Afrikaans
Akan
Albanian
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Whisper (AI) derived text on 2023-05-05.
Wie konnte das bloß passieren?
Ist dir schlecht?
Wir müssen zum Arzt.
Sag doch mal was!
Es ging alles so schnell.
In der Nähe ist eine Polyklinik.
Ich habe ein Moped.
Hast du ein frisches Taschentuch?
Herr Peters, bitte!
Ja.
Hier hast du meine Adresse.
Wenn was ist, rufst du an.
Tut mir wirklich leid, das alles.
Mach dir mal keine Gedanken.
Finde in Ordnung, dass du dich so um mich kümmerst.
Wäre ja schlimm, wenn ich das nicht täte.
Dann, mach's gut.
Glaser Wilmsruh, Tötenstraße 8, Telefon 4874533.
Kathrin!
Kathrinkchen!
Kathrin!
Was ist denn passiert?
Auf der Eisbahn, Schlittschuh.
Du bist ein Unglücksrabe.
Wer läuft denn so rücksichtslos, dass er dir das Bein kaputt macht?
Ich war schuld.
Ich hab geträumt.
Du weißt ja, wie ich bin.
Du machst Sachen.
Ich mach dir jetzt erstmal einen Saft, das wird dir guttun.
Und dann machen wir dein Bett zurecht.
Die Ferien fangen ja heiter an.
Was machst du bloß für Sachen?
Heute wieder spät geworden.
Na, es geht noch.
Die Kälte zieht an.
Unsere Katja hat's wieder mal erwischt.
Nicht grad neu.
Das Abendbrot ist fertig, Papa bitte zu Tisch.
Frau Mama hat schon den Sturmball hochgezogen.
So, Prinzessin, guten Appetit.
Dein Mopedfahrer.
Sieht er gut aus?
Hast du Zeit, dir einen anzugucken, wenn du heulst?
Du hast doch nicht die ganze Zeit geheult.
Na, die ganze Zeit nun gerade nicht.
Sieht er so gut aus, wie?
Was verstehst du unter gut aussehen? So wie Winfried?
Winfried, der sieht doch nicht mehr gut aus.
Der sah mal gut aus, als er mit mir zusammen war.
Ach, so ist das bei dir.
Ist er groß oder klein?
Groß.
Und schlank.
Und Moped fährt er ganz toll.
Ach, du wüsstest.
Wollte dich zum Arzt abholen.
Musst doch heut wieder hin.
Ich hab heut ein Auto. Dort drüben.
Wie denn das?
Mein Vater tut mir den Gefallen.
Er muss sowieso in die Stadt, zu einer wichtigen Besprechung.
Das will ich nicht.
Wir haben noch Zeit, wir schaffen's gut mit der Bahn.
Ach, nun komm schon.
Mein Vater ist immer in Eile.
Ich will nicht.
Dich hat er also angefahren.
Ich wusste nicht, dass Frank sie bemüht hat.
Dann war's ja eine gelungene Überraschung.
Schließlich liebt man ja seine Kinder.
Übrigens, du siehst ganz schön weiß um die Nase rum aus.
Wenn dir schlecht wird, gleich melden.
Nichts wie aus.
Bei mir ist nicht schlecht.
Nun, dann mit Gott.
So schnell? Scheint ja günstig zu stehen.
Ist doch so.
Scheint sich gar nicht drüber zu freuen.
War doch.
Ich kenne da eine Eisbar, ich leite dich ein.
Wir fahren mit der U-Bahn.
Prima, dein Vorschlag.
Was hast du denn für eine Augenfarbe?
Augenfarbe?
Schau doch nach.
Im Ausweis steht Augenfarbe blau-grau.
Stimmt, und stimmt doch nicht.
Irgendeine Farbe ist noch drin.
Ja, gelb.
Du hast recht, sowas Goldenes.
Was steht denn auf dem hübschen Ding drauf?
Zeig mal her.
Allerhand steht drauf.
Such dir was aus.
Dann schau nicht gleich nach dem Preis.
Weißt du, es ist prima hier.
Die Ferien haben gerade begonnen.
Wir können auch öfters hierher gehen.
Oder wir gehen woanders hin, wie du willst.
In der nächsten Woche fahren meine Alten ins Gebirge.
Da habe ich dann das ganze Haus für mich allein.
In der nächsten Woche fahre ich auch weg.
Das ist doch nicht wahr.
Ist aber so.
Wir haben eine Holzhütte außerhalb der Stadt,
mitten im Wald an einem See.
Im Sommer sind wir dort und eine Woche auch im Winter.
Solange ich denken kann, spielt sich das so ab.
Jedes Jahr in dieselbe Hütte? Ist das nicht langweilig?
Ich hatte heute noch nie Langeweile.
Ist das weit von Berlin?
Es geht.
Ja, ich besuche dich.
Ich komme schon hin.
Du kannst nicht hinkommen.
Schwer zu finden.
Und überhaupt.
Was überhaupt?
Du willst nicht, dass ich komme.
Ja, ich will nicht.
Du bist ziemlich geradezu.
Ich bin so.
Daran musst du dich gewöhnen.
Ich finde das auch nicht schlecht.
Schade um die Woche.
Dein Zustand könnte sich verschlechtern.
Daran habe ich auch schon gedacht.
Das musst du zu Hause sagen, unbedingt.
Siehst aus, als würden dir die Tränen nur so fließen.
Am Montag komme ich dann zu dir.
Du sagst nichts.
Ist dir nicht gut?
Am Montag.
Ja, also am Montag.
Ruh dich aus.
