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Ich komme Sie besuchen, Frau Baronski.
(Frau) Ich werde dich vermissen, Katilein.
Ich komme Sie besuchen, Frau Baronski.
Nein. Da bin ich wieder zu Hause. Das hier ist nicht meine Liga.
Dann komme ich zu Ihnen nach Hause. Du fährst jetzt nicht Auto.
Es war der Blinddarm, nicht das Gehirn.
Im OP wurde schon viel verwechselt. Ach so, ich verstehe. Sie wollten
neue Brüste, aber die Deppen verpassten Ihnen eine neue Hüfte.
Sauerei! Jetzt hau aber ab, Kati Wedekind!
Und ich werde dich nicht vermissen. Ich Sie auch nicht.
Huch! Entschuldigung! Herr Keil! Sie sehen heute
schon viel besser aus. * Er hustet. *
Das gibt es ja nicht, oder?
24.9.1938: Das Geburtsdatum
meiner Oma. Und mein Alter. Blöd gelaufen.
Wäre Ihr Glückstag gewesen.
(Kind) Papa, mein Luftballon! Der war doch für Mama.
(Mann) Ist nicht so schlimm.
He! He! Mann! Einen Moment!
Ich fahre rückwärts. Einen Moment! Sind Sie irre oder was?
Ist Ihnen was passiert? Scheiße! Ich wollte nur rückwärts fahren.
Das war mal ein Fahrrad. Ich bezahle das.
Ich habe eine Versicherung dafür. Oder sagt man "dagegen"?
Ich wurde operiert. Am Donnerstag.
Nicht am Gehirn, sondern am Blinddarm.
Das passierte nur, weil ich mich selber entließ.
Aber das Essen war mies. Beruhigen Sie sich!
Mir ist nichts passiert. Alles in Ordnung.
Aber Sie sind etwas blass, oder? Ja.
* Musik: "Be My Man", Emily Kane *
Hallo! Hallo!
Ich bin Felix.
Kati. Hallo, Kati!
Darf ich mal?
Oh, ganz schön schnell.
Vielleicht sollte ich Sie besser nach Hause fahren.
Weil Ihr Fahrrad mein Auto angegriffen hat?
Ja.Genau!
* Musik: "Be My Man" von Emily Kane *
* Kati stöhnt laut. *
War das jetzt ein One-Night-Stand?
Es ist noch nicht mal Mittag.
Okay! Ich frage mich nur,
wie viele Fahrräder du schon plattgemacht hast, weißt du?
Sag mal, wofür hältst du denn mich?
Vielleicht für die Frau meines Lebens.
So rein theoretisch jetzt.
Und was willst du so vom Leben? Rein praktisch jetzt?
Große Liebe.
Große Familie.
Und der beste Arzt der Welt werden.
Und du so?
Tausend One-Night-Stands.
Aber immer mit dem gleichen Mann.
Bist du frech!
Frech und süß!
* Musik: "Be My Man", Emily Kane *
* Kirchenglocken läuten. Fahrradklingel *
* Sehr laute Rockmusik *
* Die Musik ist aus. *
Oh! Echt, Felix! Wir müssen uns wirklich
auf einen anderen Radiosender einigen.
* Sie stöhnt. *
Felix?
* Eine Tür wird geschlossen. *
Na, wieder die ganze Nacht gearbeitet?
Guten Morgen!
Wir waren verabredet gestern Abend.
Sag mir doch einfach Bescheid! Es tut mir leid, Kati.
Es war ein Notfall.
Weißt du, eigentlich würde ich gerne nur duschen.
Ich muss doch gleich wieder los. Wie wäre es mal mit schlafen?
Kati. Heute Abend.
Nur du und ich. Okay?
Okay!
Morgen, Erdal! Mensch, Kati!
Du wirst wieder abgeschleppt. Quatsch!
Ich werde nicht abgeschleppt. Du nicht, aber dein Auto.
Kati!
Der ist für dich. Ist das nicht ein herrlicher Morgen?
Etwas Besonderes liegt heute in der Luft.
Ich glaube, Uwe fragt mich,
ob wir auch eine irdische Verbindung miteinander eingehen.
Er macht mir einen Antrag.
Erdal! Der Kosmos beschenkt heute auch alle Menschen.
Auch die mit blockiertem Energiefluss.
Hier, der ist für dein Nabel-Chakra.
Der wird dein Verdauungsfeuer entfachen.
Hä?
"Liebe Linda, ich wollte dir das
unbedingt persönlich sagen:
Unser gemeinsamer Weg ist zu Ende.
Es ist nämlich so: Ich bin verheiratet.
Meine Frau und meine Kinder." * Linda schreit auf. *
Er ist verheiratet. Was? Wer?
Uwe. Wie, verheiratet?
D... d...
"Das gemeinsam Erlebte verbindet uns
für immer." Das kann nicht sein.
Wir haben diese Verbindung. Nein. Es ist besser so.
Sei froh, du bist ihn los! Was habt ihr gegen Uwe?
Er ließ dich deinen Urin trinken.
Eigenurin war gut für meine Haare. Er hat dir 5 Jahre was vorgemacht.
Ich fragte nie, ob er verheiratet ist.
Er machte per Mail Schluss.
Die Videobotschaft ist sehr persönlich.
* Eine Tür knallt zu. Schritte nähern sich. *
Na, die Damen! Ist Herumstehen
das neue Arbeiten? Uwe hat mich verlassen.
Liebe ist grausam. Immerhin hat er dich sitzen lassen,
bevor er dich geschwängert hat. Er hat eine Frau und zwei Kinder.
Bist du schwanger? Nein, das würde ich spüren.
Wie wäre es denn mal mit denken?
Und ich dachte, ich hätte
wenig Einfühlungsvermögen. - Was? Kati!
Übernimm das Existenzgründerseminar! Aber das ist schon in 30 Minuten.
Ich weiß. Zeitmangel als Chance.
So, Ladys! Frisch ans Werk!
Na los!
* Die Tür knallt laut zu. *
Ich arbeite für eine Blutsaugerin. Kennt jemand einen Profikiller?
Ich kenne jemand, der macht Voodoo-Puppen.
(weint) Die hat Uwe mir geschenkt.
Ach, Linda!
* Etwas kracht. * Oh!
Oh! Fuck!
"Keine Fahrerflucht.
Hab's eilig."
So. Bitte schön!
Die blöde kontrollfreakige Blutsaugerin
soll sich selber um ihre Luftschloss-Akrobaten kümmern.
* Er räuspert sich, Knall. *
Ja? Brauchen Sie Hilfe?
Nein. Ich komme klar. Okay!
Das ist Au!
Okay! okay. was?
Ich brauche Hilfe.
Gerne.
Schauen wir mal!
Okay! Äh, Mathias Lenzen übrigens. Kati Wedekind. Ich springe heute
für meine Chefin Frau Gerber ein. Die kontrollfreakige Blutsaugerin?
Scheiße! Ich habe selber Autoritätsprobleme
und wäre gern Luftschloss-Akrobat. Okay!
Und das? Das ist mein Lebensmotto.
Und das ist fürs Laptop.
Gut.
Okay!
(Lacht) oh! * ES knallt. *
Alles klar.
Vielen Dank! Vielen Dank für dieses erfrischende Seminar.
Danke! In welchem Bereich wollen Sie sich selbstständig machen?
Luftschloss-Akrobatik. Nein. Ich habe nur was abgeholt.
Für einen Freund. Warum sind Sie dann dageblieben?
Wegen der Kombination aus Akrobatik und Kabelsalat.
Sie sind kein Teilnehmer. Dann muss ich es berechnen.
Ich lade Sie zum Kaffee ein. Klar. Äh, nein.
Bis nächste Woche. Nein, bis gar nicht.
* Ein Telefon klingelt. *
Kati Wedekind. "Mathias Lenzen."
Woher haben Sie meine Nummer? "Von meinem Auto."
Von Ihrem Auto? "Ja, das ist eindeutig Ihre."
Äh Oh nein! Oh Gott! Das war Ihr Auto.
Ich komme für den Schaden auf.
Ein geklautes Seminar gegen ein kaputtes Blinklicht.
* Etwas klingelt. * (Lacht) Einen Moment.
Also ich muss los. Sorry wegen dem Blinklicht, ja? Tschüs!
Äh, Moment. Yildiz Autoservice, beste Werkstatt der Stadt. Ja?
* Hupen * Ich habe nicht gehupt.
Tschüs!
Ich bin da.
Hallo!
Hallo!
Du bist da, schön.
