Hier, kennste nicht, wo du her kommst.

Nennt man ‚Bonbon’!

Dankeschön

…sind sie ein Nazi!?

Neein.

Aber ich hätte den Krieg ganz gern gewonnen,

hab selber mitgekämpft!

Aber die verdammten Russen haben mich glatt zum LinksfĂĽĂźler gemacht.

…Hast du den Knopf angenäht?!

…Sauber genäht!

Ich hab ne Knopffabrik, ich kenn mich aus! …Sauber genäht!

Ich hab ne Knopffabrik, ich kenn mich aus!

Was fĂĽr ne Fabrik?

Eine Knopffabrik!

Hab ich vor 58 Jahren gegrĂĽndet, vor 58 Jahren!

Sehr erfolgreich.

Weißt du, was mir an Knöpfen so gefällt?

Sie machen, dass alles sitzt.

Machste zu und

es sitzt!

Schade, dass man seine Probleme nicht zuknöpfen kann…

Haben Sie Probleme?

Putzt du schon lange fĂĽr meine Tochter?

…Habt ihr keine Probleme mit dem Jugendamt?

Oder bist du schon 18?!

Papa ist bei mir.

Wenn du das abhörst, bitte ruf sofort zurü…

Hasi-1!

Hasi-2!

Ich bin so aufgeregt!

Hoffentlich mag er mich! Na, wie seh ich aus – gut?!

Dafür hatte sie ihm erstmal was von dir erzählen müssen!

Warum verleugnest du uns?!

Dein Vater glaubt, ich wär deine Putzfrau!!

So.

So. Und er glaubt, du lebst hier mit deinem Ex-Freund!!

Sag mal, das ist doch nicht wahr, oder…?

So…

ihr schwänzt also alle Schule, he?

Cem,

die Kinder haben Krebs.

Oh.

Ja, Cem,

was liest du uns denn heute vor?

Ja…äh,

liebe

krebskranke Kinder

…ich…

das hier, äh, Rotkäppchen…

und der Wolf les ich vor.

Da fehlt voll die Geschichte!

Okay.

Das war’s.

Yo äh…

Rotkäppchen.

Ihr fragt euch sicher…

Rotkäppchen,

was is’n das für’n Name?

Ihre Clique nannte sie nur

‚Redcap’.

Ihre Clique das war’n so…

Schneerosarot,

Dornhöschen und

Aschendings.

Ist er nicht groĂźartig?

Diese Souveränität!

Sexy oder?

Redcap is’ auf’m Weg zur Oma,

Döner und Wodka bringen.

Und die Oma die hat…

auch Krebs.

Ruhe!

Die hat das relativ gut gemeistert und so.

Gute Ernährung, viel Sport und so...

und sie hat sich nie aufgegeben, kapiert?

Merken.

Also,

Redcap brettert mit ihrer Enduro, so ’ner FLX650 so voll durch ’n Wald,

telefoniert dabei mit’m Handy,

guckt nicht richtig

und fährt voll gegen ’nen,

na wer kommt jetzt?

Der Prinz!

Was labert der für’n Müll?

Der Wolf alter, der Wolf kommt.

Redcap, so voll deutsch kreischt rum:

‚Hilfe, Hilfe, ich wurde vergewal…

äh geärgert!’

Und der Wolf so:

‚Ey Tussi, ich chill’ hier nur ab und du fährst mich voll um!’

Der Wolf findet die Kleine nämlich ganz süß.

Aber Redcap läuft davon und der Wolf steht da und denkt sich:

‚Oh man ey, die mag mich garnich.’

Na, der ist doch mindestens so gut wie ich damals oder?

Gut?

Der Penner ist saugut.

Ich meine, er macht das relativ gut.

Alles, was er mir prophezeit hat, ist passiert.

Ich hab keine Riesen-Karriere gemacht…

alle meine Beziehungen sind den Bach runter…

ich habe Angst gehabt, zuzugeben…

dass ich schon wieder alles falsch gemacht habe und…

dass Markus sich von mir getrennt hat…

Ich wollte ihm ja von euch erzählen, aber…

Was ist mit mir?

Bin ich auch ‚alles falsch gemacht’?

Als ich dich kennen gelernt habe, weiĂźt du, was das Erste war, was ich gemacht habe?

Ich hab einen Brief geschrieben

und ihn 40 Mal kopiert

und die an alle meine tĂĽrkischen Verwandten geschickt.

Willst du wissen, was drin stand?

‚Ich bin glücklich!’

stand da drin.

Ich war glĂĽcklich.

Schneider.

Hans-Herman Schneider.

Hätte mich gefreut, sie kennen zu lernen.

Na,

da hast du mir ja wohl einiges verschwiegen.

Hast du dir vielleicht mal ĂĽberlegt warum?

Weil du keinen Mumm hast!

Nein, weil du mir immer das GefĂĽhl gibst, ich bin minderwertig.

Dörrchen.

Jetzt knöpf dich mal zu!

Dieser Mann, dieser TĂĽrke liebt mich.

Ohne tolle Karriere,

und obwohl ich chaotisch bin

so wie ich bin.

Das wäre eigentlich deine Aufgabe gewesen.

Was fällt dir ein!?

Geh, Vater, bevor du mir das hier auch noch kaputt machst!

Jetzt brauch ich nen Schnaps.

Die Oma zĂĽckt ihr Laserschwert und der Wolf so:

‚Ey, keine Gewalt gegen Raubtiere!’

Und dann

frisst der Wolf die Oma.

Ey, aus Selbstverteidigung!

Er frisst sie aus Selbstverteidigung!

Jetzt: Auftritt Redcap.

Das 40-Kilo-Herz vom Wolf so:

bumboombumboombumboom…!

…Ähm, äh…

Wieso hast du so schöne…

wieso hast du so…

groĂźe Augen?!

Dam-mit ich dich besser sehen kann und dann von dir träumen kann.

Und wieso hast du so ’ne große Schnauze?!

D…Damit ich…

dir sagen kann, dass ich in dich verknallt bin.

So schön, dass reicht jetzt auch, ne?!

Ja, und

…dann hat er Rotkäppchen gefressen!

Oh ScheiĂźe, wir haben geflirtet!

Das kann nicht sein, er hat doch nur so’n scheiß Märchen erzählt!

Haste geseh’n, wie Ching geguckt hat!?

Glaubst du mir jetzt, dass man sich beim Vorlesen verlieben kann?!

Ching vielleicht.

Ich nicht.

Du hast dich getraut!

Das hat 40 Jahre gedauert!

…Hasi-1,

es tut mir so Leid!

Sag doch was!

Nein…

ich bin jetzt sauer!

Das darfst du auch.

Ich hab nen kleines Problem.

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