Du brauchst schonen.
Dein Vater muss das einsehen.
Dann können deine Eltern doch mal alleine rausfahren.
Ich habe zu Hause ein Penge Dias.
Ich kann das nicht mehr hören.
Du siehst, in der nächsten Woche erwartet dich ein vielseitiges Programm.
Vielleicht hast du noch einen Kamin zu bieten?
Und auf weichem Eisbärfell liegt ein schöner großer Hund.
Den Kamin ja, aber den Hund noch nicht.
Oder ich bauk mir die Dogge vom Nachbarn, wenn du das möchtest.
Ich stehe aber mehr auf Schlangen und solchen Zeug.
Eventuell lässt sich auch in dieser Hinsicht was machen.
Ich kenne einen Aquarianer.
Schöne Aussichten.
Wirklich, ganz große Klasse.
Mach's gut.
Tschüss.
Vielen Dank auch.
War toll in deiner Eisbar.
Guten Abend.
Guten Abend Herr Schumann.
Grüß dich Katja.
Bald sind deine langweiligen Stunden vorbei.
Ich bring dir eine gute Nachricht.
Am Sonnabend werden wir von unserer Haustür bis zur Hütte fahren.
Es gibt ganz viel Fähigkeiten für dich.
Ein Kollege fährt uns mit seinem Auto.
Gabriela heute wieder nicht hier?
Gibt da noch was zu besprechen für die nächste Woche?
Da ist wieder was im Gange.
Die hat schon wieder einen.
Der ist natürlich wieder was ganz Besonderes.
Ah, so mal ihre Art.
Meine Art jedenfalls ist es nicht.
Und deine schon gar nicht Dieter.
Da war da mal so ein Onkel in deiner Familie.
Lass mich doch mit dem Onkel in Ruhe.
In deiner Familie existierte doch auch so eine wilde Tante.
Solche Art Verwandte gibt's wahrscheinlich in jeder Familie.
Gabriele ist doch volljährig.
Das ist sie.
Bloß manchmal frage ich mich, ob das bei ihr auch stimmt.
Sie wohnt hier und eine gewisse Ordnung ist einzuhalten.
Und dass ich mir als Mutter über das heftige Durcheinander in ihrem Liebesleben Gedanken mache,
das scheint sie überhaupt nicht zu stören.
Ich glaube, du siehst das zu scharf.
Ihr beide seid euch zu ähnlich.
Wenn man eben nicht gleich den Richtigen findet.
Dann muss man eben ein bisschen warten.
Kürzertreten.
Nicht immer gleich Feuer und Flamme sein, wenn einem so ein Kerl über den Weg läuft.
Auf diese Art und Weise findet man nie den Richtigen.
Jetzt musst du aussteigen.
Ja, danke.
Hallo, wer ist da?
Ich, Katrin.
Ach du.
Ist ja prima, dass du anrufst.
Du, ich wollte dir nur sagen,
ich fahre doch in der nächsten Woche weg mit meinen Eltern.
Hallo, bist du noch dran?
Schade.
Wäre eine gute Woche geworden.
Danach ist ja auch noch Zeit.
Die Ferien sind doch nicht zu Ende.
Für mich sind sie so gut wie zu Ende, nach der Woche.
Naja, was nicht ist, ist nicht.
Ich wünsche dir gute Erholung im Wald.
Du musst das verstehen.
Mein Vater hat alles vorbereitet.
Mein Vater?
Morgen früh.
Morgen schon.
Am Morgen hätte ich kommen können.
Dann, mach's gut.
Danke, gleichfalls.
Weiter vorne geht's besser.
Komm, wir laufen ein paar Meter.
Ist doch so schön.
Wird's gehen?
Heiztüchtig ein!
Und du hast vergessen,
die beiden anderen Eislöcher mit Ästen zu markieren.
Das ist nicht gut, Mädchen.
Bin selber schon mal in ein Eislach gefangen.
Ja, Papa.
Es war nicht gekennzeichnet.
20 Grad Minus.
Glücklicherweise war ein Haus nicht weit.
Die Geschichte bleibt aktuell.
Ja, natürlich.
Aber vielleicht kommt mal eine andere zur Abwechslung.
Drinnen kommt ein Fuchs vor,
der klaut dir deine Fische vor der Nase weg.
Du scheinst das ja nie zu begreifen.
Ist so ungeheuer stumsinnig.
Starrst nur immer auf die Maschen.
Unsinn, wenn du die Sache beherrschst,
dann kannst du dabei in die Röhre gucken.
Hier ist ja keine Röhre.
Wenn man wenigstens gucken könnte.
Na, wie ist es?
Wollen wir wieder den Winterstern im Himmel betrachten?
Seiden Sie eine Gelegenheit.
Kalt heute.
Und was Neues ist es ja nicht.
Weißt du noch, wie ich dir das bestimmte Himmelsrichtung
nach dem großen Wagen beigebracht habe?
Ich komme draus, Dieter.
Frische Luft tut gut.
Ich bin müde.
Gute Nacht, ihr Sternenkicker.
Komm.
Oh, schön.
Vorsicht.
Tatsächlich, sie schläft.
Das ist vernünftig.
Der Schock hat unsere Kleine ganz schön geschafft.
Der ist schlimmer als die Wunde.
Soll ich den Wein warm machen?
Nein.
Schnecken habe ich nicht.
Oh, meinetwegen ist das nicht nötig.
Meinst du, du hast genug Hitze?
Sehr schön, Dieter.
Prost.
Sag mal,
wie lange sind wir beide zusammen?
Sehr lange.