Schön, dass du da bist! Ja.
Wo ist meine Überraschung? Ach, Süße! Ich
Ich buchte 2 Tickets nach London. Was, echt?
Wenn du willst, geht es Freitag los.
Wie schön! Freust du dich?
Ja.
Die Nudeln müsste man, glaube ich, noch mal aufwärmen.
Die nehmen wir mit raus.
Es ist so schöne Luft draußen. Echt?
Ja. Ich mache sie noch mal warm.
Ich weiß nicht. Es ist ein bisschen kalt.
* Musik: "Get You Good" von Maryland *
* Die Mikrowelle klingelt. *
Kaffee! Wer ist Mathias Lenzen? Woher soll ich das wissen?
Du googelst seinen Namen.
Ich? Ach so, der! Wie läuft's denn eigentlich mit Florian?
Ich glaube, es ist keine Affäre mehr.
Marlene, ihr seid 5 Jahre zusammen. wie definierst du "Affäre"?
Er will ein Kind. Das ist doch wunderbar.
Er ist 10 Jahre jünger und hat 10.000 Groupies. Was ist,
wenn er es sich morgen anders überlegt?
Der Typ liebt dich. Ich weiß.
Das sagt er dir auch ständig, oder?
Oder er legt in Rio oder London auf.
Da spielt er dann euren Song und denkt die ganze Zeit an dich.
Ist bei dir noch Ärger im Paradies? Ich glaube, Felix ist
überrascht, wenn ich da bin. Er vergisst, dass es mich gibt.
Freut er sich, wenn es ihm einfällt? Ja, aber ...Ja
Um nicht an Uwe zu denken, habe ich die ganze Nacht Kekse gebacken.
Kati! Wo ist die Auswertung der Teilnehmerbefragung von gestern?
Bin ich dran. Ich brauche sie um 12.
Linda! Wie siehst du denn aus?
Hast du den Eso-Heini noch nicht überwunden?
Das war erst gestern. Meinetwegen. Aber Zöpfe?
Ich muss meinem inneren Kind Raum geben, weil es total okay ist,
negative Gefühle zu haben und richtig wütend zu sein.
Aber nicht wie Pippi Langstrumpf als Grufti.
Haare auf, Brust raus, Zähne zeigen. Klar?
Okay! Willst du einen Keks?
Untervögelte Zicke! Die wird zahm.
Sie sind mit Johanniskraut.
Warum nicht Arsen? Bist du irre?
Das ist tödlich. Und?
Was ist? Woher weißt du, dass sie
untervögelt ist? Das sieht man am Hüftschwung.
Echt? Ja. Pass auf!
Erdal!
Jetzt komm schon, Kati!
Erdal: kein Sex seit
2 Wochen. Sein Kumpel:
gestern.
Ich korrigiere: Sonntag.
Jetzt versuch du es mal, Kati. Ähm
Der Schnösel: gestern.
(Marlene) Wie kommst du darauf? Wegen der? ja, sie ja.
Nicht mit ihm. Bei dem ist es mindestens 4 Wochen her.
Glaubst du, wer so geht wie Judith,
hatte im letzten Jahr auch nur ein Mal Sex?
Grr! Oh! Da kommt ein Schnuckelchen.
Der muss sich keine Gedanken um seinen Hüftschwung machen.
Kati, schau mal! Kati?
Lenzen. Ich will zu einer Mitarbeiterin. Kati Wedekind.
Das Schnuckelchen! Hallo, Math...
Was machen Sie eigentlich hier? Ich meine, so schnell.
Ich brachte mein Auto in die weltbeste
Werkstatt: Yildiz Autoservice.
Ihre Empfehlung. Ja, ist klasse.
Ich muss jetzt nur leider weitermachen.
Ich dachte, Herr Yildiz ist gerade
mit dem Blinklicht beschäftigt.
Wir könnten Kaffee trinken oder Wein. je nachdem.
Je nachdem? Was genau? Was Sie wollen.
Nur was trinken. Was trinken?
Sie kennenlernen. Kaffee könnten wir
Obwohl: Ich hatte schon 2 Kaffee.
Und von der Psyche her habe ich auch keinen Durst.
Von der Psyche her? Ja, ganz genau.
Haben Sie von der Psyche her keinen Durst oder
ganz grundsätzlich? Ganz grundsätzlich.
Voll umfänglich sozusagen.
Schade eigentlich! Na dann
Ein schönes Leben noch.
Sagte ich gerade, ich habe von der Psyche her keinen Durst?
So was Blödes sagt nicht mal Linda. Ja. Da hat sie recht.
Na los, die Damen!
Der Mann wollte bloß Kaffee trinken. Kati!
Seit wann ist Kaffee trinken gefährlich?
Es gibt Kaffee trinken und
Kaffee Kaffee trinken!
1. Ich habe eine Beziehung.
2. Der Typ interessiert mich nicht. Darum hast du ihn auch gegoogelt.
Du hast ihn gegoogelt? Ich
Kati! Mit einem normalen Ehering wäre das
nicht passiert. Man könnte viel Zeit sparen,
würden alle Verheirateten ihre Ringe tragen.
Aber das tun ja nur noch die,
mit denen keiner Kaffee trinken will. Selbst die heiraten!
Setzen Sie sich bitte! Die Fische kriegen Angst.
Entschuldigung, ihr Fischies! Oh, da kommt Florian!
Marlene! Der ist so heiß. * Marlene quietscht. *
Guten Tag. die Damen'. was denn, Ho?
Na, Kleines! Ich dachte, du bist
Resident-D] auf Ibiza. Das war schon.
Bereit für den Babydoktor? - Ja.
(Florian) Macht's gut! Tschüs!
Tschüs!
O Gott! Er hat "Babydoktor" gesagt. Hm.
Das ist das schönste Wort, das ich je für Gynäkologe gehört habe.
Hm.
Hallo!
Tschüs, Linda!
Tschüs!
Hallo!
Habt ihr Hunger?
Flirtest du manchmal mit anderen Frauen?
Na, aber sicher. was denkst du denn?
Besonders mit Frau Hegemann von Zimmer 28.
Die ist zwar 82, aber noch ganz gut in Form.
Im Ernst.
Angenommen, eine sexy Kollegin lädt dich zum Kaffee ein.
Würdest du dich mit ihr treffen? Kati! Ich trinke jeden Tag
Kaffee mit meinen sexy Kolleginnen. In der Kantine.
Manchmal gibt es auch matschige Raviolis. Es ist sehr romantisch.
Ich meine nicht in der Kantine,
sondern privat. Also ihr zwei.
Warum sollte jemand privat mit mir was trinken gehen wollen?
Weil sie dich interessant findet und attraktiv.
Weiß sie denn nicht, dass ich verheiratet bin?
Beantworte einfach meine Frage!
Wie war die noch mal? Felix!
Nein. Ich würde nicht mit ihr flirten
oder Kaffee trinken. Ich bin mit dir zusammen. Hm?
Das war eine Fangfrage, oder? War das eine Fangfrage?
Frau Baronski. Kati! Ist schon wieder Freitag?
Ja. Ich freue mich auch sehr, Sie zu sehen.
Na, ein paar Buchsbäumchen niedergemacht?
Wow, ist die schön! Mhm.
Fährt die noch? Und ob die noch fährt.
Lust auf eine kleine Runde?
Nur wenn ich fahre. Du? Ha!
Festhalten!
Wow, das Haus! Schön. Ja.
* Kati jauchzt. * Schön, ne?
Ah!
Hui!
Ah! Lange nicht mehr da hochgefahren.
Wow, ist das schön! Wo steckt denn dein fescher Doktor?
Der muss arbeiten.
Aber ich soll Sie ganz lieb grüßen.
Er ist jetzt Oberarzt.
Der will es wissen, dein Felix.
Mhm.
Vor allem hat er jetzt noch weniger Zeit als vorher, mein Felix.
Probleme?
Ja.
Nein. Ich weiß nicht.
Ist vielleicht auch nur eine Phase.
Martini?
Mit Oliven, Frau Baronski. Mhm. Alles vorbereitet.
Sehr lecker! Genau hier
habe ich Friedhelm zum ersten Mal geküsst.
Friedhelm? Ich dachte, Herr Baronski hieß Heinrich.
Friedhelm Menke.
Vespa-Spezialist. Hm.
Und Herr Baronski?
Heinrich und ich, wir hatten so eine Phase.
Und plötzlich war Friedhelm da.
Charmant. Attraktiv.
Immer ein Lächeln auf den Lippen.