Es kommt mich trotzdem kurz vor.
Mir auch.
Komisch.
Ich weiß noch, wie ich dich kennengelernt habe.
Weiß ich auch.
Kannst du mich ruhig mal küssen?
Ich würde jetzt gerne ins Bett gehen.
Mir?
Auch.
Und du?
Ach.
Danke.
Wisst ihr, ich möchte nach Hause fahren.
Ist was mit deinem Bein?
Ja, ich kann nicht so, wie ich will.
Da hast du doch Ruhe.
Kannst du dich auch erholen?
Die Ruhe macht mich verrückt.
Ich bin ja nicht im Kopf krank.
Ich habe jede Menge Bücher mitgenommen.
Immer nur lesen und das alte Radio.
Wir sind nur noch drei Tage hier.
Die können lang werden.
Und ich verderbe sie euch mit meiner schlechten Stimmung.
Soll sie doch fahren.
Ich kann sie gut verstehen.
Wir erholen uns auf unsere Weise, sie sieht das anders.
Wird auch älter deine Katja.
Was ist denn los?
Katja?
Ich möchte doch nur nach Hause.
Der Bus fährt in einer Stunde.
Also dann.
Äh, pass auf beim Umsteigen.
Die Stufen vor der S-Bahn sind immer verheißen.
Stell mich vor.
Warum so stürmisch? Bin doch schon da.
Na nu, wer ist denn das?
Denkt man, Gabrielchen kommt, bringt einen Kuchen.
Altpapier ist nicht.
Ich bin nicht Gabrielchen.
Ich heiße Katrin, ich wohne hier.
Ach, die Schwester.
Kommen die anderen auch?
Welche anderen?
Nur die alten Herrschaften.
Weiß ich nicht.
Mit mir sind sie nicht abgefahren.
Na dann geht ja alles klar.
Gabriel ist also nicht hier.
Muss jeden Augenblick kommen.
Sie wollte Kuchen holen.
Ich werde schon mal was für einen Kaffee aufsetzen.
Hallo ihr Schönen.
Eine wahre Freude für einen Kenner, wie ich einer bin.
Gieß den Kaffee nicht daneben.
Du hast noch genug Gelegenheit, uns zu bewundern.
Wir sitzen auf dem Platz unseres Vaters.
Du schau an.
Lemke hat den richtigen Riecher.
Der vertritt gewissermaßen den Chef der Familie.
Hervorragend.
Ich find mich schnell in so eine Rolle.
Ist der Lemke weg?
Ja, er ist weg.
Dir gefällt er wohl nicht so richtig?
Ich bin mächtig verknallt.
Er quatscht manchmal ein bisschen viel, aber...
Sonst ist er ein großes Ass.
Hat eine Benzo nebenbei, die können sich vor Angeboten kaum retten.
Eigentlich ist er Dekorateur.
Der Chef hält Geld, wenn er will.
Sonst ist er auch ganz gut.
Hat er keine Wohnung?
Eine Ladenwohnung, aber die ist ganz schön kalt.
Du, die Eltern müssen nicht unbedingt was erfahren.
Mutter mag's sowieso.
Das ist meine Sache. Halte du dich da raus.
Gute Nacht.
Sie wünschen?
Ich wollte zu Frank.
Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?
Katrin. Katrin Schumann.
Ach so, das Mädchen von der Eisbahn.
Wir telefonierten bereits miteinander.
Ja.
Mein Sohn schläft noch, Ferien. Da liegt er gern lange im Bett.
Du bist aus dem Walde zurück?
Ja, seit gestern.
Kommt doch rein, es zieht hier.
Du kennst sie?
Ja, natürlich. Sie hat sich mir vorgestellt.
Meine liebe Mama bewacht mich scharf.
Lieber Frank, erinnere dich bitte, was du gestern zu mir gesagt hast.
Aber ich konnte doch nicht ahnen, Mama, wer kommt.
Es gibt eben überraschende Wendungen im Leben.
Komm, leg ab.
Sag mal, du wolltest doch die ganze Woche wegbleiben.
Bin Frühjahr rein. Hab was zu tun.
Prima.
Bloß, hier ist immer nicht abgefahren.
Mein Herr Vater hat wieder ein paar unaufschiebbare Termine im Betrieb.
Bleiben Sie zum Essen?
Na, selbstverständlich, Mama. Was hast du denn zu bieten?
Sie können auch du zu mir sagen.
Wie alt sind Sie denn?
Im Sommer werde ich 15.
Also gut, sag ich du zu Ihnen.
Ach, du machst das immer umständlich, Mama.
Hallo, hallo. Na, das nenne ich ja eine Überraschung.
Das Mädchen in unser Junge, was sie zu Leibe getan hat.
Frank, mach doch mal ein Bier auf. Na, komm, komm, setz dich doch.
Na, wie schaust du heute aus?
Hübsch, frisch, gesund.
Danke.
Robert, den Moment hättest du doch noch warten können.
Danke, Elvira Mädchen, kann ich nicht.
Meine von vielen Reden ausgetrocknete Kehle braucht etwas Feuchtigkeit.
Frank?
Na, hübscher Winter noch geworden, ne?
Freude für die Urlauber.
Sorge für die Bahn.
Sorge für uns.
Material, Heizung müssen ran.
Immer, immer, immer das alte Lied.
So, na dann.
Deine Schürze.
Guten Appetit, ja?
Das Wohl aller Anwesenden.
Besonders auf unseren jungen, hübschen Gast.
Super.
Elvira Mädchen, es geht nicht, nicht über ein gepflegtes Mittagessen.