Und er hatte Zeit.
Sehr viel Zeit.
Und Sie und
Friedhelm:
Haben Sie miteinander
Noch einen Martini?
Ja.
Warum nicht?
So. * Ein Telefon klingelt. *
Hallo, Marlene! (weinend) "Scheiße, Kati!
So eine gottverdammte Scheiße!"
Du bleibst, wo du bist. Ich komme sofort.
Marlenchen?
Ich hätte früher zum Arzt gehen müssen.
Wie stehen die Heilungschancen?
Gut.
Aber ein Kind mit Flo kann ich mir abschminken.
Ein für alle Mal.
* Marlene seufzt laut. * Scheiße!
Ich wollte nie Kinder, Kati.
Und jetzt habe ich den Mann, mit dem ich welche will,
und kann keine mehr kriegen.
* Kati seufzt. *
Was ist denn mit dir? Was ist denn mit diesem Mathias?
Total bescheuert.
Ich muss die ganze Zeit an ihn denken.
Was aber nichts bedeutet, weil ich ja verheiratet bin.
Können wir bitte noch zwei haben? Vier.
Was mache ich denn jetzt?
* Marlene wimmert laut. *
Ich bin unterwegs.
Ja, morgen früh. - Tschüs!
Warum bist du noch nicht umgezogen?
Kati! Ich kann jetzt nicht weg. Es tut mir leid. Ich habe aber
Vielleicht kannst du das
Ich beeile mich.
Kommen Sie, Dr. Wagner? Ja.
Kati-Baby, geil! Gereon. Hallo!
Happy birthday! Wo ist Felix?
Der kommt nach.
Dicker! Ein 18-jähriger Aonghas, Leute.
Dein Alter weiß wirklich, was sich gehört.
Hammerhart.
Kati, wie schön. Hallo, Liebes! Hallo!
Na? Geh, jetzt bist du allein da? Das tut mir total leid.
Das war total blöd, aber total süß auch.
Felix hat meine Besprechung übernommen.
Sonst hätte das nicht geklappt. ja. Er rettet gerne Menschenleben.
Auch wenn sie es nicht verdienen. Kati-Baby, geil!
Du, Liebes! Du, schau! Dahinten ist was zum Trinken. Nimmst dir was!
Oder falls du niemanden zum Sprechen findest, wir sind dahinten.
Wo wir sind, ist immer Spaß. - Spaß, Baby?
Schmelzkern! Wo wir sind, ist Schmelzkern.
Ich schaue mich mal um bei den Leuten.
Da wird geschmolzen.
Danke schön!
Hm. M-m.
Danke schön!
Ich nehme noch einen.
* Es ist nichts verstehen. *
Wer von Ihnen beiden trinkt denn jetzt? Sie oder Ihre Psyche?
Sie? Ich meine Das ist
Was machen Sie hier? Ich trinke auch.
Und überlege, ob ich an Schicksal glauben soll.
Kati! Vorsicht mit dem Jaybo Monk!
Der ist 5-stellig. Vielleicht sogar
6-stellig, wenn ich Glück habe. Im Ernst! Das sind
Farbklekse und Chaos. Jaybo macht aus Chaos Struktur.
Verstehe ich nicht. Kunst muss man nicht verstehen.
Auf den 1. Blick sieht es aus wie Chaos.
Aber alles ist da. Er legt Schicht auf Schicht
auf Schicht. Und am Ende ergibt alles Struktur und Tiefe.
Es zieht einen auch irgendwie rein.
Ja. Ja.
Darauf können wir wirklich trinken. Ja.
Auf das Schicksal! Auf das Chaos!
Das ist mein Freund Jaybo.
Der ist hart 5-stellig. Und du bist
Eben wollte ich mich noch erhängen.
Aber jetzt ist es nicht mehr so übel.
Hat Ihr Psychiater Sie hergezwungen?
Nein, mein Mann. Das erklärt natürlich
Ihre Abneigung gegen Kaffeetrinken. Nein.
Du bist einfach zu hässlich und zu alt und
überhaupt nicht mein Typ. * Kati lacht. *
* Musik: "Palomino" von Gemma Hayes *
* Nicht zu verstehen. *
Ich trinke sonst nicht so viel und so schnell.
Ich auch nicht. Schon gar nicht mit vergebenen Frauen.
Bedenken? Nein, praktische Überlegungen.
Ich könnte auch eine Whiskysammlung aufmachen.
Aber ich will seit 30 Minuten nur wissen, wie dein Haar riecht.
* Ihr Glas zerbricht. *
He, Lenzen! Wo steckst du denn?
He! Kati-Baby, geil.
Felix, mein Bester! Das ist Mathias Lenzen.
Der hellste Stern am Kunsthimmel.
Ich komme leider spät. Hallo! Ich bin Felix.
Mathias. Amüsiert ihr euch?
Ja, sehr. Mh! Holla!
Ich will jetzt heim. Heim? Was? Jetzt?
Ja. Moment! Okay! Ich melde mich.
Flexi, bitte. ja? - Ach, Mausi!
Wieso sind wir da so schnell weg? Ich wäre gerne noch geblieben.
Au! Kati! Spinnst du?
Ich will mit dir schlafen, Felix. Jetzt sofort!
Denk an den Taxifahrer! Lass den Mantel an!
Was ist los mit dir? Wenn die sich übergibt,
werde ich sauer. Ich will dich spüren.
Das wird nicht passieren. Neulich musste ich das Taxi putzen.
Schweinerei! Besoffene Weiber sind schlimmer als besoffene Männer.
Schmieren Sie sich Ihre Lebens- weisheiten hin, wo Sie wollen!
Eine besoffene Schlampe verbietet mir nicht
den Mund in meinem Taxi. wir beruhigen uns jetzt alle.
Ich geb dir Schlampe, du Arsch Arschloch!
Meine Frau ist keine Schlampe, ja? Sie ist nur ein bisschen betrunken.
Ich Alles gut?
Ich muss Wehe, die kotzt!
* Sie übergibt sich. * Scheiße!
Ah! Sie hat gekotzt.
Warum hast du überhaupt so viel getrunken?
Das war echt scheiße, Kati.
Scheiße ist, dass du mich vor dem Kerl nicht in Schutz genommen hast.
Du hast ihn beleidigt und ins Auto gekotzt.
Der nannte mich "Schlampe"! Aber du Ohren zu und so.
Du kannst dich doch selbst wehren. Du musst mich nicht verteidigen.
Ich will nur, dass du hinter mir stehst.
Das tue ich doch. Ich bin doch da.
Ich weiß nicht. Du Du guckst mich gar nicht mehr an.
Dein ganzer Kopf ist nur noch im Krankenhaus.
Aber das ist mein Beruf, Kati.
Da sind Menschen, denen geht es wirklich schlecht.
Die sind krank. Die brauchen mich. Ich vermisse uns.
Ich vermisse dich und mich.Ja?
Das wird sich auch wieder ändern.
Das wird es nicht. Felix! Ich will jetzt leben!
Nicht morgen, nicht nächsten Monat. Und erst recht nicht nächstes Jahr.
Jetzt
Weißt du, ich kann fucking Gereon und Lillifee nicht ausstehen.
Taxi!
Ach, komm!
* Laute Rockmusik. *
* Die Musik ist aus. *
"Tut mir leid, aber London."
Genau, jetzt verschieben wir schon das Streiten auf später.
* Ein Telefon klingelt. *
Oh Gott!
"Ich wollte nicht anrufen." Ich wollte nicht rangehen.
Kati! Ich muss dich sehen. Heute?
Dann wird alles nur noch schlimmer.
Wir warten einfach, bis es von alleine weggeht.
Wir müssen es einfach irgendwie aushungern.
Wir müssen uns näher kennenlernen. Alles andere wäre verschenkt.
Wie viel näher?
Bis zur Entzauberung.
Das kann ich Felix nicht antun. Ich lege jetzt auf, ja?
Kati! Warte! Warte! Kati! Ich fahre heute für 4 Wochen
nach Berlin. Ich habe da eine Ausstellung.
Und wenn du dich und mich erlösen willst, dann
Mein Zug geht um 18:54 Uhr.
Gleis 5.
Oh!
* Sie hupt. *
Frau Baronski? Frau Baronski?
Frau Baronski!
* Musik: "Womankind" von Emily Jane White *
Mailbox von Dr. Felix Wagner. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht!
Felix, ich
Ruf mal bitte zurück!
Sofort. Bitte!
Komm schon! Lass mich nicht im Stich!