Kann ich helfen?
Aber, nein, nein, das lass mal schön sein.
In das geheiligte Küchenreich meiner Frau, da darf niemand eindringen.
Daher stellst du die Teller wohl möglich links statt rechts neben die Spüle.
Kommt alles durcheinander, das überlassen wir unserer Meisterin.
Tja.
Ja, gehen wir doch ins Wohnzimmer.
Ach, Elvira, ein guter Kaffee, das wäre jetzt, glaube ich, sehr angenehm für dich.
Für die jungen Leute auch, ja.
Eins steht fest, deine Kathrin hat eine tadellose Figur.
Du musst es ja wissen.
Aber natürlich ist die Erfahrung vieler, vieler Jahre.
Setz dich auf die Couch und leg das Bein hoch.
Ist da nicht mehr nötig?
Keine Widerrene, bei uns macht man es sich bequem.
Ach, brauchst du Hilfe?
Nein, ich brauch nichts.
Ist in Ordnung, in Ordnung, damit tust du was für deine Gesundheit.
Sie dann also nicht?
Ach, weißt du, Kindchen.
Für die Einsicht ist das eine, und der Wille, Wille ist das andere.
Und dein Vater, wo arbeitet der?
Im Reisbahnauspassungswerk, an der Warschauer.
Ach, da, ja.
Ja, ich kenne ein wenig den Betrieb.
Gute Leute, gute Arbeit.
Und welche Absichten hast du später?
Ich meine, beruflich, oder?
Weiß ich noch nicht so genau.
Wollte doch mal Lehrerin werden.
Ich weiß nicht.
Tänzer?
Manniker?
Ja.
Na, warum dann diese Hektik?
Wir haben doch gewusst, dass diese Sache zu erwarten war.
Machen Sie sich Gedanken über verschiedene Varianten und warten Sie, bis ich wieder da bin.
Bis dann.
Na, wie wäre es mit meinem Vorschlag, Tänzerin, Mannikerin?
Dazu habe ich keine Begabung.
Unser Herr Sohn ist ein Glückspilz, verursacht einen Unfall, doch das Opfer besucht ihn, statt ihn zu verfluchen.
Diesen Burschen entstehen keine Unannehmlichkeiten, sondern Annehmlichkeiten. Dankeschön.
Wenn das so weitergeht, dann hat er nie Schwierigkeiten im Leben.
Die machst du mir schon.
Ich? Na, das ist ja interessant.
Elvira, komm, bleib doch. Für deine Küche bleibt noch so viel Zeit. Setz dich.
Danke.
Tja, meine Frau trinkt keinen Kaffee. Warum, weiß ich nicht.
Warum, weiß ich nicht.
Du weißt es schon.
Ist auch egal. Mir jedenfalls schmeckt's.
Dann ist doch alles in Ordnung.
Ja, und was habt ihr noch vor an so einem herrlichen Feriennachmittag?
Na, vielleicht gehen wir ins Kino. Mal sehen, was so gespielt wird.
Kino. Oh Gott, wie lange ist das her, dass man sich so ein Vergnügen gönnt.
Tja, dieses Vergnügen werden wir wohl nie mehr haben.
Tja, es ist Zeit. Ich muss wieder.
Ich hoffe, wir sehen uns bald mal, Kathrin.
Übrigens, meinem Herrn Sohn darfst du alles glauben, nur nicht das, was er über seinen Vater erzählt.
Darf ich?
Also.
Haben wir Zeit?
Ich weiß nicht.
Du kannst es auch?
Ja, mit dir.
Soll ich zu dir hochkommen?
Oben in der Wohnung sind bestimmt meine Schwester und ihr Freund.
Ja, dann komm ich also morgen zu dir. Soll ich wirklich?
Was fragst du? Bin doch deinetwegen aus dem Wald gekommen.
Über dich muss ich auch staunen.
Wieso?
Nur so.
Mach ich was falsch?
Empfindlich wie alle Frauen.
Frauen. Wie sich das anhört.
Also mach's gut dann.
Ein Telegramm für Kathrin Schumann?
Wiedersehen.
Ja, danke.
Heute um 15 Uhr auf U-Bahn nach Frankfurt der Tour sein.
Auf den Zug achten, der in Richtung Lichtenberg fährt.
Bin im dritten Wagen, warte auf deinen Zustand, Frank.
Na, Kleine, so alleine?
Du, ich hab was gesagt.
Kathrin, bist du's?
Aber nicht zu unserem Empfang.
Ihr kommt heute schon?
Wir sind keine Gespenster, du kannst uns anfassen.
Dein Bein ist wohl wieder in Ordnung.
Ich schone ja das Bein.
Und was jetzt?
Ich hab was vor.
Ach.
Tschüss, bis bald.
Habt ihr ein Telegramm bekommen? Was ist denn passiert?
Na, ich muss für ein paar Tage wegfahren, nach Stralsund, zu meinen Großeltern.
Die alten Leute sind krank, dazu der Winter.
Ich soll mal nach dem Rechten sehen, weißt du?
Mein Vater hat wie immer keine Zeit.
Ach so, nach Stralsund.
Ich wollte dich nochmal sehen.
Ich war noch nie in Stralsund.
Komm doch mit.
Schön wär's ja.
Wie lange bleibst du?
Weiß ich noch nicht genau.
Schreib mir bitte.
Ich bin schneller zurück als die Post.
Vielleicht ist die Post mal ganz schnell.
Nur ein paar Tage, dann bin ich wieder hier.
Warst du beim Arzt?
Nein.