Lass mich nicht im Stich!
* Das Handy vibriert. * Mann, Felix! Wo bist denn du?
Das gibt es doch nicht. Geh doch mal ran!
Felix, geht mal bitte ran!
Bitte!
Das war es.
*Jemand hupt. *
* Hupen mehrerer Autos. *
Dann halt nicht.
So!
* Das Telefon klingelt. *
* Der Lastwagenfahrer hupt. *
* Lautes Krachen. *
*Jemand rülpst. *
(Baronski) Entschuldigung! Der Krankenhausfraß.
Wenn du hier drin nicht an innerer Verödung stirbst,
dann an dem Zeug, das sie einem vorsetzen.
Warum sind Sie nicht tot? Warum soll ich denn tot sein?
Das war eine langweilige Hüft-OP.
Warum bin ich nicht tot?
Wo ist Mathias? was ist das für ein Scheiß?
Das nennt man Realität. * Klopfen *
Süße! Du bist ja wieder wach.
Na, wie war dein Trip?
Ich kann mich überhaupt nicht erinnern.
Botox? Ich fasse es nicht.
Du hast gesagt, du nimmst nie Botox.
Was ist das für eine kuriose Perücke?
Wow! Was geben sie dir hier
bei der OP für ein Zeug? Hast du davon noch was übrig?
Was ist denn überhaupt operiert worden?
Was man bei Blinddarm operiert: die Nasenscheidewand.
Wie lange war ich bewusstlos?
Welcher Tag ist heute? Wo ist der Felix?
(Leise) Warum liegt Frau Baronski da?
Sie ist doch eigentlich tot. Was?
Wer hat meine Haare geschnitten?
Den Pony hast du dir letzte Woche selbst geschnitten.
Was?
Frau Baronski!
Ich mache mir Sorgen. Das ist nicht normal.
Sie weiß nicht, welcher Tag ist.
Ist heute Sonntag? - Kater Felix starb vor 2 Jahren.
7. 7 was?
Dein Kater starb vor 7 Jahren. Ich meine Felix, meinen Mann.
Was ist denn heute für ein Datum?
26. April. - Dienstag, der 26. April.
Oder Mittwoch? Ich brauche einen Martini.
Welches Jahr? 2011! Kati! Jetzt werd normal!
Das ist alles 5 Jahre her. Hier, Lottofieber! Ich erinnere mich
noch genau an die Zahlen. An Sie auch übrigens.
Das war Omas Geburtstag und mein Alter.
Sie sind aus der Psychiatrie.
Stimmt's? Kommen Sie! Ich bringe Sie zurück.
Ich brauche einen Lottoschein.
* Ein Mann spricht leise. *
Hör auf! Ich glaube, das ist keine so gute Idee.
Felix?
(Lilian) Bis heute Abend!
Und keine Widerrede. Okay!
Größe S.
Ich bin schlanker geworden. Seit einer Woche? So riesig war
der Blinddarm nicht. Die Fältchen sind weg.
Glauben Sie an eine 2. Chance, Frau Baronski?
Ich glaube, dass jeder das kriegt, was er sich nimmt.
Wenn das Schicksal einem die Chance gibt, alles besser zu machen,
jemandem viel Schmerz zu ersparen,
dann sollte man es machen, oder? Ich kenne niemanden,
bei dem die Narkose-Nachwirkungen so lange anhalten wie bei dir.
Ich werde dich vermissen.
Ich komme Sie besuchen. Nein. Dann bin ich längst
nicht mehr da. Der Laden hier ist nicht meine Liga.
Ich komme zu Ihnen nach Hause. Aber nicht mit dem Auto.
Es war der Blinddarm, nicht das Gehirn.
Im OP wurde schon viel verwechselt. Ich weiß.
Ich muss dann mal los.
So.
Rollato r.
Herr Keil.
Hustenanfall.
* Er hustet. *
Lottoschein?
Der war doch da.
(Mann) Herr Dr. Wagner.
Der Termin morgen steht? "Termin"?
Ach so, ja. Ich werde da sein. Tschüs!
* Sirene eines Krankenwagens *
Rettungswagen.
Luftballon.
(Kind) Papa, mein Luftballon!
Hier. Danke!
* Etwas knallt. *
(Kind) Mein Luftballon. - Ach, Schatz! Das ist schade.
Wir bringen Mutti nächstes Mal einen.
* Das Kind weint. *
Mein Luftballon!
Ich wünsche dir noch ein schönes Leben.
* Musik: “Nebraska? von Lucy Rose *
(Frau) Das glaube ich aber nicht.
Ein Lottoschein. - Ein Lottoschein.
Dann schauen wir mal!
Hm.
(Murmelt) Marlene Arzt. Urin-Uwe weg.
Und 30 statt 20.
So!
Boah, das ist ja irre!
Susi? Hallo!
Hallo, Kati! Hi!
Kati! Willkommen zurück! Linda!
Ah! Was ist?
Wie soll ich es dir sagen? (Judith) Was riecht denn hier so?
Boah! Das stinkt wie ein Windeleimer im Altersheim. Was ist das?
Uwe sagt, Urin riecht nicht.
Warte, bis sie Fremdurin nimmt! lh!
Der nächste logische Schritt. Eigenurin ist gut für die Haare.
Uwe sagt Der Uwe sagt viel,
wenn der Tag lang ist. Kipp das weg!
Putz deine Zähne! Wer ist Uwe?
Mein Freund und kosmischer Gefährte.
Klingt eher wie ein ganz tiefer Griff ins Klo. Eigenurin!
Warum bist du erst heute hier? Die OP war schon Donnerstag.
Richtig! Die Betonung liegt auf OP: Operation, Bauch aufschneiden.
Meine Cousine lief 3 Tage nach der Entbindung
den Berlin-Marathon. Aber okay!
Quak, quak! - Willkommen zurück
in der Hölle! Hi, Süße! Hallo!
Du warst komisch im Krankenhaus. Ich war besorgt.
Alles super. Es war merkwürdig.
Aber jetzt bin ich wieder ganz die Alte.
Nur jünger und vor allem schlanker. Wie heißt er?
Kennst du ihn aus dem Krankenhaus? Nein.
Arzt oder Patient? Keines von beiden.
Ich habe ihn noch nicht kennengelernt.
Jetzt klingst du wie Linda. Das ist doch völlig normal.
Spirituelle Verbindungen kündigen sich durch kosmische Vorzeichen an.
Soll ich den Namen pendeln? Ach!
Er heißt Mathias.
* Kati stöhnt. *
Ah!
Ah!
Haben Sie sich wehgetan?
Alles in Ordnung?
Das sah echt filmreif aus.
Ihre Schuld, wenn Sie mit Ihrem Einkaufswagen
wie ein Verrückter durch den Laden düsen.
Äh Was?
Auf Nimmerwiedersehen, ja? Was? Ah!
Moment! Hallo?
He, Sie haben
Jetzt warten Sie doch mal. Hallo?
Achtung! He! Stopp!
* Ein Telefon klingelt. * He! jetzt warten Sie doch mal!
Hallo? He!
Linda? Kati! Ich bin so aufgeregt.
"Uwe sagt, dass es Zeit ist"
für den Muttermund-Orgasmus.
Uwe sagt: Nur ganz wenige Frauen können ihn erfahren.
Noch weniger Männer können ihn einer Frau verschaffen.
Aber Uwe kann das. Eigentlich hat Uwe ihn sogar erfunden.
Wir haben uns wirklich lange darauf vorbereitet und geübt.
Es war nicht immer schön. Es hat auch wehgetan.
Aua! Felix? was machst du da?
Ich suche dich überall. Kommst du? Ja, gern.
Aber sie hat unseren Einkaufswagen. Was? Das ist nicht meiner?
Ja. Solche Sachen kaufe ich nicht.
Okay! Danke, sehr freundlich!
Dass du dich immer anquatschen lässt von den Leuten.
"Bist du noch dran?"
"Kati?" Ja! Was? Hier bin ich.
Wir machen ein Video. Das zeige ich dir.
Dann kannst du sehen, wie das ist.
Solche Erfahrungen sollte man weitergeben.
"Auf jeden Fall Felix nicht kennenlernen."
*Jemand klingelt an der Tür. *
Tür ist offen!
Kann ich heute Nacht hierbleiben? Ja.
Und, was treibst du so?
Fett werden.
Bin ich schon.
Ich lernte neulich diesen
süßen jungen D] kennen. Florian.
Ja! Der legt heute Nacht im "Beyond" auf.