Du wolltest doch, deshalb wirst du doch eher abgefahren.
Deswegen nicht.
Warum dann?
Ich wollte in der Stadt sein.
Das hab ich ja heute gesehen, warum du eher in der Stadt sein wolltest.
Stralsund ist ja gut, Dieter.
Was ist denn gut? Nichts ist gut.
Ich möchte auch einen Teller Suppe.
Deine Suppe schmeckt wirklich gut.
Was ist denn heute los mit dir?
Du sei still! Gerade du!
Ich hab doch gar nichts gesagt, dann geh ich eben auch, dann habt ihr eure Ruhe.
Was hab ich denn bloß getan?
Nichts natürlich.
Du kommst ihnen nur anders vor.
Für dich bin ich auch anders?
Auch.
Ich finde das eigentlich normal.
Aber auf Vater musst du Rücksicht nehmen.
Hey Katrin, Überraschung, was?
Blödsinnige Überraschung.
Na, Ferngelaufen?
Dir geht's gut, wie?
Wenn ich dich sehe, ist doch klar.
Na, dann guck mal weg, dann wirst du ja normal.
Ich erinnere euch, zur Jugendweihe wollt ihr eine Klassenzeitung anfertigen.
Ihr müsst jetzt damit anfangen.
Bis zum Mai ist nicht mehr allzu viel Zeit.
Übrigens, für die Fahrt nach Prag Ende Mai ist soweit alles klar, hoffe ich.
In zwei Wochen brauche ich das Geld.
Bereitet eure Eltern darauf vor.
Zur Elternversammlung werde ich dazu auch noch was sagen.
Setz auf.
Wo fahren wir heute hin?
Egal.
Ich bin schon fertig, wir können gehen.
Weißt du, komm mal rein.
Ich möchte deine Eltern kennenlernen.
Ist doch nicht in Ordnung, dass ich ihr mal aufkreuze, wenn sie nicht da sind.
Sie wissen doch, dass wir zusammen sind?
Ja, das wissen sie.
Na, komm schon.
Mathe und Chemie, was für eine Freude.
Stehst du darin schlecht?
Nö, eins und zwei.
Ist doch in Ordnung.
Ich sprach von der Freude an der Sache.
Sag mal, ist dir ein Hellaus über die Leber gelaufen?
Du kommst her und willst meine Eltern kennenlernen.
Muss ich erst mal verdauen.
Kann ich dir was abnehmen?
Danke, nicht mehr nötig.
Gemütlichen Nachmittag gehabt?
Wer ist denn dein Besuch?
Frank.
Aha, der Junge vom Eis?
Du musst mir sagen, wenn ich was einholen soll.
Will sich der Junge uns zeigen?
So ungefähr.
Hätte schon längst passieren müssen.
Sie sind also Frank.
Tag.
Angenehm.
Ja, ich hätte Ihnen gerne Blumen mitgebracht.
Aber im Augenblick sind die Läden wie ausgeräumt.
Ah, ist gut, dass Sie der Kathrin ein bisschen unter die Arme greifen.
Ich habe das Gefühl, im Augenblick braucht sie das.
Na, willst du deinem Gast nicht was anbieten?
Guten Abend.
Dein Vater?
Ja.
Hast du Angst vor ihm?
Angst.
Kommt mir so vor.
Er ist manchmal ziemlich abgespannt.
Das sind viele heutzutage.
Ich hole ihm Bier.
Wer ist denn da?
Kathrins Freund, du weißt ja.
Ich weiß gar nichts.
Ach, frag doch nicht so.
Der Junge von der Eisbahn.
Du deckst den Tisch ja so festlich, ist was Besonderes?
Ich habe Zeit und Lust.
Und eine vernünftige Freundschaft oder meinetwegen Liebe
macht doch einen Menschen nicht störrisch oder ganz anders als er war.
Natürlich wird ein Mensch anders.
Erinnere dich doch mal.
Das ist nun mal so, gerade in dem Alter.
Sind wir uns also nicht mehr einig in dieser Frage?
Du übertreibst.
Du bist auch anders geworden.
Und dazu auch noch komisch.
Ich habe einen vollen Arbeitstag hinter mir.
Ich auch.
Bei Gabriele warst du anders.
Was hast du dir dafür Sorgen gemacht?
Kann sein.
Vielleicht habe ich mich gerade deshalb geändert.
Bei Katja kann alles versaut werden.
Ich kenne sie doch.
Was heißt denn versaut?
Was kann versaut werden?
Na, die rutscht da rein und was weiter.
Ach, du kennst doch den Jungen gar nicht.
Ich habe sie am Bahnhof gesehen.
Eine Kopfbewegung und sie kam gerannt.
Nun sei doch mal vernünftig.
Der Zug hielt nur kurz, deshalb ist sie gerannt.
Du hast für fünf gedeckt?
Ja.
Wir sind nur vier.
Wir vier und Katrins Freund.
Du kannst ein Gedeck wegnehmen.
Entweder setze ich am Tisch oder er.
Das kannst du entscheiden.
Dieter!
Was hast du?
Frank, wir gehen.
Katrin!
Ihr könnt zwei Teller vom Tisch nehmen.
Hier ist es gut.
Wollen wir?
Was ist denn los?
Ich muss nach Hause.
Wir sind erst eine knappe Stunde hier.
Du wolltest doch unbedingt.
Na komm, setz dich erst mal.
Du musst nicht so schnell umfahren.
So geht es auch nicht.
Du musst zeigen, dass du ein Recht auf sowas hier hast.
Du bist älter und dein Vater ist anders.
Du bist schon ein seltsames Wesen.
Na, Schluck?
Ich möchte jetzt gehen.
Wenn du unbedingt musst.
Bitte.
Tanzen wir nochmal, dann gehe ich.
Ich habe jetzt keine Lust.
Eine Taxi ist eben schneller als die Straßenbahn.
Du bist ganz schön verrückt.
Komm, wir laufen noch ein Stück.
Ich mag neugierigen Lieden.
Ich denke bloß noch an dich.
Das habe ich noch nie erlebt.
Ich habe noch kein Foto von dir.
Ich von dir auch nicht.
Warum bloß nicht?
Wir sehen uns ja immer.
Ich bin froh, dass ich dich habe.
Aber ich bin ein verrückter Hund.
Du kennst mich noch nicht.
Ich kenne dich schon.
Ich werde mit deinem Vater reden.
Mach das nicht.
Man muss alles ganz anders machen als die Alten.
Es ist doch zu sehen, dass in ihrem Leben vieles nicht taugt.
Dein Vater geht jeden Tag in seine Eisenbahnwerkstatt.
Jahr für Jahr. Schrecklich ist das.
Einmal ist der Zug ohne ihn abgefahren.
Und deine Mutter?
Man muss eben alles ganz anders anfangen.
Wie ist das bei meiner Mutter?
Manchmal frage ich mich, wenn sie über alles schweigt,
was bei ihr über Haus, Mode, Küche hinausgeht.
Ob sie jemals mehr beansprucht hat.
Ich weiß es nicht.
Von meinem Vater habe ich oft den Eindruck,
dass er uns kaum wahrnimmt.
Dass wir einfach zu seinem Leben gehören.
Wie das Haus, das Auto und andere Dinge.
Früher habe ich ihn uneingeschränkt bewundert.
Er war der große Vater, der in alle Welt reist.
Und Erfolg hat.
Mein Vater ist doch imponierend.
Jetzt denke ich anders über ihn.
Ich weiß nicht mehr genau, wann sich das geändert hat.
Ich habe meine Eltern mal beobachtet.
Ich war krank, lag im Wohnzimmer.
Sie dachten, wohl ich schlafe.
Ich konnte mit der Tür am Tisch sitzen.
Sie aßen schweigend.
Mein Vater eigentlich wie immer.
Großen Schluck ein Bier genießen.
Sie hockten voreinander wie Scheintod.
Erst als ich mich bemerkbar machte,
löste sich die ganze Szene auf.
Und jeder war auf seine Weise besorgt um mich.
Plötzlich hatten sie auch wieder was zu bereden miteinander.
So barbarisch und langweilig werden wir nicht leben.
Wir dürfen uns nicht verlieren.
Hörst du?
Na komm rein, Katrin.
Setz dich.
Ich habe mit deinem Vater gesprochen.
Ich weiß, dass die Art und Weise, wie er reagierte,
nicht in Ordnung war.
Ich bin heute spät.
Wenn du später als gewöhnlich nach Hause kommst,
dann sag es mir rechtzeitig.
Habe ich sonst immer gemacht?
Hübsche Sachen drin.
Na ist ja gut.
Wir kennen dich ja.
Na ab in die Falle.
Ich habe auf dich gewartet.
Kommst du ein Stück mit in die Richtung?
Ja, nach Hause.
Ich habe mir gestern deinen Aufsatz angesehen.
Das wird nur eine Vier.
Du hattest da noch nie eine Vier.
Überhaupt sind deine Leistungen in den letzten Wochen
ganz schön abgesunken.
Sag mal,
hast du Kummer?
Zu Hause ist alles in Ordnung?
Zu Hause ist alles in Ordnung.
Freund?
Ja.
Das macht dir zu schaffen.
Das macht mir überhaupt nichts zu schaffen.
Aber es ist neu für dich.
Ich weiß nur, dass jetzt alles anders ist.
Die Liebe ist eine große Sache.
Aber man muss aufpassen,
dass man sich da nicht selbst aufgibt.
Ich gebe mich da nicht auf.
Als ich studiert habe,
da ist mir so eine Geschichte passiert.
Ich habe eine Zeit lang um mich herum alles vergessen.
Ich kannte mich selber nicht mehr.
Aber das ging vorüber.
Vorüber?
Bei uns ist nichts vorüber.
Ich muss jetzt hier lang.
Gut.
Da vorne warten auch schon meine Kinder.
Mach's gut.
Mami!
Mami!
Tag.
Wann hängst du schon Sommer?
War ja lange kalt genug.
Du räumst auf?
Muss auch mal sein.
Komm rein.
Setz dich doch.
Du räumst ja gerade auf.
Setz dich doch.
Du bist den ganzen Tag auf den Beinen.
Weißt du,
du kannst auch deinen Freund, den Frank,
zur Jugendweihe einladen.
Überleg dir's mal.
So?
Und nur noch etwas Sommer?
Das ist unsere Pragfahrt.
Es steht jetzt fest.
Wir fahren.
Jetzt haben wir also zwei Höhepunkte vor uns.
Die Jugendweihe
und unsere Reise in das Goldene Prag.
Guten Tag.
Sie dem Mademoiselle Katrin.
Na, wir haben uns ja eine Ewigkeit nicht gesehen.
War ja auch lange nicht hier.
Ja, warum eigentlich nicht?
Wie geht's denn so?
Gut. Und ihn?
Oh ja.
Fantastisch.
Ich pflege Haus und Garten.
Ist Frank zu Hause?
Ja, der müsste da sein.
Geh doch einfach rein.