Deshalb bleiben wir hier und gucken mindestens 3 Filme.
Sonst mache ich nämlich Dummheiten.
Muss ich alles selber machen?
Du musst da natürlich hin.
* Sehr laute Technomusik *
Juhu!
(Uwe) ja! jetzt!
* Sie jauchzt. *
* Uwe und Linda jauchzen. *
Danke schön! Sag mal, das sieht aus wie ein Verkehrsunfall, oder?
Man will nicht hinschauen, kann aber nicht anders.
Ja, ja! Da kommt er! * Sie jubelt laut. *
Hast du gemerkt, wie die Energie durch deinen Körper geflossen ist?
Total. Es hat überall gekribbelt. Sag ich doch.
Ihr braucht Hilfsmittel, um euch zu berauschen? Traurig!
Komm! Wir dürfen diese wunderschöne
Vollmondnacht nicht verpassen. Los!
Oh, ist er nicht umwerfend? Den würde ich sogar heiraten.
Was meint ihr? Der wäre es doch, oder?
Eigentlich finde ich, sieht der ganz schön verheiratet aus, Schatz.
Siehst du das den Männern an? Das ist wie mit dem Hüftschwung.
Was für ein Hüftschwung? Ach, vergiss es!
* Marlene jauchzt. *
(Florian) He, Marlene! Schön, dass du da bist!
Musst du nicht - dich küssen.
He! Das ist Das ist
äh Florian. Kati.
Florian. Hi!
Ich muss wieder - Okay!
Kann ich später zu dir? - Ja.
Ich warte zu Hause auf dich, in meinem Bett. Nackt!
* Marlene kreischt. *
Was findet der denn an mir?
Ich bin viel zu alt und viel zu dick!
Aber du bist eine Frau. Das hier sind alles Kinder.
Und Florian ist echt schlau.
Was ist? Juhu! Aual
Warte mal! Scheiße!
Nee. Das war nur der Magen.
Ist okay! Du gehst morgen zum Arzt.
Ich trinke was, dann geht es wieder.
Geht doch. Geht!
Gehen wir tanzen?
Ja!
Okay!
Was machen wir hier? * Kati klingelt. *
DU sagst es nicht? Überraschung? Schön.
(Frau) Wer ist das? Du musst die Kinder
zum Kindergarten bringen.
(Leise) Es ist nicht so, wie es aussieht.
Aua! Entschuldigung!
Du musst, wie du sagst, "die ganze Wut
deines inneren Kindes bündeln".
Ha! Ha! * Er stöhnt. *
Ja!
Danke!
Woher hast du es gewusst?
Es klingt verrückt, aber
Du glaubst doch an Zeitreise?
Absolut! Ich habe immer gewusst, dass du im Grunde deines Herzens
eine total spirituelle Person bist.
Ich habe schon mal 5 Jahre in der Zukunft gelebt.
Ich bin von der Zukunft in die Vergangenheit gereist
und gehe jetzt wieder zurück in die Zukunft, die ich schon kenne.
Teilweise. Weil alles, was sich verändert, das bleibt auch so.
Du musst dich schrecklich allein fühlen.
Du Arme!
Aber du glaubst nicht, dass ich jetzt 2016
in einer Leichenhalle liege und dies träume.
Nein, auf keinen Fall.
Sterben ist ganz anders. Du wanderst durch einen langen
Tunnel, schwimmst durch einen See von Tränen,
die deinetwegen vergossen wurden.
Vorbei an all den Tieren, die wegen dir sterben mussten.
Und dann wärst du ins Licht gegangen.
So geht Sterben.
* Musik: "Sweetest Thing" von Allman Brown *
Herr Keil. Guten Tag!
Da ist Chaos.
Auf den ersten Blick.
Das ist so
Schicht auf Schicht, und dann gibt es ein wenig Struktur im Chaos.
Und Tiefe.
Ich fand es toll, was du gerade über das Bild gesagt hast.
Ich meine, genauso ist es.
Aber die meisten Menschen verstehen das nicht so.
Aber das ist Kunst. Das muss man gar nicht verstehen.
Ja, das ist auch wieder richtig. Ja.
Komm, ich zeige dir jetzt mal was!
Danke!
Hallo, Mathias! wie geht's? Hallo!
Alles gut? Super!
Tag! Hallo!
Probieren? Ja!
Mmh! Wo ist der Chef?
* Nicht zu verstehen. *
* Nicht zu verstehen. *
Moment! Okay! Glaubst du an das Schicksal?
Ob ich ans Schicksal glaube? Hm.
Ich glaube, dass man sein Schicksal selbst bestimmt.
Ich weiß nicht, ob man das dann Schicksal nennen kann.
Ja. Ja.
Kati! Ich muss dir etwas sagen.
Ich muss für einen Monat nach New York.
Ich bin da Artist in Residence. Wow!
Ja. Mein Flieger geht morgen früh.
Dann sollten wir jetzt schnell zu mir fahren.
* Geflüster und gedämpftes Lachen *
Kati, endlich! Ich muss mit dir reden. Allein.
Linda! Ab... Jetzt! Es ist größer als du und ich
und was auch immer ihr vorhabt. Hat es Zeit bis morgen oder später?
Du wirst sie wiedersehen. Früher oder später. Wenn eure Wege sich
wieder kreuzen sollen.
Okay! Ja, dann
Melde dich. Melde du dich. Ich melde mich.
Ja, melde du dich. Jederzeit. Okay!
Tschüs! Tschüs!
Kati Also, wenn du wirklich aus einer Parallelwelt kommst
Je länger ich darüber nachdenke, umso mulmiger wird mir.
Wenn diese Welt nur aus deinem Unterbewusstsein stammt und du
aus einer anderen Wirklichkeit kommst, was ist dann mit uns?
Gibt es uns überhaupt? Bin ich die richtige Linda?
Oder was bin ich dann eigentlich?
Keine Sorge! Du bist definitiv die richtige Linda.
Kommt das von der Lenkung oder vom Bremszylinder?
Mehr von der Bremse. - Aha!
Darf ich vorstellen: meine Fast-Familie.
Wir haben jahrelang über Kinder geredet.
Wir wollten den richtigen Moment abwarten.
Dann verlässt er mich für eine Jüngere.
Und zack! Der Klassiker eben.
Das tut mir leid. Kein Mitleid bitte!
Immerhin habe ich jetzt die Agentur
statt Kinderkotze am Kleid. Kati!
Hast du das Seminar für morgen vorbereitet?
Nein, gleich. Ich wollte fragen Später.
Ich habe jetzt zu tun.
Morgen, Kati! Morgen!
Wegen gestern: Ich hoffe, ich habe dir da nichts versaut.
Ich verbringe den Rest meines Lebens mit ihm.
Du Glückliche! Du weißt, wer der Richtige für dich ist.
Guten Morgen! wie geht es dir?
Feste Schnürung. Doktor Kamillentee. Du warst nicht beim Arzt?
Mach kein Drama aus dem bisschen Bauchschmerzen!
Wir gehen zu Dr. Abgeschlossenes- Medizinstudium.
Was? Nein. Wieso denn?
Lass das! Ich weiß deine Sorge zu schätzen. Aber das ist Entführung.
Ach! Die Schmerzen sind ja schon viel weniger.
Es ist vielleicht jetzt gut. Aber in ein paar Jahren kriegst du
die Quittung dafür. Wovon redest du?
Warum diese Angst vorm Arzt?
Meine Mutter war ein Mal im Leben beim Arzt.
Danach hatte sie keine Brüste mehr. Ein halbes Jahr später war sie tot.
Ist deine Mutter dann gestorben, weil sie nie zum Arzt gegangen ist?
Und du willst jetzt genau dasselbe tun?
Ich habe eine scheiß Angst vor diesen Typen.
Scheiße! Kati! Nenn mir doch mal einen Arzt,
dem du vertrauen würdest.
Genau dahin gehen wir jetzt.
Linda, sag du doch mal was!
Leg dich auf deinen Schreibtisch! Ich pendle das dann aus.
Ach, Linda!
(Flüstert) Danke!
Was ist?
Von der Tapete kriege ich Kopfschmerzen.
Die Tapete ist weiß.
Eben.
Ist alles in Ordnung mit dir?
Seit dem Krankenhaus bist du komisch.
Was haben die mit dir gemacht? - Sie können zu Dr. Wagner.
Felix, Dr. Wagner, ist super. Habe ich gehört. Viel Spaß!
Vergiss es! Du hast mich hierher geschleift, du kommst jetzt mit.
Also ich glaube nicht, dass das eine besonders
Seit wann haben Sie Schmerzen? Seit 2 Wochen.
Haben Sie noch andere Beschwerden? Untersuchen Sie sie!
Sie hat Zysten an den Eierstöcken. In 5 Jahren will sie Kinder
und kann keine bekommen. Sind Sie Ärztin?
Oder können Sie wahrsagen? Ich wollte helfen,
schneller zum Ergebnis zu kommen.
Das ist reizend von Ihnen. Danke!
Sagen Sie, kennen wir uns nicht? Nein.
Doch. wie wollen Sie das wissen?
Ich trage eine Sonnenbrille. Ach so!
Natürlich! Nein. Das ist Ihr irrationales Verhalten.
Der Supermarkt Bismarckstraße.
An dem Tag war ich gar nicht da.
Meine Untersuchung! Doch! Sie sind die Irre,
die meinen Einkaufswagen klaute. Aus Versehen!
Nehmen Sie Drogen? Warum sagst du mir nichts?
Das waren die Krankenhaustypen.
Sie machten sie abhängig! Ich? Was?
Ist das "Versteckte Kamera"? Felix, untersuch sie!
Und du bleibst liegen, bis er fertig ist.
* Eine Frau keucht laut. *
* Erregtes Stöhnen *
(Mann) Dreh dich um! * Beide stöhnen laut. *
(Frau) Nicht aufhören. (Mann) Ah! Mega, mega.
(Frau) Das macht nichts. (Mann) Das war mega.
(Frau) Mir ist ganz schwindlig, Hase.
(Mann) Na dann, viel Spaß beim Fädenziehen!
* Musik: "Before I Go To Sleep Tonight" von Michael Lane *
Und?
Ich weiß nicht, woher du das wusstest.
Aber ein kleiner Eingriff, und alles ist okay. Hoffentlich. Bestimmt.
Wo ist der Fahrstuhl? Ähm, da.
Du hast ganz schön Alarm gemacht. Ja.
Wie kommst du darauf, dass ich mal Kinder will? Mit wem denn?
Na, mit Florian. (Lacht) Der ist doch viel zu jung.
Außerdem ist das nur eine Affäre. Ach Mann, Marlenchen!
Ich komme gleich nach, ja?
Ja?
Ich muss Ihnen was sagen. Ja?
Also Ihre Lilian, die ist
Felix?
Kommst du? Wir brauchen dich in der Notaufnahme.
Oder haben wir noch eine Patientin? Nein.
Nein? Ich bin schon weg.
Was ist jetzt? Kommst du?
" Ein Telefon klingelt. *
Mathias? "He, Kati!"
"Wie geht es dir?" Bestens.
Ich bade.
"Nackt?"
Nein, im Neoprenanzug.
Und du? Was macht New York?
Das newyorkt so vor sich hin.
Aber bald ohne mich. Ich komme zurück.
"Jetzt gleich."
Äh! Ich meine, morgen. Was?
Wie, äh? Morgen schon? Ja.
(Leise) Yeah.
Was ist passiert?
Ach nichts.
Alles.
New York ist super. Aber du bist nicht hier.
Ich lande abends um acht, okay?
"Bis gleich, Kati Nackedei!"
"Tschüs!" Tschüs!
Ja!
Ah!
Ist mit dir da oben alles in Ordnung?
Na klar! Wie geht es Ihrer Hüfte?
Hüfte? Was für eine Hüfte?
So!
So, geschafft!
Martini und eine Zigarette: besser als der beste Sex.
Cheers, Kati! Auf die Gesundheit!
Cheers! * Sie stoßen an. *
Warum haben Sie sich von Herrn Baronski getrennt?
Hm? wie kommst du denn darauf?
Warum hätte ich mich von meinem Mann trennen sollen?
Naja! Also
Wegen dem Friedhelm.
Was weißt du von ihm? Sie erzählten es mir.
Nein. Ich habe es an der Hüfte, nicht am Kopf.
Nicht direkt erzählt. Nach der OP haben Sie
über ihn geredet. Im Schlaf.
Wirklich? Hm.
Und was habe ich da gesagt?
Wie das so war mit dem Friedhelm.
Nach der Trennung von Herrn Baronski.
Ich habe mich von Heinrich nie getrennt.
Er war der beste Mann. Immer! Ja, aber
Was war denn mit dem Friedhelm mit dem charmanten Lächeln und so?
Na ja
Heinrich und ich, wir hatten eine Weile die Aufmerksamkeit
füreinander verloren. Das passiert in der Ehe.
Es gibt gute und schlechte Zeiten.
Das Wichtigste ist nur, dass man die schlechten Zeiten übersteht.
Vielleicht hätten Sie mit Friedhelm noch bessere Zeiten gehabt.
Ach, Katilein!
Das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner.
Aber wenn du dann da bist, dann merkst du ganz schnell,
dass es eben auch nur Gras ist.
Das, wonach man sich sehnt, ist nicht immer das, was man braucht.
* Musik: “Moonse? von Lady Dandelion *
Du hast übrigens den Termin gemacht für die OP, ne?
Ja, oh du mein Orakel! Habe ich.
Nächsten Montag. Flo kommt mit. Hat jemand meine Kekse gesehen?
Linda-Laus, hier hinten. Kekse.
Da! Ihr habt alle Kekse gegessen?
Ja. Wir hatten kein Mittag.
Die waren fürs Büro, oder? Nein, für
meine Schamanengruppe heute Abend.
Die sind viel zu lecker für die Eso-Spinner.
Nicht dass du spinnst, Linda. Leute.
Leute, Leute. Sch, sch, sch! Das sind ganz besondere Kekse.
Hm, lecker. Mit heiligen Pilzen.
Heißt das, wir haben eine ganze Dose Magic Mushrooms gegessen?
Ja. Wir wollten damit unsere Ahnen kontaktieren und den Kosmos
und
(Seufzt) Na ja!
Ähm
Gute Reise! Ihr müsst jetzt den Zug nehmen.
Oder das Flugzeug.
Den Zeppelin. Vielleicht den Vogel.
Aber die waren nicht stark, oder? Nein.
Oder?
(Lacht) Houston! Houston, wir haben ein Problem!
Houston. Houston? wir haben ein Problemchen.
Aus der Schale rauskommen du musst. Marlene!
Wir kommen jetzt alle mal runter. Wer du bist?
Ich bin dein Vater. Ja!
"Lieber Felix! Du weißt nicht, wer ich bin.
Ich muss mich kurzfassen. Das Papier hat schon 3-mal
die Farbe gewechselt.
Adieu, mein kleiner Felix!"
* Psychedelische Musik *
(Singt) Ah. ah!
Wenn Judith das hier sieht, bin ich meinen Job los.
Judith
Kekse, so viele gegessen.
* Marlene lacht. * Judith hat Kekse
gegessen? Wo ist sie? * Marlene kichert. *
* Türkische Musik *
*Jemand jauchzt. *
*Jemand pfeift. *
* Pfeifen und rhythmisches Klatschen *
"Lieber Felix!
Du weißt nicht, wer ich bin.
Aber ich weiß, wer du bist."
* Musik: "Home" von Sarah &Julian *
"Und ich habe dir so viel zu sagen.
Ich muss mich kurzfassen, denn das Papier
hat schon 3-mal die Farben gewechselt.
Du solltest eine Frau haben, die dich so liebt, wie du bist.
Kastanienbraun.
Und schieß Lilian auf den Mond. Die betrügt dich mit Gereon.
Und der betrügt dich mit Lilian.
Das ist ja logisch
und trotzdem sehr traurig.
Du brauchst eine Frau, die sonnengelb ist.
So wie das Papier gerade."
(Laut) Mops!
"Nimm diese Beförderung nie an! Dann schläfst du auf dem Sofa und
kommst nicht mehr zu mir ins Bett. Aber das ist nicht
der Grund, weshalb ich dich verlassen wollte.
Es war nur alles so traurig,
dass ich jetzt weine. Aber ich lache auch.
Adieu, mein kleiner Felix. Deine Kati."
Mathias! Stör ich? Bin ich zu früh? Zu spät?
* Leidenschaftliches Stöhnen *
Guten Morgen!
Guten Morgen!
Alles okay?
Ja.
" Ein Telefon klingelt. *
Hallo, Süße! Ach, mir tun die Haare weh!
Ich glaube, bei den Keksen war was schlecht.
Die eine oder andere Zutat zu viel? Wo bleibst du?
Ich bin schon in der Agentur. "Ich bin gleich da."