Ist das bei euch passiert?
Setz dich.
Der Aussehen hing schief.
Mein Vater kam früher als geplant aus Bulgarien zurück.
Ist vielleicht nicht alles so gelaufen.
Jedenfalls ärgert er sich,
dass kein Sekt im Hause war.
Er nach so einer Reise möchte ja Sekt trinken.
Das war auch bloß der Anlass zum Streit.
Es lag schon in der Luft.
Hätte auch eine Fliege an der Wand sein können.
Mutter war völlig durcheinander.
Nun bin ich auch noch gekommen.
Ja, ich hab viel Arbeit.
Morgen wollte ich zu dir kommen.
Du bist zu meiner Jugendweihe eingeladen.
Mein Vater hat mir beim Umrollen meines Zimmers geholfen
und da hat er das gesagt.
Deine ganze Verwandtschaft ist da.
Meine Klasse war halt gemeinsam, in einer Gaststätte.
Bei dir ist wieder alles im Lot.
Bei mir geht's umgekehrt lang.
Meine Mutter geht seit Tagen früh aus dem Haus
und kommt erst später am Abend wieder.
Es fährt sich auf diese Weise.
Und du?
Ich hab die Schule.
Abneigung gegen bestimmte Fächer erlaube ich mir nicht mehr.
Du musst schon entschuldigen.
Aber du siehst ja, was los ist bei uns.
Sobald ich kann, komme ich zu dir.
Ich freue mich, wenn du kommst.
Gib mir bitte mal den Käse.
Guten Abend.
Ist ja schön, dass du gekommen bist.
Ich hoffe, ich störe nicht.
Haben Sie schon gegessen?
Nein.
Na dann rein in die gute Küche.
Rosen, wo haben Sie denn die her?
Großes Geheimnis.
Damit du das von vorgestern vergisst.
Ich war vielleicht in Stiese.
Ach, lass das. Habt doch gesehen, was los war.
Ich habe eine Bitte.
Meine Großeltern wohnen in Stralsund.
Ich will am Wochenende hinfahren.
Darf Katrin mitkommen?
Stralsund ist eine schöne Stadt.
Am Wochenende sind die Züge überfüllt.
Platzkarten bekomme ich schon.
Hättest du denn Zeit am Wochenende, Katrin?
Ja.
Ich war noch nie in Stralsund.
Du kannst deinen Freifahrtschein haben.
Steht dir hier zu.
Ich besorge dir einen.
Du bist so still.
Ungewohnt für mich.
Du wirst dich dran gewöhnen.
Wissen deine Großeltern, dass ich komme?
Nein, das merken sie. Ein Zimmer für dich ist auch da.
Es wird dir gefallen.
Mein Gott!
Unser Frank!
Ich habe Besuche aus Berlin.
Das ist aber eine Überraschung, Frank.
Ich soll mal noch euch sehen, Opa.
Das ist meine Freundin Katrin.
Guten Tag.
Guten Tag.
Denk Koffermann rein.
Ich bin Barfußlaufen gewöhnt.
In unserem Walde brauche ich den ganzen Sommer keine Schuhe.
Nur noch ein kleines Stück.
Ich kenne eine gute Stelle.
Na, habe ich zu viel versprochen?
Mann, ist das hier warm.
Ah, nur wenn der Wind auf Westen steht.
Hast du Durst?
Noch nicht.
Wir haben doch Decken.
Das Gras ist so schön.
Und Badezeug haben wir nicht mit.
Wer konnte ahnen, dass es so heiß wird?
Willst du ins Wasser?
Na, vielleicht mal kurz rein.
Dazu braucht man auch hier keine Badehose.
An eurem See geht ihr ohne?
Was anderes kennen wir gar nicht.
Ich muss mich abkühlen.
Du erkennst es dir.
Das geht doch nicht.
Sowas Teures.
Na und? Hauptsache, sie gefällt dir.
So kannst du immer an mich denken.
Auf die Uhr schaut man ja oft am Tage.
Mal was Scharfes.
Ihr Freund?
Ja.
Dann werden wir die Alten mal schocken.
13.
Und niemand drückt sich.
Die Söhne fordern ihre Puttis und die Väter die Töchter auf.
Jetzt wird ins Erwachsenenalter hineingetanzt.
Ist dir nicht gut?
Komm, steig auf.
Du sitzt wie auf einem Thron.
Ich bin unter dir.
Dein Gehorsam ist der Diener.
Hast du zu viel getrunken?
Getrunken habe ich schon.
Ob es zu viel war, weiß ich nicht.
Ich möchte mir eigentlich noch einen genehmigen.
Mehr ist danach.
Frank, sei vernünftig.
Keine Lust.
Meine Stimmung ist mies.
Niemand hier ist schuld.
Du nicht.
Und keiner von deinen Leuten.
Ich hätte nicht kommen sollen.
Nun bin ich hier
und trinke was.
Frank, hör jetzt auf.
Komm, wir bestellen Kaffee.
Das soll doch helfen.
Mir kann nichts und niemand helfen.
Alles ist so blöd so.
Irrsinnig, idiotisch.
Was hast du bloß?
Sag doch was.
Ist gut.
Meine Mutter ist weggegangen.
Einfach abgehauen.
Will sich scheiden lassen.
Hat zu meinem Vater gesagt,
so ein Leben will ich nicht mehr.
Ich gehe weg.
Es hat keinen Sinn, es nochmal zu versuchen.
Immer wieder wird das alte sein.
Also Schluss.
Deine Mutter geht weg?
Ja.
Meine Mutter.
Und du?