Danke schön! Oh mein Kopf!
(Flüstert) Wie war es denn? wie war was?
Hast du postkoitalen Alzheimer? wie war es mit Mathias?
Ja, das war unglaublich. Alles gut. Aber?
Aber was? Oh! Das klingt nicht gut.
Das besprechen wir später. Ja.
Dieser Dr. Wagner! Ich weiß nicht, was du mit dem hast.
Aber der ist echt super. Felix.
Ach du Scheiße, der Brief!
Kati? * jemand hupt. *
He! Bist du bescheuert?
Hallo?
"Dankwart", "Gottschalk", "Nowotni", "Wöttger". "Wagner".
Da ist er ja.
Oh, Mist!
Scheiße!
Okay!
Oh!
Ich habe ihn.
Oh N“...
* Esoterischer Klingelton *
Kati! Wo steckst du?
Linda! Ich brauche Hilfe. Ich stecke fest.
In einem Briefkasten. Ich brauche den Brief dringend.
Kein Problem! Ich helfe dir. "Super. Du bist so praktisch."
Ich bin in der Lenaustr. 23. Mach dich erst locker!
Was? "Beginn mit einer Atemübung!"
Du atmest tief in den Bauch ein.
1. 2, 3, 4.
Und aus, 2, 3, 4.
"Und 1, 2 Ich will nicht atmen! Ich stecke
im Briefkasten fest! "Ich weiß."
"Innere Befreiung kommt vor äußerer."
Verdammte Kacke!
* Sie stöhnt. *
Ich kann es erklären.
Sie schon wieder. Ja.
Genau. Das ist Ihr Briefkasten.
Und richtig! Ich stecke mit meiner Hand darin fest.
Frage: Warum steckt sie da drin? Die Frage ist:
Wie kriege ich sie da raus? Was zur Hölle hat
Ihre Hand in meinem Briefkasten verloren?
Ähm Eine Sonnenbrille und einen Brief.
Eine Sonnenbrille. Ja.
Und ein Brief. Das ist meiner.
Da steht mein Name drauf. Seien Sie nicht so kleinteilig!
Also los!
Sie ziehen, ich drücke.
Bereit? Ich Nein.
Aua, aua! So wird das nichts.
Ich hole mal ein Skalpell.
Nicht weglaufen.
Hahaha!
Das gibt es doch nicht.
* Felix lacht. *
Danke! Gute Idee!
Okay! Ich glaube, das reicht.
Auf drei. Mhm.
Bereit? Mhm.
1, 2
--- 3-
Oh! Oh, oh, oh, oh! Alles klar?
Hallo?
Alles klar? Felix.
Ich Ich hatte einen Unfall.
Mich hat ein Lkw überfahren. Das war kein Lkw.
Das war die Wand hier.
Wollen Sie mir nicht hochhelfen?
Natürlich. Ich Ich nehme die andere Hand.
Langsam. Langsam, langsam. Geht's? Mhm.
Gut.
Danke! Gerne.
Ihre Sachen. Danke!
Und auf Nimmerwiedersehen!
Mal gucken. * Ein Telefon klingelt. *
Frau Baronski? "Kati
Frau Baronski! Ist alles okay?
Frau Baronski!
Ich brauche Ihre Hilfe. Wieso?
Das ist verwirrend. Aber Sie müssen mitkommen.
Okay!
Schnell, ja?
Frau Baronski?
Oh Gott! Frau Baronski! Warten Sie mal!
Äh Frau Baronski! * Sie redet unverständlich. *
Was? Schlüssel. Matte.
Okay!
Tut das weh? Nein.
Es ist nichts gebrochen. Ich mache einen Verband.
Dann haben Sie ein besseres Gefühl. Hm.
Einen Moment.
Den habe ich da. Nein.
Okay!
Gut. So! Sie sind sicher nicht
auf den Kopf gefallen? Nein.
Mir war nur taumelig wegen der Schmerzen.
Ja, das ist normal.
Ja, das Haus ist zu groß! Und ja, ich habe es an der Hüfte!
Und nein, ich ziehe in kein Heim!
Sie können nicht ewig allein wohnen.
Im Notfall ist keiner da. Ich bleibe.
Sagen Sie was! Frau Baronski wohnt allein hier.
Es ist klar, wozu das führt. Was soll ich sagen?
Dass es Wahnsinn ist. Weil sie sich sonst das Genick bricht.
So einfach ist das nicht. Okay!
Jeder Mensch sollte selber entscheiden dürfen,
wie er leben oder auch sterben will.
Sorry! Aber so ist das doch, oder? Ja.
Ja.
Ich mache uns mal einen Tee.
* Musik: "Be My Man" von Emily Kane *
Ich habe das Gefühl, ich sollte Sie noch nach Hause fahren.
Wo ist denn Ihr Fahrrad? Was?
Mein Fahrrad?
Nein, halt. Es funktioniert nicht. Hatten wir schon mal.
Das hatten wir schon mal?
Mist!
(Singt) # He, ho! Spann den Wagen an!
# Seht, der Wind Kati?
# treibt Regen übers Land. # Kati, endlich!
Wo warst du? Ich war besorgt. Du hast mich weggedrückt.
Sie redet wirres Zeug: Unfall, Koma, Zeitreisen, Paralleluniversum.
Ja. Ich war mit Felix, also Dr. Wagner,
Hallo! bei Frau Baronski.
Das erzähle ich euch gleich alles.
Erst mal reingehen. Ja.
* Alle lachen. *
Tot bist du nicht. Das hätten wir wenigstens geklärt.
Da wird sich Kati freuen. Wieso sollte sie auch tot sein?
Ach! Du hast es ihr nicht erzählt? Was erzählt?
Marlene! Kati ist aus einer anderen Dimension
zu uns gekommen. Verstehst du das?
Ja. Klar, jedes Wort! Siehst du, was ich meine?
Linda! Ich glaube, nicht jeder hat
so ein Verständnis für das Übernatürliche wie du.
Ja. Ist auch egal! Ich brauche Hilfe.
Ich gehe auf eine Party mit Mathias und will gut aussehen.
Mathias, Felix: Was denn nun? Rot oder Grün?
Grün. Rot.
* Musik: “Come Home“ von Amatorsh *
Wow. Ich meine: Wow!
Gehen wir feiern? Unbedingt.
Ich kriege eine große Einzelausstellung.
Gestern klargemacht. Gerade kam die Bestätigung.
Bist du deshalb früher
zurückgekommen? Das kann man so nicht sagen.
Sag mal! Die Party ist bei Gereon? Ja.
Er feiert seinen 35., wie immer.
Ja. Kein Wunder. Kennst du ihn?
Ja. Äh, nein. Also ich meine, vom Hörensagen.
Der Mann ist ja ein stadtbekannter, angesagter Partylöwe.
He! Mathias, my man! Ist das geil!
Ich mache dich groß, richtig groß.
Komm her! Ja, so ist gut. Hier! Ich hoffe,
der fehlt in der Sammlung. Klar, Alter!
Her damit! Und du bist Kati, ja?
So, Selma, hier: Getränke. Gäste, los!
Ich stelle euch mal ein paar Leuten vor.
Das ist der Udo, mein Na, das ist der Udo halt.
Das ist der Martin.
Das ist Philip Starck.
Das sind Mathias und Till. Das sind Claudi und Jakob.
Dahinten ist noch ein Charles Eames.
Alles vom Feinsten: Möbel, Menschen, der geile Scheiß an den Wänden.
Guck mal hier, meine Whiskys.
So! Komm mal her, Lenzi! Komm mal her!
Der kam gestern frisch rein.
Der ist so alt, der macht dich weise.
"Kunst in Flaschen", sage ich immer.
Vorsicht!
Übrigens, ich habe gestern dein Bild gekauft. Den "Reiter".
Du hast den "Reiter" gekauft?
Ja. Ist das geil, was? Ist das geil?
Ja, es ist geil. Udo, komm mal her!
Kann ich mal sehen? Ja.
Wahnsinn, ne?
* Eine Frau schreit auf. * Oje! Oh! Ich bin untröstlich.
Das Das
Ja. Das kann ja mal passieren, oder etwa nicht?
Wer sind wir denn? Bist du versichert?
Die kostet 700 Euro. War das der 55er,
von dem du mir erzählt hast? Oh, gutes Bouquet!
(Gereon) Sehr witzig, Weißkittel. - Oje!
Hallo! - He!
Tja ...Ja, Felix.
Das ist Mathias, meine neueste Entdeckung.
Mathias, das ist Felix, mein ältester Freund.
Freundschaft wird wie Whisky mit jedem Jahr besser.
Ach ja? Ja, Gereon. Übrigens, apropos Freundschaft
Hast du eigentlich mit allen Frauen deiner Freunde geschlafen?
Felix. - Hä? Was? Wovon redest denn du?
Wovon ich rede? Hier!
Sag mal: Geht's noch? Das tut mir echt leid.
Spinnst du? Whisky ist wie Freundschaft.
Das kannst du nicht machen. - Felix! Es reicht. Wir gehen.
Es tut mir leid. Wir gehen!
Für dich habe ich noch einen ganz Besonderen.
Nehmen wir den? Ist der besonders?
Er ist für dich. * Kusslaut *
Scheiße! Das kannst du nicht machen! Doch, kann ich.
Was kann ich dafür, wenn die Alte notgeil ist?
Aua! Sag mal!
Geh scheißen! Geht's alle scheißen!
Tschüs, Lillifee!
Hast du Lust? Oh ja!
Flexi! Du weißt, das war nichts Persönliches.
Ach so? Nein. He! Vergiss nicht,
wessen Vater dein verkacktes Krankenhaus leitet!
Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
(Gereon) Sag mal, geht's noch?
Dreht ihr jetzt alle durch
oder was? Kommt mal klar!
Lenzi! Ich mache dich groß. Ich liebe dich.
Was war das denn gerade?
Ist alles okay?
Mein Gott, hast du schöne Augen. (Lacht) Was?
He? Willst du mir nicht einfach sagen, was los ist?
Ich war noch nie in jemanden
so verknallt wie in dich.
Das klingt jetzt, als kommt gleich ein ganz mieses "aber" um die Ecke.
Mir ist gerade was klar geworden,
was ich schon längst hätte wissen müssen.
Und "aber" ist wirklich ein hässliches Wort.
Es war toll, aber wir können nicht zusammen sein.
Ich habe mich in dich verliebt.
Ich finde, dass wir beide ein schönes Paar sind.
Und eine Menge Spaß miteinander haben könnten.
Also was willst du mehr?
Hm? Ich weiß nicht,
ob du es verstehst. Das ist
Es gibt da eine Welt, von der ich dachte,
dass ich sie längst verloren habe. Aber
Aber das klingt wie aus einem Film, einem Buch.
Ich weiß. Das ist nicht echt.
Das hier ist echt.
Wir sind echt.
Ich weiß. Aber mein Herz braucht das, was es vorher hatte.
Es tut mir leid.
Mir auch.
Mach's gut! Mach's gut!
Und danke fürs Schicksal-Spielen.
Gern geschehen!
Ich habe tausend Fragen an dich. Ja?
Aber ich werde dir nur eine einzige stellen.
Wer bist du?
Ich heiße Kati.
Kati. Und eines sage ich dir:
Den Radiosender suche ich aus, klar?
Den Radiosender? Ja, den Radiosender.
Ich weiß Ich denke, du hast einen schlechten Musikgeschmack.
Ich höre Metal. Nicht schlecht.
Aber nicht das, was man zum Aufwachen braucht.
Dann fahre ich Auto. Ich fahre super Auto.
* Untertitelung 2018: Untertitel-Werkstatt Münster *
***
Die Sendung wird live untertitelt. wir arbeiten mit Spracherkennung.
Annegret Kramp-Karrenbauer
hat ihren Rücktritt vom CDU-Parteivorsitz angekündigt.
Zugleich will die 57-jährige
auch auf die Kanzlerkandidatur verzichten.
Das gab Kramp-Karrenbauer am Morgen im CDU-Präsidium bekannt.
Hintergrund des Rücktritts soll das unklare Verhältnis
von Teilen der CDU zu AfD und Linken sein.
In einer Pressekonferenz will sie Details bekannt geben.
Lt. Regierungssprecher Seibert
soll sie Verteidigungsministerin bleiben.
Mit Orkanböen von bis zu 170 km/h
fegte Sturmtief Sabine über weite Teile Deutschlands hinweg.
Dabei wurden mind. 2 Menschen durch umstürzende Bäume verletzt.
Es kam bundesweit zu Zugausfällen,
Autobahnen wurden gesperrt und Flüge gestrichen.
In Mitteldeutschland
waren v.a. die Altmark und der Harz betroffen.
In Thüringen sind zzt. 770 Haushalte ohne Strom.
In Thüringen haben Linke, SPD und Grüne
den Vorschlag von FDP-Chef Lindner abgelehnt,
einen unabhängigen Übergangs- Ministerpräsidenten zu wählen.
SPD-Landeschef Tiefensee sagte, das sei kein Weg.
Man habe mit Ramelow einen geeigneten Kandidaten,
der vom Volk getragen werde.
Ramelow selbst strebt möglichst kommende Woche
seine Wiederwahl als Ministerpräsident an.
Er wolle jedoch nur antreten,
wenn er schon im 1. Wahlgang eine Mehrheit bekomme.
Copyright MDR 2020
ivbk
Ihnen einen schönen guten Tag
und herzlich willkommen an diesem stürmischen Montag.
Die wilde Sabine hat das Land ordentlich durcheinandergewirbelt.
Heftige Böen, Starkregen
und Gewitter mit Blitz, Donner und Hagel.
Zahlreiche Straßen wurden wegen umgestürzter Bäume gesperrt.
Der Bahn- und Flugverkehr kam komplett zum Erliegen.
Mehr zum Sturm und seinen Folgen gleich ausführlich bei uns.
Außerdem geht es um diese Themen:
Tödlicher Unfall auf der B6 bei Riesa.
Randalierer löst SEK-Einsatz in Haldensleben aus.
Claudia Bonsack ist die letzte DDR-Langlauf-Meisterin.
Der Wintersturm Sabine zieht über Mitteldtl. hinweg
und hat alles durcheinandergewirbelt. Der Fernverkehr fiel heute morgen
bis 10 Uhr im ganzen Land aus.
Jetzt läuft er langsam wieder an. Flüge fielen aus.
Überall kamen die Menschen zu spät zur Arbeit.
Ausgebremst durch umgestürzte Bäume und Unfälle.
Manche haben sich selbst in Gefahr gebracht.
Sturmtief Sabine
hat Mitteldeutschland ordentlich durchgeschüttelt.
V.a. auf und um den Brocken im Harz wütete Sabine
mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h.
Welche enormen Kräfte dabei auf den Körper wirken,
zeigen diese Bilder deutlich.
Zum Glück hat sich hier niemand ernsthaft verletzt.
Wir kommen aus Australien.
Wir haben nicht so viel Wind.
Die Kraft des Sturms war enorm, beinahe lebensgefährlich.
Brocken-Touristen versuchten, reihenweise zu fliehen,
und bekamen dabei von Sabine ordentlich Rückenwind.
Dass die Brockenbahn ihren Betrieb längst eingestellt hat,
verwunderte hier oben kaum noch jemanden.
Doch schon der Weg zum Brocken hinauf war aufregend.
Der Sturm hat die Bäume wie Streichhölzer abknicken lassen
und die vom Borkenkäfer stark strapazierten Bäume
schwer beschädigt.
Das Sturmtief hinterließ auf dem Weg zum Brockengipfel
eine große Ladung Bruchholz.
Aber Sabine wütete nicht nur auf dem Brocken.
Das Sturmtief hat ganz Sachsen-Anhalt im Griff.
Im Magdeburger Stadtteil Hopfengarten
verhedderten Sturmböen diese 1.000-Volt-Leitungen.
So spektakulär,
dass beim Zusammentreffen der Oberleitungen
einen Kurzschluss ausgelöst wurde und sogar Funken flogen.
Im Magdeburger Umland, in Calvörde,
entwurzelte der Sturm heute Morgen eine 30 m hohe Pappel.
Der Baum stürzte auf eine Zufahrtsstraße
und riss eine Telefonleitung mit.
Damit war auch der Weg für die Anwohner versperrt.
Die Feuerwehr war über mehrere Stunden im Einsatz,
um den 200 Jahre alten Baum zu zerlegen
und die Straße wieder freizubekommen.
Auch in der Altmark bei Gardelegen war die Feuerwehr im Dauereinsatz,
um umgestürzte Bäume von den Straßen zu räumen.
Neben Windstärken von bis zu 90 km/h
brachte Sturmtief Sabine zudem massiven Starkregen mit.
Der Sturm war so stark,
dass mehrere Dächer abgedeckt und dabei Autos beschädigt wurden.
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