Was ist mit dir?
Schlecht finde ich das.
Was denn sonst?
Sie hat es doch so gewollt.
War damit einverstanden.
Es war ein Abkommen.
Das schöne Haus.
Die Reisen.
Vater hatte eine wichtige Arbeit.
Seiner Aufgabe muss alles untergeordnet werden.
So war es bis jetzt.
Da war man auf einmal nicht mehr.
Du hast aber schon anders über deine Mutter gesprochen.
Du hast sie bedauert.
Ich habe sie nicht bedauert.
Ich habe nur festgestellt, wie sie lebt.
Jede Sache hat ihren Preis.
Sagt mein Vater und er hat Recht.
Sie wusste, mit wem sie zusammen lebt.
Also musste sie den Preis auch zahlen.
Sowas finde ich ganz schlimm.
Was findest du schlimm?
Abkommen. Preis.
Und das unter Leuten, die sich mühen.
Ach, du bist ganz einfach naiv.
Das Leben muss man nüchtern betrachten, sagt mein Vater.
Ich verstehe schon, dass du ganz durcheinander bist.
Am Wochenende fahre ich nach Stralsund.
Komm mit.
Das geht nicht.
Du weißt doch, ich bin mit der Klasse in Prag.
Ach, lass dir eine Ausrede einfallen.
Wir fahren eine Woche später nach Prag.
Es wird viel schöner.
Du musst mitkommen.
Frank, ich freue mich auf Prag.
Das ist meine Klasse und ist alles vorbereitet.
Wir können auch eine Woche später nach Stralsund fahren.
Ich fahre am Wochenende.
Bist du mit Frau Lesso zusammen getroffen?
Ich sah sie mit der Taxi wegfahren.
Ah.
Zwei Koffer.
Das ist alles, was sie mitgenommen hat.
Setz dich.
Du bist gestern einfach weggegangen.
Entschuldige.
Mir war eine Elend zumute.
Und heute?
Ach, wie soll es heute anders gehen?
Ich bin doch nicht schuld.
Nein.
Hier in dem Brief steht alles drin.
Wie man sich behaupten muss, bevor es zu spät ist.
Jetzt fällt dir das ein.
Ich habe das letzte Jahr in der EUS vor mir.
Ich muss konzentriert arbeiten können.
Sie hat nur ein Argument.
Ich muss an mich denken.
Nun setz dich doch endlich.
Am Wochenende fahren wir nach Stralsund.
Wir beide.
Frank.
Ich bin in Prag.
Du fährst also lieber nach Prag.
Du denkst nur an dich.
Ich fahre doch mit meiner Klasse nach Prag.
Deiner Klasse.
Da hast du aber was.
Die Leute habe ich ja kennengelernt.
Und mich lässt du im Stich.
Du bist ungerecht, Frank.
Ach, du verstehst nichts.
Absolut nichts!
Ich werde jetzt gehen.
Du bist ja noch hier.
Hast du Kummer?
Frank?
Er hat schwer.
Seine Mutter ist plötzlich weggegangen von der Familie.
Franks Mutter?
Wenn einer von euch weggehen würde.
Paps oder du.
Das passiert nicht mehr, glaube ich.
Ich bin für sehr vorsichtig, wenn es um solche Sachen geht.
Aber um darüber urteilen zu können, müsste man alles wissen.
Aber man weiß nie alles in solchen Sachen.
Nicht mal die Betroffenen wissen alles.
Du sagst, bei euch passiert das nicht mehr.
Hätte sowas passieren können?
Kann schon sein.
Dass man sich nicht mehr versteht.
Die Liebe ist auf einmal weg, weil sich dieses und jenes herausstellt.
Bei euch hat sich sowas nicht herausgestellt?
Probleme hatten wir auch.
Wir hatten die nicht.
Aber weißt du, dein Vater und ich, wir passen eben zusammen.
In jeder Beziehung.
Wir passen eben zusammen.
Nun heul mal nicht.
Es geht nicht alles glatt im Leben.
Weißt du nicht, was ich machen soll?
Ihr habt mit mir gesprochen.
Du bist kalt und böse.
Weil ich nicht nach Prag fahre.
Was will er denn?
Er will, dass ich mit ihm nach Stralsund fahre in diesen Wochen.
Für ihn soll ich auf Prag verzichten.
Das ist nicht richtig, dass er das von dir verlangt.
Die Sache mit seiner Mutter hat sie zugetroffen.
Aber warum ist er dann zu dir so?
Du bist doch seine Freundin.
Warum bringt er dich in diese Lage?
Wenn ich nicht auf ihn höre, dann ist Schluss zwischen uns.
Also wenn er deshalb Schluss macht,
dann beweist das nur, dass eure Sache nicht sehr fest war.
Mutti, ich kann mir nicht vorstellen, dass er aus Prag kommt.
Was soll ich denn dazu sagen, Kathrin?
Aber warum aus Prag, das von mir?
Vielleicht ist er eifersüchtig auf deine Freunde.
Vielleicht will er, dass du nur für ihn da bist.
Ich will aber nach Prag fahren.
Hoffentlich sind die Abteile auch wirklich bestellt.
Ach, wir schaffen Platz, wie wir gebaut sind.
Kathrin, hier!
Los komm, steig ein.
Wo warst denn du? Willst du nicht mit?
Dein Gepäck ist im Abteil, wo warst du denn so plötzlich?
Ich hab was gesucht.
Und? Hast du es gefunden?
Nein.
Deshalb machst du so ein trauriges Gesicht.
Traurig? Ach wo, warum denn?
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.